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Mobile Industrial Robots auf der automatica (19.06. – 22.06.2018) in München

Mobile Robotik: Flexibilität treibt Intralogistik voran

Mobile Industrial Robots auf der automatica (19.06. - 22.06.2018) in München

Odense, Dänemark, 09. Mai 2018 – Der dänische Pionier mobiler Robotik, Mobile Industrial Robots (MiR), zeigt vom 19. bis 22. Juni 2018 auf der automatica in München seine Roboter in Aktion: Am Messestand des Unternehmens (Halle B4, Stand 411) erleben Besucher anhand zahlreicher Applikationen, wie einfach und individuell die Automatisierung innerbetrieblicher Transporte realisiert werden kann. Bereits heute ermöglichen die autonomen Roboterlösungen von MiR Betrieben weltweit, Intralogistik-Prozesse schlank zu halten, Fertigungsabläufe zu optimieren und Mitarbeiter zu entlasten.

„Auf der diesjährigen automatica können sich Robotik-Interessierte hautnah von der hohen Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit unserer Roboter überzeugen“, sagt Thomas Visti, CEO von MiR. „Damit möchten wir einmal mehr unter Beweis stellen, wie durch MiR die Automatisierung des Materialflusses schnell, sicher und kostengünstig umgesetzt werden kann.“ Die Roboter-Modelle MiR100 und MiR200 manövrieren am Messestand unmittelbar neben den Besuchern – ihrer leistungsstarken Sensortechnologie sei Dank. Im Arbeitsalltag gewährleistet diese ein dynamisches Miteinander an der Seite menschlicher Kollegen. Mit im Gepäck hat MiR verschiedenste Aufsatzmodule, die Anwendern schließlich eine Vielzahl an passgenauen Einsatzmöglichkeiten eröffnen. Zum Beispiel präsentiert der Robotik-Hersteller sein Ziehsystem MiRHook, mit dem der ESD-konforme MiR200 zuverlässig Waren von bis zu 500 Kilogramm auf Rollwägen bewegen kann.

Auf dem Weg zur vernetzten Produktion

Weiteres Highlight des Messeauftritts von MiR ist eine Applikation, die die reibungslose Interaktion von mobilem Transportroboter, Roboterarm und Greifer zeigt: Ein MiR200 liefert Druckplatten an, die ein auf ihm montierter UR5 von Universal Robots ausgestattet mit einem RG2 von OnRobot dann auf einen Tisch verlädt. Hierbei demonstriert der MiR-Roboter seine millimeterpräzise Andockfunktion. Auch Förderband- und Regalmodule können vor Ort begutachtet werden. Sie ermöglichen den nahtlosen Warenfluss zwischen statischen Produktionsanlagen und traditionellen Förderbändern sowie den automatisierten Transport von Halbfabrikaten oder Werkteilen.

Ein Blick in die Praxis

Wie MiR-Roboter den Unternehmensalltag spürbar effizienter gestalten, erfährt das Fachpublikum ebenfalls auf dem automatica Forum am 20. Juni, von 13:30 bis 14:00 Uhr (Halle A5, Stand 135). Hier berichten Stuart Harris, Produktionsleiter von Honeywell Analytics, und Rene Lydiksen, CCO von MiR, wie drei mobile Roboter interne Transportprozesse bei dem britischen Messgeräte-Hersteller optimieren und dabei sechs Vollzeitkräfte zugunsten anspruchsvollerer Aufgaben entlasten.

Der nächste Schritt in Richtung Intralogistik 4.0

Veränderungen gibt es derzeit auch bei MiR selbst: Erst im April 2018 übernahm der US-amerikanische Konzern Teradyne, Inc. das Unternehmen. „Mit Teradyne im Rücken werden wir nun verstärkt in die Entwicklung und Konstruktion investieren“, erklärt CEO Visti und verrät: „Auf der automatica dürfen Interessenten gespannt sein, mit welchen Innovationen MiR die Automatisierung der Intralogistik zukünftig auf die nächste Stufe hebt.“

Hinweis für Medienvertreter

CEO Thomas Visti, Niels Jul Jacobsen, CSO und Gründer sowie Rene Lydiksen, CCO von Mobile Industrial Robots, stehen Ihnen auf automatica 2018 für Pressegespräche zur Verfügung. Bei Interesse an einem Interview wenden Sie sich bitte an mir@maisberger.com.

Hochauflösendes Bildmaterial finden Sie hier.

Mobile Industrial Robots (MiR), dem Unternehmen Teradyne Inc. zugehörig, hat seinen Hauptsitz in Odense, Dänemark, wo das Unternehmen 2013 von erfahrenen Köpfen aus der dänischen Roboterindustrie gegründet wurde. MiR entwickelt und vertreibt autonome, kollaborierende mobile Roboter für den innerbetrieblichen Transport in der Industrie und im Gesundheitssektor. Der Pionier im Bereich mobiler Robotik hat innerhalb kurzer Zeit ein globales Vertriebsnetz mit Händlern in mehr als 40 Ländern und regionalen Niederlassungen in San Diego, Singapur, Dortmund, Barcelona, Shanghai und New York aufgebaut. Seit der Gründung verzeichnet MiR ein steiles Wachstum, allein von 2015 auf 2016 um 500 Prozent und von 2016 auf 2017 um 300 Prozent. Heute ist das Unternehmen Marktführer im Bereich autonomer mobiler Roboter.

MiR beliefert sowohl mittelgroße Unternehmen als auch große, multinationale Industriekonzerne mit seinen kollaborierenden, mobilen und sicheren Robotern. Die Roboter von MiR werden zum innerbetrieblichen Transport eingesetzt, der dadurch schnell, einfach und kosteneffektive abgewickelt wird. Mitarbeiter können so wieder für höherwertigere Tätigkeiten freigestellt werden. Hunderte von Fertigungsunternehmen in aller Welt verlassen sich bereits auf die innovativen Roboter von MiR. Aber auch zahlreiche Krankenhäuser und Pflegeheime gehören zu den Nutzern der dänischen Logistik-Cobots.

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Allgemein

MiR erobert den Markt für mobile Roboter

MiR erobert den Markt für mobile Roboter

Mobile Industrial Robots baut seine Position weiter aus (Bildquelle: MiR)

Pressemitteilung

Das dänische Unternehmen MiR erobert den Markt für mobile Roboter

Odense, Dänemark/ Stony Brook, New York, 22. Februar 2017: Mit Kunden in inzwischen mehr als 30 Ländern und einem Anstieg der Verkaufszahlen im Jahr 2016 um 500 Prozent hat der Roboterhersteller Mobile Industrial Robots (MiR) seinen Anteil am wachstumsstarken globalen Markt für mobile Roboter erheblich vergrößert. Das Potenzial ist jedoch noch lange nicht ausgeschöpft. Für 2017 hat sich das Unternehmen die Eroberung des chinesischen Marktes zum Ziel gesetzt. Der Pionier im Bereich mobiler Robotik erwartet sich außerdem eine weitere Stärkung seiner Marktposition, wenn im April das neueste Produkt vorgestellt wird.

Bei Mobile Industrial Robots, einem Unternehmen mit ambitionierten Wachstumszielen mit Hauptsitz im dänischen Odense, ist einiges in Bewegung. Innerhalb des letzten Jahres stieg die Anzahl der Beschäftigten von 13 auf 30. Diesem Wachstum konnten die bisherigen Räumlichkeiten nicht standhalten, weshalb MiR Mitte 2016 einen neuen Firmensitz bezog, welcher dreimal so viel Platz wie der alte bietet. Außerdem wurden regionale Niederlassungen in New York und Shanghai gegründet. Mehr als 200 der innovativen Roboter samt Zubehör konnte das Unternehmen 2016 verkaufen. Für das laufende Jahr ist eine Verdreifachung des Roboterverkaufs angepeilt. Ausgangspunkt für diese Wachstumsprognosen ist ein vollkommen neues Produkt, an dem gerade letzte Hand angelegt wird. In 33 Ländern bereiten sich die 73 Vertriebspartner von Mobile Industrial Robots bereits auf dessen Verkauf vor. Vorgestellt wird das Produkt am 3. April 2017 auf der internationalen Robotermesse Automate in Chicago.

„Wir hören immer sehr genau auf die Wünsche und Reaktionen des Marktes, um genau die Produkte entwickeln zu können, mit denen unsere Kunden ihre Produktion und Intralogistik noch einfacher optimieren können. In Industrie, Dienstleistungsbereich und öffentlichem Sektor ist eine immer höhere Anpassungsfähigkeit gefragt. Wir setzen daher auf Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit, damit Anwender unsere Technologien im hektischen Arbeitsalltag einfach und problemlos einsetzen können“, erklärt Thomas Visti, CEO von MiR.

MiR, vor nur vier Jahren gegründet, konnte 2016 einen deutlichen Zugang neuer Kunden in der weltweiten Fertigungsindustrie verzeichnen. Vor allem multinationale Konzerne mit komplexen Anforderungen an die Intralogistik erkennen zunehmend die Vorteile, die sich mit dem Einsatz der flexiblen Transportroboter erzielen lassen.

Steigender Bedarf in der DACH Region
Deutschland, Österreich und Schweiz sind wichtige Kernmärkte für den dänischen Hersteller. Mit seinem voll ausgebauten Vertriebsnetz ist MiR bestrebt, seine Marktposition im Bereich der mobilen Robotik auch in dieser Region weiter auszubauen.
„Das Potenzial mobiler Robotik wurde auch im DACH Markt schon längst erkannt. Unternehmen sehen die Effizienz, die sie durch unsere innovative automatisierte Roboterlösung erzielen. Wir freuen uns über den stetigen Zuwachs an Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen und sehen die Zusammenarbeit mit unseren kompetenten Partnern als essentiell für die weitere Entwicklung“, so Henrik Vesterlund Sørensen, Area Sales Manager DACH bei MiR.

Hinweis für Medienvertreter:
Mobile Industrial Robots ist auf der LogiMAT 2017 mit einem eigenen Messestand vertreten (ES20, Eingang Ost). Bei Interesse an einem Interview vor Ort oder telefonisch wenden Sie sich bitte an mir@maisberger.com.

Weitere Informationen zu den Märkten Nordamerika und China:

Rasanter Anstieg in Nordamerika in nur zehn Monaten
Mit der Eröffnung der nordamerikanischen Niederlassung in New York im April 2016, wurden unter der Leitung von Ed Mullen, Vice President of Sales, bereits 19 Vertriebspartner akquiriert.

„Vertriebspartner im nordamerikanischen Raum investieren in die innovative Technologie von MiR und arbeiten eng mit uns zusammen. In nur zehn Monaten haben wir es geschafft, eine signifikante Anzahl an Robotern zu verkaufen. Es sind Branchen wie Automobil, Elektronik, Luftfahrt, Konsumgüter und Lebensmittel. Dieser Erfolg zeigt uns, dass wir mit unserer Technologie auf dem Markt wertgeschätzt werden. Damit verfügen wir über einen klaren Wettbewerbsvorteil“, freut sich Ed Mullen.

Vorstoß nach China
Als nächstes Ziel hat sich MiR die Eroberung des chinesischen Marktes gesetzt, welcher den größten Anteil an der weltweiten Industrieproduktion hält. Den Vorstoß leiten soll der neue Area Sales Manager Will Dong. Dong verfügt dank seiner früheren Anstellungen bei dänischen Technologieunternehmen in China über wertvolle Erfahrung beim Aufbau eines Marktanteils. Das Thema Automatisierung steht seiner Meinung nach bei chinesischen Industrieunternehmen sehr hoch im Kurs, da die dortigen Löhne inzwischen fast das Niveau westlicher Märkte erreicht haben.

„Die Möglichkeiten sind enorm und der Zeitpunkt genau richtig. Generell ist aber das Wissen über die Möglichkeiten von Automatisierungstechnologien in China aber noch nicht sehr verbreitet. Gerade deswegen sind unsere benutzerfreundlichen, intuitiven Roboter, die keine Programmierkenntnisse verlangen, für den chinesischen Markt wie geschaffen. Ich sehe hervorragende Aussichten für MiR in China und gehe von einem raschen Anstieg der Verkaufszahlen aus. Schon kurz nach Gründung unserer Niederlassung zeigten potentielle Händler großes Interesse an einer Zusammenarbeit. Die ersten Roboter haben wir bereits nach China, Hongkong und Taiwan verkauft“, berichtet Area Sales Manager Will Dong in der neuen Niederlassung in Shanghai.

Mobile Industrial Robots hat seinen Hauptsitz in Odense, Dänemark, wo das Unternehmen 2013 von erfahrenen Köpfen aus der dänischen Roboterindustrie gegründet wurde. MiR entwickelt und vertreibt den MiR100, einen mobilen Roboter für den internen Warentransport in der Industrie und im Gesundheitssektor. MiR hat innerhalb kurzer Zeit ein globales Vertriebsnetz mit Händlern in mehr als 30 Ländern aufgebaut. Seit der Gründung verzeichnet das Unternehmen ein steiles Wachstum, allein von 2015 auf 2016 um 500 Prozent. Vor kurzem gründete das Unternehmen Niederlassungen in Shanghai und New York.
MiR beliefert sowohl mittelgroße Unternehmen als auch große multinationale Industriekonzerne mit seinen kollaborativen, mobilen und sicheren Robotern. Die Roboter von MiR werden zum hausinternen Transport eingesetzt, der dadurch schnell, problemlos und kosteneffektiv abgewickelt wird. So können Mitarbeiter für hochwertigere Aufgaben freigestellt werden. Hunderte von Fertigungsunternehmen in aller Welt verlassen sich bereits auf die innovativen Roboter von MiR. Aber auch zahlreiche Krankenhäuser und Pflegeheime gehören zu den Nutzern der dänischen Logistik-Cobots.

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Bayrisches Erfolgsduo: Timon Beschler und Josef Ettenhuber gewinnen Bundeswettbewerb Mobile Robotik

* Spannender Wettbewerb und großes Publikumsinteresse in der BBS Goslar-Baßgeige bei den Deutschen Meisterschaften der Mobilen Robotik
* Sieger aus Bayern fliegen als Teil vom Team Germany zu den Weltmeisterschaften der Berufe 2017 nach Abu Dhabi

Bayrisches Erfolgsduo: Timon Beschler und Josef Ettenhuber gewinnen Bundeswettbewerb Mobile Robotik

Neue Deutsche Meister beim WorldSkills Germany-Berufswettbewerb Mobile Robotik (Bildquelle: @BBS Goslar-Baßgeige)

Goslar/Fellbach b. Stuttgart, im September 2016. – Simon Beschler (19) und Josef Ettenhuber (18), die an der Berufsschule in Pfaffenhofen und der dortigen Airbus AG ihre Ausbildung absolvieren, sind die neuen Deutschen Meister im WorldSkills-Berufswettbewerb Mobile Robotik. Die Schützlinge von Berufsschullehrer Frank Motz qualifizierten sich damit als Teil des Teams Germany für die nächste WM der Berufe, die 44. WorldSkills im Oktober 2017 in Abu Dhabi. Die Silbermedaille gewann das Team Benedikt Damböck (20) und Tom Ziller (19), ebenfalls von der Berufsschule/Airbus AG Pfaffenhofen. Dritter wurden Nico Kaatz (20) und Dominik Giseler (22) von der Berufsschule in Eisenhüttenstadt/der Firma CEMEX.

WorldSkills Germany führte gemeinsam mit der Festo Didactic SE und dem Kompetenzzentrum Mobile Robotik der Berufsbildenden Schulen Goslar-Baßgeige/Seesen den Bundeswettbewerb 2016 in Goslar durch, hervorragend organisiert durch den für das Kompetenzzentrum verantwortlichen Lehrer Roman Saß. Sieben Teams aus Pfaffenhofen, Saarburg, Goslar und Eisenhüttenstadt zeigten drei Tage lang bei großem Publikumsinteresse ihr Können in puncto Mechatronik, Elektrotechnik, Elektronik, Steuerungstechnik und technischer Informatik.

„Mobile Robotik in einer Smart Factory“ war das Thema der Deutschen Meisterschaften in diesem Skill. Dabei mussten die Teilnehmer zunächst ein Greifersystem an ein mobiles Robotersystem – Robotino 3 der Firma Festo – montieren, damit der Roboter auf der gleichen Arbeitshöhe wie die Produktionsmaschinen agieren kann. In der Folge galt es, das Gerät so zu programmieren, dass es Werkstücke von einer Station abholen und auf einer anderen ausliefern kann, dabei die Maschinen lokalisiert und eine sehr genaue Übernahme und Abgabe realisiert.

Die Jury unter Leitung von Dr. Ulrich Karras, der seit 2007 das Thema Mobile Robotik als deutscher WorldSkills-Experte international vertritt, bewertete nach strengen WM-Kriterien. Punkte gab es für die Organisation am Arbeitsplatz und die Kommunikationsfähigkeit der Zweierteams, aber insbesondere für das Design des Greifersystems, die Inbetriebnahme und den Test des Robotersystems sowie die mündliche Präsentation der Lösungskonzepte. Mit Blick auf die Berufe-WM in Abu Dhabi kommt es für die Sieger darauf an, einen eigenen Roboter zu konzipieren und zu bauen sowie sich intensiv in die Steuerungssoftware Labview einzuarbeiten. Dies erfordert eine sehr aufwändige Trainingsvorbereitung, die das Goldteam im Coaching durch Ausbilder der Airbus AG und WorldSkills-Experte Dr. Karras in den kommenden Monaten angehen wird.

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WorldSkills Germany fördert und unterstützt nationale und internationale Wettbewerbe nicht- akademischer Berufe. Die Wettbewerbe sind Impulsgeber für die Berufsbildung, wirtschaftliche Kontakte und Plattform zur Präsentation neuer Entwicklungen. Sie zeigen jungen Menschen frühzeitig Chancen auf und motivieren zu Bestleistungen in der Ausbildung. WorldSkills Germany ist Botschafter für den Standort Deutschland und Veranstalter der nationalen Vorentscheidungen, durch die sich die Teilnehmer für die WorldSkills qualifizieren. Der 2006 gegründete Verein WorldSkills Germany vereint Engagement und Ideen von derzeit mehr als 70 Mitgliedern, Partnern, Unternehmen und Verbänden. Er ist die nationale Mitgliedsorganisation von WorldSkills International und WorldSkills Europe. Als Partner von WorldSkills Germany setzt sich die Samsung Electronics GmbH für die Exzellenz in der Berufsbildung ein und fördert die digitale Weiterentwicklung nicht-akademischer Berufe. Vorstandsvorsitzende von WorldSkills Germany e.V. ist Andrea Zeus, Referentin beim Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe; Hubert Romer leitet WorldSkills Germany als Geschäftsführer.

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Mit neuem Kapital dem Wettbewerb voraus

Mobile Industrial Robots blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2015 zurück und ist mit dem Vertrauen von neuen Investoren gestärkt für 2016

Mit neuem Kapital dem Wettbewerb voraus

MiR 2015: Markteintritt in Deutschland und erste Anwendungen in Produktion und Gesundheitswesen (Bildquelle: Mobile Industrial Robots)

Odense (Dänemark), 03. Dezember 2015 – Was kann einem Start-up Besseres passieren, als das Interesse von Investoren zu wecken, die an das Produkt glauben und es unterstützen möchten? An diesem Punkt befindet sich das junge Unternehmen Mobile Industrial Robots (MiR) aus Dänemark. Ein fünfköpfiges Team investiert 10 Millionen Dänische Kronen (entspricht etwa 1,34 Millionen Euro) in das auf mobile Robotik spezialisierte Unternehmen.

Startschuss für ein enormes Wachstumspotential
Im Mai diesen Jahres präsentierte MiR seinen einfach zu bedienenden, mobilen Roboter, den MiR100 auf dem deutschsprachigen Markt, der über ein stetig wachsendes Vertriebspartnernetz vertrieben wird. Die Nachfrage hat selbst das Mangement des innovativen Newcomers überrascht. Vor dem Hintergrund einer intensiven Expansion und einem neuen Büro in Nordamerika, einer gesteigerten Mitarbeiterzahl und einer stetigen Produktentwicklung ermöglicht die Kapitalzufuhr den weiteren Erfolg in einem immer stärker wettbewerbsorientierten Markt.

Niels Jul Jacobsen, Gründer und CTO und Thomas Visti, CEO bei MiR investieren beide in das Unternehmen und halten damit weiter die Mehrheit der Anteile. „Nach einigen Gesprächen mit interessanten Inverstoren, war für mich klar, dass wir weiterhin eigenständig sein und freie Entscheidungen treffen wollen. Ich schaute mir die Möglichkeiten innerhalb der existierenden Eigentümer, dem Vorstand sowie dem gesamten MiR-Netzwerk an. Schnell zeichnete sich das Bild eines starken, engagierten Teams aus dänischen Investoren ab“, so Thomas Visti. Das Ziel des Investments ist es sicherzustellen, dass das vielversprechende Exportgeschäft auch über das erforderliche Wachstumskapital verfügt. Mit diesem Schritt bekräftigen Niels Jul Jacobsen und Thomas Visti auch den Glauben an das bereits jetzt sehr erfolgreiche Produkt.

Ein weiterer Investor ist ein bekanntes Gesicht in der Automatisierungsbranche, nämlich Esben H. Østergaard, CTO und Gründer von Universal Robots, Pionier im Bereich Leichtbaurobotik. Für Østergaard sei die Investition genau der richtige Schritt. Der Markt für mobile Roboter von MiR sei groß, wobei die Industrie nun auch das Potential erkannt habe, die mobile Robotiklösung um Roboterarme von Universal Robots zu ergänzen. So ließen sich beispielsweise Transportaufgaben mit einer Pick & Place Anwendung sehr einfach realisieren. „MiR100 schafft Mobilität, was gleichzeitig auch den generellen Entwicklungen in der Robotertechnologie entspricht. Der Trend von großen, schweren Maschinen in Käfigen geht hin zu modernen Robotern, die sich autonom bewegen, mit Menschen interagieren und ihnen helfen, produktiver zu werden“, erklärt Østergaard.

Die weiteren Investoren sind Torben Frigaard Rasmussen, der kürzlich auch zum Vorstandsvorsitzenden gewählt wurde, und Søren Michael Juul Jørgensen, seit Herbst 2014 ein Wegbegleiter und Kapitalgeber von MiR.

Volle Kraft voraus
Mit einem voll ausgebauten Partnernetzwerk in der DACH-Region, der hohen Nachfrage sowie ersten erfolgreichen Kundenprojekten zieht MiR eine höchst erfreuliche Bilanz für 2015. Mit der Verleihung des DIRA Automatisierungspreises hat MiR längst auch die Anerkennung der Industrie bekommen. 2016 soll das Potential noch mehr ausgeschöpft werden, um den Verkauf mithilfe der gewonnenen Vertriebspartner zu stärken. So sollen vor allem auch kleine Betriebe von Automatisierung profitieren, um Mitarbeiter von einfachen, monotonen Transportaufgaben zu befreien. Das hohe Maß an Flexibilität und Agilität bringt Unternehmen jeder Größe erhebliche Umsatzsteigerungen. Dabei liegt der Fokus für MiR auf den Branchen Produktion, Logistik sowie dem Gesundheitswesen. MiR soll mit einem zu erwartenden Umsatz von 110 Millionen Dänische Kronen (entspricht etwa 14,7 Millionen Euro) ab 2018 profitabel sein.

Weiterführende Zitate:
„Die sehr positive Entwicklung, die MiR in 2015 erfahren hat, zeigt, dass das Potential unserer mobilen Roboter größer wird. Für mich ist klar, dass ich auch weiterhin in MiR investieren werde.“
Niels Jul Jacobsen, Gründer und CTO bei Mobile Industrial Robots

„Das Vertrauen von Esben H. Østergaard bedeutet sehr viel für das Unternehmen. Es zeigt, dass ein innovativer Unternehmer wie er großes Potential in unserer Technologie und unsem Produkt sieht. Esben H. Østergaard bringt sehr viele Erfahrungen mit und kennt den gesamten Prozess von der Forschung über die Vermarktung bis hin zu einer globalen Organisation. Er wird nicht Teil des Vorstandes bei MiR sein, aber er unterstützt uns als innovativer Entrepreneur mit seiner Überzeugung.“
Thomas Visti, CEO bei Mobile Industrial Robots

Hier finden Sie eine Bildergalerie zum erfolgreichen Start von MiR in 2015 – vom Produkt, den ersten Anwendungen in Produktion, Logistik und dem Gesundheitswesen bis hin zur Verleihung des renommierten DIRA Automatisierungspreises Ende des Jahres (Copyright MiR).

Mobile Industrial Robots ApS (MiR) ist ein dänisches Unternehmen, gegründet von Niels Jul Jacobsen. Der Anbieter von mobilen autonomen Robotiklösungen bietet mit seinem Produkt MiR100 eine einzigartige Kombination von Flexibilität, Benutzerfreundlichkeit und niedrigen Investitionskosten. Das multifunktionsfähige Transport- und Ziehsystem wurde in erster Linie für die Automation innerhalb der Logistikbranche, der Industrie und dem Gesundheitswesen entwickelt und hat hier die ersten Roboter erfolgreich im Einsatz. Das junge Unternehmen erwartet bis Ende 2016 den kompletten Ausbau des Vertriebsnetzes innerhalb Europas und Nordamerikas.

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Techniktalente beeindrucken mit WM-reifen Leistungen auf der didacta

* Zweierteams aus Esslingen und Osnabrück bei den Deutschen Meisterschaften der Mechatroniker bzw. der Mobilen Robotik vorn
* didacta-Messe erlebte spannenden Bildungssport, fachliche Exzellenz und abwechslungsreiche Berufswettbewerbe

Techniktalente beeindrucken mit WM-reifen Leistungen auf der didacta

Deutsche Meister 2015 bei den Mechatronikern wurden Rafael Frank (Bild links) und Micha Purucker. (Bildquelle: @WorldSkills Germany/Jörg Wehrmann)

* Sieger lösen Tickets für die Berufe-Nationalmannschaft für die WorldSkills Sao Paulo/Brasilien 2015

Hannover/Fellbach.- Der Pfiff von WorldSkills-Chefexperte Michael Linn in der didacta-Messehalle signalisierte Teilnehmern und Messebesuchern das Ende der Deutschen Meisterschaften der „Mechatroniker“. Wenig später brandet ein paar Meter entfernt auch der finale Beifall beim nationalen Ausscheid der „Mobilen Robotiker“ auf. Vier anstrengende Tage lang hatten junge Talente aus den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Bayern, Sachsen, Berlin, Brandenburg und Rheinland-Pfalz programmiert, verdrahtet, Leitungen verlegt, Produktionslinien montiert oder kleinen Robotern Aufgaben übertragen. Sieger bei den „Mechatronikern“ wurden die beiden 19jährigen Rafael Frank und Micha Purucker (Festo AG & Co. KG) aus Esslingen/Baden-Württemberg, die Niedersachsen Steffen Ellerbrake (17 Jahre, Berufsbildende Schulen Osnabrück/Elster GmbH) und Lukas Hörnschemeyer (19, BBS Osnabrück/Bedford GmbH & Co. KG) gewannen den „Mobile Robotik“-Wettbewerb. Die beiden Duos vertreten ihre Skills als Teil von Team Germany bei den WM der Berufe WorldSkills Sao Paulo/Brasilien im August 2015.

„Erneut haben wir wahre Spitzenteams in den beiden WorldSkills-Wettbewerben hier auf der didacta erlebt. Bei diesen Top-Leuten mit ihrer fachlichen Exzellenz braucht uns nicht bange sein und wir dürfen optimistisch zum Vergleich mit den Besten der Welt bei den WorldSkills Sao Paulo im August fliegen“, ist sich WorldSkills Germany-Geschäftsführer Hubert Romer sicher. „Beeindruckt hat mich vor allem diese Begeisterung und das Engagement, mit der die Teilnehmer an ihre Aufgaben gegangen sind. Jeder konnte sehen, wie intensiv sich viele Teams vorbereitet hatten und ihr Können in die Waagschale gelegt haben. Das stimmt optimistisch, künftig eine weiter wachsende Breite in den Teilnehmerfeldern zu bekommen. Echt positiv ist auch, dass so viele weibliche Teilnehmer an den Start gingen wie noch nie.“

13 Zweierteams wetteiferten auf der Bildungsmesse didacta um begehrte WM-Tickets für Brasilien im Skill „Mechatroniker“. Am Ende belegten bei den Deutschen Meisterschaften Peter Kreuzer (21) und Michael Pfleger (19) von der Rogers Germany GmbH aus Eschenbach/Bayern Platz 2, Bronze holten Daniel Hin und Florian Wernet (beide 19, SICK AG) aus Waldkirch/Baden-Württemberg.

Aufbau, Programmierung und Inbetriebnahme eines voll funktionsfähigen Modells einer Produktionslinie en miniatur, bestehend aus elektrischer Handhabungs-Station, Stapelmagazin, zwei Rutschen sowie Signallampe war Teil 1 der Aufgabe beim Mechatroniker-Wettbewerb. Eine zweite Produktionslinie mit Pick & Place Modul, zwei Magazinen und durch ein Förderband bewegten Werkstückträger musste mit dieser Handhabungs-Station kombiniert und in Betrieb genommen werden. Neuheit und besondere Herausforderung: Im Teilnehmerfeld waren auch zwei Inklusionsteams, bestehend jeweils aus einem Azubi der Firmen Rogers Germany und tesa Offenburg und einem Azubi mit Behinderung aus dem Annedore-Leber-Berufsbildungswerk Berlin. Eine bislang einmalige Präsenz, die künftig ihre Fortsetzung finden wird.

Der Roboter als Servicekraft im Krankenhaus, so war die Aufgabe für die drei Finalteams – darunter jede Menge Frauenpower – im Skill „Mobile Robotik“. Simuliert wurde ein Krankenhausflur mit Schwesternzimmer und Patientenräumen. Der Roboter musste über ein Leuchtsignal die korrekte Medizin in das richtige Patientenzimmer liefern. Elektronische und mechatronische Fachkenntnisse waren notwendig, aber alles stand und fiel mit der richtigen Programmierung, damit der „Helfer“ stets den richtigen Weg finden konnte. Das Team Katja Christ (18) und Niklas Roskos (19), beide von der BBS Osnabrück/meurer Verpackungssysteme GmbH in Fürstenau/Niedersachsachsen, gewannen Silber in diesem Skill, Dritte wurden Alicia Heinrich (18) und Cindy Neumann (20) von der Europaschule OSZ Oder-Spree in Fürstenwalde/Brandenburg.

Für die Sieger kommt es in den kommenden Wochen darauf an, sich in Trainingseinheiten mit ihren Experten, Ausbildern und Fachleuten optimal auf die Weltmeisterschaft der Berufe WorldSkills Sao Paulo 2015 vorzubereiten.

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WorldSkills Germany fördert und unterstützt nationale und internationale Wettbewerbe nicht-akademischer Berufe. Die Wettbewerbe sind Impulsgeber für die Berufsbildung, wirtschaftliche Kontakte und Plattform zur Präsentation neuer Entwicklungen. Sie zeigen jungen Menschen frühzeitig Chancen auf und motivieren zu Bestleistungen in der Ausbildung. WorldSkills Germany ist Botschafter für den Standort Deutschland und Veranstalter der nationalen Vorentscheidungen, durch die sich die Teilnehmer für die WorldSkills qualifizieren. Der 2006 gegründete Verein WorldSkills Germany vereint Engagement und Ideen von derzeit 70 Mitgliedern, Partnern, Unternehmen und Verbänden. Er ist die nationale Mitgliedsorganisation von WorldSkills International und WorldSkills Europe. Vorstandsvorsitzender von WorldSkills Germany e.V. ist Karl-Heinz Pfündner, Leiter Bildungszentren beim Bildungswerk BAU Hessen-Thüringen; Hubert Romer leitet WorldSkills Germany als Geschäftsführer.

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Deutsche Meister im Berufswettbewerb „Mobile Robotik“ kommen erneut aus Erfurt

* Thüringer Mechatroniker-Team löst Fahrkarten zu den EuroSkills in Lille/Frankreich
* 8 Teams im dreitägigen Wettstreit auf hohem Niveau in den BBS Osnabrück

Deutsche Meister im Berufswettbewerb "Mobile Robotik" kommen erneut aus Erfurt

Deutsche Meister Mobile Robotik 2014: Die Erfurter Thomas Kühler und Lukas Stollberg (Bild 4./5.v.l.)

Stuttgart/Osnabrück, im Februar 2014.- „Endlich, geschafft – nach zweimal Vize jetzt den Meisterpokal, echt toll“, freut sich der 20-jährige Lukas Stollberg und klatscht sich erleichtert mit seinem Teamkollegen Thomas Kühler (22) ab. Die beiden angehenden Mechatroniker (3. Ausbildungsjahr) aus Erfurt (Schuler Pressen GmbH/Andreas-Gordon-Schule) setzten sich bei dem WorldSkills Germany-Berufswettbewerb „Mobile Robotik“ durch. Das Thüringer Meisterteam löste zugleich die Tickets für die Reise nach Lille, wo sie die deutschen Farben bei den Anfang Oktober stattfindenden EuroSkills, den Europameisterschaften der Berufe vertreten. Mit dem zweiten (Sebastian Schmidt/Marc Töpker – Meurer GmbH) und dritten Platz (Christopher Anders/Raphael Rohatsch – R & R Ice Cream) gelangten zwei Teams der gastgebenden Berufsbildenden Schulen des Landkreises Osnabrück aufs Siegertreppchen.

In der dortigen BBS-Aula in der Brinkstraße hatten zuvor drei Tage lang die acht teilnehmenden Teams – darunter ein französisches Gastteam – ihr Können unter Beweis gestellt. Die Finalteams der „Deutschen Meisterschaft im WorldSkills Germany-Berufswettbewerb Mobile Robotik 2014“ kamen aus Berufsschulen in Pfaffenhofen, Erfurt, Goslar und Osnabrück. Die jungen Fachkräften im Alter unter 25 Jahren sind angehende Elektroniker für Automatisierungstechnik bzw. für Geräte- und Systemtechnik und Mechatroniker.

„Das Niveau hier war deutlich über dem vergangener Deutscher Meisterschaften. Es hat sich also gelohnt, regionale Ausscheide im Vorfeld durchzuführen“, resümiert Jurychef und WorldSkills Germany-Chefexperte Dr. Ulrich Karras, der seit Jahren auch international den Wettbewerb begleitet. „Das erfahrene Team aus Erfurt wurde seiner Favoritenrolle gerecht, aber auch insbesondere die Osnabrücker haben sich deutlich verbessert und sind an die Spitze herangekommen.“ Im Kern ging es darum, einen Robotino® – ein autonom arbeitendes, mobiles Robotersystem der Firma FESTO Didactic – so zu programmieren, dass dieser sich über einen Parcours bewegt und dabei verschiedene Manöver und Arbeiten ausführt. Für alle galt es, zwei Aufgaben zu lösen: zum einen mehrmals einen Puck „abzuholen“ und durch aufgestellte Tore in einen Zielbereich zu schieben. Bei der anderen Aufgabe musste ein Gabelstaplerelement am Roboter montiert werden, um so genannte Flaschenkästen fahrerlos auf einen kleinen Anhänger aufzuladen und zu vorgegebenen Lagerplätzen zu transportieren.

„Gutes elektronisches Fachwissen und mechanische Fertigkeiten, Softwarekenntnisse und anwendungsorientiertes Wissen über Automatisierungstechnik und das in Kombination mit einem perfekten lösungsorientierten Teamwork, das auch die harten Zeitvorgaben im Blick hat – das macht den Reiz dieses vielseitigen Wettbewerbs aus“, so WorldSkills-Fachmann Karras. „Auch wenn die Sieger da schon weit sind, ist jetzt noch ein halbes Jahr Zeit bis zu den EuroSkills in Lille. Zeit, die notwendig ist, um sich mit der nächsten, in Lille zum Einsatz kommenden Robotino®-Generation und seinen Neuerungen anzufreunden und intensiv zu trainieren. Immerhin“, betont der Experte mit einem Augenzwinkern, „wollen wir die Serie der deutschen Europameister in dieser Berufsdisziplin Mobile Robotik gern fortsetzen.“ WorldSkills Germany hatte bei den vergangenen EuroSkills 2010 (Lissabon) und 2012 (Spa) jeweils den Sieg errungen.
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Über WorldSkills Germany
WorldSkills Germany vereint Engagement und Ideen von derzeit 70 Mitgliedern, Partnern, Unternehmen und Verbänden. WorldSkills Germany unterstützt Spitzenleistung und schafft mit der Ausrichtung nationaler und internationaler Berufswettbewerbe Plattformen für den beruflichen Erfolg junger Menschen. Der 2006 gegründete Verband ist die nationale Mitgliedsorganisation von WorldSkills International und WorldSkills Europe. Im Sommer 2013 war Deutschland Ausrichter der bislang größten Weltmeisterschaften der Berufe: bei den WorldSkills Leipzig 2013 wetteiferten vor insgesamt rund 200.000 Besuchern über 1.000 Teilnehmer aus 53 Ländern in 46 Wettbewerben um die WM-Titel . Hubert Romer leitet WorldSkills Germany als Geschäftsführer.

Weitere Informationen: www.worldskillsgermany.com
Infos und Fotos auf facebook: http://www.facebook.com/WorldSkillsGermany

WorldSkills Germany e.V.
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