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Die 13. E&M Ökostrom-Umfrage 2018 – der Ökostrommarkt scheint wieder anzuziehen!

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Die 13. E&M Ökostrom-Umfrage 2018 - der Ökostrommarkt scheint wieder anzuziehen!

Der Ökostrommarkt scheint anzuziehen. Darauf deuten die Ergebnisse der 13. E&M-Ökostromanalyse hin.

Die heimische Ökostromstrombranche zeigt sich wieder optimistischer. Die führenden Anbieter rechnen für dieses und das kommende Jahr mit wachsenden Kunden- und Absatzzahlen. Das zeigen die Ergebnisse der 13. Ökostromerhebung der Fachzeitung Energie & Management (E&M), die mit dieser bundesweit nach wie vor einzigartigen Erhebung im Jahr 2005 begonnen hatte. So erwarten gleich 63 Prozent der befragten Anbieter für 2019 im Privatkundensegment bessere Kundenzahlen als 2018, ein Jahr, das auch schon Aufwärtstendenzen zeigt. Von „Licht am Ende des Tunnels nach Jahren der Stagnation“ spricht deshalb Robert Werner, der mit einem Team vom Hamburg Institut auch dieses Mal die E&M-Erhebung betreut hat.

Ein sprunghaftes Wachstum wie nach der Atomkatastrophe in Fukushima im Frühjahr 2012 sei zwar nicht zu erwarten, aber „es gibt eine Reihe von Indizien, die dafür sprechen, dass der Markt wieder anzieht“, sagt Robert Werner, Geschäftsführer am Hamburg Institut.

Dazu zählt unter anderem die Bereitschaft von immer mehr Gewerbe- und Industriekunden, ihre Stromversorgung auf Grünstrom umzustellen. Dass seit geraumer Zeit namhafte, aber branchenfremde Unternehmen wie DB Energie oder die Deutsche Telekom auch grünen Strom anbieten, beurteilt Ralf Köpke, der für die E&M-Redaktion die Umfrage koordiniert, positiv: „Teilweise haben diese Newcomer ambitionierte Pläne.“ So strebt beispielsweise DB Energie in fünf Jahren eine sechsstellige Zahl von Privatkunden an.

Dass die Entwicklung zu immer mehr Grünstrom anhält, zeigt noch eine weitere Zahl. Für die E&M-Erhebung hat das Hamburg Institut auf Basis der von den Versorgern ausgewiesenen Stromkennzeichnung ermittelt, dass mittlerweile bundesweit 154 Anbieter ihr Privatkundenportfolio komplett auf Grün umgestellt haben. Das sind immerhin rund 20 Prozent aller Energieunternehmen hierzulande. „Die reine Zahl sagt nichts über die Qualität der einzelnen Ökostromangebote aus, unterstreicht aber die Entwicklung, dass Grünstromprodukte für viele, insbesondere kleinere Versorger, ein Teil ihrer Kundenbindungsstrategie sind“, ordnet E&M-Redakteur Köpke das Ergebnis der Erhebung ein. Längst seien nicht mehr nur die Pioniere auf Grün pur gepolt.

Nach der E&M-Analyse versorgen hierzulande Lichtblick, Entega, Eprimo, Lekker Energie sowie die Enervie-Gruppe die meisten Haushalte mit Ökostrom.

Die diesjährige E&M-Ökostromumfrage 2018 wurde von insgesamt fünf Unternehmen und Vereinen unterstützt: Das Gütesiegel ok-power-Label, GSAG, Elektrizitätswerke Schönau Vertrieb GmbH, Naturstrom AG und eprimo GmbH.

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Ökostromumfrage 2017: Der Markt für „grünen“ Strom stagniert, wie die 12. E&M-Ökostromumfrage bei den wichtigsten deutschen Anbietern zeigt

Aktuelle E&M-Umfrage: Kaum mehr Bewegung auf dem Ökostrommarkt

Ökostromumfrage 2017: Der Markt für "grünen" Strom stagniert, wie die 12. E&M-Ökostromumfrage bei den wichtigsten deutschen Anbietern zeigt

Die E&M Ökostrom- und Ökogas-Umfrage 2017 – ein Markt im Wandel?

Für die meisten Haushalte hierzulande ist Ökostrom nach wie vor keine Selbstverständlichkeit. Das zeigen die Ergebnisse der mittlerweile 12. Ökostromumfrage der Fachzeitung Energie & Management (E&M), bei der sich E&M erstmals auf die 25 größten Grünstromanbieter bundesweit konzentriert hat.

Ökostromumfrage und Ökogasumfrage 2017: Der Markt für „grünen“ Strom stagniert, wie die 12. E&M-Ökostromumfrage bei den wichtigsten deutschen Anbietern zeigt

„Ökostrom ist für viele der Regionalversorger und Stadtwerke überhaupt kein Wachstumsfeld“, resümiert Robert Werner. Der Geschäftsführer des Hamburg Instituts (HI) hat auch dieses Mal die E&M-Erhebung betreut. Die Auswertung zeigt, dass für dieses Jahr eine knappe Mehrheit der befragten Unternehmen mit gleichbleibenden Kundenzahlen rechnet. Ein Viertel geht von sinkenden, das verbleibende Viertel von steigenden Kundenzahlen aus. Die Anbieter, die von einem Wachstum ausgehen, rechnen jedoch im Schnitt nur mit einem Kundenzuwachs in Höhe von 2,4 Prozent.

Ökostromumfrage und Ökogasumfrage 2017

„Wachstum sieht anders aus“, kommentiert der HI-Geschäftsführer die Zahlen. Eine Erklärung liefert Werner gleich mit: „In der Wahrnehmung der Bundesbürger als wichtiges politisches Handlungsfeld ist die Energiewende in den vergangenen zwei Jahren drastisch abgestürzt.“ Ökostrom als Bekenntnis zur persönlichen Energiewende habe zuletzt einen schwereren Stand gehabt: Abgesehen von einzelnen Anbietern kommt der deutsche Ökostrommarkt seit vier Jahren nicht richtig voran.

Lichtblick versorgt nach der E&M-Umfrage bundesweit die meisten Haushalte mit Ökostrom. Zu den nächst größeren Unternehmen zählen Eprimo, Entega, Lekker Energie und Naturstrom.

Für bessere Geschäfte setzt die deutliche Mehrheit (77 Prozent) der befragten Unternehmen auf eine Änderung der Stromkennzeichnung. Danach soll nur noch die wirklich real beschafften Ökostrommengen auf den Kundenrechnungen ausgewiesen werden. Derzeit müssen alle Stromanbieter den EEG-Anteil an der Stromerzeugung als grüne Komponente ausweisen. Darüber freuen sich die Versorger, die sich grüner rechnen wollen als sie sind. Die Regelung ist aber ein Ärgernis für die Anbieter, deren 100%-prozentige Ökostrombeschaffung so nicht deutlich wird: Ein Anbieter, der den EEG-Anteil grau beschafft ist in der Stromkennzeichnung genauso grün wie ein reiner Ökostromanbieter, der Ökostrom zu 100 Prozent beschafft.

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„Ökostrommarkt im Stagnationsmodus“ – 10. Ökostromumfrage der Fachzeitung Energie & Management

Ökostrommarkt im Stagnationsmodus – 10. Ökostromumfrage der Fachzeitung Energie & Management
– Rekord: Rund 5,75 Millionen Haushalte setzen auf erneuerbare Energien
– Jedoch wenig Dynamik auf dem Grünstrommarkt seit zweieinhalb Jahren
– Gleich drei Discounter unter den zehn größten Anbietern

"Ökostrommarkt im Stagnationsmodus" - 10. Ökostromumfrage der Fachzeitung Energie & Management

Energie & Management – Zeitung für den Energiemarkt – Ökostromumfrage 2014

Etwa 5,75 Millionen Privathaushalte haben im vergangenen Jahr Ökostrom bezogen. Gemessen an den bundesweit etwa 40 Mio. Haushalten wird damit jeder siebte mit einem Ökostromprodukt versorgt. Das ist das Ergebnis der mittlerweile 10. Ökostromumfrage der Fachzeitung Energie & Management (E&M). Im Vergleich zu 2012 bedeutet das ein Plus von rund 16 Prozent.

Allerdings gibt der neue Kundenrekord im Ökostromsegment wenig Anlass zum Jubeln: Der auf den ersten Blick deutliche Anstieg beruht im Wesentlichen darauf, dass die erstmals an der Umfrage teilgenommene ExtraEnergie GmbH aus Neuss gleich mehr als eine Million Privatkunden gemeldet hat und somit der bundesweit größte Anbieter ist. „Wenn wir ExtraEnergie unberücksichtigt lassen, haben sich die letztjährigen Kundenzahlen im Vergleich zu 2012 allenfalls ganz leicht im Gewerbesektor verbessert“, beschreibt der für die Umfrage verantwortliche E&M-Redakteur Ralf Köpke die Marktsituation, „abgesehen von einem kurzen, heftigen Hype nach dem Atomunfall in Fukushima im Frühjahr 2011 stagniert der Ökostrommarkt hierzulande seit zwei zweieinhalb Jahren.“

Eine Trendwende ist für dieses Jahr nicht in Sicht: nur 22 Prozent der an der Umfrage teilgenommenen Anbieter haben angegeben, in diesem Jahr einen Kundenzuwachs zu erwarten, 25 % sind es für das kommende Jahr. Dagegen erwarten 35 Prozent der Unternehmen, die geantwortet haben, eine Verringerung ihres Grünstromkundenstammes, 30 % gehen von stagnierenden Kunden- und Absatzzahlen aus. „Viele Anbieter klagen über eine mangelnde Wechselbereitschaft. Offenbar sehen viele Bundesbürger nach dem beschlossenen Atomausstieg keinen Grund mehr, sich bewusst für ein Ökostromprodukt zu entscheiden“, sagt Robert Werner von der Hamburg Institut Consulting GmbH (HIC), die die E&M-Umfrage fachlich begleitet hat.

Laut der Umfrage haben im vergangenen Jahr gut 5,75 Millionen Privathaushalte sowie etwas mehr als 240 000 Gewerbebetriebe Ökostrom geordert. Insgesamt betrug der Absatz knapp 30 Milliarden Kilowattstunden. Zu den drei größten Ökostromanbietern bundesweit zählen im Privatkundensegment die ExtraEnergie GmbH mit mehr als einer Million Kunden, die LichtBlick SE mit 475 000 Kunden (Stand Ende 2013) sowie Entega, die Vertriebstochter des HSE-Konzerns aus Darmstadt mit 365 000 Kunden.

„Durch die Ergebnisse der diesjährigen E&M-Ökostrommfrage bestätigt sich der Trend, den wir bereits seit 2012 beobachten. Es fehlt an einer leicht kommunizierbaren Qualitätsdifferenzierung im Ökostrommarkt. Das führt dazu, dass lediglich die Energiediscounter mit Ökostrom ohne erkennbaren Energiewende-Nutzen wachsen und die klassischen Ökostromanbieter stagnieren oder gar Kunden verlieren“, resümiert Udo Sieverding, Energieexperte bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen und im Vorstand von EnergieVision e.V., dem Herausgeber des Gütesiegels „ok-power“ für Ökostromprodukte. Mit ExtraEnergie, dem RWE-Tochterunternehmen eprimo sowie mit Strommio sind gleich drei Discounter unter den zehn größten Grünstromanbietern vertreten.

Für Rosa Hemmers, die Vorsitzende des von Umweltschutzorganisationen getragenen Gütesiegel-Vereins Grüner Strom Label e.V. (GSL), zeichnet sich eine zunehmende Zersplitterung des Ökostrommarktes ab: „Neben den Premiumprodukten haben wir nicht nur eine wachsende Zahl von Kunden, die durch Discounter bedient, sondern auch eine nicht unerhebliche Anzahl von Haushalten, die von ihren Energieversorgern zwangsumgestellt werden.“ Das betrifft von den rund 5,75 Millionen Privatkunden rund 15 Prozent. Solche Umstellungen, sagt Hemmers, haben mit einem freiwilligen Ökostrommarkt wenig zu tun. Die GSL-Vorsitzende fordert mehr Transparenz: „Es gibt eine bestimmte Klientel unter den Ökostromkunden, die mehr wollen, als einfach nur ihr Gewissen beruhigen.“ Diese Erwartungen zu erfüllen, sei eine Aufgabe von engagierten Anbietern und Label-Organisationen.

Download-Link E&M-Ökostrom- und Ökogasumfrage 2014: http://www.energie-und-management.de/oekostrom

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Rosa Hemmers, Grüner Strom Label e.V., Tel: 0228/92 66 713 Bildquelle:kein externes Copyright

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