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Neues Whitepaper hilft Post- und Logistikdiensten wachsenden Druck zu bewältigen

Panasonic und Zetes veröffentlichen ein neues Whitepaper, das europäischen Post- und Logistikdiensten hilft, die Herausforderungen der „letzten Meile“ durch den Einsatz von Technologie zu meistern.

Neues Whitepaper hilft Post- und Logistikdiensten wachsenden Druck zu bewältigen

Ergonomische Mobile IT Lösungen minimieren Gesundheitsrisiken und steigern Produktivität (Bildquelle: Panasonic)

Wiesbaden, 11.10.2018 – Durch die Explosion des E-Commerce und wachsende Qualitäts- und Informationsansprüche seitens der Besteller nimmt der Druck auf die Post- und Logistikbranche sowie ihrer Arbeitskräfte zu. Es wird erwartet, dass der Umsatz von Online-Einkäufen in ganz Europa bis 2021 auf 450,2 Milliarden Euro steigen wird – eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 14%(1). Diese Veränderung der Geschäfts- und Konsumgewohnheiten hat massive Auswirkungen auf die Branche: Bis 2021 wird mit einem Anstieg von Paketzustellungen in Europa um 69% gerechnet(2).

Durch die erhöhte Arbeitsbelastung ist es für Logistikunternehmen dringend erforderlich, neue, effizientere und effektivere Arbeitsweisen zu finden, da sowohl die technische Infrastruktur als auch die Arbeitskräfte unter dem Druck leiden. Eine unabhängige Studie hat gezeigt, dass 60% der Mitarbeiter aus der Liefer-, Lager- und Logistikbranche der Ansicht sind, dass ihr Barcodescanner nur „ausreichend effektiv“ oder „gar nicht effektiv“ ist. Die Geräte werden heute bereits für durchschnittlich 197 Scans pro Tag genutzt, und die Befragten prognostizieren ein jährliches Wachstum von 24%.

Der dramatische Anstieg der Arbeitsbelastung – kombiniert mit veralteter Technologie – wirkt sich auch auf die Gesundheit der Mitarbeiter aus. Mehr als 60% geben an, an Handgelenk- oder Armschmerzen zu leiden, 69% mussten in den letzten 12 Monaten durchschnittlich 2,75 Krankheitstage frei nehmen. Auch Gelenküberlastungen und Verletzungen durch vielfach wiederholte Bewegungsabläufe (Repetitive Strain Injuries, RSI) betrafen 52% der Belegschaft, wobei 78% der Betroffenen in den letzten 12 Monaten durchschnittlich 3 Krankheitstage einlegen mussten(3).

„Um der europaweit steigenden Nachfrage erfolgreich begegnen zu können, sollten Liefer- und Logistikunternehmen den Einsatz mobiler Computing-Lösungen überprüfen“, sagt Jan Kämpfer, General Manager Marketing bei Panasonic Computer Product Solutions. „Neueste Hardware kombiniert mit spezialisierten Softwarelösungen kann Unternehmen an die Spitze der Logistikrevolution führen. Dieses Whitepaper soll zeigen, wie effiziente Technologie für die Branche von Nutzen sein kann und wie zukunftsorientierte Unternehmen in Europa bereits erfolgreich moderne Lösungen einsetzen, um effizient zu wirtschaften und ihre Mitarbeiter gesund zu halten.“

Das Whitepaper „Für zügige Lieferungen – Mobile IT als Erfolgsfaktor gegen wachsenden Druck in der Post- und Logistikbranche“ finden Sie unter:
https://business.panasonic.de/computerloesungen/sites/default/nfsfiles/technical_downloads/Panasonic%20Zetes%20postal%20whitepaper-DE.pdf

1) Retail Research Studie „Online Retailing: Britain, Europe, US and Canada“ (2017)
2) Cushman & Wakefield Studie „Urban Logistics“ (2017)
3) Panasonic Studie „Auswirkungen von schlecht konstruierten Scannern auf Gesundheit und Produktivität“

Weitere Informationen zu Panasonic Computer Product Solutions finden Sie unter http://business.panasonic.de/computerloesungen

Über Panasonic System Communications Company Europe (PSCEU)

Panasonic bietet Technologien an, die zuverlässig und unsichtbar zusammenarbeiten. Damit können sich Unternehmen vollständig auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren und erfolgreich agieren. Wir sind überzeugt, dass Technologie einfach und zuverlässig funktionieren sollte. Unternehmen sind immer dann am erfolgreichsten, wenn sie sich ganz auf ihre Kunden konzentrieren und sicher sein können, dass ihre Technologie im Hintergrund perfekt zusammenarbeitet. Daher entwickeln wir Produkte und Lösungen, die sich so nahtlos in das Geschäft unserer Kunden integrieren, dass sie nahezu unsichtbar erscheinen – Technologie im Hintergrund, die den Erfolg von Unternehmen antreibt.

PSCEU besteht aus sechs Unternehmenseinheiten:

– Broadcast & ProAV bietet qualitativ hochwertige Produkte und Lösungen, die Anwendern die Freiheit geben, ihre Geschichten zu erzählen. Die Panasonic Systeme sorgen in den Bereichen Remote-Kameras, Mischer- und Kontroll-Lösungen, Studiokameras und P2HD für reibungslose Abläufe bei exzellentem Preis-Leistungsverhältnis. Die Produktionskameras der VariCam Linie und die EVA1 bieten echtes 4K und High Dynamic Range (HDR) und eignen sich damit ideal für Film- und Fernsehproduktion, Dokumentationen und Live Events.

– Communication Solutions bietet weltweit führende Kommunikationslösungen inklusive professioneller Scanner-Systeme, Telekommunikationslösungen und SIP-Endgeräte. Damit bekommen Unternehmen die Freiheit, sich voll und ganz auf die Kommunikation zu konzentrieren.

– Computer Product Solutions verbessern die Produktivität mobiler Mitarbeiter mit robusten TOUGHBOOK Notebooks, 2-in-1 Geräten, Tablets und Handhelds sowie Electronic Point of Sales (EPOS) Systemen. Panasonic ist Marktführer in Europa und hatte im Jahr 2017 einen Umsatz-Marktanteil von 57% im Markt für robuste Notebooks und von 56% im Markt für robuste Tablet PCs (VDC, März 2018).

– Industrial Medical Vision bietet Applikationen für verschiedene Segmente wie beispielsweise Medizin, Life Science, ProAV oder Industrie. Das Portfolio umfasst komplette und OEM-Kamerasysteme, die Anwendern die Freiheit bieten, mit Bilderfassungslösungen in Bereiche vorzudringen, in denen mit bloßem Auge nichts mehr zu erkennen ist.

– Security Solutions verfügt über umfassende Erfahrung im Bereich Videoüberwachung, um Bilder in gerichtlich verwertbarer Beweisqualität zu liefern. Unsere extrem zuverlässigen, hochentwickelten Überwachungskameras und -rekorder sorgen für höchste Bildqualität in allen Umgebungsbedingungen und geben Unternehmen die Freiheit, die mit optimaler Sicherheit einhergeht.

– Visual System Solutions umfassen professionelle Projektoren und professionelle Displays, die AV-Profis die Freiheit zur Kreativität geben. Panasonic ist europäischer Marktführer im Bereich von Hochleistungsprojektoren mit einem Umsatzanteil von 39 % (Futuresource, > 5.000 lm; FY17 Q3 exklusive 4K & Digital Cinema).

Die Panasonic Corporation ist weltweit führend in der Entwicklung diverser elektronischer Technologien und Lösungen für Kunden in den Geschäftsfeldern Consumer Electronics, Wohnwesen, Automotive und B2B.
Im Jahr 2018 feiert das Unternehmen seinen hundertsten Geburtstag. Seit seiner Gründung expandierte das Unternehmen weltweit und unterhält inzwischen über 591 Konzernunternehmen in 88 Ländern auf der ganzen Welt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr (Ende am 31. März 2018) erzielte Panasonic einen konsolidierten Netto-Umsatz von 61,4 Milliarden EUR. Das Unternehmen hat den Anspruch, durch Innovationen über die Grenzen der einzelnen Geschäftsfelder hinweg Mehrwerte für den Alltag und die Umwelt seiner Kunden zu schaffen. Weitere Informationen über das Unternehmen sowie die Marke Panasonic finden Sie unter http://www.panasonic.com/global

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Panasonic Computer Product Solutions Europe
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Hagenauer Straße 43
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GESCHÄFTSFÜHRERWECHSEL BEI NEOPOST

ZUM 1. DEZEMBER 2013 HAT ALYNA WNUKOWSKY DIE GESCHÄFTSLEITUNG FÜR NEOPOST DEUTSCHLAND UND ÖSTERREICH ÜBERNOMMEN.

GESCHÄFTSFÜHRERWECHSEL BEI NEOPOST

Alyna Wnukowsky, Geschäftsführerin Neopost GmbH

München, 04. Dezember 2013
Alyna Wnukowsky, 35, wurde zum 01.12.2013 zur Geschäftsführerin der Neopost GmbH & Co. KG ernannt. Sie löst Kim Andersen ab, der die Geschäftsleitung neben seiner Funktion als Managing Director von Neopost Skandinavien übergangsweise innehatte. Wnukowsky wird bei Neopost zusätzlich zum postverarbeitenden Kerngeschäft vor allem die digitalen Geschäftsfelder rund um die elektronische Dokumentenverarbeitung und das Dokumenten-management weiter ausbauen.
„Wir sind überzeugt, dass wir vor dem Hintergrund des derzeitigen unternehmensweiten Technologiewandels von ihrer umfangreichen Erfahrung im E-Commerce-Geschäft enorm profitieren werden“, so Clem Garvey, Chief Operation Officer Europe, APAC and Export Markets.

Kernkompetenz in digitalen Medien

Zuletzt war Alyna Wnukowsky Divisionsleiterin von New Media und Vorstandsmitglied bei Actissia mit Sitz in Paris (ehemals Direct Group France). Bis vor zwei Jahren besetzte sie verschiedene Führungspositionen bei der Filiale der Bertelmanns-Gruppe in Frankreich. Sie war Managing Director des E-Commerce-Unternehmens chapitre.com, Projektmanagerin E-Book bei der Direct Group France und Head of Internet bei France Loisirs. Davor arbeitete Wnukowsky als Senior Product Manager Entertainment Services (TV, Video) bei AOL Deutschland.

„Die Post- und digitale Dokumentenverarbeitung ist ein spannendes Geschäft, das von klassischer Hardware bis zu hochmodernen Informations- und Kommunikationstechnologien reicht. Damit bietet mir Neopost ein vielseitiges Betätigungsfeld, das meinen Produkt-horizont erweitert. Gleichzeitig kann ich mein ganzes Know-how rund um digitale Geschäftsmodelle und E-Commerce gezielt einbringen“, erklärt Wnukowsky und ergänzt: „Mit der zunehmenden Digitalisierung ist die Postbearbeitung längst zum Multi-Channel-Thema geworden. Bestehende E-Lösungen, wie Output-Management-Systeme (OMS), Neopost E-Invoicing und SendEasy, sind erst der Anfang. Wir haben noch jede Menge innovativer Lösungen in der Pipeline, die unseren Kunden ganz neue Möglichkeiten eröffnen. Parallel zu den klassischen Hardware-Lösungen werden wir das digitale Business weiter vorantreiben. So begleiten wir unsere Kunden sicher in die Zukunft und festigen unsere europäische Marktführerschaft nachhaltig.“

International ausgerichtet, in Europa zuhause

Alyna Wnukowsky hat einen Abschluss als Diplom-Kauffrau von der WHU, Otto Beisheim School of Management, und spricht vier Sprachen (Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch). Neben Marketing und Entrepreneurship lag Wnukowskys Studienschwerpunkt auf internationalen Wirtschaftsbeziehungen. Vor diesem Hintergrund absolvierte sie Auslandsemester in Chile und Frankreich.
Dem Interesse am internationalen Business blieb Wnukowsky auch nach dem Studium treu: mit ihrem beruflichen Engagement für verschiedene Global Player in mehreren europäischen Ländern. „Nach nahezu acht Jahren in Frankreich freue ich mich, wieder in Deutschland zu arbeiten“, verrät Wnukowsky. „Schön ist aber auch, dass mir ein Stück Frankreich erhalten bleibt“, so die Managerin weiter, „immerhin hat Neopost ja eine französische Mutter“.

http://www.neopost.de/

Der französische börsennotierte Konzern Neopost ist Europas größter und weltweit zweitgrößter Anbieter für Postbearbeitungssysteme. Neopost hat Direktvertretungen in 29 Ländern, beschäftigt 5.900 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2012 einen Jahresumsatz von über 1 Mrd. Euro. Neopost bietet seine Produkte und Dienstleistungen in über 90 Ländern an. Neopost ist ein führender Anbieter auf den Märkten für Poststellenausrüstungen und Logistiklösungen und liefert technologisch fortschrittliche Lösungen für das Frankieren, Falzen, Kuvertieren und Adressieren sowie für das Logistikmanagement und die Sendungsnachverfolgung. Außerdem bietet Neopost eine komplette Dienstleistungspalette, etwa in den Bereichen Softwarelösungen, Consulting, Kundendienst und Finanzierung. Neopost ist im Compartment A der Euronext Paris börsengeführt und im SBF-120-Index aufgeführt.

Kontakt:
Neopost GmbH & Co. KG
Ute Jorgas
Landsberger Str. 154
80339 München
0800 1791791
neopostaktuelles@neopost.de
http://www.neopost.de

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Change Management: Eine ganze Branche im Wandel und Neopost mittendrin!

„Der globale Postmarkt erfährt derzeit eine rapide Wandlung: von einem profitablen und stabilen Markt hin zu einem zunehmend wettbewerbsintensiven mit sinkenden Umsätzen von mindestens 20% im vergangenen Jahrzehnt“, schrieb die Unternehmensberatung CapGemini 2011 auf ihrer Internetseite. Wie erlebt Neopost diesen Veränderungsprozess und – vor allem – wie reagiert der in Europa führende und weltweit zweitgrößte Anbieter für Postbearbeitungs- und Logistiklösungen konkret auf die massiven digitalen Herausforderungen. Ein Gespräch mit Nikolaus Scholz, Geschäftsführer von Neopost Deutschland und Österreich.

Change Management: Eine ganze Branche im Wandel und Neopost mittendrin!

Nikolaus Scholz, Geschäftsführer von Neopost Deutschland und Österreich, über den massiven Wandel in der Postbranche.

1.Digitales Dokumentenmanagement, Customer Communication Management, DE-Mail, E-Postbrief und E-Substitutionen … In nur wenigen Branchen hat die Digitalisierung so spät, dafür aber so gewaltig zugeschlagen wie in der Postbranche. Sehen sie das auch so, Herr Scholz?

Nikolaus Scholz: Ja. Die Digitalisierung ist in der Postbranche angekommen und nicht mehr aufzuhalten. Warum auch? Jetzt gilt es, die neuen Chancen in diesem hochtechnisierten Umfeld schnell zu erkennen und für Neopost zu nutzen.

2.Ohne Herausforderung keine Chance! Welchen Herausforderungen muss sich Neopost aktuell stellen?

Scholz: Für Neopost und seine Branche bedeutet der digitale Wandel in der Praxis eine Gratwanderung zwischen altbewährt und experimentell. Wie alle Unternehmen in einem Change-Prozess, stehen wir vor der Aufgabe, die Position im Kerngeschäft zu verteidigen. Gleichzeitig gilt es, sich auf das zunehmend heterogene Wettbewerbsumfeld auszurichten: Gab es bei der konventionellen Postbearbeitung den Poststellenleiter als Ansprechpartner, haben wir es heute bei dem mehr und mehr digitalisierten Dokumenten-management mit unterschiedlichsten Branchen und abteilungsübergreifenden Prozessen zu tun.

3.Und die Tücken des Change-Managements?

Scholz: Der Prozess des Change-Managements ist heikel, weil er so paradox ist: Einerseits sollen Veränderungen konsequent vorangetrieben werden, andererseits muss das Tagesgeschäft stabil bleiben. Noch immer kann Neopost in seinem maschinenlastigen Kerngeschäft ein Wachstum verzeichnen. Hier darf noch lange nicht an Motivation und Vertriebskraft nachgelassen werden. Gleichzeitig ist es unabdingbar, sich parallel mit den digitalen Möglichkeiten der Postverarbeitung vertraut zu machen und in abteilungsübergreifenden Prozessen zu denken.
Die Postbranche befindet sich in einem grundsätzlichen Wandel und als europäischer Marktführer gestaltet Neopost diese Entwicklung maßgeblich mit. Bei aller Innovationsfreude dürfen wir nicht vergessen, dass Veränderungen nur Hand in Hand mit den Kunden erfolgreich verlaufen können. Die Digitalisierung der Postbearbeitung bzw. von Geschäftstransaktionen kann also nur so schnell vorangetrieben werden, wie der Markt bereit ist mitzugehen.

4.Nicht nur die Kunden müssen bereit sein für den Wandel. Unternehmerische Wandlungsprozesse klappen nur mit dem Einverständnis der Belegschaft. Wie haben Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins Boot geholt?
Scholz: Ganz klar. Solche massiven Veränderungen müssen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mitgetragen werden, um nachhaltig erfolgreich implementiert werden zu können. „Die strategische Neuausrichtung muss von den Mitarbeitern als Chance begriffen werden“, betont unser Personalleiter Jörg Sternheimer immer wieder. Eine offene und leistungsorientierte Führungskultur ist dafür ebenso wichtig wie eine klare interne Kommunikation, die Möglichkeit zur Partizipation und die Belohnung von Erfolgen. Unser Personalleiter hat gemeinsam mit einer HR-Unternehmensberatung verschiedene Instrumente erarbeitet, die den gesamten Change-Prozess begleiteten. Die Strategie zeigte Wirkung: Neopost konnte gegen den negativen Trend in der Branche seine Marktposition noch verstärken. Die Bereitschaft der Mitarbeiter, für das Unternehmen die berühmte „Extrameile“ zu gehen, ist signifikant gestiegen.

5.Mit welcher Unternehmensstrategie führen Sie Neopost in die Zukunft?

Scholz: „Consolidate – adapt – create!“ Wir bauen unsere starke Position in den Kernmärkten, die sich vorwiegend als Verdrängungsmärkte auszeichnen, weiter aus. Darüber hinaus reorganisieren bzw. optimieren wir weitere Bereiche, indem wir sie noch näher an den aktuellen Marktbedürfnissen ausrichten und gleichzeitig neue, wachsende Geschäftsfelder erschließen.

6.Das klingt schlüssig: Wer die Kernmärkte im Griff hat, verfügt über eine solide Basis für zukunftsweisende Schritte. Um welche Schritte handelt es sich konkret?

Scholz: Pünktlich zum neuen Neopost-Geschäftsjahr (1.2.2013) bereichern wir den Markt mit unserem Service zur elektronischen Rechnungsübermittlung: Neopost E-Invoicing. E-Invoicing legte in den letzten drei Jahren ein rasantes Wachstum von 30% im deutschen B2B-Sektor vor. Das spiegelt eine sehr hohe Akzeptanz bei den Empfängern wider – vorausgesetzt, die Transaktionen sind absolut sicher. Deshalb vertrauen wir bei unserem Serviceangebot Neopost E-Invoicing auf einen deutschen Server mit höchsten Standards in Datenschutz und Rechtskonformität.

Unser zweites neues Pferd im Rennen heißt SendEasy. SendEasy ist ein anbieterunabhängiges Online-Portal für professionelle Versandlösungen. Und auch hier stimmt die Ausgangssituation: Dank des blühenden Online-Handels wächst der deutsche Paketmarkt stetig und zuverlässig. Bald 2.5 Mrd. Sendungen wurden allein im Jahr 2011 verschickt, Tendenz steigend. Insbesondere für Unternehmen und eCommerce-Shops mit kleinen bis mittleren Sendungsaufkommen ist das neue Serviceangebot attraktiv. Sie können nun ebenfalls die Leistungen führender Versanddienstleister zu attraktiven Konditionen nutzen.

Unser drittes starkes digitales Standbein haben wir im CCM-Bereich (Customer Communication Management) gesetzt. Die Nachfrage nach ganzheitlichen CCM-Lösungen nimmt deutlich zu. Entsprechend offensiv hat die Neopost Group im Sommer 2012 reagiert und sich mit der GMC Software Technology einen starken Partner in diesem Bereich ins Boot geholt. Die GMC Inspire Softwaresuite sorgt für eine durchgängig ein- und ausgehende Kundenkommunikation – ungeachtet, welches Medium und welcher Output-Kanal genutzt wird.

Und das Output-Management präsentiert unseren vierten digitalen Kompetenzbereich. Damit der Kunde die zunehmende Digitalisierung seiner Dokumentenverarbeitung in eine investitionssichere und kosteneffiziente Richtung lenkt, haben wir hier unser Lösungsangebot erweitert und stellen auf der CeBIT unter anderem live das neue OMS-500-Softwaresystem vor.

7.Was können wir dann auf der diesjährigen CeBIT von Neopost erwarten? Einen Paradigmenwechsel?
Scholz: Wenn Sie so wollen, ja! Wir zeigen auf jeden Fall unsere starke digitale Seite – keine Maschinen zum Anfassen, sondern Software, Lösungen und Prozesse.

8.Welche Besucher möchten Sie damit ansprechen?

Scholz: Wie bereits zu Anfang erwähnt, sind unsere Zielgruppen mittlerweile stark erweitert und sehr heterogen. Natürlich machen unsere klassischen Kunden aus der Postlogistik und dem Dokumentenmanagement unseren Unternehmenskern aus. Mit Neopost E-Invoicing sprechen wir nun auch ganz konkret die Finanzentscheider oder Buchhaltungen im Unternehmen an, mit der GMC Inspire Softwaresuite die Direct-Marketing-Verantwortlichen und mit dem unabhängigen Versandportal SendEasy stellen wir uns stärker als bisher dem Office-Management von Unternehmen vor.

Auf der CeBIT 2013 präsentieren wir uns neu und vielseitig. Ich kann versprechen, dass sich ein Besuch bei uns auf jeden Fall auszahlen wird. Es sei denn, kosteneffizientes Output-Management interessiert die Besucher nicht, bedarfsorientierter Kundendialog ist ebenfalls kein Thema für sie und sie schreiben nie Rechnungen und versenden auch keine Pakete. Aber wenn sie im wirklichen Geschäft sind, dann sollten sie bei uns vorbeischauen.

9.Was raten Sie anderen Unternehmen, die sich ebenfalls in einem grundlegenden Veränderungsprozess befinden?

Scholz: Hier möchte ich statt meiner einen renommierten Experten für Organisationsmanagement, Prof. Dr. Kruse, zu Wort kommen lassen: „Manager sollten den Markt gut beobachten. Denn wer sein Unternehmen in eine instabile Phase schickt, ist gut beraten, dies auf einer soliden, marktorientierten Grundlage zu tun.“ (Youtube-Video „Change Management“)
Und hier denke ich, hat Neopost seine Hausaufgaben gründlich gemacht und den richtigen Zeitpunkt abgepasst, um seine neuen digitalen Serviceangebote Neopost E-Invoicing oder SendEasy auf den Markt zu bringen.

10.Und welche Strategie für einen Change-Prozess halten Sie für die Beste, Herr Scholz?

Scholz: Die erfolgreiche!

Der französische, börsennotierte Konzern Neopost mit weltweit über 5.000 Mitarbeitern und 800.000 Kunden bietet seinen Kunden die komplette Produktpalette an Postbearbeitungssystemen an – von Kuvertier- und Frankiermaschinen über die Peripherieprodukte wie Briefwaagen, Posteingangssysteme und Briefsortierung bis hin zu kompletten Poststelleneinrichtungen.
Im Bereich Kuvertieren ist Neopost die Nummer 1 in Deutschland, im Bereich Frankieren Europas Marktführer und weltweit die Nummer 2. In Deutschland wächst das Unternehmen für Postbearbeitungssysteme schneller als der Markt.

Kontakt:
Neopost GmbH & Co. KG
Ute Jorgas
Landsberger Str. 154
80339 München
0800 1791791
info@neopost.de
http://www.neopost.de

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neopostaktuelles@neopost.de
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