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Maschinenbau

Der Herbst steht im Zeichen der Robotik

Events mit Universal Robots

München, 21. August 2018 – Universal Robots (UR) bleibt auch in der zweiten Jahreshälfte 2018 präsent: Gemeinsam mit seinen Vertriebspartnern ist der Weltmarktführer für kollaborative Robotik im Herbst gleich auf mehreren Events vor Ort, um dem Fachpublikum in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Vorteile der eigenen Automationslösungen näherzubringen. Dabei ist UR sowohl auf Messen als auch auf Fachkonferenzen unterschiedlicher Industriezweige und Regionen vertreten. Im Fokus der UR-Auftritte steht jeweils die e-Series. Die auf der automatica 2018 vorgestellte neue Produktplattform ermöglicht ein breiteres Anwendungsspektrum und macht die Umsetzung von Roboter-Applikationen noch einfacher.

Motek: Montageprozesse einfach automatisieren
So dreht sich auf der Motek (08. – 11.10.) in Stuttgart alles um die Montage-Automation. Wie bereits in den letzten beiden Jahren ist Universal Robots hier mit einem eigenen Stand vertreten (Halle 7, Stand 7301) und präsentiert den Besuchern zukunftssichere Lösungen mit der e-Series. „Gerade Prozesse in der Montage von Teilen erfordern oft eine gewisse Feinfühligkeit“, sagt Helmut Schmid, Geschäftsführer der Universal Robots (Germany) GmbH und General Manager Western Europe. „Die Automatisierung solcher Prozesse hat daher lange Zeit eine besondere Herausforderung dargestellt. Mit der e-Series wollen wir diesen Markt nun verstärkt erschließen und das Potential weiter ausschöpfen. Der integrierte Kraft-Momenten-Sensor im Handgelenk des Roboterarms verleiht unserem neuen Modell Fingerspitzengefühl und macht so auch die teils komplexen Prozesse der Feinmontage einfach automatisierbar.“

SWTAL: Kollaborierende Roboter formen die Zukunft
„Die Zukunft formen“ ist das diesjährige Motto der Südwestfälischen Technologie-Ausstellung Lüdenscheid SWTAL (27. – 29.08.), die vor allem den Markt für Metall- und Kunststoffverarbeitung adressiert. Auf der Regionalmesse wird Universal Robots durch den Vertriebspartner Dahl Automation GmbH vertreten, der die UR-Roboterarme um Eigenentwicklungen wie den Greifer „Dahl Adaptive Gripper“ ergänzt und so funktionale Komplettlösungen entwickelt (Halle 2, Stand 38).

Sindex: Automation so vielseitig wie ein Taschenmesser
Beinahe parallel dazu findet in Bern vom 28.-30.08. die Sindex, ihres Zeichens die maßgebende Schweizer Messe für industrielle Automatisierung, statt. Hier präsentiert der UR-Partner bachmann engineering ag schlüsselfertige Roboter- und Automationsanlagen nach Maß (Halle 3.0, Stand A04).

Fachpack: Verpackungsautomatisierung leicht gemacht
Mehr und mehr erschließt auch die Verpackungsindustrie die Automatisierung für sich. So ist Universal Robots auf der Fachpack (25. – 27.09.) dieses Jahr gleich durch zwei Vertriebspartner vertreten: Sowohl die Jugard+Künstner GmbH als auch i-botics präsentieren hier auf einem Gemeinschaftsstand (Halle 3, Stand 306), welchen Beitrag kollaborierende Roboter zu diesem Teil der Wertschöpfungskette leisten können.

FMB Nord: Alles was der Konstrukteur braucht
Ebenfalls doppelt vertreten ist Universal Robots auf der FMB Nord in Bad Salzuflen (07. – 09.11.). Die Partnerunternehmen Stima GmbH & Co. KG (Halle 20, Stand F44) und die Willich Elektrotechnik GmbH (Halle 21, Stand A7) stellen beide auf der Zuliefermesse für den Maschinenbau aus.

Fachkonferenzen: Automatisierung hautnah erleben
Neben den gängigen Industriemessen verfolgt Universal Robots seinen Aufklärungsgedanken im Herbst auch auf einigen Fachforen:
-Ein besonderes Highlight erwartet die Besucher des Forums Mensch Roboter in Stuttgart (17. – 18.10.): Die Jung GmbH berichtet von ihren eigenen Automatisierungserfahrungen mit UR-Robotern – begleitet wird der Vortrag von UR-Geschäftsführer Helmut Schmid.
-Auf der Industrierobotik-Konferenz im Future-Dome der FILL GesmbH in Gurten, Oberösterreich (04.10.), hält UR Business Development Manager Christian Fenk einen Vortrag zur neuen e-Series.
-Auf der 4. Fachkonferenz „Roboter in der Automobilindustrie“ vom 14. – 15.11. in Dresden ist Universal Robots ebenfalls mit einem Stand vertreten.

Universal Robots wurde 2005 von Esben H. Østergaard, dem heutigen CTO des Unternehmens, mit gegründet: Seine Vision war es, Robotertechnologie, durch die Entwicklung leichter, benutzerfreundlicher sowie preisgünstiger und flexibler Industrieroboter, die ein sicheres Arbeiten ermöglichen, allen zugänglich zu machen. Seit der erste Roboter 2008 auf den Markt kam, hat das Unternehmen ein beträchtliches Wachstum erfahren und verkauft seine benutzerfreundlichen Roboterarme mittlerweile weltweit in über 50 Ländern. Universal Robots, dem Unternehmen Teradyne Inc. zugehörig, hat seinen Unternehmenssitz im dänischen Odense und verfügt zudem über regionale Niederlassungen in den USA, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, der Tschechischen Republik, China, Indien, Singapur, Japan, Südkorea und Taiwan. Universal Robots erzielte 2017 einen Umsatz von rund 170 Millionen Euro. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.universal-robots.com/de oder auf unserem Blog blog.universal-robots.com/de.

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IERA-Award für einzigartigen Gecko Gripper

OnRobot erhält renommierte Auszeichnung für den industriellen Einsatz innovativer NASA-Technologie

IERA-Award für einzigartigen Gecko Gripper

Odense, 31. Juli 2018 – Auf dem 50. International Symposium on Robotics in München gewann der selbstreinigende Gecko Gripper von OnRobot den begehrten Innovation and Entrepreneurship Award (IERA). Die Technologie bietet einen völlig neuartigen Ansatz für die kollaborative Industrierobotik und die Möglichkeit neuer Anwendungen, etwa in der Blechbearbeitung oder der Herstellung von Solarpanelen.

Seit dem Jahr 2005 ehren die IEEE Robotics and Automation Society (IEEE/RAS) sowie die International Federation of Robotics (IFR) Unternehmen für wegweisende Leistungen im Bereich der Automatisierungstechnologie. Der in diesem Jahr ausgezeichnete Gecko Gripper basiert auf einem Konzept des NASA Jet Propulsion Laboratory (JPL) und der Stanford University: Millionen mikroskopisch kleiner Kunsthärchen auf den vier Greiferoberflächen bleiben wegen der starken Van-der-Waals-Kräfte an einem angedrückten Werkstück haften. Die Adhäsion wirkt genau wie bei dem Fuß eines Geckos auch an glatten Oberflächen.

Das ehemalige Start-Up Perception Robotics lizenzierte und entwickelte die Technologie zur Marktreife und ist inzwischen Teil des dänischen Herstellers OnRobot. „Wir sind sehr stolz auf die Auszeichnung“, freut sich Enrico Krog Iversen, CEO des Unternehmens. „Roboter an sich werden in den kommenden Jahren zunehmend zu einem gewöhnlichen industriellen Bedarfsartikel. Innovation und Mehrwert kommen dann vermehrt von den Applikationen selbst, ihrer Umgebung, von den Endeffektoren und der Sensorik. Die Auszeichnung spiegelt diesen Trend wieder.“

Neuartige Adhäsionstechnik in der Mensch-Roboter-Kollaboration

Der Gecko Gripper ist das weltweit erste marktreife adhäsive Greifsystem seiner Art. Im Gegensatz zu bisherigen Vakuum-Greifern kann das System auch Materialien mit löchrigen oder porösen Werkstücken, wie etwa Leiterplatten, problemlos anheben und wieder absetzen. Dies geschieht nahezu verzögerungsfrei und rückstandsfrei, was zu Durchsatzsteigerungen in der Produktion führt. Bereits leichter Druck genügt, damit ein Werkstück zuverlässig anhaftet.

Der Haftvorgang benötigt zwar etwas Strom zum Einrasten, die Haftungsleistung lässt dann aber nicht mehr nach, selbst bei Stromausfall. Gleichzeitig sind störungsanfällige Druckluft- und Schlauchsysteme überflüssig, was die Energie- und Instandhaltungskosten enorm senkt. Auch elektrostatischen Greifern ist der Gecko Gripper wegen der höheren Energieeffizienz überlegen. Seine Tragkraft beträgt bis zu acht Kilogramm, ist aber abhängig von der Oberflächenstruktur und Verschmutzung der anzuhebenden Objekte. Ein integrierter Sensor erkennt Werkstücke mit einer Dicke von bis zu 240 Millimetern automatisch, ebenso die notwendige Kraft für einen sicheren Haftvorgang.
Somit lassen sich Pick-and-Place Aufgaben im Umgang mit langen, flachen Werkstücken wie Solarpanelen, in der Glasherstellung oder Blechbearbeitung erstmals umfangreich automatisieren. Auch für das Handling von Keramikfliesen, Bildschirmen, Windschutzscheiben oder Deckeln von Kosmetika eignet sich der Greifer und gewährleistet somit ein breites Einsatzspektrum. Kompatibel ist der Greifer mit den Roboterarmen von Universal Robots, Kawasaki und Fanuc.

Selbstreinigende Technologie für Nachhaltigkeit in der Fertigung

Da die Funktionalität der Greifoberflächen bei zunehmender Verschmutzung ihrer feinen Mikrostrukturen abnimmt, hat OnRobot einen speziellen Selbstreinigungsmechanismus entwickelt. Er ist unter den vier Greifoberflächen integriert und sorgt für einen langlebigen Einsatz der Härchen. Zur Reinigung der Fasern kombiniert die Technologie piezoelektrischen Ultraschall mit einem elektrostatischen Verfahren. Innerhalb von 15 Sekunden kann sie einen schmutzbedingten Haftungsverlust von zehn Prozent kompensieren. Durch wiederholte Reinigungen und Kontaktreinigungen lassen sich so 99 Prozent der ursprünglichen Haftfähigkeit wiedererlangen.

OnRobot mit Sitz in Odense, Dänemark, bietet Technologien (Hardware und Software) an, die bei Greifsystemen für kollaborierende Roboter (Cobots) verwendet werden. OnRobot geht aus On Robot hervor, das 2015 von Bilge Jacob Christiansen und Ebbe Overgaard Fuglsang gegründet wurde. OnRobot integriert Greifer, Sensoren und andere Cobot-Ausrüstung, um den Einsatz der Technologie in Anwendungen wie Verpackung, Qualitätsprüfung, Materialhandhabung, Maschinenbeschickung, Montage und Schweißen zu erleichtern. Das Unternehmen plant die Anschaffung und Herstellung weiterer Technologien mit weltweitem Support. Neben seinem Hauptsitz in Dänemark besitzt OnRobot Vertriebsbüros in Deutschland, China, den USA, Malaysia und Ungarn. Weitere Informationen finden Sie unter www.onrobot.com

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„Nobelpreis der Robotik“ geht an Mitgründer von Universal Robots

"Nobelpreis der Robotik" geht an Mitgründer von Universal Robots

Die Engelberger-Preisträger Gudrun Litzenberger und Esben Ostergaard

Esben Østergaard, Mitbegründer und Chief Technology Officer von Universal Robots, dem Weltmarktführer für kollaborative Roboter, wurde mit dem Engelberger Robotics Award ausgezeichnet. Der Award gilt als weltweit wichtigste Auszeichnung im Bereich der Robotik.

Odense, Dänemark, 18. Juli 2018: Die American Robotic Industries Association (RIA) hat Esben Østergaard mit dem Engelberger Robotics Award 2018 ausgezeichnet. Østergaard ist maßgeblich verantwortlich für die Entwicklung der kollaborativen Roboterarme von Universal Robots (UR). Durch seine Erfindung hat sich innerhalb des letzten Jahrzehnts ein Paradigmenwechsel in der Robotik vollzogen. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Automatica 2018 in München statt.
Für den Präsidenten der RIA, Jeff Burnstein, ist der UR-CTO ein Visionär, der die Robotik neu definiert hat. „Esben Østergaards Arbeit hat es möglich gemacht, dass Roboter heute in Applikationen und Industriezweigen arbeiten, die früher als undenkbar galten.“, sagt Burnstein. „Sein Fokus auf den kollaborativen Aspekt hat gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen, die früher nicht mal im Ansatz über Robotik nachgedacht haben, ein immenses Interesse geweckt. In einer Welt, die mittlerweile zunehmend von der Zusammenarbeit von Menschen und Robotern geprägt ist, spielen die bahnbrechenden technologischen Fortschritte von Esben eine zentrale Rolle.“

Vom Technologiepionier zum Weltmarktführer
Universal Robots brachte 2008 den weltweit ersten wirtschaftlich nutzbaren Roboter auf den Markt, der auch ohne Schutzumhausung sicher neben Menschen arbeiten kann. In einer Zeit, in der die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter noch ein Novum darstellte, bedeutete das ein immenses, finanzielles Risiko. Doch der Roboter von Esben Østergaard und seinem Team war nicht nur sicher, sondern auch leicht, einfach zu bedienen und flexibel. So setzte ihre Idee sich durch – und machte Universal Robots zum unangefochtenen Weltmarktführer für kollaborative Roboter, auch „Cobots“ genannt. Heute hält das Unternehmen einen Anteil von 58 Prozent aller weltweit verkauften Cobots und verbuchte im Jahr 2017 ein rasantes Umsatzwachstum von 72 Prozent.
„Ich fühle mich zutiefst geehrt, den nach Joseph Engelberger benannten Preis zu gewinnen“, sagt Esben Østergaard. „Engelberger hat mit Robotik die industrielle Fertigung revolutioniert. Er war genau wie Universal Robots der Ansicht, dass ein Roboter in der Lage sein sollte, eine hohe Bandbreite von Aufgaben in einer Fabrik zu bewältigen. Ich bin ein großer Bewunderer seiner Arbeit.“

Sicherheit, einfache Bedienung und Flexibilität als Erfolgsrezept
Das Entwicklerteam von Esben Østergaard hat als erstes eine fortgeschrittene Roboterprogrammierung mit benutzerfreundlicher Bedienung über eine intuitive Tablet-Oberfläche kombiniert. Damit ist es Anwendern auch ohne Programmiererfahrung möglich, die UR-Roboter schnell einzurichten und zu bedienen.
Østergaard entwickelte auch die Kraft- und Sicherheitssteuerung des Roboters. Diese sorgt dafür, dass der Roboter bei einer Kollision mit einer Person automatisch den Betrieb einstellt und keine Personenschäden verursacht, wobei die aktuellen Sicherheitsanforderungen an Kraft- und Drehmomentbegrenzungen eingehalten werden. Diese Eigenschaften haben bei einem Großteil der derzeit installierten UR-Roboteranwendungen die Notwendigkeit einer Schutzumhausung eliminiert und sind nach wie vor wegweisend für das Konzept der kollaborativen Robotik.
Dennoch, so Esben Østergaard, sei Sicherheit lediglich „der Preis für den Eintritt“ in den Cobot-Markt. Østergaard treibt die Spitzenposition von UR weiter voran, indem er die Messlatte für das, was der Begriff „kollaborativ“ beinhaltet, ständig anhebt: Die Bezeichnung sagt nicht nur aus, dass Menschen direkt mit den Robotern ohne Schutzumhausung zusammenarbeiten können. Der Begriff bezieht sich auch auf die Benutzerfreundlichkeit – ein Roboter ist nicht wirklich kollaborativ, solange er nicht erschwinglich und einfach zu bedienen ist.
Esben Østergaard ruht sich auf diesem durch Pioniergeist erzielten Vorsprung nicht aus: 10 Jahre nach dem Markteintritt von Universal Robots launchte das Unternehmen auf der Automatica 2018 die e-Series. Die neue Flagschiff-Produktlinie führt das Erfolgsrezept fort und zeichnet sich durch noch einfachere Bedienung, neue Sicherheitsfunktionen und ein breiteres Anwendungsspektrum aus.

Die Renaissance menschlicher Kreativität in der Fertigung
„Wir wollen den Werkern die Steuerung der Fabrikautomation wieder in die eigenen Hände geben. Statt Menschen zu ersetzen, wollen wir ihnen ein Werkzeug an die Hand geben, mit dem sie ihre Arbeit effizienter erledigen können“, so der Engelberger-Preisträger. „Wir wollen, dass sie, statt wie Roboter zu arbeiten, zu Roboterprogrammierern werden und Aufgaben mit höherer Wertschöpfung übernehmen. Das ist vielleicht das beste Langzeitergebnis, das sich aus dem Einsatz kollaborativer Roboter ergibt“, erklärt Esben Østergaard. Er nennt diese neue Ära die 5. Industrielle Revolution.
„Diese Wiedergeburt der menschlichen Kreativität in Verbindung mit der Wiederholgenauigkeit des Roboters entspricht genau der Marktentwicklung, die ein hohes Maß an Produktindividualisierung erfordert. Es ist ein qualitativer Wandel, sowohl für die hergestellten Produkte als auch für die Menschen, die sie herstellen.“

Hinweis für Pressevertreter:
Hier finden Sie ein Video zum Engelberger Award, das in die Berichterstattung eingebunden werden kann: https://www.youtube.com/watch?v=N6pHxFkKjsM
Hochauflösendes Bildmaterial erhalten Sie hier zum Download oder über eine Anfrage an universalrobots@maisberger.com.
Ihre Anfragen für Interviews können Sie ebenfalls an universalrobots@maisberger.com richten.

Universal Robots wurde 2005 von Esben H. Østergaard, dem heutigen CTO des Unternehmens, mit gegründet: Seine Vision war es, Robotertechnologie, durch die Entwicklung leichter, benutzerfreundlicher sowie preisgünstiger und flexibler Industrieroboter, die ein sicheres Arbeiten ermöglichen, allen zugänglich zu machen. Seit der erste Roboter 2008 auf den Markt kam, hat das Unternehmen ein beträchtliches Wachstum erfahren und verkauft seine benutzerfreundlichen Roboterarme mittlerweile weltweit in über 50 Ländern. Universal Robots, dem Unternehmen Teradyne Inc. zugehörig, hat seinen Unternehmenssitz im dänischen Odense und verfügt zudem über regionale Niederlassungen in den USA, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, der Tschechischen Republik, China, Indien, Singapur, Japan, Südkorea und Taiwan. Universal Robots erzielte 2016 einen Umsatz von rund 90 Millionen Euro. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.universal-robots.com/de oder auf unserem Blog blog.universal-robots.com.

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Neue Anwendungsbereiche für kollaborative Robotik

Das frisch gegründete OnRobot stellt auf der automatica 2018 seine ersten neuen Produkte seit dem Zusammenschluss vor

Neue Anwendungsbereiche für kollaborative Robotik

München/Odense, 20. Juni 2018 – OnRobot, das erst kürzlich aus den drei internationalen Unternehmen On Robot, OptoForce und Perception Robotics hervorging, präsentiert auf der automatica 2018 seine ersten neuen Produkte: Der „Gecko Gripper“, der „Polyskin Tactile Gripper“, der „RG2-FT“ sowie ein technisches Upgrade der bestehenden, auf OptoForce-Technologie basierenden Kraft-Momenten-Sensor-Produktlinie „HEX“ sollen neue Anwendungsbereiche für kollaborative Robotik erschließen und die Umsetzung gleichzeitig noch einfacher machen. In diesem stark wachsenden Marktsegment positioniert sich OnRobot damit aus dem Stand als der innovative Anbieter für Kollaborative Applikationen aus einer Hand.

Gleich drei neue Produkte sowie ein technisches Upgrade stellt das neu gegründete OnRobot auf der diesjährigen automatica vor. „Kollaborierende Roboter haben das Potential, zum flächendeckenden Standard in der industriellen Automatisierung zu avancieren“, sagt Enrico Krog Iversen, CEO von OnRobot. „Wir möchten dazu beitragen und dieses Potential freisetzen, indem wir den nächsten Schritt gehen: Kollaborative Applikationen noch einfacher umsetzbar machen und in ganz neue Anwendungsgebiete tragen – das ist der Grundgedanke hinter all unseren neuen Produkten, die wir hier auf der automatica vorstellen.“

Innovatives Greifen mit Gecko- und NASA-Technologie
Einen völlig neuartigen Ansatz bietet etwa der „Gecko Gripper“. Der Greifer wurde vom in OnRobot aufgegangenen Start-Up Perception Robotics entwickelt. Die Inspiration für dieses Modell stammt aus der Natur und nutzt zum Greifen das gleiche Klebesystem wie die Füße eines Geckos: Millionen feiner Fasern setzen sich auf der Oberfläche des Werkstücks fest und erzeugen starke Van-der-Waals-Kräfte. Für die Technologie des „Gecko Grippers“ lizenziert OnRobot ein ursprünglich vom NASA Jet Propulsion Laboratory (JPL) entwickeltes Konzept und brachte dieses zur schlussendlichen Marktreife.

Die einzigartige und bewegungsschnelle Lösung macht Vakuum-Greifer und damit auch die Notwendigkeit eines Druckluftsystems bei der Handhabung großer, flacher Objekte überflüssig. Im Gegensatz zu Vakuum-Greifern kann der „Gecko Gripper“ auch mit löchrigen oder porösen Werkstücken wie etwa Leiterplatten problemlos umgehen. Der Greifer ist kompatibel mit Roboterarmen von Universal Robots und Kawasaki. Der hohe Innovationsgrad hat dazu geführt, dass das System unter den drei Finalisten des diesjährigen renommierten IERA Awards ist. Der renommierte Robotik-Preis für Innovation und Unternehmertum wird auf der automatica verliehen.

Mehr Feinfühligkeit für empfindliche Werkstücke
Ebenfalls aus der Innovationsschmiede Perception Robotics kommt der „Polyskin Tactile Gripper“. Die Lösung ist spezialisiert auf feinfühliges Greifen: Beide Finger sind individuell ausrichtbar und verfügen über integrierte taktile Sensoren in den Fingerspitzen. Der Greifer kann die Beschaffenheit der Oberfläche von Werkstücken damit genau erfassen und seine Greifvorgänge daraufhin ausrichten. Diese Eigenschaften machen ihn vor allem bei der Arbeit mit empfindlichen oder unregelmäßigen Werkstücken zu einer fundamentalen Bereicherung. Der „Polyskin Tactile Gripper“ ist ebenfalls kompatibel mit Universal Robots und Kawasaki.

Greifer für die Feinmontage
Weiterhin bringt OnRobot, zusätzlich zum bereits etablierten Greifer „RG2“ eine Variation desselben auf den Markt: Der „RG2-FT“ verfügt über integrierte Kraft-Momenten-Sensoren sowie einen Näherungssensor, wodurch auch er die Beschaffenheit von Objekten genau erfasst. Der Greifer erkennt die Gefahr abrutschender Objekte noch vor dem Eintreffen und macht die Handhabung somit noch sicherer – für den Menschen genau wie für das Werkstück. Dieses Greifer-Modell ist vor allem für den Einsatz in der Feinmontage geeignet und mit Leichtbaurobotern von Universal Robots und KUKA kompatibel.

Schnelle Inbetriebnahme für Sensoren
Kein neues Produkt, sondern ein substanzielles technisches Upgrade, erfährt hingegen die auf OptoForce-Technologie basierende OnRobot-Produktlinie für Kraft-Momenten-Sensoren, „HEX“. Die Neuerungen sind vor allem darauf ausgelegt, Installation und Handhabung der Sensoren noch einfacher und schneller zu gestalten: Unter anderem dank einem nun in den Sensor integrierten Überlastschutz, der beim Anbringen an den Roboterarm nun nicht mehr separat ab- und angebracht werden muss, erfolgt die Inbetriebnahme um bis zu 30 Prozent schneller. Weiterhin konnte das Gewicht des Sensors um 20 Prozent gesenkt werden. Ein neuer, verbesserter Dichtungsring schützt die „HEX“-Produkte außerdem besser gegen Staub oder Wasser in der Umgebung.

OnRobot mit Sitz in Odense, Dänemark, bietet Technologien (Hardware und Software) an, die bei Greifsystemen für kollaborierende Roboter (Cobots) verwendet werden. OnRobot geht aus On Robot hervor, das 2015 von Bilge Jacob Christiansen und Ebbe Overgaard Fuglsang gegründet wurde. OnRobot integriert Greifer, Sensoren und andere Cobot-Ausrüstung, um den Einsatz der Technologie in Anwendungen wie Verpackung, Qualitätsprüfung, Materialhandhabung, Maschinenbeschickung, Montage und Schweißen zu erleichtern. Das Unternehmen plant die Anschaffung und Herstellung weiterer Technologien mit weltweitem Support. Neben seinem Hauptsitz in Dänemark besitzt OnRobot Vertriebsbüros in Deutschland, China, den USA, Malaysia und Ungarn. Weitere Informationen finden Sie unter www.onrobot.com

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Großer Unternehmenszusammenschluss bei OnRobot

Neues ambitioniertes Unternehmen fokussiert sich auf die Herstellung von Greifsystemen

Das Unternehmen will sein Wachstum durch strategische Akquisitionen und technologische Innovationen weiter ausbauen und die unterversorgten Märkte für Greifsysteme bedienen. Durch den Zusammenschluss dreier internationaler Unternehmen strebt das neue OnRobot in einem schnell wachsenden globalen Markt die Weltmarktführerschaft an und möchte die starke Position Dänemarks in der kollaborativen Robotik weiter ausbauen.

ODENSE, Dänemark – 11. Juni 2018- Enrico Krog Iversen, ehemaliger CEO des branchenführenden Cobot-Pioniers Universal Robots, stellt sich gemeinsam mit dem Danish Growth Fund durch die Fusion dreier innovativer Greifsystem-Unternehmen der nächsten Herausforderung in der Automatisierungstechnik, um das fortgesetzte Wachstum der kollaborativen Robotertechnik zu fördern – einer Industrie, die bis zum Jahr 2025 Einnahmen in Höhe von 8,5 Milliarden Dollar erzielen wird.

Das US-Unternehmen Perception Robotics, das ungarische Unternehmen OptoForce und On Robot aus Dänemark werden zu dem neuen Unternehmen OnRobot zusammengeschlossen, das innovative und benutzerfreundliche Greifsysteme herstellen wird. Der Hauptsitz des von Enrico Krog Iversen geleiteten OnRobot wird sich in Dänemark befinden. Die drei Unternehmenseinheiten werden ihre eigene Geschäfts- und Entwicklungstätigkeit weiterhin fortsetzen. Außerdem wird das globale Vertriebsnetz von OnRobot Zugang zu lokaler Vertriebsunterstützung, technischer Unterstützung und Produktschulungen von den regionalen Niederlassungen des Unternehmens in Deutschland, China, den USA, Malaysia und Ungarn erhalten. 2018 werden weitere folgen.

„Ziel ist es, ein weltweit führendes Unternehmen in der Entwicklung und Produktion von Greifsystemen aufzubauen. Durch weitere Akquisitionen und Kollaborationen rechnen wir in den nächsten Jahren mit Einnahmen von über hundert Millionen Dollar“, sagt Iversen und fügt hinzu: „Sichere, kostengünstige und vielseitige Cobots werden immer häufiger eingesetzt, da sie eine ausgefeilte und intuitive Programmierung bieten, die es ermöglicht, sie einfach zu implementieren und erneut zu nutzen. Mühelos integrierbare „End-of-Arm-Tools“ wie Greifer und Sensoren sind wesentliche Elemente, welche die Anpassung dieser leistungsstarken Automatisierungswerkzeuge an eine Vielzahl von Anwendungen ermöglichen.“

2015 verkauften Enrico Krog Iversen und der Danish Growth Fund den dänischen Cobot-Pionier Universal Robots für 285 Millionen Dollar an das US-Unternehmen Teradyne. Mit ihrem neuen Unternehmen wollen die beiden Investoren Dänemarks globale Position im Bereich der Robotertechnik nun noch weiter stärken.

„In den vergangenen Jahren hat sich Dänemark zu einer erfolgreichen globalen Drehscheibe für Robotertechnologien entwickelt. Universal Robots war ein Pionier der Robotertechnik. Seitdem sind zahlreiche neue starke und innovative Unternehmen gegründet worden, die ihre Wurzeln in Odense, Dänemark, haben. Das neue OnRobot besitzt nicht nur das Potenzial, eine weltweite Führungsposition einzunehmen, sondern kann auch zu einem Impulsgeber für die weitere Entwicklung des dänischen Robotik-Clusters werden. Wir freuen uns, diesen Trend durch unsere Investitionen zu fördern, und laden sowohl Unternehmen als auch Investoren aus der ganzen Welt dazu ein, sich uns anzuschließen“, sagte Christian Motzfeldt, CEO des Danish Growth Fund.

Kollaborative Roboter, die Seite an Seite mit dem Menschen in Anwendungen wie Verpackung, Qualitätsprüfung, Materialhandhabung, Maschinenbedienung, Montage und Schweißen arbeiten, machen laut der International Federation of Robotics gegenwärtig 3 % des weltweiten Roboterumsatzes aus. Der Anteil soll jedoch bis 2025 auf 34 % eines Marktes von 25 Milliarden Dollar steigen.

„Dieses Wachstum wird zweifellos davon abhängen, ob Cobots in mehr Anwendungen eingesetzt werden können“, sagt Iversen. „Ihre kompakte Größe und ihre Fähigkeit, sicher neben Menschen zu arbeiten, machen sie ideal für kleine und mittelständische Unternehmen, die global konkurrenzfähig sein müssen. Cobots werden immer häufiger in sehr großen Fertigungsanlagen wie Automobilwerken integriert, wo sie Prozesse übernehmen, die mit herkömmlicher Robotertechnik nicht automatisiert werden können. Wenn weitere Cobot-Anwendungen hinzukommen, können neue Werkzeuge schnell und einfach in die Benutzerschnittstelle des Cobots integriert werden. Das neue OnRobot setzt sich für einen aktuellen Megatrend in der Automatisierung ein. Durch die Vereinigung der einzigartigen Fähigkeiten dieser Greifsystem-Technologien in einer Dachgesellschaft, die von den besten Köpfen in der Rotoberbranche geleitet wird, sind diese Technologien jetzt noch leichter zu implementieren und zu programmieren. Das neue OnRobot sucht übrigens derzeit nach neuen Mitarbeitern für das Forschungs- und Entwicklungsteam“, teilt Iversen mit.

Synergien, hohe Integrationsfähigkeit und Vision waren ausschlaggebend für die Wahl der Unternehmen

Ausschlaggebende Kriterien für die Wahl der drei Unternehmen, die das neue OnRobot bilden, waren ihre synergistischen Greifsystem-Technologien und deren Integrationsfähigkeit sowie die langfristige Vision und die Fähigkeiten der Gründer jedes Unternehmens.

-On Robot wurde 2015 gegründet und stellt die Plug-and-Play-Elektrogreifer-RG2 und RG6 her. Die Greifelemente werden direkt am Roboterarm montiert. Sie sind sehr flexibel und können über die gleiche Schnittstelle wie der Roboter programmiert und bedient werden, ohne dass Programmierer benötigt sind.
-OptoForce wurde 2012 gegründet und stellt Kraft-/Drehmomentsensoren her, die Industrierobotern Tastsinn verleihen. So können sie Aufgaben automatisieren, die normalerweise die Geschicklichkeit einer menschlichen Hand erfordern.
-Perception Robotics wurde 2012 in Los Angeles gegründet. Das Unternehmen entwickelt nachgiebige Gummi-Tastsensoren („Haut“), um Roboter mit einem Berührungssinn und Automatisierungssysteme mit robusten Material-Handhabungsfunktionen auszustatten. Sein erster Greifer wird in diesem Jahr erhältlich sein.

Auf der im Juni stattfindenden Fachmesse Automatica wird OnRobot die ersten vollständig integrierten Produkte mit kombinierten Benutzerschnittstellen vorstellen, welche die Entwicklung und den Einsatz von Cobots vereinfachen werden.

Über OnRobot
OnRobot mit Sitz in Odense, Dänemark, bietet Technologien (Hardware und Software) an, die bei Greifsystemen für kollaborierende Roboter (Cobots) verwendet werden. OnRobot geht aus On Robot hervor, das 2015 von Bilge Jacob Christiansen und Ebbe Overgaard Fuglsang gegründet wurde. OnRobot integriert Greifer, Sensoren und andere Cobot-Ausrüstung, um den Einsatz der Technologie in Anwendungen wie Verpackung, Qualitätsprüfung, Materialhandhabung, Maschinenbeschickung, Montage und Schweißen zu erleichtern. Das Unternehmen plant die Anschaffung und Herstellung weiterer Technologien mit weltweitem Support. Neben seinem Hauptsitz in Dänemark besitzt OnRobot Vertriebsbüros in Deutschland, China, den USA, Malaysia und Ungarn. Weitere Informationen finden Sie unter www.onrobot.com

Über den Danish Growth Fund
Der Danish Growth Fund ist ein staatlicher Investmentfond, der Kapital und Fachkenntnisse zur Gründung neuer Unternehmen zur Verfügung stellt. Seit 1992 hat der Danish Growth Fund, gemeinsam mit Privatinvestoren über 7.300 dänische Unternehmen mit Investitionen von über 22,5 Milliarden Dänischen Kronen unterstützt. Der Danish Growth Fund investiert Eigenkapital und stellt gemeinsam mit Privatpartnern und dänischen Finanzinstituten Darlehen und Bürgschaften für kleine und mittelständische Unternehmen zur Verfügung. Der Danish Growth Fund investiert jährlich direkt in circa 10 Unternehmen.
Näheres dazu finden Sie unter https://www.vf.dk/

Pressekonferenz auf der Automatica 2018
Am 20. Juni 2018 (12.30-13.30 Uhr) im Konferenzraum A61 haben Sie die Gelegenheit, Enrico Krog Iversen (CEO OnRobot, Investor bei OptoForce und Perception Robotics) live zu seiner Vision sprechen zu hören.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
-Für Interviews mit dem CEO Enrico Krog Iversen sowie generelle Presseanfragen wenden Sie sich an Maisberger GmbH, Johannes Lossack / Alexander Jatscha / Ricarda Dietrich / Ruth Karner, Tel. +49 (0)89-41 95 99 -92 / -14 / -66 / -16, E-Mail: onrobot@maisberger.com
-Für weitere Informationen vom Danish Growth Fund kontaktieren Sie bitte den Kommunikationsberater Nathali Selmeczi Leth, Tel.: +45 2860 0113, E-Mail: nsl@vf.dk
-Über diesen Link erhalten Sie passendes Bildmaterial: https://www.dropbox.com/sh/j2dxmzrinjm98ij/AACjkK0R5GVA2QGVLgjYOptea?dl=0

ANMERKUNG für Redakteure: Der neue Name – OnRobot – ist Teil des neuen Markenkonzepts. Bitte beachten Sie, dass der Name in einem Wort ohne Leerzeichen geschrieben wird.

OnRobot mit Sitz in Odense, Dänemark, bietet Technologien (Hardware und Software) an, die bei Greifsystemen für kollaborierende Roboter (Cobots) verwendet werden. OnRobot geht aus On Robot hervor, das 2015 von Bilge Jacob Christiansen und Ebbe Overgaard Fuglsang gegründet wurde. OnRobot integriert Greifer, Sensoren und andere Cobot-Ausrüstung, um den Einsatz der Technologie in Anwendungen wie Verpackung, Qualitätsprüfung, Materialhandhabung, Maschinenbeschickung, Montage und Schweißen zu erleichtern. Das Unternehmen plant die Anschaffung und Herstellung weiterer Technologien mit weltweitem Support. Neben seinem Hauptsitz in Dänemark besitzt OnRobot Vertriebsbüros in Deutschland, China, den USA, Malaysia und Ungarn. Weitere Informationen finden Sie unter www.onrobot.com

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Rethink Robotics Cobot Sawyer überbrückt Fachkräftemangel und verbessert kundenspezifische Anpassungen bei Cox Container

Cobot Sawyer kommissioniert Behälter bei Cox Container

Boston/München, 29. Mai 2018 – Cox Container, LLC, ein Hersteller von Kunststoffblasformen, setzt den kollaborativen Roboter Sawyer von Rethink Robotics in seinem Werk in Troy im US-Bundesstaat Alabama ein, um dem strukturellen Fachkräftemangel zu begegnen und gleichzeitig den Mitarbeitern hochwertige Arbeitsplätze bereitzustellen. Wie viele Hersteller in der Branche, hatte auch Cox Container enorme Schwierigkeiten, qualifizierte und engagierte Mitarbeiter zu finden und langfristig zu halten. Cox Container entschied sich für eine Automatisierungslösung, um diese Lücke zu schließen und die Produktivität der Fabrik zu steigern.

Gegründet 1984 als B&D Plastics, Inc. betreibt Cox Container, LLC, derzeit mehrere Blasformmaschinen. Diese sind in der 73.000 qm großen Produktionsstätte 24 Stunden täglich in Betrieb. Im Gegensatz zu anderen Marktteilnehmern kann Cox Container die Produktion jederzeit an individuelle Kundenwünsche anpassen: Das Unternehmen wechselt permanent zwischen High-Volume/Low-Mix- und Low-Volume/ High-Mix-Modellen. Aus diesem Grund ist es für den Blasformhersteller essenziell, extrem flexibel arbeiten zu können – sowohl in Bezug auf Mitarbeiter als auch im Zusammenhang mit dem Maschineneinsatz.

Wie die meisten Hersteller weltweit, hat auch Cox Container große Schwierigkeiten damit, qualifizierte Fachkräfte einzustellen und langfristig zu halten – insbesondere in einer Arbeitszelle, in der zwei Mitarbeiter Flaschen verpacken mussten, kam es oft zu Engpässen: Das Arbeitstempo war zu hoch für einen Mitarbeiter, aber dennoch zu niedrig, um einen zweiten Mitarbeiter in der selben Zelle zu rechtfertigen. Der kollaborative Roboter Sawyer stellt für Cox Container die ideale Lösung dar: Der Cobot unterstützt den einzelnen Mitarbeiter bei der Verpackung der Flaschen, so dass die anderen Mitarbeiter an anderer Stelle in der Fabrik arbeiten und so einen Mehrwert schaffen können. Mit seinem Einsatz entlastet Sawyer drei Vollzeitkräfte, die sich anschließend anspruchsvolleren Aufgaben widmen können.

„Wir legen großen Wert auf die richtige Mitarbeiterwahl, deshalb war es schwierig, qualifiziertes Personal zu finden“, sagt Gary Fox, Werksleiter bei Cox Container. „Mit Sawyer haben wir den Personalbedarf in dieser spezifischen Arbeitszelle um 50 Prozent reduziert und konnten dadurch drei Mitarbeiter in anderen Bereichen des Unternehmens einsetzen. Dies ermöglicht ihnen nicht nur eine wertvollere und sinnvollere Arbeit. Die Mitarbeiter bleiben uns dadurch auch länger erhalten.“

In der Produktionsanlage von Cox Container nimmt Sawyer Flaschen von einem Förderband auf und legt sie in einen eigens entworfenen Behälter. Der kollaborierende Roboter ist so trainiert, dass er zu einem anderen Kommissionsbereich geht, sobald der Behälter halb voll ist. Dort wählt Sawyer einen Kartonteiler aus, legt ihn in den Behälter und füllt ihn anschließend mit einer zweiten Lage Flaschen auf. Nach der Fertigstellung gibt der Bediener Sawyer einen neuen Behälter zum Verpacken und beendet die Endverpackung des Produkts.

„Kollaborative Roboter wie Sawyer sind einfach zu implementieren und helfen Herstellern, den Fachkräftemangel einzudämmen. Gleichzeitig ermöglichen sie es den Mitarbeitern, sich mit verantwortungsvollen Aufgaben zu beschäftigen – dies führt zu einer niedrigen Mitarbeiterfluktuation“, sagt Jim Lawton, COO bei Rethink Robotics. „Für kleinere Unternehmen wie Cox Container ist eine erschwingliche Automatisierungslösung wie Sawyer der Schlüssel zu Innovation und Anpassungsfähigkeit in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt.“

„Bei Cox Container war Sawyer innerhalb eines Tages einsatzbereit und das Unternehmen erwartet einen ROI innerhalb der nächsten sechs bis acht Monate“, so Gary Fox. „Wir schoben Sawyer in unsere Produktionshalle, lernten ihn in die Applikation ein und am nächsten Tag packte er bereits Flaschen.“

Im nächsten Jahr will Cox Container weitere kollaborative Roboter in drei anderen Produktionslinien einsetzen. „Sawyer ist eine großartige Ergänzung für unser Team und sein Einsatz hat sich sofort positiv auf unser Geschäft ausgewirkt“, sagt Gary Fox. „Jetzt habe ich viele Ideen für den Einsatz von Sawyer in anderen Bereichen der Anlage.“

Bild- und Videomaterial zum Anwenderbeispiel von Cox Container finden Sie hier zum Download:
ftp://presse.hbi.de/pub/Rethink%20Robotics/Cox%20Container/

Das Video können Sie zudem über die Webseite von Rethink Robotics aufrufen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Webseite: http://www.rethinkrobotics.com/de

Rethink Robotics transformiert die Fertigungsbranche mit smarten, kollaborativen Robotern. Sein Roboter Sawyer automatisiert Tätigkeiten, die traditionelle Automatisierung bisher nicht abdecken konnte. Sawyer wird durch die Softwareplattform Intera gesteuert und passt sich alltäglichen Handlungsszenarien an, was schnelle Anwendungswechsel ermöglicht. Produzenten aller Art, Größen und Branchen der Fertigungsindustrie erhalten so eine vielseitige Automatisierungslösung, die schnell zu implementieren und leicht zu nutzen ist, mehr Flexibilität gewährt, Kosten reduziert und Innovationen beschleunigt.

Das US-Unternehmen mit Hauptsitz in Boston, Massachusetts, bietet die Rethink-Produkte in Asien, Europa und Nordamerika an. Die Investoren sind Bezos Expeditions, CRV, Highland Capital Partners, Sigma Partners, DFJ, Two Sigma Ventures, GE Ventures und Goldman Sachs. Mehr Informationen über Rethink Robotics sind unter http://www.rethinkrobotics.com/de/, auf dem Twitter-Kanal @RethinkRobotsDE und bei LinkedIn zu finden.

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automatica 2018: Kollaborative Applikationen im Fokus

OnRobot, OptoForce und Perception Robotics weisen den Weg für MRK

München/Odense/Budapest/Los Angeles, 23. Mai 2018 – Wenn am 19. Juni 2018 die automatica in München ihre Tore öffnet, wird wieder viel Scheinwerferlicht auf die Trendthemen kollaborative Robotik und MRK fallen. Laut Enrico Krog Iversen, CEO des dänischen Greiferherstellers OnRobot und Investor beim ungarischen Sensor-Spezialisten OptoForce sowie bei dem US-Start-Up Perception Robotics, geht es dabei jedoch nicht mehr allein um kollaborierende Roboter. Vielmehr sieht der ehemalige CEO von Universal Robots jetzt den ganzheitlichen Ansatz Kollaborativer Applikationen in den Fokus rücken.

„Auf der letzten automatica im Jahr 2016 war ich noch als CEO von Universal Robots vor Ort“, sagt Enrico Krog Iversen. „Schon damals war kollaborative Robotik kein Nischenthema mehr und kaum zu übersehen – die Mensch-Roboter-Kollaboration stand bereits im Mittelpunkt vieler Messeauftritte.“ Seitdem ist der Markt aber noch einmal explodiert: Neben zahlreichen Start-Ups hat mittlerweile auch beinahe jeder etablierte Roboterhersteller mehrere kollaborierende Leichtbauroboter-Modelle im Portfolio. Für Krog Iversen ist die Schlussfolgerung eindeutig: „Wir sehen derzeit, wie kollaborierende Leichtbauroboter sich so flächendeckend durchsetzen, dass sie sich langsam zu einem gewöhnlichen Bedarfsartikel für produzierende Unternehmen entwickeln. Der Fokus verschiebt sich somit vom nackten Roboterarm ausgehend dahin, wie man diesen tatsächlich einsetzt – also hin zur Applikation. Denn Kollaborative Applikationen schaffen letztlich Werte für die Anwender. Der Roboterarm ist hingegen nicht mehr und nicht weniger als die dafür notwendige Plattform.“

Das Potential kollaborierender Roboter ausschöpfen
Da verwundert es kaum, dass Enrico Krog Iversen sich nach seinem Ausstieg bei Universal Robots verstärkt der Unterstützung von drei Unternehmen widmete, die sich zum Ziel gesetzt haben, mit innovativen End-Of-Arm-Tools das Potential von Leichtbaurobotern auszuschöpfen und mit Kollaborativen Applikationen Werte für ihre Anwender schaffen. Alle drei Unternehmen stellen auch auf der automatica 2018 aus:
-OnRobot (Halle B4, Stand 508) ist im dänischen Odense angesiedelt und stellt Zwei-Finger-Greifer für den kollaborativen Gebrauch her, die sich vor allem durch ihre Sicherheitsfeatures sowie ihre flexible und intuitive Handhabung auszeichnen. Am automatica-Stand des Unternehmens können Besucher sich mit den Fähigkeiten des kollaborativen Greifers RG2 vertraut machen – und bekommen Süßigkeiten von ihm gereicht.
-OptoForce (Halle B4, Stand 407) ist ein ungarisches Unternehmen und spezialisiert auf Tastsinn für die industrielle Robotik. Anhand verschiedener Applikationen aus den Anwendungsbereichen Elektronikmontage, Oberflächenbearbeitung und Metall-Entgraten zeigt OptoForce, wie Kraft-Momenten-Sensoren sowie die zugehörige Software die Automatisierung komplexer und feinfühliger Tätigkeiten ermöglichen. Am Stand werden die Sensoren gemeinsam mit OnRobot-Greifern in Aktion zu sehen sein.
-Perception Robotics (Halle B4, Stand 519) ist ein junges Start-Up aus Los Angeles, USA, und hat sich auf von der Natur inspirierte Handhabungssysteme spezialisiert. Auf der automatica 2018 stellt das Unternehmen seine ersten Produkte vor:
oDie innovative Technologie des Gecko Grippers ist speziell für Pick&Place-Prozesse von flachen Objekten ausgelegt. Im Gegensatz etwa zu Vakuum-Greifern kann der Gecko Gripper auch löchrige Objekte wie eine Leiterplatten handhaben. Für diese Innovation ist Perception Robotics für den diesjährigen Invention & Entrepeneurship Award der International Federation of Robotics und der Robotics & Automation Society nominiert.
oDer Taktile Greifer passt seine Greifkraft den Anforderungen des Werkstücks selbstständig an. So kann der Alleskönner sowohl mit weichen als auch harten Objekten problemlos arbeiten.

HINWEIS FÜR PRESSEVERTRETER
OnRobot veranstaltet auf der automatica 2018 eine Pressekonferenz am 20.06. von 12:30 bis 13:30 Uhr in Raum A61. Eine gesonderte Einladung folgt. Gerne können Sie die Teilnahme an der Pressekonferenz oder Einzelgespräche mit einem der OnRobot-Sprecher bereits jetzt vereinbaren. Kontaktieren Sie dazu einfach onrobot@maisberger.com.

Bildmaterial in hoher Auflösung erhalten Sie über eine Anfrage an onrobot@maisberger.com.

OptoForce ist ein 2012 gegründetes Hi-Tech-Unternehmen mit Sitz in Budapest/Ungarn. Die Unternehmensidee kam im Zuge eines gemeinsamen Universitätsprojekts der Gründer Ákos Tar Ph.D. and Jozsef Veres Ph.D., die im selben Kurs Bionik und Robotik studierten. Gemeinsam bauten sie einen zweibeinigen Roboter, den sie mit Sinnen ausstatten wollten. Eine Messung der wirkenden Kräfte entlang der X-Y-Z-Achse wurde notwendig. So entwickelten sie eine mehrlagige Struktur, in der Silikon unter wechselnder Belastung seine Form verändert und Messungen möglich machte. Heute produziert OptoForce vielachsige Tastsensoren mit einer revolutionären optischen Technologie, die Industrierobotern einen Tastsinn geben und somit der Automatisierungsbranche neue Perspektiven eröffnen.

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Universal Robots mit mobilen Plug-and-Produce Lösungen auf der METAV 2018 vertreten

Flexible Automatisierung von Einzel- bis Serienfertigung

Universal Robots mit mobilen Plug-and-Produce Lösungen auf der METAV 2018 vertreten

München/Düsseldorf – 02. Februar 2018 – Mit mobilen kollaborierenden Roboteranwendungen von Universal Robots präsentiert die Müller Maschinentechnik GmbH auf der METAV 2018 (Halle 16, Stand F06) flexible Automationslösungen für die moderne Metallbearbeitung. Der Distributionspartner des dänischen MRK-Pioniers liefert vom 20. bis 24. Februar 2018 in Düsseldorf Antworten auf die Herausforderungen der Branche, wie steigende Variantenvielfalt und immer flexibleren Losgrößen von der Einzel- bis zur Serienfertigung. Das Zubehör der Applikationen stammt zudem größtenteils aus dem Online-Ökosystem Universal Robots+, das für besonders schnelles und kosteneffizientes Automatisieren steht.

„An unserem Stand erleben Messebesucher, dass „Plug-and-Produce“ schon lange keine Vision mehr ist. UR+ macht das möglich, indem es Zugang zu einer wachsenden Zahl, garantiert über Plug-and-Play implementierbarer Greifer, Sensoren und weiterem Zubehör bietet. Das senkt Zeit und Kosten bei der Installation von Automatisierungslösungen und macht sie somit auch für kleine und mittelständische Betriebe zu einer realistischen Option“, sagt Lothar Vandeberg, Verkaufsleiter bei Müller Maschinentechnik.

Müller präsentiert unter anderem einen Bachmann FeedMaster ausgestattet mit einem UR5-Roboter sowie einem 2-Finger-Greifer und Kamera-System von Robotiq, das es der Applikation erlaubt, verschieden geformte Teile zu erkennen und zu greifen. Ebenso wird ein Bachmann BasicFeeder mit einem Palettenspeicher sowie einem UR10 mit pneumatischem Greifer der Firma PHD gezeigt. Die Beispielapplikationen für das Be- und Entladung von CNC-Maschinen zeichnen sich durch ihren modularen Aufbau aus: Montiert auf einer fahrbaren Plattform können sie als Mehrmaschinenkonzept innerhalb einer Fertigung bewegt und an unterschiedlichen Maschinen eingesetzt werden.

Wie vollautomatisierte Mobilität aussieht, zeigt Müller zudem am Beispiel eines MiR200 von Mobile Industrial Robots, auf dem ein UR3 mit einem OnRobot RG2 Greifer sowie einem Kraft-Momenten-Sensor des Herstellers Optoforce montiert ist: Der autonome mobile Roboter kann sich selbstständig zwischen verschiedenen Arbeitsplätzen bewegen, an denen der Roboterarm seinen Beschickungsaufgaben nachgeht. Vandeberg: „Die sichere Kombination aus Mobilität und kollaborativer Robotik bietet metallverarbeitenden Betrieben die nötige Flexibilität, um Prozesse maximal effizient zu gestalten. Die Anwendungen können tagsüber an Kleinserien neben dem Menschen arbeiten, wo dieser angesichts der komplexen Fertigungstiefe nicht wegzudenken ist. Nachts können die Robotersysteme in mannlosen Schichten an größeren Serien unbeaufsichtigt weiterarbeiten, was die Produktivität zusätzlich erhöht.“

Auf der METAV ist die Universal Robots (Germany) GmbH selbst auf dem „2. mav Themenpark industrie 4.0“ (Halle 17, Stand A05) vertreten. Im Rahmen des Forums der Sonderschau wird Christian Lorenscheit, Business Development Manager bei UR, in zwei Terminen am 22.02.2018 von 11:30 bis 12:00 Uhr sowie am 23.02.2018 von 13:30 bis 14:00 Uhr Interessenten die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von UR-Robotern in seinem Vortrag „Werkzeugkoffer 4.0“ vorstellen.

Universal Robots wurde 2005 von Esben H. Østergaard, dem heutigen CTO des Unternehmens, mit gegründet: Seine Vision war es, Robotertechnologie, durch die Entwicklung leichter, benutzerfreundlicher sowie preisgünstiger und flexibler Industrieroboter, die ein sicheres Arbeiten ermöglichen, allen zugänglich zu machen. Seit der erste Roboter 2008 auf den Markt kam, hat das Unternehmen ein beträchtliches Wachstum erfahren und verkauft seine benutzerfreundlichen Roboterarme mittlerweile weltweit in über 50 Ländern. Universal Robots, dem Unternehmen Teradyne Inc. zugehörig, hat seinen Unternehmenssitz im dänischen Odense und verfügt zudem über regionale Niederlassungen in den USA, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, der Tschechischen Republik, China, Indien, Singapur, Japan, Südkorea und Taiwan. Universal Robots erzielte 2016 einen Umsatz von rund 90 Millionen Euro. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.universal-robots.com/de oder auf unserem Blog blog.universal-robots.com.

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Kollaborierende Lösungen im Fokus von Produktion und Montage

Cobots und Kontaktaufbau: Universal Robots zieht erfolgreiche Bilanz zur Motek 2017

München/Stuttgart – 06. November 2017 – Wenn das Who“s who der Automatisierungsbranche auf der Motek zusammenkommt, darf Universal Robots natürlich nicht fehlen. Der dänische Pionier im Bereich kollaborativer Robotik präsentierte dort in diesem Jahr erneut einem branchenübergreifenden, industriellen Fachpublikum die neuesten Lösungen für die Produktions- und Montageautomation. Nach besucherstarken Tagen in Stuttgart zieht der weltweite Marktführer gemeinsam mit seinen Technologie- und Entwicklungspartnern zum Ende des Messejahres eine erfolgreiche Bilanz: „Unser Fazit fällt rundum positiv aus“, sagt Helmut Schmid, Geschäftsführer der Universal Robots (Germany) GmbH und General Manager Western Europe. „Im Zentrum unseres Messeauftritts standen Gesamtlösungen aus unserem Ökosystem Universal Robots+. Mit dem gewählten Konzept wollten wir vor allem die Flexibilität und Einfachheit unserer Roboter zum Ausdruck bringen. Und das direkte Feedback auf der Messe hat uns darin bestätigt: Kleine und mittlere Unternehmen sind sich zunehmend der Tatsache bewusst, dass Automatisierung für sie mittlerweile nicht nur eine erschwingliche und realistische Option ist, sondern auch einen echten Wettbewerbsvorteil bedeutet. Immer mehr Unternehmen kommen daher mit ganz gezielten Anfragen und konkreten Vorstellungen zu uns.“

Kollaborierende Roboter dominieren die Motek
Das wachsende Interesse und die steigende Nachfrage nach kollaborierenden Roboterlösungen für die Automatisierung zeigte sich den Besuchern der Motek bei weitem nicht nur auf dem Stand von Universal Robots. Wer das Messegelände erkundete, konnte in fast unzähligen Automationslösungen die große Anwendungsvielfalt der flexiblen und einfach zu programmierenden UR-Roboter live erleben.

Von industrieller Qualitätsprüfung am Stand von Attentra, einem Anbieter von Bildverarbeitungssystemen, über eine Bohr- und Gewindeschneid-Anwendung wie bei Keusch Robotic Systems bis hin zu WMV Robotics, die mobil einsetzbare Robotereinheiten präsentierten – eines war deutlich zu erkennen: „Wo flexibel und kosteneffizient automatisiert wird, ist Universal Robots nicht weit“, sagt Helmut Schmid. „Über ein Dutzend Aussteller haben UR-Applikationen an ihrem Stand präsentiert. Das unterstreicht die Vielseitigkeit und die flexiblen Einsatzfähigkeiten unserer Roboter und ihre Bewährtheit nach nun beinahe neun Jahren am Markt. Wir tragen die Automatisierung in alle Teilbereiche der industriellen Fertigung.“

Gemeinsamer Stand mit UR+ Partnern
Das deutsche Team von Universal Robots war dabei nicht allein auf dem eigenen Messestand. Verschiedene Universal Robots+ Partnerunternehmen stellten gemeinsam mit UR die neuesten Lösungen aus. Unter ihnen waren beispielsweise auch Vertreter der unicam Software GmbH. Sie präsentierten vor Ort OCTOPUZ, ein Tool zur CAD-basierten Offline-Roboter-Programmierung und -Simulation, das seit Anfang 2017 bereits fester Bestandteil im Showroom des wachsenden Entwickler-Ökosystems ist. Johannes Krebs, Geschäftsführer des Universal Robots+ Partners, resümiert: „Die Zusammenarbeit mit UR auf der Messe ist so unkompliziert wie die Cobots selbst. Universal Robots+ als Ökosystem und Entwicklerplattform ermöglichte uns, ein zusätzliches OCTOPUZ AddOn aus dem Konzeptstadium zu heben und unser Tool für UR-Anwender Realität werden zu lassen. Damit können Endanwender und Integratoren jetzt alles von einfachen bis hin zu sehr komplexen Roboterprogrammen ganz einfach offline erzeugen und simulieren. Unvorhergesehene Faktoren bei der tatsächlichen Inbetriebnahme eines Robotersystems werden damit auf das absolute Minimum reduziert und der Integrationsprozess verkürzt und vereinfacht – ganz unkompliziert eben.“
Ein weiterer Partner vor Ort war Weiss Robotics. „Dadurch, dass wir unsere innovativen Greifer und Kraftmomentensensoren gemeinsam mit Universal Robots präsentiert haben, konnten wir dem Publikum ganzheitliche, konkrete Problemlösungsmöglichkeiten aufzeigen“, sagt Geschäftsführer Karsten Weiss. „So konnten wir viele Messebesucher von der einfachen Installation und Inbetriebnahme dieser integrierten Lösung überzeugen.“

Universal Robots wurde 2005 von Esben H. Østergaard, dem heutigen CTO des Unternehmens, mit gegründet: Seine Vision war es, Robotertechnologie, durch die Entwicklung leichter, benutzerfreundlicher sowie preisgünstiger und flexibler Industrieroboter, die ein sicheres Arbeiten ermöglichen, allen zugänglich zu machen. Seit der erste Roboter 2008 auf den Markt kam, hat das Unternehmen ein beträchtliches Wachstum erfahren und verkauft seine benutzerfreundlichen Roboterarme mittlerweile weltweit in über 50 Ländern. Universal Robots, dem Unternehmen Teradyne Inc. zugehörig, hat seinen Unternehmenssitz im dänischen Odense und verfügt zudem über regionale Niederlassungen in den USA, Spanien, Deutschland, Italien, der Tschechischen Republik, China, Singapur, Indien, Japan, Taiwan und Südkorea. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.universal-robots.com/de

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Allgemein

Perfekte Simulation garantiert Akzeptanz für Mensch-Roboter-Interaktion

Ingenics AG und imk automotive GmbH vereinbaren enge Kooperation im Bereich der MRK-Planung

Perfekte Simulation garantiert Akzeptanz für Mensch-Roboter-Interaktion

MRK-Simulation (Bildquelle: imk automotive GmbH)

(Ulm/Chemnitz) – Gemeinsam mit dem neuen Kooperationspartner imk automotive GmbH will die Ingenics AG ihre Methodik zur Untersuchung von Potenzialen für die Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) vorantreiben und vor allem auch für den Mittelstand attraktiver machen.

Wie gemeldet, hat die Ingenics AG eine Lösung entwickelt, die Unternehmen dabei unterstützt, systematisch zu ermitteln, wann und wo Investitionen in Mensch-Roboter-Kollaborations-Arbeitsplätze Erfolg versprechen. Nachdem bereits einige vielversprechende und – z. B. bei Audi in Ingolstadt – viel beachtete MRK-Pilotprojekte erfolgreich abgeschlossen werden konnten, stehen zunehmend auch mittelständische Unternehmen im Fokus. In der Montage ist das Potenzial enorm, dennoch herrscht noch vielerorts Zurückhaltung. „In der Praxis stellt sich für Unternehmen, die an MRK-Lösungen interessiert sind, zuerst die Frage, ob sich der Einsatz von kollaborierenden Robotern in der Montage lohnt und wie schnell sich die Investition amortisiert“, nennt Andreas Hoberg, Ingenics Vorstand Vertrieb, einen entscheidenden Grund. Um diese Frage qualifiziert beantworten zu können, entwickelte Ingenics auf Basis der in Pilotprojektengewonnenen Erfahrungen eine detaillierte Checkliste zur systematischen Prüfung und Bewertung der Potenziale.

Diese MRK-Checkliste, die Fragen aus sechs entscheidenden Anwendungsbereichen – vonder Sicherheit über die Art der Materialbereitstellung, die Beschaffenheit des Bauteils und ergonomische Gesichtspunkte bis hin zur Infrastruktur und zum Arbeitszeitmodell – behandelt, liefert theoretisch gute Argumente. Die Brücke zur Praxis schlägt Ingenics nun gemeinsam mit einem neuen Kooperationspartner, der imk automotive GmbH aus Chemnitz. „imk hat ein Simulationstool entwickelt, mit dem MRK-Anwendungsfälle 3D-simulativ abgebildet werden können – einschließlich detaillierter Ergonomie- und Prozesszeitenbewertungen“, erklärt Thomas Kleinbeck, Ingenics SeniorExpert. „Für unsere Kunden ist es ideal, dass wir beide Themen zusammenbringen und beide Effekte – erst Auswahl, dann Simulation der Anwendungsfälle – in einer frühen Phase des Entscheidungsfindungsprozesses darstellen können.“ Bereits die ersten Gespräche mit Kunden hätten das erwartet große Interesse bestätigt.

Der Weg zum Mittelstand muss erst noch geebnet werden

Umgekehrt profitieren imk Kunden davon, dass die Chemnitzer IT-Experten über die Partnerschaft mit Ingenics auch die fundierte datenbasierte Ermittlung von potenziellen Anwendungsfälle anbieten können. „Ingenics hat eine sehr gute Methode, um attraktive Einsatzfälle für MRK-Systemen zu ermitteln, zu bewerten und die Kosten abzuschätzen“, sagt Dr. Jens Trepte, imk Geschäftsführer. „Ingenics identifiziert mithilfe einer klar nachvollziehbaren Methodik den potenziellen MRK-Fall, dann geht es um die konzeptionelle Auslegung eines solchen Systems und wir simulieren die in Betracht gezogene Lösung und ermitteln, ob sie sich auch unter zeitwirtschaftlichen Gesichtspunkten eignet.“

imk habe schon vor mehr als zehn Jahren begonnen, die Rolle des „schwächeren Gliedes“ in der Zusammenarbeit von Mensch und Roboter simulativ zu untersuchen, so Dr. Trepte. 2013 habe man dann ein Produkt zur Gestaltung von Arbeitsplätzen mithilfe eines selbstentwickelten Menschmodells auf den Markt gebracht. „Diese Planungsmethode, die wir Editor Menschlicher Arbeit, kurz ema, genannt haben, führt eigeninitiativ Arbeitsanweisungen aus, reagiert dank einer wissensbasierten 3D-Softwarelösung mit normalmotorischen Bewegungen, als wäre es ein virtueller Facharbeiter, sodass menschliche Arbeit humanmotorisch valide und mit größtmöglicher Effizienz geplant, simuliert und ausgewertet werden kann“, sagt Dr. Trepte. „Wir sind auf diesem Gebiet Technologieführer und arbeiten permanent an der weiteren Optimierung dieser zu 100 Prozent selbst entwickelten Lösung.“ Bisher kam sie vor allem bei Airbus und in der Automobilindustrie bei allen großen OEMs zum Einsatz, wird von Fraunhofer-Instituten und weltweit an Hochschulen genutzt. Der Weg zum Mittelstand indes muss erst noch geebnet werden.

Für imk ist es selbstverständlich, die Berufsgenossenschaften früh einzubeziehen

Über die Ideen vieler Unternehmer, „hemdsärmelige MRK-Lösungen“ aufzubauen, die keine Berufsgenossenschaft je akzeptieren würde, hat sich Dr. Trepte schon immer gewundert. „Die Konsequenz ist dann, den Roboter, um ihn zugelassen zu bekommen, soweit abzurüsten, dass er da, wo er dem Menschen schwere Lasten abnehmen könnte, seine Vorzüge gar nicht mehr zur Geltung bringen kann.“ Genau das aber könne man viel besser machen, wenn Bewegungen, Sensorik, Reaktionszeiten etc. simuliert würden. Für imk ist es deshalb selbstverständlich, die Berufsgenossenschaften in einer frühen Phase mit in die Entwicklung einzubeziehen. „Was wir bisher gemacht haben, ist deshalb auch stets abgenommen worden“, sagt Dr. Trepte. „Aber wir fühlen uns auch immer noch wie Missionare, die immer wieder überzeugen müssen, dass das auch funktioniert.“

Wie unter diesen Umständen aus der Zusammenarbeit von Ingenics und imk Synergien erwachsen, liegt auf der Hand. „Auf der einen Seite identifiziert Ingenics Fälle und überzeugt zögernde Kunden durch imk Simulationen; auf der anderen Seite kann imk Kunden, die zwar grundsätzlich überzeugt sind, aber nicht wissen, an welcher Stelle eine MRK-Lösung besonders vielversprechend ist, mithilfe des Ingenics Tools die besten Ideen vorschlagen“, sagt Andreas Hoberg. „imk kann unter diesen Umständen mit Überzeugung sagen: Das was Ingenics identifiziert hat, wird auch den ermittelten Benefit bringen.“ Und um Missverständnissen über die Tragweite der möglichen Erkenntnisse zuvorzukommen, ergänzt er: „Eine bloße Visualisierung, die wir selbst hinbekommen, unterstützt zwar das Verständnis, ist aber als Entscheidungsgrundlage nur teilweise aussagekräftig. Die echte Simulation durch imk liefert sehr viel weiterreichende Informationen sowohl bezüglich der Sicherheit und Genehmigungsfähigkeit durch die Berufsgenossenschaft als auch bezüglich der Wirtschaftlichkeit.“

Für Wirtschaftlichkeitsprognosen setzt imk vor allem auf das MTM-Verfahren zur Analyse von Arbeitsabläufen und MTM-Plan- und Vorgabezeitdaten. „Faktisch haben wir hier ein System, mit dem wir den idealen Roboter finden können, wir beraten gemeinsam mit Ingenics vollkommen herstellerneutral, ermitteln auf der Basis der im ema enthaltenen Modelle, ohne größeren Aufwand die bestmögliche Lösung mit dem anthropometrisch perfekten Menschmodell und der Zeitwirtschaft und erhalten alle Daten für die Abstimmung mit den Sozialpartnern“, sagt Dr. Trepte. „Ich bekomme die gesamte Ergonomiebewertung automatisch generiert und kann schon in einer sehr frühen Phase vorhersagen, ob der Planer am Ende einen tiefroten, also ergonomisch unsinnigen, einen gelben oder einen grünen, ergonomisch unbedenklichen Arbeitsplatz gestaltet haben wird.“ Das kombinierte Verfahren ist im Übrigen nicht nur für Neuplanungen interessant, sondern genauso gut, wenn es um die Modernisierung vorhandener Arbeitsplätze geht.

„Viele Mittelständler erleben immer wieder, dass technologische Innovationen scheitern, weil sie von Mitarbeitern nicht akzeptiert werden, also nicht, weil die Technologie schlecht ist, sondern weil sich die Menschen überfahren fühlen; mit der Simulation kann ich den Betroffenen alles wesentlich besser erklären“, sagt Thomas Kleinbeck.

„Was jetzt kommt, kann außer uns gar niemand“

Bei Ingenics wie bei imk geht man davon aus, dass in Kürze sämtliche Roboterhersteller aus eigenem Antrieb – und im eigenen Interesse – bemüht sein werden, ihre Daten den Systemen zur Verfügung zu stellen, die mit Simulationen Entscheidungshemmnisse beseitigen. „Wir sind heute schon in der Lage, neue Roboterdaten in nur vier Stunden in unsere Bibliotheken zu integrieren“, erklärt Dr. Trepte – und kündigt für die nächste Zeit die Freigabe zusätzlicher Features im Bereich der Kollisionsvermeidung an, die endgültig sicherstellen werden, dass rechtlich unangreifbare Sicherheitsbewertungen durchführen werden können. „Plausibilität und Akzeptanz durch die Berufsgenossenschaften sind ein Riesenthema, an der neuen Lösung zur Kollisionsvermeidung haben wir lange gearbeitet, sie ist revolutionär. Was wir bisher schon konnten, können die meisten schon nicht, aber das, was jetzt kommt, kann außer uns gar niemand.“

Über Ingenics
Ingenics berät Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese drei Kernleistungen erbringt Ingenics in den drei Bereichen Fabrik, Logistik und Organisation und steht deshalb für Effizienzsteigerung [hoch 3]. Eine dezidierte Industrie 4.0 Expertise, ein erwartungsgerechtes Interim-Management sowie bedarfsorientierte Ingenieurs- und Servicedienstleistungen runden das Leistungsportfolio ab.
Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 495 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.450 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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