Tag Archives: OECD

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Country by Country Reporting – die zweite Runde

Erstellung/Versand (BZSt) als Komplett-Service

Country by Country Reporting - die zweite Runde

CbCR Dashboard

Die Zeit zur Abgabe des Country by Country Reportings für das Geschäftsjahr 2017 rückt näher.
Das U2 CbCR Modul erstellt aus kundenspezifischen CbCR Daten die versandfertige XBRL-Datei.
Es werden Templates für den Import der Gesellschafts-Stammdaten, der CbCR Kennzahlen und der Geschäftstätigkeit bereitgestellt. Die Kosten für die Nutzung des Tools belaufen sich auf EUR 1.000/Veranlagungsjahr. Ab sofort übernimmt Universal Units auf Wunsch auch die komplette Abwicklung zur Erzeugung und zum Versand des CbC Reportings an das BZSt (inkl. De-Mail Versand). Die Leistung wird inkl. Toolnutzung zu einem Pauschalpreis von EUR 1.500 angeboten.

Universal Units ist der unabhängige Anbieter für webbasierte Lösungen zum weltweiten Management von Unternehmenssteuern.
Das erfahrene Entwicklerteam mit Sitz in Berlin steht für agile Softwareentwicklung sowie für die Umsetzung von modernen und stabilen Lösungen.
Unsere Softwareprodukte unterstützen die Steuerfunktionen von Unternehmen in den Bereichen Tax Compliance, Tax Accounting und
Transfer Pricing Dokumentation.

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Bessere Bildung durch Aufhebung des Kooperationsverbotes

Bessere Bildung durch Aufhebung des Kooperationsverbotes

Logo Deutsches Kinderhilfswerk e.V.

Das Deutsche Kinderhilfswerk appelliert anlässlich der heutigen Vorstellung des OECD-Berichts „Bildung auf einen Blick 2018“ an Bund, Länder und Kommunen, mehr Geld für die Bildung bereit zu stellen. „Bei der Bildungsfinanzierung ist insbesondere der Bund gefordert, der künftig zusätzliche Mittel in die Bildung investieren muss und Bildungsprojekte der Länder und Kommunen dauerhaft unterstützen sollte. Dafür muss das Kooperationsverbot in der Bildung endlich aufgegeben werden“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des deutschen Kinderhilfswerkes. „Der Bildungsbericht zeigt auf, dass es eine wesentliche Herausforderung des Bildungssystems bleibt, soziale und regionale Disparitäten zu verringern. Das können Länder und Kommunen nicht alleine stemmen. Gute Bildungschancen dürfen nicht vom Geldbeutel der Menschen oder ihrem Wohnort abhängig sein. Für ein hochwertiges, flächendeckendes und soziales Bildungsangebot müssen Bund, Länder und Kommunen an einem Strang ziehen“, so Hofmann weiter.

Der Bildungsbericht stellt fest, dass es trotz vieler bildungspolitischer Reformprojekte bisher noch immer nicht gelungen ist, Bildungsungleichheiten entscheidend zu verringern und konstatiert zugleich, dass die Kluft zwischen Personen, die ihre Bildungserfolge steigern können, und anderen, deren ungünstige Ausgangslagen langfristig nachwirken, größer werden könnte. „Deshalb fordert das Deutsche Kinderhilfswerk von Bund und Ländern eine gemeinsame, nachhaltige Strategie für die quantitativen und qualitativen Herausforderungen im deutschen Bildungssystem. Mit einem „Weiter so“ können die Zukunftsaufgaben im Bildungssystem nicht bewältigen werden. Bereits jetzt besteht bei der Modernisierung von Schulgebäuden ein massiver Investitionsstau in Milliardenhöhe. Mit den prognostizierten steigenden Schülerzahlen wird das Problem der maroden Schulen noch drängender. Gleichzeitig steht zu befürchten, dass die Qualität und die Bildungsgerechtigkeit weiter unter die Räder kommen, wenn wir nicht vehement gegensteuern“, so Hofmann.

Schon die letzte PISA-Studie hatte die vorhandenen Schwachstellen in Bezug auf die Chancengerechtigkeit im deutschen Schulsystem aufgezeigt. Dem deutschen Bildungssystem gelingt es nach wie vor nicht, den kausalen Zusammenhang zwischen Elternhaus und Bildungskarriere aufzulösen. Das Deutsche Kinderhilfswerk vermisst zudem an vielen Stellen den politischen Willen, sich dem drängenden, strukturellen Problem der schlechten Bildungschancen von Armut betroffener Kinder in Deutschland anzunehmen. Zum Thema Bildungsgerechtigkeit hatte das Deutsche Kinderhilfswerk vor zwei Jahren den Kinderreport 2016 vorgestellt. Nach der dem Kinderreport zugrunde liegenden repräsentativen Befragung fordert eine sehr große Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland umfangreiche Reformen im Bildungssystem, um von Armut betroffenen Kindern mehr Bildungschancen zu bieten. 93 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass dafür ein einheitliches Bildungssystem ohne deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern „sehr wichtig“ oder „wichtig“ ist. Als weitere wichtige Maßnahmen werden die spezielle Förderung von benachteiligten Kindern in Kitas und Schulen (95 Prozent), mehr Erzieherinnen und Erziehern sowie Lehrerinnen und Lehrer (95 Prozent), aktuelleres und besseres Lehrmaterial (92 Prozent) sowie geringere Kostenbeiträge für Kita und Schule und Kostenfreistellungen für Lernmaterial, Tagesverpflegung und Teilnahme an Sport und Kultur (92 Prozent) befürwortet.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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Verrechnungspreise im Fokus: Steuerrecht für Unternehmen

Verrechnungspreise im Fokus: Steuerrecht für Unternehmen

Aufgrund der zunehmenden Globalisierung müssen sich auch immer mehr kleine und mittlere Unternehmen mit dem internationalen Steuerrecht auseinandersetzen. Das Thema Verrechnungspreise steht dabei inzwischen oft im Mittelpunkt, doch die notwendigen steuerrechtlichen Erleichterungen für KMU fehlen seitens des Gesetzgebers weitgehend. Das im GRIN Verlag erschienene Buch „Verrechnungspreise in der Praxis. Grundlagen und Tipps für kleine und mittlere Unternehmen“ hilft bei der ersten Orientierung und gibt praxisnahe Ratschläge.

Für kleinere Unternehmen bleiben zentrale Fragen derzeit noch offen: Inwieweit wirken sich Verrechnungspreis-Sachverhalte auf kleine und mittlere Unternehmen aus? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen sind zu beachten? Welche unterschiedlichen Verrechnungspreismethoden gibt es und wann sind sie jeweils sinnvoll? Welche Formen der Dokumentation sind notwendig? In seinem Buch „Verrechnungspreise in der Praxis. Grundlagen und Tipps für kleine und mittlere Unternehmen“ gibt Sascha Meder nicht nur hilfreiche Antworten, sondern bespricht auch Sonderfälle und weniger prominente Aspekte, die spezielles Hintergrundwissen erfordern. Bei der OECD-Initiative gegen ‚Base Erosion and Profit Shifting‘ (BEPS), den Panama Papers und auch den aktuell in den Fokus der Öffentlichkeit geratenen Paradise Papers handelt es sich zum Großteil um Verrechnungspreise und ihre Problematiken.

So kommen Sie erfolgreich durch die Betriebsprüfung

Bei einer Betriebsprüfung spielten Verrechnungspreise bisher keine besondere Rolle. Durch den verstärkten Einsatz von Auslandsfachprüfern rücken sie allerdings immer mehr in den Fokus. Außerdem fehlen von steuerrechtlicher Seite spezielle Verrechnungspreisregeln, die an die Bedürfnisse kleinerer Unternehmen angepasst sind. Diese werden durch die Gleichsetzung mit großen Unternehmen momentan noch stark belastet. Kleine und mittlere Unternehmen sollten daher auf die Herausforderungen gut vorbereitet sein. Das Buch „Verrechnungspreise in der Praxis. Grundlagen und Tipps für kleine und mittlere Unternehmen“ liefert fundiertes Expertenwissen zu den steuerrechtlichen Hintergründen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf anschaulichen Beispielen und verbreiteten Problematiken. Es ist deshalb der ideale Ratgeber für alle Unternehmer, Steuerberater und Interessierten.

Zum Autor

Der Autor Sascha Meder ist als Steuerberater, Fachberater für Internationales Steuerrecht und U.S. Certified Public Accountant tätig. Sascha Meder kann nach Expat-Aufenthalten in Schweden, China und den U.S.A. sowohl auf eine umfangreiche internationale Expertise als auch auf über ein halbes Jahrzehnt Erfahrung mit Verrechnungspreisen zurückblicken und leitet eine auf Verrechnungspreise spezialisierte Steuerkanzlei (www.TPMeder.de).

Das Buch erscheint im November 2017 im GRIN Verlag (978-3-668-57213-3)

Direktlink zur Veröffentlichung: http://www.grin.com/de/e-book/379189/

Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

Der GRIN Verlag publiziert seit 1998 akademische eBooks und Bücher. Wir veröffentlichen alle wissenschaftlichen Arbeiten: Hausarbeiten, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Dissertationen, Fachbücher uvm.

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Country by Country Reporting – XML Generator

OECD konforme Generierung des Country by Country Reportings im geforderten XML-Format

Country by Country Reporting - XML Generator

universal units – tax tools

Die Daten des CbCR Reportings müssen erstmals zum 31.12.2017 an die Finanzbehörden gemeldet werden. Hierzu müssen die Daten in einem von der OECD vorgeschriebenen Format (XML) konvertiert werden. In Deutschland muss die XML Datei zunächst noch als Anhang zu einer DE-Mail an das BZSt geschickt werden. Ab 2019 kann die Meldung dann voraussichtlich über das BZSt Online-Portal erfolgen.

Das U2 CbCR Modul erstellt aus kundenspezifischen CbCR Daten die versandfertige XML-Datei.
Es werden Templates für den Import der Gesellschafts-Stammdaten, der CbCR Kennzahlen sowie der Anfangen zur Geschäftstätigkeit bereitgestellt. Aus diesen Informationen und zusätzlichen Angaben generiert die Software die von der OECD vorgegebene XML-Datei.
Somit können auch noch kurzfristig die Reporting-Anforderungen des BZSt bis Jahresende erfüllt werden.

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PISA 2015 Naturwissenschaften: Schülerinnen und Schüler in Deutschland setzen ihr Wissen gut ein

PISA 2015 Naturwissenschaften: Schülerinnen und Schüler in Deutschland setzen ihr Wissen gut ein

Bienen, blaue Kraftwerke und Laufen bei Hitze: Das sind einige der Themen, anhand derer die Schulvergleichsstudie PISA 2015 die naturwissenschaftlichen Kompetenzen 15-jähriger Schülerinnen und Schüler überprüft hat. Die Ergebnisse zeigen, dass die deutschen Schülerinnen und Schüler ihr Wissen im Bereich Naturwissenschaften gut anwenden können. Auch wenn das durchschnittliche Leistungsniveau gegenüber vergangenen Erhebungen zurückgegangen ist, erreichen die Schülerinnen und Schüler in Deutschland im Vergleich der Bildungssysteme einen Platz im oberen Drittel. Zusätzlich zu den naturwissenschaftlichen Kompetenzen untersucht PISA 2015 auch die Einstellungen und Berufsvorstellungen der Schülerinnen und Schüler zum Thema Naturwissenschaften.

Als weiteres Ergebnis hat sich die Lesekompetenz der deutschen Schülerinnen und Schüler von 2000 bis 2015 kontinuierlich verbessert, während sie in Finnland, Schweden und Australien ebenso deutlich zurückgegangen ist.

Das Thema Migrationshintergrund und Schülerleistungen wird in der aktuellen PISA-Studie in einem eigenen Kapitel vorgestellt.

PISA 2015 ist kostenfrei und digital bei wbv Open Access verfügbar. Die Druckausgabe der Studie ist im Buchhandel oder bei wbv.de erhältlich.

– Neuer methodischer Ansatz –
Zum ersten Mal wurden alle Testaufgaben komplett computerbasiert bearbeitet. Bei der Lösung von Aufgaben, für die Kompetenzen für das Problemlösen im Team gefragt waren, hatten die Jugendlichen virtuelle „Mitschüler“, mit denen sie die Aufgabenstellungen bearbeiten konnten.

– Was ist PISA, wer nimmt teil? –
Die Abkürzung PISA steht für „Programme for International Student Assessment“, den weltgrößten Vergleichstest für Schülerinnen und Schüler, der seit 2000 durchgeführt wird. Alle drei Jahre werden 15-jährige Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I an allgemeinbildenden, berufsbildenden und an Förderschulen in den Kompetenzbereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften getestet. In jeder PISA-Erhebungsrunde wird einer der Haupterhebungsbereiche eingehend geprüft. Der Schwerpunkt der aktuellen Studie liegt auf dem Thema Naturwissenschaften. Die Daten wurden 2015 in 72 Ländern und Volkswirtschaften weltweit erhoben, darunter 35 OECD-Mitgliedsländern. In Deutschland nahmen 10.000 Schüler:innen an PISA 2015 teil.

Ideengeber und Organisator der Studie ist die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Paris (OECD), im Auftrag der Regierungen ihrer Mitgliedsländer. In Deutschland sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Kultusministerkonferenz der 16 Bundesländer (KMK) Kooperationspartner der OECD für die PISA-Studie.

– Herausgeber –
Die OECD arbeitet mit den Regierungen von 35 Ländern zusammen, um die mit der Globalisierung der Weltwirtschaft verbundenen Herausforderungen im Wirtschafts-, Sozial-, Umwelt- und Governance-Bereich zu bewältigen. Seit über 50 Jahren ist die OECD weltweit eine der größten und zuverlässigsten Quellen für vergleichbare wirtschaftliche und soziale Statistiken.

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OECD (Hg.)
– PISA 2015 Ergebnisse –
Exzellenz und Chancengerechtigkeit in der Bildung – Band 1
W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld 2016, 506 Seiten
69,00 Euro

Artikel-Nr. 6004573
ISBN 978-3-7639-5805-4
DOI 10.3278/6004573w

Der W. Bertelsmann Verlag (wbv) ist ein Fach- und Wissenschaftsverlag für Bildung, Beruf und Sozialforschung. Mit Büchern, Fachzeitschriften, digitalen Medien, Fachinformationssystemen und den Portalen wbv-Journals.de und wbv OpenAccess.de bietet der wbv schnellen Zugriff auf aktuelle Bildungsliteratur. 2014 feierte das Familienunternehmen mit Sitz in Bielefeld sein 150jähriges Bestehen.

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Handwerk statt Philosophie

Warum die Bundeskanzlerin lieber über „gutes Leben“ als über die Maut redet

Die Bundeskanzlerin will mit den Bürgern in einen Dialog über „gutes Leben“ treten. Statt sich in folgenlose philosophische Debatten zu verlieren, sollte die Politik besser die drängenden Probleme von Gegenwart und Zukunft lösen, meint der Personalberater Michael Zondler.

Von Nicolaus Gläsner +++ „Angela Merkel als Kummerkastentante“: Diese Vorstellung stößt bei FAZ-Redakteur Christian Geyer auf wenig Gegenliebe. Im Feuilleton der FAZ berichtet er über den Versuch der Bundesregierung, die Bürger in ein Gespräch über „gutes Leben“ zu verwickeln. „Wenn die Politik philosophisch wird, ist Argwohn am Platz“, so Geyer. Auf einer Klausurtagung in Meseberg Anfang dieses Jahres hatte die Koalition beschlossen, das Projekt „Gutes Leben – Lebensqualität in Deutschland“ auf die Schiene zu setzen. Die Kanzlerin wolle mit ihrem regierungsamtlichen Vorhaben erfahren, „was die Leute, wie es programmatisch (und verräterisch) heißt, jenseits von Brot und Arbeit, Rente und Mindestlohn wollen“ frei nach dem Motto: „Am liebsten reden wir über Werte. Die kosten nichts“.

Michael Zondler, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens centomo http://www.centomo.de , kann dem philosophischen Diskurs ebenfalls wenig abgewinnen. „Politik ist nicht dazu da, den Menschen vorzuschreiben, was gut für sie ist. Ob der Einzelne mehr Fleisch oder mehr Gemüse auf dem Teller hat, sollte er privat und persönlich entscheiden. Natürlich kann sich die Kanzlerin mit Spitzenvertretern von Arbeitgebern und Gewerkschaften, von Sozialverbänden und Umweltinitiativen an einen Tisch setzen und auch Bürgergespräche suchen. Doch die Sinnsuche und Wertevermittlung ist weniger eine Aufgabe der Politik, sondern eher eine Aufgabe der Kirchen oder ähnlicher Institutionen“, so Zondler.

Der Personalberater aus Baden-Württemberg hält das Gespräch über gutes Leben für einen ziemlichen „Hokuspokus“ und die öffentlichkeitswirksame Simulation von Bürgerbeteiligung. „Mein Eindruck ist: Die Regierung, die weitgehend ohne Opposition lebt, verabschiedet sich mehr und mehr von dem, was eigentlich ihre Aufgabe wäre: nämlich Probleme zu lösen. Wir brauchen kein philosophisches Oberseminar, sondern Handlungskonzepte aus den Ministerien. Die Themen liegen auf der Straße. Wie verhindern wir den weiteren Verfall unserer Infrastruktur? Wie können wir dafür sorgen, dass das duale Ausbildungssystem nicht durch einen überzogenen Hype ums Studium ins Hintertreffen gerät? Wie kann die von den meisten Bürgern gewünschte bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf realisiert werden? Wie können wir die Arbeitszeiten weiter flexibilisieren?“

Dies seien nur willkürlich herausgegriffene Fragen. Statt sich mit diesen harten Fakten auseinanderzusetzen, beglücke man die Wähler mit fragwürdigen Konzepten wie der Rente mit 63 auf Kosten zukünftiger Generationen.

Deutschland braucht ein modernes Konzept für die Zuwanderung

Ganz oben auf der politischen Agenda müsse auch endlich ein modernes Zuwanderungskonzept stehen. „Wie die OECD jetzt berichtet, ist Deutschland nach den USA das zweitgrößte Einwandererland. Doch ein Konzept, wie wir mit der damit verbundenen Veränderung von Wirtschaft und Gesellschaft umgehen, fehlt weiterhin. Das Prinzip Ratlosigkeit und Zufall regieren. Wenn die politischen Eliten sich vor dem Thema wegdrücken, besetzen die Rechtspopulisten das Feld. Ich habe aber nicht den Eindruck, dass die Politik zurzeit auch nur annähernd in der Lage ist, Zuwanderung stärker zu steuern.“

Dass nicht nur Flüchtlinge aus humanitärer Not nach Deutschland kämen, sondern auch andere EU-Bürger, weil sie Deutschlands Arbeitsmarkt als sehr attraktiv wahrnähmen, sei grundsätzlich sehr positiv. Man müsse schon jetzt Vorsorge für den Fall treffen, dass sich die Konjunktur in Deutschland deutlich abschwäche. „Bei der Zuwanderung der so genannten Gastarbeiter hat man viele Fehler gemacht und auf das Prinzip Zufall gesetzt. Das sollte uns kein zweites Mal passieren.“

Das Redaktionsbüro Andreas Schultheis bietet Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ghostwriting, Manuskripte, Redevorlagen etc. für Unternehmen, Verbände, Politiker.

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PISA 2012: Chancengleichheit im deutschen Bildungssystem verbessert

OECD veröffentlicht Band 2 zur PISA-Studie 2012 in deutscher Sprache

PISA 2012: Chancengleichheit im deutschen Bildungssystem verbessert

PISA 2012 Ergebnisse: Exzellenz durch Chancengerechtigkeit

Deutschland, Mexiko und die Türkei haben die Chancengerechtigkeit in ihren Bildungssystemen gesteigert. Trotzdem sind in Deutschland das sozioökonomische Profil der Schülerinnen und Schüler sowie das Profil der Schule bei 85% der Ergebnisse der Grund für Leistungsunterschiede. Das sind zwei von vielen unterschiedlichen Befunden, die „PISA 2012 Ergebnisse: Exzellenz durch Chancengerechtigkeit“, der zweite Band der aktuellen PISA-Studie, vorstellt.

– Leistungsstarke Länder verteilen Bildungsressourcen gerecht –
Welche Bildungssysteme verteilen ihre Ressourcen gerecht? Der zweite Band der PISA-Studie 2012 stellt das Thema Bildungsgerechtigkeit in den Mittelpunkt. Untersucht wurden die Bildungschancen von Schülern und Schülerinnen in 39 Ländern. Zentraler Untersuchungsparameter ist die Frage nach dem Einfluss, den der sozioökonomische Status oder ein Migrationshintergrund auf die Leistungen der Schülerinnen und Schüler hat. Die aktuellen PISA-Ergebnisse zeigen, dass die leistungsstärksten Schulsysteme ihre Bildungsressourcen gleichmäßig verteilen und auch benachteiligte Schulen umfangreich mit Leistungen unterstützen.

Zum fünften Mal untersucht die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit der „Studie PISA 2012“ die Leistungen von 510.000 Schülerinnen und Schülern im Alter von 15 Jahren in 65 Volkswirtschaften weltweit. Der Schwerpunkt der Studie liegt auf den Leistungen im Fach Mathematik. PISA 2012 ist in sechs Themenbänden zusammengefasst. Die Bände I und II erscheinen in deutscher Sprache.

– Deutsche Ausgabe PISA 2012 kostenlos auf wbv-open-access.de –
Unter dem Titel „PISA 2012 Ergebnisse: Exzellenz durch Chancengerechtigkeit“ stehen die Ergebnisse des zweiten PISA-Bandes in deutscher Sprache kostenlos auf wbv-open-access.de zur Verfügung.

– Kenntnisse und Fähigkeiten anwenden –
Alle drei Jahre untersucht die PISA-Studie, welche Kenntnisse und Fähigkeiten Schülerinnen und Schüler gegen Ende ihrer Pflichtschulzeit in den Bereichen Lesekompetenz, Mathematik und Naturwissenschaften erworben haben. Dabei stehen die Beherrschung von Prozessen, das Verständnis von Konzepten sowie die Fähigkeit, mit verschiedenen Situationen umgehen zu können, im Mittelpunkt.

PISA 2012 liefert Daten für Bildungspolitiker und Wissenschaftler. Die Studie ist aber auch für Bildungsinteressierte geeignet, die sich über die Leistungsfähigkeit des eigenen Bildungssystems informieren wollen. Wie die Vorgängerstudien, entstand PISA 2012 aus einer Kooperation zwischen den PISA-Teilnehmerländern, Experten des PISA-Konsortiums sowie der OECD.

– Herausgeber –
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ist ein Zusammenschluss von 34 Ländern. Seit 50 Jahren ist die OECD weltweit eine der größten Quellen für vergleichbare wirtschaftliche und soziale Statistiken.

OECD (Hg.)
– PISA 2012 Ergebnisse: Exzellenz durch Chancengerechtigkeit –
Allen Schülerinnen und Schülern die Voraussetzungen zum Erfolg sichern / Band 2
W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld 2014, 301 Seiten
Print: 49,00 Euro

DOI 10.3278/6004441w / www.wbv-open-access.de
Bestell-Nr. 6004441
ISBN 978-3-7639-5470-4

Der W. Bertelsmann Verlag (wbv) ist ein Fach- und Wissenschaftsverlag für Bildung, Beruf und Sozialforschung. Das 1864 gegründete Familienunternehmen ist einer der führenden Bildungsverlage in Deutschland. Mit Büchern, Fachzeitschriften, digitalen Medien, Fachinformationssystemen und den Portalen wbvJournals und wbvOpenAccess bietet der wbv vielfältige Zugänge zu aktueller Bildungsliteratur. 2014 feiert der wbv sein 150jähriges Bestehen.

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Responsible Gold Audit successfully passed

Heraeus certified as a refiner of conflict-free gold products by the London Bullion Market Association

Responsible Gold Audit successfully passed

PwC confirms that Heraeus´ internal rules comply with the LBMA requirements.

Precious metals and technology group Heraeus (http://heraeus-precious-metals.com/) has been certified by PricewaterhouseCoopers (PwC) for the past business year 2013 as a refiner of conflict-free gold products in accordance with the standards of the London Bullion Market Association ( LBMA (http://www.lbma.org.uk/) ). The LBMA has set up a guidance system for gold which is mandatory for its members. It certifies that its members have no involvement in extracting the precious metal from regions affected by armed conflicts or serious violations of human rights. Argor Heraeus is accordingly also being independently certified. Since the financial year 2012, PricewaterhouseCoopers (PwC) conducts annual audits with Heraeus, among others in Hanau (Germany), Hong Kong (China) and at the premises in Newark, NJ (USA).

Established Rules
PwC confirms that Heraeus´ internal rules comply with the LBMA requirements and in many cases even exceed them. The guidelines of Heraeus are not limited to Gold only but focus on all precious metals and additional special metals, particularly on the 3 T´s: tungsten, tin, and tantalum. The Responsible Gold audit confirms that the individual business units of Heraeus as well as its precious metals trade only use conflict-free products.

Mines audited
Heraeus uses a number of indicators to be able to exclude systematically contributing to conflicts, human rights violations, environmental pollution as well as child and forced labor worldwide. All mines Heraeus cooperates with have been audited in this regard, either by Heraeus itself or by independent audit firms. Heraeus also requests that its trading partners for precious metals confirm their compliance with this sourcing policy.

Background information: LBMA
The LBMA is an international organization setting trading standards as well as uniform conditions for its members with regard to the quality standards for gold and silver bullions. In addition to the physical product requirements, this also includes sustainability aspects. The OECD (http://www.oecd.org) (Organisation for Economic Co-operation and Development) defines in its guidance the so-called conflict minerals and their handling in the supply chain of companies.
The conflicts caused by the extraction of raw materials around the Democratic Republic of Congo in central Africa were the reason for the LBMA in cooperation with the OECD to regulate the requirements for producers of so-called Good Delivery products, also regarding their sourcing.

The Hanau-based precious metal and technology group Heraeus is a globally active family-run enterprise with a history of more than 160 years. We provide high-end solutions to our customers to lastingly strengthen their competitive position. Our areas of competence include precious metals, materials and technologies, sensors, biomaterials and medical devices, quartz glass and specialty light sources. In the financial year 2013, Heraeus achieved a revenue from the sale of products of EUR3.6 bn, while the revenue from precious metal trading was EUR13.5 bn. With about 12,500 employees in more than 110 companies world-wide, Heraeus is in a leading position on its global sales markets.

Kontakt
Heraeus Precious Metals GmbH & Co. KG
Guido Matthes
Heraeusstr. 12-14
63450 Hanau
+49-6181.35 4583
guido.matthes@heraeus.com
http://www.heraeus-clevios.com

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Der Zweier in der ÖVP befürwortet die akademische Ausbildung von KindergartenpädagogInnen

Frau BM Karmasin, ebenfalls ÖVP, will die Akademisierung nicht

(NL/2716898993) Staatssekretär Mahrer spricht sich in einem Interview im Standard dafür aus, dass KindergartenpädagogInnen eine akademische Ausbildung absolvieren sollten.

Beeindruckend für mich, die ich mich schon seit vielen Jahren für die Akademisierung des Berufsstandes einsetze, ist seine Argumentation: Eine Akademisierung würde zeigen, dass wir das besonders wertschätzen und den Menschen vor Ort, die in der besonders wichtigen Phase mit unseren Kindern arbeiten, ein anderes und noch wertvolleres Rüstzeug an die Hand geben. Das betrifft gar nicht so sehr die Entlohnung.

Mit dieser Aussage beweist Mahrer, dass er sich im Berufsfeld umgehört hat und dabei offensichtlich festgestellt hat, dass ein Großteil, der in der Praxis stehenden KollegInnen und der Kindergartenträger, die Akademisierung der Ausbildung befürwortet. Die letzten Zahlen der Statistik Austria, die besagen, dass 41% aller Absolventinnen der BAKIP ein Studium ergreifen, lassen sich auch nicht weg reden. Diese nach Auffassung vieler Gegnerinnen der Akademisierung perfekt ausgebildeten KindergartenpädagogInnen verlassen nach dem Studium in den allermeisten Fällen das Berufsfeld für immer, weil sie mangels der Möglichkeit eines aufbauenden Studiums Elementarpädagogik in andere verwandte Berufsausbildungen wie Lehrerin, Psychologin, Sozialarbeiterin usw.) ausweichen.

Frau BM Karmasin, ebenfalls ÖVP, will die Akademisierung nicht

und lässt aus Kopenhagen ausrichten, dass sie nichts davon hält, sofort alle Kindergärtner verpflichtend auf eine akademische Ausbildung umzustellen. Das sei auch nicht realistisch, meint sie. Sie gehört zu jener Gruppe, die entgegen aller internationalen Expertisen davon ausgeht, dass die BAKIP eine „sehr kompetente und gute Ausbildung“ bietet. Sie sei in die Materie sehr gut eingearbeitet, während Mahrer ein „neuer Mann“ in der Regierung sei – sie werde sich aber gerne mit ihm austauschen, bot die Familienministerin an.

Frau BM Karmasin wäre aus meiner Sicht gut beraten, ihren Aufenthalt in Dänemark dafür zu nutzen, sich die Ausbildung von Kindergartenpädagoginnen und die personelle Situation im Kindergarten in Dänemark genau anzuschauen. Dort werden die PädagogInnen seit 1992 akademisch ausgebildet. Für eine Gruppe von 20 Kindern stehen entsprechend der Auslastung der Gruppe 2- 3 Betreuungspersonen zur Verfügung. Davon eine akademisch ausgebildete Pädagogin und 1-2 Helferinnen mit unterschiedlichen Ausbildungen.

Auch wir von der Plattform EduCare gehen nicht davon aus, dass ab sofort alle Personen, die im Kindergarten arbeiten, akademisch ausgebildet sein sollten. Das gibt es auch sonst nirgends in Europa. Dennoch erwarten wir, dass Frau BM Karmasin endlich erkennt, dass sie mit ihrer Argumentation die Gruppe der ElementarpädagogInnen weiterhin in der Tanten-Ecke stehen lassen will. Dass sie nicht bereit ist, die internationalen Studienergebnisse ernst zu nehmen und sich stattdessen auf die Seite des Gemeindebund Präsidenten Mödlhammer der naturgemäß an die knappen Kassen der Bürgermeister denkt schlägt. Schade!

Österreich ist Schlusslicht Private Initiativen arbeiten dagegen

Österreich steht in der OECD fast allein da, was die nicht akademische Ausbildung der Kindergartenpädagoginnen betrifft: Laut der aktuellen OECD Studie Bildung auf einen Blick ist die Slowakei das einzige OECD-Land neben Österreich, in dem Kindergärtnerinnen nicht akademisch ausgebildet werden.

Im Zuge der neuen PädagogInnen- Ausbildung, die vom Wissenschaftsministerium (ÖVP) und vom Bildungsministerium (SPÖ) in Angriff genommen wurde, waren die KindergartenpädagogInnen bis zuletzt fix mitgeplant. Die von elementarpädagogischen ExpertInnen ausgearbeiteten Curricula für ein 8 semestriges Bachelor-Studium liegen seither in der Lade.

Seit diesem Semester gibt es dennoch 3 akademische Studiengänge für ElementarpädagogInnen. 2 davon in Wien und einen in Salzburg. Weitere werden folgen, denn Fachhochschulen und Weiterbildungseinrichtungen brauchen dafür keinen Sanctus von der Bundesregierung. Sie finden Kooperationsmöglichkeiten mit in- und ausländischen Universitäten und sie stoßen auf breites Interesse sowohl bei BAKIP-AbsolventInnen als auch bei QuereinsteigerInnen.

Das ist auch eine Möglichkeit dem Stillstand entgegen zu treten.

Die Plattform EduCare versteht sich als Arbeitsgemeinschaft von Pädagoginnen und Pädagogen, Trägerorganisationen, Interessensgemeinschaften sowie von Eltern und engagierten Einzelpersonen aus dem elementaren und außerschulischen Bildungsbereich.
Hinter der Plattform EduCare steht keine staatliche, kirchliche, politische oder private Organisation. Sie wird getragen vom gemeinnützigen Verein zur Förderung der Elementarpädagogik. Die Koordination des Netzwerkes der Plattform EduCare wird vom Steuerteam wahrgenommen.

Kontakt

Mag. Dr. Heidemarie Lex-Nalis
Krausegasse 7a/10-11
A-1110 Wien
43 (664) 4634580
heide.lex-nalis@aon.at
http://www.plattform-educare.org/mitgliederdetails2.htm#Lex-Nalis

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Wissenschaft Weltoffen 2014: Daten und Fakten zu Studium und Forschung

Immer mehr amerikanische Studierende absolvieren in Deutschland ein Masterstudium. Umgekehrt sind USA für deutsche Studierende weniger attraktiv geworden. Wissenschaft weltoffen 2014 publiziert Daten und Fakten zu Studium und Forschung in Deutschland.

Wissenschaft Weltoffen 2014: Daten und Fakten zu Studium und Forschung

Wissenschaft weltoffen 2014 / W. Bertelsmann Verlag

Deutschland steht als Studien- und Forschungsstandort ganz oben auf der Wunschliste amerikanischer Studierender. Allerdings verändert sich das Studienverhalten: An die Stelle mittel- oder langfristiger Studienaufenthalte treten kurzfristige studienbezogene Aufenthalte, sogenannte Credit Mobility-Programme. Gleichzeitig absolvieren immer mehr amerikanische Studierende in Deutschland ein Masterstudium. In den letzten drei Jahren stieg die Zahl um 33%. Umgekehrt haben die USA für deutsche Studierende an Attraktivität eingebüßt. Obwohl Deutschland laut dem „Open Doors“-Report mit 9.800 Studierenden vor Großbritannien an der Spitze aller europäischen Herkunftsländer liegt, stagniert die Zahl. Immer mehr junge Deutsche gehen zum Auslandsstudium in die Niederlande, nach Österreich, Großbritannien und in die Schweiz. Das sind Ergebnisse aus dem Bericht „Wissenschaft Weltoffen 2014“, der in seiner aktuellen Ausgabe einen Schwerpunkt auf die akademischen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den USA legt.

Im jährlichen Turnus informiert „Wissenschaft Weltoffen“ über Daten und Fakten zur Internationalität von Studium und Forschung in Deutschland. Das gesamte Datenmaterial ist in Grafiken lesefreundlich aufbereitet und mit deutschen und englischen Texten interpretiert. In dieser Ausgabe wurde die Publikation inhaltlich ausgebaut: Daten zum Verbleib ausländischer Studierender in Deutschland und zu transnationalen Bildungsangeboten ergänzen das Informationsangebot. „Deutsche Studierende im Ausland“, das Schwerpunktthema 2013, erweitert die neue Ausgabe als eigenständiges Kapitel. Der Bericht erscheint in deutscher und englischer Sprache.

– Kostenlos auf wbv Open Access –
Wie bereits 2013 ist „Wissenschaft weltoffen“ kostenlos auf wbv Open Access verfügbar. Die gedruckte Ausgabe kann bei wbv.de oder im Buchhandel bestellt werden.

– Datenquellen –
Die Informationen, die Wissenschaft Weltoffen 2014 präsentiert, entstammen der amtlichen Hochschulstatistik, der EU-Statistik zum ERASMUS-Programm, Statistiken des DAAD, des DZHW, der OECD, des amerikanischen Institute of International Education (IIE) sowie verschiedenen Studierenden- und Absolventenbefragungen.

– Herausgeber –
Herausgeber des Berichtes sind der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) sowie das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW).

– Wissenschaft weltoffen 2014 –
Daten und Fakten zur Internationalität von Studium und Forschung in Deutschland
Herausgeber: Deutscher Akademischer Austauschdienst und Deutsches Zentrum
für Hochschul- und Wissenschaftsforschung
152 Seiten, W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld 2014

DOI 10.3278/7004002mw
Wissenschaft weltoffen 2014 kostenlos auf wbv Open Access

ISBN 978-3-7639-5409-4
Bestell-Nr. 7004002m
Print: 29,90 Euro
Bildquelle:kein externes Copyright

Der W. Bertelsmann Verlag (wbv) ist ein Fachverlag für Bildung, Beruf und Sozialforschung sowie ein moderner Mediendienstleister. Das Familienunternehmen, das 1864 in Bielefeld gegründet wurde, ist heute einer der führenden Bildungsverlage in Deutschland. Der Verlag entwickelt, produziert und vertreibt Bücher, Fachzeitschriften, digitale Medien sowie Fachinformationssysteme und bietet mit wbvJournals sowie über wbvOpenAccess Zugänge zu aktueller Bildungsliteratur.

W. Bertelsmann Verlag
Klaudia Künnemann
Auf dem Esch 4
33619 Bielefeld
0521 / 91101-21
presse@wbv.de
http://www.wbv.de

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