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BRAIN und PS Biotech kooperieren auf dem Gebiet der biotechnologischen Prozessoptimierung

(Mynewsdesk) Zwingenberg und Aachen 14 Juni 2016. Das Unternehmen B.R.A.I.N. Biotechnology Research and Information Network AG („BRAIN AG“; ISIN DE0005203947 / WKN 520394) und das Aachener Startup Unternehmen PS Biotech GmbH kooperieren auf dem Gebiet der Optimierung biotechnologischer Produktionsprozesse. Im Rahmen der von der BRAIN AG koordinierten strategischen Allianz NatLifE 2020, welche seit März erfolgreich in der 2. Förderphase vom BMBF co-finanziert wird, arbeitet PS Biotech GmbH zusammen mit BRAIN an der Optimierung der Substratbereitstellung bei der Biofermentation.

Das 2013 gegründete Unternehmen PS Biotech ist ein Spin off der RWTH Aachen und ist spezialisiert auf die Entwicklung polymerer Freisetzungssysteme zur Realisierung von Fed-Batch Fütterung im Kleinkulturmaßstab. In der im März 2016 gestarteten zweiten Förderperiode der NatLife 2020 Allianz werden von der BRAIN besonders sichere und robuste mikrobielle Expressionssysteme entwickelt, die in den nächsten Jahren zur Produktion von Proteinen, Peptiden oder Naturstoffen für die Lebensmittel- und Kosmetikindustrie genutzt werden sollen.

Die PS Biotech GmbH wird im Rahmen des Projektes individuell abgestimmte Freisetzungssysteme zur optimierten Fütterung der Mikroorganismen entwickeln, welche eine frühe Selektion der optimalsten Produktionsstämme unter produktionsnahen Bedingungen ermöglicht. „Die Zeit von der Entwicklung bis zur Produktion wird durch die Nutzung dieser Technologie signifikant verkürzt“, sagt Sebastian Selzer von PS Biotech. „Darüber hinaus wird der Entwicklungsgang mit Hilfe der polymerbasierten Technologie robuster und ressourceneffizienter gestaltet.“

Die in dem gemeinsam entwickelten Verfahren einsetzbaren mikrobiellen Expressionssysteme sind dabei sehr vielseitig und umfassen unter anderem die Hefe Pichia pastoris, die gern zur Produktion von Proteinen und Peptiden eingesetzt wird. Aktuell wird in der Kooperation ein Glycerin-freisetzendes Polymersystem in der Mikrotiterplatte entwickelt, das speziell auf die Kultivierung von Pichia pastoris abgestimmt ist.

„Durch die Nutzung der polymerbasierten Freisetzungssysteme sowohl im Screening als auch in der Prozessentwicklung verspricht sich BRAIN eine Zeitersparnis von mehr als 30% im Vergleich zu klassischen Verfahrensentwicklung“, stellt Dr. Christian Naumer, Plattform-Koordinator BioProcess Development von BRAIN fest. „Zusätzlich ist es in den prozessnahen Mikrotiterplatten möglich, eine Vielzahl von potentiellen Produktionsstämmen parallel zu analysieren und so den bestmöglichen Stamm frühzeitig im Prozess zu identifizieren. Ein weiterer Vorteil liegt in der guten Übertragbarkeit der im Screening erzielten Ergebnisse bei der Prozessentwicklung auf größere Maßstäbe, was dazu führt, dass das Scale Up in unseren Anlagen wesentlich vereinfacht wird.“

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Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Vielfalt. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 100 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Emscher Genossenschaft, Evonik, Fuchs, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.

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Darmstädter Straße 34-36
64673 Zwingenberg
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Vielseitiges Werkzeug: Blockcopolymere verbessern Hafteigenschaften von Kunststoffen

Vielseitiges Werkzeug: Blockcopolymere verbessern Hafteigenschaften von Kunststoffen

(Mynewsdesk) Auf die Grenzflächen und ihr Design kommt es an, wenn Polymere in neuen Anwendungsfeldern zum Einsatz kommen oder verschiedene Materialien auf innovative Art kombiniert werden. Als ein sehr vielseitiges Werkzeug hierfür haben sich Blockcopolymere erwiesen, die der Forschungsbereich Kunststoffe des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF entwickelt. Bei entsprechendem Design lagern sich die Blockcopolymere in der Grenzfläche an und verbessern damit das Eigenschaftsprofil der mehrphasigen Polymersysteme. Die Blöcke der Copolymere passt das Institut für die Materialien, die kombiniert werden müssen, an und entwickelt für eine Vielzahl unterschiedlicher Polymere maßgeschneiderte Lösungen. Darunter sind beispielsweise auch Polyolefine oder Polykondensate, bei denen die Synthese von Blockcopolymeren sehr anspruchsvoll ist. Auch für die Anbindung von Polymeren auf Oberflächen verschiedener Materialklassen, wie zum Beispiel anorganische und organische Füllstoffe und Fasern sowie Glas, Keramik- oder Metalloberflächen, lassen sich geeignete funktionelle Ankergruppen in den Kompatibilisierer integrieren. Mit Blockcopolymeren als Haft- und Phasenvermittler kann das Fraunhofer LBF die mechanischen, physikalischen oder optischen Eigenschaften verschiedener Materialien verbessern. Aktuell optimiert das Institut beispielsweise thermoplastische Elastomere, die Schlagzähmodifizierung von spröden Polymeren, aber auch die Haftung zwischen Polymeren und Materialien anderer Klassen.

Haftvermittler für Polymer-Metallverbunde entwickelt

Rund um die Mobilität geht der Trend zum Leichtbau: Immer mehr Bauteile aus Metall werden durch solche aus Kunststoff ersetzt. Um das Beste aus den beiden Werkstoffen herauszuholen, werden Metalle und Kunststoffe in Form von Werkstoffverbunden oder Hybridbauteilen kombiniert. Problematisch dabei ist jedoch oft die unzureichende Haftung zwischen Kunststoffen und Metallen. Der Forschungsbereich Kunststoffe des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF erkannte ein erhebliches Potential, die Hafteigenschaften zwischen Kunststoffen und Metallen zu verbessern – und damit auch die Leistungsfähigkeit der Verbunde und Hybride. Das Institut entwickelte und testete neue, selbstentwickelte, maßgeschneiderte Haftvermittler, die die Festigkeit der zahlreichen Arten von Polymer-Metall-Grenzflächen verbessern. Dazu zählen beispielsweise die Kombinationen von Stahl, Aluminium, Titan oder Kupfer mit schlagzähmodifizierten Thermoplasten, Hochleistungspolymeren oder thermoplastischen Elastomeren.

Hybrid- oder Verbundbauteile werden häufig durch An- oder Hinterspritzen einer Kunststoffschmelze an ein Metallteil hergestellt. Dauerhaft beständige Verbindungen werden dabei meist konstruktiv durch Formschluss erzielt. Alternativ werden auch Haftvermittler eingesetzt, die allerdings üblicherweise nicht hinreichend individuell auf die eingesetzten Komponenten abgestimmt sind.

Bei den im Fraunhofer LBF entwickelten Haftvermittlern handelt es sich um partiell funktionalisierte Polymere, die mit der Metalloberfläche eine kovalente Bindung eingehen können. Die nicht-funktionalisierten Teile der Haftvermittler sind mischbar oder identisch mit dem Polymer, das mit einem Metallteil verbunden werden soll. Diese Haftvermittler werden zunächst aus einer Lösung, zum Beispiel durch Tauchen, Streichen oder Sprühen, auf eine Metalloberfläche aufgetragen. Wird nach dem Abdampfen des Lösungsmittels die so vorbehandelte Metalloberfläche mit einer Polymerschmelze in Kontakt gebracht, bilden die Ankergruppen der Haftvermittler eine chemische Verbindung zur Metalloberfläche aus. Die nicht funktionalisierten Teile des Haftvermittlers verschlaufen mit der Polymerschmelze.

Festigkeit der Grenzflächen erhöht

In verschiedenen mechanischen Tests, beispielsweise mit Zug-, Zugscher- oder Schälversuchen, untersuchten die Wissenschaftler die Festigkeiten unterschiedlicher Prüfkörper aus Metall und Kunststoff. Ergebnis: In allen Fällen fanden sie eine erhöhte Festigkeit der Grenzfläche zwischen Kunststoff und Metall, wenn die metallische Oberfläche mit den entwickelten Haftvermittlern vorbehandelt wurde. Mit bildgebenden und spektroskopischen Untersuchungen der Bruchflächen konnten die LBF-Wissenschaftler zeigen, dass ein Materialversagen nicht in der Grenzfläche stattfindet, da auf der Metalloberfläche stets eine Polymerschicht verbleibt.

Über den Forschungsbereich Kunststoffe im Fraunhofer LBF

Mit dem Forschungsbereich Kunststoffe, hervorgegangen aus dem Deutschen Kunststoff-Institut DKI, begleitet und unterstützt das Fraunhofer LBF seine Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Polymersynthese über die Formulierung des Werkstoffs, seine Verarbeitung und das Produktdesign bis hin zur Qualifizierung und Nachweisführung von komplexen sicherheitsrelevanten Leichtbausystemen. Der Forschungsbereich ist spezialisiert auf das Management kompletter Entwicklungsprozesse und berät seine Kunden in allen Entwicklungsstufen. Hochleistungsthermoplaste und Verbunde, Duromere, Duromer-Composites und Duromer-Verbunde sowie Thermoplastische Elastomere spielen eine zentrale Rolle. Der Bereich Kunststoffe ist ein ausgewiesenes Kompetenzzentrum für Additivierungs-, Formulierungs- und Hybrid-Fragestellungen. Umfassendes Know-how besteht in der Analyse und Charakterisierung von Kunststoffen und deren Veränderung während der Verarbeitung sowie in der Methodenentwicklung zeitaufgelöster Vorgänge bei Kunststoffen.

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=== Funktionsweise der Haftvermittler (Bild) ===

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=== Chemische Synthese der Blockcopolymeren im Labor. (Bild) ===

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Das Fraunhofer LBF unter komm. Leitung von Professor Tobias Melz entwickelt, bewertet und realisiert im Kundenauftrag maßgeschneiderte Lösungen für maschinenbauliche Komponenten und Systeme, vor allem für sicherheitsrelevante Bauteile und Systeme. Der Leichtbau steht dabei im Zentrum der Überlegungen. Neben der Bewertung und optimierten Auslegung passiver mechanischer Strukturen werden aktive, mechatronisch-adaptronische Funktionseinheiten entwickelt und proto-typisch umgesetzt. Parallel werden entsprechende numerische sowie experimentelle Methoden und Prüftechniken vorausschauend weiterentwickelt. Die Auftraggeber kommen aus dem Automobil- und Nutzfahrzeugbau, der Schienenverkehrstechnik, dem Schiffbau, der Luftfahrt, dem Maschinen- und Anlagenbau, der Energietechnik, der Elektrotechnik, dem Bauwesen, der Medizintechnik, der chemischen Industrie und weiteren Branchen. Sie profitieren von ausgewiesener Expertise der über 500 Mitarbeiter und modernste Technologie auf mehr als 11 560 Quadratmeter Labor- und Versuchsfläche an den Standorten Bartningstraße und Schlossgartenstraße.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF
Anke Zeidler-Finsel
Bartningstr. 47
64289 Darmstadt
06151/705-268
presse@lbf.fraunhofer.de
www.lbf.fraunhofer.de

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Erstaunliche Dynamik in der CO2-Nutzung: CO2 Recycling als Herausforderung für eine nachhaltige Chemie

(NL/8702158404) In den letzten Jahren ist das Interesse an Kohlendioxid als potentiellem Rohstoff in der Industrie zunehmend gewachsen. Neue Technologien des CO2-Recyclings sowie seine Verwendung als Grundstoff für die Herstellung von Polymeren und Kraftstoffen entwickeln sich dynamisch und mit erstaunlicher Geschwindigkeit. Die dritte englischsprachige Konferenz des nova-Instituts zum Thema „Carbon Dioxide as Feedstock for Chemistry and Polymers vom 2. – 3. Dezember im „Haus der Technik in Essen präsentiert die neuesten Entwicklungen, aktuelle Forschungsergebnisse und Produkte führender Unternehmen. www.co2-chemistry.eu

Im Gesamtkontext der CCU (Carbon Capture and Utilization) liegt ein besonderer Fokus auf dem Thema Energie aus CO2. In den letzten Jahren hat sich vor allem im Bereich der Power-to-Gas-Technologien, mit denen Kraftstoffe und Energieträger auf Basis von CO2 entwickelt und produziert werden sollen, einiges getan. Doch auch aktuelle Rahmenbedingungen zur Förderung von CO2-basierten Produkten, die Gewinnung und Aufreinigung des Ausgangsmaterials und der notwendigen Energieträger, in der Regel Wasserstoff, sowie die Verwendung von CO2 in der Chemie- und Kunststoffindustrie sind bedeutende Themengebiete der Konferenz.

Rahmenbedingungen wie die politischen Voraussetzungen für CO2-basierte Produkte und Nachhaltigkeitsvisionen sind unabdingbar für die Entwicklung der CO2-Ökonomie. Einen Überblick hierzu geben etwa Peter Styring vom CO2Net (UK), Lothar Mennicken vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, BMBF, Michael Carus vom nova-Institut sowie David Addison von Virgin Earth Challenge (UK).

Im Bereich der SolarFuel- und Power-to-Gas-Technologien wurden sehr aktiv technische Voraussetzungen zur effektiven Überführung von Kohlendioxid in Kraftstoff geschaffen. In diesem Zusammenhang vermittelt die Konferenz Einblicke in Technologien zur CO2-Abscheidung und Reinigung wie auch in die Wasserstofferzeugung. Unternehmen wie Linde Engineering (DE), Climeworks (CH), sunfire (DE) und Hydrogenics Europe (NL) wie auch das europäische Forschungsprojekt SOLAROGENIX sind hierzu in Essen vertreten. Neben Dänemarks Technischer Universität, einem Vorreiter in der Power-to-Gas-Technologie, präsentieren auch die Firmen NewCO2Fuels (IL), LanzaTech (NZ), bse engineering (DE) und die Phytonix Corporation (USA) ihre aktuellen Ergebnisse.

Zusätzlich zu CO2 basierten Kraftstoffen werden die Produktionsprozesse der Chemikalien und Polymere aus CO2 im Mittelpunkt stehen. Beiträge hierzu thematisieren die natürliche und künstliche Photosynthese, Chemikalien und Grundbausteine sowie Polymere und Materialien auf Basis von CO2. Weltmarktführer Novomer (USA) und die deutsche Bayer MaterialScience zeigen ihre neuesten Anwendungsbereiche, während Econic Technologies (UK)), Liquid Light Corporation (USA) und Avantium (NL) die weiteren Produktionsprozesse für CO2-basierte Chemikalien darstellen werden. Guido Saracco vom Polytechnikum Turin aus Italien rundet das Thema mit einer Präsentation seiner Forschungsarbeiten zur künstlichen Photosynthese in der Kraftstoffproduktion ab.

Die Konferenz in Essen wird eine der größten Veranstaltungen zum Thema CCU im Jahr 2014 sein. Bis zu 300 Teilnehmer aus Industrie und Forschung werden erwartet. Weitere Informationen unter: www.co2-chemistry.eu

Aktuelle Informationen zum Konferenzprogramm finden Sie unter:
www.co2-chemistry.eu/programme

Ausstellung
Produkte, Technologien und Entwicklungen zur CO2-Ökonomie können an einem Ausstellungsstand oder einem Bulletin Board präsentiert werden. Kontaktieren Sie hierzu bitte: Dominik Vogt, Tel: 49 (0) 2233-4814-49, dominik.vogt@nova-institut.de

Posterausstellung
Zur Konferenz können Poster aus allen Bereichen der CCU eingereicht werden. Bitte schicken Sie ein Abstract an Achim Raschka, Tel: 49 (0) 2233-4814-51, achim.raschka@nova-institut.de

Die Konferenz Carbon Dioxide as Feedstock for Chemistry and Polymers ist eine Veranstaltung der nova-Institut GmbH (Geschäftsführer: Dipl.-Phys. Michael Carus)

Das nova-Institut dankt seinen Unterstützern: der EnergieRegion.NRW sowie allen Partnern und Medienpartnern.

Diese Pressemitteilung wurde im Auftrag übermittelt. Für den Inhalt ist allein das berichtende Unternehmen verantwortlich.

Kontakt
nova-Institut GmbH
Dominik Vogt
Chemiepark Knapsack Industriestr. 300
50354 Hürth
49 2233 48 1449
dominik.vogt@nova-institut.de
www.nova-institut.eu

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Zukunft mit Leichtigkeit – Sachsen-Anhalt zeigt die Materialien von morgen

Zukunft mit Leichtigkeit – Sachsen-Anhalt zeigt die Materialien von morgen

Zukunft mit Leichtigkeit - Sachsen-Anhalt zeigt die Materialien von morgen

(Mynewsdesk) „Innovative Polymere in Luft- und Raumfahrtindustrie“. Unter diesem Motto treffen sich am 21.5. auf der internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA 2014  Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft, um gemeinsam über den Einsatz neuer Materialien der Zukunft in der Luft- und Raumfahrt zu sprechen. Höher, zuverlässiger, leichter – die Luft- und Raumfahrtindustrie steht vor der stetigen Herausforderung, immer leistungsfähigere Flugzeuge zu bauen. Sachsen-Anhalt liefert schon längst die Kunststoffe für den Flugmarkt der Zukunft. Seit über 75 Jahren zu einem Kompetenzzentrum für die Polymerherstellung und –verarbeitung gewachsen, ist das Bundesland heute auch zu einem wichtigen Zulieferer für Leichtbauteile für die Luft- und Raumfahrt geworden. Auf der Konferenz „Kunststoff trifft Luftfahrt“ demonstriert das Land seine Innovationskraft und Leistungsfähigkeit auf dem Gebiet der kohlefaserverstärkten Kunststoffe. „Mit dem Flugzeugbauer XtremeAir GmbH und dem Fraunhofer Institut für Werkstoffmechanik präsentieren wir zwei zentrale Akteure aus Sachsen-Anhalt, die beispielhaft für die beiden Aspekte unserer Exzellenz auf dem Gebiet des Hochleistungskunststoffs für den Flugzeugbau stehen“, erläutert Dr. Carlhans Uhle, Geschäftsführer der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt, die die Konferenz gemeinsam mit   dem Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland, der ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH und der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH organisiert. „Nur durch das Miteinander von innovativer, kreativer Wirtschaft auf der einen und einer zukunftsorientierten Forschung auf der anderen Seite können wir den Zukunftsanforderungen der Branche an Funktionalität, Materialeffizienz und Ressourcenschonung gerecht werden“, betont Uhle weiter. Seit 2006 entwickelt und baut das Unternehmen XtremeAir GmbH am Flughafen Cochstedt moderne ein- und zweisitzige Hochleistungsflugzeuge für den Kunstflugbereich. Die sehr leichten und dabei extrem widerstandsfähigen Maschinen werden vollständig aus Kohlefaser gefertigt. Zu den Kunden von XtremeAir gehören Kunstflieger auf der ganzen Welt, die die hohe Leistungsfähigkeit der EASA- und FAA-zertifizierten Maschinen besonders bei gewagten Manövern zu schätzen wissen. Zuletzt lieferte das Unternehmen vier doppelsitzige Maschinen an das Flying Bulls Aerobatics Team aus Tschechien. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion wird Steffen Zweigle, Leiter des Entwicklungsbetriebs der XtremeAir GmbH, über seine Erfahrungen mit der Anwendung des Kunststoffes sprechen. Das Fraunhofer Institut für Werkstoffmechanik IWM Halle (Saale) ist die zentrale Forschungseinrichtung in Sachsen-Anhalt auf dem Gebiet der Werkstofftechnik und Materialentwicklung. Das Institut  beschäftigt sich mit der Verbesserung von Herstellungsverfahren hinsichtlich Ressourceneffizienz und Materialqualität  und entwickelt neue  leistungsfähige Werkstoffe unter anderem für die Flugzeugindustrie. Seit mehreren Jahren erforscht Marianne John hier die Schadenstoleranz von Leichtbaustrukturen. So genannte CFK-Schaum-Sandwichstrukturen spielen eine wachsende Rolle im Flugzeugbau, da sie nicht nur extrem leicht, sondern sehr fest und gleichzeitig biegsam sind. Auf der Konferenz stellt Marianne John ihre neuesten Forschungsergebnisse zur Belastbarkeit dieses Hightech-Werkstoffes vor. Für weitere Informationen: www.investieren-in-sachsen-anhalt.de/chemie-und-kunststoff   Zur Konferenz „Kunststoff trifft Luftfahrt“ Die Konferenz findet in diesem Jahr zum 3. Mal im Rahmen der Berliner Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA 2014 statt. Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft treffen sich hier, um über Materiallösungen für die Luft- und Raumfahrt zu informieren und zu diskutieren. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Ralf Christoffers, dem Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg. Die Konferenz ist eine Gemeinschaftsaktion des dem Clusters Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland, der ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH, der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH und der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt.     Foto: XtremeAir GmbH
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Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) ist die Ansiedlungs- und Marketingagentur des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. 

Die Mitarbeiter der IMG bieten alle Leistungen rund um die Ansiedlung im Land von der Akquisition bis zum Produktionsstart. Außerdem vermarktet die IMG den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort nach außen und zeichnet verantwortlich für das Tourismusmarketing im In- und Ausland. 

Das Land Sachsen-Anhalt ist einziger Gesellschafter der IMG.

Wir recherchieren in unserer Standort- und Immobiliendatei nach dem passenden Objekt für Sie. Greenfield- oder Brownfield-Fläche, Büroimmobilie oder Produktionshalle wir führen mehr als 250 Industrie- und Gewerbegebiete in unserer Datenbank. Innerhalb von 24 Stunden erhalten Sie von uns eine erste Standortinformation. 
Für Unternehmen, die in Sachsen-Anhalt investieren wollen, gibt es eine Vielzahl finanzieller Fördermöglichkeiten. Wir beraten Sie bei Fragen staatlicher Unterstützungsprogramme für investive Vorhaben und vermitteln Kontakte zu Partnern. 

Wir klären für Sie die nötigen Verfahrensschritte der Verwaltung, um Ihre Investition zu forcieren. Wir sondieren Ihre Ansprechpartner in den Ämtern, koordinieren sie und führen Sie durch die Verhandlungen auf Landesebene, im Landkreis, in den Kommunen und anderen Behörden und Institutionen. 

Wir sind vom Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt beauftragt, Sie als One-Stop-Agency bei der Realisierung Ihres Projektes zu begleiten.
Alle Anfragen werden vertraulich behandelt und unser Service ist kostenfrei.


Mandy Bunge
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
+49 391 568 99 73
mandy.bunge@img-sachsen-anhalt.de
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Erweitertes Produktportfolio und Fachvorträge auf der SMT Hybrid Packaging 2014

Bonddrähte und Dickfilmpasten von Heraeus im Fokus des Messeauftritts. Experten von Heraeus informieren im Tutorial und Vortrag.

Erweitertes Produktportfolio und Fachvorträge auf der SMT Hybrid Packaging 2014

Heraeus Kupferdrahtbonding

Auf der SMT Hybrid Packaging 2014 präsentiert Heraeus Produkte aus den Bereichen Bonding Wires und Circuits & Components . Die internationale Fachmesse für Systemintegration in der Mikroelektronik findet vom 06. bis 08. Mai in Nürnberg statt.

Tutorial und Vortrag
Heraeus Experten informieren auf der SMT über branchenrelevante Fachthemen. Jörg Trodler, Entwicklungsingenieur Assembly Materials, leitet am 06.05.2014 von 14:00 bis 17:00 Uhr ein Tutorial zum Thema „Lötstellenqualität in der bleifreien Aufbau- und Verbindungstechnik“. Dipl.-Ing. Jürgen Dick, Product Management Wedge Bonding Wires, hält den Vortrag „Aluminum, Copper, Hybrid – Advanced Bonding Wires for Power Electronics“ (07.05.2014 um 11:00 Uhr, messebegleitendes Forum, Halle 9).

Produkte aus dem Bereich Bonding Wires
Heraeus präsentiert auf der SMT Hybrid Bonddrähte und -bänder auf Edelmetallbasis sowie aus kostengünstigeren Materialien. Im Fokus des Messeauftritts von Heraeus liegen Produkte, gefertigt aus Aluminium, Kupfer sowie bondbaren Aluminium-Kupfer-Hybridmaterialien. Diese Bonddrähte erhöhen die Lebensdauer und Zuverlässigkeit in robusten elektronischen Leistungsmodulen. Darüber hinaus zeigt der Hersteller seine neue Produktpalette legierter Silber-Drähte sowie beschichteter Bonddrähte.

Erweitertes Produktportfolio im Bereich Circuits & Components
Aus dem bisherigen Bereich Thick Film entstand zu Beginn des Jahres die neue Business Unit Circuits & Components. Mit der Neuorganisation wurde das Produktportfolio im Bereich Thick Film um leitfähige Polymere für Kondensatoren ergänzt, die erstmalig auch auf der SMT-Messe präsentiert werden. Heraeus gelingt hiermit die Zusammenführung von Kompetenzen verbunden mit einer erweiterten Ausrichtung auf kundenspezifische Lösungen.

Die unter der Marke Clevios™ angebotenen leitfähigen Polymere finden als polymerer Feststoffelektrolyt in Tantal- und Aluminium-Kondensatoren Verwendung.
Hochwertige Dickfilmpasten, darunter das neueste Dickkupfer-System, das Celcion Materialsystem für LED-Anwendungen, Niedertemperaturpasten für OLED-Anwendungen und bleifreie Widerstandspasten sind weitere Highlights des Heraeus Messestandes.

Besuchen Sie Heraeus auf der SMT Hybrid Packaging vom 06. bis 08.05.2014 in Halle 9, Stand 340!
Bildquelle:kein externes Copyright

Der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein weltweit tätiges
Familienunternehmen mit einer mehr als 160-jährigen Tradition. Unsere Kompetenzfelder umfassen die Bereiche Edelmetalle, Materialien und Technologien, Sensoren, Biomaterialien und Medizinprodukte, Quarzglas sowie Speziallichtquellen. Im Geschäftsjahr 2012 erzielte Heraeus einen Produktumsatz von 4,2 Mrd. EUR und einen Edelmetallhandelsumsatz von 16 Mrd. EUR. Mit weltweit rund 12.200 Mitarbeitern in mehr als 100 Gesellschaften hat Heraeus eine führende Position auf seinen globalen Absatzmärkten.

Heraeus Materials Technology GmbH
Guido Matthes
Heraeusstr. 12-14
63450 Hanau
06181-354583
guido.matthes@heraeus.com
http://heraeus-materials-technology.de

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Grundlagen Kunststoffe: Reaktionen, Eigenschaften und Anwendungen

Grundlagen Kunststoffe: Reaktionen, Eigenschaften und Anwendungen

Grundlagen Kunststoffe: Reaktionen, Eigenschaften und Anwendungen

(NL/6678692082) Anschauliches Kunststoff-Basiswissen 1 x 1 der Kunststoffe für Einsteiger und fachvertiefende Anwender am 28.-29. April 2014 in München

Das Haus der Technik in Essen führt am 28.-29. April 2014 in München das Seminar Kunststoffe: Reaktionen, Eigenschaften und Anwendungen durch. Die Teilnehmer bekommen einen Überblick über den Einsatz und die Bedeutung des Werkstoffes „Kunststoff“. Nachdem Sie mit den zentralen Grundbegriffen der Kunststoffwelt vertraut sind, erlernen Sie die wichtigsten Zusammenhänge zwischen der Polymerstruktur und den Kunststoffeigenschaften. Speziell eingegangen wird auf die Einteilung der Kunststoffe durch die Darstellung der unterschiedlichen Polyreaktionen sowie des unterschiedlichen thermomechanischen Verhaltens. Zur Verdeutlichung werden Beispiele aus der industriellen Praxis (u. a. Automobil- und Elektronikbereich) herangezogen. Durch einfache Übungen wird das erlernte Wissen gefestigt.

Zum Inhalt gehören:

Verwendung der Kunststoffe & Kunststoff-Markt
Herstellung und Vergleich mit anderen Werkstoffen
Chemische Grundlagen
Grundbegriffe und Einteilung der Kunststoffe
Thermoplaste („Alltagskunststoffe“)
Elastomere („Gummis“)
Duroplaste („Harze“)
Blends & Copolymere
Grundlagen der Polymerreaktionen
Die Polymerisationsreaktion: Beispiel Polyethylen
Die Polykondensationsreaktion: Beispiel Polyamid
Die Polyadditionsreaktion: Beispiel Epoxidharz
Übersicht Polymeranalytik / Kunststoffprüfung
Spektroskopische Methoden (IR, UV, NMR)
Thermische Methoden (DSC, TGA, TMA, DMA)
Chromatographische und Rheometrische Methoden (GPC)
Viele Übungen

Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter aus der Industrie, in der Kunststoffe produziert, verarbeitet oder eingesetzt werden. Mit den Herren Dr. Manfred Mengel und Dr. Joachim Mahler konnten zwei ausgewiesene Kunststoffexperten als Seminarleiter gewonnen werden.

Das ausführliche Veranstaltungsprogramm erhalten Interessierte auf Anfrage beim Haus der Technik, Tel. 0201/1803-344 (Frau Wiese), Fax 0201/1803-346, eMail: information@hdt-essen.de bzw. im Internet unter
http://www.hdt-essen.de/kunststoffe

Pressekontakt

Haus der Technik e.V.
Dipl.-Ing. Kai Brommann
Hollestraße 1, 45127 Essen
Tel. 0201 18 03 251, Fax. 0201 18 03 269
E.Mail: k.brommann@hdt-essen.de
Internet: www.hdt-essen.de

Das Haus der Technik ist ein modernes Weiterbildungsinstitut. Es wurde 1927 als Verein gegründet und ist seit 1946 Außeninstitut der RWTH Aachen und Kooperationspartner der Universitäten Bonn, Braunschweig, Duisburg-Essen und Münster. Es ist wirtschaftlich unabhängig und gilt heute als das älteste technisch orientierte Weiterbildungsinstitut Deutschlands.

1.500 Veranstaltungen pro Jahr befassen sich mit Themen aus den Bereichen: Elektrotechnik, Elektronik, Maschinenbau, Automobiltechnik, Chemie, Bauwesen, Umweltschutz, Management, Recht und Medizin.
Rund 16.000 Fach- und Führungskräfte bilden sich jährlich im Haus der Technik weiter. Die meisten in Essen, einige aber auch in den Zweigstellen des HDT in Berlin oder München oder überall dort auf der Welt, wo das HDT Seminare und Tagungen durchführt.

Aus rund 10.000 bewährten Referenten können die Fachbereichsleiter die jeweils Besten für ihre Veranstaltungen aussuchen. Die Themen werden aktuell, wissenschaftlich fundiert und praxisnah dargebracht. Diesem hohen Qualitätsstandard müssen sich alle verschreiben, die für das HDT arbeiten wollen. Von Anfang an war Qualität oberstes Gebot. Deshalb ist das HDT auch Gründungsmitglied des Wuppertaler Kreises, der für Qualität in der Weiterbildung steht.

In Inhouse-Seminaren schneiden wir die Themen unseres Angebotes optimal auf die Bedürfnisse der Unternehmen zu und stimmen Termin, Dauer und Seminarort mit unseren Auftraggebern ab. Die Unternehmen können seit neuestem auch Seminare nach Maß buchen. Das bedeutet, dass in diesem Fall auch die Inhalte selbst genau auf die Ziele des Unternehmens und der Mitarbeiter ausgerichtet werden.

Dem Verein gehören ca. 1.000 Firmen- und Personenmitglieder an.

Haus der Technik e.V.
Kai Brommann
Hollestr. 1
45127 Essen
0201 18 03 251
k.brommann@hdt-essen.de
www.hdt-essen.de

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Kohlendioxid als Rohstoff für Chemie und Polymere

Neue Einblicke in die industrielle Nutzung des Kohlendioxids als Rohstoffquelle auf der größten Konferenz zum Thema in 2013

Kohlendioxid als Rohstoff für Chemie und Polymere

(NL/2995831338) Nach dem erfolgreichen Start in 2012 veranstaltet das nova-Institut in diesem Jahr die „2nd Conference on CO2 as Feedstock for Chemistry and Polymers“ vom 7. – 9. Oktober 2013 im Haus der Technik“ in Essen. Die Konferenz steht unter der Schirmherrschaft von Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen.

In der Natur beruht der Fortbestand des Lebens seit 3 Milliarden Jahren im Wesentlichen auf dem Rohstofflieferanten Kohlendioxid (CO2) sowie Wasser und Sonnenenergie. In ähnlicher Weise setzt die sich derzeit entwickelnde Vision einer „CO2-Ökonomie“ auf Kohlendioxid als Rohstoff für industrielle Prozesse. Eine Reihe von neuartigen Technologien zur CO2-Gewinnung und -Verarbeitung ermöglicht die Umwandlung des CO2 in verschiedene Chemikalien, Kunststoffe und Kraftstoffe, die in der heutigen Gesellschaft benötigt werden. Die moderne CO2-Nutzung bedeutet den Einstieg in eine Kreislaufwirtschaft, die das Kohlendioxid recycelt und zu einer unerschöpflichen Kohlenstoff-Quelle macht.

Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie unter: www.co2-chemistry.eu.

Was sich wie eine ferne Zukunftsvision anhört, ist nicht mehr weit von der Umsetzung entfernt. Die ersten Schritte sind getan und die vielfältigen Technologien verdienen Aufmerksamkeit. Noch in diesem Jahr werden in Europa erste Investitionen im Bereich der Energiespeichersysteme (Power-to-Gas) sowie im Kunststoff-Sektor (Polyurethan aus CO2) realisiert.

Kohlendioxid kann in vielfältiger Art als chemischer Rohstoff genutzt werden. Die damit verbundenen Technologien lassen sich in verschiedene Gruppen gliedern: Dazu zählen Technologien zur Speicherung erneuerbarer Energien durch CO2 Upgrade zu Methan, Technologien zur Produktion von Kunststoffen und Chemikalien aus CO2, die CO2-Mineralisierung, CO2 als Kohlenstoffquelle für Algen und Bakterien in der Biotechnologie und die künstliche Photosynthese durch chemische Prozesse. Für diese Anwendungen wird das Kohlendioxid aus Industrieabgasen abgeleitet oder direkt aus der Atmosphäre gewonnen.

Auf der 2nd Conference on CO2 as Feedstock for Chemistry and Polymers, die vom 7. – 9. Oktober 2013 im Haus der Technik in Essen stattfindet, werden verschiedene neuartige CO2-Technologien und damit verbundene Fragestellungen vorgestellt. Am ersten Konferenztag diskutieren Referenten der Europäischen Kommission, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sowie der International Energy Agency IAE (Paris) und des Verbands der Europäischen Chemischen Industrie CEFIC (Brüssel) die Rahmenbedingungen und Perspektiven der CO2-Wirtschaft. In einem Vortrag von Virgin Earth Challenge werden die Potentiale der CO2-Nutzung im Rahmen des Klimawandels betrachtet. Des Weiteren werden an Hand von Projekten aus Europa und Japan Einblicke in die Arbeiten zur künstlichen Photosynthese vermittelt sowie Nachhaltigkeitsaspekte in der CO2-Wirtschaft beleuchtet.

Der zweite Konferenztag thematisiert innovative Anwendungen von Kohlendioxid zur Herstellung und Nutzung verschiedener Produkte in der anorganischen und organischen chemischen Industrie sowie in der Produktion von solaren Brennstoffen. Nach einigen Übersichtvorträgen stellen internationale Sprecher aus Industrie und Wissenschaft ihre jüngsten Projekte vor. International bekannte Experten wie Prof. Sang-Eon Park von der Seoul National University (Süd-Korea), Prof. Gabriele Centi von der Universität Messina (IT) und Prof. Matthias Beller vom Leibniz-Institut für Katalyse in Rostock treffen mit Vertretern der Wirtschaft wie Evonik (DE), Climeworks (CH), Tecnalia (ES) und Carbon Recycling International (IS) zusammen.

Der dritte Konferenztag rückt die CO2-basierten Polymere und ihre Bausteine mit ihren chemischen und biotechnologischen Herstellungsverfahren in den Mittelpunkt. Highlights an diesem Tag sind Präsentationen von Firmen wie Bayer MaterialScience (DE) BASF (DE), LanzaTech (NZ), Cardia Bioplastics (AU) und Oakbio Inc. (USA) sowie von Forschungsgruppen wie CSIRO aus Australien, dem Wuppertal Institut (DE) und von der Bio Base Europe Pilot Plant (BE).

Parallel zur Konferenz findet eine Fachausstellung zu Produkten, Technologien und Entwicklungskonzepten sowie eine Postersession aus dem Bereich der CO2-Nutzung statt.

Ausführliche Informationen zur Konferenz, Ausstellung und Postersession sowie die Online-Registrierung zur 2nd Conference on CO2 Carbon Dioxide as Feedstock for Chemistry and Polymers finden Sie unter www.co2-chemistry.eu.

Neu: Der aktuelle Newsticker zu Carbon Capture and Utilization ist online:
www.co2-chemistry.eu/news

Die 2nd Conference on CO2 as Feedstock for Chemistry and Polymers wird unterstützt von der EnergieRegion.NRW, www.energieregion.nrw.de.

Kontakt: Dominik Vogt, dominik.vogt@nova-institut.de / Tel. 49 (0) 2233 48 1449

Verantwortlicher im Sinne des Presserechts (V.i.S.d.P.):
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Hannover Messe: Makroporöse Werkstoffe erobern neue Märkte

Hannover Messe: Makroporöse Werkstoffe erobern neue Märkte

Makroporöser Keramikfilter mit offener Porenstruktur, hergestellt aus einer Kapillarsuspension

Die Technologie-Lizenz-Büro (TLB) GmbH stellt innovative poröse Keramiken vor. – Feinste poröse Materialien sind für die Industrie als Mikrofilter ebenso interessant wie als Katalysatorträger, Barriereschichten oder Medizin-Implantate. Bisher waren jedoch viele Anwendungen aufgrund von zu teuren Herstellungsverfahren und der mangelhaften Materialqualitäten nicht möglich. Ein neues Herstellungsverfahren schafft hier Abhilfe und erweitert die Einsatzmöglichkeiten solcher Werkstoffe. Auf dem Gemeinschaftsstand Baden-Württemberg International der Hannover Messe zeigt TLB Exponate von makroporösen Werkstoffen aus Keramik und Polymeren. TLB bietet die patentierte Technologie zur Lizenznahme an und ist erster Ansprechpartner für Produzenten. Entwickelt wurde das Verfahren am Institut für Mechanische Verfahrenstechnik und Mechanik des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).

Die Technologie-Lizenz-Büro (TLB) GmbH zeigt, wie die makroporösen Werkstoffe und Formteile einfach und kostengünstig aus Kapillarsuspensionen hergestellt werden können. Die gesinterten Produkte zeichnen sich durch eine definierte und offene Porenstruktur aus. „Durch das enorme Einsparpotential wird das Herstellungsverfahren wirtschaftlich erstmals auch für die industrielle Fertigung interessant. Auf der Hannover Messe sprechen wir daher insbesondere Vertreter der Chemie- und Keramik-Industrie sowie der Mikrofiltration und Verfahrenstechnik als potentielle Lizenznehmer für die Erfindung an“, so die TLB-Innovationsmanagerin Dr. Iris Kräuter.

„Hochporöse Werkstoffe mit Porengrößen im Bereich von 0,5 bis 70 Mikrometer waren bisher mit herkömmlichen Verfahren nur schlecht oder nur unter vergleichsweise hohem Kostenaufwand herstellbar. Mit unserer Erfindung lassen sich jetzt die Porengröße und die Porenverteilung erstmals auch in diesen Größenbereichen gezielt einstellen, wodurch neue Märkte erschlossen werden können“, so Prof. Dr. Norbert Willenbacher, Erfinder und Leiter des Instituts für Mechanische Verfahrenstechnik und Mechanik des KIT.

Bei dem neuen Herstellungsverfahren werden Kapillareffekte ausgenutzt, die in einer dreiphasigen Suspension aus nano- bis mikropartikulären Feststoffpartikeln wirken und die makroporöse Struktur des gesinterten Werkstoffs prägen. Die Kapillarsuspension ist mit herkömmlichen Formgebungsverfahren einfach in Form zu bringen, sodass auch Bauteile mit komplizierter Geometrie kostengünstig in Serie hergestellt werden können.

Besuchen Sie uns auf der Hannover Messe:
Halle 2 am Stand C19
8.-12. April 2013, täglich 09:00-18:00 Uhr

Bildrechte: Willenbacher

TLB – Agentur für Erfindungs- und Patentmanagement

Als Partner der Wissenschaft und der Wirtschaft bietet TLB seit mehr als einem Jahrzehnt maßgeschneiderte Services und intelligente Lösungen im Erfindungs- und Patentmanagement. TLB sucht und findet weltweit Käufer und Lizenznehmer für marktorientierte Erfindungen. Das Ziel von TLB: Aus Ideen Werte schaffen!

Kontakt
Technologie-Lizenz-Büro (TLB) der Baden-Württembergischen Hochschulen GmbH
Dr. Iris Kräuter
Ettlinger Straße 25
76137 Karlsruhe
+49-721 79004-0
ikraeuter@tlb.de
http://www.tlb.de

Pressekontakt:
Dr. Kratt & Schurr PartnG
Dr. Regina Kratt
Sophienstr. 136
76135 Karlsruhe
0721 831421-12
r.kratt@krattschurr.de
http://www.krattschurr.de

Allgemein

Tagung: Alterung von Polymerwerkstoffen und Polymerbauteilen

Experimente, Modellierung und Beispiele aus der Praxis

Tagung: Alterung von Polymerwerkstoffen und Polymerbauteilen

Deformation

Die Fach-Tagung „Alterung von Polymerwerkstoffen“ stellt Experimente, Modellierungen und Beispiele aus der Praxis von mechanischer, physikalischer und chemischer Alterung vor. Experimentelle Untersuchungen, Berechnungen und Modelle für praktische Anwendungen werden dargestellt.

Die Haus der Technik Fach-Tagung „Alterung von Polymerwerkstoffen“ unter der Leitung von Professor Alexander Lion und Dr. Michael Johlitz, findet am 10. – 11. Oktober 2012 in München statt.

Polymerwerkstoffe haben ein immenses Maß an Bedeutung eingenommen. Sie werden u.a. für Abdeckungen, Halterungen und Lagerungen auch im Automobil- und Schifffahrtsbeu sowie zur Reifenherstellung eingesetzt. Ihre äußerst gute Form- und Verarbeitbarkeit sowie Flexibilität und Klebkraft dient auch als Beschichtungsmaterialien für Solarzellen, Metalloberflächen und Elektronikkomponenten und medizinischen Implantate.
Kunststoffe und Gummiwerkstoffe verändern im Laufe der Zeit ihre Eigenschaften. Daher ist es erforderlich, ihr Alterungsverhalten experimentell zu untersuchen, zu verstehen und zu quantifizieren.

Die Fach-Tagung „Alterung von Polymerwerkstoffen und Polymerbauteilen“ stellt interessante Anwendungen aus der industriellen Praxis vor. Dabei werden die Grundlagen im Kontext der mechanischen (Betriebsfestigkeit) sowie der physikalischen und chemischen Alterung diskutiert. Es werden experimentelle Untersuchungen, Berechnungen und Modelle für praktische Anwendungen vorgestellt.

Die Fach-Tagung richtet sich an Konstrukteure, Berechnungs- und Entwicklungsingenieure, Forschungsstellen, Hersteller von Simulationssoftware und wissenschaftlichen Nachwuchs von Hochschulen. Diskutieren Sie mit hochkarätigen Vortragenden aus verschiedenen Zweigen der angewandten industriellen Forschung.

Fach-Tagung „Alterung von Polymerwerkstoffen“ am 10. – 11. Oktober 2012 in München. Veranstaltungsprogramm und Anmeldung: http://www.hdt-essen.de/W-H130-10-085-2

Bildrechte: Rober Bosch GmbH

Haus der Technik (HDT), 1927 in Essen gegründet, heute eines der führenden unabhängigen Weiterbildungsinstitute für Fach- und Führungskräfte in Deutschland.
Über 2 Mio Teilnehmer haben bisher das Weiterbildungsangebot von HDT genutzt und geschätzt. Die jährlich rund 1500 spezialisierten Fach-Veranstaltungen, finden in Essen und in den Zweigstellen Berlin und München.
Das HDT ist Außeninstitut der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen sowie Kooperationspartner der Universitäten Bonn, Braunschweig, Duisburg-Essen und Münster. Mit engen Kontakten zu Unternehmen und Forschungseinrichtungen, ist HDT ein Forum für Austausch von Wissen und Erfahrungen.

Kontakt:
Haus der Technik
Eva Beldiman
Landsbergerstr. 302
80687 München
08945219214
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