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Maschinenbau

Fremdkörper-Detektion bietet Mesutronic großes Potenzial

Weiter auf Wachstumskurs: Jahresumsatz 2017 ist auf 22,5 Mio. Euro gestiegen/205 Mitarbeiter, davon 22 Auszubildende, am Standort Kirchberg im Wald beschäftigt

Fremdkörper-Detektion bietet Mesutronic großes Potenzial

Weiter auf Wachstumskurs: Fremdkörper-Detektion bietet Mesutronic großes Potenzial (Bildquelle: Mesutronic)

KIRCHBERG IM WALD – Die auf industrielle Fremdkörper-Erkennungssysteme spezialisierte Mesutronic Gerätebau GmbH ist 2017 deutlich gewachsen. Der Umsatz mit Detektionsgeräten stieg um 17,8 Prozent auf 22,5 Mio. Euro (2016: 19,1 Mio. Euro). 205 Mitarbeiter (plus 27) sind am Standort Kirchberg im Wald (Lkr. Regen) beschäftigt. Über Vertriebsbüros ist Mesutronic in 40 Ländern weltweit vertreten. „Mit konsequenter Produktpflege und permanenter Präsenz auf den wichtigen Märkten halten wir den stetigen Wachstumskurs“, sagt Karl-Heinz Dürrmeier (59), geschäftsführender Gesellschafter der Mesutronic Gerätebau GmbH.
Mesutronic wird laut Dürrmeier die prognostizierten Zahlen anheben. Mittelfristig hatte das Unternehmen angestrebt, bis 2020 die Umsatzgrenze von 25 Mio. Euro zu knacken. Nach zwei „fantastischen“ Jahren werde dieses anvisierte Ziel sehr wahrscheinlich früher erreicht. Im 2015 am Markt eingeführten Röntgeninspektionssystem „easySCOPE“ steckt Dürrmeier zufolge sehr viel Potenzial. Das Gerät erkennt metallische und nicht-metallische Verunreinigungen (Steine, Glas und Kunststoffe) in verpackten Produkten. Besonders interessant ist für die Kirchberger Fremdkörpersuch-Spezialisten der Lebensmittel-Bereich. Für die Untersuchung von Milch, Backwaren oder Fleisch seien immer wieder spezielle Algorithmen notwendig, die je nach Aufgabenstellung umgesetzt werden können.

Zwei Drittel des Umsatzes gehen in den Export
Knapp ein Drittel der Metalldetektionsgeräte und Fremdkörper-Inspektionssysteme werden laut Dürrmeier für den deutschen Markt produziert, zwei Drittel gehen unmittelbar in den Export. Die im Januar 2017 gegründete 100-prozentige französische Tochter Mesutronic France SAS (Colmar) entwickelt sich nach den Worten von Dürrmeier „sehr erfreulich“.
Während der Einstieg in den indischen Markt erste Früchte trägt, läuft der Absatz in Südamerika gut. Vom Handelsstreit der EU mit den USA sei Mesutronic direkt nicht betroffen. Indirekt könnte es natürlich zu Auswirkungen kommen, wenn nachgelagerte Industriesektoren zukünftig weniger investieren würden. Vom Brexit sei das Unternehmen dagegen nicht betroffen, so Dürrmeier.
Industrie 4.0: Weg von der Zettelwirtschaft
Die umfassende Digitalisierung hält auch in der Mesutronic-Produktion Einzug. Menschen, Maschinen, Anlagen, Logistik und Produkte kommunizieren direkt, auch wenn keine Massenware hergestellt wird. „Wir sind ein klassischer Montagebetrieb“, beschreibt Dürrmeier die Voraussetzungen. Die Prozesse in der Warenwirtschaft seien sukzessive automatisiert worden. Inzwischen ersetzen Bildschirme mit den Produktionsdaten weitgehend die klassischen Zettel. Für Mesutronic als Auftragsfertigungsunternehmen sei die Automatisierung nur eingeschränkt möglich. Die Kirchberger Fremdkörpersuch-Spezialisten produzieren nicht auf Lager, häufig werden Einzelstücke (Losgröße 1) hergestellt. „Unsere Systeme unterstützen schon seit Langem Digitalisierungsvorhaben der Kunden. Schnittstellen wie USB und Ethernet stehen für den Datenaustausch zur Verfügung. Die Kommunikation mit übergeordneten Systemen basiert heute auf Protokollen wie Modbus, Profibus oder den Weihenstephaner-Standard (WS)“, erklärt Dürrmeier.
Bedarf an Fachkräften
Die aktuellen Expansionspläne sind eng verbunden mit der Entwicklung am Arbeitsmarkt. Entsprechend den höheren Produktionszahlen steigt für Mesutronic der Bedarf an qualifizierten Fachkräften. Vor allem aber setzt der Inspektionsgerätehersteller auf die Ausbildung im eigenen Haus: Derzeit werden laut Karl-Heinz Dürrmeier 22 junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kirchberg ausgebildet. Die Übernahme in ein normales Beschäftigungsverhältnis sei nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung selbstverständlich. Nach dem Praxisbezug sei eine theoretische Weiterbildung, etwa in den Studiengängen „Maschinenbau“ oder „Elektrotechnik“, sehr sinnvoll. „Dieses duale Ausbildungssystem bringt die idealen Mitarbeiter für einen mittelständischen Betrieb wie Mesutronic hervor.“

Bildtext:
Hochkomplexe Algorithmen zur Produktsegmentierung: Mesutronic-Entwicklungsleiter Manfred Artinger (Bild links) erläutert Geschäftsführer Karl-Heinz Dürrmeier die Möglichkeiten des easyScope-Systems zur Untersuchung von Joghurt-Produkten (Foto: Mesutronic).

Über die Mesutronic Gerätebau GmbH
Die Mesutronic Gerätebau GmbH zählt zu den weltweit führenden Entwicklern und Herstellern von innovativen Fremdkörper-Erkennungssystemen. Das mittelständische Unternehmen mit Sitz im niederbayerischen Kirchberg im Wald (Lkr. Regen) hat in den letzten 25 Jahren rund 35.000 Inspektionsgeräte (Metalldetektoren, Metallseparatoren und Röntgengeräte) installiert. Metall- und Nichtmetall-Erkennungssysteme von Mesutronic sind in den Branchen Food, HealthCare, Kunststoff, Textil, Holz und Bergbau zum Verbraucher- und Maschinenschutz eingesetzt. 205 Mitarbeiter, davon 22 Auszubildende, sind am Standort Kirchberg im Wald tätig. Mesutronic wurde 1992 gegründet und startete 1993 mit fünf Mitarbeitern auf einer Fläche von 250 qm. Seit 2005 produziert Mesutronic am jetzigen Standort, zunächst mit 2.500 qm Produktions- und 800 qm Bürofläche. 2015 wurden die Kapazitäten auf 6.000 qm Produktionsfläche, 1.800 qm Bürofläche und 1.300 qm Lagerfläche erweitert. In mehr als 40 Ländern der Welt ist Mesutronic mit Service- und Vertriebsbüros vertreten.

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Maschinenbau

„Leuchtturm der niederbayerischen Wirtschaft“

Suchtechnik-Spezialist Mesutronic Gerätebau GmbH (Kirchberg im Wald) feiert 25-jähriges Bestehen

"Leuchtturm der niederbayerischen Wirtschaft"

Fremdkörper-Suchspezialist Mesutronic Gerätebau GmbH feierte sein 25-jähriges Bestehen. (Bildquelle: Foto: Josef König für Mesutronic)

KIRCHBERG IM WALD – Der niederbayerische Spezialist für industrielle Fremdkörper-Inspektionssysteme Mesutronic Gerätebau GmbH (Kirchberg im Wald/Lkr. Regen) hat am Freitag (21.07.17) im Rahmen einer Jubiläumsveranstaltung sein 25-jähriges Bestehen mit Kunden, Lieferanten und Gästen aus Wirtschaft und Politik gefeiert.

Wolfgang Maier, Leiter Sachgebiet Wirtschaftsförderung bei der Regierung von Niederbayern, erinnerte an die Anfänge von Mesutronic: „Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.“ Die fünf Mestronic-Gesellschafter hätten es 1992 gewagt, ihren Traum zu verwirklichen. Mit rund 20 Millionen Euro Umsatz und 190 Mitarbeitern sei 25 Jahre später daraus ein „Leuchtturm in der niederbayerischen Wirtschaft“ und eine „technologische Perle Bayerns“ entstanden. Die tatkräftigen Unternehmer seien standorttreu, agierten aber mit weltweitem Blick. Der Bayerische Wald biete das Potenzial an motivierten und betriebstreuen Mitarbeitern, so Maier.
Überdurchschnittliche Exportquote
„Zu allem Großen ist der erste Schritt der Mut“, erinnerte Walter Keilbarth, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Niederbayern, an den mutigen Schritt der fünf Mesutronic-Gründer. Sie hätten sich vor 25 Jahren darauf besonnen, Ideen erfolgreich umzusetzen. Dazu gehört auch, besser zu sein als Mitbewerber. Insbesondere die starke internationale Ausrichtung habe sich für das niederbayerische Unternehmen bewährt. Vor rund 30 Jahren erwirtschafteten die Unternehmen zwischen Landshut und Passau 20 Prozent ihres Umsatzes im Ausland, heute liege der Wert im Durchschnitt bei 54 Prozent. Der Erfolg von Mesutronic dokumentiere sich auch in einer Exportquote von 69 Prozent. Keilbarth überreichte eine Ehrenurkunde „in Anerkennung der erfolgreichen Entwicklung und Verdienste um die niederbayerische Wirtschaft“.
„Produkte des Maschinenbaus verbessern das Leben der Menschen“, sagte Elgar Straub, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) Bayern. Die Metallsuch- und Fremdkörpererkennungsgeräte von Mesutronic gehören als Verbraucherschutz mit dazu: sie überwachen Lebensmittel auf Fremdkörper wie Metall, Glas oder Steine. Für andere Anwendungsgebiete bedeutet die Überwachung durch die Metalldetektoren Schutz der Maschinen vor Zerstörung. Straub beglückwünschte das innovative Unternehmen besonders wegen der hohen Exportquote.
Hoffnung auf südliche Umgehungsstraße
Regens Landrat Michael Adam gratulierte dem „Hidden champion“ der Suchtechnik zum 25-jährigen Bestehen. Mesutronic habe mit Innovationen einen enormen Wachstumspfad hingelegt. „Ich habe großen Respekt vor dieser Leistung.“ Die Hersteller von Inspektionssystemen seien sogar schon zum Küstenschutz an der Ostsee im Einsatz gewesen. Dabei ging es darum, Strand-Sand auf militärische Kampfmittel zu untersuchen. Adam will ein Geburtstagsgeschenk nachreichen, auf das die Unternehmen im Kirchberger Gewerbegebiet schon warten: Beim südlichen Teil der Umgehungsstraße werde sich etwas bewegen, verriet er: „Ich habe nächste Woche einen Notartermin. Es sieht gut aus.“
Kirchbergs 2. Bürgermeister Anton Schiller gratulierte Mesutronic zu einem bespielhaften Erfolg. Die viertgrößte Gemeinde im Landkreis Regen mit 4.000 Einwohnern sei froh, dass sich die Gründer hier niedergelassen hätten. Als Beweis für die erstmalige Erwähnung im Gewerberegister hatte Schiller den ersten Gewerbeschein vom 25. Januar 1994 dabei. Die fünf Gründer von Mesutronic hätten aber bereits seit März 1993 in Kirchberg-Höllmannsried auf 250 qm gearbeitet. 2005 sei Mesutronic in das damals neue Gewerbegebiet Kirchbergs umgezogen.

Karl-Heinz Dürrmeier (58), geschäftsführender Gesellschafter der Mesutronic Gerätebau GmbH, erinnerte an die Anfänge des Suchtechnik-Spezialisten. Es seien manchmal die glücklichen Umstände im Leben, wenn die richtigen Menschen zu einem richtigen Zeitpunkt aufeinandertreffen. Als damals frisch gebackener Radio- und Fernsehtechnikermeister hätte er nicht im Traum gedacht, dass er 25 Jahre später ein Unternehmen mit rund 20 Millionen Euro Umsatz und 190 Mitarbeitern leite. Mesutronic wurde 1992 in Rottenburg an der Laaber (Lkr. Landshut) gegründet. 1993 startete die Produktion mit fünf Mitarbeitern auf einer Fläche von 250 qm in Kirchberg. Seit 2005 produziert Mesutronic am jetzigen Standort, zunächst mit 2.500 qm Produktions- und 800 qm Bürofläche. 2015 wurden die Kapazitäten auf 6.000 qm Produktionsfläche, 1.800 qm Bürofläche und 1.300 qm Lagerfläche erweitert. In mehr als 40 Ländern der Welt ist Mesutronic mit Service- und Vertriebsbüros vertreten. In den letzten 25 Jahren sind laut Dürrmeier rund 35.000 Inspektionsgeräte (Metalldetektoren, Metallseparatoren und Röntgengeräte installiert worden. Diese Metall- und Nichtmetall-Erkennungssysteme sind in den Branchen Food, HealthCare, Kunststoff, Textil, Holz und Bergbau zum Verbraucher- und Maschinenschutz eingesetzt.

Über die Mesutronic Gerätebau GmbH
Über die Mesutronic Gerätebau GmbH
Die Mesutronic Gerätebau GmbH zählt zu den weltweit führenden Entwicklern und Herstellern von innovativen Fremdkörper-Erkennungssystemen. Das mittelständische Unternehmen mit Sitz im niederbayerischen Kirchberg im Wald (Lkr. Regen) hat in den letzten 25 Jahren rund 35.000 Inspektionsgeräte (Metalldetektoren, Metallseparatoren und Röntgengeräte installiert. Metall- und Nichtmetall-Erkennungssysteme von Mesutronic sind in den Branchen Food, HealthCare, Kunststoff, Textil, Holz und Bergbau zum Verbraucher- und Maschinenschutz eingesetzt. 190 Mitarbeiter, davon 19 Auszubildende, sind am Standort Kirchberg im Wald tätig. Mesutronic wurde 1992 gegründet und startete 1993 mit fünf Mitarbeitern auf einer Fläche von 250 qm. Seit 2005 produziert Mesutronic am jetzigen Standort, zunächst mit 2.500 qm Produktions- und 800 qm Bürofläche. 2015 wurden die Kapazitäten auf 6.000 qm Produktionsfläche, 1.800 qm Bürofläche und 1.300 qm Lagerfläche erweitert. In mehr als 40 Ländern der Welt ist Mesutronic mit Service- und Vertriebsbüros vertreten.

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Allgemein

Mesutronic erzielt Umsatzrekord und expandiert international

Erlöse mit Fremdkörper-Inspektionssysteme steigen 2016 um 16,4 Prozent auf 19,1 Millionen Euro/178 Mitarbeiter am Standort Kirchberg im Wald beschäftigt/Tochter-Gesellschaft Mesutronic France SAS in Colmar gegründet

Mesutronic erzielt Umsatzrekord und expandiert international

Mesutronic expandiert nach Umsatzrekord mit Fremdkörperinspektionssystemen international. (Bildquelle: @ Meustronic Gerätebau GmbH)

KIRCHBERG IM WALD – Bonjour France: Der niederbayerische Spezialist für industrielle Fremdkörper-Inspektionssysteme Mesutronic Gerätebau GmbH (Kirchberg im Wald/Lkr. Regen) hat nach einem neuerlichen Umsatzrekordjahr 2016 die internationale Expansion gestartet. Seit Januar 2017 ist die 100-prozentige Tochter Mesutronic France SAS (Colmar) operativ am französischen Markt tätig. „Der Absatz mit Inspektionsgeräten ist 2016 deutlich besser gelaufen als geplant“, sagt Karl-Heinz Dürrmeier (58), geschäftsführender Gesellschafter der Mesutronic Gerätebau GmbH. Der Umsatz stieg dementsprechend gegenüber dem Vorjahr 2015 um 16,4 Prozent und hat mit 19,1 Millionen Euro den höchsten Wert in der 25-jährigen Firmengeschichte erreicht. 178 Mitarbeiter (plus 20), davon 19 Auszubildende, sind am Standort Kirchberg im Wald beschäftigt. Über Vertriebsbüros ist Mesutronic in 40 Ländern weltweit vertreten.
Zwei neue Produktreihen haben 2016 deutschlandweit und international laut Karl-Heinz Dürrmeier für weiteres Wachstum gesorgt. Das neu entwickelte Röntgeninspektionssystem „easySCOPE“, das metallische und nicht-metallische Verunreinigungen (Steine, Glas und Kunststoffe) in verpackten Produkten erkennt, sei am Markt etabliert worden und werde 2017 für weiter steigende Verkaufszahlen sorgen. Ein weiteres Highlight ist das neuartige Prüfsystem „autoTest“, das Anwender bei der täglichen Arbeit unterstützt und für Prozesssicherheit und Produktqualität sorgt.

Die Expansion nach Frankreich ist nach Angaben von Karl-Heinz Dürrmeier Teil der in den letzten Jahren beschlossenen Wachstumsstrategie. „Um noch näher am französischen Markt zu sein, haben wir uns entschlossen, eine Tochterfirma zu gründen“, begründet Dürrmeier den Einstieg vor Ort. Die Mesutronic France SAS mit Sitz im elsässischen Colmar, eine vereinfachte Aktiengesellschaft (Societe par actions simplifiee) nach französischem Recht, soll eine optimale Reaktionsfähigkeit für Service und Beratung gewährleisten. Frankreich mit seinen 66 Millionen Einwohnern biete nach Deutschland den zweitgrößten Markt in Europa. Die besonders wichtige Lebensmittel-Industrie, in der Mesutronic-Produkte zur Überwachung von unerwünschten Metall-, Glas- oder Stein-Fremdkörpern eingesetzt werden, bewege sich auf einem ähnlichen Niveau wie Deutschland. Das Büro mit zwei Mitarbeitern für Vertrieb und Service wird von Francois Schellenbaum geleitet, der seit 29 Jahren in der Branche der industriellen Fremdkörperdetektion arbeitet. Seit über zehn Jahren besteht eine Verbindung zu Mesutronic. „Ich freue mich, nun ein direkter Teil des Unternehmens zu sein“, sagt Francois Schellenbaum, der offiziell als Regional Manager Frankreich fungiert.

Die internationale Expansionsstrategie wird nach Angaben von Dürrmeier in den nächsten Jahren fortgesetzt. Steigende Nachfrage sei weiterhin aus der Lebensmittelindustrie zu verzeichnen. Die Exportquote ist im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozentpunkte auf 69 Prozent gestiegen. Nach wie vor gelte das mittelfristige Ziel, den Jahres-Umsatz auf rund 25 Millionen Euro zu steigern.

Bedarf nach Fachkräften
Das weitere Unternehmenswachstum hängt laut Dürrmeier auch von den qualifizierten Fachkräften ab. Dabei setzt der Inspektionsgerätehersteller auf die Ausbildung im eigenen Haus: Derzeit werden laut Karl-Heinz Dürrmeier 19 junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kirchberg ausgebildet, davon vier in Büro- und Verwaltung und 15 im technischen Bereich. Die Übernahme in ein normales Beschäftigungsverhältnis sei nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung selbstverständlich. Nach dem Praxisbezug sei eine theoretische Weiterbildung, etwa in den Studiengängen „Maschinenbau“ oder „Elektrotechnik“, sehr sinnvoll. Dieses duale Ausbildungssystem bringe die idealen Mitarbeiter für einen mittelständischen Betrieb.

Über die Mesutronic Gerätebau GmbH
Die Mesutronic Gerätebau GmbH zählt zu den weltweit führenden Entwicklern und Herstellern von innovativen Fremdkörper-Erkennungssystemen. Das mittelständische Unternehmen mit Sitz im niederbayerischen Kirchberg im Wald (Lkr. Regen) hat in den letzten 25 Jahren rund 35.000 Inspektionsgeräte (Metalldetektoren, Metallseparatoren und Röntgengeräte installiert. Metall- und Nichtmetall-Erkennungssysteme von Mesutronic sind in den Branchen Food, HealthCare, Kunststoff, Textil, Holz und Bergbau zum Verbraucher- und Maschinenschutz eingesetzt. 178 Mitarbeiter, davon 19 Auszubildende, sind am Standort Kirchberg im Wald tätig. Mesutronic wurde 1992 gegründet und startete 1993 mit fünf Mitarbeitern auf einer Fläche von 250 qm. Seit 2005 produziert Mesutronic am jetzigen Standort, zunächst mit 2.500 qm Produktions- und 800 qm Bürofläche. 2015 wurden die Kapazitäten auf 6.000 qm Produktionsfläche, 1.800 qm Bürofläche und 1.300 qm Lagerfläche erweitert. In mehr als 40 Ländern der Welt ist Mesutronic mit Service- und Vertriebsbüros vertreten.

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Maschinenbau

Mesutronic legt mit Metallsuch-Innovationen spürbar zu

Umsatz stieg 2011 um 11 Prozent auf 12,4 Millionen Euro / 118 Mitarbeiter entwickeln und produzieren Metallerkennungstechnik / Nach Modellwechsel neue Wachstumschancen/Prognose für 2012: 13 Millionen Umsatz

Mesutronic legt mit Metallsuch-Innovationen spürbar zu

PHARMATRON 07 HQ: Mesutronic-Geschäftsführer Karl-Heinz Dürrmeier (links) und Entwicklungsleiter Manfred Artinger demonstrieren die neueste Innovation für die Pharmaindustrie.

Kirchberg im Wald – Industrielle Metallsuchtechnik aus dem Bayerischen Wald ist weltweit gefragt wie nie: Die Mesutronic Gerätebau GmbH im niederbayerischen Kirchberg im Wald (Lkr. Regen) hat im Jahr 2011 den Umsatz um 11 Prozent auf 12,4 Millionen Euro gesteigert. „Der Modellwechsel in der gesamten Produktpalette hat uns neue Aufträge gebracht“, begründete der geschäftsführende Mesutronic-Gesellschafter Karl-Heinz Dürrmeier (53) das erneute Wachstum. Mit 118 Mitarbeitern werden heuer voraussichtlich 13 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet.

Mehr als zufrieden zeigt sich Karl-Heinz Dürrmeier mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2011. Der Modellwechsel zur Serie METRON 07 sei notwendig gewesen, um die Spitzenposition auf dem Weltmarkt zu halten. Die Innovationen mit einem ganz neuen Systemansatz sind laut Dürrmeier von den Kunden positiv aufgenommen worden. Der höhere Umsatz sei über alle Industriebereiche erzielt worden. Sowohl in Deutschland als auch im Euro-Raum sind steigende Umsätze zu verzeichnen. Die Exportquote liegt nach Angaben des Mesutronic-Geschäftsführers nach wie vor knapp über 60 Prozent. Nur in einzelnen Ländern wie Italien und Spanien sei eine leicht rückläufige Tendenz festzustellen. Die Türkei, Österreich und Frankreich seien in Europa die wichtigsten Märkte. Die USA und China seien wegen der Größe der Absatzmärkte besonders wichtig für Mesutronic.

Neue technologische Plattform
Mit der Metalldetektorserie METRON 07 setzt Mesutronic als technologischer Spitzenreiter im Markt seine Wachstumsstrategie fort. Die netzwerkfähigen Hauptkomponenten Metallsensor, Bedienteil und Steuereinheit, die intern via Ethernet miteinander kommunizieren, können je nach Bedarf beliebig kombiniert werden. Die Wachstumschance sieht Dürrmeier sowohl im Lebensmittel- als auch im Pharmabereich. Dort wird die Mesutronic-Metallsuchtechnik vorwiegend zum Schutz der Verbraucher vor unliebsamen Fremdkörpern eingesetzt. Aufgrund der steigenden Weltbevölkerung wachse generell die Nachfrage nach Lebensmitteln. Der zunehmende Wohlstand verändere die Essgewohnheiten hin zu industriell gefertigten Lebensmitteln wie Tiefkühlkost oder Convience-Produkten. Von diesem Trend profitiere Mesutronic, so Dürrmeier.
Die weltweite demographische Entwicklung mit einer immer älter werdenden Bevölkerung steigere die Produktion von Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln, und damit werde im Schlepptau die Nachfrage nach Metalldetektoren steigen, prognostiziert Dürrmeier. Im Kunststoff-, Textil- und Holzbereich werden Metalldetektoren zum Maschinenschutz eingesetzt; denn Metallteilchen zerstören Maschinen, Mühlen oder Sägen.

Meilenstein in der Metallerkennung
Mit dem Modellwechsel sei das Produktportfolio bereinigt worden, so Dürrmeier. Alle Produktdetails habe man auf Effektivität untersucht und – wo technisch möglich – verbessert. Eine neue Elektronik mit hochkomplexer Software liefere in vielen Anwendungsbereichen um bis zu 30 Prozent bessere Werte bei der Erkennungsgenauigkeit und der Betriebsstabilität. „Das ist ein Meilenstein und sichert uns die technologische Spitzenposition bei Metalldetektoren und Metallausscheidern auf dem Weltmarkt“, sagt Dürrmeier nicht ohne Stolz.

Die Neu- und Weiterentwicklung der Geräte bleibt eine feste Unternehmensaufgabe: Immerhin 15 Prozent der Mesutronic-Mitarbeiter sind Dürrmeier zufolge im Bereich mechanische und elektronische Entwicklung beschäftigt. Über die Metallerkennung hinaus beackern die Mesutronic-Entwickler neue Felder: Das Aufspüren von Fremdkörpern wie Steinen, Knochensplittern oder Plastikteilchen in der Lebensmittelindustrie sei eine Herausforderung für die Zukunft, so Dürrmeier.

Ausbildung gegen Fachkräftemangel
Der Mitarbeiterstamm ist entsprechend dem Umsatzwachstum aufgestockt worden. Die Zahl der Mitarbeiter stieg von 100 im Jahr 2010 um 12 auf 112 Mitarbeiter im Jahr 2011, und um weitere sechs auf 118 im laufenden Jahr. Mesutronic sucht derzeit noch Informatiker (m/w) sowie Service-Techniker/innen und Elektroniker (m/w). Gegen zukünftigen Fachkräftemangel wappnet sich das Unternehmen bereits heute mit einer hohen Ausbildungsquote. Zwölf der aktuell 118 Mitarbeiter durchlaufen eine Ausbildung bei Mesutronic. Ziel sei es, die Auszubildenden nach der Lehre im Betrieb zu halten. Studienbegleitende Praktika und praxisnahe Diplomarbeiten seien für Studenten möglich, so Dürrmeier.

Bildtext: Technologisch an der Spitze – Mesutronic-Geschäftsführer Karl-Heinz Dürrmeier (links) und Entwicklungsleiter Manfred Artinger demonstrieren die neueste Innovation für die Pharmaindustrie: Der „PHARMATRON 07 HQ“ kontrolliert Tabletten und Kapseln auf metallische Verunreinigungen. (Foto: Josef König für Mesutronic)

Über die Mesutronic Gerätebau GmbH
Die Mesutronic Gerätebau GmbH zählt zu den weltweit führenden Entwicklern und Herstellern von innovativen Metallerkennungssystemen. Mit 112 Mitarbeitern, davon zwölf Auszubildende, erwirtschaftete Mesutronic am Standort Kirchberg im Wald (Lkr. Regen) 2011 einen Umsatz in Höhe von 12,4 Millionen Euro. Derzeit sind 118 Mitarbeiter beschäftigt. Metallerkennungssysteme von Mesutronic sind in den Branchen Food/Pharma, Kunststoff, Textilien und Holz zum Verbraucher- und Maschinenschutz eingesetzt. Mesutronic startete 1993 mit fünf Mitarbeitern auf einer Fläche von 250 qm. Seit 2005 produzieren die niederbayerischen Metalldetektor-Hersteller in einem Firmengebäude mit 2.500 qm Produktions- und 800 qm Bürofläche. 2008 kam eine 300 qm große Lagerhalle hinzu. In mehr als 40 Ländern der Welt ist Mesutronic mit Service- und Vertriebsbüros vertreten.

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