Tag Archives: Medikamente

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Kaum bekannt, aber dringend benötigt: Blutplasma

Wichtiger Rohstoff zur Arzneimittel-Herstellung

Kaum bekannt, aber dringend benötigt: Blutplasma

Hans-Gerd Montz aus Krefeld hat bereits 548 Mal Blutplasma gespendet. (Bildquelle: Alois Müller)

Krefeld – Blutplasma ist in Europa Mangelware. Dabei wird der Rohstoff dringend für die Herstellung von Arzneimitteln benötigt, denn er lässt sich nicht synthetisch herstellen. „Für die Medikamente eines Menschen mit Blutgerinnungsstörung werden durchschnittlich rund 1200 Plasmaspenden im Jahr benötigt“, erläutert Hubert Franzaring, Geschäftsführer von Octapharma Plasma Deutschland. Grund für den Mangel: Es gibt zu wenig Spender. Anders als die Blutspende ist die Plasmaspende immer noch weitestgehend unbekannt. Im Gegensatz zur Blutspende, die nur alle zwei bis drei Monate möglich ist, kann man Blutplasma sogar bis zu 45 Mal im Jahr spenden.

Auch der Krefelder Hans-Gerd Montz gehört zu denen, die regelmäßig spenden. Der 64-jährige kommt seit 15 Jahren ins Plasmaspendezentrum Krefeld. 548 Mal hat er bereits gespendet. Rund 450 Liter Blutplasma kamen so zusammen. Damit konnte er etwa 35 Patienten mit einer Störung der Blutgerinnung helfen. „Anderen helfen, genau deshalb mache ich das“, sagt der Rentner.

Doch auch die ärztlichen Untersuchungen sind für ihn ein Argument für das Plasmaspenden. Denn vor jeder Spende werden unter anderem der rote Blutfarbstoff, das Gewicht und der Blutdruck des Spenders gescheckt. „Zudem gibt eine umfangreiche Eingangsuntersuchung von einem Arzt und regelmäßig weitere Untersuchungen“, erläutert Dr. Uwe Taborski, Medizinischer Direktor von Octapharma Plasma.

Wichtig ist es für Montz, sich Zeit für die Spende zu nehmen und sich vorher gesund zu ernähren. „Ich frühstücke immer ein Brot mit Quark und Rübenkraut, da ist viel Eisen drin.“ Bei der Plasmaspende geht übrigens keine einzige Blutzelle verloren. Denn das Spenderblut wird sofort nach der Entnahme zentrifugiert. „Dabei fließt das Plasma in eine Plasmasammelflasche und die Blutzellen werden in den Körper des Spenders zurückgegeben.“, erklärt Dr. Uwe Taborski. Dieser Vorgang wiederholt sich einige Male hintereinander und dauert rund 45 Minuten.

Das gespendete Blutplasma wird schockgefroren und durchläuft im Anschluss eine mehrstufige Qualitätskontrolle. Erst wenn sichergestellt ist, dass es allen vorgegebenen Qualitätsansprüchen genügt, wird es an den Arzneimittelhersteller weitergegeben. Später wird es zum unverzichtbaren Bestandteil von Arzneimitteln, die zur Behandlung von Blutgerinnungsstörungen, geschwächter Immunabwehr oder schweren Verletzungen und Schockzuständen eingesetzt werden.

Das Unternehmen Octapharma Plasma betreibt insgesamt 13 Plasmaspendezentren in Deutschland an den Standorten: Aachen, Berlin-Köpenick, Berlin-Spandau, Cottbus, Dessau, Dresden, Hagen, Koblenz, Krefeld, Mannheim, Mönchengladbach, Oberhausen und Potsdam. Diese Spendezentren tragen dazu bei, dass Patienten, die auf Arzneien aus Blutplasma angewiesen sind, mit den notwendigen Medikamenten versorgt werden können.

Mehr Infos über Plasmaspende

Octapharma Plasma betreibt Plasmaspendezentren in ganz Deutschland. Mit Hilfe des Blutplasmas werden überlebenswichtige Medikamente hergestellt. Plasmaspendezentren des Unternehmens gibt es in Aachen, Berlin-Köpenick, Berlin-Spandau, Cottbus, Dessau, Dresden, Hagen, Koblenz, Krefeld, Mannheim, Mönchengladbach, Oberhausen und Potsdam.

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Herausforderung Medikation – Transparenz und Sicherheit ermöglichen klinische Effektivität

Herausforderung Medikation - Transparenz und Sicherheit ermöglichen klinische Effektivität

Wolters Kluwer – UpToDate

Verminderte Lebensqualität der Patienten, vermeidbare Todesfälle, erhöhte Behandlungskosten – zu diesen schwerwiegenden Folgen können Fehler und Mängel bei der Medikation führen. Zudem bringt mangelnde Adhärenz seitens der Patienten eine enorme Verschwendung mit sich. So bezifferten Experten die gesamten Mehrkosten für diese gravierenden Fehlentwicklungen allein in Deutschland auf 19 Milliarden Euro*. Die Arzneimitteltherapie verdient daher ein deutlich größeres Augenmerk in der Leistungserbringung. Kommunikation ist ein wesentlicher Hebel zur Verbesserung der Outcomes. Entscheidungsunterstützende IT-Systeme können darüber hinaus einen maßgeblichen Beitrag leisten.

Vom Anordnen über das Richten/Stellen hin zum Dokumentieren, Verabreichen und Einnehmen von Arzneimitteln: Die Ursachen für die hohen Risiken sind vielfältig. Sie sind zum einen bei Medizin und Pflege zu finden – aufwändige Arbeitsprozesse, Überlastung des Personals, Medienbrüche und Missverständnisse in der Informationsweitergabe zwischen dem Personal der verschiedenen Arbeitsschichten und Abteilungen sowie schwer lesbare Unterlagen spielen hier eine Rolle. Vielerorts mangelt es an einer Prüfung auf Interaktionsrisiken verordneter Arzneimittel.

Auf Patientenseite trägt zu dem Problem bei, dass Patienten unwissentlich oder wissentlich verordnete Medikamente nicht oder falsch einnehmen. Oft ist die mangelnde Therapie-Adhärenz Folge eines Kommunikationsproblems: Der Patient hat schlicht nicht VERSTANDEN, warum der Arzt eine bestimmte Therapie-Entscheidung getroffen bzw. was dieser genau verordnet hat.

Beispiele für schwerwiegende Folgen

Zu den signifikanten Folgen zählen zum einen eine verlängerte Therapiedauer bzw. eine erhöhte Komplexität der Therapie. Hiermit einher gehen längere Liegezeiten, erhöhte, typischerweise unvergütete Zusatztherapien sowie Opportunitätskosten hinsichtlich des Patientendurchsatzes. Medikamentierungsfehler können im Kontext der Anordnungs-, Übernahme- und Durchführungsverantwortung auch zivil- und strafrechtliche Konsequenzen für das Personal mit sich bringen.

Für Patienten vermindert sich durch komplexere und längere Therapien sowie durch nicht erreichte Outcome-Ziele die Lebensqualität; ferner liegt die Zahl der Todesfälle durch Medikationsprobleme über jener im Straßenverkehr.

Während in US-Krankenhäusern fast jede Verschreibung durch einen Klinikarzt von einem klinischen Pharmazeuten geprüft wird, bildet Deutschland im Ländervergleich das Schlusslicht hinsichtlich der Beschäftigung klinischer Pharmazeuten. In weit mehr als 90 Prozent der Krankenhäuser wird die Medikation auf den Stationen noch papiergestützt erfasst und dokumentiert – mit fraglicher Eindeutigkeit und Transparenz.

Medikationssicherheit durch Arzneimitteldatenbank

Krankenhausapotheker können ihre Medikationsentscheidungen jedoch mittels moderner, leicht zugänglicher Informationsquellen absichern: Eine Arzneimitteldatenbank wie Lexicomp® erleichtert die Entscheidungsfindung und liefert Informationen zu Dosierung und Verabreichung ebenso wie eine Wechselwirkungsanalyse. Von der digitalen Bereitstellung pharmazeutischen Wissens am Point of Care profitieren nicht nur klinische Pharmazeuten, sondern auch Ärzte und Pflegekräfte.

Erfolgte in Deutschland bisher der Zugriff auf einen Teil der Lexicomp-Inhalte oft über UpToDate, einem evidenzbasierten Unterstützungssystem für klinische Entscheidungen, ist Lexicomp nun dank der Datenbanken Martindale und Lexi-Drugs Multinational für deutsche Gesundheitseinrichtungen interessant. Die internationale Ausrichtung des Inhalts gewährleistet ein breites Spektrum an Informationen über Anwendungsgebiete und Vorsichtsmaßnahmen, gekoppelt mit praxisrelevanten Richtlinien und Evidenzdaten zur Untermauerung der bereitgestellten Informationen. Auch sind Patienteninformationsbroschüren in bis zu 19 Sprachen verfügbar – eine wertvolle Ergänzung in der Kommunikation mit dem Patienten. Sie helfen den Patienten einzubeziehen und zur Therapie-Adhärenz zu motivieren.

Systeme zur Unterstützung der klinischen Entscheidungsfindung wie UpToDate haben sich inzwischen etabliert. Mit einer digitalen Lösung zur Absicherung der Medikationsentscheidung sowie einer verstärkten Einbindung des Patienten lassen eine höhere Transparenz und Sicherheit erzielen. Unmittelbare Resultate sind eine Verbesserung der Versorgungsqualität, Kosteneinsparungen und eine höhere Patientenzufriedenheit – wichtige Meilensteine auf dem Weg zu klinischer Effektivität.

*Marktforschungsinstitut IMS Health (2013)

Weitere Informationen auf www.uptodate.com

Wolters Kluwer N.V. (AEX: WKL) ist ein marktführender internationaler Anbieter von Informationsdienstleistungen und Lösungen für professionelle Anwender aus den Bereichen Gesundheitswesen, Steuern und Rechnungswesen, Risikomanagement, Compliance, Finanzen und Recht. Wir unterstützen unsere Kunden Tag für Tag bei wichtigen Entscheidungen, indem wir Expertenlösungen anbieten, die eine intelligente Kombination aus fundiertem Fachwissen, ausgereifter Technologie und speziellem Service gewährleisten.

Wolters Kluwer erzielte 2016 einen Jahresumsatz von 4,3 Milliarden EUR und beschäftigt weltweit rund 19.000 Mitarbeiter an über 40 Standorten, die Kunden in über 180 Ländern betreuen. Der Hauptsitz von Wolters Kluwer ist in Alphen aan den Rijn in den Niederlanden.

Der Unternehmensbereich „Health“ von Wolters Kluwer ist ein weltweit führender Anbieter von Informationen und Point-of-Care-Lösungen für die Gesundheitswirtschaft. Um weitere Informationen zu unseren Produkten oder zu unserem Unternehmen zu finden, besuchen Sie www.wolterskluwer.com, folgen @WKHealth oder @Wolters_Kluwer auf Twitter, „liken“ uns auf Facebook, folgen uns auf LinkedIn, oder auf YouTube (WoltersKluwerComms).

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Blutdruck-Messung bei Kids

Übergewichtige Heranwachsende besonders gefährdet

„Wir können in westlichen Ländern eine deutliche Zunahme an erhöhten Blutdruckwerten bei übergewichtigen Kindern feststellen“, warnt Prof. Robert Dalla-Pozza (Kinderkardiologie am Uniklinikum München). Die routinemäßige Kontrolle des Blutdrucks, wie sie bei Erwachsenen im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen erfolgt, sollte nach Empfehlung der Europäischen Gesellschaft für Bluthochdruck deshalb ab dem dritten Lebensjahr auch für Heranwachsende gelten. Bei erhöhten Blutdruckwerten sollten nicht direkt Medikamente verordnet werden, ratsamer ist laut Prof. Dalla-Pozza das Anstreben einer Gewichtsabnahme durch schrittweise Änderung des Lebensstils, insbesondere eine Steigerung der täglichen körperlichen Aktivität. Als wesentliche Ursache für kindliches Übergewicht hat sich nämlich in Studien ein weitverbreiteter Bewegungsmangel erwiesen. Tipps und Anregungen, wie Eltern ihre Sprösslinge auf Trab bringen können, geben Experten z. B. auf dem Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de.

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ADHS Therapie in München: Wie funktioniert Neurofeedback?

neuroCare München trainiert mit Kindern und Erwachsenen, ihre Aufmerksamkeit zu verbessern und ihre Impulsivität zu kontrollieren

ADHS Therapie in München: Wie funktioniert Neurofeedback?

Nicht leicht: Diagnose ADHS. (Bildquelle: simoneminth – Fotolia.com)

MÜNCHEN. Die Diagnose Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) ist für Eltern nicht immer leicht zu akzeptieren. Zugleich ist der Alltag mit einem Kind, das an ADHS leidet, sehr fordernd für das soziale Umfeld und die betroffenen Kinder. Stehen in der konventionellen Therapie meist Psychopharmaka an erster Stelle, zeigen neuere Studien, dass Neurofeedback eine Alternative zur medikamentösen Behandlung darstellt. Diese Methode findet bei Patienten ab sechs Jahren erfolgreich Anwendung im Therapiezentrum der neuroCare Group München. Sowohl junge Patienten, als auch Erwachsene mit ADHS werden hier behandelt und profitieren von einer schmerzfreien und nebenwirkungsfreien Behandlung.

Diagnose ADHS – Neurofeedback bei Kindern, wie funktioniert das?

Der große Vorteil von Neurofeedback: Es handelt sich um eine schmerzfreie, nichtinvasive Technologie, die sich seit der Eröffnung des ersten neuroCare Therapiezentrums in Nijmegen (NL) 2006 vielfach bewährt hat und zwischenzeitlich umfassend wissenschaftlich evaluiert und getestet wurde. Patienten, die im neuroCare Therapiezentrum München mit der Diagnose ADHS mithilfe von Neurofeedback behandelt wurden, sprechen in 75 Prozent der Fälle gut auf das Training an und können im Verlauf Medikamente reduzieren oder sogar absetzen.

Individualisierte Therapie mit Neurofeedback bei ADHS in München

Was genau steckt dahinter? Mit Neurofeedback gelingt es dem Patienten nach und nach, das Aktivitätsniveau im Gehirn situationsbedingt anzupassen. Er trainiert so seine Hirnaktivität gezielt, die in Echtzeit über ein EEG dargestellt wird. Individuell auf die Bedürfnisse des Patienten angepasst wird dabei eine bestimmte Art von Neurofeedback verwendet. Zum einen verhilft das sogenannte SCP-Neurofeedback dabei, das Aktivitätsniveau im Gehirn auf eine bestimmte Situation bezogen zu regulieren. Zum anderen trainiert das Frequenzband-Neurofeedback eine generell langsamere Aktivität. Etwa 30 bis 40 Anwendungen sind für eine nachhaltige Therapie notwendig. Infrage kommt die Behandlung sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene. Sie erhalten auf Basis einer detaillierten Untersuchung einen individuell ausgearbeiteten Therapieplan. Dazu gehören diagnostische Interviews, ein EEG und neurophysiologische Untersuchungen. Das Verfahren eignet sich im Übrigen auch zur Behandlung von Schlafstörungen.

Das Therapiezentrum neuroCare in München bietet kompetente Hilfe unter anderem auf den Gebieten rTMS für Depression und OCD sowie tDCS und Biofeedback bei chronischen Schmerzen.

Kontakt
neuroCare Therapiezentrum München
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ADHS behandeln ohne Medikamente dank neuroCare in München

Wie lässt sich ADHS / ADS mit Neurofeedback behandeln? Jetzt mehr erfahren!

ADHS behandeln ohne Medikamente dank neuroCare in München

Das Therapiezentrum der neuroCare Group in München bietet ein spezielles Verfahren bei ADHS.

MÜNCHEN. Neurofeedback ist eine sehr erfolgreiche, zudem schmerzfreie und nicht-invasive Behandlungsmethode bei ADHS. Die Behandlung ermöglicht die effektive und nachhaltige Linderung von ADHS ohne Medikamente. Das wissenschaftlich anerkannte und seit vielen Jahren erfolgreich erprobte Verfahren setzt auf eine aktive Beeinflussung der Gehirnwellen. Im Therapiezentrum der neuroCare Group in München setzen die Therapeuten auf zwei verschiedene Arten des Neurofeedbacks. Beide sind dazu in der Lage, hochwirksam und nachhaltig das Verhalten und auch die Aufmerksamkeit des Patienten zu verbessern:

– Das SCP Neurofeedback hilft dabei, das Aktivitätsniveau im Gehirn zu steuern bzw. einer bestimmten Situation anzupassen.
– Das Frequenzband Neurofeedback hat zum Ziel, eine Veränderung des Verhältnisses von langsamer zu schneller Gehirnaktivität herzustellen.

Beide Verfahren eignen sich für ADHS / ADS Patienten, die unter Aufmerksamkeitsdefizit, Schlafproblemen und Konzentrationsproblemen leiden. Die Therapie kann ab etwa sechs Jahren angewendet werden. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass bei ADHS Veränderungen der Gehirnwellenmuster vorliegen. In der Regel zu stark ausgebildet sind langsame Theta-Wellen. Gleichzeitig sind die schnelleren Beta-Wellen, die wir für eine konzentrierte, geistige und körperliche Aktivität benötigen, vermindert. An genau dieser Stelle setzt Neurofeedback an.

neuroCare Therapiezentrum München: Neurofeedback setzt an der Ursache von ADHS an

Im Therapiezentrum der neuroCare Group in München ist man spezialisiert auf die Behandlung von ADHS ohne Medikamente. Bei dem speziellen Training wird die Gehirnaktivität mittels EEG abgeleitet und in Form von Frequenzmustern und Wellen erfasst. Damit dies überhaupt möglich ist, werden Elektroden auf der Kopfhaut angebracht. Das Anbringen dieser Elektroden ist völlig schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen. Die Daten werden von einem Computer ausgelesen und dargestellt. Patienten lernen, die dargestellten Gehirnwellen direkt zu beeinflussen. Die Veränderungen können direkt auf einem Bildschirm beobachtet werden.

neuroCare Group in München ist spezialisiert auf Behandlung von ADHS ohne Medikamente

Ziel der Behandlung ist es, dass die Patienten auch ohne die EEG-Rückmeldung ihre Gehirnaktivität beeinflussen können. So können ADHS-Patienten ihre persönliche Strategie anwenden, um in bestimmten Situationen konzentrierter und aufmerksamer zu sein. Das personalisierte Neufeedback kann so helfen, dass betroffene Menschen ADHS Symptome selbst abschwächen können. Im direkten Vergleich zu einer Behandlung mit Medikamenten sind Studien zufolge 30 bis 40 Behandlungen notwendig, um mit Neurofeedback einen ähnlich guten, dafür aber nachhaltigen Therapieerfolg zu erzielen.

Das Therapiezentrum neuroCare in München bietet kompetente Hilfe unter anderem auf den Gebieten rTMS für Depression und OCD sowie tDCS und Biofeedback bei chronischen Schmerzen.

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Nur erprobte Medikamente bei Schwangerschaft

AOK Hessen empfiehlt stärkeren Rückgriff auf Hausmittel

Medikamente heilen Krankheiten, lindern sie oder beugen ihnen vor. Andererseits können Arzneimittel Nebenwirkungen haben und während der Schwangerschaft unter Umständen dem Embryo schaden. In der Stillzeit gehen viele Wirkstoffe in die Muttermilch über. „Sprechen Sie deshalb mit Ihrem Arzt, bevor Sie in der Schwangerschaft oder Stillzeit ein Medikament einnehmen“, rät Dr. Christoph-Gerard Stein, Arzt und Experte der AOK Hessen.

Wer Kinder haben möchte, sollte bereits vor Feststellung einer Schwangerschaft den behandelnden Arzt über seine Pläne informieren. Dies empfiehlt sich besonders, wenn der Mediziner Medikamente verschreibt oder eine Röntgenuntersuchung machen will. „Fragen Sie nach eventuell bestehenden Risiken und möglichen Alternativen. So fühlen Sie sich sicher und können sich auf den Nachwuchs freuen“, sagt Stein. Ist eine Schwangerschaft festgestellt, empfiehlt sich eine Behandlung mit länger eingeführten und erprobten Mitteln. Neue Medikamente sollte der Arzt nur dann verschreiben, wenn bewährte Arzneimittel unverträglich oder erwiesenermaßen unwirksam sind.

Zunächst bewährte Hausmittel ausprobieren
Bei gesundheitlichen Beschwerden wie Übelkeit und Sodbrennen und leichteren Erkrankungen ist es sinnvoll, zunächst bewährte Hausmittel auszuprobieren und auf eine gesunde Lebensweise zu achten. Erst wenn dies nicht hilft, sollten schwangere und stillende Frauen in Absprache mit ihrem Arzt Medikamente einnehmen. Bei Übelkeit während der Schwangerschaft genügt es manchmal bereits, die Ernährung umzustellen und mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu essen. Ein wirksames Mittel ist auch Ingwer, den Schwangere als selbst gepressten Saft, als Aufguss, im Tee oder in Form von Tabletten zu sich nehmen können. Gegen Sodbrennen können ebenfalls mehrere kleine Mahlzeiten am Tag helfen. Um den Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre zu reduzieren, empfiehlt es sich, mit erhöhtem Kopf und Oberkörper zu schlafen. Akutes Sodbrennen kann ein Glas Milch lindern. Leidet eine schwangere Frau unter einer Blasenentzündung, kann sie die Beschwerden mit einer Wärmflasche und warmen Tees lindern.

Vor der Einnahme von Medikamenten den Arzt fragen
Gegen bakterielle Infektionen können auch schwangere und stillende Frauen ein Antibiotikum einnehmen. Es gibt allerdings kein Antibiotikum, das für die Schwangerschaft und Stillzeit als vollständig unbedenklich deklariert ist. Allerdings gibt es mehrere Wirkstoffe, die werdenden Müttern und Stillenden empfohlen werden können. Penicilline, Cephalosporine, Makrolide und manche anderen Antibiotika werden vom Kind nach Angaben des Zentrums für Embryonaltoxikologie in der Regel gut vertragen. Grundsätzlich muss eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung durch den behandelnden Arzt stattfinden. Er wird nur dann ein Antibiotikum verschreiben, wenn es die Erkrankung erforderlich macht und keine natürliche oder homöopathische Behandlung greift. Gleiches gilt für Glukokortikoide (Kortison), die zum Beispiel bei Asthma, aber auch bei Rheuma und der chronisch entzündlichen Darmerkrankung eingesetzt werden. Doch nicht nur bei synthetisch hergestellten Medikamenten ist Vorsicht geboten: Pflanzliche Heilmittel können ebenfalls unerwünschte Nebenwirkungen für Mutter, Embryo oder Baby haben. Deshalb sollten schwangere und stillende Frauen solche Mittel nur bei Bedarf und möglichst über einen kurzen Zeitraum anwenden. Auf die Herkunft der Heilmittel und Tees sollten werdende Mütter und stillende Frauen ebenfalls achten. Produkte aus unseriösen Quellen können Pestizide oder sogar Schwermetalle enthalten.

Röntgenuntersuchungen möglichst vermeiden
Röntgenuntersuchungen sollten während der Schwangerschaft nur wenn unbedingt erforderlich durchgeführt werden. Bei Aufnahmen außerhalb des Bauchraumes ist die Streustrahlung zwar sehr gering, etwa beim Röntgen von Zähnen, Armen oder Beinen. Ist eine Untersuchung erforderlich, bei der Röntgenstrahlen auf die Gebärmutter treffen, muss die Strahlendosis für das Kind genau berechnet werden.

Weit gefährlicher als die meisten Medikamente sind für das ungeborene Leben allerdings Nikotin und Alkohol. Wenn die werdende Mutter raucht, kann dies zu einer Frühgeburt, Totgeburt, Komplikationen in der Schwangerschaft und Entwicklungsverzögerungen beim Kind führen. „Schwangere sollten deshalb ihre Wohnung zur Nichtraucherzone erklären“, empfiehlt Stein. Auf Alkohol sollten schwangere und stillende Frauen ebenfalls verzichten. Alkoholkonsum der Mutter kann beim Kind angeborene Fehlbildungen von Organen und geistige Entwicklungsstörungen verursachen.

Viele nützliche Informationen für die Schwangerschaft und Stillzeit gibt die AOK Hessen auf ihrer Seite “ AOK erleben„.

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TablexPRO sorgt für maximale Produktivität

TablexPRO sorgt für maximale Produktivität

Das TablexPRO Metallsuchsystem überzeugt mit einem Höchstmaß an Detektionsempfindlichkeit.

Giesen, 25. Juli 2017 – Die steigende Nachfrage nach pharmazeutischen Produkten sowie die Einhaltung von Vorschriften und Branchenstandards bezüglich Qualität, Sicherheit und Rückverfolgbarkeit stellen Pharmahersteller weltweit vor Herausforderungen. Wenn es um die Auswahl einer Metallsuchlösung für die Inspektion von Tabletten und Kapseln geht, stellt ein TablexPRO-System von Mettler-Toledo Safeline die perfekte Lösung dar.

TablexPRO-Metallsuchsysteme sind speziell auf die Herausforderungen einer immer anspruchsvolleren und stärker regulierten Branche ausgelegt. Die moderne Profile-Software von Safeline sorgt für eine unübertroffene Empfindlichkeit gegenüber Metallfremdkörpern. Die Systeme detektieren sämtliche Arten von Metallverunreinigungen in pharmazeutischen Fertigungsprozessen, darunter schwer zu erkennende, nichtmagnetische Edelstähle und unregelmäßig geformte Fremdkörper, wie z. B. Siebdraht und Metallspäne.

Damit verunreinigte Produkte jederzeit schnell aus dem Produktfluss entfernt werden, sind zwei austauschbare Ausschleusvorrichtungen erhältlich: ein Flügelklappensystem und ein seitlicher Ausscheider. So ist eine Anpassung an beliebige Produkttypen, Anwendungen und Konfigurationen möglich. Beide Ausschleusvorrichtungen sind mechanisch ausfallsicher. Bei einem Stromausfall wechseln sie automatisch in die Ausschleusposition und minimieren damit jegliches Risiko.

TablexPRO-Systeme sind mit einer integrierten Funktion für Zustandsüberwachung ausgestattet, die kontinuierlich die Leistung der wichtigsten Systemkomponenten prüft. Auf diese Weise werden negative Trends erkannt, bevor es zu einem Ausfall kommt. Frühzeitige Warnmeldungen können direkt per SMS oder E-Mail an die zuständigen Mitarbeiter gesendet werden. Dies ermöglicht die Durchführung vorbeugender Wartungsarbeiten während geplanter Stillstandszeiten, was zur Maximierung der Verfügbarkeit und Produktivität beiträgt. Darüber hinaus weist die integrierte Software für Leistungsverifizierung auf fällige Systemtests hin und führt die Mitarbeiter der Qualitätssicherung schrittweise durch die Testroutinen zur Validierung der Systemleistung. Die Resultate werden automatisch erfasst und gespeichert, um die Einhaltung interner Verfahren sowie von Branchenstandards und gesetzlichen Vorschriften sicherzustellen.

Ein Vollfarb-Touchscreen mit symbolgesteuertem Menü in Windows®-Optik bietet einen einfachen und intuitiven Bedienerzugang. So stehen dem gesamten Produktionsteam jederzeit wichtige Prozessdaten auf Tastendruck zur Verfügung. Die einfache Einrichtung und Bedienung trägt zusätzlich zur Erhöhung der Produktivität und Verfügbarkeit bei.

Wie alle Metallsuchsysteme von Safeline zeichnen sich die TablexPRO-Systeme durch eine hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit aus. Sie können unabhängig von der jeweiligen Anwendung in sämtliche pharmazeutischen Produktionsprozesse integriert werden. Die kompakte Bauweise erlaubt eine Installation der Systeme auch in Bereichen mit begrenztem Platzangebot. Dank der vollständig drehbaren Laufrollen sind die Systeme problemlos an verschiedenen Stellen im Werk einsetzbar. Der Suchkopf lässt sich ohne Werkzeuge schnell in allen drei Ebenen an beliebige Prozesskonfigurationen anpassen, wodurch die Flexibilität weiter erhöht wird.

Die aus hochglanzpoliertem Edelstahl hergestellten Metallsuchsysteme wurden mit Blick auf die täglichen Hygieneanforderungen in pharmazeutischen Produktionsstätten entwickelt. Die Demontage und Montage erfolgt werkzeuglos und alle Kontaktteile sind zur einfachen Reinigung vollständig tauchfähig. Ein auf höchste Sicherheit ausgelegtes, zweistufiges Anmeldesystem mit elektronischer Signatur schützt die Einstellungen vor unbefugtem Zugriff. Dieses System unterstützt die Einhaltung gesetzlicher und branchenspezifischer Standards, wie z. B. FDA 21 CFR Part 210 und 21 CFR Part 211.

Um die Dokumentation zu vereinfachen und eine lückenlose Rückverfolgbarkeit und Konformität sicherzustellen, erfassen und speichern die Systeme kontinuierlich wichtige Informationen. Hersteller erhalten einen aufschlussreichen Überblick über die Entwicklung kritischer Prozessdaten im Zeitverlauf. Zudem ermöglicht ein optionaler integrierter Ethernet-Adapter die Anbindung an sämtliche externen Datenerfassungs- und Betriebsführungssysteme.

Weitere Informationen zum TablexPRO-System unter: http://bit.ly/2u1pm4L

METTLER TOLEDO ist ein führender, weltweiter Hersteller von Präzisionsinstrumenten sowie Serviceanbieter. Das Unternehmen nimmt in zahlreichen Marktsegmenten eine führende Stellung ein und ist in vielen Bereichen weltweiter Marktführer. METTLER TOLEDO ist der größte Anbieter von Wägesystemen und Analyseinstrumenten für den Einsatz in Labors und der Inline-Messung in anspruchsvollen Produktionsprozessen der Industrie und des Lebensmittelhandels.

Die METTLER TOLEDO Division Produktinspektion zählt zu den führenden Anbietern im Bereich automatisierter Inspektionstechnologie. Die Division umfasst die Marken Safeline Metall- und Röntgeninspektion, Garvens und Hi Speed Kontrollwaagen sowie CI-Vision und PCE Track & Trace. Die Produktinspektionslösungen steigern die Prozesseffizienz der Produzenten und unterstützen sie bei der Einhaltung von Industriestandards und Regulierungen. METTLER TOLEDO Systeme sorgen für eine nachhaltig höhere Produktqualität und tragen so zum Schutz der Verbraucher sowie des Rufes des Herstellers und seiner Produkte und Marken bei.

Für weiterführende Informationen: http://www.mt.com/pi

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Sohn Simon lebensgefährlich krank: Vater wird Plasmaspender

Arzneien aus Plasmaspenden helfen bei Immundefekten

Sohn Simon lebensgefährlich krank: Vater wird Plasmaspender

Glücklich über ein normales Leben dank Medikamenten aus Blutplasma: Vater Zoran und sein Sohn Simon. (Bildquelle: Privat)

Berlin-Spandau – Das Leben von Simon aus Berlin-Spandau änderte sich, als er ein dreiviertel Jahr alt war: Eine stark entzündete Verletzung am Hinterkopf musste mit Antibiotika behandelt werden. Darauf folgte eine schwere Infektion. Der Hausarzt schickte die Familie zu einem Spezialisten. Die Diagnose: Morbus Bruton, ein genetischer Defekt des Immunsystems. Nur dank Medikamenten, die aus Blutplasma hergestellt werden, kann der heute elfjährige Simon ein normales Leben führen. „Es ist bedauerlich, dass die Plasmaspende kaum jemand kennt“, sagt der 47-jährige Vater Zoran. Die Krankengeschichte seines Sohnes hat ihn zu einem überzeugten Spender gemacht.

Glasklar ist die Flüssigkeit, die bei der Familie im Kühlschrank steht. In diesem Immunglobulin-Präparat sind Antikörper enthalten, die Simon selbst nicht bilden kann. Die regelmäßig verabreichte Spritze ist für ihn überlebenswichtig. „Ehrlich gesagt, habe ich mich vorher nie für die Plasmaspende interessiert“, sagt Zoran. Erst als der Arzt in der Berliner Charite ihnen erklärte, wie die Medikamente für Simon hergestellt werden, änderte sich das.

Der Berliner versuchte regelmäßig, Blutplasma zu spenden, was nicht einfach war, weil das nächste Spendezentrum weiter entfernt lag. Als im Oktober 2016 ein Plasmaspendezentrum von Octapharma Plasma in der Nähe eröffnete, sei das für ihn ein Geschenk gewesen. Sein wöchentlicher Besuch gehört nun zur Routine im Spendezentrum. „Für uns ist es nicht selbstverständlich, dass Simon dieses Medikament erhält. Wir wissen, dass sehr viele Spenden nötig sind, um zehn Milliliter Immunglobulin-Präparat herzustellen“, erläutert der Vater.

Heute spendet er nicht nur, um seinem Sohn zu helfen: „Die Plasmaspende ist für manche Menschen lebenswichtig. Ich will die Hilfe, die wir erhalten, auch anderen ein Stück weit zurückgeben“, betont der Familienvater und ergänzt: „Das Thema müsste öffentlich viel, viel bekannter sein.“

Mehr Infos über Plasmaspende
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Bei der Plasmaspende wird nur der flüssige Teil des Blutes entnommen. Die restlichen Blutbestandteile werden dem Spender direkt wieder zugeführt. Die gelblich klare Flüssigkeit bildet die Grundlage für viele lebenswichtige Arzneimittel. Dazu gehören Medikamente zur Behandlung von Blutgerinnungsstörungen, geschwächter Immunabwehr oder schweren Verletzungen und Schockzuständen. Da Blutplasma nicht synthetisch hergestellt werden kann, sind Plasmaspenden für viele Patienten überlebenswichtig. Wie bei Blutspenden gibt es auch bei der Plasmaversorgung Engpässe.

Octapharma Plasma betreibt Plasmaspendezentren in ganz Deutschland. Mit Hilfe des Blutplasmas werden überlebenswichtige Medikamente hergestellt. Plasmaspendezentren des Unternehmens gibt es in Aachen, Berlin-Köpenick, Berlin-Spandau, Cottbus, Dessau, Dresden, Hagen, Koblenz, Krefeld, Mannheim, Mönchengladbach, Oberhausen und Potsdam.

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Sichere Medikamente durch neue Testverfahren

High-Tech Gründerfonds (HTGF) investiert in SIGNATOPE GmbH aus Reutlingen

Sichere Medikamente durch neue Testverfahren

Gründungsteam SIGNATOPE: Thomas Joos, Oliver Pötz, Hannes Planatscher (Bildquelle: Signatope GmbH)

(Stuttgart/Tübingen/Bonn) – Der High-Tech Gründerfonds investiert in die Reutlinger SIGNATOPE GmbH 600.000 Euro zur Weiterentwicklung eines neuen Biomarker-Testverfahrens für die Medikamentenentwicklung. Das Nachweisverfahren auf Basis spezieller Antikörper optimiert die Aussagekraft bestehender Tests, um mögliche Nebenwirkungen früh zu erkennen. Das trägt dazu bei, Tierversuche zu reduzieren sowie die Entwicklung von Medikamenten sicherer und kostengünstiger zu machen. Namhafte Pharmaunternehmen konnten bereits als Kunden gewonnen werden.

Bevor neue Medikamente zugelassen werden, müssen sie umfangreiche Tests in Zellkulturen und Tiermodellen auf ihre Wirkung und Verträglichkeit durchlaufen. Die von SIGNATOPE entwickelten Biomarkertests weisen Organschäden und Medikamentennebenwirkungen nach. Da sich diese Biomarker zwischen Mensch und Tiermodell im Detail unterscheiden können, benötigte man bisher eine Vielzahl verschiedener Tests für deren Analyse. Im Rahmen der GO-Bio-Phase-I, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, hat das Team am NMI Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut an der Universität Tübingen (NMI) eine Methode entwickelt, mit der sich die Biomarker nicht nur beim Menschen, sondern speziesübergreifend analysieren lassen. „Unser Verfahren liefert unabhängig vom gewählten Testmodell quantitativ vergleichbare Daten. Wir können in Urin- oder Blutproben selbst geringste Mengen der Biomarker identifizieren. Das spart signifikant Zeit und Kosten bei der Arzneimittelentwicklung“, erklärt Oliver Pötz, Geschäftsführer der SIGNATOPE.

Der HTGF als großer deutscher Frühphaseninvestor sieht in dem Ansatz der Reutlinger Forscher großes Potenzial. „Das Team konnte uns mit der zukunftsträchtigen Technologie überzeugen. Nichtinvasive Biomarkertestverfahren werden im Vergleich zu den klassischen histopathologischen Methoden mit Gewebeschnitten in der Arzneimittelentwicklung immer wichtiger“, erläutert Dr. Lena Krzyzak, Investment Managerin beim HTGF.
Die Wissenschaftler Hannes Planatscher, Thomas Joos, Octavian Schatz und Oliver Pötz gründeten das Unternehmen SIGNATOPE zusammen mit dem NMI. „Das NMI als wirtschaftsnaher Inkubator ist die Keimzelle vieler erfolgreicher Gründungen“, erklärt der Geschäftsführer der BioRegio STERN Management GmbH, Dr. Klaus Eichenberg. „Es ist ein gutes Beispiel dafür, dass die Vernetzung von innovativer Forschung und erfolgreicher Wirtschaft in der Region funktioniert.“

Über die BioRegio STERN Management GmbH:
In den Städten Stuttgart, Tübingen, Esslingen und Reutlingen sowie den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb ist die BioRegio STERN Management GmbH seit 2001 gemeinsames Kompetenznetzwerk, Anlauf- und Beratungsstelle für Existenzgründer, Unternehmer und Forscher aus der Life-Sciences-Branche. Die BioRegio STERN Management GmbH vertritt deren Interessen gegenüber Politik, Medien und Verbänden und berät bei Förderanträgen sowie Unternehmensfinanzierungen. Bedeutende Schwerpunkte bilden die Regenerationsmedizin, die Medizintechnik und die Automatisierung der Biotechnologie. Geschäftsführer ist der Molekular- und Zellbiologe sowie Investmentanalyst Dr. Klaus Eichenberg.

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Wie entsteht eine Mundschleimhautentzündung?

Mangelnde Mundhygiene fördert die Entstehung einer Mundschleimhautentzündung

Wie entsteht eine Mundschleimhautentzündung?

Durch verschiedene Bakterien, Pilze sowie Viren kann eine Mundschleimhautentzündung entstehen. (Bildquelle: © HstrongART – Fotolia.com)

Eine Mundschleimhautentzündung entsteht durch Bakterien, Viren und Pilze, die in der Mundhöhle Infektionen auslösen. Mundschleimhautentzündungen können mit einem extrem trockenen Mund einhergehen. Auch Schmerzen und Brennen im Mund können auftreten. Das Schlucken fällt schwer, zudem bilden sich Mundgeruch, rote Stellen, Schwellungen und Blutungen. Auch ein Befall mit Candida-Hefepilzen, dem sogenannten Mundsoor, kann durch eine Mundschleimhautentzündung begünstigt, auftreten. Dann sind helle, weißliche Beläge sichtbar. Mit schmerzhaften Bläschen und Fieber äußert sich eine Infektion mit Herpesviren im Mund.

Risikogruppen für Mundschleimhautentzündung

Vor allem Menschen mit geschwächtem Immunsystem zum Beispiel durch eine Behandlung mit Chemotherapeutika oder Bestrahlung laufen Gefahr, Symptome einer Mundschleimhautentzündung zu entwickeln, aber auch Personen, die eine bereits angegriffene Mundschleimhaut haben, weil sie rauchen, übermäßig Alkohol konsumieren oder an einer Essstörung leiden. In der Onkologie kann – je nachdem, welche Medikamente verabreicht werden oder Behandlung durchgeführt wird – die Prävention einer Mundschleimhautentzündung durch Pilzerreger oder Herpesviren fester Bestandteil des Therapieplans sein. Denn sowohl bei der Bestrahlung als auch bei der Chemotherapie können Schleimhautzellen geschädigt werden. Medizinische Mundspülungen wie Glandomed® können dann zur schonenden Reinigung des Mundes beitragen, zum Beispiel bei einer oralen Mukositis, also einer Entzündung der Mundschleimhaut.

Wie reinigt Glandomed® bei Mundschleimhautentzündung?

Regelmäßig angewendet, also nach jedem Essen und vor dem Schlafengehen, hilft Glandomed® dabei, Zahnfleisch und Zähne gründlich über sogenannte Macrogole zu reinigen. Dabei handelt es sich um verträgliche Polymere, die durch Herabsetzen der Oberflächenspannung eine bessere Benetzung der Mundschleimhaut bewirken und z.B. Fette und Gerbstoffe lösen können. Glandomed® enthält keinen Alkohol. Seine regelmäßige Anwendung hilft, dass sich weniger Plaque bildet. Patienten können zudem durch ausreichend Flüssigkeitsaufnahme, eine ausgewogene und nährstoffreiche sowie zugleich säurearme Ernährung einer Mundschleimhautentzündung vorbeugen. Gerade während einer Chemotherapie sollte aktiver Schutz der Mundschleimhaut durch Arzt und Patient betrieben werden, zum Beispiel, indem man scharfe Kanten an hartem Brot oder an Besteck unbedingt meidet.

Glandosane® / – aromatisiert Spray zur Anwendung in der Mundhöhle Wirkstoffe: Carmellose-Natrium, Sorbitol, Kaliumchlorid, Natriumchlorid, Magnesiumchlorid-Hexahydrat, Calciumchlorid-Dihydrat, Kaliummonohydrogenphosphat. Anwendung bei Mundtrockenheit jeden Ursprungs, insbesondere bei Mundtrockenheit, die durch eine Strahlentherapie im Kopf-Halsbereich (radiogenen Sialadenitis) verursacht ist. Zur Mundpflege auf der Intensivstation. Enthält Natriumbenzoat und Sorbinsäure. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. cell pharm GmbH – Theodor-Heuss-Str. 52 – 61118 Bad Vilbel Stand: Februar 2014

Das Unternehmen cell pharm ist ein Spezialist in Sachen Tumortherapeutika. Die Produktpalette umfasst auch Produkte für Patienten, die aufgrund von Medikamenten unter Mundschleimhautentzündungen als auch unter Mundtrockenheit leiden. Bei Mukositis bietet cell pharm eine spezielle Mundspülung an, die sich hervorragend für die Mundpflege eignet.

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