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Energieforum: Bayernwerk lädt Betreiber dezentraler Stromerzeugungsanlagen zum Dialog nach Regensburg ein

Energieforum: Bayernwerk lädt Betreiber dezentraler Stromerzeugungsanlagen zum Dialog nach Regensburg ein

(Mynewsdesk) Bayernwerk-Chef Reimund Gotzel: „Regenerative Entwicklung in Bayern ist ein Meilenstein für regionalen Klimaschutz“Regensburg. Sechs Millionen Bayern versorgen sich an rund 400 Stunden im Jahr zu 100 Prozent aus regenerativer Energie. Was für viele nicht vorstellbar ist, ist im Netz des Bayernwerks schon länger Realität. Ausschlaggebend für diesen Paukenschlag der Energiezukunft sind rund 270.000 dezentrale Erzeugungsanlagen, die mit einer Leistung von rund zwölf Großkraftwerken 85 Prozent der Fläche Bayerns zum Regenerativland werden lassen. Betreiber dezentraler Einspeiseanlagen hat das Bayernwerk am Mittwoch zum Dialog zu einen Energieforum in die Regensburger Continental-Arena eingeladen.

„Der Klimaschutz steht durch die UN-Klimakonferenz in Bonn aktuell weltweit im Fokus. Umgesetzt wird Klimaschutz aber lokal. Eine Tonne CO2 ist eben überall auf der Welt eine Tonne CO2. Die regenerative Entwicklung in Bayern ist ein regionaler Meilenstein für den Klimaschutz“, betonte der Vorstandsvorsitzende der Bayernwerk AG, Reimund Gotzel, beim Energieforum des Unternehmens, zu dem Betreiber dezentraler Erzeugungsanlagen eingeladen waren.

270.000 regenerative Anlagen bringen laut dem Bayernwerk-Chef die Netzregion des Bayernwerks bei Erneuerbarer Energie in eine Spitzenposition. Gotzel: „In Summe ist das eine immense regenerative Energiequelle, die grünen Strom für das Netz des Bayernwerks bereitstellt.“ Damit sei ein großer Schritt in die Energiezukunft getan. „Was vor sieben oder acht Jahren für uns alle als Neuland so richtig begann, ist heute eine erste, große, gemeinsame Erfolgsstory der bayerischen Energiewende“, so Reimund Gotzel.

Die Entwicklung dorthin sei eine Mammutaufgabe gewesen und habe sowohl Betreiber wie auch das Bayernwerk stark gefordert. Die Anlagenbetreiber seien aufgrund begrenzter Netzkapazitäten durch gesetzliche Vorgaben immer mehr in die Verantwortung für den Erhalt der Netzstabilität genommen worden. Das Bayernwerk habe den immensen Zuwachs an dezentraler Einspeiseleistung mit Netzausbau und der Entwicklung intelligenter Komponenten zur Netzsteuerung intensiv begleitet. Zudem habe das Unternehmen mit der Sicherung der Netzstabilität bei stark schwankender dezentraler Einspeisung in die unteren Netzebenen eine neue Rolle übernommen.

Mit den Betreibern von Erzeugungsanlagen sei in den letzten Jahren eine neue Kundengruppe herangewachsen, die immer mehr ins Zentrum der Energiezukunft rücke. „Der Kunde gestaltet die Energiezukunft vor Ort mit. Er nutzt künftig die ganze Bandbreite des Energiesystems. Erzeugungsanlagen werden mit Speichersystemen gekoppelt. Der Netzkunde von morgen ist Konsument, Erzeuger und stellt seine erzeugte Energie und seine Speicherkapazitäten am Markt zur Verfügung. Auch E-Mobilität kommt immer mehr als Teil des Energiesystems ins Spiel. Und beim Kunden läuft alles zusammen. Energienutzung, Energieerzeugung, Speicherung und Mobilität. Digitalisierung und Innovation schaffen neue Möglichkeiten und sind die Treiber hin zu einer echten Energiewende am Strom-, Wärme- und Mobilitätsmarkt“, so Reimund Gotzel.

Die Gestaltung der Energiezukunft in der Region ist nach den Worten Gotzels damit eine gemeinsame Sache von engagierten Kunden auf der einen und der Bayernwerk-Gruppe auf der anderen Seite. Das Energieforum diene auch dazu, im Austausch mit Anlagenbetreibern über mögliche Schritte der Energiezukunft zu diskutieren. In einer Vortragsreihe erhielten die Teilnehmer des Forums Informationen und Impulse zu den Möglichkeiten der Energiezukunft und zu neuen Technologien rund um Speichersysteme und Smart Meter.

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Die Bayernwerk AG unterstützt Privathaushalte, Gewerbebetriebe und Kommunen mit einem umfangreichen Angebot an Energielösungen. Gemeinsam mit seinen Tochterunternehmen bietet das Bayernwerk seinen Kunden Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Strom- und Gasnetze, Straßenbeleuchtung, E-Mobilität, dezentrale Energieerzeugung, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Rund 2.900 Mitarbeiter der Bayernwerk-Gruppe geben Tag für Tag ihr Bestes um den Kunden des Bayernwerks die Energielösungen zu bieten, die sie brauchen.

Als langjähriger Partner steht das Unternehmen rund 1.200 Kommunen bei der Energiewende vor Ort zur Seite. Das gesellschaftliche Engagement für die bayerischen Regionen ist eines der Markenzeichen des Bayernwerks. Das Unternehmen engagiert sich nachhaltig für Schule und Jugend, Tradition und Kultur, Soziales, Ökologie sowie den Breitensport. 

Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Die Bayernwerk AG ist eine 100-prozentige Tochter des E.ON-Konzerns.

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Bayernwerk-Technikvorstand Dr. Egon Westphal spricht bei BDEW-Fachkonferenz: Zweite Phase der Energiewende beginnt.

Bayernwerk-Technikvorstand Dr. Egon Westphal spricht bei BDEW-Fachkonferenz: Zweite Phase der Energiewende beginnt.

(Mynewsdesk) Berlin. Wo stehen wir bei der Energiewende? Und wo geht die Reise hin? Zu diesen Fragen äußerte sich der Technische Vorstand des Bayernwerks, Dr. Egon Westphal, auf einer Berliner Fachkonferenz des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Die erste Stufe der Energiewende mit dem Ausbau Erneuerbarer Energien sei weit fortgeschritten. Nun beginne die zweite Phase der Energiewende. Digitalisierung verändere die Energiezukunft und schaffe neue Akteure.

„Wir haben die Integration der Erneuerbaren Energien und damit die erste Stufe der Energiewende weit vorangetrieben“, urteilte der Technische Vorstand der Bayernwerk AG, Dr. Egon Westphal, aufeiner BDEW-Fachkonferenz zur Zukunft der Verteilnetze. Dennoch falle die Bilanz gemischt aus. „Sowohl bei der CO2-Reduktion als auch beim Effizienzziel hinken wir hinterher“, so der Bayernwerk-Vorstand. Die Energiewende sei bislang nur eine Stromwende. Man brauche aber ebenso eine Wärme- und Mobilitätswende. Westphal: „Der weitere Weg der Energiewende wird steil bleiben.“

Kunden gestalten Energiezukunft mit eigenen Energieanlagen

Man stehe nun am Anfang der zweiten Phase. Diese sei durch die Kunden getrieben und folge technologischen und gesellschaftlichen Trends. „Der Megatrend Digitalisierung gibt dem Megaprojekt Energiewende eine neue Richtung und neuen Schub“, beschrieb Dr. Egon Westphal die Situation. Treibende Kraft sei der Kunde. Er nehme aktiv Einfluss auf die Gestaltung der Energiezukunft. Westphal: „Der Kunde nutzt und erzeugt Strom. Er hat eine Wärmepumpe, ein Elektrofahrzeug und stellt Energie aus eigenen Speicherkapazitäten marktgerecht zur Verfügung. Er entwickelt sich somit vom Konsumenten und Produzenten, also vom sogenannten Prosumer, zum Flexumer.“

Energieerzeugung, Energiespeicherung und Energienutzung finde morgen zwischen vernetzten Kundenanlagen statt. Kundeneigene Energieanlagen wachsen laut Westphal zu lokalen Energiemärkten zusammen. Die gegenseitige Nutzung von lokal vorhandenen Energie- und Speicherressourcen werde zum Hauptmerkmal der Energiezukunft.

Energiezukunft, Regenerative und lokale Märkte finden im Verteilnetz statt

Diese Entwicklung spiele sich dezentral ab und fordere die unteren Netzebenen, die sogenannten Verteilnetze. „Das Energiesystem der Zukunftmuss vom Kunden und damit von den unteren Netzebenen her gedacht werden. Damit müssen die Verteilnetzbetreiber noch mehr Verantwortung für das Gesamtsystem von morgen übernehmen“, betonte Dr. Egon Westphal.

Obwohl die Diskussionen über den Ausbau der Höchstspannungsnetze das Bild der deutschen Energiezukunft prägt, findet die Energiewende laut Dr. Egon Westphal insbesondere auf den unteren Netzebenen statt. Über 90 Prozent der Erneuerbaren Energien in Deutschland seien daran angeschlossen. „Übrigens auch nahezu 100 Prozent aller Verbraucher“, betonte der Bayernwerk-Technikvorstand. Die deutschen Verteilnetzbetreiber haben bis heute 1,5 Millionen regenerative Anlagen an ihre Netze angeschlossen. Im Schnitt führe das durchschnittlich zu 30 Prozent regenerativer Energien in den deutschen Netzen. „Als Bayernwerk versorgen wir heute an rund 400 Stunden im Jahr 85 Prozent der Fläche Bayerns und mehr als sechs Millionen Menschen zu 100 Prozent regenerativ“, so Dr. Egon Westphal.

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Goldmedia Solutions‘ Partner bieten alle Komponenten für das TV-Erlebnis der nächsten Generation

Goldmedia & Partner auf der ANGA COM 2017 (Halle 7, Stand H9)

Goldmedia Solutions

Volker Belz, Associate Partner Goldmedia und Leitung Goldmedia Solutions

Berlin, 29. Mai 2017. Auf der ANGA COM 2017 präsentiert Goldmedia gemeinsam mit nationalen und internationalen Technologie-Partnern vielfältige Lösungen rund um das Thema moderne TV-Landschaft und Netzausbau.

Telekommunikationsunternehmen und Kabelnetzbetreiber stehen heute vor der Aufgabe, ihren Endkunden das gesamte Leistungsspektrum von Triple Play (3Play) bzw. Quadruple Play (4Play = inklusive Mobile) in bester Qualität und zu wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Die Beratungs- und Forschungsgruppe Goldmedia ( www.Goldmedia.com) unterstützt Technologie-Unternehmen dabei, ihre Produkte für den Wandel im Fernsehmarkt fit zu machen. Goldmedia gründete dafür im Jahr 2012 die Beratungsunit Goldmedia Solutions unter der Leitung von Goldmedia-Partner Volker Belz.

Die aktuellen Aufgaben reichen von der Entwicklung moderner hybrider IPTV-Lösungen über die Stärkung der WiFi-Konnektivität in Privat-Haushalten bis hin zu Kapazitätsanalysen und dynamischer Netzsteuerung für optimierte Netzauslastung und umsatzorientiertes Kundenmanagement. Goldmedia ermöglicht seinen Kunden, international erfolgreiche Technologie-Partner für maßgeschneiderte Produktlösungen zu gewinnen.

+++ Technologie-Partner Goldmedia Solutions

Goldmedia präsentiert auf der ANGA COM 2017 Technologie-Partner, deren Schwerpunkte in den Bereichen TV-/Video-Dienste für alle Netzumgebungen liegen.

+++ Netgem: Integrierte Lösungen für lineares TV und nichtlineare Anwendungen

Die jüngere Generation der TV-Nutzer verlangt TV- und Video-Dienste auf allen Endgeräten, zu jeder Zeit und an jedem Ort. Mit seinen Produkten bringt der führende französische Technologie-Hersteller Netgem lineares Fernsehen mit nichtlinearen Anwendungen wie Netzwerk-PVR/DVR, Catchup-TV, Timeshift/Restart und On-Demand-Video-Angeboten sowie vielen weiteren TV-Apps zusammen.

Dabei ist Netgems Design der Benutzeroberflächen an die Gewohnheiten der traditionellen TV-Nutzer ebenso intuitiv angepasst wie an die der jüngeren Kunden – sowohl bei der Set-Top-Box für das TV-Gerät als auch bei mobilen Endgeräten.

Der TV-as-a-Service-Dienst wird zentral für alle angeschlossenen Netzbetreiber aufgesetzt. Die leistungsfähigen UHD/4K-hybriden Set-Top-Boxen nutzen die neuesten Broadcom Chipsets. Netgem hat über 20 Implementierungen weltweit und produziert ca. 700.000 Set-Top-Boxen jährlich.

+++ PURtel.com: Support bei End-to-End-TV-Diensten für jede Netzumgebung

Netgem und das Münchner Unternehmen PURtel kooperieren bei der Bereitstellung von White-Label-Plattformen für IP-Services in Deutschland und nutzen PURtels Backbone und lokale Präsenzen. Dabei können Unicast-, Multicast- Übertragungen und auch eine hybride Einspeisung (z.B. RF Overlay, HFC-Netze) von DVB-C und DVB-T Signalen unterstützt werden.

Die Stärken von PURtel liegen in der Automatisierung der Prozesse auf Basis von Schnittstellen. Mit einem neuen IPTV-Vorprodukt komplettiert PURtel seine Produktpalette zum Triple-Play-Dienste-Anbieter. PURtel kümmert sich zudem um IPTV-Übertragungsrechte der Sender, Pay-TV-Angebote von Marken-Sendern sowie Fremdsprachenprogramme und betreut die Netzbetreiber bei der Einführung und Vermarktung der Dienste.

Lokale TV-Sender/-Inhalte können zentral aufgesetzt oder kostengünstig über eine eigene TV-App in die Nutzeroberfläche eingebaut werden. Live-Streams und lokale Videotheken sind integrierbar – dadurch wird der lokale Schwerpunkt der Dienste gestärkt.

+++ Anevia: Kompakte CDN- und Cloud DVR-Lösungen, die Netzlast und Speicherumfang reduzieren können

Das französische Unternehmen Anevia ist ein führender Anbieter bei der Übertragung von Unicast-LiveTV, Video-on-Demand und lokalen Cloud-DVR-(PVR-)Diensten. Die Systeme wurden bereits in mehr als 100 Ländern erfolgreich bei Telekommunikationsanbietern und Kabelnetzbetreibern implementiert. Anevia reduziert Speicherumfang, steigert die Effizienz von Content-Delivery-Netzwerken (CDNs) und Headends, da Live-TV-Streams und aufgenommene Sendungen/Videos nur einmal gespeichert und erst bei der individuellen Übertragung auf die Bedürfnisse im Netz hin (on-the-fly) verschlüsselt werden.

Die Speicherung von programmierten Video-Aufnahmen in der Cloud hat große kommerzielle und operative Vorteile im Vergleich zur Speicherung auf Set-Top-Box-integrierten bzw. externen Festplatten.

Anevia bietet voll integrierte, kompakte CDN-Lösungen für mittelständische Unternehmen, die eine zukunftsfähige Multiscreen-IPTV-Lösung benötigen.

+++ AirTies: Modularer Ansatz für Video- und Internet-Übertragung

AirTies ist Marktführer im Bereich Wireless Connected Home und entwickelt eigene Soft- und Hardware, um drahtlos hochauflösende Video-Signale in alle Räume und auf alle Bildschirme eines Haushaltes zu übertragen. Dabei stützt sich AirTies“ MESH Technologie im Vergleich zu handelsüblichen einfachen WiFi-Verstärkern – die zumeist nur auf einem einzelnen Zugangspunkt (AP) basieren – auf den effizienten Einsatz mehrerer steuerbarer Access Points.

AirTies‘ modularer Ansatz für Video- und Internet-Übertragung ist optimal für progressive Netzbetreiber, die ihren Kunden Quality-of-Service-Standards für videofähige Endgeräte liefern wollen. Band-Steering steuert automatisch die Nutzung der einzelnen WiFi-Übertragungskanäle und verhindert, dass einzelne leistungsschwache Endgeräte das gesamte Netz belasten. Beim sog. Client-Steering werden den Endgeräten nur die Verbindungsoptionen angeboten, die eine optimale Datenübertragung ermöglichen. Zudem übertragen AirTies 4920 Access Points auch zuverlässig Multicast Streams über WiFi.

AirTies bietet Netzbetreibern eigene Cloud-Monitoring-Systeme an, die als Dashboard den Status und detailliert MESH-Heimnetzwerke anzeigen.

+++ OpenVault: Software für die Verwaltung und Analyse von kritischen Netzdaten

Nutzer-Peeks müssen vorhersehbar sein. Kunden mit sehr starker Internetnutzung können ganze Netzknoten lahmlegen, sodass kein anderer Netzkunde mehr die zugesicherte Bandbreite erhalten kann.

Die New Yorker Software-Firma OpenVault ist Marktführer für das Sammeln, Verwalten und die Analyse von kritischen Netzdaten. OpenVault bietet dadurch auch den Zugriff auf anonyme Referenzdaten, die den Netzbetreibern für Optimierungen in Echtzeit zur Verfügung stehen. OpenVault ist auf mittelständische Netzbetreiber und deren Bedürfnisse spezialisiert.

OpenVault ist als Service-as-a-Service konzipiert und kann in weniger als einem Tag in jedem Datenzentrum installiert werden. Das Angebot ist modular und entsprechend der aktiven Endkundenbasis aufgesetzt. Es erlaubt ohne jede Anfangsinvestition und mit minimalem Aufwand, detaillierte Informationen zur Datennutzung im eigenen Netz zu sammeln. OpenVault steigert den tiefen Einblick in das Netzwerk und ermöglicht so proaktiv teilweise automatisiertes Netzmanagement zur Vermeidung von Überlastungen und hilft effizient bei Netzausbau und Kundenkommunikation.

Goldmedia & Partner auf der ANGA COM 2017, 30.05.-01.06.2017
Wo: Halle 7, Stand H9
Wer: Ansprechpartner der Goldmedia Solutions ist Volker Belz Volker.Belz@Goldmedia.de

Ausführliche Presseinformationen zu den einzelnen Anbietern: https://www.goldmedia.com/presse

Goldmedia ist eine Beratungs- und Forschungsgruppe mit dem Fokus auf Medien, Entertainment, Telekommunikation und Sport Business. Die Unternehmensgruppe unterstützt seit 1998 nationale und internationale Kunden bei allen Fragen der digitalen Transformation. Das Leistungsspektrum umfasst dabei die Bereiche Consulting, Research sowie Personal- und Politikberatung. Mit dem Bereich Goldmedia Solutions bietet Goldmedia die konkrete Projektumsetzung strategischer Entscheidungen und kundenspezifischer Produktvorstellungen. Wir führen die passenden und effizienten Systemlösungen unserer Technologie-Partner zusammen, steuern die Integration, sorgen für eine reibungslose Übergabe und sichern den Betrieb der Systemplattform bis zur Massenvermarktung.
Standorte sind Berlin und München. Weitere Informationen: www.Goldmedia.com

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Schnelles Internet für Gewerbegebiet Selmsdorf

GlobalConnect schließt Ausbau von Glasfasernetz erfolgreich ab

Schnelles Internet für Gewerbegebiet Selmsdorf

GlobalConnect baut sein eigenes Glasfasernetz in Mecklenburg-Vorpommern auch in 2017 weiter aus.

Selmsdorf/Hamburg, 20. Dezember 2016. Schnelles und sicheres Internet – das ist im Gewerbegebiet Selmsdorf in Nordwestmecklenburg nun keine Zukunftsmusik mehr. Das Unternehmen GlobalConnect GmbH hat den Netzausbau jetzt abgeschlossen und bietet damit Firmen, Unternehmern und Freiberuflern attraktive und professionelle Möglichkeiten der Nutzung eines Glasfaseranschlusses an diesem Standort.

Selmsdorfs Bürgermeister Marcus Kreft erklärt: „“Wir schaffen damit einen Gewerbestandort der deutliche Wettbewerbsvorteile mit sich bringt. Gerade Unternehmen, die schnelle Bandbreiten benötigen, profitieren von Geschwindigkeiten von bis zu 10 GBit. Das sind Geschwindigkeiten, die in anderen Gebieten bei Weitem nicht erreicht werden.“ Er geht davon aus, dass Selmsdorf für Unternehmen in diesem Bereich nun an Attraktivität deutlich gewonnen hat. Klaus-Peter Horstmann vom Amt Schönberg ergänzt: „Der Breitbandausbau mit Glasfasernetzen bietet neben der rasant schnellen Übertragung extrem große Übertragungsreserven.“

Volker Buck, Country Manager Germany bei GlobalConnect, weiß: „Bei der Standortauswahl von Unternehmen wird in Zukunft modernste Infrastruktur eine große Rolle spielen. Vor allem Geschäftsabläufe benötigen eine sichere und zuverlässige Internetanbindung. In Zeiten steigenden Datenvolumens ist eine skalierbare Breitbandlösung unabdingbar.“

Hohe Datensicherheit

Dazu kommen glasfaserbasierte Anschlüsse anstelle von Kupferleitungen zum Einsatz. Hohe Verfügbarkeiten und Bandbreiten bis zu 10 Gbit/s garantieren eine reibungslose und schnelle Kommunikation sowie einen blitzschnellen Transport der Daten. Zudem stellt das mittelständische Unternehmen GlobalConnect umfangreiche Datacenterlösungen zur Verfügung, die die Auslagerung von sicherheitsrelevanter Technik in eine dafür speziell ausgebaute Umgebung mit Klima, Brandschutz, redundanter Stromversorgung und gesicherten Zugängen 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche und 365 Tage im Jahr ermöglichen.

„Wir verfügen über mehr als 13.000 Quadratmeter Datacenterfläche in Deutschland und Dänemark sowie direkte Anbindung über unser eigenes Glasfasernetz. Und die Netze sowie das Angebotsspektrum werden ständig weiter ausgebaut“, so Lukasz Poloch, der bei GlobalConnect für die Geschäftskunden vor Ort zuständig ist. Er ist für alle Fragen rund um die Möglichkeiten des Glasfasernetzes und weitere Informationen der Ansprechpartner in Mecklenburg-Vorpommern.

Als inhabergeführtes Familienunternehmen bietet GlobalConnect eine hohe Kundennähe durch eigene Präsenz in Norddeutschland. Das Fundament basiert auf 15 Jahren Erfahrung und Netzbetrieb in Deutschland, das bedeutet für die Kunden nachhaltige Betreuung mit Kompetenz und Verlässlichkeit. Mit hoher Flexibilität erstellt das Unternehmen kundenspezifische Lösungsangebote und plant mit den Kunden gemeinsam die Umsetzung. GlobalConnect wächst stetig, bereits heute betreibt es mehr als 13.000 Kilometer eigene Glasfasertrassen in Deutschland, Dänemark und Schweden, davon mehr als 2.600 Kilometer allein in Deutschland.

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Huawei stellt branchenweit erste 10 Gbit/s HFC-Zugangsplattform vor

Erste Lösung dieser Art mit 10G FTTH und 10G DOCSIS 3.1

[Düsseldorf, 20. Juni 2016] Huawei hat die branchenweit erste 10 GBit/s HFC (Hybrid Fiber Coaxial)-Zugangsplattform vorgestellt. Die Plattform ist damit die erste Hochleistungslösung, die 10 GBit/s nach dem TV-Kabelnetzstandard DOCSIS 3.1 und 10G PON bei Glasfaser unterstützt. Sie kann rund 70 Prozent Raum an der Head-End-Station sparen und verbessert die Leistung bis zu 30 Prozent über Koaxialkabel. Gleichzeitig bietet sie Mehrfachsystembetreibern (MSOs) die Möglichkeit einerseits mit der Zunahme von Gigaband-Zugängen und andererseits mit der zukünftigen Entwicklung im Bereich IP-Videos Schritt zu halten.

Mit Blick auf starken Wettbewerb und die Notwendigkeit mit dem Trend der Industrie hin zu Netzkonvergenz mitzuhalten, müssen MSOs das Potential bestehender Koxialkabel nutzen und in zukunftsorientierte FTTH-Lösungen (Fiber to the Home) investieren. Die 10 Gbit/s HFC-Zugangsplattform von Huawei besteht aus einem OLT (Optical Line Terminal), einem 10G PON Interface Board, einer DOCSIS 3.1-basierten D-CCAP (Distributed Converged Cable Access Platform), einem 10G PON ONT (Optical Network Terminal) und einem Unified Network Management System.

Durch den Einsatz modernster Technologien, einschließlich DOCSIS 3.1, D-CCAP, digitalisierter Glasfasern und dezentraler Geräte, ermöglicht Huaweis 10 Gbit/s HFC-Zugangsplattform das Erreichen einer 10 Gbit/s-Rate über Koaxialkabel und Glasfaser. Die neue Plattform kann auch das Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) und die Übertragungseffizienz verbessern.

Da die D-CCAP Videos an entfernten Glasfaserverstärkerpunkten moduliert, anstatt an der Head-End-Station, ermöglicht Huaweis 10 Gbit/s HFC-Zugangsplattform erhebliche Platzeinsparungen in Headend-Technikräumen, während gleichzeitig eine verbesserte Video-Benutzererfahrung geboten wird. Es unterstützt die Übertragung von Fernsehen und zukünftigen IP-Videos und ermöglicht MSOs das Potenzial von Koaxialkabeln freizusetzen, den Aufbau von On-Demand-Netzwerken und generiert innovative Services auf Basis von Hybrid-Access-Plattform.

„Die Ära des Gigaband-Zugangs ist auf dem Vormarsch“, sagte Jeff Wang, Präsident der Huawei Access Network Product Line. „Huawei hat umfassend in Innovationen in Glasfaser-, Koaxialkabel-, Kupfer- und Wi-Fi-Technologien investiert. Unsere 10 Gbit/s HFC-Zugangsplattform wird es Mehrfachsystembetreibern ermöglichen Gigabit-Netzwerke unter Berücksichtigung von niedrigeren Gesamtbetriebskosten und hoher O&M-Effizienz schneller einzuführen. Mit dieser Plattform können MSOs zukünftig zu IP Videos übergehen.“

Als treibende Kraft bei der Entwicklung von DOCSIS 3.1, hat Huawei eine Reihe von technologischen Durchbrüchen erzielt, einschließlich der Präsentationen des Prototyps der branchenweiten Neuheit DOCSIS 3.1 bei der SCTE 2013 sowie der Präsentation der ersten DOCSIS 3.1 D-CCAP-Lösung bei der ANGACOM 2014, der ersten Service Demo der DOCSIS 3.1 im Juni 2015 und der ersten 10 Gbit/s DOCSIS 3.1 Service Demo bei der ANGACOM 2016.

Huaweis D-CCAP Lösung wurde von etablierten Mehrfachsystembetreibern in 29 Ländern angewandt, so beispielsweise in Dänemark, Neuseeland, Finnland, Frankreich, Japan, Russland und Brasilien. Sie deckt inzwischen mehr als 40 Millionen Haushalte ab. Die 10 Gbit/s FTTH-Lösung ist in Hong Kong, Singapur, Japan und China weit verbreitet. Huaweis 10 Gbit/s HFC-Zugangsplattform zielt darauf ab, die Rundfunk- und Fernsehindustrie zu stärken und Mehrfachsystembetreiber in der Ära der Gigaband-Zugänge wettbewerbsfähiger zu machen, um so eine besser vernetzte Welt aufzubauen.

Huawei Technologies ist einer der weltweit führenden Anbieter von Informationstechnologie und Telekommunikationslösungen. Mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung und mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung nutzt direkt oder indirekt Technologie von Huawei. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Shenzhen hat weltweit 170.000 Mitarbeiter und ist mit seinen drei Geschäftsbereichen Carrier Network, Enterprise Business und Consumer Business in 170 Ländern tätig. Huawei beschäftigt 79.000 Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung und betreibt weltweit 16 Forschungs- und Entwicklungscluster sowie gemeinsam mit Partnern 28 Innovationszentren. In Deutschland ist Huawei seit 2001 tätig und beschäftigt über 2.000 Mitarbeiter an 18 Standorten. In München befindet sich der Hauptsitz des Europäischen Forschungszentrums von Huawei.

Kontakt
HUAWEI TECHNOLOGIES Deutschland GmbH
Patrick Berger
Unter den Linden 32-34
10117 Berlin
+49 30 3974 796 101
patrick.berger@huawei.com
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Kommunikationskabelnetze – es geht weiterhin aufwärts

Weltweites Fasernetz reicht theoretisch bis zur Sonne

In der Kommunikationstechnik stehen die Weichen weiterhin auf Expansion. Die damit einhergehenden Herausforderungen und Entwicklungen standen im Fokus der internationalen Fachtagung „Kommunikationskabelnetze 2015“, zu der die Informationstechnische Gesellschaft im VDE (ITG) zahlreiche internationale Experten nach Köln eingeladen hatte.

In seinem Vorwort zur Tagung bezifferte Waldemar Stöcklein, Sprecher des ITG-Fachausschusses 5.4 (Kommunikationskabelnetze) die beeindruckenden Eckdaten der modernen Netztechnik: Danach ergeben sich für den heutigen Stand des globalen FTTH-Ausbaus (Fibre To The Home) rund 150 Mio. Faserkilometer, was der Entfernung von der Erde bis zur Sonne entspricht.

In den nächsten fünf bis zehn Jahren soll dieses Netz auf rund 1.4 Milliarden Faserkilometer anwachsen. Die Potenziale sind damit aber längst noch nicht ausgereizt: Während man in den hoch entwickelten Ländern (NAFTA, EU) durchschnittlich mit 2 km Faser pro Einwohner rechnet liegt dieser Wert in den Entwicklungsländern bei gerade mal 0.2 Faser pro Einwohner.

Das grabenlose Verlegen birgt Vorteile

Über die Bedeutung grabenloser Verlegetechniken für die Installation von Glasfaserkabeln berichtete Leopold Scheuble von der Tracto-Technik GmbH & Co. KG in Lennestadt. Gemäß der ehrgeizigen politischen Zielvorgabe soll bis 2018 in Deutschland eine flächendeckende Breitbandversorgung mit 50 Mbit/s erreicht werden. Ob diese Datenrate für die zukünftigen Anforderungen durch IoT (Internet of Things), Industrie 4.0, smarte Energienetze, E-Government, E-Health, Telearbeit oder sonstige digitale Aktivitäten der Nutzer im Endeffekt ausreicht, kann schon jetzt mit einem großen Fragezeichen versehen werden. Einen Vorteil bieten grabenlose Techniken. „Diese sind bei der Installation von Glasfaserkabeln im Backbone- und Verteilnetzbereich schon lange nicht mehr wegzudenken“, unterstrich Scheuble. Die Nutzung vorhandener unterirdischer Rohrsysteme könnte hierbei Vorteile bringen.

Smart Lighting wird Realität

Die Systeme der Gebäudetechnik entwickeln sich immer mehr in Richtung IP-Protokoll. Mit der Beleuchtung wird nun erstmals ein Bereich der Gebäudetechnik ins IP-Netz integriert, der bislang der klassischen Elektrotechnik vorbehalten war. Ermöglicht wird dieser Trend durch LEDs als Leuchtmittel, die bei Kleinspannung und mit niedrigen Stromstärken besonders wirtschaftlich betrieben werden.

Es ist zu erwarten, dass sich die Entwicklung zu dezentralen IP-Netzen in den kommenden Jahren weiter verstärken wird. Diese innovativen Systeme sorgen einerseits für größere Sicherheit und Wirtschaftlichkeit und darüber hinaus durch die Möglichkeit der individuellen Anpassungen am Arbeitsplatz für wesentlich mehr Komfort in Verbindung mit einer höheren Produktivität.

100 GBIT/s über verdrillte Doppeladern

Der aktuelle Megatrend Industrie 4.0 hat sich zum Ziel gesetzt, die deutsche Industrie für die Zukunft und die damit verbundenen Kundenanforderungen zu rüsten. Bis heute sind Übertragungsraten bis 10 Gbit/s über 100 m lange differentielle Kupferleitungen für die IT Verkabelung von Gebäuden international genormt. Durch eine Erhöhung der Datenrate über symmetrische Kupferkabel von derzeit 10 Gbit/s auf zunächst 40 Gbit/s und schließlich 100 Gbit/s handelt es sich jeweils um sehr große Technologiesprünge. Letzterer wurde unlängst im Rahmen eines BMWi-geförderten Verbundprojektes erreicht. Eine Übertragung von 100 Gbit/s über vier Paare kann dadurch erreicht werden, dass je Paar 25 Gbit/s übertragen werden. Rolf Froböse

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Interaktive Infografik zum Ausbau des Stromnetzes erschienen

Das deutsche Stromnetz muss an vielen Stellen umstrukturiert und ausgebaut werden. Dies ist notwendig, um es fit für die Energiewende zu machen. Soweit sind sich so ziemlich alle einig.

Wenn es allerdings darum geht, wo genau neue Trassen verlaufen sollen, welche Kapazitäten aufgebaut werden sollen und wie das alles geplant und umgesetzt werden soll, gibt es erhebliche Differenzen in Politik, Wissenschaft und Bevölkerung.

Wie funktioniert ein herkömmliches Stromnetz? Was ändert sich durch die Energiewende? Welchen Anforderungen muss das Stromnetz der Zukunft gerecht werden? Und wo gibt es bei der Umstrukturierung noch technische oder politische Herausforderungen. Diesem Fragenkomplex geht die neue interaktive Infografik des WissensWerte Projektes nach. Sie kann hier angeschaut werden .

Sie besteht aus zwei Grafiken. Eine zeigt das herkömmliche Netz, die andere das Netz der Zukunft. Auf beiden Karten können die Akteure, z.B. Kraftwerke oder Verbraucher sowie die einzelnen Teile des Stromnetzes angeklickt werden. In der dann erscheinenden Infobox können Hintergrundinfos als Video oder Text abgerufen werden.

Die Infografik Netzausbau ist Teil des WissensWerte Projektes des Vereins /e-politik.de/ e.V. und wurde von der Nagelschneider Stiftung finanziell gefördert. Mehr Informationen zum WissensWerte Projekt gibt es hier .

Zum Thema Energiewende ist in der WissensWerte Reihe auch ein Animationsfilm erschienen. Er kann hier angeschaut werden :

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Allgemein

Regionale Wertschöpfung entsteht nur durch die dezentrale Energiewende

Stadtwerke Wolfhagen und Kommune sehen Hochspannungsleitung Südlink kritisch

(Mynewsdesk) Die Übertragungsnetzbetreiber Tennet und Transnet BW haben am gestrigen Dienstag ihren Plan für den Bau einer Hochspannungsleitung von der Küste bis nach Bayern vorgestellt. Die „Südlink“ genannte Trasse soll rund 800 Kilometer lang werden und auch durch Wolfhager Gebiet führen. Die Stadtwerke Wolfhagen und die Stadtwerke Union Nordhessen (SUN) sehen das Vorhaben kritisch. Ebenso der Wolfhager Bürgermeister Reinhard Schaake: „Indem wir die lokale Energiewende vorangetrieben haben, haben wir alles dafür getan, solche Leitungen überflüssig zu machen.“ Leicht sei der Prozess in seiner Stadt nicht gewesen, es habe kontroverse Diskussionen beispielsweise um den Ausbau der Windkraft gegeben. „Vor diesem Hintergrund halte ich die geplante Leitung für eine zu große zusätzliche Belastung der Menschen in unserer Stadt.“

Die geplante Leitung soll laut Planung westlich an den Wolfhager Ortsteilen Niederelsungen, Oberelsungen, Altenhasungen und Istha vorbeiführen. Die Kernstadt selbst wird östlich passiert. „Wir lehnen den Netzausbau keinesfalls kategorisch ab,“ sagt Martin Rühl, Geschäftsführer der Stadtwerke Wolfhagen und der SUN. „Im Zuge der Energiewende brauchen wir neue Leitungen. Die Frage ist aber: Welcher Ausbau ist nötig, wo ist er überflüssig?“ Der Strom, den „Südlink“ transportieren soll, stammt aus dem Norden. Windräder an der Küste und auf hoher See sollen ihn erzeugen. Vorteil der Windparks dort: Sie produzieren Strom zu einem günstigen Preis. Nachteil: Lange Hochspannungsleitungen müssen gebaut werden, um ihn zu den Verbrauchern, insbesondere den süddeutschen Industriestandorten zu transportieren.

Stadtwerke und SUN stellen sich die Energiewende anders vor. Sie stehen für den dezentralen Ausbau regenerativer Energien. Jede Region soll den Strom, den sie verbraucht, zu einem möglichst großen Anteil selbst erzeugen. Dass das geht, hat die SUN gemeinsam mit dem Kasseler Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) errechnet: Nordhessen kann über 100 Prozent der benötigten Energie regenerativ in der Region erzeugen. Und zwar schon 2030. Vor allem der Einsatz der Windkraft macht es möglich.

Höhere Kosten entstehen durch die dezentrale Energiewende überdies auch nicht. Zwar sei die Kilowattstunde, die im Binnenland erzeugt werde, geringfügig teurer, so Rühl. Dies werde aber dadurch kompensiert, dass der Ausbau der Netze nicht im aktuell geplanten Umfang stattfinden müsse. Nur die Leitungen, die tatsächlich durch den Ausbau erneuerbarer Energien notwendig werden, müssen gebaut werden. „Es darf nicht sein, dass wir diese Leitungen für Windenergie bauen und für Kohlestrom nutzen,“ so Rühl.

Der Stadtwerke-Chef fordert deshalb gemeinsam mit Bürgermeister Schaake eine echte Bürgerbeteiligung in einem zu 100 Prozent transparenten Verfahren. Schließlich müssten die Bürger die Leitungen letztlich auch bezahlen. Über die Netzentgelte werden die Kosten umgelegt. „Und auch Leitungen, die nicht ausgelastet sind, weil sie am Bedarf vorbei geplant wurden, kosten Geld,“ sagt Martin Rühl. Anders als beim Ausbau der Windkraft in Nordhessen haben Gemeinden davon jedoch kaum einen Vorteil. Kommunen, Stadtwerke und Energiegenossenschaften bleiben weitestgehend außen vor – ein falscher Weg: „Regionale Wertschöpfung entsteht nur durch die dezentrale Energiewende,“ sagen Schaake und Rühl. Sie verteile Lasten und Nutzen der Energiewende gerecht.

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=== Stadtwerke Wolfhagen GmbH ===

Stadtwerke Wolfhagen GmbH: Engagiert kompetent vor Ort
Als Dienstleistungsunternehmen, das sich zu einhundert Prozent im Besitz der Stadt Wolfhagen befindet, fühlen wir uns ihren Bürgern unseren Kunden auf besondere Weise verbunden. Wir setzen unsere ganze Kraft dafür ein, Sie stets sicher und zuverlässig mit Energie und Wasser zu versorgen. Kompetente und persönliche Beratung und Hilfestellung durch unsere Mitarbeiter stehen im Zentrum unserer Serviceleistung. Ein besonderes Anliegen für uns ist es, die Menschen in Wolfhagen für das Thema Klimaschutz zu sensibilisieren und Sie durch unsere Angebote aktiv beim Einsparen von Energie zu unterstützen.

Unsere Vision
Wir machen uns stark für die Energiewende Wolfhagen. Ihr Ziel ist es, unsere Stadt künftig möglichst unabhängig von Energieeinfuhren zu machen. Wichtige Bausteine auf dem Weg dorthin sind das Fördern einer dezentralen Energieversorgung, die konsequente Nutzung energieeffizienter Technologie und die Aufklärung darüber sowie ganz aktuell das Umstellen unserer Energieversorgung auf regenerativ erzeugten Strom.

Weitere Informationen im internet: http://www.stadtwerke-wolfhagen.de

=== Stadtwerke Union Nordhessen (SUN) ===

Die Stadtwerke Union Nordhessen (SUN) ist ein Zusammenschluss aus sechs Stadtwerken in der Region mit dem Ziel, die Energiewende in Nordhessen voranzutreiben. Mitglieder sind die Stadtwerke aus Bad Sooden-Allendorf, Eschwege, Homberg (Efze), Kassel, Witzenhausen und Wolfhagen. Geschäftsführer sind Dipl.-Ing. Martin Rühl von den Stadtwerken Wolfhagen und Dr. Thorsten Ebert von den Städtischen Werken Kassel.

Weitere Informationen im Internet unter http://www.sun-stadtwerke.de

Kontakt:
Stadtwerke Wolfhagen GmbH
Matthias Boos
Siemensstraße 10
34466 Wolfhagen
05692/99634-65
matthias.boos@stadtwerke-wolfhagen.de
http://www.stadtwerke-wolfhagen.de

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Telekommunikation: Servicequalität leidet unter Netzausbau

Hamburg, 02.07.2013 – Deutschlands Telekommunikationsunternehmen planen in den nächsten Jahren Ausgaben in Milliardenhöhe für den Netzausbau, um die wachsenden Datenmengen zu bewältigen. Gleichzeitig stagnieren die Umsätze der Branche. Gelder, die in den Netzausbau fließen, fehlen an anderer Stelle. Darunter leidet auch der Kundenservice. Das selbst gesteckte Ziel, ihre Kundenbindung zu stärken, können die Anbieter so nicht erreichen.

Der Telekommunikationsmarkt in Deutschland ist gesättigt, die Verantwortlichen erwarten in den kommenden Jahren wenig Neukundengeschäft. Das ist ein Ergebnis des „Branchenkompass Telekommunikation 2013“ von Steria Mummert Consulting. Viele Anbieter planen deshalb, die Bindung der bestehenden Kunden zu stärken. Mit unterschiedlichen Maßnahmen wollen die TK-Firmen an ihrer Kundenorientierung arbeiten, beispielsweise mehr Transparenz im Tarifdschungel schaffen.

Trotzdem gibt es gerade in puncto Kundenservice immer noch große Probleme. Monatelanges Warten auf den Telefonanschluss nach einem Umzug oder fehlende Rechnungen für Firmenkunden führen zu massiven Beschwerden, die auch immer wieder Thema in der Presse sind. Den Verantwortlichen ist bewusst, dass das Image ihrer Branche stark darunter leidet.

Aus der Sicht von Reinhold Weber, Telekommunikationsexperte bei Steria Mummert Consulting, stehen die Unternehmen vor einer großen Herausforderung: „Der Netzausbau ist immens wichtig, um in den kommenden Jahren wettbewerbsfähig zu bleiben. Aber die Anbieter müssen dabei eine finanzielle Balance finden, um gleichzeitig ihre Servicequalität zu verbessern und Bestandskunden zu halten. Wer unzufriedene Kunden und ein schlechtes Image hat, dem helfen die modernsten Netze nicht.“

Die Telekommunikationsunternehmen suchen nach Auswegen aus der Budgetklemme. Outsourcing etwa ist in der Branche eine beliebte Strategie, sich finanzielle Spielräume zu verschaffen. Wie Steria Mummert Consulting in der Studie „Erfolgsmodell Outsourcing 2013“ herausfand, planen 70 Prozent der dort befragten TK-Anbieter, ganze Geschäftsprozesse auszulagern. 30 Prozent haben dies bereits getan. Für kein einziges der befragten Unternehmen sind Maßnahmen dieser Art nicht vorstellbar. „Outsourcing ist es ein probates Mittel, Effizienzpotenziale auszubauen“, sagt Reinhold Weber. „Auch wenn der Bereich Kundenservice sensibel ist, zahlt sich die Zusammenarbeit mit professionellen Dienstleistern auf diesem Gebiet letztlich aus.“

Hintergrund
Für die Studie „Branchenkompass Telekommunikation 2013“ führte das F.A.Z.-Institut im Auftrag von Steria Mummert Consulting qualitative Interviews mit Führungskräften ausgewählter Unternehmen der Telekommunikationsbranche. Als Auswahlkriterien dienten die Unternehmensgröße sowie eine gewisse Streuung im Hinblick auf die Gewichtung der Segmente Mobilfunk, regionale Anbieter und Kabelnetzbetreiber. Die Gespräche waren leitfadengestützt und wurden persönlich zwischen September und Dezember 2012 geführt.

Die Trendstudie „Erfolgsmodell Outsourcing 2013“ ist das Ergebnis einer Entscheiderbefragung, die im Auftrag von Steria Mummert Consulting durchgeführt wurde. Im Februar 2013 wurden 200 Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern aus zehn Branchen zum Thema „Outsourcing“ befragt. Neben allgemeinen Fragen wurden besonders die Disziplinen Application Management, Business Process Outsourcing (BPO) und Managed Testing Services (MTS) untersucht. Zusätzlich geht die Studie auf die Nutzung der verschiedenen Shoringmodelle ein.

Die Presseinformation finden Sie auch online auf unserer Website: http://bit.ly/1b4kb5q

– ENDE –

Über Steria Mummert Consulting (www.steria-mummert.de)
Steria Mummert Consulting bietet Business-Services, die unter Einsatz modernster Informationstechnologie Unternehmen wie Behörden ein effizienteres und profitableres Arbeiten ermöglichen. Als Teil der Steria Gruppe verbindet das Unternehmen die tiefgehende Kenntnis der Geschäftsmodelle seiner Kunden mit einer umfassenden internationalen Expertise in IT und Business Process Outsourcing. Mit seinem kooperativen Beratungsstil begleitet Steria Mummert Consulting seine Kunden bei ihren Transformationsprozessen, stellt so sicher, dass sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und ihre Erfolgsposition nachhaltig verbessern können. Das Unternehmen zählt heute zu den zehn führenden Business Innovation/Transformation Partnern in Deutschland. 20.000 Steria-Mitarbeiter in 16 Ländern stehen hinter den Systemen, Services und Prozessen, die Tag für Tag die Welt in Gang halten, und berühren dabei das Leben von Millionen Menschen weltweit. 1969 gegründet, unterhält Steria heute Standorte in Europa, Indien, Nordafrika und Südostasien. Der Umsatz des Unternehmens betrug im Jahr 2012 1,83 Milliarden Euro. 20 Prozent* des Kapitals sind im Besitz der Steria-Mitarbeiter. Die Gruppe, mit Hauptsitz in Paris, ist an der Euronext Paris gelistet. *Inkl. „SET Trust“ und „XEBT Trust“ (4,15% des Kapitals).

Kontakt
Steria Mummert Consulting
Birgit Eckmüller
Hans-Henny-Jahnn-Weg 29
22085 Hamburg
+49 (0) 40 22703-5219
birgit.eckmueller@steria-mummert.de
http://www.steria-mummert.de

Pressekontakt:
Faktenkontor
Jörg Forthmann
Ludwig-Erhard-Straße 37
20459 Hamburg
+49 (0) 40 253 185-111
joerg.forthmann@faktenkontor.de
http://www.faktenkontor.de

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Energiekosten: Erste Unternehmen geben deutsche Standorte auf

BVMW stellt Parlamentariern neues Politisches Grundsatzprogramm vor

(ddp direct) Berlin – „Die steigenden Energiekosten gefährden die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen. Erste Unternehmen schließen deswegen bereits ihre Produktionsstandorte in Deutschland. Hauptkostentreiber ist der Staat. Denn die Energiekonzerne verteuerten Erzeugung und Transport seit 1998 um elf Prozent, die staatlichen Abgaben und Steuern legten im gleichen Zeitraum um 243 Prozent zu. Deshalb muss die Stromsteuer gesenkt werden.“ Das erklärte der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, bei einem Parlamentarischen Frühstück des Verbandes mit mehr als 70 Abgeordneten aller Parteien des Deutschen Bundestags.

Dabei stellte Ohoven den Parlamentariern das neue Politische Grundsatzprogramm des BMW vor. Darin sind die Erwartungen der Mitgliedsunternehmen an die Politik zur Bundestagswahl formuliert. Der BVMW spricht für über 170.000 Klein- und Mittelbetriebe mit ca. sechs Millionen Beschäftigten. Neben der Energiepolitik bildet die Steuerpolitik einen Schwerpunkt. Ohoven warnte die Abgeordneten vor einem Dreh an der Steuerschraube. „Der Mittelstand will in den kommenden zwölf Monaten über 160 Milliarden Euro investieren. Höhere Steuern verhindern Investitionen und damit die Schaffung neuer Arbeitsplätze.“

Der Mittelstandspräsident appellierte an die Parlamentarier, sich für eine Senkung der staatlichen Steuern und Abgaben auf den Stromverbrauch einzusetzen. Diese steigen allein 2013 um 25 Prozent auf fast 32 Milliarden Euro. Ohoven nannte als Beispiel einen mittelständischen Weltmarktführer aus Wiesbaden. Innerhalb von nur acht Jahren haben sich dessen Energiekosten für die Produktion von acht auf 16 Millionen Euro verdoppelt. „Diese Kostenexplosion kann nur schwer an die Kunden weitergegeben werden. Das bedeutet einen massiven Nachteil für das Unternehmen im globalen Wettbewerb. Deutsche Unternehmen zahlen heute schon im internationalen Vergleich bis zu 60 Prozent mehr für Strom.“

Wie sich die Energiekosten im unternehmerischen Alltag auswirken, verdeutlichte Frieder Flamm am Beispiel der Flamm AG, einem mittelständischen Zulieferer für die Automobil- und Luftfahrtindustrie. Die steigenden Energiekosten verminderten spürbar den Gewinn und schränkten dadurch den Spielraum für Investitionen ein. Der stellvertretende Vorsitzende der BVMW-Energiekommission, Rainer Alzinger, Geschäftsführer eines namhaften großen Ingenieurbüros für die Energie- und Abfallwirtschaft, kritisierte scharf die Energiepolitik der Bundesregierung. So koste die Überproduktion von Strom bares Geld, solange das Problem der Speicherung nicht gelöst sei. Alzinger forderte zugleich eine Neuausschreibung des Stromübertragungsnetzes in Deutschland. Die Teilvergabe an den niederländischen Netzbetreiber Tennet sei ein Fehler gewesen.

Ohoven warb bei den mehr als 70 Abgeordneten für das BVMW-Modell einer dezentralen Energieversorgung. „Nur so lässt sich aus unserer Sicht die Explosion der Energiepreise eindämmen. Eine dezentrale Energieversorgung spart Milliarden für den überregionalen Netzausbau und schafft zugleich Arbeitsplätze bei den mittelständischen Betrieben vor Ort.“ Er bekräftigte abschließend mit Blick auf die Bundestagswahl das Nein des Mittelstands zu neuen Belastungen der Millionen Klein- und Mittelbetriebe durch höhere Steuern und Abgaben. „Dagegen werden wir uns wehren.“

Hinweis: Das neue Politische Grundsatzprogramm des BVMW „Wachstumsmotor Mittelstand.“ steht unter www.bvmw.de/politik/leitlinien zum Download bereit.

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BVMW
Eberhard Vogt
Leipziger Platz 15
10117 Berlin

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