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ADHS behandeln ohne Medikamente dank neuroCare in München

Wie lässt sich ADHS / ADS mit Neurofeedback behandeln? Jetzt mehr erfahren!

ADHS behandeln ohne Medikamente dank neuroCare in München

Das Therapiezentrum der neuroCare Group in München bietet ein spezielles Verfahren bei ADHS.

MÜNCHEN. Neurofeedback ist eine sehr erfolgreiche, zudem schmerzfreie und nicht-invasive Behandlungsmethode bei ADHS. Die Behandlung ermöglicht die effektive und nachhaltige Linderung von ADHS ohne Medikamente. Das wissenschaftlich anerkannte und seit vielen Jahren erfolgreich erprobte Verfahren setzt auf eine aktive Beeinflussung der Gehirnwellen. Im Therapiezentrum der neuroCare Group in München setzen die Therapeuten auf zwei verschiedene Arten des Neurofeedbacks. Beide sind dazu in der Lage, hochwirksam und nachhaltig das Verhalten und auch die Aufmerksamkeit des Patienten zu verbessern:

– Das SCP Neurofeedback hilft dabei, das Aktivitätsniveau im Gehirn zu steuern bzw. einer bestimmten Situation anzupassen.
– Das Frequenzband Neurofeedback hat zum Ziel, eine Veränderung des Verhältnisses von langsamer zu schneller Gehirnaktivität herzustellen.

Beide Verfahren eignen sich für ADHS / ADS Patienten, die unter Aufmerksamkeitsdefizit, Schlafproblemen und Konzentrationsproblemen leiden. Die Therapie kann ab etwa sechs Jahren angewendet werden. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass bei ADHS Veränderungen der Gehirnwellenmuster vorliegen. In der Regel zu stark ausgebildet sind langsame Theta-Wellen. Gleichzeitig sind die schnelleren Beta-Wellen, die wir für eine konzentrierte, geistige und körperliche Aktivität benötigen, vermindert. An genau dieser Stelle setzt Neurofeedback an.

neuroCare Therapiezentrum München: Neurofeedback setzt an der Ursache von ADHS an

Im Therapiezentrum der neuroCare Group in München ist man spezialisiert auf die Behandlung von ADHS ohne Medikamente. Bei dem speziellen Training wird die Gehirnaktivität mittels EEG abgeleitet und in Form von Frequenzmustern und Wellen erfasst. Damit dies überhaupt möglich ist, werden Elektroden auf der Kopfhaut angebracht. Das Anbringen dieser Elektroden ist völlig schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen. Die Daten werden von einem Computer ausgelesen und dargestellt. Patienten lernen, die dargestellten Gehirnwellen direkt zu beeinflussen. Die Veränderungen können direkt auf einem Bildschirm beobachtet werden.

neuroCare Group in München ist spezialisiert auf Behandlung von ADHS ohne Medikamente

Ziel der Behandlung ist es, dass die Patienten auch ohne die EEG-Rückmeldung ihre Gehirnaktivität beeinflussen können. So können ADHS-Patienten ihre persönliche Strategie anwenden, um in bestimmten Situationen konzentrierter und aufmerksamer zu sein. Das personalisierte Neufeedback kann so helfen, dass betroffene Menschen ADHS Symptome selbst abschwächen können. Im direkten Vergleich zu einer Behandlung mit Medikamenten sind Studien zufolge 30 bis 40 Behandlungen notwendig, um mit Neurofeedback einen ähnlich guten, dafür aber nachhaltigen Therapieerfolg zu erzielen.

Das Therapiezentrum neuroCare in München bietet kompetente Hilfe unter anderem auf den Gebieten rTMS für Depression und OCD sowie tDCS und Biofeedback bei chronischen Schmerzen.

Kontakt
neuroCare Therapiezentrum München
Christoph Niemitz
Rindermarkt 7
80331 München
089 215 471 2990
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Nur erprobte Medikamente bei Schwangerschaft

AOK Hessen empfiehlt stärkeren Rückgriff auf Hausmittel

Medikamente heilen Krankheiten, lindern sie oder beugen ihnen vor. Andererseits können Arzneimittel Nebenwirkungen haben und während der Schwangerschaft unter Umständen dem Embryo schaden. In der Stillzeit gehen viele Wirkstoffe in die Muttermilch über. „Sprechen Sie deshalb mit Ihrem Arzt, bevor Sie in der Schwangerschaft oder Stillzeit ein Medikament einnehmen“, rät Dr. Christoph-Gerard Stein, Arzt und Experte der AOK Hessen.

Wer Kinder haben möchte, sollte bereits vor Feststellung einer Schwangerschaft den behandelnden Arzt über seine Pläne informieren. Dies empfiehlt sich besonders, wenn der Mediziner Medikamente verschreibt oder eine Röntgenuntersuchung machen will. „Fragen Sie nach eventuell bestehenden Risiken und möglichen Alternativen. So fühlen Sie sich sicher und können sich auf den Nachwuchs freuen“, sagt Stein. Ist eine Schwangerschaft festgestellt, empfiehlt sich eine Behandlung mit länger eingeführten und erprobten Mitteln. Neue Medikamente sollte der Arzt nur dann verschreiben, wenn bewährte Arzneimittel unverträglich oder erwiesenermaßen unwirksam sind.

Zunächst bewährte Hausmittel ausprobieren
Bei gesundheitlichen Beschwerden wie Übelkeit und Sodbrennen und leichteren Erkrankungen ist es sinnvoll, zunächst bewährte Hausmittel auszuprobieren und auf eine gesunde Lebensweise zu achten. Erst wenn dies nicht hilft, sollten schwangere und stillende Frauen in Absprache mit ihrem Arzt Medikamente einnehmen. Bei Übelkeit während der Schwangerschaft genügt es manchmal bereits, die Ernährung umzustellen und mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu essen. Ein wirksames Mittel ist auch Ingwer, den Schwangere als selbst gepressten Saft, als Aufguss, im Tee oder in Form von Tabletten zu sich nehmen können. Gegen Sodbrennen können ebenfalls mehrere kleine Mahlzeiten am Tag helfen. Um den Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre zu reduzieren, empfiehlt es sich, mit erhöhtem Kopf und Oberkörper zu schlafen. Akutes Sodbrennen kann ein Glas Milch lindern. Leidet eine schwangere Frau unter einer Blasenentzündung, kann sie die Beschwerden mit einer Wärmflasche und warmen Tees lindern.

Vor der Einnahme von Medikamenten den Arzt fragen
Gegen bakterielle Infektionen können auch schwangere und stillende Frauen ein Antibiotikum einnehmen. Es gibt allerdings kein Antibiotikum, das für die Schwangerschaft und Stillzeit als vollständig unbedenklich deklariert ist. Allerdings gibt es mehrere Wirkstoffe, die werdenden Müttern und Stillenden empfohlen werden können. Penicilline, Cephalosporine, Makrolide und manche anderen Antibiotika werden vom Kind nach Angaben des Zentrums für Embryonaltoxikologie in der Regel gut vertragen. Grundsätzlich muss eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung durch den behandelnden Arzt stattfinden. Er wird nur dann ein Antibiotikum verschreiben, wenn es die Erkrankung erforderlich macht und keine natürliche oder homöopathische Behandlung greift. Gleiches gilt für Glukokortikoide (Kortison), die zum Beispiel bei Asthma, aber auch bei Rheuma und der chronisch entzündlichen Darmerkrankung eingesetzt werden. Doch nicht nur bei synthetisch hergestellten Medikamenten ist Vorsicht geboten: Pflanzliche Heilmittel können ebenfalls unerwünschte Nebenwirkungen für Mutter, Embryo oder Baby haben. Deshalb sollten schwangere und stillende Frauen solche Mittel nur bei Bedarf und möglichst über einen kurzen Zeitraum anwenden. Auf die Herkunft der Heilmittel und Tees sollten werdende Mütter und stillende Frauen ebenfalls achten. Produkte aus unseriösen Quellen können Pestizide oder sogar Schwermetalle enthalten.

Röntgenuntersuchungen möglichst vermeiden
Röntgenuntersuchungen sollten während der Schwangerschaft nur wenn unbedingt erforderlich durchgeführt werden. Bei Aufnahmen außerhalb des Bauchraumes ist die Streustrahlung zwar sehr gering, etwa beim Röntgen von Zähnen, Armen oder Beinen. Ist eine Untersuchung erforderlich, bei der Röntgenstrahlen auf die Gebärmutter treffen, muss die Strahlendosis für das Kind genau berechnet werden.

Weit gefährlicher als die meisten Medikamente sind für das ungeborene Leben allerdings Nikotin und Alkohol. Wenn die werdende Mutter raucht, kann dies zu einer Frühgeburt, Totgeburt, Komplikationen in der Schwangerschaft und Entwicklungsverzögerungen beim Kind führen. „Schwangere sollten deshalb ihre Wohnung zur Nichtraucherzone erklären“, empfiehlt Stein. Auf Alkohol sollten schwangere und stillende Frauen ebenfalls verzichten. Alkoholkonsum der Mutter kann beim Kind angeborene Fehlbildungen von Organen und geistige Entwicklungsstörungen verursachen.

Viele nützliche Informationen für die Schwangerschaft und Stillzeit gibt die AOK Hessen auf ihrer Seite “ AOK erleben„.

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TablexPRO sorgt für maximale Produktivität

TablexPRO sorgt für maximale Produktivität

Das TablexPRO Metallsuchsystem überzeugt mit einem Höchstmaß an Detektionsempfindlichkeit.

Giesen, 25. Juli 2017 – Die steigende Nachfrage nach pharmazeutischen Produkten sowie die Einhaltung von Vorschriften und Branchenstandards bezüglich Qualität, Sicherheit und Rückverfolgbarkeit stellen Pharmahersteller weltweit vor Herausforderungen. Wenn es um die Auswahl einer Metallsuchlösung für die Inspektion von Tabletten und Kapseln geht, stellt ein TablexPRO-System von Mettler-Toledo Safeline die perfekte Lösung dar.

TablexPRO-Metallsuchsysteme sind speziell auf die Herausforderungen einer immer anspruchsvolleren und stärker regulierten Branche ausgelegt. Die moderne Profile-Software von Safeline sorgt für eine unübertroffene Empfindlichkeit gegenüber Metallfremdkörpern. Die Systeme detektieren sämtliche Arten von Metallverunreinigungen in pharmazeutischen Fertigungsprozessen, darunter schwer zu erkennende, nichtmagnetische Edelstähle und unregelmäßig geformte Fremdkörper, wie z. B. Siebdraht und Metallspäne.

Damit verunreinigte Produkte jederzeit schnell aus dem Produktfluss entfernt werden, sind zwei austauschbare Ausschleusvorrichtungen erhältlich: ein Flügelklappensystem und ein seitlicher Ausscheider. So ist eine Anpassung an beliebige Produkttypen, Anwendungen und Konfigurationen möglich. Beide Ausschleusvorrichtungen sind mechanisch ausfallsicher. Bei einem Stromausfall wechseln sie automatisch in die Ausschleusposition und minimieren damit jegliches Risiko.

TablexPRO-Systeme sind mit einer integrierten Funktion für Zustandsüberwachung ausgestattet, die kontinuierlich die Leistung der wichtigsten Systemkomponenten prüft. Auf diese Weise werden negative Trends erkannt, bevor es zu einem Ausfall kommt. Frühzeitige Warnmeldungen können direkt per SMS oder E-Mail an die zuständigen Mitarbeiter gesendet werden. Dies ermöglicht die Durchführung vorbeugender Wartungsarbeiten während geplanter Stillstandszeiten, was zur Maximierung der Verfügbarkeit und Produktivität beiträgt. Darüber hinaus weist die integrierte Software für Leistungsverifizierung auf fällige Systemtests hin und führt die Mitarbeiter der Qualitätssicherung schrittweise durch die Testroutinen zur Validierung der Systemleistung. Die Resultate werden automatisch erfasst und gespeichert, um die Einhaltung interner Verfahren sowie von Branchenstandards und gesetzlichen Vorschriften sicherzustellen.

Ein Vollfarb-Touchscreen mit symbolgesteuertem Menü in Windows®-Optik bietet einen einfachen und intuitiven Bedienerzugang. So stehen dem gesamten Produktionsteam jederzeit wichtige Prozessdaten auf Tastendruck zur Verfügung. Die einfache Einrichtung und Bedienung trägt zusätzlich zur Erhöhung der Produktivität und Verfügbarkeit bei.

Wie alle Metallsuchsysteme von Safeline zeichnen sich die TablexPRO-Systeme durch eine hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit aus. Sie können unabhängig von der jeweiligen Anwendung in sämtliche pharmazeutischen Produktionsprozesse integriert werden. Die kompakte Bauweise erlaubt eine Installation der Systeme auch in Bereichen mit begrenztem Platzangebot. Dank der vollständig drehbaren Laufrollen sind die Systeme problemlos an verschiedenen Stellen im Werk einsetzbar. Der Suchkopf lässt sich ohne Werkzeuge schnell in allen drei Ebenen an beliebige Prozesskonfigurationen anpassen, wodurch die Flexibilität weiter erhöht wird.

Die aus hochglanzpoliertem Edelstahl hergestellten Metallsuchsysteme wurden mit Blick auf die täglichen Hygieneanforderungen in pharmazeutischen Produktionsstätten entwickelt. Die Demontage und Montage erfolgt werkzeuglos und alle Kontaktteile sind zur einfachen Reinigung vollständig tauchfähig. Ein auf höchste Sicherheit ausgelegtes, zweistufiges Anmeldesystem mit elektronischer Signatur schützt die Einstellungen vor unbefugtem Zugriff. Dieses System unterstützt die Einhaltung gesetzlicher und branchenspezifischer Standards, wie z. B. FDA 21 CFR Part 210 und 21 CFR Part 211.

Um die Dokumentation zu vereinfachen und eine lückenlose Rückverfolgbarkeit und Konformität sicherzustellen, erfassen und speichern die Systeme kontinuierlich wichtige Informationen. Hersteller erhalten einen aufschlussreichen Überblick über die Entwicklung kritischer Prozessdaten im Zeitverlauf. Zudem ermöglicht ein optionaler integrierter Ethernet-Adapter die Anbindung an sämtliche externen Datenerfassungs- und Betriebsführungssysteme.

Weitere Informationen zum TablexPRO-System unter: http://bit.ly/2u1pm4L

METTLER TOLEDO ist ein führender, weltweiter Hersteller von Präzisionsinstrumenten sowie Serviceanbieter. Das Unternehmen nimmt in zahlreichen Marktsegmenten eine führende Stellung ein und ist in vielen Bereichen weltweiter Marktführer. METTLER TOLEDO ist der größte Anbieter von Wägesystemen und Analyseinstrumenten für den Einsatz in Labors und der Inline-Messung in anspruchsvollen Produktionsprozessen der Industrie und des Lebensmittelhandels.

Die METTLER TOLEDO Division Produktinspektion zählt zu den führenden Anbietern im Bereich automatisierter Inspektionstechnologie. Die Division umfasst die Marken Safeline Metall- und Röntgeninspektion, Garvens und Hi Speed Kontrollwaagen sowie CI-Vision und PCE Track & Trace. Die Produktinspektionslösungen steigern die Prozesseffizienz der Produzenten und unterstützen sie bei der Einhaltung von Industriestandards und Regulierungen. METTLER TOLEDO Systeme sorgen für eine nachhaltig höhere Produktqualität und tragen so zum Schutz der Verbraucher sowie des Rufes des Herstellers und seiner Produkte und Marken bei.

Für weiterführende Informationen: http://www.mt.com/pi

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Sohn Simon lebensgefährlich krank: Vater wird Plasmaspender

Arzneien aus Plasmaspenden helfen bei Immundefekten

Sohn Simon lebensgefährlich krank: Vater wird Plasmaspender

Glücklich über ein normales Leben dank Medikamenten aus Blutplasma: Vater Zoran und sein Sohn Simon. (Bildquelle: Privat)

Berlin-Spandau – Das Leben von Simon aus Berlin-Spandau änderte sich, als er ein dreiviertel Jahr alt war: Eine stark entzündete Verletzung am Hinterkopf musste mit Antibiotika behandelt werden. Darauf folgte eine schwere Infektion. Der Hausarzt schickte die Familie zu einem Spezialisten. Die Diagnose: Morbus Bruton, ein genetischer Defekt des Immunsystems. Nur dank Medikamenten, die aus Blutplasma hergestellt werden, kann der heute elfjährige Simon ein normales Leben führen. „Es ist bedauerlich, dass die Plasmaspende kaum jemand kennt“, sagt der 47-jährige Vater Zoran. Die Krankengeschichte seines Sohnes hat ihn zu einem überzeugten Spender gemacht.

Glasklar ist die Flüssigkeit, die bei der Familie im Kühlschrank steht. In diesem Immunglobulin-Präparat sind Antikörper enthalten, die Simon selbst nicht bilden kann. Die regelmäßig verabreichte Spritze ist für ihn überlebenswichtig. „Ehrlich gesagt, habe ich mich vorher nie für die Plasmaspende interessiert“, sagt Zoran. Erst als der Arzt in der Berliner Charite ihnen erklärte, wie die Medikamente für Simon hergestellt werden, änderte sich das.

Der Berliner versuchte regelmäßig, Blutplasma zu spenden, was nicht einfach war, weil das nächste Spendezentrum weiter entfernt lag. Als im Oktober 2016 ein Plasmaspendezentrum von Octapharma Plasma in der Nähe eröffnete, sei das für ihn ein Geschenk gewesen. Sein wöchentlicher Besuch gehört nun zur Routine im Spendezentrum. „Für uns ist es nicht selbstverständlich, dass Simon dieses Medikament erhält. Wir wissen, dass sehr viele Spenden nötig sind, um zehn Milliliter Immunglobulin-Präparat herzustellen“, erläutert der Vater.

Heute spendet er nicht nur, um seinem Sohn zu helfen: „Die Plasmaspende ist für manche Menschen lebenswichtig. Ich will die Hilfe, die wir erhalten, auch anderen ein Stück weit zurückgeben“, betont der Familienvater und ergänzt: „Das Thema müsste öffentlich viel, viel bekannter sein.“

Mehr Infos über Plasmaspende
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Bei der Plasmaspende wird nur der flüssige Teil des Blutes entnommen. Die restlichen Blutbestandteile werden dem Spender direkt wieder zugeführt. Die gelblich klare Flüssigkeit bildet die Grundlage für viele lebenswichtige Arzneimittel. Dazu gehören Medikamente zur Behandlung von Blutgerinnungsstörungen, geschwächter Immunabwehr oder schweren Verletzungen und Schockzuständen. Da Blutplasma nicht synthetisch hergestellt werden kann, sind Plasmaspenden für viele Patienten überlebenswichtig. Wie bei Blutspenden gibt es auch bei der Plasmaversorgung Engpässe.

Octapharma Plasma betreibt Plasmaspendezentren in ganz Deutschland. Mit Hilfe des Blutplasmas werden überlebenswichtige Medikamente hergestellt. Plasmaspendezentren des Unternehmens gibt es in Aachen, Berlin-Köpenick, Berlin-Spandau, Cottbus, Dessau, Dresden, Hagen, Koblenz, Krefeld, Mannheim, Mönchengladbach, Oberhausen und Potsdam.

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Sichere Medikamente durch neue Testverfahren

High-Tech Gründerfonds (HTGF) investiert in SIGNATOPE GmbH aus Reutlingen

Sichere Medikamente durch neue Testverfahren

Gründungsteam SIGNATOPE: Thomas Joos, Oliver Pötz, Hannes Planatscher (Bildquelle: Signatope GmbH)

(Stuttgart/Tübingen/Bonn) – Der High-Tech Gründerfonds investiert in die Reutlinger SIGNATOPE GmbH 600.000 Euro zur Weiterentwicklung eines neuen Biomarker-Testverfahrens für die Medikamentenentwicklung. Das Nachweisverfahren auf Basis spezieller Antikörper optimiert die Aussagekraft bestehender Tests, um mögliche Nebenwirkungen früh zu erkennen. Das trägt dazu bei, Tierversuche zu reduzieren sowie die Entwicklung von Medikamenten sicherer und kostengünstiger zu machen. Namhafte Pharmaunternehmen konnten bereits als Kunden gewonnen werden.

Bevor neue Medikamente zugelassen werden, müssen sie umfangreiche Tests in Zellkulturen und Tiermodellen auf ihre Wirkung und Verträglichkeit durchlaufen. Die von SIGNATOPE entwickelten Biomarkertests weisen Organschäden und Medikamentennebenwirkungen nach. Da sich diese Biomarker zwischen Mensch und Tiermodell im Detail unterscheiden können, benötigte man bisher eine Vielzahl verschiedener Tests für deren Analyse. Im Rahmen der GO-Bio-Phase-I, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, hat das Team am NMI Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut an der Universität Tübingen (NMI) eine Methode entwickelt, mit der sich die Biomarker nicht nur beim Menschen, sondern speziesübergreifend analysieren lassen. „Unser Verfahren liefert unabhängig vom gewählten Testmodell quantitativ vergleichbare Daten. Wir können in Urin- oder Blutproben selbst geringste Mengen der Biomarker identifizieren. Das spart signifikant Zeit und Kosten bei der Arzneimittelentwicklung“, erklärt Oliver Pötz, Geschäftsführer der SIGNATOPE.

Der HTGF als großer deutscher Frühphaseninvestor sieht in dem Ansatz der Reutlinger Forscher großes Potenzial. „Das Team konnte uns mit der zukunftsträchtigen Technologie überzeugen. Nichtinvasive Biomarkertestverfahren werden im Vergleich zu den klassischen histopathologischen Methoden mit Gewebeschnitten in der Arzneimittelentwicklung immer wichtiger“, erläutert Dr. Lena Krzyzak, Investment Managerin beim HTGF.
Die Wissenschaftler Hannes Planatscher, Thomas Joos, Octavian Schatz und Oliver Pötz gründeten das Unternehmen SIGNATOPE zusammen mit dem NMI. „Das NMI als wirtschaftsnaher Inkubator ist die Keimzelle vieler erfolgreicher Gründungen“, erklärt der Geschäftsführer der BioRegio STERN Management GmbH, Dr. Klaus Eichenberg. „Es ist ein gutes Beispiel dafür, dass die Vernetzung von innovativer Forschung und erfolgreicher Wirtschaft in der Region funktioniert.“

Über die BioRegio STERN Management GmbH:
In den Städten Stuttgart, Tübingen, Esslingen und Reutlingen sowie den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb ist die BioRegio STERN Management GmbH seit 2001 gemeinsames Kompetenznetzwerk, Anlauf- und Beratungsstelle für Existenzgründer, Unternehmer und Forscher aus der Life-Sciences-Branche. Die BioRegio STERN Management GmbH vertritt deren Interessen gegenüber Politik, Medien und Verbänden und berät bei Förderanträgen sowie Unternehmensfinanzierungen. Bedeutende Schwerpunkte bilden die Regenerationsmedizin, die Medizintechnik und die Automatisierung der Biotechnologie. Geschäftsführer ist der Molekular- und Zellbiologe sowie Investmentanalyst Dr. Klaus Eichenberg.

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Wie entsteht eine Mundschleimhautentzündung?

Mangelnde Mundhygiene fördert die Entstehung einer Mundschleimhautentzündung

Wie entsteht eine Mundschleimhautentzündung?

Durch verschiedene Bakterien, Pilze sowie Viren kann eine Mundschleimhautentzündung entstehen. (Bildquelle: © HstrongART – Fotolia.com)

Eine Mundschleimhautentzündung entsteht durch Bakterien, Viren und Pilze, die in der Mundhöhle Infektionen auslösen. Mundschleimhautentzündungen können mit einem extrem trockenen Mund einhergehen. Auch Schmerzen und Brennen im Mund können auftreten. Das Schlucken fällt schwer, zudem bilden sich Mundgeruch, rote Stellen, Schwellungen und Blutungen. Auch ein Befall mit Candida-Hefepilzen, dem sogenannten Mundsoor, kann durch eine Mundschleimhautentzündung begünstigt, auftreten. Dann sind helle, weißliche Beläge sichtbar. Mit schmerzhaften Bläschen und Fieber äußert sich eine Infektion mit Herpesviren im Mund.

Risikogruppen für Mundschleimhautentzündung

Vor allem Menschen mit geschwächtem Immunsystem zum Beispiel durch eine Behandlung mit Chemotherapeutika oder Bestrahlung laufen Gefahr, Symptome einer Mundschleimhautentzündung zu entwickeln, aber auch Personen, die eine bereits angegriffene Mundschleimhaut haben, weil sie rauchen, übermäßig Alkohol konsumieren oder an einer Essstörung leiden. In der Onkologie kann – je nachdem, welche Medikamente verabreicht werden oder Behandlung durchgeführt wird – die Prävention einer Mundschleimhautentzündung durch Pilzerreger oder Herpesviren fester Bestandteil des Therapieplans sein. Denn sowohl bei der Bestrahlung als auch bei der Chemotherapie können Schleimhautzellen geschädigt werden. Medizinische Mundspülungen wie Glandomed® können dann zur schonenden Reinigung des Mundes beitragen, zum Beispiel bei einer oralen Mukositis, also einer Entzündung der Mundschleimhaut.

Wie reinigt Glandomed® bei Mundschleimhautentzündung?

Regelmäßig angewendet, also nach jedem Essen und vor dem Schlafengehen, hilft Glandomed® dabei, Zahnfleisch und Zähne gründlich über sogenannte Macrogole zu reinigen. Dabei handelt es sich um verträgliche Polymere, die durch Herabsetzen der Oberflächenspannung eine bessere Benetzung der Mundschleimhaut bewirken und z.B. Fette und Gerbstoffe lösen können. Glandomed® enthält keinen Alkohol. Seine regelmäßige Anwendung hilft, dass sich weniger Plaque bildet. Patienten können zudem durch ausreichend Flüssigkeitsaufnahme, eine ausgewogene und nährstoffreiche sowie zugleich säurearme Ernährung einer Mundschleimhautentzündung vorbeugen. Gerade während einer Chemotherapie sollte aktiver Schutz der Mundschleimhaut durch Arzt und Patient betrieben werden, zum Beispiel, indem man scharfe Kanten an hartem Brot oder an Besteck unbedingt meidet.

Glandosane® / – aromatisiert Spray zur Anwendung in der Mundhöhle Wirkstoffe: Carmellose-Natrium, Sorbitol, Kaliumchlorid, Natriumchlorid, Magnesiumchlorid-Hexahydrat, Calciumchlorid-Dihydrat, Kaliummonohydrogenphosphat. Anwendung bei Mundtrockenheit jeden Ursprungs, insbesondere bei Mundtrockenheit, die durch eine Strahlentherapie im Kopf-Halsbereich (radiogenen Sialadenitis) verursacht ist. Zur Mundpflege auf der Intensivstation. Enthält Natriumbenzoat und Sorbinsäure. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. cell pharm GmbH – Theodor-Heuss-Str. 52 – 61118 Bad Vilbel Stand: Februar 2014

Das Unternehmen cell pharm ist ein Spezialist in Sachen Tumortherapeutika. Die Produktpalette umfasst auch Produkte für Patienten, die aufgrund von Medikamenten unter Mundschleimhautentzündungen als auch unter Mundtrockenheit leiden. Bei Mukositis bietet cell pharm eine spezielle Mundspülung an, die sich hervorragend für die Mundpflege eignet.

Kontakt
cell pharm Gesellschaft für pharmazeutische und diagnostische Präparate mbH
Lutz Gäbler
Theodor-Heuss-Str. 52
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06101/3042 – 0
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Grippewelle macht auch vor Haustieren nicht Halt

Keine „menschlichen“ Medikamente bei Tieren ohne Rücksprache mit dem Tierarzt einsetzen

Grippewelle macht auch vor  Haustieren nicht Halt

Die Grippewelle hat Deutschland in diesem Jahr früher als üblich im Griff und es wird noch schlimmer werden. Gefährdet sind jedoch nicht nur Menschen, sondern auch unsere Haustiere, so der überregionale Tierschutzverein Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp Lintfort in Nordrhein-Westfalen. Auch das Robert-Koch-Institut befürchtet eine weitere Ausbreitung. Zudem steht der Höhepunkt des Karnevals und Faschings bevor – alle Jahre wieder ein Beschleuniger der Krankheitsverbreitung.
Dies geht auch an unseren Haustieren nicht spurlos vorbei. Wenn die vierbeinigen Hausbewohner – egal ob Hund oder Katze – den Fressnapf unbeachtet lassen und matt und abgeschlagen wirken, dann hat sie wahrscheinlich eine Grippe erwischt. Auch ein Schnupfen macht sich zunächst meisten mit Appetitlosigkeit begleitet vom Niesen bemerkbar. In den meisten Fällen besteht kein Grund zur Panik, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Ruhe und viel Trinken sind die beste Medizin. Die meisten Haustiere werden mit einer Erkältung selber fertig.
Auf keinen Fall dürfen „menschliche“ Arzneimittel eingesetzt werden. Viele Substanzen darin können auch in kleinen Mengen für Haustiere gefährlich und sogar tödlich sein, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Dies gilt auch für eigentlich als „harmlos“ geltende Medikamente wie beispielsweise Nasentropfen oder Tabletten. Medikamente sollten ausschließlich vom Tierarzt verschrieben werden, denn gerade bei Tieren kommt es auf die Dosierung an. Mit Rotlicht kann der Heilungsprozess gefördert werden, doch sollte das Tier mindestens 50 Zentimeter bis einen Meter Abstand zur Lampe haben und nicht alleine gelassen werden.
Als Vorsichtsmaßnahme empfehlen die Tierschützer vom Bund Deutscher Tierfreunde die kleinen Lieblinge nach dem Gassigehen oder dem Ausflug nach draußen bei Regenwetter trocken zu reiben. Erkrankte Hunde sollten natürlich trotzdem weiter Gassi gehen. Allerdings sollten die Hundehalter die Wege verkürzen, zügig laufen und bei schlechtem Wetter nicht ständig stehen bleiben.
Und sollten Herrchen oder Frauchen erkrankt sein, sollten sie – auch wenn´s schwer fällt – die allzu große Nähe des Lieblings meiden. Auch Hunde oder Katzen können sich unter Umständen anstecken – besonders alte oder geschwächte Tiere. Allerdings kommt dies selten vor. Es heißt also vorsichtshalber: Enges Kuscheln verboten – für ein paar Tage.
Macht sich bei den Haustieren Fieber bemerkbar oder hält die Erschöpfung an und das Fressen wird verweigert, hilft nur noch der Gang zum Tierarzt. Grundsätzlich sollte nicht zu lange gewartet werden, denn – so der Bund Deutscher Tierfreunde – beispielsweise der weit verbreitete Satz von der feuchten Nase beim Hund, die auf einen gesunden Hund hinweise, ist ein Irrglaube.
Auch reine Wohnungstiere sind vor Erkältungen nicht geschützt. Trockene Heizungsluft reizt nicht nur bei Menschen die Schleimhäute, auch Haustiere können darunter leiden und sich erkälten. Bei Haustieren sollte deshalb besonders auf die Raumluft geachtet werden. In trockenen und heißen Wohnungen haben Bakterien und Viren es leicht sich auszubreiten. Trocknen die Schleimhäute der Tiere aus, werden sie anfälliger für Krankheiten. Außerdem sollte Zugluft auf jeden Fall verhindert werden. Besonders Kleintiere wie Vögel und Hasen sind sehr empfindlich. Wird mit der Behandlung einer ernsthaften Erkrankung zu lange gewartet, können die Tiere sogar daran sterben

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort ist ein überregionaler Tierschutzverein.Der 1999 gegründete BDT e.V. unterhält zwei eigene Tierheime in Kamp-Lintfort sowie in Weeze und unterstützt rund 30 Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet. Der BDT e.V. ist ein Verein für Tier-, Natur- und Artenschutz. Das Tierheim in Kamp-Lintfort feierte 2014 bereits sein zehnjähriges Bestehen.

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Bund Deutscher Tierfreunde e.V.
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Bund Deutscher Tierfreunde e.V.
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Am Drehmanns Hof 2
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Medikamente vor dem Saunabesuch: Manche mögen’s nicht so heiß

R+V-Infocenter: Durch Hitze kann sich die Wirkung von Arzneimitteln verändern – vor dem Saunabesuch mit dem Arzt oder Apotheker sprechen

Medikamente vor dem Saunabesuch: Manche mögen

Wiesbaden, 2. Februar 2017. Gut für die Abwehrkräfte und Balsam für die Seele: Rund 30 Millionen Deutsche gehen mehr oder weniger regelmäßig in die Sauna. Besonders in den kalten Wintermonaten genießen viele die wohlige Wärme. Doch wer neue Medikamente einnimmt, sollte vor dem Besuch des Schwitzbades lieber seinen Arzt oder Apotheker fragen. „Die Wärme hat bei einigen Mitteln Einfluss auf die Wirkung – besonders, wenn sie kurz vorher angewendet werden“, sagt Dr. Marko Ostendorf, Arzt beim Infocenter der R+V Versicherung.

Das Wechselspiel aus Wärme und Kälte beugt Erkältungen vor, stärkt das Herz-Kreislauf-System und entspannt. Saunagänger sollten jedoch beachten: Medikamente und Wärme vertragen sich nicht immer. So nimmt der Körper einige Mittel dadurch schneller und vermehrt auf. Das gilt beispielsweise für therapeutische Pflaster oder Rheumasalben. Die Pflaster können sich zudem durch die Hitze ablösen, die Salben stark brennen. „Aber nicht nur die Aufnahme über die Haut verändert sich, sondern auch der Magen-Darm-Bereich und der Stoffwechsel arbeiten anders“, so R+V-Experte Dr. Ostendorf. Wer ein neues Medikament einnimmt oder erstmals nach der Verordnung in die Sauna geht, sollte deshalb grundsätzlich einen Arzt oder Apotheker fragen. „Manchmal reicht es aus, die Einnahme der Medikamente um einige Stunden zu verschieben oder den Saunabesuch dementsprechend zu planen.“ Wer eine akute Erkrankung hat, etwa eine Erkältung oder eine Entzündung, sollte auf das Schwitzbad lieber ganz verzichten – der Infekt kann sich dadurch sogar verschlimmern.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Raiffeisenplatz 2
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06 11 / 533 – 46 56
brigitte.roemstedt@ruv.de
http://www.infocenter.ruv.de

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Anja Kassubek
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Erhöhter Blutdruck schon bei Kindern

Übergewicht kombiniert mit Bewegungsmangel

sup.- Bluthochdruck im Kindes- und Jugendalter wird in seiner Relevanz von Ärzten häufig unterschätzt. Rund 650.000 Heranwachsende sind Studien zufolge bereits von zu hohen Werten betroffen. „Ab dem dritten Geburtstag sollten Eltern regelmäßig den Blutdruck ihres Kindes messen lassen“, empfiehlt Dr. Hermann Josef Kahl, Präventionsexperte des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Bei auffälligen Werten sollten in erster Linie Lebensstiländerungen wie Abbau von Übergewicht sowie Förderung eines bewegungsaktiven Alltags im Vordergrund stehen, bevor die Verordnung von Medikamenten erwogen wird. Tipps und Anregungen von Experten, wie Eltern gute Rahmenbedingungen für eine gesunde Lebensweise ihrer Sprösslinge schaffen können, gibt z. B. das Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

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Führungskräfte aus Chemie und Pharma fordern Abschaffung des Preismoratoriums

Um Forschung und Produktion in Deutschland zu stärken und die Beschäftigung in der Pharmaindustrie zu sichern, muss das Preismoratorium für Medikamente abgeschafft werden.

(Mynewsdesk) Dies fordern die im VAA zusammengeschlossenen Führungskräfte der chemisch-pharmazeutischen Industrie. Nach dem Ende des ressortübergreifenden Pharmadialogs der Bundesregierung mit Vertretern von Pharmaindustrie, Wissenschaft und Verbänden liegt mittlerweile der Regierungsentwurf für ein GKV-Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz vor. „Der Entwurf lässt leider noch sehr zu wünschen übrig“, so der Hauptgeschäftsführer des Führungskräfteverbandes Chemie VAA Gerhard Kronisch. „Zwar sind positive Ansätze zu erkennen, aber insgesamt wurde das Ziel, den Forschungs- und Produktionsstandort Deutschland zu stärken und gleichzeitig die Versorgung der heimischen Patienten mit innovativen Arzneimitteln zu sichern, klar verfehlt.“ Auch der ab März 2018 vorgesehene Inflationsausgleich sei angesichts der allgemein niedrigen Inflationsrate lediglich ein Tropfen auf den heißen Stein.

Aus Sicht der Chemie- und Pharma-Führungskräfte ist vor allem die Verlängerung des seit 2010 bestehenden Preismoratoriums bis Ende 2022 wirtschaftlich absolut kontraproduktiv. Denn kaum eine Branche hat höhere Investitions- und Forschungskosten als die Pharmaindustrie. Während aber die Preise für Roh- und Wirkstoffe ebenso steigen wie die Energiekosten, bleiben Arzneimittelpreise über Jahre eingefroren. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen geraten so in eine existenziell bedrohliche Marktlage. „Man darf nicht vergessen: Auch die Löhne und Gehälter der Beschäftigten sind gestiegen – in einem angemessenen Umfang und vollkommen zu Recht“, betont Gerhard Kronisch. Aber jede weitere Erhöhung des Kosten- und Preisdrucks für die Unternehmen werde mittelfristig auf dem Rücken der Beschäftigten und zulasten der Beschäftigungssicherheit ausgetragen. Für den VAA gehören Innovation, Forschung, Produktion und Beschäftigung unbedingt zusammen.

„Die gesamtwirtschaftliche Lage lässt es zu, auf das Preismoratorium schon jetzt zu verzichten“, erläutert VAA-Hauptgeschäftsführer Kronisch die Position des Führungskräfteverbandes. „Insbesondere gilt dies für patentfreie Medikamente und Generika.“ Diese unterliegen einem intensiven Wettbewerb sowie höchst detaillierten und effektiven Regulierungssystemen aus Festbeträgen und Rabattverträgen.

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Die Führungskräfte Chemie sind zusammengeschlossen im Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie (VAA). Als Berufsverband und Berufsgewerkschaft vertritt der VAA die Interessen von rund 30.000 Führungskräften aller Berufsgruppen in der chemischen Industrie und den angrenzenden Branchen. Zur firmenübergreifenden Branchenvertretung schließt der VAA Tarifverträge und führt einen intensiven Dialog mit den Sozialpartnern und weiteren Organisationen der Chemie.

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