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Smart in the City

Erste Smart City Konferenz und Messe in Osteuropa

Smart in the City

Smarte Lösungen für Osteuropas Städte – Urbis Smart City Fair | Copy Right: Unsplash: Seb Zurcher

Osteuropas Städte wollen smart werden.

Die innovative Plattform URBIS SMART CITY FAIR 2018 ist das erste professionelle Networking-Event für die Digitalisierung von Städten in Mittel- und Osteuropa. Die Expertenkonferenz mit Fachmesse wendet sich an hochkarätige Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Medien.

„Für ein zukunftsorientiertes Land ist es enorm wichtig, das Potenzial von smarten Lösungen flächendeckend zu nutzen“, sagte der Geschäftsführer der AHK Tschechien, Bernard Bauer, bei der Präsentation der Umfrageergebnisse der Deutsch-Tschechischen Handelskammer zum Thema Intelligente Infrastruktur. Die Aktivitäten tschechischer Städte und Gemeinden beschränken sich aktuell auf einzelne Pilotprojekte. Konkrete Ansätze oder Strategien sind oft noch nicht vorhanden: Jede vierte Stadt in Tschechien hat bis dato keine smarte Lösung eingeführt. Priorität bei digitalen Innovationen in Tschechiens Städten haben bislang E-Government, effiziente kommunale Beleuchtung, Energiespeichertechnik sowie der öffentliche Nahverkehr.

Mit dem URBIS SMARTalk, einer dreitägigen Fachkonferenz, werden renomierte Sprecher und Experten ihre Visionen zu Themen wie Digitalisierung, Infrastruktur, Mobilität und Administration präsentieren. Erwartet wird der Urbanist und Architekt Ulrik Nielsen, vom Studio Gehl Architects.
Das renomierte Architekturbüro hat bereits innovative SMART CITY Projekte in Moskau, New York und Sydney umgesetzt. Thomas Madreiter wird das Projekt Smart City Vienna präsentieren. Repräsentanten des H2020 Projektes werden die Ergebnisse aus Rotterdamm (Niederlande), Umea (Schweden) und weiteren Städten vorstellen.

Die Fachmesse URBIS SMART CITY findet vom 25. bis 28. April 2018 auf dem Messegelände Brünn/Tschechien statt.

Repräsentanz der Messe Brünn BVV für Deutschland

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AHK Services s.r.o.
Barbara Vávra
Václavské nám. 40
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vavra@dtihk.cz
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STARFACE präsentiert neue Releases der Mobile Clients für iPhone und Android

UCC für unterwegs

Karlsruhe, 10. Januar 2018. Ab sofort sind der STARFACE Mobile Client für iPhone 2.1.11 und der STARFACE Mobile Client für Android 2.2 erhältlich. Die neuen Releases ermöglichen es Anwendern, am Smartphone auf alle wichtigen Funktionen der UCC-Plattform zuzugreifen, und tragen so nachhaltig zu besserer Erreichbarkeit und höherem Kommunikationskomfort bei.

„Die Mobilität der Mitarbeiter ist ein Eckpfeiler jedes modernen Digital-Workplace-Konzepts – und ein Schlüsselfaktor bei der erfolgreichen Umsetzung von Desk-Sharing- oder Homeoffice-Modellen“, erklärt Benedikt Kantus, Product Manager bei STARFACE. „In diesem Bereich gehören wir mit unseren Mobile Clients seit vielen Jahren zu den Technologie- und Innovationsführern. Das aktuelle Release macht es den Anwendern jetzt noch leichter, unterwegs auf ihre vertraute Kommunikationsumgebung zuzugreifen und durchgehend unter ihrer Office-Durchwahl erreichbar zu bleiben.“

STARFACE Mobile Client für iPhone 2.1.11

Der STARFACE Mobile Client wurde im neuen Release nahtlos in die Apple CallKit-Funktion integriert. Dies ermöglicht es den Mitarbeitern, Anrufe direkt vom Sperrbildschirm aus anzunehmen. Außerdem unterstützt der neue Mobile Client ab sofort automatische Push-Benachrichtigungen, was die Erreichbarkeit der Anwender nachhaltig verbessert. Um auch ohne Datennetz jederzeit handlungsfähig zu bleiben, lassen sich GSM-Telefonate jetzt auch ohne Datenverbindung direkt aus der Applikation starten.

Das User-Interface des iPhone-Clients wurde ebenfalls in vielen Details optimiert: So erhalten die Nutzer beim Öffnen des Chats jetzt automatisch Zugriff auf die gesamte Chat-Historie. Auf diese Weise sind sie in der Lage, jederzeit Einsicht in den Chatverlauf zu nehmen und nahtlos an frühere Gespräche anzuknüpfen. Darüber hinaus wurde die neue Version um eine Reihe wichtiger Security-Features erweitert. Hierzu gehört es, dass die gesamte Kommunikation zwischen iPhone und STARFACE Telefonanlage durch leistungsfähige TLS-Verschlüsselung geschützt ist.

STARFACE Mobile Client für Android 2.2

Auch der STARFACE Mobile Client für Android bietet in Version 2.2 eine Reihe neuer Security-Features: Neben der neu integrierten TLS-Verschlüsselung wurde auch die Authentifizierung der Clients überarbeitet und an den strengen Standards der STARFACE Telefonanlage ausgerichtet, um unerwünschte Zugriffe auf das System wirkungsvoll zu unterbinden.

Ansonsten steht das neue Android-Release ganz im Zeichen von Usability und Stabilität. So wurde das User-Interface in vielen kleinen Bereichen verbessert – etwa, indem beim Log-in die Ports standardmäßig vorausgefüllt werden, um die Anmeldung zu beschleunigen. Um einen optimalen Überblick über den Nachrichteneingang sicherzustellen, lassen sich Nachrichten jetzt zudem im Batch als gelesen markieren, wobei eine Verzögerung von 2 Sekunden verhindert, dass wichtige Informationen übersehen werden. Wichtig mit Blick auf die Telefonie-Kosten: Ab sofort lässt sich der Mobile Client als Standardtelefonie-App einrichten, um in internationalen Umgebungen die Einsparpotenziale bei der SIP-Übertragung auszuschöpfen.

Auch die Adressbuch-Integration des Android-Clients wurde in Release 2.2 überarbeitet und optimiert: Um ein effizienteres Call-Handling sicherzustellen, lassen sich externe Nummern, BLFs und Adressbuchkontakte jetzt auch bei Weiterleitungen, Rücksprachen und Konferenzen problemlos mit einem Tippen auswählen. Bei externen Anrufen wird neben der Rufnummer auch der Name des Anrufers angezeigt.

Jetzt im Apple App Store und bei Google Play

Die neuesten Versionen der STARFACE Mobile Clients für iPhone und Android sind ab sofort kostenfrei im Apple App Store und bei Google Play verfügbar.

Für SIP-Telefonie wird serverseitig eine UCC-Premium-Lizenz benötigt. Weitere Informationen zu STARFACE und zu den STARFACE Mobile Clients für iPhone und Android finden Interessierte unter http://www.starface.de

Hintergrund: Die STARFACE Mobile Clients

Mit den STARFACE Mobile Clients für iPhone und Android erhalten Mitarbeiter auch am Smartphone Zugriff auf alle wichtigen Features und Funktionalitäten der STARFACE Telefonanlage. Selbst anspruchsvolle Komfortfeatures wie das Einberufen von Ad-hoc-Konferenzen, die Remote-Verwaltung der Rufumleitung oder das Management der iFMC-Einstellungen lassen sich so am Smartphone nutzen. Überdies erhalten die Anwender am Smartphone Zugriff auf das zentrale Adressbuch sowie die Ruflisten, Faxe, Chatnachrichten und Präsenzinformation aus der Zentrale – und bleiben damit auch unterwegs durchgehend handlungs- und entscheidungsfähig.

Herzstück der Clients ist ein leistungsfähiger nativer Telefonie-Client, der wahlweise GSM, SIP-over-LTE oder SIP-over-WLAN unterstützt. Anwender bleiben damit zuverlässig erreichbar und können weltweit in WLAN-Hotspots zu äußerst günstigen Konditionen telefonieren. Bei der Telefonie via GSM oder LTE lassen sich anfallende Gebührenentgelte wirksam kontrollieren, indem die Mitarbeiter ein- und abgehende Gespräche über die STARFACE Telefonanlage routen, um sie ins öffentliche Telefonnetz zu verlagern. Gerade Unternehmen mit vielen mobilen Mitarbeitern oder einem international tätigen Außendienst können durch den Wegfall teurer Roaming-Gebühren nachhaltige Einsparungen realisieren.

Über STARFACE
Die STARFACE GmbH ist ein junges, dynamisch wachsendes Technologieunternehmen mit Sitz in Karlsruhe. 2005 gegründet, hat sich der Hersteller von IP-Telefonanlagen und -Kommunikationslösungen fest im Markt etabliert und gilt als innovativer Trendsetter. Im Mittelpunkt des Produktportfolios stehen die Linux-basierten STARFACE Telefonanlagen, die wahlweise als Cloud-Service, Hardware-Appliance und virtuelle VM-Edition verfügbar sind und sich für Unternehmen jeder Größe eignen. Die vielfach preisgekrönte Telefonanlage – STARFACE errang unter anderem vier Siege und drei zweite Plätze bei den funkschau-Leserwahlen 2009 bis 2015 – wird ausschließlich über qualifizierte Partner vertrieben.

STARFACE wird in Deutschland entwickelt und produziert und lässt sich als offene, zukunftssichere UCC-Plattform mit zahlreichen CRM- und ERP-Systemen verknüpfen. Sie unterstützt gängige Technologien und Standards wie Analognetz, ISDN, NGN und Voice-over-IP und ermöglicht über offene Schnittstellen die Einbindung von iOS- und Android-basierten Mobiltelefonen sowie Windows- und Mac-Rechnern in die Kommunikationsstruktur von Unternehmen.

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Zehn zum Zehnten: Tipps zum Radfahren in der närrischen Zeit

Zehn zum Zehnten: Tipps zum Radfahren in der närrischen Zeit

(Bildquelle: www.hpvelotechnik.com | pd-f)

(pd-f/tg) Karneval, Fastnacht, Fasnet oder Fasching – egal, wie man es nennt: Die Narrenzeit steht an und in den Straßen wird wieder gefeiert und getanzt. Wer keine Lust hat, sich mit weiteren Feierwütigen im ÖPNV durch die Stadt karren zu lassen oder stundenlang auf seine Bahn zu warten, der greift zum Fahrrad. Doch selbst in der fünften Jahreszeit ist für Radfahrer nicht alles im Straßenverkehr erlaubt. Der pressedienst-fahrrad zeigt auf, was man im Feiermodus beachten sollte.

1) Das Blickfeld muss frei sein
Laut Paragraph 23 der Straßenverkehrsordnung dürfen weder Sicht noch Gehör beim Radfahren beeinträchtigt sein. Masken oder auch farbige Kontakt- bzw. Motivlinsen sind deshalb während der Radfahrt tabu. „Seine Maske sollte man lieber erst am Zielort aufsetzen, damit man keine Probleme bekommt“, so Verkehrsrechtlerin Dr. Anja Matthies von Bikeright.

2) Das Fahrrad muss verkehrstauglich sein
Manch Jeck setzt auf einen passenden Gesamtauftritt und schmückt deshalb sein Fahrrad kunterbunt, passend zum Kostüm. Doch Vorsicht: „Die Verkehrstüchtigkeit darf nicht beeinträchtigt werden. Licht und Reflektoren müssen weiterhin sichtbar sein, die Bremsen funktionieren. Blinkende Lichter sind am Rad generell verboten“, erklärt Matthies. Auch sollte die Fahrradverkleidung nicht in die Speichen geraten. Ansonsten kann es leicht zu Stürzen kommen.

3) Achtung vor der Dunkelheit
Selbst wenn man innerlich erwärmt ist: Anfang Februar ist immer noch Winter und die Tage sind noch kurz. Auf dem Rückweg kann es schnell dunkel werden. „Wer kein fest installiertes Licht am Rad hat, der muss in der Dämmerung und bei schlechter Sicht Akku-Beleuchtung ans Rad anstecken“, erläutert Sebastian Göttling vom Lichtexperten Busch & Müller die Rechtslage. Es ist äußerst ratsam, die Beleuchtung immer dabei zu haben, falls doch etwas länger gefeiert wird.

4) Richtig abstellen
Im großen Trubel will man das Rad nicht abstellen, in der dunklen Gasse aber auch nicht. „Am besten ist es, das Fahrrad mit einem hochwertigen Schloss an festen Anlehnparkern zu sichern. Diese sind meist am Gehweg oder direkt vor Gebäuden zu finden und somit besser geeignet als Laternen oder Verkehrsschilder“, so der feiererprobte Rheinländer Andreas Hombach vom Stadtmöblierer WSM. Feste Anlehnparker haben noch einen weiteren Vorteil: Sie können im Gegensatz zu „Felgenklemmern“ von der Stadtverwaltung während der Umzugszeit nicht demontiert werden, um mehr Platz für das Feiervolk zu schaffen.

5) Fahrrad wiederfinden
Die Party ist vorbei, der Heimweg steht an. Doch das Fahrrad ist nirgends zu finden. Man muss sich eben genau merken, wo man sein Fahrrad abgestellt hat. „Auf einem großen Fahrradparkplatz lohnt es sich beispielsweise, einen gut sichtbaren Sattelüberzug für die schnelle Wiedererkennung zu nutzen“, rät Philipp Elsner-Krause von Fahrer Berlin. Zudem schützt der Überzug den Sattel vor Regen und Schnee, damit man wenigstens trockenen Hinterns heimfahren kann. Wer gänzlich sichergehen möchte, der sollte beim Abschließen noch ein Foto mit dem Smartphone vom abgestellten Fahrrad am Parkplatz machen.

6) Promillegrenze beachten
Eine Promillegrenze gibt es auch für Radfahrer. Das absolute Fahrverbot liegt zwar mit 1,6 Promille deutlich über der erlaubten Grenze für Autofahrer mit 0,5. Aber: Wer auffällig fährt oder einen Unfall verursacht, kann bereits ab 0,3 Promille belangt werden. Alkoholisiert Fahrrad fahren ist keine Ordnungswidrigkeit, sondern eine Straftat. „Wer mit über 1,6 Promille auf dem Rad erwischt wird, der erhält drei Punkte in Flensburg sowie eine Geldbuße, gestaffelt nach Einkommen“, klärt Dr. Anja Matthies auf. Auch die Anordnung einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) ist dann fällig, ein Führerscheinentzug kann drohen.

7) Unfall kann teuer werden
Bei großen Menschenansammlungen ist ein Unfall mit dem Rad schnell passiert. Und ist dabei Alkohol im Spiel, kann es auch teuer werden. In den meisten Fällen wird der alkoholisierte Radfahrer ab 0,3 Promille eine Teilschuld erhalten. Wird sogar grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz festgestellt, kann die private Haftpflichtversicherung von ihrer Leistungspflicht befreit sein. Der Fahrradfahrer muss dann alle Schäden sowie Schmerzensgeldansprüche aus eigener Tasche bezahlen.

8) Lieber alleine nach Hause fahren
Der Zug ist durch, die Kneipe macht auch schon dicht – also wird zu Hause weitergefeiert. Damit die Partygäste schnell hinkommen, finden auch auf Lenker und Gepäckträger noch Leute Platz. Das ist aber selbst zur Karnevalszeit verboten. Die Mitnahme von weiteren Personen ist nur für Kinder bis sieben Jahre gestattet. „Und auch nur dann, wenn eine passende Transportmöglichkeit wie ein Kinderanhänger oder Kindersitz angebracht ist“, erklärt die Kölnerin Hanna Gehlen vom Anhängerspezialisten Croozer.

9) Vorsichtig fahren
„Zum Karneval sind die Straßen leider oft mit Glasscherben und Schmutz übersät“, weiß Doris Klytta vom oberbergischen Reifenspezialisten Schwalbe aus eigener Erfahrung. Deshalb sei es nun besonders wichtig, vorsichtig und vorausschauend zu fahren. Um Platten zu vermeiden, sollte ein pannensicherer Reifen (z. B. „Marathon Plus“ von Schwalbe) aufgezogen werden. Vielleicht ist gar ein Umweg durch weniger befahrende Straßen sinnvoller, um schneller voranzukommen.

10) Für Muffel: Tour genau planen
Ja, es gibt sie: Die Narren, die lieber Radsport treiben als feiern zu gehen. Diese sollten rund um die närrischen Hochburgen aber entweder für ihre Ausfahrt mehr Zeit einplanen oder die Tour abseits der diversen Feiermeilen legen. „Im Internet kann man sich vorher informieren, in welcher Stadt wann ein Umzug stattfindet und welche Straßen gesperrt sind. Die eigene Tour sollte möglichst weit weg vom närrischen Treiben stattfinden“, rät die radsportbegeisterte Mareen Werner von Sport Import.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Schmerzfrei Rad fahren – Die Satteleinstellung macht’s

Schmerzfrei Rad fahren - Die Satteleinstellung macht

(Bildquelle: www.pd-f.de / Arne Bischoff)

Viele Radfahrer fahren mit einem falsch eingestellten Sattel. Und das verursacht Schmerzen. Der pressedienst-fahrrad erklärt Ursachen und Hintergründe und zeigt, wie Sie die richtige Einstellung für den Alltag finden.

(pd-f/tg) Die Sitzposition vieler Radfahrer ist ungesund und bereitet Schmerzen. Doch das ist leicht zu verhindern. „Ganz wichtig ist es, dass man sich persönlich auf dem Rad wohlfühlt und in der Praxis durch Ausprobieren zu seiner persönlichen Wunschposition kommt“, rät Stefan Stiener, Fahrradergonomie-Spezialist und Gründer des Fahrradherstellers Velotraum. Mit nur wenigen Handgriffen kann jeder Radfahrer eine bequeme, schmerzfreie Sattelposition erreichen, die zudem ein effizienteres Treten ermöglicht. Dabei handelt es sich nicht um Zauberei, sondern um ein paar Tipps, die man einfach zu Hause umsetzen kann. Die nachfolgenden Erklärungen richten sich deshalb in erster Linie an Alltags- und Gelegenheitsfahrer. Langstreckenradfahrer, Radfahrer mit chronischen Schmerzen oder auch sportliche Radler, egal ob Rennrad oder Mountainbike, sollten eine spezielle Ergonomieberatung bei einem spezialisierten Händler oder Hersteller in Betracht ziehen.

Schmerzursache eins: Sattel zu niedrig

Für Radeinsteiger und Gelegenheitsfahrer ist die Versuchung besonders groß, den Sattel zu tief einzustellen. Das verspricht Sicherheit, weil die Füße im Gefahrenfall schneller und sicherer am Boden sind. „Bei einer zu niedrigen Sattelposition wird das Knie zu stark angewinkelt. Dadurch erhöht sich der Druck auf die Gelenke, die Muskulatur ermüdet schneller“, erklärt Stiener. Selbst Schmerzen am Gesäß, der Wirbelsäule oder den Füßen können im zu niedrigen Sattel ihre Ursache haben.
Dennoch gilt: Eine zeitweise geringfügig niedriger eingestellte Sattelposition ist im Winter durchaus ratsam, da sie mehr Sicherheit bei Fahrten auf rutschigem Untergrund vermittelt.

Schmerzursache zwei: Sattel zu hoch

Weil sich die Kraftübertragung leichter anfühlt und die Sitzposition „sportlicher“ wirkt, neigen vor allem ambitionierte Radfahrer dazu, den Sattel zu hoch zu justieren. So verschiebt sich der Druckpunkt beim Pedalieren von den Fußballen auf die Zehen bzw. Fußspitzen. Dabei werden Nervenbahnen eingeengt, was zu tauben Zehen führt. „Ein zu hoch eingestellter Sattel erhöht den Druck auf die Sitzknochen, da ein entscheidender Teil des Körpergewichts beim Treten nicht mehr durch die Beinmuskulatur getragen werden kann“, beschreibt Lara Cunico von Selle Royal das Problem. Durch ein verstärktes seitliches Abkippen des Beckens könne zudem die Bandscheibe sehr stark komprimiert werden. Im Alltag mit häufigen Stopps und Starts befördert ein größerer Sattelauszug Unsicherheitsgefühle, da der Abstand zum Boden vergrößert ist.

Schmerzpunkt drei: Sattelneigung

Um den Druck auf das Schambein zu verringern, neigen manche Radfahrer ihre Sattelspitze nach unten. Das geht allerdings zu Lasten der Rumpf- und Armmuskulatur. Man bekommt das Gefühl, vom Sattel zu rutschen. Rücken, Arme und Hände müssen zusätzliche Stützarbeit übernehmen: Schmerzen sind die häufige Folge. Kippt man den Sattel zu weit nach hinten, kann man mit Fuß- und Rückenschmerzen sowie Verspannungen am Hüftbeuger rechnen. „Der Sattel sollte deshalb möglichst waagrecht auf dem Rad montiert sein und nur um Nuancen individuell geneigt werden“, erklärt Tom Specht vom Fahrradhersteller Winora.

Lösung: Sattel richtig einstellen

Wer sich nun auf die Suche nach der passenden Satteleinstellung begibt, braucht zwei Werkzeuge: eine Wasserwaage und einen Inbusschlüssel bzw. alternativ ein Multitool (z. B. „Multitool“ von Schwalbe für 21,90 Euro oder „RAP-21“ von Lezyne für 34,95 Euro). Bevor die passende Sattelhöhe eingestellt wird, stellt man zuerst die Sattelneigung in die Waagrechte. Dazu löst man die Verschraubung des Sattels in der Sattelstütze, legt eine Wasserwaage auf den Sattel, richtet ihn aus und zieht ihn wieder fest. Um zu überprüfen, ob das Fahrrad gerade steht, legen Sie die Wasserwaage zuvor auf den Boden neben das Fahrrad.

Richtige Sattelhöhe bestimmen

Als nächstes wird die Sattelhöhe bestimmt: Als Richtwert für den Gelegenheitsradler eignet sich die sogenannte Fersenmethode, da sie ohne weitere Messgeräte auskommt. „Man braucht allerdings am besten einen Partner, der einen festhält, oder man lehnt sich gegen eine Wand“, gibt Specht als Tipp mit. Der Radfahrer setzt sich auf den Sattel und das Pedal steht am tiefsten Punkt. Die Ferse wird auf das Pedal gestellt und das Knie sollte nun durchgedrückt sein. Erreicht der Fahrer das Pedal nicht, muss der Sattel tiefer gestellt werden. Ist das Knie noch leicht gebeugt, muss man den Sattel höher stellen. Dafür wird die Schraube bzw. der Schnellspanner an der Sattelstütze geöffnet und die Sattelstütze nach Bedarf verschoben. „Sattelstützen mit einer aufgedruckten Skala sind hilfreich, um schnell die passende Einstellung zu finden“, weiß Tobias Erhard vom Komponentenspezialisten Sram. Wenn jetzt zusätzlich die Wirbelsäule zusammen mit der Beckenposition ein natürliches Hohlkreuz ergibt, sind Sie auf dem richtigen Weg. Haben Sie aber einen Rundrücken, steht das Becken falsch. Die Wirbelsäule kann nicht mehr „einfedern“ und Schmerzen treten auf.

Richtige Sattelposition finden

Dann heißt es nachjustieren, z. B. bei der Sattelposition. Dafür wird die Tretkurbel waagrecht ausgerichtet. Der Radfahrer setzt sich auf das Rad und begibt sich in die optimale Pedalposition. „Der Fußballen steht dabei auf Höhe der Pedalachse, das Knie ist am tiefsten Punkt leicht angewinkelt“, erklärt Stiener. Im Idealfall sollte nun das Lot von der Kniescheibe durch die vordere Pedalachse verlaufen. „Ist dies nicht der Fall, muss der Sattel am Gestell wenige Millimeter nach vorne bzw. hinten verrückt werden“, rät Cunico. Die richtige Sattelhöhe ist für sie ein wesentliches Kriterium, um anschließend den passenden Sattel zu finden, falls bei Radfahren weiterhin Schmerzen auftreten. Abschließend die Sattelhöhe nochmals überprüfen und beim Verschieben und Festziehen die waagrechte Neigung des Sattels beibehalten sowie die Schrauben nach den Drehmomentangaben anziehen. Also weder zu fest noch zu locker. Nach diesen einfachen Handgriffen kann die Fahrt losgehen.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Devialet entwickelt und baut zukunftsweisendes Car-Audiosystem für Renault Symbioz

Devialet entwickelt und baut zukunftsweisendes Car-Audiosystem für Renault Symbioz

(Bildquelle: Devialet)

– Devialet stellt sein erstes Car-Audiosystem vor. Dieses wurde für Symbioz, dem Concept Car der Renault-Gruppe, entwickelt und gebaut. Mit dem Symbioz präsentiert Renault die Vision eines autonom fahrenden, vernetzten und elektrischen Fahrzeugs.

– Die Neuentwicklung dieses Car-Audiosystems basiert auf drei bahnbrechenden Innovationen in den Bereichen Hardware, Akustik und Software. Diese ermöglichen ein beispielloses Klangerlebnis und reduzieren drastisch die Größe des Audiosystems und die Anzahl der Lautsprecher.

München, 19.12.2017 – Devialet, eines der weltweit innovativsten Unternehmen im Bereich Audio, stellt ein neues revolutionäres Car-Audiosystem vor. Dieses wurde für Symbioz, dem Concept Car von Renault, entwickelt und gebaut. Das Concept Car des französischen Fahrzeugherstellers wurde auf der diesjährigen IAA in Frankfurt vorgestellt und präsentiert Renaults Vision für die Zukunft der Mobilität. Das Audiosystem des Renault Symbioz Demo Car wird der Presse derzeit im Rahmen von Testfahrten vorgestellt.
Seit der Gründung vor zehn Jahren liegt der Fokus von Devialet auf Audio-Innovationen. Devialets einzigartige Technologieplattform, die auch dem legendären Lautsprecher, dem Phantom, zugrunde liegt, basiert auf mehr als 100 Patenten, die neue Maßstäbe bei der Klangwiedergabe und der Effizienz der Baugröße setzen.
Devialet teilt die Vision der Renault-Gruppe: Das Auto von morgen wird interaktiver und personalisierter sein. Devialet wurde einer der Partner des Renault Symbioz Demo Car-Projektes, um die Phantom-Revolution erstmals in ein Auto zu bringen. Da der Fahrer und andere Insassen in einem sich autonom bewegenden Fahrzeug mehr Zeit zur Verfügung haben, wird die Qualität des Entertainments während der Fahrt zukünftig eine wesentlich größere Rolle einnehmen.

Um ein unvergleichliches Klangerlebnis in dem eingeschränkten Innenraum zu bieten, hat Devialet die gesamte Sound-Architektur des Fahrzeugs neu erfunden. Diese Architektur basiert auf drei bahnbrechenden Innovationen:
1)Die von dem Phantom inspirierten Soundmodule reduzieren das vom System benötigte Luftvolumen um das Sechsfache
Dank der einzigartigen Verkleinerungstechnologie von Devialet enthalten die im Renault Symbioz verbauten Soundmodule nur einen Liter akustisches Ladevolumen. Dadurch versechsfacht sich die akustische Lautstärke im Vergleich zu anderen Systemen. Die Module ersetzen die traditionellen Türlautsprecher sowie den Subwoofer und bieten eine einzigartige Klangleistung, Klarheit und Präzision, die auch für den Phantom von Devialet charakteristisch ist.

2)Ein neues hocheffizientes Akustikkonzept sowie Schalldiffusoren bieten ein unübertroffenes Klangerlebnis mit weniger zusätzlichen Lautsprechern
Akustische Wellenleiter sind in leere Zwischenräume oder in die Klimaanlagen- oder Enteisungsrohre integriert und verwandeln die passiven Teile des Fahrzeugs in ein Netzwerk virtueller Lautsprecher. Verbunden mit den Soundmodulen erzeugen sie ein außergewöhnlich großes Klangerlebnis mit weniger zusätzlichen Lautsprechern.

3)Intelligentes Lautsprechermanagement und intelligente Rendering-Technologie bieten ein Klangerlebnis auf Konzertniveau
Die räumliche Rendering-Technologie von Devialet leitet jeden Sound je nach Typ zum richtigen Lautsprecher. Direct Sounds und tiefe Frequenzen werden an die Module gesendet, während Background Sounds zu den Diffusoren geleitet werden.

Zitate:
„Als Renault mit uns über seine Vision zur Zukunft des Automobils sprach, waren wir sehr stolz und begeistert, uns dieser neuen Herausforderung zu stellen – den unverwechselbaren Sound von Devialet in das Auto von morgen zu bringen. Das System für den Renault SYMBIOZ veranschaulicht deutlich, wofür Devialet steht: Wir stellen unsere Technologien und unser Know-how in den Dienst zielgerichteter Innovation, um die Emotionen eines unverwechselbaren Klangs einem möglichst großem Publikum zugänglich zu machen“, erklärt Quentin Sannie, Mitbegründer und CEO von Devialet.

Über die Renault-Gruppe:
Die Renault-Gruppe baut seit 1898 Fahrzeuge und ist ein internationaler Mehrmarkenkonzern, der 2016 fast 3,2 Millionen Fahrzeuge in 127 Ländern verkaufte und 36 Produktionsstätten, 12.700 Verkaufsstellen und mehr als 120.000 Mitarbeitern umfasst. Um die großen technologischen Herausforderungen der Zukunft zu meistern und die Strategie des profitablen Wachstums fortzusetzen, nutzt der Konzern sein internationales Wachstum und seine sich ergänzenden fünf Marken Renault, Dacia und Renault Samsung Motors, Alpine und LADA sowie Elektrofahrzeuge und eine einzigartigen Allianz mit Nissan. Mit einem neuen Team in der Formel 1 und einem starken Bekenntnis zur Formel E sieht Renault den Motorsport als Motor für Innovation und Markenbekanntheit.

Über Devialet
Im Jahr 2007 gegründet, ist Devialet ein führendes Tech-Startup und hat als Unternehmen die bisher größte Anzahl an Auszeichnungen innerhalb der Audio-Branche erhalten. Die revolutionären Expert Pro-Verstärker und das drahtlose Soundcenter Phantom werden von Experten und der internationalen Presse gefeiert und sind mit mehr als 100 Patenten geschützt. Sie befinden sich im Sortiment der weltweit exklusivsten Kaufhäuser, inklusive Colette, Harrods, KaDeWe, Apple Stores und werden zudem über ein von Devialet aufgebautes, internationales Händlernetzwerk verkauft. Zu den ersten Investoren zählen Bernard Arnault, Jacques-Antoine Granjon, Xavier Niel und Marc Simoncini.

Im Dezember 2016 konnte Devialet seine Entwicklung mit einer Rekord-Investitionsrunde von 100 Millionen Euro noch weiter beschleunigen. Zu den Unterstützern zählen unter anderem internationale Investoren wie Ginko Ventures, Foxconn, Groupe Renault, Sharp Corporation, Playground Global und Roc Nation, das Label von Jay Z. So wird die einzigartige Technologie über Lizenzpartnerschaften künftig für weitere Branchen nutzbar sein.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.devialet.com

Firmenkontakt
Devialet
Eva Hildebrandt
Prinzregentenstraße 89
81675 München
089 – 417761 – 14
devialet@lucyturpin.com
https://www.devialet.com/en-eu/

Pressekontakt
Lucy Turpin Communications GmbH
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Wayra Deutschland und Volkswagen Data:Lab starten gemeinsames Projekt zur Start-up-Förderung

Wayra Deutschland und Volkswagen Data:Lab starten gemeinsames Projekt zur Start-up-Förderung

München, 19. Dezember 2017 – Wayra Deutschland, die Venture-Einheit von Telefónica, und das Data:Lab, Kompetenzzentrum des Volkswagen Konzerns für künstliche Intelligenz (KI), maschinelles Lernen und Datenanalyse, starten ein gemeinsames Projekt zur Förderung von Start-ups und jungen Unternehmen. Das Angebot richtet sich an Gründerteams aus den Bereichen Maschinelles Lernen, Datenanalytik und Künstliche Intelligenz, die sich auf Mobilität, Konnektivität oder das Thema „Smart City“ fokussieren. Der Auswahlprozess für das erste Start-up beginnt im Januar.

Ziel der Förderung ist es, ein von Wayra Deutschland und Data:Lab gemeinsam mit dem Start-up identifiziertes Technologie-Projekt für die jeweiligen Konzerne umzusetzen. Das ausgewählte Start-up erhält dafür eine finanzielle Unterstützung, kann Büroräume sowie technische Infrastruktur der beiden Partner nutzen, kann vor allem aber im direkten Kontakt mit den Geschäftseinheiten zweier weltweit agierender Branchengrößen einen wichtigen Entwicklungsschritt vollziehen. Telefónica und das Data Lab können ihrerseits vom Start-up innovative technologische Lösungen für klar definierte Projektaufgaben erwarten.

„Die digitale Transformation lässt Grenzen zwischen den einzelnen Industrien immer fließender werden. Auch die Telekommunikations- und die Automobilbranche stehen in manchen Feldern vor ähnlichen Herausforderungen. Wenn Wayra und das Data:Lab hier ihre Kompetenzen bündeln, profitieren alle davon – nicht zuletzt die Start-ups“, sagt Christian Lindener, Managing Director bei Wayra Deutschland.

„Im Data:Lab arbeiten wir an den zukunftsweisenden Themen künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und Data Analytics. Die Kooperation mit Start-ups ist uns dabei sehr wichtig, um neue Lösungswege zu entwickeln“, sagt Barbara Sichler, Leiterin des Data:Labs für den Bereich Business Development und Product Management.

Wayra Deutschland hatte Mitte November ein neues Modell der Start-up-Förderung präsentiert. Das „Venture Client“-Modell soll reiferen Start-ups und jungen Technologieunternehmen die Möglichkeit geben, Telefónica als Kunden zu gewinnen. Ziel Wayras ist es zudem, sich stärker mit anderen Unternehmen und deren Innovationsplattformen zu vernetzen. Wayra Deutschland möchte so einen aktiven und kontinuierlichen Austausch zwischen Start-ups, Corporates und Technologieexperten etablieren, von dem nicht zuletzt das industriell und von B2B geprägte Start-up-Ökosystem in München profitieren soll.

Über Wayra Deutschland
Wayra, der Start-up-Track von Telefónica, identifiziert und fördert innovative Gründerteams sowie junge Technologieunternehmen im Wachstum. Wayra Deutschland unterstützt Start-ups über ein so genanntes Venture-Client-Modell. Start-ups können mit Wayra eines der weltweit größten Technologieunternehmen als Kunden gewinnen, ein bezahltes Technologie-Projekt umsetzen, Zugang zu einer 47-Millionen-starken Kundenbasis erhalten, durch die enge Zusammenarbeit mit Business Units operative Exzellenz entwickeln und von einem globalen Mentoren- und Technologienetzwerk profitieren. Zusätzlich hilft Wayra mit finanziellen Mitteln sowie Coachings, stellt den Start-ups Büroflächen zur Verfügung und organisiert Netzwerkveranstaltungen. Wayra richtet sein Angebot an junge, wachsende Technologieunternehmen aus den Bereichen „Internet of Things“ (IoT), Datenanalytik, Cybersicherheit und Künstliche Intelligenz (KI).
Wayra Deutschland wurde 2012 gegründet und verfügt über einen beeindruckenden Track Record bei der Weiterentwicklung seiner bislang rund 40 geförderten Start-ups. Zuletzt hat der Automobilzulieferer Continental das Wayra-Start-up Parkpocket übernommen, das einen datenbasierten Service im Bereich Off-Street-Parking anbietet.
Wayra ist eine globale Initiative mit Standorten in zehn Ländern – in Spanien, Großbritannien und Deutschland in Europa sowie in Argentinien, Brasilien und fünf weiteren südamerikanischen Ländern.

Pressekontakt Wayra Deutschland
IRA WÜLFING KOMMUNIKATION GmbH
Dr. Reinhard Saller
+49. 89. 2000 30-30
wayra@wuelfing-kommunikation.de

Über das Data:Lab der Volkswagen Group IT
Im Data:Lab, dem Kompetenzzentrum des Volkswagen Konzerns für künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und Datenanalyse, treibt ein internationales Expertenteam maschinelles Lernen voran. Unter ihnen sind IT- und Robotik-Spezialisten, Data Scientists, Programmierer, Physiker und Mathematiker. Sie forschen, entwickeln und erproben selbstlernende Systeme, die in vielfältigen Anwendungen und Prozessen im Unternehmen zum Einsatz kommen könnten. Dazu gehören beispielsweise KI-Systeme für intelligente Roboter, die künftig Hand in Hand mit dem Menschen arbeiten sollen. Ein anderes Projekt befasst sich mit Verkehrsoptimierungen der nächsten Generation. Das Data Lab ist eines von insgesamt sechs IT-Labs weltweit. Die anderen stehen in Wolfsburg (2), München, Barcelona und San Francisco. In ihren Labs erforscht und entwickelt die Konzern-IT Lösungen unter anderem zu Künstlicher Intelligenz, Maschinellem Lernen, Intelligent Robotics, Smart Mobility und der digitalisierten Fabrik.

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Interview mit Jürgen Lilge, Pilates-Zentrum Hannover

„Erleben Sie mit Pilates, wie Ihr Kopf sich seinen neuen Körper baut.“

Interview mit Jürgen Lilge, Pilates-Zentrum Hannover

Jürgen Lilge – Pilateszentrum Hannover

Frage 1: Sie haben 2004 Ihr erstes Pilates-Studio eröffnet. Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihrem Training?

In erster Linie wollte ich meine Leidenschaft für das Pilates-Training und mein Verständnis von Pilates weitergeben. Die meisten Menschen haben keine konkrete Vorstellung von Pilates. Oft wird das Training in erster Linie als Reha-Programm verstanden, Pilates ist viel mehr als das. Es geht darum, den eigenen Körper (neu) steuern zu lernen, um ihn neu auszurichten und ihn wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dieses Ziel erreiche ich nur mit Geduld und Ausdauer – der Kopf ist es, der den Körper „aufbaut“. Es geht nicht darum, schnell möglichst schwierige Übungen „nachzuturnen“, sondern darum, ein Verständnis für die Bewegung zu entwickeln, sie zu fühlen und die einzelnen Muskeln aktiv anzusteuern. Ich muss meinem Körper Zeit geben, sich zu verändern. Pilates „lernt“ man nicht im Schnelldurchgang.

Frage 2: Welche Rolle nehmen Sie als Trainer dabei ein?

Beim Training mit meinen Kunden sehe ich das große Ganze. Ich beobachte jeden meiner Kunden achtsam, um die beste Basis für das individuelle Training zu finden. Meine Kunden sind zwischen 14 und 78 Jahre alt und kommen mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen zu mir. Bei mir trainieren Baletttänzer und Leistungssportler genau so wie Breitensportler, die mit Hilfe des Pilates-Trainings ihre Kraft oder ihre Mobilität verbessern wollen. Jeder Körper ist anders und nicht jede Pilates-Übung ist für jeden geeignet. Es ist meine Aufgabe als Trainer, die körperlichen Stärken und Schwächen meiner Kunden zu analysieren und ein maßgeschneidertes Pilates-Programm zusammenzustellen. Diese Art von Training ist eine echte Herausforderung für mich, da jedes Training immer neu und anders ist. Es geht mir nicht darum, meinen Kunden viele oder möglichst spektakuläre Übungen beizubringen, sondern zu schauen: Was tut diese spezielle Übung für die Kunden, wie hilft sie ihnen, ihre eingefahrenen Bewegungsmuster aufzubrechen und zu korrigieren?

Frage 3: Wie unterscheidet sich Ihr Konzept dabei von dem anderer Anbieter?

Klassisches Pilates in Kombination mit modernen sportlichen Elementen ist meine Stärke, wobei die Kernprinzipien und die grundlegende Philosophie der Pilates-Methode Berücksichtigung finden. Joseph Pilates – der Begründer dieser Trainingsform – war seiner Zeit mindestens 50 Jahre voraus. Im Laufe seines Lebens entwickelte er viele neue Trainingsgeräte und dazugehörige Übungen, deren Effektivität und ganzheitliches Grundprinzip nicht nur im Leistungssport und zur Reduzierung der Verletzungsanfälligkeit geschätzt werden. Ich zeige meinen Kunden, wie sie das Pilates-Prinzip in der heutigen Zeit umsetzt – sei es am THX-System oder als Ergänzung zum Krafttraining oder zum Laufen. In Kürze werde ich zudem als erstes Studio in Hannover Reformer-Kurse anbieten, die in kleinen Gruppen mit maximal acht Teilnehmern stattfinden. Im Vordergrund wird aber weiterhin das individuelle Einzeltraining stehen.

Frage 4: Was erwartet Ihre Kunden, wenn Sie zu Ihnen ins Studio kommen?

Zusammengefasst kann jeder bei mir durch kontinuierliches Training lernen, die eigene Motorik zu verstehen, Bewegungen zu fühlen und aktiv zu verändern. Das verbessert nicht nur die Kraft und die Mobilität, sondern schützt auch vor Verletzungen und steigert die Lebensfreude – egal, in welchem Alter und mit welchen Voraussetzungen die Menschen anfangen. Im Idealfall schleichen sich Bewegungsmuster, die zu Fehlhaltungen führen, gar nicht erst ein. Für Pilates ist es nie zu früh – und nie zu spät!

Tags:
Pilates, Pilateszentrum, Jürgen Lilge, Sport, Training, Motorik, Mobilität, Hannover

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Pilates ist unsere Leidenschaft und wir möchten unsere Begeisterung und Erfahrung gerne mit Ihnen teilen. Lernen Sie die Möglichkeiten des Pilates Trainings kennen und tun Sie Ihrem Körper etwas Gutes. Gerne entwickeln wir individuelle Trainings- und Ernährungspläne für Sie. Sprechen Sie uns an.

Erleben Sie mit Pilates, wie Ihr Kopf sich seinen neuen Körper baut.

Kontakt
Pilates Zentrum Hannover
Jürgen Lilge
Vahrenwalder Straße 199
30165 Hannover
0511 165 800 870
info@pilateszentrum-hannover.de
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Cyclocross oder doch Gravel?

Cyclocross oder doch Gravel?

(Bildquelle: www.pd-f.de / koga.com)

Wer träumt nicht davon, wie die Fahrer der Tour de France dahinzugleiten, aber gleichzeitig auf schlechten Pisten und Radwegen sicher unterwegs zu sein? Das ist die Idee des Gravelbikes, es ist das universelle Breitreifenrennrad. Und dann gibt es auch noch Cyclocrosser, auch Querfeldein-Rennräder genannt. Gravelbike und Crosser sehen zwar ähnlich aus, versprechen ähnliches und beide machen viel Spaß. Dennoch gibt es feine, aber entscheidende Unterschiede. Der pressedienst-fahrrad zeigt diese auf und gibt Entscheidungshilfen bei der Wahl des richtigen Trainingspartners.

(pd-f/tg) Beide Radgattungen sind etabliert, das Geländerennrad und das Breitreifenrennrad. Viel länger schon als man annehmen würde. Zwei Faktoren beschleunigen jedoch die aktuelle Entwicklung. Erstens die Scheibenbremse: Ihre Vorteile sind die wetterunabhängig gute Funktion und, bei hydraulischen Systemen, die geringen Handkräfte bei ideal dosierbarer Bremskraft. Zweitens etabliert sich der Tubeless-Reifen, der statt eines Schlauchs einen Schluck Dichtmilch enthält. „Die Milch schützt einerseits auch bei geringem Luftdruck vor Pannen und andererseits reduziert sie den Rollwiderstand, den die Reibung des Schlauchs im Reifen verursacht, um ein deutlich spürbares Maß“, wie Peter Krischio vom Reifenhersteller und Tubeless-Vorreiter Schwalbe weiß.

Für den knackigen Sport: Cyclocrosser

Cyclocross bzw. Querfeldein-Fahren ist eine der Grundfesten des europäischen Radsports und das schon seit mehr als hundert Jahren. Seine traditionelle Saison löst die der Rennräder ab, startet also im Herbst und dauert bis in den Frühling. Die Räder sind so konzipiert, dass sie es mit Matsch und Hindernissen aufnehmen können. Die Sitzposition ist ähnlich sportlich-aggressiv wie am Rennrad. Steuer- und Sitzrohr haben aber einen steileren Winkel und auch das Tretlager ist höher als bei einem Straßenflitzer. So geraten die Pedale nicht so schnell in Bodenkontakt. Zudem verfügen Cyclocrosser über einen größeren Reifendurchlass, damit Matsch und Schlamm nicht stecken bleiben. Hintergrund des Cyclcrossens ist der sportliche Wettkampf. Die Rennen sind kurz, schnell und anspruchsvoll. Sie werden auf zuschauerfreundlichen Rundkursen ausgetragen. Die Beschaffenheit des Kurses richtet sich dabei nach den natürlichen Bedingungen der Umgebung. Dabei kann es schon einmal matschig oder sandig werden. „Während eines Rennens müssen die Fahrer je nach Beschaffenheit auf- und abspringen, wenn Treppen, steile Anstiege oder ca. 40 Zentimeter hohe Hürden zu bewältigen sind. Auch auf solche Anforderungen müssen die Räder ausgelegt sein“, beschreibt Volker Dohrmann, Leiter Produkt, Strategie und Marketing bei Stevens Bikes.

Der Hamburger Hersteller gilt als einer der Experten beim Thema Cyclocross in Deutschland, unterstützt Rennen sowie Teams von der Nachwuchsförderung bis zur Weltelite und hat auch ein breites Portfolio an unterschiedlichen Rädern im Angebot, z. B. das Weltcup-bewährte „Super Prestige“ mit Carbonrahmen (3.899 Euro). Mit dem Rad wurden bereits Erfolge bei Welt- und Europameisterschaften gefeiert. „Wir sind seit über 15 Jahren im Cyclocross-Bereich unterwegs. Dabei entwickeln wir uns stetig weiter und schauen nach Verbesserungen“, so Dohrmann.

Die Reifenbreite für Cross-Rennen ist durch den Internationalen Radsportverband UCI genau definiert: Maximal 33 Millimeter breit dürfen sie sein. „Wir haben für den Cross-Einsatz in unserer „X-one“-Familie drei unterschiedliche Profile im Programm – je nach Untergrund von trockenen bis matschigen Bedingungen“, erklärt Peter Krischio. „Je schlammiger es ist, desto mehr mechanischer Grip wird benötigt.“

Einfach-Schaltung rollt an

Hydraulische Scheibenbremsen gehören mittlerweile zum Standard an Cyclocrossern. „Speziell dank ihrer guten Dosierbarkeit bei feuchten und nassen Bedingungen sind sie die beste Wahl“, erklärt Tobias Erhard vom Bremsenhersteller Sram. Einfach-Schaltungen sind zusehends etabliert. Ihr Vorteil: Durch das Wegfallen des Umwerfers bleibt weniger Dreck und Schlamm im Antriebsbereich hängen und man spart zusätzliches Gewicht. Lange Anstiege, die ein zusätzliches kleines Kettenblatt erfordern würden, gibt es im Cross-Sport ohnehin selten. Mit dem „F4x“ (2.699 Euro) bietet Radhersteller Felt einen Einstiegsflitzer aus Carbon, der dem aktuellen Stand der Technik entspricht. „Scheibenbremsen und Einfach-Schaltung bringen definitiv Vorteile mit, die der Fahrer direkt spüren kann. Aber der Zweifach-Antrieb hat weiterhin seine Daseinsberechtigung, gerade für Fahrer, die ihren Crosser auch auf der Straße nutzen“, erläutert Martin Ohliger von Felt. Ein vielseitiger Einsatzbereich sowie feinere Gangabstufungen sind Argumente, die für eine Zweifach-Schaltung sprechen.

Überall-Renner: Gravel Bikes

Das Prinzip des Gravel Racers ist ebenfalls schon sehr alt, der Name ist aber relativ neu. Gravel ist das englische Wort für Schotter. Schon frühe Rennräder hatten breite Reifen und waren für losen Untergrund geeignet – kein Wunder, gab es doch noch kein glattes Asphaltnetz. Wenn man nun breite Reifen mit guten Bremsen sowie modernen, leichten Rahmen und Komponenten verbindet, erhält man das neue Vielzweckrennrad. Mit den Cyclocrossern gemein haben Gravel-Renner die sportlichen Gene. Sie sind reinrassige Ganzjahres-Rennräder mit einer sportlichen oder langstreckentauglichen Sitzposition und tiefen Tretlagern. Auf der Straße überzeugen sie dank eines geringen Rollwiderstands der breiteren Reifen. Allerdings sind sie durch deren größere Stirnfläche bei hohen Geschwindigkeiten aerodynamisch im Nachteil gegenüber reinen Straßenrennrädern. Hersteller mit eher sportlichem Hintergrund, wie Stevens oder Koga, bieten Allwege-Rennräder derzeit mit Reifenbreiten bis maximal 40 Millimetern an. Aktuelle Modelle sind etwa das „Tabor“ von Stevens (999 Euro) oder Kogas „Colmaro Allroad“ mit Aluminiumrahmen und Carbongabel (1.899 Euro) sowie Einfach-Schaltung und Scheibenbremsen. Interessant: Für mehr Steifigkeit setzt Koga bei der Montage auf Steckachsen. „Mit neun Kilogramm ist unser Rad dennoch sportlich leicht“, sagt Harald Troost vom niederländischen Fahrradhersteller. Andere Anbieter wie die US-Pioniere von Salsa haben dagegen Räder mit bis zu 50 Millimetern Reifenbreite im Angebot. „40 Millimeter Reifen sind für uns jedoch die beste Wahl in Sachen Durchschlagsschutz und Komfort“, meint Krischio.

Einen Einstieg ins Segment hat Haibike aus Schweinfurt im Katalog: Das „Seet Alltrack 2.0“ für 1.299 Euro ermöglicht die Aufnahme von Reifen bis zu 40 Millimetern Breite. Alternativ können auch schmalere Reifen und Schutzbleche montiert werden. Gravel-Bikes eignen sich nicht nur zur deutlichen Erweiterung der „Hausrunde“, sondern auch für sportliches Reisen. Befeuert wird das vom Trend zum Bikepacking, also leichtes Gepäck in Taschen an Sattel, Lenker und Rahmen unterzubringen, die die Fahrdynamik des Rades nicht stark verändern. „Sportliche Fahrer können abseits der Straße das Abenteuer suchen und neue Wege erkunden. Wir bieten mit unseren Taschen die passenden wasserdichten Produkte für den Wochenend-Trip. Die Trends Gravel-Racer und Bikepacking unterstützen sich gegenseitig“, unterstreicht Peter Kühn vom Taschenspezialisten Ortlieb.

Crossover – bis zum Reiserad

Der wichtigste Effekt der Neuerungen ist das Aufweichen der über Jahrzehnte festgeschrieben Radgattungen – und der Nutzen, den alle Radfahrer davon haben. Wer z. B. seinen Crosser zusätzlich im Sommer nutzen möchte, der kann auch herkömmliche Rennradreifen aufziehen. Felt bringt mit der „VR“-Serie (ab 999 Euro) Komfortrennräder auf den Markt, mit denen dank 30 Millimeter Reifenbreite auch einmal Schotter- und Feldwege befahren werden können. „Der Rennradgedanke steht dabei aber im Vordergrund. Es ist aus unserer Sicht kein Gravel-Racer“, stellt Martin Ohliger klar. Die Vielfalt der Griffpositionen am Rennradbügel schätzen andererseits immer häufiger Alltagsvielfahrer oder Radreisende.

In diesem Zusammenhang kommen sogenannte Endurance-Renner ins Spiel, die auch Scheibenbremsen und etwas breitere Reifen haben als Rennräder, bei denen aber der Sitzkomfort im Mittelpunkt steht. Die Position ist also gemäßigter als bei Renner, Gravelbike oder Crosser: Ihre Lenker sind höher, etwas näher am Sattel und haben mitunter eine ergonomischere Form. Viele Hersteller verbauen an ihren neuen Rennlenker-Rädern Aufnahmen für Gepäckträger, Schutzbleche und feste Beleuchtung, was ihre Tourentauglichkeit unterstreicht. Das Angebot an diesen Rädern ist derzeit fast unüberschaubar vielfältig. Ein aktuelles Beispiel ist das „Speedster SP-300“ von Velotraum (ca. 3.500 Euro). Eine Reifenbreite von maximal 60 Millimeter, ein Rennradlenker und eine aufrechte Sitzposition machen es zu einem Crossover-Fahrrad par excellence.

Fachmeinungen

Laut den Testern der Rennradzeitschrift RoadBike werden Cyclocross-Räder in Zukunft deutlich sportlicher, die Unterschiede zu Gravel Racern stärker spürbar. Dies sei „ein wichtiger Schritt“, um die beiden Radtypen in Zukunft zu unterscheiden, was allerdings wiederum für eine stärkere Segmentierung spräche. Die Redakteure des Fachmagazins Trekkingbike schreiben hingegen, dass nicht jeder Hersteller den Trend zum Gravel Bike mitgehen wird und sich weiterhin auf die klassische Unterscheidung konzentriere. Die Beispiele zeigen: Die unterschiedlichen Begrifflichkeiten sind in der Radszene umstritten, nicht jeder Hersteller geht den neuen „Trend“ mit. „Wir bauen seit 1993 Räder mit Rennlenkern und breiten Reifen für den robusten Einsatz. Klar, könnten wir das jetzt auch Gravel nennen“, meint beispielsweise Stefan Stiener von Velotraum.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Mit dem Rad zum Kindergarten – auch im Winter

Mit dem Rad zum Kindergarten - auch im Winter

(Bildquelle: www.pd-f.de / gregor bresser)

Speziell für Familien mit kleinen Kindern wird das Fahrrad mehr und mehr zum Autoersatz. Doch was im Sommer so einfach aussieht, kann bei Schnee und Eis schnell für Herausforderungen sorgen. Der pressedienst-fahrrad zeigt, was zu beachten ist, damit Radfahren den Kindern auch im Winter Spaß macht.

(pd-f/tg) Kinder brauchen täglich frische Luft – das gilt auch im Winter. Die Bewegung draußen stärkt das Immunsystem und ist förderlich für das Kind. Erkältungen bekommt man durch Ansteckung und nicht durch Kälte. Die Wintersonne versorgt den Körper mit Licht, was zusätzlich für die Bildung von Vitamin D und somit auch für das Knochenwachstum gut ist. „Richtig eingepackt, geht es dem Kind auch bei kalten Temperaturen gut“, weiß Stephanie Herrling vom Bekleidungsspezialisten Vaude. Eltern können deshalb getrost ihren Nachwuchs genau wie im Sommer mit dem Fahrrad zur Kita bringen – wenn sie ein paar Tipps beachten.

Spaß muss an erster Stelle stehen
Eltern sollten selbst entscheiden, wann es sinnvoll ist, das Kind mit dem Fahrrad zu transportieren (sei es im Kinderanhänger, Kindersitz oder Lastenrad) oder wann das Kind noch selbst fahren kann (z. B. mit dem Laufrad oder dem Kinderrad). „Kinder müssen in erster Linie Spaß am Fahrradfahren haben und sollten nicht ängstlich sein. Beim Radfahren auf Schnee und Eis müssen sie erst einmal selbst Erfahrungen sammeln und eine Routine entwickeln, um sich bei winterlichen Bedingungen sicher fortzubewegen. Deshalb sollte man Kinder langsam an das Radfahren im Winter heranführen“, rät Guido Meitler, Marketingmanager beim Kinderradspezialisten Puky. Speziell das veränderte Bremsverhalten und Kurvenfahren müsse trainiert werden, um ein sicheres Fahren zu gewährleisten. „Bevor das Kind den Spaß verliert und es gefährlich wird, sollte man das Kinderrad bei stark winterlichen Bedingungen auch einmal stehen lassen“, so Meitler.

Keine Beleuchtungsvorschrift
Kinderräder bis 18 Zoll Reifengröße (Alter des Kindes ca. fünf bis sechs Jahre) zählen offiziell nicht als Fahrräder, sondern werden laut Paragraph 24 der Straßenverkehrsordnung wie Fußgänger eingeordnet. Das hat zur Folge, dass mit Kinderrädern nur auf dem Gehweg gefahren werden darf. Außerdem müssen die Räder nicht über Beleuchtung nach der Straßenverkehrszulassungsordnung verfügen. Kinderräder wie das „ZLX 16 Alu“ von Puky (219,99 Euro) haben darum lediglich einen Front- und Rückreflektor. Sinnvoll ist es, mit Reflektoren am Körper des Kindes für mehr Sichtbarkeit bei schlechten Lichtverhältnissen zu sorgen. Der „Reflektor-Button“ von Fahrer Berlin (6 Euro) beispielsweise kann per Klett oder als Anstecknadel am Körper befestigt werden. Außerdem sind viele Kinderhelme mit zusätzlichen Reflektoren ausgestattet oder wie der „Hubble 1.1“ von Abus (39,95 Euro) gar mit einem integrierten Rücklicht für eine 180-Grad-Sichtbarkeit nach hinten. Um gegen Kälte, Wind und Nässe geschützt zu sein, kann ein Regenüberzug wie das „Kids Luminum Helmet Raincover“ von Vaude (18 Euro) helfen. Zudem reflektiert das wasserabweisende Material in alle Richtungen.

Wärmend und sichtbar im Anhänger
Wenn Schnee, Eis und Minustemperaturen dann doch überhand nehmen, ist es ratsam, die Kleinen zu transportieren. Ein Kinderanhänger (z. B. „Kid Plus“ von Croozer, ab 749 Euro) ist hier eine sichere und bewährte Möglichkeit. Da Kinder allerdings passiv im Anhänger sitzen und sich nicht bewegen, ist warmes Einpacken Pflicht. Neben wärmender Kleidung sind spezielle Fußsäcke (ab 79,95 Euro) erhältlich, die den Nachwuchs zusätzlich vor Kälte schützen. „Ein Regenverdeck bewahrt nicht nur gegen Matsch und Schnee, sondern auch gegen Kälte“, gibt Hanna Gehlen, Projektmanagerin bei Croozer, noch als Tipp mit. „Außerdem gelten ab 1. Januar 2018 neue Richtlinien für die Beleuchtung von Fahrradanhängern, die für mehr Sichtbarkeit im Dunkeln sorgen. Wir bieten als bislang einziger Hersteller beim Kid Plus eine integrierte Lösung an, die den rechtlichen Vorgaben entspricht“, erklärt sie. Ab 2018 müssen zwei weiße und zwei rote Reflektoren sowie eine rote Schlussleuchte am Hänger angebracht sein.

Winterfeste Zugmaschine
Damit sich das Kind nicht über aufwirbelnde Gischt vom Hinterrad des elterlichen Fahrrades ärgern muss, bietet es sich zusätzlich an, eine Schutzblechverlängerung (z. B. „Latz XL“ von Fahrer Berlin, 12,90 Euro) an der Zugmaschine zu befestigen. „Überhaupt sollte das ziehende Fahrrad ,winterfest“ sein, d. h. über eine funktionierende Beleuchtung, Bremsen und Schaltung verfügen“, meint Harald Troost, Marketingmanager beim niederländischen Fahrradhersteller Koga. Ein Alltagstipp: Den Sattel niedriger stellen, um schneller die Füße auf den Boden zu bekommen. Auch profilierte Reifen mit spezieller Gummimischung (z. B. der Ganzjahresreifen „Marathon GT 365“ von Schwalbe, 39,90 Euro) können eine lohnenswerte Anschaffung sein. Bei vereisten Flächen sollten dann aber Spike-Reifen aufgezogen werden. Meist sind die Straßen jedoch nicht komplett vereist, sondern nur teilweise. „Oft sind das Stellen, wo man gar nicht damit rechnet“, meint Alexander Kraft, Pressesprecher bei HP Velotechnik. „Unsere Dreiräder bieten den Vorteil, dass sie anders als zweirädrige Fahrräder auch bei schwierigen Bedingungen standsicher bleiben und ein kleiner Rutscher nichts ausmacht.“ Beim Anbringen eines Kinderanhängers zeigt sich ein weiterer Vorteil des Dreirads: Wo vorne beide Räder durchkommen, passt auch hinten der Hänger durch.

Im urbanen Bereich setzt sich das Lastenrad bei Familien als Transportmittel mehr und mehr durch. Die Kleinen können auch hier unter einer Plane gut geschützt sitzen und sind, anders als im Anhänger, im Blickfeld des Radfahrers. Doch obwohl Lastenräder optisch einen fahrstabilen Eindruck machen, ist auch bei ihnen im Winter die Reifenwahl entscheidend. Bei einem sogenannten Long-John-Lastenrad kann ein Wegrutschen des Vorderrades bei winterlichen Bedingungen passieren. „Bei Schnee und Eis kann ich deshalb den Spike-Reifen ,Marathon Ice“ von Schwalbe nur empfehlen. Ich konnte damit locker drei mit Kindern besetzte Schlitten durch die verschneite Landschaft ziehen“, berichtet Markus Riese, Geschäftsführer des Anbieters Riese & Müller. Damit die elektrifizierten Varianten auch auf dem Rückweg noch genug Akku-Reichweite haben, bietet sich zudem ein spezielles „Akku Cover“ wie z. B. das von Fahrer Berlin (29,90 Euro) an. Radfahren im Winter kann also durchaus allen Beteiligten Spaß machen. Die richtige Ausstattung macht es möglich.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Die Dampfmaschine ermöglicht Mobilität ohne Pferde

Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG: Die Erfindung des Rades zieht eine Revolution für Transport, Fortbewegung und Beförderung nach sich

Die Dampfmaschine ermöglicht Mobilität ohne Pferde

Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg Niedersachsen

Der Wunsch nach Mobilität zählt zu den Urbedürfnissen der Menschheit.
Technik, Handwerk, Industrie ist diesem Bestreben gewidmet. Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG entwickelt und fertigt komplette Fördertechnikanlagen für Schüttgüter. Die Nahrungsmittelindustrie, Kraftfutterindustrie und Umschlagsbetriebe benötigen Lösungen für die unterschiedlichen Materialien. Trogkettenförderer, Förderschnecken, Förderbänder, Umschlagswaagen, Dosierbandwagen, Blasrohranlagen und ATX Schutzanlagen werden von der Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG gefertigt. Jens Hahn, Technischer Leiter Schweißaufsicht erläutert, dass der Wirtschaftszweig der Fördertechnik dank dem Einsatz moderner Steuer- und Computertechnik eine steigende Bedeutung erfährt. „Das Urbedürfnis die Mobilität hat die technologische Entwicklung motiviert und durch kreative Ideen, Versuchen und die ständige Fortentwicklung ist der moderne technologische Stand erreicht worden. Durch die Einbeziehung neuer Werkstoffe sind neue Wirkprinzipien und damit neue Konstruktionen möglich geworden. Maschinenbau Hahn bringt die Güter in Bewegung bis hin zu individuell erarbeiteten Lösungen ohne Stillstand in der Weiterentwicklung und mit hohem Qualitätsstandart“, erläutert Jens Hahn, Technischer Leiter der Schweißaufsicht. Für den Maschinenbau ist die Entwicklungsgeschichte der Mobilität ein Grundfundament für die industrielle Entwicklung in Deutschland. Deutschland genießt weltweit den Ruf der Mobilität als Automobilland. Das Auto als Sinnbild und Verkaufsschlager des sogenannten Wirtschaftswunders, Deutschland gestaltet Mobilität und bewegt Güter.

Ross und Wagen – technologischer Fortschritt durch die Dampfmaschine

Geschirr, Sattel und Steigbügel ermöglichten es, bequemer zu reiten, tierische Zug- und Tragkräfte besser auszunutzen. Jens Hahn erläutert, dass nach der Erfindung des Rades Transport- und Fortbewegungsmittel geschaffen wurden. Diese genügten bis zum Ende des 18. Jahrhunderts den meisten Anforderungen. „Die große Veränderung entstand durch die Dampfmaschine. Der Hunger nach weitreichender und einfacherer Mobilität forderte weiteren technologischen Fortschritt, der Verbrennungsmotor wurde entwickelt und eingesetzt. Dieser leitete zum Schienen- und zum modernen Straßenverkehr über“, gibt Jens Hahn zu bedenken.

Wagen ohne Pferde haben schon die Gemüter seit der Antike bewegt. „Versuche, tierische durch menschliche Muskelkraft zu ersetzen oder Landfahrzeuge vom Wind treiben zu lassen, brachten auf Dauer keinen Erfolg. Die Kraft des Dampfes sollte genutzt werden. Es gab viele Vorschläge dazu. Der erste funktionsfähige Dampfwagen wurde von dem französischen Artillerieoffizier Nikolaus Joseph Cugnot gebaut und sollte Geschütze ziehen“, so Jens Hahn.

Vor Zweirädern machte der Dampfbetrieb nicht halt. „Mehrere Modelle, deren Kessel mithilfe flüssiger Brennstoffe geheizt wurden, suchten Kunden zu gewinnen. Der Dampfwagen blieb bis nach 1900 in Betrieb. Sogar an den ersten Automobilrennen waren sie noch beteiligt und schnitten dabei nicht mal schlecht ab“, erläutert Jens Hahn anerkennend.

Dampfmaschine als Antrieb – Träume werden verwirklicht

Damit war der Traum Wirklichkeit geworden. Große Güterströme über große Entfernungen konnten von A nach B fließen. Durch diese technologischen Möglichkeiten der Dampfmaschine erfüllte sich der uralte Wunsch der Menschheit: Durch Reisen die Welt zu erkunden, bequem und mit Geschwindigkeit, geeignet für die Alltäglichkeit und zum Wiederholen. Jens Hahn erläutert: „Schiffe, die nicht mehr auf Ruder oder den Wind angewiesen waren, fanden Fahrrinnen und Kurse auf Flüssen, Seen und Meeren. Unternehmen und Menschen ließen Produktionsstätte und Reiseziele zeitlich näher zusammenrücken. Der alte Wunschtraum des Fliegens erfüllte sich zuletzt. Die Luftfahrt trat als überlegener Partner an die Seite des Verkehrs zu Lande und zu Wasser. Der Vogelflug galt als Vorbild der Luftfahrt, aber für die Raumfahrt bestand kein Vorläufer aus der Natur. Die Raumfahrt entsprang der Fantasie und dem Erkenntnisdrang des Menschen.

Neue Herausforderungen an die Umwelt – Ressourcenschutz

Diese „Alltäglichkeit“ hat leider zu erheblichen Beeinträchtigungen der Umwelt geführt. Neu ist diese Wechselwirkung nicht, gibt Jens Hahn zu bedenken. Studien haben ergeben, dass in der Antike der Raubbau an den Wäldern zu teilweise irreversiblen Verkarstungen ganzer Regionen geführt hat. Der verantwortungsvolle Umgang mit den Ressourcen und im Einklang der Natur werden in Deutschland dank Gesetze und Vorschriften geregelt und umgesetzt. Für Unternehmen, Gesellschaft und Politik gilt es den neuen Generationen eine lebenswerte Welt zur Verwirklichung neuer Träume zu hinterlassen, bedankt sich Jens Hahn bei den Teilnehmern der Diskussionsrunde.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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