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Weltbienentag: Wie Honigbienen Jobs in Äthiopien schaffen

Grüne Innovationszentren gegen Jugendarbeitslosigkeit

Weltbienentag: Wie Honigbienen Jobs in Äthiopien schaffen

Sicherer Schutz vor aggressiven Bienen.

München/Addis Abeba, 17. Mai 2018. Vielen Schulabgängern in Äthiopien fehlen nach wie vor berufliche Perspektiven. Im Rahmen des Projekts „Grüne Innovationszentren der GIZ“ aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) schafft die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe neue Jobs für junge Menschen auf dem Land. Ausgesucht wurde die Menschen für Menschen-Projektregion Dano, die rund 230 Kilometer westlich von Addis Abeba, der Hauptstadt von Äthiopien, liegt.

„In Dano, wie auch in anderen Regionen in Äthiopien, produzieren die Bauernfamilien inzwischen manchmal mehr, als sie selbst verbrauchen“, sagt Stiftungsvorstand Peter Renner, der u. a. für die Projektarbeit der Organisation in Äthiopien zuständig ist. „Ziel der Initiative ist es, die Bauern und Jugendlichen bei der Verwertung und dem Verkauf ihrer Produkte zu unterstützen, also Wertschöpfungsketten aufzubauen.“ Im Rahmen des Projekts „Grüne Innovationszentren“ haben 1.360 Bauern sowie 423 vormals arbeitslose Jugendliche und Frauen Beschäftigung und Einkommen in den Bereichen Honig und Wachs, Gemüse und Obst, Saatgut, Ölsaat und Tiermast erhalten. Zudem erhalten rund 1.500 weitere Menschen in der Region indirekten Nutzen aus dem Projekt.

Start-ups für den Wandel. Ein Besuch bei den Imkern von Dano

Das „größte Startup-Unternehmen“ im Projektgebiet Dano steht auf einer Lichtung, außerhalb der Kleinstadt Seyo und beschäftigt mehrere hunderttausend fleißige Mitarbeiterinnen. Das Wellblechdach des Firmensitzes funkelt weithin sichtbar. Wer sich ihm nähert, erblickt rund 50 gelbe Holzkisten, aufgereiht auf zwei Etagen eines Holzgerüstes. Ein Summen in der Luft zeugt von Betriebsamkeit – und darf zugleich als Warnung verstanden werden: Spätestens mit dem Schritt auf das Firmengelände drohen Attacken der Belegschaft – und die könnten sehr gefährlich sein.

„Vor allem die Bienenvölker, die wir erst kürzlich hier angesiedelt haben, sind unheimlich aggressiv“, sagt Zenebech Azefa. Die 26-Jährige ist eine von 17 jungen Frauen und Männern aus Seyo, die im April 2016 mit Unterstützung von Menschen für Menschen eine Imker-Kooperative gegründet haben. Für sie alle ist das der erste richtige Job seit dem Schulabschluss. „Ich hatte nach der Schule versucht, Arbeit als Reinigungskraft zu finden – keine Chance“, erzählt Zenebech. „Um wenigstens ein bisschen was zu verdienen, ging ich mit einer Decke auf den Markt und verkaufte Salz und Chilischoten.“ Freunde erzählten ihr, dass die Stiftung junge Leute suche, die sich als Imker probieren wollten. Zenebech meldete sich – und wurde ausgewählt. „Ich hatte zwar keine Ahnung von Imkerei“, sagt Zenebech. „Aber ich kann arbeiten. Und ich wusste: Das ist meine Chance.“

Arbeit und Entwicklung auf dem Land

Der Schlüssel zum Erfolg sind unterschiedliche Kooperativen, die mit Hilfe von Menschen für Menschen gegründet wurden. Eine Arbeitsgemeinschaft etwa kauft Bauern Ölsaat ab, um Speiseöl zu produzieren. Eine andere kauft Ernteabfälle und andere Überbleibsel aus der Landwirtschaft, um Tierfutter herzustellen.

Wieder andere produzieren Saatgut, betreiben mobile Dreschmaschinen, mit denen sie Bauern die Arbeit vor Ort erleichtern oder stellen Honig her, wie Zenebech Azefa mit der Imkerkooperative. Beratung, Trainings und Maschinen werden von Menschen für Menschen gestellt. Nach dieser Starthilfe arbeiten die Gemeinschaften auf eigene Rechnung.

Kooperativen bilden Wertschöpfungsketten.

Den Honig verkaufen die Imker/innen an eine weitere Kooperative, die ihn von Wachsresten und anderen Verunreinigungen befreit und an eine dritte Kooperative weiterreicht, die ihn in Gläser abfüllt und etikettiert. Anschließend übernimmt eine vierte Kooperative den Transport zu Händlern in der Region. Die so errichtete Wertschöpfungskette gibt rund sechzig Jugendlichen Arbeit.

Projekte wie die „Grünen Innovationszentren“ bieten Lösungen für zwei der drängendsten Probleme von Entwicklungsländern wie Äthiopien. Sie wirken der hohen Jugendarbeitslosigkeit entgegen. Und sie steigern die Produktivität der kleinbäuerlichen Landwirtschaft. „Unser Ziel ist es, vor Ort marktkonforme Waren zu produzieren. So helfen wir den Menschen, von den Reichtümern ihrer Region zu profitieren, bekämpfen Arbeitslosigkeit und tragen zur Nahrungsmittelsicherheit bei“, sagt Stiftungsvorstand Peter Renner. „Der viel zitierte Kampf gegen Fluchtursachen – er beginnt genau hier.“

Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe hat bisher über 11.000 moderne Bienenkästen in Äthiopien verteilt.

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Die Stiftung Menschen für Menschen leistet seit über 36 Jahren nachhaltige Hilfe zur Selbstentwicklung in Äthiopien. Im Rahmen integrierter ländlicher Entwicklungsprojekte verzahnt Menschen für Menschen gemeinsam mit der Bevölkerung Maßnahmen aus den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen. Den Grundstein für Menschen für Menschen legte am 16. Mai 1981 der damalige Schauspieler Karlheinz Böhm (gest. 2014) mit seiner legendären Wette in der Sendung „Wetten, dass..?“. Die Stiftung trägt seit 1993 durchgängig das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). Menschen für Menschen setzt die Maßnahmen derzeit in zwölf Projektgebieten mit rund 700 fest angestellten und fast ausschließlich äthiopischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um.

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Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe: 1-Euro-Wette

Stiftung Menschen für Menschen will mit Wette 500.000 Menschen erreichen

Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe: 1-Euro-Wette

Karlheinz Böhm bei seiner Wette 1981 im ZDF

München, 15. Mai 2018. Vor 37 Jahren, genau am 16. Mai 1981, schrieb der beliebte Schauspieler Karlheinz Böhm in der Sendung „Wetten, dass..?“ Fernsehgeschichte und veränderte mit seiner spektakulären Wette bis heute das Leben von rund 6 Millionen Menschen in Äthiopien. Die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe begibt sich nun auf die Spuren von Karlheinz Böhm und übersetzt die ursprüngliche Wette in das digitale Zeitalter.

„Wir wetten, dass wir bis zum Tag der Gerechtigkeit am 17. Juli 2018 weltweit 500.000 Menschen dazu bewegen, mindestens 1 Euro für die benachteiligten Kinder, Frauen und Männer Äthiopiens zu spenden. Jeder Einzelne zählt! Jeder Euro zählt!“

Verbreitet wird der internationale Aufruf auf den Aktionsseiten der Stiftung ( www.diewette2018.de und www.thebet2018.eu) sowie über Facebook, Instagram, Twitter und Youtube. Alle Nutzer sozialer Medien, Prominente, Botschafter und Förderer der Organisation sind aufgerufen, mit einer kleinen Spende den Menschen in Äthiopien die Chance auf eine bessere Zukunft zu geben.

Im kurzen Erklärvideo „DIE Wette – Karlheinz Böhm und Du“ wird die Entstehungsgeschichte im modernen Legetrick-Stil dargestellt (https://youtu.be/YZDZWxO5Gck). Hergestellt wurde das Video mit freundlicher Unterstützung der Münchner Firma explain it GmbH.

„Wir übersetzen die ursprüngliche Idee, dass jeder Mensch helfen kann, in das digitale Zeitalter. Wir beleben so den Gedanken neu, dass schon mit einem kleinen Beitrag jeder Teil einer Gemeinschaft sein kann, die Großes bewegt – Urform des Crowdfunding, transferiert auf modernste mobile technische Möglichkeiten“, so Menschen für Menschen-Vorstand Dr. Sebastian Brandis.

Die Fernsehwette 1981

Es war die dritte Ausstrahlung des damals neuen TV-Formates von und mit dem Moderator Frank Elstner. Karlheinz Böhm wettete, er werde es nicht schaffen, dass „jeder dritte Zuschauer eine Mark, einen Schweizer Franken oder sieben österreichische Schilling für Menschen in der Sahelzone spendet“. Zwar gewann er die Wette, denn es gelang tatsächlich nicht, dennoch kamen 1,2 Millionen DM zusammen. Der Grundstein für die Organisation Menschen für Menschen war gelegt.

Bis heute gehört der Auftritt von Karlheinz Böhm am 16. Mai 1981 zu den eindrucksvollsten Momenten der berühmten ZDF Fernsehshow. „Es war die wichtigste Wette, die je in meiner Show stattfand“, so der damalige Moderator der Show Frank Elstner.

Zahlen und Fakten zur Arbeit von Menschen für Menschen

Bisher erhielten rund 6 Millionen Menschen in Äthiopien dank der Arbeit der Organisation die Chance für ein selbstbestimmteres Leben. Unter anderem wurden über 2.400 Wasserstellen (Pumpbrunnen und Quellfassungen), mehr als 430 Schulen, 86 Gesundheitsstationen und 15 Polikliniken gebaut; über 350.000 Menschen haben an einer Alphabetisierungskampagne teilgenommen. Nahezu 90.000 Frauen erhielten hauswirtschaftliche Weiterbildungsmaßnahmen und 27.000 Frauen haben an Mikrokreditprogrammen teilgenommen. Rund 55.000 Kilometer Stein- bzw. Erdwälle wurden im Kampf gegen Erosion gebaut und 227 Millionen Baumsetzlinge verteilt. Über 450.000 Schülerinnen und Schüler werden pro Jahr in den von Menschen für Menschen gebauten Schulen unterrichtet.

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Äthiopiens starke Frauen – Frauenpower dank Mikrokrediten

Äthiopiens starke Frauen - Frauenpower dank Mikrokrediten

Schlosserin Melkam Merchaw aus Borena bei der Arbeit.

München/Mekane Selam, 3. Mai 2018. Damit sich Frauen eine eigene Existenz in ihrer Heimat aufbauen können, verhilft ihnen die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe zur Aufnahme von Mikrokrediten. In Schulungen erhalten die Frauen Grundkenntnisse in Buchhaltung und bei der Erstellung eines Businessplans. Bis heute hat Menschen für Menschen dafür gesorgt, dass über 26.000 Frauen in Äthiopien einen Mikrokredit erhalten haben und sich selbständig machen konnten. Über 5.000 Frauen haben an handwerklichen Ausbildungskursen etwa in Töpfern, Schneidern oder Weben teilgenommen.

Die Schlosserin Melkam Merchaw

Melkam Merchaw aus Mekane Selam ist eine von ihnen. Gemeinsam mit ihrem Ehemann hat sie eine Schlosserei gegründet. An diesem Vormittag lässt Melkam Merchaw vor ihrer Werkstatt die Funken fliegen. Eine junge Frau in rußschwarzer Arbeitskleidung, das karierte Tuch wie ein Turban um den Kopf gewickelt, schwarze Sonnenbrille im Gesicht, in den Händen ein knisterndes Schweißgerät. Sowas sieht man nicht alle Tage, zumal nicht im ländlichen Äthiopien. „Es gibt Leute, die finden es nicht gut, dass eine Frau diese Arbeit tut“, sagt sie. „Ich glaube, sie sind nur neidisch, weil ich eine eigene Werkstatt habe.“

Schweißnähte ziehen – und ganz nebenbei am Frauenbild Äthiopiens schmieden: Seit Melkam Merchaw gemeinsam mit ihrem Mann Welde Gebreal eine Schlosserwerkstatt am Rand der Kleinstadt Mekane Selam, rund 400 Kilometer nördlich von Addis Abeba, gegründet hat, ist sie nicht nur Handwerkerin, sondern auch Symbol für einen neuen, selbstbewussten Typ Frau in Äthiopien. „Meine eigene Mutter ist der Meinung, dass Frauen lieber auf dem Hof oder im Haus arbeiten sollten“, sagt sie. „Ich kann das nicht verstehen. Ich will unabhängig sein – und diese Arbeit macht das möglich.“

Mit dem Mut der Hoffnungslosen

Die Geschichte von Melkam beginnt so, wie viele Geschichten junger Äthiopierinnen beginnen. Nach der Schule hatte sie keine Chance, einen Beruf zu lernen oder zu studieren. „Ich war das dritte von acht Kindern“, sagt Melkam. „Eine Ausbildung konnten sich meine Eltern nicht leisten.“ Um etwas Geld zu verdienen, arbeitete sie in einem Café. Hier traf sie Welde. Die beiden verstanden sich gut und wurden nach einigen Monaten ein Paar.

Doch das Geld, das sie verdienten, reichte nicht für ein eigenes Zuhause. „Also versuchten wir unser Glück in Addis Abeba“, erzählt Melkam. Sie fanden Arbeit im Straßenbau – für umgerechnet 13 Euro am Tag. „Für ein kleines Zimmer reichte das, aber es war nicht genug, um sich etwas aufzubauen.“
Eines Tages erhielten sie einen Tipp von einem Freund: Eine Firma bot Trainings für Schweißer an. „Erst guckten die Leute komisch, als eine Frau vor ihnen stand“, sagt Melkam. „Aber als sie sahen, dass ich arbeiten kann, durfte ich das Training beginnen.“

Perspektive in der Heimat
Nach dem Training arbeiteten die beiden für den Betrieb. „Die Arbeit machte uns Spaß, doch die Bezahlung war schlecht“, sagt Melkam. Zudem waren sie beide weit weg von ihren Familien, die im Norden des Landes lebten. Sie beschlossen, die Hauptstadt wieder zu verlassen – und zurück in den Norden zu gehen, in die Nähe ihrer Familien. „Mekane Selam schien uns eine gute Wahl“, sagt Melkam. „Die Stadt wächst, also entstehen hier sicher auch Jobs, dachten wir.“

Auf der Suche nach Arbeit erfuhren sie, dass Menschen für Menschen in Mekane Selam in der Projektregion Borena arbeitet und Kleinkredite ermöglicht. „Wir baten um einen Termin und trugen unsere Idee, eine Schlosserei zu gründen, vor. „Gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung erstellten sie einen Businessplan und wenig später hielten sie ihren ersten Kleinkredit in der Hand: 6.000 Birr, umgerechnet rund 180 Euro, ihr Startkapital. Sie mieteten sich eine Wellblechhütte am Stadtrand, kauften Gerätschaften und nahmen ihre ersten Aufträge an.

Erfolg dank harter Arbeit

Schnell stellte sich heraus, dass der erste Transformator zu schwach war. „Wir brauchten einen größeren“, sagt Melkam. Von einem weiteren Kredit, diesmal über 10.000 Birr, umgerechnet rund 300 Euro, kauften sie ein größeres Gerät. Eine bessere Ausstattung machte größere Aufträge möglich – und so konnten sie beide Kredite schnell wieder zurückzahlen. Heute sind Melkam und Welde gefragte Schlosser in Mekane Selam. Sie konstruieren Stahlgerüste für den Hausbau oder reparieren reihenweise Schulbänke.

Die 26.717 Frauen, denen Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe bis heute Mikrokredite ermöglicht hat, entwickeln unterschiedliche Geschäftsideen. Viele von ihnen eröffnen mit dem Startkapital ein Restaurant, ein Café oder einen Friseursalon oder entscheiden sich, in die Tierzucht einzusteigen.

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Neue Schule in Äthiopien – Bessere Bildung in Dega Hawi

Stiftung Menschen für Menschen: Neue Schule in Äthiopien feierlich eingeweiht

Neue Schule in Äthiopien - Bessere Bildung in Dega Hawi

Feierliche Einweihung einer neuen Schule in Dega Hawi

München, 26. April 2018. Vor Kurzem wurde in der Region Borena im Ort Dega Hawi, 590 km nördlich der Hauptstadt Addis Abeba eine neue Schule der Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe, feierlich eingeweiht. Künftig werden dort über 720 Schülerinnen und Schüler pro Unterrichtsschicht die neu gebaute Dega Hawi Higher Primary School besuchen. Finanziert wurde der Schulbau von Ruland Engineering und Consulting GmbH in Neustadt/Weinstraße, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Bärbel und Günter Ruland. Bei der feierlichen Eröffnung waren die Mitsponsoren des Schulbaus Bärbel und Günter Ruland (Weyher) und Menschen für Menschen- Stiftungsvorstand Peter Renner (München) anwesend.

Bärbel und Günter Ruland zeigten sich überwältigt von der Reaktion der Kinder, Frauen und Männer bei der Schuleinweihung: „Der Jubel und die Freude der gesamten Gemeinde über die neue Schule ist unbeschreiblich. Wir wurden mit Tanz und Gesang empfangen und wir konnten spüren, welch großen Stellenwert die neue Schule hier, im ländlichen Äthiopien, für die Menschen hat. Wir sind glücklich darüber, den Mädchen und Jungen in Dega Hawi mit den neuen Gebäuden die Chance auf eine bessere Zukunft geben zu können.“

In dem alten Schulgebäude in Dega Hawi war ungestörtes Lernen schwierig. Die Schule war in der üblichen Weise mit einfachen Materialien gebaut und in sehr schlechtem Zustand. Temesgen Ejigu, Lehrer an der Dega Hawi Higher Primary School erzählt: „Die alten Bauten waren je nach Jahreszeit staubig oder matschig, heiß oder kalt – und dunkel. Für die Schülerinnen und Schüler war es furchtbar, denn sie hatten nicht genügend Bänke und Tische, sie mussten auf mitgebrachten Holzklötzen oder Steinen sitzen. Die Tafel war zum Schreiben ungeeignet. Auch die Bibliothek war kaum benutzbar. Die neuen Gebäude sind ein Segen!“

Um die Bildung in der Breite zu fördern, baut Menschen für Menschen moderne Schulen auf dem Land und stattet sie mit Lehr- und Lernmaterial aus. Zudem bietet die Stiftung funktionale Alphabetisierungskurse für Erwachsene an. Derzeit besuchen in über 430 von MfM gebauten Schulen täglich insgesamt weit über 450.000 Schülerinnen und Schüler den Unterricht.

Peter Renner, Vorstand der Stiftung Menschen für Menschen und zuständig für die Projektarbeit in Äthiopien, freute sich sehr, die neue Schule mit eröffnen zu dürfen: „Unser langfristiges Ziel ist es, das Bildungsniveau in ländlichen Regionen Äthiopiens zu befördern und somit auch die Entwicklung des Landes mit voranzutreiben. Der Neubau der Higher Primary School ist ein wichtiger Schritt, die Bildungssituation in der Region Borena entscheidend zu verbessern.“

Bilanz Projektgebiet Borena

Mit der Fertigstellung der Dega Hawi Primary School konnte die Anzahl der von Menschen für Menschen in Borena gebauten Schulen auf elf erhöht werden. Damit haben rund 12.600 Schülerinnen und Schüler bessere Lernmöglichkeiten erhalten. Neben dem Bau von Schulen wurden seit 2011 in der Region unter anderem 13 Millionen Baumsetzlinge gepflanzt, 1.003 moderne Bienenkörbe verteilt, 10.591 holzsparende Öfen subventioniert, 88 Wasserstellen gebaut, 3.955 Augenoperationen durchgeführt, 177.969 freiwillige HIV/AIDS Tests durchgeführt und 1.110 Frauen die Aufnahme von Mikrokrediten ermöglicht.

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Auszeichnung für Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe

Stiftung Menschen für Menschen wird in Äthiopien mit dem „Best Performance Arward“ ausgezeichnet

Auszeichnung für Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe

Äthiopien: Auszeichnung für Menschen für Menschen

München/Bahir Dar, 25. April 2018. Mit der Auszeichnung „Best Performance Award“ wurde vor Kurzem die Arbeit der Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe vom Amhara National Regional State Bureau Finance & Economy Cooperation anerkannt. Basierend auf Feldbesuchen wurden insgesamt vier Hilfsorganisationen für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet. Der Preis wurde in Bahir Dar, der Hauptstadt der Region Amhara, während eines Partnerschaftsforums, an der über 100 Organisationen teilnahmen, an Addisu Asefa, Plan & Program Coordinator von Menschen für Menschen, überreicht.

Ausgezeichnet wurde die praktische Tätigkeit von Menschen für Menschen in der Region Amhara in den vergangenen Jahren besonders im Hinblick auf die landwirtschaftliche Produktivität, der nachhaltigen Landbewirtschaftung, WASH (Wasser und Hygiene), Bildung, Gesundheit, Gesellschaftsentwicklung und Infrastrukturentwicklung. Peter Renner, Vorstand der Stiftung und u.a. für die Projektarbeit in Äthiopien zuständig sagt dazu: „Wir, das gesamte Team in Äthiopien, freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Es ist eine hohe Anerkennung unserer Arbeit in der Region. Wir konnten den Menschen Zukunftsperspektiven geben und ihnen zu einem besseren Leben verhelfen.“

Integrierte nachhaltige Entwicklung

Da die Probleme in den entlegenen Gebieten Äthiopiens meist miteinander verwoben sind, setzt Menschen für Menschen auf das Prinzip der integrierten nachhaltigen Entwicklung. Gemeinsam mit der Bevölkerung werden die für eine nachhaltige Entwicklung notwendigen Maßnahmen in fünf Schwerpunktbereichen festgelegt und miteinander verzahnt ( www.menschenfuermenschen.de).

Für alle Maßnahmen gilt: Sie müssen fundiert und auf Dauer angelegt sein und nach dem Rückzug der Organisation fortbestehen. Deswegen wird die Bevölkerung von Beginn an bei allen Planungen und Maßnahmen beteiligt. Infrastruktureinrichtungen (wie Schulen oder Wasserstellten) werden unmittelbar nach ihrer Fertigstellung in die Verantwortung der lokalen Gemeinden übergeben. So werden externe Abhängigkeiten vermieden.

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Menschen für Menschen: Ein Wald für Äthiopien

Zum Tag des Baumes: Spektakuläre Luftaufnahme von einem Aufforstungsgebiet

Menschen für Menschen: Ein Wald für Äthiopien

Aufforstung in Äthiopien

München, 23. April 2018. Tausende von Bäumen auf einem Hochplateau in Äthiopien. Das Besondere daran: Die Bäume und Sträucher wurden erst vor drei Jahren von der Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe in der Nähe des Dorfes Miskabe in Borena im Rahmen eines Aufforstungsprogramms gepflanzt. Rund 60.000 Setzlinge. Meist einheimische Arten. Früher sind immer wieder Kinder oder Tiere den steilen Felsen hinuntergefallen und dabei ums Leben gekommen. Heute schützt ein großer eingezäunter Wald die Bewohner und Tiere. Bald werden dank der weiteren Aufforstung noch mehr Bäume und Sträucher auf dem Hochplateau wachsen (www.menschenfuermenschen.de).

Hintergrundinformation

Die meisten neuen Bäume werden zur Wiederaufforstung von erodierten und ausgelaugten Bodenflächen in den Projektgebieten der Hilfsorganisation eingesetzt. Die Menschen in Äthiopien haben aus der Not heraus viele Wälder gerodet und die Bäume als Brenn- und Bauholz benutzt. Die Folge: Der Mutterboden hat keinen Halt mehr und wird bei Regenfällen ungehindert weggeschwemmt. Der Regen dringt nicht mehr in den Boden ein und speist das Grundwasser nicht mehr. So versiegen durch den Verlust von Bäumen, Sträuchern und Gras Quellen und Brunnen.

Nebeneffekte

Aufforstung bedeutet auch eine Verbesserung des lokalen Öko-Systems wie den Schutz der Wasservorkommen (besseres Trinkwasser), zunehmende Niederschläge und ein Ansteigen des Grundwasserspiegels. Oft führen versiegte Quellen bereits nach kurzer Zeit wieder Wasser.

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Schülerinnen und Schüler helfen Menschen in Äthiopien

HIGH FIVE 4 LIFE: Gewinner des Jugendwettbewerbs der Stiftung Menschen für Menschen stehen fest

Schülerinnen und Schüler helfen Menschen in Äthiopien

HighFive4Life: Hilfe für Schülerinnen und Schüler in Äthiopien

München, 5. April 2018. Die Gewinner des Jugendwettbewerbs der Aktion HIGH FIVE 4 LIFE ( www.highfive4life.de) der Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe stehen fest. Die Botschafter der Stiftung haben die Schüler der Hohbergschule Plüderhausen sowie die „Kinderhilfe Bolstern“ gemeinsam mit der Klasse 4a der Berta Hummel-Schule in Bad Saulgau als Gewinner des Wettbewerbs 2017 ausgewählt.

Das Ziel der jungen Aktion HIGH FIVE 4 LIFE ist es, Menschen in Äthiopien eine bessere Zukunft in ihrer Heimat zu ermöglichen. Dazu gehört sauberes Trinkwasser, Ernährungssicherung durch verbesserte Anbau- und Viehzuchtmethoden, der Bau von Schulen und Bildungsangebote, medizinische Versorgung und die Förderung von Kleingewerbe zur Armutsbekämpfung. HIGH FIVE 4 LIFE ruft junge Leute dazu auf, Spendenaktionen für die Projekte der Stiftung Menschen für Menschen in Äthiopien durchzuführen. Als Ansporn zum Mitmachen gibt es jährlich einen Wettbewerb, bei dem unter allen durchgeführten Spendenaktionen die erfolgreichste und die kreativste von der Botschafter-Jury ausgewählt werden.

Das Botschafterteam, Erstliga-Fußballspielerin Julia Simic, Jo, Fabi und Mäx von der Rockband KILLERPILZE und die Funk- und Soulband BITTENBINDER haben aus allen Spendenaktionen im Jahr 2017 den Sponsorenlauf der Hohbergschule Plüderhausen als die erfolgreichste Aktion ausgewählt. Die dortigen Schülerinnen und Schüler haben zum ersten Mal an einem Jugendwettbewerb der Stiftung teilgenommen. Es wurden über 9.000 Euro erlaufen, die den Kindern, Frauen und Männern in Äthiopien die Chance auf ein besseres Leben ermöglichen.

Den Preis für die kreativste Aktion erhält die Kinderhilfe Bolstern gemeinsam mit der Klasse 4a der Berta Hummel-Schule in Bad Saulgau. Die Schülerinnen und Schüler veranstalteten bei ihrem Sommerfest einen Kuchenverkauf mit Infostand, bei welchem bei jedem Kauf ein bunter Handabdruck für Äthiopien gemacht wurde. Am Bad Saulgauer Weihnachtsmarkt baute die Kinderhilfe Bolstern einen Stand mit Fotobox auf und bastelte als Überblick über all ihre Aktionen 2017 eine informative Papierrolle. In 2017 kam eine Spendensumme von 970 Euro zusammen. Das langjährige Engagement der Kinderhilfe Bolstern erbrachte b insgesamt 21.879,18 Euro.

Als Preis wird es an beiden Schulen ein Konzert der Rockband KILLERPILZE geben. „Wir sind begeistert von eurem Engagement und freuen uns darüber, dass ihr die Projekte von Menschen für Menschen unterstützt. Wir sind mehrmals nach Äthiopien gereist und haben mit eigenen Augen gesehen, wie Hilfe zur Selbstentwicklung die Bauernfamilien Schritt für Schritt in ein unabhängiges, würdiges Leben führt. Dies ist für uns der einzig denkbare und richtige Weg. Danke dafür, dass ihr diesen Weg mit uns geht!“.

Ideen zum Mitmachen und kreative Aktionsideen, um Spenden für HIGH FIVE 4 LIFE zu sammeln, finden Interessierte auf der Website www.highfive4life.de. Die HIGH FIVE 4 LIFE- Unterstützerinnen und Unterstützer werden regelmäßig per E-Mail und auf den eigenen Social Media-Kanälen über aktuelle Entwicklungen in Äthiopien und Aktivitäten anderer sogenannter Young Volunteers informiert. Diese können mit Freundinnen, Freunden und Bekannten geteilt werden, um weitere Engagierte zu gewinnen. Der neue Wettbewerb um die erfolgreichste und kreativste Aktion für 2018 läuft bereits. Alle Teilnehmer im Jahr 2018 können ebenfalls ein Treffen mit unseren Botschaftern Erstliga-Fußballspielerin Julia Simic, Jo, Fabi und Mäx von der Rockband KILLERPILZE oder der Funk- und Soulband BITTENBINDER gewinnen.

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Die Stiftung Menschen für Menschen leistet seit über 36 Jahren nachhaltige Hilfe für Selbstentwicklung in Äthiopien. Im Rahmen integrierter ländlicher Entwicklungsprojekte verzahnt Menschen für Menschen gemeinsam mit der Bevölkerung Maßnahmen aus den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen. Den Grundstein für Menschen für Menschen legte am 16. Mai 1981 der damalige Schauspieler Karlheinz Böhm (gest. 2014) mit seiner legendären Wette in der Sendung „Wetten, dass..?“. Die Stiftung trägt seit 1993 durchgängig das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). Menschen für Menschen setzt die Maßnahmen derzeit in zwölf Projektgebieten mit über 700 festangestellten und fast ausschließlich äthiopischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um.

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Helptorials: Äthiopier helfen online mit Ratschlägen, Tipps und Anregungen

Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe startet Online-Kampagne

Helptorials: Äthiopier helfen online mit Ratschlägen, Tipps und Anregungen

Helporials: Jonas Medeksa, Schüler und Schuhputzer, Bildnachweis Stiftung Menschen für Menschen

München/Berlin, 19. März 2018. „Jeder kann helfen“- mit einfühlsamen Ratschlägen, nützlichen Tipps, wertvollen Anregungen und all das über Kontinente hinweg. Hilfe ist keine Einbahnstraße, dank des Internets. Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe nutzt dies für eine ungewöhnliche Online-Kampagne.

Die Stiftung Menschen für Menschen hat insgesamt 30 eindrucksvolle „Helptorials“ realisiert: Authentische Kurzfilme von Menschen aus dem ländlichen Äthiopien, die uns via Youtube und Social Media mit ihren Ratschlägen helfen können. Eben wirklich relevante Tutorials: Von Koch- über Lauf- bis zu Erziehungs-Tipps ist alles dabei. So sagt uns beispielsweise der Marathonläufer Tadesa, worauf es beim ausdauernden Laufen ankommt. Und Hausfrau Mulu weiß etwa, welches Hausmittel Schwangeren bei Morgenübelkeit hilft.

„Die Begegnung auf Augenhöhe, die wir seit Jahrzehnten als großen Teil des Erfolgs unserer Arbeit in Afrika erleben, wird in den ,Helptorials“ nochmal für alle erfahrbar. Das Grundprinzip ,Jeder kann helfen“, das Karlheinz Böhm immer hoch gehalten hat, bekommt so noch einmal eine ganz neue Bedeutung und Perspektive“, sagt Sebastian Brandis, Vorstand der Stiftung Menschen für Menschen.

Auch wir können den Äthiopiern helfen – indem wir sie mit einer Spende unterstützen, schnell, unkompliziert und direkt. Durch eine Kooperation mit Facebook können die Zuschauer der Spots erstmalig in Deutschland direkt im Videoformat mit nur einem Klick spenden.

Durch die aktuelle Online-Kampagne werden die Ziele von Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe unterstützt: hierzulande wird ein Bewusstsein für die Lebenssituation der Menschen in den ländlichen Regionen Äthiopiens geschaffen und es werden Spenden für die wertvolle Projektarbeit gesammelt. Die Stiftung setzt seit über 36 Jahren integrierte Entwicklungsprojekte in den ländlichen Regionen Äthiopiens um. So konnte bisher über 5,5 Millionen Kindern, Frauen und Männern die Chance auf ein besseres Leben ermöglicht werden.

Unterstützung erhält Menschen für Menschen dabei von Botschaftern wie Unternehmerin Sara Nuru und weiteren Top-Influencern etwa der Profifußballerin Julia Simic oder der deutschen Rockband „Killerpilze“. Sie werden die jeweils zu ihrem Themenfeld passenden „Helptorials“ mit ihren Fans teilen (Beauty, Fitness, Erziehung, DIY, Kochen oder allgemeine Ratschläge). Die 30 verschiedenen Videos sind auf Facebook, YouTube, Instagram und auf der Website von Menschen für Menschen ab sofort zu sehen:
https://www.menschenfuermenschen.de/helptorials-unsere-videos/

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Die Stiftung Menschen für Menschen leistet seit über 36 Jahren nachhaltige Hilfe zur Selbstentwicklung in Äthiopien. Im Rahmen integrierter ländlicher Entwicklungsprojekte verzahnt Menschen für Menschen gemeinsam mit der Bevölkerung Maßnahmen aus den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen. Den Grundstein für Menschen für Menschen legte am 16. Mai 1981 der damalige Schauspieler Karlheinz Böhm (gest. 2014) mit seiner legendären Wette in der Sendung „Wetten, dass..?“. Die Stiftung trägt seit 1993 durchgängig das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). Menschen für Menschen setzt die Maßnahmen derzeit in zwölf Projektgebieten mit über 700 fest angestellten und fast ausschließlich äthiopischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um.

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Die Stiftung Menschen für Menschen leistet seit über 36 Jahren nachhaltige Hilfe für Selbstentwicklung in Äthiopien. Im Rahmen integrierter ländlicher Entwicklungsprojekte verzahnt Menschen für Menschen gemeinsam mit der Bevölkerung Maßnahmen aus den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen. Den Grundstein für Menschen für Menschen legte am 16. Mai 1981 der damalige Schauspieler Karlheinz Böhm (gest. 2014) mit seiner legendären Wette in der Sendung „Wetten, dass..?“. Die Stiftung trägt seit 1993 durchgängig das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). Menschen für Menschen setzt die Maßnahmen derzeit in zwölf Projektgebieten mit über 700 fest angestellten und fast ausschließliche äthiopischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um.

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Menschen für Menschen: Hilfe zur Selbstentwicklung

Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe übergibt Projektgebiet Borecha an die Bevölkerung

Menschen für Menschen: Hilfe zur Selbstentwicklung

Dank neuer Schulen werden die Lebensbedingungen im äthiopischen Borecha deutlich verbessert

München / Äthiopien, 19. Februar 2018. Die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe beendet nach 11-jähriger Tätigkeit ihre Arbeit in dem Projektgebiet Borecha. Die Region, in der rund 85.000 Menschen leben, liegt rund 500 km südwestlich der Hauptstadt Addis Abeba. Ziel der langfristig angelegten ländlichen Entwicklungsprojekte von Menschen für Menschen ist es, die Lebensbedingungen der Bevölkerung in einer Region nachhaltig zu verbessern, und die Bewohner von Beginn an in alle Planungen einzubinden.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass wir in unserem Projektgebiet durch unsere Arbeit Tausenden von Menschen zu einem besseren Leben verhelfen konnten. Es ist nun Zeit, dass die Menschen in Borecha die weitere Entwicklung in der Region selbst in die Hand nehmen und weiterhin eigene Aktionen zur Verbesserung ihrer Einkommens- und Lebenssituation umsetzen“, erklärt Peter Renner, Vorstand der Stiftung Menschen für Menschen und u. a. zuständig für die Projektarbeit in Äthiopien. „Wir sind sicher, dass die Menschen in Borecha unsere begonnenen Maßnahmen erfolgreich fortsetzen werden.“

Mehr als elf Jahre nach Beginn der Projektarbeit in Borecha sind die Erfolge sicht- und messbar. Eine umfassende Analyse hat ergeben, dass sich durch die Arbeit von Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe die Lebensbedingungen der Menschen in der Region Borecha nachhaltig positiv verändert haben. So wurden beispielsweise neun Millionen Baumsetzlinge verteilt, fast 400 Hektar Land wieder aufgeforstet. Lebten bis 2007 noch 89 Prozent der Bevölkerung von Wasser aus Flüssen und verschmutzten Tümpeln, haben heute – dank 131 neu gebauter Wasserstellen – 71 Prozent der Menschen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser. 14 neue Schulen wurden gebaut, mehr als zehntausend Teilnehmer nahmen an Alphabetisierungskursen teil, und mehr als tausend Mikrokreditnehmerinnen haben ihre Bildungs- und Einkommenssituation deutlich verbessert.

Aufgrund der Erfolge kann die Organisation das Projekt nun an die Bevölkerung und an die lokalen Behörden übergeben. Aber auch nach der Übergabe eines Projekts besuchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig die ehemaligen Projektgebiete. Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe bleibt für die Menschen vor Ort ansprechbar und die laufenden Maßnahmen werden weiterhin evaluiert.

Seit 1981 haben in Äthiopien nahezu sechs Millionen Menschen von den Maßnahmen der Stiftung mit dem Ansatz „Hilfe zur Selbstentwicklung“ profitiert. Das ganzheitliche Prinzip der sogenannten integrierten ländlichen Entwicklungsprojekte von Menschen für Menschen setzt dabei auf die Bereiche Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen.

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Äthiopien: Sauberes Trinkwasser für 6.000 Menschen

Stiftung Menschen für Menschen baut neues Wasserreservoir

Äthiopien: Sauberes Trinkwasser für 6.000 Menschen

Große Freude im äthiopischen Lemi und Robite: Endlich sprudelt sauberes Trinkwasser

München, 15. Februar 2018. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat die Stiftung Menschen für Menschen eine Trinkwasserversorgung für die Kleinstädte Lemi und Robite, rund 600 Kilometer nördlich von Addis Abeba in der Projektregion Wogdi, fertiggestellt. Durch das neue Wasserreservoir werden die rund 6.000 Einwohner mit sauberem Trinkwasser versorgt. Am 8. Februar 2018 wurde die neue Wasserversorgung im Beisein von zahlreichen Einwohnern feierlich eingeweiht. Die Kosten für das Projekt wurden vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung übernommen. Die Stiftung Menschen für Menschen war für die Installation der Anlagen zuständig.

„Die Freude der Einwohner von Lemi-Robite über die neue Wasserversorgung ist riesig. Für die Frauen, Männer und Kinder bedeutet der Zugang zu sauberem Trinkwasser ein besseres Leben. Ich bin dankbar und fühle mich geehrt, die Versorgungsanlage heute einweihen zu können“, so Peter Renner, Vorstand der Stiftung Menschen für Menschen. Denn, so Renner weiter, „ohne die Zuwendungen des BMZ und die Mitwirkung der Menschen vor Ort hätte das Projekt nicht umgesetzt werden können.“

Bis vor Kurzem litten die Menschen in den beiden Ortschaften im äthiopischen Hochland unter Wassermangel. Die wenigen Wasserstellen wurden aus einem 30 Meter tiefen Brunnen gespeist, der ständig versiegte. In ihrer Not nahm ein Großteil der Menschen weite Fußmärsche auf sich und schöpfte Wasser im Fluss oder in Tümpeln. Immer wieder brachen Krankheiten aus. Die Menschen waren von Parasiten befallen.

Heute thront ein gewaltiges Wasserreservoir aus Zement auf einem Hügel über den Stadt. Eine Pumpe versorgt es mit Grundwasser aus mehr als 70 Metern Tiefe. Von hier oben fließt es durch ein Leitungssystem zurück zu den Ortschaften, wo es bei Bedarf aus zahlreichen Zapfhähnen an insgesamt 26 Wasserstellen (23 öffentlich, 3 an Schulen) sprudelt. In Zukunft sollen Wasserleitungen sogar einzelne Haushalte versorgen – im ländlichen Äthiopien eine Seltenheit. Zuvor hatten nur 18,6 Prozent der Bevölkerung von Lemi-Robite Zugang zu sauberem Wasser – jetzt sind es 100 Prozent, die von der neuen Anlage profitieren.

Menschen für Menschen hat das Versorgungssystem, das für die nächsten dreißig Jahre die zwei Gemeinden mit ausreichend Wasser versorgen soll, mit Mitteln des BMZ errichtet. Für seine Instandhaltung kommt die Gemeinschaft auf. Ein gewähltes Wasser-Komitee kümmert sich um Wartung und Reparaturen – und sammelt einen geringen Kostenbeitrag von allen Familien ein, die das Wasser nutzen. „Unser Ziel ist es, den Menschen zu zeigen, dass dieses Wassersystem ihnen gehört“, sagt Adane Nigus, Projektleiter von Menschen für Menschen in Wogdi. „Das beginnt damit, dass alle gemeinsam die Gräben für die Wasserleitungen ausheben und mündet in einem System der Selbstverwaltung.“

Bis heute hat die Stiftung Menschen für Menschen in Zusammenarbeit mit dem BMZ in vier äthiopischen Kleinstädten Trinkwasserversorgungssysteme eingeführt. Ungleich höher ist die Zahl der Brunnen mit Handpumpen und Quellfassungen, die die Stiftung gebaut hat: Bis Mitte 2017 belief sich ihre Zahl auf 2.639. Im zersiedelten Äthiopien sorgen diese Wasserstellen noch in den entlegensten Gegenden für einen sicheren Zugang der Menschen zu Trinkwasser. Nach Möglichkeit werden sie zudem um Waschplätze, Duschkabinen, Tiertränken oder Nachtspeicher für die landwirtschaftliche Bewässerung ergänzt. Alle neuen Wasserstellen werden außerdem von Aufklärungsprogrammen zur Gesundheitspflege begleitet.

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