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Innotrans: Zertifizierte NetModule Router für den „vernetzten ÖPNV“

NetModule auf der Innotrans: Halle 4.1, Stand 304

Innotrans: Zertifizierte NetModule Router für den "vernetzten ÖPNV"

Zertifizierte NetModule Router für den Vernetzten ÖPNV (Quelle: Shutterstock/NetModule)

Die Mobilität befindet sich mitten in einem tiefgreifenden Wandel: Die Mobilitätsbedürfnisse ändern sich und Digitalisierung und Automatisierung eröffnen neue Möglichkeiten – dies bei weiterhin steigender Nachfrage. Der Kommunikationsspezialist NetModule präsentiert auf der InnoTrans am Stand 304 in Halle 4.1 seine Produktpalette für den vernetzten ÖPNV. Der Fokus liegt auf Anwendungen im Bereich PWLAN, Infotainment, eMobility und Condition Monitoring:

PWLAN und Infotainment für Schiene, Straße und stationäre Anwendungen wie Anzeigetafeln, ermöglichen der leistungsstarke NB2800 Fahrzeug-Router mit E-Mark für Straßenanwendungen oder der EN 50155 konforme NB3800 Bahnrouter für Zug oder Straßenbahn. Die Router sind mit mehreren LTE oder LTE Advanced Modulen ausgestattet und sorgen so für die nötige Konnektivität. Für stationäre Anwendungen wie WLAN, Anzeigetafeln oder Kameras an Busstationen, sind der kompakte NB800 und der neue NB1800 mit PoE konzipiert.

Für eMobility-Anwendungen wie Datenübertragung aus Elektrofahrzeugen (v.a. Trolleys oder eTaxis), etwa zur Batterieüberwachung und Leistungsoptimierung oder zur Vernetzung von Ladestationen und Bussen, kommen OEM-Varianten des NB2800 Fahrzeugrouters und der NB3000 Bahnrouterlinie zum Einsatz. Die robusten Geräte verfügen allesamt über zahlreiche Schnittstellen zum Fahrzeugbus oder zur Bordelektronik.

Speziell für Condition Monitoring, dem Betriebsdatenaustausch zwischen Fahrzeug und Zentrale, sind die kompakten Serien NB2700 für Busse und NB3700 für Zug und Straßenbahn konzipiert. Sie realisieren eine durchgängige Fahrzeug-Boden Verbindung mittels Kombination von bis zu zwei LTEs.

NetModules vielseitige Wireless Router mit E-Mark Zertifizierung und Konformität zur Bahn-Norm EN50155 sind ideale Kommunikationslösungen für den Einsatz in Straßen- und Schienenfahrzeugen. Mit mehreren LTE oder sogar LTE Advanced Modulen, integriertem WLAN Access Point und internem Speicherplatz bis zu einem Terabyte bieten sie drahtlosen Internetzugang und ermöglichen verschiedenste Anwendungen (u.a. PWLAN, Infotainment, E-Ticketing und vieles mehr). Verschiedenste Schnittstellen zur Bordelektronik schaffen die Grundlage für Fernwartung und Condition Monitoring, und mittels GNSS lassen sich die Fahrzeuge jederzeit orten. Alle Router der NetModule sind modular aufgebaut, was für jede Anwendung eine individuelle Lösung ermöglicht.

Über NetModule AG ( www.netmodule.com ):
Die NetModule AG ist ein führender Hersteller von Kommunikationsprodukten für M2M und IoT. Einen Schwerpunkt bilden Lösungen für Anwendungen im Bereich Transportation, den öffentlichen Nah- und Fernverkehr sowie Industrie 4.0. Die zertifizierten Geräte integrieren neueste Drahtlos-Technologien sowie diverse Schnittstellen für Anwendungsbereiche, in welchen robuste Kommunikation gefragt ist – Informationssysteme, Fahrerkommunikation, Passagier WLAN Fernwartung, Condition Monitoring sowie Datenaustausch in Echtzeit.
Das 1998 gegründete Schweizer Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Bern mit Niederlassungen in Basel und Winterthur, sowie Tochtergesellschaften in Frankfurt und Hong Kong. Zu den Kunden zählen u. a. Siemens, Philips, ABB, Alstom, Bombardier, MAN, ZF, DB, ÖBB, SBB, Vodafone und Swisscom, sowie eine Vielzahl von KMUs.

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Pendeln 2.0: Mit Fahrrad und ÖPNV ins Büro

Pendeln 2.0: Mit Fahrrad und ÖPNV ins Büro

(Bildquelle: www.brompton.de | pd-f)

Die Anzahl der Pendler in Deutschland steigt seit Jahren. Doch gerade in den Metropolen soll die Zeit des Autos sich langsam dem Ende entgegen neigen; Alternativen wie der ÖPNV und das Fahrrad werden wichtiger. Der pressedienst-fahrrad zeigt positive Projekte, die diese Kombination fördern und woran es noch hakt.

[pd-f/krg] Das Fahrrad ist ein prädestiniertes Pendlerfahrzeug. Wieso? Laut einer Studie der Techniker Krankenkasse sind Berufspendler überdurchschnittlich oft von psychisch bedingten Fehlzeiten betroffen. Da mittlerweile rund 60 Prozent der Deutschen täglich zwischen Wohnort und Arbeitsplatz pendeln, steigt die potenzielle Risikogruppe stetig an. Regelmäßig Sport treiben hilft gegen psychische Erkrankungen. Gerade Radfahren wirkt stressmindernd und positiv auf die Gesundheit: Radelnde Pendler haben weniger Krankheitstage. Die Bewegung an der meist frischen Luft tut gut und man spürt gleichzeitig den Trainingseffekt. Aber: Der durchschnittliche Arbeitsweg beträgt in Deutschland fast 17 Kilometer. Selbst für leidenschaftliche Fahrradfahrer eine ordentliche Distanz. Kombinationen aus Öffentlichem Personennahverkehr unter Einbezug des Fahrrads müssen deshalb diskutiert werden.

Intermodalität: Faltrad und Bahn

Wie Intermodalität, also die Mitnahme des Fahrrads im ÖPNV, funktionieren kann, zeigt aktuell die Rheinbahn in Düsseldorf in Zusammenarbeit mit dem englischen Faltradanbieter Brompton. Noch bis Ende Oktober bekommen Bahnkunden ein Brompton-Faltrad zum Vorteilspreis – ein Jahresabo der Rheinbahn vorausgesetzt. Im zusammengeklappten Zustand gelten Falträder als Gepäckstück und dürfen somit immer kostenfrei transportiert werden. „Die Kooperation ist ein toller Auftakt. Das Brompton ist der ideale Mobilitätslückenschließer. Weitere Aktionen sind in Planung“, verrät Chantal Kleine, Marketingleiterin der Rheinbahn. Die Zusammenarbeit läuft bereits seit Sommer erfolgreich. „Mit der Aktion erreicht die Rheinbahn jeden vierten Düsseldorfer. Eine Kooperation mit einer potenziellen Reichweite von knapp über einer Million Menschen in einer Metropolregion – das ist selbst für Brompton neu“, freut sich Henning Voss vom Brompton-Deutschland-Importeur Voss-Spezialrad.

Wer ein Faltrad für seine Pendelroute im ÖPNV mitnimmt, ist nicht nur am Zielort mobil, sondern muss sich auch keine Gedanken um das Abstellen machen. „Nach seinem Einsatz am Morgen wird das Faltrad mit wenig Platzanspruch und zwei schnellen Handgriffen im Büro verstaut,“ erklärt Heiko Müller, Geschäftsführer vom Anbieter Riese & Müller. „In Japan hat unser Birdy einen riesigen Erfolg: Der Wohnraum ist knapp, es gibt wenig Fahrradabstellmöglichkeiten, viele Menschen pendeln mit öffentlichen Verkehrsmitteln und der Bedarf nach einem qualitativ hochwertigen Rad ist enorm.“ In Deutschland stecken Falträder aber immer noch in einer Nische fest – trotz ihrer Vorteile in Verbindung mit Nahverkehrsmitteln.

Kein Anspruch auf Radmitnahme gegeben

Will man in den Pendlermetropolen wie München, Frankfurt, Hamburg oder Berlin sein „normales“ Rad mitnehmen, steht zunächst ein Studium der Beförderungsbedingungen an. Ein Anspruch auf Fahrradmitnahme besteht nämlich nicht. In Hamburg, Hannover und München ist die Radmitnahme zur Hauptpendlerzeit in der S-Bahn gar ganz verboten. Auch in U-Bahnen, Straßenbahnen oder Bussen deutschlandweit ist das Fahrrad oft nicht gerne gesehen. Konfrontiert mit dem Sachverhalt reagiert Isabel Heins von der Berliner BVG mit Galgenhumor: „Beim Abstellen des Rades ist die Unbequemlichkeit des Mitnehmens nicht gegeben.“ Heißt also: Bevor man sich mit einem Rad in eine vollgestopfte Bahn quetscht, soll man es lieber am Bahnhof anschließen.

Multimodalität: Fahrrad sicher abstellen

Dafür bedarf es allerdings hochwertiger Fahrradabstellanlagen. Diese sind nur spärlich zu finden, aber für ein sogenanntes multimodales „Bike & Ride“-Angebot unerlässlich. Stadtmöblierer WSM hat diverse Abstelllösungen im Angebot und rüstet immer mehr Kommunen mit attraktiven, sicheren Anlagen aus. So wurden z. B. in Iserlohn den Bahnkunden 72 Fahrradboxen zur Verfügung gestellt. Das Fahrrad wartet am Stadtbahnhof vor Witterungsbedingungen, Diebstahl und Vandalismus geschützt auf die abendliche Tour. Firmen können zudem eine modulare Radstation „Bike & Business“ nutzen, wie sie WSM unter anderem für die KfW-Bank in Frankfurt gebaut hat. „Das Modell bietet den Mitarbeitern sicheres und platzsparendes Radparken bei jeder Witterung. Die Station ist beweglich, beliebig erweiterbar um Duschen, Umkleiden, Serviceplätze und selbst Akku-Lade-Einrichtungen können integriert werden,“ so Andreas Hombach, Vertriebsleiter Fahrradparksysteme bei WSM.

Pendlerfamilien

An junge Familien, die oft auf die Anschaffung eines Autos verzichten, stellt das Pendeln noch weitere logistische und infrastrukturelle Herausforderungen. Viele Bahnhöfe sind nicht barrierefrei gestaltet und darum mit einem Kinderanhänger nur schwer zu erreichen. „Eine Kinderbetreuung am Wohnort zu wählen ist viel komfortabler als mit dem Nachwuchs zu pendeln,“ weiß Hanna Gehlen vom Experten für Familienmobilität Croozer. „Will der pendelnde Elternteil nicht aufs Rad verzichten, ist ein Kinderanhänger die Lösung. Mit unserer Universalkupplung „Click & Crooz“ ist schnelles An- und Abkoppeln bei fast allen Rädern möglich – der Anhänger wird einfach an der Kita geparkt. Unsere neuen, optimierten Stoßfänger machen das Anschließen einfacher.“

Ländliches Pendeln

Pendeln per Fahrrad und ÖPNV: ein rein (sub)urbanes Phänomen? Nein, sagt man bei Vaude aus dem ländlichen Tettnang-Obereisenbach, nahe dem Bodensee. Betriebliches Mobilitätsmanagement wird beim Bikewear-Ausrüster großgeschrieben. „Die Anzahl der Mitarbeiter, die mit dem Rad kommen, wächst, und das trotz eines durchschnittlichen Anfahrtsweges von 14 Kilometern in einer hügeligen Region“, so Hilke Patzwall, CSR-Managerin bei Vaude. Der Arbeitgeber stellt seinen Mitarbeitern dafür eine attraktive Infrastruktur zur Verfügung, die eine Entscheidung zum Radpendeln erleichtert: Sicheres, trockenes Fahrradparken, Duschen, Umkleiden, Leih-E-Bikes und Fahrrad-Leasing über den Arbeitgeber. Auf Initiative des Unternehmens und mit Unterstützung des Landkreises Bodensee sowie eines örtlichen Busunternehmers wurde gar eine Berufspendlerverbindung eingerichtet.

Fazit

Die Vorteile der Verbindung aus ÖPNV und Fahrrad als Mobilitätsalternative zum Auto sind ersichtlich. Bessere Gesundheit, Stressreduktion, Komfort und Zeitersparnis sind wichtige Argumente. Gerade junge Leute möchten mehr Lebensfreude und Lebensqualität. Dafür müssen allerdings noch an vielen Stellen deutliche Verbesserungen eintreten. Sowohl hochwertige Abstellanlagen als auch verbesserte Mitnahmemöglichkeiten sind weiter zu fördern. Es braucht Anreize, damit sich mehr Menschen für einen Umstieg entscheiden. Auch S-Pedelecs, die bis 45 km/h unterstützen, können eine Alternative sein. In der Schweiz soll bereits jedes vierte verkaufte E-Bike der schnellen Gattung angehören. „Die Kombination von S-Pedelec und öffentlichen Verkehrsmitteln kann ja auch heißen: Bei gutem Wetter nutze ich mein S-Pedelec. Wenn es regnet, nehme ich die Bahn. Viele unserer Kunden wählen diese Variante für ihren Arbeitsweg“, berichtet Anja Knaus vom E-Bike-Spezialisten Flyer. Übrigens: Da S-Pedelecs als Kleinkrafträder gelten, dürfen sie nicht im ÖPNV transportiert werden.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Reaktivierung des Schienen-Personen-Nahverkehrs (SPNV) zwischen Bad Bentheim und Neuenhaus

Größtes Projekt in der Historie von LINDSCHULTE Ingenieure Architekten

Reaktivierung des Schienen-Personen-Nahverkehrs (SPNV) zwischen Bad Bentheim und Neuenhaus

(NL/9897731049) Die Bahnstrecke zwischen Bad Bentheim und Neuenhaus, ein 28,23 Kilometer langer eingleisiger Teilabschnitt der Strecke 9203 Bad Bentheim Coevorden, soll bis Ende 2018 für den Schienen-Personen-Nahverkehr reaktiviert werden. Er verbindet die Orte Bad Bentheim mit Anschluss an das Streckennetz der DB AG über die Kreisstadt Nordhorn mit der Stadt Neuenhaus.

SPNV-Konzept 2013
Die Landesregierung Niedersachsen hat sich zum Ziel gesetzt, alle Regionen des Landes bedarfsgerecht in den öffentlichen Nahverkehr einzubeziehen und an die überregional bedeutsamen Bahnknoten anzubinden. Deshalb hat sie im August 2013 die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) Niedersachsen beauftragt, zu ermitteln, welche Schienenstrecken und Haltepunkte mit wirtschaftlicher Vernunft reaktiviert werden können. Dazu hat die LNVG ein dreistufiges Untersuchungskonzept entwickelt. In einer ersten Stufe wurden landesweit alle in Betracht kommenden Strecken bewertet. Aus insgesamt 74 Vorschlägen wurden zunächst 28 Strecken herausgefiltert und einer vertieften Prüfung unterzogen. In dieser zweiten Stufe sind 8 Strecken identifiziert worden, welche die abgestimmten Bewertungskriterien am besten erfüllen. In der dritten Stufe wurden die Strecken von externen Gutachtern nach einem standardisierten Kosten-Nutzen-Verfahren bewertet. Damit hatte das Land Niedersachsen eine objektive Grundlage für die Entscheidung, welche Strecken reaktiviert werden. Dazu gehörte auch die auf Rang 2 liegende Strecke der Bentheimer Eisenbahn (BE) von Bad Bentheim nach Neuenhaus. die Finanzierung des SPNV ausführlich erläutert: was der SPNV kostet, wie sich diese Kosten zusammensetzen und woher das Geld kommt das kleine 1×1 der SPNV-Finanzierung.

Strecken-Infrastruktur
Die zu reaktivierende Strecke wird zurzeit nur für den Güterverkehr mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h genutzt, war aber bereits für einen Personenverkehr bis maximal 60 km/h zugelassen. Für die Reaktivierung ist geplant, die vorhandene Strecken-Infrastruktur für den Personenverkehr und eine Geschwindigkeit von 80 km/h zu ertüchtigen. Angestrebt wird eine Fahrzeit zwischen Bad Bentheim und Neuenhaus von ca. 30 Minuten, wobei die Züge an allen Wochentagen ganztägig im Stundentakt fahren sollen, eingebettet in einen Integralen-Takt-Fahrplan (ITF systematische Koordination in Knotenbahnhöfen zu einem netzweiten, vertakteten Angebotssystem). Begleitende Investititonen in den öffentlichen Verkehr sollen auch optimierte Anschlüsse an bestehende SPNV-Verbindungen sowie an das Bus-Netz sicherstellen.

Das Projekt im Überblick
Die gesamte Planungsmaßnahme zur Reaktivierung umfasst
– die Gleisanlagen,
– die Bahnübergänge,
– die Bahnsteige mit barrierefreien Zugängen an den Haltepunkten und in den Bahnhöfen,
– die Bahnhöfe Bad Bentheim, Nordhorn und Neuenhaus,
– die Ingenieurbauwerke (Sanierung einer Eisenbahnbrücke über den Nordhorn-Almelo-Kanal sowie etwa 150 neue bzw. zu sanierende Durchlässe),
– die landschaftspflegerischen Begleitarbeiten sowie
– die komplett neu zu errichtende Leit- und Signalisierungstechnik

Große Herausforderung an Fachkunde und Leistungsfähigkeit
Mit geschätzten ca. 15.000 Ingenieur- und Technikerstunden, welche zur Erarbeitung der genehmigungsreifen Planunterlagen innerhalb von 8 Monaten zu erbringen sind, stellt dieses Projekt allerhöchste Ansprüche an das Personalmanagement. Diese terminliche Herausforderung konnte nur durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Gesellschaften der LINDSCHULTE-Gruppe sowie der ZPP LauPlan als Fachplaner für die Leit- und Sicherungstechnik realisiert werden. Der Auftrag für die Reaktivierung des SPNV stellt, über alle Leistungen betrachtet, mit ca. 60.000 Ingenieur- und Technikerstunden den größten Auftrag in der Geschichte der LINDSCHULTE-Gruppe dar.

Koordination
Bei einem solch umfassenden Projekt mit sehr engen Zeitschienen für alle Beteiligten stellt alleine die Erarbeitung eines groben Rahmen-Terminplans schon eine Herausforderung dar. Im blauen Kasten unten stellen wir einen Überblick über die wesentlichen Meilensteine der bereits erfolgten sowie der noch kommenden Arbeitsschritte vor. Aufgrund der Vielzahl an Projektbeteiligten und Schnittstellen war es erforderlich, den Kommunikationsfluss so zu gestalten, dass alle wesentlichen Informationen zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Ansprechpartner gelangen. Das gilt sowohl im Kontakt mit den unterschiedlichen Ansprechpartnern beim Auftraggeber als auch für die LINDSCHULTE-interne Kommunikation selbst. Dafür wurde mit thinkproject ein spezielles Dokumenten- und Planmanagementsystem zur umfassenden digitalen Projektkoordination eingerichtet. Anders kann man den Anforderungen an ein solches Projekt nicht in dem Maß gerecht werden, dass eine reibungslose Projektabwicklung gesichert ist trotz bestehender Erfahrung in der Realisierung komplexer Projekte. Gleichzeitig kann die Projektleitung und Projektsteuerung, deren Funktion LINDSCHULTE ebenfalls übertragen wurde, die Abläufe in technischer, rechtlicher und wirtschaftlicher Hinsicht besser koordinieren, steuern und überwachen. thinkproject ermöglicht
– eine einheitliche und verbindliche Plattform des Informationsaustauschs,
– die Steuerung des Dokumentenund Planmanagements,
– die zentrale Erfassung und Weitergabe projektrelevanter Informationen sowie
– eine Minimierung von Verschwendungen innerhalb der Wertschöpfungskette (Lean Management).

Bahnhöfe, Haltepunkte und Kreuzungen
Neben den zu sanierenden vorhandenen Bahnhöfen Bad Bentheim, Nordhorn und Neuenhaus werden auch drei Haltepunkte entlang der 28 Kilometer langen zu reaktivierenden Strecke neu errichtet: Quendorf, Nordhorn-Blanke und Neuenhaus-Süd.
Zusätzlich werden zwei Kreuzungsgleise im Bereich Hestrup und Nordhorn-Süd für die planmäßige Begegnung von Güterzügen mit Personenzügen auf dem eingleisigen Streckenabschnitt hergestellt. Alle Bahnsteige der drei neuen Haltepunkte sowie die neu zu errichtenden Bahnsteige an den bestehenden Bahnhöfen Bad Bentheim und Neuenhaus werden mit einer Nutzlänge von 110 Metern und einer Mindestbreite von 2,5 Metern ausgebildet. Die zukünftige Bahnsteighöhe beträgt 76 Zentimeter. Neben den geplanten Treppenzugängen erhalten die Bahnsteige auch barrierefreie und behindertengerechte Zugänge in Form von Rampen mit einer maximalen Steigung von 6 Prozent sowie bei Rampenlängen von über 6 Metern Zwischen-Podeste mit einer Länge von 1,5 Metern. Die Bahnsteige werden mit taktilen Bodenindikatoren (Auffinde-, Leit-, Sperr- und Warnfunktionen für die Barrierefreiheit) und ausreichender Beleuchtung versehen. Die weitere Ausstattung besteht aus Fahrplan- Vitrine, Müllbehälter, Streugutbehälter, Spiegel für die Abfertigung, Dynamischer Fahrgastinformation (DFI) sowie einem Wetter- und Windschutz mit Sitzbänken.

Bahnhöfe Nordhorn und Neuenhaus
Der Bahnhof Nordhorn erhält einen neuen Bahnsteig in Mittellage zwischen den Gleisen 1 und 2. Der bisherige Hausbahnsteig an Gleis 1 entfällt dafür. Der Zugang zum Mittelbahnsteig erfolgt beidseitig über Rampen, für die Querung von Gleis 1 ist jeweils ein Übergang mit technischer Reisenden-Sicherung (ReSi) vorgesehen. Im Bahnhof Nordhorn werden sich die von Bad Bentheim und von Neuenhaus kommenden Personenzüge begegnen. Die Stellwerktechnik wird in einem zentralen Funktionshaus im Bahnhof Nordhorn untergebracht. Dieses wird zwei Kameras erhalten, die für die Aufnahme der Leit- und Sicherungstechnik, der ReSi, der elektrotechnischen Anlagen (einschließlich der Weichen-Heizung) und der Zug-Funkanlagen vorgesehen ist. Am Bahnhof Neuenhaus wird der vorhandene Hausbahnsteig entsprechend der neuen Höhen- und Längenanforderungen ausgebaut. Die Züge des SPNV fahren hier ausschließlich nach Gleis 1 an den Hausbahnsteig. Güterzüge können auch Gleis 2 zum Kreuzen oder Überholen nutzen.

Bahnhofs-Umfelder
Begleitend zu der eigentlichen Reaktivierung sind die Bahnhofs-Umfelder der Stationen Bad Bentheim, Nordhorn und Neuenhaus zu ertüchtigen. Darüber hinaus sind im Rahmen von Einzelprojekten in Nordhorn und Neuenhaus die Empfangsgebäude zu revitalisieren insbesondere mit Blick auf zukünftige SPNV-relevante Funktionen wie Wartehallen, Reisezentren etc.

Nebenkriegsschauplätze
Eventuelle Auswirkungen auf die Umwelt Wasser, Boden, Luft, Pflanzen, Tiere, Menschen , die durch die Reaktivierung des SPNV auftreten könnten, wurden im Vorfeld sowie im Zuge des Verfahrens durch die Fachingenieure von LINDSCHULTE analysiert und in den Planungen berücksichtigt.
Umwelt- und Artenschutz
So führten wir unter anderem eine Artenschutzprüfung als Potenzialanalyse sowie eine Umweltverträglichkeits-Vorprüfung (UVP) durch. Ein Ergebnis daraus war u.a. die Erstellung und Abstimmung von 8 Durchlässen gemäß MAms (Merkblatt zum Amphibienschutz an Straßen).

Landschaftspflegerische Belange
Weiterhin ermittelten wir Schutzgebiete und führten eine FFH-Verträglichkeitsprüfung durch. Bautätigkeiten im FFH-Gebiet (Fauna-Flora-Habitatrichtlinie) Bentheimer Wald sind nur außerhalb der Brutzeit erlaubt (September bis Februar). Im gesamten Prozess zur Reaktivierung des SPNV auf der Strecke Bad Bentheim bis Neuenhaus sind mit der umweltfachlichen Beurteilung bautechnischer Maßnahmen zur Trassenoptimierung die wesentlichen Untersuchungen zur Vermeidung von Beeinträchtigungen des Naturhaushaltes und des Landschaftsbildes erfolgt.

Weitere zu integrierende Maßnahmen
Neben der Koordination der gesamten Leit- und Sicherungstechnik müssen Teile der Bestandsstrecke durch SGFFG-Maßnahmen (Schienengüterfernverkehrsnetzförderungsgesetz) ertüchtigt werden. Dazu gehört ein kompletter Austausch von Gleisen, Schwellen und Schienen. Zeitgleich werden die Bahnübergänge neu erstellt. Alle Bahnübergänge, die in Betrieb bleiben, werden nach neuestem technischem Stand gesichert eine Erhöhung der Sicherheit ist ein wesentlicher Aspekt bei der Reaktivierung des Schienennetzes.

Mehr zum Projekt unter http://www.lindschulte.de/blog/referenzen/reaktivierung-des-schienen-personen-nahverkehrs-spnv-zwischen-bad-bentheim-und-neuenhaus/?=newsmaxPR

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… ist ein unabhängig beratendes Bauplanungsunternehmen in den Bereichen
– Infrastruktur und Umwelt,
– Brückenbau und Ingenieurbau,
– Hochbau und Industriebau,
– Energy Services,
– Technische Gebäudeausrüstung

Mit über 320 Mitarbeitern an mehreren Standorten in Deutschland bietet der Ingenieurdienstleister alle Ingenieur- und Architekturleistungen mit regionaler Präsenz aus einer Hand. LINDSCHULTE projektiert, plant, entwirft, überwacht und begleitet die Ausführung. Es bietet eine Rundum-Betreuung des Bauherrn von der Bedarfsanalyse bis zur schlüsselfertigen Projektabwicklung – und einen festen Ansprechpartner für Kostensicherheit, Terminsicherheit und Planungssicherheit.
Die LINDSCHULTE Ingenieurgesellschaft ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008 und SCC(P) (TÜV CERT). Planungsprozesse und Bauüberwachungsfunktionen sind eingebunden in ein transparentes und klar strukturiertes Qualitätssicherungssystem.

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NetModule Kunde SWEG erhält ÖPNV Innovationspreis 2017

NetModule Router ermöglichen PWLAN in Zügen und Bussen

NetModule Kunde SWEG erhält ÖPNV Innovationspreis 2017

Der zertifizierte NB3700 CompactRail Router ermöglicht Remote Access Datenerfassung und Fahrgastinfo

Das Land Baden-Württemberg hat der SWEG (Südwestdeutschen Verkehrs-Aktiengesellschaft) den ÖPNV-Innovationspreis in der Kategorie „Kundennutzen durch Digitalisierung“ verliehen. Anerkannt wurde der Preis für das kostenlose WLAN-Angebot in Bussen und Bahnen der SWEG, das als erstes Verkehrsunternehmen in Baden-Württemberg den Gratis-Internetzugang im großen Stil bereitstellt. Dieses wurde zunächst im kompletten Streckennetz der Ortenau-S-Bahn eingerichtet, mit Startschuss September 2015. Heute kommen die Fahrgäste in rund einem Viertel der gesamten Flotte im SWEG-Gebiet in den Genuss von kostenfreiem PWLAN. Realisiert wurde dieses Projekt mit Wireless Routern von NetModule. Sie sind zertifiziert, schock- und vibrationsfest und eignen sich für den Einbau in platzreduzierten Umgebungen, die hohen Temperaturschwankungen ausgesetzt sind. In den Fahrzeugen fungieren sie als WLAN Access Points für den mobilen High Speed Internetzugang der Passagiere. Diese profitieren vom denkbar einfachen Zugang und dem Ausbleiben von störender Werbung, dazu kommt die technische Sicherheit des Systems. Es ermöglicht zudem die unterbrechungsfreie Übertragung von Fahr- und Betriebsinformationen von der Zentrale aus auf die Endgeräte, wobei der Austausch aller relevanten Informationen dank bidirektionaler Kommunikation im Sekundentakt erfolgt.

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Wie sicher sind U-Bahn & Co?

Trends für 2017 im internationalen, öffentlichen Nahverkehr

Sicherheitskameras sind aus dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) nicht mehr wegzudenken. Kombiniert mit einer Videoanalyse-Software dienen sie nicht nur der Sicherheit der Passagiere, sondern können auch den Service und Prozesse optimieren. Axis Communications wagt einen Blick in die Zukunft und zeigt, welche Trends der Bereich ÖPNV für 2017 erwarten kann.

Videoüberwachung ist die am meisten verwendete Technologie im öffentlichen Nahverkehr, um Sicherheit und Schutz zu gewähren. Sie kommt vor allem in Zügen, auf Bahnhöfen, in Depots und Betriebshöfen sowie auf Bahnsteigen zum Einsatz. Dabei sind die Kameras meist auf bestimmte Bereiche ausgerichtet, wie auf Notruf- und Infosäulen, Rolltreppen und Aufzüge. Die stärkste Videoüberwachungs-Abdeckung findet sich an Orten, wo sich Passagiere aufhalten. Zudem sorgen Kameras auch in nicht-öffentlichen Bereichen für Sicherheit und einen reibungslosen Ablauf der Prozesse. Beispiele dafür sind Personaleingängen, Gleiskreuzungen, Tunneleingängen, entlang der Gleise, im Tunnelinneren oder an Brücken.

Status Quo – von analog zu IP

Auch wenn der Wandel in der Sicherheitsbranche unaufhaltsam in Richtung digitaler Technologie geht, finden sich im ÖPNV historisch bedingt nach wie vor analoge Kameras. Das führt zu sogenannten hybriden Systemen, die aus analogen wie auch IP-Kameras bestehen. Doch wie bereits in den Jahren zuvor werden auch 2017 weiterhin viele der Unternehmen ältere, analoge Modelle durch Netzwerk-Kameras ersetzen und so ihr System intelligenten Funktionen öffnen. Vernetzte Systeme steigen auch im Personennahverkehr in ihrer Bedeutung.

Hürden bei der Investition in neue Technologien gibt es einige: Videoüberwachungssysteme stellen nicht immer die oberste Priorität dar und die Anschaffung gilt als kostenintensiv. Ein professionelles digitales Sicherheitssystem hingegen schafft Synergien mit anderen Bereichen und hilft langfristig gesehen, den Service und die Sicherheit im ÖPNV zu optimieren. Dies wirkt sich auch auf Investitionen und Kosten aus.

Intelligente Videoüberwachung im internationalen ÖPNV

Digitale Videoüberwachung ist inzwischen sehr geprägt von intelligenten Funktionen, die eine Analyse der Bilddaten in der Kamera ermöglichen. Dies erleichtert den Einsatz der Kameras nicht nur für Sicherheitszwecke, sondern auch, um wichtige Daten für den operationellen Betrieb zu liefern. Dafür fungieren die Kameras als Sensoren. Das können zum Beispiel Rauch- und Feuermelder sein oder eine Überwachung der Kapazitätsauslastung. Hier wird ein Prozentsatz angeben, wie viele Leute sich zum Beispiel auf einem Bahnsteig befinden. Übersteigt der Wert eine gewisse Grenze werden die Mitarbeiter alarmiert. Sie können dann geeignete Maßnahmen ergreifen, wie Notausgänge öffnen oder helfen Panik und Unfälle zu vermeiden.

Die Kameras können auch als Frühwarn-Rauchmelder in Tunnel fungieren. Herkömmliche Rauchmelder sind normalerweise an der Decke befestigt und benötigen viel Zeit bis sie Alarm geben, da der Rauch erst bis zur Decke aufsteigen muss. Kameras können Rauch viel früher identifizieren. Je schneller er entdeckt wird, desto weniger Schaden kann entstehen.

Analysetools helfen Schaden und Ausfallzeiten der Züge abzuwenden, was Zeit und Geld spart. Sie tragen zur Steigerung des Umsatzes bei, indem sie beispielsweise erkennen können, wenn Personen Ticketschranken überspringen. In den Niederlanden werden die Türen von Tramwaggons überwacht und Gesichtscharakteristiken mit einer Datenbank bekannter Schwarzfahrer abgeglichen. Bei einer Übereinstimmung wird der Fahrer benachrichtigt. Auch die Aufdeckung von Graffiti-Sprayern ist ein wichtiges Anwendungsgebiet.

Wie Videoüberwachung helfen kann: Echtzeit-Übertragung aus Zügen im Kommen

Sicherheitsrelevante Vorfälle ereignen sich meist nicht nur an einem Ort, sondern an mehreren, zum Beispiel wenn ein Täter aus einem Laden über die Fußgängerzone in die U-Bahn flüchtet. Immer öfter haben daher verschiedene Einsatzkräfte wie Polizei, Feuerwehr und örtliche Behörden in Echtzeit Zugriff auf alle Videobilder und können sich auf diese Weise sofort einen Überblick der Situation verschaffen. Die einzelnen Kameras liefern Bilder der verschiedenen Orte des Geschehens und unterschiedliche Blickwinkel, die Vernetzung der Kameras bietet wiederum ein Gesamtbild. Auf dieser Basis können autorisierte Sicherheitsdienste und Behörden schnell die Situation umfassend bewerten. Strategisch kritische Entscheidungen über das weitere Vorgehen können nur anhand einer Gesamtübersicht der aktuellen Lage gefällt werden.

Die Echtzeit-Nutzung findet dabei hauptsächlich an statischen Orten, wie Bahnhöfen oder Depots, statt. Eine Echtzeit-Übertragung aus den Zügen ist hingegen noch eher unüblich, doch nimmt stetig zu.

„Der öffentliche Personennahverkehr ist ein Bereich, wo ein ständiges Kommen und Gehen herrscht. Eine Großzahl der in einer Stadt wohnenden oder arbeitenden Menschen greifen regelmäßig auf den ÖPNV zurück – und deshalb ist es essentiell, für Sicherheit und Schutz zu sorgen. Zudem dürfen wir nicht vergessen, dass viele Verkehrsbetreiber auch als Unternehmen auf einem immer härter werdenden Markt agieren müssen. Deshalb ist auch die Optimierung von Prozessen oder des Services wichtig.
Netzwerk-Kameras liefern hier viele Antworten auf Fragen. Schon 2016 zeigte sich, dass die Verkehrsbetriebe die technischen Möglichkeiten vermehrt nutzen und auch 2017 wird dieser Trend anhalten“, so Edwin Beerentemfel, Manager Business Development, Middle Europe bei Axis Communications.

Axis bietet intelligente Sicherheitslösungen für den Schutz und die Sicherheit von Menschen, Unternehmen und Institutionen. Ziel von Axis ist es, zu einer sicheren, stabilen Welt beizutragen. Als globaler Marktführer im Bereich Netzwerk-Video sorgt Axis durch die kontinuierliche Entwicklung innovativer Netzwerkprodukte für den technischen Fortschritt in der Branche. Die Axis-Produkte basieren allesamt auf einer offenen Plattform.
Axis legt größten Wert auf die langfristigen Beziehungen mit seinen weltweiten Partnern und versorgt diese mit wegweisenden Netzwerkprodukten und technischem Know-how für etablierte und neue Märkte. Die Kunden profitieren von diesem globalen Partnernetzwerk.
Axis beschäftigt über 2.100 engagierte Mitarbeiter in mehr als 50 Ländern und arbeitet mit über 80.000 Partnern zusammen. Das 1984 gegründete schwedische Unternehmen ist an der NASDAQ Stockholm unter dem Tickersymbol AXIS notiert.
Weitere Informationen über Axis finden Sie unter www.axis.com

Kontakt
Axis Communications
Silke Stumvoll
Adalperostraße 86
85737 Ismaning
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Smarte IT-Lösungen: Die Zukunft des Öffentlichen Nahverkehrs

Lufthansa Industry Solution auf der InnoTrans 2016

Smarte IT-Lösungen: Die Zukunft des Öffentlichen Nahverkehrs

(Bildquelle: @InnoTrans)

Steigende Urbanisierung, Bevölkerungszunahme und ein wachsendes Umweltbewusstsein: Der Öffentliche Nahverkehr ist vor allem in Städten und urbanen Räumen das Transportmittel erster Wahl. Eines der zentralen Branchenthemen ist die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung der Gesellschaft. Wie der ÖPNV durch smarte IT-Lösungen die digitale Zukunft meistern kann, zeigt Lufthansa Industry Solutions auf der InnoTrans 2016 mit Patris® Next.

Am Stand der Lufthansa-Tochter können sich die Besucher über Patris® Next informieren. Gezeigt werden beispielsweise:

– Patris® Next mit webbasierten Oberflächen und Dialogmasken,
– die Möglichkeit der Anbindung von Webportalen wie z. B. User Self Services für Firmen- und Großkunden,
– ein integriertes Mobilitätsmanagement von Produktangeboten bis zur Abrechnung, sowie
– die Abbildung von Spezifika der einzelnen Verkehrsunternehmen.

Außerdem werden die umfassenden Serviceangebote für Unternehmen des Öffentlichen Nahverkehrs vorgestellt. So können beispielsweise Unternehmen im Data Insight Lab der Lufthansa Industry Solutions anhand von Use Cases überprüfen, wie sie Mehrwerte aus dem Zusammenführen, Strukturieren und Analysieren ihrer Daten generieren können. Die Digitalisierung und Sensorik bieten neue Chancen und Möglichkeiten für den ÖPNV, beispielsweise durch Resources Tracking und Predictive Maintenance.

Die Experten der Lufthansa Industry Solutions haben umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich intermodaler Mobilität / Mobilität 4.0 und in der komplexen Migration z. B. von Abonnement-Verträgen bei Ablösung anderer Hintergrundsysteme. Dieses Know-how in Kombination mit der Produktfamilie Patris® Next für den multimodalen Personentransport nutzen sie, um für Unternehmen des Öffentlichen Nahverkehrs passgenaue IT-Lösung zu entwickeln. So erhalten Nahverkehrsunternehmen eine Gesamtsicht auf ihre Kunden, können sie mit einer multimodalen Produktpalette ansprechen und alle Prozesse revisionssicher abbilden. Damit sind sie bereit für den ÖPNV der Zukunft.

Die InnoTrans ist die internationale Leitmesse für Verkehrstechnik, die alle zwei Jahre in Berlin stattfindet. 133.595 Fachbesucher aus 146 Ländern informierten sich auf der jüngsten Veranstaltung bei 2.761 Ausstellern aus 55 Ländern über die Innovationen der globalen Bahnindustrie. Die elfte InnoTrans findet vom 20. bis 23. September 2016 auf dem Berliner Messegelände statt. Der Stand der Lufthansa Industry Solutions ist in Halle 4.1, Stand 322.

Lufthansa Industry Solutions ist ein Dienstleistungsunternehmen für IT-Beratung und Systemintegration. Die Lufthansa-Tochter unterstützt ihre Kunden bei der digitalen Transformation ihrer Unternehmen. Die Kundenbasis umfasst sowohl Gesellschaften innerhalb des Lufthansa Konzerns als auch mehr als 200 Unternehmen in unterschiedlichen Branchen. Lufthansa Industry Solutions ist zum 1. April 2015 aus dem Unternehmen Lufthansa Systems AG hervorgegangen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Norderstedt beschäftigt mehr als 1.200 Mitarbeiter an mehreren Niederlassungen in Deutschland, der Schweiz und den USA.

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COSMO CONSULT mit „Challenge-Award“ für den Public Sector ausgezeichnet

Qlik ehrt Partner auf „Qonnections – Global Partner Summit 2015“

COSMO CONSULT mit "Challenge-Award" für den Public Sector ausgezeichnet

Würzburg, 07.05.2015: COSMO CONSULT wurde im Rahmen der 10. internationalen Qlik-Partner-Konferenz „Qonnections – Global Partner Summit“, die vom 26. bis 29. April in Dallas/Texas stattfand, mit dem „Challenge-Award“ für den Public Sector ausgezeichnet. Mit dem Preis honoriert der Data Discovery Anbieter Partnerunternehmen, die sich als besonders innovations- und leistungsstark bei der Erschließung neuer Geschäftsfelder erwiesen haben.

COSMO CONSULT hat die Herausforderung angenommen, den Öffentlichen Verkehr als neuen Markt für Business Intelligence Projekte zu öffnen. Die ÖPNV-Branche bietet durch den hohen Analyse- und Reportingbedarf großes Umsatzpotential, weist aber auch einige Besonderheiten auf – wie zum Beispiel bürokratische Erfordernisse und komplexe Entscheidungs- und Abstimmungsprozesse.
COSMO CONSULT konnte sich mit fundiertem Expertenwissen, Branchenerfahrung und der Entwicklung der BI-Lösungssuite für Nahverkehrsunternehmen „cc|bi public transport solutions“ binnen kürzester Zeit als BI-Spezialist für ÖPNV-Unternehmen etablieren. Auf die BI-Expertise der Qlik Elite Solution Providers und Qlik Expertise Partners setzen beispielsweise die Kraftverkehr Wupper-Sieg AG und der THÜSAC Personennahverkehrsgesellschaft mbH.

Die COSMO CONSULT Gruppe hat sich auf die Implementierung und das Systemmanagement von Branchen- und Business-Lösungen auf Basis moderner Software Technologien spezialisiert. Für die branchenorientierten Gesamtlösungen für mittelständische Fertigungs-, Dienstleistungs- und Handelsunternehmen steht zudem ein umfangreiches Angebot an Branchen- und Speziallösungen auf Basis von Microsoft Dynamics zur Verfügung. Darüber hinaus ergänzt COSMO CONSULT das Leistungsspektrum mit dem Business Intelligence System QlikView und dem Dokumentenmanagement- und Portalsystem Microsoft SharePoint, die sich nahtlos in die Systemwelt des ERP-Systems einfügen.

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Wohin entwickeln sich Sicherheitssysteme im öffentlichen Verkehr?

Axis Communications prognostiziert die Trends 2015

Wohin entwickeln sich Sicherheitssysteme im öffentlichen Verkehr?

Der öffentliche Nah- und Fernverkehr muss attraktiver werden. Das bedeutet neben bezahlbaren Preisen und bedarfsgerechten Fahrplänen sichere und saubere Bahnhöfe, Züge, Trams und Busse. Gleichzeitig mangelt es den Behörden zunehmend an finanziellen und personellen Möglichkeiten, um diese Faktoren zu garantieren. Eine umso größere Rolle werden daher technologische Entwicklungen spielen, die diese Diskrepanz kompensieren. IP-Video-Spezialist Axis Communications prognostiziert die wichtigsten Trends im öffentlichen Nah- und Fernverkehr in punkto Technologie und Sicherheit.

1.Integrierte Lösungen zur Identifikation von Ereignissen und Akteuren

Noch existieren die unterschiedlichen Verkehrssysteme wie Fernzüge, S- und U-Bahnen, Trams und Busse unabhängig voneinander, was Überwachungs- und Sicherheitstechnologien sowie sonstige Anwendungen wie digitale Fahrpläne etc. anbelangt. In Zukunft werden diese Systeme dank IP zunehmend miteinander vernetzt werden. Der große Vorteil bei Sicherheits- und Schadensfällen liegt auf der Hand: Straftaten oder Unfälle, Täter, Verdächtige und Opfer können auf hochaufgelöstem Videomaterial aus unterschiedlichen Quellen gesichtet und eindeutig identifiziert werden. Zur Anwendung kommen dabei schon heute homogene, unterbrechungsfreie Videos mit HDTV 1080p-Videoaufzeichnung bei 60 Bildern pro Sekunde. Für die gerichtliche und behördliche Nachverfolgung von Sicherheitsereignissen ist dieses Videomaterial entscheidend für die zweifelsfreie Bestimmung des Tathergangs.

2.Prävention und Schadensabwendung per Live-Daten

Ein weiterer Vorteil von integrierten Lösungen auf IP-Basis ist die Möglichkeit, Vorgänge live mitzuverfolgen und dabei neben schnellen reaktiven auch präventive Maßnahmen zu ergreifen, um größere Schäden oder kriminelle Handlungen abzuwenden oder zu entschärfen. Derzeit zeigt der Trend klar in Richtung prädiktiver Analyse von Echtzeitdaten. Tritt ein relevantes Sicherheitsproblem auf, kann die zuständige Zentrale die notwendigen Informationen umgehend an Polizei, Sicherheitsdienste und Rettungskräfte per Funk übermitteln. Netzwerk-Kameras sind dabei in der Lage, Live-Video-Streams kabellos an mobile Geräte zu senden. Für Polizei und Rettungskräfte erschließen sich damit nicht nur ganz neue Möglichkeiten der Rekonstruktion von Sicherheitsvorfällen, Unfällen und Straftaten: Sie können sich im Idealfall direkt ein Bild von der Situation vor Ort machen und auch präventiv eingreifen, indem beispielsweise das zuständige Zugpersonal aus der Ferne über notwendige Maßnahmen instruiert wird. Ein gutes Beispiel hierfür ist die sicherheitsrelevante Überfüllung von Zügen. Intelligente Kameras haben zudem heute schon die Fähigkeit, verschiedene Arten von Vorfällen ohne menschliche Hilfe zu identifizieren und entsprechende Alarme auszulösen.

3.Die 4K-Technologie erreicht die Sicherheitsbranche

Die 4K-Technologie hat nicht nur die Zukunft des Fernsehens eingeläutet, sondern wird sich auch in der Sicherheitsbranche etablieren. 4K entspricht einer Videoauflösung von 3840 x 2160 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde. Die weltweit erste Netzwerk-Kamera mit 4K-Auflösung wurde bereits auf der Security Essen 2014 im September diesen Jahres vorgestellt. Sie eignet sich hervorragend zum Überblicken von großen Bereichen wie Bahnhöfen oder öffentlichen Anlagen und kann gleichzeitig kleinste Details erfassen. Damit bietet sie ein immenses Potential für sicherheitstechnische Zwecke. Dank neuester Technologie sind auch komplexe Lichtsituationen, wie beispielsweise das Ende eines dunklen Tunnels mit starkem Gegenlicht, kein Problem mehr. Mittels Wide Dynamic Range (WDR) – Forensic Caputure, können IP-Kameras selbst hier Details erkennen. Ein großer Vorteil, wenn das Videomaterial für forensische Zwecke verwendet werden soll.

4.Trend zu internationalen Standards und offenen Lösungen

Der Übergang zur IP-Technologie im Sicherheitsmarkt wird auch einen Wechsel von proprietären Systemen zu offenen Lösungen auf Basis internationaler Branchenstandards sowie zu standardisierten APIs (Application Plattform Interfaces) mit sich bringen. So verfolgt das Open Network Video Interface Forum (ONVIF), ein globales Gremium für offene Branchenstandards, das Ziel, die Entwicklung und Verwendung IP-basierter Sicherheitsprodukte wesentlich zu vereinfachen. Die Vision von ONVIF lautet, dass alle marktrelevanten Sicherheitssysteme in Zukunft eine gemeinsame Schnittstelle nutzen. Das ermöglicht eine nahtlose Integration der mit ONVIF konformen Sicherheitsprodukte unabhängig vom Hersteller, sodass Endanwender, Integratoren, Berater, aber auch die Hersteller selbst die Potentiale IP-basierter Sicherheitslösungen künftig effektiver nutzen können.
Auch im Bereich Planung von Sicherheitssystemen werden immer mehr Orientierungshilfen geboten. So gibt es seit April 2013 eine neue Norm, die die Fachplanern maßgeblich unterstützt. Die DIN EN 50132-7 „Alarmanlagen – CCTV-Überwachungsanlagen für Sicherungsanwendungen – Teil 7: Anwendungsregeln“ gibt Empfehlungen zur Auswahl, Planung, Installation sowie Inbetriebnahme und Wartung von CCTV-Anlagen. Ziel dieser Norm ist es, die Errichter und Planer bei der Festlegung der geeigneten Anlagenteile zu unterstützen. Die Norm deckt dabei alle Bereiche, von der ersten Planungsphase bis zum Betrieb hin, ab.

„Der Sicherheitsmarkt ist stark in Bewegung“, erläutert Jan Engelschalt, Business Development Manager bei Axis Communications. „Der Trend zur IP-Technologie wird für die Branche einen erheblichen Innovationsschub bedeuten und auch im öffentlichen Nah- und Fernverkehr zu entscheidenden Veränderungen bei Sicherheitssystemen und -prozessen führen. Unterm Strich profitieren Anbieter wie Endkunden von einer erschwinglichen, flexiblen und zukunftsfähigen Technologie, die einen wertvollen Beitrag zum Schutz von Menschen und Vermögensgütern leisten wird.“

Axis bietet intelligente Sicherheitslösungen für den Schutz und die Sicherheit von Menschen, Unternehmen und Institutionen. Ziel von Axis ist es, zu einer sicheren, stabilen Welt beizutragen. Als globaler Marktführer im Bereich Netzwerk-Video sorgt Axis durch die kontinuierliche Entwicklung innovativer Netzwerkprodukte für den technischen Fortschritt in der Branche. Die Axis-Produkte basieren allesamt auf einer offenen Plattform. Axis legt größten Wert auf die langfristigen Beziehungen mit seinen weltweiten Partnern und versorgt diese mit wegweisenden Netzwerk¬produkten und technischem Know-how für etablierte und neue Märkte. Die Kunden profitieren von diesem globalen Partnernetzwerk. Axis beschäftigt über 1.600 engagierte Mitarbeiter in mehr als 40 Ländern und arbeitet mit über 65.000 Partnern aus 179 Ländern zusammen. Das 1984 gegründete schwedische Unternehmen ist an der NASDAQ OMX Stockholm unter dem Tickersymbol AXIS notiert. Weitere Informationen über Axis finden Sie unter www.axis.com.

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Wireless NB3700 Railway Router von NetModule

Zertifizierter Router mit LTE Protokoll und GSM-VoIP Gateway

Wireless NB3700 Railway Router von NetModule

Zertifizierter NB3700 Wireless Railway Router von NetModule

Bern/Niederwangen, 4. September 2014 – Speziell für die Fahrzeugkommunikation in Zügen ist der Wireless Router NB3700 von NetModule konzipiert. Dazu bietet er fünf für die Bahntechnik ausgelegte, robuste M12-Anschlüsse und die Zertifikation nach der Bahnnorm EN50155 T3 (-25°C bis +70°C), CEN/TS 44545 sowie Schock- und Vibrationsfestigkeit gemäß MIL STD 810F. Aufgrund der kompakten Bauweise eignet er sich ideal für Applikationen mit geringem Platzangebot. Besonderheit ist die bidirektionale Sprachübertragung über GSM-VoIP Gateway, damit steht den ÖPNV-Betreibern zweierlei Optionen zur die Sprachübertragung offen: Bei Verfügbarkeit eines schnellen und latenzarmen LTE-Netzes können Sprachanrufe, z.B. Notruf, Anfrage vom Fahrer zur Leitstelle und umgekehrt, über VoIP erfolgen, alternativ dazu als normaler GSM (Circuit-Switched) Anruf. So können Notrufe immer erfolgen und zugleich über die GSM-Antenne sofort lokalisiert werden. Dank modernster VPN Technologien (IPsec, Open VPN, PPTP) ermöglicht der NB3700 eine völlig transparente, voneinander abgegrenzte Kommunikation für verschiedenste Anwendungen wie WLAN Access Point, Remote Management, Condition Monitoring, Datalogging von Betriebsdaten, elektronische Zahlungssysteme, Fahrgastinformation und Digital Signage Systeme.

Der NB3700 Router ist für den permanenten Betrieb (24/7) konzipiert. Der Internetzugang erfolgt über bis zu 4 Breitbandmodems – LTE/4G, UMTS/3G, GPRS – mit hoher Übertragungsgeschwindigkeit auch für Audio- und Videodatenströme. Dazu ist der mobile Router mit allen gängigen Mobilfunkstandards (LTE, HSPA+, UMTS, EDGE, GPRS und GSM) kompatibel und unterstützt eine nahtlose Umschaltung – automatisch wird immer die schnellste verfügbare Verbindung gewählt. Seine Schnittstellen (UMTS und LTE) können so konfiguriert werden, dass die Datenlast gleichmäßig verteilt wird. Sein WLAN-Interface kann als zusätzlicher WLAN-Link genutzt werden oder als Access Point, um anderen WLAN Clients den Internetzugang zu ermöglichen. Über den 5-port Ethernet-Switch lassen sich multifunktionale Geräte direkt anschließen, alternativ kann ein Ethernet Port als zusätzliches WAN konfiguriert werden. Die serielle Schnittstelle lässt sich per Software als COM-Server (Datenübertragung) oder alternativ als Konsole zur Administration konfigurieren.

Über NetModule AG (www.netmodule.com ):
Die NetModule AG ist auf die Integration von Kommunikations- und Internet-Technologien in Embedded Systeme spezialisiert. Das Angebot umfasst Hard- und Software Produkte sowie umfangreiche Entwicklungsservices und Beratung. Das 1998 gegründete Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Bern/Schweiz, weitere Zweigstellen unterhält NetModule derzeit in Basel, Winterthur sowie in Frankfurt. Von hier aus bedient NetModule den zentraleuropäischen Markt (D, A, I und Osteuropa). Eine Tochtergesellschaft in Hongkong unterstützt die Sourcing Aktivitäten in Fernost und dient als Sprungbrett für die Vermarktung der Produkte und Services in China. Zu den Kunden zählen u.a. Siemens, Avaya, Philips, ABB, Vodafone, Swisscom, DB, SBB und MAN, sowie eine Vielzahl von KMUs.

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NetModule auf der Innotrans: Wireless Router für PWLAN in Bus + Bahn

Wireless Router für PWLAN in Bus, Bahn und ÖPNV: Halle 4.1, Stand 502

NetModule auf der Innotrans: Wireless Router für PWLAN in Bus + Bahn

NetModule NB3700 – Wireless Router für PWLAN in Bahn

Bern/Niederwangen, 4. September 2014 – Die mobilen Router von NetModule zielen auf Fahrzeugnetze (Zug, Bus, Schiff) und zur Anbindung von Automaten und Anzeigesystemen ab, dazu sind sie EN50155 und e1 zertifiziert. Neben GSM/GRPS/EDGE, high-speed UMTS/HSPA und LTE/4G bieten sie WLAN Client und Access Point Funktionalität an. Der mobile Internetzugang erfolgt über das integrierte 3G/4G Modem. Bereits in der vierten Generation kommen in verschiedenen Projekten zum Einsatz, z.B. Verkehrsbetriebe Luzern (VBL), Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH).
Der Wireless „Railway Router“ NB3700 erfüllt Router die höchsten Sicherheitsanforderungen der Bahnnorm EN50155 T3 (-25°C bis +70°C) und EN50155, CEN/TS 45545 sowie Schock- und Vibrationsfestigkeit gemäß MIL STD 810F. Typische Einsatzbereiche sind die Übermittlung von Fahrgastinformationen und Daten für den elektronischen Zahlungsverkehr beim On-Board Ticketing, Condition Monitoring, Datalogging von Betriebsdaten sowie als WLAN Access Point für die Passagiere.
Für mobile Anwendungen in Bus und Tram ist der „Vehicle Router“ NB2700 nach branchenüblichen Normen wie 72/235/EWG (e1) für Busse und andere Straßenverkehrsmittel zertifiziert. Seine Hauptanwendungen sind die Übermittlung von Fahrgastinformationen und Werbung, Übertragung von Daten zur bargeldlosen Zahlung an Ticketautomaten, die Übertragung von Videodaten von Überwachungskameras und sonstigen Betriebsdaten.
Echten Vorsprung im Markt bietet NetModule den ÖPNV-Betreibern mit dem GSM-VoIP Gateway bei beiden Routern, das die bidirektionale Sprachübertragung in zwei Optionen ermöglicht: Bei Verfügbarkeit eines schnellen und latenzarmen LTE-Netzes können Sprachanrufe, z.B. Notruf, Anfrage vom Fahrer zur Leitstelle und umgekehrt, über VoIP erfolgen, alternativ dazu – wenn also kein VoIP nutzbar ist, als normaler GSM (Circuit-Switched) Anruf.
Für die NB2700 und NB3700 Wireless Router steht im Software Release 3.7 das nach RFCs implementierte Mobile IP-Protokoll zur Verfügung. Es stellt sicher, dass VPN-Tunnels und andere Anwendungen nichts von automatischen Technologiewechseln (z.B. von Mobilfunk auf PWLAN) zwecks Optimierung von Übertragungskosten, Bandbreite und Verfügbarkeit mitbekommen. Für die Hosts in den fahrenden Netzwerken entstehen keine zusätzlichen Anforderungen, sie bedürfen keiner Anpassung. Der Mobile IP Agent der NetModule Router-Software ist interoperabel mit dem Home Agent von Cisco IOS. Auch IPsec Verbindungen zwischen Routern von NetModule und Drittherstellern sind problemlos möglich.

Auf stationäre Anwendungen ist der Industrie-Router NB1600-LTE ausgelegt, dazu bietet er Funktionen zur Datenerfassung, Steuerung, Protokollumsetzung, lokale Datenverarbeitung und -speicherung. Der NB1600-LTE verbindet im Verkehrswesen zuverlässig Ticketautomaten und Verkehrsleitsysteme, in der Industrie ermöglicht er sichere kostengünstige Fernwartungslösungen, im Handel eingesetzt überträgt er verschlüsselt die Daten von Geldausgabeautomaten und Digital Signage Systemen.

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Die NetModule AG ist auf die Integration von Kommunikations- und Internet-Technologien in Embedded Systeme spezialisiert. Das Angebot umfasst Hard- und Software Produkte sowie umfangreiche Entwicklungsservices und Beratung. Das 1998 gegründete Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Bern/Schweiz, weitere Zweigstellen unterhält NetModule derzeit in Basel, Winterthur sowie in Frankfurt. Von hier aus bedient NetModule den zentraleuropäischen Markt (D, A, I und Osteuropa). Eine Tochtergesellschaft in Hongkong unterstützt die Sourcing Aktivitäten in Fernost und dient als Sprungbrett für die Vermarktung der Produkte und Services in China. Zu den Kunden zählen u.a. Siemens, Avaya, Philips, ABB, Vodafone, Swisscom, DB, SBB und MAN, sowie eine Vielzahl von KMUs.

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