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Maschinenbau

Maschinenbau – Export Osteuropa: Pflichttermin Messe MSV

60. Internationale Maschinenbaumesse MSV Brünn

Maschinenbau - Export Osteuropa: Pflichttermin Messe MSV

Deutsch-tschechischer Außenhandel mit Maschinen, Kraftwagen und Kfz-Teilen (Quelle: Destatis)

MSV Brünn ist für deutsche Maschinenbauer ein Pflichttermin

Maschinen und Autos dominieren mit Abstand den bilateralen Handel. Die Brünner MSV ist für deutsche Maschinenbau- und Automobilunternehmen somit seit Jahren das Hauptereignis des mitteleuropäischen Messekalenders. Zum 60. Jahrgang kommen aus Deutschland 241 Aussteller. Unter ihnen finden sich Neulinge, aber auch Unternehmen, die seit einigen Jahrzehnten in Brünn ausstellen. Eines der diesjährigen Highlights – ein deutscher Roboter wird eine Statue des ersten Präsidenten Masaryk schnitzen.

„Mit rund 250 Ausstellern ist Deutschland das größte Ausstellungsland der MSV. Dies spiegelt die enge Verbindung zwischen der deutschen und tschechischen Industrie und dem bilateralen Handel wider“, sagt Jirí Kulis, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der Messe Brünn. Jeder siebte Aussteller in Brünn reist somit aus der Bundesrepublik an. Insgesamt werden auf der Messe bis zu 600 deutsche Marken vertreten sein. Der Großteil von ihnen kommt aus den Bereichen Elektronik, Automatisierungs- und Messtechnik, Bearbeitungsmaschinen, Umformmaschinen und Präzisionswerkzeuge. Viele deutsche Marken sind zudem schon seit Jahren Dauergäste bei der MSV: Wafios, Trumpf oder etwa Rösler Oberflächentechnik nahmen bereits vor 25 Jahren teil, und der Technologiekonzern Siemens fehlte bislang kein einziges Mal. „Die Maschinenbaumesse ist eine hervorragende Möglichkeit zur Anbahnung aber auch zur Pflege von Kundenkontakten“, betont Hartmut Ortlepp, Geschäftsführer des Bohrmaschinenherstellers Maxion Jänsch & Ortlep. Seine Firma stellt in Brünn bereits zum zehnten Mal aus. Die Traditionsmesse zieht aber auch neue Aussteller an: Etwa ein Viertel aller deutschen Unternehmen werden zum ersten Mal an der Messe teilnehmen. Mit Gemeinschaftsständen sind auf dem Messegelände des Weiteren Bayern und Mitteldeutschland mit den drei Bundesländern Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt vertreten.

Runde Jubiläen

Das aktuelle Jubiläumsjahr lädt zum Bilanzieren ein. „Die Republik feiert ihr Jubiläum, die Messe wird 60, und auch die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer feiert 25 Jahre. Die Messe Brünn war 1993 unser Gründungsmitglied, 2009 hat die Kammer die Vertretung der Messegesellschaft in Deutschland übernommen. Seitdem konnten wir gemeinsam hunderten deutscher und tschechischer Unternehmen den Weg ins erfolgreiche Geschäft ebnen und Themen wie Industrie 4.0 voranbringen“, sagt Bernard Bauer, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer (DTIHK). Als Hauptpartner der Messe 2015 hat die DTIHK in Tschechien den ersten Impuls gegeben, sich strategisch mit dem Konzept der vierten industriellen Revolution auseinanderzusetzen. Industrie 4.0 gilt auch in diesem Jahr als Hauptthema der MSV, und deutsche technologische Top-Unternehmen sind wieder dabei und präsentieren ihr Innovationspotenzial. So wird etwa ein drei Meter großer Roboter von KUKA, dem Weltführer in der Industrierobotik, direkt auf dem Messegelände eine Replik der Skulptur des ersten tschechoslowakischen Präsidenten T. G. Masaryk schnitzen, die 1928 bei der Eröffnung des Pavillons stand.

Maschinen und Autos ganz vorne

Ein Drittel des deutsch-tschechischen Außenhandels entfällt auf Maschinen, Kraftwagen und Kfz-Teile. Mit einem Volumen von 28,9 Milliarden Euro verzeichnete der Handel mit diesen Schlüsselprodukten 2017 wieder einen Rekord und stieg zwischenjährlich um 6,8 Prozent. Auch die Zahlen aus der ersten Jahreshälfte 2018 deuten auf einen weiteren positiven Trend. Die ähnliche Industriestruktur der beiden Länder bietet noch viele Geschäftschancen, insbesondere in den Bereichen
Umwelt-, Elektro- und Automatisierungstechnik.

Über die DTIHK: Die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer feiert 2018 ihr 25-jähriges Jubiläum. Sie gehört zum Netz der deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) und ist mit ihren rund 680 Mitgliedern die größte bilaterale Auslandshandelskammer in Tschechien. Ihre Aufgabe ist es, das deutsch-tschechische Business und die wirtschaftspolitische Zusammenarbeit beider Länder zu fördern. Die DTIHK verfolgt aktuelle Trends und beschäftigt sich intensiv mit denen, die das größte Potenzial für die deutsch-tschechischen Wirtschaftsbeziehungen haben.

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Maschinenbau

Ergonomische Bodenstopper für Rollplattformen

Nur wenige Handgriffe erforderlich

Ergonomische Bodenstopper für Rollplattformen

LOXrail®-Bodenfeststeller ermöglichen die einfache Arretierung schwerer Baugruppen an jedem Punkt

Die LOXrail® ist in zwei Größen mit hoch belastbaren, geschliffenen und gehärteten Führungswellen in Durchmessern von 25 und 40 mm, passenden Radsätzen für verschiedene Traglasten, Standard- und Schwerlast-Rollplattformen sowie mit unterschiedlichen Antriebskonzepten erhältlich.

Die neuen Feststeller werden mit wenigen Handgriffen an den Kopfenden der Schwerlast-Plattformen montiert, um bei besonders schwergewichtigen und sperrigen Baugruppen zusätzlichen Halt zu gewährleisten.

Die federgelagerten Module fixieren die Transportwagen mit einem Anpressdruck von jeweils ca. 100 kg und gleichen dabei kleinere Unebenheiten im Hallenboden aus. Zur einfachen und ergonomischen Betätigung dienen zwei Fußhebel, die ein bequemes Arretieren und Lösen des Stoppers ermöglichen.

Mit Hilfe der Bodenfeststeller lassen sich massive, auf der Förderschiene bewegte Bauteile problemlos an jeder gewünschten Stelle des Schienenstrangs für die weitere Bearbeitung stillstellen.

Im Rahmen der Taktfertigung können die Transportplattformen als mobile Montagestationen genutzt werden, um eine Verschlankung der gesamten Produktionslogistik zu erreichen. Bereits Standard-Transportwagen nehmen Traglasten bis zu 40 t auf. Die Rollen der Radsätze weisen aufgrund ihres speziellen Profils einen ausgesprochen geringen Rollwiderstand auf, weshalb sich auf der LOXrail® selbst tonnenschwere Bauteile ohne Hilfsantrieb von Hand bewegen und präzise positionieren lassen. Das Schienenlayout passt sich mit Kreuzungen und Weichen flexibel den örtlichen Gegebenheiten und Fertigungslinien an.

Für weitere Informationen steht LOSYCO Ihnen gerne zur Verfügung.

Wir helfen Ihre Projekte ganzheitlich, kostengünstig und effizient umzusetzen

In vielen Unternehmen liegt ein erhebliches logistisches Potential brach, das gewinnbringend „gehoben“ werden kann. Besonders Transport- oder Handhabungsaufgaben sind selten wertschöpfend und bieten große Hebel zur Optimierung des operativen Ergebnisses. Durch Verbesserungen interner Prozesse ergeben sich Möglichkeiten, um in neue Märkte oder Produkte investieren zu können. Die Entwicklung neuer, innovativer Produkte und Lösungen führt zu einer langfristigen Stärkung der Konkurrenzfähigkeit Ihres Unternehmens und der Sicherung von Arbeitsplätzen.

Gemeinsam mit uns beginnen Sie die Planung Ihrer Produktion im Sinne von „Lean-Manufacturing“. Bestehende Produktions- und Logistik-Prozesse werden analysiert und bewertet. Lösungsvorschläge werden gemeinsam in Ihrem Team und unseren erfahrenen Mitarbeitern entwickelt und zur Umsetzung freigegeben.

LOSYCO fühlt sich, seinem Motto „One Source Lean-Manufacturing-Systems“ folgend, als Teil des Teams und hilft mit seiner Erfahrung und seinen Produkten die unterschiedlichen Projekte ganzheitlich, kostengünstig und effizient umzusetzen.

Die Montage im Maschinenbau soll z.B. von Standplatz- (Nest) auf Takt- oder Fließmontage (Flow) umgestellt werden. Ihr Team weiß, in welchen Schritten die Maschine gebaut wird. Wir bieten die Möglichkeit, die komplette Wertschöpfungskette von Rampe zu Rampe logistisch zu gestalten und als „Turn-Key“-Projekt auszuführen. So haben Sie und Ihr Team Zeit für Ihre ursprünglichen Aufgaben im Unternehmen.

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BMA: Tacton Design Automation und Lino beschleunigen Vertriebsprozesse

BMA: Tacton Design Automation und Lino beschleunigen Vertriebsprozesse

BMA-Maschinen müssen unterschiedliches Rohmaterial wie Zuckerrüben und Zuckerrohr verarbeiten (Bildquelle: BMA AG)

Die Braunschweigische Maschinenbauanstalt AG hat ihre Vertriebsprozesse erfolgreich weiter digitalisiert. Mithilfe von Tacton Design Automation und Lino GmbH kann sich das Traditionsunternehmen nun auf eine komfortable und fehlerfreie Konfiguration seiner Maschinen verlassen und den Kunden deutlich schneller Angebote liefern.

Seit über 160 Jahren entwickelt und fertigt die Braunschweigische Maschinenbauanstalt AG, BMA, Anlagen für die Zuckerindustrie. Weltweit plant BMA Zuckerraffinerien und -fabriken und sorgt für die Ausrüstung und Instandhaltung. Dabei ist selbst bei weitgehend standardisierten Produkten wie Zentrifugen oder Füllmassepumpen Flexibilität und Variantenvielfalt gefragt. Und gerade hier erwarten die Kunden des niedersächsischen Technologieführers eine schnelle und präzise Angebotsbearbeitung.

Um die Prozesse zu beschleunigen und gleichzeitig Fehler in der Variantenkonfiguration zu minimieren, suchte BMA nach einer durchgängigen digitalen Lösung. Gefordert war, dass die Vertriebsmitarbeiter unabhängiger von Konstrukteuren beraten, planen und konfigurieren können – idealerweise beim Kunden vor Ort. In dem von Lino angebotenen Konstruktions- und Vertriebskonfigurator Tacton wurde BMA schließlich fündig.

Ein starkes Argument für die Lino Softwarelösungen und Tacton Design Automation war dabei die vollständige Integration in das von BMA genutzte 3D-CAD-System Solidworks®. Damit lassen sich verschiedene Produktvarianten direkt durchspielen und der Kunde hat das angepasste Produkt vor Augen. Das hinterlegte Regelwerk kontrolliert die ausgewählten Merkmale automatisch und verhindert, dass inkompatible oder fehlerhafte Kombinationen ausgespielt werden. Ein großer Vorteil für BMA: Der Maschinenbauer kann das komplexe Regelwerk über den Editor selbstständig erstellen und pflegen.

Die Braunschweigische Maschinenbauanstalt AG ist mit dem Einsatz von Tacton Design Automation höchst zufrieden. Das liegt auch an dem enormen Zeitgewinn: Während der Angebotsprozess früher vier Wochen dauern konnte, ist er heute in gut 24 Stunden möglich.

Lino GmbH ist Anbieter technologieführender Software-Lösungen und Beratungsleistungen für Design Automation, Vertriebs- und Produktkonfiguration, Systemkonfiguration, 3D-CAD und 3D-Visualisierung. Kunden verschiedener Industriebranchen realisieren mit dem Lino Team, sowie den Tacton Configurator- und Software Made by Lino®-Produkten durchgängige und effiziente Vertriebs- und Produktentwicklungsprozesse mit großem Einsparpotenzial.
Die Tacton-Technologie setzt völlig neue Maßstäbe in der Produktkonfiguration; sie revolutioniert das Entwerfen, Konfigurieren und Verkaufen komplexer Industrieprodukte. In Kombination mit Software Made by Lino®-Produkten lassen sich Applikationen aus CAD, PDM, PLM, ERP, CRM, Web, eCommerce oder für mobile Endgeräte unkompliziert mit der Tacton-Software integrieren.

Lino GmbH ist autorisierter Tacton Business Partner, Solidworks Solution Partner, Microsoft Partner Gold Application Development, KeyShot Gold Reseller und ANSYS SpaceClaim Partner. Der Konfigurationsspezialist und Softwareentwickler ist an sechs Standorten in Deutschland und Österreich vertreten, darunter Bremen, Mainz, Stuttgart, Nürnberg, Dresden und Raabs/Thaya.

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Doppelte Standzeiten dank einmaliger Verschleißfestigkeit.

Walter AG präsentiert Cermet-Dreh-Wendeschneidplatte WEP10

Doppelte Standzeiten dank einmaliger Verschleißfestigkeit.

Die neue Walter Cermet-Sorte WEP10 für glänzende Oberflächen mit höchster Maßgenauigkeit. (Bildquelle: @Walter AG)

Tübingen, 28. August 2018 – Mit WEP10 präsentiert die Walter AG eine neue Cermet-Wendeschneidplatte speziell für das Drehen. Die Sorte besteht aus einem extrem feinkörnigen Substrat auf TiCN/CN-Basis mit Ni/Co-Binder. Gegenüber beschichteten Hartmetall-Wendeschneidplatten aus Wolframcarbid bietet das Cermet-Substrat in Verbindung mit der hoch verschleißfesten Mehrlagenbeschichtung zwei wesentliche Vorteile bei der Schlichtbearbeitung: zum einen sehr viel höhere Standzeiten, zum anderen so gut wie keine Maßschwankungen. Dank einer speziellen Kantenpräparation können Anwender mit der Cermet-Sorte zudem spiegelnde Oberflächen am Bauteil erzielen – sowohl bei hohen als auch bei niedrigen Schnittgeschwindigkeiten. Diese optisch hochwertigen Oberflächen sind insbesondere bei sichtbaren Bauteilen gewünscht, wo ein guter Ra-/Rz-Wert alleine nicht ausreicht, zum Beispiel in Automobilinnenräumen.

Die WEP10 eignet sich für ISO P-Werkstoffe, aber auch für rostfreie Stähle und Guss. Ihre außergewöhnlich hohe Maßhaltigkeit minimiert den Nachstellaufwand, zum Beispiel bei Passungen am Bauteil. Anwender profitieren von einer hohen Qualität am Bauteil sowie steigender Produktivität durch weniger Ausschuss und geringere Wechselzeiten. Typische Anwendungsgebiete sind, laut Walter, der allgemeine Maschinenbau, aber auch die Energie- und Automobilindustrie. Hier vor allem das Schlichten, zum Beispiel von Getriebewellen und Zahnrädern, im kontinuierlichen oder leicht unterbrochenen Schnitt.

Weitere Informationen auf Video erhalten Sie unter folgendem Link:
Deutsch: https://www.youtube.com/watch?v=X39m6Ayw184
Englisch: https://www.youtube.com/watch?v=py5D3GNKqZc

Diesen Text sowie druckfähiges Bildmaterial erhalten Sie unter folgendem Link:
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Das Unternehmen
Die Walter AG, gegründet 1919, zählt zu den weltweit führenden Unternehmen in der Metallbearbeitung. Der Zerspanungsspezialist bietet ein umfassendes Spektrum an Präzisionswerkzeugen zum Fräsen, Drehen, Bohren und Gewinden. Gemeinsam mit seinen Kunden entwickelt Walter maßgeschneiderte Lösungen für die Komplettbearbeitung von Bauteilen in den Branchen Allgemeiner Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Automobil- und Energieindustrie. Die Engineering Kompetenz des Unternehmens umfasst dabei den gesamten Zerspanungsprozess. Als innovativer Partner für hocheffiziente, digitalisierte Prozesslösungen gehört Walter branchenweit zu den Vorreitern der Industrie 4.0. Die Walter AG beschäftigt mehr als 3.500 Mitarbeiter und betreut mit zahlreichen Tochtergesellschaften und Vertriebspartnern Kunden in über 80 Ländern der Welt.

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Niedersachsen mobil – von der Salzstraße zum Salz Silo

Mobilität ein Grundbedürfnis für Innovation und technischem Fortschritt – von der Salzstraße zu Salzsilos. Diskussionsbeitrag von Wolbert Hahn, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG in Papenburg/Niedersachsen

Niedersachsen mobil - von der Salzstraße zum Salz Silo

Salzsiloanlage: Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg

Entwicklung der Technik in Europa – Die europäische Technik im Mittelalter ist eng verwoben mit den Hochkulturen des eurasischen Kontinents. Technische Erneuerungen wurden aus dem Nahen oder Fernen Osten dank der ausführlichen Dokumentation Marco Polos beispielsweise übernommen. Die Hanse war für den hoch- und spätmittelalterlichen Fernhandel herausragend organisiert. In Niedersachsen verlief über unterschiedliche Routen der lukrative und wachsende Hansehandel. Wolbert Hahn erläutert, dass beispielsweise die Ost-West-Linie London und Brügge mit dem Ostseeraum und Skandinavien verband. Der Süd-Nord-Weg verband die Bergwerke des Harzes, die Saline Lüneburgs mit Norwegen und Südschweden und zählte als sogenannte Salzstraße zu den bedeuteten Landwegen als Fernhandelsverbindung.

Auslöser für die Entstehung von Handelsstraßen

Archäologische Funde bestätigen, dass die „Feuersteinstraße“ als eine der ältesten Handelsverbindungen in Europa gilt. Sie führte 250 Kilometer von Bayern bis zum heutigen Regensburg, um die begehrten Feuersteine von einem Ort zum anderen zu transportieren. Die Fernstraßen des Römischen Reiches dienten anfangs hauptsächlich militärischen Zwecken, wurden im Laufe der Zeit durch den Transport von Handelsgütern erweitert. Von Norddeutschland gelangte der beliebte und wertvolle Bernstein über die Handelsrouten an die römischen Grenzen. Die eigentliche Verkehrsgeschichte Niedersachsens begann vor sieben Jahrtausenden, das belegen Funde. Wolbert Hahn: „Mobilität ein uraltes Thema, mitverantwortlich für technologische Weiterentwicklungen.“

Salzstraße in Niedersachsen: Salz als Konservierungsmittel

Der Straßenbau orientierte sich an dem römischen Straßenbau, erläutert Wolbert Hahn, Geschäftsführer der Maschinenbau Hahn, Niedersachsens. Die Römer legten ein ausgeklügeltes und erfolgreiches Straßennetz an. Durch Weiterentwicklung perfektionieren, getreu diesem Motto entstand ein funktionierendes Handelswege- und Straßennetz an den wichtigen Handelsrouten, wie der Salzstraße, in Niedersachsen.

Salz für den Fischfang war unentbehrlich und wurde aus den Lüneburger Salinen lose über Land oder auf Hanserouten von Lüneburg nach Lübeck zum Umschlagshafen gebracht. Nach dem Trocknen kam das gewonnene Salz in große Lager und trocknete weiter, bis zum Weiterverkauft. Salz versprach Reichtum, Salz war unentbehrlich. Der Salzhandel mit Verschiffung und Transport sicherte die Existenz und brachte Wohlstand. Entlang dieser Handelsrouten bildeten sich durch die wachsende Mobilität Siedlungen und Städte. Eine Besonderheit des Salzes war die Konservierung von Lebensmitteln, durch Pökeln. Dadurch war Salz begehrlicher als Edelmetalle. Pökeln sicherte die Haltbarmachung von Lebensmitteln. Ein Gewinn für die Bevölkerung.

Und heute? Salz in Silos

Salz ist heute einfach da, selten wird darüber nachgedacht, außer es ist etwas versalzen, der Winter naht oder gesundheitliche Beschwerden erfordern die Salzzufuhr zu ändern. Die Salzstraßen sind Geschichte, Salz und Reichtum stehen heute nicht in Verbindung, gibt Wolbert Hahn zu bedenken.

Streusalz ein Segen, sobald der Winter das Straßen- und Wegenetz in eisglatte Fahrbahnen verwandelt. Land und Kommunen lagern das Streusalz in kleinen Mengen auf Bauhöfen der Gemeinde oder in größeren Mengen zentral. Ein Radlader füllt die Streufahrzeuge, das ist arbeits- und kostenintensiv. Dank technologischem Fortschritt entstehen deutschlandweit Salzsilos. Ein wesentlicher Gewinn ist die bequeme Beladung von Streufahrzeugen und Anhänger, die unter das Salzsilo fahren. Salzsilos bringen wesentliche Vorteile:

1.Großfahrzeuge werden direkt automatisch befüllt
2.Zeitersparnis
3.Keine Lagerkosten, Mieten für externe Lagerkosten fallen weg

Fazit Salzsilos: Der nächste Winter kommt bestimmt – Anlagenbau mit modernster Technik

Durch modernste Mess- und Wiegetechnik, zunehmender Automation und effizienter Fördertechnik ist es dem Unternehmen Maschinenbau Hahn gelungen, die Herausforderungen im Bereich Salzsilofördertechnik durch technologischer Präzession zu perfektionieren. Ein Team aus technischem Vertrieb, Konstruktion und Verfahrenstechnik hat Siloanlagen mit Förderschnecken entwickelt. Es handelt sich um Salz -Förderanlagen zur Schnellbefüllung. Für den Winterdienst können aus 22 Meter Förderhöhe mit einer Förderleistung von 30 t pro Stunde die unterschiedlichen Streufahrzeuge schnell mit Salz befüllt werden, erläutert Wolbert Hahn. Die Leistungsfähigkeit der Fördertechnik ist sozusagen das Herzstück und spielt eine zentrale Rolle für den effizienten Betrieb. Holz ist ein idealer Werkstoff für die Salzlagerung und Salzsiloanlagen, erläutert Wolbert Hahn abschließend. Der nächste Winter kommt bestimmt.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG
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Flachsmeerstraße 55 – 57
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Maschinenbau

Logopak präsentiert auf der FachPack 2018 innovative Funktionslösungen für Produktkennzeichnung und Versand

Auf dem FachPack-Stand führt der Etikettier-Spezialist Logopak neuartige „Print & Apply“-Lösungen vor. Diese bieten sich aufgrund ihrer leichten Bedienbarkeit insbesondere für Start-Ups, E-Commerce- und andere Unternehmen an.

Logopak präsentiert auf der FachPack 2018 innovative Funktionslösungen für Produktkennzeichnung und Versand

Logopak präsentiert auf der FachPack 2018 Funktionslösungen für Produktkennzeichnung und Versand.

Mit seinen leistungsstarken Etikettiersystemen erfüllt Logopak ( https://www.logopak.de ) seit Jahrzehnten die höchsten Ansprüche der Industrie. Auf der FachPack 2018 vom 27. bis 29. September in Nürnberg (Halle 1, Stand 244) zeigt Logopak jetzt innovative „Print & Apply“-Lösungen zur Etikettierung unterschiedlichster Verpackungs- und Gebinde-Arten, die dank ihrer flexiblen und einfachen Konfigurierbarkeit auch für kleinere und mittlere Unternehmen geeignet sind, die noch nicht über umfassende Erfahrung mit der Automatisierung von Versand und Etikettierung verfügen.

Flexible Versandhandels- und E-Commerce-Lösungen

Logopak arbeitet seit Langem eng mit großen Versandhändlern und E-Commerce-Unternehmen zusammen und bietet neben den Etikettiersystemen auch die passenden Software-Lösungen für die Etikettierung an, die sich vor allem durch eine leichte Bedienbarkeit und eine große Flexibilität auszeichnen.

Zu typischen E-Commerce-Lösungen gehören beispielsweise Standard-Versandetiketten. Zudem bietet Logopak intelligente Lösungen für das Drucken von Strichcodes in 1D und 2D, mit denen die Codes On-Demand gedruckt und in Echtzeit aufgebracht werden.

Neue Multiformat-Maschinenserie für Versender

Im Versandhandel und E-Commerce sind besonders schnelle und präzise Etikettierungen erforderlich. Logopak steht für eine effiziente Point-of-Sale-Etikettierung, höchste Taktleistungen beim millimetergenauen Applizieren auf unterschiedlichsten Produktverpackungen sowie zukunftsweisende Etikettierung mit einem RFID-Tag. Mit der neuen Multiformat-Maschinenserie lassen sich mit nur einem Etikettiersystem Produktetiketten in verschiedenen Größen erstellen und dank der bewährten Applikator-Technologie effizient und auf vielfältige Weise aufbringen.

Ein besonderes Technik-Highlight auf dem Logopak-Messestand ist die High-Speed-Etikettierung mit elektrischem Servoantrieb.

Banderolierer, Robots und Co.

Als Logopak-Partner präsentiert die project Automation & Engineering GmbH auf dem Stand des Unternehmens (Halle 3, Stand 3-541) erstmals einen kollaborierenden Roboter von Kassow Robots „in Aktion“. Möglich sind unter anderem Paletten- und System-Etikettierungen, die auf dem Messestand in Zusammenarbeit mit Logopak gezeigt werden. In Kombination mit einem Etikettendrucker platziert der Roboter die Etiketten gleich auf mehreren Seiten der Palette.

Über Logopak

Die Logopak Systeme GmbH & Co. KG ist ein führender Hersteller von logistisch integrierten Etikettiersystemen, Etikettier-Software sowie Barcode- und Industriedruckern. Darüber hinaus bietet Logopak das passende Verbrauchsmaterial für die direkte sowie indirekte Kennzeichnung von Produkten und Verpackungen aller Art. Das Produktportfolio reicht von Blankoetiketten über Schmucketiketten bis hin zu Spezialetiketten für Sonderlösungen sowie den dazugehörigen Transferbändern. Seinen Hauptstandort hat das 1978 gegründete Unternehmen in Hartenholm bei Hamburg und ist darüber hinaus mit neun eigenen Standorten sowie mit Vertriebs- und Service-Niederlassungen weltweit vertreten. Logopak verfügt über eine große Anwendungserfahrung. Alle Standardmaschinen und Individuallösungen sind selbst entwickelt und in Deutschland gefertigt. Die leicht bedienbaren Systeme lassen sich einfach installieren und warten. Weitere Informationen auf www.logopak.de.

Unternehmenskontakt:

Logopak Systeme GmbH & Co.KG
Marketing
Claudia Berg
Dorfstraße 40-42
24628 Hartenholm
Telefon +49 4195 – 99750
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Über Logopak

Die Logopak Systeme GmbH & Co. KG ist ein führender Hersteller von logistisch integrierten Etikettiersystemen, Etikettier-Software sowie Barcode- und Industriedruckern. Darüber hinaus bietet Logopak das passende Verbrauchsmaterial für die direkte sowie indirekte Kennzeichnung von Produkten und Verpackungen aller Art. Das Produktportfolio reicht von Blankoetiketten über Schmucketiketten bis hin zu Spezialetiketten für Sonderlösungen sowie den dazugehörigen Transferbändern. Seinen Hauptstandort hat das 1978 gegründete Unternehmen in Hartenholm bei Hamburg und ist darüber hinaus mit neun eigenen Standorten sowie mit Vertriebs- und Service-Niederlassungen weltweit vertreten. Logopak verfügt über eine große Anwendungserfahrung. Alle Standardmaschinen und Individuallösungen sind selbst entwickelt und in Deutschland gefertigt. Die leicht bedienbaren Systeme lassen sich einfach installieren und warten. ( www.logopak.de)

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Radsätze für alle gängigen Förderschienensysteme

Radsätze für alle gängigen Förderschienensysteme

Die leichtgängigen Radsätze von LOSYCO können für sämtliche marktüblichen Schienensysteme

Auf Basis seines LOXrail®-System entwickelt, fertigt und installiert LOSYCO Komplettlösungen zur Beförderung schwerer Maschinen und Baugruppen. Außerdem spezifiziert der Intralogistik-Experte seine Leichtlauf-Radsätze auch für andere, am Markt gängige Rundschienensysteme. Die Radsätze sind als Einzel- oder Doppelrolle für Schienen mit Wellendurchmessern von 25 mm und 40 mm zur Aufnahme von Traglasten bis 100 kN erhältlich. Die Montagebohrungen können auf Transportwagen und Rollplattformen unterschiedlicher Anbieter abgestimmt werden. Zur unkomplizierten Anbindung an bestehende Fördereinrichtungen sind die Modelle für den manuellen Betrieb mit Montagerahmen verfügbar, der einen passgenauen Einbau als Fest- oder Loslager mit Spureinstellung ermöglicht.

Für leichten Lauf sorgt ein spezielles Rollenprofil, das den Kontakt von Rad und Führungswelle minimiert, weshalb die Rollen im Gegensatz zu herkömmlichen, mit Spurkranz konstruierten Rollkörpern einen deutlich reduzierten Reibungskoeffizienten aufweisen. Selbst tonnenschwere Lasten lassen sich daher leicht, sicher und präzise von Hand bewegen. LOSYCO bietet die im stabilen Aluminium-Gehäuse gelagerten Räder in einfacher Ausführung für die geradlinige Beförderung leichter und mittlerer Lasten an. Radsätze mit Doppelrollen werden zur Beförderung größerer Lasten auch über Schienenkreuzungen eingesetzt. Ein- und zweirädrige Varianten für angetriebene Anwendungen, die sich per Adapter an Gelenkwellen anschließen lassen, komplettieren das Angebot. Vor Verschmutzungen leichter oder gröberer Art schützen Abstreifbürsten bzw. -bleche, die am Gehäuse montiert werden und über Langlöcher nachstellbar sind.

Wir helfen Ihre Projekte ganzheitlich, kostengünstig und effizient umzusetzen

In vielen Unternehmen liegt ein erhebliches logistisches Potential brach, das gewinnbringend „gehoben“ werden kann. Besonders Transport- oder Handhabungsaufgaben sind selten wertschöpfend und bieten große Hebel zur Optimierung des operativen Ergebnisses. Durch Verbesserungen interner Prozesse ergeben sich Möglichkeiten, um in neue Märkte oder Produkte investieren zu können. Die Entwicklung neuer, innovativer Produkte und Lösungen führt zu einer langfristigen Stärkung der Konkurrenzfähigkeit Ihres Unternehmens und der Sicherung von Arbeitsplätzen.

Gemeinsam mit uns beginnen Sie die Planung Ihrer Produktion im Sinne von „Lean-Manufacturing“. Bestehende Produktions- und Logistik-Prozesse werden analysiert und bewertet. Lösungsvorschläge werden gemeinsam in Ihrem Team und unseren erfahrenen Mitarbeitern entwickelt und zur Umsetzung freigegeben.

LOSYCO fühlt sich, seinem Motto „One Source Lean-Manufacturing-Systems“ folgend, als Teil des Teams und hilft mit seiner Erfahrung und seinen Produkten die unterschiedlichen Projekte ganzheitlich, kostengünstig und effizient umzusetzen.

Die Montage im Maschinenbau soll z.B. von Standplatz- (Nest) auf Takt- oder Fließmontage (Flow) umgestellt werden. Ihr Team weiß, in welchen Schritten die Maschine gebaut wird. Wir bieten die Möglichkeit, die komplette Wertschöpfungskette von Rampe zu Rampe logistisch zu gestalten und als „Turn-Key“-Projekt auszuführen. So haben Sie und Ihr Team Zeit für Ihre ursprünglichen Aufgaben im Unternehmen.

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Maschinenbau

Vollautomatisierte Karussellstrahlanlage sorgt für Tempo

Sigg Strahltechnik GmbH stellt auf AMB in Stuttgart vom 17. bis 21. September 2018 aus

Vollautomatisierte Karussellstrahlanlage sorgt für Tempo

Sigg Strahltechnik GmbH auf der AMB

Lauchringen, Juli 2018 – Industrie 4.0 bedeutet in der Produktion eine Umstellung auf die Smart Factory: Große Konzerne auf der grünen Wiese (Greenfield) bauen dazu eine voll automatische und vernetzte Produktion auf – soweit das Ideal. Tatsächlich existieren aber überwiegend sogenannte Brownfield Produktionsbetriebe. Firmen also, die ihre bestehende Fertigung nach und nach auf Industrie 4.0 umrüsten. An diesen Unternehmen und deren Bedarf orientiert sich die Sigg Strahltechnik GmbH und zeigt auf der AMB in Stuttgart am Messestand 8D51 in Halle 8 Möglichkeiten zur Automatisierung von Strahltechnik am Beispiel einer vollautomatischen Karussellstrahlanlage.

„Wir wollen neue Wege in der Produktion erschließen und sinnvolle Ansätze für die Automatisierung umsetzen“, sagt Jürgen Bächle, Geschäftsführer der Sigg Strahltechnik GmbH. Zwar gebe es die Smart Factory auf der grünen Wiese, die laufend komplett digitalisierte Waren herstellt und „Big Data“ Informationen auswirft. Doch die Realität sehe in den meisten Firmen ganz anders aus: „Gerade kleinen und mittleren Unternehmen wollen wir mit unseren vollautomatisierten Strahlanlagen den Sprung in die Automatisierung erleichtern. Zug um Zug kann dann die Fertigung umgerüstet werden, zum Beispiel mit einer automatisierten Karussellanlage“, erklärt Jürgen Bächle.

„Made in Germany“ aus Lauchringen
Ein Team aus Maschinenbauingenieuren und Technikern entwickelt und baut am Firmensitz in Lauchringen die Sigg Strahlanlagen. Verstärkt kommen nun auch Automatisierer mit dazu, die sich um die Programmierung und den Einsatz von Robotern kümmern. „Wir haben selbstverständlich Standardanlagen im Programm. Doch die Möglichkeit, bei uns eine individuell entwickelte und passgenau automatisierte Anlage zu beziehen, ist für viele unserer Kunden ein ausschlaggebendes Kriterium“, so Bächle. Für die Qualität der Anlagen sei zum einen „Made in Germany“ entscheidend, zum anderen, dass die Techniker beim Aufbau und der Installation jeder Anlage für einen reibungslosen Ablauf sorgen würden.

Roboter sorgt für Teilezufuhr an der Strahlanlage
Auf der AMB in Stuttgart zeigt die Sigg Strahltechnik GmbH eine vollautomatisierte Karussellstrahlanlage. Dabei übernimmt ein Roboter das Be- und Entladen der Maschine: Vorne an der Anlage wird ein Materialmagazin fest installiert. Ein Mitarbeiter bestückt dieses Magazin. Der Roboter nimmt die Teile und setzt sie auf die Drehteller der Strahlanlage. Nach dem Strahlvorgang entnimmt er die fertigen Teile und legt sie in einem leeren Magazin ab. Vor allem große Serien lassen sich auf diese Weise effizient bearbeiten: Der Strahlvorgang im Inneren der Anlage läuft durch, während parallel neue Teile zugeführt und fertige entnommen werden.

Grüner Hauch für „Brownfields“
Grundsätzlich ist die Industrie 4.0 ist ein wegweisendes Vorhaben, das sich prinzipiell in allen Bereichen verwirklichen lässt. Automatisierte Produktionsprozesse sind auch für etablierte Firmen ein erster Schritt in die richtige Richtung: So bekommen bereits beackerte „Brownfields“ einen frischen, grünen Hauch und werden damit bereit für den Weg Richtung Smart Factory.
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Sie finden die Sigg Strahltechnik GmbH auf der AMB in Stuttgart vom 17. bis 21. September in der Messehalle 8 am Stand 8D51. Wir freuen uns auf Ihren Besuch – vereinbaren Sie einen Termin mit uns unter Telefon 07741 – 80893 0!

Die SIGG Strahltechnik GmbH mit Sitz in Lauchringen hat sich seit vielen Jahren auf die Herstellung von Strahltechnikanlagen und Gleitschliffvibratoren spezialisiert. Neben den in der Serie hergestellten Standardanlagen fertigt das Unternehmen Sonderanlagen in jeder Form und Größe. Mit der unternehmenseigenen Lohnstrahlerei können Teile für Kunden bearbeitet werden, die keine eigene Strahltechnikanlage oder Gleitschliffvibratoren haben.
Passend zu den Anlagen liefert SIGG Strahltechnik gängige Strahlmittel in den verschiedensten Verpackungsgrößen ab 25 Kilo. Für alle Anlagen und Strahlmittel ist die bestmögliche Qualität der Maßstab. Mit einer hohen Fertigungstiefe und einem umfassenden Know-how rund um die Strahltechnik kann die SIGG Strahltechnik anspruchsvollste Kundenwünsche reaktionsschnell erfüllen.

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Maschinenbau

Mehr als 500 installierte Einheiten des Tankreinigungssystems Alfa Laval TJ40G

Im vergangen Jahr auf den Markt gekommen, erweist sich das Tankreinigungssystem Alfa Laval TJ40G als innovative Lösung für kritische hygienische Anwendungen in der Lebensmittel-, Molkerei-, Getränke-, Pharma- und Healthcare-Industrie.

Mehr als 500 installierte Einheiten des Tankreinigungssystems Alfa Laval TJ40G

Alfa Laval

Das als Antwort auf die zunehmende Nachfrage nach immer höheren hygienischen Anforderungen entwickelte Tankreinigungssystem Alfa Laval TJ40G Rotary Jet Head bewährt sich in der Praxis. Wie das schwedische Unternehmen Alfa Laval jetzt bekannt gab, sind mittlerweile weltweit mehr als 500 Einheiten des neuartigen Tankreinigungssystems installiert – und das mit ausgezeichnetem Feedback von den Kunden. Der innovative Vier-Düsen-Drehstrahlkopf des Alfa Laval TJ40G reinigt die Tanks rund 60 Prozent schneller als die gängigen Reinigungssysteme, die noch auf einer statischen Sprühkopf-Technologie basieren. Als Folge profitieren nicht nur die Unternehmen von einer signifikant erhöhten Produktionsverfügbarkeit, sondern die Umwelt wird durch eine massive Senkung des Wasser- und Reinigungsmitteleinsatzes spürbar entlastet.

Nur 4.000 statt 13.000 Liter Wasser pro Reinigung

Wie sich die Vorteile des Alfa Laval TJ40G konkret in der Produktion bemerkbar machen, konnte ein Getränkehersteller erfahren, der zuvor damit zu kämpfen hatte, dass die alten Drehstrahlköpfe nur schwierig zu warten und instand zu halten waren. Sie benötigen außerdem rund 13.000 Liter Wasser pro Reinigung. Tests mit dem neuen Alfa Laval TJ40G haben hingegen ergeben, dass dieser Drehstrahlkopf nur 4.000 Liter pro Reinigung verbraucht. Im Rahmen der Evaluierung wurde auch die Verschmutzung der Säuretanks untersucht. Bei den alten Tankreinigungsmaschinen musste der Tank nach 50 Reinigungen entleert und wieder neu befüllen werden, beim Einsatz des TJ40G ist dies erst nach 250 Reinigungen erforderlich. Direkte Vorteile aus dem Einsatz des Alfa Laval TJ40G sieht der Getränkehersteller zudem bei den Wasser- und Säureeinsparungen, der Wartungsfreundlichkeit und der geringeren Belastung der Wasseraufbereitungsanlage, weshalb der Kunde von Alfa Laval sämtliche noch in Verwendung befindlichen Drehstrahlköpfe gegen TJ40G Tankreinigungssysteme von Alfa Laval auszutauschen wird.

Produktkontaminationsrisiko wird minimiert

Der Alfa Laval TJ40G arbeitet mit einem Düsenstrahl mit hoher mechanischer Reinigungskraft, der hartnäckige Tankrückstände effektiv beseitigt und dem Risiko einer Produktkontamination vorbeugt. Die hygienische, selbstreinigende Konstruktion gewährleistet, dass die Strömung des Reinigungsmediums die Oberflächen des Drehstrahlkopfs sowie die kritischen internen Komponenten wie beispielsweise alle Buchsen, Lager und Innenflächen erreicht. Dies minimiert das Risiko einer Produktkontamination und erhöht die Produktqualität.

Die rotierenden Tankreinigungssysteme von Alfa Laval zeichnen sich durch zahlreiche Merkmale aus, die ihre Selbstreinigungsfunktion sicherstellen, wie beispielsweise eine gerichtete Strömung aus kleinen Düsen in der Nabe für die Außenreinigung. Ein geringer Druckverlust innerhalb des Systems gewährleistet eine höhere Reinigungseffizienz als bei vergleichbaren Tankreinigungssystemen, die mit dem gleichen Eingangsdruck arbeiten. Dies senkt die Reinigungskosten, da das System mit einem niedrigeren Druck/Durchfluss als andere Tankreinigungssysteme betrieben werden kann.

Der Alfa Laval TJ40G ergänzt den Alfa Laval TJ20G. Die beiden Tankreinigungssysteme bieten die gleiche Reinigungsfähigkeit und Produktqualität; der Alfa Laval TJ40G ist jedoch für große Tanks von 50 bis mehr als 500 Kubikmetern ausgelegt ist, während der TJ20G für kleinere Tanks von 15 bis 150 Kubikmetern Inhalt bestimmt ist.

Über Alfa Laval
Alfa Laval ist ein weltweit führender Anbieter von Spezialprodukten und Verfahrenslösungen, die auf den drei Schlüsseltechnologien Wärmeübertragung, Separation und Fluid Handling beruhen.
Das Equipment, die Systeme und Services des Unternehmens tragen zur Optimierung der Prozesse unserer Kunden bei. Die Lösungen kommen dort zum Einsatz, wo es um Erwärmung, Kühlung oder die Separation und den Transport verschiedener Produkte in Industrien geht, die Lebensmittel und Getränke, Chemikalien und Petrochemikalien, pharmazeutische Produkte, Stärke, Zucker und Ethanol produzieren.
Alfa Laval Produkte kommen auch in Kraftwerken, an Bord von Schiffen, bei der Öl- und Gasförderung, in der Maschinenbauindustrie, im Bergbau, für die Wasseraufbereitung, die Komfortklimatisierung und in kältetechnischen Anwendungen zum Einsatz.
Als weltweit tätiges Unternehmen arbeitet Alfa Laval in mehr als 100 Ländern eng mit seinen Kunden zusammen, damit diese im globalen Wettbewerb stets vorne mitspielen. Alfa Laval ist an der Stockholmer Börse Nasdaq OMX gelistet und verzeichnete 2017 einen Jahresumsatz von ca. 3,6 Mrd. Euro. Das Unternehmen hat ca. 16.400 Angestellte.
www.alfalaval.de

Kontakt
Alfa Laval Mid Europe GmbH
Rolf Lindenberg
Wilhelm-Bergner-Str. 7
21509 Glinde
+49 40 7274 2466
rolf.lindenberg@alfalaval.com
http://www.alfalaval.de

Allgemein

Stabil und prozesssicher – auch bei schwierigen Bohranwendungen

Walter Wechselplattenbohrer D4140 mit neuem Spannuten-Design

Stabil und prozesssicher - auch bei schwierigen Bohranwendungen

Innovative Spannuten- bzw. Bohrkörper-Gestaltung – spezifische Wechselplatten-Sorten und -Geometrien (Bildquelle: @Walter AG)

Tübingen, 10. Juli 2018 – Mit dem D4140 baut die Walter AG ihr Bohrer-Programm weiter aus. Das Besondere des Wechselplattenbohrers: Neben einem gehärteten Körper besitzt der D4140 geschliffene und polierte Spanräume, wie sie sonst nur bei Vollhartmetallbohrern zu finden sind. Diese ermöglichen eine deutlich verbesserte Spanabfuhr – und damit höhere Prozesssicherheit und Bohrungsqualität. Zur höheren Standzeit des Bohrkörpers trägt auch der Kühlmittelaustritt direkt auf der Schneide bei. Der D4140 kann mit vier unterschiedlichen Sorten und Wechselplatten-Geometrien bestückt werden. Die Walter „Color Select“-Platten sind ausgelegt für die Bearbeitung einer bestimmten ISO-Werkstoffgruppe und anhand ihrer Farbe für den Anwender zudem einfach auswählbar.

Zu mehr Präzision und Prozesssicherheit trägt, so Walter, auch ein bereits bewährtes Plattensitz-Design bei: Ein 100°-Prisma zentriert die Wechselplatte jeweils optimal und macht sie so überaus einfach zu montieren. Als Anwendungsbereiche für den D4140 nennt Walter das Voll- und Paketbohren sowie schräge Ein- und Austritte bis ~5°. Bearbeitbar sind Bohrungen bis 10 x Dc (Inch-Werkzeuge jetzt auch: 3,5 und 7 x Dc) sowie für alle Materialien der ISO-Werkstoffgruppen P, M, K, N, S. Potenzielle Einsatzgebiete sind der Werkzeug- und Formenbau, die Energie- und Automobilindustrie sowie der Allgemeine Maschinenbau.

Hier finden Sie weitere Infos auf Video:
Deutsch: https://www.youtube.com/watch?v=69FI9tiRKvk
Englisch: https://www.youtube.com/watch?v=EfoRHk_Eq4E

Bildmaterial:
Druckfähiges Bildmaterial (siehe oben) erhalten Sie unter folgendem Link:
https://mediabase.walter-tools.com/Go/QRkEingZ

Das Unternehmen
Die Walter AG, gegründet 1919, zählt zu den weltweit führenden Unternehmen in der Metallbearbeitung. Der Zerspanungsspezialist bietet ein umfassendes Spektrum an Präzisionswerkzeugen zum Fräsen, Drehen, Bohren und Gewinden. Gemeinsam mit seinen Kunden entwickelt Walter maßgeschneiderte Lösungen für die Komplettbearbeitung von Bauteilen in den Branchen Allgemeiner Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Automobil- und Energieindustrie. Die Engineering Kompetenz des Unternehmens umfasst dabei den gesamten Zerspanungsprozess. Als innovativer Partner für hocheffiziente, digitalisierte Prozesslösungen gehört Walter branchenweit zu den Vorreitern der Industrie 4.0. Die Walter AG beschäftigt mehr als 3.500 Mitarbeiter und betreut mit zahlreichen Tochtergesellschaften und Vertriebspartnern Kunden in über 80 Ländern der Welt.

Firmenkontakt
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