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Infrastrukturprojekte wie der Kanalbau der „Isabella Clara Eugenia“

Was schiefgehen kann, geht schief – von Eric Mozanowski, Immobilienfachmann, Stuttgart, Berlin

Infrastrukturprojekte wie der Kanalbau der "Isabella Clara Eugenia"

Was schiefgehen kann, geht schief – von Eric Mozanowski, Immobilienfachmann, Stuttgart, Berlin

Nicht erst im 21. Jahrhundert können Infrastrukturprojekte einfach missglücken und im Nichts enden. Dieses vielbeachtete Phänomen gab es auch schon im 17.Jahrhundert. Eric Mozanowski Denkmalschutzexperte und Autor aus Stuttgart verfolgt Immobilienprojekte deutschlandweit und setzt auf Denkmalschutz. Eric Mozanowski referierte in Stuttgart darüber hinaus über die nicht zu vergessenen geschichtlichen Schutzgründe, die bei den Sanierungen einen wichtigen Stellenwert betrug: „An vorderster Stelle stehen geschichtliche Schutzgründe. Die einzelnen Denkmalschutzgesetze kennen den sogenannten Erinnerungswert wie beispielsweise bei den Wirkungsstätten namhafter Personen oder Schauplätzen historischer Ereignisse. Der Assoziationswert, wenn das Schutzobjekt im Bewusstsein der Bevölkerung Bezüge zu bestimmten politischen, kulturellen oder sozialen Verhältnissen oder Ereignissen aufweist, ist nicht zu unterschätzen“, erläutert Immobilienexperte Eric Mozanowski.

In zahlreichen Veröffentlichungen weist Eric Mozanowski auf die Besonderheiten der Baukunst und den Erhalt des kulturellen Erbes hin. Isabella Clara Eugenia war eine Prinzessin aus Spanien und heiratete 1598 den österreichischen Erzherzog Albert. Der spanische König, PhilippII., übertrug seinem Sohn und seiner Schwiegertochter mittels Hochzeitsgeschenks die sog. „Spanischen Niederlande“. Dazu gehörte auch das damalige Herzogtum Geldern. Das liegt heute in Deutschland. Damals führte in Europa jeder gegen jeden Krieg und bekanntlich sind Auseinandersetzungen dieser Art extrem wirtschafts- und entwicklungsschädigend. Es tobte ein 80-jähriger Krieg zwischen Spanien und den Niederlanden, Verwüstungen in den Spanischen Niederlanden durch Kriegshandlungen waren an der Tagesordnung. Ein sinnloser Krieg raubte also der Wirtschaft die Energie. Seit 1621 war Isabella Clara Eugenia verwitwet. Nach Ende der Kriegshandlungen standen sich Spanier und Niederländer weiter feindlich gegenüber.

Infrastruktur zur Belebung nach einem langen zermürbenden Krieg

1622 wurde beschlossen, einen Kanal zu bauen. Es sollte also von Venlo bis Rheinberg gegraben werden; damit sollten die Maas und der Rhein verbunden werden. Passenderweise hieß der Kanal „Fossa Eugenia“. Der erste Spatenstich wurde vor den Toren Rheinbergs getan. Der Bau gestaltete sich technisch schwierig und musste militärisch abgesichert werden, da die Niederländer keinesfalls ein solches Projekt in ihrer Umgebung dulden wollten. So wurden einige Kilometer entfernt Forts oder Schanzen gebaut. Eine dieser Schanzenanlagen kann man heute noch an der Lindsfort unfern von dem Ort Walbeck sehen. Beim Bau ging schief, was schiefgehen konnte. Nach den Erzählungen war ein Herr Hasevoet Unternehmer oder Aufseher. Er soll unfassbare Unterschlagungen und Betrügereien begangen haben. Daraufhin wurden die Arbeiter nicht entlohnt. Auch die Bevölkerung war gegen den Bau. Technische Schwierigkeiten, persönliche Streitereien, Unfähigkeiten, Widerstand der Landbevölkerung und militärische Probleme führten dazu, dass die Erstellung des Kanals 1629 endete und nie wieder aufgenommen wurde. Noch heute kann man Teilstücke des Kanals, z.B. bei Rheinberg, besichtigen.

Napoleon wollte ebenfalls graben lassen

Aber auch Napoleon scheiterte 200 Jahre später mit einem ähnlichen Projekt. Nach der Besetzung des Rheinlandes plante Napoleon einen Kanal, der von Neuss kommend den Rhein mit der Maas verbinden sollte. Man sieht also, dass gescheiterte Infrastrukturprojekte nicht nur im 21.Jahrhundert, wie der Berliner Flughafen, Geld und Zeit verursachen und politisch nicht durchsetzbar sind. Sondern dies zieht sich durch die Geschichte, wobei ein ganz wesentlicher Aspekt heute weggefallen ist. Seit Ende des 2.Weltkrieges und Gründung der Europäischen Union sind jedenfalls kriegerische Auseinandersetzungen in Europa nicht mehr der Grund, warum Infrastrukturprojekte scheitern.

Eric Mozanowski, Chief Operating Officer (COO), baute in den letzten 30 Jahren verschiedene Immobilienunternehmen auf. Dabei konzentrierte er sich auf die Projektentwicklung und Sanierung von Bestands- und Denkmalschutzobjekten und deren anschließende Vermarktung. Weitere Informationen unter: http://www.immobilien-news-24.org

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Wie Wörter wirken – was die Sprache über Politiker verrät

Handwerkszeug der Politiker

Wie Wörter wirken - was die Sprache über Politiker verrät

Die Sprache der Politiker von wie-sagt-man-noch.de

Wie gelingt es Christian Lindner seine Zuhörer zu fesseln, warum sind viele Menschen von Gregor Gysi fasziniert? Antworten liefert hier der Internet-Auftritt wie-sagt-man-noch.de mit seiner neuen Rubrik „Die Sprache der Politiker“. Sprache gehört zweifellos zum Handwerkszeug der Politiker und wenn diese ihr Handwerk verstehen und das wichtige Werkzeug Sprache einsetzen können, dann spielen sie ganz oben mit. Gerade zu Wahlkampfzeiten kommt den rhetorischen Fähigkeiten dieser besonderen Spezies spezielle Bedeutung zu. Aber auch die Fähigkeit, Sprache schriftlich einzusetzen ist bedeutsam – auch deshalb, weil Politiker heutzutage die sozialen Netzwerke intensiv nutzen. Wer sich auf Twitter, Facebook oder Instagram pointiert äußern kann, hat im politischen Geschäft sicher Vorteile zu erwarten. So nutzen Politiker ihr Handwerkszeug eben nicht nur bei politischen Reden in Parlamenten oder bei Wahlkampfveranstaltungen in Bierzelten. Wie Wörter wirken, das wissen Politiker nicht erst seitdem der amerikanische Präsident Donald Trump auf diversen Kanälen wie Twitter aktiv ist.

Lange Liste mit bekannten Politikern
Die Sprache der Politiker – damit befasst sich nun das Synonym- und Sprachenportal “ www.wie-sagt-man-noch.de Die Macher des Portals schauen sich nun die Sprache diverser Politiker an und liefern über diesen Umweg auch Analysen zu den handelnden Personen. Dabei untersuchen sie natürlich den Sprachstil aktueller Politiker im deutschen Sprachraum. Für Deutschland haben sie unter anderem den FDP-Mann Christian Lindner, Bundeskanzlerin Angela Merkel, den SPD-Spitzenmann Martin Schulz oder die AfD-Frau Frauke Petry auf der Liste. Auch die Rhetorik bekannter österreichische Politiker wie Bundeskanzler Christian Kern und des Österreichischen Außenministers Sebastian Kurz wird unter dieser Rubrik des Portals untersucht. Klare Sache, dass die Liste der Politiker laufend erweitert wird. Leser des Portals können gleich hinter der Sprachanalyse der diversen Politiker kommentieren. Dass Wörter wirken und dass aus der Sprache durchaus politisch-gestalterische Möglichkeiten erwachsen, beweist sicher einer der berühmtesten Sätze der Bundeskanzlerin: „Wir schaffen das“ – dieser kleine Dreiwortsatz ging um die Welt und zeigt, welche Bedeutung der Sprache zukommt.

Analyse im Detail
Im Detail untersuchen die Autoren des Portals Reden einzelner Politiker und setzten sie dabei in einen Gesamt-Kontext. So werden zum Beispiel unter anderem Reden Christian Lindners, die auf You-Tube veröffentlicht wurden, analysiert und dabei Ausdruck, Wortwahl und Gestik untersucht. Lindner hält demnach immer gern Blickkontakt zum Publikum, wird nie langweilig in seiner Wortwahl und versteht es, politische Gegner mit pointiert gesetzten Wörtern zu entlarven. So wird aus dem jüngsten Kanzler-Duell von Merkel und Schulz im öffentlich-rechtlichen Fernsehen bei einer Lindner-Rede ein augenzwinkerndes „Kanzler-Duett“ – also ein Vorgeplänkel zu einer möglichen großen Koalition. Die Analyse von Frauke Petrys Sprache ist ebenfalls lesenswert, auch die Einordnung in den politischen Gesamtkontext und die Wirkung ihrer Sprache, welche sie demnach bewusst einsetzt, ist hilfreich. Auch Martin Schulz, SPD-Kanzlerkandidat, kommt mit seiner Sprache auf den Prüfstand: Ihm wird eine über-emotionale Sprache attestiert – im Gegensatz zur eher nüchternen Rhetorik von Angela Merkel. Auch die Hintergründe dazu werden beleuchtet. Wer nun als mündiger Wähler sein Urteil über politisch handelnde Personen erweitern möchte, kann sich unter http://www.wie-sagt-man-noch.de/Sprache-der-Politiker.html jede Menge durchaus weiterführende Informationen holen.

Das Portal wie-sagt-man-noch. de befasst sich mit allen Aspekten rund um das Thema Sprache. Dabei geht es genauso um den Ursprung der Sprache oder die diversen Sprachfamilien auf dieser Welt, wie die Frage, welche Sprache im Internet am häufigsten genutzt wird. Dazu gibt es diverse Wörterbücher zu verschiedensten Sprachen. Wer Synonyme sucht, ist hier richtig.

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BITMi kritisiert Digital-Aktionismus der Bundesregierung

BITMi kritisiert Digital-Aktionismus der Bundesregierung

Aachen/Berlin 04. Juli 2017 – Der Bundesverband IT-Mittelstand lehnt den nach seiner Auffassung ungewöhnlichen Aktionismus der Bundesregierung zur Regulierung der Digitalisierung kurz vor dem Ende der Legislaturperiode entschieden ab: „Mit den handwerklichen Fehlern im Netzwerkdurchsetzungsgesetz, der Einführung von Netzsperren im WLAN-Gesetz und dem gestrigen Vorstoß des Bundesjustizminister Heiko Maas zu einem möglichen digitalen Antidiskriminierungsgesetz hat die Bundesregierung binnen 7 Tagen digitales Unverständnis bei gleich drei verabschiedeten oder angekündigten Gesetzen dokumentiert“, erklärte Dr. Oliver Grün, Präsident des Bundesverbandes IT-Mittelstand e.V. (BITMi).

Der jüngste vom BITMi kritisierte Vorfall ereignete sich gestern, als Bundesjustizminister Heiko Maas in Berlin die Schaffung eines digitalen Antidiskriminierungsgesetzes und einer kontrollierenden behördlichen Digitalagentur ins Spiel brachte. Dies soll laut Maas für „eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ohne Diskriminierungen“ in der digitalen Welt sorgen. Durch Big Data und unbekannte Algorithmen zu deren Auswertung sei es möglich, dass Menschen aufgrund bestimmter Eigenschaften oder Verhalten diskriminiert werden, ohne dieses überhaupt zu erfahren. Um Diskriminierungen zu verhindern, sollen Unternehmen ihre Algorithmen offenlegen. Die Nutzer seien dann in der Lage, diese zu verstehen und wahrzunehmen, wie sie von Unternehmen und den verwendeten Algorithmen beeinflusst werden. Algorithmen, die in den Augen der Digitalagentur gegen das digitale Antidiskriminierungsgesetz verstoßen, wären dann nicht zulässig.

„Natürlich ist es wichtig, dass Menschen wissen, wie automatische Technologien mit ihren Daten umgehen und welche Folgen dies hat“ äußerte sich Grün, „aber mal wieder ist der Weg, der eingeschlagen werden soll, der absolut falsche“.

Laut Grün sei es bisher unstrittig gewesen, dass innovative, datenbasierte Geschäftsmodelle die Zukunft seien und Deutschland sich deswegen als so attraktiv wie möglich präsentieren muss, um einen Teil der Wirtschaft der Zukunft auch hierzulande zu entwickeln. „Zwingt man Unternehmen mit datenbasierten Geschäftsmodellen ihre Algorithmen als absolutes Kern-Asset offenzulegen, werden diese Deutschland sicher meiden und wir verspielen erneut die Chance, hierzulande weltweit führende digitale Innovationen zu erschaffen“ zeigte sich der BITMi Präsident besorgt.

Wie auch schon beim Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG), welches am Freitag im Bundestag verabschiedet wurde, liegt hier eine grundsätzlich unterstützenswerte Idee vor – die Lösung geht aber in eine absolut falsche Richtung. Der BITMi kritisierte das Gesetz bereits für grundsätzliche handwerkliche Mängel, aber auch für die Gefahr, dass die Betreiber von sozialen Netzwerken eher dazu angeleitet werden, eine Löschkultur zu etablieren, was am Ende eine Gefahr für die Meinungsfreiheit im Internet bedeutet.

Die ebenfalls in der letzten Woche vom Bundestag verabschiedete Modifikation des Telemediengesetzes, welche faktisch die WLAN-Störerhaftung abschaffen soll, wird grundsätzlich vom BITMi begrüßt. Auch hier gibt es aber handwerkliche Fehler, denn der Sperranspruch gegen Hotspotbetreiber hemmt die Verbreitung von WLAN Hotspots weiterhin unnötig. Zumal sei mit Digitalkompetenz erkennbar, dass sogenannte Netzsperren ein unwirksames Mittel sind, da diese technisch leicht zu umgehen seien.

Um in Zukunft Gesetze zu vermeiden, die überhastet und unausgegoren wirken, und auch um sinnvolle Lösungen für tatsächlich vorhandene Probleme zu finden, ist nicht nur der Dialog mit betroffenen Akteuren von Anfang an wichtig. Auch benötigt es eine übergeordnete Koordination der Digital-Gesetzgebung. So merkte ja Heiko Maas selbst an, dass die aktuelle Gesetzgebung mit der Digitalisierung nur schwer Schritt halte. Oliver Grün sagte dazu: „Eine von uns geforderte Lösung wäre da ein ordentlich ausgestatteter Digitalminister, der nicht nur koordinativ tätig wird, sondern den Fachministerien durch seine Expertise hilft, Gesetze zu schaffen, die mit der digitalen Realität wirtschafts- und freiheitsfreundlich Schritt halten können.“ Der BITMi wertet somit die aktuellen Vorfälle als Bestätigung seiner Forderung nach einem eigenständigen Digitalministerium, siehe Positionspapier Digitaler Mittelstand 2020.

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Berlin: Business Hackathon von Comtrade Digital Services

Mit innovativen Vordenkern neue digitale Geschäftsmodelle für Mobility as a Service entwickeln

Berlin – 09. Mai 2017 – Comtrade Digital Services, ein führender Anbieter von Software-Engineering-Dienstleistungen und IT-Lösungen, organisiert in Berlin einen Business Hackathon für innovative und digitale Mobilitätskonzepte.

Mit dem Hackathon soll eine Plattform für Ideen- und Wissensaustausch geschaffen werden, um so eine nachhaltige MaaS-Bewegung zu starten. Für dieses Vorhaben werden im Rahmen des Events internationale und interdisziplinäre Teams an Vorschlägen für neue Geschäftsmodelle für das digitale und vernetzte Ökosystem von Mobility as a Service arbeiten.

Die Veranstaltung wird unterstützt von Gründerszene und deren Fachmagazin NGIN Mobility als Medienpartner. Ziel des Events ist es, Lösungsansätze für die komplexe Marktsituation im Bereich neuer Mobilitätskonzepte zu entwickeln. Dabei liegt die Schwierigkeit darin, bestehende und künftige Marktteilnehmer gleichermaßen zu integrieren und ein Gleichgewicht innerhalb des Systems herzustellen, um zum Beispiel ruinösen Wettbewerb zu verhindern. Die besten Lösungsansätze werden durch eine mit internationalen Experten besetzte Jury prämiert, darunter Alex Hofmann, stellvertretender Chefredakteur von Gründerszene.

Zu den internationalen Sprechern zählen:

– Prof. Dr. Andreas Knie, InnoZ (Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel), Berlin
– Thomas Zeinzinger, BlockchainHub Graz, Österreich
– Josep Laborda, RACC Automovil Club, Automobilclub Spanien

Während der Veranstaltung werden die Teilnehmer durch Mentoren betreut. Zu den beratenden Experten zählen Marko Javornik, Vice President und General Manager Mobility&Travel bei Comtrade Digital Services sowie Gui Bulaty, COO bei TravelCar, einer europäischen Carsharing-Plattform.

Warum Mobility as a Service?
Zukünftige Verkehrskonzepte müssen den Menschen und seine Transportbedürfnisse stärker in den Mittelpunkt stellen und ein Ökosystem für universelle Mobilität bieten. Zu den größten Herausforderungen bei neuen Mobilitätslösungen zählt die Transformation von einer fahrzeugzentrierten Betrachtung hin zu einem Modell, bei dem der Endanwender im Mittelpunkt steht. Eine übergreifende Mobility as a Service-Plattform verbindet beispielsweise den individuellen Transport mit dem öffentlichen Nahverkehr zu einem integrierten Service, der größtmögliche Flexibilität bietet.

Ort und Zeit
Der Business Hackathon für Mobility as a Service findet in der Zeit vom 9. bis 11. Juni 2017 im Impact Hub, Friedrichstrasse 246, 10969 Berlin, statt. Weitere Informationen zum Event und ein Anmeldeformular sind im Internet abrufbar: http://content.comtradedigital.com/business-hackaton

Was ist ein Hackathon?
Ein Business Hackathon ist ein zeitlich begrenztes und strukturiertes Event, um in interdisziplinären Teams radikal neue Ideen für Geschäftsmodelle, Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln.

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Comtrade Digital Services bietet Leistungen für strategische Software-Entwicklung sowie komplette IT-Lösungen. Basierend auf über 25 Jahren Projekterfahrung unterstützt das Unternehmen die neuen Rollen, die in technologie-orientierten Organisationen entstanden sind. Kunden aus verschiedensten Branchen setzen mit diesen Services ihre Innovationen schneller um und entwickeln ein digitales Geschäftsmodell. Comtrade setzt hierbei auf agile Entwicklungsmethoden, innovative Technologien und Unternehmergeist. Schwerpunkte bilden die globale Bereitstellung und Implementierung von Lösungen für die Finanzindustrie, die Mobilitäts- und Reisebranche, das Gesundheitswesen, die Logistikbranche, den öffentlichen Sektor und die Telekommunikationsindustrie.

Comtrade Digital Services ist Teil der Comtrade Group. Das Unternehmen zählt mehr als 1.500 Mitarbeiter in 16 Niederlassungen weltweit. Weitere Informationen finden Sie unter www.comtradedigital.com

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Fernsehanwaltswoche vom 29.4.2016 zu Böhmermann, dem Sexualstrafrecht und Kachelmann gegen Bild

Ein Beitrag von Alexander Bredereck und Volker Dineiger, Fachanwälte für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Böhmermann und die Grenzen

Welche Grenzen wurden im Fall Böhmermann eigentlich überschritten? Die Grenzen von der Satire zum Strafrecht durch Böhmermann? Die Grenzen der Meinungsäußerungsfreiheit durch Böhmermann? Die Grenzen des Verbotsirrtums durch Böhmermann? Die Grenzen der politischen Enthaltsamkeit durch die Bundeskanzlerin? Die Grenzen der Neuzeit zum Mittelalter durch Anwendung des Majestätsbeleidigungsparagraphen? Kann es eigentlich noch eine Strafbarkeit gegeben, wo so viel Unsicherheit ist?

Nein heiß Nein – die Reformpläne zum Sexualstrafrecht aus dem Hause Maas.

Seit Monaten gibt es einen Gesetzesentwurf aus dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucher (BMJV) zur Reform des Sexualstrafrechts. Mit der griffigen Formel „Nein heißt künftig Nein“ wird dieser für juristische Laien übersetzt. Kritik gibt es von allen Seiten. Einerseits: die Reform reicht nicht aus. Andererseits: die Reform ist wie jeder andere Änderung des Sexualstrafrechts auch unnötig. Erstere Kritiker wollen den Straftatbestand unter anderem auch auf das Betatschen erweitern. So gibt es sicher im Bereich der Sexualdelikte in der Öffentlichkeit als unbillig empfundene Schutzlücken. Die Kritiker, denen die Reform unmöglich erscheint, meinen, dass die Änderungen unnötig seien, da zum Beispiel die Übergriffe Silvester in Köln schon vom jetzigen Straftatbestand der sexuellen Nötigung gedeckt sein. Ein Problem ist schwer von der Hand zu weisen: wenn ein Tatbestand auf Gedanken eines Opfers abstellt, ein bloßes inneres Nein schon reichen soll, wie will man in der Praxis den Nachweis führen, dass der Täter dies erkannt hat?

Kachelmann gegen Bild vor dem Oberlandesgericht

Nach dem relativ spektakulären Urteil, das Kachelmann gegen Bild und Bild online vor dem Landgericht Köln erstritten hatte (635.000 EUR Schmerzensgeld) befindet sich das Verfahren nun in der Berufungsinstanz vor dem Oberlandesgericht Köln. Die Vorsitzende Richterin wies in der mündlichen Verhandlung darauf hin, dass ihr eher Beträge im Bereich von 400.000 EUR vorschweben. Insbesondere der Vergleichsfall der falsch Berichterstattung im Prozess der schwedischen Prinzessin Madeleine sei hier nicht ohne weiteres einschlägig, da im dortigen Fall die Berichterstattung völlig frei erfunden gewesen sei. Im Falle Kachelmann habe es tatsächlich Ermittlungen und einen Prozess gegeben.

29.4.2016

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BITMi warnt: Schwammiges Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung bedroht auch IT-Mittelstand

Aachen / Berlin, 14. Oktober 2015 – Über das Vorgehen der großen Koalition aus CDU-CSU und SPD bei der Verabschiedung der so genannten Höchstspeicherfrist für Verkehrsdaten, kurz Vorratsdatenspeicherung, zeigt sich der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) überrascht. Heute soll der Gesetzesentwurf den Rechtsausschuss passieren, um Freitagmorgen in den abschließenden Lesungen im Plenum den Bundestag zu passieren. „Die Regierungskoalition peitscht das Gesetz im Eilverfahren durch den Bundestag. Dabei scheint mir der vorliegende Entwurf keineswegs gut ausgearbeitet.“, erklärte BITMi-Präsident Dr. Oliver Grün. „Auch die Sachverständigenanhörung hat nicht mit letzter Sicherheit klären können, wer überhaupt von dem Gesetz betroffen ist. Bei der derzeitigen Tendenz, Regelungen sehr restriktiv auszulegen, könnten nicht nur große Telefongesellschaften, sondern auch Mittelständler und Privatpersonen unter die harten Auflagen der Vorratsdatenspeicherung fallen“, so Grün weiter.

Der Verband hatte bereits in der Vergangenheit die bürokratische und kostenintensive Vorratsdatenspeicherung kritisiert, welche beispielsweise eine Trennung der Daten in verschiedene Kategorien mit unterschiedlichen Speicherfristen vorsieht. Er befürchtet nun, dass die Existenz vor allem kleiner und mittelständischer IT-Unternehmen in Deutschland gefährdet wird sowie IT-Produkte für Nutzerinnen und Nutzer extrem teuer werden. „Wir hätten uns erhofft, dass die Regierungskoalition wenigstens auf ihren Justizminister Heiko Maas hört, der das Gesetz noch einmal prüfen wollte. Aber offensichtlich geht es CDU/CSU und SPD vor allem darum, das Gesetz jetzt schnell und ohne großes öffentliches Aufsehen durch das Parlament zu schieben.“ führte Grün aus. „Das drängt den Verdacht auf, dass auch die bürgerrechtlichen Bedenken nicht unbegründet sind. Wir sehen der Überprüfung des Gesetzes durch das Bundesverfassungsgericht mit Spannung entgegen.“

Für die Abgeordneten des heute tagenden Rechtsausschusses hatte der BITMi nochmals eine zusammenfassende öffentliche Stellungnahme eingereicht, die zum Download verfügbar ist.

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Comtrade und Swiss Railway Engineering SRE GmbH geben strategische Partnerschaft bekannt

Beide Unternehmen werden gemeinsam zukunftsorientierte Mobilitätslösungen entwickeln

Ljubljana/Zürich – 01. Juli 2015 – Comtrade , ein europäischer Anbieter digitaler Plattformen, der in seiner Sparte Mobility und Automotive innovative Mobility-as-a-Service-Lösungen entwickelt, gibt die strategische Partnerschaft mit Swiss Railway Engineering SRE GmbH , einem führenden Kompetenzzentrum für Bahn- und Magnetschwebebahnen (Maglev) für Transportsysteme und Projekte, bekannt. Die Unternehmen werden gemeinsam innovative Lösungen anbieten, um den wachsenden, nachhaltigen Mobilitätsanforderungen von Städten und Ballungsgebieten gerecht zu werden.

„Gesellschaftliche Trends wie zunehmendes Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und die Digitalisierung werden in den kommenden Jahren entscheidende Auswirkungen auf die Mobilität in Städten und Regionen haben. Bereits heute können viele Infrastruktursysteme das aktuelle Wachstum nicht mehr bewältigen. Hinzu kommt, dass Metropolregionen immer mehr dazu angehalten werden, ihre Emissionen zu reduzieren. Wir sind davon überzeugt, dass Städte und Regionen künftig vermehrt neue, nachhaltige Mobilitätssysteme mit intelligenter Technologie benötigen werden. Weltweit ist der Schienenverkehr ein wichtiger Bestandteil des Mobility-as-a-Service-Ökosystems, somit ist unsere Partnerschaft mit Swiss Railway Engineering SRE GmbH besonders bedeutend“, sagt Marko Javornik, General Manager und Vice President Automotive bei Comtrade.

„Wir sind fest davon überzeugt, dass der Schlüssel zur Mobilität der Zukunft in der Implementierung von intelligenten Transportsystemen (ITS) liegt. Dazu zählen neben neuen, innovativen Systemen sowie der Verbesserung und Optimierung von aktueller Transporttechnologie, auch die Integration verschiedener Leistungen, um End-to-End-Mobilitätslösungen anbieten zu können. Wenn wir das Wissen dieser beiden Felder – Schienenverkehrstechnik und Digitalisierung – zusammenbringen, können wir Partnerunternehmen intelligente, zukunftsorientierte Lösungen zur Verfügung stellen, die die Mobilitätsbedürfnisse der Bevölkerung umfassend erfüllen“, kommentiert Niklaus H. König, Director und CEO der Swiss Railway Engineering.

Über Comtrade
Comtrade ist das größte Unternehmen für Software-Entwicklung und IT-Lösungen in der Adria-Region. Neben anderen Geschäftstätigkeiten arbeitet Comtrade an der Erforschung und Entwicklung fortschrittlicher Transportlösungen. Comtrade erkennt, dass die Technologie grundlegend die Art und Weise, wie wir mit Transport umgehen, zu ändern vermag, vor allem in den Städten. Wir können eine deutlich verbesserte Pendlererfahrung zu geringeren Kosten und mit einem großen Nutzen für die Umwelt schaffen. Gemeinsam mit seinen Partnern arbeitet Comtrade an einer Reihe fortschrittlicher Lösungen, die die Notwendigkeit von Privatwagen in den Städten beseitigen können und sie durch eine Reihe von Mobility as a Service (MaaS)-Lösungen ersetzen können, einschließlich des öffentlichen Nahverkehrs, Car-Sharing, Fahrgemeinschaften und Shuttlediensten. Diese Lösungen würden über eine offene digitale Plattform zugänglich sein. Diese technologisch fortschrittlichen und innovativen Lösungen können auch komplett auf Elektrofahrzeugen basieren und als solche die verkehrsbedingte Luftverschmutzung in den Städten beseitigen sowie die Überlastung der Straßen verringern und unsere Mobilitätserfahrung erheblich verbessern. Comtrade & Partner möchte mit allen relevanten Beteiligten ökologisch und finanziell nachhaltige Stadtverkehrssystem-Lösungen auf einer offenen digitalen Plattform entwickeln.

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Avantcar und Comtrade punkten mit MaaS-Lösung auf dem eMobility Summit 2015

Avantcar, Partner von Comtrade, gewinnt den eMobility Start-up Pitch mit ChargeJuice

Berlin, 12. Mai 2015 – Das eMobility Summit, das vom Tagesspiegel bereits zum 5. Mal in Folge veranstaltet wurde, hat sich zu der renommierten Plattform des offenen und direkten Dialogs über die Herausforderungen elektrischer Mobilität zwischen nationalen und internationalen Entscheidungsträgern aus Unternehmen, Wissenschaft und Politik, etabliert.

eMobility Start-up Pitch auf dem eMobility Summit

Im Rahmen des eMobility Start-up-Pitches präsentierte Matej Čer, Gründer und Mitinhaber von Avantcar, ein führender regionaler Entwickler elektronischer Mobilität und Partner von Comtrade, das Projekt „ChargeJuice“. ChargeJuice ist eine innovative Applikation zum Laden von elektronischen Fahrzeugen. Sie zeigt anschaulich die Bestrebungen von Avantcar und Comtrade, die Welt durch bereits verfügbare technologische Lösungen zu verbessern.

Diese gemeinsame Vision basiert vorrangig auf zwei Ansätzen: Zum einen auf Mobility as a Service (MaaS), womit die Fahrzeughaltung des Einzelnen hin zum Car-Sharing verändert werden soll und zum anderen auf der Idee, herkömmliche Benzin-Motoren durch den Antrieb mit erneuerbare Energien zu ersetzen.

MaaS-Lösungen in städtischen Gebieten realisieren

„Um MaaS Wirklichkeit werden zu lassen, müssen Städte eine aktive Rolle bei der Koordinierung und Regulierungen spielen. Dazu gehören die Förderung der Nutzung von Mobilitätsangeboten durch Bürger und Touristen, sowie die Aufklärung über die Vorteile von MaaS, wie eine verbesserte Gesundheit durch weniger Umweltverschmutzung und CO2-Emissionen“, so Marko Javornik, VP/GM Automotive bei Comtrade. „Mit einer durchdachten MaaS-Lösung werden darüber hinaus Staus verringert und es entsteht mehr Raum für Grünflächen, beispielsweise durch den Wegfall von Parkplätzen.“

An der Umsetzung können sich Städte aktiv beteiligen, in dem sie den Bürgern den Einsatz von Technologien und mobilen Geräten ermöglichen. Vor allem die jüngere Generation soll durch spielerische Darstellungen wie Gami cation – hier misst eine App die CO2-Emission – dazu animiert werden, gemeinsam genutzte Transportdienstleistungen zu nutzen. Einmal installiert informiert die App darüber, wie viel CO2-Emissionen durch die Wahl eines Car-Sharing-Dienstes eingespart werden können. Auf diese Weise soll der Nutzer ermutigt werden, umweltbewusster zu handeln.

Genau diesen Ansatz haben auch die Keynote-Speaker auf dem eMobility-Summit aufgegriffen. Man ist sich einig, dass elektrische Fahrzeuge und Car-Sharing-Dienste, die sich unumstritten, wenn auch zu langsam, in die richtige Richtung entwickeln, durch grundlegende technologische Innovationen und neue Geschäftsmodelle rund um Mobility as a Service, vorangetrieben werden müssen.

In diesem Jahr wurden Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie und Magda Kopczynska, Head of Directorate of Innovative & Substainable Mobility, European Commission, als Ehrengäste vor Ort begrüßt.

Der Fokus der Veranstaltung lag auf erfolgreich umgesetzten Projekten und Lösungen, die einen Durchbruch im Bereich eMobility und einen Plan für die weitere Entwicklung der Batterie-Technologien bedeuten, sowie die Themen autonomes Fahren und Erfolge der Bundesregierung bei der elektrischen Mobilität.

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BITMi enttäuscht: Maas knickt ein bei Vorratsdatenspeicherung

Aachen / Berlin, 15. April 2015 – Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) reagiert sehr enttäuscht auf die Einigung des Bundesjustizministers Heiko Maas und Bundesinnenminister de Maiziere auf „Leitlinien zur Einführung einer Speicherpflicht und Höchstspeicherfrist für Verkehrsdaten“ aus dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. „Wir haben gehofft, dass Justizminister Maas stark bleibt und eine anlasslose Datenspeicherung verhindert“ äußert sich BITMi Präsident Dr. Oliver Gün enttäuscht.

In den Leitlinien, die nun nicht mehr von einer Vorratsdatenspeicherung, sondern von Leitlinien zur Höchstspeicherfrist sprechen, ist geregelt, dass Verkehrsdaten nach spätestens 10 Wochen und Standortdaten nach vier Wochen gelöscht werden müssen. Diese differenzierte Speicherfrist belastet insbesondere kleine und mittelständische IT-Unternehmen, die nun dazu verpflichtet werden, diese Daten quasi vorab auszuwerten und zu sortieren. Die undefinierte Ankündigung einer Entschädigung auf Antrag durch das BMJV hilft hier nicht. „Es bedeutet mehr Bürokratie für den Wirtschaftsstandort Deutschland und das ist schlecht“, erklärt Grün. Unklar bleibt in der Regelung, welche Unternehmen oder Organisationen tatsächlich speichern sollen.

„Mit dieser Einigung der beiden Minister auf die Leitlinien zur Höchstspeicherfrist wird der Vorratsdatenspeicherung nur ein neuer Name gegeben. An den Sachverhalten eines unsinnigen nationalen Alleingangs, eines Verbotes der Vorratsdatenspeicherung durch BGH und EuGH sowie an der nie nachgewiesenen Wirksamkeit ändert sich nichts“ hält Grün fest.

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Wie viele Schritte geht Ihr Kind?

Bewegungsniveau oft mangelhaft

sup.- Bei vielen Kindern sinkt das Bewegungsniveau mit zunehmendem Alter. Das hat die Münsteraner Alltagsaktivitätsstudie (MAAS) gezeigt, bei der die tägliche Schrittzahl bei Schülern von der ersten bis zur elften Jahrgangsstufe gemessen wurde. Es fiel vom „aktiven“ (mehr als 10.000 Schritte täglich) bis hin zum „sitzenden Lebensstil“ (weniger als 5.000 Schritte pro Tag). Und wie viele Schritte geht Ihr Kind? Ein Schrittzähler kann bei der Beantwortung dieser Frage weiterhelfen und zu mehr Bewegung im Alltag motivieren. Das ist oft dringend notwendig, weil etliche Kinder und vor allem Jugendliche ihre Freizeit überwiegend passiv vor einem Bildschirm hockend verbringen. Ideen, wie der Nachwuchs zu mehr körperlicher Aktivität gebracht werden kann, gibt z. B. das mehrsprachige Ratgeberportal www.komm-in-schwung.de.

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