Tag Archives: Onkologie

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AOK PLUS neuer Auftraggeber von E-Health-Lösung CareSolution

Neutrale Beratung für Ärzte im Hochkostenbereich parenterale Ernährung

AOK PLUS neuer Auftraggeber von E-Health-Lösung CareSolution

CareSolution – Neutrale Beratung für Ärzte bei parenterale Ernährung

Der Einsatz von parenterale Ernährung wird immer dann notwendig, wenn schwerstkranke Patienten über orale oder enterale Kost nicht ausreichend Nährstoffe aufnehmen können. Doch die Berechnung des individuellen Patientenbedarfs und die Auswahl der passenden Produkte haben es in sich. Um den Ärzten die Berechnung und Auswahl zu erleichtern, stellt ihnen die AOK PLUS ab sofort die Dienstleistung CareSolution zur Verfügung.

Mit CareSolution® gehen Ärzte bi der Verordnung einer parenteralen Ernährungstherapie auf Nummer sicher: Bereitgestellt von bisher 35 Krankenkassen, sorgt der unabhängige und kostenlose Arzneimittelinformationsdienst für Durchblick im komplexen und hochpreisigen Indikationsgebiet der parenteralen Ernährung. Auf Knopfdruck sind Ärzte in der Lage einen leitliniengerechten Nährstoffbedarf für deren Patienten zu ermitteln und alle passenden Produkte sowie deren Preise vergleichbar zu machen. Je nach Wunsch kann der Arzt das Ernährungsregime im Portal ( www.caresolution.de) selbstständig online berechnen und Produkte vergleichen oder er kontaktiert das spezialwissenschaftliche Expertenteam über Faxanfrage, Telefon oder E-Mail. Die Dienstleistung wird vom erfahrenen, herstellerunabhängigen Institut Carenoble bereitgestellt.

– Schaffung von Transparenz und Wirtschaftlichkeit zur Wahrung der Therapiehoheit –

„Aus unserer Sicht kann das Portal allen helfen. Für unsere schwerkranken Versicherten verbessert sich die leitliniengerechte Versorgung, und die Vertragsärzte haben zu jeder Zeit transparent eine Übersicht zur Wirtschaftlichkeit von Arzneiprodukten. Wir als Krankenkasse rechnen mit möglichen Kosteneinsparungen – ohne dass die Qualität der Versorgung leidet“, betont Hannelore Strobel, Pressesprecherin der AOK PLUS.

Durch die völlige Produkt- und Preistransparenz garantiert CareSolution® die wirtschaftliche Verordnungssicherheit bei einer parenteralen Ernährungstherapie – bei voller Wahrung der Therapiehoheit und ohne Änderung von Versorgungsstrukturen. Für Leistungserbringer und Versorgungsunternehmen ist die Nutzung ebenfalls möglich und empfehlenswert. Hier erfolgt die Zugangsberechtigung im Rahmen einer ärztlichen Delegation. Auch der Datenschutz bleibt gewahrt, denn die Eingabe ist vollkommen anonym – für patientenindividuelle Anfragen sind keine Klarnamen nötig.

– 35 Krankenkassen sind Auftraggeber, über 8.900 Ärzte Nutzer –

„CareSolution hat sich in den vergangen Jahren nicht nur bei den Ärzten, sondern auch unter den Krankenkassen etabliert. Wir freuen uns daher sehr, dass neben der Techniker, der DAK und der AOK Bayern noch eine weitere Kasse aus den TOP 10 unsere Dienstleistung ihren Ärzte kostenlos zur Verfügung stellt“, resümiert Nicole Meier, Geschäftsführerin und Gründerin der Carenoble.

Kontakt und weitere Informationen über joerg.weise@carenoble.de oder unter www.caresolution.de

Als hersteller- und anbieterunabhängiges Institut hat sich Carenoble auf Arzneimittel-Wirtschaftlichkeitsanalysen und parenterale Ernährungstherapien spezialisiert. Mit dem kostenlosen Verordnungsservice für Ärzte CareSolution® stellt Carenoble neutrale Arzneimittelinformationen für über 8.900 Ärzte bereit. Bereits 35 Krankenkassenvertragspartner mit über 30 Millionen Versicherten vertrauen auf die Expertise und Zuverlässigkeit der Carenoble.

Kontakt
Carenoble
Jörg Weise
Hainstraße 4
04109 Leipzig
03412310112
joerg.weise@carenoble.de
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Medica 2018 – Mit künstlicher Intelligenz zur optimalen Patientenversorgung

Medica 2018 - Mit künstlicher Intelligenz zur optimalen Patientenversorgung

Der digitale Leitstand bereitet alle digitalen Informationen über Station und Patient visuell auf.

Künstliche Intelligenz bestimmt die Medizin der Zukunft und eröffnet allen Beteiligten neue Möglichkeiten auf dem Weg zur individuellen Gesundheit. Auf der Messe MEDICA vom 12. bis 15. November 2018 in Düsseldorf präsentieren die Forscher des Fraunhofer IGD neue Technologien für die virtuelle Biopsie und Kohortenanalyse unter Einbindung von künstlicher Intelligenz.

Wird ein Mensch ins Krankenhaus eingeliefert – etwa mit einem Tumor im Kopf-Hals-Bereich – ist zunächst eine umfassende Diagnose gefragt: Gestalt und Lage von Körperstrukturen wie Organen, Gewebe und Tumoren müssen in medizinischen Bilddaten erkannt und markiert werden. Bei dreidimensionalen Bilddaten wie MRT oder CT ist dies jedoch manuell extrem aufwändig und zeitintensiv. Eine spezielle Software aus dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung unterstützt Mediziner künftig nicht nur bei einer solchen Analyse der Bilddaten, sondern erstellt darüber hinaus automatisiert eine virtuelle Biopsie. Dafür lokalisiert und markiert das Softwaretool den Tumor, stellt ihn dreidimensional dar und analysiert die Daten. So lassen sich anschließend über hundert Parameter per Software aus den CT-Bildern eines Kopf-Hals-Tumors ziehen. Erste Ergebnisse zeigen: Die CT-Bilder können auf diese Weise nicht nur schneller analysiert werden, sondern auch Informationen liefern, die man sonst nur über einen operativen Eingriff und eine anschließende Laboruntersuchung des entnommenen Tumorgewebes gewinnen könnte. Damit ist über die Aufnahme von Organen und Körperregionen hinaus dank künstlicher Intelligenz auch die automatische Segmentierung und Analyse aufwändig zu interpretierender Bilddaten möglich.

Diagnose und Therapie im Smart Hospital

Eine weitere interessante Fragestellung, die den Arzt beschäftigt: Gibt es auffällige Zusammenhänge zwischen dem zu behandelnden Menschen und anderen Personen? Um dies zu beantworten, fassen Mediziner die Daten von Menschen mit ähnlichen Krankheitsbildern, Krankheitsverläufen oder sonstigen Ähnlichkeiten wie gleichem Alter oder Geschlecht zu Kohorten zusammen. Die Forscher am Fraunhofer IGD haben ein Softwaretool entwickelt, das den Arzt bei der Bildung geeigneter Kohorten unterstützt, diese auf signifikante Zusammenhänge durchsucht, die Attribute visualisiert und das Identifizieren klinisch interessanter Hypothesen erleichtert und beschleunigt. Statt manuell mehrerer Stunden benötigt dieser automatische Prozess nur wenige Sekunden – kostbare Zeit, die für die Behandlung des Patienten gewonnen wird. Die Einbindung künstlicher Intelligenz bei der Hypothesensuche stellt zudem sicher, dass ein möglicherweise entscheidender Faktor nicht übersehen wird.

Mit visuellem Leitstand mehr Zeit für die Patienten

Der durch das Zusammentragen aller relevanten Parameter entstehende digitale Zwilling des Patienten trägt zu einer optimierten Versorgung bei. Die visuelle Lösung Health@Hand des Fraunhofer IGD vereint alle digital zur Verfügung stehenden Daten einschließlich der Live-Vitaldaten eines Patienten in einer anschaulichen Übersicht. Als digitaler Leitstand liefert das System dem Krankenhauspersonal auf einen Klick alle relevanten Informationen und bereitet sie visuell auf. Notwendige Informationen werden so deutlich schneller erfasst. Der Leitstand begnügt sich jedoch nicht mit der Darstellung eines einzelnen Patienten, sondern zeigt ein Live-3D-Modell der gesamten Krankenhaus-Station inklusive ihres Inventars. Auf dem PC oder Tablet sehen die Ärzte und Krankenpfleger den virtuellen Zwilling der Station und wissen sofort, wo sich beispielsweise ein mobiles Röntgengerät im Augenblick befindet. Kennzahlen für die gesamte Station können entweder vollständig angezeigt oder detailliert betrachtet werden – beispielsweise für einzelne Zimmer oder über einen ausgewählten Zeitraum. Ziel ist es, das Monitoring einer Station zu vereinfachen, Störungen sofort zu erkennen und dadurch frühzeitig intervenieren zu können.

Vor- und Nachsorge in Zeiten digitaler Gesundheit

Zur Analyse der individuellen Gesundheitsdaten koppelt das System Health@Hand entscheidungsrelevante Daten aus unterschiedlichen klinischen Datensystemen miteinander und ermöglicht auf diese Weise ganz neue Aussagen. Trends in der Patientengesundheit können eher erkannt und Prognosen für den Therapieverlauf schneller getroffen werden. Damit die Gesundheit des Menschen auch daheim erhalten bleibt, können die kontinuierlich aufgenommenen Vitaldaten direkt in das System eingespeist werden. Sinnvoll ist dies etwa bei Diabetes: Der Arzt sieht sofort, wenn die Werte den Normbereich verlassen und kann entsprechende Maßnahmen ergreifen. Selbst Vital- und Aktivitätsdaten aus Wearables – also Fitnessarmbändern oder Smartwatches – können mit in das System einfließen. So kann es als persönlicher Gesundheitsassistent auch einen wertvollen Beitrag zur Prävention leisten.

Fraunhofer IGD auf der MEDICA:
Düsseldorf, 12.-15. November 2018
Halle 10, Stand G05

Am Mittwoch, 14. November 2018 hält Matthias Noll vom Fraunhofer IGD um 12 Uhr im Medica Connected Healthcare Forum in Halle 15, Stand C24, einen Vortrag zum Thema Augmented Reality im OP.

Weiterführende Informationen:
www.igd.fraunhofer.de/veranstaltungen/medica-2018
www.igd.fraunhofer.de/institut/mission-vision/vision/individuelle-gesundheit

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
presse@igd.fraunhofer.de
http://www.igd.fraunhofer.de

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Gelbe Liste Pharmindex auf dem Kongress der ESMO 2018

Mitte Oktober findet der Kongress der European Society for Medical Oncology in München statt. Die Fachredaktion der Gelben Liste Online ist vor Ort und informiert die Leser in einem Kongress-Special über News und Highlights der Veranstaltung.

Gelbe Liste Pharmindex auf dem Kongress der ESMO 2018

Neu-Isenburg, 18. Oktober 2018. Der ESMO-Kongress 2018 startet am 19. Oktober 2018 in München. Der Kongress ist Treffpunkt für Onkologie-Experten aus der ganzen Welt. An fünf Tagen wird den Besuchern ein breites Programm zum Kongressmotto „Securing access to optimal cancer care“ geboten.
Die Fachredaktion der Gelben Liste Online ist vor Ort und präsentiert in einem exklusiven Special zum Kongress ( https://www.gelbe-liste.de/kongresse) wichtige News und Highlights. Ob Immuntherapie, Biomarker oder aktuelle Neuerungen in der Therapie verschiedener Krebsentitäten – wie gewohnt legt die Gelbe Liste Online bei der Berichterstattung Wert auf eine ausgewogene Mischung von praktischer Relevanz und wichtigen Neuerungen.
Für Kongressbesucher gibt es die Möglichkeit, Mitarbeiter des Teams von Gelbe Liste Online auch persönlich beim ESMO-Kongress zu treffen. Besuchen Sie uns in Halle B1, Standnummer 112.
Specials zu wichtigen onkologischen Kongressen – DKK, ASCO und ESMO – sind neben News zu Studien, Neuzulassungen und Leitlinien sowie dem 14-tägigen Onkologie-Fachnewsletter ein wichtiger Bestandteil des Fachgebietes Onkologie ( www.gelbe-liste.de/onkologie) auf der Gelben Liste Online.
„Neben einem stressigen Praxis- oder Klinikalltag den rasanten Fortschritt in der Medizin, und insbesondere in der Onkologie, zu verfolgen, ist eine Herausforderung. Wir möchten Ärzte und medizinisches Fachpersonal dabei mit unserem reichhaltigen Informationsangebot unterstützen“, so Fachredakteurin Dr. Melanie Klingler.

Medizinische Medien Informations GmbH (MMI) bietet umfassende, relevante und unabhängig aufbereitete Informationen als Entscheidungsgrundlage für alle Beteiligten im Gesundheitswesen. Dabei legt MMI seinen Schwerpunkt nicht nur darauf, Informationen vollständig zu erfassen und konsistent aufzubereiten, sondern sie vor allem sinnvoll zu verknüpfen und überall zugänglich zu machen.
Medizinische Medien Informations GmbH – mit Sitz in Neu-Isenburg – wurde 1970 gegründet. Mit der GELBEN LISTE PHARMINDEX machte sich das Unternehmen schnell einen Namen beim medizinischen Fachpersonal. Es folgten weitere Arzneimittelinformationssysteme, bildgestützte Nachschlagewerke und integrierte IT-Lösungen für den Einsatz in Arztpraxen und Kliniken.
MMI ist Teil der VIDAL Group, einem führenden Unternehmen im Bereich Gesundheitsinformatik und -Informationssysteme mit Sitz in Paris. Seit 2016 gehört die VDIAL Group zu M3 Inc., ein an der Tokioter Börse notiertes Unternehmen im Bereich der medizinischen Information und der neuen Technologien.

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Unterschätzte Gefahr: Hodenkrebs ist die häufigste Tumorerkrankung bei Männern unter 45 Jahren

Unterschätzte Gefahr: Hodenkrebs ist die häufigste Tumorerkrankung bei Männern unter 45 Jahren

Prof. Dr. Marcus Hentrich (Bildquelle: Rotkreuzklinikum München)

In Deutschland erkranken jährlich etwa 4.400 Männer an Hodentumoren. Die gute Heilbarkeit dieser Krebserkrankung zeigt sich daran, dass die Sterberate mit etwa 150 Fällen sehr niedrig ist. Hodentumoren sind bei Männern im Alter von 20 bis 45 Jahren häufiger als Leukämien oder andere Krebsarten.

Prof. Dr. Marcus Hentrich, Chefarzt der Abteilung Innere Medizin – Hämatologie und Onkologie – am Rotkreuzklinikum München und einer der renommiertesten Spezialisten für die Behandlung von Hodenkrebs in Deutschland, erläutert: „Das Tückische an Hodenkrebs ist zum einen, dass er im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen kaum bekannt ist. Zum anderen trifft er junge Männer in einer Lebensphase, in der sich die wenigsten Gedanken über Krebs machen. Das Abtasten auf Schwellungen wird von Männern eher vernachlässigt. Aber auch wenn Hodenkrebs erst in fortgeschrittenen Stadien bemerkt wird, ist er vergleichsweise sehr gut behandelbar.“

Früherkennung wichtig
Der einzige gesicherte Risikofaktor für Hodenkrebs ist der Hodenhochstand (eine angeborene Lageabweichung), der in den meisten Fällen bereits bei der Geburt vorliegt, seltener auch erst im Kindesalter festgestellt wird. Ein erhöhtes Risiko besteht auch bei familiärer Vorbelastung, zum Beispiel wenn der Bruder oder der Vater bereits erkrankt ist. Hentrich weiß: „Wie alle Keimzelltumoren ist auch Hodenkrebs gut therapierbar, selbst bei Metastasen, da diese gut auf Chemotherapien, in besonderen Situationen auch auf sogenannte Hochdosis-Chemotherapien mit Stammzelltransplantation, wie wir sie bei uns durchführen, ansprechen.“ Der Chefarzt erklärt weiter: „Junge Männer sollten regelmäßig ihren Hoden abtasten und auf Veränderungen, Verhärtungen, Schwellungen oder schmerzhafte Druckstellen prüfen. Dann sollte sofort ein Urologe aufgesucht werden, der einen Verdacht mit wenigen Untersuchungen bestätigen oder ausschließen kann.“

Renommierte Anlaufstelle bei Hodenkarzinomen
Bei positivem Befund wird der befallene Hoden in der Regel entfernt. Bei Metastasen in Lymphknoten oder anderen Organen erfolgt eine Chemotherapie, die in den meisten Fällen zur Heilung führt. Sind nach der Chemotherapie noch Resttumoren nachweisbar, können sie je nach Größe und Art des Tumors durch weitere Operationen entfernt werden. Eine Bestrahlung kommt heute nur noch selten zum Einsatz.

Die Abteilung Innere Medizin – Hämatologie und Onkologie – des Rotkreuzklinikums München ist besonders auf die Therapie von Patienten mit Hodentumoren, die einen Rückfall erleiden oder einen komplizierten Krankheitsverlauf aufweisen, spezialisiert. Das Haus erhält Überweisungen aus ganz Bayern, da es eine der wenigen Einrichtungen ist, die über viel Erfahrung mit komplexen Therapien und der sogenannten Hochdosis-Chemotherapie bei diesen Patienten verfügen. Eine Hochdosis-Chemotherapie mit einer sogenannten autologen Stammzelltransplantation bekämpft die Krebszellen besonders wirksam und nachhaltig und kommt in der Regel dann zum Einsatz, wenn herkömmliche Therapien nicht angeschlagen haben.

Das Rotkreuzklinikum München ist ein Haus der Schwerpunktversorgung und Akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität München. Es verfügt über 435 Betten unter anderem in den Fachabteilungen für Chirurgie, Innere Medizin, Anästhesiologie, Geburtshilfe, Gynäkologie und Diagnostische Radiologie. Das Rotkreuzklinikum München gehört zum Klinikverbund der Schwesternschaft München vom Bayerischen Roten Kreuz e.V.

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Hölzel Diagnostika ist Aussteller bei GV-SOLAS 2017 (Gesellschaft für Versuchstierkunde) und nimmt am Workshop „MAUS ARTs“ teil

Hölzel Diagnostika wird Produkte für die In-vitro-Fertilisation und Kryokonservierung, Transfektionsreagenzien, In-vivo-Antikörper, Zelllinien und Zellkulturprodukte und vieles mehr präsentieren

Hölzel Diagnostika ist Aussteller bei GV-SOLAS 2017 (Gesellschaft für Versuchstierkunde) und nimmt am Workshop "MAUS ARTs" teil

In-vitro-Fertilisation bei Mäusen – Hölzel diagnostika ist der richtige Ansprechpartner

Neben der GV-IPTG, die sich an Tierpfleger richtete, wird Hölzel Diagnostika an der GV-SOLAS teilnehmen, die die 55. Jahrestagung der Gesellschaft für die Versuchstierkunde darstellt.
Die Tagung findet im September vom 11. bis 13. in Köln statt. Einer der Schwerpunktbereiche ist die Altersforschung, die vom Max-Planck-Institut und CECAD, dem Exzellenzcluster der Universität Köln, vertreten wird. Hölzel Diagnostika wird Produkte für die In-vitro-Fertilisation und Kryokonservierung, Transfektionsreagenzien, In-vivo-Antikörper, Zelllinien und Zellkulturprodukte und vieles mehr anbieten.
Wir stellen Ihnen Produkte von namenhaftern Herstellern für viele verschiedene Bereiche vor:
COSMO BIO, der Biotech-Riese aus Japan, wird den Workshop „Maus ARTs“ durch die Bereitstellung unterschiedlicher Reagenzien im Zusammenhang mit der In-vitro-Fertilisation, wie Präinkubationsmedien zum Auftauen von Spermien oder der Kryokonservierung von Spermien (FERTIUP-Serie) und Reagenzien zur Verbesserung der IVF-Effizienz, unterstützen (CARD-Medium-Serie). Neben diesen Produkten bietet COSMO BIO eine PMSG-Alternative – CARD HyperOva an, mit der mehr ovulierte Oozyten erhalten werden können.
BioXCell ist ein führender in vivo Antikörperhersteller aus den USA mit Schwerpunkt auf onkologischen und immunologischen Mausmodellsystemen. Ihre Antikörper werden weitgehend verwendet und zeigen hochreine, niedrige Endotoxingehalt und sind frei von Aziden und Trägerproteinen. Die InVivoMab Serie kann nur von der internen Produktreihe InVivoPlus der Firma, die einen noch niedrigeren Endotoxingehalt aufweist, übertroffen werden. Beide können in Mengen bis zu mehreren Gramm bestellt werden. BioXCell in vivo Antikörper werden in Bioreaktoren produziert, die es ermöglichen, auf die Produktion in Aszites vollständig zu verzichten.
AddexBio ist ein großer Zelllinienhersteller aus den USA und ist in der Forschungsgemeinschaft bekannt, der sich auf Zellkultur konzentriert. Sie bieten Krebs-, immortalisierte, primäre und stabile Zellen, um das Verständnis der Mechanismen von Krankheiten zu verbessern. Darüber hinaus liefern sie die benötigten und optimierten Zellkulturreagenzien für die Zelllinie Ihrer Wahl.
Darüber hinaus wird Hölzel Diagnostika am Workshop „MAUS ARTs“, der am Sonntag, den 10. September am Institut für Genetik (Universität Köln) stattfindet, teilnehmen.Der Workshop richtet sich an Wissenschaftler, technisches Personal und Tierpfleger. Themen: IVF (In vitro Fertilisation), Embryotransfer in Uterus und Eileiter, Kryokonservierung von Maussperma.
Vereinbaren Sie einen Termin mit uns vor Ort oder vorab. Sie erreichen uns unter info@hoelzel.de oder unter der Telefonnr.: 0221/1260266. Auf dem Meeting treffen Sie uns an Stand C18! Wir freuen uns schon auf Sie.

Elisa-Kits, Antikörper, Proteine und Peptide für den Bereich der Life Science Forschung – das sind einige der Themengebiete, mit denen sich Hölzel Diagnostika seit Jahren erfolgreich beschäftigt.
Die Handelsgesellschaft mit Sitz in Köln wurde 1993 vom Diplom Biologen Veit Hölzel gegründet. Seitdem arbeitet das Hölzel Diagnostika-Team, bestehend aus Biologen sowie IT-, Verkaufs- und Marketingexperten, täglich daran, aus dem weltweiten Angebot passende Produkte für Industrie- und Pharmaunternehmen sowie Universitäten und Labore zur Verfügung zu stellen. Eine breite Produktpalette, ein weltweiter Kundenkreis und viel Erfahrung sind die Ergebnisse dieser Arbeit. Profitieren auch Sie von diesem langjährigen Know-how und wählen Sie aus rund drei Millionen Produkten namhafter und internationaler Hersteller die für Sie passenden Elisa-Kits, ELIspots, Proteine, Peptide, Gene, Inhibitoren und Array-Assays. Hölzel Diagnostika sorgt dafür, dass Sie Ihr gewünschtes Produkt erhalten – schnell, sicher und zu einem fairen Preis.

Kontakt
Hölzel Diagnostika
Anna Hölzel-Reinartz
Hohenzollernring 38
50672 Köln
+492211260266
info@hoelzel.de
http://www.hoelzel-biotech.com

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Interaktiver Workshop für Dermatoskopie im November

Dermatologische Onkologie-Fortbildung mit 8 Fortbildungspunkten

Interaktiver Workshop für Dermatoskopie im November

Referent Prof. Dr. med. Andreas Blum (Bildquelle: Prof. Dr. med. Andreas Blum)

Am 11. November 2017 findet unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. med. Andreas Blum ein interaktiver Workshop für Dermatoskopie in Bad Birnbach statt. Der Workshop ist mit 8 Fortbildungspunkten zertifiziert und richtet sich sowohl an Einsteiger als auch fortgeschrittene Anwender der digitalen Dermatoskopie.

Die diagnostischen Möglichkeiten und Verfahren der digitalen Videodokumentation haben sich in den letzten Jahren etabliert und rasant weiterentwickelt. Damit Ärzte all diese Möglichkeiten im Praxisalltag nutzen können, hat Prof. Dr. med. Andreas Blum ein umfangreiches Workshop-Programm zusammengestellt.
Unter dem Motto „Aus der Praxis – für die Praxis“ vereint der Workshop die Theorie mit vielfältigen Anwendungsbeispielen der Dermato-Onkologie und deckt auch die Themengebiete Inflammoskopie, Trichoskopie, Onychoskopie und Mukosa ab. Einsteiger bekommen einen fundierten Überblick über das Thema. Während Fortgeschrittene die Gelegenheit haben, ihr Fachwissen zu vertiefen und auch eigene Fälle und Diagnosen zu diskutieren.
Der Austausch mit Fachkollegen wird nicht zu kurz kommen. Bereits der Eröffnungsabend mit „Bayerischen Tapas“ am 10. November bietet den idealen Rahmen, um neue Kontakte zu knüpfen und sich gemeinsam auf den Workshop einzustimmen. Der Workshop richtet sich an Dermatologen, Klinikärzte und Studenten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Teilnehmer können sich telefonisch unter +49 (0) 8563 977 200 anmelden, oder per E-Mail an academy@fotofinder.de.

www.fotofinder.de/academy

FotoFinder, das bayerische Familienunternehmen, entwickelt medizinische Bildsysteme seit 1991. Schwerpunkt sind die Hautkrebsdiagnostik durch Automatisches Total Body Mapping und digitale Dermatoskopie sowie die Haardiagnostik und Trichoskopie. Daneben werden FotoFinder Bildsysteme auch in der Ästhetik verwendet. Niederlassungen in Italien, Spanien und den USA sowie ein globales Netz von Distributoren ermöglichen eine weltweite Präsenz. Gefertigt wird ausschließlich in Bad Birnbach, Deutschland.
Weitere Informationen finden Sie unter www.fotofinder.de

Kontakt
FotoFinder Systems
Christine Goodner
Industriestraße 12
84364 Bad Birnbach
08563977200
goodner@fotofinder.de
http://www.fotofinder.de

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Fraunhofer IGD: Augmented Reality im OP

Fraunhofer IGD: Augmented Reality im OP

Die Position des Lymphknotens wird während der OP über eine AR-Brille virtuell eingeblendet. (Bildquelle: Nutzungsrechte: Fraunhofer IGD)

Ärzte haben das Problem, die genaue Lage von mit Krebs befallenen Lymphknoten zu bestimmten. Forscher des Fraunhofer IGD in Darmstadt präsentieren nun eine Technologie, die Ärzte im Operationssaal bei der Lokalisierung unterstützt.

Trotz neuer Erkenntnisse in der Medizin sind viele Operationen weiterhin sehr schwierig durchzuführen und mit Risiken verbunden. Ärzte müssen viel Geschick im OP beweisen, da sie die genaue Lage von Organen, Blutgefäßen und erkranktem Gewebe während eines Eingriffs oft nur abschätzen können. Die Forscher des Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD in Darmstadt entwickelten gemeinsam mit ihren Partnern nun eine Technologie, die Ärzten als Navigationshilfe während einer Operation dient.

Unterstützung im OP durch Augmented Reality (AR)
Im vom Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) geförderten Projekt 3D-ARILE entwickelten die Forscher ein neuartiges Augmented-Reality-System für die Lymphknotenentfernung bei Krebspatienten. „Augmented Reality unterstützt den Arzt mithilfe von visuellen Markierungen während der Operation. Dabei wird die Position des Lymphknotens über eine AR-Brille virtuell eingeblendet“, erklärt Dr. Stefan Wesarg vom Fraunhofer IGD in Darmstadt. „Die Technologie dient dem Arzt als Navigationshilfe: Wo muss ich schneiden? Habe ich alles Nötige herausgeschnitten?“ Um den direkt mit dem Tumor verbundenen, zu entfernenden Lymphknoten hierfür vorab sichtbar zu machen, spritzen die Ärzte dem Patienten einen Infrarot-Farbstoff, der sich im befallenen Lymphknoten anreichert. Dieser wird anschließend über Infrarot-Kameras erfasst und in 3D rekonstruiert. Die dafür benötigte Software steuerten die Wissenschaftler des Fraunhofer IGD bei.

Vorteile für den Patienten
Darüber hinaus hilft das neue System nicht nur dem Arzt, sondern hat auch Vorteile für den Patienten. Anstelle einer bisher genutzten radioaktiven Markierungssubstanz wird nun der Farbstoff Indocyangrün (ICG) verwendet. Dieser ist weniger schädlich für den menschlichen Körper und stellt in Kombination mit den Infrarot-Kameras und der AR-Datenbrille eine gute Alternative dar, um den befallenen Lymphknoten zu markieren und so komplett entfernen zu können.

Das Fraunhofer IGD kooperiert im Projekt 3D-ARILE mit der Trivisio Prototyping GmbH und der Dermatologie der Universitätsklinik Essen.

Weiterführende Informationen finden Sie unter: www.igd.fraunhofer.de/projekte/ar-system-fuer-die-lymphknotenextirpation

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

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Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
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Klinische Zulassungsstudie zur Kombination von HIFU-Ablation und Immuntherapie in der Behandlung von Brustkrebs

Universität von Virginia führt in Kooperation mit Theraclion Studie zu Vorteilen einer kombinierten Behandlung von Brustkrebs mit Echotherapie und Pembrolizumab durch

(Mynewsdesk) Paris – Theraclion, einer der führenden Anbieter medizinischer Ultraschallgeräte, kooperiert für eine klinische Studie zur Behandlung von Brustkrebs mit hochintensiv fokussiertem Ultraschall (HIFU) und Immuntherapie-Medikamenten (PD-1-Inhibitor Pembrolizumab) mit der Universität von Virginia (USA). Der langjährige Forschungspartner von Theraclion hat von der US Food and Drug Association (FDA) jetzt die Genehmigung für die Studie erhalten, um mögliche Vorteile der kombinierten Therapieform für Brustkrebspatienten zu prüfen.

Wirksamkeit der Immuntherapie durch Kombination mit HIFU steigern
Die Immuntherapie stimuliert das körpereigene Immunsystem für die Bekämpfung von Krebszellen. Die Universität von Virginia ist Pionier in der Immuntherapie-Forschung. Im Rahmen ihres Immunologie- / Immuntherapie-Programms (IMM) finden unter der Leitung international renommierter Ärzte aus der Krebsimmuntherapie wegweisende Grundlagenforschungsprojekte sowie verschiedene klinische Studien statt. Die Experten der Universität gehen jetzt davon aus, dass die HIFU-Ablation, deren Wirksamkeit in der Behandlung von bösartigen und gutartigen Tumoren belegt ist, bei einer kombinierten Behandlung die Wirksamkeit der Immuntherapie-Medikamente steigern könnte. Die Universität nutzt bereits seit 2014 das Echopulse®-System von Theraclion für die HIFU-Ablation. Für das System läuft aktuell eine Machbarkeitsstudie in den USA für die nicht-invasive Behandlung von Fibroadenomen.

„Die Immuntherapie unterstützt den Körper im Kampf gegen die Krebszellen. Sie hat weniger Nebenwirkungen als herkömmliche Krebstherapien, aber größere Tumoren sind für das Immunsystem schwer zu attackieren“, erläutert Patrick Dillon, Dozent für Hämatologie und Onkologie an der Universität von Virginia, Charlottesville, USA. „Die HIFU-Therapie könnte für eine Vorbehandlung des Tumors eingesetzt werden, um seine Größe zu reduzieren. Und was vielleicht noch wichtiger ist: Die Therapie kann dem Immunsystem des Patienten zu helfen, die bösartigen Zellen zu erkennen und anzugreifen“, ergänzt David Brenin, Medizinischer Direktor und Brustchirurg an der Universität von Virginia.

Immuntherapie als Hoffnungsträger in der Krebsbehandlung
Brustkrebs ist die häufigste Krebsform und die zweithäufigste krebsbezogene Todesursache bei Frauen weltweit. Derzeit erkrankt eine von acht Frauen im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs.(1) Trotz verbesserter Früherkennung und neuen Therapiekonzepten sind nach wie vor bis zu 30 Prozent der Frauen, die eine Brustkrebsdiagnose im Frühstadium erhalten, im späteren Verlauf von Metastasen betroffen (Stadium IV).(2)

Immuntherapie-Medikamente setzen sich zunehmend als Therapieoption durch und haben bei verschiedenen Krankheitsbildern bereits bemerkenswerte Ergebnisse gezeigt. Bei Frauen mit Brustkrebs im Stadium IV konnten sie bisher jedoch nicht zu einer verbesserten Prognose beitragen. „Unserer Kenntnis nach ist dies die erste Studie zur Kombination der HIFU-Ablation mit Immuntherapie-Medikamenten in der Behandlung von Brustkrebs. Unser System ist mit seinem Roboterarm, der einen flexiblen Zugang zum Zielgewebe ermöglicht, optimal für die kombinierte Therapie geeignet. Wir freuen uns sehr über die aktuelle Forschungskooperation, da wir seit Jahren darauf hin arbeiten, die herausragenden Ergebnisse in der Behandlung von gutartigen Tumoren auf bösartige Tumoren zu übertragen“, sagt David Caumartin, CEO von Theraclion. „Die Studie könnte einen Meilenstein für Gynäkologen, Onkologen und Radiologen in der Krebstherapie bedeuten.“

Quellen:
(1) https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/brustkrebs-definition-und-haeufigkeit.html
(2) http://www.breastcancer-matters.eu/metastatic-breast-cancer-other-half-story?gclid=CKmijuzbsNQCFbYV0wodBIEIMQ

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/dy020o

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Das französische Medizintechnikunternehmen Theraclion hat sich auf die Entwicklung medizinischer Ultraschalltherapiegeräte spezialisiert. Das CE-zertifizierte Echotherapie-Gerät Echopulse® bietet eine nicht-invasive Behandlungsalternative für Brustfibroadenome und Schilddrüsenknoten mittels hochintensiv gebündelter Ultraschallwellen (HIFU). Echopulse wurde mit dem German Stevie Award 2017 in Gold ausgezeichnet. Das nach ISO 13485 zertifizierte Unternehmen mit Firmensitz in Malakoff bei Paris beschäftigt 34 Mitarbeiter, von denen 50% in der Forschung und Entwicklung sowie der klinischen Forschungsarbeit tätig sind. Für weitere Informationen besuchen Sie: www.theraclion.de oder www.echotherapie.com

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Neues Planungsinstrument für onkologische Fachmedien Erste Onkologie-Reichweitenstudie steigert Effizienz und Planungssicherheit

Neues Planungsinstrument für onkologische Fachmedien  Erste Onkologie-Reichweitenstudie steigert Effizienz und Planungssicherheit

Neu-Isenburg, 06.02.2017 – Mit der von der WEFRA Werbeagentur Frankfurt® in Auftrag gegebenen neuen Reichweitenstudie liegen erstmals valide Daten zu 17 onkologischen Fachzeitschriften und -zeitungen vor. WEFRA ist damit als einzige Healthcare-Agentur in der Lage, Media- und PR-Planungen innerhalb onkologischer Zielgruppen exakt zu bewerten und auszurichten.

Die Ende Januar 2017 vorgestellte Studie zu den Reichweiten onkologischer Fachmedien wurde vom IFAK Institut durchgeführt, das auch für die Erstellung der LA-MED, LA-DENT und LA-PHARM mitverantwortlich ist. Analog zu diesen etablierten Studien wurde auch die neue Erhebung an das ZAW-Rahmenschema für Werbeträgeranalyse angelehnt. Damit legt die Studie zum ersten Mal aussagekräftige und belastbare Daten für folgende Zielgruppen vor:

-Ärzte mit Fachausbildung und Schwerpunkt Onkologie/Hämatologie gem. MWBO
-Ärzte mit Zusatzfachgebiet „Medikamentöse Tumorbehandlung“
-Onkologisch verantwortliche Ärzte: Ärzte, die keiner der beiden Gruppen angehören, aber von den Krankenkassen die Genehmigung zur Erbringung und Abrechnung onkologischer Leistungen erhalten haben

Passgenaue Rx-Media-Planung
„Die WEFRA Onkologie-Reichweitenstudie ermöglicht es uns für unsere Kunden, Mediaplanungen passgenau auf die Leserschaft abzustimmen“, erklärt Matthias Haack, Geschäftsführer WEFRA Werbeagentur GWA. Durch die genaue Unterscheidung sowohl innerhalb der onkologischen Fachzielgruppen wie z. B. Onkologen, Hämatologen, Gynäkologen, Urologen, Internisten als auch zwischen den unterschiedlichen Arztgruppen – niedergelassene Ärzte, Chef-, Oberärzte und Assistenzärzte – könne WEFRA als einzige deutsche Agentur Streuverluste reduzieren und valide Mediapläne erstellen. Auch wurden Insights zum digitalen Verhalten abgefragt. „Das erhöht die Planungssicherheit, denn die WEFRA Onkologie-Reichweitenstudie bringt viele neue Erkenntnisse, die man bislang nicht neutral und übergreifend bewerten konnte. Erste bereits durchgeführte Planungsoptimierungen für Bestandskunden zeigen eine deutliche Effizienzsteigerung“, betont Haack. Mehr Informationen zur Studie unter onkologie-studie@wefra.de oder Tel.: 069-69500862.

Über die WEFRA Werbeagentur Frankfurt®
Ganzheitliche strategische Healthcare-Kommunikation aus einer Hand – das ist die Philosophie der WEFRA Werbeagentur Frankfurt®. Neun spezialisierte Agenturen, unter einem Dach vereint, sind der Garant für eine nachhaltige Umsetzung. Rund 120 Kommunikationsspezialisten in den Tochtergesellschaften WEFRA Media, WEFRA Mediaplus, WEFRA Mediaplus 2, HEAL [Germany], WEFRA Classic, WEFRA PR, WEFRA Digital, WEFRA Publishing und WEFRA Consult stehen für eine „Kommunikation, die Werte schafft“.

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Fraunhofer: Einen Quantensprung weiter als Dr. Google

Fraunhofer: Einen Quantensprung weiter als Dr. Google

Dr. Bernard (TU Darmstadt), Prof. Kohlhammer (Fraunhofer IGD) forschen an visuellen Analysetechniken (Bildquelle: Nutzungsrechte: Fraunhofer IGD)

Wissen ist auch in der Medizin Macht. Dieses Wissen wird durch Daten der Patienten repräsentiert. Forschungsarbeiten in Darmstadt unterstützen medizinische Entscheidungen durch Datenauswertung. Visual Analytics ist dabei der Schlüssel zur Diagnose.

Wenn man selbst oder ein Angehöriger erkrankt, dann ist ein Blick ins Internet nach Informationen eine gängige Praxis. Scherzhaft wird diese Vorgehensweise auch als „Dr. Google fragen“ bezeichnet. Gerade bei schweren Erkrankungen beobachten Mediziner seit einigen Jahren einen verstärkten Informationsbedarf. Widersprüchliche Aussagen im Netz müssen aufgeklärt werden. Arzt und Patient haben die gleiche Zielsetzung: auf der Basis aller vorliegenden Informationen das bestmögliche Behandlungsergebnis zu erzielen.

Dr. Jürgen Bernard, Informatiker der TU Darmstadt und Hugo-Geiger-Preisträger 2016, arbeitet zusammen mit Forschern des Fraunhofer IGD an Lösungen, die im Verhältnis zu „Dr. Google“ einen Quantensprung darstellen. „Die gute Nachricht für viele Patienten, welche die Diagnose einer schweren Krankheit erhalten: theoretisch liegen die benötigten Informationen bereits vor“, sagt Bernard. „Die Patientenhistorien bisheriger Fälle und die Erfahrungen der Mediziner sind in den medizinischen Einrichtungen zum Teil schon vorhanden.“ Diese Informationen digital verfügbar und interaktiv nutzbar zu machen ist jedoch alles andere als einfach. Hier setzt die Forschung an.

In enger Kooperation mit Ärzten nimmt man sich in Darmstadt dieser Herausforderung an. „Unser Ziel ist es, eine Entscheidungshilfe für Patienten und Ärzte gleichermaßen zu schaffen“, erklärt Professor Jörn Kohlhammer vom Fraunhofer IGD. „Therapien sollen so auf einer Datengrundlage entwickelt werden, die über den Erfahrungshorizont des behandelnden Arztes und seiner Kollegen hinausgeht.“ Bernard und die Fraunhofer-Forscher arbeiten an visuellen Analysetechniken (Visual Analytics), die anonymisierte Patientendaten aus großen Datenbanken der Krankenhäuser so aufbereiten, dass ein direkter Vergleich möglich wird. Hierfür bilden die Forscher sogenannte Kohorten von Patienten mit sehr ähnlichem Krankheitsverlauf. Je mehr Informationen dabei über den Patienten vorliegen, desto besser kann die Unterstützung des Arztes bei seiner Therapiewahl erfolgen.

Für ihre Forschung in den benötigten Grundlagen und der Überführung in die Anwendung arbeiten die Darmstädter Wissenschaftler eng mit medizinischen Experten in Deutschland und Europa zusammen. Neben Arbeiten zur Unterstützung der Analyse von Prostatakrebserkrankungen und Erkrankungen im Kopf-Hals-Bereich, die auf der RSNA 2016 in Chicago auf vielfaches Interesse stießen, erweitert nun das zum 1. Januar 2017 gestartete EU-Projekt HarmonicSS das Spektrum der Visual-Analytics-Anwendungen um die Autoimmunerkrankung „Sjögren-Syndrom“.

Weiterführende Informationen finden Sie unter: www.igd.fraunhofer.de

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Dr. Konrad Baier
Fraunhoferstraße 5
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+49 6151 155-146
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