Tag Archives: Osteoporose

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Was ist die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie)?

Informationen zur Knochendichtemessung, ihrem Ablauf und ihrem Nutzen für Patienten

Was ist die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie)?

Schnell und kostengünstig durchführbar: die Knochendichtemessung. (Bildquelle: © fotoliaxrender / Fotolia)

Eine beginnende Osteoporose, also ein krankhafter Knochenschwund, kann mit einer Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) diagnostiziert werden. Eine frühzeitige Diagnose von Osteoporose ist wichtig, um rechtzeitig mit geeigneten Therapien gegenzusteuern. Frühzeitig heißt in diesem Zusammenhang: Vor dem Auftreten einer Fraktur, also eines Knochenbruchs. Die Werte, die bei der Knochendichtemessung gemessen werden, geben Ärzten Aufschluss über das individuelle Frakturrisiko. Mit einem fortschreitenden Knochenabbau steigt das Risiko an, einen Knochenbruch zu erleiden. Die Knochendichtemessung kann Osteopenie bzw. Osteoporose schon feststellen, bevor es zu einem Bruch gekommen ist. „Das ist für Patienten ein Vorteil“, urteilt Monika Wüster, Geschäftsführerin von Medi-Manage, einem Medizintechnikunternehmen mit Schwerpunkt auf Geräten für die Osteodensitometrie.

Vorteile eine Knochendichtemessung im Überblick

Die Osteodensitometrie kann heute

– Strahlungsarm
– Schnell
– kostengünstig und
– zur Therapiekontrolle

eingesetzt werden.

„Eine Untersuchung mit einem Knochendichte-Messgerät ist für den Patienten nicht belastend. Sie kann sehr schnell, sogar innerhalb von Sekunden Auskunft über die Knochengesundheit geben. Die Strahlenbelastung ist sehr gering, gerade bei den Geräten der neueren Generation mit der sogenannten Flashbeam-Technologie. Zudem ist die Messung sehr genau und damit ein wichtiges Instrument zur Therapiekontrolle“, hebt Monika Wüster hervor. Die Knochendichtemessung ist laut WHO und dem „Dachverband Osteologie“ eine anerkannte und empfohlene Standardmethode, um Osteoporose zu diagnostizieren. Bei der Messung wird vereinfacht dargestellt die Abweichung der individuellen Knochendichte von den Werten gesunder junger Erwachsener und den Werten von gesunden Patienten im gleichen Alter und mit dem gleichen Geschlecht verglichen.

Knochendichtemessung: Der Nutzen für den Patienten

Wie profitieren Patienten von einer Knochendichtemessung? „Osteoporose kann mit Hilfe einer Knochendichtemessung frühzeitig erkannt werden, also bereits bevor es durch den krankhaften Knochenabbau zu Frakturen gekommen ist. Gerade in einer älter werdenden Gesellschaft ist das relevant. Denn in höherem Alter kann zum Beispiel ein Oberschenkelhalsbruch der Einstieg in langwierige und schwierige Pflegebedürftigkeit sein“, erklärt Monika Wüster.

Das Unternehmen Medi-Manage Innovation in Mainz hat sich auf den Vertrieb und Service von medizintechnischer Systeme spezialisiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der effizienten Sonden- und MRT-Spulen Reparatur. Im Bereich der Knochendichtemessung stellt das Unternehmen hochwertige Technologien zur Verfügung.

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Ermüdungsfrakturen – Endokrinologe aus Mainz informiert

Endokrinologe aus Mainz erklärt: Was sind Ermüdungsfrakturen und wie werden sie behandelt?

Ermüdungsfrakturen - Endokrinologe aus Mainz informiert

Ermüdungsfrakturen bei Leistungssportlern. (Bildquelle: © Comugnero Silvana / Fotolia)

MAINZ. Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Wüster wird in seinem Praxisalltag immer wieder mit sogenannten Ermüdungsfrakturen konfrontiert. Die Behandlung erfordert nach Erfahrung des Facharztes für Endokrinologie ein besonderes interdisziplinäres Management und die Kooperation von Orthopäden, Unfallchirurgen, Osteologen, Radiologen und Physiotherapeuten. Funktioniert diese Zusammenarbeit und arbeitet der Patient gut mit, kann die Rekonvaleszenz nach einer Ermüdungsfraktur deutlich verkürzt werden. Doch was genau ist eine Ermüdungsfraktur und welche Personen sind davon betroffen? „Ermüdungsfrakturen treten gehäuft bei sportlichen Athleten, bei Soldaten oder Ballett-Tänzern auf. Weil häufig Soldaten betroffen sind, werden sie auch als Marschfrakturen bezeichnet“, erklärt Prof. Dr. Dr. h.c. Wüster. Zudem werden sie Stressfraktur oder Bone bruise genannt. Etwa zehn Prozent der Rekruten erleiden nach drei Monate der Grundausbildung Ermüdungsfrakturen. Athleten zeigen eine Häufigkeit von 20 Prozent.

Wo können Ermüdungsfrakturen auftreten? Endokrinologe aus Mainz informiert

Die Stressfraktur tritt oft an den Schienbeinknochen (Tibia), den Wadenbeinknochen (Fibula), an den Mittelfußknochen (Metatarsalia), den Fußwurzelknochen (Tarsalia), am Schenkelhals oder am Sitzbein auf. Um die Ermüdungsfraktur zu diagnostizieren, sind neben bildgebenden Verfahren wie Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT), Röntgenbilder und Knochenszintigraphie auch Labordiagnostik und eine differentialdiagnostische osteologische Untersuchung notwendig. Dies dient u.a. dem Ausschluss von bösartigen Erkrankungen. Als Hauptursache für Stressfrakturen gelten

– länger anhaltende Belastungen,
– Sportarten, die vom Gewicht abhängig sind,
– Formen von Osteoporose oder Osteomalazieformen,
– Störungen im Calciumstoffwechsel,
– Vitamin D-Mangel,
– Vitamin D-Rezeptor-Defekte,
– unzureichende Energiezufuhr,
– Essstörungen (Anorexia nervosa) oder
– das relative Energiedefizienz-Syndrom bei Sportlern.

Behandlung von Ermüdungsfrakturen beim Endokrinologen in Mainz

Neben der interdisziplinären ärztlichen Therapie von Ermüdungsfrakturen ist eine psychologische Betreuung von Patienten mit Stressfrakturen sinnvoll. Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Wüster berichtet von einem hohen Leidensdruck, der vor allem bei Leistungssportlern auftreten kann. Die Therapie beinhaltet eine optimierte Energieaufnahme mit Eiweiß und kalorienreicher Ernährung. Zudem können Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin D, Vitamin K, Kalzium und Magnesium verordnet werden. Ob ein knochenaufbauendes Medikament zum Einsatz kommt, sollte der Osteologe entscheiden. Ein solches Präparat kann den Heilungsprozess verkürzen. Bestimmte Osteoporose-Therapeutika führen jedoch zum genau gegenteiligen Effekt. Bei Frauen vor der Menopause mit Zyklusstörungen können zyklusregulierende Medikamente sinnvoll sein. Bei Männern kann Testosteron verordnet werden.

Ihr Endokrinologe in Mainz. Prof. Dr. med. Christian Wüster beschäftigt sich mit allen Disziplinen der Endokrinologie: Schilddrüse, Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), Knochenstoffwechsel und hier besonders mit der Osteoporose. Haben Sie Fragen zur Knochendichte? In der Praxis befindet sich u.a. ein modernstes Gerät zur Messung der Knochendichte. Osteoporose ist heute keine Krankheit, die man hinnehmen sollte, sondern die sehr gut geheilt werden kann. Prof. Dr. med. Christian Wüster ist auch zuständig bei Hashimoto, Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenüberfunktion, sowie Hormonen und Stoffwechsel im Allgemeinen.

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Vitamin D Mangel – Wann ist die Einnahme von Tabletten sinnvoll?

Den meisten Menschen bringt die Einnahme von Vitamin-D-Tabletten nichts, zumal echte Mangelerscheinungen in unseren Breiten recht selten sind. Allerdings gibt es Risikogruppen, bei denen eine Einnahme durchaus sinnvoll sein kann.

Für den Knochenstoffwechsel spielt das „Sonnenvitamin“ eine Schlüsselrolle. Es unterstützt den Körper dabei, Kalzium aus Lebensmitteln aufzunehmen und härtet so Knochen und Zähne. Es ist zudem an weiteren Stoffwechselvorgängen beteiligt und beeinflusst die Muskelkraft positiv. Bei einem echten Mangel an Vitamin D kann es zu einer Knochenerweichung kommen, bei Säuglingen und Kleinkindern Rachitis genannt, bei Erwachsenen Osteomalazie. Außerdem gilt ein Vitamin-D-Mangel bei älteren Menschen als Risikofaktor für eine Osteoporose.

Den Hauptanteil an Vitamin D bildet der Körper selbst mithilfe des UV-Lichts aus der Sonne. Deshalb ist es empfehlenswert, von März bis Oktober zwei- bis dreimal pro Woche Gesicht, Hände und Arme kurzzeitig unbedeckt und ohne Sonnenschutz der Sonne auszusetzen. Der Körper speichert das fettlösliche Vitamin. Auch einige wenige Lebensmittel enthalten nennenswerte Mengen an Vitamin D, Wildlachs sogar besonders viel.

Für folgende Risikogruppen kann es daher sinnvoll sein, Tabletten einzunehmen: Ältere Menschen ab 70 Jahren, da mit dem Alter die Eigenproduktion von Vitamin D nachlässt. Insbesondere bei pflegebedürftigen Senioren, die nur selten das Haus verlassen oder in einer Pflegeeinrichtung leben. Auch jüngere Menschen, die unter einer chronischen Magen-Darm-, Leber- oder Nierenerkrankung leiden oder Medikamente einnehmen, die den Vitamin D-Stoffwechsel beeinträchtigen, können von Tabletten profitieren. Weiterhin Menschen mit einer dunkleren Hautfarbe, da durch den erhöhten Melaningehalt der Haut die UVB-Strahlen der Sonne stärker abgehalten werden. Ebenso alle, die sich kulturell oder religiös bedingt verschleiern. Darüber hinaus Säuglinge, denn der Vitamin-D-Gehalt in der Muttermilch ist gering und die Haut der Babys darf aufgrund noch nicht ausgebildeter Schutzmechanismen nicht der Sonne ausgesetzt werden. Deshalb bekommen sie im Rahmen der allgemeinen Vorsorge spezielle Vitamin-D-Präparate vom Kinderarzt verschrieben.

Die Einnahme von Vitamin D muss immer mit dem Hausarzt abgesprochen werden. Zu große Vitamin-D-Mengen erhöhen den Kalziumspiegel im Blut. Anfänglich kann das zu vermehrter Urinausscheidung, Durst und Übelkeit führen. Da sich Kalzium in den Nieren ablagert, droht langfristig eine Nierenverkalkung mit der Gefahr eines akuten oder chronischen Nierenversagens.

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Endokrinologe (Mainz): Schilddrüsenhormone und Frakturrisiko

Prof. Dr. Dr. hc. Wüster aus Mainz zum Zusammenhang zwischen Knochenauf- bzw. -abbau

Endokrinologe (Mainz): Schilddrüsenhormone und Frakturrisiko

Einfluss auf den Knochenauf- und abbaus haben Schilddrüsenhormone. (Bildquelle: © Kateryna_Kon / Fotolia)

MAINZ. Schilddrüsenhormone haben Einfluss auf den Prozess des Knochenauf- und -abbaus. Sie beeinflussen damit das Risiko, eine Fraktur zu entwickeln. Auf diesen Zusammenhang weist Prof. Dr. Dr. hc. Christian Wüster hin. Er bezieht sich damit auf Untersuchungen der Forscher um Dr. Elena Tsourdi vom Universitätsklinikum Dresden (1). Wüster ist Endokrinologe und leitet eine langjährig etablierte Praxis in Mainz. Der Zusammenhang zwischen der Konzentration der Schilddrüsenhormone und dem Knochenaufbau und -abbau besteht während des ganzen Lebens, betont der Facharzt.

Endokrinologe aus Mainz stellt heraus: Auf eine frühzeitige Diagnose kommt es an

Die Forscher der Uni Dresden beschreiben, dass eine unerkannte Hypothyreose, also eine krankhafte Unterfunktion der Schilddrüse, im Kindesalter die Knochen deutlich langsamer reifen lässt und zu ausgeprägten Wachstumsverzögerungen bzw. zu -stillstand führen kann. „In diesem Zusammenhang kommt es vor allem auf die rechtzeitige Behandlung an, um das Knochenwachstum zu unterstützen“, erklärt Prof. Wüster. Dazu wird in der Therapie das synthetische Hormon Levothyroxin (T4) medikamentös ersetzt. Liegt eine Hypothyreose bei Erwachsenen vor, beeinflusst dies die Knochenbildung und -resorption negativ. Welche Folgen dies hat, ist bisher nicht ausreichend untersucht. So ist unklar, ob dadurch zum Beispiel ein erhöhtes Frakturrisiko vorliegt.

Überproduktion von Schilddrüsenhormonen – Infos vom Endokrinologen aus Mainz

Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung von Problemen mit Schilddrüsenhormonen ist noch in einem anderen Kontext wichtig: Denn Einfluss auf das Wachstum im Kindesalter hat auch eine sogenannte Hyperthyreose. Dabei kommt es zu einer Überproduktion von Schilddrüsenhormonen. In der Folge wachsen die betroffenen Kinder überdurchschnittlich schnell. Doch nach der verfrühten Fusion der Wachstumsplatten kommt es zu einem Wachstumstopp. Mit einer frühzeitigen Behandlung kann dieser Prozess beeinflusst werden, schildert Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Wüster.
Ein relativ gut erforschter Zusammenhang zwischen der Überproduktion von Schilddrüsenhormonen (Hyperthyreose) und Osteoporose ist wissenschaftlich untersucht. Häufig entwickeln Frauen nach der Menopause mit einer zu hohen Konzentration von Schilddrüsenhormonen im Blut eine Osteoporose. Diese Erkrankung führt zu einem Verlust an Knochenmineralsalzgehalt und erhöht das Frakturrisiko.

(1) Tsourdi E et al., Internist 2018; 59: 661-667.

Ihr Endokrinologe in Mainz. Prof. Dr. med. Christian Wüster beschäftigt sich mit allen Disziplinen der Endokrinologie: Schilddrüse, Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), Knochenstoffwechsel und hier besonders mit der Osteoporose. Haben Sie Fragen zur Knochendichte? In der Praxis befindet sich u.a. ein modernstes Gerät zur Messung der Knochendichte. Osteoporose ist heute keine Krankheit, die man hinnehmen sollte, sondern die sehr gut geheilt werden kann. Prof. Dr. med. Christian Wüster ist auch zuständig bei Hashimoto, Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenüberfunktion, sowie Hormonen und Stoffwechsel im Allgemeinen.

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MAINZ / WIESBADEN. Endokrinologe zu Sport und Osteoporose

Sport dient der Vorbeugung von Osteoporose, weiß Prof. Dr. Dr. h.c. Wüster, Endokrinologe aus Mainz

MAINZ / WIESBADEN. Endokrinologe zu Sport und Osteoporose

Sport hilft den Knochen stabil zu bleiben. (Bildquelle: © skumer / Fotolia)

MAINZ / WIESBADEN. Ernährung und Bewegung sind die beiden wesentlichen Eckpfeiler der Prävention von Osteoporose. Auf diesen Zusammenhang weist Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Wüster, Endokrinologe für Mainz und Wiesbaden, hin. Beide Aspekte sollten dabei in gleicher Weise beachtet werden. Körperliche Aktivität trägt zur Knochengesundheit bei. Schon Galileo Galilei erkannte im Jahre 1683 den Zusammenhang zwischen Köpergewicht und Knochengröße. Ohne Stimulation durch mechanische Belastung kommt es am Skelett zu schnellem und ausgeprägtem Knochenmassenverlust. Neben den rein mechanischen Reizen wirken weitere Faktoren auf das Skelettsystem, die den Knochenaufbau und den -abbau fördern. Dazu gehören hormonelle Faktoren.

Die Hormone verändern sich nach körperlicher Belastung. So lässt sich nachweisen, dass die Konzentration der Knochenanabolen, also knochenaufbauenden Hormone

– Testosteron und
– Östradiol, aber auch des abbaufördernden Hormons
– Kortisol,

nach körperlichen Belastungen ansteigen. „Wichtig ist, dass individuell passende Trainingsgleichgewicht zu finden, um mit Bewegung gezielt die Knochenstabilität zu fördern“, hebt Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Wüster hervor.

Tipps für die Vorbeugung von Osteoporose vom Endokrinologen aus Mainz

Damit über Bewegung Knochenmasse aufgebaut werden kann, sollten Prof. Dr. Dr. h.c. Wüster zufolge Trainingsanreize an den Skelettstellen gesetzt werden, an denen sich am häufigsten im Zusammenhang mit Osteoporose Frakturen entwickeln. Das ist vor allem im Bereich der Wirbelsäule und dem Unterarm der Fall. Trainingsanreize sollten im Zeitverlauf gesteigert werden, um die Alltagsbelastungen zu übersteigen. „Wenn Patienten das Bewegungsprogramm unterbrechen, zeigt sich, dass sich die positiven Effekte wieder zurückbilden“, plädiert Prof. Wüster für Kontinuität. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass die Knochenmassen-Zunahme prozentual dann besonders hoch ist, wenn die Ausgangswerte der Knochenmasse sehr niedrig sind. Ein entsprechendes Trainingsprogramm sollte folgendermaßen aussehen:

– Das Training sollte einen dynamischen Charakter aufweisen.
– Es sollte intensiv und mit hoher Frequenz stattfinden.
– Die Übungen sollten vielseitig und regelmäßig sein.

Endokrinologe aus Mainz: Immobilität ist eine Gefahr für die Knochenstabilität

Dabei scheint sich nicht die Dauer, sondern die Häufigkeit der Übungen in Verbindung mit der Intensität auf den Knochenaufbau auszuwirken, zeigen trainingswissenschaftliche Untersuchungen. Das heißt, Wirkung zeigen vor allem kurze, intensive Belastungen, im Vergleich zu andauernden, weniger intensiven. Es zeigt sich zudem, dass ein hohes Aktivitätsniveau in Kindheit und Jugend einen überdauernden Effekt im späteren Lebensalter erzeugt. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen konnten zudem nachweisen, dass sich eine längere Phase der Immobilität negativ nicht nur auf die Muskelmasse, sondern auch auf den Knochenkalksalzgehalt auswirkt. Das gilt sowohl für die Ruhigstellung einzelner Skelettteile, als auch für längere Bettlägerigkeit. So konnte nachgewiesen werden, dass ein Aufenthalt in Schwerelosigkeit einen Knochenschwund nach sich zieht, der dem längerer Bettlägerigkeit ähnelt. Sind Patienten immobil, kann ein Knochenmassenverlust in Höhe von vier bis fünf Prozent pro Monat entstehen.

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Fakten zur Knochendichtemessung (Osteodensitometrie)?

Wer zahlt für die Knochendichtemessung und wo kann sie durchgeführt werden?

Fakten zur Knochendichtemessung (Osteodensitometrie)?

Knochendichtemessung zur Unterstützung der Früherkennung von Osteoporose. (Bildquelle: © TANABOON – Fotolia)

Mithilfe einer Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) kann die Diagnose „Osteoporose“ untermauert werden. Um eine Osteoporose zweifelsfrei festzustellen sind darüber hinaus weitere Untersuchungen notwendig. „Patienten sollten wissen, dass nicht jeder Arzt eine Genehmigung zur Durchführung einer Knochendichtemessung hat.“ Darauf weist Monika Wüster, Geschäftsführerin des Medizintechnikunternehmens Medi-ManAge in Mainz hin, das Geräte zur Knochendichtemessung vertreibt und wartet. Damit Ärzte eine Knochendichtemessung auf Kosten der gesetzlichen Krankenkassen durchführen können, brauchen sie die Genehmigung der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung. Liegt diese nicht vor, wird die Knochendichtemessung privat abgerechnet. Sie kostet zwischen 20 und 40 Euro.

Knochendichtemessung – heutzutage nicht nur in Arztpraxen möglich

Monika Wüster beschreibt, dass die modernen Geräte zur Knochendichtemessung mit DXA heute in vielfältigen Bereichen, nicht nur in der ärztlichen und klinischen Praxis, Anwendung finden. Auch in der Gesundheitswirtschaft, in Apotheken oder in Fitnessstudios kommen diese Geräte – teilweise kostenlos für die Nutzer – zum Einsatz. „Denn die Bedienung ist einfach, die Röntgenstrahlung minimal, und die Technik hoch ausgereift“, betont Monika Wüster. Patienten haben alle fünf Jahre ein Anrecht auf eine ärztliche Osteoporose-Diagnostik mit Hilfe einer Knochendichtemessung auf Kosten der gesetzlichen Krankenkasse. Liegen klinische Gründe vor, kann eine Messung gegebenenfalls auch früher wiederholt werden. Die Messung der Knochendichte im Rahmen der Früherkennung und Prävention jedoch ist eine reine Privatleistung (IGeL). Ist die Knochendichtemessung mit der DXA-Methode jedoch Teil einer ärztlichen Therapie, übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten hierfür.

Knochendichtemessung nicht erst nach einem Knochenbruch

Erst seit einer gesetzlichen Änderung aus dem Jahr 2014 wird eine Knochendichtemessung nicht erst dann vorgenommen, wenn es bereits zu einer Fraktur gekommen ist. Seit diesem Zeitpunkt haben auch Patienten, die ein höheres Risiko für die Entwicklung einer Osteoporose aufweisen, einen Finanzierungsanspruch für die Knochendichtemessung durch die gesetzlichen Krankenkassen – auch wenn sie noch keinen Knochenbruch erlitten haben. „Für Verbraucher wichtig zu wissen: Eine Knochendichtemessung kann nur dann Kassenleistung sein, wenn sie von einem qualifizierten Arzt durchgeführt wird. Adressen ausgebildeter Ärzte in diesem Bereich stellt die Patienten-Beratungsstelle der Kassenärztlichen Vereinigung des Bundeslandes zur Verfügung“, erklärt Monika Wüster.

Das Unternehmen Medi-ManAge Innovation in Mainz hat sich auf den Vertrieb und Service von medizintechnischer Systeme spezialisiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der effizienten Sonden- und MRT-Spulen Reparatur. Im Bereich der Knochendichtemessung stellt das Unternehmen hochwertige Technologien zur Verfügung.

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Welche Ergebnisse liefert die Knochendichtemessung?

Medizintechnikunternehmen Medi-ManAge informiert zur Knochendichtemessung und ihren Aussagen

Welche Ergebnisse liefert die Knochendichtemessung?

Knochendichtemessung ist ein sinnvolles und sicheres Verfahren. (Bildquelle: © crevis – Fotolia)

T-Wert, Z-Wert, DXA-Methode, BMC, BMD – das sind häufig verwendete Begriffe, wenn es um die Knochendichtemessung geht. Monika Wüster, Geschäftsführerin des Medizintechnikunternehmens Medi-ManAge aus Mainz, das sich auf den Vertrieb und die Wartung von Knochendichtemess-Systemen spezialisiert hat, erklärt, was sich hinter den Begriffen verbirgt und welche Aussagen sich damit über den Zustand der Knochen treffen lassen. „Mit Hilfe der Osteodensitometrie lassen sich frühzeitig Veränderungen der Knochendichte durch Osteoporose quantifizieren. Den behandelnden Ärzten eröffnet sich so die Chance, durch eine gezielte Therapie die Folgen der Erkrankung abzumildern und einen schweren Verlauf zu beeinflussen“, fasst Monika Wüster zusammen. Die Knochendichtemessung kann folglich frühzeitig Hinweise auf Osteoporose bzw. Osteopenie (Minderung der Knochendichte) geben, also noch bevor es zu Frakturen gekommen ist.

Die Knochendichtemessung hilft, das Osteoporose-Risiko einzuschätzen

Die Knochendichtemessung bestimmt den Knochenmineralgehalt – in Anlehnung an den englischen Begriff „bone mineral content“, auch als BMC bezeichnet, aus der die Knochenmineraldichte – „bone mineral densitiy (BMD) in Gramm pro cm2 oder cm3 errechnet wird. Der Zusammenhang zwischen der BMD und einem Risiko, eine Fraktur zu erleiden, ist mittlerweile durch umfassende Forschung gut dokumentiert. Rein statistisch betrachtet gilt dieser Zusammenhang sogar als besser belegt, als die Verbindung zwischen einem hohen Cholesterinspiegel im Blut und einem Herzinfarkt. „Die Knochendichte lässt sich über Ultraschall oder Röntgenabsorptiometrie bestimmen. Die Abkürzung DXA steht dabei für Dual Energy X-Ray Absorptiometrie. Diese Messmethode gilt heute als der Goldstandard in internationalen Therapiestudien. Das Prinzip dabei: Das Skelett wird mit zwei unterschiedlich intensiven Energiestrahlen durchleuchtet. Die Knochendichte ergibt sich dann aus der Menge an Strahlung, die durch den Knochen hindurch gelangt“, schildert Monika Wüster.

Werte in Relation setzen: T-Wert und Z-Wert in der Knochendichtemessung

Rückschlüsse auf die Dichte der Knochen und damit auf ihre Stabilität lassen sich mithilfe der Knochendichtemessung im Vergleich mit gesunden Personen treffen. Folglich sind im Rahmen der Knochendichtemessung zwei Werte klinisch von Bedeutung: der Z-Wert vergleicht die gemessene Knochendichte mit Personen im gleichen Alter und mit gleichem Geschlecht, der T-Wert mit der sogenannten maximalen Knochendichte, also den Werten eines gesunden Erwachsenen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren mit dem gleichen Geschlecht. Von Osteoporose sprechen Mediziner dann, wenn der T-Wert niedriger als 2,5 SD (Standardabweichung) ist.

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Wenn die Knochen dünn und brüchig werden – Verbraucherinformation der DKV

Wissenswertes über Osteoporose und was dagegen hilft

Wenn die Knochen dünn und brüchig werden - Verbraucherinformation der DKV

Mediziner verschreiben oft Medikamente, um die Knochen zu stärken.
Quelle: ERGO Group

Osteoporose ist weltweit die häufigste Knochenerkrankung. Auch in Deutschland ist sie verbreitet: Nach Expertenschätzungen sind mehr als sechs Millionen Menschen hierzulande betroffen, Tendenz steigend. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, klärt über Osteoporose und mögliche Therapiemaßnahmen auf. Außerdem weiß er, wie jeder sein Osteoporose-Risiko verringern kann.

Was ist Osteoporose?

Osteoporose bedeutet wörtlich übersetzt „poröser Knochen“ und wird daher im Volksmund häufig als Knochenschwund bezeichnet. Es handelt sich um eine Stoffwechselkrankheit, bei der der Körper verstärkt Knochensubstanz abbaut. In der Regel nimmt die Knochenmasse bis zum 30. Lebensjahr zu. Ab dann verlieren gesunde Menschen pro Jahr 0,5 bis 1 Prozent. „Das ist aber völlig normal“, erklärt Dr. Wolfgang Reuter. „Bei Osteoporose-Patienten geht die Knochendichte, also die Knochenmasse pro Volumeneinheit, pro Jahr im Extremfall bis zu sechs Prozent zurück.“ Als Folge können dann bereits bei geringen Belastungen oder einfachen Stürzen die Knochen brechen.

Ursachen und Risikofaktoren

Ärzte unterscheiden zwei Formen der Osteoporose: die primäre und die sekundäre. Die primäre Form tritt in 95 Prozent der Fälle auf. Sie entsteht einerseits bei Frauen in den Wechseljahren durch einen Mangel an Östrogen, das für den Knochenaufbau wichtig ist. Andererseits kann sich bei Männern und Frauen gleichermaßen mit zunehmendem Alter der Knochenabbau erhöhen, besonders ab dem 70. Lebensjahr. Mediziner sprechen dann auch von seniler Osteoporose. In den übrigen Fällen liegt eine sekundäre Osteoporose vor. Hier tritt der Knochenschwund als Folge anderer Erkrankungen – etwa Arthrose, Schilddrüsenüberfunktion – oder aufgrund einer dauerhaften Einnahme von Medikamenten, wie Kortison oder Antidepressiva, auf. Zusätzlich begünstigen weitere Faktoren beide Formen der Osteoporose: Beispielsweise sind Frauen aufgrund ihrer feiner gebauten Knochen generell häufiger betroffen. Auch die erbliche Veranlagung spielt eine Rolle. „Hatte ein Elternteil bereits mit Knochenschwund zu kämpfen, ist das Risiko für die Kinder erhöht“, weiß Reuter. Nicht zuletzt kann auch ein ungesunder Lebensstil mit wenig Bewegung, ungesunder Ernährung, Rauchen oder Übergewicht Osteoporose begünstigen.

Symptome und Diagnose

Das Tückische an dieser Krankheit ist, dass sie schleichend auftritt und lange ohne Symptome bleibt. „Ein ungewollter Gewichtsverlust um mehr als zehn Prozent oder Knochenbrüche bei geringen Belastungen können erste Anzeichen sein“, so Reuter. Häufig kommt es dann zu einem Oberschenkelhalsbruch oder zu einer Fraktur von Wirbelkörpern. Um derart schwerwiegende Folgen zu vermeiden, ist es wichtig, die Krankheit so früh wie möglich zu erkennen. Ein wichtiger Bestandteil der Diagnostik ist die Knochendichtemessung (DXA). Röntgenstrahlen durchleuchten dabei die Lendenwirbelsäule und den Oberschenkelhals. So ermitteln die Ärzte den sogenannten T-Wert. „Er gibt an, um wie viele Einheiten die Knochendichte vom Standard T-Wert 0 – dem Wert einer 30-jährigen Person – abweicht. Ab einem T-Wert von -2,5 liegt eine Osteoporose vor“, erklärt Reuter.

Präventions- und Therapiemaßnahmen

Um der Krankheit vorzubeugen, rät der DKV Experte zu einem gesunden Lebensstil. Die Basis dafür ist eine ausgewogene Ernährung. Vor allem Kalzium und Vitamin D sind wichtig für starke Knochen. „Gute Kalzium-Lieferanten sind zum Beispiel Milchprodukte, Spinat oder Brokkoli“, so Reuter. „Gute Quellen für Vitamin D sind fettreicher Fisch, Eier oder Butter. Zudem ist Sonnenlicht sehr hilfreich. Denn mithilfe der Sonne bildet der Körper Vitamin D von selbst.“ Darüber hinaus ist regelmäßige Bewegung wichtig. Spazieren gehen etwa oder Schwimmen wirken sich positiv auf die Knochenstruktur aus und fördern Muskelkraft und Koordination. Da Rauchen dem Knochenaufbau schadet, besser ganz darauf verzichten. Wer bereits die Diagnose Osteoporose erhalten hat, sollte spätestens dann auf eine gesunde Lebensweise setzen. Bei einer fortgeschrittenen Osteoporose verschreiben Ärzte den Patienten meist Medikamente, die die Knochen stärken und den Abbau aufhalten. Schmerzen lassen sich beispielsweise durch Medikamente mit den Wirkstoffen Ibuprofen oder Diclofenac lindern. Auch physikalische Therapiemaßnahmen wie Massagen sowie Kälte- oder Wärmebehandlungen können helfen. „Wer Symptome bei sich bemerkt, sollte in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Je früher die Krankheit erkannt und behandelt wird, desto weniger beeinträchtigt sie den Alltag und das Lebensgefühl“, schließt der DKV Experte ab.
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Volkskrankheit Osteoporose – aktiver Alltag mit porösen Knochen

Therapiebausteine Bewegung und Rückenorthesen

Volkskrankheit Osteoporose - aktiver Alltag mit porösen Knochen

Der Begriff Osteoporose aus dem Griechischen bedeutet „poröser Knochen“. Er bezeichnet eine Stoffwechselerkrankung des Skeletts, bei der die Knochen ihre Festigkeit verlieren. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Krankheit auf die Liste der zehn wichtigsten Erkrankungen gesetzt. In Deutschland sind über sieben Millionen Menschen über 50 Jahre betroffen (Versorgungsstudie BoneEVA). Der jährliche Welt-Osteoporose-Tag sensibilisiert am 20. Oktober 2018 für das Thema Knochenschwund.

Die leitliniengerechte Osteoporose-Therapie kombiniert verschiedene Bausteine: Medikamente, die den Knochenabbau bremsen oder deren Aufbau unterstützen, eine kalziumreiche Ernährung, Vitamin D, Bewegung und den Einsatz von wirbelsäulenaufrichtenden Rückenorthesen. Die Spinomed und Spinomed active Orthesen funktionieren nach dem Biofeedback-Prinzip. Zugelastische Materialien erinnern an eine aufrechtere Haltung. Dabei werden Bauch- und Rückenmuskeln gestärkt, die Schwankneigung reduziert und Schmerzen gelindert.

Mehr Lebensqualität durch mehr Bewegung

Bewegung stärkt Muskeln und Knochen, schult den Gleichgewichtssinn und entspannt Körper und Geist. Sitzgymnastik ist eine sichere, komfortable Möglichkeit für Osteoporose-Patienten, um fitter zu werden und beweglich zu bleiben. Die Übungen können auch mit den Rückenorthesen Spinomed und Spinomed active ausgeführt werden.

1. Schulterkreisen: Abwechselnd die Schultern mit hängenden Armen nach vorne und nach hinten kreisen. Im Anschluss die Übung mit seitlich ausgestreckten Armen wiederholen. 2. Im Sitzen joggen: Die Arme wie beim Joggen anwinkeln und kraftvoll nach vorne und hinten bewegen, ebenso die Beine abwechselnd nach oben und unten bewegen. 3. Schmetterling: Die Arme im 90-Grad-Winkel vor der Brust anheben und diese anschließend öffnen und wieder schließen. Die Übung kräftigt die Schulter- und Brustmuskeln.

Kleine Fitnesshanteln oder Gymnastikbänder intensivieren den sportlichen Effekt. Im Buchhandel gibt es Ratgeber mit vielen einfachen Übungen und Anleitungen. Alle Aktivitäten sollten mit dem Arzt und Physiotherapeuten abgestimmt werden.

Unter www.medi.biz/osteo gibt es viele Informationen rund um das Thema Osteoporose sowie das Whitepaper „Volkskrankheit Osteoporose: Kompaktes Wissen – von den Symptomen bis zur Therapie“ zum Download.

Ein Ratgeber und eine DVD zur Osteoporose-Therapie mit Rückenorthesen können bei medi angefordert werden (Telefon 0921 / 912-750, E-Mail Verbraucherservice@medi.de). www.medi.de (mit Händlerfinder)

medi – ich fühl mich besser. Das Unternehmen medi ist mit Produkten und Versorgungskonzepten einer der führenden Hersteller medizinischer Hilfsmittel. Weltweit leisten rund 2.600 Mitarbeiter einen maßgeblichen Beitrag, dass Menschen sich besser fühlen. Die Leistungspalette umfasst medizinische Kompressionsstrümpfe, adaptive Kompressionsversorgungen, Bandagen, Orthesen, Thromboseprophylaxestrümpfe, Kompressionsbekleidung und Schuh-Einlagen. Darüber hinaus fließen mehr als 65 Jahre Erfahrung im Bereich der Kompressionstechnologie in die Entwicklung von Sport- und Fashion-Produkten der Marken CEP und ITEM m6. Das Unternehmen liefert mit einem weltweiten Netzwerk aus Distributeuren und eigenen Niederlassungen in über 90 Länder der Welt.

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Allgemein

Knochendichtemessung in der Osteoporose Therapie

Verfahren der Knochendichtemessung wird in der Osteoporose Diagnose und Therapie eingesetzt

Knochendichtemessung in der Osteoporose Therapie

Bei der Diagnose Osteoporose wird eine überdurchschnittliche Abnahme der Knochendichte festgestellt. (Bildquelle: © 7activestudio – Fotolia)

Zur Osteoporose Diagnose kann eine Knochendichtemessung einen wichtigen Beitrag liefern. Osteoporose ist eine Stoffwechselerkrankung, die mit dem Verlust von Knochensubstanz und -stabilität einhergeht. Das heißt, die Knochen bauen sich stärker ab, als sie sich aufbauen. Die Erkrankung des Skelettsystems bleibt meist solange unbemerkt, bis es zu Frakturen kommt. Der Fokus liegt therapeutisch deshalb vor allem auf der Prävention – und in diesem Kontext kann eine Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) wichtige Hinweise auf das Frakturrisiko liefern. Eine Bestimmung der Knochendichte raten Fachärzte vor allem solchen Patienten an, die zu einer Risikogruppe gehören und die ein gewisses Lebensalter erreicht haben. Bei bereits diagnostizierter Osteoporose wird die Knochendichte Messung in der Therapiekontrolle eingesetzt.

Welchen Risikogruppen wird eine Knochendichtemessung bzw. Osteodensitometrie angeraten?

Vor allem mit fortgeschrittenem Lebensalter verlieren die Knochen ihre Festigkeit. Die höchste Festigkeit haben Knochen etwa in einem Alter von 30 Jahren erreicht. Ein erhöhtes Risiko für eine krankhafte Abnahme der Knochendichte haben Patienten, die in der Vergangenheit schon Wirbelkörperbrüche hatten. Frauen zwischen 60 und 70 Jahren oder Männer über 70 Jahre gehören zur Risikogruppe, vor allem wenn sie rauchen, untergewichtig sind, oft stürzen oder Oberschenkelhalsbrüche bereits in der Familie aufgetreten sind. Ebenfalls zur Risikogruppe gehören Frauen über 70 und Männer über 80 Jahre. Die Einnahme von Kortison in hohen Mengen oder über einen längeren Zeitraum hinweg kann die Entstehung von Osteoporose ebenso begünstigen wie andere Medikamente.

Knochendichtemessung stellt ein erhöhtes Frakturrisiko fest – und jetzt?

Wird bei einer Knochendichtemessung ein erhöhtes Frakturrisiko festgestellt, ist es Aufgabe des behandelnden Arztes festzulegen, ob eine Behandlung notwendig ist. Je nachdem, wie stark das Frakturrisiko erhöht ist – darüber gibt vor allem der Z-Wert der Messung Auskunft – wird der Arzt zu einer medikamentösen Therapie raten. Wird Osteoporose, also eine überdurchschnittliche Abnahme der Knochendichte festgestellt, sind vor allem regelmäßige Bewegung und gesunde Ernährung wichtige Präventionsbausteine. Um den Therapieverlauf und -erfolg bewerten zu können, wird der Arzt in regelmäßigen Abständen die Knochendichte erneut bestimmen lassen. Der Abbau lässt sich nicht umkehren, aber er lässt sich verlangsamen.

Das Unternehmen Medi-ManAge Innovation in Mainz hat sich auf den Vertrieb und Service von medizintechnischer Systeme spezialisiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der effizienten Sonden- und MRT-Spulen Reparatur. Im Bereich der Knochendichtemessung stellt das Unternehmen hochwertige Technologien zur Verfügung.

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