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Aorten-Zentrum in Siegen: OP-Techniken an der Aorta

Bei Erkrankungen oder Verletzungen der Aorta werden unterschiedliche OP-Verfahren angewandt

Aorten-Zentrum in Siegen: OP-Techniken an der Aorta

Es gibt unterschiedliche Verfahren bei Erkrankungen an der Aorta.

SIEGEN. Kommt es zu Erkrankungen beziehungsweise Verletzungen der Aorta, der Hauptschlagader des menschlichen Körpers, wenden die Gefäßchirurgien im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen unterschiedliche Operationsverfahren an. Die Ärzte unterscheiden dabei die offene von der endovaskulären Therapie. Am Aorten-Zentrum Südwestfalen nutzen die Gefäßchirurgen für beide Verfahren einen modern ausgestatteten Hybrid OP-Saal. Hier kann an Ort und Stelle auf verschiedene Systeme zurückgegriffen werden. Die Bildgebung erfolgt während der Operation. So ist gewährleistet, dass vom endovaskulären OP-Verfahren jederzeit auf die offen-chirurgische Technik gewechselt werden kann.

Aorten-Zentrum Südwestfalen: Hybrid Operationssaal für Eingriffe an der Aorta

Der Eingriff wird auf der Basis medizinischer Bildgebung exakt geplant und das Zielgebiet markiert. Der Gefäßchirurg kann so intraoperativ genau navigieren und das Ergebnis noch im OP-Saal überprüfen. Die medizintechnischen Geräte im Hybrid-Operationssaal sind dabei miteinander vernetzt und übertragen die Daten ins Krankenhaus-Informationssystem. Welche Vorteile das für die Patienten der Gefäßchirurgie in Siegen hat, beschreibt Chefarzt Dr. med. Ahmed Koshty: „In unserem Hybrid OP können wir auf integrierte Angiographie-Geräte zugreifen. Das unterstützt uns in unserer operativen Arbeit enorm und ist schonend für die Patienten. So konnten wir minimalinvasive Eingriffe etablieren, bei denen wir durch eine dreidimensionale Navigation unterstützt werden. Gute Voraussetzungen also sowohl für unsere medizinischen als auch für unsere Forschungsaktivitäten“, betont der Gefäßchirurg.

Gefäßchirurgische Eingriffe an der Aorta im Hybrid OP der Diakonie in Siegen

Im Hybrid-OP am Diakonie Klinikum Jung Stilling in Siegen werden sowohl sogenannte Katheter-Eingriffe als auch offene gefäßchirurgische Operationen durchgeführt. Vor allem für die endvaskulären Eingriffe an der Aorta eignet sich die medizintechnische Infrastruktur im Hybrid Operationssaal. Bei der endovaskulären Therapie wird über die Leistengefäße eine Gefäß-Stütze (Aortenstent) in die Hauptschlagader eingebracht. Die korrekte Platzierung erfolgt dank der Technik im Hybrid-OP schnell und schonend. Auch die Kontrolle auf richtigen Sitz und eventuell entstandene Undichtigkeiten der Aortenprothese (Endoleaks) erfolgt direkt im OP-Saal.

Bei Dr. med. Ahmed H. Koshty, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, liegt der Schwerpunkt auf der Therapie aller Erkrankungen der Aorta. Die Klinik ist in einem Wachstumsprozess und arbeitet eng mit Ärzten, Pflegepersonal und Physiotherapeuten zusammen.

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Neurochirurgie Siegen: Wenn ein Aneurysma zufällig entdeckt wird

Ein Aneurysma ist oft ein Zufallsbefund – Neurochirurgen in Siegen nehmen den Einzelfall in den Blick

Neurochirurgie Siegen: Wenn ein Aneurysma zufällig entdeckt wird

Bei einem Aneurysma wird individuell entschieden. (Bildquelle: © agsandrew – Fotolia)

SIEGEN. OP ja oder nein – das ist eine wichtige Frage, wenn ein Aneurysma, also eine Gefäßaussackung der Gehirnarterien diagnostiziert wird. Aneurysmen zeigen meist keine Symptome, solange es nicht zu einer sogenannten Subarachnoidalblutung kommt. Dabei platzt das Aneurysma – und ein lebensbedrohlicher Zustand entsteht. Wird ein Aneurysma im Rahmen von anderen Untersuchungen entdeckt, bevor es auffällig wird, muss im Einzelfall entschieden werden, ob eine vorbeugende Operation notwendig ist.

Zufallsbefund Aneurysma – wie gehen die Neurochirurgen in Siegen vor?

Das Aneurysma ausschalten, bevor es zu einer Blutung kommt, das kann eine Option sein. Doch Prof. Dr. med. Veit Braun, Chefarzt der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen, warnt vor vorschnellen Entscheidungen. Vielmehr ist eine genau Betrachtung des Einzelfalls nach Einschätzung des Neurochirurgen unerlässlich. Je nach Größe und Lage des Aneurysmas und den Vorerkrankungen des Patienten ist das Risiko für eine Blutung unterschiedlich hoch. Gleichzeitig ist das Risiko einer Operation zu berücksichtigen, das ebenso immer im Einzelfall betrachtet werden muss. Entscheidend kann auch sein, ob das Aneurysma über einen Stent, auch als Gefäßremodelling oder offen operiert werden muss.

Diagnose Aneurysma – Zweitmeinung in der Neurochirurgie in Siegen

Die Diagnose eines Aneurysmas erfüllt Patienten meist mit großer Sorge und die Entscheidung für oder gegen eine Operation ist nicht immer einfach. Prof. Dr. med. Veit Braun und sein Team aus erfahrenen Fachärzten am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen sind geeignete Ansprechpartner, wenn es um eine Zweitmeinung zu einer Diagnose geht. Die Neurochirurgie in Siegen hat viel Erfahrung in der Behandlung von Aneurysmen und verfügt über einen sogenannten Hybrid-OP, in dem Patienten schonend behandelt werden können. „Operation ja oder nein – diese Fragen kann immer nur ganz individuell getroffen werden. Wichtig ist, dass am Ende eine Entscheidung steht, von der Arzt und Patient gleichermaßen überzeugt sind“, schildert Neurochirurg Prof. Dr. med. Veit Braun.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

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Verschluss der Aorta – wie entsteht er?

Ein Verschluss der Aorta kann verschiedene Ursachen haben

Verschluss der Aorta - wie entsteht er?

Ursachen für Erkrankungen an der Aorta. (Bildquelle: © momius – Fotolia)

SIEGEN. Wie die deutsche Gefäßliga mitteilt, ist die Arteriosklerose bei über 90 Prozent der Patienten mit chronischen Durchblutungsstörungen die Ursache für verengte oder verschlossene Gefäße. Die Arteriosklerose ist damit eine der häufigsten Erkrankungen unserer Zeit und eine Systemerkrankung, denn sie betrifft den kompletten Organismus. Dabei kommt es zu fettreichen Ein- und Ablagerungen, sogenannten Plaques, an der Arterienwand. Davon kann auch die Aorta betroffen sein. Kommt es zu einer Einengung der Bauchschlagader an der Aufzweigung in die Beckenarterien (Aortengabel oder Aortenbifurkation), spricht man von einem sogenannten Leriche-Syndrom. Andere typische Stellen für die Entwicklung von Arteriosklerose sind die Aufzweigungen in die Halsarterien (A. carotis), in die Beckenarterien (A. iliaca), die Oberschenkel- und Kniearterien (A. femoralis, A. poplitea) sowie die Unterschenkelarterien (vordere und hintere A. tibialis, A. fibularis). Daneben kommen auch entzündliche, genetische oder traumatische Prozesse in Frage – mit zunehmendem Alter ist jedoch die Arteriosklerose die häufigste Ursache.

Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK): Minderdurchblutung von Arterie bzw. Aorta

Bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit kommt es zu einer eingeschränkten Durchblutung der versorgenden Arterien vor allem der Beine, seltener auch der Arme. Sie kann als Einengung (Stenose) oder komplett, in Form eines Verschlussprozesses (Okklusion) ausgeprägt sein. Es handelt sich dabei um einen komplexen Krankheitsverlauf, bei dem es zu einem Gewebeuntergang (Ischämie) kommen kann, bei dem in Folge eine Amputation droht. PAVK-Patienten haben häufig nicht nur Stenosen der Bein- oder Armarterien (periphere Gefäße), sondern auch an den Herzkranz- oder hirnversorgenden Arterien (zentrale Gefäße). Sie sind demzufolge gefährdeter, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden.

Ursachen für die arterielle Verschlusskrankheit an der Aorta bzw. anderen Arterien

Gefäßchirurgen am Diakonie Klinikum Jung Stilling in Siegen erläutern, dass Risikofaktoren wie Rauchen, Übergewicht, erhöhte Blutfettwerte oder auch die sogenannte Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) sowie Niereninsuffizienz als begünstigende Faktoren für die arterielle Verschlusskrankheit gelten. Einfluss haben gleichzeitig auch nicht beeinflussbare Faktoren wie das Alter, das Geschlecht des Patienten sowie mögliche seltene genetische Erkrankungen.

Bei Dr. med. Ahmed H. Koshty, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, liegt der Schwerpunkt auf der Therapie aller Erkrankungen der Aorta. Die Klinik ist in einem Wachstumsprozess und arbeitet eng mit Ärzten, Pflegepersonal und Physiotherapeuten zusammen.

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Hirntumor – was Patienten aus dem Raum Köln wissen sollten

Bei Hirntumor ist die Neurochirurgie der Diakonie in Siegen für den Einzugsbereich Köln eine kompetente Adresse

Hirntumor - was Patienten aus dem Raum Köln wissen sollten

Bei Hirntumoren gibt es noch keine Früherkennung. (Bildquelle: © Alexandr Mitiuc – Fotolia)

KÖLN / SIEGEN. Hirntumor – das kann eine niederschmetternde Diagnose sein. Für Betroffene und ihre Angehörigen ist das eine schwer zu bewältigende und belastende Situation. Wie wichtig in einem solchen Fall das ausführliche und offene Gespräch mit einem kompetenten Arzt ist, wissen die Neurochirurgen am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen nur zu gut. Unter der Leitung von Prof. Dr. med. Veit Braun werden hier Patienten mit verschiedenen Hirntumoren behandelt. Die Fachärzte nutzen dazu einen modernen Hybrid-Operationssaal, der eine exakte Planung und für den Patienten schonende OP erlaubt. Warum Gehirntumoren entstehen, ist nicht bekannt. Im Gegensatz zu anderen Krebsarten wie Prostatakrebs, Darmkrebs oder Gebärmutterhalskrebs gibt es für Tumore im Gehirn (noch) keine Untersuchungsmethoden zur Früherkennung. „Doch Gehirntumoren sind heute behandelbar. In vielen Fällen ist Hilfe, oft auch Heilung möglich“, schildert Prof. Dr. med. Veit Braun, der Patienten aus Siegen, Köln, Bonn und weit darüber hinaus behandelt.

Neurochirurgie für den Raum Köln: Grundlegende Informationen zum Thema “ Hirntumor

Was genau ist ein Hirntumor? Als Gehirntumoren werden Geschwülste im Schädelinneren bezeichnet. Sie können vom Gehirngewebe, von den Hirnhäuten, den Hirnnerven oder der Hirnanhangdrüse ausgehen. Durch ihr Wachstum können sie Anteile des Gehirns verdrängen und so die Gehirnfunktionen beeinträchtigen. Bei den meisten Formen von Tumoren im Gehirn ist die Ursache für ihre Entstehung unbekannt. Bestimmte Risiken oder Lebensweisen, die in Verbindung mit anderen Krebsarten stehen – Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum zum Beispiel – scheinen beim Hirntumor keine Rolle zu spielen. Bis auf die Nervenzellen, die sich nicht mehr teilen, können Hirntumore aus verschiedenen Zellen entstehen. Die Unterteilung erfolgt anhand der Zellart, aus der sich der Krebs entwickelt hat. Zudem können Hirntumore Tochtergeschwülste von anderen Krebserkrankungen in anderen Organen des Körpers sein.

Wie wird ein Hirntumor klassifiziert? Antworten aus der Neurochirurgie im Einzugsbereich Köln

Hirntumore werden anhand der betroffenen Zellen unterteilt in Gliome (Astrozytom, Glioblastom, Oligodendrogliom, Ependymom), Medulloblastome, Meningeome, Neurinome, Lymphome, Hypophysenadenom und Gehirnmetastasen. Bei etwa der Hälfte der diagnostizierten Hirntumore handelt es sich um Gliome. Die Behandlung eines Hirntumors gehört in die Hände von Spezialisten, die wie die Neurochirurgen am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen mit einem interdisziplinären Team zusammenarbeiten. Die Behandlung zielt darauf, den Hirntumor dauerhaft zu heilen bzw. ihn „in Schach zu halten“. Denn unbehandelt ist ein Gehirntumor in den allermeisten Fällen ein Todesurteil. Auch gutartige Hirntumore müssen fortwährend und regelmäßig überwacht werden. Immer mehr Patienten aus dem Einzugsbereich Köln setzen auf die Neurochirurgen im Diakonie Klinikum Jung-Stilling.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

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Was ist die Aorta?

Funktion und Erkrankungen der Hauptschlagader (Aorta) des menschlichen Körpers

Was ist die Aorta?

Aorta: Größtes Blutgefäß im Menschen. (Bildquelle: © crevis – Fotolia)

SIEGEN. Die Hauptschlagader oder Aorta ist das größte Blutgefäß des Menschen. In ihr fließt das sauerstoffreiche Blut zu allen Organen und menschlichen Zellen, um diese mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Der Druck in dieser größten und längsten Arterie, ist höher als in den Venen. Er entspricht dem im menschlichen Körper gemessenen Blutdruck. Die Aorta hat einen Durchmesser zwischen 2,5 und 3,5 Zentimeter, ist 30 bis 40 Zentimeter lang und hat die Form eines aufrechten Spazierstocks mit einem bogenförmigen Anfang und einem geraden Verlauf nach unten bis in den Beckenbereich.
Man unterteilt die Aorta grob in die nur wenige Zentimeter lange aufsteigende Aorta, den Aortenbogen und die absteigende Aorta. Aus dem Aortenbogen führen die beiden Halsschlagadern zum Kopf. Die absteigende Aorta besteht aus der Brust- und der Bauchaorta.
Die Hauptschlagader kann von verschiedenen Krankheiten betroffen sein. Dazu gehören Veränderungen der Gefäßwand wie zum Beispiel das Aortenaneurysma (Aussackung), die Aortendissektion (Einriss) und die Arteriosklerose (Verkalkung, Leriche-Syndrom). Weiterhin kann es im Rahmen von Verkehrsunfällen zum traumatischen Einriss der Hauptschlagader meist im Bereich des Aortenbogens (typische Lokalisation) kommen.

Im Alter können Arterien ihre Elastizität verlieren – auch die Aorta

Die Aortenaneurysmen oder -aussackungen betreffen vor allem die Bauchaorta. In vielen Fällen verliert mit zunehmendem Alter auch die stärkste und längste Arterie im menschlichen Körper ihre Elastizität. In der Folge können sich Aneurysmen entwickeln. Dieser Prozess bleibt vom Patienten oft völlig unbemerkt. Im schlimmsten Fall kann die Bauchaorta reißen. Dann schwebt der Betreffende in akuter Lebensgefahr, weil der schnelle und hohe Blutverlust in 80 Prozent der Fälle zum Tod führt. Eine andere, häufig vorkommende Erkrankung der Aorta ist die Arteriosklerose, im Volksmund besser bekannt als Arterienverkalkung: Weil die Arterie durch Ablagerungen an der Gefäßwand enger wird, gelangt weniger Blut in die Beinarterien. Dies kann plötzlich oder schrittweise geschehen und sogar zu einem Verschluss führen (Leriche-Syndrom).

Diagnose- und Therapieangebote für Erkrankungen an der Aorta in Siegen

Erkrankungen der Aorta haben schwerwiegende Folgen und führen zu gravierenden gesundheitlichen Problemen. Eine gute Prävention ist, wie bei allen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, das beste Gegenmittel. Dazu gehören eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung sowie Verzicht auf Tabakrauch. Ist die Aorta jedoch erst einmal erkrankt, können die Gefäßchirurgen des Diakonie Klinikums Jung Stilling moderne Diagnose und Therapiemethoden anbiete.

Bei Dr. med. Ahmed H. Koshty, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, liegt der Schwerpunkt auf der Therapie aller Erkrankungen der Aorta. Die Klinik ist in einem Wachstumsprozess und arbeitet eng mit Ärzten, Pflegepersonal und Physiotherapeuten zusammen.

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Operationen an der Aorta im modernen Hybrid-OP

Gefäßchirurgen des Aorten-Zentrums in Siegen nutzen moderne Technik für OP und Vorsorge

Operationen an der Aorta im modernen Hybrid-OP

Operationen an der Aorta besser planbar.

SIEGEN. Krankheiten und Verletzungen an der Aorta (Hauptschlagader) sind in den meisten Fällen eine ernste Angelegenheit. Sie erfordern nicht nur spezifisches medizinisches Knowhow und Erfahrung, sondern auch einen modern ausgestatteten Operationssaal. Der auf Operationen an der Aorta spezialisierte Gefäßchirurg Dr. Ahmed Koshty hat im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen 2016 eine neue Mannschaft an erfahrenen Chirurgen zusammengestellt. „In Siegen haben wir gute Bedingungen, um minimalinvasive Operationen im neu eingerichteten Hybrid-OP durchführen zu können. Erkrankungen an der Aorta können wir hier besonders effektiv und zügig behandeln“, berichtet der Chefarzt der Gefäßchirurgie im Diakonie Klinikum. Der Gefäßchirurg betont zugleich, dass man bei Männern ab 65 Jahren mit einer Vorsorgeuntersuchung, einem sogenannten Aorten-Screening, ernstere Gesundheitsgefahren durch eine Erkrankung an der Aorta frühzeitig erkennen kann.

Wie operieren Gefäßchirurgen in Siegen Krankheiten an der Aorta?

Der Hybrid-OP im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen eröffnet gerade den erfahrenen Gefäßchirurgen um Chefarzt Dr. Ahmed Koshty neue Wege, um Aneurysmen oder Dissektionen schnell und zielsicher zu operieren. Ein Hybrid-OP vereint die Möglichkeit verschiedener bildgebender Verfahren mit einer klassischen Operation. „Wir können vor dem ersten Schnitt mit Hilfe von Röntgenaufnahmen und dreidimensionaler CT-Rekonstruktionen genau lokalisieren, wo die kritischen Stellen an der Aorta sind“, erläutert Dr. Ahmed Koshty. Die Operationen sind mit Hilfe dieser modernen Technik besser planbar, und das Ergebnis der OP kann noch vor Ort im Operationssaal überprüft werden.

Meinung der Gefäßchirurgen aus Siegen zur Gefahr durch Rupturen der Aorta im Bauchraum

Von Rupturen der Aorta sind überwiegend Männer ab dem 65. Lebensjahr betroffen. In einer Pressemitteilung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) der Medizinwirtschaft plädieren die Fachleute für eine Abwägung[1]. Denn bei gefährdeten Patienten könnten dem G-BA zufolge durch eine rechtzeitige Operation Rupturen vermieden werden. Allerdings seien Operationen an der Bauchaorta nicht risikolos. Es sei deshalb wichtig, das Operationsrisiko gegen das Risiko einer Ruptur abzuwägen. „Unsere Aufgabe als Gefäßchirurgen ist es festzustellen, wann eine Operation an der Hauptschlagader medizinisch sinnvoll ist. Das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Neben diversen Ultraschalluntersuchungen müssen auch Nebenerkrankungen, das Alter und der Wunsch des Patienten berücksichtigt werden“, beschreibt der Chefarzt der Gefäßchirurgie.

[1] https://www.g-ba.de/institution/presse/pressemitteilungen/645/

Bei Dr. med. Ahmed H. Koshty, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, liegt der Schwerpunkt auf der Therapie aller Erkrankungen der Aorta. Die Klinik ist in einem Wachstumsprozess und arbeitet eng mit Ärzten, Pflegepersonal und Physiotherapeuten zusammen.

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Prostatakrebsbehandlung unter dem MRT?

Welche Rolle spielt die Magnetresonanztherapie (MRT) beim TUSLA Verfahren?

Prostatakrebsbehandlung unter dem MRT?

Teilbereiche der Prostata behandeln. (Bildquelle: © Sonja Birkelbach – Fotolia)

Neuere, minimalinvasive Verfahren zu Behandlung von bestimmten Formen von Prostatakrebs nutzen die Magnetresonanztherapie zur exakten Operationsvorbereitung und -durchführung. Mit Hilfe eines MRTs können Schnittbilder des menschlichen Organismus erzeugt und krankhafte Organveränderungen abgebildet werden. Dabei kommen starke Magnetfelder sowie magnetische Wechselfelder im Radiofrequenzbereich zum Einsatz. In der modernen Medizin werden MRT-Geräte zunehmend im operativen Bereich verwendet. Sogenannte Hybrid-Operationssäle verhelfen dem Operateur dazu, die OP noch zielgenauer durchzuführen und noch während der OP zu prüfen, ob der Eingriff erfolgreich verlaufen ist. Der Patient muss dafür nicht transportiert werden, sondern die MRT-Kontrolle kann vor Ort im Operationssaal erfolgen.

Wie wird die Magnetresonanztherapie im TULSA Verfahren zur Ablation der Prostata genutzt?

Das TULSA Verfahren zur Ablation zur Prostata wird innerhalb eines MRT-Gerätes durchgeführt. So kann der Operateur den Ultraschall-Applikator zur Erhitzung des Krebsgewebes in der Prostata exakt positionieren, die Behandlung präzise planen und überprüfen, ob das maligne Gewebe vollständig abgetragen wurde. Das Prinzip dabei: Mit Hilfe von fokussiertem Ultraschall wird das Krebsgewebe erhitzt und verkocht. Mit dem MRT wird dabei die Temperatur genau bestimmt und kontrolliert. Damit wird auch sichergestellt, dass die umliegenden empfindlichen Organstrukturen und Nervenbahnen zur Funktion von Blase, Darm und Potenz weitestgehend geschont werden. Das MRT-Gerät, das im Rahmen der TULSA Behandlung bei Prostatakrebs genutzt wird, hat ein Echtzeit-Interface und erlaubt damit die Anpassung an Veränderungen der Prostata noch unter der Behandlung. Bei der Ultraschallbehandlung unter dem MRT kann sowohl die komplette Drüse, als auch nur ein Teilbereich der Prostata therapiert werden. Mithilfe der modernen Technik des TULSA Verfahrens kann die Operation so individuell auf den Patienten hin abgestimmt werden.

Prostatakrebs: Für welche Patienten kommt eine Behandlung mit MRT und Ultraschall in Frage?

Die Prostatakrebs-Therapie mit Hilfe des TULSA Verfahrens kommt für Patienten in Frage, deren Krebs auf die Prostata beschränkt ist und noch nicht gestreut hat, die also einen niedrigen bis mittleren Risikograd aufweisen. Die Tumoren in der Prostata werden nach bestimmten Kategorien eingeteilt. Für eine TULSA Behandlung kommen T2 Tumoren mit einem Gleason-Score von 6, teilweise auch von 7 in Frage. Der Gleason Score bildet ab, wie aggressiv der Tumor ist.

Bei Prostatakrebs, Erkrankungen an der Prostata – neue, innovative Diagnose, Therapie und Behandlung ohne Nebenwirkungen wie Impotenz und Inkontinenz. Informieren Sie sich, wo die TULSA-PRO®-Behandlung in Deutschland angeboten wird.

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Neurochirurgie für Köln: So wird ein Hirntumor entfernt

Wandert ein Hirntumor in gesundes Hirngewebe ein, sollte er schnellstmöglich operativ entfernt werden

Neurochirurgie für Köln: So wird ein Hirntumor entfernt

Modernste Technik wird bei einer Hirntumor Operation benötigt. (Bildquelle: © psdesign1 – Fotolia)

SIEGEN / KÖLN. Oft vermehren sich Zellen in einem Tumor unkontrolliert. Aggressive Tumoren können sich innerhalb weniger Wochen verdoppeln, andere, weniger aggressive, wachsen nur sehr langsam. Besteht die Gefahr, dass ein Tumor in gesundes Hirngewebe einwächst, sollte alsbald eine Operation in Angriff genommen werden. Die möglichst komplette Entfernung des Tumors – Ziel der Therapie. Hochmoderne neurochirurgische Operationen werden auch dank des neuen Hybrid-OP am Jung-Stilling-Krankenhaus in Siegen durchgeführt. „Kopfschmerz, Übelkeit, Schwindel, epileptische Anfälle, Sprachstörungen – ganz unterschiedliche Symptome können mit einem Hirntumor einhergehen. Rund 8.000 Menschen im Jahr erhalten in Deutschland die Diagnose Gehirntumor. Im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen machen Tumoren nur einen sehr kleinen Teil aus – rund zwei Prozent“, so Prof. Dr. Veit Braun, Chefarzt der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum in Siegen.

Hirntumor Operation in der Metropolregion Köln erfordert modernste Technologien

Der neue Hybrid-OP am Jung-Stilling Krankenhaus in Siegen ist etwa doppelt so groß wie ein normaler Operationssaal. Grund dafür ist die Unterbringung modernster optischer und digitaler Technologien – so zum Beispiel die intraoperative 3D Diagnostik und augmentierte Visualisierungstechnik. „Die Vorteile des Hybrid-OP liegen auf der Hand – hochpräzise Bildgebungsverfahren erlauben auch komplexe Eingriffe wie Hirntumor Operationen oder komplexe Wirbelsäuleneingriffe. Patienten aus der Metropolregion Köln profitieren von einem der modernsten Operationssäle Europas“, so der Neurochirurg Prof. Veit Braun. Wir nutzen regelmäßig Satelliten Navigationssysteme. Ganz ähnlich funktioniert die Neuronavigation „OP mit Bildgebung“. Grundlage der Navigation sind Bilddaten des Patienten – MRT, CT, Angiographie. „Bei präzisen Eingriffen wie einer Hirntumor Operation kann der Operateur mit Hilfe der Bildgebung die Operation unter augmentierter Realität kontrollieren und falls nötig auch korrigieren. Der Eingriff im Hybrid-OP ist schonend und hochpräzise. Die Behandlungserfolge sind sehr zufriedenstellend“, so Prof. Veit Braun.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

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CEBIT 2018 – Fraunhofer IGD: Künstliche Intelligenz in der Gesundheit

CEBIT 2018 - Fraunhofer IGD: Künstliche Intelligenz in der Gesundheit

Künstliche Intelligenz in Verbindung mit den Technologien des Visual Computing, Fraunhofer IGD (Bildquelle: violetkaipa–Fotolia, Trivisio, Fraunhofer IGD)

Die Medizin ist im Wandel: Weg vom allgemeinen Behandlungsweg, hin zur individuellen Therapie. Künstliche Intelligenz in Verbindung mit den Technologien des Visual Computing bieten hier gänzlich neue Möglichkeiten. Forscher des Fraunhofer IGD stellen auf der CEBIT vom 11. bis 15. Juni 2018 in Hannover verschiedene Einsatzmöglichkeiten rund um die Künstliche Intelligenz in der Medizin vor – und zwar entlang der gesamten Behandlungskette (Halle 27, Stand E78).

Menschen sind verschieden. Diesem Punkt will auch die Medizin der Zukunft Rechnung tragen und jeden Patienten nach der für ihn individuell optimalen Strategie behandeln. Grundlage hierzu sind große Datenmengen aus unterschiedlichen Datenquellen. Um die Datenberge zu analysieren und auszuwerten, setzt man zunehmend auf intelligente Systeme. Doch wie kann der Mensch die Daten, die durch die künstliche Intelligenz erzeugt und aufbereitet werden, richtig nutzen? Visual-Computing-Technologien sind dazu ein wesentlicher Ansatz. Im Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD setzen Forscherinnen und Forscher seit Jahren Methoden und Verfahren des maschinellen Lernens und der künstlichen Intelligenz ein, um Vital- und Gesundheitsdaten sowie krankheitsbezogene Patientendaten zu analysieren und zu bewerten und entwickeln Technologien entlang der gesamten Behandlungskette.

KI für die Diagnose
Künstliche Intelligenz kann bereits zu Beginn der Diagnose vieles leisten. Sprich: Wenn der Patient den Arzt aufsucht. Nun gilt es zunächst einmal, die Ursache der Beschwerden zu ermitteln und zu diagnostizieren – es geht darum Gestalt, Lage und Struktur von Körperteilen, Organen, Gewebe oder Zellen in medizinischen Bilddaten zu erkennen und zu markieren. Handelt es sich um dreidimensionale Bilddaten wie MRT oder CT, ist das ein aufwändiges Unterfangen, welches manuell kaum noch zu meistern ist. Die Wissenschaftler des Fraunhofer IGD haben daher entsprechende Machine-Learning-Verfahren entwickelt: Diese können anatomische Strukturen in Bilddaten simultan, vollständig und automatisch segmentieren und die Ergebnisse anschaulich darstellen, um bei der Diagnose zu unterstützen.

KI in der Analyse: Effektiv aus Patienten- und Behandlungsdaten lernen
Ist dieser Schritt getan, vergleicht der Arzt die Befunde des Patienten mit denen anderen Menschen. Möchte er große Mengen an Patientendaten analysieren und damit die Aussage belastbarer machen, bildet er dafür Kohorten – also Patientengruppen, die relevante Gemeinsamkeiten aufweisen. Doch hält die gebildete Kohorte, was sie verspricht? Oder könnte sie noch verfeinert werden? Diese Fragen lassen sich über individuell angepasste visuelle Analysewerkzeuge aus dem Fraunhofer IGD beantworten: Diese visualisieren die Attribute, analysieren sie detailliert und liefern dem behandelnden Arzt wichtige Erkenntnisse für die Behandlung des Patienten.

Augmented Reality während der Operation
Das Wissen aus der vorangegangenen Bild- und Datenanalyse vereinfacht die Festsetzung einer geeigneten Behandlung, bei der ebenfalls Visual Computing Technologien des Fraunhofer IGD zum Einsatz kommen. Im OP müssen Ärzte viel Geschick beweisen, da sie die genaue Lage von Organen, Blutgefäßen und erkranktem Gewebe während eines Eingriffs oft nur abschätzen können. Die Integration eines Augmented-Reality-Systems schafft hier Abhilfe und unterstützt den Arzt mithilfe von visuellen Markierungen während der Operation. Dabei wird die Position des Organs über eine AR-Brille virtuell eingeblendet.

KI in der Nachsorge: Anomalien in Vitaldaten erkennen
Nach der Operation wird der Patient weiter betreut – und zwar anhand seiner Vitaldaten. Wie steht es beispielsweise um die Schlafqualität und das Stressniveau des Patienten? Treten Anomalien wie Schlaf-Apnoen oder Bewusstlosigkeit auf? Dies lässt sich durch eine Analyse der Vitalparameter feststellen, beispielsweise Herzfrequenz, Herzratenvariabilität oder Atemfrequenz. Eine Lösung aus dem Fraunhofer IGD erfasst die Daten umfangreich, bewertet sie kontinuierlich und erkennt Anomalien zügig. Multiple Sensorik und situationsabhängige Algorithmik erhöhen die Robustheit der Erkennung. Die Daten unterstützen die Betreuung zu Hause, können aber auch in einen ebenfalls vom Fraunhofer IGD entwickelten visuellen Leitstand für das Krankenhauspersonal eingepflegt werden und somit die zentrale Beobachtung des Patienten gewährleisten.

Fraunhofer IGD und die personalisierte Medizin
Individuelle Gesundheit ist seit 2016 ein zentrales Strategiethema des Fraunhofer IGD. Kernpunkt der Forschung ist der Übergang von klassischer zu personalisierter Medizin. Dabei verbinden die Forscher bildgebende Verfahren mit datengetriebenen Ansätzen in der Medizin.
Auf der Messe CEBIT werden die Visual-Computing-Lösungen des Fraunhofer IGD ausgestellt, umfassen dabei die gesamte Behandlungskette: Von der Diagnose über die Therapie bis hin zur Nachsorge.

Weiterführende Informationen: www.igd.fraunhofer.de/veranstaltungen/cebit-2018

Das Fraunhofer IGD ist die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
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http://www.igd.fraunhofer.de

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Augenarzt in Mainz: Grauer Star als Alterserscheinung

Meist ist der Graue Star eine Begleiterscheinung des Älterwerdens, betont Augenarzt Kauffmann (Mainz)

Augenarzt in Mainz: Grauer Star als Alterserscheinung

Die Behandlung des Grauen Stars gehört zum Alltag. (Bildquelle: © WavebreakMediaMicro- Fotolia)

MAINZ. Schlechtere Augen gehören zum Altwerden wie abnehmende Beweglichkeit – jedenfalls für die meisten. Man nennt dieses weit verbreitete Augen-Volksleiden auch Katarakt, bei der die Augenlinse langsam eintrübt. Die Patienten sehen wie durch einen Schleier oder Nebel, das Bild wird zunehmend unscharf. Ohne Behandlung trübt sich die Augenlinse immer stärker ein, bis der Patient nur noch Schemen wahrnehmen kann; er sieht wie durch eine Milchglasscheibe.

OP am Grauen Star – Routine für den Augenarzt Dr. Kauffmann und Kollegen in Mainz

Deshalb ist auf Dauer eine Behandlung durch eine minimalinvasive Operation am Auge meist unumgänglich. Dabei wird die trübe natürliche Linse durch eine neue Kunstlinse, die sogenannte Intraokularlinse, ausgetauscht. In der augenärztlichen Gemeinschaftspraxis Drs. Kauffmann und Breitkopf in Mainz gehört diese Augenoperationen zum Alltag. Die Mediziner verfügen über die gebotene Routine, um Patienten von ihren Sehbeeinträchtigungen durch den Grauen Star zu befreien. Der Graue Star ist im Verlauf durchaus nicht harmlos. Wenn der Patient ihn nicht behandelt, hat er fortschreitende einschränkende Folgen. Aber egal zu welchem Zeitpunkt – er kann sozusagen immer beseitigt werden. Ganz anders als beim Grünen Star, bei dem der Sehnerv langsam irreversibel zerstört wird. „Vereinfacht ausgedrückt: Für die trübe Linse können wir eine neue ähnlich leistungsstarke Kunstlinse einsetzen, für den Sehnerv gibt es keinen Ersatz“, fasst Augenarzt Dr. Thomas Kauffmann aus Mainz den dramatischen Unterschied zusammen.

Worauf kommt es an bei Operationen am Grauen Star? Mainzer Augenärzte geben Antwort

Die Katarakt Operation gehört zu den am meisten durchgeführten Operationen, Tendenz steigend. Die Operation am Grauen Star einfachste Routine also? „Einerseits ja, die Operation, also der Tausch der getrübten Linse durch eine künstliche, ist in der Regel unkompliziert und wird deshalb bei Erwachsenen meist ambulant durchgeführt. Aber die Frage, welche Kunstlinse passt zu den Bedürfnissen und Gewohnheiten des Patienten am besten, sollte sich jeder Operateur stellen und gemeinsam mit dem Patienten beantworten“, empfiehlt Dr. Thomas Kauffmann. Es gibt neben den Standardlinsen, den Monofokallinsen, auch Premiumlinsen, die mit mehreren Brennpunkten arbeiten. Das heißt, der Patient braucht nach der OP oft keine Brille mehr. Wenn das gewünscht wird, ist die Multifokallinse das Mittel der Wahl. Bei der Standardlinse muss der Patient in aller Regel eine Brille tragen. „Bevor wir eine Operation am Grauen Star durchführen, sprechen wir mit unseren Patienten über Vor- und Nachteile der verschiedenen Linsen“, fasst Dr. Thomas Kauffmann, Augenarzt in Mainz, zusammen.

Ihr Augenarzt in Mainz / Wiesbaden mit breitem Leistungsspektrum: Dr. Jutta Kauffmann, Dr. Thomas Kauffmann und Dr. Stefan Breitkopf. Sie haben Fragen zur Diagnostik oder der Behandlung bzw. Operation von Augenkrankheiten wie Grauer Star (Katarakt) oder Grüner Start (Glaukom)? Wir sind auch spezialisiert auf Multifokallinsen, Netzhautablösung, Strabismus (Schielen) und Botox Behandlungen.

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