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Dächer vor Schneelast schützen – Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Tipps für Hausbesitzer

Dächer vor Schneelast schützen - Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Fällt sehr viel Schnee, ächzen die Dächer unter der kalten Last. (Bildquelle: ERGO Group)

Fällt sehr viel Schnee, so wie derzeit im Süden Deutschlands, ächzen die Dächer unter der kalten Last. Hausbesitzer sorgen sich dann: Hält das Dach der Belastung stand? Wann sie handeln müssen und wie sie sich gegen Schäden absichern können, weiß Tanja Cronenberg, Versicherungsexpertin von ERGO.

Wie viel Schneelast (ver)trägt mein Dach?

„In der Regel ist die Tragfähigkeit eines Daches um ein Vielfaches höher als die normalerweise in einer Region zu erwartenden Schneelasten“, so Tanja Cronenberg, Versicherungsexpertin von ERGO. Dennoch ist es empfehlenswert, sich über die Belastbarkeit zu informieren. Wichtige Faktoren dabei sind die Dachform und die geografische Lage des Hauses. Auf Flachdächern bleibt der Schnee länger liegen als auf Dächern mit einem steilen Giebel, von denen der Schnee leichter abrutscht. Ein Flachdach muss damit mehr Last tragen können als ein Steildach. Und nicht überall in Deutschland fällt gleich viel Schnee im Winter. Daher ist Deutschland in verschiedene Schneelastzonen unterteilt: Wer beispielsweise im Bayerischen Wald wohnt, muss mit stärkerem Schneefall rechnen als ein Hamburger. Die Dächer müssen entsprechend auf unterschiedlich hohe Schneelasten ausgerichtet sein. In welcher Schneelastzone ihr Haus liegt, erfahren Hausbesitzer beispielsweise beim zuständigen Bauamt. „Einen Grenzwert für die Tragfähigkeit des eigenen Daches sollten Hausbesitzer im Standsicherheitsnachweis ihres Hauses finden“, sagt die ERGO Expertin. Falls diese Unterlagen nicht vorhanden sind, können örtliche Ingenieur- oder Architekturbüros sowie Dachdecker die maximale Belastbarkeit des Daches errechnen.

Dach vom Schnee befreien?

Kommt es zu schwerem Schneefall, hilft diese Angabe bei der Einschätzung, ob das Dach der dicken Schneedecke standhält oder ob geräumt werden muss. Die aktuell vorhandene Schneelast können Hausbesitzer von Fachleuten ermitteln lassen. „Dachdecker oder die Feuerwehr nehmen dafür Schneeproben an drei unterschiedlichen Stellen auf dem Dach. Anschließend wiegen sie die Schneeproben. Ob das Dach die Schneelast dauerhaft aushält, prüft dann beispielsweise ein Statiker“, erklärt Tanja Cronenberg. Raten die Experten zur Räumung eines Daches, können sie diese auch gleich durchführen. „Denn im Gegensatz zum Schneeschaufeln auf dem Gehweg sind Räumarbeiten auf dem Dach ohne entsprechende Schutzvorrichtungen eine Gefahr für die Beteiligten“, so die Versicherungsexpertin. „Wer in luftiger Höhe Schnee schippt, kann dabei ausrutschen oder der Schnee kann Autos oder Passanten treffen.“ Zudem droht ein Einsturz, falls das Dach bereits instabil ist.

Absicherung gegen Schäden

Stürzt ein Dach aufgrund der Schneelast ein oder ist die Statik der Dachkonstruktion beeinträchtigt, kommen auf Hausbesitzer hohe Kosten zu. „Daher sollten sie darauf achten, dass ihre Wohngebäudeversicherung auch „Weitere Naturgefahren“ wie „Schneedruck“ abdeckt“, empfiehlt die ERGO Expertin. Dieser Schutz umfasst auch Schäden durch den Schneedruck auf Fotovoltaik-, Solar- und Antennenanlagen auf dem Dach. Da bei einem Dacheinsturz meist Möbel und anderer Hausrat betroffen sind, ist es empfehlenswert, bei der Hausratversicherung ebenfalls auf den Schutz vor „Weitere Naturgefahren“ zu achten. Ist das Dach beschädigt, sollten Hausbesitzer die Schäden mit Fotos festhalten und sich umgehend bei ihrem Versicherer melden. Dieser kümmert sich um alles und schickt in der Regel einen Gutachter vorbei. Zudem sollten Eigentümer Maßnahmen ergreifen, um Folgeschäden zu vermeiden. „Dazu gehört beispielsweise, den Schnee aus dem Gebäude zu schaffen oder das Dach provisorisch abzudecken“, so die Versicherungsexpertin. Manchmal kann es sein, dass Hausbesitzer die Schäden vor dem Besuch des Gutachters beheben müssen – etwa, wenn das Haus sonst nicht mehr bewohnbar ist. In diesem Fall sollten sie dies vorab mit ihrem Versicherer klären. „Entsprechende Rechnungen von Handwerkern sollten Hausbesitzer unbedingt aufheben. Zudem empfiehlt es sich, genau zu dokumentieren, wie die Schäden behoben wurden“, so die Expertin von ERGO.
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Wie Haus und Garten gut durch den Winter kommen – Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Tipps, um Hab und Gut vor Frost zu schützen

Wie Haus und Garten gut durch den Winter kommen - Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Manchmal geht es ganz schnell: Gerade eben noch luden die letzten Spätsommertage zum Sonnenbaden ein, schon gibt es erste Frostwarnungen. Wer platzende Wasserleitungen und erfrorene Sträucher vermeiden will, sollte daher frühzeitig vorbeugende Maßnahmen ergreifen. Rolf Mertens, Versicherungsexperte von ERGO, gibt wichtige Tipps für Hausbewohner und Gartenbesitzer.

Leitungen besonders gefährdet

Selbst wenn es im Oktober und November noch warme Tage gibt, kann der nachfolgende Winter streng werden. So startete der Winter 2017/2018 recht mild, überraschte dann mit einem schneereichen Dezember und endete mit eisigen Temperaturen im Februar. Haus- und Gartenbesitzer sollten daher im Herbst vorsorgen, um Frostschäden zu vermeiden. Und die kommen nicht selten vor: 2016 hatten es die deutschen Versicherer laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit 1,3 Mio. geplatzten Wasserrohren zu tun. Gerade Wasserleitungen leiden unter Kälte: Da Wasser beim Gefrieren sein Volumen um etwa zehn Prozent vergrößert, kann der erhöhte Druck die Leitungen sprengen. Taut dann das Wasser bei steigenden Temperaturen auf, dringt es in das Mauerwerk und kann zu Schäden im Fundament führen. „Im schlimmsten Fall führt Frost nicht nur zu gesprengten Wasserleitungen, sondern auch zu geplatzten Heizungsrohren, Wärmepumpen und Heizkörpern“, weiß Rolf Mertens. Besonders gefährdet sind Leitungen in Außenwänden. Aber ebenso Rohre in nicht permanent genutzten Räumen wie zum Beispiel im Gästezimmer.

Frostschäden verhindern

Der beste Schutz gegen Frostschäden ist ein konstantes Heizen aller Wohnräume. Für wenig benutzte Zimmer wie Abstell- oder Kellerräume empfiehlt der ERGO Experte eine Raumtemperatur von mindestens 17 Grad. Sein Tipp: Alle Heizkörper im Haus regelmäßig kontrollieren. Wenn sie nicht warm werden, die Rohre entlüften. Wer einen längeren Winterurlaub plant, sollte vor der Abreise alle Wasser- und Heizungsrohre entleeren und den Zufluss abdrehen. Dafür müssen die Bewohner die Absperrvorrichtungen in den Zuleitungen schließen und das Wasser an der tiefsten Stelle ablassen. Nicht vergessen: „Auch die Leitungen im Außenbereich sowie die Armaturen entleeren und das Wasser abstellen“, ergänzt Mertens. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es zu Schäden kommen. Daher empfiehlt sich eine Wohngebäudeversicherung. In der Regel sind frostbedingte Schäden hier mitversichert. Haus – und Gartenbesitzer sollten das nochmal checken, bevor der erste Frost kommt. Die Versicherung sollte auch die Leitungen im Außenbereich wie beispielsweise der Wasseranschluss im Garten, mitabdecken. Generell ist gut beraten, wer eine Wohngebäudeversicherung besitzt, die neben Leitungswasserschäden weitere Naturgefahren – wie Schneedruck, Dachlawinen oder Erdrutsch – sowie Sturm und Hagel miteinschließt.

Schutz für Pflanzen und Gartengerätschaften

Auch für Hobbygärtner gibt es im Herbst noch einiges zu tun, damit Kälte und Frost keine teuren Schäden anrichten. So sollten beispielsweise Staudenpflanzen wie Rosen um den Stamm einen Schutz aus Kompost oder Mulch erhalten. Ein Rückschnitt ist bei Winterbeginn nicht unbedingt notwendig, bei den meisten Pflanzen geht das bis in das Frühjahr hinein. Wichtig ist es jedoch, höhere Sträucher und Kletterpflanzen gut vor Herbststürmen zu schützen und fest an Klettergerüsten oder Zäunen zu befestigen. Für Topfpflanzen ist ein Stellplatz an der windgeschützten Hauswand sowie eine Verpackung aus Vlies, Jutesäcken oder Luftpolsterfolie der beste Schutz vor Kälte. Empfindliche Exemplare gehören ins Haus. Bei verschlossenen Umhüllungen wie Luftpolsterfolie ist allerdings Vorsicht geboten: Denn die Luft darunter kann sich bei Sonnenschein erwärmen und Kondenswasser bilden. Diesen Temperaturunterschied vertragen nicht alle Pflanzen. „Auch die Gartengeräte wie beispielsweise Rasenmäher, Scheren und Spaten brauchen Schutz vor Feuchtigkeit und Kälte“, ergänzt Rolf Mertens. Sie sollten daher die Wintermonate gesäubert an einem trockenen Ort verbringen. Um Rost zu vermeiden, hilft es, vorher die Geräte mit Öl einzureiben. Damit sich im Frühjahr die Akkus von kabellosen Gartengeräten – wie etwa einem Rasenroboter – wieder problemlos aufladen lassen, empfiehlt der ERGO Experte, die Akkus einmal zu laden und anschließend separat aufzubewahren. Damit vermeiden Gartenbesitzer eine Tiefenentladung.
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Gegen Starkregen gewappnet – Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Wie sich Hab und Gut schützen lassen und was im Ernstfall zu tun ist

Gegen Starkregen gewappnet - Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Starkregen kann hohe Schäden anrichten.
Quelle: ERGO Group

Extreme Niederschläge kommen immer häufiger vor. So verursachten 2016 Starkregenfälle Versicherungsschäden in Höhe von 940 Mio. Euro. Treffen kann es jeden, denn Starkregen tritt in allen Regionen auf – hochwassersichere Gebiete gibt es praktisch keine. Laut einer GfK-Umfrage aus dem Jahr 2016 ist aber nur 12 Prozent der befragten Immobilienbesitzer bewusst, wie bedrohlich Starkregen für ihr Eigentum sein kann. Rolf Mertens, Versicherungsexperte von ERGO, gibt Tipps zum Schutz vor Starkregen und weiß, welche Versicherung im Schadenfall einspringt.

Wann wird aus Regen Starkregen?

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) spricht von Starkregen ab einer Niederschlagsmenge von 15 bis 25 Litern pro Quadratmeter in einer Stunde. Dann gibt der DWD eine Wetterwarnung aus – beispielsweise über die WarnWetter-App des DWD oder in aktuellen Wettermeldungen über das Radio. Wenn in kürzester Zeit so große Wassermengen fallen, können Boden und Kanalisation sie oft nicht mehr aufnehmen. Die Folge: Überflutungen von Straßen und Kellern – im schlimmsten Fall dringt das Wasser bis ins Erdgeschoss der Häuser. Betroffen sein kann jeder, auch wenn das Haus abseits von Gewässern steht. „Deshalb ist es wichtig, dass alle Hausbesitzer frühzeitig Maßnahmen ergreifen, um ihre Immobilie gegen Starkregen zu wappnen und mögliche Schäden abzusichern“, rät Rolf Mertens.

Naturgefahren absichern und Schäden vorbeugen

Dazu gehört vor allem der passende Versicherungsschutz. „Um sich gegen Starkregen und die Folgen zu versichern, sollten Wohngebäude- und Hausratversicherung den Einschluss „Weitere Naturgefahren“ enthalten“, so der Experte von ERGO und ergänzt: „Diese sogenannte Naturgefahrenversicherung greift bei Überschwemmung, Starkregen und Rückstau, außerdem bei Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch und Schneedruck.“ Darüber hinaus können Hausbesitzer Vorbereitungen für den Ernstfall treffen: Überfluten Wassermassen die Kanalisation, schützen mit Folie umwickelte Sandsäcke, wasserfeste Schalbretter und Sperrholzplatten das eigene Haus. Da Starkregen oft plötzlich auftritt, sind entsprechende Vorräte sinnvoll. Der Versicherungsexperte empfiehlt zudem, regelmäßig die Rückstausicherungen der Abwasserrohre des Gebäudes von einem Fachmann überprüfen zu lassen. „Sind diese Sicherungen nicht dicht oder funktionieren nicht richtig, kann Abwasser ins Gebäude eindringen. Das ist übrigens eine der häufigsten Schadensursachen bei Starkregenfällen“, so Mertens.

Was tun bei Starkregen?

Wenn möglich, sollten Bewohner alle beweglichen und vor allem wertvollen Gegenstände wie Möbel oder Fernseher aus den gefährdeten Räumen auslagern. „Wichtig ist auch, alle elektronischen Geräte inklusive der Heizung vom Stromnetz zu nehmen. Denn sonst kann es im Wasser zu einem Kurzschluss kommen. Beim späteren Betreten und Ausräumen des Raums kann das lebensgefährlich werden“, erklärt Mertens. Wer auf Nummer sich gehen möchte, legt den Sicherungsschalter für das ganze Haus um. Zudem sollten Bewohner daran denken, giftige Stoffe wie Putzmittel oder Pflanzengifte in sichere Räume zu bringen. Gefahrgut wie Heizöltanks sind zwar schwer, große Wassermassen können sie aber problemlos zum Schwimmen bringen. Die Tanks sollten deshalb mit festen Gurten oder Stahlbändern gesichert sein. Um einem längeren Stromausfall vorzubeugen, rät der ERGO Experte, für netzunabhängige Beleuchtung zu sorgen. Außerdem ratsam: Wichtige Dokumente wie Ausweispapiere oder Versicherungsscheine sicher in höheren Etagen aufbewahren!

Was tun im Schadenfall?

Egal ob vollgelaufener Keller oder überflutetes Wohnzimmer: Betroffene sollten möglichst schnell ihren Versicherer über die Schäden informieren. Einen ersten Überblick bekommen sie, indem sie das Haus und die nähere Umgebung begutachten: Welche Räume sind überflutet? Sind Fenster und Türen beschädigt? Haben herumfliegende Äste und starker Wind die Regenrinne gelockert? Hat das Dach ein Leck? Sitzen alle Leitungen der Blitzschutzanlage noch fest? Wer bei dem Rundgang Schäden erkennt, sollte diese mithilfe von Fotos oder Videos für die spätere Schadenmeldung möglichst detailliert festhalten. Die entstandenen Schäden sollten Hausbesitzer nur dann umgehend beseitigen, wenn sie eine unmittelbare Gefahr darstellen. „Sind beispielsweise Fenster oder das Dach beschädigt und dringt deshalb Wasser in das Haus, ist schnelles Handeln unbedingt erforderlich. Dann heißt es: Alles tun, um den Schaden so gering wie möglich zu halten“, rät der ERGO Experte. „Andernfalls sollten Betroffene besser abwarten. Überstürzter Tatendrang kann die spätere Regulierung des Schadens erschweren.“

Schadenmeldung leicht gemacht

Bei vielen Versicherern können Kunden ihren Schaden bequem online melden. Für eventuelle Nachfragen ist es sinnvoll, beschädigte Gegenstände vorerst aufzuheben. Damit der Versicherer den Schaden möglichst genau ermitteln kann, ist es wichtig, in der Schadenmeldung anzugeben, welche Gegenstände in welchem Umfang beschädigt sind. Zusätzlich kann es hilfreich sein, eine grobe Einschätzung der Schadenhöhe mit anzugeben. Fotos oder Videos der Schäden runden die vollständige Meldung ab. So kann sich der Versicherer ein Bild von den gegebenen Umständen machen.

Welche Versicherung zahlt im Fall der Fälle?

Für die wirtschaftlichen Schäden an Mobiliar und Einrichtung kommt grundsätzlich die Hausratversicherung auf – wenn sie die Absicherung von Naturgefahren umfasst. Doch meist trifft es bei einer Überschwemmung den Eigenheimbesitzer doppelt und neben Schäden beispielsweise an Teppichen oder Kommoden haben sie auch noch mit der teuren Wiederherstellung der angegriffenen Bausubstanz zu kämpfen. In solchen Fällen greift eine Wohngebäudeversicherung mit dem Einschluss von Naturgefahren. Wichtig ist hier laut ERGO Experten, auf eine ausreichende Versicherungssumme zu achten. Sonst bleiben Betroffene auf anteiligen Kosten sitzen. „Daher ist es wichtig, seine Police in regelmäßigen Abständen zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen“, weiß Mertens.
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Mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zählt die ERGO Versicherung zu den führenden Schaden-/Unfall-Versicherern am deutschen Markt. Sie bietet ein umfangreiches Portfolio von Produkten und Serviceleistungen für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an. Ihre zertifizierte Schadenregulierung sorgt für die zügige Abwicklung von Schadenmeldungen. Unter der Marke D.A.S. bietet die ERGO Versicherung seit 2015 auch Rechtsschutzprodukte an. Sie verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung.
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Helvetia Versicherung unterstützt Schutzwaldprojekt und finanziert 10.000 Bäume

In Zusammenarbeit mit dem Landesforstbetrieb ForstBW in Baden Württemberg startet die Helvetia ein weiteres Schutzwaldprojekt und pflanzt in einer gemeinsamen Aktion 10.000 Bäume.

Helvetia Versicherung unterstützt Schutzwaldprojekt und finanziert 10.000 Bäume

Max Reger (Landesforstpräsident) und Thomas Primnitz (Vorstand Helvetia) pflanzen den ersten Baum.

Die Bedeutung von Schutzwäldern ist offensichtlich. Sie bewahren Straßen, Ortschaften und Menschen vor Schäden durch Hangrutsche, Steinschlag und Wasserfluten. Auf der Schwäbischen Alb, einem 200 Kilometer langen waldreichen Mittelgebirge im Herzen von Baden Württemberg, erfüllen die Wälder wichtige Schutzfunktionen. Daher unterstützt die Helvetia nun die Aufforstung und Pflege von 10.000 Bäumen oberhalb der Gemeinde Bad Boll, Landkreis Göppingen.

Der Startschuss zum neuen Aufforstungsprojekt erfolgte am 2. Oktober 2014 durch Helvetia-Vorstand Thomas Primnitz und Landesforstpräsident Max Reger.

Der Schutzwald hat eine besondere Bedeutung für die tonhaltige Bodenschicht Braunjura am Fuß der Schwäbischen Alb. Diese saugt sich bei starken Regenfällen mit enorm viel Wasser voll und dadurch kommt es immer wieder zu Hangrutschungen. „Diese Bereiche zu erhalten und zu sichern, ist eine wichtige Aufgabe der Forstwirtschaft. Wir freuen uns daher, dass wir dies gemeinsam mit unserem Partner Helvetia umsetzen können“, sagte Landesforstpräsident Reger.

Bei Bauarbeiten in dem Gebiet, wie zum Beispiel dem Bau der Autobahn am Albaufstieg Aichelberg in den 1990er Jahren, kam es zu massiven Hangrutschungen und Hochwasser mit Millionenschäden im nahe gelegenen Ort Eckwälden, einem Ortsteil von Bad Boll. Umfangreiche Maßnahmen wurden seitdem ergriffen, um den Wald im Erosionsgebiet zu sichern. Auf mittlerweile zehn Hektar erfolgte dies durch die Anpflanzung von Schutzwäldern und die Verbauung der Waldbäche mit sogenannten Holzkastensperren, um den Abfluss des Oberflächenwassers zu bremsen.

Zur Beseitigung aktueller Schäden in der Maustoberklinge werden nunmehr 10.000 Bäume, überwiegend Schwarzerlen, im Rahmen des gemeinsamen Schutzwaldprojektes von Helvetia und ForstBW gepflanzt. Der vorhandene Wald wurde auf vier Teilflächen durch jüngere Rutschungen zerstört.

Für Thomas Primnitz ist das Schutzwald-Engagement für eine Versicherung wie die Helvetia naheliegend. Nicht nur im Alpenland Schweiz, sondern auch in den angrenzenden Ländern Österreich, Italien und Deutschland ist die Helvetia nachhaltig aktiv. Die Aufforstung stellt einen Beitrag zur Prävention von Naturgefahren dar. Der natürliche Schutz soll die Bevölkerung, Gebäude, Infrastruktur und auch Erholungsräume sowie öffentliches wie privates Eigentum vor Schäden bewahren. Denn ein gut gepflegter Wald ist die mit Abstand kostengünstigste Maßnahme zur Abwehr von Naturgefahren. „Wir pflanzen heute Bäume, die in 20 Jahren zu einem Schutzwald heranwachsen und für Generationen Nutzen bringen“, so Primnitz.
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Die Helvetia Gruppe ist in über 150 Jahren aus verschiedenen schweizerischen und ausländischen Versicherungsunternehmen zu einer erfolgreichen, europaweit präsenten Versicherungsgruppe gewachsen. Heute verfügt die Helvetia über Niederlassungen in der Schweiz, in Deutschland, Österreich, Spanien, Italien und Frankreich. Der Hauptsitz der Gruppe befindet sich im schweizerischen St. Gallen. Die Helvetia ist im Leben-, Schaden- und Rückversicherungsgeschäft aktiv und erbringt mit rund 5.200 Mitarbeitenden Dienstleistungen für mehr als 2,7 Millionen Kunden. Bei einem Geschäftsvolumen von 7,5 Milliarden Schweizer Franken erzielte die Helvetia im Geschäftsjahr 2013 einen Reingewinn von 363,8 Millionen Schweizer Franken.

In Deutschland betreut die Helvetia mit rund 750 Mitarbeitenden rund eine Million Kunden und ist in allen Bereichen des Leben- und Schaden-/Unfallgeschäftes tätig.

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Helvetia Versicherung pflanzt 10.000 Bäume für mehr Sicherheit

Aufforstung in den bayerischen Alpen stärkt Schutzfunktion des Bergwaldes und schützt vor Naturgefahren

Helvetia Versicherung pflanzt 10.000 Bäume für mehr Sicherheit

Dr. Wrabetz (Helvetia, r.), Dr. Müller (Staatsforsten, M.) und T. Primnitz (Helvetia, l.).

Frankfurt, den 29. November 2013. Schutzwälder bieten Menschen und ihrer Umwelt Sicherheit. Gerade die Bergwälder der Alpen sind von grundlegender Bedeutung, denn die Folgen des Klimawandels machen sich auch dort bemerkbar – Unwetter und damit Niederschlag nehmen zu.

Die Schutzfunktion des Waldes ist vielerorts gefährdet. Nur vitale Mischwälder, bestehend aus Fichten, Buchen und Tannen, bieten langfristig Schutz, etwa vor Schlamm- oder Gerölllawinen. Geschädigte Wälder können dagegen weniger Wasser aufnehmen, mit der Folge, dass es ungebremst in die Täler strömt und dort Hochwasser verstärkt.

Gesunde Bergmischwälder brauchen Hege und Pflege. Daher finanziert die Helvetia die Pflanzung von 10.000 jungen Tannen. Die Aufforstung erfolgt in Kooperation mit den Bayerischen Staatsforsten, die sich um eine nachhaltige Verbesserung der Bergwälder kümmern. „Auf erheblichen Flächen des Berchtesgadener Forstgebietes entwickelt sich der ehemalige intakte Bergmischwälder immer mehr zu reinen Buchenwäldern. Daher freuen sich die Bayerischen Staatsforsten über die Unterstützung der Helvetia, um den Anteil wertvoller Bergmischwälder wieder zu erhöhen“, so Daniel Müller von den Bayerischen Staatsforsten.

Die wirtschaftliche Entwicklung, das Wohl der Menschen und eine intakte Umwelt müssen miteinander im Einklang stehen. Deshalb ist der Umweltschutz ein bedeutsames Unternehmensziel der Helvetia. „Wir tragen als Versicherung eine Verantwortung gegenüber künftigen Generationen und pflanzen heute, damit in 20 Jahren leistungsfähige Bäume den Naturgefahren trotzen und bis zu 200 Jahre ihre Schutzfunktionen erfüllen“, so Wolfram Wrabetz, Deutschlandchef der Helvetia. Nachhaltigkeit bedeutet für die Helvetia einen sorgsamen Umgang mit der Umwelt und ein hohes Maß an Engagement.

Bei sintflutartigen Regenfällen hat sich immer wieder gezeigt, dass intakte Waldflächen Hochwasser nicht verhindern können. Aber sie können die negativen Folgen vermindern und so besser vor Überschwemmungen und Rutschungen schützen. Die Fähigkeit des Waldbodens, Regenwasser aufzunehmen und zu speichern, ist für den Hochwasserschutz bis in die entfernten Flussniederungen von großer Bedeutung.
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Daten und Fakten zur Bedeutung des Waldes

– Deutschland ist eines der waldreichsten Länder der Europäischen Union. Mit 11 Millionen Hektar ist knapp ein Drittel des Landes mit Wald bedeckt.

– Der Wald in Deutschland besteht zu 59 Prozent aus Nadelwald und zu 41 Prozent aus Laubwald.

– Wald leistet einen Beitrag zum Schutz von Klima, Wasser und Boden. Er verhindert Erosion, produziert Sauerstoff und bietet Pflanzen und Tieren einen natürlichen Lebensraum.

– Jeder Hektar Wald bindet jährlich rund 10 Tonnen CO2.

– Eine 100jährige Fichte entzieht in ihrem Leben der Atmosphäre rund 1,8 Tonnen CO2.

– Auf einem Quadratmeter Waldboden können etwa 60 bis 75 Liter Wasser versickern, während der Boden einer mageren Weidefläche nur ca. 20 Liter aufnimmt.

– Die Wurzeln von Buchen, Tannen und Fichten ergänzen sich im Bergwald optimal. In dem üppigen Netz von Hohlräumen wird auch ein starker Gewitterregen rasch von der Bodenoberfläche in die Tiefe geleitet.

Quellen: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz; Die Deutsche Forstwirtschaft; Schutzgemeinschaft Deutscher Wald; Bayerische Staatsforsten.
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Diese Presse-Information finden Sie auch auf der Homepage www.helvetia.de.

Die Helvetia im Internet:
www.helvetia.de
www.facebook.com/helvetia.versicherungen.deutschland
www.blog.helvetia.de

Die Helvetia Gruppe ist in über 155 Jahren aus verschiedenen schweizerischen und ausländischen Versicherungsunternehmen zu einer erfolgreichen, europaweit präsenten Versicherungsgruppe gewachsen. Heute verfügt die Helvetia über Niederlassungen in der Schweiz, in Deutschland, Österreich, Spanien, Italien und Frankreich. Der Hauptsitz der Gruppe befindet sich im Schweizerischen St. Gallen. Die Helvetia ist im Leben-, Schaden- und Rückversicherungsgeschäft aktiv und erbringt mit rund 5.200 Mitarbeitenden Dienstleistungen für mehr als 2,7 Millionen Kunden. Bei einem Geschäftsvolumen von 7,0 Milliarden Schweizer Franken erzielte die Helvetia im Geschäftsjahr 2012 einen Reingewinn von 342 Millionen Schweizer Franken. In der Schweiz zählt die Helvetia zu den sechs führenden Schweizer Versicherungsge-sellschaften.

In Deutschland betreut die Helvetia mit rund 750 Mitarbeitenden rund eine Million Kunden und ist in allen Sparten des Lebens- und Schaden-Unfallgeschäftes tätig.

Ansprechpartner Bayerische Staatsforsten
Dr. Daniel Müller
Forstbetriebsleiter
Forstbetrieb Berchtesgaden
Am Brandholz 2 1/2
83471 Berchtesgaden
T +49 (0)8652 9589-0
F +49 (0)8652 9589-30
daniel.mueller@baysf.de
www.baysf.de

Bildrechte: Foto: Helvetia.

Kontakt
Helvetia Versicherungen AG
Beatrix Höbner
Berliner Straße 56-58
60311 Frankfurt
069/1332-627
beatrix.hoebner@helvetia.de
http://www.helvetia.de

Pressekontakt:
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Timm Leibfried
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