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Katarakt und Multifokallinsen

Kunstlinsen bei Grauem Star und ihr Beitrag zu einem neuen visuellen Lebensgefühl

Katarakt und Multifokallinsen

Im Brennpunkt: Die Multifokallinse. (Bildquelle: © CrazyCloud – Fotolia.com)

Bei der Diagnose des Grauen Stars (Katarakt) sind viele Patienten zunächst beunruhigt, ist der operative Eingriff am Auge auch keinesfalls eine angenehme Vorstellung. Doch der Graue Star führt unbehandelt fortschreitend zu Beeinträchtigungen im Bereich des Sehens. Die Sehschärfe nimmt mit der Zeit immer weiter ab, Kontraste und Farben werden nicht mehr korrekt wahrgenommen und auch das Lesen bereitet Probleme. Einige Patienten müssen sogar die aktive Teilnahme am Straßenverkehr aufgeben.

Wie ein Grauer Star entsteht und wie er entfernt werden kann

Stellt der Augenarzt den Grauen Star fest, ist das kein Grund zur Beunruhigung. Bei der Katarakt handelt es sich um eine Trübung der Linse des Auges durch eine Ablagerung von Stoffwechselprodukten infolge des Alterns. Fast jeder Mensch über 60 Jahren ist mehr oder minder stark davon betroffen. Zudem gibt es heutzutage gute Möglichkeiten, die Katarakt zu beheben und den Patienten ihre Lebensqualität zurückzugeben. Die Therapie erfolgt durch einen operativen Eingriff, bei dem die Linse des Auges durch eine Kunstlinse ersetzt wird. Es steht eine breite Palette an Kunstlinsen zur Verfügung, verbunden mit Vorteilen für das Sehvermögen.

Standardlinsen oder Premiumlinsen – die optimale Kunstlinse bei der Katarakt finden

Der Begriff „Multifokallinse“ lässt sich mit „Mehr-Stärken-Linse“ übersetzen. Diese Linsen gewinnen immer mehr an Bedeutung, da sie – im Gegensatz zu den klassischen Standardlinsen – eine optimale Sehschärfe auf alle Distanzen ermöglichen. Erreicht wird dies über mehrere Brennpunkte in der Multifokallinse, die zu scharfem Sehen in alle Distanzen verhelfen. Das Gehirn muss sich, ähnlich wie bei einer Gleitsichtbrille, zunächst an die Linse und die verschiedenen Brennpunkte sowie den Wechsel zwischen diesen gewöhnen. Dann allerdings sind Brillen oder Kontaktlinsen in der Regel nicht mehr nötig. Zudem halten die Kunstlinsen meist ein Leben lang. Der Eingriff selbst ist einer der am häufigsten durchgeführten in Deutschland. Er verläuft ohne Schmerzen und dauert nur ein paar Minuten. Die Operation wird unter örtlicher Betäubung durch lokalanästhetisch wirksame Augentropfen durchgeführt. Die Katarakt lässt sich also problemlos beheben. Durch das Einsetzen von Multifokallinsen wird neuer visueller Komfort erreicht.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Der Vergleich: Katarakt bei Kindern und älteren Menschen

Worin unterscheiden sich der angeborene und der erworbene Graue Star (med. Katarakt)?

Der Vergleich: Katarakt bei Kindern und älteren Menschen

Auch bei Kindern wird der Graue Star operiert. (Bildquelle: © spass – Fotolia.com)

Die Katarakt mit ihrer typischen Trübung der Augenlinsen gilt als übliche Alterserscheinung. Vom Grauen Star betroffen sind normalerweise Menschen ab 60 Jahre. Der Altersstar – 90 Prozent aller Formen der Katarakt fallen darunter – hat keinen eigenständigen Krankheitswert, sondern gilt als Begleiterscheinung des natürlichen Alterungsprozesses der Augen. In seltenen Fällen tritt die Cataracta schon in jüngeren Lebensjahren und auch bei Kindern auf. Vielfach ist der Grauschleier über den Augenlinsen in diesen Fällen erblich bedingt und angeboren. Allerdings können auch frühkindliche Infektionen oder Augenverletzungen einen Grauen Star bei Kindern hervorrufen. Weder der Altersstar, noch die juvenile Form sind medikamentös behandelbar. In beiden Fällen bietet nur die Grauer Star Operation Abhilfe.

Grundsätze der Katarakt Operation bei Altersstar und bei Kindern

Bei dem heute meist ambulant vorgenommenen Eingriff kommt zumeist ein Laser zum Einsatz. In wenigen Minuten wird unter örtlicher Betäubung die Augenlinse unter Erhalt der hinteren Kapselwand entfernt. Häufig wird in der Folge eine Premium-Intraokularlinse (IOL) in den Kapselsack implantiert. Premiumlinsen mit verschiedenen Brechungsstärken sind besonders vorteilhaft, da sie nahezu übergangslos die Angleichung des Sehens an Nähe und Ferne ermöglichen.

Besonderheiten bei der Behandlung einer Katarakt bei Kindern

Bei Kindern – besonders bei Kleinkindern und Neugeborenen – stellt häufig allein die gesicherte Diagnose einer Katarakt Ärzte vor Herausforderungen. Erkannt wird das Phänomen oft nur zufällig, etwa wenn ein grauer oder weißer Reflex in der Pupille auftritt oder auf Fotos der Rotreflex fehlt. Da Kinder in ihrer gesamten Entwicklung durch eine Cataracta beeinträchtigt werden, sind eine schnelle Vorstellung beim Augenarzt und eine Operation nötig. Bei Kindern, bei denen die normale Sehfähigkeit noch nicht fertig ausgebildet ist, kommt außerdem einer sorgfältigen postoperativen Betreuung große Bedeutung zu. Das Zusammenspiel zwischen Gehirn und Augen zur Ausbildung eines normalen Sehvermögens muss sich erst entwickeln. Kinder haben deshalb unter Umständen größere Schwierigkeiten, sich an künstliche Linsen zu gewöhnen als ältere Erwachsene. Der exakten Auswahl einer Kunstlinse kommt hier noch höhere Bedeutung zu als bei älteren Patienten.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Welche Risiken hat die Katarakt OP?

Der Eingriff am Auge bei einer Katarakt OP birgt nur sehr geringe Risiken

Welche Risiken hat die Katarakt OP?

Trübe Aussichten ohne Katarakt Operation. (Bildquelle: © purplequeue – Fotolia.com)

Ohne einen operativen Eingriff sind die Aussichten für das Sehvermögen ab etwa 60 Jahren unter Umständen trüb. Der Graue Star oder die Katarakt, wie sie von Medizinern genannt wird, durchzieht die natürlichen Augenlinsen im Alter fortschreitend mit einem milchigen Grauschleier. Die Sehfähigkeit nimmt dann ab. Bei der Katarakt handelt es sich nicht um eine Krankheit, sondern um eine übliche Alterserscheinung. Dennoch belastet sie Betroffene und sorgt für eine kontinuierliche Abnahme der Lebensqualität. Viele Patienten fürchten eine Grauer Star Operation und die damit verbundenen Risiken. Dabei können sie dem in der Regel ambulant und in rund 20 Minuten pro Auge vollzogenen Eingriff entspannt und gelassen entgegensehen. Annähernd 99 Prozent der Augenoperationen an der Katarakt bleiben gänzlich komplikationsfrei. Für Augenärzte ist diese Operation ein Routineeingriff.

Was genau passiert bei einer Katarakt Operation? Chance für besseres Sehvermögen

Da dem Altersstar nicht mit einer medikamentösen Behandlung beizukommen ist, verbleibt als Lösung für das Problem der Ersatz der natürlichen Augenlinsen durch künstliche Implantate. Die modernen Intraokularlinsen (IOL) eröffnen Fachärzten der Augenheilkunde und Patienten dabei eine Fülle neuer (Seh-) Welten. Längst beschränkt sich der Anwendungsbereich der qualitativ hochwertigen Linsenimplantate nicht mehr nur auf die Beseitigung der getrübten Linsen. Neben den monofokalen Standardlinsen sind es die Premiumlinsen, die gleichzeitig andere vorhandene Sehschwächen mit ausgleichen können. Ob Sonnenschutz oder Brillenfreiheit bei Alterssichtigkeit -die Premiummodelle lassen kaum Wünsche offen. Es obliegt dem Augenarzt zusammen mit dem Patienten die jeweils passende Linse nach den individuellen Gegebenheiten auszuwählen. Während der kurzen Operation wird die natürliche Linse aus dem Auge entfernt und die künstliche Linse eingesetzt. Die Operation am Grauen Star ist aufgrund einer üblichen Lokalanästhesie weitestgehend schmerzfrei.

Nicht erwünschte Folgen einer Katarakt OP sehr selten

Neben den allgemeinen Operationsrisiken realisieren sich äußerst selten spezifische Risiken eines Eingriffes an der Cataracta. Blutungen, Hornhaut- und Netzhautschädigungen sowie eine Erhöhung des Augeninnendrucks treten sehr selten auf. Ausgesprochen selten kommt es zu einem sogenannten Nachstar, einer nochmaligen Trübung der künstlichen Augenlinse. Im Normalfall schaffen die Linsenimplantate für den Rest des Lebens Abhilfe gegen die Katarakt. Niemand sollte also aus Furcht vor Operationsrisiken auf die Vorteile der Intraokularlinsen und sein Stück Lebensqualität verzichten.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Operation an der Katarakt: Laser statt Skalpell?

Die Katarakt Operation gehört zu den modernen Verfahren der refraktiven Chirurgie

Operation an der Katarakt: Laser statt Skalpell?

Es helfen keine Medikamente beim Grauen Star. (Bildquelle: © angbor – Fotolia.com)

Die Katarakt bzw. der Graue Star ist eine typische Erscheinung der zweiten Lebenshälfte. Eine Vielzahl natürlicher Faktoren tragen dazu bei, dass sich die menschlichen Augenlinsen jenseits des 60. Lebensjahrs allmählich trüben. Betroffene erfahren damit verbunden eine Verschlechterung von Sehvermögen und Sehschärfe. Das Sehen erfolgt wie durch einen milchigen Schleier. Das Licht dringt nicht mehr vollständig durch. Medikamentös heilbar ist das Phänomen Alterskatarakt nicht. Auch können Arzneimittel die Entwicklung der Katarakt nach heutigem Erkenntnisstand weder aufhalten noch rückgängig machen. Jedoch hat die moderne Augenheilkunde einen routinemäßigen Eingriff entwickelt, um die Katarakt effektiv und nachhaltig zu beheben. Bei dieser Operation werden die Augenlinsen durch hochwertige künstliche Linsen ersetzt.

Grauen Star und weitere Sehfehler gemeinsam beheben? Wie kann das funktionieren?

Es stehen eine ganze Reihe verschiedener künstlicher Linsen zur Verfügung, die neben dem Grauen Star auch andere Sehfehler wie etwa die klassische Alterssichtigkeit oder eine Kurzsichtigkeit aufheben können. Die beste Nachricht für skeptische Patienten ist, dass eine Grauer Star Operation heute weitgehend ohne Skalpell auskommt. Die Katarakt und der damit verbundene Eingriff haben ihren Schrecken verloren, der vor allem auf die rabiaten Methoden der Behandlung im Mittelalter zurückzuführen ist.

Keine Angst vor der Operation an der Katarakt

Ob Standard-Kunstlinse oder Premiumlinse wie die Multifokallinse – der Ersatz der natürlichen Linse durch moderne Kunstlinsen ist heute eine Routine-Operation. Sie wird oft ambulant mit einem Laser durchgeführt. Bis zu 99 Prozent aller Operation am Grauen Star verlaufen dabei unauffällig. Das Risiko für Komplikationen ist sehr gering. Der etwa 20-minütige Eingriff erfolgt weitestgehend schmerzfrei. Die eingetrübte natürliche Linse wird entnommen und durch eine Intraokularlinse (IOL), ein Linsenimplantat, ersetzt. Künstliche Linsen mit Zusatzfunktionen beeinflussen je nach Modell weitere Sehschwächen positiv, so dass nach einer Katarakt Operation vielfach die Brille überflüssig wird.
Kunstlinsen können vieles leisten. Mit zusätzlichen Filtern versehen schützen die Premiumlinsen vor UV- und energiereichem blauen Licht oder beseitigen in ihrer multifokalen Version gleichzeitig vorhandene Fehlsichtigkeiten. Gut beraten und informiert erleben die Patienten durch die individuelle Auswahl einer passenden Kunstlinse nach einer Katarakt Operation einen erweiterten Sehkomfort. Funktionstüchtige Augen sichern die Lebensqualität bis ins hohe Alter, sorgen für Mobilität, Selbstständigkeit und Lebensfreude.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Operation sorgt für klare Sicht bei Grauem Star

Patienteninformation: Wie verläuft die Operation bei Grauem Star?

Operation sorgt für klare Sicht bei Grauem Star

Getrübte Augenlinse wird bei der Operation entfernt. (Bildquelle: © morganka – Fotolia.com)

Tritt bei einem Betroffenen der Graue Star auf, wird eine Operation notwendig, um die verlorene Lebensqualität wiederherzustellen. Dabei wird die durch den Grauen Star getrübte Augenlinse entfernt und anschließend durch eine künstliche Linse ersetzt. Die Patienten haben, was die künstlichen Linsen angeht, die Wahl zwischen mehreren Alternativen. Es können sowohl Standardkunstlinsen als auch Premiumlinsen wie die Multifokallinse eingesetzt werden. Der Patient sollte wenn möglich jene Linsen auswählen, die nicht nur den Grauen Star beseitigen, sondern gleichzeitig zu einer Korrektur von Fehlsichtigkeiten führen, um zusätzlich an Lebensqualität zu gewinnen. Denn: Bei der Wahl der richtigen Linse kann das Tragen einer Brille überflüssig werden.

Worin unterscheidet sich die Standard-Kunstlinse von der Multifokallinse?

Beide Linsen-Typen sorgen für eine klare Sicht nach der Operation des Grauen Stars. Der große Unterschied besteht aber darin, in welchem Bereich die Betroffenen nach der Operation klar sehen können. Eine Standard-Kunstlinse verfügt lediglich über einen Brennpunkt und kann dadurch nur eine Fehlsichtigkeit in Nähe oder Ferne korrigieren. Benötigt der Betroffene vor seiner Operation eine Gleitsichtbrille, wird er auch nach der Operation mit diesen Linsen eine Brille tragen müssen. Premiumlinsen wie die Multifokallinse hingegen besitzen mehrere Brennpunkte, die sowohl eine klare Sicht in die Ferne als auch in der Nähe ermöglichen. Dadurch ist der Betroffene im Idealfall nach der Operation nicht mehr auf eine Brille angewiesen.

Sorgt die Augen-Operation immer für eine klare Sicht?

Die am häufigsten verwendeten Speziallinsen sind:

– Multifokallinse
– torische Multifokallinse
– asphärische Multifokallinse.

Wo liegen die Unterschiede? Bei einem Betroffenen kann die Sicht aufgrund vieler Faktoren eingeschränkt sein. Aus diesem Grund gibt es zahlreiche unterschiedliche Kunstlinsen, die dafür entwickelt wurden, alle Sehstörungen und nicht nur den Grauen Star nach der Operation auszugleichen. Eine Premiumlinse korrigiert also nicht nur die Katarakt, sondern gleichzeitig andere Fehlsichtigkeiten. Unter anderem sind torische Sonderlinsen erhältlich, die eine Hornhautverkrümmung korrigieren können. Asphärische Sonderlinsen sind hingegen notwendig, wenn eine Blendempfindlichkeit korrigiert werden soll. Mit der richtigen Linse kann das Ergebnis der Operation im Idealfall klare Sicht in alle Entfernungen heißen – und das ganz ohne Brille.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Grauer Star: Welche ist die beste Linse?

Monofokallinse oder Multifokallinse? Individuelle Voraussetzungen entscheiden über den Linsentyp

Grauer Star: Welche ist die beste Linse?

Die passende Kunstlinse finden. (Bildquelle: © BillionPhotos.com – Fotolia.com)

Individuelle Wünsche, Sehgewohnheiten sowie die physikalischen bzw. optischen Voraussetzungen der Augen entscheiden darüber, welcher Linsentyp bei einer OP am Grauen Star die erste Wahl ist. Auch der Zeitpunkt, wann die natürlichen Linsen durch intraokulare Kunstlinsen ausgetauscht werden, hängt davon ab, wie sehr die Flexibilität der Augenlinse eingeschränkt und die Eintrübung fortgeschritten ist. Ist der Zeitpunkt gekommen, bespricht der behandelnde Augenarzt vor dem Hintergrund der individuellen Gegebenheiten mit dem Patienten das Angebot der verschiedenen Linsentypen sowie Kombinationsmöglichkeiten der optischen Prinzipien und gibt eine entsprechende Empfehlung ab. Zunächst einmal bietet sich die sogenannte Standardlinse an. Dabei handelt es sich um eine Monofokallinse, die bei ca. zwei Dritteln der Patienten ein scharfes Fernbild ermöglicht. Für den Nahbereich allerdings wird damit in der Regel weiterhin eine Sehhilfe benötigt. Wer jedoch eine bessere Sehfähigkeit wünscht und auf eine Brille verzichten möchte, für den kommen sogenannte Premiumlinsen infrage. So ermöglichen z.B. Multifokallinsen Brillenunabhängigkeit im Alltag. Wann sie zum Einsatz kommen, ist von Patient zu Patient verschieden. Immer häufiger findet der Linsenaustausch dann statt, wenn die Alterssichtigkeit greift und eine Brillenunabhängigkeit ein dringender Wunsch ist.

Multifokale Intraokularlinsen (IOL) für scharfes Sehen in Nähe und Ferne

Durch ihren speziellen Aufbau mit mehreren Brennpunkten ermöglichen diese multifokalen Intraokularlinsen (IOL) gutes Sehen sowohl im Nahbereich als auch in der Ferne. Aber auch im Bereich der Multifokallinsen gibt es mehrere Linsentypen, die in der Lage sind, unterschiedliche Fehlsichtigkeiten auszugleichen. So kann neben einer Kurzsichtigkeit, einer Weitsichtigkeit auch eine Hornhautverkrümmung ausgeglichen werden. Diese sogenannten torischen Multifokallinsen werden für jeden Patienten individuell gefertigt. Bei vorliegender Hornhautverkrümmung kann auch eine torische Linse gewählt werden, die nur diese ausgleicht, jedoch keine zusätzliche Korrektur für Nahsichtaufgaben bietet. Entsprechend der Patientenansprüche und Sehgewohnheiten muss die Wahl der Linse vor der OP abgewogen werden.

Weitere spezielle Eigenschaften von Kunstlinsen

Auch gibt es Linsen, die mittels Filtereigenschaften zudem die Netzhaut und hier besonders die Makula, die Stelle des schärfsten Sehens, vor schädigendem violettem Licht schützen. Gerade bei älteren Menschen ist es ratsam, den natürlichen Schutz zu unterstützen. Andere Linsen haben eine optimierte Form und sorgen für ein besseres Kontrastsehen und Farbsehen. Premium Intraokularlinsen sind also eine sehr sichere und vielseitige Hilfe, wenn es darum geht, ganz unterschiedliche Fehlsichtigkeiten zu beheben.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Altersweitsichtigkeit und Grauen Star zusammen behandeln

Augenarzt in Mainz: OP am Grauen Star: Chance für besseres Sehvermögen im Alter

Altersweitsichtigkeit und Grauen Star zusammen behandeln

Den Grauen Star zusammen mit der Altersweitsichtigkeit beheben. (Bildquelle: © i-picture – Fotolia.com)

MAINZ. Altersweitsichtigkeit ist ein Phänomen, das ab dem 40. Lebensjahr auftritt. Hinzu kommt oftmals ein Grauer Star , der durch eine Trübung der natürlichen Augenlinse gekennzeichnet ist und zumeist ab dem 60. Lebensjahr diagnostiziert wird. „Liegt ein Grauer Star vor, ist eine operative Entfernung der Augenlinse und der Einsatz einer künstlichen Augenlinse angezeigt“, sagt Dr. med. Stefan Breitkopf, der zusammen mit Dr. med. Jutta Kauffmann und Dr. med. Thomas Kauffmann eine Augenarztpraxis in Mainz führt. Hierbei kann es sich um eine Monofokallinse oder eine Multifokallinse handeln. Während eine Monofokallinse nur einen Brennpunkt besitzt und entweder in der Nähe oder in der Ferne scharfes Sehen ermöglicht, besitzt eine Multifokallinse zwei bis drei Brennpunkte mit der Folge, dass in der Nähe und in der Ferne scharfes Sehen möglich und das Tragen einer Brille überflüssig wird. Außerdem gibt es verschiedene Premiumlinsen, die über Zusatzfunktionen wie zum Beispiel einen Blaufilter verfügen. Er schützt die Augen vor dem hochenergetischen Blauanteil des Sonnenlichts.

Was leisten Kunstlinsen bei Katarakt und Alterssichtigkeit? Informationen vom Augenarzt aus Mainz

Eine Grauer Star Operation zählt heute zur Routine in vielen Augenarztpraxen und kann in den meisten Fällen ambulant durchgeführt werden. Während der Operation wird die natürliche Augenlinse durch einen minimalinvasiven Eingriff entfernt und anschließend durch eine künstliche Augenlinse ersetzt. Diese Augenlinse verbleibt ein Leben lang im Auge. Aus diesem Grunde muss die Entscheidung, welche Augenlinse bei der Grauer Star Operation eingesetzt werden soll, mit Bedacht getroffen werden. Dr. med. Stefan Breitkopf führt mit seinen Patienten ein ausführliches Gespräch, erläutert die Vor- und Nachteile der einzelnen Linsenformen. Multifokallinsen sind hochmoderne Premiumlinsen, die eine sehr lange Haltbarkeit besitzen. Wer kurzsichtig oder weitsichtig ist und seine zusätzliche Altersweitsichtigkeit mit seinen Grauen Star korrigieren lassen möchte, trifft mit den Multifokallinsen garantiert eine gute Wahl. Die Grauer Star Operation wird nicht an beiden Augen gleichzeitig, sondern in einem zeitlichen Abstand an jeweils einem Auge durchgeführt.

Ihr Augenarzt in Mainz / Wiesbaden mit breitem Leistungsspektrum: Dr. Jutta Kauffmann, Dr. Thomas Kauffmann und Dr. Stefan Breitkopf. Sie haben Fragen zur Diagnostik oder der Behandlung bzw. Operation von Augenkrankheiten wie Grauer Star (Katarakt) oder Grüner Start (Glaukom)? Wir sind auch spezialisiert auf Multifokallinsen, Netzhautablösung, Strabismus (Schielen) und Botox Behandlungen.

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Augenlaserzentrum Neu-Ulm: Besser sehen mit Multifokallinsen

Multifokallinse oder Monofokallinse: Bei Grauem Star sollte diese Entscheidung gut überlegt sein

Augenlaserzentrum Neu-Ulm: Besser sehen mit Multifokallinsen

Einsatz von Multifokallinsen im Augenlaserzentrum Neu-Ulm. (Bildquelle: © Syda Productions – Fotolia.com)

ULM/AUGSBURG/AALEN. Bei einem Grauen Star (lat. die Katarakt) ist die menschliche Augenlinse eingetrübt. Hierbei handelt es sich um keine Krankheit, sondern um eine natürliche Erscheinung, die ab dem 60. Lebensjahr oder später auftritt, betonen die Fachärzte vom Augenlaserzentrum Neu-Ulm, die Patienten aus dem Großraum Ulm, Augsburg und Aalen unter anderem bei Grauem Star behandeln. Die Trübung der Augenlinse verstärkt sich mit der Zeit, sodass die Umgebung schließlich nur noch wie durch einen Schleier wahrgenommen werden kann. Die einzige Methode, um einen Grauen Star zu beseitigen, ist eine operative Entfernung der natürlichen Augenlinse. Sie muss durch eine künstliche Linse ersetzt werden. Dabei kann es sich um eine Standardlinse oder eine Premiumlinse handeln. Die Operation am Grauen Star wird im Augenlaserzentrum Neu-Ulm ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt und dauert ungefähr 20 10 Minuten. Zuerst wird ein Auge operiert. Nach einer Wochen Abstand kann dann das andere Auge operiert werden.

Monofokallinsen oder Multifokallinsen: Informationen vom Augenlaserzentrum Neu-Ulm

Zeitgleich zu einem Grauen Star liegt in der Regel eine Altersweitsichtigkeit vor. In einigen Fällen besteht zusätzlich auch noch eine Kurz- oder Weitsichtigkeit bzw. eine Hornhautverkrümmung (Astigmatismus). All diese Fehlsichtigkeiten erfordern entweder das Tragen einer Brille oder das Tragen von Kontaktlinsen. Durch den Einsatz speziell angefertigter individuell angepasster Multifokallinsen für das zu operierende Auge ist es möglich, sämtliche Fehlsichtigkeiten und den Grauen Star gleichzeitig zu korrigieren mit der Folge, dass nach der Operation komplett auf eine Sehhilfe verzichtet werden kann. Eine Multifokallinse besitzt mehrere Brennpunkte. Dadurch wird das scharfe Sehen in der Ferne und in der Nähe möglich. Im Gegensatz dazu besitzt die Monofokallinse nur einen Brennpunkt. Sie kann nur eine Kurz- oder Weistsichtigkeit jedoch nicht beides gleichzeitig korrigieren mit der Folge, dass eine Brille, nach OP mit Standardlinsen („AOK- Linsen“), weiterhin erforderlich bleibt.

Multifokallinsen für Patienten aus Ulm/Augsburg/Aalen

Alle Kunstlinsen Implantate sind von höchster Qualität und zeichnen sich durch eine lange Lebensdauer aus. Dies gilt sowohl für die Standardlinsen als auch für die Premiumlinsen. Die Premiumlinsen können nicht nur den Grauen Star und Fehlsichtigkeiten beseitigen, sondern besitzen weitere Funktionen wie zum Beispiel einen erweiterten UV-Schutz, der durch einen zusätzlich integrierten Blaufilter realisiert werden kann. Außerdem können Premiumimplantate eine vorhandene Hornhautverkrümmung ausgleichen.

Das Augenlaserzentrum Neu-Ulm verfügt über hochqualifizierte Augenlaser Spezialisten und modernste Lasertechnik. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin. Wir informieren Sie gerne über Fehlsichtigkeit, Lasik Operationsverfahren und Behandlungsablauf.

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Augenlaserzentrum Neu-Ulm
Dr. med. Harald Gäckle
Edisonallee 19
89231 Neu-Ulm
0731 1553850
0731 155385 129
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Grauer Star: Operativ gut zu beheben (Ulm/Augsburg/Aalen)

Im Augenlaserzentrum Neu-Ulm wird der altersbedingte Graue Star einen kleinen Eingriff schonend entfernt.

Grauer Star: Operativ gut zu beheben (Ulm/Augsburg/Aalen)

Augenlaserzentrum Neu-Ulm: Operation am Grauen Star. (Bildquelle: © Uwe Grötzner – Fotolia.com)

ULM/AUGSBURG/AALEN. Wenn die Linse zunehmend trüb wird und das Licht nicht mehr ungehindert durchdringen lässt, sprechen die Mediziner im Augenlaserzentrum Neu-Ulm von einem Grauen Star oder Katarakt. Im Anfangsstadium äußert sich eine Linsentrübung häufig durch erhöhte Blendungsempfindlichkeit, später sehen Betroffene wie durch einen Schleier: Das Bild wird verschwommen und die Farbkontraste nehmen ab. Grauer Star ist eine typische Alterserscheinung, die ab dem 60. Lebensjahr den Großteil der Menschen betrifft. Die Symptome können unangenehm sein, sind heute jedoch gut zu behandeln: Grauer Star Operationen zählen zu den häufigsten Eingriffen in der Augenheilkunde, sie können ambulant durchgeführt werden und besitzen eine extrem hohe Erfolgs- und Zufriedenheitsquote -insbesondere im Augenlaserzentrum Neu-Ulm.

Moderne Premiumlinsen bei Grauem Star für brillante Sicht für Patienten aus der Region Ulm

Bei einer operativen Behandlung des Altersstars tauscht der Augenarzt ganz einfach die getrübte Linse durch eine Kunstlinse aus. Auf diese Weise kann zumeist ein ausgezeichnetes Sehvermögen wiederhergestellt werden, und das dauerhaft: Kunstlinsen trüben nicht wieder ein, der Graue Star kehrt daher nach der Operation nicht zurück, berichten die Augenärzte vom Augenlaserzentrum Neu-Ulm. Da viele Betroffene weitere Symptome aufweisen – etwa eine Kurz- bzw. Weitsichtigkeit oder eine Hornhautkrümmung – stehen heute neben Standardlinsen auch moderne Premiumlinsen zur Verfügung, die mehrere Probleme „auf einen Schlag“ lösen können. Beispielsweise gibt es sogenannte multifokale Intraokularlinsen (MFIOL), die ähnlich einer Gleitsichtbrille wirken und damit ein scharfes Sehen in der Nähe wie in die Ferne ermöglichen. Mit multifokal-torischen Linsen können zudem zusätzlich die meisten Hornhautkrümmungen korrigiert werden. Die moderne Augenheilkunde bietet somit maßgeschneiderte Lösungen für zahlreiche Sehprobleme, wie sie bei älteren Patienten gehäuft auftreten.

Ein aktiver Lebensstil bis ins hohe Alter durch besseres Sehen nach Grauer Star OP

Wird Grauer Star rechtzeitig behandelt, können Betroffene ihre Unabhängigkeit und Lebensqualität auch in fortgeschrittenen Jahren bewahren. Autofahren, Reisen oder sportliche Aktivitäten sind dann wieder problemlos möglich. Wann der richtige Zeitpunkt für eine Augenoperation gekommen ist und welche Möglichkeiten des Linsenersatzes bestehen, entscheidet sich am besten im Gespräch mit Ihrem Augenarzt im Augenlaserzentrum Neu-Ulm.

Das Augenlaserzentrum Neu-Ulm verfügt über hochqualifizierte Augenlaser Spezialisten und modernste Lasertechnik. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin. Wir informieren Sie gerne über Fehlsichtigkeit, Lasik Operationsverfahren und Behandlungsablauf.

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Gutes Sehen im Alter: Was leisten Multifokallinsen?

Bei Altersweitsichtigkeit in Kombination mit Grauem Star kommt es auf die passende Kunstlinse an

Gutes Sehen im Alter: Was leisten Multifokallinsen?

Multifokallinsen bieten viele Vorteile. (Bildquelle: © Tim-Fabian Köck – Fotolia.com)

Liegt eine Altersweitsichtigkeit und zugleich ein Grauer Star vor, können Multifokallinsen gute Dienste leisten. Diese Linsen werden auch als Premiumlinsen bezeichnet und besitzen mehrere Brennpunkte. Dadurch verhelfen sie in der Nähe und in der Ferne zu klarem und scharfem Sehen und machen das Tragen einer Brille in der Regel überflüssig. Im Gegensatz dazu verfügen Monofokallinsen nur über einen einzigen Brennpunkt. Das Tragen einer Brille wird weiterhin erforderlich sein, entweder um eine vorliegende Kurzsichtigkeit oder um die Altersweitsichtigkeit zu korrigieren. Zusätzlich dazu können Multifokallinsen über weitere Funktionen wie zum Beispiel einen UV-Schutz verfügen. Dieser kann durch einen integrierten Blaufilter realisiert werden.

Die passende Kunstlinse auswählen, auf Zusatzfunktionen achten

Die Auswahl einer geeigneten Kunstlinse erfordert besondere Sorgfalt. Sie wird in einem persönlichen Gespräch zwischen dem Arzt und seinem Patienten getroffen. Denn nach der Operation am Grauen Star übernimmt die Kunstlinse die Funktion der eigenen Augenlinse. Alle Kunstlinsen sind sehr lange haltbar, können ein Leben lang im Auge verbleiben. Aus diesem Grunde ist es wichtig, dass die Entscheidung für eine bestimmte Kunstlinse mit Bedacht und nach reiflicher Überlegung getroffen wird. Mit einer Multifokallinse lassen sich ein Grauer Star sowie eine Fehlsichtigkeit in der Nähe und in der Ferne erfolgreich korrigieren. Mit einer Monofokallinse ist die Korrektur nur einer Fehlsichtigkeit möglich. Zusätzlich kann die künstliche Linse mit einer Reihe zusätzlicher Funktionen ausgestattet werden.

Patienten mit Grauem Star haben die Auswahl zwischen Standard Linsen und Premium Linsen

Alle Kunstlinsen sind von hoher Qualität und entsprechen den neuesten wissenschaftlichen Standards. Dennoch gibt es große Unterschiede bezüglich der Funktion. Standard Monofokallinsen können zwar wie Premiumlinsen mit Zusatzfunktionen ausgestattet werden, verfügen jedoch nur über Brennpunkt und korrigieren so eine Fehlsichtigkeit nur in eine Richtung. Andererseits sind Premiumlinsen wie die Multifokallinsen im Angebot, die mehrere Brennpunkte aufweisen und ebenfalls je nach Bedarf mit einer zylindrischen Funktion, einer asphärischen Funktion und einer Filterfunktion ausgestattet werden können. Sie gleichen damit eine Hornhautverkrümmung aus, sorgen für eine optimale Fokussierung der Lichtstrahlen auf der Linse und schützen das Auge vor schädlichen UV-Strahlen.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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