Tag Archives: Netzhautablösung

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Blitze im Auge? Augenarzt aus Mainz hilft bei Netzhautablösung

Liegen Anzeichen für eine Netzhautablösung vor, ist schnelles Handeln angesagt

Blitze im Auge? Augenarzt aus Mainz hilft bei Netzhautablösung

Bei einer Netzhautablösung dringend einen Augenarzt aufsuchen. (Bildquelle: © bilderzwerg – Fotolia.com)

Der Glaskörper in unserem Auge ist gallertartig, durchsichtig und ist maßgeblich für die Form unseres Auges verantwortlich. Im fortgeschrittenen Lebensalter schrumpft der Glaskörper. Dieser Prozess kann bei sehr kurzsichtigen oder alten Menschen dazu führen, dass sich der Glaskörper von den hinten gelegenen Teilen der Netzhaut ablöst. Dabei kann es zu Rissen in der Netzhaut kommen. Besonders gefährdet sind kurzsichtige Menschen, da ihre Netzhaut dünner ist.
Da statistisch gesehen immer mehr Menschen unter einer Kurzsichtigkeit leiden und die Menschen ein immer höheres Lebensalter erreichen, nimmt auch die Zahl der Netzhaut-Patienten immer weiter zu. Augenärzte wie Dr. med. Thomas Kauffmann, Dr. med. Jutta Kauffmann und Dr. med. Stefan Breitkopf, die in Mainz eine Facharztpraxis für Augenheilkunde führen, reagieren auf diese Entwicklung und haben sich schon vor vielen Jahren auf die Therapie von Netzhautablösung spezialisiert.

Augenarzt in Mainz: Spezialist in Sachen Netzhautablösung

„Wichtig ist, dass Patienten Symptome einer Netzhautablösung richtig deuten und auch im Zweifelsfall umgehend einen Augenarzt aufsuchen. Liegt eine Netzhautablösung vor, muss umgehend gehandelt werden“, weiß Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann aus Mainz.

– Faserige und verschwommen oder schleierartige Eintrübungen,
– plötzlich auftretende Lichtblitze,
– Gesichtsfeldausfälle,

sollten die Alarmglocken läuten lassen. „Vor allem die Lichtblitze können akute Anzeichen einer Netzhautablösung sein“, weiß Augenarzt Dr. med. Stefan Breitkopf. Die Lichtblitze entstehen, wenn zwischen Glaskörper und Netzhaut Spannungen auftreten. Bereits zu diesem Zeitpunkt sollte alsbald ein Augenarzt konsultiert werden. Möglicherweise ist es noch nicht zu einem Abriss der Netzhaut gekommen.

Augenarzt (Mainz): „Lichtblitze können auf eine Netzhautablösung hinweisen“

Kann der Augenarzt schnellstmöglich handeln, besteht beste Aussicht auf eine erfolgreiche Therapie. Tückisch: Die Netzhautablösung verläuft völlig schmerzfrei. Die Chancen, dass die Netzhaut operativ wieder angelegt werden kann, sind heute sehr gut. Kleinere Löcher können mit dem Laser problemlos wieder verschlossen werden. Auch dann, wenn die Netzhautablösung schon weit fortgeschritten, gibt es mehrere Möglichkeiten der Therapie, die vor dem Hintergrund der individuellen Gegebenheiten geplant wird.

Ihr Augenarzt in Mainz / Wiesbaden mit breitem Leistungsspektrum: Dr. Jutta Kauffmann, Dr. Thomas Kauffmann und Dr. Stefan Breitkopf. Sie haben Fragen zur Diagnostik oder der Behandlung bzw. Operation von Augenkrankheiten wie Grauer Star (Katarakt) oder Grüner Start (Glaukom)? Wir sind auch spezialisiert auf Multifokallinsen, Netzhautablösung, Strabismus (Schielen) und Botox Behandlungen.

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Augenarzt Mainz / Wiesbaden mit Spezialgebiet Netzhautchirurgie

Operationen an der Netzhaut erfordern Erfahrung und Kenntnisse – Mikrochirurgie im Augeninneren

Augenarzt Mainz / Wiesbaden mit Spezialgebiet Netzhautchirurgie

Netzhautchirurgie in Mainz – Ihr Augenarzt informiert.

Die Anatomie teilt das Auge in einen vorderen und hinteren Augenabschnitt ein. Im Bereich des hinteren Augenabschnitts befindet sich unter anderem das lichtempfindliche Gewebe der Netzhaut. Ein besonderer Bereich der Netzhaut, die sogenannte Makula, ist für das Detailsehen wichtig. Hier ist die Dichte der Sinnesrezeptoren besonders hoch. Ausgefüllt wird das Innere unseres Auges durch den Glaskörper. Die gelartige Struktur des Glaskörpers verliert im Laufe des Lebens an Festigkeit. Die Folge sind Löcher oder Risse in der Netzhaut. In gravierenden Fällen kann es zu einer Ablösung der Netzhaut kommen.

Augenarzt Dr. Stefan Breitkopf: Sehveränderungen können auf Netzhautablösung hinweisen

Nimmt der Patient Blitze wahr, die entstehen, wenn der Glaskörper an der Netzhaut zieht, sind das ernstzunehmende Begleiterscheinungen. „Ein Augenarzt sollte dann umgehend kontaktiert werden“, meint Dr. med. Stefan Breitkopf, niedergelassener Augenarzt in Mainz. Bei einer Netzhautablösung legt sich ein Schatten vor das Auge, den Patienten auch als Vorhang bezeichnen. Bei einer Netzhautablösung ist Eile geboten. „Eine Netzhautablösung kann den Verlust der Sehkraft zur Folge haben. Hier muss sofort gehandelt werden“, so Dr. Stefan Breidkopf.

Augenarzt Mainz / Wiesbaden in Rhein-Main: Netzhautablösung muss operiert werden

Bei kleineren Verletzungen, Rissen oder Löchern auf der Netzhaut, kann der Laser erfolgreich zu Einsatz kommen. Mit dem Laser können Löcher oder Risse verschlossen werden. Nach Entfernung des Glaskörpers, der sogenannten Vitrektomie, kann die Netzhaut wieder zum Anliegen gebracht werden. Moderne Operationstechniken, wie sie in der Praxis der Augenärzte Dr. med. Stefan Breitkopf, Dr. med. Jutta Kauffmann und Dr. med. Thomas Kauffmann in Mainz durchgeführt werden, sind mit großem Erfolg minimal-invasiv und schmerzlos. Netzhautchirurgische Operationen sind bei den Mainzer Augenärzten Routineeingriffe, die seit Jahren in großer Zahl zusammen mit einem eingespielten Team durchgeführt werden.

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Augenarzt Mainz / Rhein-Main: Netzhautablösung umgehend behandeln!

Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann rät, bei entsprechenden Symptomen sofort zum Augenarzt gehen

Augenarzt Mainz / Rhein-Main: Netzhautablösung umgehend behandeln!

Bei einer Netzhautablösung sollte schnell gehandelt werden.

Wird eine Netzhautablösung nicht sofort behandelt, kann ein Erblinden die unmittelbare Folge sein. Augenärzte raten deshalb, bei entsprechenden Symptomen sofort einen Arzt aufzusuchen.

Augenarzt Dr. Kauffmann in der Region Mainz / Wiesbaden / Rhein-Main informiert über die Netzhautablösung

Bei einer Netzhautablösung hebt sich die Netzhaut (Retina) vom darunter liegenden Pigmentepithel ab. Die Netzhaut hat im Auge zahlreiche, sehr wichtige Eigenschaften. Sie enthält neben zahlreichen Blutgefäßen für das Sehen essentielle und spezialisierte Sinneszellen, wie die sogenannten Stäbchen und Zapfen. Die Netzhaut, auch Retina genannt, leitet Lichtreize an den Sehnerv weiter.

Netzhautablösung: Ursachen sind oftmals altersbedingte Risse oder Löcher in der Retina / Netzhaut

Die Netzhautablösung, auch Ablatio retinae genannt, kann in jedem Alter auftreten. Bei älteren Menschen schrumpft der Glaskörper. Entsteht dadurch ein Zug an der Netzhaut kann in der Folge die Netzhaut einreißen und sich Ablösen (rhegmatogene Ablatio). Ein erhöhtes Risiko liegt vor allem bei Menschen vor, die kurzsichtig sind und/oder an Diabetes mellitus leiden.

Augenarzt Mainz / Rhein-Main: So erkennt man eine Netzhautablösung

Lichtblitze, Punkte, Linien oder „Nebelschwaden“ – Anzeichen einer Netzhautablösung. Auch können Schatten oder ganze Wolken von Pünktchen wichtige Hinweise sein. Man sollte dann schnell einen Augenarzt aufsuchen. Der Augenarzt untersucht den hinteren Bereich des Auges, um eine Diagnose zu stellen. Kleinere Risse oder Löcher können heute problemlos mittels einer sogenannten Laserretinopexie behandelt werden. Liegt bereits eine Netzhautablösung vor ist der Laser häufig nicht ausreichend. Großflächigere Ablösungen müssen operativ behoben werden.

Die Augenarztpraxis Dres. Kauffmann und Breitkopf in Mainz / Rhein-Main kann gerade bei der Operation der Netzhautablösung auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Diese werden überwiegend unter stationären Bedingungen im St. Vincenz und Elisabetz Hospital in Mainz durchgeführt

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Von Netzhautloch bis Netzhautablösung – moderne Chirurgie kann das Augenlicht retten

Prof. Dr. Philipp Jacobi, leitender Chirurg der Augenklinik Veni Vidi in Köln, erklärt den Befund und die therapeutischen Möglichkeiten

Von Netzhautloch bis Netzhautablösung - moderne Chirurgie kann das Augenlicht retten

Was genau sind Netzhautloch und Netzhautablösung?
Die Netzhaut, oder Retina, kleidet den Augapfel von innen aus. Sie nimmt das Licht, das in das Auge fällt, auf, verarbeitet es und leitet es über Rezeptoren an den Sehnerv und weiter an das Gehirn. Die Netzhaut liegt lose auf der Aderhaut und haftet lediglich durch sogenannte Adhäsionskräfte an dieser Unterlage. Die einzigen festen Verwachsungen bestehen im Bereich des Sehnervs und an der äußeren Netzhautzirkumferenz. Gerade in diesen peripheren Netzhautregionen kann die Netzhaut dünne Stellen aufweisen, sogenannte Netzhautdegenerationen. Reißen diese Degenerationen ein, kommt es zu peripheren Netzhautlöchern. Ein Netzhautloch kann sofort, aber auch erst nach Wochen oder Monaten zu einer Netzhautablösung führen.
Das Netzhautloch kann also als Vorstufe zur Netzhautablösung verstanden werden. Während bei der Netzhautablösung im schlimmsten Fall und bei Nichtbehandlung der Verlust des Augenlichtes droht, können wir ein Netzhautloch im Frühstadium in der Regel mit einer Laserbehandlung, genannt Retinopexie, beheben. Dabei wird die das Loch umgebende Netzhaut mit der darunterliegenden Aderhaut „verschweißt“, so dass sie sich nicht mehr ablösen kann.
Solange die Netzhaut nicht abgelöst ist, führt ein Netzhautloch nicht zu einer Sehverschlechterung, da es meist in der Netzhautperipherie liegt. Häufig wird es dann erst zufällig vom Augenarzt bei der Untersuchung des Augenhintergrundes entdeckt. In der Regel muss dann eine Behandlung erfolgen, die einer Netzhautablösung vorbeugt. Ohne Behandlung wird sich der Befund weiter verschlechtern, bis das Auge schließlich im fortgeschrittenen Stadium der Netzhautablösung erblindet.

Wie kommt es zu einer Netzhautablösung?
Zu den möglichen Risikofaktoren für eine Amotio, also Netzhautablösung, zählen die mittlere bis höhergradige Kurzsichtigkeit, eine vorangegangene, komplizierte Kataraktoperation, diabetische Netzhautveränderungen, die sogenannte diabetische Retinopathie, sowie Entzündungen, Verletzungen oder Tumore im Auge. Liegen entsprechende Risikofaktoren vor, so empfehlen wir regelmäßige augenärztliche Kontrolluntersuchungen, damit Vorstufen, wie zum Beispiel Netzhautlöcher, rechtzeitig erkannt und behandelt werden können.
Je nach Ursache unterscheiden wir drei grundsätzliche Mechanismen, die zu einer Netzhautablösung führen können.
Die rhegmatogene Netzhautablösung ist die häufigste Ursache für eine Netzhautablösung. Durch ein Netzhautloch oder -riss gelangt Flüssigkeit hinter die Netzhaut und löst diese von ihrer ernährenden Unterlage, dem Pigmentblatt, ab. Als wesentliche Ursachen hierfür kennen wir die höhergradige Kurzsichtigkeit, den Zustand nach komplizierter Kataraktoperation oder auch stumpfe und scharfe Verletzungen des Auges.
Die exsudative Netzhautablösung ist weitaus seltener und wird hervorgerufen durch einen chronischen Flüssigkeitsaustritt aus den Aderhautgefäßen und einem folglich geschädigten Pigmentepithel. So sammelt sich allmählich Flüssigkeit unter der Netzhaut und hebt diese von der Unterlage ab. Häufige Ursachen hierfür sind entzündliche Prozesse oder Tumore im Bereich der Netzhaut.
Die traktive Netzhautablösung kann auftreten, wenn durch Netzhaut-Glaskörpermembranen Zug auf die Netzhaut ausgeübt wird. Diese Form tritt vor allem bei fortgeschrittenen diabetischen Netzhautveränderungen auf, wird allerdings auch bei Frühgeborenen beobachtet. Traktive, also zugbedingte Netzhautablösungen können auch Folge einer vorausgegangenen Netzhautoperation sein.
Welche Symptome treten auf?
Ein Frühsymptom und somit Warnzeichen für eine Netzhautablösung ist die Wahrnehmung von „Lichtblitzen“ oder ein „Schwarm schwarzer Punkte“. Diese sind Folge einer Traktion des Glaskörpers an der Netzhautoberfläche. Hieraus kann ein Netzhautloch entstehen. In jedem Falle sollte ein Augenarzt aufgesucht werden.
Ist die Netzhaut bereits abgehoben, berichten Patienten entweder von einer „dunklen Wand“, die sich von unten vorschiebt, oder einem „schwarzen Vorhang“, der sich von oben herabsenkt und allmählich das zentrale Sehfeld beeinträchtigt. In diesem Stadium liegt bereits ein augenärztlicher Notfall vor. Eine Behandlung sollte unmittelbar erfolgen.
Jedoch kann das Ablösen auch völlig ohne Symptome geschehen und erst bei Erreichen der Makula sichtbar werden, beispielsweise durch eine verzerrte Darstellung des Gesehenen, vergleichbar mit einem Fehler in einem Glas.

Wie wird die Netzhautablösung diagnostiziert und behandelt?
Eine Netzhautablösung wird in der Regel durch eine Augenhintergrundspiegelung diagnostiziert. Diese findet im Frühstadium häufig im Rahmen der regulären Vorsorge und noch ohne erkennbare Symptomatik statt. Für optimalen Einblick in das Auge wird zuvor die Pupille mit Augentropfen erweitert. In einigen Fällen setzt der Augenarzt auch ein sogenanntes Kontaktglas, eine Art Lupe, auf das zuvor oberflächlich betäubte Auge.
Ist der Einblick durch eine eingetrübte Linse, beispielsweise eine Katarakt, eine Glaskörperblutung oder eine Hornhauterkrankung nicht möglich, so kann eine Ultraschalluntersuchung Klarheit schaffen, ob die Netzhaut anliegt oder abgelöst ist.
Besteht der Verdacht auf eine Netzhautablösung, erfolgt bei der Diagnose eine Untersuchung beider Augen, auch wenn die Symptome der Netzhautablösung nur einseitig auftreten. Denn häufig weist auch die Netzhaut des nicht betroffenen Auges Veränderungen auf, die eine Vorstufe zur Netzhautablösung sein können.
Die Art der Therapie richtet sich grundsätzlich nach dem Schweregrad der Veränderungen und nach der auslösenden Ursache.
Liegt der Netzhautablösung eine andere Erkrankung als ein Netzhautloch zugrunde, beispielsweise eine Entzündung oder Stoffwechselstörung, so sollte die Grunderkrankung behandelt werden. Bei der exsudativen Netzhautablösung kann manchmal ohne einen weiteren Eingriff am Auge eine Rückbildung erzielt werden.
In der Regel wird die Netzhautablösung allerdings mittels eines chirurgischen Eingriffs therapiert. Die Art der Operation richtet sich grundsätzlich nach dem Schweregrad der Veränderungen und nach der auslösenden Ursache.
Eindellende Netzhautoperationen mit einer Plombe oder Umschnürung, einer sogenannten Cerclage, werden eingesetzt, wenn ein Netzhautloch als Ursache für die Ablösung eindeutig lokalisiert werden konnte. Ziel der Operation ist es, durch äußeres Aufnähen einer Silikonplombe oder ein um das Auge gelegtes Silikonband diejenige Stelle, an der wir das Netzhautloch zuvor lokalisiert haben, einzudellen und damit dauerhaft zu tamponieren. Zusätzlich wird – ebenfalls von außen – mit einer Kältesonde die Stelle des Netzhautlochs über eine ausgelöste Entzündungsreaktion verschlossen. Wir sprechen hier von der Netzhaut-Kryopexie.
Die Glaskörper-Operation, die sogenannte Vitrektomie, kommt zum Einsatz, wenn kein Netzhautloch eindeutig lokalisiert werden kann oder wenn eine Traktionsablatio vorliegt. Hierbei wird der Glaskörper einschließlich der an der Netzhaut angehefteten Membranen entfernt. Damit sich anschließend die Netzhaut wieder auf ihre Unterlage des Pigmentblattes anlegt, wird entweder ein sich spontan resorbierendes Gas-Luft-Gemisch oder ein sich nicht resorbierendes Silikonöl in den Augapfel eingebracht, das in der Regel zu einem späteren Zeitpunkt wieder entfernt werden muss.
Ist eine Vollnarkose geplant, darf der Patient am Operationstag nicht essen und trinken und auch nicht rauchen. Für die Operation ist eine medikamentöse Erweiterung der Pupille mit Augentropfen notwendig. In Abhängigkeit vom Befund kann die Operationsdauer individuell sehr unterschiedlich sein. Die meisten Operationen, die wir bei Veni Vidi in Köln vornehmen, haben eine Dauer von 30 bis 90 Minuten.
Wie ist die Prognose bei einer Behandlung?
Die Prognose hängt maßgeblich von der Größe des abgelösten Netzhautbereiches und der Ursache der Netzhautablösung ab. Findet eine zeitnahe Diagnostik und anschließende Operation statt, bei einem nur gering betroffenen Netzhautareal und Fehlen weiterer, begleitender Augenerkrankungen, ist die Prognose am besten. Im günstigsten Fall kann das Auge mit voller Funktionsfähigkeit erhalten bleiben. Betrifft die Ablösung auch die Makula, also die Netzhautmitte mit der Stelle des schärfsten Sehens, so bleibt die Sehschärfe meist herabgesetzt. Liegt eine komplizierte Form der Netzhautablösung wie zum Beispiel bei einer traktiven Amotio vor, so sind die Erfolgsaussichten eher schlechter.
Beim geringsten Verdacht auf ein Netzhautloch oder eine Netzhautablösung sollten Sie zügig einen Augenarzt aufsuchen. Eine regelmäßige Vorsorge ist bei Patienten notwendig, bei denen ein erhöhtes Risiko besteht, eine Netzhautablösung zu erleiden. Dazu gehören Menschen, die selber oder deren Verwandte bereits eine Ablösung hatten, sowie Personen mit starker Kurzsichtigkeit. In dieser Art vorbelasteten Patienten empfehlen wir, möglichst jedes Jahr eine Vorsorgeuntersuchung durch den Augenarzt durchführen zu lassen.

Veni Vidi – Ärzte für Augenheilkunde vereinigt vier hochmoderne Augenarztpraxen im Kölner Raum, unter der Leitung von Dr. Angela Zipf-Pohl und Prof. Dr. Philipp Jacobi. Veni Vidi bietet das gesamte Spektrum moderner Augenheilkunde mit Diagnostik, Lasertherapie, Laserchirurgie, der ambulanten und stationären operativen Versorgung, der ästhetischen und refraktiven Chirurgie sowie Akupunktur.
Die erste Praxis wurde 2005 im Kölner Westen gegründet.

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Netzhautablösung kann jeden treffen

Bei Symptomen sofort den Augenarzt aufsuchen

Netzhautablösung kann jeden treffen

Prof. Dr. Jacobi klärt Patienten im Gespräch über die Netzhautablösung auf

Die wichtigste Aufgabe der Netzhaut im Auge ist die Umwandlung von Licht in Nervenreize mithilfe der Photorezeptoren, bestehend aus Stäbchen und Zapfen. Bei einer Netzhautablösung (Amotio retinae) löst sich die Netzhaut von der dahinterliegenden Aderhaut und die Nervenzellen und Photorezeptoren werden nicht mehr versorgt. Diese Ablösung kann durch eine Glaskörper-Abhebung, aber auch durch einen Unfall, eine Augenoperation, einen Tumor oder die diabetische Retinopathie ausgelöst werden. Weitere Risikofaktoren sind erbliche Vorbelastung in der Familie und höhergradige Kurzsichtigkeit. Je nachdem wie lange die Ablösung unbehandelt bleibt, kann es zu erheblichen Sehverlusten bis hin zur Erblindung kommen. Daher rät der Augenarzt Professor Philipp Jacobi vom Augenzentrum Veni Vidi in Köln: „Liegen entsprechende Risikofaktoren beim Patienten vor, empfehle ich regelmäßige augenärztliche Kontrolluntersuchungen, damit Vorstufen einer Netzhautablösung, wie zum Beispiel Netzhautlöcher rechtzeitig erkannt und behandelt werden können.“

Es werden drei grundsätzliche Mechanismen, die zu einer Netzhautablösung führen können, unterschieden:

Rhegmatogene Netzhautablösung: Dies ist häufigste Ursache für eine Netzhautablösung. Durch ein Netzhautloch oder -riss tritt Flüssigkeit hinter die Netzhaut und löst diese von ihrer ernährenden Unterlage, dem Pigmentblatt ab. Als wesentliche Ursachen hierfür zählt die höhergradige Kurzsichtigkeit, der Zustand nach komplizierter Kataraktoperation oder aber auch infolge von stumpfen und scharfen Verletzungen des Auges.

Exsudative Netzhautablösung: Diese Form ist weitaus seltener und wird hervorgerufen durch einen chronischen Flüssigkeitsaustritt aus den Aderhautgefäßen und einem geschädigten Pigmentepithel. So sammelt sich allmählich Flüssigkeit unter der Netzhaut und hebt diese von der Unterlage ab. Häufige Ursachen hierfür sind entzündliche Prozesse oder Tumore in diesem Bereich.

Traktive Netzhautablösung: Eine Netzhautablösung kann ebenfalls auftreten, wenn durch Netzhaut-Glaskörpermembranen ein Zug auf die Netzhaut ausgeübt wird. Diese Form tritt vor allem bei fortgeschrittenen diabetischen Netzhautveränderungen auf und wird auch bei Frühgeborenen beobachtet. Traktive Netzhautablösungen können auch Folge einer vorausgegangenen Netzhautoperation sein.

Eine Netzhautablösung, egal welcher Form, stellt immer einen augenärztlichen Notfall dar, der schnellstmöglich behandelt werden muss. Da in der Netzhaut keine Schmerzfasern sind, verläuft die Netzhautablösung in der Regel völlig schmerzlos. „Es gibt aber eindeutige Symptome, an denen man eine Netzhautablösung erkennen kann“, erklärt Professor Jacobi. „Treten auf einmal Lichtblitze, Schatten, Rauch, Flocken oder ein Schwarm schwarzer Punkte im Sehfeld auf, sollten alle Alarmglocken beim Patienten schrillen. Jetzt heißt es unverzüglich den Augenarzt aufsuchen.“

Beim Augenarzt oder in der Augenklinik wird die Pupille des betroffenen Auges erst einmal mit Tropfen erweitert. Erst durch diese Erweiterung kann die Netzhaut mit speziellen Lupen und Kontaktgläsern richtig untersucht werden. Je nach Schweregrad der Netzhautablösung wird entweder gelasert oder operiert. Bei Netzhautlöchern hat sich der Einsatz der Lasermethode bewährt. Ist die Ablösung jedoch fortgeschritten, kann nur eine Operation das Auge retten. Hier wird die Netzhaut mittels spezieller Operationstechnik dazu gebracht, wieder an der dahinterliegenden Aderhaut anzuliegen. In den meisten Fällen reicht ein Eingriff aus, um die Ablösung zu beheben.

Nach einem operativen Eingriff an der Netzhaut sollte der Patient Erschütterungen aller Art, starke körperliche Belastung, aber auch das Reiben der Augen vermeiden. All dies könnte zu einem erneuten Ablösen der Netzhaut führen. Einige Sportarten, wie Boxen, schnelle Ballsportarten, Fallschirmspringen und Tauchen sollten nur nach vorheriger Absprache mit dem Augenarzt ausgeübt werden.Eine Netzhautablösung kann in jedem Alter auftreten. Besonders gefürchtet ist die Frühgeborenenretinopathie, die unbehandelt auch beim Säugling schon zu einer Netzhautablösung führen kann. Wichtig ist das schnelle Erkennen einer Netzhautablösung und die schnellstmögliche Behandlung, um Spätfolgen und Sehschäden zu verhindern.

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