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Alternative mikrobiotische Pflegeprodukte werden günstiger

Hightech-Verfahren der Mikrobiologie machen biobasierte Produkte günstiger und Antibiotika überflüssig

Alternative mikrobiotische Pflegeprodukte werden günstiger

Unternehmen wie BELANO medical bringen neue biobasierte medizinische Pflegeprodukte auf den Markt.

Um Infektionen wie Helicobacter pylori oder Hautkrankheiten wie Neurodermitis zu behandeln, könnten in vielen Fällen langfristig keine Antibiotika mehr nötig sein. Davon geht Dr. Bernd Wegener, Vorstandsvorsitzender der BELANO medical AG und stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie aus. Man könne heute Hightech-Verfahren aus der Mikrobiologie nutzen, um aus Mikroorganismen natürliche Wirkstoffe zu gewinnen und daraus Produkte zu entwickeln, die industrielle Antibiotika überflüssig machen.

Bei einer Präsentation in Berlin sagte Wegener: „Dank Biotechnologie-Forschung können wir heute viel leichter biobasierte medizinische Pflegeprodukte ohne Nebenwirkungen entwickeln.“ Damit werde sichergestellt, dass Betroffene zum Beispiel mit Hautkrankheiten oder Magen-Darm-Erkrankungen nicht nur alternativ, sondern auch besser und gesünder behandelt werden könnten.

„Die Philosophie, die dahinter steckt, ist eine Art Hilfe zur Selbsthilfe“ so Wegener. Die von BELANO vertriebenen Produkte setzen bei Menschen natürliche Regenerations- und Heilungsprozesse in Gang. In der Regel sorgen Extrakte aus spezifischen Milchsäurebakterien dafür, dass die Vielfalt aus guten Bakterien und Krankheitserregern in eine gesunde Balance komme.

Unternehmen wie die BELANO medical AG bieten damit „Lösungen für Probleme, die neu sind und für die es bislang keine Lösungen gibt, weil sie erst als Folge unserer Zivilisation aufgetaucht sind“. Dazu zählt Bernd Wegener Erkrankungen wie Diabetes, Neurodermitis, durch Helicobacter verursachte Gastritis sowie Infektionen durch multiresistente Keime.

Seit vergangenem Jahr vertreibt BELANO die vom Berliner Forschungsunternehmen Organobalance entwickelte Hautpflege-Serie „ibiotics“. Die Produktion der drei Hautpflege-Produkte wurde zwischenzeitlich soweit optimiert, dass Herstellungs-Kosten und damit auch die Verkaufspreise deutlich sinken.

Weitere Produkte sind bei BELANO in der Entwicklung: „ibiotics med“, ein Hautregulativ, das begleitend zur Neurodermitis-Therapie eingesetzt werden kann. Mit „ventrisana“ soll ein Mittel zur Vorbeugung und ergänzenden Behandlung von Helicobacter-Infektionen auf den Markt kommen. Ziel ist es die Produkte über Apotheken, Heilpraktiker, Ärzte und die eigene Online-Plattform anzubieten.

Das Unternehmen war im Jahr 2010 unter dem Namen Organobalance Medical AG von Dr. Bernd Wegener und der Mikrobiologin Prof. Dr. Christine Lang gegründet worden. Seit 2016 firmiert es unter dem Namen BELANO medical AG mit Sitz in Hennigsdorf bei Berlin.

Die BELANO medical AG nutzt für Medizin- und Pflegeprodukte Forschungsergebnisse aus der Mikrobiologie, basierend auf positiv wirkenden Mikroorganismen (sogenannten probiotischen Kulturen). Dabei werden neuartige Therapieansätze für Hautpflege, zur Prävention von Krankheiten und zur Unterstützung von Heilungsprozessen entwickelt und vermarktet. Auf diese Weise sollen neue Therapieoptionen für bisher nicht befriedigend behandelbare Indikationen entstehen. BELANO hat es sich zur Aufgabe gesetzt, die patentgeschützten Wirkstoffe und deren Produkte für jeden Menschen verfügbar zu machen. Das Unternehmen setzt dabei auf die nationale und internationale Zusammenarbeit mit größeren Partnern und Distributoren.

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Christine Lang neue Vizepräsidentin der Mikrobiologie-Vereinigung VAAM

Ziel: Mikrobiologie-Forschung zum Wohle der Gesellschaft in Produkte umsetzen

Christine Lang neue Vizepräsidentin der Mikrobiologie-Vereinigung VAAM

Christine Lang ist neue 1. Vizepräsidentin der Mikrobiologie-Vereinigung VAAM

Die Gründerin und Geschäftsführerin der Organobalance GmbH, Prof. Dr. Christine Lang, ist neue 1. Vizepräsidentin der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Die Mitgliederversammlung wählte die Unternehmerin und Wissenschaftlerin in Würzburg zur Nachfolgerin von Prof. Dr. Ruth Schmitz-Streit (Universität Kiel), die zur neuen Präsidentin der VAAM gewählt wurde. Seit 2013 gehörte Christine Lang als Vertreterin der Industriellen Mikrobiologie bereits dem Beirat der VAAM an.

Die VAAM umfasst mehr als 3.500 Mikrobiologen aus Wissenschaft und Industrie. Die Vereinigung wurde 1985 gegründet und fördert den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit ihrer Mitglieder. Ihr Ziel ist es Forschungsergebnisse der Mikrobiologie zum Wohl der Gesellschaft und der Umwelt umzusetzen – ein Plan, der auch die Mikrobiologin Christine Lang antreibt: „Ich will Ideen umsetzen und daraus Produkte marktnah entwickeln“, sagte sie vor ihrer Wahl. „Mit unserer Forschung wollen wir Lösungen zum Beispiel für gesundheitliche Herausforderungen finden.“ Dazu zähle unter anderem das Problem weltweit zunehmender Antibiotika-Resistenzen.

Christine Lang studierte Biologie an der Ruhr-Universität Bochum und an der University of Sussex. Nach ihrer Promotion arbeitete sie in der Industrieforschung, wechselte 1993 an die Technische Universität Berlin und habilitierte sich im Fach Mikrobiologie und Molekulargenetik. 2001 gründete sie das Biotechnologie-Unternehmen Organobalance. Lang ist Mitglied in Vorständen und Beiräten verschiedener Fach- und Berufsverbände und seit 2012 Vorsitzende des Bioökonomierates der Bundesregierung. Als Unternehmerin und Wissenschaftlerin hat sie bereits mehrere Auszeichnungen erhalten.

Die Organobalance GmbH ist ein Forschungs- und Entwicklungsunternehmen der Biotechnologie mit Standorten in Berlin und Flensburg. Es wurde 2001 gegründet und entwickelt Produkte auf Basis probiotischer Bakterienkulturen sowie Hefeproduktionsstämme für die industrielle Biotechnologie. Eines der bekanntesten Produkte ist Pylopass™, ein natürlicher Lactobacillus-Wirkstoff gegen das Magenbakterium Helicobacter pylori. Zu den Kunden zählen deutsche und internationale Unternehmen aus den Branchen Lebensmittel, Kosmetik, Futtermittel, Landwirtschaft und Pharma. Das Unternehmen verfügt über eine umfassende Sammlung von Hefe- und Milchsäurebakterien-Kulturen, die bis in die 1920-er Jahre zurückreicht. Geschäftsführerin Christine Lang lehrt außerdem als Professorin für Mikrobiologie und Molekulargenetik an der TU Berlin und wurde mit mehreren Unternehmer-Preisen ausgezeichnet. Sie ist zudem Vorsitzende des deutschen Bioökonomierates. Seit September 2016 gehört Organobalance zur dänischen Novozymes A/S.

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Jetzt alle Metagenome entdecken: GATC Biotech führt neuartige Services zur taxonomischen und funktionalen Analyse ein

Jetzt alle Metagenome entdecken: GATC Biotech führt neuartige Services zur taxonomischen und funktionalen Analyse ein

(Mynewsdesk) * Parallele Analyse von Bakterien, Archaean, Pilzen, Viren, und Protozoen einer beliebigen Probe
* INVIEW METAGENOME EXPLORE für die taxonomische Klassifizierung der Mikroorgansimen
* INVIEW METAGENOME ADVANCE bietet zusätzliche Informationen zu Antibiotika-Resistenz, Virulenzfaktoren und funktionellen Prozessen
Konstanz, Deutschland, der 02. November 2016: GATC Biotech AG, führender Anbieter von Genomanalysen und molekulardiagnostischen Dienstleistungen, hat heute INVIEW METAGENOME, eine neue Produktfamilie für die Metagenomanalyse, vorgestellt. Die neuen Dienstleistungen ermöglichen die Sequenzierung und Analyse aller Organismen einer Probe unabhängig ihrer taxonomischen Herkunft. Die funktionale Charakterisierung mikrobieller Gemeinschaften ermöglicht tiefergehende Erkenntisse für verschiedenste Anwendungsgebiete von der klinischen Forschung bis hin zu Umweltstudien. Selbst Bakterien, Archaean, Viren und Protozoen, welche bislang nicht durch Standardmethoden unterscheidbar waren, sind nun in der Analyse enthalten.

“Durch Sequenzierung der gesamten DNA einer Probe ermöglichen wir die Analyse der Zusammensetzung, Funktionsweise und Zweck von nahezu jedem Mikrobiom, welches ein Kunde untersuchen möchte,” sagt Dr. Yadhu Kumar, Head des BioIT Development bei GATC Biotech. “INVIEW METAGENOME bietet somit eine kosteneffiziente Möglichkeit das Verständnis von mikrobiellen Gemeinschaften zu verbessern. Neben klinischen Proben, zum Beispiel Stuhlproben, können die Produkte auf jede Art von Ausgangsmaterial wie Nahrungsmittel oder Umweltproben angewendet werden. Die Vielfalt an Organismen in einer Probe ist erstaunlich.”

INVIEW METAGENOME basiert auf NextGen-Sequenzierung (NGS) der gesamten DNA einer Probe. Die Amplifikation von Genmarkern ist nicht notwendig und liefert deshalb ein unverzerrtes Bild des Metagenoms. Für die Daten-Analyse werden aktualisierte Referenzdatenbanken verwendet, welche eine eindeutige Zuordnung der Organismen ermöglichen. INVIEW METAGENOME EXPLORE eignet sich hervorragend für die Charakterisierung von mikrobiellen Gemeinschaften. INVIEW METAGENOME ADVANCE bietet neben der taxonomischen und funktionellen Analyse, die Charakterisierung von Antibiotikaresistenz und Virulenzfaktoren.

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GATC Biotech ist Europas führender Anbieter von Sequenzierdienstleistungen und Bioinformatik. Seit mehr als zwei Jahrzehnten entwickelt das Familienunternehmen innovative und komplette Lösungen rund um DNA- und RNA-Sequenzierung, inklusive der bioinformatischen Auswertung. Die Aufträge aus Industrie und akademischer Forschung reichen dabei von einzelnen DNA-Proben bis hin zu komplexen Genomprojekten. Bis heute hat GATC Biotech über 6 Millionen Proben sequenziert, darunter zehntausende Genome von Pflanzen, Bakterien und anderen Organismen sowie hunderte von menschlichen Genomen.

Als zertifizierter Agilent und Illumina Service Provider bieten GATC Biotech Sequenzierungen auf allen führenden Technologien in den unternehmenseigenen Laboren an. Das nach ISO 17025 zertifizierte Genom und Diagnostic Centre mit Schwerpunkt auf der Next Generation Sequenzierung befindet sich im Firmenhauptsitz des Unternehmens in Konstanz. Köln bietet als logistische Drehscheibe den idealen Standort für das hauseigene Labor der Sanger Sequenzierung. Voll automatisierte Prozesse aller Labore garantieren die Einhaltung neuester und hochmodernster Qualitätsstandards. Weiterführende Informationen finden Sie auf der Firmenwebseite http://www.gatc-biotech.com

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Neue Wege der Abwassernutzung

(Mynewsdesk) Essen/Zwingenberg 20.01.2015. Emschergenossenschaft und BRAIN forschen an Möglichkeiten zur weiteren Nutzung von Abwasser durch biotechnologische Verfahren. Hierdurch soll unter anderem die Energieausbeute gesteigert sowie spezielle Öle für die Nutzung als Hochleistungsadditive in der Schmierstoffindustrie gewonnen werden. Die Untersuchungen werden im Rahmen der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten strategischen Allianz ZeroCarbFP (ZeroCarbon Footprint) gefördert. Parallel zu den Forschungsarbeiten mit dem Biotechnologie-Unternehmen BRAIN im Bereich Abwassernutzung ist die Emschergenossenschaft Gesamtkoordinatorin der über neun Jahre laufenden und 48 Mio. Euro schweren Allianz.

Kläranlagen sind die größten kommunalen Stromverbraucher. Zur Abwasserreinigung werden derzeit durchschnittlich 50 kWh an elektrischer Energie pro Person und Jahr benötigt. Umgerechnet auf den durchschnittlichen Stromverbrauch im Privatbereich entspricht dies etwa 5%. In absoluten Zahlen bedeutet dies ein Stromverbrauch von rund 4.2 TWh/Jahr für alle Kläranlagen in Deutschland. Zur Senkung der Betriebskosten, aber auch zur Schonung von Ressourcen setzen Kläranlagenbetreiber auf Techniken, die es erlauben den Energiebedarf zu reduzieren oder die Eigenenergieerzeugung zu steigern.

Im Rahmen der strategischen Allianz ZeroCarbFP wird die Nutzung von kohlenstoffreichen Abfallströmen zum Aufbau von funktionaler Biomasse erforscht. Das Themenfeld der Emschergenossenschaft mit dem Technologiepartner BRAIN verfolgt hierbei das Ziel, kohlenstoffreiche Abwässer für die Aufzucht spezieller ölbildender Organismen zu verwenden. Die hierdurch gewonnene Biomasse kann im Anschluss energetisch verwertet oder als Rohstoff zur Produktion von beispielsweise Hochleistungsadditiven in der Schmierstoffindustrie genutzt werden. Zur Nutzung dieses Rohstoffes werden die Synergien der Strategischen Allianz genutzt, in der u.a. auch die FUCHS Europe Schmierstoffe GmbH als Verwertungspartner vertreten ist.

Die bis heute gewonnen Erkenntnisse sind bereits sehr vielversprechend. Aus dem Abwasser einer ausgewählten Kläranlage der Emschergenossenschaft konnten Organismen isoliert werden, die von den Partnern aufgrund ihrer Eigenschaft zur hohen Lipidbildung als geeignet für weitere Untersuchungen bewertet wurden. Ein wesentliches Kriterium bei der Beurteilung ist eine Lipidbildungsrate von mehr als 20% der Biotrockenmasse. Neben speziellen Bakterien konnten auch eine Reihe von Hefen und Pilzen identifiziert werden, die das Potential zum Energie- und Rohstofflieferanten besitzen.

„Kläranlagen verrichten bei der Abwasserreinigung bereits einen sehr guten Dienst. Allerdings scheint ein hohes Verwertungspotential an ungenutzten Kohlenstoffverbindungen vorhanden zu sein, das wir im Rahmen von ZeroCarbFP versuchen zu erschließen. Hierdurch könnten die Betriebskosten weiter verringert und auch die Umwelt zusätzlich entlastet werden“, sagt Dr. Jochen Stemplewski, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft. „Zusammen mit der BRAIN AG versuchen wir neue Wege der Abwassertechnik und vor allem der Abwassernutzung zu eruieren und somit die Werte dieses Substrats weitestgehend auszuschöpfen. Die Einbindung der Biotechnologie bietet neue Chancen für die Siedlungswasserwirtschaft, wobei alle Risiken, die hiermit verbunden sein könnten, genau betrachtet und ausgeschlossen werden müssen.“ „Daher führen wir umfangreiche Nachhaltigkeitsuntersuchungen durch, in denen der Pfad entlang der gesamten Wertschöpfungskette verfolgt, geprüft und bewertet wird“, ergänzt Dirk Bogaczyk, Gesamtkoordinator der strategischen Allianz.

„Unsere BioArchive-Ressourcen, die wir auch als den „Werkzeugkasten der Natur“ bezeichnen, beheimaten ca. 30.000 gut charakterisierte, hoch diverse Mikroorganismen. Sie wurden bereits erfolgreich von uns nach Organismen durchmustert, die besonders gut eine große Menge sowie hohe Vielfalt an industriell relevanten Lipiden produzieren können. Trotzdem konnten wir diese im Rahmen der Kooperation bereits durch aus Kläranlageproben isolierte Organismen ergänzen“, beschreibt Dr. Guido Meurer, Unit Head Strain Development bei BRAIN, das systematische Vorgehen innerhalb der ZeroCarbFP. „Im nächsten Projektabschnitt sollen die Verfahren nun skaliert und einer industriellen Anwendung zugeführt werden.“

Die Emschergenossenschaft (gegründet 1899) bewirtschaftet zusammen mit dem Lippeverband (gegründet 1926) die Flusseinzugsgebiete von Emscher und Lippe. Beide Verbände zusammen bilden den größten Abwasserentsorger in Deutschland. Sie betreiben insgesamt 55 Kläranlagen und unterhalten rund 750 Kilometer Wasserläufe. Im Rahmen ihrer wasserwirtschaftlichen Aufgaben befassen sich die beiden Verbände auch eingehend mit Themen wie Energieeffizienz, Rohstoff-Rückgewinnung und Auswirkungen des Klimawandels.

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Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Lösungen. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 99 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Evonik Industries, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 116 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
Für seine wegweisenden Aktivitäten zur nachhaltigen Biologisierung der Chemieindustrie unter Verwendung des Werkzeugkastens der Natur für industrielle Prozesse wurde die BRAIN AG mit ihrem Vorstandsvorsitzenden, Dr. Holger Zinke, 2008 mit dem Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ausgezeichnet.

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ProcessNet in Aachen: Bäckerhefe in Chemie und Lebensmittelindustrie

ProcessNet in Aachen: Bäckerhefe in Chemie und Lebensmittelindustrie

erforscht Wirkung und Nutzen von Bakterien u.a. in Pharma, Kosmetik, Futtermittel und Lebensmittel

Dass Hefe nicht nur zum Backen benutzt wird, sondern eine wichtige Rolle in Biotechnologie, Lebensmittelherstellung und Chemie spielt, ist in Fachkreisen bekannt. In welchen Produkten und bei welchen Prozessen Hefe konkret eingesetzt wird, und welche Möglichkeiten aktuell erforscht werden, darüber berichtet Prof. Dr. Detlef Goelling von der Organobalance GmbH auf der Jahrestagung der Biotechnologen von „ProcessNet“ und „Dechema“, die vom 30. September bis 2. Oktober in Aachen stattfindet.

„Die Bäckerhefe ist ein robuster, etablierter und industriell bestens geeigneter Organismus, der zur Herstellung von Proteinen und anderen werthaltigen Stoffen genutzt werden kann“, erklärt Prof. Goelling vorab. Sie wird unter anderem bei der Produktion von Ethanol oder Bernsteinsäure eingesetzt, aber auch bei der Herstellung von Fruchtsäften.

In seinem Vortrag zeigt Detlef Goelling unter anderem Methoden, um Enzyme aus Bäckerhefe bei der weiteren Entwicklung und Herstellung auch im industriellen Stil effektiv nutzen zu können. Die Ergebnisse beruhen auf gemeinsamen Forschungen, an denen neben Organobalance die Technische Universität Berlin sowie Unternehmen wie die infoteam Software AG, Biosilta und Precision Sensing beteiligt sind.

Das Netzwerk „ProcessNet“ ist eine Initiative der Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie (DECHEMA) und der Gesellschaft für Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (VDI-GVC). Es umfasst Fachgruppen, Arbeitskreise und Gremien in den Gebieten Verfahrenstechnik, Chemieingenieurwesen und Technische Chemie.

Die ORGANOBALANCE GmbH gehört als Forschungs- und Entwicklungsunternehmen zu den Technologieführern im Bereich der so genannten probiotischen Bakterien. Hier werden Organismen für die industrielle Biotechnologie sowie eigene bio-basierte Produkte entwickelt. Das Unternehmen wurde 2001 von Prof. Dr. Christine Lang gegründet. An den Standorten in Berlin und Flensburg arbeiten rund 30 Beschäftigte für Unternehmen wie BASF und General Mills sowie weitere namhafte Kunden aus den Branchen Lebensmittel, Kosmetik, Futtermittel, Landwirtschaft und Pharma. Christine Lang und die ORGANOBALANCE wurden bereits mit mehreren Unternehmer-Preisen ausgezeichnet.

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Thomas Polakowski neuer Forschungsleiter bei Organobalance

Thomas Polakowski neuer Forschungsleiter bei Organobalance

Thomas Polakowski ist neuer Forschungsleiter bei der Organobalance GmbH in Berlin

Thomas Polakowski ist neuer Forschungsleiter beim Berliner Biotechnologie-Unternehmen Organobalance . Der 45-Jährige kam im Mai von der 3B Pharmaceuticals GmbH, wo er für Kundenprojekte und Technologie-Etablierung verantwortlich war. „Ich freue mich sehr, die Forschungsarbeiten im Bereich Metabolic Engineering und Screening bei der Organobalance zu gestalten und auch meine Management-Erfahrungen einzubringen“, sagt er.

Polakowski hat an der FOM Hochschule für Ökonomie & Management einen MBA-Abschluss absolviert und zuvor an der Technischen Universität Berlin Biotechnologie studiert und über Metabolic Engineering promoviert. Vor seinen Tätigkeiten in Berlin war Thomas Polakowski Laborleiter bei Aventis Research and Technologies in Frankfurt am Main.

„Seine ausgeprägte Expertise in der kundenorientierten Forschung und Entwicklung bedeutet eine exzellente Verstärkung für unser Team“, erläutert Prof. Dr. Christine Lang, Geschäftsführerin der Organobalance. Das Unternehmen hat sich auf die Erforschung und Verarbeitung probiotischer Wirkstoffe unter anderem für Pharmazie, Kosmetik, Tiernahrung und Kunststoff-Industrie und die gerichtete Entwicklung von Hefen für die industrielle Biotechnologie spezialisiert. Christine Lang lehrt außerdem als Professorin für Biotechnologie und Mikrobiologie an der TU Berlin. Sie ist darüber hinaus eine von zwei Vorsitzenden des Bioökonomierates der Bundesregierung. Bildquelle:kein externes Copyright

Die ORGANOBALANCE GmbH gehört als Forschungs- und Entwicklungsunternehmen zu den Technologieführern im Bereich der so genannten probiotischen Bakterien. Hier werden Organismen für die industrielle Biotechnologie sowie eigene bio-basierte Produkte entwickelt. Das Unternehmen wurde 2001 von Prof. Dr. Christine Lang gegründet. An den Standorten in Berlin und Flensburg arbeiten rund 30 Beschäftigte für Unternehmen wie BASF und General Mills sowie weitere namhafte Kunden aus den Branchen Lebensmittel, Kosmetik, Futtermittel, Landwirtschaft und Pharma. Christine Lang und die ORGANOBALANCE wurden bereits mit mehreren Unternehmer-Preisen ausgezeichnet.

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Medikamente aus Tieren und Pflanzen: Backhefe als Alternative

Medikamente aus Tieren und Pflanzen: Backhefe als Alternative

Christine Lang von Organobalance setzt bei Medikamenten auf nachhaltige Alternativen aus Bakterien und Hefe.

Der für Hautpflege und medizinische Anwendungen wichtige Wirkstoff Squalen muss nicht wie bisher aus Haifischleber gewonnen werden. Er kann auch mit Hilfe von Hefen hergestellt und natürliche Ressourcen dadurch geschont werden. Das gilt auch für Duftstoffe aus Walfett und pharmazeutisch wirksame Stoffe aus Pflanzen. Darauf hat die Berliner Wissenschaftlerin Prof. Dr. Christine Lang auf der internationalen Jahreskonferenz Mikrobiologie in Liverpool hingewiesen.

Auch Produkte, für deren Herstellung bislang fossile Rohstoffe oder andere nicht nachhaltige Quellen genutzt werden, können alternativ mit Hilfe von Bakterien und Hefen in mikrobiologischen und biotechnologischen Verfahren entstehen. Durch diese so genannte industrielle oder weiße Biotechnologie werden begrenzt vorhandene Rohstoffe optimal genutzt und zugleich Natur und Umwelt geschont, so Lang, die auch Vorsitzende des Bioökonomierates der Bundesregierung ist. Dies sei das Ziel von Biotechnologie und Bioökonomie.

Als Beispiel neben Squalen und anderen Terpenen nannte Christine Lang Bernsteinsäure, die mit Hilfe von Backhefe-Stämmen aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und als Ausgangsstoff für Kunststoffe genutzt wird. Wie bei der Herstellung von Bernsteinsäure benötigten zahlreiche herkömmliche chemische Synthesen hohe Temperaturen mit einem hohen Energieverbrauch und umweltschädlichen Lösungsmitteln. „Hier bieten biotechnologische Herstellungsverfahren in Hefen oft eine Ressourcen schonende und kostengünstige Alternative.“

Christine Lang ist Geschäftsführerin des Berliner Biotechnologie-Unternehmens Organobalance GmbH, das über mehr als 8.000 Hefe- und Milchsäurebakterienstämme verfügt. Hier wurden bereits natürliche Wirkstoffe gegen bakterielle Erkrankungen wie Karies sowie Magen- und Darmerkrankungen gefunden. „Die Natur bietet viele Möglichkeiten, die wir in der industriellen Herstellung von Produkten für den täglichen Gebrauch oder für die Behandlung und Prophylaxe von Krankheiten nutzen können“, so Prof. Lang. „Darum wollen und müssen wir diese positiven Eigenschaften von Mikroorganismen weiter erforschen.“ Bildquelle:kein externes Copyright

Die ORGANOBALANCE GmbH gehört als Forschungs- und Entwicklungsunternehmen zu den Technologieführern im Bereich der so genannten probiotischen Bakterien. Hier werden Organismen für die industrielle Biotechnologie sowie eigene bio-basierte Produkte entwickelt. Das Unternehmen wurde 2001 von Prof. Dr. Christine Lang gegründet. An den Standorten in Berlin und Flensburg arbeiten heute rund 30 Beschäftigte für Unternehmen wie BASF und General Mills sowie weitere namhafte Kunden aus den Branchen Lebensmittel, Kosmetik, Futtermittel, Landwirtschaft und Pharma. Christine Lang und die ORGANOBALANCE wurden bereits mit mehreren Unternehmer-Preisen ausgezeichnet.

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Biotechnologische Erschließung von Seltenen Erden: BRAIN und Seltenerden Storkwitz kooperieren

Biotechnologische Erschließung von Seltenen Erden: BRAIN und Seltenerden Storkwitz kooperieren

(Mynewsdesk) Zwingenberg und Chemnitz, 19.03.2014 – das Biotechnologieunternehmen BRAIN AG in Zwingenberg und das Bergbauunternehmen Seltenerden Storkwitz AG (SES) aus Chemnitz geben die Ausweitung einer strategischen Kooperation auf dem Gebiet der biotechnologischen Anreicherung von Seltenen Erden bekannt. Die beiden Partner verfolgen das Ziel, Vorkommen Seltener Erden unter Verwendung mikrobiologischer Verfahren nachhaltig zu erschließen. Erste erfolgversprechende Ergebnisse zur Anreicherung konnten bereits mit dem Seltenerden Metall Scandium erzielt und gesichert werden. Die SES verfügt über die exklusiven Nutzungsrechte an den Ergebnissen. Die Technologie soll nun einer breiten Anwendung zugeführt und somit auch an Dritte lizenziert werden.

Die Metalle der Seltenen Erden sind allgegenwärtig in den Gesteinen der Erdkruste. Sie reichern sich jedoch nur selten in wirtschaftlich interessanten Konzentrationen an. Zudem ist ihre Gewinnung oft mit unerwünschten negativen Begleiterscheinungen verbunden, die häufig eine Wirtschaftlichkeit der Projekte in Frage stellen.

BRAIN und SES beschreiten in der Anreicherungs- und der Gewinnungstechnologie nun alternative Wege. In der strategischen Kooperation stellt BRAIN ein umfangreiches „Bio-Archiv“ aus 30.000 Mikroorganismen zur Verfügung. Daraus werden Organismen identifiziert und isoliert, welche die Seltenen Erden spezifisch anreichern können. Die Organismensammlung wird laufend erweitert und speist sich unter anderem aus Proben, die der Explorationsarbeit der SES entstammen.

Die ersten, viel versprechenden, gemeinsam erzielten Ergebnisse haben die Parteien dazu bewogen, die strategische Kooperation in Zukunft auszuweiten. Die Partner setzen sich dabei zum Ziel, die bisher erarbeitete Technologie weiter zu verfeinern und zu skalieren. Mit dem neuen biologischen Verfahren erscheint eine Erschließung auch alternativer Seltenerd-Quellen möglich. Ein Teil des nun folgenden Forschungsvorhabens wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bis hin zur Realisierung einer Bio-Mining Pilotanlage gefördert. Die bereits auf dem Seltenerden-Element Scandium erarbeitete Technologie soll kurzfristig, z.B. durch Lizenzvergabe, einer breiten industriellen Nutzung zugeführt werden.

Dr. Jörg Reichert, Vorstand der SES AG, stellt fest: „Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg. Die Zusammenarbeit mit BRAIN hat aus unserer Sicht ein besonderes hohes Innovationspotential. Die biotechnologische Erschließung von Metallen ist im Bereich der Seltenen Erden ein Novum. Einen Einsatz auch Abseits der klassischen Seltenerd-Gewinnung, ist sehr gut vorstellbar, beispielsweise um Scandium aus Industrieabfällen und Haldenwässern zu gewinnen. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit BRAIN.“

„Mit dem Unternehmen Seltenerden Storkwitz AG haben wir einen strategischen Partner gefunden, der mit uns innovative Wege als Pionier bei der nachhaltigen Erzaufbereitung und der industriellen Gewinnung von Wertelementen einschlägt. Das hat uns auch dazu bewogen, eine Beteiligung an dem Bergbauunternehmen SES einzugehen“, betont Dr. Holger Zinke, Vorsitzender des Vorstandes der BRAIN AG. „Diese auf den ersten Blick ungewöhnliche strategische Kooperation ist ein weiterer Beleg für das Fortschreiten der Biologisierung von Industrien und für die wachsende Bedeutung der Bioökonomie für unsere Wirtschaft.“

„Im Zuge der Kooperation haben wir bereits eine Vielzahl von Mikroorganismen identifiziert und charakterisiert, die Seltene Erden direkt aus einer im klassischen Bergbauprozess anfallenden wässrigen Lösung anreichern können. Selbst dann, wenn die Ausgangskonzentration der Metalle in den Erzen sehr niedrig ist, gelingt es uns mit unserer Technologie, die Metalle in wirtschaftlich relevanten Quantitäten anzureichern“, freut sich Dr. Guido Meurer, Unit Head Microbial Production und Mitglied der Geschäftsleitung der BRAIN, über das erfolgreiche Erreichen der gesetzten Meilensteine.

Die Metalle der Seltenen Erden stellen für viele Hochtechnologieprodukte einen unverzichtbaren, weil kaum substituierbaren Rohstoff dar. Sie sind insbesondere für die Umsetzung der Energiewende – von Brennstoffzellen über energiesparende LED‘s bis hin zu Hochleistungsmagneten für Elektromotoren und Windrädern unerlässlich. Derzeit stammt der überwiegende Teil der Seltenen Erden Metalle aus China, das in den vergangenen 30 Jahren ein Monopol auf diese Rohstoffgruppe aufgebaut hat und somit Preis und Verfügbarkeit bestimmt. Sowohl die deutsche Bundesregierung als auch die EU-Kommission stufen die Seltenen Erden als strategisch wichtige Metalle ein, deren Versorgungssicherheit geopolitisch gefährdet ist. Auch innerhalb der deutschen Wirtschaft wird die Versorgung mit den Seltenen Erden als kritisch angesehen.

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Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Lösungen. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 80 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Evonik Industries, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 114 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
Für seine wegweisenden Aktivitäten zur nachhaltigen Biologisierung der Chemieindustrie unter Verwendung des Werkzeugkastens der Natur für industrielle Prozesse wurde die BRAIN AG mit ihrem Vorstandsvorsitzenden, Dr. Holger Zinke, 2008 mit dem Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ausgezeichnet.

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Biotechnologie für einen Umbau des Wirtschaftssystems

Deutsch-Französischer Workshop in Berlin: Ersatz fossiler Rohstoffe ist möglich

Biotechnologie für einen Umbau des Wirtschaftssystems

Prof. Dr. Christine Lang ist Mikrobiologin und Vorsitzende des Bioökonomierats der Bundesregierung.

Kunststoffe aus Hefe oder Wirkstoffe aus Milchsäurebakterien sollen in Europa schon bald Alltag werden. Dafür hat sich die Vorsitzende des Bioökonomierates der Bundesregierung, Prof. Dr. Christine Lang, bei einem deutsch-französischen Symposium in Berlin ausgesprochen. Das Ziel von Bioökonomie sei nicht weniger als der Umbau des Wirtschaftssystems durch den weitgehenden Verzicht auf den Einsatz fossiler Rohstoffe.

„Wir haben noch längst nicht alle Mechanismen der Natur erkannt“, erklärte Christine Lang. „Aber das, was wir wissen, können und sollten wir schon heute in großem Umfang nutzen und umsetzen.“ Und das bedeute, nachwachsende Rohstoffe als Basis für die wirtschaftliche Umsetzung in Produkte zu nutzen, die bisher noch gar nicht verfügbar sind oder aus Erdöl und anderen fossilen Rohstoffen entstehen. Der Biotechnologie komme dabei eine wichtige Rolle zu. „Sie ist der Treiber der Innovation in der Bioökonomie“, so Prof. Lang, die mit der Organobalance GmbH in Berlin selbst ein Biotechnologieunternehmen führt.

Dort haben Wissenschaftler unter anderem herausgefunden, wie mit Hilfe von Mikroorganismen natürliche Bernsteinsäure für biologische Kunststoffe entsteht. „Chemie muss mit biologischen und biotechnologischen Prozessen neu gedacht werden, denn daraus können völlig neue Produkte und Materialien entstehen“, so Christine Lang. Beispiele wurden bereits im Sommer 2013 bei der Vorstellung der Bioökonomie-Strategie der Bundesregierung präsentiert, eine Motorabdeckung aus biologischem Kunststoff etwa, oder ein Kleid, das zu einem Fünftel aus Milchproteinen entstand.

An dem bilateralen Symposium unter dem Titel „Perspektiven der wissensbasierten Bioökonomie: Herausforderungen und Lösungen für die Zukunft“ nahmen neben Wissenschaftlern und Mitgliedern des Bioökonomierates Vertreter von Wirtschaft und Politik aus Deutschland und Frankreich teil. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Französischen Botschaft und dem Netzwerk BioTOP Berlin-Brandenburg. Bildquelle:kein externes Copyright

Die ORGANOBALANCE GmbH gehört als Forschungs- und Entwicklungsunternehmen zu den Technologieführern im Bereich der so genannten probiotischen Bakterien. Hier werden Organismen für die industrielle Biotechnologie sowie eigene bio-basierte Produkte entwickelt. Das Unternehmen wurde 2001 von Prof. Dr. Christine Lang gegründet. An den Standorten in Berlin und Flensburg arbeiten heute rund 30 Beschäftigte für Unternehmen wie BASF und General Mills sowie weitere namhafte Kunden aus den Branchen Lebensmittel, Kosmetik, Futtermittel, Landwirtschaft und Pharma. Christine Lang und die ORGANOBALANCE wurden bereits mit mehreren Unternehmer-Preisen ausgezeichnet.

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Allgemein

molis vt Mikrobiologie live in multi-site!

Mit der molis vt Mikrobiologie ist ein weiterer, zentraler Baustein der Produktfamilie molis vt
live!

molis vt Mikrobiologie live in multi-site!

Die erste molisvt Mikrobiologie – Installation wurde am 07.10.2013 pünktlich um 08:00 Uhr
im B+V Laborzentrum GmbH in Paderborn gestartet.

Nach dem Echtstart der molis vt Standard Analytik und Transfusionsmedizin sowie der molis vt channel online-Anforderungen zum 01.07.2013, hat nun die molis vt Mikrobiologie den Routinebetrieb aufgenommen.

Die B+V – Standorte Paderborn und Marsberg betreuen 4 direkt angebundene Krankenhäuser sowie umfangreiche Einsendungen aus externen Krankenhäusern und Laborgemeinschaften. Täglich erreichen ca. 5500 Proben beide Standorte. Die Anforderungen und Befundanzeigen sowie das dezentrale Probenmanagement der angebundenen Krankenhäuser erfolgen für die Standard-Analytik, die Transfusionsmedizin und nun auch für die Mikrobiologie online über den molis vt channel, der im Patientenkontext direkt aus den jeweiligen KIS-Systemen aufgerufen wird.

Die neue Organisation, nun auch mikrobiologische Anforderungen online zu erhalten, ist für die Abteilung der Mikrobiologie eine ganz neue Erfahrung, da bislang jeder Auftrag manuell über eine Anforderungskarte im Laborsystem erfasst werden musste. Die nun vorhandene Möglichkeit, die mikrobiologischen Proben am Standort Paderborn fast vollautomatisiert in den Arbeitsworkflow zu übernehmen, bietet den Mitarbeitern des Labors deutliche Erleichterungen in der täglichen Routine und schafft neue Freiräume. So kann der Blick wieder vermehrt auf das „Wesentliche“, nämlich die qualitative Auswertung von Patientenmaterialien, gerichtet werden.

Trotz Systemstart wurde die tägliche Routine bereits am ersten Tag ohne Verzögerungen absolviert; und, was fast ebenso wichtig ist, den Anwendern macht schon jetzt das tägliche Arbeiten mit der molis vt Mikrobiologie richtig Spaß. Aus Sicht maßgeblicher Anwender ist es „die modernste, papierlos gesteuerte Mikrobiologie in einer Multisite Einrichtung“.

Innovative Software for Medical Laboratories.

Kontakt:
vision4health Laufenberg & Co.
Natascha Lauber
Oechsli 07
8807 Freienbach
+41 55 417 44 00
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