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Marktstudie: „Ausblick auf den Projektmarkt 2018“ – 2018 wird das Jahr von Industrie 4.0

Marktstudie: "Ausblick auf den Projektmarkt 2018" - 2018 wird das Jahr von Industrie 4.0

(Bildquelle: SOLCOM GmbH)

Reutlingen, 20.02.2018 – Freiberufler können für 2017 eine sehr gute Auslastung vorweisen. Für das laufende Jahr erwarten Sie zudem weiteres Wachstum, vor allem im Bereich Industrie 4.0 und in der Automobil-Branche. Das sind die Ergebnisse der aktuellen SOLCOM-Marktstudie „Ausblick auf den Projektmarkt 2018“, für die der Technologiedienstleister zwischen Dezember 2017 und Februar 2018 die 10.402 Abonnenten des Freiberufler Magazins befragt hat. Hier möchten wir Ihnen die Ergebnisse aus der Auswertung von 641Teilnehmern vorstellen.

Kernaussagen: Erfolgreiches 2017
Die gute konjunkturelle Entwicklung hat auch dem Projektmarkt weiter Schwung verliehen. So kann die große Mehrheit der befragten Freiberufler auf ein erfolgreiches Jahr 2017 mit hoher Auslastung zurückblicken. Jeder Dritte machte sogar Mehrarbeit über die Vollauslastung hinaus. Der Anteil mit einer schwachen Auslastung ist auch bei dieser Umfrage weiter zurückgegangen. Diese sehr deutliche positive Entwicklung wird auch für das laufende Jahr erwartet, mehr als 80 Prozent freuen sich auf einen wachsenden Projektmarkt.
Bei den persönlichen Projekt-Chancen sind die Umfrageteilnehmer allerdings etwas weniger optimistisch, so hat sich die Zahl der Freiberufler, die einen negativen Verlauf erwartet, auf über 10 Prozent verdreifacht. Auch bei den Stundensätzen sieht die absolute Mehrheit eine Stagnation. Ein Absinken befürchtet allerdings nur jeder Fünfzigste.

Veränderungen bei Themen, Branchen konstant
Bei den Themen mit den größten Marktchancen gab es in diesem Jahr große Verschiebungen. Der Anteil der Umfrageteilnehmer, die „Big Data“ als wichtigsten Trend sehen, hat sich im letzten Jahr halbiert, von zwei Drittel auf ein Drittel. Ebenfalls verloren hat die „IT-Sicherheit“, bleibt jedoch unter den wichtigsten drei. Die größten Chancen haben laut der befragten Freiberufler nun „Industrie 4.0“ und „Automatisierung“. Etwas überraschend ist der erneute Rückgang bei der „E-Mobilität“, welcher weiterhin wenig Potenzial zugerechnet wird.
Bei den Branchen waren die Verschiebungen weniger deutlich. Das größte Wachstumspotenzial wird der weiterhin boomenden Automobil-Branche zugeschrieben, gefolgt von „Transport & Logistik“. Die wichtigste Wachstumsbranche aus der vergangenen Umfrage „Dienstleistung“ wurde nur noch halb so oft genannt und liegt auf Rang drei.

1. Wie gut war Ihre Projektauslastung in 2017?
Zusammengenommen hatten acht von zehn der befragten Freiberufler eine sehr gute Projektauslastung von über 75 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies noch einmal knapp 15 Prozent mehr. Jeder Dritte war zudem mit mehr als 100 Prozent mehr als voll ausgelastet.
Der Anteil der Umfrageteilnehmer, die weniger als die Hälfte ihrer Zeit beschäftigt waren, ging entsprechend zurück, von 15,1 Prozent bei der vergangenen Umfrage auf jetzt 13,7 Prozent.
Eine durchschnittliche Auslastung hatten in 2017 lediglich 7,3 Prozent der Teilnehmer, bei der letzten Umfrage war dies noch bei jedem fünften der Fall.

0% bis 25% – 3,1% (2016: 5,3%)
26% bis 50% – 10,6% (2016: 9,8%)
51 bis 75% – 7,3% (2016: 20,6%)
75% bis 100% – 45,9% (2016: 35,4%)
Mehr als 100% – 33,1% (2016: 28,9%)

2. Der IT-Projektmarkt wird 2018 im Vergleich zum Vorjahr…
Beim Ausblick sind die Befragten ebenfalls optimistisch: Auch hier erwarten Acht von zehn einen wachsenden IT-Projektmarkt. Das sind noch einmal deutlich mehr als bei der letztjährigen Umfrage. Auch der Anteil, der einen schrumpfenden Markt befürchtet, ging leicht nach oben auf nun 4,1 Prozent, bewegt sich aber trotzdem noch auf einem sehr niedrigen Niveau.
Der Wert für eine erwartete Stagnation hat sich halbiert auf nun knapp 15 Prozent.

…wachsen. – 80,2% (2017: 65,1%)
… stagnieren. – 15,8% (2017: 31,6%)
…schrumpfen. – 4,1% (2017: 3,3%)

3. Die Stundensätze werden 2018…
Auf die Stundensätze hat der erwartete positive Jahresverlauf laut der Umfrageteilnehmer keine großen Auswirkungen. Zwar gehen 47,4 Prozent von einer Steigerung aus, dies sind jedoch 1,4 Prozent weniger als in der Umfrage aus dem vergangenen Jahr. Die Hälfte und damit die Mehrheit erwartet hier eine Stagnation.
Rückläufige Stundensätze befürchten allerdings nur noch 2,3 Prozent, der Wert hat sich in diesem Jahr halbiert.

…steigen. – 47,4% (2017: 49,1%)
… stagnieren. – 50,2% (2017: 45,7%)
…sinken. – 2,3% (2017: 5,2%)

4. Wie beurteilen Sie Ihre persönlichen Projekt-Chancen für 2018?
Die Ergebnisse dieser Frage weichen von den vorangegangen Ergebnissen leicht ab. Denn der Anteil der Umfrageteilnehmer, die für sich selbst schlechtere Projektchancen sehen, hat sich auf 10,3 Prozent fast verdreifacht, liegt jedoch noch immer auf einem niedrigen Niveau. Eine deutliche Mehrheit erwartet zwar bessere bzw. unveränderte Chancen, jedoch sind hier beide Werte rückläufig.

Besser – 41,3% (2017: 43,1%)
Unverändert – 47,9% (2017: 53,3%)
Schlechter – 10,8% (2017: 3,6%)

5. Welche Themen / Bereiche bieten Ihrer Meinung nach die größten Marktchancen in 2018? (Mehrfachnennungen möglich)
Bei den Themen mit den größten Marktchancen konnte sich erstmals „Industrie 4.0“ mit 43,4 Prozent an die erste Position setzen. Der Spitzenreiter aus dem vergangenen Jahr „Big Data“ verlor mehr als die Hälfte seines Wertes und liegt nur noch auf Rang sechs. An zweiter Stelle liegt in diesem Jahr mit 39,3 Prozent die „Automatisierung“, die zum ersten Mal hier gelistet wird.
Trotz Verlusten konnte sich „IT-Security“ in den Top drei halten, mit einem Anteil von nun 33,9 Prozent. Deutlich seltener genannt wurden zudem die Themen „Internet of Things“ (33,2 Prozent), „Connected Car“ (17,8 Prozent) und „E-Mobility“ (7,8 Prozent).
Zulegen konnten dagegen „Prozessmanagement“ (28,4 Prozent) und „SAP“ (23,6 Prozent). Der „Consumer Market“ spielt mit unter einem Prozent nur noch eine sehr untergeordnete Rolle. Bedeutender hingegen ist das Thema „Blockchain“, das bei den Freitextantworten unter „Sonstiges“ in Verhältnis zur Gesamtmenge von 5,2 Prozent der Umfrageteilnehmer genannt wurde.
Allgemein lässt sich feststellen, dass die Anzahl der Nennung in diesem Jahr insgesamt rückläufig war und entsprechend weniger verschiedene Antwortmöglichkeiten gewählt wurden.

Industrie 4.0 – 43,4% (2017: 34,4%)
Automatisierung – 39,3% (2017: k.A.)
IT Security – 33,9% (2017: 58,1%)
Internet Of Things – 33,2% (2017: 52,2%)
Cloud Computing – 30,3% (2017: 51,4%)
Big Data – 29,3% (2017: 61,7%)
Prozessmanagement – 28,4% (2017: 13,1%)
Business Intelligence – 27,6% (2017: 30,8%)
SAP – 23,6% (2017: 17,4%)
Augmented- / Virtual Reality – 22,6% (2017: k.A.)
Software as a Service – 18,1% (2017: 15,6%)
Connected Car – 17,8% (2017: 32,3%)
Vernetzung (z.B. Smart Home) – 17,2% (2017: 17,7%)
Governance, Risk & Compliance – 15,9% (2017: 23,7%)
Virtualisierung – 14,4% (2017: 19,6%)
Skalierbarkeit – 12,6% (2017: 4,1%)
Mobility – 11,9% (2017: 13,6%)
Internet / web-orientierte Architekturen – 11,4% (2017: 20,4%)
IT Service Management – 9,4% (2017: 12,9%)
Emobility – 7,8% (2017: 14,3%)
Customer Relationship Management – 7,6% (2017: 6,2%)
Unified Communications – 3,7% (2017: 14,9%)
Green IT – 1,9% (2017: 9,5%)
Consumer Market (iPad & Co.) – 0,8% (2017: 4,8%)
Sonstiges – 6,4% (2017: 1,5%)

6. Welche Branchen, glauben Sie, werden 2018 am stärksten wachsen? (Mehrfachnennungen möglich)
Die Automobilbranche boomt, das zeigt sich auch bei den Ergebnissen zu dieser Frage. Mit 41,7 Prozent geht hier eine deutliche Mehrheit der befragten Freiberufler von einem starken Wachstum aus. Auf dem zweiten Rang liegt die „Transport & Logistik“ Branche, die sogar leicht auf 28,9 Prozent zulegen konnte.
Mit deutlichen Verlusten ist die Dienstleistungsbranche auf den dritten Rang gefallen, doch noch immer ein Viertel sieht hier Potenzial. Ebenfalls deutlich verloren haben „Telekommunikation“ (18,9 Prozent), „Gesundheit“ (18,6 Prozent) und „Pharma“ (18,3 Prozent). Hinzu gewonnen haben „Energie“ (24,6 Prozent), „Medien & Unterhaltung“ (19,8 Prozent) und „Chemie“ (9,8 Prozent). Die Möglichkeit, Freitextantworten zu hinterlegen, wurde lediglich marginal genutzt und wird aus diesem Grund nicht gesondert ausgeführt.
Auch hier lässt sich feststellen, dass im Vergleich zu den Vorjahren deutlich weniger Stimmen

Automobil – 41,7% (2017: 42,1%)
Transport & Logistik – 28,9% (2017: 26,6%)
Dienstleistung- 26,7% (2017: 42,6%)
Energie – 24,6% (2017: 23,4%)
Finanzen – 21,2% (2017: 22,7%)
Medien & Unterhaltung – 19,8% (2017: 15,3%)
Telekommunikation – 18,9% (2017: 25,6%)
Gesundheit- 18,6% (2017: 34,2%)
Pharma – 18,3% (2017: 27,3%)
Handel – 14,8% (2017: 14,1%)
Chemie – 9,8% (2017: 8,2%)
Elektronik – 8,6% (2017: 12,4%)
Öffentlicher Sektor – 8,1% (2017: 11,7%)
Konsumgüter – 7,5% (2017: 11,3%)
Bildungswesen – 4,7% (2017: 7,9%)
Investitionsgüter – 3,9% (2017: 5,8%)
Sonstiges – 1,4% (2017: 0,7%)

Neue Umfrage
Zeitgleich mit der Veröffentlichung der Marktstudie startete auf www.solcom.de eine neue Umfrage zum Thema „Gesundheit und Vorsorge bei Freiberuflern“.

Layout:
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Zur Umfrage:
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Führungswechsel bei SOLCOM nach erneutem Rekordjahr

Führungswechsel bei SOLCOM nach erneutem Rekordjahr

Symbolische Schlüsselübergabe: Thomas Müller (links), Martin Schäfer (Mitte) und Oliver Koch. (Bildquelle: SOLCOM GmbH)

Reutlingen, 09.02.2018 – Der Reutlinger Technologiedienstleister überschritt im vergangenen Jahr erstmals die Umsatzmarke von 100 Millionen EURO. Zudem wurden wichtige Zukunftsentscheidungen hinsichtlich Führung, Personalentwicklung, Rechtssicherheit und Standortpolitik getroffen.

Zum Jahresbeginn gibt es Neuerungen in der Führungsspitze bei SOLCOM: Thomas Müller, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter, zieht sich nach fast 25 Jahren Aufbauarbeit aus privaten Gründen aus der Geschäftsführung der SOLCOM GmbH zurück und übergibt an die neuen Geschäftsführer Oliver Koch und Martin Schäfer. Er steht dem Unternehmen weiterhin beratend zur Seite.

Sowohl Oliver Koch als auch Martin Schäfer sind seit mehr als zehn Jahren im Unternehmen tätig, zuletzt beide als Mitglieder der Geschäftsleitung.

Thomas Müller: „SOLCOM ist auf einem hervorragenden Weg, nun möchte ich mehr Zeit für die Familie haben. Ich kann diesen Schritt beruhigt gehen, da ich das Unternehmen in guten Händen weiß.“

Der Zeitpunkt ist dabei bewusst gewählt, denn Thomas Müller überlässt den neuen Geschäftsführern ein durchaus gut bestelltes Feld: Die SOLCOM GmbH erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 einen Rekordumsatz von 110 Millionen EURO, was eine Steigerung von mehr als 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Im Schlussquartal lag der Umsatz bei 28,5 Millionen EURO, mit 200 Mitarbeitern, die am Hauptsitz und den deutschlandweiten Niederlassungen tätig sind. Der Technologiedienstleister konnte mit diesem Ergebnis erstmals in seiner Geschichte die Marke von 100 Millionen EURO überspringen.

SOLCOM Geschäftsführer Thomas Müller: „Mit dem erfolgreichen Abschluss des Jahres 2017 und dem Erreichen des selbst gesteckten Umsatzzieles hat das Unternehmen einen wichtigen Meilenstein erreicht. Entscheidend ist es jedoch, dass wir im vergangenen Jahr wichtige Weichen für den künftigen Erfolg gestellt haben.“

Aufbau „SOLCOM Akademie“
Gerade im Bereich der Personalentwicklung wurde 2017 mit Gründung der „SOLCOM Akademie“ kräftig investiert. Der Technologiedienstleister schuf dazu zusätzliche Positionen speziell für die Aus- und Weiterbildung und baute hier die Strukturen, Programme sowie Abläufe weiter aus. Gleichzeitig richtete das Unternehmen im Zuge der Erweiterungsarbeiten am Hauptsitz in Reutlingen spezielle Schulungsräume ein. Diese sind nach den aktuellsten Forschungs-Erkenntnissen aus dem Personalwesen eingerichtet und mit modernster Technik ausgestattet. Thomas Müller: „Mit der SOLCOM Akademie bietet das Unternehmen nun eine Trainingsumgebung auf höchstem Niveau, um unsere Mitarbeiter bestmöglich auf ihre Aufgaben vorzubereiten und sie weiterzuentwickeln. Als Arbeitgeber bieten wir damit einen echten Mehrwert im Kampf um die besten Köpfe.“

Im Zuge dieser Investitionen wurde der gesamte Bereich durch den TÜV-Süd einem Audit nach ISO 29990:2010 unterzogen. Mit der erfolgreichen Auditierung ist SOLCOM nun zertifizierter Lerndienstleister für die Mitarbeiteraus- und -weiterbildung.

Zertifiziertes Compliance-Management-System
Ein weiterer Entwicklungsschwerpunkt im vergangenen Jahr lag auf dem Thema Rechtssicherheit für Kunden und Lieferanten. Zu diesem Zweck baute SOLCOM sowohl die bestehende Rechtsabteilung als auch die Compliance-Abteilung deutlich aus, die sowohl beratend als auch kontrollierend in allen Unternehmensbereichen tätig sind.

Die Bemühungen der SOLCOM in den vergangenen Jahren um regelkonformes unternehmerisches Handeln ließ sich der Technologiedienstleister nun mit einem Audit durch den TÜV Rheinland bestätigen, der eine Zertifizierung nach der Norm TR CMS 101:2015 erteilte.

Zuvor hatte sich bereits das Qualitätsmanagementsystem einer erneuten Überprüfung durch den TÜV Süd nach Anforderungen der ISO 9001:2015 unterzogen und diese ebenfalls erfolgreich bestanden – inklusive einem Upgrade auf die aktuelle Norm. Nach eingehender Prüfung wurde festgestellt, dass SOLCOM auch hier vorbildhafte Arbeit leistet.

Neue Standorte
Aufgrund des stetigen wirtschaftlichen und personellen Wachstums und der daraus resultierenden, knapper werden Kapazitäten in den bestehenden Räumlichkeiten, werden auch im laufenden Jahr weitere Niederlassungen eröffnet. Den Anfang machen am 01. März 2018 neue Büros in Stuttgart und Berlin.

Ebenfalls im Frühjahr folgt mit Essen die erste Niederlassung im Westen der Republik. Diese Erweiterungsstrategie wird weiter fortgesetzt. Thomas Müller: „Mit den neuen Niederlassungen sind wir nicht nur näher bei unseren Kunden, wir bieten auch Mitarbeitern und Bewerbern weitere Standortalternativen.“

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SAP-Qualifikationen sind Gewinner am Projektmarkt

SOLCOM Projektmarktbarometer Q4/2017

SAP-Qualifikationen sind Gewinner am Projektmarkt

(Bildquelle: SOLCOM GmbH)

Reutlingen, 22.01.2018. Der SOLCOM Projektmarkt-Index musste deutliche Verluste hinnehmen und liegt im vierten Quartal 2017 bei 96,04 Punkten – ein Minus von 8,90 Punkten gegenüben dem Vorquartal. Qualifikationen im Bereich Prozessmanagement können erneut die höchsten Stundensätze erzielen, ein deutliches Anfrageplus gab es im Bereich SAP. Der Projektmarkt-Index beschreibt im Rahmen des SOLCOM Projektmarktbarometers die Entwicklung des deutschen Marktes zur Besetzung von Projekten mit freiberuflichen IT- und Engineering-Spezialisten.

Kernaussagen: Rückgang im Schlussquartal

Im vierten Quartal 2017 fiel der SOLCOM Projektmarkt-Index im Vergleich zum Referenzquartal um 3,96 Punkte auf 96,04 Punkte. Der Index rutschte somit erstmals unter den Wert von 100, im Vergleich zum Vorquartal verlor er sogar 8,90 Punkte.

Die Verluste ergeben sich durch einen deutlichen Rückgang bei den Werten, die den Markt aus Sicht der Unternehmen bewerten. Wenig überraschend ist die Entwicklung im Monat Dezember, da sowohl die Anzahl der Projektausschreibungen, als auch die Bewerbungen gerade in den letzten beiden Wochen aufgrund der Feiertage stark zurückgehen. Jedoch tendierte der Index bereits im Oktober in den negativen Bereich. Wahrscheinlich ist, dass sich die Schwierigkeiten bei der Besetzung von Projekten nun noch klarer als zuvor auf die Gesamtentwicklung des Marktes auswirken.

Zwar blieben die Werte, die den Markt aus Sicht der Freiberufler bewerten, im positiven Bereich, dies reichte jedoch nicht aus, um die oben genannten Verluste aufzufangen. Im Vergleich zum Vorquartal waren diese sogar ebenfalls rückläufig. Allerdings lässt sich daraus noch immer auf eine gute Marktlage der Freiberufler schließen, da sich alle Werte noch auf hohem Niveau bewegt.

Prozessmanagement bleibt Spitzenreiter
Die höchsten Stundensätze konnten weiterhin bei der Projektleitung und der Beratung im Prozessmanagement generiert werden. Besonders auffallend ist die starke Zunahme bei den Anfragen nach SAP-Qualifikationen. Beides sind Zeichen, dass Unternehmen die gute wirtschaftliche Lage nutzen, ihre Strukturen zu modernisieren. Herauszuheben sind hierbei besonders die Branchen Automotive und Industrie, aus denen die meisten Anfragen kamen – noch einmal mehr im Vergleich zum Vorquartal.

Bei der Entwicklung innerhalb des Quartals zeigt sich, dass sich der Rückgang während der Sommermonate auch im Oktober fortgesetzt hat und dort der Index erstmals unter den Referenzwert fiel. Während im November der Trend dann noch einmal nach oben ging, rutschte der Index im Dezember wieder ins Minus.

Da zu Jahresbeginn erfahrungsgemäß die Anfragen nach oben gehen, ist bereits hier eine Trendumkehr beim Index zu erwarten. Aufgrund der guten wirtschaftlichen Entwicklung bleibt der Ausblick für 2018 sowohl für Unternehmen, als auch Freiberufler optimistisch.

1. Projektmarkt-Index
Über den Projektmarkt-Index:
Der SOLCOM Projektmarkt-Index beschreibt quartalsweise die Entwicklung des Marktes zur Besetzung von IT- und Engineering-Projekten mit freiberuflichen Spezialisten. Der Projektmarkt-Index setzt sich zusammen aus den SOLCOM-eigenen Werten „Entwicklung der Bewerbungen pro Ausschreibung“, „durchschnittlicher Stundensatz“, „Entwicklung der Projektausschreibungen“ und „Geschwindigkeit bei der Besetzung einer offenen Position“. Aus diesen vier Einzelindikatoren wird der Mittelwert gebildet, der Index. Als Referenzquartal dient das erste Quartal 2017, dessen Werte den Index-Stand 100 definieren. Die beiden Einzelwerte „Entwicklung der Projektausschreibungen“ und „Geschwindigkeit bei der Besetzung offener Projekte“ betrachten den Projektmarkt von Seite der Unternehmen aus. Die „Entwicklung der Bewerbungen pro Ausschreibung“ und der „durchschnittliche Stundensatz“ beleuchten den Projektmarkt aus der Sicht der freiberuflichen Experten. Bei den beiden Einzelwerten für „Geschwindigkeit bei der Besetzung“ und „Entwicklung der Bewerbungen“ wird ein Rückgang positiv für den Projektmarkt bewertet.

2. Analyse Projektmarkt-Index:
Der SOLCOM Projektmarkt-Index musste im vierten Quartal 2017 deutliche Verluste hinnehmen und liegt nun bei 96,04 Punkten – ein Minus von 3,96 Punkten gegenüben dem Referenzquartal. Gegenüber dem Vorquartal ist dies sogar ein Minus von 8,90 Punkten.

Die Verluste ergeben sich durch einen Rückgang bei den Werten, die den Markt aus Sicht der Unternehmen bewerten. So weisen Projektausschreibungen ein hohes Minus von 15,69 Punkten aus. Ebenfalls weiter rückläufig mit einem Minus von 4,48 Punkten war der Wert Geschwindigkeit bei der Besetzung einer offenen Position, was auf eine langwierige Entscheidungsfindung und schwierigen Besetzungsprozess hinweist.

Zwar blieben die Werte, die den Markt aus Sicht der Freiberufler bewerten, im positiven Bereich, dies reichte jedoch nicht aus, um die oben genannten Verluste aufzufangen. Im Vergleich zum Vorquartal war der Wert für die Anzahl der eingegangen Bewerbungen rückläufig, lediglich die Stundensätze konnten sich verbessern.

Bei der Entwicklung innerhalb des Quartals zeigt sich, dass sich der Rückgang aus den Sommermonaten auch im Oktober fortgesetzt hat und dort dann erstmals unter den Referenzwert fiel. Während im November der Trend bei allen Werten dann noch einmal nach oben ging, rutschte der Index im Dezember jahreszeitbedingt wieder ins Minus.

Einzelfaktoren:
– Entwicklung der Projektausschreibungen: 84,31 Punkte (Rückgang gegenüber Vorquartal)
– Geschwindigkeit bei der Besetzung offener Projekte: 95,52 Punkte (Rückgang gegenüber Vorquartal)
– Entwicklung der Freiberufler-Bewerbungen pro Ausschreibung: 100,17 Punkte (Rückgang gegenüber Vorquartal)
– Durchschnittlicher Stundensatz: 104,14 Punkte (Steigerung gegenüber Vorquartal)

3. Ergänzende Informationen (Vorquartalswerte in Klammern)

Höchste Stundensätze Q4/2017
Projektleitung im Prozessmanagement und Beratung im Prozessmanagement konnten auch im letzten Quartal des vergangenen Jahres die Spitzenplätze bei den Stundensätzen behaupten. Beide konnten zudem innerhalb des Quartals zulegen. Projektleitung E-Commerce setzte den positiven Trend fort und liegt nun, mit deutlich verbesserten Werten, auf dem dritten Rang. Nach oben ging es auch bei SAP-Beratung und Safety Management. Auffällig war zudem der Anstieg der Stundensätze beim Testing, insbesondere in den Bereich ERP und Automotive – mit den Plätzen 16 und 18 war dies jedoch nicht ausreichend für ein Platz im Ranking.

Gefallen sind die Stundensätze bei Softwareentwicklung SAP, Projektleitung Bauwirtschaft und Projektleitung Softwareentwicklung, was sich entsprechend im Ranking bemerkbar macht. Im November konnte der bisher höchste Durchschnittswert bei Stundensätzen ermittelt werden, im Dezember war der Trend jedoch wieder leicht rückläufig.

1.(1.) Projektleitung Prozessmanagement
2.(2.) Beratung Prozessmanagement
3.(7.) Projektleitung E-Commerce
4.(5.) Beratung SAP
5.(4.) Softwareentwicklung SAP
6.(3.) Projektleitung Bauwirtschaft
7.(8.) Safety Management
8.(7.) Projektleitung Softwareentwicklung
9.(9.) Projektleitung Automotive
10.(10.) Test-/Qualitätsmanagement

Meistangefragte Qualifikationen Q4/2017
Auch im 4. Quartal 2017 blieb Java Entwicklung die am häufigsten nachgefragte Qualifikation, die Nachfrage ist sogar noch einmal angestiegen. Es folgen zwei Qualifikationen im Bereich SAP. Dabei konnte sich die SAP-Entwicklung deutlich verbessern, von Rang sieben auf zwei, SAP-Beratung hingegen büßte einen Platz ein.
Nach oben ging es auch für SPS-Programmierung, Embedded Software-Entwicklung und Projektleitung Automotive. Neu im Ranking sind zudem die beiden Qualifikationen Testmanagement und Business Analysis, die auch die höchsten Zuwächse aufweisen können.

Weniger Anfragen gab es für Bauleitung, die entsprechend auf Rang zehn abgerutscht ist sowie für C# Entwicklung, welche sich nun auf Rang 8 befindet. Zudem sind in diesem Quartal Hardware-Entwicklung und Big Data-Engineering aus der Rangliste gefallen und befinden sich nun auf den Plätzen 14 bzw. 11. Die meisten Anfragen kamen im vierten Quartal weiterhin aus dem Automotive-Bereich, gefolgt von der Industrie.

1.(1.) Java-Entwicklung
2.(7.) SAP-Entwicklung
3.(2.) SAP-Beratung
4.(5.) SPS-Programmierung
5.(6.) Embedded-Software-Entwicklung
6.(8.) Projektleitung Automotive
7.(11.) Testmanagement
8.(4.) C#-Entwicklung
9.(14.) Business Analysis
10.(3.) Bauleitung

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Marktstudie: „Die Arbeitswelt von Freiberuflern“ – Lange Arbeitszeiten für Freiberufler

Marktstudie: "Die Arbeitswelt von Freiberuflern" - Lange Arbeitszeiten für Freiberufler

(Bildquelle: SOLCOM GmbH)

Reutlingen, 04.12.2017. Selbständige reagieren flexibel auf anfallende Arbeiten und schätzen ihren Büroraum zu Hause. Unterstützung benötigen sie hauptsächlich im Bereich Steuern. Das sind die Ergebnisse der aktuellen SOLCOM-Marktstudie „Die Arbeitswelt von Freiberuflern“, für die der Technologiedienstleister zwischen September und November 2017 die 10.279 Abonnenten des Freiberufler Magazins befragt hat. Hier möchten wir Ihnen die Ergebnisse der Auswertung von 691 Teilnehmern vorstellen.

Kernaussagen

Hohe Flexibilität
Die Mehrheit der befragten Freiberufler ist selbständig im Wortsinn und arbeitet hauptsächlich allein. Das tun sie, je nach Anforderung, mal nach geregelten Zeiten oder auch vollständig flexibel.
Bei den Arbeitstagen orientieren sich die Umfrageteilnehmer dagegen an festangestellten Arbeitnehmern und arbeiten an fünf Tagen die Woche, jeweils nur etwa jeder Zwanzigste entweder an allen sieben Tagen oder an weniger als vier. Das Bild des Freiberuflers mit Notebook im Cafe gehört dagegen der Vergangenheit an: Nur knapp ein Prozent geht so ihrer Tätigkeit nach. Der Großteil nutzt einen Büroraum zu Hause.

Hilfe bei Steuer
Das komplizierte deutsche Steuerrecht zeigt sich auch in den Ergebnissen dieser Umfrage: Knapp drei Viertel der befragten Freiberufler nehmen die professionelle Hilfe eines Steuerberaters in Anspruch. Nur ein geringer Anteil braucht keinerlei Hilfe bei ihrer Tätigkeit.
Die meisten der befragten Freiberufler vermissen an der Selbständigkeit die finanzielle Sicherheit, gefolgt von dem professionellen Austausch und einer festen sozialen Gruppe. Allerdings gab auch immerhin mehr als jeder Zehnte an, mit seiner Tätigkeit als Freiberufler zufrieden zu sein und nichts zu vermissen.

1. Arbeiten Sie in Ihrer freiberuflichen Tätigkeit hauptsächlich allein oder im Team?
Freiberufler sind als Einzelkämpfer unterwegs: Mit 42,1 Prozent übt die Mehrheit der Befragten ihre Tätigkeit hauptsächlich allein aus. In erster Linie im Team arbeitet etwas mehr als ein Drittel der Umfrageteilnehmer und knapp jeder Vierte ist in etwa gleichen Anteilen mal im Team und mal allein tätig.

Ich arbeite hauptsächlich allein – 42,1%
Ich arbeite hauptsächlich im Team – 35,3%
In etwa gleichen Anteilen – 22,6%

2. Wie viele Tage pro Woche arbeiten Sie?
Mehr als die Hälfte der befragten Freiberufler hat – wie ein Großteil der festangestellten Arbeitnehmer – eine Fünf-Tage-Woche. 17,4 Prozent arbeiten an sechs Tagen und 5,9 Prozent sogar jeden Tag in der Woche.
Eine kurze Arbeitswoche von vier Tagen haben 14,8 Prozent der Umfrageteilnehmer und jeder Zwanzigste arbeitet sogar an weniger als vier Tagen.

Weniger als 4 Tage – 5,2%
4 Tage – 14,8%
5 Tage – 56,7%
6 Tage – 17,4%
7 Tage – 5,9%

3. Haben Sie sich selbst in Ihrer Tätigkeit feste Arbeitszeiten auferlegt?
Flexibilität gilt beim Thema Arbeitszeiten: Knapp jeder dritte der befragten Freiberufler arbeitet in seiner Tätigkeit völlig flexibel. Ein Viertel hingegen hat sich grundsätzlich feste Arbeitszeiten auferlegt. Je nach Anforderung im Projekt arbeitet eine Mehrheit von 45,7 Prozent manchmal fest und manchmal flexibel.

Ja, immer – 24,2%
Manchmal, je nach Anforderung – 45,7%
Nein, völlig flexibel – 30,1%

4. Wo ist Ihr favorisierter Arbeitsplatz?
Vier von Zehn und damit die Mehrheit favorisieren ihren festen Büroraum zu Hause. Ein Drittel hingegen arbeitet beim Kunden vor Ort. Jeder Zehnte hat sich extra für seine freiberufliche Tätigkeit externe Büroräume angemietet.
Die anderen Räumlichkeiten im Haus werden nur von Wenigen (7,2 Prozent) genutzt. Die neue Form des Coworking-Arbeitsplatzes wird heute laut Umfrageteilnehmern eher selten besucht. Nur etwa einer von Hundert geht in öffentlichen Orten seiner Tätigkeit nach.
Die Möglichkeit, Freitextantworten zu hinterlegen, wurde lediglich marginal genutzt und wird aus diesem Grund nicht gesondert aufgeführt.

Büroraum zu Hause – 40,8%
Beim Kunden – 35,9%
Angemietetes Büro – 10,3%
Anderer Raum zuhause (z.B. Wohnzimmer) – 7,2%
Coworking-Arbeitsplatz – 3,6%
Öffentlicher Ort (z.B. Cafe, Park) – 1,4%
Sonstiges – 0,7%

5. In welchem Bereich nutzen Sie bei Ihrer freiberuflichen Tätigkeit professionelle Unterstützung? (Mehrfachnennungen möglich)
Nur 3,9 Prozent aller Umfrageteilnehmer brauchen keinerlei Hilfe bei ihrer Tätigkeit als Freiberufler. Die große Mehrheit (72,9 Prozent) der Befragten hingegen benötigt eine Steuerberatung in der Selbständigkeit.
Mehr als ein Drittel der Befragten nutzen einen Rechtsanwalt und Unterstützung bei der Akquise. Technische Hilfe nehmen dagegen nur 16,4 Prozent der Teilnehmer in Anspruch. Ebenfalls selten gefragt sind ein Business-Coaching und Unterstützung beim Marketing.
Die Möglichkeit, Freitextantworten zu hinterlegen, wurde lediglich marginal genutzt und wird aus diesem Grund nicht gesondert aufgeführt.

Steuerberatung – 72,9%
Rechtsberatung/Anwalt – 38,6%
Akquise – 36,2%
Technische Unterstützung (z.B. IT) – 16,4%
Angestellte – 10,6%
Business Coach – 6,8%
Marketing – 4,9%
Keine – 3,9%
Sonstige – 2,3%

6. Was vermissen Sie an der der Tätigkeit bzw. bei der Arbeit als Freiberufler? (Mehrfachnennungen möglich)
Am meisten vermissen die Umfrageteilnehmer bei ihrer freiberuflichen Tätigkeit die finanzielle Sicherheit, eine Mehrheit von 42,7 Prozent gab das an. Jeweils einem Drittel fehlt – in Anlehnung zu Frage eins – der professionelle Austausch mit Kollegen bzw. anderen Freiberuflern und eine feste soziale Gruppe. Jeder Fünfte hätte gerne vermehrt nicht-fachliche Hilfestellungen und 12,9 Prozent fachliche Beratung.
Etwas weniger vermisst werden mit unter zehn Prozent geregelte Arbeitszeiten (9,3 Prozent), das Teilen von Verantwortung (7,1 Prozent) und eine bestehend technische Infrastruktur (5,6 Prozent).
Bei den Freitextantworten gaben im Verhältnis zu der Gesamtmenge 13,7 Prozent der Teilnehmer an, dass sie nichts an ihrer Tätigkeit als Freiberufler vermissen.

Finanzielle Sicherheit – 42,7%
Professioneller Austausch – 32,1%
Soziale Gruppe – 31,3%
Nicht-fachliche Hilfestellungen (z.B. Buchhaltung) – 18,4%
Hilfestellungen in meinem Fachbereich – 12,9%
Geregelte Arbeitszeiten – 9,3%
Teilen von Verantwortung – 7,1%
Technische Infrastruktur – 5,6%
Sonstige – 15,9%
Nichts – 13,7%

Neue Umfrage
Zeitgleich mit der Veröffentlichung der Marktstudie startete auf www.solcom.de eine neue Umfrage zum Thema „Ausblick auf den Projektmarkt 2018“.

Layout:
https://www.solcom.de/de/download_marktstudien.aspx

Zur Umfrage:
http://www.solcom.de/de/umfrage.aspx

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Die SOLCOM GmbH zählt zu den führenden Technologiedienstleistern in den Bereichen Softwareentwicklung, IT und Engineering. Als Partner global operierender Unternehmen realisiert SOLCOM weltweit anspruchsvollste Projekte über alle Branchen, Themen und Märkte hinweg.
Mit einem Umsatz von 90,6 Mio. EURO in 2016 und einem durchschnittlichen Wachstum von über 12 Prozent pro Jahr gehört SOLCOM zu den dynamischsten Unternehmen der Branche.
Geschäftsführer von SOLCOM ist Dipl.-Kfm. Thomas Müller, Sitz des Unternehmens ist Reutlingen.

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Allgemein

SOLCOM Projektmarktbarometer Q3/2017: Unternehmen rüsten sich für Digitalisierung

SOLCOM Projektmarktbarometer Q3/2017: Unternehmen rüsten sich für Digitalisierung

(Bildquelle: SOLCOM GmbH)

Reutlingen, 24.10.2017. Der SOLCOM Projektmarkt-Index konnte sich weiter verbessern und liegt im dritten Quartal 2017 bei 104,94 Punkten – ein Plus von 3,65 Punkten gegenüben dem Vorquartal. Qualifikationen im Bereich Prozessmanagement können die höchsten Stundensätze erzielen, die meisten Projektanfragen kommen aus der Industrie.
Der Projektmarkt-Index beschreibt im Rahmen des SOLCOM Projektmarktbarometers die Entwicklung des deutschen Marktes zur Besetzung von Projekten mit freiberuflichen IT- und Engineering-Spezialisten.

Kernaussagen
Im dritten Quartal 2017 stieg der SOLCOM Projektmarkt-Index im Vergleich zum Referenzquartal (Q1 2017) um 4,94 Punkte und bestätigt damit den positiven Trend aus den Vormonaten. Der Index profitiert dabei vom Anstieg der beiden Marktfaktoren, die den Projektmarkt aus Sicht der freiberuflichen Experten beleuchten. Primärer Wachstumstreiber für den Index war dabei die Anzahl der eingegangenen Bewerbungen von Freiberuflern. Deren Marktchancen haben sich also auch im dritten Quartal noch einmal verbessert.
Für Unternehmen allerdings erhöhten sich im Umkehrschluss weiter die Schwierigkeiten bei der Besetzung von Projekten, was wiederum mittelfristig Wachstumsrisiken für den gesamten Markt birgt.

Die höchsten Stundensätze konnten im Prozessmanagement generiert werden. Dies ist ein Zeichen dafür, dass Unternehmen nun vermehrt im Zuge der Digitalisierung ihre Strukturen modernisieren.
Im Index spiegelt sich zudem die Stärke der deutschen Industrie wider: So profitierte er besonders durch die hohe Nachfrage aus der Automobilwirtschaft sowie dem Maschinen- und Anlagenbau.

Etwas überraschend ist der besonders hohe Zuwachs aller Werte im Urlaubsmonat August. Der Rückgang im September zeigt allerdings, dass der Ferien-Effekt wohl erst nachgelagert eingetreten ist. Daher und aufgrund der gegensätzlich verlaufenden Entwicklungen für Freiberufler und Unternehmen, ist der Ausblick für das restliche Jahr durchwachsen.

1. Projektmarkt-Index
Über den Projektmarkt-Index:
Der SOLCOM Projektmarkt-Index beschreibt quartalsweise die Entwicklung des Marktes zur Besetzung von IT- und Engineering-Projekten mit freiberuflichen Spezialisten. Der Projektmarkt-Index setzt sich zusammen aus den SOLCOM-eigenen Werten „Entwicklung der Bewerbungen pro Ausschreibung“, „durchschnittlicher Stundensatz“, „Entwicklung der Projektausschreibungen“ und „Geschwindigkeit bei der Besetzung einer offenen Position“. Aus diesen vier Einzelindikatoren wird der Mittelwert gebildet, der Index. Als Referenzquartal dient das erste Quartal 2017, dessen Werte den Index-Stand 100 definieren. Die beiden Einzelwerte „Entwicklung der Projektausschreibungen“ und „Geschwindigkeit bei der Besetzung offener Projekte“ betrachten den Projektmarkt von Seite der Unternehmen aus. Die „Entwicklung der Bewerbungen pro Ausschreibung“ und der „durchschnittliche Stundensatz“ beleuchten den Projektmarkt aus der Sicht der freiberuflichen Experten. Bei den beiden Einzelwerten für „Geschwindigkeit bei der Besetzung“ und „Entwicklung der Bewerbungen“ wird ein Rückgang positiv für den Projektmarkt bewertet.

2. Analyse Projektmarkt-Index:
Der SOLCOM Projektmarkt-Index konnte sich weiter verbessern und liegt im dritten Quartal 2017 bei 104,94 Punkten – ein Plus von 4,94 Punkten gegenüben dem Referenzquartal. Der Index profitiert vom deutlichen Anstieg der beiden Marktfaktoren für Freiberufler. Aus Unternehmenssicht hingegen ist die Entwicklung gebremst.

Die Anzahl der ausgeschriebenen Projekte liegt zwar weiterhin unter dem Wert des Referenzquartals Q1/2017, im Vergleich zum Vorquartal ist jedoch ein Aufwärtstrend erkennbar. Der Faktor für die Dauer zur Besetzung einer offenen Position ist hingegen rückläufig, was auf eine langwierige Entscheidungsfindung und schwierigen Besetzungsprozess hinweist. Bei beiden Werten ist Verlauf innerhalb des Quartals negativ.

Der oben beschriebene Rückgang der Werte, die den Projektmarkt von Seite der Unternehmen aus betrachten, konnte durch das starke Wachstum der Faktoren, die den Markt aus Sicht der Freiberufler betrachten, mehr als aufgefangen werden. Besonders die Anzahl der eingegangen Bewerbungen auf Ausschreibungen ging noch einmal spürbar zurück. Das verdeutlicht die sehr gute Marktlage und Auslastung von Freiberuflern. Entsprechend wird dadurch der Index positiv beeinflusst.
Auch bei den Stundensätzen konnten Freiberufler bessere Werte erzielen – sowohl im Vergleich zum Referenzquartal, als auch zum Vorquartal. Gerade im August konnten diese stark zulegen.

Bei der Entwicklung innerhalb des Quartals zeigt sich, dass gerade im Juli und August ein klares Wachstum im Projektmarkt zu verzeichnen war, der September hingegen die Entwicklung etwas ausbremste. Allerdings lagen letztendlich alle drei Monate noch über dem Wert des Referenzquartals.
Der Ausblick ist also eher durchwachsen. Nichts deutet bislang auf eine Abschwächung der Nachfrage im Projektmarkt hin, für Freiberufler ist dieser Aspekt natürlich positiv. Für Unternehmen allerdings können sich die bereits bestehenden Schwierigkeiten bei der Besetzung weiter zuspitzen. Daher bleibt das Risiko, dass sich dieser Umstand mittelfristig doch negativ auf das Wachstum auswirkt.

3. Ergänzende Informationen
Höchste Stundensätze Q32/2017
Bei den Stundensätzen konnte im dritten Quartal, trotz eines leichten Rückgangs im Verlauf der drei Monate, Projektleitung im Bereich Prozessmanagement den Spitzenplatz behaupten. Es folgt die Beratung im Prozessmanagement, die sich, aufgrund eines hohen Zuwachses im August, im Ranking verbessern konnte. Ebenfalls einen deutlichen Sprung nach oben im Vergleich zum Vorquartal machte die Projektleitung in der Bauwirtschaft. Im Bereich SAP, Softwareentwicklung und Beratung, sind die Stundensätze hingegen gefallen, was sich entsprechend im Ranking bemerkbar macht.
Die höchsten Zuwächse bei den Stundensätzen konnte Testing und Engineering im Automotive-Bereich (11 bzw. 13) sowie Konstruktion im Maschinenbau (14) verzeichnen. Allerdings reichte dies nicht für eine Platzierung unter den Top-Ten. Verluste gab es dagegen bei Entwicklung Mobile und Testing Embedded.
Im August konnte der bisher höchste Durchschnittswert bei Stundensätzen ermittelt werden, im September war diese Entwicklung wieder leicht rückläufig, lag aber noch immer über den Werten in diesem Jahr.

(Ranking Vorquartal in Klammern)

1.Projektleitung Prozessmanagement (1.)
2.Beratung Prozessmanagement (4.)
3.Projektleitung Bauwirtschaft (12.)
4.Softwareentwicklung SAP (2.)
5.Beratung SAP (3.)
6.Projektleitung E-Commerce (7.)
7.Projektleitung Softwareentwicklung (5.)
8.Safety Management (6.)
9.Projektleitung Automotive (8.)
10.Test-/Qualitätsmanagement (9.)

Meistangefragte Qualifikationen Q3/2017
Am häufigsten nachgefragt im 3. Quartal 2017 wurde Java Entwicklung, im vergangenen Quartal war diese Qualifikation noch an dritter Stelle. Damit tauschte sie den Rang mit Bauleitung, die im vergangenen Quartal Rang eins belegte, aber trotz etwa gleichbleibender Nachfrage abrutschte. Komplettiert werden die Top-3 durch SAP-Beratung, dass sich auf dem zweiten Platz stabilisieren konnte. Alle drei Qualifikationen befinden sich im gesamten Jahresverlauf bereits auf einem sehr hohen Niveau bei den Nachfragen.
Deutlich verbessern und damit neu im Ranking, konnten sich SPS Programmierung, Hardware Entwicklung und Big Data Engineering. Aufgrund rückläufiger Nachfragen sind Safety Management, Requirements-Engineering und Business Analytics nicht mehr im aufgeführten Ranking vertreten.
Der Großteil der Anfragen kam auch im dritten Quartal aus der Automotive-Branche, gefolgt vom Maschinen- und Anlagenbau.

1.Java-Entwicklung (3.)
2.SAP-Beratung (2.)
3.Bauleitung (1.)
4.C#-Entwicklung (6.)
5.SPS-Programmierung (14.)
6.Embedded-Software-Entwicklung (4.)
7.SAP-Entwicklung (9.)
8.Projektleitung Automotive (10.)
9.Hardware-Entwicklung (17.)
10.Big Data Engineering (12.)

Druckfähiges Bildmaterial finden Sie unter: www.solcom.de/de/download.aspx

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Die SOLCOM GmbH zählt zu den führenden Technologiedienstleistern in den Bereichen Softwareentwicklung, IT und Engineering. Als Partner global operierender Unternehmen realisiert SOLCOM weltweit anspruchsvollste Projekte über alle Branchen, Themen und Märkte hinweg.
Mit einem Umsatz von 90,6 Mio. EURO in 2016 und einem durchschnittlichen Wachstum von über 12 Prozent pro Jahr gehört SOLCOM zu den dynamischsten Unternehmen der Branche.
Geschäftsführer von SOLCOM ist Dipl.-Kfm. Thomas Müller, Sitz des Unternehmens ist Reutlingen.

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SOLCOM: Freiberufler können bei Projekten wählerisch sein

Marktstudie: „Zwischenbilanz Projektmarkt 2017“

SOLCOM: Freiberufler können bei Projekten wählerisch sein

(Bildquelle: SOLCOM GmbH)

Reutlingen, 18.09.2017 – Im ersten Halbjahr 2017 profitieren Freiberufler von guter Auslastung und steigenden Stundensätzen, gleichzeitig bleibt der Ausblick positiv. Das sind die Ergebnisse der aktuellen SOLCOM-Marktstudie „Zwischenbilanz Projektmarkt 2017“, für die der Technologiedienstleister zwischen Juli und September 2017 die 10.199 Abonnenten des Freiberufler Magazins befragt hat. Hier möchten wir Ihnen die Ergebnisse der Auswertung von 614 Teilnehmern vorstellen.

Kernaussagen
Gute Auslastung
Die große Mehrheit der befragten Freiberufler kann dank hoher Projektauslastung und guter Beschäftigung auf ein positives erstes Halbjahr 2017 zurückblicken. Dazu passt, dass sich nur jeder Zehnte während der Befragung in keinem Projekt befand und die Mehrheit überzeugt ist, dass ihr laufendes Projekt verlängert wird.
Entsprechend gering ist auch die Anzahl der Vorstellungstermine, die für eine Beauftragung wahrgenommen werden mussten, neun von zehn benötigten hierfür unter fünf Gespräche. Das wichtigste Kriterium für die Annahme eines Projekts ist die räumliche Nähe gefolgt vom Stundensatz. Nur für jeden Zwanzigsten war es entscheidend, überhaupt ein Projekt zu bekommen.

Wachstum erwartet
Bei der Entwicklung der Stundensätze sieht zwar die Mehrheit der Befragten auch in diesem Jahr eine Stagnation, im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Anteil, der eine Steigerung erwartet, jedoch erhöht. Nur jeder Zehnte fürchtet ein Absinken. Auf gleichem Niveau wie im Vorjahr sieht eine Mehrheit der Umfrageteilnehmer auch die eigene Projektauslastung, nur jeder Fünfte befürchtet hier eine Verschlechterung.
Für das gesamte Jahr 2017 ist die Aussicht optimistisch: So erwartet knapp die Hälfte der Befragten eine verbesserte Auslastung und nur knapp 15 Prozent eine Verschlechterung.

1. Wie war Ihre Projektauslastung im ersten Halbjahr 2017?
Mit zusammengenommen 86,4 Prozent hatte eine große Mehrheit im ersten Halbjahr eine gute Projektauslastung (über 50 Prozent). 15,6 Prozent davon sogar über 100 Prozent, das bedeutet zwar ein Rückgang im Vergleich zu der Befragung 2016, doch gleichzeitig hat sich die Anzahl der Befragten mit einer Auslastung über 76 Prozent deutlich erhöht, auf 53,9 Prozent.
Der Anteil mit einer schwachen Auslastung unter 50 Prozent hat sich nahezu halbiert, von kumuliert 22,7 Prozent im Jahr 2016 auf 13,5 Prozent in diesem Jahr.

0 % – 25 % – 3,4% (2016: 12,9%)
26 % – 50 % – 10,1% (2016: 9,8%)
51 % – 75 % – 16,9% (2016: 10,2%)
76 % – 100 % – 53,9% (2016: 39,4%)
> 100 % – 15,6% (2016: 27,7%)

2. Wie sicher sind Sie, dass Ihr aktuelles Projekt verlängert wird?
Der Anteil der Befragten, die zur Zeit der Umfrage ohne Projekt war, ging weiter zurück, auf 10,9 Prozent. Gleichzeitig sind jedoch die Werte für eine unsichere bzw. nicht vorgesehene Verlängerung auf 33,2 Prozent gestiegen.
Fast ein Viertel ist sich allerdings sicher, dass ihr Projekt verlängert wird, das sind 7,7 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Deutlich rückläufig hingegen war der Anteil der Umfrageteilnehmer, der relativ sicher von einer Verlängerung ausgeht. Waren dies 2016 noch knapp die Hälfte, sind es in diesem Jahr etwa drei von zehn Umfrageteilnehmer.

Bin momentan in keinem Projekt – 10,9% (2016: 15,3%)
Wird nicht verlängert – 13,5% (2016: 12,2%)
Unsicher – 19,7% (2016: 8,2%)
Relativ sicher – 29,6% (2016: 45,8%)
Absolut sicher – 26,2% (2016: 18,5%)

3. Wie viele Vorstellungstermine müssen Sie aktuell durchschnittlich wahrnehmen, um eine Beauftragung zu bekommen?
Knapp neun von zehn Freiberufler brauchen nur zwischen einem und fünf Vorstellungstermine, um an eine Beauftragung zu kommen – 22,5 Prozent mehr als 2016. Nur 2,6 Prozent benötigen mehr als zehn Termine, im vergangenen Jahr waren dies noch viermal so viele.
Während 2016 jeder Vierte zwischen sechs und zehn Anläufe benötigte, waren es in diesem Jahr nur noch 9,8 Prozent.

1 – 5 – 87,6% (2016: 65,1%)
6 – 10 – 9,8% (2016: 25,7%)
Mehr als 10 – 2,6% (2016: 9,2%)

4. Welche Faktoren sind aktuell für Sie entscheidend für die Projektwahl? (Mehrfachnennungen möglich)
Als wichtigster Faktor hat sich in diesem Jahr die Aufgabe mit 83,2 Prozent an erster Stelle gesetzt, 13,5 Prozentpunkte mehr als noch in 2016. Der Stundensatz konnte zwar noch einmal um 1,3 Prozent auf 76,2 Prozent zulegen, rutschte aber an die zweite Stelle. Die räumliche Nähe ist noch für zwei Drittel ein wichtiger Aspekt bei ihrer Projektsuche. Ein Drittel achtet auf die Laufzeit und jeder Zehnte schaut sich das Unternehmen genau an, welches das Projekt durchführt.
Nur für jeden zwanzigsten Umfrageteilnehmer ist es in erster Linie wichtig, überhaupt ein Projekt zu bekommen. Das sind noch einmal weniger, als im vergangenen Jahr und zeigt die gute Auslastung und positive Entwicklung des Projektmarktes für Freiberufler.

Mir ist primär wichtig, ein Projekt zu bekommen – 4,6% (2016: 6,2%)
Räumliche Nähe – 67,1% (2016: 55,4)
Stundensatz – 76,2% (2016: 74,9%)
Laufzeit – 31,9% (2016: 37,1%)
Aufgabe – 83,2% (2016: 69,7%)
Unternehmen – 12,9% (2016: 15,9%)
Sonstige – 2,8% (2016: 0,8%)

5. Wie haben sich Ihrer Meinung nach die Stundensätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum entwickelt?
Auch bei dieser Frage zeigt sich der allgemeine Aufwärtstrend. Mehr als jeder dritte Umfrageteilnehmer erwartet im laufenden Jahr steigende Stundensätze – 15,5 Prozent mehr als in der Befragung 2016. Entsprechend hat sich der Anteil der Befragten, die sinkende Stundensätze erwarten, fast halbiert auf 11,6 Prozent.
Auch in diesem Jahr geht die Mehrheit wieder von stagnierenden Stundensätzen aus. Aufgrund der Steigerung im letzten Jahr, geschieht dies auf einem hohen Niveau.

Gestiegen – 37,8% (2016: 22,3%)
Stagniert – 50,7% (2016: 56,8%)
Gesunken – 11,6% (2016: 20,9%)

6. Wie hat sich Ihre Projektauslastung in 2017 im Vergleich zum Vorjahr entwickelt?
Knapp die Hälfte der Befragten konnte auch bei der Projektauslastung ein stabiles Niveau vorweisen. Für knapp ein Drittel hat sich die Lage im laufenden Jahr sogar verbessert, das sind 13,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Umkehrschluss hat sich die Anzahl der Umfrageteilnehmer mit einer schwächeren Auslastung auf 18,2 Prozent verringert.

Verbessert – 33,1% (2016: 19,7%)
Verschlechtert – 18,2% (2016: 26,1%)
Auf gleichem Niveau – 48,7% (2016: 54,2%)

7. Was erwarten Sie in Bezug auf die Projektauslastung für das Gesamtjahr 2017?
Die befragten Freiberufler blicken auch optimistisch auf die restlichen Monate des laufenden Jahres. So gehen kumuliert 46,5 Prozent der befragten Freiberufler von einer verbesserten Projektauslastung in 2017 aus – das sind 6,9 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Entsprechend ist der Anteil der Befragten rückläufig, die eine Verschlechterung befürchten. Waren dies 2016 noch zusammengenommen 24,7 Prozent, sind es in diesem Jahr nur noch 14,8 Prozent.
Eine relative Mehrheit von 38,8 Prozent erwartet einen Projektmarkt auf konstantem Niveau. Dies entspricht in etwa dem Wert des Vorjahres.

Deutliche Verbesserung – 19,1% (2016: 22,7%)
Leichte Verbesserung – 27,4% (2016: 16,9%)
Deutliche Verschlechterung – 6,7% (2016: 13,5%)
Leichte Verschlechterung – 8,1% (2016: 11,2%)
Konstantes Niveau – 38,8% (2016: 35,7%)

Neue Umfrage
Zeitgleich mit der Veröffentlichung der Marktstudie startete auf www.solcom.de eine neue Umfrage zum Thema „Die Arbeitswelt von Freiberuflern“.

Layout:
https://www.solcom.de/de/download_marktstudien.aspx

Zur Umfrage:
http://www.solcom.de/de/umfrage.aspx

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Mit einem Umsatz von 90,6 Mio. EURO in 2016 und einem durchschnittlichen Wachstum von über 12 Prozent pro Jahr gehört SOLCOM zu den dynamischsten Unternehmen der Branche.
Geschäftsführer von SOLCOM ist Dipl.-Kfm. Thomas Müller, Sitz des Unternehmens ist Reutlingen.

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SOLCOM Projektmarktbarometer Q2/2017: Bauboom sorgt für Wachstum auf dem Projektmarkt

SOLCOM Projektmarktbarometer Q2/2017: Bauboom sorgt für Wachstum auf dem Projektmarkt

(Bildquelle: SOLCOM GmbH)

Reutlingen, 07.08.2017. Der SOLCOM Projektmarkt-Index konnte sich verbessern und liegt im zweiten Quartal 2017 bei 101,29 Punkten – ein Plus von 1,29 Punkten gegenüben dem Referenz- und Vorquartal. Besonders nachgefragt ist die Qualifikation „Bauleitung“. Der Projektmarkt-Index beschreibt im Rahmen des SOLCOM Projektmarktbarometers die Entwicklung des deutschen Marktes zur Besetzung von Projekten mit freiberuflichen IT- und Engineering-Spezialisten.

Kernaussagen
Im zweiten Quartal 2017 steigt der SOLCOM Projektmarkt-Index im Vergleich zum Referenzquartal um 1,29 Punkte. Innerhalb der drei betrachteten Monate zeigte besonders der Juni eine positive Entwicklung. Wachstumstreiber bei den indexrelevanten Faktoren war die Anzahl der von Freiberuflern eingegangenen Bewerbungen.

Profitieren konnte der Index in erster Linie durch die hohe Nachfrage aus der Automobil- und Bauwirtschaft. So war die Bauleitung die am häufigsten nachgefragte Qualifikation und der Großteil der Anfragen kam aus dem Automotive-Bereich. Die höchsten Stundensätze konnte Projektleitung im Prozessmanagement erzielen.

1. Projektmarkt-Index
Über den Projektmarkt-Index:
Der SOLCOM Projektmarkt-Index beschreibt quartalsweise die Entwicklung des Marktes zur Besetzung von IT- und Engineering-Projekten mit freiberuflichen Spezialisten. Der Projektmarkt-Index setzt sich zusammen aus den SOLCOM-eigenen Werten „Entwicklung der Bewerbungen pro Ausschreibung“, „durchschnittlicher Stundensatz“, „Entwicklung der Projektausschreibungen“ und „Geschwindigkeit bei der Besetzung einer offenen Position“. Aus diesen vier Einzelindikatoren wird der Mittelwert gebildet, der Index. Als Referenzquartal dient das erste Quartal 2017, dessen Werte den Index-Stand 100 definieren. Die beiden Einzelwerte „Entwicklung der Projektausschreibungen“ und „Geschwindigkeit bei der Besetzung offener Projekte“ betrachten den Projektmarkt von Seite der Unternehmen aus. Die „Entwicklung der Bewerbungen pro Ausschreibung“ und der „durchschnittliche Stundensatz“ beleuchten den Projektmarkt aus der Sicht der freiberuflichen Experten. Bei den beiden Einzelwerten für „Geschwindigkeit bei der Besetzung“ und „Entwicklung der Bewerbungen“ wird ein Rückgang positiv für den Projektmarkt bewertet.

2. Analyse Projektmarkt-Index:
Der SOLCOM Projektmarkt-Index konnte sich verbessern und liegt im zweiten Quartal 2017 bei 101,29 Punkten – ein Plus von 1,29 Punkten gegenüber dem Referenz- und Vorquartal. Der Index profitiert vom teilweisen deutlichen Anstieg von drei der vier einfließenden Faktoren.

Die Anzahl der ausgeschriebenen Projekte war deutlich rückläufig, sowohl im Vergleich zum Referenzquartal, als auch innerhalb der betrachteten drei Monate. Dieser Verlust konnte aber von den anderen drei Faktoren mehr als aufgefangen werden. Besonders die Anzahl der eingegangenen Bewerbungen auf Ausschreibungen ging deutlich zurück, was auf eine bessere Marktlage für Freiberufler hinweist und damit einen positiven Einfluss auf den Index hat.
Der Wert für die Dauer zur Besetzung einer offenen Position ist ebenfalls angestiegen. Der Zeitrahmen hat sich verkürzt, was auf eine schnelle Entscheidungsfindung und gesicherte Budgets bei den Unternehmen hinweist. Bei den betrachteten Stundensätzen konnte im Quartalsvergleich der Durchschnitt hingegen nur leicht ansteigen und musste im Mai sogar einen minimalen Verlust hinnehmen.

Wachstum gab es nicht nur im Vergleich zum Referenzquartal, sondern auch innerhalb des betrachteten Zeitraums, besonders im Mai und Juni. Die positive Entwicklung innerhalb des zweiten Quartals lässt positiv auf die folgenden Monate blicken. Fraglich bleibt jedoch, ob der Trend den sommerlochbedingten Rückgang besonders im Juli und August abfedern kann.

Einzelfaktoren
3. Ergänzende Informationen

Höchste Stundensätze Q2/2017
Bei den Stundensätzen konnte im zweiten Quartal, trotz eines Rückgangs in den letzten Monaten, Projektleitung im Bereich Prozessmanagement den Spitzenplatz belegen, gefolgt von Softwareentwicklung und Beratung im SAP-Bereich.
Zulegen konnten im Vergleich zum Vorquartal besonders die Bereiche Projektleitung im Anlagenbau, Konstruktion im Maschinenbau und Softwareentwicklung. Verluste gab es hingegen für Beratung im ERP-Bereich, Projektleitung im Prozessmanagement (wie oben genannt) und Projektleitung E-Commerce.
Allgemein ist der Durchschnitt der Stundensätze sowohl im Vergleich zum Referenzquartal als auch innerhalb des Quartals angestiegen, trotz eines leichten Rückgangs im Mai. Im Juni konnte der bislang höchste Wert ermittelt werden.

Meistangefragte Qualifikationen Q2/2017
Am häufigsten nachgefragt im 2. Quartal 2017 wurde Bauleitung in den verschiedensten Branchen, besonders aber im Maschinen- und Anlagenbau sowie im Immobilienbereich. Im vergangenen Quartal war diese Qualifikation noch an vierter Stelle. Auch SAP-Beratung wurde deutlich häufiger nachgefragt und liegt nun an zweiter Stelle. Abgerutscht dagegen ist Embedded Software Entwicklung, die im vergangenen Quartal noch die Spitzenposition einnahm.

Trotz eines leichten Verlusts von einem Rang bleibt die Nachfrage nach Experten in den Bereichen C# und besonders Java ungebremst hoch. Ähnliches gilt für den Bereich IT-Sicherheit, hier wurden vor allem Experten im Bereich Safety Management verstärkt gesucht. Der Großteil der Anfragen kam aus der Automotive-Branche, gefolgt vom Maschinen- und Anlagenbau.

Über SOLCOM:
Die SOLCOM GmbH zählt zu den führenden Technologiedienstleistern in den Bereichen Softwareentwicklung, IT und Engineering. Als Partner global operierender Unternehmen realisiert SOLCOM weltweit anspruchsvollste Projekte über alle Branchen, Themen und Märkte hinweg.
Mit einem Umsatz von 90,6 Mio. EURO in 2016 und einem durchschnittlichen Wachstum von über 12 Prozent pro Jahr gehört SOLCOM zu den dynamischsten Unternehmen der Branche.
Geschäftsführer von SOLCOM ist Dipl.-Kfm. Thomas Müller, Sitz des Unternehmens ist Reutlingen.

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Allgemein

Marktstudie: „Der Weg in die Freiberuflichkeit“

Unabhängigkeit ist entscheidendes Kriterium für Selbständige

Marktstudie: "Der Weg in die Freiberuflichkeit"

(Bildquelle: SOLCOM GmbH)

Freiberufler sind zufrieden mit ihrer Tätigkeit und wollen auch nicht zurück in die Festanstellung. Schwierigkeiten bereitet die Projektakquise.
Das sind die Ergebnisse der aktuellen SOLCOM-Marktstudie „Der Weg in die Freiberuflichkeit“, für die der Technologiedienstleister zwischen Mai und Juli 2017 die 10.073 Abonnenten des Freiberufler Magazins befragt hat. Hier möchten wir Ihnen die Ergebnisse aus der Auswertung von 638 Teilnehmern vorstellen.

Kernaussagen
Gerne Freiberufler
Die Befragten sind zufrieden mit ihrer Tätigkeit, denn neun von zehn sind gerne Freiberufler, nur drei Prozent haben eine andere Meinung. Entsprechend hat auch nur jeder Zwanzigste konkrete Pläne, überhaupt in die Festanstellung zurückzukehren.
Dabei zeichnen sich Freiberufler auch durch ihre Erfahrung aus. So ist eine deutliche Mehrheit der Befragten bereits seit über zehn Jahren in dieser Arbeitsform tätig. Ebenso kann ein ähnlich hoher Anteil bereits auf mehr als zehn Jahre Berufserfahrung in einer Festanstellung zurückblicken. Gleichzeitig hat sich aber auch der Anteil der Umfrageteilnehmer, die erst seit kurzem Selbständig sind, im Vergleich zu der Befragung aus 2013, verdoppelt.

Schwierige Akquise
Der Hauptgrund, warum sich Freiberufler für ihren Karriereweg entschieden haben, ist laut Umfrageteilnehmer, das selbstbestimmte Arbeiten, gefolgt von dem Mehr an Abwechslung. Ausbleibender Erfolg bei der Suche nach einer Festanstellung spielte nur eine untergeordnete Rolle.
Doch gerade zu Beginn der Tätigkeit gibt es einer Reihe von Schwierigkeiten. Die größten Herausforderungen sind, laut der Befragten, die Kundenakquise bzw. das Marketing und die schlechte Planbarkeit, etwa jeder Zweite gab dies an.
Hilfe bei der Projektakquise suchen sich Freiberufler dann in erster Linie bei Projektportalen bzw. Business-Netzwerken und bei Projektdienstleistern oder -agenturen.

1. Sind Sie gerne Freiberufler?
Fast alle der Befragten üben ihre freiberufliche Tätigkeit gerne aus, 93,3 Prozent gaben dies an. Im Vergleich zu derselben Befragung aus dem Jahr 2013 sind dies noch einmal 1,4 Prozent mehr. Nur knapp drei Prozent sind unglücklich in der Selbständigkeit, 3,9 Prozent hingegen sind sich bei dieser Frage unschlüssig.

Ja – 93,3%
Nein – 2,8%
Eventuell – 3,9%

2. Haben Sie Pläne, wieder in eine Festanstellung zurückzukehren?
Den Ergebnissen der ersten Frage folgend hat nur jeder Zwanzigste Freiberufler Pläne, wieder in eine Festanstellung zurückzukehren, sieben von zehn Befragten haben dies nicht vor und bleiben Freiberufler. Doch obwohl so viele Umfrageteilnehmer gerne Freiberufler sind, ist knapp jeder Fünfte eventuell dazu bereit, seine Selbständigkeit aufzugeben.

Ja – 5,3%
Nein – 71,8%
Eventuell – 22,9%

3. Wie lange sind Sie bereits freiberuflich tätig?
Mit 53,8 Prozent ist die Mehrheit der Umfrageteilnehmer bereits seit mehr als zehn Jahren Freiberufler. Mit Abstand dahinter haben 19,4 Prozent ein bis fünf Jahre Erfahrung und 12,7 Prozent mehr als sechs Jahre.
Der Wert für die Antwortmöglichkeit „Weniger als 1 Jahr“ hat sich auf 14,1 Prozent, im Vergleich zu der Befragung 2013, mehr als verdoppelt.

Weniger als 1 Jahr – 14,1%
1 bis 5 Jahre – 19,4%
6 bis 10 Jahre – 12,7%
Über 10 Jahre – 53,8%

4. Wie lange waren Sie vor Ihrer freiberuflichen Tätigkeit in Festanstellung(en) tätig?
Ein ähnliches Bild wie bei den vorherigen Fragen zeigt sich auch hier: Zusammengenommen 76,5 Prozent der Umfrageteilnehmer haben mehr als sechs Jahre vor ihrer Selbständigkeit in Festanstellung verbracht, über die Hälfte sogar mehr als zehn Jahre, jeder Fünfte zwischen sechs und zehn Jahren.
Nur etwa fünf von Hundert der Befragten haben vor der Freiberuflichkeit weniger als ein Jahr Berufserfahrung als Angestellter gesammelt.

Weniger als 1 Jahr – 5,8%
1 bis 5 Jahre – 17,7%
6 bis 10 Jahre – 21,6%
Über 10 Jahre – 54,9%

5. Aus welchem/n Grund/Gründen haben Sie sich für die Freiberuflichkeit entschieden? (Mehrfachnennungen möglich)
Selbstbestimmtes Arbeiten ist für Freiberufler das wichtigste Kriterium, weshalb sie sich für ihre Tätigkeit entschieden haben. Bei der Befragung 2013 waren dies noch die anspruchsvollen Aufgaben, die mittlerweile mit 49,7 Prozent nur noch auf Rang fünf liegen. Das Mehr an Abwechslung konnte seinen Wert verdoppeln und liegt nun mit 66,8 Prozent an zweiter Stelle, gefolgt von den flexiblen Arbeitszeiten und dem höheren Einkommen, die beide noch von knapp jedem Zweiten angegeben wurden.
Nur etwa jeder Fünfte gab an, sich für die Freiberuflichkeit entschieden zu haben, weil keine Festanstellung gefunden werden konnte; jeder Dritte ging diesen Schritt aufgrund der Chance auf Aneignung von spezifischem Know-how.

Selbstbestimmtes Arbeiten – 73,8%
Mehr Abwechslung – 66,8%
Flexiblere Arbeitszeiten – 54,7%
Höheres Einkommen – 50,6%
Anspruchsvollere Aufgaben – 49,7%
Aneignung spezifischen Know-hows – 33,1%
Keine Festanstellung gefunden – 18,3%
Sonstiges – 2,7%

6. Welche Hindernisse / Herausforderungen gab es auf Ihrem Weg in die Freiberuflichkeit bzw. zu Beginn der Tätigkeit? (Mehrfachnennungen möglich)
Als größtes Hindernis zu Beginn der Freiberuflichkeit wird die „Kundenakquise bzw. das Marketing“ von der Hälfte der Befragten genannt. Knapp dahinter liegen die „schlechte Planbarkeit“ mit 46,9 Prozent und „rechtliche Unklarheiten“ mit 38,2 Prozent. Drei von Zehn Umfrageteilnehmer gaben „Steuern bzw. Buchhaltung“, zu viel „Bürokratie“ und „wirtschaftliche Unsicherheit“ als Herausforderung an.
Weniger Schwierigkeiten hingegen sehen die Befragten in den „unterschätzten Fixkosten“ und den „fachlichen Anforderungen“. Positiv ist anzumerken, dass nur etwa jeder Zehnte eine „familiäre Unterstützung“ zu beklagen hatte.
Die Möglichkeit, Freitextantworten zu hinterlegen, wurde lediglich marginal genutzt und wird aus diesem Grund nicht gesondert aufgeführt.

Kundenakquise / Marketing – 49,2%
Schlechte Planbarkeit – 46,9%
Rechtliche Unklarheiten (z.B. Rechtsform/Scheinselbständigkeit) – 38,2%
Steuern/Buchhaltung – 36,5%
Zu viel Bürokratie – 30,9%
Wirtschaftliche Unsicherheit) – 29,3%
Hohe Arbeitsbelastung – 25,9%
Fehlendes Eigenkapital – 25,9%
Falsche Kalkulation – 18,7%
Mangelnde Absicherung / Versicherung – 16,1%
Unterschätzter Zeitaufwand – 15,2%
Schwierige Verhandlungen – 10,2%
Privates / Fehlende Unterstützung – 9,1%
Marktsituation falsch eingeschätzt – 7,7%
Fehlende Finanzierung – 7,2%
Mangelhafter Businessplan – 6,4%
Hohe fachliche Anforderungen – 3,6%
Unterschätzte Fixkosten – 2,2%
Sonstige – 1,7%

7. Wie akquirieren Sie bevorzugt neue Kunden bzw. Projekte? (Mehrfachnennungen möglich)
Für acht von zehn Freiberuflern sind Projektportale bzw. Business-Netzwerke die beliebteste Art der Projektakquise, gefolgt von Projektdienstleistern, die von drei Viertel genannt wurden. Zwei von drei Umfrageteilnehmer erhalten nach Projektende direkt einen Folgeauftrag oder nutzen ihre persönlichen Kontakte für neue Aufträge.
Mit großem Abstand dahinter folgen die eigene Webseite bzw. der eigene Blog und Konferenzen, die beide noch von über zehn Prozent der Befragten genannt wurden. Print-Werbung spielt faktisch keine Rolle mehr, nur 0,3 Prozent der Befragten setzt diese ein.

Projektportale und Business-Netzwerke – 79,8%
Projektdienstleister/ -Agenturen – 76,3%
Folgeauftrag – 71,2%
Persönliche Beziehungen / Kontakte – 66,1%
Homepage/meinen Blog – 14,3%
Konferenzen/Messen – 11,6%
Systemhäuser – 9,7%
Soziale Medien – 6,9%
Online-Werbung (Banner, Features etc.) – 6,1%
Direktakquise – 5,6%
E-Mail-Newsletter – 3,4%
Print-Werbung (Mailings, Anzeigen etc.) – 0,3%
Sonstiges – 1,3%

Neue Umfrage
Zeitgleich mit der Veröffentlichung der Marktstudie startete auf www.solcom.de eine neue Umfrage zum Thema „Der Weg in die Freiberuflichkeit“.

Layout:
https://www.solcom.de/de/download_marktstudien.aspx

Zur Umfrage:
http://www.solcom.de/de/umfrage.aspx

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Mit einem Umsatz von 90,6 Mio. EURO in 2016 und einem durchschnittlichen Wachstum von über 12 Prozent pro Jahr gehört SOLCOM zu den dynamischsten Unternehmen der Branche.
Geschäftsführer von SOLCOM ist Dipl.-Kfm. Thomas Müller, Sitz des Unternehmens ist Reutlingen.

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Allgemein

Marktstudie: „Stressfaktor Freiberuflichkeit“ – Höhere Belastung durch selbständige Tätigkeit

Marktstudie: "Stressfaktor Freiberuflichkeit" - Höhere Belastung durch selbständige Tätigkeit

(Bildquelle: SOLCOM GmbH)

Reutlingen, 22.05.2017. Viele Freiberufler fühlen sich über die Maßen gestresst. Jeder Zehnte musste zudem schon professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Das sind die Ergebnisse der aktuellen SOLCOM-Marktstudie „Stressfaktor Freiberuflichkeit“, für die der Technologiedienstleister zwischen März und Mai 2017 die 9.983 Abonnenten des Freiberufler Magazins befragt hat. Hier möchten wir Ihnen die Ergebnisse aus der Auswertung von 674 Teilnehmern vorstellen.

Kernaussagen
Hohe Anzahl Wochenstunden.
Mehrarbeit ist nicht ungewöhnlich für Freiberufler. So arbeiten neun von zehn Freiberuflern mehr als 40 Stunden die Woche und ein Teil davon sogar deutlich darüber. Gleichzeitig fühlen sich vier von zehn Umfrageteilnehmer in ihrer Tätigkeit über die Maßen gestresst und jeder Dritte zumindest manchmal.
Entsprechend sieht sich mehr als die Hälfte in ihrer selbständigen Tätigkeit größerem Stress ausgesetzt als in einer Festanstellung. Jeder Dritte hingegen empfindet die Rolle als Arbeitnehmer anstrengender und etwa 15 Prozent sehen hier keinen Unterschied.

Zahlreiche Stressfaktoren
Knapp 10 Prozent der Befragten hat schon einmal, aufgrund von Überlastung, professionelle Hilfe in Anspruch genommen oder tut dies momentan. Zudem hat jeder Fünfte bereits darüber nachgedacht. Die größten Stressfaktoren sind dabei vor allem der Zeit- und Ergebnisdruck sowie die wirtschaftliche Unsicherheit einer selbständigen Tätigkeit.
Die meistgenutzten Maßnahmen zum Ausgleich sind laut den Umfrageteilnehmern die sozialen Kontakte mit Freunden und Familie sowie Sport. Unter zwei Prozent der Befragten greifen auf Arzneimittel zurück.

1. Wie oft in den letzten Monaten fühlten Sie sich über die Maßen gestresst?
Zusammengenommen mehr als 40 Prozent der befragten Freiberufler fühlten sich in den letzten Monaten in ihrer Tätigkeit über ein Normalniveau gestresst, 13,5 Prozent sogar sehr oft. Etwa jeder Dritte erlebt dieses Gefühl zumindest manchmal.
Nur 6,7 Prozent gaben an, sich niemals überlastet zu fühlen und circa jeder Fünfte hat selten eine solche Situation.

Nie – 6,7%
Selten – 22,4%
Manchmal – 30,9%
Häufig – 26,6%
Sehr oft – 13,5%

2. Wie viele Wochenstunden arbeiten Sie durchschnittlich als Freiberufler?
Mit kumuliert 87,5 Prozent arbeitet die große Mehrheit der Befragten mehr als 40 Stunden die Woche. Bei knapp der Hälfte sind es dabei zwischen 40 und 50 Stunden. Noch einmal ein Drittel sind zwischen 50 und 60 Stunden beruflich tätig und 6,2 Prozent sogar mehr.
Knapp über zehn Prozent haben weniger als 40 Wochenstunden, davon jeder Zwanzigste unter 30.

Weniger als 30 Stunden – 4,9%
Zwischen 30 und 40 Stunden – 7,6%
Zwischen 40 und 50 Stunden – 48,2%
Zwischen 50 und 60 Stunden – 33,91
Mehr als 60 Stunden – 6,2%

3. Fühlen Sie sich in Ihrer Tätigkeit als Freiberufler höherem Stress ausgesetzt als in einer Festanstellung?
15,1 Prozent der Befragten sehen ihr Stresslevel als Freiberufler auf dem gleichem Niveau wie in einer Festanstellung. Ein Drittel empfindet dagegen deutlich mehr Stress in seiner selbständigen Tätigkeit, jeder Fünfte geht von etwas mehr aus. Kumuliert sind dies 54,9 Prozent und damit mehr als die Hälfte.
Weniger Stress als mit einem festen Arbeitsvertrag sehen zusammengenommen etwa drei von zehn der Umfrageteilnehmer, 12,8 Prozent davon sogar deutlich weniger.

Deutlich weniger Stress – 12,8%
Etwas weniger Stress – 17,2%
Gleich viel Stress – 15,1%
Etwas mehr Stress – 20,3%
Deutlich mehr Stress – 34,6%

4. Haben Sie schon einmal aufgrund von Stress professionelle Hilfe in Anspruch genommen oder nehmen Sie diese aktuell in Anspruch bzw. haben Sie darüber nachgedacht?
Fast jeder Zehnte Freiberufler nimmt oder nahm schon einmal professionelle Hilfe aufgrund von Stress in Anspruch. Zudem hat mit 22,1 Prozent mehr als jeder Fünfte zumindest darüber nachgedacht oder tut dies im Moment.
Mit 68,2 Prozent gaben jedoch mehr als zwei Drittel der Umfrageteilnehmer an, dass dies für sie nicht nötig ist.

Ja, in Beratung / Behandlung (gewesen) – 9,6%
Denke darüber nach / Habe darüber nachgedacht – 22,1%
Nein, nicht nötig – 68,2%

5. Was sind die größten Stressfaktoren? (Mehrfachnennungen möglich)
Der größte Stressfaktor für Freiberufler ist laut den Umfrageteilnehmern der Zeit- bzw. Ergebnisdruck, mit 54,7 Prozent gab dies mehr als die Hälfte an. Etwa ein Drittel der Befragten nannten auf Platz zwei und drei Unsicherheit (37,8 Prozent) bzw. schlechte Planbarkeit der selbständigen Tätigkeit (32,2, Prozent) als Grund für Stress.
Für knapp ein Drittel sind zudem die Faktoren wirtschaftlicher Druck und die mangelnde Trennung zwischen Arbeit und Privatleben Gründe für Überlastung, ein Viertel der Umfrageteilnehmer nannte als Antwort die Vertrags- bzw. Stundensatzverhandlungen oder die Vorgaben der Kunden.
Eher geringer gewertet werden die Faktoren ständige Erreichbarkeit, familiäre bzw. persönliche Probleme sowie Aufgaben und Wettbewerbsdruck.
Die Möglichkeit, Freitextantworten zu hinterlegen, wurde lediglich marginal genutzt und wird aus diesem Grund nicht gesondert ausgeführt.

Zeit- / Ergebnisdruck – 54,7%
Unsicherheit – 37,8%
Schlechte Planbarkeit – 32,2%
Keine Trennung zwischen Arbeit und Privatleben – 31,3%
Wirtschaftlicher Druck – 29,2%
Vertrags-/Stundensatzverhandlungen – 25,1%
Vorgaben der Kunden – 23,6%
Ständige, elektronische Erreichbarkeit – 17,8%
Familiäre / persönliche Probleme – 13,9%
Schlecht zu bewältigende Aufgaben – 13,2%
Wettbewerbsdruck – 8,2%
Sonstige – 4,2%

6. Welche Maßnahmen ergreifen Sie gegen Stress? (Mehrfachnennungen möglich)
Die wichtigsten Maßnahmen für Freiberufler gegen Stress sind soziale Kontakte und sportliche Betätigung – mehr als die Hälfte gab dies an. Die ersten drei Plätze komplettiert mit 44,2 Prozent der ausreichende Schlaf.
Knapp dahinter und bei etwa jedem Dritten der Befragten zum Ausgleich beliebt sind Hobbies (36,6 Prozent), andere Arbeiten (33,7 Prozent), gesunde Ernährung (32,3 Prozent), der Urlaub (31,8 Prozent) und ein geistiger Ausgleich (28,9 Prozent).
Weniger genutzt werden eine verbesserte Organisation der eigenen Tätigkeit und Entspannungsübungen wie Yoga.
Korrespondierend zu Frage 4 nutzt knapp jeder Zehnte Therapiemaßnahmen und etwa 2 Prozent greifen zu Arzneimitteln.
Unter Sonstiges gaben 1,8 Prozent der Teilnehmer an, keinen Ausgleich zu benötigen.

Soziale Kontakte (Familie, Freunde, etc.) – 59,2%
Sport – 52,1%
Genügend Schlaf – 44,2%
Hobbies – 36,6%
Andere Arbeiten erledigen (z.B. handwerkliche) – 33,7%
Gesunde Ernährung – 32,3%
(Kurz-) Urlaub – 31,8%
Geistiger Ausgleich – 28,9%
Besser organisieren (z.B. Regeln für Erreichbarkeit) – 22,6%
Entspannungsübungen (z.B. Meditation / Yoga) – 13,8%
Therapie – 8,3%
Arzneimittel – 1,6%
Sonstige – 3,3%

Neue Umfrage
Zeitgleich mit der Veröffentlichung der Marktstudie startete auf www.solcom.de eine neue Umfrage zum Thema „Der Weg in die Freiberuflichkeit“.

Layout:
https://www.solcom.de/de/download_marktstudien.aspx

Zur Umfrage: https://www.solcom.de/de/umfrage.aspx

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Mit einem Umsatz von 90,6 Mio. EURO in 2016 und einem durchschnittlichen Wachstum von über 12 Prozent pro Jahr gehört SOLCOM zu den dynamischsten Unternehmen der Branche.
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Freiberufler erwarten deutliches Wachstum

SOLCOM Marktstudie: „Ausblick auf den Projektmarkt 2017“

Freiberufler erwarten deutliches Wachstum

Wirtschaftlich blieb der Projektmarkt 2016 für Freiberufler unter den Prognosen. Der Ausblick für das laufende Jahr hingegen ist deutlich optimistischer, gerade bei den Themen Big Data sowie IT-Sicherheit und für die Dienstleistungsbranche.
Das sind die Ergebnisse der aktuellen SOLCOM-Marktstudie „Ausblick auf den Projektmarkt 2017“, für die der Technologiedienstleister zwischen Dezember 2016 und März 2017 die 9.869 Abonnenten des Freiberufler Magazins befragt hat. Hier möchten wir Ihnen die Ergebnisse aus der Auswertung von 582 Teilnehmern vorstellen.

Kernaussagen
Optimistisch für 2017
Anders als in den vorherigen Jahren hat sich, laut der befragten Freiberufler, das Wachstum im Projektmarkt 2016 aufgrund der schwächeren Projektauslastung weit weniger dynamisch gezeigt. Für 2017 erwarten hingegen knapp zwei Drittel der Umfrageteilnehmer ein deutliches Plus im Vergleich zum Vorjahr.
Gleiches gilt für die Stundensätze: Auch hier geht die Mehrheit von einer besseren Vergütung als im vergangenen Jahr aus, nur jeder Zwanzigste befürchtet ein Rückgang. Bei den persönlichen Chancen erwartet zwar die Hälfte keine Veränderungen im Vergleich zu 2016, jedoch sehen auch nur knapp über drei Prozent eine Verschlechterung, zehnmal so viele hingegen eine Verbesserung.

SAP wieder mit Verlusten
Digitalisierungstrends werden auch in diesem Jahr den Markt bestimmen. Unter anderem konnte sich Big Data weiter deutlich verbessern, fast zwei Drittel der Umfrageteilnehmer rechnen dem Thema die größten Marktchancen ein. Es folgt IT-Sicherheit, die ebenfalls im Jahresvergleich weiterhin zulegen konnte. Im Gegensatz dazu musste SAP, nach einem Aufschwung im vergangenen Jahr, wieder Verluste hinnehmen, nicht einmal jeder Fünfte sieht hier Potenziale.
Zahlreiche Verschiebungen gab es bei den Branchen. Hier werden dem Dienstleistungsbereich die größten Wachstumschancen zugeschrieben, dieser konnte seinen Wert fast verdoppeln. Knapp dahinter, ebenfalls mit starkem Zuwachs, liegt die Automobilbranche mittlerweile auf Rang zwei. Verloren hat hingegen Transport & Logistik, die im vergangenen Jahr noch den ersten Platz belegte.

1. Wie gut war Ihre Projektauslastung in 2016?
Im Vergleich zu 2015 zeigt sich bei dieser Frage eine rückläufige Tendenz. So hat sich der Anteil der Befragten mit einer Auslastung von über 50 Prozent zwar mit 84,9 Prozent im Vergleich zu den 87,5 Prozent in 2015 nur leicht abgeschwächt, doch gerade die Werte für eine hohe Auslastung haben verloren. Waren in 2015 noch vier von zehn Umfrageteilnehmer über 100 Prozent beschäftigt, war es im vergangenen Jahr nicht einmal mehr jeder Dritte.
Gleichzeitig war mit 5,3 Prozent auch jeder Zwanzigste unterbeschäftigt mit einer Projektauslastung von unter 25 Prozent.

0% bis 25% – 5,3% (2015: 1,9%)
26% bis 50% – 9.8% (2015: 10,6%)
51% bis 75% – 20,6% (2015: 13,2%)
76% bis 100% – 35,4% (2015: 32,7%)
Mehr als 100% – 28,9% (2015: 41,6%)

2. Der IT-Projektmarkt wird 2017 im Vergleich zum Vorjahr…
Für 2017 blicken die befragten Freiberufler dagegen optimistisch auf den Projektmarkt. So geht mit 65,1 Prozent knapp zwei Drittel der Umfrageteilnehmer von einem Wachstum für 2017 aus. Im vorherigen Jahr war dies nur etwas mehr als die Hälfte. Gleichzeitig erwarten 3,3 Prozent einen schrumpfenden Markt, damit hat sich dieser Wert im Vergleich zu 2016 halbiert.
Knapp ein Drittel erwartet für 2017 eine Stagnation, dies sind etwa 8 Prozent weniger als in der Vorjahresbefragung.

…wachsen. – 65,1% (2016: 52,7%)
…stagnieren. – 31,6% (2016: 39,5%)
…schrumpfen. – 3,3% (2016: 7,8%)

3. Die Stundensätze werden 2017…
Bei der Frage zu den Stundensätzen zeigt sich ein ähnlich positives Bild: Während für das vergangene Jahr eine deutliche Mehrheit noch von stagnierenden Stundensätzen ausgegangen war, erwartet nun die Hälfte der Befragten für 2017 eine Steigerung – eine Verdopplung des Wertes von 2016. Eine Stagnation erwarten zwar noch immer 45,7 Prozent, dies sind jedoch 14,2 Prozent weniger als im vergangenen Jahr.
Nur jeder Zwanzigste befürchtet sinkende Stundensätze, dieser Wert hat sich um 9,2 Prozent verringert.

…steigen. – 49,1% (2016: 25,7%)
…stagnieren. – 45,7% (2016: 59,9%)
…sinken. – 5,2% (2016: 14,4%)

4. Wie beurteilen Sie Ihre persönlichen Projekt-Chancen für 2017?
Bei dieser Frage werden die positiven Erwartungen für 2017 bestätigt. Nur 3,6 Prozent der Umfrageteilnehmer schätzt ihre persönlichen Projektchancen im laufenden Jahr als schlechter ein – das ist ein Rückgang um 5,1 Prozent im Vergleich zu 2016. Von einer Besserung im laufenden Jahr hingegen gehen 43,1 Prozent der Teilnehmer aus, ein Wachstum um 8,7 Prozent.
Die Hälfte und damit die Mehrheit beurteilen die eigenen persönlichen Marktchancen im laufenden Jahr als unverändert. Dieser Wert hat sich geringfügig verschlechtert.

Besser – 43,1% (2016: 34,4%)
unverändert. – 53,3% (2016: 56,9%)
Schlechter – 3,6% (2016: 8,7%)

5. Welche Themen / Bereiche bieten Ihrer Meinung nach die größten Marktchancen in 2017? (Mehrfachnennungen möglich)
Konnte sich in 2016 Big Data an die Spitze der Themen mit den größten Marktchancen setzen, festigt der Trend in diesem Jahr seine Position mit 61,7 Prozent – das sind noch einmal 16,5 Prozent mehr. Einen ähnlichen Zuwachs erhielt auch das Thema IT-Security, das mit 58,1 Prozent auf Rang zwei liegt. Knapp dahinter folgen Internet of Things mit 52,2 Prozent und Cloud Computing mit 51,4 Prozent. Beide konnten mit 22,1 Prozent bzw. 16,2 Prozent ebenfalls stark zulegen.
Knapp ein Drittel der Umfrageteilnehmer rechnet den Bereichen Industrie 4.0 und Connected Car für 2017 große Marktchancen ein. Ebenfalls wachsende Potenziale werden den Trends Governance, Risk & Compliance sowie Unified Communications eingeräumt.
Deutlich an Stimmanteil verloren haben die Themen SAP (Minus 10,8 Prozent), Software as a Service (Minus 8,2 Prozent) und Mobility (Minus 8,0 Prozent). Auch Prozessmanagement, Green IT und IT Service Management konnten ihre Stimmanteile nicht halten und mussten Prozentpunkte und damit Plätze in der Rangliste einbüßen.
Die Möglichkeit, Freitextantworten zu hinterlegen, wurde lediglich marginal genutzt und wird aus diesem Grund nicht gesondert ausgeführt.

Big Data – 61,7% (2016: 45,2%)
IT Security – 58,1% (2016: 43,7%)
Internet of Things – 52,2% (2016: 30,1%)
Cloud Computing – 51,4% (2016: 35,2%)
Industrie 4.0 – 34,4% (2016: 24,4%)
Connected Car – 32,3% (2016: 25,3%)
Business Intelligence – 30,8% (2016: 20,4%)
Governance, Risk & Compliance – 23,7% (2016: 6,2%)
Internet / web-orientierte Architekturen – 20,4% (2016: 22,9%)
Virtualisierung – 19,6% (2016: 13,8%)
Vernetzung (z.B. Smart Home) – 17,7% (2016: 12,1%)
SAP – 17,4% (2016: 28,2%)
Software as a Service – 15,6% (2016: 23,8%)
Unified Communications – 14,9% (2016: 1,7%)
Emobility – 14,3% (2016: 5,3%)
Mobility – 13,6% (2016: 21,6%)
Prozessmanagement – 13,1% (2016: 18,3%)
IT Service Management – 12,9% (2016: 15,3%)
Green IT – 9,5% (2016: 11,7%)
Customer Relationship Management – 6,2% (2016: 14,7%)
Consumer Market (iPad & Co.) – 4,8% (2016: 8,1%)
Skalierbarkeit – 4,1% (2016: 7,2%)
Sonstiges – 1,5% (2016: 2,6%)

6. Welche Branchen, glauben Sie, werden 2016 am stärksten wachsen? (Mehrfachnennungen möglich)
Während in den vergangenen Jahren Transport & Logistik immer unter den Top 3 der Branchen mit den besten Marktchancen lag, ist diese nun mit 26,6 Prozent auf den fünften Platz zurückgefallen. Deutlich zulegen hingegen konnten Dienstleistung (plus 20,3 Prozent) und Automobil (plus 12,6 Prozent), die nun auf den ersten beiden Plätzen bei den Branchen mit dem größten Wachstumspotenzial liegen. Etwas an Prozentwerten verloren und auf den dritten Platz zurückgefallen ist Gesundheit, doch noch immer ein Drittel rechnet hier mit großen wirtschaftlichen Chancen im laufenden Jahr.
Zulegen konnten zudem die Telekommunikation, Energie und Finanzen, die alle ebenfalls noch über der 20 Prozent-Marke liegen.
Hohe Verluste musste, neben der bereits erwähnten Transport & Logistik Branche, auch Medien & Unterhaltung hinnehmen. Mit 15,3 Prozent erwarten im Vergleich zum vergangenen Jahr nur noch halb so viele Umfrageteilnehmer besondere Potenziale. Auch der Öffentliche Sektor und die Konsumgüterbranche werden im Vergleich zu 2016 weniger Wachstumschancen zugerechnet, sie haben 3,2 Prozent bzw. 7,4 Prozent verloren.
Ohne große Veränderungen und weiterhin im einstelligen Bereich bleiben die Branchen Chemie, Bildungswesen und Investitionsgüter.
Die Möglichkeit, Freitextantworten zu hinterlegen, wurde lediglich marginal genutzt und wird aus diesem Grund nicht gesondert ausgeführt.

Dienstleistung- 42,6% (2016: 22,3%)
Automobil – 42,1% (2016: 29,5%)
Gesundheit – 34,2% (2016: 36,9%)
Pharma – 27,3% (2016: 30,4%)
Transport & Logistik – 26,6% (2016: 38,2%)
Telekommunikation – 25,6% (2016: 17,6%)
Energie – 23,4% (2016: 16,6%)
Finanzen – 22,7% (2016: 15,7%)
Medien & Unterhaltung – 15,3% (2016: 33,8%)
Handel – 14,1% (2016: 11,2%)
Elektronik – 12,4% (2016: 9,6%)
Öffentlicher Sektor – 11,7% (2016: 14,9%)
Konsumgüter – 11,3% (2016: 18,7%)
Chemie – 8,2% (2016: 9,1%)
Bildungswesen – 7,9% (2016: 5,1%)
Investitionsgüter – 5,8% (2016: 4,2%)
Sonstiges – 0,7% (2016: 1,1%)

Neue Umfrage
Zeitgleich mit der Veröffentlichung der Marktstudie startete auf www.solcom.de eine neue Umfrage zum Thema „Stressfaktor Freiberuflichkeit“.

Layout:
https://www.solcom.de/de/download_marktstudien.aspx

Zur Umfrage:
http://www.solcom.de/de/umfrage.aspx

Druckfähiges Bildmaterial finden Sie unter: www.solcom.de/de/download.aspx

Über SOLCOM:
Die SOLCOM GmbH zählt zu den führenden Technologiedienstleistern in den Bereichen Softwareentwicklung, IT und Engineering. Als Partner global operierender Unternehmen realisiert SOLCOM weltweit anspruchsvollste Projekte über alle Branchen, Themen und Märkte hinweg.
Mit einem Umsatz von 90,6 Mio. EURO in 2016 und einem durchschnittlichen Wachstum von über 12 Prozent pro Jahr gehört SOLCOM zu den dynamischsten Unternehmen der Branche.
Geschäftsführer von SOLCOM ist Dipl.-Kfm. Thomas Müller, Sitz des Unternehmens ist Reutlingen.

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