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bmi Flug Saarbrücken-München wird ab dem 19. April im Lufthansa Code Share geflogen

bmi Flug Saarbrücken-München wird ab dem 19. April im Lufthansa Code Share geflogen

(Bildquelle: @bmi)

München / East Midlands Airport, 09. April 2018 – Ab 19. April 2018 werden die Flüge der bmi zwischen Saarbrücken und München im Code Share mit der Lufthansa geflogen.

„Dieser Codeshare mit der Lufthansa ist bedeutsam für diese Strecke. Durch unsere Partnerschaft mit Lufthansa ist es uns möglich, das hohe Potenzial auf den Märkten in Deutschland, Europa und weltweit zu generieren. Die Strecke bietet nahtlose Verbindungen von Saarbrücken über München zu mehr als 50 Reisezielen weltweit, inklusive Europa und Nordamerika, den Komfort und kurze Flugzeit einer Jet Flotte, ausgezeichnete Anschlussverbindungen, kostenlosen Service an Bord und großzügiges Freigepäck. Unsere Kunden genießen den Service und Komfort, den man von einer hochwertigen Airline erwartet“, so Jochen Schnadt CCO der bmi.

„Die Flüge unter der gemeinsamen Lufthansa/BMI-Flugnummer ermöglichen unseren Passagieren aus Saarbrücken direkten Anschluss an amerikanische und asiatische Destinationen, zum Beispiel nach New York, Singapur, Tokio, Shanghai und Chicago. All diese Langstreckenziele werden im Sommer mit der A350, dem weltweit modernsten Flugzeug angeflogen, so auch mit der „Saarbrücken“, sagt Marco Goetz, Senior Director Network Management Hub Munich.

Dr. Michael Kerkloh, CEO vom Flughafen München, begrüßt die Codeshare-Vereinbarung zwischen bmi und Lufthansa. „Die Flüge zwischen Saarbrücken und München werden jetzt im Codesharing mit gemeinsamen BM- und LH-Flugnummern durchgeführt. Dies bietet den Vorteil, dass die Flüge auch ins Streckennetz der Lufthansa aufgenommen und dadurch die zahlreichen Umsteigeverbindungen in München genutzt werden können.“

Aktuell wird die Strecke täglich (Montag-Freitag) zu folgenden Zeiten geflogen:
BM 1721 LH 5261 08:50 – 09:50 München-Saarbrücken
BM 1722 LH 5262 10.20 – 11:05 Saarbrücken-München

BM 1727 LH 5263 20:00 – 21:05 München-Saarbrücken
BM 1728 LH 5264 21:35 – 22:35 Saarbrücken-München

Neben Rostock-München, Rostock-Stuttgart bietet die Airline mit Saarbrücken-München insgesamt drei innerdeutsche Strecken ins bmi Netzwerk an. Die Kombination Flotte mit kleineren und bequemen 49-Sitzer Jets, den kurzen Flugzeiten, die stark auf die Bedürfnisse von vielreisenden Geschäftskunden abgestimmt sind und ein Vertriebsmodell, das Kunden einen traditionellen all-inklusive Service bietet, findet eine zunehmende Resonanz im deutschsprachigen Raum.

Saarbrücken, mit seiner speziellen Marktcharakteristik, ist eine logische Ergänzung für den Hub der bmi in München. Aufgrund der Reisezeiten mit alternativen Reisemittel, erwarten wir, dass unsere täglichen Flüge zwischen Saarbrücken und München, die mit gerade einmal 50 Minuten Flugzeit berechnet wurden, den Code Share mit der Lufthansa nutzen

Passgiere kommen in den Genuss attraktiver Flugpreise ab EUR 86 für den einfachen Flug von Saarbrücken nach München und EUR 106 von München nach Saarbrücken inkl. Steuern und Servicegebühren und 23 kg Freigepäck plus 12 kg Handgepäck, kostenlose Snacks und Drinks an Bord, 30 Minuten Quick Check-In und zugeordnete 2:1 Lederbestuhlung an Bord der modernen Embraer Flotte. Die Flüge werden im Code Share mit der Lufthansa geflogen. Der Preis versteht sich pro Person und ist nach Verfügbarkeit zu buchen über: www.flybmi.com

bmi verfügt über eine reine Jet-Flotte mit insgesamt 20 Flugzeugen: 16 der Typen Embraer 145 und 4 ERJ 135. Aktuell führt die Airline mehr als 400 Linienflüge pro Woche zu 45 Zielen in 11 europäischen Ländern durch und beschäftigt über 400 Mitarbeiter. bmi wurde nach 2015 auch im September 2016 erneut mit dem Munich Exchange Award ausgezeichnet. Das Streckennetz des Carriers inkludiert Oslo und Stavanger in Norwegen, Brüssel in Belgien, Esbjerg in Dänemark, Rostock, Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, München, Nürnberg, Saarbrücken und Stuttgart in Deutschland, Mailand Bergamo und Mailand Malpensa in Italien, Graz in Österreich, Paris und Nantes in Frankreich, Brünn in Tschechien; Lublin in Polen; Norrköping, Karlstad, Jonköping und Göteborg in Schweden sowie Aberdeen, Birmingham, Bristol, Derry, East Midlands, Glasgow, Inverness, Kirkwall, London Heathrow, London Stansted, Manchester, Newcastle, Southampton, Stornaway, Sumburgh und Wick in Großbritannien. Zusätzlich kann über eine BM-Flugnummer die folgenden von Air Dolomiti betriebenen Strecken gebucht werden: Florenz, Venedig, Verona, Bari und Bologna. Mehr Informationen unter: www.flybmi.com

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BAGTAG launcht weltweit erstes elektronisches Gepäcketikett für jedes Reisegepäck

Markteinführung in Kooperation mit Lufthansa Group

BAGTAG launcht weltweit erstes elektronisches Gepäcketikett für jedes Reisegepäck

BAGTAG

BAGTAG ist das erste elektronische Gepäcketikett ohne Markenbindung. Die digitale Alternative ersetzt das bekannte Papieretikett, das am Flughafen vom Bodenpersonal zur Registrierung und Identifizierung am Reisegepäck angebracht wird. Der Vorteil: Mit BAGTAG könne Reisende jetzt von überall und jederzeit selbst ein digitales Gepäcklabel bei ihrer Fluggesellschaft anfordern und am Koffer oder der Tasche anbringen – Warteschlangen beim Gepäck-Check-In gehören damit endlich der Vergangenheit an. Mit der heutigen Markteinführung kann BAGTAG bereits von allen Passagieren der Lufthansa Group auf Flügen mit Lufthansa, Swiss und Austrian eingesetzt werden.

Über die mobile App der Fluggesellschaft erhalten BAGTAG Nutzer jetzt nicht nur ihre Bordkarte, sondern ab sofort auch ihr digitales Gepäcklabel. Die Übertragung der Personen- und Flugdaten an das BAGTAG erfolgt mittels Bluetooth Low Energy-Verbindung, die über eine speziell entwickelte Hardware-Verschlüsselungstechnologie hochabgesichert ist. Zur Datenspeicherung verfügt das neue elektronische Gepäcketikett über einen RFID-Chip, das somit ebenfalls für künftige Flughafenentwicklungen gerüstet ist. Das BAGTAG selbst wird wie ein herkömmliches Papiergepäcketikett einfach am Koffer oder der Tasche befestigt und zeigt über sein E-Paper-Display klar lesbar alle relevanten Fluginformationen an.

Das BAGTAG wurde im Hinblick auf den modernen Reiseverkehr entwickelt und verfügt über ein extrem robustes Gehäuse und äußerst strapazierfähiges Display, die der Beanspruchung heutiger Reisen zuverlässig standhalten. Aufgrund der verbesserten Lesbarkeit des E-Paper-Displays können Gepäckfördersystemen am Flughafen mit BAGTAG ausgestattete Gepäckstücke wesentlich einfacher und damit verlässlicher scannen. BAGTAG reduziert somit gleichzeitig das Risiko, dass der Koffer verloren geht.

Mit BAGTAG können Flugpassagiere damit jede Art von Gepäck von jedem Ort aus jetzt sicher und zuverlässig jederzeit selbst einchecken.

„Wir sind sehr stolz darauf, ein wirklich revolutionäres Produkt vorstellen zu können, das die Art und Weise wie Menschen mit ihrem Gepäck reisen, radikal verändern wird“, sagte Pieter Stor, CEO von BAGTAG. „Mit jährlich mehr als 4 Milliarden gedruckten Thermopapier-Etiketten wollen wir nicht nur die Customer-Journey-Erfahrung drastisch verbessern, sondern auch die schädlichen Umweltauswirkungen von Papiermarken reduzieren.“

BAGTAG ist ab sofort über Miles & More ( www.worldshop.eu), das Prämienprogramm der Lufthansa Group und gleichzeitig größtes Vielfliegerprogramm in Europa, erhältlich. Ebenso wird das neue E-Gepäcketikett in Kürze über die BAGTAG Website verfügbar sein.

BAGTAG geht davon aus, dass sich 2018 weitere Fluggesellschaften ihrer Plattform anschließen werden. Passagiere können sich über den aktuellen Status jederzeit auf www.bagtag.com informieren, um künftig die Welt mit nur noch einem Gepäcketikett, dem BAGTAG, komfortabler zu bereisen.

Mit Innovationen wie elektronischem Ticketing, Online-Buchung und mobilen Bordkarten wird das Reisen immer einfacher. Gepäck wird jedoch immer noch hauptsächlich manuell gehandhabt und mit verschwenderischen Thermopapier-Etiketten versehen. Wir bei BAGTAG glauben, dass es Zeit für eine Veränderung ist. BAGTAG wurde in den Niederlanden gegründet und hat das elektronische Gepäcklabel für die Reisebranche perfektioniert.

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BAGTAG
Jasper Quak
Randstad 21 39a
1314bg Almere
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HOTSPLOTS und Lufthansa Systems vereinbaren Kooperation

Entertainmentangebot HOTSPLOTS Cinema mit neuem, erweitertem und international verfügbarem Angebot

HOTSPLOTS und Lufthansa Systems vereinbaren Kooperation

Berlin, 19. Dezember 2017 – Die hotsplots GmbH, Provider für professionelle WLAN-Lösungen, und die Lufthansa Systems GmbH & Co. KG haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Danach kann HOTSPLOTS von Lufthansa Systems im Contentpaket bereitgestellte Kinofilme und Serien zusammen mit international gültigen Lizenzen vermarkten. Sie stehen somit für die Ausstrahlung über mobile WLAN-Hotspots in Bussen und Bahnen zur Verfügung.

Durch die Kooperation mit Lufthansa Systems kann HOTSPLOTS seinen Kunden international ein umfangreiches Angebot an aktuellen Blockbustern, Kinofilmen und Serien anbieten. Bei den Filmen handelt es sich um sogenannten „Late Window Content“, das heißt, Filme, die vor circa drei Monaten erstmals ins Kino kamen beziehungsweise die etwa einen Monat später auf DVD/Blu-ray erscheinen. Die zur Verfügung gestellten Versionen beinhalten Synchronisationen und Untertitel in verschiedenen Sprachen, zwischen denen die internationalen oder sprachinteressierten Passagiere wählen können.

Dieses grundlegend verbesserte HOTSPLOTS Cinema Angebot ergänzt den professionellen WLAN-Service und die verfügbaren HOTSPLOTS Media Lösungen, die im November 2017 mit dem Innovationspreis der Zeitschrift busplaner ausgezeichnet wurden, perfekt: Kunden können neben HOTSPLOTS Cinema Informationsdienste wie HOTSPLOTS Presse und HOTSPLOTS Tourist Info sowie das Entertainmentangebot HOTSPLOTS TV to go nutzen.

Karsten Micke, Head of International Sales bei der hotsplots GmbH ergänzt zu der Kooperation: „Die im Oktober zu Ende gegangene Busworld Europe, die größte Busmesse der Welt, hat klar gezeigt, dass WLAN in Bussen mittlerweile zum Standard geworden ist. Mit Entertainment- und Informationsdiensten gehen wir jetzt den nächsten Schritt: Dank der Kooperation mit Lufthansa Systems hat unser Entertainmentangebot deutlich an Attraktivität gewonnen. Das versetzt uns in die Lage, gemeinsam mit unserem Partner Robert Bosch Car Multimedia speziell im Busbereich ein perfektes Rundumpaket aus Hardware, WLAN- und Infotainmentservice anzubieten. Dieses Zusammenspiel der Marken Bosch, Lufthansa Systems und HOTSPLOTS ist einmalig auf dem Markt und garantiert Busunternehmen ein hohes Maß an Kompetenz und Markenqualität „Made in Germany“. Gemeinsam werden wir die Lösung international anbieten. Sie ist sowohl in der Erstausstattung über die führenden Fahrzeughersteller als auch im Nachrüstgeschäft als Gesamtlösung oder als Einzelservice verfügbar.“

„Lufthansa Systems hat in den vergangenen Jahren einen hohen Grad an Expertise aufgebaut, um Media Services nicht nur im Inflight-Entertainment-Markt der Luftfahrtbranche, sondern auch in Märkten wie dem Busmarkt aufzubauen“, erläutert Jan-Peter Gänse, Head of Passenger Experience Products & Solutions bei Lufthansa Systems. „Content Provider – insbesondere Hollywood Studios – legen großen Wert auf die Sicherheit der Filme, sodass diese nur auf Systemen ausgespielt werden dürfen, die spezielle Sicherheitsanforderungen erfüllen, wie das von HOTSPLOTS. Wir sind überzeugt, mit unseren BoardConnect Media Services zusammen mit HOTSPLOTS und deren Kooperationspartner Robert Bosch Car Multimedia ein hochwertiges Produkt für Entertainment in Bussen anbieten zu können.“

Über Lufthansa Systems
Die Lufthansa Systems GmbH & Co. KG zählt zu den weltweit führenden IT-Anbietern in der Airline-Industrie. Mit einer Kombination aus fundiertem Airline-Know-how, langjähriger Projekterfahrung und technologischer Expertise bietet das Unternehmen eine umfassende Palette erfolgreicher, vielfach marktführender Produkte für die Aviation-Branche, auf die mehr als 300 Airline-Kunden vertrauen. Das Portfolio umfasst innovative IT-Produkte und Beratungsleistungen, die hohen wirtschaftlichen Nutzen bieten und zur Steigerung der Effizienz beitragen. Neben dem Hauptsitz in Raunheim bei Frankfurt/Main ist Lufthansa Systems an Standorten in 16 Ländern vertreten.

Die 2004 von Dr. Ulrich Meier und Dr. Jörg Ontrup gegründete hotsplots GmbH ist ein Provider für professionelle WLAN-Hotspot- und Entertainment-Lösungen für Kunden in Europa.

Die HOTSPLOTS WLAN-Lösungen sind modular aufgebaut und können entsprechend den Kundenanforderungen flexibel kombiniert werden. Das Portfolio reicht dabei vom „klassischen“, rechtssicheren Gäste-WLAN mit unterschiedlichen Zugangs- und Reportingmöglichkeiten über die Bereitstellung von WLAN-Marketing-Funktionalitäten bis hin zur Integration von Mehrwerten wie touristischen Informationen, Zeitschriften und Entertainmentinhalten.
Auch die Bereitstellung der benötigten festnetz- oder mobilfunkbasierten Internetzugänge kann durch HOTSPLOTS erfolgen.

Gemeinsam mit seinen mehr als 300 regionalen Installationspartnern betreut HOTSPLOTS an etwa 15.000 aktiven Hotspot-Standorten den öffentlichen Internetzugang. Dazu gehören stationäre Hotspots in Hotels, Cafes, Kliniken, Jugendherbergen, Bibliotheken, Studentenwohnheimen und Fußgängerzonen, aber auch immer mehr mobile Hotspots in Bussen und Bahnen sowie temporäre WLAN-Hotspots bei Events.

Die Unterstützung von skalierbaren Hardwareplattformen für den stationären (in-/outdoor) und mobilen (Busse, Straßenbahnen, Züge) Anwendungsfall ermöglicht es HOTSPLOTS, alle Kundenanforderungen aus einer Hand zu erfüllen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website: www.hotsplots.de

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Air Berlin-Kündigungen – Tipps für die betroffenen Mitarbeiter

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Kündigungen bei Air Berlin noch im Oktober

Aktuellen Pressemeldungen zufolge droht 1400 Mitarbeitern aus Verwaltung und Bodenpersonal bei Air Berlin der Zugang einer Kündigung noch im Oktober. Was sollten die betroffenen Mitarbeiter von Air Berlin beachten?

Fristen laufen mit Zugang der Kündigung von Air Berlin

Bereits mit Zugang der Kündigung bei den Air Berlin-Mitarbeitern beginnen wichtige Fristen zu laufen. Die Frist für eine Zurückweisung der Kündigung wegen fehlender Bevollmächtigung bzw. unzureichenden Nachweises der Bevollmächtigung beträgt nur wenige Tage. Die Frist für die Einreichung der Kündigungsschutzklage beträgt drei Wochen ab Zugang der Kündigung.

Dreiwochenfrist für die Kündigungsschutzklage

Zumindest die Dreiwochenfrist für die Kündigungsschutzklage muss unbedingt eingehalten werden, sonst ist gegen die Kündigung in der Regel nichts mehr wirksam zu unternehmen. Wer sich hier eine maximal gute Rechtsposition erhalten will, sollte unbedingt sofort nach Erhalt der Kündigung anwaltliche Beratung aufsuchen.

Wann lohnt sich eine Kündigungsschutzklage?

Bei Kündigungen in der Insolvenz lohnt sich eine Kündigungsschutzklage jedenfalls dann immer, wenn man eine Rechtsschutzversicherung hat. Durch die Kündigungsschutzklage können auch bei Verabschiedung eines Sozialplans regelmäßig deutliche Verbesserungen für die betroffenen Arbeitnehmer erzielt werden. Auch wenn man keine Rechtsschutzversicherung hat, empfehle ich in der Regel die Kündigungsschutzklage. Hier besteht ein gewisses Risiko, dass man am Ende finanziell schlechter steht als ohne Kündigungsschutzklage. Umgekehrt muss man aber immer beachten, dass bei Ablauf der Dreiwochenfrist ohne Kündigungsschutzklage im Nachhinein nichts mehr zu machen ist. Das kann sehr ärgerlich dann sein, wenn im Nachhinein Erkenntnisse erlangt werden, die doch zu einem Erfolg der Kündigungsschutzklage führen bzw. zumindest zu einer verbesserten Beendigungsregelung (Abfindung usw.). Garantien gibt es natürlich nicht.

Nur durch die Kündigungsschutzklage wird eine Überprüfung der Kündigung erreicht

Ansätze für eine Unwirksamkeit der Kündigung gibt es auch bei Kündigungen im Rahmen der Insolvenz, wie jetzt bei Air Berlin, viele. Werden zum Beispiel nicht sämtliche Mitarbeiter gekündigt, muss der Arbeitgeber bzw. der Insolvenzverwalter grundsätzlich auch in der Insolvenz eine soziale Auswahl durchführen. Werden Teile des Unternehmens später veräußert oder von anderen Unternehmen weitergeführt und kommt es in diesem Zusammenhang zu Betriebsübergängen, können sich auch daraus Ansprüche für die betroffenen, bzw. nicht unmittelbar betroffenen Mitarbeiter von Air Berlin ergeben.

Was bieten wir Air Berlin-Mitarbeitern an

Kostenlose und unverbindliche Durchführung der telefonischen Erstberatung zur Kündigung.

Bei Beauftragung durch Air Berlin-Mitarbeiter:

Umfassendes Beratungsschreiben bezogen auf den jeweiligen Einzelfall.
Schreiben an den Arbeitgeber
Fertigung der Kündigungsschutzklage
Vertretung im Kündigungsschutzverfahren

9.10.2017

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

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Rechtsanwälte in Berlin und Potsdam

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Weltpremieren-Konferenz über den Wolken: das Lufthansa FlyingLab der dmexco 2017

(Mynewsdesk) #dmexco #2017 #conference

Ready for Take Off: An Bord des Lufthansa FlyingLab der dmexco findet am 11. September 2017 die erste dmexco Pre-Conference in 10.000 Meter Höhe statt. Auf dem Flug LH 405 von New York nach Frankfurt präsentieren dmexco Top-Speaker wie Natan Edelsburg (Shorty Awards), Jon Collins (Framestore), Cindy Chin (NASA Datanauts), David Meza (NASA), Rachel Levin (Youtuberin alias RCL Beauty) und Terence Kawaja (Luma Partners) bereits über den Wolken aktuelle Trend- und Innovationsthemen rund um Influencer Marketing, Social Media, Virtual Reality und die Zukunft der Raumfahrt. Alle weiteren Infos unter http://dmexco.de/flyinglab

Köln, 2. August 2017 – Für Passagiere des Flugs LH 405 von New York nach Frankfurt beginnt die dmexco 2017 bereits am 11. September mit dem Lufthansa FlyingLab der dmexco: In der ersten dmexco Pre-Conference in 10.000 Meter Höhe diskutieren Top-Speaker die wichtigsten Trend- und Innovationsthemen und stellen sich in der anschließenden Q&A-Session den Fragen der Passagiere, die sämtliche Vorträge via Video-Livestream mitverfolgen. Wie neue Höhenflüge in Social Media erreicht werden können, zeigt dabei Natan Edelsburg, Co-Founder der Shorty-Awards, am Beispiel einiger Preisträger der letztjährigen Awards. Jon Collins, President of Integrated Advertising des Oscar-prämierten Creative-Studios Framestore, präsentiert inspirierende VR-Kampagnen als Live-Demo. Einblicke in die Raumfahrt der Zukunft, den digitalen Wandel bei der NASA und neue Wettbewerber gewähren Cindy Chin (Mitglied der NASA Datanauts) und David Meza (Chief Knowledge Architect, NASA). Youtube-Star und Beauty-Guru Rachel Levin (RCL Beauty) mit über 12 Millionen Followern auf Youtube gibt wertvolle Einblicke in ihre Arbeit als Influencerin, während Terence Kawaja (Luma Partners) eine exklusive LUMAscape der dmexco präsentieren wird.

Top-Speaker? Check! Top-Themen? Check! Top-Networking? Check!
Neben Top-Speakern und -Themen bietet das FlyingLab der dmexco zudem hochkarätiges Networking auf Flughöhe! Bereits am Gate in New York und an Bord der Boing 747-8 auf dem Weg nach Frankfurt erhalten die Teilnehmer der dmexco Pre-Conference jede Menge Gelegenheiten, wichtige Business-Kontakte zu knüpfen. Die dmexco Gäste werden nach der Ankunft in Frankfurt vom dmexco Team in Empfang genommen, per ICE im Eiltempo nach Köln sowie am Abend des 12. September zur offiziellen exklusiven VIP Opening Party gebracht, bevor die eigentliche dmexco am 13. September beginnt. All das und natürlich der Eintritt für beide dmexco Tage gehören zum umfangreichen Ticket-Package des Lufthansa FlyingLab der dmexco 2017.

Torsten Wingenter, Senior Director Digital Innovations Lufthansa Group: „Wir freuen uns, mit dem Lufthansa Flyinglab dmexco erstmals eine Vor-Konferenz auf dem Flug von Nordamerika nach Deutschland anzubieten. Mit den Sprechern des offiziellen dmexco-Programms erleben unsere Gäste an Bord ein einmaliges und exklusives Event zum Thema Digitalisierung.“

Christian Muche und Frank Schneider, beide dmexco: „Neben den bereits in der Vergangenheit von uns entwickelten dmexco Formaten wie der Agency Lounge, Motion Hall, World of Experience und dem Start-up Village beweist das FlyingLab vor allem eines: Die dmexco ist und bleibt der kreative und Business-Trendsetter und schafft echte Mehrwerte durch neue Ideen und Innovationen, um neue Zielgruppen zu begeistern. Als eine der vier globalen Leit-Veranstaltungen der digitalen Wirtschaft ist es unser klarer Anspruch, den Besuchern herausragende Erlebnisse in Kombination mit einem hohen Relevanz- und Businessfaktor zu bieten.“

Weitere Informationen zum Lufthansa FlyingLab der dmexco 2017 unter http://dmexco.de/flyinglab

Vorschlag für Twitter:
Konferenz über den Wolken: das Lufthansa #FlyingLab der #dmexco #2017 – http://dmexco.de/flyinglab

Vorschlag für Facebook:
Ready for Take Off: An Bord des Lufthansa FlyingLab der dmexco findet am 11. September 2017 die erste dmexco Pre-Conference in 10.000 Meter Höhe statt. Auf dem Flug LH 405 von New York nach Frankfurt präsentieren dmexco Top-Speaker wie Natan Edelsburg (Shorty Awards), Jon Collins (Framestore), Cindy Chin (NASA Datanauts), David Meza (NASA), Rachel Levin (Youtuberin alias RCL Beauty) und Terence Kawaja (Luma Partners) bereits über den Wolken aktuelle Trend- und Innovationsthemen rund um Influencer Marketing, Social Media, Virtual Reality und die Zukunft der Raumfahrt. Alle weiteren Infos unter http://dmexco.de/flyinglab

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Über #dmexco

Die dmexco ist die globale Business- und Innovationsplattform der digitalen Wirtschaft. Sie setzt die digitale Agenda und treibt als Ideen- und Wachstumsmotor die nationale und internationale Wirtschaft voran: Mit direkten Geschäftsabschlüssen, wertvollen Neukontakten, inspirierenden Erkenntnissen und der Evaluierung von Geschäftsideen. Die dmexco steht damit für Pure Business, verbindet die entscheidenden Marktteilnehmer aus aller Welt und präsentiert die vielversprechendsten Strategien, Lösungen und Trends aus der Marketing Communications & Technology. dmexco die weltweit führende Messe und Konferenz der digitalen Wirtschaft.

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist unter besonderer Mitwirkung des Online-Vermarkterkreis (OVK) ideeller und fachlicher Träger der dmexco sowie Inhaber der Marke. Veranstalter der dmexco ist die Koelnmesse.

Die dmexco 2017 findet am 13. und 14. September 2017 in Köln statt. Alle Informationen sowie Fotos, Videos und O-Töne zur dmexco 2016 finden sich unter http://www.dmexco.de, http://www.facebook.com/dmexco, http://twitter.com/dmexco und http://www.youtube.com/dmexcovideo

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Neuer IHK-Abschluss für den Dienstleistungssektor

In enger Zusammenarbeit haben die Deutsche Lufthansa AG, die Flugbegleiter-Gewerkschaft UFO e.V. und das ILS, Deutschlands größte Fernschule, ein neues Berufsbild für den Dienstleistungssektor geschaffen. Der IHK-Abschluss „Fachberater/in für Servicemanagement“ bietet ab sofort allen Flugbegleitern der Lufthansa neue berufliche Perspektiven. Die Vorbereitung auf die Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer in Frankfurt am Main, die die Rechtsvorschrift für dieses neue Fortbildungsprofil erlassen hat, erfolgt im zeitlich flexiblen Fernstudium. Ab Juni 2017 steht der 15-monatige ILS-Fernlehrgang den Mitarbeitern aller Dienstleistungsunternehmen in Deutschland zur Verfügung.

Lufthansa setzt erneut auf das ILS als Weiterbildungspartner

Bereits zum zweiten Mal setzt Lufthansa auf das ILS als Weiterbildungspartner, wenn es um die Entwicklung eines neuen Berufsbildes mit IHK-Abschluss geht. ILS-Geschäftsführer Ingo Karsten schätzt die Zusammenarbeit insbesondere aufgrund der Innovationskraft der gemeinsam entwickelten Fortbildungen. „So wie vor Jahren der Industriemeister Luftfahrttechnik hat jetzt der Fachberater für Servicemanagement das Potenzial, neue Maßstäbe in der Mitarbeiterqualifikation zu setzen“, prognostiziert Ingo Karsten.

Für die Lufthansa ist das moderne Fernstudium des ILS ein Erfolgsgarant. „Das ILS bereitet nachweislich erfolgreich auf öffentlich-rechtliche und staatliche Abschlüsse vor – diese Sicherheit ist uns für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtig“, betont Michael Knauf, Leiter des Lufthansa-Kabinenpersonals München. Dazu kommt der moderne Online-Service, den das ILS allen Fernstudierenden bietet. „Das flexible Betreuungskonzept des ILS passt hervorragend zu den Ansprüchen unserer Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter an eine Fortbildung parallel zum Beruf“, so Michael Knauf.
Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) begrüßt, dass mit dem anerkannten Berufsbild eines ihrer Gründungsziele erreicht ist. Die UFO forderte von Beginn an die Verbesserung der berufsspezifischen Qualifikation der in der Zivilluftfahrt eingesetzten Flugbegleiter. Der Fachberater-Abschluss erleichtert Flugbegleiterinnen und Flugbegleitern in Zukunft, zwischen verschiedenen Airlines zu wechseln und auf dem Arbeitsmarkt attraktive Karrieremöglichkeiten zu nutzen. „Im Jahr 25 nach Gründung der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation haben wir einen wichtigen Meilenstein für unseren Beruf erreicht. Mit diesem Fortbildungsprofil wird das Ansehen von Flugbegleiterinnen und Flugbegleitern insgesamt gesteigert und die Professionalisierung unseres Berufs als Spezialisten in komplexen Dienstleistungstätigkeiten deutlich vorangetrieben“, so Christoph Drescher, UFO-Vorstand für Berufspolitik.

Zusatzqualifikation für alle Serviceberufe

Der neue IHK-Abschluss ist nicht nur für den Luftverkehr von großem Interesse, sondern auch für den Bahnverkehr, die Schifffahrt, das Event- und Veranstaltungsmanagement, die Schutz- und Sicherheitsbranche, die Gastronomie und Hotellerie sowie für das produktbegleitende Dienstleistungsumfeld von Industrie- und Gewerbebetrieben. „Diese branchenübergreifende Aufstiegsfortbildung bietet allen Beschäftigten in Serviceberufen erstmalig die Möglichkeit, als Experte die nächste Karrierestufe zu erreichen“, betont Ingo Karsten.

Mit dem Fachberater für Servicemanagement (IHK) ist somit ein anerkanntes Berufsbild für den gesamten Dienstleistungssektor entstanden. Die Aufstiegsqualifizierung vermittelt Kompetenzen in den Bereichen Servicemanagement, betriebswirtschaftliches Handeln, Kommunikation und Konfliktmanagement sowie Mitarbeiterführung und Projektmanagement. Ab sofort kann sich jeder, der im Dienstleistungssektor arbeitet, für den 15-monatigen ILS-Fernlehrgang anmelden.

Weitere Informationen:
Studienberatung des ILS: 0800 / 123 44 77 (gebührenfrei)
Informationen für Firmenkunden: www.ils.de/firmenkunden/ils-professional/

Über das ILS:

Das Hamburger ILS Institut für Lernsysteme ( www.ils.de), Deutschlands größte Fernschule, hat sich mit über 200 staatlich zugelassenen Fernlehrgängen und rund 35 Prozent Marktanteil zum führenden Anbieter moderner Fernlehrgänge in Deutschland entwickelt. Seit über 30 Jahren setzt sich das ILS mit modernen, qualitativ hochwertigen und persönlich betreuten Fernlehrgängen für die erfolgreiche Zukunft seiner Kunden ein. Die Bandbreite der Abschlüsse reicht von institutsinternen Zeugnissen über staatliche Prüfungen, wie das Abitur, bis hin zu öffentlich-rechtlichen Prüfungen vor Kammern (z. B. IHK) und Verbänden (z. B. bSb). Im Auftrag des Auswärtigen Amtes betreut das ILS bereits seit 1980 Schüler der 5. bis 10. Klasse auf allen fünf Kontinenten.

Das ILS ist als erstes Fernlehrinstitut in Deutschland nach der internationalen Qualitätsnorm „ISO 29990 Lerndienstleistungen für die Aus- und Weiterbildung – Grundlegende Anforderungen an Dienstleistende“ zertifiziert und übernimmt damit eine Vorreiterrolle in der gesamten Branche. Als bundesweit zugelassener Träger für die Förderung der beruflichen Weiterbildung bietet das ILS zudem die meisten nach AZAV zugelassenen Fernlehrgänge an. 200 feste und mehr als 600 freie Mitarbeiter kümmern sich beständig um die Entwicklung neuer Fernlehrgänge und die intensive Betreuung von über 80.000 Teilnehmern pro Jahr. Zum Service gehört auch das Online-Studienzentrum, das allen Fernstudierenden kostenlos zur Verfügung steht. Hier findet man neben unterstützenden Lernprogrammen, aktuellen Informationen sowie betreuten Chats und Foren auch die Möglichkeit, sich schnell und einfach mit den Tutoren und Kommilitonen auszutauschen. Im Jahr 2003 hat das ILS die staatlich anerkannte Europäische Fernhochschule Hamburg (Euro-FH) gegründet. Sie ergänzt das ILS-Angebot mit wirtschaftsorientierten Bachelor- und Masterstudiengängen, die berufsbegleitend per Fernstudium absolviert werden können.

Das ILS ist Teil der Stuttgarter Klett Gruppe. Mit ihren 67 Unternehmen an 33 Standorten in 15 Ländern ist die Klett Gruppe ein führendes Bildungsunternehmen in Europa. Die 3.605 Mitarbeiter in den Unternehmen der Gruppe erwirtschafteten im Jahr 2016 einen Umsatz von 537,3 Millionen Euro. Das ILS in Hamburg hat sich in den vergangenen Jahren gemeinsam mit der Euro-FH zum wichtigsten Standort der Klett Gruppe nach Stuttgart entwickelt. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.klett-gruppe.de

Kontakt
ILS-Pressestelle
Dörte Giebel
Doberaner Weg 18-20
22143 Hamburg
040 675 70-4004
040 675 70-220
presse@ils.de
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Modischer Überflieger

Bag to life

Modischer Überflieger

Turnbeutel aus alten Flugzeuglebensrettungswesten (Bildquelle: ehrensachen D/V)

„Unter jedem Sitz befindet sich eine Rettungsweste, die sich durch das Ziehen an den roten Griffen automatisch aufbläst…“ So viel weiß wohl fast jedes Kind über Rettungswesten. Dass diese aber vorschriftsmäßig ein Haltbarkeitsdatum haben und so alle paar Jahre ausgetauscht werden müssen, ist eine Tatsache, die viele dann doch überraschen wird. Dem Taschenlabel „BAG to LIFE“ war diese übermäßige Müll-Produktion ein Dorn im Auge und hatte bereits 2010 einen Upcyling-Gedanken der „Business-Class“: Das Unternehmen kauft die unbenutzten Flugzeuglebensrettungswesten auf und fertigt in Handarbeit in Europa einzigartige und völlig neue Taschen. Denn alle Materialien, die im Flugverkehr verwendet werden sind von höchster Qualität und Hightech-Funktionalität, dazu sehr leicht und durchdacht und somit perfekt für die Produktion von Taschen geeignet. So bekommen diese außergewöhnlichen Materialien, nach dem Upcycling-Prozess, ein neues Leben und schonen dabei die Umwelt. Das Ergebnis dieser Idee und Kreativität ist eine innovative und funktionelle Taschen- und Accessoires-Kollektion, die den Zeitgeist unserer heutigen Bedürfnisse trifft und dazu Funktionalität mit Mode vereint. Als Beach Bag mit bunten Details, angesagter Zugbeutel, lässige Messenger Bag, großer Weekender mit kariertem Stoff oder feminine Ladies Bag mit bunten Riemen und coolen Schnallen lassen nur noch die typisch gelbe Farbe und die kleinen Zeichnungen auf ihr früheres Leben als Rettungsweste schließen. Witzige Details wie rote Zuggriffe, Trillerpfeifen oder Warnlichter bringen ein Augenzwinkern in die Kollektion und spielen mit der Optik der Rettungswesten. BAG TO LIFE schließt den Kreis von handgefertigter Unikat-Qualität, Funktionalität, Design und Nachhaltigkeit.

BAG TO LIFE designed seit 2010 Unikate aus hocheffizienten Materialien der Flugzeugindustrie. Einzigartige Designs, ökologische Nachhaltigkeit und ein ressourcenschonender Produktionsprozess zeichnen unsere Produkte aus. Sicherheit und Qualität für Ihren Alltag. Survive the mainstream!

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„Vielleicht sinken die Flugpreise auf null Euro“

Konsolidierung in europäischer Luftfahrtindustrie längst nicht abgeschlossen / Lufthansa investiert in weitere Digitalisierung / Ryanair will „kleiner Amazon“ werden / 2. Aviation Symposium des Travel Industry Club in Frankfurt

"Vielleicht sinken die Flugpreise auf null Euro"

Frankfurt, 28. November 2016 – „Wachstum ist nicht mehr alles“, so Harry Hohmeister. Damit machte der Lufthansa-Vorstand gleich zu Beginn des 2. Aviation Symposiums des Travel Industry Club (TIC) in seiner Keynote klar, dass sich für Europas führende Airline (nach Passagieraufkommen 2015) die Prioritäten verschoben haben. In Zeiten des extrem dynamischen Wandels seien für eine erfolgreiche Zukunft kluges Changemanagement, eine Kultur der schnellen Reaktionszeiten und Investitionen in die Digitalisierung viel entscheidender, so Hohmeister. Bis zu 400 Millionen Euro will Lufthansa deshalb in den nächsten drei Jahren in neue digitale Services investieren; etwa in Apps, die den Kunden das Buchen und Fliegen mit Lufthansa noch einfacher und komfortabler machen sollen. „Brötchen, Uniformen und Sitzabstände sind heute keine Differenzierungsmerkmale mehr“, sagt Hohmeister. In diesen Punkten glichen sich die Leistungen aller Airlines immer stärker an – auch zwischen klassischen Airlines und Low Cost Carriern.

Letztere allerdings wollen sehr wohl weiter wachsen. Matthias Wenk, Marketing Operations Director der irischen Low Cost Airline Ryanair (gemessen an den Passagierzahlen 2015 Nummer zwei in Europa), ließ daran keinen Zweifel. Er betonte auf dem TIC Aviation Symposium: „Wir wollen natürlich weiter wachsen.“ 305 neue Flugzeuge seien bestellt, das Netzwerk werde weiter ausgebaut. Allein in Deutschland soll der Marktanteil in den nächsten drei bis vier Jahren von derzeit 7 Prozent auf mindestens 15 Prozent steigen. Erst vor wenigen Wochen konnte Ryanair verkünden, ab 2017 auch den Flughafen Frankfurt/Main mit zwei Maschinen zu bedienen.

Zugleich warnt Wenk vor einem weiteren Preisverfall im europäischen Flugverkehr: „Die Durchschnittspreise werden auf jeden Fall weiter sinken“. Auch die von Ryanair-Chef Michael O“Leary schon einmal angedeuteten Null-Euro-Preise sieht Wenk „nicht nur als billige PR-Arbeit“. Vielmehr betont er, wie wichtig neben Effizienz und Agilität auch neue Erlösquellen und neue Geschäftsmodelle für den weiteren Erfolg von Ryanair seien. „Vielleicht sinken die Flugpreise tatsächlich irgendwann auf null Euro“, so Wenk. Doch auf dieses Thema wollen sich die Iren ohnehin „nicht so sehr versteifen“. Vielmehr wollen sie sich bewusst noch breiter aufstellen. Neben dem Hotelvermittler Ryanair Rooms etwa soll bald auch der Reisevermittler Ryanair Holidays starten. „Wir wollen das Kauferlebnis für unsere Kunden ausweiten und ein kleiner Amazon werden“, sagt Wenk. Weitere Erlösbringer könnten Kooperationen mit Flughäfen etwa bei der gemeinsamen Nutzung von Passagierdaten sein sowie der gesamte Bereich des Inflight Retail. „Diese Themen werden sich künftig noch gewaltig verändern“, so Wenk.

Doch nicht nur bei neuen Erlösquellen wird es Partnerschaften geben. Deutlich wurde auf dem Aviation Symposium auch, dass der Branche weitere Konsolidierungen bevorstehen. Luftfahrtexperte Stephan Nagel, Executive Director bei Prologis, sagt: „Die Konsolidierungswelle in Europa ist noch längst nicht abgeschlossen. Es ist noch sehr viel Geschäft im Markt, das konsolidiert werden kann.“ Insbesondere Low Cost Carrier, so Nagel, würden sich zunehmend für Partnerschaften öffnen und könnten beispielsweise gemeinsam mit Langestrecken-Anbietern Codesharing Flüge durchführen. „Bis sich der Markt wieder beruhigt und sich die Preise stabilisieren, wird die Konsolidierung in Europa noch deutlich zunehmen“, betont Nagel. „Dabei werden wir künftig auch einige überraschende Partnerkonstellationen am Markt sehen“, so der Experte. Welche Airlines jedoch zu den Gewinnern und welche zu den Verlieren zählen werden, ließ der Berater offen.

Für mehr Fairness im globalen Wettbewerb plädierte indes Condor-Chef Ralf Teckentrup. Er sprach von einem „dramatischen Wettbewerb“ in der europäischen Airlineindustrie und forderte erneut die Politik auf, angesichts des starken Wachstums der Golf-Carrier für bessere Rahmenbedingungen, etwa durch Abschaffung der Luftverkehrssteuer, zu sorgen.

Dirk Bremer, President des Travel Industry Club, unterstrich dies auch in seiner Begrüßungsrede zum 2. Aviation Symposium: „Als starke Wirtschafts- und Exportnation braucht Deutschland auch starke Airlines und Flughäfen. Die Politik unterstützt dies allerdings nur bedingt.“
Rund 150 Teilnehmer nahmen in diesem Jahr am Aviation Symposium des Travel Industry Club in Frankfurt teil. Das Symposium ist damit in der Luftfahrtbranche eines der relevantesten Events für Wissens- und Erfahrungsaustausch sowie für Networking und zählt zu den wichtigsten Veranstaltungen des Travel Industry Club. Insgesamt veranstaltet der TIC jährlich über 50 hochkarätig besetzte Symposien, Workshops und andere Events. Weitere Informationen unter www.travelindustryclub.de

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Hintergrundinformation Travel Industry Club:
Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder (Stand Juli 2016) sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de

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„Konsolidierung führt zu Preisanstieg“

Deutsche Luftfahrtexperten über die Auswirkungen der Airline-Krise / Dramatische Überkapazitäten / Zeitfenster schließt sich / Warnung vor Booking.com-Effekt / Expertentreffen auf dem Aviation Symposium des Travel Industry Club am 24. November in F

"Konsolidierung führt zu Preisanstieg"

Frankfurt, 17. November 2016 – Air Berlin im Trudeln, Lufthansa und Germanwings im Preis- und Arbeitskampf, TUIfly und Condor auf der Suche nach Partnerschaften – die deutsche Luftfahrtindustrie steckt in einer schweren Krise. Die Gründe dafür sind vielfältig. Vieles deutet auf eine weitere Konsolidierung im Markt hin, mit entsprechenden Auswirkungen auf Airlineindustrie und Verbraucher. Ralf Teckentrup, Sprecher der Geschäftsführung von Condor und einer der Redner auf dem Aviation Symposium des Travel Industry Club (TIC), das am 24. November in Frankfurt stattfindet, warnt: „Konsolidierung führt letztlich zu einem Preisanstieg. Das heißt, Reisen wird teurer.“ Für Airlines, die daran teilhaben könnten, bedeute dies aber auch, dass sie von der Konsolidierung profitieren würden.

Zuvor jedoch wird sich die gegenläufige Entwicklung weiter verschärfen. Davon geht zumindest Ulrich Schulte-Strathaus aus, Geschäftsführer der Beratungsfirma Aviation Strategy & Concepts und ebenfalls Redner auf dem Aviation Symposium. Aktuell, so Schulte-Strathaus, sei die Angebots-Überkapazität „schon als dramatisch einzustufen“. Sie drücke heftig auf die Preisniveaus und würde weitere Akquisitionen fördern. „Ich denke, dass das kurzfristig zu Wachstumsschüben in der Touristik und der Reiseindustrie führen wird“, so der Berater. Mittelfristig aber würde die Konzentration des Angebots wohl zunehmen, glaubt auch Schulte-Strathaus.

Dabei bleibt den Airlines nicht mehr viel Zeit, sich auf den Strukturwandel einzustellen. „Die Weichen sind gestellt, das Zeitfenster schließt sich“, sagt Schulte-Strathaus. Wer jetzt noch keine strukturellen Kostensenkungen eingeleitet habe, seine Strategie den Realitäten nicht angepasst hätte und trotz niedriger Kerosinpreise und steigender Nachfrage keine guten Margen erwirtschafte, habe Chancen nicht genutzt. „Das jetzt zu beginnen, ist zu spät“, sagt der Berater.

Ralf Teckentrup sieht die Gründe für die deutsche Airlinekrise allerdings weniger bei den Konzernen selbst, als vielmehr bei der Politik. Er fordert für das Überleben deutscher Airlines: „Die Abschaffung der Luftverkehrsteuer, Senkung der Infrastrukturkosten sowie ein nationales Luftverkehrskonzept, das die Betriebszeiten der Flughäfen im Sinne eines sinnvolles Ausgleichs berücksichtigt.“ Darüber hinaus, so Teckentrup, brauche es eine klare Regelung, die dazu führe, dass „unsere deutschen Airlines nicht diskriminiert werden durch einseitige Vergünstigungen an andere Airlines.“

Als große Herausforderung sehen beide Experten zudem die digitale Transformation, die deutsche Airlines genau wie alle anderen Wirtschaftsbereiche unter großen Druck setzt. Condor-Chef Teckentrup warnt vor einer Art Booking.com-Effekt. Er sagt: „Wenn man in die naheliegende Branche ,Hotels“ schaut, dann sieht man, wie Booking.com oder Explorer die Margen halten und Hotels letztlich abhängig sind.“ Airlines liefen Gefahr in die gleiche Falle zu tappen. „Die ,Booking Journey“ findet größtenteils auch schon jetzt digital statt“, so Teckentrup, hier würden Airlines sicherlich noch viel investieren müssen.

Ein Thema, das auch Berater Schulte-Strathaus umtreibt. Zwar ermögliche die Digitalisierung die Gestaltung individueller Kommunikation mit dem Endverbraucher, mehr individuelle Produktangebote und in Zusammenarbeit mit IT-Firmen auch signifikante Steigerungen der Verkaufszahlen. Und diese Effekte könnten „große Firmen am ehesten abrufen“. Aber, so Schulte-Strathaus weiter, insbesondere große Firmen hätten „Schwierigkeiten, die Digitalisierung gewissermaßen zur Unternehmens-DNA“ werden zu lassen. „Der Prozess der Umgewöhnung dauert lange, weil interne Abläufe geändert werden müssen“, sagt der Berater.

Dirk Bremer, President des Travel Industry Club und damit Gastgeber des TIC-Aviation Symposiums, ist sich der Brisanz der Themen bewusst. „Die deutschen Luftverkehrsunternehmen stehen von verschiedenen Seiten extrem unter Druck. Das Überleben und die wirtschaftliche Stärke der Airlineindustrie sind sowohl aus Sicht der Verbraucher als auch aus volkswirtschaftlicher Sicht essentiell. Der Travel Industry Club setzt sich deshalb stark für einen zukunftsgerichteten Informationsfluss und für einen konstruktiven Dialog aller Beteiligten ein. Dafür ist das Aviation Symposium, zu dem wir mehr als ein Dutzend Redner geladen haben, eine hervorragende Plattform. Wir freuen uns sehr auf viele leidenschaftliche Debatten und erhellende Einsichten.“

Das Aviation Symposium des Travel Industry Club findet am 24. November in Frankfurt statt. Neben Ulrich Schulte-Strathaus und Ralf Teckentrup werden Experten wie Jaan Albrecht von der SunExpress Deutschland GmbH, Dr. Michael Kerkloh von der Flughafen München GmbH und Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, anwesend sein und über spannende Themen referieren und diskutieren. Weitere Referenten sind Matthias Wenk von Ryanair Ltd. und Ralph Beisel von der ADV Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen e.V. Alle weiteren Informationen zu Programm und Anmeldung unter www.travelindustryclub.de

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Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder (Stand Juli 2016) sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de

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„Vom Herz ins Hirn“

3. Markensymposiums des Travel Industry Club: Markenexperte fordert Umdenken von Tourismusindustrie / Kundenerlebnisse sollten im Fokus stehen

"Vom Herz ins Hirn"

Frankfurt, 10. November 2016 – „Als starke Marken in der Touristik nehme ich eigentlich nur Lufthansa und TUI wahr“, sagt Boris Schmarbeck, Geschäftsführer der Hamburger Werbeagentur Freunde des Hauses. Auf dem 3. Markensymposium des Travel Industry Club (TIC), das am 3. November in Frankfurt stattfand, forderte Schmarbeck, dass sich dieser Zustand dringend ändern müsse. „Die Unternehmen der Reiseindustrie müssen ihre Kommunikation wesentlich stärker auf die Bedürfnisse der Zielgruppe ausrichten. Sie müssen sich fragen: Wie ticken die Menschen? Wie wollen sie künftig ihre Marken erinnerungswürdiger kommunizieren?“

Das oft von der Reiseindustrie kolportierte Argument, Preiskommunikation sei wichtiger als Markenkommunikation, würde Schmarbeck nicht gelten lassen. Er selbst verantwortet mit seiner Agentur seit fast 10 Jahren die Kommunikation des Discounters Lidl und steht für einen Strategieschwenk und Imagewandel des Unternehmens. „Auch im Handel kämpft jeder gegen jeden“, so Schmarbeck. Eine erfolgreiche Differenzierung sei deshalb nur über eine starke Marke und starke Emotionen möglich. Für die Kommunikation bedeute dies: „Vom Herz ins Hirn“. Bei der Entwicklung einer Markenkampagne müssten immer die konkreten Bedürfnisse der Menschen im Fokus stehen.

Der Erfolg scheint ihm Recht zu geben. Im Kundenmonitor Deutschland kam Lidl 2016 erstmals auf Platz eins und war damit bei den Kunden beliebter als Aldi. Auch das eine Premiere – und das Resultat von großem Durchhaltevermögen. Denn auch das ist eines der Lidl-Learnings, die Schmarbeck den Touristikern zurief. Beim Aufbau einer starken Marke brauche es vor allem drei Dinge: Konsistenz, Konsequenz und Kontinuität. „40 Jahre lang hatte Lidl den Claim ,Lidl ist billig“, seit acht Jahren heißt es nun ,Lidl lohnt sich“.“ Bis sich ein solcher Wechsel in den Köpfen der Menschen festsetze, brauche jeder Konzern einen langen Atem.

„Es ist ein Weckruf für unsere Branche, wenn ausgewiesene Markenexperten wie Boris Schmarbeck nur zwei starke Marken in der Touristik wahrnehmen“, sagt Tom Fecke, Geschäftsführer des Travel Industry Club, der das 3. Markensymposium gemeinsam mit Pascal Brückmann von der Funke Mediengruppe moderiert hatte. Der Lidl-Case habe deshalb auf dem Markensymposium des TIC einen interessanten und notwendigen Blick über den Tellerrand gezeigt. „Boris Schmarbeck hat uns deutlich vor Augen geführt, wie überlebenswichtig starke Marken heute zur Differenzierung am Markt sind, und dass selbst auf Preiskommunikation ausgerichtete Unternehmen einen erfolgreichen Imagewandel hinbekommen können“, so Fecke.

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Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder (Stand Juli 2016) sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de

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