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Einmalig in Deutschland: Ganz Schleswig-Holstein feiert das Naturgenussfestival!

Von Juli bis Oktober heißt es für alle Einheimischen und Gäste: Genusszeit, aber natürlich!

Einmalig in Deutschland: Ganz Schleswig-Holstein feiert das Naturgenussfestival!

Mit Rind (Bildquelle: Tourismusag. Schleswig-Holstein/ Ingo Wandmacher)

In Schleswig-Holstein und Hamburg leben nachweislich die glücklichsten Menschen. Vielleicht trägt das Naturgenussfestival, das in 2016 das elfte Mal veranstaltet wird, dazu bei! Wie das geht? Natürlich über den Genuss mit allen Sinnen!

Entdeckersinn im echten Norden
Alle Sinne werden mit Genuss gestreichelt. Von Juli bis Oktober finden in den Naturschutzgebieten, den Wilden Weiden, der Stiftung Naturschutz viele interessante Exkursionen statt. Partnerbetriebe wie z.B. der Bio-Westhof in Friedrichsgabekoog, de Melkburn aus Horst oder Braasch Rum aus Flensburg zeigen, wie nachhaltig, gut und lecker produziert werden kann.

Sinnlicher Geschmack mit der Natur
Der Geschmackssinn trifft beim Naturgenussfestival auf echte Werte. Von Flensburg bis Hamburg: Spitzen-Restaurants, die das Naturgenussmenü in dem Zeitraum anbieten, wertschätzen die Materialien, mit denen sie arbeiten. Das Besondere: In den Gerichten werden die Naturschutzrinder verarbeitet. Das ist für Naturschützer wie Gourmets ein besonderes Erlebnis.

Denn die Rinder verbringen ihr Leben als friedliche Landschaftspfleger ausschließlich auf den Wilden Weiden. Die Galloways, Heckrinder oder Scottish Highlands sind mit ihrer Herde unterwegs und sorgen dafür, dass sich dort wieder fast ausgestorbene Pflanzen erholen und die Landschaft zur wilden Natur wird. Ein friedliches Miteinander ist auf dem Stiftungsland gegeben. Wanderwege führen durch die Flächen und da wo es nötig ist, werden Zäune gesetzt. Allerdings sind z.B. die großen Galloways so friedlich, dass schon so manche Freundschaft entstanden ist!

Natur und Tiere werden zum Glückserlebnis
Glücklich sein fällt in der wilden Natur nicht schwer. Soviel Abwechslung und buntes Treiben, das entspannt und hilft beim Stressabbau. Genauso wie das Naturgenussmenü. Jedes Menü ist anders und individuell von den Gastronomen zusammengestellt. So bietet das Seeblick auf Amrum natürlich etwas anderes als das Restaurant Campfire in Ascheffel, der Bärenkrug in Molfsee oder das Engel in Hamburg. Aber eines haben alle gemeinsam: Im Mittelpunkt steht das Naturschutzrind. Und für die Vegetarier dann die wilden Kräuter und Gemüse!

Hinter dem Naturgenussfestival steht die Stiftung Naturschutz des Landes Schleswig-Holstein, die so allen Einheimischen und Gästen das Stiftungsland und den Sinn dahinter an’s Herz legen will! Mehr Informationen zum Festival unter www.naturgenussfestival.de

Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein sichert und entwickelt seit ihrer Gründung 1978 wertvolle Gebiete für heimische Tiere und Pflanzen. So bewahrt die Landesstiftung die Biologische Vielfalt und Schönheit der schleswig-holsteinischen Landschaft für nachfolgende Generationen. Das Stiftungsland – ein fast 34.600 Hektar großer Verbund stiftungseigener, wertvoller Naturflächen – ermöglicht es, die Nachhaltigkeit aller Natur- und Artenschutzprojekte zu garantieren und, wo immer möglich, auch für „Jedermann“ erlebbar zu machen. Mittel für ihre Projekte wirbt sie bei der EU, dem Bund, dem Land, den Kreisen und der Wirtschaft ein.

Kontakt
Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Silvia Janzen
Eschenbrook 4
24113 Molfsee
+49 151 54 65 90 75
+49 431 210 90 102
silvia.janzen@stiftungsland.de
http://www.stiftungsland.de

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Blaues Land in Weiß: Winter rund um Murnau

Romantische Pferdeschlittenfahrten und verschneite Wanderwege locken ab Dezember Besucher ins Blaue Land

Blaues Land in Weiß: Winter rund um Murnau

Josef Gramer mit seinem Pferdeschlitten.

Ein leichter Zungenschnalzer und Fuchs und Burli, die beiden 14-jährigen Haflinger, kommen in Wallung. Nach einem kurzen Rucken gleitet der Schlitten lautlos über den frisch gefallenen Schnee mit dem Ziel Murnauer Moos. Besonders im Winter lockt das größte zusammenhängende Moorgebiet des nördlichen Alpenvorlandes Besucher zu Erkundungstouren durch die beeindruckende Landschaft – gerne mit einem Hauch Romantik. Ein bis vier Stunden dauern die gemütlichen Schlittenfahrten quer durch das 23 Quadratkilometer große Naturschutzgebiet, bei der Kuscheldecken, Glühwein und Gebäck natürlich nicht fehlen. Von Dezember bis März bietet Josef Gramer die romantischen Touren im Zweier-, Vierer- oder Fünfergespann auf Anfrage an und richtet sich bezüglich Abfahrtszeit und Dauer ganz nach den Wünschen seiner Fahrgäste. Die einstündige Fahrt kostet für fünf Personen 70 Euro. Und wer vom Blauen Land einfach nicht genug bekommt, bucht eines der günstigen Winter-Arrangements. Zum Beispiel im Hotel Angerbräu für 150 Euro pro Person im Doppelzimmer. Inkludiert sind drei Übernachtungen, Begrüßungssekt, Wanderkarte mit Beratung zu den Touren sowie der Verleih von Wanderstöcken. www.dasblaueland.de

Das Zweiergespann wartet am Ramsachkirchel oder auch „Ähndl“, wie die Einheimischen die kleine barocke Kirche St. Georg am Rande des Murnauer Moos gerne nennen. Noch einen kurzen Blick in den Moos-Stadel mit seinen Info-Tafeln über Flora und Fauna gegenüber werfen und los geht die Schlittenrunde durch die verschneite Ebene. Fünf Leute finden bequem Platz, wenn Kinder dabei sind, sogar sieben. „Besonders beliebt sind die Fahrten, bei Anbeginn der Dämmerung“, sagt Josef Gramer, der besser als „Der Sepp“ in Murnau bekannt ist. Der 62-jährige bietet die Ausflüge auf Kufen seit 25 Jahren an und kennt die Moorlandschaft wie seinen eigenen Garten. „Im Fackelschein wirkt das Murnauer Moos besonders geheimnisvoll und ist die perfekte Kulisse für eine romantische Rundtour“. Und wenn die weiße Pracht auf einzelnen Teilstücken einmal nicht ausreichen sollte, ist dies für Josef Gramer kein Grund zur Sorge. Sein Schlitten ist im Handumdrehen umgewandelt, sodass er auf Rädern gemütlich zum nächsten Schneestück rollt.

Aber auch zu Fuß lässt sich das Blaue Land erkunden. Zahlreiche Wanderwege führen zu den schönsten Flecken der Region und bescheren Gästen herrliche Winteraussichten. Vom „Ähndl“ aus stapfen Wanderer westwärts, passieren ein verschneites Waldstück und erreichen nach einem minimalen Aufstieg den Panorama-Stadel, das auf 600 Metern über dem Meeresspiegel errichtet wurde und einen atemberaubenden Blick auf die Berggipfel am Horizont gewährt. Durch die Übersichtskarte vor Ort lassen sich kinderleicht von Ost nach West Jochberg, Herzogstand, Hohe Kiste und Hörnle ausmachen. Wieder zurück, kehren hungrige Ausflügler ins Gasthaus „Ähndl“ ein, in dem Spitzenkoch Thilo Bischoff seine Gäste mit herzhaften Schmankerl verwöhnt.

Über Das Blaue Land im Oberbayerischen Alpenvorland
Das Blaue Land erstreckt sich ca. 70 Kilometer südlich von München zwischen Staffelsee und Riegsee. Zentrum ist das Künstlerstädtchen Murnau, in dem sich Wassily Kandinsky und Gabriele Münter vor gut 100 Jahren niederließen. Gemeinsam mit Weggefährten revolutionierten sie von hier aus die Kunst. Die Expressionisten waren es übrigens auch, die sich so angetan zeigten vom wunderbaren Spiel der Farben und des Lichts, dass sie dem Fleckchen Erde den Titel „Blaues Land“ verliehen.

Weitere Informationen:
Tourismusgemeinschaft Das Blaue Land
c/o Tourist-Information Murnau
Kohlgruber Straße 1
82418 Murnau a. Staffelsee
Tel.: 08841/6141-0
Fax: 08841/6141-21
info@dasblaueland.de
www.dasblaueland.de
www.murnau.de

Murnau am Staffelsee gilt als Wiege des Expressionismus, denn hier fanden Wassily Kandinsky und Gabriele Münter einst ihre Wahlheimat und hoben mit Gleichgesinnten die Künstlervereinigung „Der blaue Reiter“ aus der Taufe. Das Münter-Haus und das Schloßmuseum bilden reizvolle Ziele für Kunst-Interessierte, während man beim Bummel durchs Städtchen so manches Motiv erkennt, das die Maler einst auf Leinwand bannten.

Firmenkontakt
Tourismusgemeinschaft Das Blaue Land c/o Tourist-Information Murnau
Alexandra Sichart
Kohlgruber Straße 1
82418 Murnau
08841/6141-0
sichart@murnau.de
http://www.dasblaueland.de

Pressekontakt
Kunz & Partner
Judith Kunz
Mühlfelderstr. 51
82211 Herrsching
08152/3958870
info@kunz-pr.com
http://www.kunz-pr.com

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Beispielhafte Tourismus-Initiative an der Ostsee gestartet:

Angeln Best-Partner

Angeln hat – allem vorweg – nichts mit dem Fischfang zu tun, sondern ist der Name einer Ostseeregion zwischen Flensburg und Kappeln an der Geltinger Bucht.

Diese immer noch recht unbekannte Region hat erfolgreich dem Massentourismus entsagt und gilt unter Naturfreunden als einer der letzten Geheimtipps an der Ostsee.

So hat sich hier eine kleine aber feine Community von naturverbundenen Menschen gebildet, die sich mit viel Sachverstand an die Öffnung der Region für den Qualitäts-Tourismus herangetastet hat. Aufgrund der Initiative der Malerin Marlies M. Mach, bekannt durch ihre außergewöhnlichen Landschaftsbilder, die sie in Kreide, Tusche oder Acryl fertigt, wurde jetzt „Angeln Best-Partner“ ins Leben gerufen. In dieser Initiative haben sich Unternehmen aus der Geltinger Bucht zusammengeschlossen, denen es ein Herzensanliegen ist, mit gemeinsamen Aktivitäten naturverbundene Menschen auf ihre wunderbare Region aufmerksam zu machen.

Berühmt ist die Gegend durch ihre Wildpferde, den Koniks, der sogenannten „dänischen Südsee“ und dem Naturschutzreservat Geltinger Birk. Gleichzeitig ist die Region mit ihrer sanft hügeligen Landschaft auch als Radfahrland sehr beliebt. Segler haben besonders den Yachthafen Gelting Mole und den Leuchtturm Falshöft in ihre Törnplanung aufgenommen.

Angeln Best-Partner hat sich zum Ziel gesetzt, dem Besucher überall da, wo dieser das Logo wahrnimmt, höchste Leistung zu fairen Preisen anzubieten. Damit das so bleibt, haben die Initiatoren gemeinsame Qualitätsstandards festgelegt und unterstützen sich gegenseitig in der Durchsetzung dieses Anspruches.

Bemerkenswert ist an der Initiative “ Angeln Best-Partner“ auch, dass sie als reine Privatinitiative entstanden ist. Hier beweisen gebietsansässige, am sanften Tourismus interessierte Mitmenschen erneut, wie wertvoll neue Solidargemeinschaften für das Gemeinwesen sind.

Den einfachsten Zugang zu „Angeln Best-Partner“ findet man über die Informationsplattform www.ostsee-huusasgard.de , die nicht nur zu den Ferienhäusern der Malerin Marlies M. Mach führt, sondern auch als „virtuelles Drehkreuz“ zu „Angeln Best-Partner“ genutzt werden kann.

Näh-Fachgeschäft

Kontakt:
Store-Development GmbH
Joachim H. Dr. Bürger
Alte Mühle in der Dong 4 A
47506 Neukirchen-Vluyn
02845-39061
buerger@store-development.de
http://www.zicnzac.com