Tag Archives: Mittelalter

Allgemein

Handwerk: Motor für Innovation – Visionen verwirklichen

Das Handwerk im Mittelalter, als Dreh- und Angelpunkt der mittelalterlichen Technik. Seminar – Diskussionsbeitrag mit Norbert Hahn von der Hahn Fertigungstechnik GmbH aus Papenburg in Niedersachsen

Handwerk: Motor für Innovation - Visionen verwirklichen

Hahn Fertigungstechnik GmbH, Papenburg / Niedersachsen

Das Handwerk als Kern und Motor des Mittelstandes in Deutschland. Handwerkliche Leistungen werden millionenfach täglich in Anspruch genommen. Aus der Vergangenheit lernen und im Heute weiterentwickeln – Visionen verwirklichen, Innovationen entdecken, entwickeln, umsetzen. „Das Handwerk im 20. Jahrhundert erfuhr durch die handwerkliche Selbstverwaltung einen enormen Schub. Die maßgebliche Entscheidung war die Errichtung der Handwerkskammern, um die Interessen zu vertreten. Dank klarer Aufgabenstellung ist eine Identität mit den Kammer-Normen bis heute zu beobachten. Bis zur klaren Aufgabenstellung, die die Vertretung der Gesamtinteressen des Handwerkes, der Förderung der gewerblichen, technischen und sittlichen Ausbildung der Meister, Gesellen und Lehrlinge, die Errichtung von Fachschulen betrifft, war es ein langer Weg“, begrüßt Norbert Hahn, Geschäftsführer der Hahn Fertigungstechnik GmbH die Teilnehmer. Die Hahn Fertigungstechnik GmbH aus Papenburg an der Ems bietet als verantwortungsbewusstes Unternehmen jungen Menschen durch Ausbildung berufliche Perspektiven. Die Ausbildungsberufe bei der Hahn Fertigungstechnik wie Feinwerkmechaniker, Technischer Produktdesigner, Fachkraft für Lagerlogistik und Kauffrau/-mann für Büromanagement sind anerkannte Ausbildungsberufe nach der Handwerksordnung (HwO).

Die technische Vielfalt als Prinzip: das Handwerk

Im Mittelalter waren keine 10 % der Bevölkerung – in den Städten bis zu 25 % – im Handwerk beschäftigt, blieb dies Dreh- und Angelpunkt der mittelalterlichen Technik. Konkurrenz zum handwerklichen Meisterbetrieb entstand in Form von Manufakturen und Fabriken. „Bis zur Industrialisierung waren großgewerbliche Strukturen auf wenige Ausnahmen, wie den Bergbau, die Salzproduktion, große Bauprojekte oder Werften beschränkt. Zünfte formierten sich als städtische Interessenvertretungen des Handwerks zunehmend seit dem 12. Jahrhundert. Im Handwerk auf dem Land gab es keine vergleichbaren Institutionen“, gibt Norbert Hahn zu bedenken. Handwerk und Innovation gehören zusammen, die technische Vielfalt gilt als Prinzip des Handwerks.

Zünfte standen ein für Tradition und sahen sich der Tradition verpflichtet. Dadurch haftete den Zünften der Ruf Innovationsfeindlichkeit in Bezug auf den Technikgebrauch an. Das Urteil, das in der staatlichen Gewerbeförderung des 18. Jahrhunderts geprägt wurde, ist zu pauschal, um den Technikgebrauch des mittelalterlichen Handwerks angemessen zu beschreiben, erläutert Norbert Hahn. Den Zünften lag zuerst das Wohl der in ihnen zusammengeschlossenen Meisterbetriebe am Herzen. Mit diesem Ziel waren sie offen für Innovation, solange diese der Gesamtheit der Meister zugutekamen.

Die Zukunft im Blick – Berufe des Handwerks

„Die Weiterentwicklung und Entstehung neuer Fertigkeiten ist in der Metallbearbeitung gut zu beschreiben. Der Übergang vom Schmied als „Alleskönner“ zu einer überschaubaren Palette von Metallhandwerken verdeutlicht die Wandelbarkeit. Innovationsdruck entstand sowohl bei Teilen des Textilhandwerks, wie im Kunsthandwerk. Als monumentaler Glanzpunkt gilt bspw. der Bronzeguss der Karolingerzeit und des Hochmittelalters. Sichtbare Zeichen damaliger Zeit ist dies in Form großer Kirchentüren oder den berühmten Emporengittern der Aachener Pfalzkapelle“, erläutert Norbert Hahn.

Mit Produktinnovationen, gerade im Textilgewerbe, waren die Zünfte stetig konfrontiert – und nutzten neue Marktchancen. Die zunehmende Produktionsvielfalt des mittelalterlichen Handwerks ging mit erheblichen Ausweitungen des Inventars an Werkzeugen einher. Am Ausgang des Mittelalters ermöglichten Erfindungen, wie die Weiterentwicklung von Drehbank, Hobelbank und Schraubstock, neue Bearbeitungsmethoden und Herstellungsprozesse. Innovationen, die eine präzisere oder kraftsparende Bearbeitung von Werkstoffen erlaubten, stießen unter den Handwerksmeistern nicht auf Kritik oder Ablehnung, so Norbert Hahn.

Das Handwerk baut auf die klare Aufgabenstellung von 1897

Über 130 Berufe zählen heute zum Handwerk in Deutschland. Innovationskraft baut auf qualifizierte Fachkräfte, um neue technische und wirtschaftliche Entwicklungen zu generieren. Die Handwerksorganisationen bieten durch klare Aufgabenstellung eine breite Infrastruktur für Aus- und Weiterbildung, qualitative Angebote an Waren und Dienstleistungen, Problemlösungen. Die Väter der Gewerbeordnungsnovelle von 1897 legten den Grundstein der gültigen Handwerksordnung und formulierten:

1.Die nähere Regelung des Lehrling Wesen
2.Die Durchführung der für das Lehrlingswesen geltenden Vorschriften zu überwachen
3.Die Staats- und Gemeindebehörden in der Förderung des Handwerks durch tatsächliche Mitteilungen und Erstattung von Gutachten über Fragen zu unterstützen, welche die Verhältnisse des Handwerks berühren
4.Die Bildung von Prüfausschüssen zur Abnahme der Gesellenprüfung

Fazit: Wahrnehmung technischer Fortschritt und Innovationsprozess – Beschleunigung – Kommunikation

Technische Neuerungen in der Kommunikation oder dem Verkehrswesen wurden im Mittelalter höchstens punktuell wahrgenommen, nicht wie in der Moderne als kontinuierlicher Innovationsprozess. Norbert Hahn erläutert, dass im Mittelalter einfache Werkzeuge und Waffen zum Alltag gehörten. Technik diente vornehmlich der Produktion oder der Zerstörung. Beispiele für zweckfreie Unterhaltungstechnik im Mittelalter finden sich in Form der astronomischen Schauuhren, die im Spätmittelalter in Kirchen und an öffentlichen Plätzen angebracht waren – wie z.B. in Straßburg, Rostock, Prag oder im schwedischen Lund. Ihr Funktionsablauf lässt sich noch heute bewundern, freut sich Norbert Hahn. Stetiger Wandel ermöglicht die Entstehung von zahlreichen Handwerksberufen aus den unterschiedlichsten Bereichen wie dem Bau- und Ausbau, Metall und Elektro, Holz und Kunststoff, Bekleidungs-, Textil- und Lederhandwerk, Lebensmittelhandwerk, Gesundheits- und Körperpflegehandwerk und Grafisch-Gestaltendes Handwerk – die Weiterentwicklung durch Innovation, Vision, Kommunikation und starker Ausbildungsbetriebe.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

Kontakt
Hahn Fertigungstechnik GmbH
Norbert Hahn
Dieselstraße 1
26871 Papenburg
+49 (0)4961 9707-0
+49 (0)4961 6224
office@hahn-fertigungstechnik.de
http://www.hahn-fertigungstechnik.de

Allgemein

Niedersachsen mobil – von der Salzstraße zum Salz Silo

Mobilität ein Grundbedürfnis für Innovation und technischem Fortschritt – von der Salzstraße zu Salzsilos. Diskussionsbeitrag von Wolbert Hahn, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG in Papenburg/Niedersachsen

Niedersachsen mobil - von der Salzstraße zum Salz Silo

Salzsiloanlage: Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg

Entwicklung der Technik in Europa – Die europäische Technik im Mittelalter ist eng verwoben mit den Hochkulturen des eurasischen Kontinents. Technische Erneuerungen wurden aus dem Nahen oder Fernen Osten dank der ausführlichen Dokumentation Marco Polos beispielsweise übernommen. Die Hanse war für den hoch- und spätmittelalterlichen Fernhandel herausragend organisiert. In Niedersachsen verlief über unterschiedliche Routen der lukrative und wachsende Hansehandel. Wolbert Hahn erläutert, dass beispielsweise die Ost-West-Linie London und Brügge mit dem Ostseeraum und Skandinavien verband. Der Süd-Nord-Weg verband die Bergwerke des Harzes, die Saline Lüneburgs mit Norwegen und Südschweden und zählte als sogenannte Salzstraße zu den bedeuteten Landwegen als Fernhandelsverbindung.

Auslöser für die Entstehung von Handelsstraßen

Archäologische Funde bestätigen, dass die „Feuersteinstraße“ als eine der ältesten Handelsverbindungen in Europa gilt. Sie führte 250 Kilometer von Bayern bis zum heutigen Regensburg, um die begehrten Feuersteine von einem Ort zum anderen zu transportieren. Die Fernstraßen des Römischen Reiches dienten anfangs hauptsächlich militärischen Zwecken, wurden im Laufe der Zeit durch den Transport von Handelsgütern erweitert. Von Norddeutschland gelangte der beliebte und wertvolle Bernstein über die Handelsrouten an die römischen Grenzen. Die eigentliche Verkehrsgeschichte Niedersachsens begann vor sieben Jahrtausenden, das belegen Funde. Wolbert Hahn: „Mobilität ein uraltes Thema, mitverantwortlich für technologische Weiterentwicklungen.“

Salzstraße in Niedersachsen: Salz als Konservierungsmittel

Der Straßenbau orientierte sich an dem römischen Straßenbau, erläutert Wolbert Hahn, Geschäftsführer der Maschinenbau Hahn, Niedersachsens. Die Römer legten ein ausgeklügeltes und erfolgreiches Straßennetz an. Durch Weiterentwicklung perfektionieren, getreu diesem Motto entstand ein funktionierendes Handelswege- und Straßennetz an den wichtigen Handelsrouten, wie der Salzstraße, in Niedersachsen.

Salz für den Fischfang war unentbehrlich und wurde aus den Lüneburger Salinen lose über Land oder auf Hanserouten von Lüneburg nach Lübeck zum Umschlagshafen gebracht. Nach dem Trocknen kam das gewonnene Salz in große Lager und trocknete weiter, bis zum Weiterverkauft. Salz versprach Reichtum, Salz war unentbehrlich. Der Salzhandel mit Verschiffung und Transport sicherte die Existenz und brachte Wohlstand. Entlang dieser Handelsrouten bildeten sich durch die wachsende Mobilität Siedlungen und Städte. Eine Besonderheit des Salzes war die Konservierung von Lebensmitteln, durch Pökeln. Dadurch war Salz begehrlicher als Edelmetalle. Pökeln sicherte die Haltbarmachung von Lebensmitteln. Ein Gewinn für die Bevölkerung.

Und heute? Salz in Silos

Salz ist heute einfach da, selten wird darüber nachgedacht, außer es ist etwas versalzen, der Winter naht oder gesundheitliche Beschwerden erfordern die Salzzufuhr zu ändern. Die Salzstraßen sind Geschichte, Salz und Reichtum stehen heute nicht in Verbindung, gibt Wolbert Hahn zu bedenken.

Streusalz ein Segen, sobald der Winter das Straßen- und Wegenetz in eisglatte Fahrbahnen verwandelt. Land und Kommunen lagern das Streusalz in kleinen Mengen auf Bauhöfen der Gemeinde oder in größeren Mengen zentral. Ein Radlader füllt die Streufahrzeuge, das ist arbeits- und kostenintensiv. Dank technologischem Fortschritt entstehen deutschlandweit Salzsilos. Ein wesentlicher Gewinn ist die bequeme Beladung von Streufahrzeugen und Anhänger, die unter das Salzsilo fahren. Salzsilos bringen wesentliche Vorteile:

1.Großfahrzeuge werden direkt automatisch befüllt
2.Zeitersparnis
3.Keine Lagerkosten, Mieten für externe Lagerkosten fallen weg

Fazit Salzsilos: Der nächste Winter kommt bestimmt – Anlagenbau mit modernster Technik

Durch modernste Mess- und Wiegetechnik, zunehmender Automation und effizienter Fördertechnik ist es dem Unternehmen Maschinenbau Hahn gelungen, die Herausforderungen im Bereich Salzsilofördertechnik durch technologischer Präzession zu perfektionieren. Ein Team aus technischem Vertrieb, Konstruktion und Verfahrenstechnik hat Siloanlagen mit Förderschnecken entwickelt. Es handelt sich um Salz -Förderanlagen zur Schnellbefüllung. Für den Winterdienst können aus 22 Meter Förderhöhe mit einer Förderleistung von 30 t pro Stunde die unterschiedlichen Streufahrzeuge schnell mit Salz befüllt werden, erläutert Wolbert Hahn. Die Leistungsfähigkeit der Fördertechnik ist sozusagen das Herzstück und spielt eine zentrale Rolle für den effizienten Betrieb. Holz ist ein idealer Werkstoff für die Salzlagerung und Salzsiloanlagen, erläutert Wolbert Hahn abschließend. Der nächste Winter kommt bestimmt.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

Kontakt
Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG
Jens Hahn
Flachsmeerstraße 55 – 57
26871 Papenburg
+49 (0)4961 9706-0
+49(0)4961 75276
office@maschinenbau-hahn.de
http://www.maschinenbau-hahn.de

Allgemein

„Zoo-Lights“ im Zoo Osnabrück

"Zoo-Lights" im Zoo Osnabrück

Über 650 tierische Lichtinstallationen und bunte Wochenendprogramme warten in diesem Herbst auf die Zoobesucher: Während der „Zoo-Lights“ vom 15. September bis 11. November sind die Wochenenden von Brasilianischen Nächten über Comedy und ein Mittelalter Spectaculum bis hin zum Halloween-Festival gespickt mit tollen Events für die ganze Familie.

Übergroße Quallen und Seepferdchen schweben glitzernd in den Bäumen, riesige leuchtende Schlangen winden sich um Baumstämme und eine Pinguinfamilie funkelt aus dem Gebüsch: Die „Zoo-Lights“ locken auch in diesem Jahr Besucher in den Abendstunden in den Zoo Osnabrück. Nach dem zweiwöchigen Aufbau leuchten über 650 Tierfiguren zu Lichtinstallationen an den Wegesrändern. Für die „Zoo-Lights“ öffnet der Zoo zwischen dem 15. September und 11. November jeweils zwischen 18:30 Uhr und 22 Uhr nach den regulären Öffnungszeiten erneut seine Pforten.

An den Wochenenden lohnt sich der abendliche Zoobesuch gleich doppelt, denn zusätzlich zu den „Zoo-Lights“ warten dann noch besondere Aktionen und Unterhaltungsprogramme auf die Besucher. Von Brasilianischen und Afrikanischen Nächten über einen Kunsthandwerkermarkt sowie Comedy Nächte bis hin zum Mittelalter Spectaculum ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auch das Halloween-Festival findet während der „Zoo-Lights“ statt, die dann im November von der Laternenwoche abgeschlossen werden.

Die Aktionswochenenden starten am 21. und 22. September mit den Brasilianischen Nächten: Sambatänzer und -tänzerinnen von der „Brasil Show Köln“ heizen dem Publikum mit ihren bunten Kostümen und der mitreißenden Show ein und feurige Klänge von Musikern und Trommlern klingen durch den Zoo. Besucher können Musik, Tanz und natürlich die „Zoo-Lights“ bei leckeren Cocktails genießen.

Auch bei den Afrikanischen Nächten (28. und 29. September) können sich Besucher auf mitreißende Musik und bunte Cocktails freuen. Außerdem zieht der Walking Act „Der Dschungelforscher“ seine Runden durch den Zoo, um am Wegesrand Groß und Klein zum Lachen zu bringen.

Am 6. und 7. Oktober können Zoobesucher zwischen 11 und 20 Uhr auf dem Kunsthandwerkermarkt im Herzen des Zoos stöbern: liebevoll handgemachtes Spielzeug, Dekorations- und Haushaltsgegenstände werden dort angeboten. „Sophia & Band“ untermalen den Markt spätnachmittags mit ihrer Livemusik.

Die Lachmuskeln werden am 12. und 13. Oktober stark beansprucht, wenn Stephan Rodefeld bei den Comedy Nights durch das Programm mit verschiedenen Comedians führt.

Das Mittelalter erhält am 19. und 20. sowie am 26. und 27. Oktober beim Mittelalter Spectaculum Einzug in den Zoo. Bands wie Dunkelschön, Reliquiae, Sonor Teutonics oder Zwiebelgeschmack sorgen für die passende Musik. Hufeisenwerfen, Armbrustschießen, eine Seifenhexe, Walking Acts und viele mehr machen die Zeitreise perfekt.

Gruselig wird es dann zwischen dem 30. Oktober und 3. November beim Halloween-Festival: Horror-Labyrinthe mit Zombies und anderen gruseligen Gestalten warten auf mutige Erwachsene, Kinder kommen in der monsterfreien Zone voll auf ihre Kosten.

Die Laternenwoche für Kinder vom 5. bis 11. November schließt die diesjährigen „Zoo-Lights“ ab.

15.9. – 11.11. Zoo-Lights
21./22.9. Brasilianische Nächte
28./29.9. Afrikanische Nächte
6./7.10. Kunsthandwerkermarkt (11 – 20 Uhr)
12./13.10. Comedy Night
19./20.10. Mittelalter Spectaculum
26./27.10. Mittelalter Spectaculum
30.10. – 3.11. Halloween-Festival
5. – 11.11. Laternenwoche

Alle Veranstaltungen (ausgenommen Kunsthandwerkermarkt) finden zwischen 18:30 Uhr und 22 Uhr statt. Tickets unter https://shop.zoo-osnabrueck.de/ oder an der Abendkasse. Rabattflyer liegen bei diversen Zoopartnern aus.

Der grüne Waldzoo am Osnabrücker Schölerberg mit etwa 2.660 Tieren aus knapp 300 Arten.

Kontakt
Zoo Osnabrück
Lisa Josef
Klaus-Strick-Weg 12
49082 Osnabrück
05410951050
zoo@zoo-osnabrueck.de
https://www.zoo-osnabrueck.de/

Allgemein

Gernsehen & Abendessen: Allerley Lied und Tantz

Ein mittelalterlich Spectaculum mit den FULDAER SPIELLEUTEN

Gernsehen & Abendessen: Allerley Lied und Tantz

(NL/3237061715) Die Fuldaer SPIELLEUTE versetzen das Publikum mit Musik, Tanz und Gaukeley zurück in das Mittelalter und die Renaissance und reisen dabei durch ganz Europa!

Fulda ist berühmt und beliebt für seine historischen Bauten. Der Wappensaal im Maritim Hotel Fulda mit seinem natursteingemauerten Tonnengewölbe ist ein besonders schönes Beispiel dafür. Dieses wunderbare Ambiente des ehemaligen Weinkellers der Fürstäbte zu Fulda nun auch einmal mit historischen Klängen zu füllen und Geschichte hier lebendig werden zu lassen, ist daher besonders reizvoll. Ein Glück, dass die Erfinderin und Gastgeberin der Dinner-Show-Reihe Gernsehen und Abendessen, die Entertainerin Marianne Blum, dieses Erlebnis nun möglich macht, indem sie die Fuldaer SPIELLEUTE eingeladen hat.
Diese Truppe besteht aus derzeit 13 Musikern der Region unter der Leitung von Heidrun Oswald. Sie haben sich an der Musikschule der Stadt Fulda zusammengefunden. Ihre Instrumente: Oboe (Ilona Kochanski), Blockflöten(S/A/T) (Ute Lange, Eva Meyer, Anne Reumann und Heidrun Oswald), Viola (Heidrun Kopetzky), Violine (Anne Reumann, Brigitte Aha), Harfe (Cornelia Künick), Sub-Bass-Blockflöte (Anita Wolf), Gesang (Constanze Schneider, Anne Reumann, Peter Wulf) und Percussion (Bernhard Oswald, Petra Luchs).
So leidenschaftlich haben sich die Künstler der alten Musik verschrieben, dass es ihnen nicht genügt, die Kompositionen musikalisch gekonnt aufzuführen. Sie wollen die Zuschauer ganz und gar in die Vergangenheit versetzen und Geschichte hautnah erleben lassen. Dazu gehört u.a., dass sich die SPIELLEUTE historisch gewanden, aber auch, dass sie nicht nur die Musik der Epoche der Renaissance und des Frühbarock aus ganz Europa spielen, sondern auch die Gebräuche und Lustbarkeiten der Zeit vorstellen, darunter viele Tänze, die damals absolut en vogue waren. So kann man an diesem Abend nicht nur Pavanen, Allemanden, Triplas und andere Mode-Tänze aus dem 16. Jahrhundert hören, man sieht auch, wie sie getanzt wurden. DIE SPIELLEUTE nehmen die Zuschauer mit auf einen Ball am Hof des Fürstabtes Balthasar von Dermbach und erzählen ihre Erlebnisse von ihren Reisen quer durch das mittelalterliche Europa. Ein spannender Einblick und lebendige Geschichte live beim Gernsehen!

Seit Januar 2010 gibt es in Fulda die Dinner-Show der Entertainerin Marianne Blum. Damit ist die Reihe die erfolgreichste Veranstaltungsreihe der Region! Kein Wunder – denn das Gernsehen ist abwechslungsreich und überraschend, niveauvoll und unterhaltsam, köstlich und außergewöhnlich und jedes Mal anders. Denn die Gastgeberin präsentiert an jedem letzten Mittwoch im Monat, 19-22 Uhr immer wieder spannende Künstler aus allen Sparten. Ob regionale Talente oder Stars, sie alle kommen gern, denn hier stimmt einfach alles. Das kommt dem Publikum zugute, denn das, was die Künstler in ihren live Shows bei der Blum zeigen, kann man sonst nirgends erleben.
Das ist besser als Fernsehen – das ist Gernsehen!

Mittwoch, 22. Februar 2017, 19 22 Uhr
Wappensaal, Maritim Fulda

Pauluspromenade 2, 36037 Fulda
Weitere Infos unter 0661-282-0 oder www.maritim.de
Show 3-Gang-Menü (auch vegetarisch): 34 . Bitte unbedingt reservieren!
Tickets und Reservierung im Maritim Hotel am Schlossgarten Fulda oder info.ful@maritim.de

Firmenkontakt
Marianne Blum
Marianne Blum
Uttrichshausener Straße 11
97786 Motten
09748-930950
http://duelleofficial.de/
http://

Pressekontakt
Marianne Blum
Marianne Blum
Uttrichshausener Straße 11
97786 Motten
09748-930950
http://duelleofficial.de/
http://shortpr.com/3ye75j

Allgemein

Burg Teamevent als Betriebsausflug an die Mosel

Eine mittelalterliche Burg erkunden – als Betriebsausflug Idee

Burg Teamevent als Betriebsausflug an die Mosel

Künstler und Gaukler zum Betriebsausflug

Wer eine Betriebsausflug Idee sucht, der denkt oftmals zuerst an Abenteuer & Aktivurlaub . Und tatsächlich: Die reizvolle Mosellandschaft bietet beste Voraussetzungen, um in kleiner oder großer Runde angenehme Stunden zu verleben und eine Burg an der Mosel aus nächster Nähe zu erkunden. Die Möglichkeiten, einen Betriebsausflug zum echten Erlebnis werden zu lassen, sind absolut vielfältig. So können die Mitglieder eines entspannten Teams nicht nur in geselliger Runde, sondern den Ausflug auch im besten Sinne des Wortes als Zeitreise gestalten.

Die Outdoor-Eventagentur – Abenteuer & Aktiurlaub macht es möglich

Das mögliche Programm für Spiele auf einer Burg an der Mosel ist mittelalterlich und dennoch zeitgemäß. So ist es problemlos möglich, beim Armbrustschießen auf die Wildsau die talentiertesten Schützen zu küren. Außerdem sind mittelalterliche Casinospiele die optimale Chance, um bei guter Laune vergnügliche Stunden zu verleben. Doch nicht nur das ist eine Betriebsausflug Idee: Wer etwas Zeit mitbringt, kann eine höfische Tafelay als Abendveranstaltung durchführen und sich dabei über lukullische Köstlichkeiten freuen. Darüber hinaus gibt es mit der Burgerkundung im Fackelschein die Chance, die architektonischen Besonderheiten vergangener Jahrhunderte zu genießen. Und schließlich ist der Turmbau (Wettstreit der Baumeister) die einzigartige Chance, die Teilnehmer des Betriebsausfluges mit überraschenden Spielen zu neuen Höchstleistungen und zu einem Teamspirit zu führen.

Abenteuer & Aktivurlaub – da ist nicht nur der Name dieser Firma: Abenteuer & Aktivurlaub – das ist zugleich das Credo, wenn es darum geht, jeden Ausflug zu einem besonderen zu machen.

Ob für Ihren Betriebsausflug, Ihre Betriebsausflug Idee, Events im Freundes- und Familienkreis oder Klettersteige mit Vereinsmitgliedern – wer die außergewöhnliche Herausforderung sucht, der findet bei dem Anbieter mit seiner über Jahre gewachsenen Erfahrung garantiert die passende Offerte. Herrliche Ausflüge in die Natur und teambildende Maßnahmen gehören ebenso dazu wie der Aktivurlaub auf Deutschlands Flüssen oder der Trip zu mystischen Burgen. Abgestimmt auf die jeweilige Gruppengröße und inhaltlich gestaltet nach den Wünschen der Auftraggeber wird so der Aktivurlaub in freier Natur zum einzigartigen Erlebnis.

Erfahrenes Personal steht bereit, um alle Vorbereitungen bis ins letzte Detail zu realisieren. Darüber hinaus werden die Teilnehmer inhaltlich betreut, sportlich gecoacht und so auf entspannte Art und Weise zu Höchstleistungen animiert. Am Ende stehen Betriebsausflug Ideen oder ein Abenteuerurlaub, die mit Sicherheit im besten Sinne des Wortes lange in Erinnerung bleiben.

Kontakt
Abenteuer & Aktivurlaub
Ralf Zilles
Mühlenweg 6
56290 Mörsdorf
06762408988
info@abenteuer-und-aktivurlaub.de
http://www.abenteuer-und-aktivurlaub.de

Allgemein

Kunsthandwerk und Selbstbespiegelung

Reliquiare des späten Mittelalters: Edelmetall als Umhüllung für das Allerheiligste, der Reliquienkult und historisches Kunsthandwerk – Diskussionsbeitrag der Berliner Wirtschafts- und Finanzstiftung

Kunsthandwerk und Selbstbespiegelung

Goldschmiedekunst im Mittelalter – Diskussionsbeitrag der BWF-Stiftung, Berlin

„Vermögen überdauern Jahrhunderte – jedes entstandene Vermögen hat eine Geschichte, egal ob die Verwaltung des Vermögens gut oder schlecht verlaufen ist, aktuelle Entscheidungen wirken wie in der Vergangenheit auch heute noch beeinflussend. Herr Detlef Braumann, Vorstand der Berliner Wirtschafts- und Finanzstiftung freut sich über den großen Zuspruch und vielen Gästen die der Einladung zur Inhouse Veranstaltung in den Räumlichkeiten der BWF-Stiftung, Königsweg 3d in Berlin zum weiteren kunsthistorischen Themenabend gefolgt sind. „Goldschmiedekunst im Mittelalter – Kunsthandwerk und Selbstbespiegelung – Reliquien als Exportschlager.“ Im Rahmen von Weiterbildungs- und Seminarveranstaltungen möchte die BWF-Stiftung, Trägerschaft des Bundes Deutscher Treuhandstiftungen e.V. die Kultur um die Verbildlichung der Verheerungen von Reliquien und den daraus entstandenen kunsthandwerklichen Reliquiaren und deren Machtausübung nachgehen. Die Teilnehmer, eingeladene Kunden, Mitarbeiter und Liebhaber der Gold- und Silberschmiedekunst der BWF-Stiftung werden vom Kunsthistoriker und Referenten in die Welt der Goldschmiedekunst im Mittelalter entführt.

Reliquien: Verehrung und Auswüchse

Der Referent zitiert hierzu J. Huizinga, Herbst des Mittelalters, Stuttgart 1952: „…Die Körperlichkeit, die die Heiligen schon durch die Abbildung hatten, wurde dadurch noch ungemein gesteigert, daß die Kirche von alters her die Verehrung iher leiblichen Überreste gestattet und begünstigt hatte. Es war nicht anders möglich, als daß von diesem Haften am Stofflichen ein materialisierender Einfluß auf den Glauben ausgehen mußte, der manchmal zu den erstaunlichsten Übertreibungen führte.“

Am bildlichen Beispiel erläutert der Kunsthistoriker die Zusammenhänge über die Reliquiare und deren Verehrung im späten Mittelalter. An der Südwand der Marienkapelle der Burg Karlstein bei Prag entstand in den Jahren 1357/1358 ein Fresko, das Kaiser Karl IV. und die Kaiserin mit einem großen goldenen Reliquienkreuz zeigt. Es ist das Kreuz, das Karl im Jahre 1357 für Reliquien der Passion Christi anfertigen ließ. Drei weitere Fresken der Marienkapelle feiern ebenfalls den Kaiser als großen Bewahrer und Verehrer von Reliquien. So sieht man ihn, wie er vom französischen Dauphin sowie von König Peter von Zypern und Jerusalem Heiligtümer entgegennimmt und dabei ist, eine kreuzförmige Partikel dem großen Kreuz hinzuzufügen. Zwar kennt auch das 14. Jahrhundert noch große Schreinreliquiare und, wie es das Fresko zeigt, heilige Kreuze. Doch dominieren nunmehr Reliquienbüsten und -statuetten, Ostensorien und sogenannte redende Reliquiare. Der Referent weist mit weiteren Beispielen darauf hin, dass die Goldschmiedekunst weitgehend in Abhängigkeit zur Großarchitektur und Großplastik getreten war, wirkte eine Reliquienmadonna der Zeit um 1280 im Aachener Domschatz in ihrer strengen Axialität und Statuarik wie eine jüngere Schwester der Reimser Maria aus der Zeit um 1236. Das Haupt eines um 1300 entstandenen Heiligen Blasius im Namurer Diözesanmuseum gleicht dem heiligen Josef von der Reimser Westfassade, und späterhin wird man sogar die Civitas Dei unter dem Bild der Stadt Soissons mit Kathedrale und Kirchen im Kranz von Mauern und Bastionen darstellen.
Vielfalt und Exportschlager Reliquienkult

„Alte Stiche und Inventare der großen Kirchenschätze lassen die erstaunliche Vielfalt dieser Zeit erkennen, die den Schatz an Reliquiaren auszeichnete“, so der Referent und erläutert den Reliquienkult als Exportschlager bis Mitte des 14. Jahrhunderts. Das Baseler Haupt der heiligen Ursula – Die Ursulabüsten. Im Jahre 1254 übersandte das Kölner Domkapitel der Stadt Basel ein Haupt und zwei Armknochen jener heiligen Jungfrauen, für deren Anführerin, Ursula, ein halbes Jahrhundert später ein Büstenreliquiar entstand, dass in der Kapelle der 11000 Jungfrauen des Baseler Münsters Aufstellung fand. Der Kunsthistoriker gibt zu bedenken, dass hierbei eine Form der Heiligenverehrung ausgebrochen ist, die bis in die Mitte des 14. Jahrhunderts eine Vielzahl von Reliquienbüsten entstehen ließ, die großenteils als Kölner Export in ganz Europa heute noch zu finden sind. In der 2. Hälfte des 13. und der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts nimmt die Reliquienverehrung durch den Nachweis der sogenannten „Passo Ursulae“ geradezu phantastische Formen an. Das zeigt sich darin, dass die der Heiligen geweihte Kölner Kirche allein fas 1800 Schädel besitzt. Die Reliquienindustrie findet hierbei ihre Blütezeit, ganz Europa wird mit Ursulabüsten und auch mit Büstenreliquiaren frommer Männer, die auch nachweislich die Kriterien von Heiligkeit erfüllt haben mussten, beliefert. Weiteres Bildmaterial zeigt anschaulich, dass die Büstenreliquiare der hohen Nachfrage wegen aus Holz hergestellt waren, doch auch aus Edelmetall sind Ursulahäupter gefertigt. Der Historiker hierzu: „Vergoldetes Silber und mit fertig bezogenen Pariser Geldzellenschmelzen gilt die Basler Büste als eine der edelsten Vertreterinnen eines Reliquienkultes, der in seinen Ausmaßen und Auswüchsen heutigem Empfinden am unzugänglichsten ist.“

Fazit: Reliquienkult und gesellschaftlicher Wandel

Die Teilnehmer und Verantwortlichen der BWF-Stiftung diskutieren untereinander die gesellschaftlichen Vorstellungen und Visionen vergangener Zeiten. Anschließend bedankt sich die BWF-Stiftung für die rege Teilnahme und der Referent beendet den Abend mit dem Zitat:

„Die Kultur des ausgehenden Mittelalters zählt zu den Kulturen, in denen Pracht und die Schönheit verdrängen will. Die Verbildlichung alles Denkbaren bis in seine letzte Konsequenz, die Überladung des Geistes mit einem unendlichen System formaler Vorstellungen, das macht das Wesen der Kunst jener Zeit aus. Sie löst alle Formen in Selbstzergliederung auf, gibt jedem Detail eine unbeschränkte Durchführung bis ins Letzte. Es ist ein ungebundenes Wuchern der Form über die Idee. In dieser Kunst herrscht Horror vacui, den man vielleicht ein Merkmal zu Ende gehender Geistesepochen nennen darf“, Zitat Johan Huizinga, zu der Zeit, wie man diese sehen muss.

V.i.S.d.P.:
Dipl.-Kfm. Oliver Over

Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Die Kempkes Rechtsanwaltsgesellschaft unterstützt ihre Mandanten in rechtlichen und steuerlichen Belangen mit den Beratungsschwerpunkten in den Bereichen Stiftungsgründung und -verwaltung sowie im Medienbereich vorrangig für lizenzrechtliche und urheberrechtliche Themen. Jahrelange Erfahrung, ein spezialisiertes Wissen sowie eine hohe Fach- und Durchführungskompetenz machen die Kempkes Rechtsanwaltsgesellschaft zu einem der ersten Ansprechpartner zu diesen Themen.

Kontakt
Kempkes Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Oliver Over
Bonner Wall 19
50677 Köln
+49 221 340 90 70
+49 221 340 90 7-10
info@finanz-recht.net
http://www.finanz-recht.net

Allgemein

Goldschmiedekunst im Mittelalter

Verehrung, Glaube, Überzeugung und die kunstschöpferische Entstehung von Reliquiaren aus edlen Metallen – künstlerische Bedeutung und Geschichte der Reliquiare – Diskussionsbeitrag von BWF-Stiftung, Berlin

Goldschmiedekunst im Mittelalter

Goldschmiedekunst im Mittelalter – Diskussionsbeitrag der BWF-Stiftung, Berlin

„Die Verehrung von Reliquien, der Kampf um ihren Besitz und die Verfertigung kostbarer Reliquiare sind Ausdruck der Sehnsucht, an einer höheren Form der Existenz als der eigenen, unzulänglichen teilzuhaben. Die Bevölkerung, die Machthaber und die Mächtigen verehrten Reliquien, um sich der magischen Kraft zu versichern, die man noch im Leichnam eines wundertätigen Menschen und der Dinge, die mit ihm in Berührung gekommen waren“, so der Kunsthistoriker, Fachmann für Goldschmiedekunst im Mittelalter und eingeladener Referent zur Veranstaltung der Berliner Wirtschafts- und Finanzstiftung (BWF-Stiftung). Herr Detlef Braumann, Vorstand der BWF-Stiftung begrüßt alle eingeladenen Teilnehmer in den Räumlichkeiten der BWF-Stiftung, Königsweg 3d in Berlin zum Thema: „Goldschmiedekunst im Mittelalter – Reliquien in ihren kostbaren Gehäusen – Geschichte und Kult.“

Reliquienkult: Entstehung, Faszination und Darstellung durch Reliquiare

Der Referent einführend: „So wie sich altägyptische Städte rühmten, Reliquien des Osiris zu besitzen, der Buddhismus für acht wirkliche Haare Buddhas, die märchenhafte Pagode von Rangoon errichtete, der Islam in der Moschee von Lahore eine große Sammlung von Reliquien anlegte, Napoleon sich den Talisman Karls des Großen schenken ließ, so kennt auch das vergangene Jahrtausend einen säkularisierten Reliquienkult. Täglich zogen Tausende Menschen in stummer Verehrung oder Neugier am einbalsamierten Leichnam Lenis im Kreml-Mausoleum vorüber. Selbst Hitlers Kult mit der Blutfahne war eine Anleihe bei der Reliquienverehrung der großen Religionen und sollte magische Kräfte freisetzen, mit denen man Traditionen begründete.“ Die Frage besteht darin, was das Gefühl entstehen lässt, dass man ohne solche Unterpfänder nicht glaubwürdig sei und als Zeichen hierfür Reliquien entstehen? Der Referent erläutert, dass für Reliquien, die man für Erinnerungsstücke an Christus und die Heiligen hielt, eine so unschätzbar große Zahl kostbarer Reliquiare geschaffen wurde, ist charakteristisch für ein Zeitalter, in dessen ganzheitlichem Denken alle Lebensbereiche ihren Platz im christlichen „ordo salutis“ hatten, alles Geschehen Teil der Heilsgeschichte war.

Kostbare Gehäuse – Goldschmiedekunst Blütezeit

Die Reliquien haben in ihren kostbaren Gehäusen, den Reliquiaren für das Mittelalter eine umfassende Realität besessen. Die Reliquiare haben die Menschen vom Sichtbaren über seine Verklärung bis zur Ahnung des Unsichtbaren geführt. Der Historiker gibt zu bedenken, dass nicht nur die künstlerische Bedeutung der Reliquiare eine maßgebliche Rolle gespielt hat. Des Weiteren darf auch das Wissen um die Empfindung Ungezählter, die sich mit ihnen verbunden haben, die Impulse, die von ihnen ausging, das Gute, das sie auslösten, der Missbrauch, der mit ihnen betrieben wurde, kurz die Rolle, die sie im Leben der Menschen gespielt haben nicht außer Betracht gelassen werden. Dies rechtfertigt auch heute noch eine intensive Beschäftigung mit der Geschichte des Reliquienkults.

Der Referent führt hierzu einen Auszug von Romano Guardini an:
„Um das Wesen des Mittelalters richtig zu sehen, muss man sich von jenen polemisch bestimmten Wertungen freimachen, die in der Renaissance und Aufklärung entstanden sind und sein Bild bis in unsere Zeit hinein verzerren – freilich aber auch von den Verherrlichungen der Romantik, welche dem Mittelalter einen geradezu kanonischen Charakter gegeben und manch einen gehindert haben, in ein unbefangenes Verhältnis zur Gegenwart zu kommen.

Vom neuzeitlichen Weltgefühl her beurteilt, erscheint das Mittelalter leicht als ein Gemisch von Primitivität und Fantastik, Zwang und Unselbstständigkeit. Dieses Bild hat aber mit geschichtlicher Erkenntnis nichts zu tun. Der Maßstab, an welchem eine Zeit allein gerecht gemessen werden kann, ist die Frage, wie weit in ihr, nach ihrer Eigenart und Möglichkeit, die Fülle der menschlichen Existenz sich entfaltet und zu echter Sinngebung gelangt. Das ist im Mittelalter in einer Weise geschehen, die es den höchsten Zeiten der Geschichte zuordnet.“

Reliquien: Macht und Machtausübung – Schwüre auf Heiligtümer

Der Referent verdeutlicht an Beispielen die Machtausübung im Mittelalter. „Da nehmen wir beispielsweise eine der wichtigsten Szenen des berühmten Teppichs von Bayeux. Dieser zeigt eine feierliche Eidesleistung in der Kathedrale der Stadt. Harald, Earl of Wessex, erkennt Wilhelm, den Herzog der Normandie, als seinen Lehnsherrn an. Zwischen zwei Schreinen stehend, berührt der Vasall mit zwei Fingern der rechten Hand und der ausgestreckten Linken die Reliquiare, andeutend, dass er beim Kostbarsten schwört, worauf sich schwören ließ: den Reliquien, Unterpfändern der Heiligen, in ihren goldenen, den Himmel widerspiegelnden Wohnungen“, so der Referent. Weiteres Beispiel: „Bei der Überführung der Gebeine der Heiligen Drei Könige aus Mailand nach Köln, dem Bischofssitz Rainalds von Dassel, Erzkanzlers des Reiches und Palladins Friedrichs I., im Jahre 1164 ist eines der wichtigsten Ereignisse der imperialen Geschichte des Mittelalters. Friedrich Barbarossa selbst kam am 6. April 1187 nach Augsburg, um mit drei Bischöfen den Reliquienschrein des Heiligen Udalrich in die neu erbaute Ulrichskirche zu tragen. Von der Heiligen Elisabeth erzählt die Legenda Aurera, dass sich die Menschen nach ihrem Tode Teile ihres Gewandes aneigneten, Haare von ihrem Haupte schnitten, um diese Erinnerungsstücke als große Heiligtümer zu bewahren“, so der Referent über die Geschichte der Reliquien in Deutschland.

Fazit: Reliquienverehrung mit mächtiger Ausstrahlung – Sielungen und Klosteranlagen entstehen dadurch

Solch eine Verehrung der Reliquien beim wundergläubigen Volk, den Klöstern und dem Kaisertum führte im Mittelalter zur Gründung unzähliger Kirchen und zur Anlage von Siedlungen. Man maß die Bedeutung der Städte am Rang der Reliquie, die ihre Gotteshäuser als Palladium der Bürger bewachten. Die Verehrung der Reliquie löste nicht nur die Entstehung zahlreicher kostbarer Reliquiare, sondern darüber hinaus ganze Bildprogramme und Wechselbezüge zwischen Heiligtum und Heiligendarstellung aus. Die Goldschmiedekunst blüht weiterhin. In der anschließenden Diskussion werden weitere Bilder von alten und sehr, sehr wertvollen Reliquien vorgestellt und erläutert. Die BWF-Stiftung (Trägerschaft Bundes Deutscher Treuhandstiftungen e.V.) bedankt sich und wird dem Wunsch nach weiteren geschichtlichen und kunsthistorischen Veranstaltungen zeitnah nachkommen.

V.i.S.d.P.:
Dipl.-Kfm. Oliver Over

Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Die Kempkes Rechtsanwaltsgesellschaft unterstützt ihre Mandanten in rechtlichen und steuerlichen Belangen mit den Beratungsschwerpunkten in den Bereichen Stiftungsgründung und -verwaltung sowie im Medienbereich vorrangig für lizenzrechtliche und urheberrechtliche Themen. Jahrelange Erfahrung, ein spezialisiertes Wissen sowie eine hohe Fach- und Durchführungskompetenz machen die Kempkes Rechtsanwaltsgesellschaft zu einem der ersten Ansprechpartner zu diesen Themen.

Kontakt
Kempkes Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Oliver Over
Bonner Wall 19
50677 Köln
+49 221 340 90 70
+49 221 340 90 7-10
info@finanz-recht.net
http://www.finanz-recht.net

Allgemein

Oppenheim am Rhein: Neue Abenteuertour in die Unterwelt

Oppenheim am Rhein: Neue Abenteuertour in die Unterwelt

Gästebegleiter im Kellerlabyrinth Oppenheim

Neue Entdeckungsreisen in die Unterwelt ermöglicht das mittelalterliche Städtchen Oppenheim am Rhein. Dort erstrecken sich ausgedehnte Kelleranlagen bis zu fünf Stockwerke tief praktisch unter der gesamten Altstadt. Seit kurzem ergänzt der abenteuerliche Kellerlabyrinth II-Rundgang die seit 2003 durchgeführten Touren durch unterirdische Gänge und Kellergewölbe der „Stadt unter der Stadt“. Dieser nimmt nur jeweils zehn sportliche Teilnehmer mit in steilere, schmalere und verwinkelte Teile des Untergrunds. Die Stationen liegen teils in nur bückhohen Bereichen und es gibt einen Treppenleiter-Durchstieg zu überwinden. Menschen mit Klaustrophobie oder Gehbehinderung sowie Kindern unter 6 Jahren wird Rundgang I empfohlen, der bequem und ebenfalls unter fachkundiger Leitung in die 1000 Jahre alte Struktur eintauchen lässt.

Die Entstehung des Kulturdenkmals liegt weitgehend im Dunkeln. Experten vermuten, dass die früher wichtige Handelsstadt weitere Lagerräume benötigte und daher die tiefen Keller angelegt wurden. Später nutzten die Einheimischen sie als Zufluchtsstätte. Irgendwann geriet die Unterwelt in Vergessenheit, bis sie sich mit einem eingebrochenen Polizeiauto in Erinnerung rief. Heute hat die Stadt rund 750 Meter der Kellergänge touristisch erschlossen und historisch erhalten. Den neuen Rundgang machten erst weitere Standsicherungs- und Sanierungsmaßnahmen möglich. Neben den regelmäßigen Führungen organisiert die Stadt Oppenheim auch individuelle Touren für Gruppen und einzelne Interessierte.

Auch einen längeren Aufenthalt lohnt die Stadt auf halbem Weg zwischen Mainz und Worms, deren Lagen Sackträger, Krötenbrunnen und Herrenberg sich bei Weinkennern einen Namen gemacht haben. Viele der schmucken Bauwerke beherbergten einst berühmte Persönlichkeiten, unter anderem Martin Luther, Reichstagserbauer Paul Wallot oder den regelmäßigen Besucher Albert Schweitzer.

Weithin sichtbar wacht die Katharinenkirche über den Häusern. Das Bauwerk ist der bedeutendste gotische Sakralbau am Rhein zwischen Straßburger Münster und Kölner Dom. Ein Stück weiter oben erhebt sich die stattliche Burgruine Landskron. Die noch erhaltenen Mauern und der Grundriss vermitteln einen Eindruck davon, wie mächtig die Burg einst war. Für Wissenswertes rund um den Rebensaft lohnt ein Besuch des Deutschen Weinbaumuseums.

Weitere Informationen für Interessenten und Termine für die Führungen durch die Unterwelt Oppenheims:

Oppenheim Tourismus GmbH, Merianstraße 2a, 55276 Oppenheim, Tel. 06133-4909-14 / -19, E-mail: info@oppenheim-tourismus-gmbh.de, Internet: www.oppenheim-tourismus-gmbh.de

Firmenkontakt
Oppenheim Tourismus GmbH
Marina Noble
Luisenstraße 7
63263 Neu-Isenburg
06102-36660
mnoble@noblekom.de
www.stadt-oppenheim.de

Pressekontakt
noble kommunikation GmbH
Marina Noble
Luisenstraße 7
63263 Neu-Isenburg
06102-36660
info@noblekom.de
noblekom.de

Allgemein

Unvergessen: Vor 740 Jahren verstarb Olivier de Termes auf der Suche nach der Fin amour

Püntklich zum Todestag des Protagonisten erscheint der zweite Band von „Die Frucht des Ölbaums“

Unvergessen: Vor 740 Jahren verstarb Olivier de Termes auf der Suche nach der Fin amour

Cover Die Frucht des Ölbaums – Der Kreuzritter

Katharina Göbel – Bedburg, 19.08.2014 – Pünktlich zum Todestag Oliver de Termes, am 12. August 2014, stellte der Verlag 3.0 gemeinsam mit seiner Autorin Gabrielle C. J. Couillez den zweiten Band der historischen Biografie in Romanform vor: „Die Frucht des Ölbaums – Der Kreuzritter“ . Der Titel des Romans „Die Frucht des Ölbaums“ ist zunächst eine Anspielung auf den Namen der Hauptperson, umfasst aber auch den Ort des Leidens Christi, dessen erlösende Botschaft er von Gott überbrachte, die wie kaum eine andere zur Macht über die Menschen missbraucht wurde und immer noch wird. Wo man den ersten Band noch mit den Worten „Burgen, Ketzer, Scheiterhaufen und ein südfranzösischer Ritter, der für die Freiheit gegen eine Übermacht kämpft“ umschreiben konnte – lauten diese im zweiten Band „Blut, Schwerterklirren, verbotene Liebe und ein südfranzösischer Ritter, der Gott dienen und Frieden schaffen will“.

Die Katharer sind vernichtet, der Süden Frankreichs dem Papst und dem König unterworfen. Der Baron Olivier de Termes muss Frau und Kind verlassen und seinen Kreuzzugseid einlösen, um seiner Ächtung als Ketzer zu entgehen. Er zieht mit König Ludwig IX. von Frankreich in den Kampf für das Heilige Land. Die Kreuzritter erdulden unsägliche Strapazen und Leid, und Olivier gewinnt das Vertrauen des Königs. Doch er verliert das seines Sohnes und seiner Landsleute, mit denen er einst für die Freiheit ihres Glaubens und Landes gekämpft hatte. So wird auch sein ehemaliger Waffenbruder und heimlicher Geliebter Chabert zu seinem größten Feind. Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und in seinem Mühen als Befehlshaber der königlichen Kreuzfahrertruppen das Königreich Jerusalem mit allen Mitteln – nötigenfalls auch mit einem ungeheurem Betrug – zu retten, findet er im Heiligen Land wieder die Liebe. Aber sein Glück ist nicht von Dauer! „Die Frucht des Ölbaums – Die Kreuzritter“ ist ein Buch gegen den Krieg, das berührt und des Menschen tiefste Abgründe bewusst machen, aber auch Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens geben soll. Denn unvergessen ist wohl der vor 740 Jahren verstorbene vermeintliche Ketzer und begnadeter, homosexueller Kreuzritter Olivier de Termes.

Die Sehnsüchte der Menschen damals und auch ihre Stärken und Schwächen waren die gleichen wie heute. Dieselbe Gier und das Machtstreben der Herrschenden sind die Ursache der politischen Geschehnisse, die unser Leben auch heute noch bestimmen. Und nur zu gerne wären wir die Helden von damals, die aller Ungerechtigkeit und allen Schwierigkeiten trotzen. Doch auch Helden suchen nach dem Sinn des Lebens. Auch Helden haben Schwächen. Auch Helden haben eine Seite, die sie gerne verbergen möchten – Genauso wie der Protagonist in Gabrielle C. J. Couillez Mittelalterroman, dem zu Gedenken das Veröffentlichungsdatum auf den 12. August gelegt wurde.

Die Autorin ist in Rheinland-Pfalz geboren und aufgewachsen. Die ausgebildete Rechtsanwaltsgehilfin arbeitete zuletzt freiberuflich als Budgetbetreuerin/Integrationshelferin. Möglicherweise erscheinen dem Leser die Szenen des Romans derart lebendig, weil auch die Autorin Gabrielle C. J. Couillez mit ihrem Protagonisten die Sehnsucht nach innerer und äußerer Freiheit und der Fin Amour – dem Leben der wahren Liebe – als Sinn des Lebens teilt und zu verwirklichen sucht. Ursprünglich hat sie sogar aus der Not heraus mit dem Schreiben begonnen, da sie ihren ältesten und behinderten Sohn in seiner Entwicklung fördern wollte und passende Geschichten dafür damals, vor mehr als zwanzig Jahren, nicht auf dem Markt fand. So entstanden ihre ersten Kindergeschichten, die sie heute bei Lesungen in ihrem Geschichtenzelt auf mittelalterlichen Events vorträgt. Die Lebensgeschichte des südfranzösischen Ritters Olivier de Termes fesselte sie so sehr, dass sie das Ende ihres Romans schrieb. Erst dann begann sie mit dem Anfang und vollendete ein mehr als 1000-seitiges Manuskript unter dem Arbeitstitel: Die Frucht des Ölbaums. Inzwischen hat sie bereits ein neues Romanprojekt in Angriff genommen. Wer einmal mit dem Schreiben angefangen hat….

Das Buch “ Die Frucht des Ölbaums – Die Kreuzritter“ ist im Verlag 3.0 erschienen und kann im Verlagsshop zum Preis von 19,90 EUR erworben werden.

Bei Verlag 3.0 gibt es eine große Bandbreite an Büchern. Auch vor gesellschaftlich relevanten Tabu-Themen haben wir keine Angst. Für uns ist es wichtig, den Communitygedanken zu leben und alle zusammenzubringen, die an einem Buch beteiligt sind: Autor, Lektor, Grafiker, Setzer, Drucker UND LESER.

Kontakt
Verlag 3.0 Zsolt Majsai
Zsolt Majsai
Neusser Str. 23
50181 Bedburg
022729788699
info@verlag30.de
http://verlag-shop.com

Allgemein

Lingen fällt zurück ins 16. Jahrhundert

Kivelinge übernehmen das Kommando in Lingen – Erste Amtshandlung: zwei Tage Volksfest und ein großer Festumzug

Lingen fällt zurück ins 16. Jahrhundert

Kivelingsfest in Lingen im Emsland

Meppen, 20.05.2014 – An Pfingsten fällt Lingen zurück ins 16. Jahrhundert. Dann übernehmen die Kivelinge, junge Männer in mittelalterlicher Tracht, das Kommando in der Stadt und feiern ein zweitägiges Volksfest.

Einst war Lingen Schauplatz mehrerer Auseinandersetzungen zwischen dem Grafen von Tecklenburg und dem Bischof von Münster. Bei einem der Kämpfe wurde die männliche Bevölkerung Lingens so stark dezimiert, dass die unverheirateten Jugendlichen der Stadt als letztes Aufgebot auf die Wälle gerufen wurden. Durch ihre Unterstützung konnte die Eroberung der Stadt abgewendet werden. Das Kivelingsfest erinnert an die Heldentat und verwandelt Lingen alle drei Jahre in eine pulsierende mittelalterliche Stadt mit Gauklern und Musikanten, Händlern, Rittern und Zauberern.

Die Kivelinge und das mittelalterliche Gefolge feiern am 7. und 8. Juni das historische Volksfest. Das Fest endet mit einem großen Festumzug durch die Lingener Altstadt am 9. Juni. Weitere Informationen über das Fest und die gebotenen Attraktionen, Speis und Trank unter: www.kivelinge.de

Bildrechte: www.emsland.com Bildquelle:www.emsland.com

Über das Emsland
Das Emsland erstreckt sich über 2.880 Quadratkilometer von der nordrhein-westfälischen Landesgrenze bei Rheine bis zur Grenze Ostfrieslands bei Papenburg und ist damit flächenmäßig größer als das Bundesland Saarland. Rund 1.000.000 Urlauber verzeichnet die Emsland Touristik jährlich, die meisten von ihnen sind Radwandertouristen und Familien. Der Landkreis bietet mit über 3.500 Kilometern ein ausgeprägtes Radwegenetz entlang der Flussläufe von Ems und Hase, Moore und Wälder, aber auch zahlreiche Bauern- und Ferienhöfe, die als besonders familienfreundlich zertifiziert sind.

Emsland Touristik
Martina Alfers
Ordeniederung 2
49716 Meppen
05931/442266
info@emsland.com
http://www.emsland.com

ReComPR
Ron Zippelius
Herderplatz 5
55124 Mainz
+49 6131 21632-13
emsland@recompr.de
http://www.recompr.de