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Maschinenbau

Universal Robots mit mobilen Plug-and-Produce Lösungen auf der METAV 2018 vertreten

Flexible Automatisierung von Einzel- bis Serienfertigung

Universal Robots mit mobilen Plug-and-Produce Lösungen auf der METAV 2018 vertreten

München/Düsseldorf – 02. Februar 2018 – Mit mobilen kollaborierenden Roboteranwendungen von Universal Robots präsentiert die Müller Maschinentechnik GmbH auf der METAV 2018 (Halle 16, Stand F06) flexible Automationslösungen für die moderne Metallbearbeitung. Der Distributionspartner des dänischen MRK-Pioniers liefert vom 20. bis 24. Februar 2018 in Düsseldorf Antworten auf die Herausforderungen der Branche, wie steigende Variantenvielfalt und immer flexibleren Losgrößen von der Einzel- bis zur Serienfertigung. Das Zubehör der Applikationen stammt zudem größtenteils aus dem Online-Ökosystem Universal Robots+, das für besonders schnelles und kosteneffizientes Automatisieren steht.

„An unserem Stand erleben Messebesucher, dass „Plug-and-Produce“ schon lange keine Vision mehr ist. UR+ macht das möglich, indem es Zugang zu einer wachsenden Zahl, garantiert über Plug-and-Play implementierbarer Greifer, Sensoren und weiterem Zubehör bietet. Das senkt Zeit und Kosten bei der Installation von Automatisierungslösungen und macht sie somit auch für kleine und mittelständische Betriebe zu einer realistischen Option“, sagt Lothar Vandeberg, Verkaufsleiter bei Müller Maschinentechnik.

Müller präsentiert unter anderem einen Bachmann FeedMaster ausgestattet mit einem UR5-Roboter sowie einem 2-Finger-Greifer und Kamera-System von Robotiq, das es der Applikation erlaubt, verschieden geformte Teile zu erkennen und zu greifen. Ebenso wird ein Bachmann BasicFeeder mit einem Palettenspeicher sowie einem UR10 mit pneumatischem Greifer der Firma PHD gezeigt. Die Beispielapplikationen für das Be- und Entladung von CNC-Maschinen zeichnen sich durch ihren modularen Aufbau aus: Montiert auf einer fahrbaren Plattform können sie als Mehrmaschinenkonzept innerhalb einer Fertigung bewegt und an unterschiedlichen Maschinen eingesetzt werden.

Wie vollautomatisierte Mobilität aussieht, zeigt Müller zudem am Beispiel eines MiR200 von Mobile Industrial Robots, auf dem ein UR3 mit einem OnRobot RG2 Greifer sowie einem Kraft-Momenten-Sensor des Herstellers Optoforce montiert ist: Der autonome mobile Roboter kann sich selbstständig zwischen verschiedenen Arbeitsplätzen bewegen, an denen der Roboterarm seinen Beschickungsaufgaben nachgeht. Vandeberg: „Die sichere Kombination aus Mobilität und kollaborativer Robotik bietet metallverarbeitenden Betrieben die nötige Flexibilität, um Prozesse maximal effizient zu gestalten. Die Anwendungen können tagsüber an Kleinserien neben dem Menschen arbeiten, wo dieser angesichts der komplexen Fertigungstiefe nicht wegzudenken ist. Nachts können die Robotersysteme in mannlosen Schichten an größeren Serien unbeaufsichtigt weiterarbeiten, was die Produktivität zusätzlich erhöht.“

Auf der METAV ist die Universal Robots (Germany) GmbH selbst auf dem „2. mav Themenpark industrie 4.0“ (Halle 17, Stand A05) vertreten. Im Rahmen des Forums der Sonderschau wird Christian Lorenscheit, Business Development Manager bei UR, in zwei Terminen am 22.02.2018 von 11:30 bis 12:00 Uhr sowie am 23.02.2018 von 13:30 bis 14:00 Uhr Interessenten die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von UR-Robotern in seinem Vortrag „Werkzeugkoffer 4.0“ vorstellen.

Universal Robots wurde 2005 von Esben H. Østergaard, dem heutigen CTO des Unternehmens, mit gegründet: Seine Vision war es, Robotertechnologie, durch die Entwicklung leichter, benutzerfreundlicher sowie preisgünstiger und flexibler Industrieroboter, die ein sicheres Arbeiten ermöglichen, allen zugänglich zu machen. Seit der erste Roboter 2008 auf den Markt kam, hat das Unternehmen ein beträchtliches Wachstum erfahren und verkauft seine benutzerfreundlichen Roboterarme mittlerweile weltweit in über 50 Ländern. Universal Robots, dem Unternehmen Teradyne Inc. zugehörig, hat seinen Unternehmenssitz im dänischen Odense und verfügt zudem über regionale Niederlassungen in den USA, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, der Tschechischen Republik, China, Indien, Singapur, Japan, Südkorea und Taiwan. Universal Robots erzielte 2016 einen Umsatz von rund 90 Millionen Euro. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.universal-robots.com/de oder auf unserem Blog blog.universal-robots.com.

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SIGG Strahltechnik verbucht auf der METAV viel Interesse

Ergonomisch, effizient und sauber Werkstücke gezielt strahlen

SIGG Strahltechnik verbucht auf der METAV viel Interesse

Injektorstrahlanlage TR 110 DK. Bild: SIGG Strahltechnik

Investitionssicherheit, Erfahrung, Innovationskraft und zeitgemäße Bearbeitungsmethoden waren die Schlagworte, mit denen SIGG Strahltechnik bei den Messebesuchern der METAV in Düsseldorf gepunktet hat. Das Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und den Bau von Strahlanlagen, Gleitschliffvibratoren und Staubabscheider spezialisiert hat, überzeugte vor allem mit seinen höhenverstellbaren Injektorstrahlanlagen. Rückenschonend werden die Maschinen durch ihre Frontfalttür befüllt, die mit zwei Handgriffen leicht vertikal hochgeschoben wird und damit die Arbeitsbedingungen zusätzlich verbessert.
Die Anlagen für die professionelle Oberflächenveredelung gibt es in unterschiedlichen Größen. Mit diesen universell einsetzbaren Maschinen können Werkstücke gereinigt, entrostet, entgratet, aufgeraut und auch nassgestrahlt werden. Der manuelle Betrieb der geschlossenen, erleuchteten und gut entlüfteten Injektorstrahlanlagen läuft unkompliziert. Um das Strahlen von Kleinteilen besonders wirtschaftlich zu halten, können diese Anlagen auch mit einem Drehkorb ausgerüstet werden.

Gute Sicht und gute Luft

Eingesetzt werden handelsübliche Strahlmittel, die sich in einem geschlossenen Kreislauf befinden. Zerschlagenes Material und Feinstaub werden gründlich abgesaugt und in dem eigens dafür bereitgestellten Staubascheider gesammelt. Dieser sorgt nicht nur für gute Sicht im Strahlraum, sondern filtert die Luft. Hier kann man zwischen einem Taschenfilter oder Patronenfilter wählen, der separat aufgestellt wird und über einen flexiblen Schlauch mit der Strahlkabine verbunden ist. „Somit liefern unsere Injektorstrahlanlagen nicht nur optimale Oberflächen, sondern es ist auch besonders angenehm mit ihnen zu arbeiten“, sagt Jürgen Bächle, Geschäftsführer von SIGG Strahltechnik.
Eingesetzt werden Injektorstrahlanlagen dort, wo eine hohe Strahlenergie oder die große Streuung der Schleuderräder und der Druckgebläse unerwünscht oder unnötig sind. Verhindert wird damit die Beschädigung vor allem kleiner oder empfindlicher Werkstücke. Dieses Verfahren hat auch den Vorteil, dass geringe Mengen von Strahlmitteln mit niedriger, leicht regelbarer Geschwindigkeit auf eine relativ kleine Zielfläche geschleudert werden kann. Das Verfahren ist besonders dann effizient, wenn andere Strahlverfahren zu grob in der Wirkung, zu aufwendig in der Anschaffung oder von der Leistung her unnötig sind.

Halb- oder vollautomatisch

Für halbautomatische Betriebe, bei der die Beschickung und Entnahme der Teile von Hand vorgenommen wird, können die Strahlkabinen mit Satellitentischen, Transportbändern, Transportwalzen, Rollenbahnen, Transportwagen, Drehtischen und Drehkörben ausgestattet werden. Mit Ausnahme der Drehtrommeln und Drehkörbe, die chargenweise arbeiten, können derartige Anlagen auch voll automatisiert werden, indem geeignete Beschickungsmagazine und Entnahmevorrichtungen vorgesehen werden. Mehr Infos unter www.sigg-strahltechnik.de

Die SIGG Strahltechnik GmbH mit Sitz in Jestetten hat sich auf die Herstellung von Strahltechnikanlagen, Gleitschliffvibratoren und Staubabscheider spezialisiert. Neben den in der Serie hergestellten Standardanlagen fertigt das Unternehmen Sonderanlagen in jeder Form und Größe. Mit der Lohnstrahlerei können Teile für Kunden gestrahlt werden, die keine eigene Anlage haben.
Passend zu den Anlagen liefert die SIGG Strahltechnik gängige Strahlmittel in den verschiedensten Verpackungsgrößen. Für alle Anlagen und Strahlmittel ist die bestmögliche Qualität der Maßstab. Mit einer hohen Fertigungstiefe und einem umfassenden Know-how rund um die Strahltechnik kann die SIGG Strahltechnik anspruchsvollste Kundenwünsche reaktionsschnell erfüllen. Das Unternehmen steht für Premiumqualität Made in Germany und beliefert Kunden aus den Branchen Medizintechnik, Maschinen- und Werkzeugbau, Uhren und Schmuck, Luft- und Raumfahrt sowie Handwerkbetriebe. Mit dem technischen Können und der fachlichen Kompetenz der über 20 Mitarbeiter behauptet sich das Unternehmen in einem zukunftsträchtigen Spezialmarkt.

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79798 Jestetten
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Die Welt zu Gast bei SLM Solutions in Lübeck

Internationales Anwender- und Distributorentreffen bei SLM Solutions

Die Welt zu Gast bei SLM Solutions in Lübeck

(NL/6944083865) Mitte März trafen sich über 100 Vertreter aus Industrieunternehmen, Forschungseinrichtungen und Handelsagenturen aus 25 Ländern zum internationalen Anwender- und Distributorentreffen in Lübeck. SLM Solutions GmbH, ein führender Anbieter von metallbasierter additiver Fertigungstechnologie im Bereich des selektiven Laserschmelzens (SLM), bot der SLM-Community eine optimale Plattform für den Erfahrungsaustausch. Im Mittelpunkt stand neben den Praxis- und Forschungsberichten der Wissens- und Ideenaustausch unter den Anwendern und Entwicklern.

Das Vortragsprogramm reichte von Praxisberichten der Anwender, u.a. zu den Themen Additive Fertigung von Aluminiumbauteilen, Herstellung von Teilen aus reinem Kupfer, und Selektives Laserschmelzen von Magnesium und seinen Legierungen, bis zu einem Bericht über technische Neuentwicklungen durch SLM Solutions in Kooperation mit Forschungseinrichtungen. In lebhaften und interessanten Diskussionen tauschten die zahlreichen, aus der ganzen Welt angereisten Anwender und Entwickler aus unterschiedlichsten Branchen ihre Erfahrungen untereinander aus und erlangten Kenntnis über die diversen Bereiche, in denen die Anlagen von SLM Solutions im Einsatz sind.

In seinem Grußwort betonte Ralph Müller-Beck, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein, das Zukunftspotential der Technologie des selektiven Laserschmelzens und das große Interesse der Landesregierung, innovative Unternehmen in Schleswig-Holstein zu fördern und zu unterstützen.

Für die weltweite Vernetzung und den Unternehmenserfolg sind solche Veranstaltungen immens wichtig. Das persönliche Gespräch mit den internationalen Kunden und Partnern untereinander stärkt die Gemeinschaft, schärft den Blick, weckt das Gespür für Neuentwicklungen und stärkt unsere Position im globalen Wettbewerb, fasst Dr. Markus Rechlin, Geschäftsführer der SLM Solutions GmbH zusammen. Stefan Ritt, Export Sales und Marketing Manager bei SLM Solutions ergänzt: Die Teilnehmer betonten den großen Nutzen dieses Treffens und machten deutlich, dass es ihnen eine wertvolle Erfahrung war. Dies ist eine schöne Bestätigung unser gemeinsamen Bestrebungen.

Über SLM Solutions GmbH
SLM Solutions GmbH, Lübeck, ist ein weltweit führender Anbieter von metallbasierter additiver Fertigungstechnologie, die heute häufig als „3D-Druck“ bezeichnet wird. Das Unternehmen blickt auf eine mehrere Jahrzehnte lange Innovationsgeschichte zurück. SLM Solutions konzentriert sich heute auf die Entwicklung, den Zusammenbau und den Vertrieb von Anlagen im Bereich des selektiven Laserschmelzens und des Vakuum- und Metallgießens. SLM Solutions beschäftigt derzeit über 80 Mitarbeiter an Standorten in Deutschland und den USA. Die Produkte werden weltweit von Kunden in der Luft- und Raumfahrt und in den Bereichen Energie, Gesundheit, Fahrzeugbau sowie in Forschungseinrichtungen angewendet. SLM Solutions steht für technologisch führende, innovative und hocheffiziente Anlagen.

Stefan Ritt
SLM Solutions GmbH
Roggenhorster Straße 9c
23556 Lübeck
Telefon: 0451 / 16082 0
Telefax: 0451 / 16082 250
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Walther Trowal: Rüstzeit beim Innenentgraten auf nahezu Null reduziert

Automatisiertes Innenentgraten hochwertiger Werkstücke: Geschlossener Kreislauf für das Be- und Entladen des Schleifminerals vereinfacht das Handling

Walther Trowal: Rüstzeit beim Innenentgraten auf nahezu Null reduziert

Die VG 25 Anlage mit der Schlauchpumpe, dem Vorratsbehälter für das Schleifmineral und dem Arbeitsbehälter (v.l.).

Für das Entgraten innenliegender Konturen von Werkstücken mit diffizilen und empfindlichen Werkstückkonturen zeigt Walther Trowal auf der Metav erstmals die neue VG 25 Anlage. Nachdem die bewährten MV-Anlagen den Aufwand für das Feinschleifen und Polieren bereits drastisch reduziert hatten, senkt die neue VG-Anlage mit ihrem geschlossenen Kreislauf des Verfahrensmittels jetzt zusätzlich die Rüstzeiten für das Be- und Entladen auf nahezu Null.

Die VG 25 Anlage entfernt Grate auch aus dem Inneren komplex geformter Werkstücke, die außerdem Stege, Rippen und schwer zugängliche Stellen aufweisen. Dabei bleiben diffizile Werkstückkonturen erhalten, feine Stege werden nicht zerbrochen und selbst Bohrungen bis herunter zu zwei bis drei mm Durchmesser lassen sich noch Innenbearbeiten.

Neu ist der geschlossene Handlings-Kreislauf des Verfahrensmittels. Mit ihm reduziert Walther Trowal als weltweit einziger Hersteller für dieses Verfahren den Zeitaufwand für das Bestücken und Entnehmen der Teile auf nahezu Null: Nach dem Entgraten wird das gesamte Verfahrensmittel automatisch abgesaugt, sodass das Werkstück einfach und sauber von der Magnetplatte abgenommen und ein neues eingesetzt werden kann.

Die erste VG-Anlage für das Innenentgraten von Bauteilen aus Titan oder Aluminium mit einem Gewicht von 30 bis 40 kg hat bewiesen, dass sie Teile in zwei bis vier Stunden automatisch entgratet werden, für deren Bearbeitung vorher eine Woche manueller Schleifarbeit erforderlich war.

Das Innenentgraten hochwertiger, sicherheitsrelevanter Bauteile, zum Beispiel von Hydraulik-Ventilblöcken in der Flugzeugindustrie, muss mit besonderer Sorgfalt ausgeführt werden, da Innengrate zum Versagen ganzer Systeme führen können. Hierfür hatten sich die MV-Anlagen bereits bewährt.

Der Handlingaufwand für das Bestücken des Arbeitsbehälters war bereits bei diesen Anlagen sehr gering, denn die Teile werden einfach mit einer Aufnahmevorrichtung auf die Magnetplatte gelegt und elektromagnetisch verspannt.

Im Vergleich mit dem AFM Druckfließ-Läppverfahren (Honverfahren) mit einer Schleifpaste und dem ECM Verfahren – dem elektrochemischen Entgraten – erfordert das Entgraten mit der MV 25 deutlich geringere Investitionen in die Maschine und die Rüsttechnik und reduziert die Verbrauchskosten drastisch.

Das als Schleifmittel verwendete Aluminiumoxid war jedoch eine Herausforderung für die Konstrukteure: Es eignet sich wegen der hohen Abrasivität ideal für das Entgraten, beansprucht aber gleichzeitig ebenso intensiv diejenigen Komponenten der Maschine, durch die es gepumpt werden muss – Pumpen, Rohrleitungen und Schlauchverbindungen. Um den Verschleiß bei der Förderung des Korund-Wasser-Gemisches zu minimieren, verwendet Walther Trowal hoch beständige Werkstoffe und eine Spezial-Schlauchpumpe.

Nachdem das Werkstück mit der Aufnahmevorrichtung in den Arbeitsbehälter eingesetzt ist, wird das System mit Wasser geflutet und das Schleifmineral mit Wasserüberschuss aus einem Vorratstank in den Arbeitsbehälter gepumpt. Am Schluss des Prozesses wird das Mineral zurückgepumpt. Damit sichergestellt ist, dass keine Körner im Werkstück bleiben, wird das System anschließend ohne Granulat mit Prozesswasser geflutet.

Hintergrund:
In die Multivibrator-Anlagen für das Feinschleifen und Polieren der Baureihen MV und VG ist eine Magnetplatte integriert, auf der die Werkstücke vorab auf einer Halterung montiert elektromagnetisch in ihrer Position gehalten werden. So erzielt Walther Trowal eine hohe Relativgeschwindigkeit zwischen dem Werkstück und den Schleifkörpern, denn die Werkstücke schwingen mit der hohen Frequenz des Arbeitsbehälters mit. Dies erhöht die Intensität jedes einzelnen Kontaktes zwischen den Schleifkörpern und der Werkstückoberfläche. Das Ergebnis: perfekt gereinigte Oberflächen und drastisch verkürzte Bearbeitungsdauer.

Herzstücke der Anlagen sind drei hochtourige – in Lage und Drehrichtung veränderbare – Unwuchtantriebe des Arbeitsbehälters. Sie erzeugen bei hoher Frequenz extrem kleine Schwingungsamplituden. Da die Schwingungen sich in ihrer Wirkungsrichtung überlagern, erreicht der Multivibrator MV hervorragende Bearbeitungsergebnisse auch an komplexen oder empfindlichen Werkstücken – und zwar gerade da, wo das herkömmliche Gleitschleifen bisher seine Grenzen hatte.
Bildquelle:kein externes Copyright

Über Walther Trowal

Walther Trowal konzipiert, produziert und vertreibt seit mehr als 80 Jahren modularisierte und individuelle Lösungen für vielfältige Herausforderungen der Oberflächentechnik.

Ausgehend von der Gleitschleiftechnik hat Walther Trowal das Angebotsspektrum kontinuierlich erweitert. Hieraus entstand eine Vielfalt von Anlagen und Dienstleistungen für das Vergüten von Oberflächen, das Gleitschleifen, das Reinigen, Strahlen und Trocknen von Werkstücken sowie das Beschichten von Kleinteilen.

Walther Trowal realisiert vollständige Systemlösungen: Durch Automatisierung und Verkettung unterschiedlicher Module passt Walther Trowal die Verfahrenstechnik optimal an die kundenspezifischen Anforderungen an. Dazu zählen auch Peripherieeinrichtungen wie die Prozesswassertechnik. Umfangreiche Serviceleistungen wie die Musterbearbeitung oder der weltweite Reparatur- und Wartungsservice runden das Programm ab.

Walther Trowal beliefert Kunden in unterschiedlichsten Branchen weltweit, so beispielsweise in der Automobil- und Flugzeugindustrie, der Medizintechnik und der Windenergieindustrie.

Walter Trowal GmbH & Co.KG
Christoph Cruse
Rheinische Str. 35-37
42781 Haan
+49.2129.571-0
c.cruse@walther-trowal.de
http://www.walther-trowal.de

VIP-Kommunikation
Regina Reinhardt
Süsterfeldstraße 83
52072 Aachen
+49.241.89468-24
reinhardt@vip-kommunikation.de
http://www.vip-kommunikation.de

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METAV 2014: SLM Solutions zeigt Additive Manufacturing auf der Rapid.Area

SLM Solutions auf der METAV vom 11.-15.3.2014, Halle 15, Stand B18

METAV 2014: SLM Solutions zeigt Additive Manufacturing auf der Rapid.Area

(NL/3694556849) SLM Solutions präsentiert erstmals auf der METAV die vollständige Prozesskette (Closed Loop) zur generativen Fertigung von der Datenerstellung über den Selective Laser Melting Vorgang bis zur Pulverrückgewinnung und Wiederaufbereitung. Der führende Hersteller generativer Fertigungssysteme] zeigt den aktuellen Entwicklungsstand in der SLM-Technologie am Stand B18 in Halle 15.

SLM Solutions greift das Motto der Messe smart solutions more efficiency auf. In Düsseldorf zeigen die Norddeutschen mit den Systemen zur generativen Fertigung vom Entwurf bis zum fertigen Produkt die gesamte Prozesskette auf. Das Unternehmen aus Lübeck gibt auf dem Stand B18 in Halle 15 mit einer SLM 280 HL Einblicke, wie die Herausforderung unterschiedlicher Losgrößen z.B. bei chirurgischen Instrumenten die Variantenvielfalt in der Medizintechnik kosteneffizient gelöst werden kann.

Dr. Markus Rechlin, Geschäftsführer der SLM Solutions GmbH: Wir verstehen uns als Wegbereiter und Impulsgeber in der Fertigungstechnik für viele Branchen vom Automobil- und Maschinenbau über die Medizin- bis zur Luft- und Raumfahrttechnik. Wir realisieren mit unseren Anlagen schnelles Umsetzen spezifischer Anforderungen komplexer Produkte mit Materialien wie Chrom-Kobalt, rostfreie Stähle oder Magnesium, die teilweise schwer zerspanbar sind, strenge Richtlinien erfüllen müssen, die gleichzeitig hauchdünn und dennoch robust sein müssen. Flexibel und effizient, bei gleichbleibend hohem Qualitätsstandard.

Einen weiteren Schritt, die additive Fertigungstechnik nochmals zu beschleunigen, ist SLM Solutions mit den neuen Anlagen zur automatischen Pulverrückgewinnung gegangen. Sie zeigen erneut die zukunftsweisende Technologie für produzierendes Gewerbe, Industrie, Forschung und Wissenschaft auf. In den generativen Fertigungsverfahren steckt ein enormes Potenzial für eine schnellere, wirtschaftlichere und nachhaltigere Fertigung.

Über SLM Solutions GmbH
SLM Solutions GmbH, Lübeck, ist ein weltweit führender Anbieter hochwertiger Anlagen additiver Fertigungsverfahren, die heute häufig als metallbasierte 3D-Drucktechnik bezeichnet wird. Das Unternehmen blickt auf mehr als 50 Jahre Erfahrung zurück. SLM Solutions konzentriert sich auf die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von Maschinen und Systemlösungen im Bereich des selektiven Laserschmelzens und des Vakuum- und Metallgießens. SLM Solutions beschäftigt derzeit über 70 Mitarbeiter an Standorten in Deutschland und den USA. Die Produkte werden weltweit von Kunden in der Luft- und Raumfahrt, im Kraftwerksbau, der Medizintechnik sowie der Automobilindustrie und in Forschungseinrichtungen angewendet. SLM Solutions steht für technologisch führende, innovative und hocheffiziente Systemlösungen.

Stefan Ritt
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23556 Lübeck
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Telefax: 0451 / 16082 250
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Rapid.Tech goes METAV: Messe Erfurt und VDW vereinbaren strategische Partnerschaft

Rapid.Tech goes METAV: Messe Erfurt und VDW vereinbaren strategische Partnerschaft

(ddp direct) (Erfurt/Hannover, 18. September 2013) Der Verein Deutscher Werkzeugmaschinen-fabriken e.V. VDW und die Messe Erfurt GmbH gehen eine langfristige Partnerschaft im Bereich generative Fertigung ein. Das haben VDW-Geschäftsführer Dr. Wilfried Schäfer und Erfurts Messechef Wieland Kniffka in einem gemeinsamen Memorandum festgelegt. Darin wird eine strategische Kooperation vereinbart mit dem Ziel, die Messeprojekte beider Partner METAV (VDW) sowie Rapid.Tech und FabCon 3.D (Erfurt) schrittweise zu verzahnen. Hintergrund ist der Einzug generativer Fertigungstechniken in die Massenproduktion. Was als Rapid Prototyping begann, entwickelte sich in mehreren Evolutionsstufen zum heutigen Additive Manufacturing, kurz AM. In Deutschland bildet die die Erfurter Kongressmesse Rapid.Tech dieses Themenfeld seit über 10 Jahren umfassend ab. Know-how, welches ab 2014 für die Aussteller der METAV in Düsseldorf zur Verfügung steht.

Ab März 2014 etablieren die Partner an beiden Standorten alternierende Veranstaltungsformate. Am Beginn der Zusammenarbeit steht der Bereich Medizintechnik, in Erfurt zentraler Schwerpunkt. In die Kooperation ist auch die jüngste Entwicklung der Messe Erfurt FabCon 3.D eingebunden, die sich im Mai 2013 als erste deutsche Messe professionell mit dem wachsenden Consumer-Markt im Trendsegment 3D-Druck befasste.

Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW e.V.: „Als führender Industrieverband haben wir die Aufgabe, unsere Unternehmen optimal auf neue Entwicklungen vorzubereiten. Die Kooperation zwischen dem VDW und der Messe Erfurt im Bereich generative Fertigung erfüllt diesen Anspruch optimal. Im Rahmen unserer Zusammenarbeit wollen wir die Messeprojekte METAV sowie Rapid.Tech/FabCon 3.D gegenseitig stärken und weiter entwickeln. Mit den neuen Kompetenzen im Bereich generative Fertigung ergänzen wir die METAV um ein Stück Zukunft.

Wieland Kniffka, Geschäftsführer der Messe Erfurt GmbH: „Die Messe Erfurt ist der einzige Messestandort, der sowohl die industrielle Nutzung des Additive Manufacturing abbildet, als auch gezielt private Anwender und Interessenten des 3D-Drucks anspricht. Diese Kompetenz können wir in die Partnerschaft mit dem VDW einbringen.“

Bereits zur METAV 2014 feiert die neue Messeallianz ihre Premiere. Unter dem Motto Rapid.Tech goes METAV wird sich die Erfurter Messe zum Thema Medizintechnik mit einer Sonderausstellung und einem umfangreichen Vortragsprogramm auf der Düsseldorfer Leitmesse vom 11. bis 15. März 2014 präsentieren. 2015 unterstützt der VDW die Messe Erfurt zur Rapid.Tech durch die Ausrichtung einer Sonderschau zum Thema Medizintechnik in Erfurt. Ab 2016 werden im Zweijahres-Rhythmus Rapid.Tech und FabCon 3.D als eigenständige Marken mit Ausstellung, Fachkongress und Anwendertagung in die METAV integriert.

Hintergrund

METAV – Etabliert seit 30 Jahren
Für viele europäische Kunden und Hersteller im Bereich der Metallbearbeitung ist die METAV Düsseldorf eine feste Größe und als das Branchenereignis seit über 30 Jahren etabliert. Mit dem Fokus auf Werkzeugmaschinen, Fertigungssystemen, Präzisionswerkzeugen, automatisiertem Materialfluss, Computertechnologie, Industrieelektronik und Zubehör präsentiert die METAV das vollständige Spektrum der Metallbearbeitung. Mit dieser internationalen Messe für Fertigungstechnik – bietet der VDW als Veranstalter Unternehmen, die vor allem den deutschen und den EU-Markt erreichen wollen, eine optimale Präsentationsplattform. Alle 2 Jahre nutzen rund 700 Aussteller und 40.000 Fachbesucher die internationale Fachmesse.

Rapid.Tech – Technik, Trends und Theorie
Die Rapid.Tech – Fachmesse und Anwendertagung für Rapid-Technologie in Erfurt ist seit über 10 Jahren eine der wichtigsten Informationsveranstaltungen im Bereich der generativen Fertigungsverfahren. Sie versteht sich als eine Plattform des Wissensaustausches zwischen Forschern, Entwicklern, Konstrukteuren und Anwendern. Die Veranstaltung ist geprägt durch einen gewachsenen Ausstellerstamm und durch die enge Verzahnung von Forschung im Fachkongress und praktischen Anwendungen in der parallelen Ausstellung. 2013 verzeichnete die Spezial-Veranstaltung über 1.500 Tagungs- und Ausstellungsgäste aus 16 Ländern. 70 Fachvorträge renommierter Referenten aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Rumänien, Schweiz und USA informierten Neueinsteiger und Experten über neueste Ergebnisse, Trends und Anwendungen additiver Technologien.

FabCon 3.D – Verbraucher im Blick
Die Premiere der FabCon 3.D im Mai 2013 stieß auf Anhieb auf deutschlandweite Resonanz. Als erste professionelle Messe öffnete sie die Welt des 3D-Drucks für Verbraucher. Alle maßgeblichen Unternehmen der noch jungen deutschen Branche waren in Erfurt dabei und präsentierten die aktuellen Trends und Errungenschaften dieses künftigen milliardenschweren Consumer-Marktes. Dazu stellten Marktführer aus den Niederlanden und den USA ihre Neuheiten vor.

VDW – Stimme der Industrie
Der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V. ist seit mehr als einem Jahrhundert die Stimme der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie. In Personalunion mit dem Fachverband Werkzeugmaschinen und Fertigungs-Systeme im VDMA vertritt er die Interessen der Branche gegenüber der Politik und anderen Industriezweigen. Als führender Wirtschaftsverband der Metallbearbeitung bietet er rund 120 Mitgliedsunternehmen ein umfassendes Dienstleistungsangebot. Der Fachverband Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme im VDMA vereint rund 290 Mitglieder. Die deutsche Werkzeugmaschinenbranche beschäftigt rund 69.000 Mitarbeiter und hatte 2012 ein Produktionsvolumen von 14,1 Milliarden Euro.

Messe Erfurt GmbH – Kompetenz in der Mitte
Seit ihrer Gründung 1997 hat sich die Messe Erfurt GmbH als Forum für Unternehmen, Experten und Verbraucher in der Mitte Deutschlands etabliert. Jährlich finden hier rund 200 Veranstaltungen mit über 7.000 Ausstellern und etwa 600.000 Besuchern statt. Die Messe Erfurt verfügt insgesamt über 25.070 Quadratmeter überdachte Ausstellungsfläche und 21.600 Quadratmeter Freigelände. Seit einigen Jahren hat sich die das Unternehmen mit erfolgreichen Kongressmessen im Technologiebereich einen Namen gemacht.

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Kontakt:
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Sylke Becker
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