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Spielräume für gesunde Bewegung

Motorik bei Kindern fördern

Spielräume für gesunde Bewegung

Foto: Adobe Stock / JackF (No. 6082)

sup.- Bewegungsorientiertes Kinderspiel benötigt Raum. Für viele Kinder fehlt dieser. Der Straßenverkehr ist ein wesentliches Hindernis für das Kinderspiel im Freien. Speziell in den Ballungsräumen heißt die Realität: viel Verkehr und wenig Freiflächen oder Gärten zum Spielen. Das Angebot an organisiertem Sport in Vereinen und Fitness-Clubs ist heute zwar reichhaltig, aber der wichtige unorganisierte Sport von Fußball auf der Straße bis zum Spielen im Wald findet kaum noch statt. „Die Kinder haben viele ihrer alltäglichen Bewegungsräume verloren“, stellt Prof. Swantje Scharenberg, Forschungszentrum FuSS in Karlsruhe, fest.

Diese Tatsache in Kombination mit der intensiven Mediennutzung durch Kinder und Jugendliche, die mit stundenlangem Sitzen verbunden ist, führt zu fatalen Konsequenzen. Die Langzeitstudie Momo (Motorik-Modul) hat die motorische Leistungsfähigkeit von rund 5.000 Kindern zwischen vier und 17 Jahren untersucht. Liegestütze, Rückwärtslaufen, Hüpfen und Springen gehörten zum Testprogramm. Die Erkenntnis: Die Zahl motorisch auffälliger Kinder steigt. „35 Prozent der Vier- bis 17-Jährigen können beispielsweise keine drei Schritte rückwärts auf einem drei Zentimeter breiten Balken machen“, stellt Prof. Alexander Woll vom Institut für Sport und Sportwissenschaft in Karlsruhe fest.

Die Eltern sind nach Einschätzung der Wissenschaftler dringend gefordert, mit gutem Beispiel voranzugehen. Das beginnt bei einem bewegungsaktiven Lebenswandel und schließt vor allem die Motivation der Kinder ein. Dazu ist kein sportwissenschaftliches Studium erforderlich. Es gibt viele Anregungen und Tipps im Internet. Wie eine „Mobilmachung“ innerhalb der Familie gelingen kann, zeigen die Tipps auf Ratgeber-Portalen wie z. B. www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de.

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Interview mit Jürgen Lilge, Pilates-Zentrum Hannover

„Erleben Sie mit Pilates, wie Ihr Kopf sich seinen neuen Körper baut.“

Interview mit Jürgen Lilge, Pilates-Zentrum Hannover

Jürgen Lilge – Pilateszentrum Hannover

Frage 1: Sie haben 2004 Ihr erstes Pilates-Studio eröffnet. Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihrem Training?

In erster Linie wollte ich meine Leidenschaft für das Pilates-Training und mein Verständnis von Pilates weitergeben. Die meisten Menschen haben keine konkrete Vorstellung von Pilates. Oft wird das Training in erster Linie als Reha-Programm verstanden, Pilates ist viel mehr als das. Es geht darum, den eigenen Körper (neu) steuern zu lernen, um ihn neu auszurichten und ihn wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dieses Ziel erreiche ich nur mit Geduld und Ausdauer – der Kopf ist es, der den Körper „aufbaut“. Es geht nicht darum, schnell möglichst schwierige Übungen „nachzuturnen“, sondern darum, ein Verständnis für die Bewegung zu entwickeln, sie zu fühlen und die einzelnen Muskeln aktiv anzusteuern. Ich muss meinem Körper Zeit geben, sich zu verändern. Pilates „lernt“ man nicht im Schnelldurchgang.

Frage 2: Welche Rolle nehmen Sie als Trainer dabei ein?

Beim Training mit meinen Kunden sehe ich das große Ganze. Ich beobachte jeden meiner Kunden achtsam, um die beste Basis für das individuelle Training zu finden. Meine Kunden sind zwischen 14 und 78 Jahre alt und kommen mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen zu mir. Bei mir trainieren Baletttänzer und Leistungssportler genau so wie Breitensportler, die mit Hilfe des Pilates-Trainings ihre Kraft oder ihre Mobilität verbessern wollen. Jeder Körper ist anders und nicht jede Pilates-Übung ist für jeden geeignet. Es ist meine Aufgabe als Trainer, die körperlichen Stärken und Schwächen meiner Kunden zu analysieren und ein maßgeschneidertes Pilates-Programm zusammenzustellen. Diese Art von Training ist eine echte Herausforderung für mich, da jedes Training immer neu und anders ist. Es geht mir nicht darum, meinen Kunden viele oder möglichst spektakuläre Übungen beizubringen, sondern zu schauen: Was tut diese spezielle Übung für die Kunden, wie hilft sie ihnen, ihre eingefahrenen Bewegungsmuster aufzubrechen und zu korrigieren?

Frage 3: Wie unterscheidet sich Ihr Konzept dabei von dem anderer Anbieter?

Klassisches Pilates in Kombination mit modernen sportlichen Elementen ist meine Stärke, wobei die Kernprinzipien und die grundlegende Philosophie der Pilates-Methode Berücksichtigung finden. Joseph Pilates – der Begründer dieser Trainingsform – war seiner Zeit mindestens 50 Jahre voraus. Im Laufe seines Lebens entwickelte er viele neue Trainingsgeräte und dazugehörige Übungen, deren Effektivität und ganzheitliches Grundprinzip nicht nur im Leistungssport und zur Reduzierung der Verletzungsanfälligkeit geschätzt werden. Ich zeige meinen Kunden, wie sie das Pilates-Prinzip in der heutigen Zeit umsetzt – sei es am THX-System oder als Ergänzung zum Krafttraining oder zum Laufen. In Kürze werde ich zudem als erstes Studio in Hannover Reformer-Kurse anbieten, die in kleinen Gruppen mit maximal acht Teilnehmern stattfinden. Im Vordergrund wird aber weiterhin das individuelle Einzeltraining stehen.

Frage 4: Was erwartet Ihre Kunden, wenn Sie zu Ihnen ins Studio kommen?

Zusammengefasst kann jeder bei mir durch kontinuierliches Training lernen, die eigene Motorik zu verstehen, Bewegungen zu fühlen und aktiv zu verändern. Das verbessert nicht nur die Kraft und die Mobilität, sondern schützt auch vor Verletzungen und steigert die Lebensfreude – egal, in welchem Alter und mit welchen Voraussetzungen die Menschen anfangen. Im Idealfall schleichen sich Bewegungsmuster, die zu Fehlhaltungen führen, gar nicht erst ein. Für Pilates ist es nie zu früh – und nie zu spät!

Tags:
Pilates, Pilateszentrum, Jürgen Lilge, Sport, Training, Motorik, Mobilität, Hannover

Pilates, Pilateszentrum, Jürgen Lilge, Sport, Training, Motorik, Mobilität, Hannover

Pilates ist unsere Leidenschaft und wir möchten unsere Begeisterung und Erfahrung gerne mit Ihnen teilen. Lernen Sie die Möglichkeiten des Pilates Trainings kennen und tun Sie Ihrem Körper etwas Gutes. Gerne entwickeln wir individuelle Trainings- und Ernährungspläne für Sie. Sprechen Sie uns an.

Erleben Sie mit Pilates, wie Ihr Kopf sich seinen neuen Körper baut.

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Fortbildung für Therapie und Altenpflege mit Comedy-Rahmenprogramm (Martin Fromme)

Die Wehrfritz GmbH lädt dieses Jahr wieder zum kostenlosen „miteinander leben“-Fachtag ein

Fortbildung für Therapie und Altenpflege mit Comedy-Rahmenprogramm (Martin Fromme)

Kostenlose Fortbildung mit namhaften Referenten, Comedy-Rahmenprogramm u.v.m.

Bad Rodach, den 14.09.2016

Die Arbeit in der Altenpflege, Ergotherapie, Heilpädagogik, Lerntherapie, Logopädie, Motopädie und Physiotherapie stellt jeden Tag hohe Anforderungen an Therapeuten, Pfleger und Betreuer. Die Arbeitsbelastung im Gesundheitswesen wirkt dabei als massiver Stressfaktor. Mit gelassener Heiterkeit kann man diesem entgegenwirken. Humor ist ein geeignetes Mittel im Umgang mit leidenden Menschen. Er hilft, neue Leichtigkeit und Freude im Umgang mit den Herausforderungen des Berufsalltags zu erlangen.

Die Wehrfritz GmbH hat daher zum diesjährigen „miteinander leben“-Fachtag, am 7. Oktober 2016 in Bad Rodach, ein Comedy-Rahmenprogramm mit Martin Fromme realisiert. Mit seinem brandneuen Solo-Programm „Besser Arm ab als arm dran!“ eröffnet er die Weiterbildung und sorgt für Auflockerung am Nachmittag.
Auf die Teilnehmer warten aktuelle Themen und neueste Erkenntnisse aus den Bereichen Therapie, Altenpflege und Geriatrie, der Sachenmacher-Kreativ-Workshop, persönliche Beratung, kostenloser Bustransfer, Verpflegungsstände und ein großer (Möbel-) Sonderverkauf im FamilienOutlet. Darüber hinaus bekommen die Teilnehmer auch die Gelegenheit, ausgewählte Produkte in der begleitenden Ausstellung selbst in die Hand zu nehmen und auszuprobieren.

Gesund und leistungsfähig durch Steigerung der psychophysischen Ressourcen

Heutzutage sind viele beruflich und privat so eingespannt, dass sie das Wesentliche aus dem Blick verlieren: sich selbst und ihre psychophysische Gesundheit. Doch nur wer sich gesundheitlich im Gleichgewicht befindet und leistungsfähig ist, kann anderen langfristig helfen.
Unsere Zeit ist geprägt durch Termindruck, Bewegungsmangel und ein Überangebot an industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln. Deshalb ist es wichtig, bewusst positive Gewohnheiten aufzubauen, die die Gesundheit und Leistungsfähigkeit steigern, z.B. durch eine vitalstoffreiche Ernährung, das richtige Maß an Bewegung und Sport sowie den Einsatz mentaler Techniken.
Der motivierende Eröffnungsvortrag „Fit im Job! Langfristig leistungsfähig im Beruf“ von Dr. rer. biol. hum. habil. Simon von Stengel zeigt, wie die Teilnehmer mit Leichtigkeit körperliches Training, eine vitalstoffreiche Ernährung und Entspannungstechniken in den Alltag integrieren können.

Nach dem Eröffnungsvortrag folgen unter anderem Präsentationen zu folgenden Themen: Musik in Altenpflege und Therapie, Aktivierung von demenzerkrankten Menschen und Mundmotorik als Baustein der Sprachförderung.

Breitgefächertes Programm mit namhaften Referenten

Mit den verschiedenen Vorträgen aus der Praxis können sich Teilnehmer neue Impulse für ihre tägliche Arbeit holen.

* „Fit im Job. Langfristig leistungsfähig im Beruf. Nur wer sich um sich selbst kümmert, kann sich optimal um andere kümmern.“
Referent: Dr. rer. biol. hum. habil. Simon von Stengel
* „Mundmotorik – ein wichtiger Baustein der Sprachförderung. Wie kann Mundmotorik in der Therapie gefördert werden?“
Referentin: Sandra Hosse
* „Das Beste aus aller Welt – alternative Bewegungserfahrungen, effiziente Kräftigung und Dehnung mit Tiger Moves (Theorie & Praxis)“
Referenten: Claus Fischer und Christian Schmidt
* „Bewegen ist Leben – Mobilität fördern nach dem neu entstehenden Expertenstandard“
Referentin: Monika Hammerla
* „Musik hilft – Wie Musik und aktives Musizieren in der Altenpflege, der Therapie und in der Integration eingesetzt werden kann“
Referentin: Prof. Andrea Rittersberger
* „Slingtraining – genial einfach – einfach genial. Warum sich der Sling-Trainer für so viele Einsatzgebiete eignet“
Referent: Bodo Wisst
* „Drei Mal täglich eine Portion Gelassenheit, bitte: Wie Sie ab sofort Herausforderungen souverän meistern“
Referentin: Heike Bauer-Banzhaf

Um überfüllte Räume zu vermeiden und die Räumlichkeiten optimal auf die Teilnehmer abzustimmen, wird gebeten, sich persönlich für den Fachtag anzumelden. Eine Anmeldung als Gruppe ist leider nicht mehr möglich.
Die Anmeldung kann online unter www.servicecenter-wehrfritz.info/ml-fachtag erfolgen. Alternativ können Interessierte die letzte PDF-Seite ausfüllen und per Fax an Wehrfritz senden.
Ein detailliertes Programm, das Anmeldeformular, einen Übersichtsplan zum Veranstaltungsort Bad Rodach sowie weitere Informationen sind abrufbar unter www.servicecenter-wehrfritz.info/ml-fachtag .

Wehrfritz – Ein kompetenter Partner bei der Pflege und Betreuung

Seit über 75 Jahren ist Wehrfritz der kompetente Partner, wenn es um die Möblierung und Ausstattung von sozialen Einrichtungen geht: von Kinderkrippen und Kindergärten über Schulen, Horte sowie Heime aller Art bis hin zu Mehrgenerationenhäusern und Therapieeinrichtungen. Sie finden bei uns alles für Ihre tägliche Arbeit: Therapie- und Beschäftigungsmaterial, Möbel, Lehr- und Lernmaterialien, Spiel- und Arbeitsmittel, Materialien zum Snoezelen, Sport- und Bewegungsangebote für drinnen und draußen sowie ein sehr breit gefächertes Angebot an Materialien zum Basteln, Werken und Kreativsein.

Seit über 15 Jahren unterstützt Wehrfritz im Bereich „miteinander leben“ Menschen, die sich tagtäglich in Therapie-, Altenpflege- und Betreuungseinrichtungen für andere einsetzen. Die „miteinander leben“ Kataloge und Ideenhefte sind gleichzeitig auch als Ratgeber für pflegende Angehörige gedacht, der ihnen den Pflegealltag erleichtern soll.

miteinander leben im Internet:
www.miteinander-leben.de

miteinander leben auf Facebook:
www.facebook.com/miteinanderleben
www.facebook.com/haeusliche.pflege

Wehrfritz im Internet:
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Kreativsein macht Spaß und spricht Kopf, Herz und Hände an!

Der neue Sachenmacher-Katalog ist da: prall gefüllt mit allem, was man zum Kreativsein in Krippe, Kita, Schule & Therapie braucht

Kreativsein macht Spaß und spricht Kopf, Herz und Hände an!

Basteln – mehr als nur die Nutzung der eigenen Hände und Finger!

Hier wird jeder fündig, egal ob er gern mit Papier, Holz, Stoff oder Modelliermasse arbeitet. In diesem Katalog gibt es Anregungen, Materialien und Werkzeuge für alle Fachgebiete.
Neben bewährten Basics, aktuellen Trends, Materialien für die unterschiedlichsten Techniken, hilfreichen So-geht“s-Anleitungen und vielem mehr gibt es auch attraktive Spar-Sets zu entdecken.

Gemeinsames Basteln fördert Motorik, Kreativität und Ausdauer

Wer regelmäßig mit Kindern und Jugendlichen zu tun hat, kann immer häufiger motorische Defizite und Aufmerksamkeitsstörungen feststellen. Nicht nur Pädagogen, Übungsleiter und Fachkräfte aus dem therapeutischen Bereich können einen solchen Trend bestätigen.
Was mit Tollpatschigkeit beim Benutzen von Kleber anfängt, hört bei einem unleserlichen Schriftbild noch lange nicht auf. Die Basis für eine saubere Schrift beispielsweise ist eine gute feinmotorische Heranbildung. Die motorische und kognitive Entwicklung von Kindern ist eng miteinander verbunden. Daher sollten gleich von Anfang an die motorischen Fähigkeiten bei Kindern gefördert werden.

Ob Kleben, Malen, Pinseln, Schrauben, Modellieren, Schnippeln oder Kritzeln – Basteln fördert die Feinmotorik, Ausdauer, Kreativität und Konzentrationsfähigkeit, stärkt das Selbstwertgefühl und bildet Handlungskompetenzen heraus. Vor allem zielorientiertes gemeinsames Basteln schult die soziale Kompetenz und die Fähigkeit zur Teamarbeit.
Doch auch Senioren profitieren von dem kreativen Handwerk. Hier werden Erinnerungen geweckt, die Konzentration sowie die Auge Hand-Koordination unterstützt, der Gruppenzusammenhalt gestärkt u.v.m.
Mit geeigneten Bastelideen lassen sich ganze Vormittage oder Nachmittage ausfüllen. Ein ideales Handwerk für die intergenerative Pädagogik.

Neues & Praktisches aus der Kreativwelt

Neben den Schwerpunktthemen „Karten & Papier“, „Kleben & Schneiden“, „Zeichnen & Malen“ und „Bastelbasics & Dekoratives“, „Textiles Gestalten“, „Modellieren & Gießen“, „Holzwerkstatt“ und „Möbel“ gibt es auch wieder neue Bastelsets für die klassischen Förderschwerpunkte – eine optimale Grundlage für viele vergnügte Bastelstunden. Die Komplettpakete sind genau auf die beiliegende Anleitung abgestimmt, so kann es sofort losgehen und am Schluss bleiben keine Reste von diesem oder jenem. Ob für Feste, zum Spielen und Verkleiden, für die Dekoration drinnen oder passend zu den Jahreszeiten – für alle Gelegenheiten und Anlässe findet sich eine gute Idee.
Mit den verschiedenen SaMaShiko-Sets wurde die traditionelle japanische Stickkunst Sashiko in Kindergarten, Schule und Therapie geholt. Die Muster wurden vereinfacht, dem Sachenmacher-Stil angepasst und mit anderen klassischen Techniken wie dem Prickeln verbunden.

Klammerlaternen – eine innovative Idee aus der Sachenmacher-Werkstatt

Das Basteln einer Laterne ist oft mühselig. Das Zusammenkleben der Laternengrundkörper erfordert Geschick und Geduld, denn bis der Klebstoff getrocknet ist, vergeht eine gewisse Zeit. Gerade bei Eltern-Bastel-Abenden war das bisher eine echte Herausforderung.
Mit den Klammerlaternen wird das Grundkörperbasteln um ein Vielfaches leichter: ganz ohne Kleber. Einfach den Laternenkörper falten, knicken und mit Biegeklammern fixieren. Ob Komplettsets mit unterschiedlichen Motiven oder Laternenkörper zur freien Gestaltung – die Sachenmacher haben für jeden Geschmack etwas.

Basteln in der Schule – mit den Fingerspitzen denken lernen

Im Schulalter wird das Basteln langsam von Handarbeit und Werken abgelöst. Die motorischen Fähigkeiten sind ausgeprägter und die Schüler können auch das Verletzungsrisiko, das von Werkzeugen ausgehen kann, besser einschätzen.
Der neue Kreativkatalog präsentiert neben geeigneten Werkzeugen, mit denen Kinder gut umgehen können, auch unterrichtsunterstützende Hilfsmittel wie den innovativen Kartendrucker für Schülerausweise sowie Projekt-Ideen, die den Schullalltag verschönern.

Jetzt den Sachenmacher-Kreativkatalog gratis für Ihre Einrichtung anfordern unter wehrfritz.de/kataloge oder gleich online blättern unter wehrfritz.de/blaetterkataloge/de/sachenmacher/

Lust auf noch mehr inspirierende Ideen? Auf der Sachenmache-Homepage sachenmacher.com finden Sie ausführliche Anleitungen – auch als Video, Basteltrends, kreative Sachenmacher-Bastelsets sowie Tipps und Tricks rund ums Basteln – kurzum alles, was das Bastlerherz begehrt!

Die Sachenmacher – Material für Kreative

Die Sachenmacher haben Spaß an allem, was das Leben bunt und schön macht – und natürlich am Kreativsein! Das Resultat: originelle Bastelsets, die es nirgendwo anders gibt – mit viel Liebe zum Detail in der hauseigenen Sachenmacher-Werkstatt entwickelt. In den Sachenmacher-Katalogen und auf www.sachenmacher.com finden Kunden neben einzigartigen Eigenprodukten aber auch ein breit gefächertes Angebot an Materialien zum Basteln, Werkeln und Kreativsein – ob in Kindergarten, Schule, im Verein oder Zuhause.
Die Sachenmacher sind bei der Wehrfritz GmbH, dem Komplettausstatter für Bildungseinrichtungen und Marktführer im Vorschulbereich, zu Hause.

Die Sachenmacher im Internet:
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Anziehungspunkt für Jung und Alt

Die Spielanlange „Gurson“ komplettiert das Freizeitangebot des Lac de Gurson

Anziehungspunkt für Jung und Alt

Den See im Blick – die Spielanlage fügt sich mühelos in die Umgebung ein.

Wenn sich ein schöner Tag am Lac de Gurson im Departement Dordogne in Frankreich ankündigt, kommen Eltern mit ihren Kindern an den mit Sandstrand angelegten See und wollen vor allem eines: Spaß. Der wartet nun nicht mehr nur im kühlen Nass auf die Kids, denn das Areal wurde um die Spielanlage „Gurson“ erweitert. Diese kombiniert eine Seilnetz-Pyramide, Balance- und Hängeseile, Strickleitern, diverse Kletternetze und V-Netzbrücken. Durch die gesamte Anlage zieht sich die Farbkombination aus grünen und naturfarbenen Seilen. Somit gliedert sie sich mühelos in die Umgebung des Sees ein.

Im Zentrum steht die acht Meter hohe HUCK Seilnetz-Pyramide Dino XXL. Schon allein ihre Größe macht sie zum Blickfang der Anlage. Die Flexibilität in Höhe, Ausstattung, Farbe und Form führt zu einer großen Beliebtheit der HUCK Seilnetz-Pyramiden: „Alle Pyramiden sind in den Ausführungen Mini, Midi und Maxi erhältlich und können entsprechend der Altersgruppe und dem gewünschten Schwierigkeitsgrad ausgewählt werden“, so Geschäftsführer der HUCK Seiltechnik, Wolfgang Keiner.

Aber nicht nur Optik und Spaß standen bei der Spielanlage in Frankreich im Vordergrund. „Jedes Modul der HUCK Spielanlage fördert unterschiedliche Fähigkeiten wie Koordination, Kraft oder Balance. Auf der großen Seilpyramide können die Kinder ihrer Kletterlust freien Lauf lassen. Verschiedene Seilbrücken schulen Balance und Gleichgewichtssinn. Und mit den Hangelseilen können die Kids spielend Kraft sowie Motorik trainieren“, fasst Keiner die Vorteile zusammen.

HUCK Seiltechnik baut seit 20 Jahren Seilspiel- und Klettergeräte sowie Ausstattungen für Indoor- und Outdoor-Spielflächen. Die eingesetzten Produkte basieren auf über 50 Jahren Erfahrung in der Netz- und Seiltechnik und überzeugen durch Langlebigkeit sowie Spielvergnügen. Alle Produkte basieren auf dem bewährten HUCK Qualitätsniveau, sind montagefreundlich, erfüllen die europäischen Sicherheitsvorschriften und TÜV-Vorgaben. Besuchen Sie für weitere Informationen die Website der HUCK Seiltechnik: www.huck.net

HUCK Seiltechnik baut seit 20 Jahren Seilspiel- und Klettergeräte sowie Ausstattungen für Indoor- und Outdoor-Spielflächen. Die eingesetzten Produkte basieren auf über 50 Jahren Erfahrung in der Netz- und Seiltechnik und überzeugen durch Langlebigkeit sowie Spielvergnügen. Alle Produkte basieren auf dem bewährten HUCK Qualitätsniveau, sind montagefreundlich, erfüllen die europäischen Sicherheitsvorschriften und TÜV-Vorgaben. Besuchen Sie für weitere Informationen die Website der HUCK Seiltechnik: www.huck.net

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Kinder brauchen bewegungsaktive Erfahrungen

Förderung der Motorik und der Selbstsicherheit

sup.- Für die Wahrnehmung des eigenen Körpers und ihrer Umwelt sowie den Aufbau eines positiven Selbstkonzeptes haben bewegungsaktive Erfahrungen für Vorschulkinder eine herausragende Bedeutung. Daran sollten Eltern denken und ihren Nachwuchs in dieser Hinsicht nicht aus übertriebener Vorsicht bremsen, sondern unterstützen. Eine Studie mit Kindern im Alter von vier bis sechs Jahren des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) bestätigt die vielfältigen Vorzüge von psychomotorischer Förderung. „Die Kinder werden nicht nur motorisch sicherer, sondern gehen auch mutiger, mit mehr Ausdauer und höherer Frustrationstoleranz an neue Herausforderungen heran“, erklärt die Kinder- und Jugendpsychiaterin Dr. Anne Bischoff, die an dem nifbe Pilotprojekt beteiligt war. Anregungen für spielerische Bewegungsübungen finden interessierte Eltern z. B. auf dem Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de unter den so genannten Movies, die von Prof. Axel Armbrecht, leitender Arzt des Instituts für Bewegungstherapie (Eutin), entwickelt wurden.

Supress ist ein Dienstleister für elektronisches Pressematerial zur schnellen und kostenfreien Reproduktion. Unsere Seiten bieten ein breites Spektrum an Daten und Texten zu Themen wie modernes Bauen, Umwelt, Medizin und Lifestyle. Passende Grafiken und Bilder stehen ebenfalls zur Verfügung. Unser Webauftritt ist für eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkte optimiert. Bei Abdruck wird die Zusendung eines Belegexemplars erbeten.

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Der Präventionskongress in Düsseldorf – eine Attraktivität im Rahmen der CAM 2014, der größten europäischen Messe für komplementäre und alternative Medizin

Der Präventionskongress in Düsseldorf - eine Attraktivität im Rahmen der CAM 2014, der größten europäischen Messe für komplementäre und alternative Medizin

Gesundheit ist individuelles wie soziales Gut. Menschen, die in ihrem Leben klar kommen, durchblicken und sich selbst als bedeutsame Persönlichkeit in einer sozialen Gemeinschaft erkennen, sind von Krankheit kaum bedroht. Wenn sie dann ihr Leben und ihr Handeln als sinnvoll erachten, ist ihre Gesundheit stabil und stark. Gesundheitsversorgung in sozialer Verantwortung achtet darauf, dass Kindergärten und Schulen Lehr- wie Lernorte der Gesundheit sind. Dort erleben junge Menschen, wie sie Gesundheit bilden können, wie sie beteiligt werden und Perspektiven erobern. Gute gesellschaftliche Gestaltung investiert in gesunde Schulen und gesundheitsförderliche Kindergärten. Sie bietet für Erzieher wie Lehrer Bedingungen, die sie gesund bleiben und für Gesundheit lehren lassen. Gesundheit wird so zum Maßstab und zur Orientierung für eine menschliche Gesellschaft. Vor diesem Hintergrund konzentriert sich der 13. Präventionskongress in diesem Jahr auf die Gesundheitsförderung im Rahmen der schulischen Ausbildung. Und so lautet auch der Vortrag von Dr. Ellis Huber, dem früheren Berliner Gesundheitsstadtrat und langjährigen Präsidenten der Berliner Ärztekammer sowie dem heutigen Vorstandsvorsitzenden des Berufsverbands Deutscher Präventologen, am 12. April im CCD Congress Center Düsseldorf „Gesund groß werden – Unsere Schulen bilden unsere Gesellschaft“. Denn Dr. Huber ist davon überzeugt, “ dass Bildung die beste Arznei einer gelingenden Gesundheitsversorgung ist“. Seiner Meinung nach können gute Schulen Krankenhäuser überflüssig machen. Dr. Huber: „Vor dem Arzt sind deshalb besonders die Lehrer wichtig“.

Und Prof. Dr. Fredrik Vahle will auf dem Kongress aufzeigen, dass die innere Stärke von Kindern verbunden ist in ihrer Essenz mit innerlich geleiteter, eigenbestimmter leiblicher und geistiger Beweglichkeit. Sein Thema lautet deshalb auf dem Kongress auch: „Motorik der Verbundenheit“. Bewegungslust, Sprachvergnügen und Denkfreude in Verbindung mit freiem musikalischem Ausdruck spielen da ineinander und stellen immer wieder eine alltäglich nutzbare Ermutigung dar. Inspirierte Körperhaltung, Gebärden, Gesten, Rituale, bewegliche Denk- und Sichtweisen, angstlösende innere Bilder und Welten gegenseitiger Resonanz können sich hier entwickeln. Aus der integralen Qualität von all dem erwächst die „Motorik der Verbundenheit“, eine Verbundenheit, die inspirierte Individualität in sich aufnimmt und damit eine Gegenbewegung zum wirtschaftsfördernden grassierenden Mega-Individualismus, aber auch zur ebenso verbreiteten Sehnsucht nach alten, traditionellen Gemeinschaften und Kollektiven darstellt. Dass dies bis in Bereiche der Spiritualität hineinreichen kann, soll als offene Frage in seinem Vortrag behandelt werden. Für die/den Einzelnen ergibt sich hier die Möglichkeit, Formen der Selbstfürsorge kennenzulernen, die ihr bzw. ihm zugleich aber auch Fähigkeiten, Kenntnisse und Erfahrungen vermittelt, die sie heute in der Arbeit mit Kindern dringend brauchen.

Über „die Singpause“ spricht Manfred Hill auf dem Präventionskongress. Er zeigt auf, warum und wie 12.000 Düsseldorfer Grundschüler mit Freude und Begeisterung singen und dabei wichtige Lebenskompetenzen entwickeln. Die Sing-Pause bietet musikalische „Alphabetisierung“ für Kinder. Angeleitet werden sie von ausgebildeten Sänger/-innen, die vormittags zweimal wöchentlich für jeweils 20 Minuten in die Schulklassen kommen. Die erlernten Lieder werden in jährlich stattfindenden SingPause-Konzerten in der Tonhalle von allen Kindern gemeinsam aufgeführt. Die SingPause findet zurzeit an 58 Düsseldorfer Grundschulen statt. Sie fördert alle Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse. Doch wo liegen die die Stärken der SingPause? Alle Kinder der beteiligten Schulen werden erreicht, da sie in den bestehenden Unterrichtsablauf eingebettet ist. Und: Alle Schüler erhalten eine fundierte musikalische Grundausbildung und werden in ihrer sozialen und emotionalen Kompetenz gestärkt. Zudem ziehen die Kinder ein enormes Selbstbewusstsein aus der SingPause, ohne in Konkurrenzsituationen zu geraten und lernen außerdem sich gegenseitig zuzuhören. Last but not least beobachten Lehrer eine positive Auswirkung auf die Stimmung in der Klasse und den Umgang der Schüler miteinander. Und schlussendlich werden immer mehr Kinder für das Singen begeistert.

Doch wie werden aus Kindern mündige Patienten? Zu diesem Thema spricht Manual Dolderer. Er zeigt “ die Voraussetzungen für Gesundheitsmündigkeit in Kindheit und Jugend“ in seinem Vortrag auf. Dolderer: „Jede Diskussion eines zukünftigen Gesundheitssystems, das sich stärker auf Prävention, Gesundheitsförderung und Gesunderhaltung ausrichten soll, braucht als unverzichtbaren Baustein einen Patienten, der Verantwortung für sich, seine Gesundheit und seine Bedürfnisse übernehmen kann“. Unser Gesundheitssystem versteht sich ausgezeichnet auf das Diagnostizieren und Therapieren von Krankheiten. Die dafür notwendigen Techniken, Institutionen und Spezialisten sind in mehr als ausreichender Zahl vorhanden. Dieses System wird jedoch erst aktiv, wenn bereits ein Problem existiert bzw. eine Erkrankung vorliegt. Dolderer: „Wenn es uns gelingen soll, unser Gesundheitssystem hin zu einem gesunderhaltenden, präventionsorientierten System umzubauen, genügt es nicht, Experten für das Therapieren von Erkrankungen auszubilden. Stattdessen muss der Fokus verschoben werden auf die Akteure, die im Zentrum jeder Gesunderhaltungs- und Präventionsmaßnahme stehen: die Patienten“. Diese Patienten müssen über Wissen und Kompetenzen verfügen, die es ihm erlauben, seine Teilhabe am Gesundheitssystem aktiv zu gestalten – sie müssen über eine Gesundheitsmündigkeit verfügen. Die Grundlagen für diese Mündigkeit werden in der Kindheit und Jugend gelegt, im Kontext von Bildung, Erziehung und Sozialisation. Der Vortrag präsentiert Thesen zur Frage, was passieren muss, um die Kindern von heute in die Lage zu versetzen, morgen umfassend Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen – als mündige Patienten.

Mit dem Thema “ Bewegung, Spiel und Sport in Lebenswelten – der Beitrag des gemeinwohlorientierten Sports zu Bildung und Gesundheit“ beschäftigt sich der Vortrag von Dr. Michael Matlik. Bewegung, Spiel und Sport im Kindes- und Jugendalter wird vor allem mit der Entwicklung körperlich-motorischer Kompetenzen und der psychosozialen Leistungsfähigkeit verbunden. Sie entfalten aber ihre impliziten Bildungspotentiale, wenn sie zur Förderung der Kompetenzen für die individuelle Gestaltung des Alltags (Zusammenspiel von „Können-Wollen-Sollen“) didaktisch aufbereitet werden. Grundlage dieser Gestaltungsfähigkeit, die das Kernstück der Gesundheitsbildung ausmacht, ist ein differenziertes Körper- und Selbstkonzept, ein auf Erfahrung beruhendes Selbstvertrauen und der Optimismus, selbstwirksam agieren zu können. Für eine nachhaltige Gesundheitsförderung der Kinder und Jugendlichen muss die Gesundheitsbildung um den Setting-Ansatz ergänzt werden. Die Sportjugend im Landessportbund NRW hat bereits vor fast 10 Jahren diesen Schritt vollzogen. Heute sind Kooperationen mit Kindertagesstätten und Schulen in die Praxis umgesetzt. Der Sportverein soll zu einer gesundheitsfördernden Lebenswelt beitragen und sich entsprechend aufstellen. Gesundheitsfördernde Kinder- und Jugendarbeit im Sportverein soll zukünftig mit einem Zertifikat der Sportjugend NRW ausgezeichnet werden.

Und das Thema von Dorothee Remmler-Bellen lautet “ Gelingende Bildung durch gesunde KiTas und gesunde Schulen“. Gesunde KiTas und gesunde Schulen erkennt man nach Überzeugung von Remmler-Bellen daran, dass Kinder und Jugendliche, sowie Erzieherinnen und Lehrkräfte sich dort wohlfühlen, wenn sie KiTa und Schule als positiven Lebens- und Entwicklungsraum erfahren und erleben. Remmler-Bellen: „Lehren und Lernen gelingen dann, wenn die Begeisterung dafür geweckt wird und erhalten bleibt – bei allen Beteiligten“. Im Vortrag wird aufgezeigt, wie gesunde KiTas und gesunde Schulen sich entwickeln können und wie die Gesundheit aller am Bildungsprozess Beteiligten nachhaltig gestaltet werden kann. Ein Erfolgsfaktor bei der nachhaltigen Entwicklung gesunder KiTas und Schulen ist die Qualifizierung einzelner Erzieherinnen und Lehrkräfte zu Fachkräften für Gesundheitsförderung und Prävention, oder alternativ die professionelle Unterstützung durch besonders qualifizierte KiTa-Präventologen und Schulpräventologen. Wie diese internen oder externen Fachkräfte vor Ort den Prozess gestalten und begleiten können, wird anhand von erfolgreichen Beispielen aufgezeigt

Hildegard Erzig ist Sportlehrerin an einem Gymnasium, Schulpräventologin und entwickelte das Konzept „Lebenskünstler-Diplom“. Sie stellt in ihrem Vortrag das Konzept und erste Erfahrungen bei der praktischen Umsetzung vor. Es besteht aus 8 Modulen zu je ca. 70 Minuten und kann in verschiedenen Klassen, Schulformen und Formaten durchgeführt werden. Im ersten Schulhalbjahr 2013 / 2014 erlebten 15 Kinder der Klasse 6 des Marie Curie Gymnasiums in Neuss damit einen spielerischen Einstieg in die „Schatzkammer“ der Stressbewältigungsstrategien. Sie spielten zum Beispiel das Immunsystem nach, erlebten dabei die Reaktion ihres Körpers auf Stress und auch die positiven und negativen Auswirkungen auf ihr eigenes Wohlbefinden. Sie erprobten verschiedene Stressbewältigungsstrategien, um für sich die „Richtige“ zu finden. Sie erhielten 8 kleine Diplome, die ihre erworbenen Fähigkeiten wiedergeben und am Ende das große „Lebenskünstlerdiplom“. Hildegard Erzig: „Im Mittelpunkt meiner Arbeit als Schulpräventologin und Lehrerin steht die Vermittlung von Lebenskompetenz. Darunter verstehe ich vor allem: Die Entwicklung der Eigenverantwortung für die seelische und körperliche Gesundheit und die Entwicklung von persönlichen Ressourcen. Meinen Schwerpunkt sehe ich in den Bereichen Stressmanagement, Selbstwirksamkeit und Problemlösungskompetenz. Für dieses Ziel arbeite ich mit Schülern, Eltern und Lehrern konstruktiv zusammen. Ich wünsche mir einen Umgang miteinander, der von Wertschätzung, Vertrauen und Liebe geprägt ist und dem Respekt vor eigenen und fremden Grenzen“.

Die psychische Belastung von Lehrern wächst mehr und mehr. Immer weniger Lehrer erreichen den Altersruhestand. Viele befinden sich in einem Zwiespalt zwischen geringer öffentlicher Anerkennung und mangelnden Ressourcen einerseits und den wachsenden pädagogischen Herausforderungen, wie z.B. Umgang mit schwierigen Schülern, andererseits. Die Rahmenbedingungen üben einen starken Einfluss auf die Gesundheit der Lehrer aus, doch diese sind durch sie kaum zu beeinflussen. Was können Lehrer dennoch selbst tun, um gesund zu bleiben und um zu mehr Leistungsfähigkeit und Arbeitszufriedenheit zu gelangen? Welche Möglichkeiten der Stressbewältigung und damit der Gesundheitsförderung stehen ihnen zur Verfügung? Mit diesem Thema befasst sich Martina Schumacher in ihrem Vortrag auf dem Düsseldorfer Präventionskongress. Der Titel: „Mit gesunden und begeisterten Lehrern lernen Kinder leichter“. Schumacher: “ Nur gesunde, engagierte und ausgeglichene Lehrer können Schülerinnen und Schüler für den Unterricht begeistern und qualitativ hochwertigen Unterricht garantieren“.

Und um Schmetterlingseffekte geht es in dem Vortrag von Peter Spiegel. Sein Thema: “ wie man aus Schwächen Stärken machen kann“. Wer Peter Spiegel erlebt, merkt, dass dies ein besonderer Querdenker und umtriebiger Innovator ist. Viele wichtige Impulse hat er in der Vergangenheit schon setzen können – im Club of Budapest, bei der Marshallplan Initiative oder als Organisator des Vision Summit. Auch sein neues Buch macht uns hellhörig: „Entwickle das, was du meinst nicht zu können. Werde Meister und Meisterin im Umgang mit deinen Schwächen“. Peter Spiegel hat einen lebenslänglichen Selbstversuch unternommen, um eine ganz besondere Sorte von Schmetterlingseffekten zu untersuchen: Grundlage dafür war eine bis heute viel zu wenig beachtete Beobachtung von Alfred Adler, nach der sich bisher immer nur eine kleine Minderheit von Menschen dazu entschied, sich mit ihren Schwächen nicht zu arrangieren, sondern sie konsequent zu überwinden. Adler nannte dies „Überkompensation“ und stellte fest, dass selbst Genies in aller Regel schlicht konsequente Überkompensierer ihrer (kindlichen) Defizite sind. Als 17-jähriger sagte sich Peter Spiegel: Vielleicht kann ja jeder Mensch zu jeder Zeit sich entscheiden, seine Schwächen in Stärken umzuwandeln. Und startete mit Überkompensationsversuchen seiner bis dahin eklatanten Lese-, Schreib-, Rede- und Kontaktschwäche. Nach der Ausweitung auf immer weitere Themenfelder kann er heute bestätigen: Die Umwandlung von Schwächen in Stärken ist eine allgemeinmenschliche Fähigkeit, die jeder sich aneignen und nutzen kann. Diese eröffnet sowohl für Prävention als auch Therapie völlig neue Perspektiven, auf die Peter Spiegel eingehen wird.

Und der Vortrag von Dr. Herbert Renz-Polster behandelt das Thema “ Wie Kinder zu Persönlichkeiten werden – Lernen zwischen Freiheit und Begrenzung“. Die Erziehungsdiskussion dreht sich im Kreis – von „weich“ zu „hart“, von „hart“ zu „weich“ – und mit jeder Generation geht der Streit von vorne los: Wohin soll es mit den Kindern gehen? Der Kinderarzt und Buchautor Dr. Renz-Polster stellt in seinem Vortrag dem eine andere Frage gegenüber: Wo kommen unsere Kinder her? Denn wie sich Kinder entwickeln kommt nicht von ungefähr. Vielmehr hat sich ihr Entwicklungsplan in der Menschheitsgeschichte eingeschliffen, von Generation zu Generation. Aus dieser evolutionären Sicht muss auch das kindliche Lernen betrachtet werden: Was Kindern bei ihrem Lernen leicht bzw. schwer fällt, hat den Kindern über Tausende von Jahren geholfen immer wieder die Kurve ins Erwachsenenleben erfolgreich zu nehmen – die kindliche Entwicklung kann geradezu als eine Auswahl von effektiven Lern- und Überlebensstrategien verstanden werden. Um dieses „kanalisierte“ Lernen soll es in diesem Vortrag gehen. Dr. Renz-Polster fragt “ Warum entwickeln sich Kinder so wie sie sich entwickeln? Wie werden sie selbstständig? Welche Rolle spielen dabei die Eltern, welche Rolle das Lernen von Kind zu Kind?“ Antworten hierzu gibt er auf dem 13. Präventionskongress, der im Rahmen der CAM 2014, der europäischen Fachmesse für komplementäre und alternative Medizin in Düsseldorf stattfindet.

Seit über 30 Jahren bietet diese Messe und die die Messe begleitenden Kongresse immer wieder aktuelle Themen, neue Perspektiven und eine Vielzahl an Informationen. Vor diesem Hintergrund führt für Ärzte für Naturheilverfahren, Heilpraktiker, Präventologen und andere Therapeuten im April kein Weg an Düsseldorf vorbei. Rund 100 Referenten und fast 200 Aussteller präsentieren einen breiten Querschnitt der Branche und geben Antworten auf die Bedürfnisse der Besucher. Alle wichtigen Anbieter, von der Akupunktur, über die Labordiagnostik, von der Medizintechnik, Nahrungsergänzung über die Pharmazie bis hin zum Praxisbedarf finden die Besucher auf dieser wichtigen Messe. Kongress und Messe sind eine Fundgrube für unzähligen Anregungen und neue Ideen. Und dazu gehört auch der Blick über den Tellerrand. Deshalb setzt die CAM auch in diesem Jahr wieder auf den Dialog. Führende Köpfe stellen Lösungen vor und wollen in Diskussionen offene Fragen klären.

Mehr Informationen über den Präventionskongress und die anderen Veranstaltungen finden Sie auf den Webseiten des Veranstalters: www.praeventionskongress.org sowie www.cam-expo.eu

Organisationshinweise:
Gesund und glücklich aufwachsen
13. Präventionskongress
Termin: 12. April 2014, 9.30 – 18.00 Uhr
Ort: Congress Center Düsseldorf
Eingang Stadthalle (Messegelände)
Rotterdamer Str.148
40474 Düsseldorf
Tickets: 51 Euro (Vorverkauf), 65 Euro (Tageskasse)

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Die Welt verlangt immer stärker nach Informationen und neuen Ideen. Jeden Tag. Und immer schneller. Dieser Wettbewerb entscheidet darüber, wer überlebt. Märkte wachsen zusammen, alte lösen sich auf, neue entstehen. Globalisierung ist kein Trend mehr, sondern Realität. Die MCO stellt sich dieser Herausforderung. In Partnerschaft mit Verbänden und Institutionen beweisen wir seit Jahren, dass wir diesen Kampf gewinnen können und so schaffen wir es auch immer wieder, unsere Kunden erfolgreich ins Ziel zu bringen. Auf unseren Messen, den Kongressen oder im Internet. Kompetenz, Innovationsfähigkeit und Teamwork, gepaart mit Zuverlässigkeit und Engagement – das sind die Zutaten für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Für uns als Messeveranstalter bedeutet das: Flexibilität im Denken und Handeln sowie Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Entwicklungen. Unser Erfolgsgeheimnis: Präzise Konzepte, strategische Arbeitsweise und partnerschaftlicher Umgang mit Kunden und Mitarbeitern/innen. Das heißt aber auch: offener, fairer und vertrauensvoller Dialog.

Kurz: Bei MCO steht der Kunde im Mittelpunkt. Hier sehen wir auch den entscheidenden Unterschied zu großen Organisationen. Als privatrechtliches, inhabergeführtes Unternehmen können wir eben nur durch Kompetenz, Kreativität, Flexibilität und Engagement bestehen. Diese Assets und der hohe Anspruch an die Qualität der einzelnen Aktivitäten und Maßnahmen sind es aber, die unseren Erfolg sichern. Profitieren Sie davon, wenn es um Ihre nächste Veranstaltung geht. Rufen Sie uns an! Ein Gespräch ist durch nichts zu ersetzen. Basis des Erfolges ist der persönliche Kontakt! Auf Messen und Kongressen ebenso wie in der Zusammenarbeit mit uns.

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