Tag Archives: naturheilkunde

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Förderung für Arbeitskreise zur Homöopathie

Carstens-Stiftung unterstützt die Bildung von universitären AKs und Wahlfächern zur Homöopathie

Förderung für Arbeitskreise zur Homöopathie

Förderung richtet sich an Studierende der Human-, Zahn- als auch Tiermedizin. (Bildquelle: © DREIDREIEINS Foto – Fotolia)

Die Karl und Veronica Carstens-Stiftung treibt die universitäre Verankerung von Naturheilkunde und Homöopathie voran. Sie fördert vor diesem Hintergrund die Einrichtung von acht Arbeitskreisen und Wahlpflichtfächern. Konkret unterstützt werden

– Reisekosten und
– Dozentenhonorare
– Kosten von Fachliteratur und Software.

Derzeit werden Arbeitskreise in den Städten

– Oldenburg,
– Hannover,
– Halle-Wittenberg,
– Leipzig,
– Köln,
– Tübingen,
– Marburg und
– Dresden unterstützt.

Die Carstens Stiftung hat sich auf die Fahnen geschrieben, Studierende bereits während des Studiums dazu zu verhelfen, sich mit komplementär-medizinischen Verfahren auseinanderzusetzen. Die Förderung richtet sich sowohl an Studierende der Human- und Zahnmedizin, als auch der Tiermedizin, der Naturwissenschaften oder der Gesundheitswissenschaften.

Langfristig Homöopathie an den Universitäten etablieren

Die Stifterin Veronica Carstens formulierte, Ärzte der Zukunft sollten zwei Sprachen sprechen – die der konventionellen Medizin und die der Naturheilkunde und Homöopathie. Dadurch könnten sie individuell bezogen auf den Einzelfall entscheiden, welche Methode für den Patienten die beste ist. Langfristig soll die universitäre Förderung dazu beitragen, die Homöopathie an den medizinischen Fakultäten zu etablieren. Die geförderten Arbeitskreise können als offene Lerngruppen auch unter Einbeziehung von externen Dozenten gestaltet werden. Ziel ist es, Homöopathie zu studieren. Die Stiftung ruft Studierende dazu auf, neue Arbeitskreise zu gründen.

Bevölkerung wünscht sich universitäre Verankerung der Homöopathie

Darüber hinaus fördert die Carstens-Stiftung derzeit an den Unis in

– Düsseldorf,
– Göttingen,
– Magdeburg,
– München,
– Bochum,
– Wien und
– Erlangen

Wahlpflichtfächer zur Homöopathie. Einer aktuellen Forsa-Studie zufolge sind 78 Prozent der Bundesbürger der Meinung, Homöopathie soll ein fester Bestandteil des Medizinstudiums sein. Obwohl die Homöopathie einen hohen Stellenwert in der Versorgungsrelevanz hat und es den Wunsch nach einer Integration in Forschung und Lehre an den Universitäten gibt, steht das Fach Homöopathie nicht als Standardangebot in den Lehrplänen. Die Carstens-Stiftung plädiert dafür, dass Medizinstudenten sich bereits während ihres Studiums mit dieser alternativen Behandlungsform auseinandersetzen. Als Ärzte könnten sie diese im Sinne der Therapiefreiheit und im Rahmen einer integrativen Medizin anwenden.

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

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„Erkrankungen und ihre Ursachen: Umwelt, Schicksal, Gene oder Lebensweise?“

14. Heilpraktiker-Symposium im Congress Park Hanau am 24. November

"Erkrankungen und ihre Ursachen: Umwelt, Schicksal, Gene oder Lebensweise?"

Union Deutscher Heilpraktiker – LV Hessen

Unter dem Schwerpunktthema „Erkrankungen und ihre Ursachen: Umwelt, Schicksal, Gene oder Lebensweise?“ findet das diesjährige 14. Heilpraktiker-Symposium am Samstag, den 24. November 2017, von 9.00 bis 17.00 Uhr im Congress Park Hanau (CPH), Schlossplatz 1, 63450 Hanau, statt. Die Veranstalter, die Union Deutscher Heilpraktiker (UDH) Landesverband Hessen e.V. und der Verband Deutscher Heilpraktiker e.V. (VDH), sprechen mit dem Fachsymposium naturheilkundlich tätige Therapeuten und Heilpraktiker in Ausbildung an. Insbesondere die Diagnostik und Therapiemöglichkeiten aus ganzheitlicher Sicht werden in Workshops und durch die Aussteller der begleitenden Industrieausstellung präsentiert.

Ursachen von Erkrankungen können sehr vielseitig sein; die Naturheilkunde und deren Behandlungsformen und Heilmittel sind in der Bevölkerung weiterhin sehr beliebt und akzeptiert. Auch im digitalen Zeitalter genießen traditionelle Heilverfahren vom Fasten über Massagen bis hin zu Heilpflanzen das Vertrauen der Patienten. Die ganzheitlichen Behandlungskonzepte des Heilpraktikers haben deshalb einen unschätzbaren Wert innerhalb unseres Gesundheitssystems und leisten auch weiterhin einen wertvollen Beitrag zur allgemeinen Gesundheitsversorgung. Der Heilpraktiker übt die Heilkunde als freien Beruf eigenverantwortlich aus. Seine Tätigkeit zur Feststellung, Linderung und Heilung von Krankheiten gründet auf Erkenntnissen und Verfahren aus der Tradition der Naturheilkunde, die sich in Diagnostik und Therapie am Ganzheitsprinzip orientiert. Damit unterliegt die Naturheilkunde des Heilpraktikers grundsätzlich weder Zeitströmungen noch Systemzwängen; wissenschaftlich gesicherte Forschungsergebnisse und Erkenntnisse fließen laufend in die Ausübung seiner Tätigkeit mit ein.

Die Bundesverbände Union Deutscher Heilpraktiker (UDH) und Verband Deutscher Heilpraktiker (VDH) gehören zu den mitgliederstärksten Berufsvertretungen für den freien Beruf des Heilpraktikers in Deutschland. Das Hanauer Heilpraktiker-Symposium hat sich nicht nur deshalb seit seiner Premiere im Jahr 2005 zu einer festen Einrichtung im Aus- und Fortbildungskalender in Hessen entwickelt und setzt informative Impulse für die Arbeit in der täglichen Naturheilkundepraxis.

Der Landesverband Hessen ist einer von 10 Landesverbänden der Union Deutscher Heilpraktiker e.V. (UDH). Seit rund 40 Jahren vertritt er als Berufsverband die Interessen seiner hessischen Mitglieder und bietet neben Service-Leistungen umfassende fachlich qualifizierte Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für den Praxisalltag.
Der Heilpraktiker übt die Heilkunde als Freier Beruf eigenverantwortlich aus. Seine Tätigkeit zur Feststellung, Linderung und Heilung von Krankheiten gründet auf Vorstellungen und Verfahren aus der Tradition der Naturheilkunde, die sich in Diagnostik und Therapie am Ganzheitsprinzip orientiert. Damit unterliegt die Naturheilkunde des Heilpraktikers grundsätzlich weder Zeitströmungen noch Systemzwängen; wissenschaftlich gesicherte Forschungsergebnisse und Erkenntnisse fließen laufend in die Ausübung seiner Tätigkeit mit ein.

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Forschung zur Homöopathie: Erste Professur für Naturheilkunde

Universität Tübingen richtet neue Professur für Naturheilkunde und Integrative Medizin ein

Forschung zur Homöopathie: Erste Professur für Naturheilkunde

Mehr Forschung zur Homöopathie und Naturheilkunde. (Bildquelle: © BillionPhotos.com – Fotolia)

Mit der Einrichtung einer Professur für Naturheilkunde und Integrative Medizin, der ersten dieser Art in Deutschland, stellen das Land Baden-Württemberg, die Robert Bosch Stiftung GmbH, das Robert-Bosch-Krankenhaus und die Universität die Weichen in der Forschung neu. Die Kosten für die neue Professur wird in den ersten fünf Jahren die Robert Bosch Stiftung übernehmen, langfristig ist die Finanzierung über das Land Baden-Württemberg gesichert. Die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg setzt damit eine Entscheidung aus dem Koalitionsvertrag um. Ziel der neuen Professur ist nach Angaben des Landesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, die Verfahren und Methoden der Naturheilkunde, zu der auch die Homöopathie zählt, sowie der Integrativen Medizin zu erforschen. Sie soll einen Beitrag dazu leisten „Potentiale zu heben“, wie Ministerin Theresia Bauer (Grüne) betont.

Im Sinne der Patientensicherheit mehr Forschung zur Naturheilkunde und Homöopathie

Die Ministerin zeigte sich davon überzeugt, dass viele Menschen Naturheilkunde und komplementäre Behandlungsmethoden ganz selbstverständlich nutzen, zum Beispiel als Ergänzung konventioneller Verfahren. Auch Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha (Grüne) begrüßte die Einrichtung des neuen Lehrstuhls: Verstärkte Forschungsanstrengungen in diesem Bereich sollen zum einen zur Patientensicherheit, zum anderen zu einer Verankerung der Therapieangebote in der Patientenversorgung beitragen. Der neue Lehrstuhl etabliert Naturheilkunde und Integrative Medizin damit als festen Bestandteil des Studienangebotes an der Medizinischen Fakultät der Uni Tübingen.

Integrative Medizin in der Therapie für Tumorpatienten soll erforscht werden

Für den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung, Prof. Dr. Joachim Rogall, ist die Einrichtung der Professur ganz im Sinne des Stifters Robert Bosch als Verfechter der integrativen Medizin. Insofern soll am Robert Koch Krankenhaus in Stuttgart der Nutzen gemeinsamer Therapien aus Naturheilkunde und konventioneller Medizin weiter erforscht werden. In dem Stuttgarter Krankenhaus gibt es seit 2016 das Robert Bosch Centrum für Tumorerkrankungen und seit 2015 eine klinische Abteilung für Naturheilkunde und Integrative Medizin. Ein Forschungsbereich soll folglich der Nutzen naturheilkundlicher Verfahren in der ergänzenden Behandlung von Tumorpatienten sein, um deren Lebensqualität zu verbessern und Therapiefolgen zu lindern.

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Was die konventionelle Medizin von der Homöopathie lernen kann

Autor und Arzt Prof. Dr. med. Andreas Michalsen plädiert für die integrative Medizin

Was die konventionelle Medizin von der Homöopathie lernen kann

Homöopathie zählt zur Naturheilkunde. (Bildquelle: © JenkoAtaman – Fotolia)

Die konventionelle Medizin ist ein Segen für die Menschheit – daran lässt Professor Dr. Andreas Michalsen, Chefarzt am Immanuel Krankenhaus in Berlin und Professor für klinische Naturheilkunde an der Charite, keinen Zweifel. Dennoch betonte er in einem Interview mit dem Hauptstadtnetzwerk „Gesundheitsstadt Berlin“, die konventionelle Medizin könne von der Naturheilkunde im Sinne einer integrativen Medizin profitieren. Zu den naturheilkundlichen Verfahren wird auch die Homöopathie gezählt.

Was ist der Unterschied zwischen konventioneller Medizin und Naturheilkunde wie Homöopathie?

Zum Unterschied zwischen konventioneller Medizin und Naturheilkunde sagt der Mediziner: Bei akut lebensbedrohlichen Erkrankungen sei die konventionelle Medizin absolut segensreich. Ein Herzinfarkt brauche eine notärztliche Versorgung und ein Herzkatheterlabor. Gleichzeitig stoße die konventionelle Medizin bei den chronischen Erkrankungen an ihre Grenzen. In diesem Bereich könne die vergleichsweise junge Schulmedizin viel von dem jahrtausendealten Wissen aus der Naturheilkunde lernen. Er beobachte, schildert Prof. Michalsen, viele seiner medizinisch tätigen Kollegen hätten dies zwischenzeitlich verstanden. Für ihn sei es mittlerweile offensichtlich, dass der Erfolg der Schulmedizin sich in vielen Fällen auf das „Reparieren“ beschränke. Chronische Erkrankungen könne die Schulmedizin zumeist nicht heilen.

Prof. Michalsen zum Imageproblem von Naturheilkunde und Homöopathie

Auf die Frage, ob die Skepsis seiner Kollegen gegenüber Verfahren der Naturheilkunde und Homöopathie nicht doch ein wenig begründet sei, antwortet Prof. Andreas Michalsen, es handele sich dabei um ein Kernproblem. Seiner Einschätzung nach habe es seinen Ursprung in der Tatsache, dass man versäumt hätte, naturheilkundliche Verfahren an den Universitäten zu etablieren und durch einen wissenschaftlichen Status die Spreu vom Weizen zu trennen. Er kritisierte zugleich das Fehlen einer ordentlichen staatlichen Heilpraktikerprüfung. Es sei Aufgabe des Staates, zum Schutz der Patient Wildwuchs bei den Heilmethoden zu unterbinden.

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Mumijo ist wie der gute Geist aus der Wunderlampe

Mumijo ist wie der gute Geist aus der Wunderlampe

Ein Bergsee im Altaj: klares Wasser und reine Luft

Mumijo ist etwas Besonderes. Nein, das ist kein Hype, das ist Fakt.
Allein die Herkunft und die Entstehung sind so bemerkenswert und einzigartig, dass es sich – ohne Übertreibung – von jedem anderen Naturprodukt abhebt.

Wer hat“s erfunden?
Niemand geringeres als Aristoteles hat bereits davon erzählt und seine Nutzung als Naturheilmittel beschrieben. Wohlgemerkt vor 2500 Jahren …
Sehr spannend ist die Geschichte, wie Menschen Mumijo entdeckt haben. In früheren Zeiten haben sie beobachtet, wie wilde Tiere, sich in Höhlen mit Mumijo-Vorkommen zurückgezogen haben. Die Tiere hatten eine Gemeinsamkeit: sie waren verletzt und nutzten das Mumijo, um sich zu kurieren. Danach war es ein kurzer Weg in die Naturheilkunde der Bergvölker und auch in die Ayurvedische Medizin als ein Mittel für eine Vielzahl von gesundheitlichen Problemen.

Das macht Mumijo aus
Die Inhaltsstoffe des Mumijos sprechen für sich. Von zahlreichen Mineralstoffen, Spurenelementen über Aminosäuren bis hin zu wichtigen Vitaminen ist eine enorme Vielzahl an Stoffen mit Gesundheitseffekten enthalten. Zu beachten sind die spezielle Klasse der Humin- und Fulvosäuren (auch Fulvinsäuren genannt). Diese tun vor allem dem Darm gut. Sie wirken gegen Pilze, Bakterien und Viren (E. coli, Salmonella typhi, Staphylococcus, u.a.). Sie verbessern die Verdauung und die Regeneration des Darms. Sind also für SIBO, Candida, Dysbiose und verschiedenen Verdauungsbeschwerden angezeigt.

Die Natur nimmt sich Zeit
Mumijo bildet sich in den Hochlagen bestimmter Gebirge (Himalaya, Altaigebirge, Kaukasus, …) und zwar nur in Höhen von über 1500 m. Die Einheimischen schätzen das Mumijo sehr hoch im Wert, was unter anderem daran liegt, dass sie von der extrem langen Zeit von 1000 Jahren für seine Bildung ausgehen.

In großer Übereinstimmung sehen Forscher Mumijo als ein rein pflanzliches Produkt an. Diese kompakte dunkelbraune bis schwarze Substanz bildet sich aus Säften von Pflanzen, die vor vielen Jahren in diesen Regionen gewachsen sind. Außerdem sind intensive Sonneneinstrahlung, saubere Luft und Mineralien notwendig.

Apropos „reine Luft“: Das Faszinierende an Mumijo ist auch die Vorstellung, dass diese hochreine Substanz aus einer Zeit stammt in der die Welt noch sauber war. Selbst heutzutage sind die Pflanzen und Wasservorkommen in hochalpinen Regionen sehr viel unbelasteter als in tiefen Regionen. Das ist eine Erfahrung, die jeder macht, der gerne in den Bergen unterwegs ist.
Experten helfen Qualität aufzuspüren
Bei so einem exotischen Naturprodukt sollte man sich auf Experten verlassen können, die qualitativ gutes Mumijo erkennen können. Diese bestätigen, dass das Altaigebirge eine ausgesprochen herausragende Qualität an Mumijo hervorbringt.

Mehr Informationen gibt es bei den Mumijo-Angeboten auf ESOVita und auf dem aktuellen Beitrag zu Mumijo im ESOVita-Blog.

Seit über 20 Jahren versorgt Ronald Ivarsson und sein Team gesundheitsbewusste Verbraucher mit besonderen Produkten wie Astaxanthin, Hawaiian Spirulina, Chlorella und Krillöl. Allesamt sehr hilfreiche, wirksame und sichere Produkte für alle Altersgruppen, Ernährungsrichtungen, gesunde und weniger gesunde Menschen. Über die Internetshops www.esovita.de und www.happy-life-food.eu gibt es Informationen, Produkte und Kontaktmöglichkeiten.

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Mehr Offenheit für integrative Medizin mit Homöopathie

Chefarzt Prof. Dr. Andreas Michalsen (Berlin): Naturheilkunde und Schulmedizin gehören zusammen

Mehr Offenheit für integrative Medizin mit Homöopathie

Voneinander lernen: Homöopathie, Naturheilkunde konventionelle Medizin. (Bildquelle: © behewa – Fotolia)

In einem Interview mit dem Netzwerk „Gesundheitsstadt Berlin“ schildert der Chefarzt am Immanuel Krankenhaus in Berlin und Professor für Klinische Naturheilkunde, Prof. Dr. Andreas Michalsen, dass sich seiner Wahrnehmung nach immer mehr Ärzte naturheilkundlichen Ansätzen öffnen. In seinem Buch „Heilen mit der Kraft der Natur“ zeigt sich der Mediziner überzeugt, dass Naturheilkunde – dazu gehört auch die Homöopathie – und konventionelle Medizin zusammengehören. Zwar gebe es noch immer die „ewig gestrigen“ Kollegen, die alternative Heilmethoden als Scharlatanerie abtun. Doch eine Integration naturheilkundlicher Verfahren sei für ihn ein guter Weg – und das Lager der Skeptiker werde immer kleiner.

Naturheilkunde, Homöopathie und konventionelle Medizin – voneinander lernen macht Sinn

Michaelsen schildert, dass die strickte, dogmatische Haltung in der modernen Zeit nicht mehr gut ankomme. Vielmehr gehe es zunehmend darum, im Sinne einer integrativen Medizin voneinander zu lernen, ohne zu belächeln oder zu diffamieren. Zugleich hätten beide Methoden ihre Berechtigung und ihre Notwendigkeit. Bei lebensbedrohlichen Erkrankungen sei die konventionelle Medizin segensreich. Bei chronischen Beschwerden jedoch gerate sie an ihre Grenzen und könne von der Naturheilkunde lernen. Diese Sichtweise setze sich auch unter den medizinischen Kollegen zunehmend durch. Für die geringe Studienlage in der Naturheilkunde bzw. zur Homöopathie hat der Professor eine einfache, ökonomische Erklärung: 90 Prozent der Studien würden von der Pharmaindustrie finanziert. Weil jedoch in der Naturheilkunde nichts patentierbar sei, fallen die finanzielle Förderung und das Interesse an neuen Erkenntnissen in diesem Bereich gering aus. Er nennt das Beispiel der Kniearthrose. Warum sollte überprüft werden, ob alternative Verfahren hier eingesetzt werden könnten, wenn an einer Endoprothese mit Titan Industrie, Ärzte und Krankenhaus gut verdienen, fragt der Arzt.

Michalsen: Weitere Forschung über Homöopathie ist wichtig

Zwar könne er sich selbst nicht erklären, warum homöopathische Arzneimittel in hoher Verdünnung Wirkung entfalten sollen. Andererseits verweist Michaelsen auf Daten der Versorgungsforschung die zeigen, dass Homöopathie bei bestimmten Erkrankungen gut helfen kann. Welche neurobiologischen Prozesse hinter der Wirkung der Homöopathie steckten, sei ein sehr spannendes Feld, das dazu beitragen könnte, die Erfolge dieser Behandlungsform besser zu erklären. Insofern halte er weitere Forschung in diesem Kontext für wichtig.

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Datenbank zur Forschung über die Homöopathie

CORE Hom Projekt sammelt Daten über die Studien zur Homöopathie und macht sie öffentlich zugänglich

Datenbank zur Forschung über die Homöopathie

Datenbank zur Homöopathie und Komplementärmedizin. (Bildquelle: © sdecoret – Fotolia)

Die geringe Studienlage wird immer wieder zitiert, wenn es um die wissenschaftlich belegte Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel geht. Dabei gibt es mittlerweile zahlreiche und umfangreiche wissenschaftliche Arbeiten, die sich im Rahmen von klinischer Forschung und Grundlagenforschung mit der Homöopathie beschäftigen. Die Karl und Veronica Carstens-Stiftung stellt dazu eine kostenfreie Datenbank zur Verfügung. Hier finden sich unabhängige Informationen aus der Forschung zu Komplementärmedizin, Naturheilkunde und Homöopathie mit insgesamt 96.000 Datensätzen an erfasster Fachliteratur. Allein 30.000 Arbeiten beschäftigen sich mit klinischer Forschung, 9.000 Publikationen mit Grundlagenforschung. Die Stiftung spricht von einem in dieser Form und in diesem Umfang einzigartigen Recherche-Instrument – sowohl für Forscher, als auch für Ärzte, Therapeuten und Studenten.

Datenbank bündelt vier themenbezogene Datenbanken zur Homöopathie und Komplementärmedizin

Die Datenbank ist nach Angabe ihrer Initiatoren die derzeit größte Datensammlung im Bereich der Komplementärmedizin und steht nach einer einmaligen Registrierung kostenfrei zur Online-Recherche zur Verfügung. So könne sie sowohl für Forschung oder Dissertationen oder für einen Überblick zur Studienlage genutzt werden. Abrufbar sind sowohl die Fachliteratur, registrierte Studien sowie Experimente und Kasuistiken. Mit dem Portal können Nutzer auf insgesamt vier Datenbanken zugreifen, die regelmäßig aktualisiert werden, darunter die größte Datenbank mit dem Titel CAM-Quest. Dazu gehören auch Buchbeiträge, Artikel aus Zeitschriften, Dissertationen sowie vergriffene Literatur und Kongressbeiträge.

Auch veterinärmedizinische Studien zur Homöopathie sind abrufbar

In der Datenbank Homepathic Basic Research experiments (HomBRex), der weltweit einzigen wissenschaftlichen Datenbank mit Informationen zu Versuchsparametern, finden sich derzeit 2.200 Experimente, die im Rahmen der Grundlagenforschung zur Homöopathie durchgeführt wurden. Dazu gehören physikalisch-chemische, wie Experimente mit biologischen Modellen. Zudem kann über die Datenbank mit dem Titel „Clinical Outcome Research in Homeopathy“ auf 1.200 randomisierte Doppelblindstudien, Outcome- sowie Beobachtungsstudien und größere Fallserien zugegriffen werden. Die Datenbank ist auf Basis einer Kooperation mit dem britischen Homeopathy Research Institute (HRI) entstanden. Darüber hinaus können in der Datenbank HomVetCR (Clinical Research on Veterinary Homeopathy) 445 Studien zur Homöopathie in der Veterinärmedizin abgerufen werden.

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Deutscher Naturheilkundetag in Hannover

Im Vertrauen zur Natur – von der Gendermedizin über Schmerztherapie bis zur Behandlung von Depressionen

Deutscher Naturheilkundetag in Hannover

Am Samstag, den 6. Oktober 2018, findet in Hannover der Deutsche Naturheilkundetag unter dem Motto „Im Vertrauen zur Natur“ statt. Die Fachveranstaltung des Verband Deutscher Heilpraktiker e.V. (VDH) beginnt um 9.00 Uhr mit der offiziellen Eröffnung durch VDH-Präsident Heinz Kropmanns im Hannover Congress Centrum – Theodor-Heuss-Platz 1-3, 30175 Hannover. Das inhaltliche Programm des Deutschen Naturheilkundetages, zu dem alle Heilpraktiker/innen sowie alle Berufsanwärter/innen aus Niedersachsen und angrenzenden Bundesländern angesprochen sind, umfasst rund 30 Fachvorträge und Workshops zu Themen wie Schmerztherapie, metabolisches Syndrom, Depression, Gendermedizin u.v.a.m.

Seit 1975 hat sich der Deutsche Naturheilkundetag in Hannover zu einer jährlichen Traditionsveranstaltung aller VDH-Mitglieder und anderer Berufskollegen aus anderen Verbänden entwickelt. Ständig steigende Anforderungen in der täglichen Praxis setzen eine kontinuierliche Weiterbildung bei Therapieverfahren, der aktuellen Gesetzgebung und Neuerungen im naturheilkundlichen Pharmasektor zwingend voraus. Im Austausch der Kenntnisse und Erfahrungen über naturheilkundliche Heilweisen liegt ein großes Potential für Therapeut und Patient. Nur die qualifizierte Aus- und Weiterbildung garantiert den Fortbestand der naturheilkundlichen Medizin und ihre Entwicklung auf der Basis einer in der Tradition verwurzelten Heilkunde. Der Deutsche Naturheilkundetag in Hannover bietet diese Gelegenheit zur fachlichen Fort- und Weiterbildung und zum gegenseitigen Kontakt.

Im Rahmen der Veranstaltung findet parallel auch wieder eine Fach- und Industrieausstellung mit rund 60 Ausstellern biologisch-pharmazeutischer und medizinisch-technischer Unternehmen und Anbietern naturheilkundlicher Produkte, Dienstleistungen und dafür entwickelter medizinischer Geräte.

Der Verband Deutscher Heilpraktiker e.V. (VDH) wurde im Jahr 1963 gegründet und zählt mit seinen bundesweit über 3.000 Mitgliedern zu den großen überregionalen Berufsverbänden für Heilpraktiker und Heilpraktikerinnen.
Folgende Ziele verfolgt der VDH:
– die Förderung und Sicherung des freien Berufs Heilpraktiker/in und des Nachwuchses in fachlicher und standespolitischer Hinsicht, sowie die Mitgliederunterstützung bei der Wahrnehmung ihrer Interessen,
– die Sicherung des Fortbestands der naturheilkundlichen Medizin und der Entwicklung und Förderung eines zeitgemäßen Berufsbildes auf der Basis einer in der Tradition verwurzelten Heilkunde und
– die Sorge zu allen weiteren berufsständischen Themen, wie z. B. Fragestellungen zur Komplementär- und Alternativmedizin oder die als objektives Entscheidungsinstrument propagierte Evidence Based Medicine.

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Patientenkongress „Bewährte naturheilkundliche Behandlungen der Schuppenflechte“ in Berlin

Helfen Wickel, Kräuter oder Fasten bei Schuppenflechte?

Patientenkongress "Bewährte naturheilkundliche Behandlungen der Schuppenflechte" in Berlin

Chronisch kranke Menschen wollen sich oft nicht damit abfinden, dass ihre Krankheit von der „Schulmedizin“ nicht heilbar ist. Deshalb suchen sie nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten. Andere lehnen es ab, Medikamente einzunehmen, die starke Nebenwirkungen haben können. Sie schwören allein auf „natürliche“ Wirkstoffe.

Für Patienten mit Schuppenflechte veranstalten mehrere Vereine der Psoriasis-Selbsthilfe am 28. April 2018 einen kostenlosen Patientenkongress. Auf dem soll geklärt werden, welche naturheilkundlichen Verfahren und Wirkstoffe sich tatsächlich bewährt haben. Experten werden darüber hinaus berichten, wie eine gesunde Lebensweise die Schuppenflechte lindern kann. Referenten sind unter anderen Ärzte wie Dr. Yal Adler, Dr. Anne Fleck und Prof. Andreas Michalsen, die durch ihre Sachbücher und TV-Auftritte inzwischen auch einer breiten Öffentlichkeit bekannt sind.

Es gibt wohl keine Hauterkrankung, die heutzutage so umfangreich erforscht und so erfolgreich gelindert worden ist, wie die Schuppenflechte (Psoriasis). Naturheilkundliche Methoden kommen dabei aber so gut wie gar nicht vor. Im Vordergrund stehen Wirkstoffe für diejenigen Psoriasis-Patienten, die überwiegend schwer betroffen sind. Gerade ihre Lebensqualität ist erheblich eingeschränkt. Wenn sie ihre Schuppenflechte nicht gut behandeln, riskieren sie zusätzlich einschneidende Begleiterkrankungen. Für diese Schwerbetroffene ist es ein Segen, dass es inzwischen unterschiedliche innerliche Medikamente gegen Psoriasis gibt, die sie so gut wie erscheinungsfrei werden lassen. Auf dem Patientenkongress soll geklärt werden, ob es für diese Gruppe langfristig möglich ist, auch durch natürliche Behandlungen und Veränderungen des Lebensstils ihre schwere Schuppenflechte zu lindern.

Die Mehrheit der Menschen mit Schuppenflechte hat aber nur eine leichte Form. Sie wird rein äußerlich mit Salben, Cremes, Gels oder Sprays behandelt. Die enthalten überwiegend entzündungshemmende Wirkstoffe wie Kortikoide oder Vitamin-D3-Abkömmlinge. Aber diese Präparate wirken nicht bei jedem und mancher Patient fürchtet ihre Nebenwirkungen. Diese leicht betroffenen Patienten können sich auf dem Kongress darüber informieren, welche Therapien und Wirkstoffe in der Naturheilkunde erfolgreich bei Schuppenflechte eingesetzt werden. Sie können erfahren, ob auch Diäten, Sport oder Entspannungstechniken ihre chronische Krankheit „natürlich“ lindern.

Die Referenten werden berichten, was sich nach ihrer Erfahrung bei Psoriasis bewährt hat. „Bewährt“ meint, dass die Wirkung entweder wissenschaftlich nachgewiesen ist oder seriöse Erfahrungen gesammelt wurden. Voraussetzung ist, dass die Therapieerfolge über einen Placebo-Effekt hinausgehen. Naturheilkunde wird dabei als sinnvolle Ergänzung zur modernen Medizin angesehen („Komplementär-Medizin“). Eine völlige Heilung von der Schuppenflechte wird jedoch niemand versprechen können.

Rolf Blaga (Vorstand)

Titel:Selbsthilfe-Patientenkongress“Bewährte naturheilkundliche Behandlungen der Schuppenflechte“
Datum:Sonnabend, 28.April 2018
Zeit:9:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Ort:Hörsaal der Kaiserin-Friedrich-Stiftung, Robert-Koch-Platz 7, 10115 Berlin-Mitte
Veranstalter:Psoriasis Selbsthilfe Arbeitsgemeinschaft e.V. + Psoriasis Forum Berlin e.V. + Verein www.Psoriasis-Netz.de
Teilnahme:kostenlos, Anmeldung erwünscht unter 030 61 28 30 90 oder info@psoriasis-netz.de

Vorträge
Mit der Natur der Schuppenflechte auf den Pelz gerückt (Prof. Dr. Bernhard Uehleke)
Heilfasten – Kann man die Psoriasis aushungern? (Dr. med. Rainer Stange)
Welche pflanzlichen Wirkstoffe wirken bei Schuppenflechte? (Dr. Ute Wölfle)
Was lässt sich mit einer modernen Ernährungsstrategie bei der Psoriasis erreichen? (Dr. Anne Fleck)
Welche Möglichkeiten gibt es in der naturheilkundlich orientierten Hautarztpraxis eine Psoriasis zu behandeln? (Dr. Yael Adler)
Wie beeinflussen Sport und Bewegung die Psoriasis? (Rolf Blaga)
Naturheilkunde wirkt nur ganzheitlich (Prof. Andreas Michalsen)

Faltblatt

Programm

Live-Stream

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Zukunftsorientiertes Naturheilkunde-Symposium in Leipzig

Im Fokus: Moderne heilpraktische Anwendungen und Therapieverfahren sowie aktuelle Gesetzgebung

Zukunftsorientiertes Naturheilkunde-Symposium in Leipzig

Am Samstag, den 10. März 2018, findet das Naturheilkunde-Symposium in Leipzig statt. Diese Fachveranstaltung des Verband Deutscher Heilpraktiker e. V. wird um 9.00 Uhr offiziell durch VDH-Präsident Heinz Kropmanns im H4 Hotel, Schongauerstrasse 39, 04329 Leipzig eröffnet und endet gegen 18:00 Uhr. Der Eintritt für das gesamte Vortragsprogramm, den Besuch der begleitenden Industrieausstellung inklusive eines Mittagsimbisses beträgt 5,00 € pro Teilnehmer oder Besucher. Angesprochen sind alle Heilpraktiker/innen, naturkundlich arbeitende Therapeuten sowie Berufsanwärter/innen.

Das Naturheilkunde-Symposium ist eine zukunftsorientierte und praxisnahe Veranstaltung mit Informationen zu berufspolitischen Neuigkeiten, hochqualifizierten Referenten und Vortragsthemen sowie praxisnahen Workshops, einer interessanten Industrieausstellung, wertvollen, berufsorientierten Preisen bei der abschließenden Tombola-Verlosung und einem gemeinsamen, entspannten Mittagsimbiss (auch vegetarisch). Jeder praktizierende Heilpraktiker oder naturheilkundliche tätige Therapeut weiß, was regelmäßige Fortbildung für den Praxisalltag bedeutet; niemand kann und will seine Patienten nach überholtem Wissensstand behandeln. Das Naturheilkunde-Symposium bietet dazu eine angenehme kollegiale Atmosphäre, um vorhandenes Wissen zu erweitern und zu vertiefen, praktische Behandlungsmethoden zu intensivieren und auch kollegiale Kontakte zu knüpfen oder aufzufrischen.

Das Syposiumsprogramm bietet über den Tag verteilt 21 Fachvorträge – von Autoimmunkrankheiten oder adjuvanter Tumorbehandlung, Adipositas oder Metabolischem Syndrom, von Allergie und positiver Wirkung von Pollen bis zum Einsatz der Akupunktur oder einer Eiweißernährung. Neben der Weiterentwicklung heilpraktischer Anwendungen und Therapieverfahren stehen die aktuelle Gesetzgebung und die öffentliche Wahrnehmung des freien Berufs des/der Heilpraktiker/in ebenso auf der Tagesordnung. Diverse Produkt-, Dienstleistungs- und Technikneuheiten der 50 ausstellenden Unternehmen runden das Naturheilkunde Symposiums in Leipzig ab.

Der Verband Deutscher Heilpraktiker e.V. (VDH) wurde im Jahr 1963 gegründet und zählt mit seinen bundesweit über 3.000 Mitgliedern zu den großen überregionalen Berufsverbänden des Berufsstandes der Heilpraktiker und steht in engem und kollegialen Kontakt zu den anderen beruflichen Gruppierungen. Der VDH hat zur Aufgabe
– den freien Beruf des Heilpraktikers und dessen Nachwuchses in fachlicher und standespolitischer Hinsicht zu födern,
– die Verbandsmitglieder bei der Wahrnehmung ihrer Interessen gegenüber Behörden und gesetzgebenden Körperschaften, sowie gegenüber anderen Verbänden zu unterstützen,
– für ein gutes Verhältnis der Heilpraktiker untereinander und zu den übrigen Berufen des Gesundheitswesens zu sorgen und
– den Fortbestand der naturheilkundlichen Medizin und ihrer Entwicklung und Förderung eines zeitgemäßen Berufsbildes auf der Basis einer in der Tradition verwurzelten Heilkunde zu sichern.

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