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Der Graue Star ist vorprogrammiert

Die Therapie des Grauen Stars zählt zu den erfolgreichsten und sichersten Eingriffen in der Medizin

Der Graue Star ist vorprogrammiert

Linsentausch bei einer Grauen Star Operation: Ein Routineeingriff. (Bildquelle: © Foto-Ruhrgebiet – Fotolia.com)

Eine trübe Augenlinse lässt uns Menschen wie durch einen Schleier blicken. Ab dem 65. Lebensjahr müssen wir alle mit der Diagnose Grauer Star rechnen. Der Graue Star ist eine häufige Alterserscheinung. Die Therapie des Grauen Stars ( Katarakt) hat sich in den letzten Jahrhunderten entwickelt und zählt heute zu den erfolgreichsten und sichersten Operationen in der Medizin. Rund 900.000 Katarakt-Operationen werden allein in Deutschland pro Jahr durchgeführt. Tritt der Graue Star bei jüngeren Menschen auf, kann eine Stoffwechselerkrankung wie Diabetes die Ursache sein. Aber auch ein Unfall oder ein fester Schlag auf das Auge – beispielsweise durch einen Ball – kann dazu führen, dass die Augenlinse eintrübt.

Fester Schlag auf das Auge kann eine Katarakt zur Folge haben

Der operative Linsenaustausch steht dann an, wenn die Einschränkungen den Alltag eines Menschen beeinträchtigen. Anfangs können Sehstärkenanpassung der Brille die Nebenwirkungen des Grauen Stars ausgleichen.

– Mit einer immer weiter schwindenden Sehkraft,
– einer erhöhten Blendempfindlichkeit,
– kontrastarmem Sehen,
– der Wahrnehmung von Doppelbildern und

wird beispielsweise die Teilnahme am Straßenverkehr nicht mehr möglich sein. Dann sollte zusammen mit einem Augenarzt die Therapie geplant werden. Der Augenarzt informiert über Operation, das Einsetzen der klaren Kunstlinse und die Nachsorge. Je nach Ausgangslage kommen neben der Standard-Monofokallinse, die scharfes Sehen entweder im Nahbereich oder in der Ferne ermöglicht und deshalb nach dem Eingriff zumeist eine Sehhilfe notwendig macht, weitere Linsentypen, sogenannte Sonder- oder Premiumlinsen (Multifokallinsen) infrage. Diese Multifokallinsen verfügen über eine Oberfläche mit mehreren Brennpunkten, sodass scharfes Sehen in alle Entfernungen möglich wird. Multifokale Kunstlinsen mit Zusatznutzen können zudem weitere Sehfehler wie Hornhautverkrümmungen zuverlässig ausgleichen.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Elke Vogt
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Grauer Star – ganz normal, wenn Augen altern

Die Augen bleiben vom Alterungsprozess nicht verschont – meist entsteht dann Grauer Star (Katarakt)

Grauer Star - ganz normal, wenn Augen altern

Katarakt / Grauer Star: Die Sehschärfe nimmt zunehmend ab. (Bildquelle: © sdecoret – Fotolia.com)

Die Katarakt ist eine Eintrübung der Augenlinse. Im Volksmund wird diese Erscheinung aufgrund der Trübung häufig als Grauer Star bezeichnet. Die Trübung der Linse schreitet immer weiter fort und kann unbehandelt in der Erblindung enden. Der Vorgang ist nicht schmerzhaft. Die Sehschärfe nimmt im Verlauf immer weiter ab, sodass der Betroffene im alltäglichen Leben nach einer gewissen Zeit auf einige Probleme stoßen wird. Es wird für den Betroffenen zunehmend schwierig, Tätigkeiten wie Lesen oder Autofahren zu bewältigen.

Grauer Star als Begleiterscheinung des Älterwerdens

Die Katarakt stellt dennoch keine Krankheit im eigentlichen Sinne dar. Die Eintrübung der Linse des Auges kann als Alterungsprozess betrachtet werden. Ab dem 60. Lebensjahr kann bei fast jedem Menschen eine Trübung der Linse festgestellt werden. Ist die Trübung nur leicht ausgeprägt, bemerkt der Betroffene die Minderung der Sehschärfe kaum. Das Auftreten der Katarakt ist nicht krankhaft, sondern im Alter ganz normal. Der Graue Star ist bereits seit tausenden Jahren bekannt. Dass eine solche Alterserscheinung therapiert wird, liegt in der Beeinträchtigung begründet, die der Graue Star mit sich bringt. Die immer weiter abnehmende Sehschärfe beeinflusst die Alltagsgestaltung zunehmend.

Ein operativer Linsentausch ist die einzige Therapieoption bei Grauem Star

Im operativen Austausch der natürlichen Augenlinse durch eine Kunstlinse besteht eine gute Therapiemöglichkeit. Dieser Eingriff wird in Deutschland ca. 800.000 Mal pro Jahr durchgeführt und ist damit der am häufigsten durchgeführte operative Eingriff. Die Lebenserwartung ist in den letzten Jahrzehnten gestiegen wie auch die Anforderungen an die Lebensqualität im Alter. Aus diesem Grund entschließen sich immer mehr Menschen, den Grauen Star operativ behandeln zu lassen. Die Auswahl an Kunstlinsen ist groß. Premiumlinsen wie die Multifokallinse ermöglichen eine scharfe Sicht in allen Sehentfernungen und machen damit Brillen und Kontaktlinsen überflüssig. Die Lebensqualität lässt sich durch eine Operation deutlich verbessern.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Grauer Star: Fragen und Antworten

Was Sie über den Grauen Star und seine Behandlung wissen sollten

Grauer Star: Fragen und Antworten

Katarakt: Was der Patient wissen sollte. (Bildquelle: © Jenny Sturm – Fotolia.com)

Was genau ist der Graue Star?

Beim Grauen Star handelt es sich um eine Eintrübung der Linse des Auges. Diese tritt in den meisten Fällen altersbedingt auf. Durch die Ablagerung von Stoffwechselprodukten in der Linse kommt es vordergründig zu einer fortschreitenden Eintrübung der Sicht. Die Bezeichnung „Grauer Star“ bezieht sich auf die im Verlauf sichtbar werdende Verfärbung der Augenlinse. Es handelt sich bei der Katarakt zwar meistens um eine Alterserscheinung, da diese das Leben der Betroffenen jedoch einschränkt, ist Behandlungsbedarf angezeigt.

Welche Symptome treten auf?

Beim Grauen Star (medizinisch Katarakt) kommt es in erster Linie zu einem schleichenden, schmerzlosen Verlust der Sehschärfe. Auch die Farbwahrnehmung kann durch den Grauen Star gestört sein. Zudem berichten viele Patienten über eine erhöhte Blendungsempfindlichkeit.

Kann man durch den Grauen Star erblinden?

Unbehandelt kann die Katarakt durchaus zur Erblindung führen. Es handelt sich hierbei jedoch um einen schleichenden Prozess. Der Patient erblindet also nicht von heute auf morgen. Die Sehschärfe nimmt über einen längeren Zeitraum hinweg immer mehr ab, was unbehandelt letztendlich zur Erblindung führen kann. In den Ländern der „Dritten Welt“ ist der Graue Star die häufigste Ursache für eine Erblindung.

Kann der Graue Star behandelt werden?

Die Katarakt kann relativ unkompliziert durch eine Operation behoben werden. Dieser operative Eingriff ist die am häufigsten durchgeführte OP in Deutschland. Das Auge wird mit lokalanästhetischen Augentropfen betäubt. Anschließend wird mit einem winzigen Schnitt die vordere Linsenkapsel geöffnet. Die Linse des Auges wird mit Ultraschall zerkleinert, abgesaugt und durch eine Kunstlinse ersetzt.

Welche Linsen sind am besten geeignet?

Zu empfehlen sind sogenannte Multifokallinsen. Diese Premiumlinsen garantieren ein gute Sehstärke und -schärfe auf allen Distanzen, also in Nähe und Ferne. Aus diesem Grund können Patienten nach dem Einsetzen von Multifokallinsen auf Brillen oder Kontaktlinsen verzichten. Bei der Auswahl der passenden Linse hilft der Augenarzt.

Welche Komplikationen und Nebenwirkungen können auftreten?

Neben den bei jeder Operation möglichen Komplikationen, z. B. Infektionen, kann es zum Auftreten des Nachstars kommen. Hierbei wachsen nach einigen Monaten oder Jahren Linsenepithelzellen hinter der Kunstlinse. In diesem Fall treten meist die gleichen Symptome wie beim Grauen Star auf. Der Nachstar lässt sich operativ beheben.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Neue Behandlungsmethoden gegen Katarakt: mehr Präzision, mehr Sicherheit

Expertenmeinung von Dr. med. Thomas Pahlitzsch, Facharzt für Augenheilkunde, Berlin

Unsere Sehkraft verändert sich mit zunehmendem Alter. Unter anderem erfährt die ursprünglich klare Augenlinse eine allmähliche Eintrübung, die zur Streuung einfallender Lichtstrahlen führt und somit keine scharfe Abbildung auf der Netzhaut mehr ermöglicht.

Die Sehbeschwerden beginnen meistens schleichend: Betroffene bemerken das Nachlassen des Sehvermögens durch unscharfe Konturen, verwaschene Farben und erhöhte Blendempfindlichkeit. Sie beschreiben den Seheindruck wie durch einen Nebel oder milchigen Schleier.

Eine Katarakt-Operation kommt jährlich für circa 600.000 Patienten in Deutschland in Frage. Um wieder besser lesen und fernsehen oder sicherer Auto fahren zu können, gibt es die einzig wirksame Behandlungsmöglichkeit – den Linsenaustausch. Beim diesen Eingriff wird die körpereigene trübe Linse durch eine künstliche Augenlinse ersetzt.

Beim Implantieren von Kunstlinsen ist viel chirurgisches Geschick sowie Erfahrung gefragt. Deutschlandweit anerkannte Augenspezialisten wie Dr. med. Thomas Pahlitzsch, Prof. Dr. med. Carl Erb und Kollegen haben bereits mehrere tausend Linsenimplantationen erfolgreich durchgeführt.

„Die Kataraktchirurgie entwickelt sich ständig weiter und die heutigen Operationsverfahren sind besser denn je, sicher und schmerzfrei“, sagt Dr. Pahlitzsch, leitender Operateur der Augenklinik am Wittenbergplatz und der Augenklinik im Ring-Center in Berlin. „Durch eine optimierte Ultraschall-Phakoemulisifikation (phakos = Linse, Emulsifikation = in kleinste Partikel zerlegen, hier mittels Ultraschall) sind die Wunden kleiner, die Patienten-Sicherheit wird gesteigert. Auch die Vorhersagbarkeit von OP-Ergebnissen (im Sinne der Brillenunabhängigkeit nach der Operation) ist erheblich besser geworden. Dazu trägt wesentlich eine exakte Laservermessung des Auges (z.B. mittels IOL-Masters) vor der Operation bei.“

Als erfahrener Augenchirurg hat Dr. Pahlitzsch über 70.000 Operationen des Grauen Stars vorgenommen. Seit mehr als 20 Jahren tätigt er des Weiteren unterschiedliche Augenoperationen in den beiden Berliner Augenkliniken. Hier gehören operative Eingriffe am gesamten Auge längst zur täglichen Praxis: Das Leistungsspektrum reicht von modernster refraktiver Chirurgie (LASIK, Femto-LASIK, ICL) und Katarakt-Operationen über die Netzhaut- und Glaskörperchirurgie bis hin zu Glaukom-Behandlungen sowie Hornhauttransplantation und Irisrekonstruktionen.

Dr. Pahlitzsch: „Zu den neuesten Entwicklungen der Kataraktchirurgie gehört die femtosekundenlasergestützte Operation des Grauen Stars. Ein Femtosekundenlaser übernimmt alle Schnitte, die bislang manuell vom Operateur vorgenommen wurden. Mit dem Augenlaser kann die Qualität der Kataraktchirurgie noch weiter gesteigert werden.

Diese Laser-Methode verbreitet sich derzeit in Deutschland nach und nach. In circa 1 bis 3 Jahren kann dadurch ein sichereres Verfahren entwickelt werden, welches aber erhebliche Kosten pro Operation verursachen kann. Es ist eine Premium-Leistung. Nicht zuletzt ist auch die Bereitschaft des Patienten, der diese Kosten selbst tragen muss, über die Verbreitung dieser Operationstechnik entscheidend.“

Nicht nur die Operationsmethode, sondern auch die Auswahl des richtigen Linsenimplantats spielt eine wesentliche Rolle. Dr. Pahlitzsch: „Letztendlich hängt die Sehqualität der Augen nach einem Linsenaustausch maßgeblich von der Qualität und Optik der implantierten Kunstlinsen ab. Ihr Sehvermögen kann durch eine optimierte, hochwertige Kunstlinse, die gleichzeitig das Kontrastsehen verbessert, die Hornhautverkrümmung ausgleicht und sogar das scharfe Sehen in allen Entfernungen (Nähe und Ferne) ermöglicht, enorm verbessert werden.“

Die Linsenarten (alle Modelle werden sowohl mit als auch ohne Blaulichtfilter angeboten) im Überblick:
– Asphärische Intraokularlinsen zur Korrektur von Kurz- oder Weitsichtigkeit
– Torische Intraokularlinsen zur zusätzlichen Astigmatismuskorrektur
– Multifokale Intraokularlinsen für Sehen in der Ferne und in der Nähe

Welche Linse ist die richtige? Welches OP-Verfahren kommt in Frage? Mit welchen Sehergebnissen nach der Operation ist zu rechnen? All diese Fragen können umfassend und kompetent nur in einem individuellen Arzt-Patienten-Gespräch aufgeklärt werden.

www.augenklinik-wittenbergplatz.de
www.augenklinik-ringcenter.de

Kontakt:
Augenklinik am Wittenbergplatz
Dr. med. Thomas Pahlitzsch
Kleiststr. 23-26
10787 Berlin
030 / 211 48 62
info@augenklinik-wittenbergplatz.de
http://www.augenklinik-wittenbergplatz.de

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