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VSB nimmt Windpark Trendelburg in Betrieb

VSB nimmt Windpark Trendelburg in Betrieb

VSB nimmt Windpark Trendelburg in Hessen in Betrieb

Trendelburg/Dresden, 18. Juli 2018 – Die Energiewende im Landkreis Kassel geht weiter voran. Auf dem Gebiet der Stadt Trendelburg sind sieben neue Anlagen des Types Nordex N131 am Netz. Sie wurden auf Staatswaldflächen des Forstamtes Reinhardshagen errichtet. Mit einer installierten Leistung von 23,1 Megawatt erzeugen die Windräder pro Jahr so viel grüne Energie wie durchschnittlich etwa 31.500 Menschen verbrauchen. Zum Vergleich: Das sind rund sechs Mal mehr Einwohner, als in Trendelburg leben.

Zwei Prozent der hessischen Landesfläche sind für Windenergie vorgesehen. Dazu zählen auch ausgewählte Standorte in Wirtschaftswäldern wie auf dem Gebiet der Stadt Trendelburg. Alle Fäden bei der Planung des Windparks führte Patrik Barth zusammen, Projektmanager bei der VSB Neue Energien Deutschland GmbH. „Gemeinsam mit dem HessenForst, der Stadt Trendelburg und der Stadt Borgentreich haben wir intensiv an der Umsetzung gearbeitet und für viele Herausforderungen Lösungen gefunden.“ Besonders der regenreiche Sommer 2017 und das Orkantief Friederike im Januar 2018 haben den Bauablauf stark beeinflusst und viel Flexibilität von uns verlangt“, ergänzt Ronny Kunath, Leiter Realisierung bei VSB.

Wegeinfrastruktur und Einspeisepunkt
Für die Anlagenstandorte, Kranstellflächen sowie die Transportwege wurde in weiten Teilen das bereits bestehende Wirtschaftswegenetz im Wald genutzt. Aufgrund der anspruchsvollen geografischen Lage erfolgte die Lieferung der Großkomponenten über die Stadt Borgentreich (Nordrhein-Westfalen). Ein zentraler Ansprechpartner während des gesamten Projektes war Klemens Kahle, Bereichsleiter Dienstleistung/Hoheit im Forstamt Reinhardshagen. „Der Schutz der Waldflächen und Wege hat für uns oberste Priorität. Zusammen mit dem örtlichen Revierleiter Hans-Gerit Lüdicke begleiten wir deshalb die gesamte Planung und Bauausführung. VSB und die von ihr eingesetzten Unternehmen arbeiteten umsichtig und gewährleisteten eine sehr gute Standortbetreuung“, erklärt Kahle.

Der neue Windpark speist seine Energie in das Stromnetz des örtlichen Betreibers Avacon ein. Anschlusspunkt ist das eigens errichtete Umspannwerk in gut 2,5 km Entfernung.

Umweltauflagen
Genehmigt und überwacht wurde das Projekt vom Regierungspräsidium Kassel, insbesondere von der Oberen Naturschutzbehörde und der Oberen Forstbehörde. Bauvorbereitend wurden umfangreiche archäologische Untersuchungen durchgeführt. Während der Errichtung fand eine regelmäßige ökologische und bodenkundliche Baubegleitung statt.
Für die dauerhaft durch die Windenergieanlagen und ihre Infrastruktur beanspruchte Fläche entsteht neuer Laubwald auf einer Fläche von ca. 6 ha. Die Fläche gehört zur Gemarkung Gottsbüren. Eigentümer des Flurstücks ist die Stadt Trendelburg. Darüber hinaus wurde eine Streuobstwiese mit Apfel-, Kirsch- und Zwetschgenbäumen bei Lütgeneder in Nordrhein-Westfalen (Borgentreich, Kreis Höxter) angelegt.

Zum Schutz der Fledermäuse ist in windschwachen Sommernächten eine Fledermausabschaltung installiert. Für Kranichzüge erfolgt eine bedarfsgerechte Abschaltung, die durch ein Monitoring begleitet wird. Für Fledermäuse und Höhlenbrüter wurden in geeigneten Waldbeständen Nistkästen als Ausweichquartiere angebracht.

>> Mehr Informationen zum Windpark unter www.windpark-trendelburg.de Windpark Trendelburg

VSB mit Hauptsitz in Dresden und Regionalbüros in Erfurt, Osnabrück und Potsdam zählt zu den führenden Komplettanbietern im Bereich der Erneuerbaren Energien. Das Kerngeschäft liegt in der internationalen Projektentwicklung von Wind- und Photovoltaikparks sowie deren Betriebsführung, Wartung und Instandhaltung. Seit 1996 hat VSB mehr als 450 Windenergie- und Photovoltaikanlagen mit rund 860 Megawatt installierter Leistung und einem Investitionsvolumen von 1,3 Milliarden Euro errichtet. Im Konzern und den verbundenen Unternehmen sind 300 Mitarbeiter an 15 Standorten tätig.

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Goldener Apfel 2018: Hessens bester Streuobstwiesen-Schützer gesucht

Jetzt Kandidaten für die Auszeichnung vorschlagen / Feierliche Verleihung auf dem Frankfurter Apfelweinfestival am Rossmarkt / 1.000 Euro Preisgeld

Goldener Apfel 2018: Hessens bester Streuobstwiesen-Schützer gesucht

Für Hessens Nationalgetränk, den Apfelwein, braucht es vor allem eins: eine gesunde Streuobstwiese. Auf ihr stehen die Bäume, die die benötigten Apfelsorten für das Stöffche und für Apfelsaft liefern. Darüber hinaus ist die Streuobstwiese bedeutender Lebensraum für zahlreiche, teils seltene Tiere und Pflanzen. Umso wichtiger ist es, die hessischen Streuobstwiesen zu schützen und zu bewirtschaften – und das verlangt Engagement und Zeit. Der Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e. V. möchte auch in diesem Jahr gemeinsam mit der Naturschutz-Akademie Hessen und der MGH Gutes aus Hessen GmbH den besten Streuobstwiesenschützer aus Hessen für sein Engagement ehren und belohnen, indem er ihn mit dem „Goldenen Apfel“ und einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro auszeichnet. Kandidaten für den Preis können sich bis 15. Juli 2018 bewerben oder andere Personen oder Vereinigungen vorschlagen. Die feierliche Preisverleihung erfolgt auf dem Frankfurter Apfelweinfestival, das vom 10. bis 19. August 2018 auf dem Rossmarkt stattfindet.

„Ohne engagierte Privatpersonen, aber auch Unternehmen, Schulklassen oder Vereine, Institutionen oder Initiativen hätte die Streuobstwiese als wichtiger Lebensraum oder Obstlieferant keine Zukunft. Wir wollen daher diejenige Person oder Personengruppe auszeichnen, die sich um die Pflege der hiesigen Streuobstwiesen besonders verdient gemacht hat – sei es, indem sie eigene Wiesen pflegt, die ansässigen Tiere und Pflanzen schützt oder zur Aufklärung über den Lebensraum Streuobstwiese beiträgt“, sagt Martin Heil, Vorsitzender des Verbandes der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e. V. Bis Mitte Juli nimmt der Verband Vorschläge und Bewerbungen entgegen, eine achtköpfige Jury aus Mitgliedern des Apfelweinverbandes, der Naturschutz-Akademie Hessen und der MGH Gutes aus Hessen ermittelt dann den/die Preisträger/in. Zusätzlich zur Auszeichnung gibt es ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro, das idealerweise wieder in die Projektarbeit fließt.

„Wer Streuobstwiesen schützt, der sorgt auch für den Fortbestand von mehr als 1.000 Tier- und Pflanzenarten, die auf den Lebensraum Streuobstwiese angewiesen sind. So können in jedem einzelnen alten Obstbaum bis zu 300 verschiedene Tierarten siedeln“, erläutert Albert Langsdorf, Leiter der Naturschutz-Akademie Hessen. Steinkauz, Fledermaus, viele Vögel und Nagetiere sowie Klein- und Kleinstlebewesen und bestimmte Orchideenarten finden in den Streuobstwiesen ideale Lebensbedingungen vor. Die Mischvegetation aus alten Obstbaumsorten und ursprünglichen Wiesen wird von Wissenschaftlern inzwischen sogar als Gen-Reservoir angesehen. Neben Naturschützern und traditionsbewussten Landwirten setzen sich daher seit Jahren auch viele Privatpersonen, Schulklassen, Gemeindeverwaltungen oder Vereine für den Erhalt der Obstwiesen ein.

„Preisträger kann werden, wer diese wichtige Aufgabe unterstützt, ob mit der besonderen Pflege einer Streuobstwiese, durch das Pflanzen neuer Bäume, die Vergrößerung vorhandener Flächen, den Schutz von Tierarten oder Veranstaltungen wie Pflücktage oder Aufklärungsarbeit“, erläutert Peter Klingmann, Geschäftsführer der MGH Gutes aus Hessen GmbH.

Kandidatinnen und Kandidaten für den Preis können sich bis 15. Juli 2018 bewerben oder vorgeschlagen werden – per E-Mail an apfelwein@apfelwein.de. Wichtig: Der Vorschlag muss eine aussagekräftige Begründung (maximal 2 DIN A4 Seiten sowie max. 3 Fotos), und die Kontaktdaten beinhalten.

Der Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e.V. wurde 1946 mit dem Ziel gegründet, die Interessen der hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien gegenüber der Öffentlichkeit geschlossen vertreten zu können. Außerdem gehört es zu den Aufgaben des Verbandes, seine Mitglieder über alle Entwicklungen und Veränderungen der Branche zu informieren.

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2467 Kilometer – Eine Reise bis ins Schwarze Meer

Pure Water for Generations-Filmprojekt von SUP-Paddler und Wasser-Aktivist Pascal Rösler feiert am 8. Februar Premiere im Münchener Mathäser-Kino.

2467 Kilometer - Eine Reise bis ins Schwarze Meer

(c) Winfried Feder (Bildquelle: (c) Winfried Feder)

München, 27. Dezember 2017. Die Zahlen klingen immer noch unglaublich: 2.467 Kilometer alleine auf einem Stand-Up-Paddle-Board (SUP), eine 63-tägige Reise von München auf Isar und Donau bis ins Schwarze Meer, 360 Stunden auf dem SUP unterwegs und dabei knapp 600.000 Paddelschläge absolviert – und nach der Reise ein stattlicher Vollbart. Pascal Rösler (44) hat wahrhaftig große Strapazen auf sich genommen, um auf die weltweit steigende Verschmutzung des Wassers und der Flüsse aufmerksam zu machen. Mit seinem gemeinnützigen Verein „Pure Water for Generations e.V.“ sammelte er in diesem Jahr bereits Spenden in Höhe von mehr als 30.000 Euro für Fluss-Renaturierungs- und Wasser-Weiterbildungsprojekte ein.

Beeindruckender Dokumentarfilm-Reihe schildert die außergewöhnliche Reise

Ein zweiköpfiges Filmteam hat Pascal Rösler an 20 Tagen während seiner Reise bis ins Schwarze Meer begleitet. Dabei sind beeindruckende Bilder von Isar und Donau sowie von der umgebenden Natur entstanden. Zusätzlich kommen viele Menschen zu Wort, die der Münchener SUP-Paddler auf seiner Reise quer durch Europa kennengelernt hat. Das Ergebnis ist die achtteilige Dokumentarfilm-Reihe „2467km – Eine Reise bis ins Schwarze Meer“, die zur Premiere am Stück gezeigt wird und die Zuschauer während einer knappen Stunde eine außergewöhnliche Tour miterleben lässt. Pascal Rösler schildert dabei seine ganz persönlichen Empfindungen und die Begegnungen, die ihn besonders bewegt haben. Wesentlicher Bestandteil der Dokumentarfilm-Reihe ist auch die Auseinandersetzung mit der Belastung für die Natur durch Industrialisierung, Ausbau der Flüsse und den immer präsenten Plastik-Müll.

Filmpremiere in München am 8. Februar 2018 im Mathäser Filmpalast

Verantwortlich für die beeindruckenden Bilder dieser einmaligen Reise sind Regisseur Anton Zabriskie und Kameramann Matthias Obermeier von VERY FILM. Die Premiere steigt am 8. Februar 2018 um 20.00 Uhr im Mathäser Filmpalast in München. Eröffnet wird die Filmpremiere mit Grußworten der Bayerischen Umweltministerin Ulrike Scharf. Anschließend diskutiert Pascal Rösler mit Prof. Dr. Andreas Fath (Professor an der Hochschule Furtwangen, Langstreckenschwimmer), Florian Jung (Windsurfprofi, Ozean Abenteurer), Bernhard Steidl (Unternehmer, Kajakfahrer, Wasser-Aktivist) und Merjin Tinga (Biologe, Surfer, Visual Artist) über ihre jeweiligen Naturschutz-Aktivitäten rund um das Thema Wasser.

Die ersten Bilder des Films gibt es unter: https://vimeo.com/purewaterforgenerations/2467kmteaser

Der Trailer wird ab Mitte Januar 2018 unter https://vimeo.com/purewaterforgenerations online abrufbar sein.

Tickets für den Film gibt es ab sofort unter www.pwfg.blue

Unterstützt wird das Filmprojekt von ARRI Media, Golding Capital Partners, Patagonia, UFO Filmgerät, Fanatic, Ark Capital, Heussen, Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan, VERYFILM, Gössl, styleGREEN, McDermott Will & Emery, Transline, Garmin, P3 Creation Group und P&T.

Es gibt die Möglichkeit mit Pascal Rösler, dem Filmteam und den Wasser-Aktivisten vor der Premiere Interviews zu führen. Bitte nehmen Sie hierzu mitPure Water for Generations e.V. Kontakt auf.

Weiterführende Informationen finden Sie hier:
www.pure-water-for-generations.com
www.sup-muenchen-schwarzesmeer.de
www.facebook.com/pwfgmunich/
www.instagram.com/pure.water.for.generations.e.v/

Das Filmplakat und die Einladung können Sie hier herunterladen.

Kontakte:
Pascal Rösler(Vorstand Pure Water for Generations e.V.), pascal@pwfg.blue, +49 / (0)151 152 09 057
Christof Michl(Vorstand Pure Water for Generations e.V.), christof@pwfg.blue, +49 / (0)176 634 21 737

PR und Kommunikation

Kontakt
Klartext PR
Alexander Görbing
Jesuitengasse 2 2
86152 Augsburg
01605560471
alexander@goerbing-klartextpr.de
http://www.pure-water-for-generations.com

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TBA21-Academy kuratiert hochkarätige Konferenz zum Schutz der Ozeane im Bonner Kunstmuseum

Zur COP 23, am 10.11.2017 – ganztägig: Open Ocean Space X COP23

TBA21-Academy kuratiert hochkarätige Konferenz zum Schutz der Ozeane im Bonner Kunstmuseum

TBA21-Academy – „Open Ocean Space X COP23“ Motiv (Bildquelle: TBA21-Academy)

Die vom 06.-17. November stattfindende COP 23 in Bonn steht im Zeichen der Implementierung des Paris Abkommens von 2015, der Umsetzung der Klimaziele. Zur speziellen Thematik der Ozeane kuratiert die TBA21-Academy unter der Leitung von Francesca von Habsburg die ganztägige Konferenz „Open Ocean Space X COP23“. Das Tagesprogramm verbindet Wissenstransfer und Dialog unter Mitwirkung hochkarätiger Vertreter aus Wissenschaft, Naturschutz und Kunst mit intensiven Workshops ergänzt um Filmvorträge und Musikdarbietungen. „Open Ocean Space X COP23“ der Thyssen-Bornemisza Art Contemporary Academy findet am 10.11.2017 im Auditorium des Bonner Kunstmuseums statt. Weitere Informationen unter www.openoceanspacexcop23.org

Francesca von Habsburg, Gründerin und Vorsitzende von Thyssen-Bornemisza Art Contemporary: „Es ist zwingender denn je, die Errungenschaften in Wissenschaft und Forschung offen zu teilen, um einen ganzheitlichen Ansatz für die Menschheit im Umgang mit dem Klimawandel zu definieren“. Im Einsatz für den Erhalt der Weltmeere zeigt „Open Ocean Space X COP23“ exemplarisch auf, wie ein interdisziplinärer Wissensaustausch neue Ansätze entstehen lassen kann.

Francesca von Habsburg startet die Konferenz mit Einblicken in ihre eigene Umweltschutz-Historie und wie Kunst dazu beiträgt, die Belastung der Weltmeere in aller Offenheit zu erkennen. Im Anschluss folgen Vorträge und Filmsequenzen zum Thema „Erschaffung einer Bewegung vom Einzelnen zur Organisation“. Hierbei wird untersucht, wie beispielhaftes Engagement weltweite Bewegungen beeinflusst und wie globale Kampagnen lokale Gegebenheiten besser berücksichtigen. Dazu referieren der renommierte Künstler Armin Linke, die Sozialunternehmerin und Gründerin von Loving Islands Litia Kirwin, das Oberhaupt der Provinz Totoya Roko Sau (Fiji), außerdem die junge Klimaaktivistin Yugratna Srivastava und der Jugendbotschafter der Alligator Head Foundation J. Wayne.

Weiterer Schwerpunkt von „Open Ocean Space X COP23“ bildet der Kontext: „Ist Naturschutz eine neue Form des Kolonialismus?“. Dabei wird kritisch hinterfragt, inwieweit sich Umweltpolitik auf sensible Ökosysteme auswirkt – insbesondere dabei auf die Lebensräume von Kolonialismus geprägter indigener Völker. Den Abschluss macht „Die Möglichkeiten einer Insel“, eine Auswahl an Kunstfilmen, die Ursache, Ausdehnung und Wirkung von planetarer Zerstörung zeigen. Betrachtet werden dabei insbesondere Öl und Wasser als physisch, wirtschaftlich und sozial verbindende wie auch trennende Kräfte.

Veranstaltungsort: Kunstmuseum Bonn (Auditorium), Friedrich-Ebert-Allee 2, D-53113 Bonn
Datum: Freitag, 10.11.2017
Dauer: 10:30 – 17:00 Uhr

Teilnehmer „Open Ocean Space X COP23“:
Teilnehmer und Vortragende sind unter anderem Thyssen Bornemisza Art Contemporary (TBA21) Gründerin and Executive Producer Francesca von Habsburg; TBA21-Academy Director Markus Reymann; Yugratna Srivastava (Pant-for-the-Planet, COY13); Paramount Chief of the Lau Islands, Chief Roko Sau; der Künstler Armin Linke; Alligator Head Foundation Chair Dee Kyne; Alligator Head Foundation Youth Ambassador Wayne J; Loving Islands Founder Litia Kirwin; ARTPORT_making waves Gründerin und Executive Director Anne-Marie Melster; Filmemacherin Lisa Rave.

Open Ocean Space X COP 23 wurde in Zusammenarbeit mit Anne-Marie Melster von ARTPORT_making waves entwickelt und ist offizieller Klimapartner der UNFCCC, der fidschianischen Präsidentschaft der COP23, des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und der Stadt Bonn.

Die von Francesca von Habsburg gegründete TBA21-Academy führt Künstler, Wissenschaftler und Vordenker auf Expeditionen kollaborativer Entdeckungen. Mission ist es, ein tieferes Verständnis des Ozeans aus der Perspektive der Kunst zu fördern und kreative Lösungen für seine dringendsten Probleme zu schaffen. Die hochseetaugliche Akademie beauftragt interdisziplinäre Forschung, die das Engagement katalysiert, neues Wissen und künstlerische Produktion anzuregen. Das 2011 gegründete Nonprofit-Programm basiert auf dem Glauben an die Macht der Interdisziplinarität und an die Fähigkeit der Künste als Basis für Kommunikation, Veränderung und Handeln.

Kontakt
Thyssen-Bornemisza Art Contemporary Privatstiftung
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Köstlergasse 1
1060 Wien
+43 1 513 98 56-0
media@tba21.org
http://www.tba21.org

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Maleika – Filmpremiere in Berlin: Ab 12. Oktober 2017 in den Kinos

Maleika - Filmpremiere in Berlin: Ab 12. Oktober 2017 in den Kinos

Filmplakat Maleika / Filmpremiere in Berlin

Am 4.Oktober feierte „Maleika“ eine großartige Weltpremiere in Berlin. Ab 12. Oktober erobert die schöne Dame mit ihrer berührenden Geschichte das deutsche Kino.

Sonst liegt da ein roter Teppich. Doch diesmal gingen Stars wie Andrea Sawatzki, Jürgen von der Lippe, Maike von Bremen und viele mehr über einen Gepardenteppich in den legendären Zoopalast. Ganz nebenbei hat Maleika auch ihren eigenen Jeep im Gepardendesign mitgebracht.

„Sie ist eine unglaubliche Frau“, strahlte Matto Barfuss, der Regisseur und Produzent des epischen Kinofilms. 4 Jahre war er mit Maleika in den Weiten der afrikanischen Steppen unterwegs. Matto Barfuss machte schon von sich reden, als er über viele Monate als akzeptiertes Familienmitglied unter Geparden lebte. Deshalb heißt er auch der Gepardenmann.

„Doch diese Maleika gab mir die schönste Geschichte, die die Natur je erzählte. Hätte ich ein Drehbuch geschrieben, ich hätte es nicht schöner und dramatischer schreiben können!“, ruft Matto den 800 Gästen zu.
Und dann beginnt sie – ihre Leinwandgeschichte: Ein bildgewaltiges Abenteuer zieht die Zuschauer in den Bann. Barfuss beweist, dass man auch in der Natur packende Spielfilme produzieren kann. Maleika, die Mutter von 6 Babys gibt nie auf. Sie kämpft, sie muss loslassen, doch am Ende meistert sie die größten Dramen. Sie ist eine Heldin, die ihre Geschichte zu einem rührenden „Happy End“ dreht. Es fließen auch Tränen, aber am Ende gibt es tosenden Applaus und Standing Ovations .

Das Publikum ist sich einig. Wir leben in einer so behüteten Welt. Diese Maleika kann sich nicht auf fremde Hilfe verlassen. Ihr Motto beeindruckt tief: „Egal, was auf dieser Welt passiert, es gibt keinen vernünftigen Grund aufzugeben.“

Maleika wird ab 12.Oktober in über 200 Kinos in Deutschland gespielt. Die Kinos sind auf der Homepage www.maleika.eu zu finden.

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Kontakt
Maleika Film
Matto Barfuss
Achertalstr. 13
77866 Rheinau
07844-911456
mail@matto-barfuss.de
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Die Natur immer im Blick

Erstes Schlauchwehr im Spreewald

Die Natur immer im Blick

Erstes Schlauchwehr im Spreewald. (Bildquelle: OPTERRA/Sven-Erik Tornow)

Nur knapp eine Autostunde von Berlin entfernt befindet sich mit dem Spreewald eine in Mitteleuropa einzigartige Landschaft. Nach der letzten Eiszeit teilte sich hier die Spree in ein fein gegliedertes Netz von sogenannten Fließen. Die zahlreichen Wasserläufe schlängelten sich einst durch dichten Urwald. Durch Kultivierung entstand im Laufe der Jahrhunderte ein Mosaik aus kleinen Wiesen, Äckern, Wäldern und dem rund 1575 km langen Geflecht der Fließe.

Auen- und Moorlandschaft
Bis heute ist der Spreewald eine vom Menschen geprägte und dennoch weitgehend naturnahe Auen- und Moorlandschaft. Sie bietet einer reichen Tier- und Pflanzenwelt einen außergewöhnlichen Lebensraum. Hier leben Arten, die andernorts bedroht oder bereits ausgestorben sind. 1990 wurde der Spreewald zum Biosphärenreservat erklärt, um diese Landschaft zu schützen und zu bewahren. 1991 erhielt es den UNESCO-Status.

Großflächiges Wassersystem
Um diese einmalige Niederungslandschaft mit ihren fein strukturierten Fließgewässersystemen, artenreichen Feuchtwiesen und Niederungswäldern zu schützen und zu pflegen, ist vor allem die Wasserbewirtschaftung gefragt. Denn das Wassersystem mit hohen Grundwasserständen und periodischen Überstauungen in bestimmten Teilgebieten bildet die Grundlage zur Erhaltung der Lebensräume der für den Spreewald typischen Tiere und Pflanzen. Gleichzeitig sind die Nutzungsinteressen der ortsansässigen Bevölkerung angemessen zu berücksichtigen. Und natürlich muss der Hochwasserschutz für die Siedlungsbereiche und die Nutzflächen gewährleistet werden.

Zukunftsfähige Wasserwirtschaft
Gleich zwei regionale Wasser- und Bodenverbände sorgen im etwa 475 Quadratkilometer umfassenden Spreewald für eine zukunftsfähige Wasserwirtschaft. Mitglieder dieser Wasser- und Bodenverbände sind Landwirte, Grundeigentümer und Gemeinden im Verbandsgebiet. „Zu den Aufgaben der Verbände zählen neben der Gewässerunterhaltung und -pflege unter anderem der Bau und die Unterhaltung von Anlagen in und an Gewässern wie Schleusen, Wehre, Durchlässen, Schächten, Dükern, usw.“, erläutert Ingolf Burisch vom Wasser- und Bodenverband „Oberland Calau“ mit Sitz in Vetschau.

Erfahrungen sammeln
Sein Verband ist auch der Bauherr des ersten Schlauchwehres im Spreewald. Das von 2015 bis 2017 erneuerte Wehr im Nordumfluter bei Byhleguhre gehört zu den mehr als 200 Wehren, die durch diesen Verband unterhalten werden. „Im Rahmen der regelmäßigen Bauwerksinspektion wurden starke Schädigungen des Bauwerkkörpers und der Ausrüstungsteile festgestellt“, schildert Ingolf Burisch den Ablauf. „Und so stand das vorhandene Wehrbauwerk aus den 1970er Jahren mit drei sechs Meter breiten Wehrfeldern und Doppelschützen zur Erneuerung an.“ Aufgrund der Lage und der Funktion und nicht zuletzt der Investitionssumme entschied man sich, anstelle eines „klassischen“ Wehrs mit beweglichen Verschlüssen als Ersatzbauwerk ein Schlauchwehr mit zwei Wehrfeldern mit jeweils neun Metern Breite in zwei Bauabschnitten zu errichten.

Vielzahl an Vorteilen
Im Gegensatz zur klassischen Bauweise von Wehren mit beweglichen Verschlüssen bietet ein Schlauchwehr eine Vielzahl von Vorteilen. So stellt der flexible Wehrkörper keine Behinderung für Treibgut und Eis dar. Zudem ist der Staupegel stufenlos regulierbar. Durch den Verzicht auf mechanische Wehrteile besteht keinerlei Korrosionsgefahr. Auch ist der Betrieb umweltfreundlicher, da keine Schmiermittel benötigt werden. Insgesamt sind bei einem Schlauchwehr der Wartungsaufwand und die Gefahr der unsachgemäßen Betätigung bzw. der Beschädigung der mechanischen Wehrteile durch Fremde geringer.

Funktionsweise eines Schlauchwehrs
Darüber hinaus überzeugt ein Schlauchwehr durch die „Einfachheit“ seiner Konstruktion. Im Wasserbauwerk wird eine spezielle Gummimembran in Schlauchform auf der betonierten Wehrplatte und an den seitlichen Wehrwangen montiert. Befüllt wird der Schlauch mit Wasser nach dem Prinzip der kommunizierenden Gefäße. Hierzu werden in einem Füllschacht, der mit dem Schlauch verbunden ist, durch Überpumpen oder Ablassen bestimmte Wasserstände eingestellt. Die Befestigung des Schlauches auf dem Bauwerk erfolgt durch spezielle Klemmschienen. Aufgrund des Befüllens des Schlauches kommt es zu einer Volumenzunahme, die Schlauchkrone wird angehoben und behindert den Wasserdurchfluss. Dadurch erhöht sich der Pegel des Oberwassers. Im unbefülltem Zustand faltet sich der Schlauch zusammen und kann fast flach auf der Wehrsohle abgelegt werden. Im Hochwasserfall kann so der maximale Abfluss gewährleistet und Schäden am Wehr vermieden werden.

Die Gummimembran besteht im Allgemeinen aus einer Elastomerbahn mit einer oder mehreren Gewebeeinlagen aus Polyester oder Polyamid, die als Festigkeitsträger dienen. In der Vergangenheit wurden Verschnitte aus Natur- und Synthetikkautschuk (NR und SBR), Chloroprenkautschuk (CR) oder Ethylen-Propylen-Dien-Polymere (EPDM) verwendet.

Großer Planungsvorlauf
Bevor jedoch der erste Schlauch in einem Wehr im Spreewald montiert werden konnte, waren umfangreiche Planungen und Vorbereitungen notwendig. Hiermit beauftragte der Wasser- und Bodenverband „Oberland Calau“ die Planungsgemeinschaft Tief- und Wasserbau GmbH aus Dresden. Nach der Erteilung der Baugenehmigung und der öffentlichen Ausschreibung wurden die gesamten Bauarbeiten durch die Gruppe Wasser- und Spezialtiefbau der Strabag AG in Lübben ausgeführt.

Mit Rücksicht auf Fauna und Flora
Da die Bauarbeiten direkt am und im Wasser auszuführen waren, galt es zunächst durch einen entsprechenden Verbau für eine „trockene“ Baustelle zu sorgen. Um den Wasserfluss im Nordumfluter nicht zu behindern, ragte der erste Bauabschnitt knapp bis zur Mitte des Wasserstroms. Neben der sehr komplexen Wasserhaltung der Baustelle waren auch noch zahlreiche Auflagen seitens des Umwelt- und Naturschutzes zu berücksichtigen. Besondere Rücksicht erforderte die gesamte Sohle und Uferregion des Gewässers sowie die dort ansässige Fauna und Flora. Nach der Trockenlegung des Nordumfluters wurden z. B. alle Muscheln auf dem Grund aufgesammelt und artgerecht umgesiedelt.

Zusätzliche Regelungen
Gemäß den aktuellen Vorgaben sind im Spreewald Ersatzneubauten von Wehren immer mit Fischaufstiegsanlagen zu erstellen. Daraus ergab sich für den Ersatzneubau Wehr III „Halko“ eine über die gesamte Strombreite verlaufende Wehrplatte mit drei Wehrpfeilern und einer links angeordneten Fischaufstiegsanlage in Schlitzpassbauweise. Wehrplatte, -pfeiler und Fischaufstiegsanlage wurden komplett aus Beton gefertigt. Für diese Baumaßnahme gelten neben den normativen Vorgaben zudem die Regelungen der ZTV-W LB 215. Diese schreiben vor, dass massive Bauteile von Wasserbauwerken der Expositionsklasse XF3 zwingend mit LP-Beton (Luftporen-Beton) herzustellen sind, um die Frostbeständigkeit zu gewährleisten. Gleichzeitig soll der Zementanteil im Beton möglichst gering sein und der eingesetzte Zement mit geringer Hydrationswärme abbinden, um eine Rissbildung weitgehend zu vermeiden.

Passender Zement
Für die erfahrenden Spezialisten der Strabag AG eine interessante Herausforderung. Gemeinsam mit dem Frischbetonlieferanten Kann Beton Lausitz GmbH konnte der für die Betonierung der Wehrplatte sowie der Wehrpfeiler und Fischaufstiegsanlage notwendige Beton in geforderter Qualität eingebaut werden. Zur Mischung des LP-Betons kam der Spezialzement OPTABLUE® der OPTERRA Zement GmbH, Werk Karsdorf, zum Einsatz. Seine besondere, abgestimmte Zusammensetzung von Portlandzementklinker und Hüttensand ermöglicht eine gute Frühfestigkeit bei gleichzeitig niedriger Hydratationswärmeentwicklung (LH=LowHeat). Da zudem eine wesentliche Quote des Klinkeranteils bei OPTABLUE® durch hochwertigen Hüttensand ersetzt wird, bewirkt der Spezialzement durch eine gute Nacherhärtung zugleich eine hohe Dichtigkeit und Dauerhaftigkeit des erhärteten Betons.

Bauablaufbedingte Inbetriebnahme
Im ersten Bauabschnitt wurden die Fischaufstiegsanlage, ein erster Teil der Wehrplatte sowie zwei Wehrpfeiler betoniert. Zudem erstellten die Wasserbauspezialisten die Steuerungszentrale und verlegten die Versorgungsleitungen für den Betrieb des Schlauchwehrs. Nach der Betonage und dem Ausschalen der Bauteile konnte im ersten Feld des Wehrs der Schlauch montiert werden. Danach wurde dieser Teil des Schlauchwehrs geflutet und mit dem Verbau für den zweiten Bauabschnitt begonnen. Mit der Fertigung der restlichen Sohlplatte sowie des dritten Wehrpfeilers und dem Anschluss an das gegenüberliegende Ufer waren die Betonarbeiten beim Neubau abgeschlossen und der zweite Schlauch konnte montiert und in Betrieb genommen werden. Abschließend wurde das „alte“ vorhandene Wehr noch zurückgebaut. Zur Entfernung der Armierung im Gründungsbereich des alten Wehres tauchten Berufstaucher zum Grund des Nordumfluters und brannten die Eisen ab.

Im Frühjahr 2017 konnte das erste Schlauchwehr im Spreewald komplett an den Wasser- und Bodenverband „Oberland Calau“ zum normalen Betrieb übergeben werden. „Die während des laufenden Betriebes gesammelten Erfahrungen und Daten sollen für den möglichen Bau weiterer Schlauchwehre ausgewertet werden. Vermutlich wird es nicht das letzte Schlauchwehr sein, das im Biosphärenreservat Spreewald erbaut wird“, resümiert Ingolf Burisch.

OPTERRA ist ein Tochterunternehmen des weltweit agierenden CRH-Konzerns. Mit einer jährlichen Produktionskapazität von 3,5 Millionen Tonnen Zement gehört OPTERRA zu den führenden Zementherstellern Deutschlands. In den Werken Karsdorf bei Leipzig, Wössingen bei Karlsruhe, Sötenich bei Köln und Neufahrn in Niederbayern sind 380 Mitarbeiter tätig. Sie sichern eine starke Position im Süden, Osten und Westen des Landes. Moderne Technik und fachliche Kompetenz setzen Maßstäbe bei der Qualität der mehr als 40 angebotenen Zementsorten. Daneben bietet OPTERRA umfangreiche Services rund um die Themen Anwendungsberatung, Vertrieb, Qualität und Logistik.

Kontakt
OPTERRA GmbH
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„Summende Untermieter“ – Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice

Was tun gegen Wespennester am Haus?

"Summende Untermieter" - Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice

Viele der fliegenden Mitbewohner stehen unter Artenschutz.
Quelle: ERGO Group

Der Sommer bringt nicht nur lauschige Grillabende, große Eisbecher und entspannte Tage am Badesee. Auch Wespen haben Saison: In den Monaten Juli und August sind die stachelbewehrten Insekten besonders aktiv, denn sie suchen Nahrung für ihre Artgenossen. Richtig unangenehm wird es, wenn ein Volk sein Nest unter das Dach oder in eine Mauerspalte des eigenen Hauses gebaut hat. Speziell für Kinder und Allergiker können solche „Untermieter“ unter Umständen lebensbedrohlich sein. Aber: Die Insekten stehen unter Artenschutz und dürfen nicht einfach beseitigt werden. Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), informiert, was Betroffene tun können.

Wespen stehen unter Naturschutz

Als wildlebende Tiere stehen Wespen unter Naturschutz. „Es ist verboten, sie ohne triftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten“, sagt Michaela Rassat, Juristin des D.A.S. Leistungsservice, mit Verweis auf Paragraph 39 Abs. 1 Nr. 1 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG). Einige Wespenarten sind – wie auch Wildbienen und Hornissen – zudem noch besonders geschützt. An sich sind diese Insekten ja auch harmlos und stechen nur, wenn sie sich angegriffen fühlen. Doch was tun, wenn die Tiere ihr Nest in der Fassade oder unter dem Dach des eigenen Hauses gebaut haben?

Nest entdeckt: Erst prüfen, dann handeln

Wespen bauen ihre Nester gerne in dunklen Hohlräumen an Gebäuden. Wer hier ein Nest entdeckt, darf es nicht einfach entfernen oder das darin lebende Volk beispielsweise durch Gift töten. Es würde nach dem Bundesnaturschutzgesetz ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro drohen, bei besonders geschützten Arten bis zu 50.000 Euro. „Empfinden Bewohner ein Nest als Bedrohung, sollten sie zunächst einen Fachmann zu Rate ziehen“, empfiehlt daher die D.A.S. Expertin. Der richtige Ansprechpartner ist die Naturschutzbehörde des Landkreises oder der Stadt. Eine Genehmigung, das Nest zu entfernen oder die Wespen zu töten, erteilt der Fachmann der Behörde nur, wenn das Volk eine unmittelbare Bedrohung darstellt – etwa, weil ein Allergiker im Haus wohnt oder sich das Nest zum Beispiel im Rollladenkasten des Kinder- oder Schlafzimmerfensters befindet. „Handelt es sich bei den unerwünschten „Untermietern“ um die als besonders aggressiv geltende Deutsche Wespe oder die Gemeine Wespe, ist die Chance auf eine Genehmigung gut“, so die Rechtsexpertin der D.A.S.

Wespennest entfernen – wie geht das?

Ist die Beseitigung des Nests genehmigt, können sich die Betroffenen an einen Schädlingsbekämpfer wenden. Die Feuerwehr ist nur in besonderen Notfällen gefragt. Oft werden die Tiere getötet, in manchen Fällen bietet sich aber auch eine Umsiedlung des Nestes an – diese kann sogar preisgünstiger sein als der Kammerjäger. Auskunft über qualifizierte Experten erteilt die örtliche Naturschutzbehörde. Die Betroffenen können zudem überlegen, ob sie einen ökologisch arbeitenden Schädlingsbekämpfer beauftragen möchten, erkennbar am Berufsverbandsiegel des vFöS ( www.vfoes.de), dem Verein zur Förderung der ökologischen Schädlingsbekämpfung. Sie achten auf einen möglichst geringen Einsatz von Gefahrstoffen. Denn Insektizide sind in vielen Fällen auch für Menschen giftig.

Wenn das Nest bleiben muss …

Falls die Behörde keine Genehmigung für das Entfernen oder Umsiedeln des Nests erteilt, gilt: Möglichst einen Mindestabstand von sechs Metern zum Nest einhalten. So fühlen sich die Tiere in ihrer Flugbahn nicht gestört. Auf keinen Fall die Einfluglöcher zukleben! Denn dann suchen sich die Wespen einen neuen Ausgang. Hilfreich kann es sein, vor das Nest einen feinmaschigen Vorhang zu hängen. Er verhindert, dass die Insekten um das Nest herumschwärmen. Allerdings muss ein passendes Einflug- beziehungsweise Ausflugloch frei bleiben. Bei einem Erdwespennest kann eine Rohrkonstruktion helfen, das Einflugloch so zu verschieben, dass es aus dem stark frequentierten Gartenbereich wegführt. Doch Vorsicht: Die Tiere reagieren nervös, wenn sich Menschen ihrem Nest nähern! Daher empfiehlt die D.A.S. Expertin, sich beim Einrichten dieser Schutzmaßnahmen von einem Fachmann der Naturschutzbehörde unterstützen zu lassen. Grundsätzlich gilt: Wespen bewohnen ihre Nester nur ein Jahr lang. Da die Tiere im Winter sterben, können Hausbewohner das Nest danach ohne Gefahr selbst entfernen. Anschließend ist es wichtig, den Nistbereich zu reinigen und so Gerüche zu beseitigen. Denn die Wespen der nächsten Saison bevorzugen Plätze, an denen es nach ihren Artgenossen riecht.

Nestbau im nächsten Jahr verhindern

Neben der gründlichen Reinigung des alten Nistplatzes sollten Bewohner ihr Haus nach weiteren potenziellen Nistplätzen absuchen. Wespen bevorzugen trockene, dunkle und windgeschützte Hohlräume, wie beispielsweise einen Rollladenkasten. Erdwespen lassen sich gerne in alten Baumstämmen oder leeren Erdbauten von Mäusen nieder. Die D.A.S. Expertin empfiehlt, die Schlupflöcher vor Beginn der Insektensaison beispielsweise mit einem Fliegengitter zu verschließen. Das lässt sich problemlos anbringen und wieder leicht entfernen. Da Insekten Holz für ihren Nestbau verwenden, sollten Holzteile am Haus wie Fenster, Verkleidungen oder Trennwände mit umweltfreundlichen Farben und Lacken geschützt sein.
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Engagement für Natur und Umwelt – Mitanpacken & Mitmachen

Freiwilligenjobs und Praktika Weltweit

Engagement für Natur und Umwelt - Mitanpacken & Mitmachen

Gemeinsam Umweltprobleme lösen

Interesse an dringenden Fragen unserer Zeit und Wille zu Engagement im Umwelt- und Naturschutz? Gleichzeitig auch Lust auf die etwas anderen, aber sinnvollen Ferien mit Geleichgesinnten?
Viele junge Leute, aber nicht nur die, würden sich gerne in ihrem Urlaub oder in ihrer Freizeit bei Umweltthemen engagieren und tatkräftigen Umweltschutz betreiben.
Trockenmauern aufschichten im schottischen Hochland, Wale beobachten am Pazifik, Führungen begleiten durch die Nationalparks an der deutsch-tschechischen Grenze, in Australien den Schutz der Regenwälder koordinieren. Oder auch mal zu einem Jahr Pause und zur Mitarbeit auf Biohöfen rund um den Globus? Vielfältig sind die Möglichkeiten, für ein paar Wochen, ein paar Monate, Vielleicht sogar für ein, zwei Jahre seine Kräfte in den Dienst von Natur und Umwelt zu stellen.

Wer das sucht, dem weist ein neues Buch mit einer Fülle von Adressen den Weg zu Einsätzen in Europa, aber auch auf der ganzen Welt.
Doch nur wenige kennen Mittel und Wege, um in den Genuss dieser Erlebnisse zu kommen. Bei den wenigen bekannten Stellen häufen sich die Anfragen – die entscheidenden Tipps verbreiten sich von Mund zu Mund. Wer sich nicht in der Ökoszene auskennt, guckt allzu oft in die Röhre. Angesprochen werden Vorbereitung und Finanzierung sowie ganz unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten von Bürojobs über solche in Wildreservaten in Uganda oder im Regenwald in Vietnam bis zur Vogelbeobachtung in Schutzgebieten oder der Anlage von Wanderwegen in Nationalparks. Auch Freiwilligendienste lassen sich im Umwelt- und Naturschutz ableisten.

Das Buch Engagement für Natur und Umwelt, Freiwilligenjobs & Praktika Weltweit ist im interconnections-Verlag erschienen und dort wie auch im gesamten Buchhandel erhältlich.

Verlag. Gründung 1984.

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Touren für den Naturschutz bei NaTourPur

Touren für den Naturschutz bei NaTourPur

Seeadler (Bildquelle: Seeadler © wildlifephoto-demmel-Fotolia)

Natur zum Entdecken und Staunen präsentiert NaTourPur, das Portal für Naturerlebnisse. 300 Naturführungen laden auch in diesem Jahr wieder zu spannenden Naturerlebnissen für alle Sinne ein und leisten damit zugleich einen wertvollen Beitrag zum Natur- und Umweltschutz.

Da erforschen Kinder auf einer „Becherlupen-Safari“ die Natur im Kleinen, Familien lauschen dem Heulen von Wölfen in einer Vollmondnacht und eine Gruppe von Naturliebhabern sieht gebannt zu, wie tausende Kraniche laut trompetend zu ihren Schlafgewässern auffliegen.
Gerade in Begleitung eines erfahrenen Guides werden solche Aktivitäten zu einem ganz besonderen Erlebnis. Denn meist öffnet einem erst der geschulte Expertenblick Augen und Ohren für die ganze Vielfalt, Schönheit aber auch die Verletzlichkeit der Natur. Woran man früher achtlos vorüberging, wird jetzt auf einmal bedeutungsvoll. „Man sieht nur, was man weiß“, erkannte schon Goethe. Und mit dem neu gewonnenen Wissen wächst dann auch die Wertschätzung für die Natur und für Anliegen des Natur- und Umweltschutzes.

Das dachte sich auch Michael Althaus, als er vor über zwei Jahren NaTourPur, eine Website für Naturführungen und Naturreisen gründete:
„Mit NaTourPur möchte ich Naturführungen im Internet leichter auffindbar machen und so einem größeren Kreis von Interessierten erschließen. Ergänzen sich während einer Führung authentische Naturerlebnisse und die Aufklärung über Tiere, Pflanzen und ihre Lebensräume, dann tut man damit auch etwas zur Förderung des Naturschutzgedankens. Man schätzt eben nur das, was man kennt und man schützt nur, was man zu schätzen gelernt hat. Für Naturführungen spricht auch, dass es sich dabei – anders als bei vielen Unternehmungen auf „eigene Faust“ – um eine besonders sanfte Form des Tourismus handelt, mit der Störungen und Schäden in den empfindlichen Biotopen weitgehend vermieden werden.“

Die Besucher*innen der Website finden bei NaTourPur geführte Naturerlebnisse jedweder Art, unabhängig davon wer sie anbietet oder wo sie stattfinden. Ein Auswahlmenü und Suchassistenten helfen dabei, die Angebote nach eigenen Interessen, Zeiten oder Regionen zu filtern. Manche „NaTouren“ können sogar gleich auf dem Portal gebucht werden.
Themenschwerpunkte bei NaTourPur sind ornithologische Exkursionen, Rangerführungen in den 28 Großschutzgebieten Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns, Angebote der Umweltpädagogik und Naturreisen in die letzten Wildnisgebiete Europas.
Besonders beliebt bei Naturliebhabern sind Birdingtouren ins Reich der Singvögel, Fledermausführungen, Storchen- und Kranichtouren, Führungen zur Hirschbrunft und naturkundliche Exkursionen in die Lebensräume seltener Tiere und Pflanzen.

NaTourPur, das Portal für Naturerlebnisse, präsentiert Naturführungen, Naturreisen und Angebote der Umweltbildung in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin.

Zum Angebotsspektrum von NaTourPur zählen:
– Tierbeobachtungen
– ornithologische Führungen
– Wildnisabenteuer
– Naturaktivitäten für die ganze Familie
– Naturerlebnisse für die Gesundheit
– Künstlerische Aktivitäten in der Natur
– Angebote der Umweltbildung
– Informationen rund um das Thema „Natur erleben“.

Mit seinen Aktivitäten fördert NaTourPur die Entwicklung eines sanften Tourismus und das Verständnis für Ökologie und Umweltschutz.

Kontakt
NaTourPur
Michael Althaus
Heimstraße 8
10965 Berlin
030-69517735
info@natourpur.com
http://www.natourpur.com

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Tag des Baumes: BaumSparer pflanzen über 9,5 Millionen Bäume

Tag des Baumes: BaumSparer pflanzen über 9,5 Millionen Bäume

ForestFinance-Baumschule in Panama

Zum Tag des Baumes zieht ForestFinance Bilanz: In den letzten 22 Jahren wurden für 18.000 BaumSparer mehr als 9,5 Millionen Bäume auf einer Fläche von über 7.250 Hektar neu gepflanzt. Mehr als 2.000 Hektar hat das Bonner Unternehmen zusätzlich als Schutzgebiet ausgewiesen, darunter auch Mangroven-Wälder in Panama. „Das ist ein wirklich beeindruckendes Ergebnis. Und es bestätigt uns darin, dass unser Weg, Ökologie und nachhaltiges Wirtschaften zu verbinden, der richtige ist“, so ForestFinance-Geschäftsführerin Christiane Pindur.

Das Unternehmen startet daher am heutigen Tag die Baum-Aktionswoche: Investoren erhalten in diesem Zeitraum einen Rabatt von 5 % auf jeden BaumSparVertrag. Mit ihrem Investment, können noch mehr Bäume gepflanzt werden – BaumSparer schaffen auf diese Weise langfristig neuen Wald und tragen aktiv zum Natur- und Klimaschutz bei.

Baum für Baum die Zukunft gestalten

Mit dem BaumSparVertrag investieren Kunden in die ökologische Wiederaufforstung von Brach- und Weideflächen in Panama. ForestFinance verwendet dafür überwiegend verschiedene einheimische Baumarten und pflegt die Bäume 25 Jahre lang. Auf diese Weise entstehen nach und nach biodiverse Mischwälder, die zahlreiche positive Effekte für Umwelt und Klima haben und zudem Arbeitsplätze in den ländlichen Regionen Panamas schaffen. Im gleichen Zuge wachsen auf diesen Flächen hochwertige Edelholzbäume, die später selektiv geerntet und vermarket werden – da hierbei kein Kahlschlag betrieben wird, bleibt der Wald auch nach dem Investment der BaumSparer bestehen. „So schaffen wir Wälder, von denen alle profitieren: die Menschen vor Ort, die Umwelt und natürlich die Investoren. Wir sind stolz auf das bisher Erreichte und freuen uns auf eine nachhaltige Zukunft mit vielen weiteren BaumSparern“, kommentiert Christiane Pindur.

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Hinweis:
Der Erwerb dieser Vermögensanlagen ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.
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Mehr Informationen unter www.baumsparvertrag.de und www.forestfinance.de

Über ForestFinance:

Die ForestFinance Gruppe ist seit über zwei Jahrzehnten wegweisend aktiv in der Entwicklung nachhaltiger Forst- und Agroforstinvestments, die eine Rendite mit ökologischen und sozialen Effekten verbinden. Langfristiges Ziel ist dabei die Schaffung neuer tropischer Mischwälder. Bei allen ihren Unternehmensaktivitäten orientiert sich die ForestFinance Gruppe an den Grundsätzen der Nachhaltigkeit und achtet darauf, dass soziale, ökonomische und ökologische Ziele gleichberechtigt nebeneinander stehen und zusammenwirken. Neben Mischforsten pflanzt und bewirtschaftet die Gruppe Kakao-Agroforstsysteme in Panama und seit Mitte 2012 auch in Peru.

Die ForestFinance Gruppe verwaltet mittlerweile mehr als 17.500 Hektar Fläche in Panama, Vietnam, Kolumbien und Peru. Mit rund 18.000 Kunden und mehr als 20 Jahren Erfahrung ist die Gruppe einer der führenden Anbieter von Walddirektinvestments in Europa und hat bereits mehrfach Erträge aus eigenen Forsten an ihre Investoren ausgezahlt.

Bei den Produkten von ForestFinance handelt es sich nicht um Einlagengeschäfte. D.h. eine Einlagensicherung, wie sie für Bankguthaben besteht, existiert nicht.

Kontakt
ForestFinance
Julia Kroll
Eifelstraße 20
53119 Bonn
040-656 972 62
julia.kroll@forestfinance.de
http://www.forestfinance.de