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Klassiker in Neuauflage

Ihre Wegweiser durch das Lohnsteuerjahr 2018 !

Klassiker in Neuauflage

Zum 01.01.2018 traten zahlreiche Änderungen im Sozialversicherungs- und Steuerrecht in Kraft. Die neuen Stollfuß-Ratgeber informieren Sie präzise und kompakt und verschaffen Ihnen einen Überblick zu allen Rechtsänderungen:

ABC des Lohnbüros 2018
Ratgeber inklusive Zugang
zur Online-Datenbank,
kartoniert, 1.128 Seiten,
Preis EUR 92,-
ISBN 978-3-08-317818-7

Der Ratgeber ABC des Lohnbüros bietet ausführliche Erläuterungen und Hilfestellungen zu allen Fragen der Lohn- und Gehaltsabrechnung, zugänglich über zahlreiche Suchbegriffe von A wie Abfindungen bis Z wie Zuschläge. Mit der rechtsgebietsübergreifenden Darstellung werden die maßgebenden Grundlagen des Lohnsteuerrechts, des Sozialversicherungsrechts und des Arbeitsrechts dargestellt.

Darum geht es:
– ABC-Form mit über 1.000 Stichworten zur schnellen Recherche
– Praxisbezogene und leicht verständliche Darstellungsweise mit zahlreichen Beispielen und Schaubildern
– Kennzeichnung der verschiedenen Sachverhalte hinsichtlich Lohnsteuer- und Sozialversicherungspflicht
– Kostenloser Aktualisierungsdienst und Newsletter-Benachrichtigung zu Änderungen nach Erscheinen des Werkes

Autoren
Dipl.-Finw. Klaus Mader (Regierungsoberamtsrat a.D.), Detlef Perach (Nds. FinMin), Rainer Voss (AOK Rheinland/Hamburg) und Dr. Andreas Imping, RA, FA für Arbeitsrecht

Mini-Jobs, Aushilfen, Teilzeit 2018
Ratgeber, 39. Auflage,
488 Seiten, kartoniert,
Preis EUR 57,-
ISBN 978-3-08-317618-3

Finden Sie das für Ihre Belange passende Beschäftigungsverhältnis aus steuerlicher, sozialversicherungs- und arbeitsrechtlicher Sicht. Neben der Darstellung der relevanten Beschäftigungsverhältnisse (u.a. Haushaltshilfen, Rentner, Schüler und Studenten) klärt ein umfassendes Lexikon auch Einzelfragen.

Darum geht es:
– Gesamtdarstellung der Beschäftigungsverhältnisse
– Entscheidungshilfen zu den Beschäftigungsformen
– Umfassendes Lexikon für Einzelfragen
– Mit Anträgen und Musterverträgen

Autoren
Andreas Abels, AOK Rheinland; Dietmar Besgen, Richter am Arbeitsgericht a.D.; Wolfgang Deck, Oberamtsrat; Rainer Rausch, Oberkirchenrat

Schnellübersicht Sozialversicherung 2018 (Melderecht)
Ratgeber, 62. Auflage,
368 Seiten, kartoniert,
Preis EUR 57,-
ISBN 978-3-08-314118-1

Kernstück des Ratgebers ist eine Übersicht zur Beurteilung der wesentlichen Personenkreise in allen Beschäftigungsvarianten hinsichtlich der sozialversicherungsrechtlichen Fragen einer Versicherungspflicht bzw. Versicherungsfreiheit.

Darum geht es:
– Übersichtliche Darstellung zu den Personenkreisen in tabellarischer Form
– Hinweise und Querverweise zu den einzelnen Sozialversicherungszweigen
– Informationen zum Meldeverfahren
– Aktuelle Bestimmungen zu den Beitragsgruppen

Autor
Manfred Geiken, Oberverwaltungsrat, AOK Rheinland/Hamburg, Düsseldorf

Schnellübersicht Sozialversicherung 2018 (Beitragsrecht)
Ratgeber, 7. Auflage,
320 Seiten, kartoniert,
Preis EUR 57,-
ISBN 978-3-08-314506-6

Der Ratgeber informiert umfassend über die beitragsrelevanten Aspekte. Neben den Grundlagen der Beitragsberechnung aus laufendem Arbeitsentgelt werden auch Sonderfälle (z.B. Einmalzahlungen, Altersteilzeit) sowie beitragsrechtliche Besonderheiten einzelner Beschäftigungsverhältnisse (z.B. Studenten, Mehrfachbeschäftigungen) dargestellt.

Darum geht es:
– Beitragsberechnung aus dem relevanten Arbeitsentgelt
– Beitragsgruppen
– Beitragsabrechnung gegenüber Sozialversicherungsträgern
– Darstellung von Sonderregelungen (z.B. bei Auszubildenden, beschäftigten Rentner)

Autor
Manfred Geiken, Oberverwaltungsrat, AOK Rheinland/Hamburg, Düsseldorf

Reisekosten 2018
Ratgeber, 65. Auflage,
270 Seiten, kartoniert,
Preis EUR 54,-
ISBN 978-3-08-311018-7

Dieser umfassende Ratgeber erleichtert Ihnen die Reisekostenabrechnung sowie Vorsteuerberechnung und informiert Sie über die lohn-/einkommensteuerliche sowie umsatzsteuerliche Behandlung von Reisekosten, Bewirtungskosten und Dienstwagengestellung sowie von betrieblich veranlassten Geschenken.

Darum geht es:
– Für Berater und Unternehmer – schnell und einfach Rechtssicherheit finden
– Reisekostenabrechnung und Vorsteuerberechnung nach aktuellen Werten
– Zahlreiche Beispiele und Übersichten zu Inlands- und Auslandsreisen
– Tabellen zu den Reisekostensätzen (Inland und Ausland) und Entfernungskilometern (Inland und Europa)
– Erläuterungen zu den formalen Anforderungen an Aufzeichnungen

Autor
Praxisgerecht bearbeitet von Wolfgang Deck, Oberamtsrat im Bundesministerium der Finanzen

Stollfuß Medien mit Sitz in Bonn wurde 1913 als Fachverlag gegründet und zählt heute zu einem der bundesweit führenden Medien- und Softwarehäusern mit Kernkompetenz in den Bereichen Steuern, Wirtschaft und Recht. Stollfuß Medien bietet eine breite Palette an Fachliteratur an. Eine Fülle von Online-Fachdatenbanken für die mobile Recherche und effiziente Software-Komplettlösungen für Steuerberater, Wirtschaftsbüros, die gewerbliche Wirtschaft und Unternehmenssteuerabteilungen runden das breite Leistungsspektrum ab.

Kontakt
Stollfuß Medien GmbH & Co.KG
Carsten Priesel
Dechenstr. 7
53115 Bonn
0228/724-0
marketing@stollfuss.de
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Rentenansprüche

Frauen in der Versorgungsfalle

Rentenansprüche

txn-a. (Bildquelle: @auremar/Fotolia)

txn-a. In vielen Ehen in Deutschland geht es noch klassisch zu: Frauen kümmern sich um den Haushalt und die Kinder. Ihre Männer sorgen für das Einkommen und die Rente. Altersvorsorge? Die überlässt jede dritte Frau in Deutschland ihrem Mann. Die Folgen werden oft unterschätzt: Für Frauen klafft die Versorgungslücke im Ruhestand besonders weit auseinander – Altersarmut droht.

Das Prinzip der gesetzlichen Rentenversicherung ist im Grunde simpel: Je länger und je mehr Beiträge ein Versicherter in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt, desto höher wird die Rente. Da Frauen rund 22 Prozent weniger Geld verdienen als ihre männlichen Kollegen, sind ihre Beiträge in die Rentenkasse niedriger. Hinzu kommen Jobpausen und Teilzeitjahre, in denen Frauen sich der Familie widmen, um die Kinder kümmern oder Angehörige pflegen. Die Folgen: Im Durchschnitt kommen Frauen auf 15 Versicherungsjahre weniger als Männer und erhalten mit durchschnittlich 645 Euro nur knapp 40 Prozent der Rente der Männer, die von knapp 1.600 Euro ausgehen dürfen.

Petra Timm, Arbeitsmarktexpertin von Randstad weiß: „Frauen sind beim Thema Altersvorsorge mehrfach benachteiligt. Die enorme Lücke in der gesetzlichen Altersvorsorge zwingt zum Umdenken. Frauen, die im Alter genügend Geld zum Leben haben möchten, müssen sich jetzt mit dem Thema Geldanlage und privater Finanzplanung auseinandersetzen.“

Besonders wichtig: Frühzeitig mit einer zusätzlichen Altersvorsorge beginnen. Ein Vertrag über vermögenswirksame Leistungen kann schon mit dem Ausbildungsvertrag abgeschlossen werden. Und weitermachen – auch wenn das Geld knapp ist, wenn beispielsweise das Kind auf der Welt ist. Hilfreich ist, dass Versicherungen Babypausen in ihre Modelle aufgenommen haben. So lässt sich in Zeiten der Kindererziehung der Betrag aussetzen. Nach wie vor gilt, dass die Riesterrente für viele verheiratete Frauen eine ideale Einsteiger-Variante ist. Zulagen für Kinder erhöhen die Rendite und können selbst dann in Anspruch genommen werden, wenn man nicht arbeitet.

Was viele nicht wissen: Auch mit Minijobs ist eine Absicherung für das Alter möglich. Geringfügig entlohnte Mitarbeiterinnen profitieren hier von einer betrieblichen Altersvorsorge, mit der sie eine Förderung in gleicher Höhe wie Angestellte erhalten.

„Eine Patentlösung bei der Altersvorsorge gibt es nicht, aber viele gute Ansätze. Auf die Ehe als Versorgungsmodell ist jedoch kein Verlass. Wichtig ist, dass Versicherungen immer auch auf die Frau ausgestellt werden. Sonst steht sie im Ernstfall ohne etwas da“, fasst Petra Timm von Randstad zusammen.

Randstad – Die Nummer 1 in Deutschland.
Mit durchschnittlich rund 57.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in etwa 300 Städten ist Randstad der führende Personaldienstleister in Deutschland. Beschäftigt und gesucht werden Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen, vom Industriemechaniker über Buchhalter und kaufmännische Mitarbeiter bis hin zu Ingenieuren oder IT-Spezialisten. Während der wechselnden Einsätze in Kundenunternehmen sammeln die Arbeitnehmer von Randstad wertvolle Praxiserfahrungen und lernen verschiedene Unternehmen, Aufgabengebiete und Kollegen kennen. Für viele ist die Beschäftigung bei Randstad auch ein Sprungbrett in den Traumjob: Im Schnitt werden rund 30 Prozent der überbetrieblichen Mitarbeiter vom Kundenunternehmen übernommen.

Kontakt
Randstad Deutschland
Catherine Fouchard
Helfmann-Park 8
65760 Eschborn
06196 4082701
cathrine.fouchard@randstad.de
http://randstad.de

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Worktender die App für Studentenjobs

WAS IST WORKTENDER? – DIE JOB-APP VON DER SIE MEHR ERWARTEN DÜRFEN.
FINDEN SIE SCHNELL BEWERBER FÜR IHRE ANGEBOTENEN JOBS.

Suchen Sie nach Studenten oder Aushilfskräften? Mit Worktender finden Sie den passenden Bewerber.Kostenlos inserieren und

Worktender die App für Studentenjobs

Die Job App von der Sie mehr erwarten dürfen

WORKTENDER – die App für Studentenjobs

WORKTENDER ist eine App um besonders Studenten schnell und unkompliziert Nebenjobs zu vermitteln. Oder andersherum: Arbeitgeber finden schnell und einfach Studenten um ihre Aushilfsstellen zu besetzen.
Die Produktidee überzeugt durch ihre Einfachheit. Bewerber müssen nicht ellenlange Profile erstellen um sich als Aushilfe in der Industrie, in einem Cafe oder einer Kneipe zu bewerben. Kontaktdaten, Profilbild und ein Foto des Lebenslaufs des Bewerbers enthält für die Arbeitgeber ausreichend Infos um über eine zeitweise Beschäftigung oder die Einladung zum persönlichen Kennenlernen zu entscheiden.
Ein weiterer Vorteil: Der Arbeitgeber selbst muss sich nicht per App durch die Bewerbungen wühlen, sondern bekommt alle aktuellen Bewerbungen per E-Mail zugeschickt. Dieser Service von WORKTENDER ist kostenlos. Sowohl für Studenten auf der Suche nach Nebenjobs, als auch für Firmen auf der Suche nach Minijobbern sind die Prozesse in der neuen App WORKTENDER kinderleicht und unkompliziert.

Die beiden StartUp-Unternehmer Max Anzile (24) und Thilo Plikat (27) spielen gemeinsam seit einigen Jahren Basketball. Max unterstützte schon damals kleinere Unternehmen im Social-Media Umfeld. Vor allem ausgefallene Marketingideen und kreativen Konzepte war sein Erfolgsgeheimnis. Thilo Plikat versuchte sich parallel zum Studium mit einer digitalen Werbeagentur. Beide konnten schnell feststellen, dass ihre Ideen bei ihren Auftraggebern ankamen und beschlossen gemeinsame Sache zu machen.
Weil sich die beiden Jungunternehmer immer wieder über unübersichtliche Mails mit Jobangeboten ärgerten und sie sich deshalb auch bei einer der etablierten Promotionsagentur beschwerten, entstand die Idee das Problem mit einer selbst entwickelten App zu lösen.
Beide hatten bereits Erfahrungen mit diversen Studentenjobs gesammelt, hatten Erfahrung mit Bewerbungsprozessen und Vorstellungsgesprächen. Gerade, wenn die Kasse der Studenten sehr knapp war, war es schwer und mühsam kurzfristig einen Minijob über die diversen Angebote im Internet zu finden und vor allem zu bekommen. Die Suche war aufwändig, die Selektion zeitraubend und die telefonische Bewerbungsarie oft peinlich und wenig plausibel. Es war eine Jobsuche, die sich neben dem Studium nur schwer und kompliziert managen lies.

Die Idee für die WORKTENDER-App war geboren. Also entwickelten die beiden Tüftler in etlichen „Brainstorming Sessions“ sowie während eines StartUp-Weekends am Strascheg Center of Entrepreneurship ihre App-Idee weiter. Ihre Idee präsentierten die beiden Jungunternehmer auf dem StartUp-Weekend so gut, dass sie zu Gewinnern des Seminars gekürt wurden.
Wie so oft, war es von der Idee bis zum Start ein langer, holpriger Weg. Was theoretisch leicht aussieht, ist in der tatsächlichen Umsetzung immer wieder schwerer als gedacht oder gar nicht machbar.
Vor allem durch die Selbstfinanzierung von WORKTENDER war äußerste Seriosität und Offenheit gegenüber den Partnern sehr wichtig, denn ein Bankkredit stand für die Jungunternehmer nicht zur Debatte. Insbesondere beschäftigten sich die StartUp-Unternehmer mit der Reduktion der Entwicklungskosten. Sie konnten es sich nicht leisten in Funktionen zu investieren, die zwar plausibel erschienen aber dem Kunden oder dem User keinen echten Mehrwert boten.
Maximilian Anzile und Thilo Plikat folgten deshalb von Anfang an dem Prinzip des Lean Startup. Sie kommunizierten und diskutierten deswegen schon früh und immer wieder mit potentiellen Kunden, sprich Arbeitgebern, sowie Usern, ihren Kommilitonen an der Universität. Und sie orientierten sich an dem großen Mathematiker Einstein. Dein Satz „In der Einfachheit liegt die höchste Vollendung“ wurde zum Motto und Ziel der jungen Unternehmer.
Viele der Kundenwünsche waren sehr spezifisch, Anforderungen oder auch Bedenken sehr komplex. Den gemeinsamen Nenner zu finden war, so erinnern sie sich heute, in den ersten Monaten nicht einfach und es war „wahnsinnig schwer“ im Voraus herauszufinden, welche Funktionen „nice to have“ oder wirklich notwendig waren.
Bei allem Research kam irgendwann der Punkt, an dem Thilo Und Maximilian ihre Ideen in Form eines MVP, eines minimal funktionsfähigen Produktes, testen mussten. Es war sehr schwer für Beide die individuellen, eigenen Vorstellungen zurückzustellen. Auf manche pfiffige Funktion musste verzichtet werden um die Idee schnell und günstig auf den Markt zu bringen. Nur damit war aber ein echtes und valides Kunden- und Userfeedback für das innovative Produkt zu bekommen, dass jetzt in der finalen WORKTENDER-App zum Tragen kommt.
Nach dem Launch der WORKTENDER-App geht der Blick weiter in die Zukunft: Prinzipiell ist die WORKTENDER-App für alle entwickelt worden, die an ihrem schnell und unkompliziert einen Studentenjob oder auch Nebenjob suchen. Zunehmend machen sich Thilo und Maximilian heute aber auch über die vielen jungen Flüchtlinge Gedanken, denen ihr Produkt helfen könnte, eine erste Beschäftigung zu finden. Bei den Arbeitgebern haben sie dabei vor allem auf die Gastronomie, Event- und Promotionsagenturen und das Handwerk ein Auge geworfen. Denn gerade dort ist der Bedarf, unkompliziert Mitarbeiter auf Zeit zu finden, sehr groß.
www.worktender.de

Was ist WORKTENDER?
Deine App die Dir Jobs serviert.
Du suchst nach einem Studentenjob, Praktikum oder einfach nur einen kurzfristigen Job um etwas Geld zu verdienen?

Dann bewirb dich täglich auf neue Jobs in deiner Gegend, so schnell und einfach wie bei einer Dating App. So hast du neben Beruf oder Studium die Möglichkeit dir deinen Traum zu verdienen – den Urlaub am Strand, die teuren Designerschuhe oder die durchzechte Nacht mit Freunden. Denn wir machen es dir einfach einen Job zu finden und Geld zu verdienen, auch wenn es mal schnell gehen muss

Firmenkontakt
Worktender UG (haftungsbeschränkt)
Maximilian Anzile
Lily-Braun-Weg 15
80637 München
+49-(0)152-26228589
anzile@worktender.de
www.worktender.de

Pressekontakt
Ramstetter Medienberatung GbR c/o Rettig Media GmbH
Michael Ramstetter
Baierbrunnerstrasse 3
81379 München
+49 (0)89 – 122 23 62 – 30
michael@ramstetter.de
http://www.medienberatung-muenchen.com/

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Familien in der Klemme – Probleme bei der Kinderbetreuung

Mitwohnen.org – Wohnen gegen Mithilfe im Haushalt

Familien in der Klemme - Probleme bei der Kinderbetreuung

Wohnen gegen Hilfe

Vergebliche Suche vieler Familien nach einem Au Pair.
Mitwohnen.org hilft ihnen durch eine Wohnpartnerschaft aus der Patsche.

Familien, die ein Aupair aufnehmen wollen, haben immer ein Zimmer oder sogar eine Einliegerwohnung frei, denn ein eigenes Zimmer ist die Voraussetzung, um überhaupt ein Aupair engagieren zu können.
Oft scheitern die Bemühungen aber, denn die Wunschaupairs aus Westeuropa gibt es nicht, und die aus Georgien, der Ukraine usw. machen sich rar, weil sie englischsprachige Länder bevorzugen. Außerdem würde meist die gewünschte Hausgaufgabenbetreuung mangels genügender Deutschkenntnisse ausfallen.
Die Wege und Modalitäten bei Aupairs sind lang und kompliziert: Sprachtest, Visum, Kaution, Ausländer- und Sozialrecht mit Versicherungspflicht, Urlaub, Sprachschule usw.

Dabei gibt es eine viel einfachere Lösung, nämlich die Zimmervermietung zu niedriger Miete gegen Mitanpacken rund um den Haushalt, also bei der Wohnung, dem Haus, dem Garten und bei der Versorgung des Nachwuchses.
Während ein Aupair ausschließlich zur Kinderbetreuung eingesetzt werden darf, von leichter Hausarbeit mal abgesehen, so wäre hier alles Mögliche denkbar. Auch nach der Oma dürfte gesehen, der Rasen gemäht und das Pferd gefüttert werden. Das heißt aus Sicht der Familien, dass sie an allen möglichen Fronten entlastet werden könnte.
Und all das ohne irgendwelche gesetzlichen Fallstricke, nur aufgrund eines einfachen Mietvertrages.

An wen wendet sich das Angebot?
Zum einen an junge Leute in der Ausbildung, im Studium, aber durchaus auch an ältere, bis hin zu Senioren, die Erfahrung mit Kindern haben, sich auskennen und an einer günstigen Miete interessiert sind.
Zum anderen natürlich an Familien, die zahllose, ganz unterschiedliche alltäglichen Aufgaben zu bewältigen haben.

Vorteile:
– kein Behördendschungel, kein Auslandsamt, keine Wartezeit, denn es wird nur ein erweiterter Mietvertrag mit Rechten und Pflichten abgeschlossen, die in einer gesonderte Vereinbarung festgehalten werden. .
– Natürlich können dem Wohnpartner auch Aufgaben übertragen werden, zu denen Aupairs nicht eingesetzt werden dürfen, z.B. die Betreuung der Großeltern mit leichten Aufgaben wie Einkaufen, Begleitung, Vorlesen, Gesellschaft usw.
– Bei entsprechendem Zeitaufwand, kann die Vermietung auch auf einen Minijob ausgeweitet werden. Beispielsweise durch Einsatz im Geschäft o.ä.

Die Webseite bringt beide Parteien in Wohnpartnerschaften zusammen.
http://mitwohnen.org

Übrigens: Eine „Schwesterseite“, die sich an reisefreudige, abenteuerlustige Ältere richtet, ist http://elderpair.com

Verlag und Betreiber diverser Reiseseiten und Jugendportale. Gründung 1984 mit dem Schwerpunkt des Buchprogramms auf Sachthemen wie Jobs, Praktika, Aupair, Freiwilligendiensten.
Ferner gibt es auch Reiseführer und Reiseberichte, darunter den einzigen aktuellen Interrailführer auf dem deutschsprachigen Markt. In letzter Zeit wurde das Programm auch um Autobiographien erweitert.

interconnections medien & reise e.K.
Georg Beckmann
Schillerstr. 44
79102 Freiburg
0761 700 650
info@interconnections.de
http://interconnections-verlag.de

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Worauf Abiturienten beim Jobben achten sollten

Ab wann sind Lohnsteuer und Sozialabgaben fällig?

Worauf Abiturienten beim Jobben achten sollten

Abiturienten beim Jobben

Es gibt viele gute Gründe für Abiturienten, nach bestandener Prüfung ein paar Monate zu jobben: die Urlaubskasse für die geplante Weltreise auffüllen, erste Berufserfahrungen sammeln, die Wartezeit bis zum Studium oder zum Ausbildungsbeginn nutzen. Allerdings erhalten die ehemaligen Schüler dabei nicht nur einen Einblick in die Arbeitswelt selbst, sondern auch in die vielen Vorgaben rund um Jugendschutz, Steuern und Sozialversicherungspflicht. Die D.A.S. Rechtsschutzversicherung gibt eine kleine Starthilfe.

Gerade erst die Abiprüfungen geschafft und jetzt gleich wieder etwas lernen? Vielen Abiturienten ergeht es so, wenn sie sich für die Zeit zwischen Schule und Ausbildung oder Studium einen Job suchen. Denn plötzlich müssen sie sich mit Themen wie Lohnsteuer, Sozialabgaben und Steuererklärung beschäftigen. Und die noch nicht volljährigen Abiturienten sollten auch noch das Jugendarbeitsschutzgesetz beachten. „Das hört sich meist komplizierter an als es ist“, beruhigt Michaela Zientek, Juristin der D.A.S. Rechtsschutzversicherung.

Ab wann dürfen nicht volljährige Abiturienten wie lange arbeiten?
Für Jugendliche zwischen 15 Jahren und der Volljährigkeit, die nicht mehr vollzeitschulpflichtig sind, gilt: Sie dürfen zwischen 6 Uhr und 20 Uhr bis zu acht Stunden täglich im Rahmen der 5-Tage-Woche arbeiten. Für bestimmte Bereiche gibt es Ausnahmen für Jugendliche ab 16 Jahren, beispielsweise im Gaststätten- und Schaustellergewerbe (bis 22 Uhr) oder in der Landwirtschaft (ab 5 Uhr oder bis 21 Uhr). Die D.A.S. Expertin ergänzt: „Samstags und sonntags gilt ein Beschäftigungsverbot, doch auch hier gibt es Ausnahmen, etwa im Gaststätten- und Schaustellergewerbe, in Krankenhäusern und im Verkauf – zum Beispiel in einer Bäckerei.“

Ohne Steuer und Sozialabgaben
Den wenigsten Aufwand rund um Steuern und Sozialabgaben haben Abiturienten, wenn sie eine „geringfügige Beschäftigung“ ausüben. Das sind die sogenannten Minijobs. Sie unterteilt man in geringfügig entlohnte und kurzfristige Beschäftigungen. Die Rechtsexpertin der D.A.S. erklärt den Unterschied: „Eine geringfügig entlohnte Beschäftigung ist eine mit bis zu 450 Euro bezahlte Tätigkeit. Eine kurzfristige Beschäftigung ist ein Aushilfsjob, der auf maximal zwei Monate oder 50 Arbeitstage innerhalb eines Kalenderjahres begrenzt ist. Eine kurzfristige Beschäftigung gilt zusätzlich nur dann als geringfügig, wenn die Bezahlung entweder unter der 450 Euro-Grenze bleibt oder der Job nicht „berufsmäßig“ ausgeübt wird. Das bedeutet, die Sicherung des Lebensunterhalts darf nicht allein durch diese einzelne Tätigkeit stattfinden.“ Vorsicht ist bei mehreren Minijobs geboten: Die Einnahmen bzw. Arbeitsstunden werden innerhalb der Bereiche „geringfügig bezahlte“ und „kurzfristige Minijobs“ jeweils zusammengezählt und dürfen insgesamt die jeweiligen Grenzen nicht überschreiten! Diese Jobs haben für Abiturienten den Vorteil, dass sie weiterhin bei ihren Eltern krankenversichert sein können. Übrigens: Ein ab dem 1. Januar 2013 aufgenommener dauerhafter 450 Euro-Job unterliegt der Rentenversicherungspflicht, von der man sich jedoch befreien lassen kann.

Die 1. Lohnsteuererklärung?
Wer mehr als bei einem 450 Euro-Job verdient oder einer nicht mehr kurzfristigen Beschäftigung nachgeht, muss Sozialabgaben wie Arbeitslosen-, Pflege, Kranken- und Rentenversicherung zahlen. Zudem geht die Lohnsteuer vom Gehalt ab. „Das gilt übrigens auch für ein Praktikum“, ergänzt die D.A.S. Juristin. Für den jugendlichen Arbeitnehmer bedeutet das: die erste eigene Lohnsteuererklärung! Allerdings erhält er die gezahlte Lohnsteuer wieder zurück, solange sein Einkommen unter dem Freibetrag von 8.354 Euro im Jahr bleibt. Wichtig für Abiturienten, die später eine Ausbildung beginnen: Ihr Jahreseinkommen setzt sich aus dem Gehalt für den Aushilfsjob und für die Ausbildung zusammen! Bis 2012 galt für jobbende Jugendliche auch noch eine Einkommensgrenze, oberhalb der das Kindergeld entfiel. Diese Grenze gibt es nicht mehr.
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Wussten Sie, dass…? Die D.A.S. Expertin Michaela Zientek klärt auf!
Tipps für Abiturienten beim Jobben

– Für nicht volljährige Abiturienten gilt: Sie dürfen zwischen 6 Uhr und 20 Uhr bis zu acht Stunden täglich im Rahmen der 5-Tage-Woche arbeiten. Ausnahmen gibt es für Jugendliche ab 16 Jahren u.a. im Gaststätten- und Schaustellergewerbe (bis 22 Uhr) oder in der Landwirtschaft (ab 5 Uhr oder bis 21 Uhr). Samstags und sonntags gilt ein Beschäftigungsverbot, mit Ausnahmen z.B. im Gaststätten- und Schaustellergewerbe, in Krankenhäusern und im Verkauf – etwa in einer Bäckerei.

– Den wenigsten Aufwand rund um Steuern und Sozialabgaben haben Abiturienten, wenn sie eine „geringfügige Beschäftigung“ ausüben. Das sind die sogenannten Minijobs, also geringfügig bezahlte (450 Euro) und kurzfristige Beschäftigungen.

– Ein ab dem 1. Januar 2013 aufgenommener dauerhafter 450 Euro-Job unterliegt der Rentenversicherungspflicht, von der man sich jedoch befreien lassen kann.

– Wer mehr als 450 Euro im Monat verdient oder einer nicht mehr kurzfristigen Beschäftigung nachgeht, muss Sozialabgaben wie Arbeitslosen-, Pflege, Kranken- und Rentenversicherung zahlen. Zudem geht die Lohnsteuer vom Gehalt ab.
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Diese und weitere Verbraucherthemen finden Sie unter www.ergo.com/verbraucher. Weitere Informationen zur Rechtsschutzversicherung finden Sie unter www.das.de/rechtsportal.

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Die D.A.S. ist Europas Nr. 1 im Rechtsschutz. Gegründet 1928, ist die D.A.S. heute in beinahe 20 Ländern in Europa und darüber hinaus vertreten. Die Marke D.A.S. steht für die erfolgreiche Einführung der Rechtsschutzversicherung in verschiedenen Märkten. 2013 erzielte die Gesellschaft im In- und Ausland Beitragseinnahmen in Höhe von 1,2 Mrd. Euro. Die D.A.S. ist der Spezialist für Rechtsschutz der ERGO Versicherungsgruppe und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.das.de

D.A.S. Rechtsschutzversicherung
Dr. Claudia Wagner
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„Den Kindern zuliebe: Minijob für Mütter“ ERGO Verbraucherinformation

Wie sieht es mit der Rente aus?

"Den Kindern zuliebe: Minijob für Mütter" ERGO Verbraucherinformation

ERGO Verbraucherinformation – Minijob für Mütter

Lanfassung:

Die eigenen Kinder in ihren ersten Lebensjahren intensiv zu erleben und zu begleiten: Für viele junge Eltern ist das eine der größten Freuden des gemeinsamen Lebens. So verzichten gerade viele Mütter lange auf eine vollständige Rückkehr ins Berufsleben, selbst wenn die Kinder schon größer sind. Der Kompromiss zwischen Familie und Beruf ist dann häufig eine geringfügige Beschäftigung – oft aber mit negativen Auswirkungen auf die spätere Rente. Tatjana Höchstödter, Vorsorgeexpertin bei ERGO, und Herbert Nowak, Experte für betriebliche Altersversorgung bei ERGO, räumen mit dem gängigen Vorurteil auf, dass Minijobberinnen nicht für die eigene Rente vorsorgen können.

Die Rückkehr in den Beruf ist für Mütter wegen fehlender Nachmittagsbetreuung und gleichzeitig steigenden Anforderungen in der Schule oft schwierig. Das zeigen auch die Zahlen: Die Arbeitszeit von Frauen hat sich in den vergangenen Jahren stark reduziert. Gleichzeitig stieg die Zahl der geringfügig Beschäftigten, der sogenannten Minijobberinnen, mit einem Verdienst von maximal 450 Euro kontinuierlich: Im Jahr 2012 übten 4,6 Millionen Frauen eine solche Beschäftigung aus, 2003 waren es noch knapp 3,7 Millionen. Doch wie sieht es bei diesem geringen Einkommen mit der Altersvorsorge aus? Und welche Vorsorgestrategien machen für Minijobberinnen Sinn?

Welche gesetzlichen Rentenansprüche haben Minijobberinnen?

Geringfügig Beschäftigte unterliegen zwar seit 1. Januar 2013 automatisch der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung. Aber: Minijobber haben nur eine sehr geringe Rente zu erwarten. Tatjana Höchstödter, Vorsorgeexpertin bei ERGO, zeigt dies an einem Beispiel: „Eine Frau, die mehr als 30 Jahre lang ausschließlich in einem Minijob auf 450 Euro-Basis arbeitet, kann später voraussichtlich nur auf rund 130 Euro Rente im Monat zurückgreifen.“ Ein finanzielles Polster für das Alter lässt sich nur mit einer zusätzlichen Vorsorge aufbauen. Doch viele Minijobberinnen haben Bedenken, ob sie sich das bei dem geringen Gehalt überhaupt leisten können.

Private Rentenvorsorge bei Minijob: Ist das finanzierbar?

„Das A und O ist die richtige Planung“, weiß die Vorsorgeexpertin von ERGO und rät: „Ideal für Minijobberinnen ist die Riester-Rente, besonders für Mütter.“ Leider wissen nur wenige 450 Euro-Jobber, dass sie einen Anspruch auf die Förderung einer Riester-Rente haben, bedauert Tatjana Höchstödter: „Dabei ist die Riester-Rente auch für Sparer geeignet, die nur über geringe finanzielle Spielräume verfügen. Gerade Familien mit Kindern und Geringverdiener profitieren von den hohen staatlichen Zulagen.“ Konkret bedeutet das: Pro Jahr gibt es zusätzlich 154 Euro vom Staat und für jedes Kind noch einmal 185 Euro – bei Kindern, die 2008 und später geboren wurden, sogar 300 Euro. Je nach Verdienst müssen nur geringe Mindestbeträge entrichtet werden: Ausreichend sind jährlich vier Prozent des Vorjahreseinkommens, mindestens aber 60 Euro. Außerdem kann das Riester-Sparen zusätzliche attraktive Steuervorteile bringen, wenn etwa der Ehemann gut verdient. Denn die Beiträge dürfen bei der Steuererklärung als Sonderausgaben geltend gemacht werden – und das bis zu einer Höhe von 2.160 Euro jährlich. Bei Riester reichen also bereits geringe Eigenbeiträge, um für den Ruhestand vorzusorgen.

Betriebliche Altersversorgung bei Minijob – wann ist das möglich?

„Eine weitere Möglichkeit für Minijobber bietet die betriebliche Altersversorgung – wenn sie sich in einem langfristigen Beschäftigungsverhältnis befinden“, ergänzt Herbert Nowak, Experte für betriebliche Altersversorgung bei ERGO. Tatsächlich weiß nur jeder dritte Arbeitnehmer zwischen 16 und 70 Jahren, dass er einen Anspruch auf betriebliche Altersversorgung hat – so das Ergebnis einer im Auftrag von ERGO durchgeführten repräsentativen Umfrage von Ipsos*. Auch für Minijobber gilt demnach: Obwohl sie keine Sozialabgaben zahlen müssen, haben sie in Deutschland ein gesetzliches Anrecht auf die sogenannte Gehalts- oder Entgeltumwandlung. Der Experte von ERGO erklärt: „Hier erlaubt der Gesetzgeber, einen Teil des Gehalts unversteuert in eine betriebliche Altersversorgung umzuwandeln.“ Der umgewandelte Betrag darf im Jahr 2013 die Grenze von maximal 232 Euro monatlich nicht übersteigen. Das heißt: Das Gesamtgehalt des Minijobbers darf auf maximal 682 Euro monatlich oder 8.184 Euro jährlich steigen. Ab Beginn der Versicherung hat der Arbeitnehmer dann ein uneingeschränkt unwiderrufliches Bezugsrecht auf die Leistungen aus der Versicherung. Somit bleiben dem Arbeitnehmer, zum Beispiel bei einem Jobwechsel, die bis zum Ausscheiden erreichten Leistungen in jedem Fall erhalten. Allerdings gilt: Bei mehreren Jobs ist die Gehaltsumwandlung nur einmal möglich und zwar nur im Rahmen des ersten Arbeitsverhältnisses. Bedingung für die Nutzung der Gehaltsumwandlung ist eine entsprechende Ergänzung zum Arbeitsvertrag, die sogenannte Umwandlungsvereinbarung mit dem Arbeitgeber. Herbert Nowak hat einen guten Rat, um eine sichere Altersversorgung aufzubauen und gleichzeitig den Status des Minijobbers zu erhalten: „Arbeitnehmer können ihre Arbeitszeit ausbauen und den Mehrbeitrag in eine betriebliche Altersversorgung investieren. So müssen sie nicht auf Gehalt verzichten und können mit zusätzlicher Arbeitszeit ihre Altersversorgung finanzieren. Das durch die zusätzlichen Stunden erzielte Gehalt fließt dann steuer- und sozialabgabenfrei in eine Direktversicherung. So verringert sich auch die Bemessungsgrundlage für die pauschalen Arbeitgeberbeiträge zur Renten- und Krankenversicherung.“ Davon haben beide Seiten etwas: Für den Arbeitgeber verringern sich die Kosten pro Arbeitsstunde. Und der Arbeitnehmer kann eine sichere kapitalgedeckte Altersvorsorge aufbauen.

*Quelle: Ipsos i:Omnibus™

Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 5.835

Kurzfassung:

Minijob für Mütter: Wie sieht es mit der Rente aus?

Altersvorsorge für geringe Einkommen

-Welche gesetzlichen Rentenansprüche haben Minijobber?
-Welche Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge haben geringfügig Beschäftigte?
-Können Minijobber riestern?
-Ist eine betriebliche Altersversorgung auch für Minijobber möglich?

Der Kompromiss zwischen Familie und Beruf ist für viele Mütter häufig eine geringfügige Beschäftigung – oft aber mit negativen Auswirkungen auf die spätere Rente. Geringfügig Beschäftigte unterliegen zwar seit 1. Januar 2013 automatisch der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung. Aber: Sie haben eine sehr geringe Rente zu erwarten. Ein finanzielles Polster für das Alter lässt sich nur mit einer zusätzlichen Vorsorge aufbauen. Ideal für Minijobberinnen ist die Riester-Rente, besonders für Mütter. Leider wissen nur wenige 450 Euro-Jobber, dass sie einen Anspruch auf die Förderung einer Riester-Rente haben, bedauert Tatjana Höchstödter, Vorsorgeexpertin bei ERGO: „Dabei ist die Riester-Rente auch für Sparer geeignet, die nur über geringe finanzielle Spielräume verfügen. Gerade Familien mit Kindern und Geringverdiener profitieren von den hohen staatlichen Zulagen.“ Je nach Verdienst müssen nur geringe Mindestbeträge entrichtet werden. „Eine weitere Möglichkeit für Minijobber bietet die betriebliche Altersversorgung – wenn sie sich in einem langfristigen Beschäftigungsverhältnis befinden“, ergänzt Herbert Nowak, Experte für betriebliche Altersversorgung bei ERGO. Tatsächlich weiß nur jeder dritte Arbeitnehmer zwischen 16 und 70 Jahren, dass er einen Anspruch auf betriebliche Altersversorgung hat – so das Ergebnis einer im Auftrag von ERGO durchgeführten repräsentativen Umfrage von Ipsos*. „Hier erlaubt der Gesetzgeber, einen Teil des Gehalts unversteuert in eine betriebliche Altersversorgung umzuwandeln“, weiß der ERGO Experte. Der umgewandelte Betrag darf im Jahr 2013 die Grenze von maximal 232 Euro monatlich nicht übersteigen. Herbert Nowak hat einen guten Rat, um eine sichere Altersversorgung aufzubauen und gleichzeitig den Status des Minijobbers zu erhalten: „Arbeitnehmer können ihre Arbeitszeit ausbauen und den Mehrbeitrag in eine betriebliche Altersversorgung investieren. So müssen sie nicht auf Gehalt verzichten und können mit zusätzlicher Arbeitszeit ihre Altersversorgung finanzieren. Das durch die zusätzlichen Stunden erzielte Gehalt fließt dann steuer- und sozialabgabenfrei in eine Direktversicherung.“ Der Arbeitnehmer kann so eine sichere kapitalgedeckte Altersvorsorge aufbauen.

*Quelle: Ipsos i:Omnibus™

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ARAG Verbrauchertipps

– Rentenversicherung bei Minijobs
– Fehlender Glaube rechtfertigt keine Absage
– Falsche Pleitegerüchte sind strafbar

Düsseldorf, 12.03.2013

Rentenversicherung bei Minijobs
So erwerben die Beschäftigten Ansprüche auf das volle Leistungspaket der Rentenversicherung mit vergleichsweise niedrigen eigenen Beiträgen. Da der Arbeitgeber für eine geringfügig entlohnte Beschäftigung bereits den Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung in Höhe von 15 Prozent des Arbeitsentgelts zahlt, ist nur die geringe Differenz zum allgemeinen Beitragssatz von 18,9 Prozent im Jahr 2013 auszugleichen. Das sind 3,9 Prozent Eigenanteil für den Minijobber. Alternativ zur vollen Rentenversicherungspflicht können sich Minijobber von der Versicherungspflicht in der Rentenversicherung befreien lassen. Laut ARAG Experten muss der Beschäftigte dem Arbeitgeber schriftlich mitteilen, dass er die Befreiung von der Versicherungspflicht wünscht. Dann entfällt der Eigenanteil des Minijobbers und nur der Arbeitgeber zahlt den Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung. Hierdurch verlieren Minijobber allerdings die Ansprüche auf einen Großteil der Leistungen. Wer sich nicht befreien lässt, erwirbt durch die Beschäftigung vollwertige Pflichtbeitragszeiten in der Rentenversicherung.

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Fehlender Glaube rechtfertigt keine Absage
Kirchliche Einrichtungen haben oft mit Atheisten oder Konfessionslosen ihre Probleme. Häufig wollen sie anders denkende oder glaubende Mitarbeiter nicht akzeptieren. Das jedoch stellt eine Diskriminierung dar, geben ARAG Experten zu bedenken und verweisen auf ein aktuelles arbeitsgerichtliches Urteil. In dem Fall hatte sich ein Mann als Intensivpfleger bei einem Krankenhaus beworben, das von der katholischen Kirche getragen wird. Die Klinik lehnte die Bewerbung ab. Der Grund: Der Mann sei nicht Mitglied in einer Religionsgemeinschaft. Der Bewerber fühlte sich diskriminiert und klagte auf eine Entschädigung in Höhe von drei Bruttomonatsgehältern, die er bei dem Krankenhaus verdient hätte. Die Richter gaben dem Mann Recht. Es liege eine Diskriminierung vor. Die Religionsgemeinschaft dürfe sich nicht auf ihren verfassungsrechtlichen Sonderstatus berufen, wenn sie nur auf die formelle Mitgliedschaft in einer Religionsgemeinschaft abstelle. Nach ihren eigenen Vorgaben dürfe sie nur bei der Besetzung von Stellen im pastoralen, katechetischen sowie im erzieherischen Bereich und bei leitenden Aufgaben die Mitgliedschaft in der Kirche verlangen. Bei allen übrigen Stellen reiche es aus, dass der Bewerber fachlich geeignet ist, die übertragenen Aufgaben gewissenhaft erfüllt und den Zielen der Einrichtung zustimmt (ArbG Aachen 2 Ca 4226/11).

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Falsche Pleitegerüchte sind strafbar
Jeder weiß, welch verheerende Folgen Pleitegerüchte für eine Firma haben. Umso schlimmer, wenn sie wider besseres Wissen gestreut werden, z. B. von Geschäftspartnern. Und laut ARAG Experten illegal! Wer eine Firma wider besseres Wissen als insolvent bezeichnet, kann sich strafbar machen (OLG Koblenz, Az.: 2 Ss 68/12). In einem konkreten Fall stellte ein Mann einen Insolvenzantrag gegen ein Unternehmen, das ihm 2 Mio. Euro schuldete. Begründung: Die Firma könne die Schuld nicht begleichen. Tatsächlich hatte er schon 1,35 Mio. Euro erhalten, der Rest war noch gar nicht fällig. Die Verdrehung der Tatsachen kommt den Mann jetzt eventuell teuer zu stehen. Das Oberlandesgericht (OLG) entschied nämlich, dass es sich bei der Denunziation um eine „falsche Verdächtigung“ handelt und damit um eine Straftat.

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Der ARAG Konzern ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz. Die ARAG versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand auch über die leistungsstarken Tochterunternehmen im deutschen Komposit-, Kranken- und Lebensversicherungsgeschäft sowie die internationalen Gesellschaften und Beteiligungen in 13 weiteren europäischen Ländern und den USA – viele davon auf führenden Positionen in ihrem jeweiligen Rechtsschutzmarkt. Mit knapp 3.500 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von knapp 1,5 Milliarden EUR.

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Allgemein

Berufstätigkeit der Frau bester Schutz vor Frauen- und Kinderarmut

Minijobs führen viele Frauen in finanzielle Not

Stuttgart, 08. März – Zum Internationalen Frauentag fordert der Caritasverband Rottenburg-Stuttgart von der Politik eine solide Gesetzesgrundlage, damit Frauen mit Kindern ein berufliches Standbein auf- und ausbauen können. Dies sei der effektivste Schutz vor Armut. Angesichts der vielen Frauen in Not, die tagtäglich die Beratungsstellen der Caritas aufsuchten, werde deutlich: Gerade das Unterbrechen der Erwerbsbiografie und Minijobs tragen dazu bei, dass viele Frauen in Deutschland in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Dabei müssten zunehmend Frauen das Einkommen in der Familie absichern, sei es, weil der Partner arbeitslos oder krank werde oder ein Einkommen für den Unterhalt der Familie einfach nicht ausreiche.

Insbesondere nach einer Trennung oder Scheidung verschärfe sich die Situation für Frauen: hier verpflichte der Gesetzgeber mit dem Unterhaltsrecht die Frau zu einer eigenständigen Existenzsicherung. Nach mehrjähriger Familienphase seien die Chancen auf dem Arbeitsmarkt allerdings oft schlecht für die Frauen bei einer Trennung. Auch Minijobs böten keine Alternative: durch sie lasse sich der Lebensunterhalt nicht abdecken, zumal die Frauen auch oft Kinder mitversorgten. „Viele Frauen landen dann in der Armut, und mit ihnen ihre Kinder. Das ist leider die traurige Realität, die auch in den Caritas-Beratungsstellen immer wieder deutlich wird“, erklärt Caritasdirektor Prälat Wolfgang Tripp.

Kinderarmut sei auch in Baden-Württemberg in sehr vielen Fällen ein Phänomen, das aufgrund von Mütterarmut entstehe. „Als katholischer Wohlfahrtsverband müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass sich die Familien wandeln.“ Von der Normalfamilie könne immer seltener ausgegangen werden. Neue Familienmodelle wie die Ein-Eltern- oder Patchwork-Familie bräuchten Rahmenbedingungen, die auch sie finanziell stützen. „Daher muss auch auf Landesebene an gewissen Stellschrauben gedreht werden. Dazu gehört sicher der zügige Ausbau der Ganztagesschule“, so der Caritasdirektor. Als hilfreich erachtet Prälat Tripp außerdem den Ausbau von Teilzeitmodellen. Gerade für junge Frauen ohne Berufsabschluss sei eine Ausbildung in Teilzeit eine wichtige Möglichkeit für einen qualifizierten Abschluss mit Kind.

Die Caritas macht mit ihrem Jahresthema 2013 „Familie schaffen wir nur gemeinsam“ auf die Missstände in der deutschen Familienpolitik aufmerksam. Dahinter steht die Forderung nach einer solidarischen Politik, die klar zum Ausdruck bringt, dass die Unterstützung von Familien gewollt und eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist. Es gilt vor allem, Familien mit wenig Einkommen zu unterstützen und eine gute Infrastruktur für alle Familien zu schaffen.

Als Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche vertritt die Caritas in der Diözese Rottenburg-Stuttgart über 1.700 Einrichtungen mit rund 82.000 Plätzen in unterschiedlichen Hilfefeldern, in denen 31.500 Mitarbeiter/innen und 33.000 Ehrenamtliche tätig sind.

Kontakt:
Diözesancaritasverband Rottenburg-Stuttgart
Eva-Maria Bolay
Strombergstr. 11
70188 Stuttgart
0711/2633-1288
bolay@caritas-dicvrs.de
http://www.caritas-rottenburg-stuttgart.de

Allgemein

Neue Regeln für Minijobs und die Gleitzone

Erhöhung der Geringfügigkeitsgrenze bei Minijobs auf 450 Euro

Neue Regeln für Minijobs und die Gleitzone

StB. Bettina M. Rau-Franz

Essen, 16. Januar 2013*******Jetzt ist es amtlich. Die Erhöhung der Geringfügigkeitsgrenze bei Minijobs auf 450,00 EUR gilt ab dem 01.01.2013. Doch ganz so einfach wird es nicht. Dipl.-Finw. Bettina M. Rau-Franz, Steuerberaterin und Partnerin in der Steuerberatungs- und Rechtsanwaltskanzlei Roland Franz & Partner in Düsseldorf, Essen, Velbert, weist darauf hin, dass künftig zwischen Neu- und Bestandsfällen unterschieden wird und dass das bisher sogenannte Opt-in (grundsätzliche Rentenversicherungsfreiheit mit Option zu eigenem Beitrag des Arbeitnehmers) zum Opt-out (grundsätzliche Rentenversicherungspflicht mit Option zum Verzicht auf die Aufstockung durch einen eigenen Beitrag des Arbeitnehmers) geändert wird!

„Folgende Fälle sind dabei besonders zu beachten: Wird bei bereits bestehenden geringfügigen Beschäftigungen bis 400,00 EUR das Entgelt nicht erhöht, ändert sich auch an den Abrechnungsmodalitäten nichts. Findet jedoch eine Erhöhung statt, muss die schriftliche Entscheidung zur Rentenversicherungsfreiheit/ -pflicht neu getroffen werden. Bei neu begründeten geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen ab 01.01.2013 gilt die Verdienstgrenze von 450,00 EUR. Wenn der Arbeitnehmer keinen eigenen Beitrag zur Rentenversicherung leisten möchte, muss er dies seinem Arbeitgeber gegenüber schriftlich erklären“, so Steuerberaterin Bettina M. Rau-Franz.

Dies zieht natürlich auch Veränderungen im Bereich der sogenannten „Gleitzone“ nach sich. Ab 01.01.2013 liegt diese im Bereich von 450,01 bis 850,00 EUR. Auch hier wird ab 2013 zwischen Neu- und Bestandsfällen unterschieden.

Folgende Fälle sind besonders zu beachten:

Übergangsregelung bis zum 31.12.2014 für Entgelte zwischen 400,01 und 450,00 EUR –
bisher Gleitzone

In der Rentenversicherung bleibt dieses Beschäftigungsverhältnis bis zum 31.12.2014 rentenversicherungspflichtig ohne Möglichkeit auf Befreiung (erst ab 2015). In der Kranken- und Pflegeversicherung besteht die Möglichkeit der Befreiung bei möglicher Familienversicherung bzw. Befreiungsantrag bei privater Krankenversicherung, wenn der Antrag bis zum 31.03.2013 gestellt wird. Dieser gilt rückwirkend ab dem 01.01.2013. In der Arbeitslosenversicherung kann sich der Beschäftigte ebenfalls von der Versicherungspflicht befreien lassen. Wenn der Antrag bis zum 31.03.2013 gestellt wird, gilt er rückwirkend ab dem 01.01.2013.

Der Arbeitnehmer erhält bisher ein Entgelt in der künftigen Gleitzone 800,01 bis 850,00 EUR

Diese Arbeitnehmer fallen weiterhin nicht unter die Gleitzonenregelung, es sei denn, sie erklären ihrem Arbeitgeber gegenüber schriftlich den Wunsch zur Anwendung der Gleitzonenregelung mit dem neuen Faktor ab 01.01.2013. Dieses bedeutet für den Arbeitgeber zwar eine unveränderte Beitragsberechnung, für den Arbeitnehmer jedoch werden die Beiträge von einem nach der Gleitzonenformel berechneten niedrigeren Entgelt (als dem vereinbarten Bruttogehalt) ermittelt und er hat somit eine etwas höhere Auszahlung durch (geringfügig) geminderte Sozialversicherungsbeiträge. Jedoch kann trotzdem freiwillig der volle Beitrag zur Rentenversicherung gewählt werden.

Was im Gründungsjahr 1979 mit klassischer Steuerberatung begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einem fachübergreifenden Full-Service-Angebot entwickelt. Die Kanzlei Roland Franz & Partner in Düsseldorf, Essen und Velbert ist seit mehr als 30 Jahren die erste Adresse für kompetente Steuerberatung, Rechtsberatung und mehr. Die rund 40 Mitarbeiter der drei Niederlassungen bieten individuelle, auf die jeweilige Situation angepasste, Lösungen. Die ersten Schritte zur Realisierung einer fachübergreifenden Mandantenberatung wurden bereits Anfang der 90er Jahre durch Kooperation mit einer Wirtschaftsprüfungspraxis und einer Rechtsanwaltskanzlei im gleichen Hause geschaffen. Heute bietet Roland Franz & Partner als leistungsstarke Partnerschaftsgesellschaft vielfältige Beratungs- und Serviceleistungen aus einer Hand, die für die Mandanten Synergieeffekte auf hohem Niveau sowie eine Minimierung des Koordinationsaufwandes gleichermaßen nutzbar machen.

Kontakt:
Roland Franz & Partner, Steuerberater – Rechtsanwälte
Bettina M. Rau-Franz
Moltkeplatz 1
45138 Essen
0201-81095-0
kontakt@franz-partner.de
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Am Ruhrstein 37c
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Allgemein

Minijobs: Neue unnötige und unnütze Bürokratie ab 2013

Wie alle Beteiligten mit bürokratischem Mehraufwand belastet werden

Minijobs: Neue unnötige und unnütze Bürokratie ab 2013

Minijobs: Neue unnötige und unnütze Bürokratie ab 2013

Wirklich einfache Regelungen gibt es im deutschen Steuerrecht kaum. Sogar die Regelungen zur geringfügigen Beschäftigung (Minijobs) sind in ihrer Gesamtheit alles andere als einfach. Aber für Arbeitnehmer sind Minijobs leicht zu verstehen: Damit können sie unkompliziert etwas hinzuverdienen, ohne dafür Steuern und Sozialabgaben bezahlen zu müssen. Der Verdienst ist in der gesetzlichen Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung versicherungsfrei, doch auf Wunsch kann in der Rentenversicherung die Versicherungspflicht beantragt werden.

– Der Minijobber hat nämlich die Möglichkeit, den Pauschalbeitrag des Arbeitgebers zur Rentenversicherung von 15% (im gewerblichen Bereich) bzw. 5% (im Haushaltsbereich) aus eigenen Mitteln zum normalen Beitragssatz aufzustocken und dadurch Ansprüche auf das volle Leistungsspektrum der gesetzlichen Rentenversicherung zu erwerben. Von den rund 6,9 Mio. Minijobbern im gewerblichen Bereich nutzen diese Aufstockung nur 5,14%, das sind genau 356.516 Personen. Und von den 231.242 Haushaltshilfen im Minijob machen lediglich 16.045 Personen davon Gebrauch. Insgesamt nutzen also gerade mal 5,19% aller Minijobber die Aufstockungsoption (Stand: Juni 2011).

AKTUELL hat die Bundesregierung es nun tatsächlich geschafft, auch diese bislang einfache Regelung künftig mit hohem bürokratischem Aufwand zu verzieren. Ab 2013 wird die „Versicherungsfreiheit mit Aufstockungsoption“ umgewandelt in eine „Rentenversicherungspflicht mit Befreiungsmöglichkeit“. Das bedeutet: Grundsätzlich ist jeder Minijobber von vornherein in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert, kann sich aber auf Antrag davon befreien lassen. Das bringt erheblichen Bürokratieaufwand für alle Beteiligten mit sich.

– Minijobber: Künftig werden also nicht mehr bloß 5% der Minijobber einen Aufstockungsantrag stellen, sondern sage und schreibe die anderen 95% zu einem Befreiungsantrag gezwungen. Bei rund 3,5 Mio. geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen, die jedes Jahr neu angemeldet werden, sind folglich rund 3,3 Mio. Personen betroffen. Selbst die Bundesregierung geht von über 90% der Minijobber aus, die weiterhin die Rentenversicherungsfreiheit wünschen und daher mit dem Befreiungsantrag belastet sein werden. Die Befreiungsanträge sind beim Arbeitgeber abzugeben. Hat jemand mehrere Minijobs, muss er auch die anderen Arbeitgeber über den Befreiungsantrag informieren.

– Arbeitgeber: Die Arbeitgeber müssen nun nicht mehr die Aufstockungsanträge von 5%, sondern die Befreiungsanträge von 95% der Minijobber bei den Lohnunterlagen aufbewahren. Ferner müssen sie an die Minijob-Zentrale nicht mehr für 5% der Minijobber die Aufstockung, sondern für95 % die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht melden.

– Minijob-Zentrale: Die Minijob-Zentrale wird die Minijobber, die erstmalig einen Minijob aufnehmen, mit einem Begrüßungsschreiben über ihre Rechte und Pflichten informieren. In diesem Schreiben wird auf die Möglichkeit hingewiesen, sich von der Versicherungspflicht in der Rentenversicherung befreien zu lassen, aber auch über die möglichen Folgen einer solchen Befreiung informiert. Außerdem wird die Minijob-Zentrale die 1,8 Mio. Arbeitgeber schriftlich über die neue Rechtslage informieren. Arbeitgeber, die ab 2013 erstmals einen Minijobber anmelden, erhalten von der Minijob-Zentrale ein gesondertes Informationsschreiben.

Völlig unnötig belastet von dem neuen bürokratischen Wust des Befreiungsantrages sind alle Personen, für die eine Pflichtversicherung in der Rentenversicherung wenig sinnvoll oder nicht vorteilhaft ist. Das sind zunächst die Personen, die einen Minijob als Nebenjob ausüben, denn sie sind bereits anderweitig abgesichert (2,4 Mio.). Ferner sind es Rentner und Pensionäre über 65 Jahre, für die eine Versicherung gar nichts bringt (815.313). Des Weiteren sind Personen zwischen 60 und 65 Jahren möglicherweise Frührentner und wollen nur etwas hinzuverdienen (551.481). Für Haushaltshilfen ist die Versicherung viel zu teuer (Beitrag 13,9%) und bringt statt einem Rentenanspruch von 1 EUR vielleicht 4 EUR. Nicht zuletzt betrifft dies Schüler und Studenten, für die das Geld jetzt und nicht die Vorsorge fürs Alter wichtig ist. Immerhin sind 1,2 Mio. der Minijobber unter 25 Jahre alt. Für welchen minimalen Effekt betreibt die Bundesregierung hier eigentlich einen solch maximalen bürokratischen Aufwand?

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