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Maschinenbau Hahn: Salzfördertechnik für freie Fahrt

Der nächste Winter kommt – Winterdienst, Straßenmeisterei, Streufahrzeuge: Salzsiloanlagenbau mit modernster Technik – Zwischenruf von Wolbert Hahn, Geschäftsführer Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG

Maschinenbau Hahn: Salzfördertechnik für freie Fahrt

Salzsilo Fördertechnik – Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG

Schneckenförderer für Salzsilos transportieren das Schüttgut mithilfe einer archimedischen Schraube, der sogenannten „Schnecke“. Für die Salzförderung entstehen besondere Herausforderungen: bei hygroskopischen Schüttgütern führt Feuchtigkeit zu Verklumpung und Krusten. Salz zieht Feuchtigkeit an und verklumpt, die Rieselfähigkeit ist nicht gewährleistet. Wie das Streusalz trocken und rieselfähig in das Streusalzsilo bekommen?“, fragt Geschäftsführer Wolbert Hahn in die Runde. Unterschiedliche Verfahren finden praktische Anwendung. „Das Streusalz wird mit einem Radlader in unseren Salzannahmetrichter mit E.P. Flachschieber aufgegeben. Entweder durch die horizontale Förderschnecke, oder direkt mit der Steilförderschnecke der Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG wird das Streusalz in das Holzsilo gefördert. Vorteile sind, geringere Stromkosten als beim Hochdruckblasverfahren und Feuchtigkeitsreduzierung“, erläutert Geschäftsführer Wolbert Hahn. Holzsilos haben sich für Streusalz etabliert, da die Feuchtigkeit durch den Baustoff Holz reguliert. Die Befüllung der Streufahrzeuge erfolgt direkt aus dem Salzsilo.

Schnell Befüllung Streufahrzeuge: Leise rieselt das Salz

Durch modernste Mess- und Wiegetechnik, zunehmender Automation und effizienter Fördertechnik gelingt es Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG die Herausforderungen im Bereich Salzsilofördertechnik durch technologischer Präzession zu perfektionieren. Ein Team aus technischem Vertrieb, Konstruktion und Verfahrenstechnik hat Siloanlagen mit Förderschnecken entwickelt, Salz-Förderanlagen zur Schnellbefüllung. Für den Winterdienst ist Zeit relevant. Aus 22 Meter Förderhöhe mit einer Förderleistung von 30 t pro Stunde erfolgt die Befüllung unterschiedlicher Streufahrzeuge mit rieselfähigem Streusalz.

Die Leistungsfähigkeit der Fördertechnik ist das Herzstück, spielt eine zentrale Rolle für den effizienten Winterdienstbetrieb, gibt Wolbert Hahn zu bedenken. Die Salz Silo Fördertechnik ermöglicht eine reibungslose und schnelle Befüllung der Winterdienstfahrzeuge und gewährleistet damit einen effektiven und ökologischen Beitrag zur bundesweiten Verkehrssicherheit auf Straßen.

Straßenmeisterei: Wenn der nächste Winter kommt?

Im Winterdienst, dem Winterstreudienst zählen die Leistungsstärke der Förderanlagen und die reibungslose Befüllung. Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG bietet Lösungen im Bereich Fördertechnik vom Aufmaß über Planung, Fertigung, Montage, Steuerung bis hin zur Übergabe der Anlagen. Die Förderschnecke wird mit Hilfe eines Elektromotors angetrieben. Der Schneckentrog ist nach Bauform und Einsatzbereich konstruktiv angepasst und mit einer Trogabdeckung oder ohne gefertigt. Gefördert wird Horizontal- sowie in Schräglage. Je nach Verwendungszweck wählt der Kunde aus einer Vielzahl an Variationen, z. B. bei der Steigung und des Typs der Schneckenflügel, beim Material der Flügel und des Troges. Unsere Förderanlagenlösungen werden auf den Kunden zugeschnitten. Wir planen die Anlagen mit modernsten 3D-CAD Systemen, sodass die Vorstellung in der Planungsphase für den Kunden sichtbar ist.

Leistungsstark und Umweltfreundlichkeit

Die Leistungsstärke der Förderanlagen erleichtert die Planung, Arbeit und Kosten für Straßenmeistereien und den Winterstreudienst. Gleichzeitig steht die Umweltfreundlichkeit im Blick. Eine schonende und umweltfreundliche Art des Materialtransports, der Fördermethoden und Förderleistung stehen bei Fördertechniklösungen der Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG im Fokus.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Erbe Archimedes: Heute Schnecken- und Spiralförderung

Das archimedische Prinzip seit über 2.000 Jahren im Einsatz – Ein Denkmal für den Mathematiker, Physiker und Ingenieur Archimedes – größtes Lob, weil seine technische Erfindung heute up to date ist – Zwischenruf von Wolbert Hahn aus Papenburg

Erbe Archimedes: Heute Schnecken- und Spiralförderung

Erbe Archimedes – heute Schnecken- und Spiralförderung

Die als Archimede bezeichnete Wasserschraube gilt als Entdeckung des Archimedes, der im Italien des zweiten Jahrhunderts nach Christus lebte. Archimedes entwickelte das Hebelgesetz, erkannte das spezifische Gewicht und entdeckte die Kreisberechnungszahl Pi. Mathematiker, Ingenieur und Physiker Archimedes hinterließ neben mechanischen und mathematischen Studien die Idee der Wasserschraube. Das archimedische Prinzip war als Wasserpumpmühle, Wasserschöpfmühle, Schreckmühle oder Schraubenmühle bekannt. Dieses Prinzip hat sich bis heute erhalten. Die Schnecke im Wasserbau ist die Archimedische Wasserschraube, deren Röhre in einem Schraubengange um eine Achse geführt ist. Zahlreiche Wasserpumpmühlen trugen zur Entwässerung von Teilen, die unter dem Meeresspiegel liegenden Niederungen bei. Dabei würden die Mühlen von Hand in den Wind gedreht, den Antrieb und sie standen erhöht auf einem Ständer (Pfahl). Das archimedische Prinzip fand Anwendung im Bereich des Ofenbaus. Eine besondere Art eines Ofens war der in Weimar erfundene Schneckenofen. Über den Ende des 18. Jahrhunderts gesprochen wurde. Die Konstruktion dieses Ofens hatte die archimedische Wasserschnecke zum Grunde.

Fluttermühle – Was ist das?

Ostfriesland und das nahe gelegene Holland kannte in den letzten Jahrhunderten die sogenannte Fluttermühle. Die Fluttermühle ist der kleinste und primitivste Typ einer Mühle. Der Name „Flutter“ ist vom friesichen „fletta“, was Bewegung bedeutet, abgeleitet. „Die archimedischen Schraube (Schnecke) und vier bespannte Flügel zeichnet die Fluttermühle aus. Die Fluttermühle diente als transportable Wasserschöpfmühle in Niederungsgebieten von den Niederlanden bis Schleswig-Holstein. Sie ist eine niederländische Erfindung des 16. Jahrhunderts. In den niedrig gelegenen Poldern Hollands und Ostfrieslands wurde sie als Entwässerungsmühle für Weideland eingesetzt. Mit Hilfe zahlloser Fluttermühlen wurden tief liegende Flächen regelrecht „trocken gemahlen“. Mitte des 20. Jahrhunderts lösen Motorpumpen die Fluttermühle ab. Die Besonderheit der Entwässerung erfolgt durch den senkrechten Wassertransport. Die Besonderheit der Technik ist, dass die Schnecke ohne Übersetzung direkt mit der Antriebswelle gekoppelt ist. Dadurch wird das Grundwasser aus einem tiefergelegenen Gewässer in einen höher gelegenen Abzugsgraben befördert. Die Abschöpfung erfolgt wiederrum per Mühle.

Wandel der Zeit: Fluttermühlen bewässern Naturschutz- und Biotopgebiete – neues Aufgabengebiet Fördertechnik

„Vielleicht war es die Rückbesinnung auf vergangene Zeiten oder weil das archimedische Prinzip weiterhin erfolgreich funktioniert, werden heutzutage zur Wiedervernässerung von Moorbiotopen Fluttermühlen eingesetzt. Heute sind einige Exemplare der Fluttermühle, die mit Wind oder Strom betrieben werden, auf den endlosen Weiten Ostfrieslands, den Niederlanden, im Emsland und des Cloppenburger Landes im Einsatz, um Naturschutz zu betreiben“, erklärt Wolbert Hahn. Zwar wurden die alten Windmühlenpumpen durch moderne elektrisch betriebene Pumpwerke, Schleusen und Siele abgelöst, aber die Technik lebt weiter. Die Technik der archimedischen Schraube findet sich heutzutage in vielen Bereichen der Fördertechnik. Die archimedische Schraube ist eine Förderanlage, deren wesentliches Bauteil die Schnecke ist und unter der Begrifflichkeit Schneckenförderer in modernen Förderanlagen zum Einsatz kommt. Diese Förderanlagen werden an Orten verwendet, wo herkömmliche Pumpen schnell verstopfen, gibt Wolbert Hahn zu bedenken. Zum Beispiel verwenden Kläranlagen sogenannte Schraubenpumpen. Verschmutztes Wasser wird mit der Schraubenpumpe zwischen den einzelnen Becken hin und her transportiert. Besonders geeignet ist die archimedische Schraube beim Salztransport in den Salzsilos der Straßenbaumeisterei, erläutert Wolbert Hahn.

Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG entwickelt Transportsysteme, um unterschiedliche Güter zu befördern. Verschiedene Anforderungen erfordern vielfältige Möglichkeiten der Fördertechnik. Zu den Stetigförderer zählen Rollen-, Schwing-, Kreisförderer und die Förderschnecken (Archimedische Spirale oder Förderspirale genannt). Wie der Begriff Stetigförderer sagt, werden Güter mit einem kontinuierlich erzeugten Transportstrom befördert. Die Förderschnecke, aus Stahl gefertigt transportiert das Fördergut horizontal, vertikal oder schräg über mehrere Meter. Der Trogschneckenförderer ist die häufigste Variante des Schneckenförderers. Der U-förmige Schneckentrog ist eng zur Förderschnecke angepasst, erläutert Wolbert Hahn. Dank der Erfindung des Archimedes vor über 2.000 Jahren entwickeln zahlreiche Branchen und Wirtschaftszweige neuen technischen Fortschritt. Ein gutes Erbe mit Weiterentwicklungsmöglichkeiten.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Innovationsprozesse: Erfindungen zum Zeitgeist der Technik

Hahn Fertigungstechnik GmbH aus Papenburg: Technik prägt unser Leben – Erfindungsreichtum ohne Grenzen – von kleinen Forschern zu Innovationen: Die Räderuhr – Diskussionsbeitrag von Norbert Hahn.

Innovationsprozesse: Erfindungen zum Zeitgeist der Technik

Hahn Fertigungstechnik GmbH – Papenburg

Die mechanische Räderuhr zählt zur originellsten Erfindung des europäischen Mittelalters. Wann fing Technik an? Welche Motivation steckt hinter dem Begriff, „die Technik erkunden“. Den Begriff „Technik“ im heutigen Bedeutungsumfang gab es im Mittelalter weder im Lateinischen noch in der europäischen Volkssprache. Heute kennzeichnet den Begriff „Technik“ eine typische Doppelbedeutung: Er bezeichnet alle möglichen Gerätschaften, Instrumente und Maschinen, das Wissen und Können, bestimmte komplexe Handlungen auszuführen, erläutert Norbert Hahn. Die Hahn Fertigungstechnik GmbH – ein Familienunternehmen erarbeitet Lösungen im Bereich der Technologien Drehen, Fräsen, Bohren, Verzahnen, Stoßen, Schweißen, Spindel- und Zahnradfertigung. Am Beispiel der ersten mechanischen Uhrwerke lässt sich die Motivation für die Erkundung der Technik erklären. Die Baugruppen der mechanischen Uhr sind Aufzug, Antrieb, Räderwerk, Hemmung, Unruh und Zeigerwerk. Bis zur Funktion wurde getüftelt, probiert und studiert – Technik die begeistert bis heute.

Die Erfindung der „Zeitmaschine“

Die mechanische Räderuhr, lässt sich charakterisieren als Messgerät. Ein Messgerät, dass die Zeit nicht über den Stand der Sonne, langsam aus einem Gefäß ablaufendes Wasser oder eine gleichmäßig abbrennende Kerze bestimmte, sondern einen Regelmechanismus, der durch sein Hin- und Herschwingen die Zeit in gleichlange Intervalle einteilt. Faszination und Motivation als Herausforderung zur Weiterentwicklung von Räderwerken, Uhrwerken, die kleiner werden. Das Räderwerk ist eine Baugruppe in jedem mechanischen Uhrwerk und zuständig für die Übertragung der Kraft zum Energiespeicher. Die Entwicklung zu leistungsfähigen und mit neuen Funktionen ausgestatteten Uhrwerken hält bis heute an.

Technik – mechanische Räderuhr 1335

Größe kein Thema, die erstmals urkundlich erwähnte Räderuhr befand sich im Palast der Familie Visconti in Mailand. Das entscheidende technische Detail der mechanischen Räderuhr war die Kombination von Kronrad und Spindelhemmung. Die Spindelhemmung war ein auf einer senkrechten Achse befestigter hin- und herschwingender Waagbalken, an dessen Ende verschiebbare Gewichte angebracht waren. Seine Bewegung wurde durch zwei kleine Eisenblättchen erreicht. Diese waren versetzt an der Achse der Spindelhemmung angeschmiedet und abwechselnd von gegenüberliegenden Zähnen des Kronrads zur Seite gedreht. Anschließend schwangen diese zurück, erläutert Norbert Hahn.

Das Kronrad wurde als Teil des Uhrwerks durch ein an der Hauptachse der Uhr mittels eines Seiles aufgehängtes Gewicht, in Gang gehalten. Norbert Hahn gibt zu bedenken, dass erst die Kombination von Spindelhemmung und Kronrad das Fallen solcher Gewichte in gleichförmige Zeitintervalle einzuteilen ermöglichte. Das Räderwerk setzt sich aus mehreren Getriebestufen zusammen, die jeweils aus einem Zahnrad und einem Trieb bestehen. Im Vordergrund standen Genauigkeit und das zuverlässige Funktionieren der Zeitanzeige. Ein mechanisches Uhrwerk war den bekannten Sonnen-, Wasser- und Standuhren deutlich überlegen, gibt Norbert Hahn zu bedenken.

Turmuhren beschleunigen die Verbreitung der mechanischen Räderuhr

In Form städtischer Turmuhren verbreitete sich die mechanische Räderuhr im Verlauf des 14. Jahrhunderts rasch in Zentraleuropa. Die Größe war kein Thema. Diese Turmuhren waren rein akustische Instrumente. Erst nach einigen Jahrzehnten wurden die Turmuhren mit der uns vertrauten optischen Zeitanzeige über ein Zifferblatt ausgestattet, erläutert Norbert Hahn Geschäftsführer der Hahn Fertigungstechnik GmbH. In wenigen Jahrzehnten war europaweit der Siegeszug der Turmuhr an Kirchtürmen und öffentlichen Gebäuden zu sehen. Bald darauf hielten aufwendige astronomische Uhren mit Automatenfunktionen Einzug.

Fazit: Das Uhrwerk gilt als ideale Metapher für die technische Ordnung

Im 15. Jahrhundert begannen die Städte nach und nach, ihre Zeitmessung umzustellen. Eine Synchronisierung der Ortszeiten verschiedener Städte wurde erst mit den Anforderungen der Fahrpläne für die Eisenbahn im 19.Jahrhundert erforderlich. Alle Bauteile der Uhr bilden das Uhrwerk, das genau arbeitet. Die Technik macht dies möglich und scheint unerschöpflich. Jüngste Weiterentwicklungen durch Forscher aus Zürich: Sie haben die Energiebilanz rotierender, einander berührender Scheiben analysiert und eine Formel für das perfekte Uhrwerk gefunden.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

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Fluttermühle als Vorbild für den Schneckenförderer

Fluttermühle – das archimedische Prinzip genial einfach umgesetzt – so wurde Norddeutschland entwässert – von Wolbert Hahn, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg

Fluttermühle als Vorbild für den Schneckenförderer

Windenergie und die archimedische Schraube – von Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG

Die Siedlungsgeschichte Norddeutschlands ist ein ewiger Kampf gegen das Wasser. Sturmfluten gilt und galt es abzuwehren. Für Siedler heißt das: „Wer nicht will deichen, der muss weichen.“ Katastrophenvorsorge dient der Abwehr dramatischer Ereignisse. Die Nutzung des Landes für Landwirtschafts- und Siedlungszwecke wurde gewährleistet. Der Wasserhaushalt des flachen Landes an der Nordsee zu regulieren und das überschüssige Wasser – sei es Regenwasser, Grundwasser oder Überflutungswasser – abzuführen war die Voraussetzung. „In Ostfriesland und Norddeutschland nutzten unsere Vorfahren ein genial einfaches Wirkungsprinzip, welches heute vergessen ist“, erläutert Wolbert Hahn, Geschäftsführer der Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG.

Windenergie und die archimedische Schraube

„Unsere Vorfahren erstellten seit dem 16. Jahrhundert mobile Pumpen, die früher zu Hunderten in der Landschaft genutzt wurden. Die Fluttermühle diente zur Ent- und Bewässerung“, erläutert Wolbert Hahn. Der Wind, in Norddeutschland im Überfluss vorhanden, drehte eine Achse, die aus einer archimedischen Schraube besteht und transportiert das Wasser nach oben, um es abzuleiten. Aus tiefer gelegenem Land wurde überschüssiges Wasser sicher und schnell abgeführt. Auch heute dient in Norddeutschland ein aufwendiges System von Gräben, Kanälen und Flüssen der Entwässerung der Landschaft.

Wolbert Hahn: „Das archimedische Prinzip wird seit Tausenden von Jahren genutzt. Das archimedische Prinzip gilt als Vorlage für heutige Förderschnecken, wie in unserem Unternehmen beispielsweise in Salzsilos genutzt werden. Dem Philosophen und Mathematiker Archimedes wird diese Erfindung ca. 200 Jahre vor Christi Geburt zugerechnet.“

Schneckenförderer heute: bewegen, umschlagen, lagern

Schneckenförderer transportieren das Schüttgut (z.B. Sand, Kohle, Streusalz, Mehl oder Getreide) mithilfe einer archimedischen Schraube, der sogenannten „Schnecke“. Betrieben wird diese Schnecke mit Hilfe eines Elektromotors. Der Schneckentrog wird konstruktiv angepasst und mit Trogabdeckung oder ohne gefertigt. Zudem besteht die Möglichkeit ein Rohr zu verwenden. Ebenso ist eine doppelwandige Ausführung für den Schneckenförderer möglich, um das Fördergut während des Transports im Gerät zu kühlen oder zu erwärmen. Gefördert wird Horizontal- sowie in Schräglage. Je nach Verwendungszweck ist eine Vielzahl an Variationen bei der Steigung und des Typs der Schneckenflügel, beim Material der Flügel und des Troges wählbar, erläutert Wolbert Hahn. Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist spezialisiert auf die Herstellung von kompletten Konstruktionen, sowie einzelnen Komponenten.

Die Fluttermühle, ein kleiner Windmühlentyp zum Pumpen von Wasser, war um 1950 fast verschwunden. Ursprünglich hatte sich diese Erfindung aus den Niederlanden kommend überall durchgesetzt. Leichte Holzpumpen waren schnell zu transportieren, in den Wind drehbar, einfach zu reparieren und leicht umstellbar. Daher konnte sich diese Kombination zweier Prinzipien – der Windschraube und der archimedischen Schraube Jahrhunderte halten.

Fazit: Das Prinzip der archimedischen Schraube: von der Fluttermühle zum Schneckenförderer – Wir bringen Güter in Bewegung!

Nach 1970 wurden mehrere Mühlen neu gebaut um diese in Museen der interessierten Öffentlichkeit vorzustellen. Wolbert Hahn: „Die Fluttermühle ermöglichte eine schnelle und preiswerte Entwässerung des Landes und damit die Voraussetzung für eine landwirtschaftliche Nutzung der Felder. Die Wirkungsprinzipien waren genial und einfach. Maschinenbau dient dem Menschen. Deshalb sind wir stolz auf unsere Arbeit!“

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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150 0000 Tonnen Streusalz: Schaufel oder Förderschnecke

Salzsilos: Erleichterung für den Winterdienst – Streufahrzeuge direkt unter dem Salzsilo beladen ohne Verklumpung dank Förderschnecke – Zwischenruf von Wolbert Hahn, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg / Niedersachsen

150 0000 Tonnen Streusalz: Schaufel oder Förderschnecke

Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg / Niedersachsen

Sicherheit geht vor, Angst vor Eis und Schnee in Niedersachsen? 600 Winterdienstfahrzeuge für Autobahnen, Bundes- und Landstraßen stehen für die Saison 2018/2019 in Niedersachsen bereit, sowie 110 Streugutanlagen mit einer Lagerkapazität von rund 150000 Tonnen Streusalz. Über 1500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewährleisten den reibungslosen Ablauf, bei Bedarf werden zusätzliche Winterdienstfahrzeuge angemietet. Das ist eine Menge, die für Schneefall, Eis und Glätte den Räum- und Streudienst antreten. „Gut organisierter und funktionierender Winterdienst für eine reibungslose Streu- und Räumpflicht“, dass wünschen sich Gemeinden, Länder und der Bund, erläutert Wolbert Hahn, Geschäftsführer der Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG. Ziel in Niedersachsen ist eine Befahrbarkeit der Autobahnen rund um die Uhr, sowie der Bundes- und Landstraßen zwischen 6 und 22 Uhr zu gewährleisten. Deshalb setzt Niedersachsen vermehrt auf Salzsilos.

Die Winterdienstpflicht für das Land Niedersachsen wird im Niedersächsischen Straßengesetz (NStrG) geregelt. Die Straßen innerhalb der geschlossenen Ortslage einschließlich der Ortsdurchfahrten von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen sind zu reinigen (§ 52 Abs. 1 NStrG). Dazu gehört gemäß § 52 Abs. 1 Satz 2 lit. b) und c) NStrG die Winterdienstpflicht. Das Niedersächsische Straßengesetz regelt den Winterdienstpflichtigen, die Beauftragung durch Dritte, den Umfang des Winterdienstes, das einzusetzende Streumittel und die Folgen der Nichtbeachtung.

Salzsilos: effiziente Salzstreuung – Arbeitserleichterung und Ersparnis

In großen Holzsilos lagert wertvolles Salz für den Winterdienst. Gemeinden, die in Salzsilos investieren sparen Arbeitskraft, Geld und tragen zur Ökologie bei. Das Einfüllen von Streusalz aus Säcken in den Streuer ist arbeits- und kostenintensiver, als mit den Streufahrzeugen direkt unter das Silo zu fahren und den Schieber zu betätigen, erläutert Wolbert Hahn, Geschäftsführer der Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG den Mehrnutzen. Das offene Salz ist trockener, feinkörniger und besser dosierbar für eine gezieltere Streuung. Die wirkt sich positiv auf die Kosten aus.

Die Umstellung bei Streumittel vom Trockensalz zum Feuchtsalz, wird in zahlreichen Gemeinden diskutiert. Durch die Errichtung einer vollautomatischen Soleanlage lassen sich die Salzmengen verringern. Die Soleanlage wird direkt vom Salzsilo beschickt. Eine bessere Haftung und gleichmäßige Verteilung der Streumittel auf der Fahrbahn wird erreicht, sowie die Einsetzung der schnelleren Tauwirkung. Studien haben bewiesen, dass die Feuchtsalzstreuung effektiv und umweltschonend ist, ein Gewinn für Natur, Sicherheit und den Geldbeutel.

Salzmanagement: Beschaffung – Verteilung – Einsatz

Das Salz aus einem Salzsilo ermöglicht eine effizientere Salzstreuung, die Umstellung vom Trockensalz zum Feuchtsalz hilft Sparen und schont die Umwelt. Niedersachsen tut noch mehr: Salzmanagement – von der Bedarfsermittlung, Einkauf, Lagerhaltung, Transportlogistik, Bestandüberwachung bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit und Weiterentwicklung der Streu-, Räumfahrzeug- und Silotechnik. In der Optimierung der Salzversorgung, Entwicklung und Begleitung von Konzepten zur Streugutlagerhaltung und Erprobung neuer Techniken sieht das Salzmanagement von Niedersachsen seine Aufgaben und Ziele.

Salz zieht Feuchtigkeit an und verklumpt. Dank modernster Silotechnik bleibt das Salz rieselfähig und wird mit dem Schneckenförderer der Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG aus dem Silo in die Streufahrzeuge gefördert. „Schneckenförderer transportieren das Schüttgut (z.B. Salz, Sand, Kohle, Mehl oder Getreide) mithilfe einer archimedischen Schraube, der sogenannten „Schnecke“. Betrieben wird diese Schnecke mit Hilfe eines Elektromotors. Der Schneckentrog ist nach Bauform und Einsatzbereich konstruktiv angepasst und mit einer Trogabdeckung oder ohne gefertigt. Gefördert wird Horizontal- sowie in Schräglage. Je nach Verwendungszweck wählt der Kunde aus einer Vielzahl an Variationen, z. B. bei der Steigung und des Typs der Schneckenflügel, beim Material der Flügel und des Troges“, erläutert Wolbert Hahn. Dank der Fördertechnik in den Salzsilos ist die reibungslose und schnelle Befüllung der Winterdienstfahrzeuge gewährleistet und fördert einen effektiven und ökologischen Beitrag zur Verkehrssicherheit auf allen Straßen.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Hahn Fertigungstechnik: Tradition verpflichtet

Emsländischer Fleiß und was sich in Jahrhunderten daraus entwickelt hat – ein Zwischenruf von Norbert Hahn, Papenburg/Emsland in Niedersachsen

Hahn Fertigungstechnik: Tradition verpflichtet

Hahn Fertigungstechnik GmbH, Papenburg

Der Mensch prägt die Landschaft Niedersachsens: Im Emsland die Moore und deren Erschließung. Spuren, wohin der Blick schaut. Wer versucht, die Besonderheiten der Landschaft in Vergangenheit und Gegenwart nachzuspüren begegnet Menschen, deren Vorfahren, seit Jahrhunderten gestalterisch in der emsländischen Landschaft tätig waren. Wie die Natur den Menschen formt, der in ihr lebt und ihn zum Emsländer macht, hat der Emsländer das Bild der Heimat geformt und geprägt.

Erschließung durch Fleiß und Tatendurst

„Emsland – unberührte Natur, das ist eher ein Trugbild, auch wenn die Idylle, die Urwüchsigkeit der Landschaft gelobt werden. Das moorige, nasse Emsland musste erschlossen werden. Das war Voraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung“, erläutert Norbert Hahn, Geschäftsführer der Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg. Die Landwirtschaftsgeschichte des Emslandes bildet die Urbarmachung ab. Irgendwann vor Jahrhunderten trat aus der bäuerlichen Familie, die sich selbst genügte, eine industrielle Revolution hervor. Einzelne Handwerker und Kaufleute sind aus diesen Familien ausgeschieden und haben ihr Gewerbe als Dienstleistungsbetrieb verselbstständigt. Das war ein langer Prozess – mit vielen Übergängen von Lohn-, Nebenerwerbs- oder Saisonbetrieb zu den selbstständigen Zünften, Gilden und in Ämtern eingebundenen Handwerkern oder Kaufleuten bis hin zum modernen Betrieb.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen und steht für die emsländische Tradition. Stetiger Tatendurst nach Weiterentwicklung und Innovation etabliert die Hahn Fertigungstechnik GmbH als Problemlöser im Maschinenbau.

Geschichte des Emslandes

Die industriell-gewerbliche Wirtschaft des Emslandes entwickelte sich seit Beginn des 19. Jahrhunderts stürmisch. Das Emsland hatte im Jahre 1800 ca. 50.000 Einwohner. Darauf entfielen auf Papenburg im Jahr 1803 circa 2.200 und im Jahre 1807 circa 2.900 Einwohner. Aus den Siedlungen wie Lingen, Meppen, Haselünne entwickelten sich gewerbliche Schwerpunkte. Die Papenburger nutzten die wesentlichen Lebensadern des Emslandes, die schiffbare Ems, die Hase, für eine gewerbliche Entwicklung. Zielstrebig hatten die Kolonisten unter dem Landesherrn Dietrich von Velen im 17. und 18. Jahrhundert den Torfabbau betrieben und gleichzeitig Kanäle ins Moor hinein- und zur Ems hinausgebaut. Auf den Kanälen wurde der Torf über die Ems hinweg transportiert und verkauft, während auf der Rückfracht vor allem Ziegel für den Hausbau und Stalldünger für die Landwirtschaft und Kaufmannsgüter zurückkamen. Auf dem Höhepunkt der Konjunktur gab es in Papenburg 17 Schiffszimmerwerften, auf denen jährlich bis zu 60 Schiffe gebaut wurden. Papenburg war eine Fehnkolonie und entwickelte sich stetig weiter. Während Teile der Bevölkerung z.B. nach den USA auswanderten, versuchten andere ihr Glück im unwirtlichen Emsland, um das Land urbar zu machen. Der Erfolg machte stolz. So schreibt das Universallexikon Oekonomische Encyklopädie von Krünitz 1856: „Jede Pflanze, jeder Strauch, jeder Baum von ihm oder seinem Vorfahr gepflanzt, ist ihm wichtig. Nie hört man einen Vehn=Bewohner anders, als mit Enthusiasmus von seinem Wohnorte reden.“

Das 19. Jahrhundert brachte im weiteren Verlauf einen gewerblichen Aufschwung für das Emsland durch die politische Entwicklung und den Anschluss an das großräumige Verkehrsnetz. Durch die politische Zusammenfassung des ganzen Emslandes einschließlich der Grafschaft Bentheim im Königreich Hannover 1850 fielen die inneren Zollgrenzen weg. Als sich Hannover 1854 endlich dem Deutschen Zollverein anschloss, wuchs der Handel im gesamten Reichsgebiet. Weitere Beschränkungen fielen weg.

Tatendurst nach der Urbarmachung ist typisch für das Emsland

Dieser Geist ist heute noch spürbar: Zukunftsoptimismus, Verwurzelung in der Heimat, Familiensinn und Bautätigkeit. „Hinter dem Erfolg unseres Unternehmens stehen qualifizierte und gut ausgebildete Mitarbeiter. Das Mitarbeiterteam macht aus Ideen erfolgreiche Produkte und aus Problemstellungen unserer Kunden spezifische Problemlösungen. Zerspanungs-, Konstruktionsmechaniker und Teammitstreiter für die Abteilung Instandsetzung und Fertigung sind willkommen, um weiterhin zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens zu zählen. Das Ziel ist täglich und in Zukunft kontinuierlich an der Stärkung des Unternehmens und deren Konzepte zu arbeiten“, erläutert Norbert Hahn seine Motivation. Als Familienbetrieb 1979 gestartet, wurde im Jahr 2000 die Abteilung „Zerspanungstechnik“ als Hahn Fertigungstechnik ausgegliedert und beschäftigt heute rund 50 Mitarbeiter.

Papenburg ist bekannt für die Meyer Werft, für riesige weltweit bekannte Schiffe, für seine Industrie- und Gewerbefirmen und für die Möglichkeit, dass sich jeder ein Einfamilienhaus leisten kann. Die Besonderheit der Lebens- und Familienfreundlichkeit im Emsland verdanken die heutigen Generationen dem Fleiß und der Tatkraft der Kolonisten. Papenburg lässt Visionen zur Wirklichkeit werden.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

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Handwerk: Motor für Innovation – Visionen verwirklichen

Das Handwerk im Mittelalter, als Dreh- und Angelpunkt der mittelalterlichen Technik. Seminar – Diskussionsbeitrag mit Norbert Hahn von der Hahn Fertigungstechnik GmbH aus Papenburg in Niedersachsen

Handwerk: Motor für Innovation - Visionen verwirklichen

Hahn Fertigungstechnik GmbH, Papenburg / Niedersachsen

Das Handwerk als Kern und Motor des Mittelstandes in Deutschland. Handwerkliche Leistungen werden millionenfach täglich in Anspruch genommen. Aus der Vergangenheit lernen und im Heute weiterentwickeln – Visionen verwirklichen, Innovationen entdecken, entwickeln, umsetzen. „Das Handwerk im 20. Jahrhundert erfuhr durch die handwerkliche Selbstverwaltung einen enormen Schub. Die maßgebliche Entscheidung war die Errichtung der Handwerkskammern, um die Interessen zu vertreten. Dank klarer Aufgabenstellung ist eine Identität mit den Kammer-Normen bis heute zu beobachten. Bis zur klaren Aufgabenstellung, die die Vertretung der Gesamtinteressen des Handwerkes, der Förderung der gewerblichen, technischen und sittlichen Ausbildung der Meister, Gesellen und Lehrlinge, die Errichtung von Fachschulen betrifft, war es ein langer Weg“, begrüßt Norbert Hahn, Geschäftsführer der Hahn Fertigungstechnik GmbH die Teilnehmer. Die Hahn Fertigungstechnik GmbH aus Papenburg an der Ems bietet als verantwortungsbewusstes Unternehmen jungen Menschen durch Ausbildung berufliche Perspektiven. Die Ausbildungsberufe bei der Hahn Fertigungstechnik wie Feinwerkmechaniker, Technischer Produktdesigner, Fachkraft für Lagerlogistik und Kauffrau/-mann für Büromanagement sind anerkannte Ausbildungsberufe nach der Handwerksordnung (HwO).

Die technische Vielfalt als Prinzip: das Handwerk

Im Mittelalter waren keine 10 % der Bevölkerung – in den Städten bis zu 25 % – im Handwerk beschäftigt, blieb dies Dreh- und Angelpunkt der mittelalterlichen Technik. Konkurrenz zum handwerklichen Meisterbetrieb entstand in Form von Manufakturen und Fabriken. „Bis zur Industrialisierung waren großgewerbliche Strukturen auf wenige Ausnahmen, wie den Bergbau, die Salzproduktion, große Bauprojekte oder Werften beschränkt. Zünfte formierten sich als städtische Interessenvertretungen des Handwerks zunehmend seit dem 12. Jahrhundert. Im Handwerk auf dem Land gab es keine vergleichbaren Institutionen“, gibt Norbert Hahn zu bedenken. Handwerk und Innovation gehören zusammen, die technische Vielfalt gilt als Prinzip des Handwerks.

Zünfte standen ein für Tradition und sahen sich der Tradition verpflichtet. Dadurch haftete den Zünften der Ruf Innovationsfeindlichkeit in Bezug auf den Technikgebrauch an. Das Urteil, das in der staatlichen Gewerbeförderung des 18. Jahrhunderts geprägt wurde, ist zu pauschal, um den Technikgebrauch des mittelalterlichen Handwerks angemessen zu beschreiben, erläutert Norbert Hahn. Den Zünften lag zuerst das Wohl der in ihnen zusammengeschlossenen Meisterbetriebe am Herzen. Mit diesem Ziel waren sie offen für Innovation, solange diese der Gesamtheit der Meister zugutekamen.

Die Zukunft im Blick – Berufe des Handwerks

„Die Weiterentwicklung und Entstehung neuer Fertigkeiten ist in der Metallbearbeitung gut zu beschreiben. Der Übergang vom Schmied als „Alleskönner“ zu einer überschaubaren Palette von Metallhandwerken verdeutlicht die Wandelbarkeit. Innovationsdruck entstand sowohl bei Teilen des Textilhandwerks, wie im Kunsthandwerk. Als monumentaler Glanzpunkt gilt bspw. der Bronzeguss der Karolingerzeit und des Hochmittelalters. Sichtbare Zeichen damaliger Zeit ist dies in Form großer Kirchentüren oder den berühmten Emporengittern der Aachener Pfalzkapelle“, erläutert Norbert Hahn.

Mit Produktinnovationen, gerade im Textilgewerbe, waren die Zünfte stetig konfrontiert – und nutzten neue Marktchancen. Die zunehmende Produktionsvielfalt des mittelalterlichen Handwerks ging mit erheblichen Ausweitungen des Inventars an Werkzeugen einher. Am Ausgang des Mittelalters ermöglichten Erfindungen, wie die Weiterentwicklung von Drehbank, Hobelbank und Schraubstock, neue Bearbeitungsmethoden und Herstellungsprozesse. Innovationen, die eine präzisere oder kraftsparende Bearbeitung von Werkstoffen erlaubten, stießen unter den Handwerksmeistern nicht auf Kritik oder Ablehnung, so Norbert Hahn.

Das Handwerk baut auf die klare Aufgabenstellung von 1897

Über 130 Berufe zählen heute zum Handwerk in Deutschland. Innovationskraft baut auf qualifizierte Fachkräfte, um neue technische und wirtschaftliche Entwicklungen zu generieren. Die Handwerksorganisationen bieten durch klare Aufgabenstellung eine breite Infrastruktur für Aus- und Weiterbildung, qualitative Angebote an Waren und Dienstleistungen, Problemlösungen. Die Väter der Gewerbeordnungsnovelle von 1897 legten den Grundstein der gültigen Handwerksordnung und formulierten:

1.Die nähere Regelung des Lehrling Wesen
2.Die Durchführung der für das Lehrlingswesen geltenden Vorschriften zu überwachen
3.Die Staats- und Gemeindebehörden in der Förderung des Handwerks durch tatsächliche Mitteilungen und Erstattung von Gutachten über Fragen zu unterstützen, welche die Verhältnisse des Handwerks berühren
4.Die Bildung von Prüfausschüssen zur Abnahme der Gesellenprüfung

Fazit: Wahrnehmung technischer Fortschritt und Innovationsprozess – Beschleunigung – Kommunikation

Technische Neuerungen in der Kommunikation oder dem Verkehrswesen wurden im Mittelalter höchstens punktuell wahrgenommen, nicht wie in der Moderne als kontinuierlicher Innovationsprozess. Norbert Hahn erläutert, dass im Mittelalter einfache Werkzeuge und Waffen zum Alltag gehörten. Technik diente vornehmlich der Produktion oder der Zerstörung. Beispiele für zweckfreie Unterhaltungstechnik im Mittelalter finden sich in Form der astronomischen Schauuhren, die im Spätmittelalter in Kirchen und an öffentlichen Plätzen angebracht waren – wie z.B. in Straßburg, Rostock, Prag oder im schwedischen Lund. Ihr Funktionsablauf lässt sich noch heute bewundern, freut sich Norbert Hahn. Stetiger Wandel ermöglicht die Entstehung von zahlreichen Handwerksberufen aus den unterschiedlichsten Bereichen wie dem Bau- und Ausbau, Metall und Elektro, Holz und Kunststoff, Bekleidungs-, Textil- und Lederhandwerk, Lebensmittelhandwerk, Gesundheits- und Körperpflegehandwerk und Grafisch-Gestaltendes Handwerk – die Weiterentwicklung durch Innovation, Vision, Kommunikation und starker Ausbildungsbetriebe.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

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Niedersachsen mobil – von der Salzstraße zum Salz Silo

Mobilität ein Grundbedürfnis für Innovation und technischem Fortschritt – von der Salzstraße zu Salzsilos. Diskussionsbeitrag von Wolbert Hahn, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG in Papenburg/Niedersachsen

Niedersachsen mobil - von der Salzstraße zum Salz Silo

Salzsiloanlage: Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg

Entwicklung der Technik in Europa – Die europäische Technik im Mittelalter ist eng verwoben mit den Hochkulturen des eurasischen Kontinents. Technische Erneuerungen wurden aus dem Nahen oder Fernen Osten dank der ausführlichen Dokumentation Marco Polos beispielsweise übernommen. Die Hanse war für den hoch- und spätmittelalterlichen Fernhandel herausragend organisiert. In Niedersachsen verlief über unterschiedliche Routen der lukrative und wachsende Hansehandel. Wolbert Hahn erläutert, dass beispielsweise die Ost-West-Linie London und Brügge mit dem Ostseeraum und Skandinavien verband. Der Süd-Nord-Weg verband die Bergwerke des Harzes, die Saline Lüneburgs mit Norwegen und Südschweden und zählte als sogenannte Salzstraße zu den bedeuteten Landwegen als Fernhandelsverbindung.

Auslöser für die Entstehung von Handelsstraßen

Archäologische Funde bestätigen, dass die „Feuersteinstraße“ als eine der ältesten Handelsverbindungen in Europa gilt. Sie führte 250 Kilometer von Bayern bis zum heutigen Regensburg, um die begehrten Feuersteine von einem Ort zum anderen zu transportieren. Die Fernstraßen des Römischen Reiches dienten anfangs hauptsächlich militärischen Zwecken, wurden im Laufe der Zeit durch den Transport von Handelsgütern erweitert. Von Norddeutschland gelangte der beliebte und wertvolle Bernstein über die Handelsrouten an die römischen Grenzen. Die eigentliche Verkehrsgeschichte Niedersachsens begann vor sieben Jahrtausenden, das belegen Funde. Wolbert Hahn: „Mobilität ein uraltes Thema, mitverantwortlich für technologische Weiterentwicklungen.“

Salzstraße in Niedersachsen: Salz als Konservierungsmittel

Der Straßenbau orientierte sich an dem römischen Straßenbau, erläutert Wolbert Hahn, Geschäftsführer der Maschinenbau Hahn, Niedersachsens. Die Römer legten ein ausgeklügeltes und erfolgreiches Straßennetz an. Durch Weiterentwicklung perfektionieren, getreu diesem Motto entstand ein funktionierendes Handelswege- und Straßennetz an den wichtigen Handelsrouten, wie der Salzstraße, in Niedersachsen.

Salz für den Fischfang war unentbehrlich und wurde aus den Lüneburger Salinen lose über Land oder auf Hanserouten von Lüneburg nach Lübeck zum Umschlagshafen gebracht. Nach dem Trocknen kam das gewonnene Salz in große Lager und trocknete weiter, bis zum Weiterverkauft. Salz versprach Reichtum, Salz war unentbehrlich. Der Salzhandel mit Verschiffung und Transport sicherte die Existenz und brachte Wohlstand. Entlang dieser Handelsrouten bildeten sich durch die wachsende Mobilität Siedlungen und Städte. Eine Besonderheit des Salzes war die Konservierung von Lebensmitteln, durch Pökeln. Dadurch war Salz begehrlicher als Edelmetalle. Pökeln sicherte die Haltbarmachung von Lebensmitteln. Ein Gewinn für die Bevölkerung.

Und heute? Salz in Silos

Salz ist heute einfach da, selten wird darüber nachgedacht, außer es ist etwas versalzen, der Winter naht oder gesundheitliche Beschwerden erfordern die Salzzufuhr zu ändern. Die Salzstraßen sind Geschichte, Salz und Reichtum stehen heute nicht in Verbindung, gibt Wolbert Hahn zu bedenken.

Streusalz ein Segen, sobald der Winter das Straßen- und Wegenetz in eisglatte Fahrbahnen verwandelt. Land und Kommunen lagern das Streusalz in kleinen Mengen auf Bauhöfen der Gemeinde oder in größeren Mengen zentral. Ein Radlader füllt die Streufahrzeuge, das ist arbeits- und kostenintensiv. Dank technologischem Fortschritt entstehen deutschlandweit Salzsilos. Ein wesentlicher Gewinn ist die bequeme Beladung von Streufahrzeugen und Anhänger, die unter das Salzsilo fahren. Salzsilos bringen wesentliche Vorteile:

1.Großfahrzeuge werden direkt automatisch befüllt
2.Zeitersparnis
3.Keine Lagerkosten, Mieten für externe Lagerkosten fallen weg

Fazit Salzsilos: Der nächste Winter kommt bestimmt – Anlagenbau mit modernster Technik

Durch modernste Mess- und Wiegetechnik, zunehmender Automation und effizienter Fördertechnik ist es dem Unternehmen Maschinenbau Hahn gelungen, die Herausforderungen im Bereich Salzsilofördertechnik durch technologischer Präzession zu perfektionieren. Ein Team aus technischem Vertrieb, Konstruktion und Verfahrenstechnik hat Siloanlagen mit Förderschnecken entwickelt. Es handelt sich um Salz -Förderanlagen zur Schnellbefüllung. Für den Winterdienst können aus 22 Meter Förderhöhe mit einer Förderleistung von 30 t pro Stunde die unterschiedlichen Streufahrzeuge schnell mit Salz befüllt werden, erläutert Wolbert Hahn. Die Leistungsfähigkeit der Fördertechnik ist sozusagen das Herzstück und spielt eine zentrale Rolle für den effizienten Betrieb. Holz ist ein idealer Werkstoff für die Salzlagerung und Salzsiloanlagen, erläutert Wolbert Hahn abschließend. Der nächste Winter kommt bestimmt.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Neue Berufe entstehen und lösen traditionelle Berufe ab

Die traditionelle Berufskultur ist im Wandel. Welche Herausforderungen sind gegeben, um die Anpassung der Ausbildung zu erreichen?

Neue Berufe entstehen und lösen traditionelle Berufe ab

Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG

Wandel und kein Stillstand: traditionell qualifizierte Berufskultur ist im Wandel. Jens Hahn über die künftigen Qualifikationsanforderungen an die Arbeitenden – Diskussionsbeitrag Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg in Niedersachsen

Der Einzug digitaler Techniken verändert das Berufsleben. Die Ausbildungspläne müssen angepasst werden. Es gibt neue Berufe, Alte werden nicht unbedingt abgeschafft. „Mittelfristig werden sich alle Berufe verändern, weil die Digitalisierung Einzug hält“, sagt Jens Hahn, Geschäftsführung Schweißaussicht der Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG. aber immer neue Berufe entstehen.“ Die Ausbildungspläne, die mit Verbänden, Kammern und Ministerien erarbeitet werden, sind so weit gefasst, dass sie eine gewisse Anpassung zulassen.

Ausbildungsordnungen sind zukunftsoffen formuliert

Damit vermitteln die Betriebe in den Ausbildungen bereits die Qualifikationen, die für sie notwendig sind, gibt Jens Hahn zu bedenken. Dass durch die Digitalisierung eine größere Anzahl der 328 staatlich anerkannten Ausbildungsberufe abgeschafft wird, glaubt Hahn nicht. Berufe verändern sich stetig. Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat die Aufgabe, in Abstimmung mit Verbänden, Kammern, Betrieben und Gewerkschaften die Ausbildungsordnungen neu zu fassen – und gegebenenfalls auch neue Berufe auf den Markt zu bringen. Zuletzt war das 2013 der Fall mit der „Fachkraft für Metalltechnik“ und dem „Stanz – und Umformmechaniker“. Die Ausbildungspläne wurden modernisiert. Zuletzt betraf es den „Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik“, den Dachdecker, den Fischwirt, den Graveur oder den Hörgeräteakustiker.

Die Berufsstatistik erfasst alle Berufe und deren Qualität. Für alle industrialisierten Länder zeichnet sich ein neuer Trend, durch Technologie und Weiterentwicklung, ab. Jens Hahn verdeutlicht, dass schon von den Sozialwissenschaftlern des 19. Jahrhunderts der Prozess der Auflösung von traditionell qualifizierten Tätigkeiten nicht zum Stillstand führen wird. Das Bild der traditionellen Berufsstruktur änderte sich im Zuge der rationalisierungsbedingten Arbeitsteilung, wie z.B. beim Schuster, Schneider und Bäcker.

Traditionelles Handwerk wird durch industrielle Herstellung abgelöst – jetzt folgt die Digitalisierung

Die Herstellung von Gütern, die den Kern der alten Handwerksberufe ausmachte, wird mittlerweile industriell ausgeführt. Der Wandel ist besonders in den traditionellen Büroberufen, wie z.B. der des einfachen Buchhalters nachzuvollziehen. Diese Berufe fallen der elektronischen Datenverarbeitung zum Opfer. Die Digitalisierung berührt alle Bereiche in den vielfältigen Branchen. Der Rationalisierungseffekt ist so bedeutend, dass mit jeder Arbeitsplatzverlegung vom Handwerk in die Industrie sich die Produktivität eines Arbeitsplatzes um das Zwei- bis Dreifache erhöht.

Die Entwertung der alten Handwerkslehre und der schnelle Wandel der Berufsstruktur, der die Beschäftigten häufig zum Berufswechsel zwingt, macht eine Neuordnung des Berufsausbildungswesens erforderlich bzw. – so Jens Hahn – erfordert eine Anpassung an die Bedürfnisse. Nach einer Trainingszeit und einer gewissen Einarbeitung sind in den letzten Jahren immer neue Berufsfelder entstanden. Qualitative Ausbildungen werden ermöglicht. Jens Hahn erläutert, dass typische Berufe in der Vergangenheit, wie der Chemiewerker oder Kunststoffverarbeiter, erst erfunden worden, als es nötig war. Die Digitalisierung lässt Stillstand nicht zu. Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat die Aufgabe, in Abstimmung mit Verbänden, Kammern, Betrieben und Gewerkschaften die Ausbildungsordnungen neu zu fassen. Gegebenenfalls neue Berufe auf den Markt zu bringen. Zuletzt war das 2013 der Fall mit der „Fachkraft für Metalltechnik“ und dem „Stanz – und Umformmechaniker“. Als weitere Beispiele nennt Jens Hahn die Berufsbilder Kfz-Mechatroniker und Kfz-Elektroniker. Hierbei werden weitere Inhalte verändert werden, der Informatikanteil steigt zunächst durch Elektronik, dann durch Echtzeitinformationen aus dem Verkehr. Berufe müssen neu definiert und erkennbar gemacht werden, gibt Jens Hahn zu bedenken.

Fazit: Herausforderung, die Anpassung der Ausbildung in der Weiterbildung der Mitarbeiter – und Ausbilder.

Die Berufe, die eine herkömmliche Prägung wesentlich auf ganz bestimmte Material- und Werkzeugkenntnisse haben, erfordern neue Weiterbildung. Als Folge der technischen Entwicklung hat die Anzahl relativ hochqualifizierter technischer Fachkräfte, wie Ingenieure und Konstrukteure, sprunghaft zugenommen. Einerseits werden sie für die Konstruktion neuer technischer Anlagen benötigt, andererseits fordert die Ausrichtung auf die hochtechnisierte Apparatur der Betriebe von den Betriebsleitern ein großes Maß an technischem Wissen und technischer Erfahrung. Dies wiederholt sich im digitalen Wirtschaftswunder, indem wir uns wie in der Industrialisierung gerade befinden, so der erfahrene Unternehmer Hahn.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Die Freizeit – ein Geschenk der modernen Welt und der Technik

Gedanken rund um die Arbeitswelt – Zusammenspiel freie Zeit und Arbeit, Entwicklung der Gesellschaft

Die Freizeit - ein Geschenk der modernen Welt und der Technik

Hahn Fertigungstechnik GmbH, Papenburg / Niedersachsen

Diskussionsbeitrag von Norbert Hahn, Hahn Fertigungstechnik GmbH, Papenburg in Niedersachsen

Freizeit, Arbeit, Urlaub, Familienzeit, Pflichten und Rechte, Gedanken über die Gestaltung des Lebens

Lehre aus der Geschichte – Nur Spannung und Entspannung entsprechen dem Menschen.
Der griechische Philosoph Aristoteles bemerkte, dass sein Heimatvolk, die Spartaner, nur dann stark waren, wenn sie Krieg führten. In Friedenszeiten, also wenn viel Freizeit vorhanden war, brach ihr Reich zusammen. Die Gesellschaft war also nicht in der Lage, die freie Zeit zu ertragen. Die Freizeit wurde als Bedrohung des Friedens und der gesellschaftlichen Ordnung empfunden. Auch heute, 2500 Jahre später, wird das Phänomen der freien Zeit eifrig diskutiert.

Was? Die alten Griechen hatten hundert Tage Urlaub im Jahr?

Zurück zur Geschichte: Im hellenistischen Griechenland war fast ein Drittel des Jahres für Theatervorstellungen, politische Aktivitäten, Festlichkeiten u.a. reserviert. Auch der alte römische Kalender zählte schließlich nur die Hälfte des Jahres als Feiertage. Muße war das Thema, und nicht Arbeit. Es gab sogar eine Klasse derjenigen, die nicht arbeiteten, die müßige Klasse. Das waren Priester, Schauspieler oder Krieger, die ausschließlich nicht produktiven Aufgaben dienten. Natürlich hat die Medaille zwei Seiten: Frauen und Sklaven hatten keinesfalls an allen Festtagen frei. Muße war also das Privileg der Freien.

Die Arbeitsbelastung nahm zu

In der weiteren geschichtlichen Phase des Mittelalters war Freizeit nur Teilen der Bevölkerung, dem Hofe, zugänglich. Die Masse der Leibeigenen war von religiösen Feierlichkeiten und höfischen Festen ausgeschlossen. Die Arbeitsbelastung verstärkte sich noch einmal durch die industrielle Revolution.

Lebensalltag: Arbeit und Schlaf – Wandel Landwirtschaft, Handwerk, Handel

Nach Ende des Mittelalters setzt sich in Europa der Schwerpunkt auf das Handwerk, den Handel und die Landwirtschaft durch. Mehr menschliche Arbeitskraft war erforderlich und nötig. Der Arbeitsvorgang musste rationeller gestaltet werden. Der Arbeitstag dauerte zwischen 12 bis 14 Stunden. Die Zahl der Feiertage wurde stark reduziert, und mit der Industrialisierung verschwand für die breite Bevölkerung die arbeitsfreie Zeit fast völlig. Das Leben bestand für viele Menschen nur noch aus Arbeit und Schlaf, Freizeit und Muße war unbekannt.

Als Karl Marx Mitte des 19. Jahrhunderts sein kommunistisches Manifest verfasste, betrug die durchschnittliche Arbeitswoche 75 Stunden. Zeit für Urlaub und Erholung waren nicht vorgesehen. Die menschliche Arbeitskraft wurde rigoros ausgenutzt. Der Arbeitsprozess war in vielen Einzelverrichtungen zerlegt und strikter Disziplin unterworfen. Die industrielle Arbeit war ohne alle schöpferischen und spielerischen Elemente. Die Kluft zwischen der Fabrikarbeit und der knappen Freizeit war tief. Damit erhielt das Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit für einen großen Teil der Bevölkerung eine neue Bedeutung: Die Forderung nach mehr arbeitsfreier Zeit wurde zu einem vordringlichsten Anliegen.

Industrialisierung lässt Bürokratisierung wachsen

Die Zahl der Industriearbeiter wuchs besonders rasch. Sie wurde bald zu der größten Bevölkerungsgruppe. Die Industrialisierung führte zu einer starken Bürokratisierung und damit auch zu einer starken Ausweitung der Arbeitslasten in der Wirtschaft, in Staat und Verwaltung. Eben deshalb wurde die Freizeit für die meisten Menschen ein kostbares Gut, ein erstrebenswertes Ziel.

Gewerkschaften entstanden

Die Arbeiterschaft organisierte sich im 19. Jahrhundert stärker. Neben der Forderung nach mehr Lohn und besseren Arbeitsplätzen stand die Freizeit im Vordergrund. Maßnahmen, um die Arbeitsbelastung auf ein erträgliches Maß zu drücken bei gleicher oder besserer Lebensqualität wurden teils nach heftigen gesellschaftlichen Kämpfen eingeführt.

Heute – Diskussionen um das richtige Maß

Die Arbeitsbelastung von früher hat abgenommen, sich verändert und verlagert. In der Arbeitshaltung vieler Menschen scheint ein grundsätzlicher Wandel eingetreten zu sein. Der Werkstolz früherer Zeiten ist einem Erschöpfungsstolz gewichen. Stolz sein auf das geleistete Tagwerk, den Bericht, die Bestellung, das Werkstück, das fertiggestellt oder repariert wurde, die Unterrichtsstunde oder das Meeting. Stolz auf den Grad der Erschöpfung, der im Laufe des Arbeitstages „erkämpft“ wurde ist an die Stelle des Werkstolzes getreten. Was und mit welchem Sinn eine Aufgabe, die Arbeit erledigt und betrieben wurde, ist vielfach nicht nachvollziehbar.

Studien belegen, dass die bleierne Müdigkeit als Maß überzeugt, dass rechtschaffen abgearbeitet wurde. War der Tag erfolgreich, befriedigend oder erfüllend wird nicht an der Qualität der geleisteten Arbeit gemessen, sondern am Ausmaß des eigenen Ausgelaugt- und Gestresst Seins.

Dadurch droht das Arbeitspensum, das zugemutet wird, maßlos zu werden. Den Zeitpunkt des Aufhörens kann nicht erkannt werden. Das Werk gibt ein natürliches Maß und eine organische Rhythmik vor. Die Qualität des Werkes erfordert es, innezuhalten, Abstand zu gewinnen, die Perspektive zu wechseln oder weitere Materialien zu besorgen. Die Diskussion um das richtige Maß – der Work-Life-Balance – ist angebracht, eine gesunde und ausgewogene Umsetzung ist das Ziel, erläutert Geschäftsführer Norbert Hahn.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

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