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Sind unsere Kinder „Topfit für die Schule“?

Kindliche Feinmotorik und Erfolgserlebnisse – Das Gesundheitsforum Eningen macht aufmerksam auf wichtige Themen

Sind unsere Kinder "Topfit für die Schule"?

Vortrag im Johanneskindergarten Eningen in Kooperation der Ergotherapeutinnen des Gesundheitsforums

An einem Kooperationsabend im Johanneskindergarten hielten die Ergotherapeutinnen Stefanie Feimer und Heike Pfisterer mit ihrem Eninger Praxisteam, vertreten durch Silvia Maldonado-Kühne und Maren Nadler, einen abwechslungsreichen Vortrag und standen Rede und Antwort. Zur feinmotorischen Entwicklung von Kindern tauschten sich Eltern und Fachpublikum mit den Vortragenden aus. Volker Feyerabend, Co-Vorstand des AK Gesunde Gemeinde und Frau Veronika Bittner-Wysk, als Vorstand des Gesundheitsforum Eningen, freuten sich über die Kompetenz der Vortragenden, die vielen Tipps und das sichtbare Interesse des Publikums.

Während des Vortrages wurde aufgezeigt, dass eine geschulte Motorik die feinmotorischen Fähigkeiten bei Kindern eindeutig verbessern kann. Aber wie sieht das bei der Handschrift aus? Kann sich ein Training der feinmotorischen Fähigkeiten auch auf die Handschrift eines Menschen auswirken? Das Gremium war sich während der Diskussionen und den praktischen Übungen einig- Ja.

Die langjährige Erfahrung von Stefanie Feimer und Heike Pfisterer in der Arbeit mit Kindern und Erwachsenen in der Praxis, in Schulen und Kindergärten war eine gute Basis für einen anregenden Austausch, hilfreiche Tipps für den Alltag und zur Beantwortung der Fragen aus dem Plenum.

So konnten die Vortragenden den Zuhörern einiges über die Hintergründe einer gesunden Entwicklung von Kinder nahe bringen. Angefangen bei den Voraussetzungen zum Erlernen der Schrift über die richtige Sitzhaltung bis zur Position von Stift und Papier, konnten praktische Anregungen mitgenommen werden. Schreibbewegungen sollen automatisiert und durch feinmotorische Übungen im Alltag unterstützt werden. So kann das Schreiben später einfacher und erfolgreicher gelingen und bei Kindern so wenig wie möglich Frustration in der Schulzeit verursachen.

Am Ende des Abends konnten die Zuhörer ein Handout, zahlreiche Informationen und praktische Tipps mit nach Hause nehmen. Ein Fokus auf die feinmotorische Entwicklung der Kinder im Alltag ist gefragt und macht die Kinder „Topfit für die Schule!“.

Wer weiteres Interesse an ergotherapeutischen Trainings für Schulkinder hat, den könnte es interessieren, dass Frau Feimer und Frau Pfisterer mit der VHS Eningen kooperieren. So wird im VHS Programm seit kurzem das Marburger Konzentrationstraining angeboten.

Weitere Informationen: www.gesundheitsforum-eningen.de und www.ergotherapie-eningen.de

Wir bieten Ergotherapie und Ergocoaching für Menschen jeden Alters. Sie bestimmen und beeinflussen wo es lang geht in der Therapie,denn Sie wissen am besten, was Sie im Alltag brauchen und woran Sie teilhaben wollen. Mit unserer Fachkompetenz unterstützen wir Sie und Ihr Umfeld.

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Ergotherapie Eningen: Zum Kennenlernen gibt es ein Fest

rbeit des Gesundheitsforums macht Eningen auch für Neuansiedlungen interessant- Neue Ergotherapie Praxis eroeffnet feierlich am 04. Mai

Ergotherapie Eningen: Zum Kennenlernen gibt es ein Fest

Die neue Praxiszweigstelle der ERGO Therapie & Coaching“ in der Bahnhofstraße 19, Eningen.

Eningen darf sich zertifizierte Gesunde Gemeinde nennen. Ein Label, das der Arbeitskreis Gesunde Gemeinde und das Gesundheitsforum Eningen mit viel Arbeit erreicht haben. Dass dieses Label nicht nur ein Lippenbekenntnis ist, spürt man in Eningen. Die Gremien arbeiten konsequent daran, neue Gesundheitsangebote und Wissen durch Vorträge allen zugängig zu machen. Es ist bei den Menschen angekommen. Dass haben auch Anbieter im Gesundheitssektor gemerkt. Eningen ist ein guter Standort, um sich niederzulassen. Am 04. Mai gibt es wieder einen Anlass zum Feiern. Die Ergotherapie Praxis „ERGO Therapie & Coaching“ stellt ihre neue Zweigstellen-Praxis in der Bahnhofstraße 19 mit einem Tag der offenen Tür vor.

Die Betreiberinnen Stefanie Feimer und Heike Pfisterer arbeiten in ihrem Fachgebiet Ergotherapie schon seit über 15 Jahren selbstständig. Ihre Hauptpraxis in Bad Urach ist etabliert und in der Gesundheitslandschaft der Region fest verwurzelt. In Eningen arbeitete ihr Team schon seit langem mobil. Durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsforum Eningen e.V. und den Kontakt zum Arbeitskreis Gesunde Gemeinde kamen sie nach intensiven Analysen zu dem Entschluss, dass es gut und sinnvoll ist, in Eningen einen festen weiteren Standort zu haben.

Mit Silvia Maldonado Kühne und Maren Nadler haben sie zwei Mitarbeiterinnen, die den Eninger Standort sehr gut kennen und mit den Chefinnen vor Ort sein werden. Beide sind in der Region ebenfalls schon seit Jahren mobil für „ERGO Therapie & Coaching“ unterwegs und freuen sich auf das erweiterte Angebot an einem festen Standort. Dies heißt aber keinesfalls, dass die mobile Arbeit mit Hausbesuchen nun nicht mehr angeboten wird. Römerstein, Hülben, Grabenstetten, Bad Urach, St. Johann und nun auch der Raum Eningen werden natürlich nach wie vor mobil versorgt werden.

Warum aber eine Praxis in Eningen? Der Bekanntheitsgrad, das Image der Gesunden Gemeinde und das große vielfältige Gesundheitsangebot eröffnet Chancen für neue Anbieter. Volker Feyerabend Co-Vorstand des AK Gesunde Gemeinde und Beirat des Gesundheitsforums „Eningen ist bekannt für seine Vielfalt und es kommen daher auch Menschen von Außerhalb nach Eningen, um sich hier behandeln und beraten zu lassen. Der Ruf Eningens als Gesundheits-Ort hat sich in den Köpfen der Menschen gefestigt und hilft neue Gesundheitsanbieter wie die Ergotherapie und Coaching Praxis Feimer & Pfisterer für Eningen zu interessieren “ Die Rückmeldungen, die immer wieder von den Gesundheitsanbietern, Vortragsbesuchern und Nutzern der Angebote kommen, geben ihm Recht.

Stefanie Feimer und Heike Pfisterer sind überzeugt davon, dass Eningen eine gute Entscheidung war. Sie und ihr Team werden auch persönlich in Eningen anzutreffen sein. Der Blick auf das für den Einzelnen Sinnvolle und Notwendige ist auch in der neuen Praxis zu spüren. Wie in Bad Urach ist die neue Niederlassung in der Bahnhofstraße 19 auch barrierefrei zu erreichen. An beiden Standorten gibt es Parkplätze und in Eningen direkt vor dem Haus eine Bushaltstelle.

Auf 100 qm wurden 3 Behandlungsräume ausgebaut und modern eingerichtet. Ein Erwachsenenraum, ein Motorik Raum und ein Multi-Funktionsraum. Eine gemütliche Sitz- und Gesprächsecke für Patienten- und Elterngespräche und für den Bereich des Ergo Coaching Austausches sowie der freundliche Wartebereich durften nicht fehlen. Wichtig waren den Inhabern Therapieräume mit viel Tageslicht und eine angenehme Atmosphäre.
Die Elektrik ist fertig, neue Wände für die neue Raumaufteilung sind gezogen, Lichttechnik, Raumausstattung und Sanitäranlagen an modernste Anforderungen angepasst. Einen erfolgreichen Betrieb steht also nichts im Weg.

Nun wird am Freitag, den 04. Mai mit einem Tag der offenen Tür die Eröffnung gefeiert. Eine wunderbare Gelegenheit, die Menschen und Räume einmal unverbindlich kennenzulernen. Ab 17.00 Uhr wird es einen kleinen Empfang mit Getränken und einem Snack geben. Das Team steht für Fragen und für das Kennenlernen zur Verfügung.

„ERGO Therapie & Coaching“ – Therapie für die Behandlung vorhandener Probleme und Coaching für das Training des förderlichen Verhaltens. Wer die vielfältigen Angebote nutzt, hat die besten Chancen, seinen Alltag wieder oder weiter gesund zu meistern. In Eningen geht die Arbeit für die Gesunde Gemeinde hoffentlich so erfolgreich weiter.

Weitere Informationen: http://ergotherapie-eningen.de

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Erfolgserlebnisse der Kinder tun gut „Topfit für die Schule“

Gesundheitsforum Eningen bietet in Kooperation mit dem Johanneskindergarten Eningen einen Informationsabend am 19. April

Erfolgserlebnisse der Kinder tun gut "Topfit für die Schule"

Vorbereitung der Feinmotorik eine Herausforderung – Vortrag „Topfit in die Schule“ (Bildquelle: @ JenkoAltmann – Fotolia.com)

Nachdem die Ergotherapie Praxis Feimer & Pfisterer aus Bad Urach seit Kurzem mit Silvia Maldonado-Kühne und Maren Nadler eine Dependance in der Bahnhofstraße 19 in Eningen betreibt, war das für das Gesundheitsforum Eningen der gegebene Anlass, mit den vorhandenen Kompetenzen einen Informationsabend anzubieten. In Kooperation mit dem AK Gesunde Gemeinde wird es am 19.04 Uhr 19:00 im Johanneskindergarten, Hölderlinstraße 22 in Eningen das Vortragsthema kindliche Feinmotorik – topfit für die Schule – sein. Die Erfahrung zeigt, dass geschulte Motorik die Fähigkeiten bei Kindern eindeutig verbessert. Aber wie sieht das bei der Handschrift aus? Kann sich Übung der feinmotorischen Fähigkeiten auch bei der Handschrift eines Menschen auswirken?

Die Vortragenden werden Stefanie Feimer und Heike Pfisterer sein. Sie sind die Macherinnen der „Ergo Therapie & Coaching“. Ihre Praxis ist in der gesamten Region bekannt, da sie nicht nur in Praxisräumen in Bad Urach und Eningen tätig sind, sondern auch mit einem großen mobilen Team beispielsweise auch in Römerstein, Hülben, Grabenstetten, St. Johann zu ihren Klienten fahren.

Beide haben langjährige Erfahrung bei der Arbeit mit Kindern – und Erwachsenen. Stefanie Feimer ist bereits seit 1989 Ergotherapeutin und hat in dieser Zeit in den unterschiedlichsten Einrichtungen gearbeitet. Die Palette reicht vom Altersheim über die Schule für Körperbehinderte bis zu verschieden Praxen. 8 Jahre lang war sie hauptamtliche Dozentin an einer Ergotherapie Schule. Mit Zusatzausbildungen, z.B. in SIMA (Selbstständigkeit im höheren Alter) oder Sensorischer Integrationstherapie, hat sie ihre Kenntnisse stetig ausgebaut.

Heike Pfisterer ist seit 1998 Ergotherapeutin, hat zunächst 6 Jahre in einer Ergotherapiepraxis in Hechingen gearbeitet, bevor sie mit Stefanie Feimer eine Praxis gründete. Ihre zusätzlichen Ausbildungen in Sensorischer Integrationstherapie oder das Montesori-Diplom (Konzept zur Kinderförderung – „hilf, es selbst zu tun“) passten bestens mit denen von Stefanie Feimer zusammen.

Und letztendlich haben beide noch weitere Kenntnisse im Training für aufmerksamkeitsgestörte Kinder nach Lauth und Schlottke oder dem Marburger Konzentrations- und Verhaltenstraining erworben – und eine Ausbildung zum ADHS Elterntrainer absolviert. Schon an dem Werdegang der beiden kann man deutlich erkennen, dass ihnen eine gute Entwicklung der Kinder sehr am Herzen liegt und sie prädestiniert für diese Veranstaltung sind.
In ihrem Vortrag werden die Zuhörer einiges über Hintergründe einer gesunden Entwicklung der Kinder erfahren. Welche Voraussetzungen braucht es, damit Kinder Schreiben lernen können? Die richtige Sitzhaltung, die Position von Stift und Papier – alles spielt eine Rolle. Und was uns allen meist nicht klar ist: Die feinmotorischen Bewegungen für die Handschrift in den Fingern können Kinder erst dann lernen, wenn die Basis der Grobmotorik vorhanden ist.

Im Vortrag geht es also nicht um Schönschrift oder ähnliches, sondern vielmehr darum, was man unterstützend tun kann, um solche Schreibbewegungen für später zu automatisieren. „Das Schreiben soll später einfach und erfolgreich werden und bei den Kindern so wenig wie möglich Frustration zu Beginn der Schulzeit verursachen.“ Stefanie Feimers und Heike Pfisters Zielsetzung für den Vortrag und die Arbeit ihres Teams ist klar formuliert. Es wird daher am Informationsabend viele Tipps für die Zuhörerinnen und Zuhörer geben. Ob Schreiben, Anziehen oder Gemüseschneiden – alles sollte eigeninitiativ und aktiv sein. Das klingt aufwändiger, als es ist. Um alles nachlesen zu können, wird es am Abend auch ein Handout zum Mitnehmen geben.
Um einen Einblick in die verschiedenen Trainings und Möglichkeiten zu geben, werden die Referentinnen Anschauungsmaterial aus ihrer Arbeit mitbringen. Das Publikum wird an einzelnen Punkten auch aktiv mitmachen können. Eltern, ErzieherInnen oder Lehrer sollen sich von dem Angebot angesprochen fühlen. Wer Interesse hat, ist herzlich eingeladen.

„ERGO Therapie & Coaching“ – die Formulierung sagt es eigentlich schon aus. Therapie soll der Behandlung von individuellen Problemen dienen. Coaching soll dem Patienten Techniken vermitteln, um mit verschiedenen Lebenssituationen und Einschränkungen im Alltag bestmöglich umzugehen. Die Ergotherapeuten sehen sich dabei als Unterstützer des Patienten seine persönlichen Einschränkungen und Probleme bestmöglich zu bewältigen.

Weitere Informationen:
www.gesundheitsforum-eningen.de
www.ergotherapie-eningen.de

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Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Jacobus Pfisterer

Studie mit zielgerichteter Therapie für Patientinnen mit Rückfall einer Eierstockkrebserkrankung verfügbar.

Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Jacobus Pfisterer

Prof. Dr. Jacobus Pfisterer

Mitte 2013 hat die AGO Studiengruppe unter der internationalen Leitung von Prof. Dr. Jacobus Pfisterer aus Kiel eine Phase III Studie für Patientinnen mit einem Rückfall einer Eierstockkrebserkrankung (Ovarialkarzinom) gestartet.

Traditionell werden verschiedene Gruppen von Patientinnen mit einem Ovarialkarzinomrezidiv unterschieden: Zum einen das Platin-sensitive Ovarialkarzinom, hier spricht die Erkrankung primär auf eine platinhaltige First-Line Chemotherapie an und zeigt ein Rezidiv frühestens 6 Monate nach Abschluss der platinhaltigen Chemotherapie. Darin enthalten ist die Subgruppe der partiell platin-sensitiven Ovarialkarzinom-Rezidive. Hier spricht die Erkrankung auch primär auf eine platinhaltige First-Line Chemotherapie an, zeigt aber ein Rezidiv zwischen 6 und 12 Monaten nach Abschluss der platinhaltigen Chemotherapie. Beim Platin-resistenten Ovarialkarzinom zeigt die Erkrankung ein Rezidiv innerhalb der ersten 6 Monate nach Abschluss der initialen platinhaltigen Chemotherapie. Darin enthalten ist die Subgruppe mit platin-refraktärem Ovarialkarzinom-Rezidiv. Hierbei spricht die Erkrankung nicht auf eine platinhaltige Chemotherapie an oder ist innerhalb von 4 Wochen nach Ende der Therapie progredient. Medikamentöse Standardtherapie für Patientinnen mit einem platinsensitiven Rezidiv (> 6 Monate) ist nach den soeben publizierten S3-Leitlinien „Maligne Ovarialtumoren“ eine platinhaltige Kombinationstherapie. Folgende Kombinationen können in Betracht gezogen werden: Carboplatin / Gemcitabin / Bevacizumab (bei Patientinnen mit erstem Rezidiv und ohne vorherige VEGF gerichtete Therapie), Carboplatin / Pegyliertes liposomales Doxorubicin, Carboplatin / Paclitaxel oder Carboplatin / Gemcitabin. In die AGO-OVAR 2.21 Studie können Patientinnen mit einem platin sensitiven Rückfall (> 6 Monate) aufgenommen werden. Die Randomisierung erfolgt zwischen zwei Studienarmen, im Standardarm wird Carboplatin, Gemcitabin und Bevacizumab gegeben. Dies ist ein erst kürzlich entwickeltes Regime, das bereits Aufnahme in die S3-Leitlinie gefunden hat. Im experimentellen Arm wird eine der Standardchemotherapien aus der S3-Leitlinie, Carboplatin und pegyliertes liposomales Doxorubicin verwendet und mit Bevacuzumab, dem Hemmer der Gefäßneubildung, kombiniert. Hypothese ist, dass dieser Behandlungsarm zu einer Effektivitätssteigerung (Verbesserung des progressionsfreien Überlebens) führt. Die Chemotherapie wird in beiden Studienarmen für jeweils 6 Zyklen gegeben, die Behandlung mit dem Angiogenesehemmer Bevacizumab, die parallel zur Chemotherapie gestartet wird, wird über die Chemotherapie hinaus bis zur Tumorprogression gegeben. Parallel zur Behandlung und auch danach werden die Nebenwirkungsraten und die Lebensqualität der Patientinnen erfasst.

Die Studie AGO-OVAR 2.21 (ENGOT OV18) der AGO Studiengruppe wird in 120 Zentren in Deutschland und zusätzlich im Rahmen des ENGOT (European Network of Gynaecological Oncological Trials Group) Netzwerkes in Frankreich (GINECO), Österreich (AGO Austria), Australien und Neuseeland (ANZGOG) und Schottland (SGCTG) durchgeführt. Wie der internationale Studienleiter, Prof. Dr. Jacobus Pfisterer (Kiel) berichtete, ist eine Rekrutierungsdauer von 30 Monaten vorgesehen, um die geplanten 654 Patientinnen aufzunehmen.

Prof. Dr. Jacobus Pfisterer ist sich sicher, daß die geplante Rekrutierungsdauer eingehalten werden kann. „Dies ist sicherlich auch dem attraktiven Design der Studie zu verdanken“, so Pfisterer.

Weitere Informationen zur Studie finden sich unter www.ago-ovar.de , zum Studienleiter unter www.frauenundkrebs.de und www.slideshare.net/Jacobuspfisterer Bildquelle:kein externes Copyright

Jacobus Pfisterer
Zentrum für Gynäkologische Onkologie
Im Zentrum für Gynäkologische Onkologie Kiel werden alle frauenspezifischen Krebserkrankungen wie Eierstockkrebs, Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Gebärmutterkörperkrebs diagnostiziert und behandelt. Spezialisten aller Fachrichtungen sind eingebunden und beraten gemeinsam jede klinische Situation. So kann in jedem Einzelfall, auch unter Berücksichtigung der Wünsche und Erwartungen der jeweiligen Patientin, die bestmögliche Behandlung empfohlen werden. Operationen werden in enger Kooperation mit spezialisierten Kliniken durchgeführt. Alle medikamentösen Therapieverfahren wie Chemotherapie, Antikörpertherapie, Hormontherapie, die bei diesen Krankheiten zum Einsatz kommen können, werden durchgeführt. Auch neueste und experimentelle Therapieverfahren sind möglich, letztere in der Regel im Rahmen kontrollierter und zertifizierter klinischer Studien. Das Zentrum für Gynäkologische Onkologie ist Mitglied der AGO Studiengruppe. Es beteiligt sich zusätzlich auch an Phase I – III Studien anderer kooperativer Studiengruppen.

Kontakt:
Zentrum für Gynäkologische Onkologie
Prof. Dr. Jacobus Pfisterer
Herzog-Friedrich-Str. 21
24103 Kiel
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Prof. Dr. Jacobus Pfisterer Studienleiter der AGO Ovar

Qualitätssicherungsprogramm „Eierstockkrebs“ stellt Abschlussbericht der Kohorte 2008 bis 2012 vor und eröffnet eine neue Runde

Prof. Dr. Jacobus Pfisterer Studienleiter der AGO Ovar

Prof. Dr. Jacobus Pfisterer

Bereits seit dem Jahr 2000 führt die Kommission Ovar der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) unter der Leitung von Prof. Dr. Jacobus Pfisterer und Prof. Dr. Andreas du Bois in regelmässigen, etwa vierjährigen Abständen eine bundesweite Qualitätssicherungserhebung über die Therapiequalität von Patientinnen mit einer Eierstockkrebserkrankung durch. Gründe für den Beginn waren eher mittelmässige Überlebensdaten von Patientinnen mit einer Eierstockkrebserkrankung in Deutschland im Vergleich zu Patientinnen in anderen europäischen und außereuropäischen Ländern. Seit Beginn ist dieses Programm von Prof. Dr. Jacobus Pfisterer, Kiel und Prof. Dr. Andreas du Bois, Essen federführend betreut worden. Nachdem anfangs nur die Variablen der Primärtherapie (Operation und Systemtherapie) erfasst worden waren, werden seit dem Jahr 2004 auch die Behandlungsstrategien (Operationen und systemische Therapien) bei einem Rückfall der Erkrankung sowie das Überleben der Patientinnen über mehrere Jahre Nachbeobachtung erfasst. Der Stichprobenumfang ist zwischenzeitlich sehr gut, er umfasste bei der im Juni 2013 abschliessend vorgestellten Auswertung der Runde aus dem Jahr 2008 etwa 45% aller im Untersuchungszeitraum (Erstdiagnose im 3. Quartal 2008) in Deutschland aufgetretenen Fälle. Die Datenqualität ist außerordentlich, die zuvor komplett anonymisierten Operations- und Pathologieberichte werden systematisch von unabhängiger dritter Seite auf Plausibilität überprüft, bevor die Variablen in die Datenbank eingegeben werden, analog wird mit den Angaben zur Systemtherapie oder zur Studienteilnahme verfahren. Zusätzlich wurden die weiteren Therapie- und Überlebensparameter jährlich für insgesamt 4 Jahre erhoben. Wie die Studienleiter Prof. Dr. Jacobus Pfisterer und Prof. Dr. Andreas du Bois bei der abschliessenden Vorstellung der Daten aus den Jahren 2008-2012 im Juni 2013 mitteilten, hat sich die Therapiequalität von Patientinnen mit einer Eierstockkrebserkrankung in Deutschland in den letzten Jahren kontinuierlich und deutlich verbessert. Dies betrifft die Qualität der chirurgischen Versorgung beim frühen (Staginglaparotomie) und fortgeschrittenen (Debulkingoperation) Ovarialkarzinom, aber auch die Rate an adäquater systemischer Primärtherapie. Dennoch wurden im Jahr 2008 bei weniger als der Hälfte der Patientinnen eine adäquate Primärtherapie (Operation und Systemtherapie) gemäß Leitlinien durchgeführt. „Hier besteht trotz aller Fortschritte der letzten Jahre immer noch ein deutliches Verbesserungspotential“, so Jacobus Pfisterer im Rahmen im Juni 2013. Eine gute, leitliniengerechte Therapie war mit einem deutlichen Überlebensvoteil für die Patientinnen assoziiert. Auch bei der Rezidivtherapie, die zum zweiten Mal nach 2004 wieder erhoben und ausgewertet worden war, zeigten sich Fortschritte: Die Rate an leitliniengerechter Behandlung hat im Vergleich etwas zugenommen, aber auch hier gibt es noch großes Verbesserungspotential. Eine leitliniengerechte Rezidivtherapie war ebenfalls mit einem verbesserten Überleben verbunden. Dies gilt sowohl für die Gesamtgruppe aller Patientinnen mit einem Rezidiv, als auch für verschiedene Subgruppen wie Rezidiv später als 6 Monate nach Abschluss der primärtherapie oder Rezidiv zwischen 6 und 12 Monaten nach Abschluss Primärtherapie. Patientinnen, aber auch behandelnde Ärzte können Institutionen, die eine besonders gute Therapiequalität bieten auf der Seite www eierstock-krebs de finden. Daneben finden sich dort auch Informationen über die Erkrankung für Betroffene. Gleichzeitig wurde die nächste Runde Qualitätssicherung Eierstockkrebs eröffnet. „Wir erfassen derzeit die Daten zu Patientinnen mit der Erstdiagnose Eierstockkrebs im dritten Quartal 2012“, so Prof. Dr. Jacobus Pfisterer, „und gehen davon aus, im Frühjahr 2014 erste Daten vorlegen zu können. Es ist wichtig, daß sich möglichst alle Institutionen, die Patientinnen mit Eierstockkrebs behandeln, daran beteiligen“, so Prof. Dr. Jacobus Pfisterer weiter.

Weitere Informationen zur Qualitätssicherung finden sich unter www.eierstock-krebs.de , zum Studienleiter Prof. Dr. Jacobus Pfisterer unter www.frauenundkrebs.de und auf slideshare.net/Jacobuspfisterer

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