Tag Archives: Marco congia

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Ein Mythos im Sport

Die Schambeinentzündung

Ein Mythos im Sport

Das Thema „Schambeinentzundung“ ist eine Art „Blogbuster“, gleichermaßen unter Leistungssportlern wie unter ambitionierten Hobbysportlern. Kein Wunder, ist doch dieses Phanomen, das so viele Therapeuten und Betroffene gleichermaßen vor ein schmerzhaftes Ratsel stellt, so weit verbreitet.
Doch gibt es die Schambeinentzundung uberhaupt oder verstecken sich hinter dem Begriff nicht ganz unterschiedliche Erkrankungen und Ausloser?
Diesem Themenkomplex widme ich mich gemeinsam mit Kollegen aktuell in einem Buch „Die Schambeinentzundung – ein Mythos im Sport“, das im Laufe des Sommers 2016 erscheinen wird.
Als Physiotherapeut, der u. a. auch mit der U 17 Bundesligamannschaft des VFL Bochum, dem Mini X-Raid Team, verschiedenen Profis und als leitender Physiotherapeut des Damen Tischtennis Bundesligisten TuS Bad Driburg gearbeitet hat, habe ich viel aus der Praxis zu berichten.
In Zusammenarbeit mit K-Active Europe GmbH und den Co-Autoren Dr. Werner Krutsch, Siegfried Breitenbach sowie Angelika Stunk, Raimund Igel und Andreas Ahlhorn aus dem Profisportbereich, ist eine kenntnisreiche Darstellung dieser Thematik gelungen.
Wenn das Thema fur Sie von Interesse ist, sende ich Ihnen gerne ein Exemplar davon zu oder stehe Ihnen personlich bei weiteren Fragen zu diesem Thema zur Verfugung.
Mit freundlichen Grußen
Marco Congia

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Auswirkungen sportlicher Belastung auf die Nierenfunktion

Auswirkungen  sportlicher Belastung auf die Nierenfunktion

Marco Congia

Die Nieren übernehmen im Körper eine wichtige Entgiftungsfunktion. Neben der Ausscheidung sogenannter harnpflichtiger körpereigner Substanzen werden körperfremde Stoffe, wie beispielsweise die Abbauprodukte von Medikamenten, ausgeschieden. Des Weiteren sind die Nieren für die Regulation des Wasser- und Salzhaushaltes verantwortlich und verfügen über wichtige hormonelle Regelkreise. Hierzu zählen etwa das Erythropoetin, welches die Bildung von roten Blutkörperchen im Knochenmarkt anregt sowie das Renin, welches blutdrucksteigernd wirkt. Doch welche Auswirkungen haben sportliche Belastungen auf die Nierenfunktion?

Häufig wird bei Sportlern nach Belastungen eine vermehrte Eiweißausscheidung im Urin gemessen, die sogenannte Proteinurie. Diese Erscheinung ist in der Regel vollkommen harmlos. Sie tritt aufgrund einer vermehrten Eiweißdurchlässigkeit der Glomerula (Nierenkörperchen) bei gleichzeitig gedrosselter Rückresorption in den Tubuli (Nierenröhrchen) auf. Aufgrund der vermehrten Durchlässigkeit können selbst Erythrozyten (rote Blutkörperchen) im Urin nachgewiesen werden. An dieser Stelle spricht man von einer Pseudonephritis, welche von einer tatsächlichen Nierenentzündung abzugrenzen ist. Dennoch wird auch Menschen, die unter einer Nierenerkrankung leiden empfohlen, Sport zu treiben. Dies führt zur Erhaltung und Verbesserung ihrer körperlichen Belastbarkeit.

Wissenschaftliche Untersuchungen konnten zeigen, dass zwar die körperliche Belastbarkeit von Patienten mit Niereninsuffizienz signifikant niedriger ist, jedoch mit geeigneten Trainingsmethoden entscheidend verbessert werden kann. Auch nierentransplantierte Patienten können hierdurch das Leistungsniveau eines gesunden Menschen erreichen. Dabeii ist jedoch darauf zu achten, dass keine Sportarten gewählt werden, die durch ein hohes Verletzungsrisiko gekennzeichnet sind. Weitere Ergebnisse legen dar, dass eine Behandlung mit Erythropoetin dazu führen kann, dass die Blutmenge positiv beeinflusst wird und die erhöhte Sauerstoffaufnahme sich aufbauend auf die Leistungsfähigkeit auswirkt. Wird jedoch Diuretika verabreicht, so mindert das die sportliche Belastbarkeit.

Sowohl bei einer Niereninsuffizienz als auch bei einer Nierentransplantation können sportliche Betätigungen als förderlich für die Leistungsfähigkeit bewertet werden. Nichtdestotrotz sollte in diesem Zusammenhang Sport nicht ohne professionelle Begleitung erfolgen. Am besten kontaktieren Sie einen Facharzt. Als Sport-Physiotherapeut stehe ich,Marco Congia, Ihnen bei weiterführenden Trainingsfragen gerne mit meinem Fachwissen zur Verfügung.

Literaturquellen:

Krämer, B.K. / Risler, T. (1992): Sport und Niere. In: Internist, 33, S. 150-153.

Rost, R.. (2005): Sport- und Bewegungstherapie bei Inneren Krankheiten. Köln: Deutscher Ärzte Verla

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Ernährung im Fussball

Ernährung im Fussball

Ein paar Tipps von Marco Congia: Ernährung stellt das energetische Fundament für den gewünschten Trainingseffekt dar. So erhöht sich der Energiebedarf bei einem einmaligen täglichen Fußballtraining um rund 1.000 Kilokalorien (kcal), während bei einem zweimaligen Training von einem doppelten Zusatzbedarf ausgegangen werden kann. Ein Fußballspieler läuft bei einem normalen Spiel etwa acht bis zwölf Kilometer.

Ein junger Mann, der regelmäßig trainiert und in etwa 75 kg schwer ist, kommt dann auf einen täglichen Bedarf von 3.500 bis 4.500 kcal. Infolgedessen stellt sich die Frage, ob Fußballspieler aufgrund der gestiegenen Anforderungen an das Training und ihres erhöhten Bedarfs an Energie, eine gesonderte Ernährung benötigen. Das kann man bejahen.

So ist bei der Nahrungsaufnahme vor dem Spiel, zwingend auf die Verdaulichkeit der Lebensmittel zu achten. Während Kohlenhydratlösungen, stilles Wasser und Cola-Getränke bereits nach einer Stunde verdaut sind, dauert die Verdauung bei Hülsenfrüchten wie Erbsen und Bohnen sowie Pommes frites, etwa fünf Stunden. Am Längsten (sieben Stunden) verweilen Gänsebraten und Ölsardinen im Magen und sollten kurz vor einem Fußballtraining nicht verzehrt werden.

Um einen optimalen Trainingseffekt erreichen zu können, sind also leicht verdauliche Kohlenhydrate zu bevorzugen. Denn eine steigende Belastungsintensität führt neben der Erhöhung der Kohlenhydratverbrennung auch zu einer Abnahme der Fettverbrennung. Wird der Stoffwechsel mit sehr hohen Belastungen konfrontiert, so werden nur noch Kohlenhydrate zur Energiegewinnung herangezogen.

Eine Vielzahl an wissenschaftlichen Studien konnte zeigen, dass das Niveau der muskulären Glykogenspeicher entscheidend die Ausdauerleistungsfähigkeit sowie die Fähigkeit zu intensiven Belastungen beeinflusst. Die Ausdauerleistungsfähigkeit korreliert in direkter Weise mit der Höhe der intramuskulären Glykogenvorräte. Hierbei ist zu beachten, dass der Fußballspieler nicht nur Kohlenhydrate in Form von Einfachzucker aufnimmt, sondern aufgrund der anhaltenden Wirkung den Bereich der Mehrfachzucker nicht vernachlässigen sollte. Insbesondere bei kohlenhydrathaltigen Getränken und Lebensmitteln ist zu beachten, dass die Resorptionszeit sehr unterschiedlich ist. Während Traubenzucker innerhalb eine Zeitspanne von 10-20 Minuten dem Sportler zur Verfügung steht, benötigt Vollkornbrot etwa 60-240 Minuten. Anhand diesen Tatsachen kann grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass kohlenhydratreiche Lebensmittel oder Getränke sowohl kurz vor dem Training als auch einige Stunden davor als sinnvoll eingestuft werden können.

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Die Bedeutung der Faszien im Training

Die Bedeutung der Faszien im Training

Obwohl die meisten Sportler sehr gut trainiert sind, treten häufiger Probleme auf, welche Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen hervorrufen. In diesem Zusammenhang rückt der Begriff der „Faszien“ vermehrt in den Fokus der Wissenschaft. Doch was sind überhaupt Faszien?
In den vergangenen Jahren wurde diese Thematik bereits kontrovers diskutiert. Zum einen wurden Faszien über einen langen Zeitraum übersehen, obwohl sie überall im Körper zu finden sind. Zum anderen existieren erst relativ junge Forschungsergebnisse zu dieser Materie. Bis vor kurzem wurden Faszien als eine Art Verpackung des Weichgewebes angesehen. Heutzutage gehen Wissenschaftler davon aus, dass ein komplexes Faszien-System besteht, welches aus einem spinnennetzartigen Geflecht besteht und maßgeblich die Mobilität beeinflussen kann. Faszien verbinden Muskeln untereinander sowie auch die Muskeln mit dem Knochen. Demzufolge können Bänder als Teil des Faszien-Systems angesehen werden.
Jedoch bestehen die Aufgaben der Faszien nicht nur in der Formgebung und Stabilisierung. Das Faszien-Gewebe kann eine Menge an Wasser speichern sowie dafür sorgen, dass alle Organe an ihrem Bestimmungsort bleiben. Diese Aspekte können die Wichtigkeit der Faszien für das Training begründen. Denn auch wenn Faszien zu einem großen Teil aus Flüssigkeit bestehen, können sie wie ein Schwamm austrocknen und somit hart und porös werden. Ist allerdings ein Schwamm nass und gut gewässert, so ist er elastisch und widerstandsfähig. Ein nasser Schwamm kann zwar zusammengedrückt werden, er springt dennoch in seine Ursprungsform zurück. Daher ist die Mobilität und Belastbarkeit wesentlich davon abhängig, wie gut die Faszien mit Feuchtigkeit versorgt sind. Die meisten Verletzungen entstehen dadurch, wenn die Faszien „austrocknen“ und Schichten des Bindegewebes zusammenkleben. Diese Schichten sind dann nicht mehr in der Lage, aneinander vorbeizugleiten, da ihnen die Feuchtigkeit hierfür fehlt. Hierdurch können Erosionen, Risse oder sogar Brüche entstehen. Eine ausreichende Versorgung alleine nur durch Trinken reicht aber nicht aus, um die Faszien gesund, geschmeidig und flexibel zu halten. Vielmehr stellt die Bewegung die erste Wahl der Behandlung und Prävention dar. So ist die Variation der Bewegung der Schlüssel zum Erfolg. Denn immer gleiche Bewegungsabläufe können nicht nur das Risiko einer Osteoarthritis erhöhen, sondern dehydratisieren auch die Faszien.
Da aufgrund des Faszien-Systems alles im Körper miteinander verbunden ist, können Veränderungen in einem Teil des Körpers erhebliche Auswirkungen auf einen anderen Teil haben. Daher ist es unentbehrlich, die Faszien während der gesamten Lebenszeit gesund zu halten. Ebenfalls sind Faszien in der Lage, Bewegungsenergie zu speichern, um sie anschließend wieder katapultartig zur Verfügung zu stellen. Sie können Stöße puffern und ihre Kräfte weiterleiten. Gesunde Faszien fundieren wie ein integriertes Trampolin.
So kann eine Faszien-Therapie dafür sorgen, dass eine deutliche Schmerzlinderung erreicht werden kann. Unterschiedliche Techniken sorgen dafür, dass sich verklebte Schichten lösen und eine schmerzfreie Bewegung ermöglicht wird. Die Faszien-Forschung steht jedoch erst an ihrem Anfang. Derzeit existieren nur wenige evidenzbasierte Studien, die die Wirksamkeit einer Faszien-Therapie belegen können. Nichtsdestotrotz lassen sich bereits schon Spitzensportler behandeln. Ich weise dennoch darauf hin, dass eine regelmäßige und abwechslungsreiche Bewegung maßgeblich für die Gesunderhaltung der Faszien verantwortlich ist. Dem Thema der Faszien wurde in der Vergangenheit zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt und sollte in der Zukunft mehr Beachtung finden. Dennoch tragen die bisherigen Forschungsergebnisse dazu bei, dass die Sportwissenschaft einen Umbruch erfährt. Begrenzte Trainingsansätze, welche sich bisher lediglich auf einzelne Muskeln beschränkten, werden um den Ansatz der Faszien erweitert. Denn das Faszien-System ist ein komplexes Sinnesorgan, welches über eine sechs- bis zehnmal höhere Anzahl an sensorischen Nervenrezeptoren als ein Muskel verfügt. So kann mit dem richtigen Training die Muskulatur vor Verletzungen geschützt sowie die Belastbarkeit von Bandscheiben und Hüftgelenken erhöht werden. Möchten Sie weitere Informationen erhalten, so freue ich mich über Ihren persönlichen Kontakt oder einem Besuch auf meiner Internetseite http://www.marco-congia.de/.

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Warum europäische Fußballmannschaften bei der WM so früh nach Hause fahren

Warum europäische Fußballmannschaften bei der WM so früh nach Hause fahren
Wer die letzten WM-Spiele aufmerksam beobachtet hat, kommt um diese Frage nicht herum: Warum ist Europa in der Weltmeisterschaft so schwach? Zu dieser Thematik gibt es eine Vielzahl von Spekulationen und Theorien, welche vom ungewohnten Klima in Brasilien bis hin zur überragenden Stärke der Südamerikaner reichen. Trotz allen Hypothesen gerät eine wichtige Annahme in den Hintergrund der Experten: Das Zusammenspiel vom Mineral- und Elektrolythaushalt der Leistungssportler, welches insbesondere bei der extrem hohen Luftfeuchtigkeit in Brasilien Beachtung finden muss.
So sind für die Funktionen im Körper, insbesondere zum Zeitpunkt der Belastung sowie der Entlastung, die zur Verfügung stehenden Mineralien von größter Bedeutung. Mineralstoffe sind Bestandteil des Hartgewebes und sind für den Aufbau von Knochen und Zähnen entscheidend verantwortlich. Von Elektrolyte kann hingegen gesprochen werden, wenn die Mineralstoffe eine elektrische Landung tragen und sich in gelöster Form befinden. Elektrolyte dienen dazu, die Gewebespannung, den Wasserhaushalt, den pH-Wert sowie den osmotischen Druck zu regulieren und aufrecht zu erhalten. Extreme Belastungen können dazu führen, dass der Elektrolythaushalt empfindlich gestört wird, mit der Folge, dass es zu Unterversorgungen und Funktionsstörungen kommt.
Ein leistungsorientiertes Training führt zu einem erhöhten Schweißverlust, so dass Mineralstoffe verloren gehen und eine Supplementierung mit Elektrolyte notwendig ist. Der Sport-Physiotherapeut Marco Congia rät daher zu einem adäquaten Ersatz von Wasser und Elektrolyten, um die Leistung über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten zu können und der Elektrolytentgleisung entgegen wirken zu können. Für extreme Belastungssituationen, wie sie bei der WM zu finden sind, reicht jedoch ein herkömmliches Mineralwasser nicht mehr aus. Das Trinken von viel Wasser, welches nur wenige Mineralien enthält, führt zu einem erheblichen Mineralstoffmangel und im schlimmsten Fall zu einer Überwässerung des Körpers. Congia schlägt daher vor, in Belastungssituationen auf isotonische Getränke zu setzen. Diese enthalten neben den benötigten Mineralstoffen auch noch Kohlenhydrate, die für schnell verfügbare und anhaltende Energie sorgen.

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Fussball WM in Brasilien deckt Trainingsdefizite auf

Reus,Mustafi &Co.

„Pechvogel Reus fällt drei Monate aus“ titelte t-online.de nachdem sich Marco Reus im letzten Vorbereitungsspiel der deutschen Nationalelf zur Fußball WM 2014 ernsthaft verletzte. Der Nationalspieler hätte mit seinem Spielspaß und seinem Kreativpotential dem deutschen Spiel bei der WM sicherlich gut getan und war als Mittelfeldmotor fest eingeplant.
Stattdessen also eine Zwangspause für den Dortmunder Angreifer zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Diagnose: Teilriss der Syndesmose und ein Bandausriss an der Vorderseite des Fersenbeins.
Im WM-Achtelfinale gegen Algerien kam dann auch noch das Zwangsaus für Nationalmannschafts-Neuling Shkodran Mustafi. Diagnose: Muskelbündelriss.
Was so schicksalshaft erscheint, ist für den erfahrenen Sport-Physiotherapeuten und Sport-Osteopathen Marco Congia alles andere als ein böser Zufall.
„Bänder- und Muskelverletzungen sind meist Fehler in der Trainingssteuerung“, ist sich der Experte sicher.
„Trainingsdefizite“, so Congia, zeigen sich dann, wenn die Spieler erschöpft sind.“ So verletzte sich Reus ohne Einwirkung des Gegners in der 43. Minute, also kurz vor der Halbzeitpause, und Mustafi musste in der 70. Minute vom Feld gebracht werden.
Gerade über den Verletzungsvorgang bei Marco Reus ist Congia immer noch entsetzt. „Wie kann es sein, dass ein junger Spieler mit täglichem Training und mit Rundumbetreuung sich im Spiel ohne Fremdeinwirkung derartig schwer verletzt?“

Aus seinen Fortbildungen bei Fitnessguru Mark Verstegen in den USA weiß der Deutsch-Italiener, dass nach den dortigen Trainingsprinzipien ausgebildete Sportler – statistisch nachweisbar – nur äußerst selten solche Verletzungen erleiden.

Kraft- und Konzentrationsmangel sind für den Profi-Physio Congia die entscheidenden Ursachen solcher Verletzungsmuster. Der moderne Hochgeschwindigkeitsfußball verlangt ein grundsätzliches Umdenken bei der Trainingsvorbereitung, da ist sich Congia sicher.

Denn noch nie mussten so viele Spitzenspieler verletzungsbedingt auf eine WM-Teilnahme verzichten und noch nie war der Verletzungsstand in den europäischen Ligen so hoch wie in der vergangenen Saison.

Congia fordert deshalb seit langem ein Umdenken bei der Spielervorbereitung und ein höheres Auswechslungskontingent im Profi-Fußball.

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High-Speed Fussball über 90 Minuten ist unverantwortlich

Warum über neue Auswechslungs-Regeln nachgedacht werden sollte

Unsere Bundesligaspieler leisten Großartiges. Sie spielen einen Fußball, dass man nur staunen kann und haben nach Ende der 90 Minuten nicht selten pro Team 120 km zurückgelegt. Die Verletzungsstatistik der letzten Jahre ist verheerend und entwickelt von Jahr zu Jahr dramatischer.
Was das miteinander zu tun hat? „Eine ganze Menge“, behauptet der Sportphysiotherapeut Marco Congia, der verschiedene Profifußballer betreut hat. „Der moderne Fußball opfert die Gesundheit seiner Spieler dem neuen High-Speed-Fußball!“

Und Congia kann das auch belegen. So hat sich die Zahl der verletzten Erst- und Zweitbundesliga-Spieler im letzten Jahrzehnt laut dem Portal Statista mehr als vervierfacht. 2012 gab es mit 1.142 registrierten Verletzungen in den beiden Ligen den bisher traurigen Höchststand. Und auch im Breitensport ist König Fußball die ungeschlagene Nummer eins bei den Sportverletzungen.
Nach der Verletzung des deutschen Nationalspielers Sami Khedira schrieb am 21. November 2013 die Wochenzeitung Zeit: „Jetzt auch noch Sami Khedira – die Liste der verletzten deutschen Nationalspieler wird immer länger. Eine Folge von Überlastung?“ Und fragte sich: „Wie soll die Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Brasilien bestehen, wenn die Hälfte des Teams ein gutes halbes Jahr vor dem Ereignis durch Verletzungen ausfällt?“

Und auch bei Borussia Dortmund verhindert der hohe Krankenstand in dieser Saison ein ernsthaftes Kräftemessen mit dem FC Bayern München. Das aber lässt die Liga langweilig werden. Aus Sicht des Sportphysiotherapeuten Marco Congia müsste längst von den verantwortlichen Sportfunktionären gehandelt werden, wenn verhindert werden soll, dass der Wettbewerb verletzungsbedingt immer weiter verzerrt wird.

„Es ist doch ein Witz“, empört sich der Experte, „dass die Gesundheit unserer Fußballelite so leichtfertig aufs Spiel gesetzt wird. Bei einer Belastung wie sie heute im Spitzenfußball stattfindet kommt es fast zwangsläufig zu muskulären Verletzungen oder zu Sprunggelenk- und Knieverletzungen, wenn der Fußballer erschöpft ist.“

Die Spielhäufigkeit und die Spielgeschwindigkeit bzw. Intensität macht auch der Facharzt Leonard Fraunberger in einem Artikel der Nürnberger Zeitung für das Verletzungsdesaster in der Bundesliga verantwortlich. Am 02.01.2014 titelte die Zeitung „Der Tempofußball verschleißt seine Kinder“.

Seit rund 150 Jahren wird Fußball gespielt. Aber erst ab 1967 gab es für alle Spiele die Regel, dass ein verletzter Spieler pro Mannschaft ersetzt werden konnte. Seit 1995 sind drei Auswechslungen je Spiel möglich.

„Das reicht heute längst nicht mehr“ sagt Congia. „90 oder gar 120 Minuten bei dem heutigen Tempo sind komplett unverantwortlich, es sei denn man möchte dem Verletzungsvoyeurismus Vorschub leisten.“ Und er prophezeit das frühe Karriereaus vieler guter Spieler, wenn nicht über ein wesentlich größeres Auswechslungskontingent nachgedacht wird. „Schon heute ist der Frust der jungen Sportrentner, die meine Kollegen und ich zu Gesicht bekommen groß“ weiß er zu berichten.

Die meisten Verletzungsvorfälle, so zeigen Untersuchungen, ereignen sich während der letzten Viertelstunde der ersten und zweiten Halbzeit. Für einen Großteil der Verletzungen ist eine Überlastung der Muskulatur verantwortlich. Stabilisiert diese bei plötzlichen Stopp-, Dreh- oder Beschleunigungsbewegung nicht mehr ausreichend die Bänder und Gelenke, kommt es meist zu folgeschweren Verletzungen.

Congia fordert deshalb mehr Auswechslungen oder eine zusätzliche Pause. Auch beim richtigen Training und einer Spielersensibilisierung für Extremsituationen sieht er noch Potentiale. Und er bezieht sich auf Pep Guardiola. Der Bayern Trainer hatte erst kürzlich auf der 8. Dubai International Sports Conference mehr Wechsel während des Spiels gefordert.

Die FIFA feiert dieses Jahr ihren 110-ten Geburtstag, vielleicht macht sie den Spielern ja ein Geburtstagsgeschenk. Sportarten wie Handball, Basketball oder Eishockey zeigen, dass ein fliegender Wechsel und kürzere Spielintervalle dem Sport nutzen und keineswegs unattraktiver machen.

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30 Minuten gezielte Bewegung zur Stoffwechselanregung für Gesundheit und Gewichtsreduktion

30 Minuten gezielte Bewegung zur Stoffwechselanregung für Gesundheit und Gewichtsreduktion

Bewegung ist eine Voraussetzung dafür, um die normalen Funktionen des menschlichen Organismus zu ermöglichen. Ohne Bewegung können das Skelett, die Muskulatur sowie die inneren Organe nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Die Folge: Unser Körper degeneriert. Doch immer mehr Menschen bewegen sich heutzutage viel zu wenig. Hierdurch wird der Körper anfälliger für Krankheiten, Belastungen können nicht mehr so einfach kompensiert werden.
Regelmäßige und wohldosierte körperliche Aktivität trägt nicht nur dazu bei, Übergewicht zu reduzieren, sondern ist auch bei der Verhinderung und Verzögerung bestimmter Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus oder Koronaren Herzkrankheiten, maßgeblich förderlich. Internationale Forschungsergebnisse zeigen, dass ein moderates Sportprogramm von 30 Minuten ausreichend ist, um effektiv an Gewicht zu verlieren. Neben der physischen Beeinflussung von regelmäßigen körperlichen Aktivitäten, profitiert auch die Psyche – ähnlich wirksam wie eine Psychotherapie oder Medikamente – von der sportlichen Betätigung.
An dieser Stelle ist es schon ausreichend, 30 Minuten gezielte Bewegung in den Alltag zu integrieren. Für Anfänger scheint dies zunächst schwierig zu sein. Aber hierbei gibt es mehrere Möglichkeiten, sich im Alltag mehr zu bewegen. Das Hauptpotential liegt vor allem in der Änderung des Mobilitätsverhalten. So können Strecken, die üblicherweise mit dem Auto oder mit dem Bus zurückgelegt werden, zu Fuß oder mit dem Fahrrad gemeistert werden. Aber auch das Benutzen von Treppen anstelle von Aufzügen, regt den Stoffwechsel nachhaltig an. Hierbei ist es notwendig, dass die Bewegung mindestens mit mittlerer Intensität – wie zügiges Gehen – bewerkstelligt wird.
Der Sport-Physiotherapeut Marco Congia betont mit Nachdruck, dass ein dosiertes Training eine sinnvolle Ergänzung zu herkömmlichen Therapien darstellt. Der Mensch ist dazu geschaffen, um sich zu bewegen. Auch wenn es evolutionär nicht mehr notwendig ist, zu jagen und natürlichen Feinden zu entkommen, ist der Mensch zum Laufen geboren. Bewegungsmangel führt zu schweren Folgeerkrankungen und zum Zerfalle des Körpers. Obwohl jeder Anfang schwer ist, lohnt sich die Investition für den Körper. Jedoch mahnt Congia, die Dauer und die Häufigkeit nur langsam zu steigern. Eine körperliche Überbelastung ist zu vermeiden, um weiterhin viel Freude an einer regelmäßigen Bewegung zu haben. Körperliche Grenzen müssen erkannt und akzeptiert werden. Wer aber 30 Minuten gezielte Bewegung regelmäßig betreibt, hat den ersten Grundstein für seine Gesundheit und sein Wohlbefinden gelegt.

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Adduktorenzerrung im Breiten-und Leistungssport

Adduktorenzerrung im Breiten- und Leistungssport

Eine Adduktorenzerrung, oftmals auch als Leistenzerrung bezeichnet, stellt eine der häufigsten Verletzung im Breiten- und Leistungssport dar. Doch was genau sind die Adduktoren? Auf der Innenseite des Oberschenkels bilden die Adduktoren eine Einheit mit fünf verschiedenen Muskeln. Die einzelnen Muskeln unterscheiden sich jeweils in ihrer Länge sowie in ihrer Funktion. Diese Muskeln helfen beim Beugen und bei der Adduktion im Hüftgelenk. Im Breiten- und im Leistungssport werden diese Muskeln auf vielfälltiger Weise beansprucht. Die Muskeln müssen nicht nur in der Lage sein, konzentrisch zu arbeiten (verkürzend), sondern in ihrer Funktion auch exzentrisch tätig sein (nachgebend). Durch diese anspruchsvolle Leistung treten Risse und Überlastungen meist am Übergang vom Muskel zur Sehne auf. Zu einer Adduktorenzerrung kann es beispielsweise kommen, wenn die Strukturen der Weichteile exzentrisch belastet werden, wie es beim Beschleunigen und plötzlichem Abbremsen erfolgt.
Bei der Diagnoseerstellung helfen oftmals klinische Testverfahren. Meist ist jedoch schon bei der Anamnesestellung klar, dass es sich um eine Adduktorenzerrung handelt. Die Symptome einer Adduktorenzerrung äußern sich durch Belastungsschmerzen, insbesondere bei Grätschbelastungen sowie beim Schießen. Fußballspieler sind daher am Häufigsten von dieser Verletzung betroffen, jedoch treten auch in anderen Sportarten wie beispielsweise beim Schlittschuhlaufen, Skilaufen oder Hürdensprint, Adduktorenzerrungen auf. An dieser Stelle gilt es, einer muskulären Dysbalance durch aktives Muskeltraining abzubauen. Oftmals reicht hierbei die Verordnung einer Sportpause aus, um den geschädigten Bereich ausheilen zu lassen. Eine gute Erstversorgung ist bei einer Adduktorenzerrung im Breiten- und Leistungssport ungemein wichtig, um den Heilungsverlauf positiv zu beeinflussen. Ziel ist es hierbei, ein schnelles Abschwellen des Muskelgewebes sowie eine Blutungsstillung zu erreichen.
Der Sport-Physiotherapeut Marco Congia weist daher dringlich darauf hin, dass eine Kräftigung und Dehnung durch einen Physiotherapeuten dazu beitragen kann, sich vor weiteren Verletzungen zu schützen. Congia rät dazu, die Beschwerden nicht chronisch werden zu lassen. So sollten Adduktorenzerrungen vollständig auskuriert und therapiert werden. Denn wenn erst einmal die Beschwerden chronisch werden, so bedeutet das meist eine sehr späte Rückkehr in die sportliche Aktivität.

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Die olympischen Winterspiele sind auch ein Spiel mit der Gesundheit

Verletzungsrisiken am Beispiel Bobsport

Die olympischen Winterspiele sind auch ein Spiel mit der Gesundheit
Verletzungsrisiken am Beispiel Bobfahren

Bald ist es soweit. Ab dem 7. Februar schaut die Welt für etwas mehr als zwei Wochen der Wintersportweltelite beim Kampf ums Edelmetall zu. In Sotschi startet die teuerste Winterolympiade, die je die Welt gesehen hat. Neben Bildern von glücklichen Gewinnern wird es aber vermutlich auch wieder Berichte von unschönen Sportunfällen geben.

Gar nicht im Fokus sind die chronischen Beschwerden und Verletzungen, die als Folge den ein oder anderen Sportler ein Leben lang begleiten werden.

Hier sei einmal das scheinbar sichere Bobfahren als Beispiel gewählt. Und, welch eine Überraschung: Beim Bobfahren sind die Verletzungsrisiken vielfältig. „Wenn heute Bobmannschaften mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 140 km/h durch den Eiskanal schießen, dann ist das eine unglaublich hohe Belastung für Mensch und Material“, weiß der Sportphysiotherapeut Marco Congia.

Rund 90% der Athleten erleiden während Ihrer aktiven Zeit Verletzungen als Folge des extremen Trainings, der kontinuierlichen körperlichen Überbeanspruchung bzw. in Folge eines Unfallgeschehens nach einem Fahrfehler.

Neben den unteren Extremitäten wird besonders die Wirbelsäule in Mitleidenschaft gezogen. „Ein riesiges Problem sind die niedrigen Temperaturen und die oft nicht richtig aufgewärmte Muskulatur der Bobfahrer“, erklärt Marco Congia. „Da sind Verletzungen der Muskeln, Sehnen und Gelenke in der strapazierenden Startphase nicht ungewöhnlich.“

Rund 15 Meter müssen die Atlethen einen atemberaubenden Sprint zum Anschieben des Gefährts hinlegen und muten dabei ihrem Körper einiges zu. Die Verletzungsmuster gleichen deshalb in etwa denen der Leichtathleten. Die Sehnenansätze, Muskelbündel und Knorpel sind stark gefährdet. Und beim Springen in den Schlitten verletzen sich die Sportler mit ihren spitzen Spikes nicht selten gegenseitig. Anschließend hocken die Bobteams gebückt für fast eine Minute in ihren rasenden Gefährten. Dabei ist die Wirbelsäule Kräften von bis zu 5 G ausgeliefert.

Gerade Anfängern rät der Sportphysiotherapeut Marco Congia deshalb ein sehr konsequentes Vorbereitungstraining zu betreiben, um die chronische Überbelastung während des Anlaufens und während der Fahrt so gering wie möglich zu halten. Besonderes Augenmerk muss auf ein konsequentes Aufwärmen vor dem Start geachtet werden.

Ach – und noch etwas ist Marco Congia wichtig. Rodeln und Bobfahren birgt auch für den Nachwuchs auf den zahlreichen verschneiten Hügeln im winterlichen Deutschland nicht zu unterschätzende Risiken. Bei den schweren Sportverletzungen der Kinder rangiert es auf Platz 3. Kopf- und Brustkorbverletzungen sind die Folge von schweren Zusammenstößen mit Hindernissen. Deshalb sein Apell: Kinder sollten einen Helm tragen und niemals unbeaufsichtigt sein.

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