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Was gegen Sonnenallergie hilft – Verbraucherinformation der DKV

Gereizte Haut statt Sommerbräune

Was gegen Sonnenallergie hilft - Verbraucherinformation der DKV

Verbraucher sollten ihre Haut langsam an den Sommer gewöhnen.
Quelle: ERGO Group

Die Sommermonate nutzen viele Menschen zum Baden – ob an Seen, in Freibädern oder am Meer. Doch längere Aufenthalte in der Sonne strapazieren die Haut. Wer sich nicht ausreichend schützt, hat dann mit Rötungen, Juckreiz, Bläschen und Co. zu kämpfen. Handelt es sich um eine Sonnenallergie oder einen Sonnenbrand? Was der Unterschied ist und was Sonnenanbeter für ihre Haut tun können, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Was ist eine Sonnenallergie?

Der Begriff „Sonnenallergie“ umfasst unterschiedlichste Hautreaktionen, die zwar durch Sonnenlicht ausgelöst werden, aber vielfach nicht allergisch bedingt sind. Dabei ist meist nicht ein „zu viel“ an Sonne entscheidend. „Vielmehr haben die Betroffenen eine besondere Veranlagung für erhöhte Lichtempfindlichkeit insbesondere im UVA-Bereich – das langwellige UV-Licht-Spektrum, das meist keinen Sonnenbrand verursacht“, erklärt Reuter. Er ergänzt: „Oder das UV-Licht wandelt eine an sich harmlose Substanz in eine toxische oder allergisch sensibilisierende Substanz um.“ Abhängig vom Auslösemechanismus können die Symptome ganz unterschiedlich sein.

Auslöser und Symptome

Am häufigsten kommt die sogenannte polymorphe Lichtdermatose (PLD) vor, die allein durch UV-Strahlen ausgelöst wird. Sie trifft häufig Menschen mit empfindlicher Haut. Oft beginnen die Symptome bereits im Frühsommer, wenn sich die Haut noch nicht an die Sonne gewöhnt hat. Quaddeln, Bläschen oder juckende rote Flecken trüben dann die Freude am Sonnenschein. „Betroffen sind meist Stellen, die den Großteil des Jahres von Kleidung bedeckt sind. Dazu zählen beispielsweise Oberarme, Dekollete, Schultergürtel oder Bauch“, weiß der DKV Experte. Eine Sonderform der PLD ist die Mallorca-Akne, an der meist Menschen mit fettiger Haut leiden. Treffen UV-Strahlen auf fetthaltige Sonnenschutz- oder andere Körperpflegepräparate, kommt es bei Betroffenen zu pickelartigen Knötchen. Darunter leiden fast ausschließlich Urlauber in südlichen Feriengebieten. Wenig bekannt, aber nicht selten, sind phototoxische oder photoallergische Reaktionen. Sie treten auf, wenn sich bestimmte Inhaltsstoffe, beispielsweise von Medikamenten, Cremes oder Parfüms in der Haut ablagern und mit UV-Licht reagieren. Möglich ist auch eine Reaktion von Inhaltsstoffen aus Pflanzensäften, zum Beispiel der Herkulesstaude. Typische Symptome sind dann ein Brennen oder Stechen, manchmal sogar eine Schwellung oder Blasenbildung der Haut sowie ein verstärkter Sonnenbrand. Die Symptome treten nur an den Stellen der Haut auf, wo der Inhaltsstoff mit dem UV-Licht der Sonne reagieren und dadurch die schädigende Substanz bilden konnte.

Sonnenallergie vorbeugen

Wer empfindlich auf Sonne reagiert, sollte seine Haut langsam an den Sommer gewöhnen. PLD-Betroffene beispielsweise können ihre Symptome mit dem sogenannten „Hardening“ verbessern. Dabei setzen sie ihre Haut einer sich langsam steigernden UVA-Bestrahlung aus. Begleitend können sie B-Vitamine, Betakarotin und Kalzium einnehmen. Weiter gilt es, die intensive Mittagssonne sowie generell direkte Sonnenstrahlung zu meiden. Einen guten Schutz bieten leichte Kleidung und Kopfbedeckungen sowie Sonnenschutzpräparate mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor – auch im Schatten. Wer an Mallorca-Akne leidet, sollte bereits kurz vor dem Urlaub seine Kosmetika auf fettfreie Produkte umstellen. Statt fettreicher Sonnencremes eignen sich beispielsweise spezielle Gele. Gut sind auch mineralische Filter wie Titandioxid und Zinkoxid. Sie wirken sofort nach dem Auftragen, bilden keine schädlichen Reaktionsprodukte und lösen daher kaum allergische Reaktionen aus. „Wer während seines Urlaubs auf Medikamente angewiesen ist, sollte vorab mit seinem Arzt klären, ob es möglicherweise zu einer Wechselwirkung aufgrund der UV-Strahlen kommen kann. Ist das der Fall, kann er eventuell eine Alternative empfehlen“, rät der DKV Experte. Zudem ist es allgemein sinnvoll, vor und während des Sonnenbadens auf Parfüm, Seifen und Rasierwasser zu verzichten. Gartenliebhaber sollten sich über Pflanzen informieren, die phototoxische Reaktionen auslösen können. „Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu Reaktionen der Haut, können kühlende Umschläge oder rezeptfreie Antihistaminika beziehungsweise Kortison-Gele aus der Apotheke Linderung verschaffen“, weiß Dr. Reuter.

Unterschied zum Sonnenbrand

Für Sonnenbrand und Sonnenallergie sind in beiden Fällen UV-Strahlen verantwortlich. Allerdings gibt es einige Unterschiede: Bei einem Sonnenbrand ist die Haut oft großflächig gerötet, sie brennt, spannt und juckt. Erste Anzeichen zeigen sich etwa drei bis fünf Stunden nach dem Sonnenbad. Die Beschwerden klingen in der Regel innerhalb von drei Tagen ab, nach etwa einer Woche schält sich die Haut. „Bei starken Verbrennungen, die mit Schwindel und Übelkeit einhergehen, sollten Betroffene unbedingt einen Arzt aufsuchen“, so Reuter. Bei einer Sonnenallergie dagegen kommen je nach Art Rötungen, Bläschen, Quaddeln oder Knötchen vor. Die jeweilige Flächenverteilung und der Schweregrad der Hautveränderungen helfen bei der Diagnose. Der Juckreiz ist meist stärker als bei einem Sonnenbrand. Bis sich die ersten Beschwerden zeigen, können mitunter einige Stunden bis sogar Tage vergehen. Außerdem dauert es zumeist mehrere Tage, bis die Beschwerden abklingen. Wer zum ersten Mal Anzeichen einer Sonnenallergie bemerkt, sollte ebenfalls einen Arzt aufsuchen. Dieser kann dann feststellen, um welche Art der Sonnenallergie es sich handelt und dem Patienten eine geeignete Therapie empfehlen.
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EU-Richtlinie: Schutz vor gefälschten Medikamenten

ARAG Experten über die neue Echtheitsprüfung von Arzneimitteln

EU-Richtlinie: Schutz vor gefälschten Medikamenten

Die „EU-Richtlinie 2011/62/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 8. Juni 2011 zur Änderung der Richtlinie 2001/83/EG zur Schaffung eines Gemeinschaftskodexes für Humanarzneimittel hinsichtlich der Verhinderung des Eindringens von gefälschten Arzneimitteln in die legale Lieferkette“ steht kurz vor ihrer Umsetzung in Deutschland. Machen Sie sich bitte keine Sorgen, wenn Sie nicht sofort wissen, was es damit auf sich hat; das geht sicherlich vielen Verbrauchern so. ARAG Experten wollen etwas Licht in das Dunkel bringen.

Worum geht es in der Richtlinie?
Im offiziellen Amtsblatt der EU heißt es: „In der Richtlinie (…) sind unter anderem die Bestimmungen für die Herstellung, die Einfuhr, das Inverkehrbringen und den Großhandelsvertrieb von Arzneimitteln in der Union sowie die Bestimmungen für Wirkstoffe festgelegt.“ Etwas weiter unten findet sich auch, warum diese Richtlinie so wichtig ist. Dort heißt es: „In der Union ist ein besorgniserregender Anstieg der Zahl der Arzneimittel festzustellen, die in Bezug auf ihre Identität, ihre Herstellung oder ihre Herkunft gefälscht sind. Diese Arzneimittel enthalten in der Regel minderwertige oder gefälschte oder überhaupt keine Inhaltsstoffe, oder Inhaltsstoffe, einschließlich Wirkstoffen, die falsch dosiert sind, so dass sie eine erhebliche Bedrohung für die öffentliche Gesundheit darstellen.“ In einer EU-Verordnung vom 9. Februar 2016 wurden nähere Details zur Gestaltung der Sicherheitsmerkmale für Medikamentenverpackungen festgelegt. Damit begann die dreijährige Frist zur Umsetzung für die Mitgliedstaaten, die am 9. Februar 2019 abläuft. Die Große Koalition sich daher daran gemacht, die Vorgaben jetzt umzusetzen. Dies ist auch Teil der Koalitionsvereinbarungen.

Die Umsetzung obliegt Securpharm
Ab dem 9. Februar 2019 dürfen in Deutschland nur noch verschreibungspflichtige Arzneimittel in Verkehr gebracht werden, die auf ihrer Packung eine individuelle Seriennummer tragen und deren Unversehrtheit erkennbar ist. Dies ist somit ein wichtiger Tag für den Patientenschutz, so ARAG Experten. Eine Organisation namens Securpharm soll bis dahin ein System für die Echtheitsprüfung von Arzneimitteln in Deutschland aufbauen. Träger von Securpharm sind Pharma-, Großhandels- und Apothekerverbände. Wesentlicher Teil der Echtheitsprüfung ist ein sogenanntes End-to-End-System. Dabei erzeugt der Medikamentenhersteller bei der Fertigung des Arzneimittels eine individuelle Seriennummer, die jede Packung zum Unikat macht. Diese individuelle Seriennummer wird in eine Datenbank eingespeist, über die Apotheken dann die Echtheit der Medikamentenpackungen überprüfen sollen. Fehlt der Code, darf das Arzneimittel nicht mehr in den Verkehr gebracht werden, denn dann kann die Echtheitsprüfung nicht mehr gewährleistet werden.

Apotheken müssen nachrüsten
Derzeit sollen die mehr als 19.000 Apotheken in Deutschland von den beauftragten Softwarehäusern über die notwendige Hardware und die benötigte Software informiert werden, die für die Umsetzung der EU-Vorgaben zum Fälschungsschutz erforderlich sind. Am Stichtag können Apotheken ihren Zugang zum Securpharm-System beantragen. Die individuellen Seriennummern der Medikamente können dann eingescannt werden. Auf diese Weise sind Großhändler und Apotheker in der Lage, schon beim Wareneingang zu prüfen, ob die Packungen sicher sind. Großhändler sollen darüber hinaus alle Packungen kontrollieren, die von Apotheken retourniert oder von anderen Großhändlern geliefert werden.

Was passiert, wenn Sie verschreibungspflichtige Medikamente erhalten?
Wird ein Arzneimittel an einen Patienten abgegeben, wird der Code eingescannt und die Packung aus dem System abgemeldet. In öffentlichen Apotheken geschieht dies am HV-Tisch. Der Abgleich mit den Datenbanken soll in der Regel innerhalb von 300 Millisekunden erfolgen, so die Vorgabe der EU-Kommission. Denn es soll den Apothekern und den Verbrauchern möglich sein, ein mehr an Sicherheit ohne Zeitverzögerungen umzusetzen, so ARAG Experten.

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Medisafe und Takeda verbessern die Medikamenten-Adhärenz in Deutschland

Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf den Einsatz digitaler und mobiler Lösungen zur Verbesserung der Therapieergebnisse bei Patienten mit Multiplem Myelom

Medisafe und Takeda verbessern die Medikamenten-Adhärenz in Deutschland

Medisafe erleichtert Patienten das Medikamentenmanagement.

Berlin, Deutschland – 20. April 2018 – Medisafe®, die führende personalisierte mobile Gesundheits-App für das Medikamentenmanagement mit 4 Millionen Anwendern weltweit, und die Takeda Pharmaceutical International AG, eines der größten forschenden Pharmaunternehmen der Welt, geben ihre Zusammenarbeit zur Verbesserung der Medikamenten-Adhärenz bei Patienten mit Multiplem Myelom bekannt.

Zu den Hauptursachen für Medikamenten-Non-Adhärenz gehören unter anderem Vergesslichkeit und mangelnde Motivation. Dies wirkt sich auf die Gesundheit der Bevölkerung aus und führt zu vermeidbaren Begleiterkrankungen, Krankenhausaufenthalten und medizinischen Notfällen sowie zum Verlust an wirtschaftlicher Produktivität, der die Gesundheitssysteme und Volkswirtschaften weltweit belastet.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO liegen die durchschnittlichen Adhärenzraten für chronische Langzeiterkrankungen in den entwickelten Ländern bei 50 %. In Entwicklungsländern sind die Raten angesichts der begrenzten Verfügbarkeit von Gesundheitsressourcen und des ungleichen Zugangs zur Gesundheitsversorgung sogar noch niedriger.

Die Partnerschaft zwischen Medisafe und Takeda wirkt diesem Problem entgegen und stellt Patienten mit Multiplem Myelom eine digitale Lösung zur Verfügung, die sie bei der Dokumentation und Überwachung ihrer Medikamenteneinnahme unterstützt. So können sie auf eine speziell angepasste Version von Medisafe zugreifen, die die automatische Aufstellung des Dosierungsplans, Medikamentenerinnerungen, Motivationsnachrichten und Support-Tools sowie multimediale Lerninhalte umfasst.

Die Medisafe-App ersetzt kein Rezept oder die Konsultation eines Arztes. Es ist ein Instrument zur Unterstützung der Patienten bei der Einhaltung ihrer verordneten Medikation.

Die Medisafe-App ist für Nutzer kostenlos und kann im Google Play Store und im Apple App Store heruntergeladen werden.

Zitate:

„Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Takeda, einem führenden Unternehmen, das die Leidenschaft von Medisafe teilt, Patienten in den Mittelpunkt zu stellen und innovative digitale und mobile Lösungen zu entwickeln, die es Patienten erleichtern, ihren Behandlungsplan einzuhalten“, so Omri Shor, CEO und Co-Founder von Medisafe. „Diese Menschen stehen bereits vor großen Herausforderungen. Daher haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, sie dabei zu unterstützen, sich zu organisieren, zu informieren und mit den Unterstützungssystemen in Verbindung zu treten, um ihnen einen zusätzlichen Motivationsschub im Kampf gegen den Krebs zu geben.“

„Die neuesten Entwicklungen in der Behandlung des Multiplen Myeloms haben nicht nur neue Möglichkeiten der oralen Behandlung gebracht, sondern auch zu einer Verschiebung der Medikamentenverantwortung geführt, die es den Patienten ermöglicht, ihre Medikamente bequem von zu Hause aus einzunehmen“, erklärt Katharina Geppert, Produktmanagerin, Onkologie bei Takeda Deutschland. „Wir haben mit mehreren Patienten und Patientenvertretern darüber gesprochen, wie wir sie unterstützen können. Die Medisafe App erfüllt ihre Bedürfnisse mit einer modernen, digitalen und mobilen Lösung, die nicht an ein Medikament gebunden ist, sondern es ihnen ermöglicht, ihr
gesamtes Spektrum an Medikamenteneinnahmen zu verwalten. Wir sind stolz darauf, mit Medisafe bei der Entwicklung dieser Lösung zusammenzuarbeiten und Patienten dabei zu unterstützen, ihren Medikationsplan einzuhalten und ihre Lebensqualität weiter zu verbessern.“

Über das Multiple Myelom
Das Multiple Myelom ist ein Krebs der Plasmazellen, die sich im Knochenmark befinden. Beim Multiplen Myelom wird eine Gruppe von monoklonalen Plasmazellen oder Myelomzellen krebsartig und vermehrt sich. Diese bösartigen Plasmazellen haben das Potenzial, viele Knochen im Körper zu befallen, was zu Kompressionsfrakturen, lytischen Knochenläsionen und damit verbundenen Schmerzen führen kann. Das Multiple Myelom kann eine Reihe gravierender Gesundheitsprobleme verursachen, die die Knochen, das Immunsystem, die Nieren und die Anzahl der roten Blutkörperchen betreffen. Zu den häufigsten Symptome gehören u.a. Knochenschmerzen und Müdigkeit, ein Symptom der Anämie. Das Multiple Myelom ist eine seltene Form von Krebs mit weltweit an die 114.000 Neuerkrankungen pro Jahr.

Über Takeda Pharmaceuticals International AG
Takeda ist ein forschungsgetriebenes globales Unternehmen mit Schwerpunkt im pharmazeutischen Bereich. Das Unternehmen ist in den Feldern Onkologie, Gastroenterologie und Krankheiten des zentralen Nervensystems sowie Impfstoffe tätig und engagiert sich für eine bessere Gesundheitsversorgung der Patienten weltweit. Takeda führt F&E sowohl intern als auch mit Partnern durch, um führend im Bereich Innovation zu bleiben. Neue innovative Produkte, insbesondere in der Onkologie und Gastroenterologie sowie die Präsenz in den Emerging Markets treiben das Wachstum von Takeda an. Mehr als 30.000 Takeda-Mitarbeiter engagieren sich für die Verbesserung der Lebensqualität
der Patienten und arbeiten mit Partnern im Gesundheitswesen in mehr als 70 Ländern zusammen. Weitere Informationen finden Sie unter www.takeda.com/news

Erfahren Sie mehr über Takeda auf der Website des Unternehmens, www.takeda.com, und erhalten Sie weitere Informationen über Takeda Oncology, die Marke für den globalen Geschäftsbereich Onkologie der Takeda Pharmaceutical Company Limited, unter www.takedaoncology.com

Über Medisafe
Medisafe ist eine personalisierte App für das Medikamentenmanagement, die alle wichtigen Ursachen der Non-Adhärenz adressiert. Adhärenz bedeutet Therapietreue und bezeichnet die Einhaltung der Therapieempfehlungen des Arztes oder Therapeuten. Die Medisafe App unterstützt Nutzer dabei, ihre Medikamenteneinnahme zu organisieren und zu erinnern sowie Therapieziele zu erreichen und Gesundheitsergebnisse zu verbessern. Die cloud-basierte mobile Anwendung stellt relevante Inhalte wie Videos und personalisierte Nachrichten auf Grundlage des Medikationsplans sowie der spezifischen Umstände jedes einzelnen Nutzers bereit und fördert zudem die Zusammenarbeit zwischen Patienten, Angehörigen und medizinischen Fachkräften durch digitale Tools und Berichte. Medisafe wird bereits von vier Millionen Patienten und Betreuern genutzt und hat schon mehr als 750 Millionen erfolgreiche Medikamenteneinnahmen unterstützt. Die kostenfreie Medisafe App ist für iOS und Android verfügbar und hat mehr als 160.000 Benutzerbewertungen mit durchschnittlich 4,5 von 5 Sternen im Apple App Store und Google Play App Store. Weitere Informationen finden Sie unter www.medisafe.com

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Zecken werden aktiv und bedrohen unsere Haustiere

Nicht alle Zeckenmittel sind wirksam – Zecken haben Städte und den Norden erobert – Manche Mittel sind für Katzen gefährlich – Katzen als „Transporter“

Zecken werden aktiv und bedrohen unsere Haustiere

Bund Deutscher Tierfreunde weist auf Zeckengefahr hin

Zecken lauern im Unterholz, in Büschen oder in hohem Gras. Die Blutsauger werden schon bei niedrigen Plusgraden, also sieben bis zehn Grad Celsius, aktiv – und genau diese Temperaturen erreichen wir jetzt rund um Ostern. Die kleinen Blutsauger werden mit steigenden Temperaturen immer aktiver. Nach einem langen Winter sind sie ausgehungert und machen sich auf die Suche nach ihrer ersten Vampirmahlzeit des Jahres. Es herrschen Idealbedingungen für das „gefährlichste Tier der Welt“ – die Zecke. Wie der überregionale Tierschutzverein Bund Deutscher Tierfreunde e.V. (BDT) mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen betont, haben die kleinen Sauger inzwischen auch den Norden und die Städte erobert. Die blutsaugenden Parasiten übertragen bis zu 50 verschiedene Krankheitserreger.
Meist hat ein Zeckenbiss keine gesundheitlichen Folgen, doch in manchen Fällen übertragen die Tiere Erreger von Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Einige Zeckenforscher sehen Hinweise auf eine vermehrte Ausbreitung der tückischen Krankheit in den Norden Deutschlands. Zwar traten die weitaus meisten Erkrankungsfälle (85 Prozent) im Jahr 2017 in Süddeutschland auf, wie Experten des Deutschen Konsiliarlabors für Frühsommer-Meningoenzephalitis betonen. Doch zuletzt haben sich demnach auch vermehrt Menschen an der niedersächsisch-niederländischen Grenze, in privaten Gärten in Berlin oder auch in Stadtparks in Mecklenburg-Vorpommern angesteckt.
Für Menschen ist besonders die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), die von Zecken übertragen wird, gefährlich. Hunden drohen ebenfalls zahlreiche Erkrankungen: Borreliose, FSME, Ehrlichiose, Babesiose und Anaplasmose. Halter sollten ihre Tiere deshalb nach jedem Spaziergang nach den Parasiten absuchen und sie schnell entfernen. Bei plötzlich auftretenden Erkrankungen sollte immer ein Tierarzt aufgesucht werden.
Manche der für Hunde geeignete Medikamente sind für Katzen lebensbedrohlich. Zudem sind Katzen zwar vor Zecken besser geschützt, sie stellen jedoch eine größere Übertragungsgefahr für Menschen und besonders Kinder dar. Zeckenmittel mit dem Wirkstoff Permethrin dürfen bei Katzen nicht angewendet werden, unterstreicht der Bund Deutscher Tierfreunde. Nach einer Studie des Robert-Koch-Instituts erhöhen Katzen als Haustiere das Risiko für eine Borreliose-Infektion mehr als es Hunde tun. Möglicherweise geraten Zecken, die das Haustier trägt, an Kinder, wenn sie mit ihm schmusen. Bereits sieben Prozent der 14- bis 17-Jährigen sind demnach mindestens einmal von einer infizierten Zecke gebissen worden. Etwa 30 Prozent der Zecken sollen nach Schätzungen mit Borreliose infiziert sein.
Eine genaue Übersicht über die Häufigkeit der Erkrankungen bei Haustieren, die durch Zeckenbisse ausgelöst wurden, gibt es nicht, teilt der Bund Deutscher Tierfreunde mit. Man geht jedoch davon aus, dass je nach Region fünf bis zehn Prozent aller Hunde mit Borrelien infiziert sind. Katzen werden anders als Hunde wesentlich seltener durch Zeckenstiche krank. Ein Grund dafür könnte die intensive Fellpflege sein, betont der Bund Deutscher Tierfreunde.
Der österreichische Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat die Wirksamkeit von 20 Präparaten getestet, hauptsächlich Halsbänder und Lösungen zum Auftropfen. Zuverlässig wirksam waren im Test nur Präparate, die Nervengifte enthalten. Zeckenmittel, die Nervengifte enthalten, sind verschreibungspflichtige Medikamente, die nur über Tierärzte erhältlich sind. Der Bund Deutscher Tierfreunde rät in jedem Fall zum Besuch eines Tierarztes oder eines Fachgeschäftes mit Beratung.

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort ist ein überregionaler Tierschutzverein.Der 1999 gegründete BDT e.V. unterhält zwei eigene Tierheime in Kamp-Lintfort sowie in Weeze und unterstützt rund 30 Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet. Der BDT e.V. ist ein Verein für Tier-, Natur- und Artenschutz. Das Tierheim in Kamp-Lintfort feierte 2014 bereits sein zehnjähriges Bestehen.

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Homöopathie in der Geriatrie

Niedergelassene Ärzte nutzen homöopathische Medikamente zur Begleittherapie in der Inneren Medizin

Homöopathie in der Geriatrie

Durch die nebenwirkungsarmen Eigenschaften kommen oft Homöopathische Arzneien zum Einsatz. (Bildquelle: © Alexander Raths – Fotolia)

Homöopathie und internistische Behandlung – das passt nicht zusammen. Diesem Klischee widersprechen Ärzte aus ihrer Erfahrung im Praxisalltag. Hier wird eine homöopathische Begleittherapie vor allem bei geriatrischen Patienten eingesetzt. Dabei handelt es sich um neurologische Probleme, kardiologische Erkrankungen, psychische Störungen wie auch Demenz. Die Behandlung erfolgt vorwiegend in Niedrigpotenzen. Die Ärztezeitung[1] berichtet in diesem Zusammenhang von Therapie-Erfolgen. Vor allem eine pragmatische Herangehensweise an die Homöopathie sei im internistischen Alltag sinnvoll. Auf Grundlage einer konventionellen Diagnose können bei multimorbiden geriatrischen Patienten homöopathische Arzneimittel Einsatz finden.

Herausforderungen in der Geriatrie

Der demografische Wandel führt zu einem Problem: Immer mehr Menschen in unserer alternden Gesellschaft sind auf tägliche Medikamenteneinnahme angewiesen. Das heißt, sie nehmen täglich mindestens fünf Arzneien zu sich. Die sogenannte Polypharmazie, also die regelmäßige tägliche Einnahme von fünf und mehr Medikamenten, bringt dabei neue Herausforderungen mit sich: Es lässt sich nicht mehr gesichert vorhersagen, wie die unterschiedlichen Präparate in Wechselwirkung miteinander stehen. Fachkreise halten dies für eines der drängendsten Probleme in der hausärztlichen Versorgung. Einer Studie des Robert-Koch-Institutes zufolge ist in der Altersgruppe über 65 Jahren ein Anteil von nur noch 7, 5 Prozent der Frauen und nur noch 9, 5 Prozent der Männer gesund. Rund 41 Prozent in dieser Altersgruppe leiden unter ein bis zwei chronischen Erkrankungen. Etwa 37 Prozent leben mit drei bis vier Diagnosen. Ein Drittel der Menschen mit chronischen Erkrankungen sind auf vier oder fünf Arzneimittel angewiesen. Betrachtet man die Altersgruppe der Menschen über 85 Jahre, so liegt der Medikamenten Verbrauch mit vier Tagesdosen am höchsten.

Polypharmazie? Wie Homöopathische Arzneien helfen können

Wie lässt sich die Medikation geriatrischer Patienten optimieren? Mit dieser Frage beschäftigen sich nicht nur Hausärzte in ihrem Praxisalltag. Aufgrund ihrer nebenwirkungsarmen Eigenschaften setzen Ärzte auch auf homöopathische Arzneimittel in der Behandlung geriatrischer Patienten. Eine zunehmend pragmatische Herangehensweise setzt sich in diesem Kontext durch, wie Teilnehmer auf dem Charite Fortbildungsforum – Deutscher Ärztekongress berichten.

Quelle:
[1] Homöopathie in der Geriatrie – Erfahrungen eines Kollegen. In: Die Ärztezeitung 9.10.2006

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

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Grippewelle macht auch vor Haustieren nicht halt

Keine menschlichen Medikamente ohne Rücksprache mit dem Tierarzt einsetzen – Kuscheln vorübergehend verboten

Grippewelle macht auch vor  Haustieren nicht halt

Die aktuelle Erkältungs- und Grippewelle hat Deutschland im Griff. Es schnieft von Nord bis Süd und die Krankenhäuser in manchen Regionen geraten an ihre Kapazitätsgrenzen. Gefährdet sind jedoch nicht nur Menschen, sondern auch unsere Haustiere, so der überregionale Tierschutzverein Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp Lintfort in Nordrhein-Westfalen. Gerade jetzt nach Ende der tollen Tage wird ein rapider Anstieg der Erkrankungen beim Menschen erwartet. Dies geht auch an unseren Haustieren nicht spurlos vorbei.
Wenn die vierbeinigen Hausbewohner – egal ob Hund oder Katze – den Fressnapf unbeachtet lassen und matt und abgeschlagen wirken, dann hat sie wahrscheinlich eine Erkältung erwischt. Auch ein Schupfen macht sich zunächst meisten mit Appetitlosigkeit begleitet vom Niesen bemerkbar.
Zumeist besteht kein Grund zur Panik, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Ruhe und viel Trinken sind die beste Medizin. Die meisten Haustiere werden mit einer Erkältung selber fertig. Auf keinen Fall dürfen „menschliche“ Arzneimittel eingesetzt werden. Viele Substanzen darin können auch in kleinen Mengen für Haustiere gefährlich und sogar tödlich sein, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Dies gilt auch für eigentlich als „harmlos“ geltende Medikamente wie beispielsweise Nasentropfen. Medikamente sollten ausschließlich vom Tierarzt verschrieben werden, denn gerade bei Tieren kommt es auf die Dosierung an. Mit Rotlicht kann der Heilungsprozess gefördert werden, doch sollte das Tier mindestens 50 Zentimeter bis einen Meter Abstand zur Lampe haben.
Als Vorsichtsmaßnahme empfehlen die Tierschützer vom Bund Deutscher Tierfreunde die kleinen Lieblinge nach dem Gassigehen oder dem Ausflug nach draußen bei Regenwetter trocken zu reiben. Und sollten Herrchen oder Frauchen erkrankt sein, sollten sie auch wenn´s schwer fällt die allzu große Nähe des Lieblings meiden. Auch Hunde oder Katzen können sich unter Umständen anstecken – besonders alte oder geschwächte Tiere. Es heißt also vorsichtshalber: Kuscheln verboten – für ein paar Tage.
Macht sich bei den Haustieren Fieber bemerkbar oder hält die Erschöpfung an und das Fressen wird verweigert, hilft nur noch der Gang zum Tierarzt. Grundsätzlich sollte nicht zu lange gewartet werden, denn – so der Bund Deutscher Tierfreunde – beispielsweise der weit verbreitete Satz von der feuchten Nase beim Hund, die auf einen gesunden Hund hinweise, ist ein Irrglaube.
Auch reine Wohnungstiere sind vor Erkältungen nicht geschützt. Trockene Heizungsluft reizt nicht nur bei Menschen die Schleimhäute, auch Haustiere können darunter leiden und sich erkälten. Bei Haustieren sollte deshalb besonders auf die Raumluft geachtet werden. In trockenen und heißen Wohnungen haben Bakterien und Viren es leicht sich auszubreiten. Trocknen die Schleimhäute der Tiere aus, werden sie anfälliger für Krankheiten. Außerdem sollte Zugluft auf jeden Fall verhindert werden. Besonders Kleintiere wie Vögel und Hasen sind sehr empfindlich. Wird mit der Behandlung einer ernsthaften Erkrankung zu lange gewartet, können die Tiere sogar daran sterben

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort ist ein überregionaler Tierschutzverein.Der 1999 gegründete BDT e.V. unterhält zwei eigene Tierheime in Kamp-Lintfort sowie in Weeze und unterstützt rund 30 Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet. Der BDT e.V. ist ein Verein für Tier-, Natur- und Artenschutz. Das Tierheim in Kamp-Lintfort feierte 2014 bereits sein zehnjähriges Bestehen.

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Kaum bekannt, aber dringend benötigt: Blutplasma

Wichtiger Rohstoff zur Arzneimittel-Herstellung

Kaum bekannt, aber dringend benötigt: Blutplasma

Hans-Gerd Montz aus Krefeld hat bereits 548 Mal Blutplasma gespendet. (Bildquelle: Alois Müller)

Krefeld – Blutplasma ist in Europa Mangelware. Dabei wird der Rohstoff dringend für die Herstellung von Arzneimitteln benötigt, denn er lässt sich nicht synthetisch herstellen. „Für die Medikamente eines Menschen mit Blutgerinnungsstörung werden durchschnittlich rund 1200 Plasmaspenden im Jahr benötigt“, erläutert Hubert Franzaring, Geschäftsführer von Octapharma Plasma Deutschland. Grund für den Mangel: Es gibt zu wenig Spender. Anders als die Blutspende ist die Plasmaspende immer noch weitestgehend unbekannt. Im Gegensatz zur Blutspende, die nur alle zwei bis drei Monate möglich ist, kann man Blutplasma sogar bis zu 45 Mal im Jahr spenden.

Auch der Krefelder Hans-Gerd Montz gehört zu denen, die regelmäßig spenden. Der 64-jährige kommt seit 15 Jahren ins Plasmaspendezentrum Krefeld. 548 Mal hat er bereits gespendet. Rund 450 Liter Blutplasma kamen so zusammen. Damit konnte er etwa 35 Patienten mit einer Störung der Blutgerinnung helfen. „Anderen helfen, genau deshalb mache ich das“, sagt der Rentner.

Doch auch die ärztlichen Untersuchungen sind für ihn ein Argument für das Plasmaspenden. Denn vor jeder Spende werden unter anderem der rote Blutfarbstoff, das Gewicht und der Blutdruck des Spenders gescheckt. „Zudem gibt eine umfangreiche Eingangsuntersuchung von einem Arzt und regelmäßig weitere Untersuchungen“, erläutert Dr. Uwe Taborski, Medizinischer Direktor von Octapharma Plasma.

Wichtig ist es für Montz, sich Zeit für die Spende zu nehmen und sich vorher gesund zu ernähren. „Ich frühstücke immer ein Brot mit Quark und Rübenkraut, da ist viel Eisen drin.“ Bei der Plasmaspende geht übrigens keine einzige Blutzelle verloren. Denn das Spenderblut wird sofort nach der Entnahme zentrifugiert. „Dabei fließt das Plasma in eine Plasmasammelflasche und die Blutzellen werden in den Körper des Spenders zurückgegeben.“, erklärt Dr. Uwe Taborski. Dieser Vorgang wiederholt sich einige Male hintereinander und dauert rund 45 Minuten.

Das gespendete Blutplasma wird schockgefroren und durchläuft im Anschluss eine mehrstufige Qualitätskontrolle. Erst wenn sichergestellt ist, dass es allen vorgegebenen Qualitätsansprüchen genügt, wird es an den Arzneimittelhersteller weitergegeben. Später wird es zum unverzichtbaren Bestandteil von Arzneimitteln, die zur Behandlung von Blutgerinnungsstörungen, geschwächter Immunabwehr oder schweren Verletzungen und Schockzuständen eingesetzt werden.

Das Unternehmen Octapharma Plasma betreibt insgesamt 13 Plasmaspendezentren in Deutschland an den Standorten: Aachen, Berlin-Köpenick, Berlin-Spandau, Cottbus, Dessau, Dresden, Hagen, Koblenz, Krefeld, Mannheim, Mönchengladbach, Oberhausen und Potsdam. Diese Spendezentren tragen dazu bei, dass Patienten, die auf Arzneien aus Blutplasma angewiesen sind, mit den notwendigen Medikamenten versorgt werden können.

Mehr Infos über Plasmaspende

Octapharma Plasma betreibt Plasmaspendezentren in ganz Deutschland. Mit Hilfe des Blutplasmas werden überlebenswichtige Medikamente hergestellt. Plasmaspendezentren des Unternehmens gibt es in Aachen, Berlin-Köpenick, Berlin-Spandau, Cottbus, Dessau, Dresden, Hagen, Koblenz, Krefeld, Mannheim, Mönchengladbach, Oberhausen und Potsdam.

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Allgemein

Herausforderung Medikation – Transparenz und Sicherheit ermöglichen klinische Effektivität

Herausforderung Medikation - Transparenz und Sicherheit ermöglichen klinische Effektivität

Wolters Kluwer – UpToDate

Verminderte Lebensqualität der Patienten, vermeidbare Todesfälle, erhöhte Behandlungskosten – zu diesen schwerwiegenden Folgen können Fehler und Mängel bei der Medikation führen. Zudem bringt mangelnde Adhärenz seitens der Patienten eine enorme Verschwendung mit sich. So bezifferten Experten die gesamten Mehrkosten für diese gravierenden Fehlentwicklungen allein in Deutschland auf 19 Milliarden Euro*. Die Arzneimitteltherapie verdient daher ein deutlich größeres Augenmerk in der Leistungserbringung. Kommunikation ist ein wesentlicher Hebel zur Verbesserung der Outcomes. Entscheidungsunterstützende IT-Systeme können darüber hinaus einen maßgeblichen Beitrag leisten.

Vom Anordnen über das Richten/Stellen hin zum Dokumentieren, Verabreichen und Einnehmen von Arzneimitteln: Die Ursachen für die hohen Risiken sind vielfältig. Sie sind zum einen bei Medizin und Pflege zu finden – aufwändige Arbeitsprozesse, Überlastung des Personals, Medienbrüche und Missverständnisse in der Informationsweitergabe zwischen dem Personal der verschiedenen Arbeitsschichten und Abteilungen sowie schwer lesbare Unterlagen spielen hier eine Rolle. Vielerorts mangelt es an einer Prüfung auf Interaktionsrisiken verordneter Arzneimittel.

Auf Patientenseite trägt zu dem Problem bei, dass Patienten unwissentlich oder wissentlich verordnete Medikamente nicht oder falsch einnehmen. Oft ist die mangelnde Therapie-Adhärenz Folge eines Kommunikationsproblems: Der Patient hat schlicht nicht VERSTANDEN, warum der Arzt eine bestimmte Therapie-Entscheidung getroffen bzw. was dieser genau verordnet hat.

Beispiele für schwerwiegende Folgen

Zu den signifikanten Folgen zählen zum einen eine verlängerte Therapiedauer bzw. eine erhöhte Komplexität der Therapie. Hiermit einher gehen längere Liegezeiten, erhöhte, typischerweise unvergütete Zusatztherapien sowie Opportunitätskosten hinsichtlich des Patientendurchsatzes. Medikamentierungsfehler können im Kontext der Anordnungs-, Übernahme- und Durchführungsverantwortung auch zivil- und strafrechtliche Konsequenzen für das Personal mit sich bringen.

Für Patienten vermindert sich durch komplexere und längere Therapien sowie durch nicht erreichte Outcome-Ziele die Lebensqualität; ferner liegt die Zahl der Todesfälle durch Medikationsprobleme über jener im Straßenverkehr.

Während in US-Krankenhäusern fast jede Verschreibung durch einen Klinikarzt von einem klinischen Pharmazeuten geprüft wird, bildet Deutschland im Ländervergleich das Schlusslicht hinsichtlich der Beschäftigung klinischer Pharmazeuten. In weit mehr als 90 Prozent der Krankenhäuser wird die Medikation auf den Stationen noch papiergestützt erfasst und dokumentiert – mit fraglicher Eindeutigkeit und Transparenz.

Medikationssicherheit durch Arzneimitteldatenbank

Krankenhausapotheker können ihre Medikationsentscheidungen jedoch mittels moderner, leicht zugänglicher Informationsquellen absichern: Eine Arzneimitteldatenbank wie Lexicomp® erleichtert die Entscheidungsfindung und liefert Informationen zu Dosierung und Verabreichung ebenso wie eine Wechselwirkungsanalyse. Von der digitalen Bereitstellung pharmazeutischen Wissens am Point of Care profitieren nicht nur klinische Pharmazeuten, sondern auch Ärzte und Pflegekräfte.

Erfolgte in Deutschland bisher der Zugriff auf einen Teil der Lexicomp-Inhalte oft über UpToDate, einem evidenzbasierten Unterstützungssystem für klinische Entscheidungen, ist Lexicomp nun dank der Datenbanken Martindale und Lexi-Drugs Multinational für deutsche Gesundheitseinrichtungen interessant. Die internationale Ausrichtung des Inhalts gewährleistet ein breites Spektrum an Informationen über Anwendungsgebiete und Vorsichtsmaßnahmen, gekoppelt mit praxisrelevanten Richtlinien und Evidenzdaten zur Untermauerung der bereitgestellten Informationen. Auch sind Patienteninformationsbroschüren in bis zu 19 Sprachen verfügbar – eine wertvolle Ergänzung in der Kommunikation mit dem Patienten. Sie helfen den Patienten einzubeziehen und zur Therapie-Adhärenz zu motivieren.

Systeme zur Unterstützung der klinischen Entscheidungsfindung wie UpToDate haben sich inzwischen etabliert. Mit einer digitalen Lösung zur Absicherung der Medikationsentscheidung sowie einer verstärkten Einbindung des Patienten lassen eine höhere Transparenz und Sicherheit erzielen. Unmittelbare Resultate sind eine Verbesserung der Versorgungsqualität, Kosteneinsparungen und eine höhere Patientenzufriedenheit – wichtige Meilensteine auf dem Weg zu klinischer Effektivität.

*Marktforschungsinstitut IMS Health (2013)

Weitere Informationen auf www.uptodate.com

Wolters Kluwer N.V. (AEX: WKL) ist ein marktführender internationaler Anbieter von Informationsdienstleistungen und Lösungen für professionelle Anwender aus den Bereichen Gesundheitswesen, Steuern und Rechnungswesen, Risikomanagement, Compliance, Finanzen und Recht. Wir unterstützen unsere Kunden Tag für Tag bei wichtigen Entscheidungen, indem wir Expertenlösungen anbieten, die eine intelligente Kombination aus fundiertem Fachwissen, ausgereifter Technologie und speziellem Service gewährleisten.

Wolters Kluwer erzielte 2016 einen Jahresumsatz von 4,3 Milliarden EUR und beschäftigt weltweit rund 19.000 Mitarbeiter an über 40 Standorten, die Kunden in über 180 Ländern betreuen. Der Hauptsitz von Wolters Kluwer ist in Alphen aan den Rijn in den Niederlanden.

Der Unternehmensbereich „Health“ von Wolters Kluwer ist ein weltweit führender Anbieter von Informationen und Point-of-Care-Lösungen für die Gesundheitswirtschaft. Um weitere Informationen zu unseren Produkten oder zu unserem Unternehmen zu finden, besuchen Sie www.wolterskluwer.com, folgen @WKHealth oder @Wolters_Kluwer auf Twitter, „liken“ uns auf Facebook, folgen uns auf LinkedIn, oder auf YouTube (WoltersKluwerComms).

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Blutdruck-Messung bei Kids

Übergewichtige Heranwachsende besonders gefährdet

„Wir können in westlichen Ländern eine deutliche Zunahme an erhöhten Blutdruckwerten bei übergewichtigen Kindern feststellen“, warnt Prof. Robert Dalla-Pozza (Kinderkardiologie am Uniklinikum München). Die routinemäßige Kontrolle des Blutdrucks, wie sie bei Erwachsenen im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen erfolgt, sollte nach Empfehlung der Europäischen Gesellschaft für Bluthochdruck deshalb ab dem dritten Lebensjahr auch für Heranwachsende gelten. Bei erhöhten Blutdruckwerten sollten nicht direkt Medikamente verordnet werden, ratsamer ist laut Prof. Dalla-Pozza das Anstreben einer Gewichtsabnahme durch schrittweise Änderung des Lebensstils, insbesondere eine Steigerung der täglichen körperlichen Aktivität. Als wesentliche Ursache für kindliches Übergewicht hat sich nämlich in Studien ein weitverbreiteter Bewegungsmangel erwiesen. Tipps und Anregungen, wie Eltern ihre Sprösslinge auf Trab bringen können, geben Experten z. B. auf dem Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de.

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ADHS Therapie in München: Wie funktioniert Neurofeedback?

neuroCare München trainiert mit Kindern und Erwachsenen, ihre Aufmerksamkeit zu verbessern und ihre Impulsivität zu kontrollieren

ADHS Therapie in München: Wie funktioniert Neurofeedback?

Nicht leicht: Diagnose ADHS. (Bildquelle: simoneminth – Fotolia.com)

MÜNCHEN. Die Diagnose Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) ist für Eltern nicht immer leicht zu akzeptieren. Zugleich ist der Alltag mit einem Kind, das an ADHS leidet, sehr fordernd für das soziale Umfeld und die betroffenen Kinder. Stehen in der konventionellen Therapie meist Psychopharmaka an erster Stelle, zeigen neuere Studien, dass Neurofeedback eine Alternative zur medikamentösen Behandlung darstellt. Diese Methode findet bei Patienten ab sechs Jahren erfolgreich Anwendung im Therapiezentrum der neuroCare Group München. Sowohl junge Patienten, als auch Erwachsene mit ADHS werden hier behandelt und profitieren von einer schmerzfreien und nebenwirkungsfreien Behandlung.

Diagnose ADHS – Neurofeedback bei Kindern, wie funktioniert das?

Der große Vorteil von Neurofeedback: Es handelt sich um eine schmerzfreie, nichtinvasive Technologie, die sich seit der Eröffnung des ersten neuroCare Therapiezentrums in Nijmegen (NL) 2006 vielfach bewährt hat und zwischenzeitlich umfassend wissenschaftlich evaluiert und getestet wurde. Patienten, die im neuroCare Therapiezentrum München mit der Diagnose ADHS mithilfe von Neurofeedback behandelt wurden, sprechen in 75 Prozent der Fälle gut auf das Training an und können im Verlauf Medikamente reduzieren oder sogar absetzen.

Individualisierte Therapie mit Neurofeedback bei ADHS in München

Was genau steckt dahinter? Mit Neurofeedback gelingt es dem Patienten nach und nach, das Aktivitätsniveau im Gehirn situationsbedingt anzupassen. Er trainiert so seine Hirnaktivität gezielt, die in Echtzeit über ein EEG dargestellt wird. Individuell auf die Bedürfnisse des Patienten angepasst wird dabei eine bestimmte Art von Neurofeedback verwendet. Zum einen verhilft das sogenannte SCP-Neurofeedback dabei, das Aktivitätsniveau im Gehirn auf eine bestimmte Situation bezogen zu regulieren. Zum anderen trainiert das Frequenzband-Neurofeedback eine generell langsamere Aktivität. Etwa 30 bis 40 Anwendungen sind für eine nachhaltige Therapie notwendig. Infrage kommt die Behandlung sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene. Sie erhalten auf Basis einer detaillierten Untersuchung einen individuell ausgearbeiteten Therapieplan. Dazu gehören diagnostische Interviews, ein EEG und neurophysiologische Untersuchungen. Das Verfahren eignet sich im Übrigen auch zur Behandlung von Schlafstörungen.

Das Therapiezentrum neuroCare in München bietet kompetente Hilfe unter anderem auf den Gebieten rTMS für Depression und OCD sowie tDCS und Biofeedback bei chronischen Schmerzen.

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neuroCare Therapiezentrum München
Christoph Niemitz
Rindermarkt 7
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