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Neue Quarzglas-Abdeckung macht Herstellung von UV-LEDs effizienter

Verfahren von Tanaka verhindert Risse und verringert den Ausschuss und die Kosten bei Halbleiterlasern und Sensoren für das autonome Fahren

Neue Quarzglas-Abdeckung macht Herstellung von UV-LEDs effizienter

SKe-Lid von außen mit Keramikgehäuse nach Aufbringen der Dichtung

Tanaka hat mit der Auslieferung von SKe-Lid begonnen, einer neuartigen Scheibe aus Quarzglas mit Gold-Zinn-Dichtung zur Abdeckung von Leuchtdioden für tief-ultraviolettes Licht. Solche LEDs geben für das Auge unsichtbares Licht mit Wellenlängen zwischen 250 und 280 Nanometer ab, das sich insbesondere zur Desinfektion von Wasser in der Industrie oder zur Desinfektion von Luft etwa in Kliniken eignet. UV-LEDs werden schon bald herkömmliche Lampen ersetzen, die das umweltschädliche Quecksilber enthalten.

Ein kritisches Bauteil dieser UV-LEDs ist der Deckel aus transparentem Quarzglas, der das Innere schützen und gleichzeitig möglichst viel Licht durchlassen soll. Als Dichtung dient eine Legierung aus Gold-Zinn, die sehr langlebig ist. Allerdings kommt es beim Verbinden des Metalls mit herkömmlichem Quarzglas und dem Keramikträger öfters zu Rissen im Glas und zu einer Trennung der metallisierten Oberflächen. Bei SKe-Lid treten diese Risse und die Trennung der Metallisierung nicht mehr auf. Bei dem neuartigen Verfahren wird die Gold-Zinn-Legierung bereits vorab auf das Quarzglas aufgebracht, wobei Größe und Form des Metalls genau gesteuert wird. Das führt zu weniger Ausschuss in der Produktion und damit zu höherer Produktivität und geringeren Kosten.

Die Vorteile von SKe-Lid
SKe-Lid steigert die Durchlässigkeit von tief-ultraviolettem Licht aus Hochleistungs-LEDs.
SKe-Lid eignet sich auch für Gläser mit AR-Codes (QR-Codes für Augmented Reality Anwendungen).
Bei SKe-Lid ist das Dichtungsmaterial aus Gold-Zinn bereits auf dem Glas, was die Positionierung auf dem Keramikgehäuse beim Versiegeln erleichtert.
Gold-Zinn-Legierung ergibt eine luftdichte Versiegelung mit erhöhter Haltbarkeit.
Die exklusive Technologie verhindert Risse im Quarzglas beim Versiegeln des Keramikgehäuses.

Dank dieser Vorteile wird SKe-Lid zu einer höheren Produktivität und niedrigeren Preisen im Markt der UV-LEDs führen. Dort steigt die Nachfrage unaufhörlich, ebenso die Ansprüche an die Lebensdauer. Die Abdichtung mit Gold-Zinn-Lotlegierung eignet sich besonders für Halbleiterlaser mit hoher Verlässlichkeit und Haltbarkeit, wie sie etwa in autonom fahrenden Fahrzeugen verwendet werden, sowie anderen Sensoren im Automobil, die transparente Materialien zur Abdeckung benötigen.

Hintergrund der Entwicklung
Im August 2017 trat das Minamata-Abkommen in Kraft, ein völkerrechtlicher Vertrag zur Reduzierung des giftigen Schwermetalls Quecksilber. Dieses Abkommen hat auch Auswirkungen auf die Beleuchtungsbranche. Quecksilberdampflampen, die lange Zeit zur Desinfektion von Wasser und Luft verwendet wurden, sollen durch Leuchtdioden ersetzt werden. Für die Desinfektion müssen die Leuchtmittel tief-ultraviolettes Licht abgeben mit Wellenlängen zwischen 250 und 280 Nanometer. Dieses Licht hat allerdings früher das Harz der Dichtungen zersetzt und damit die Lebensdauer verkürzt. Heute verwendet man stattdessen die sehr UV-resistente Gold-Zinn-Lötlegierung als Dichtmaterial. Doch bei der Verarbeitung bestand bisher die Gefahr, dass das Quarzglas Risse bekommt. Außerdem konnte sich die Metallisierung zwischen Keramikgehäuse, Quarzglas und Gold-Zinn-Dichtung in Folge von Wärmeausdehnung lösen. Das führt zu höherem Ausschuss in der Produktion. Tanaka verwendet ein selbstentwickeltes Verfahren, das die Größe und die Form des Gold-Zinn-Dichtmaterials exakt kontrolliert, wenn dieses auf das Quarzglas aufgebracht wird. SKe-Lid wird bereits mit aufgebrachtem Dichtmaterial geliefert, was die Verarbeitung beim Kunden erheblich erleichtert und Risse verhindert.
SKe-Lid wurde zusammen mit Kyocera, Yamamura Photonics Co. und Asahi Glass Co. entwickelt, die das Glas- und das Keramikmaterial lieferten, sowie Cross Osaka Co., die die Dichtheitstests ausführten.

Tanaka wird SKe-Lid auf der internationalen Messe OPTICS & PHOTONICS 2018 (OPIE „18) vom 25. bis 27. April in der Pacifico Yokohama vorstellen.

Weitere Bilder unter: SKe-Lid Bilder

Über Tanaka Precious Metals
Der japanische Edelmetallhersteller Tanaka Precious Metals mit Sitz in Tokio wurde 1885 gegründet und hat seitdem ein breitgefächertes Leistungsangebot entwickelt für die Anwendung von Edelmetallen in industriellen Produkten für die Elektronik-, Halbleiter- und Automobilbranche. Seit dem 1. April 2010 gehört Tanaka Precious Metals zur Holdinggesellschaft Tanaka Holdings Co. Ltd. Kooperationen innerhalb des Konzerns ermöglichen Tanaka Precious Metals, seinen Kunden eine noch breitere Produktpalette und umfangreiche Services anzubieten. Das Unternehmen gehört zu den führenden japanischen Unternehmen im Bereich Edelmetall- herstellung und investiert kontinuierlich in Verfahren zur Bereitstellung und Verwendung von Edelmetallen. Um die Globalisierung weiter voranzutreiben, begrüßte Tanaka Kikinzoku Kogyo die Metalor Technologies International SA im Jahr 2016 als Mitglied der Gruppe. Als Experte im Bereich der Edelmetalle wird Tanaka Precious Metals weiterhin zur Entwicklung einer lebenswerten und erfolgreichen Gesellschaft beitragen.

Die fünf Kernunternehmen der Tanaka Precious Metals sind wie folgt.
Tanaka Holdings Co., Ltd. (pure holding company)
Tanaka Kikinzoku Kogyo K.K.
Tanaka Denshi Kogyo K.K.
Electroplating Engineers of Japan, Limited
Tanaka Kikinzoku Jewelry K.K.

Tanaka Holdings Co., Ltd. (Holdinggesellschaft von Tanaka Precious Metals)
Hauptsitz: Tokyo Building 22F, 7-3, Marunouchi 2-chome, Chiyoda-ku, Tokyo, 100-6422 Japan
Geschäftsführer: Akira Tanae, geschäftsführendes Vorstandsmitglied
Gründungsjahr: 1885 Etablierung: 1918 Kapital: 500 Millionen Yen
Mitarbeiter der gesamten Gruppe: 5.120 Beschäftigte (Geschäftsjahr 2016)
Konsolidierter Gruppenumsatz: 1.064.259.000.000 Yen (80.395.964 Euro) (Geschäftsjahr 2016)
Geschäftsinhalte der Gruppe: Als eine Holdinggesellschaft, die das Zentrum der Tanaka Kikinzoku-Gruppe ist, die strategische und effiziente Führung der Gruppe und Management-Beratung für Konzernunternehmen
Webseite: http://www.tanaka.co.jp/english (Tanaka Precious Metals), http://pro.tanaka.co.jp/en (Industrieprodukte)

Tanaka Kikinzoku Kogyo K.K.
Hauptsitz: Tokyo Building 22F, 7-3, Marunouchi 2-chome, Chiyoda-ku, Tokyo, 100-6422 Japan
Geschäftsführer: Akira Tanae, geschäftsführendes Vorstandsmitglied
Gründungsjahr: 1885 Etablierung: 1918 Kapital: 500 Millionen Yen
Mitarbeiter: 2.269 Beschäftigte (31. März 2017)Verkäufe: 1.059.003.329.000 Yen (79.998.941 Euro)
Geschäftsinhalt: Produktion, Vertrieb und Import/Export von Edelmetallen (Platin, Gold, Silber etc.) und industriellen Edelmetallprodukten
Webseite: http://pro.tanaka.co.jp/en

Über Tanaka Precious Metals

Der japanische Edelmetallhersteller Tanaka Precious Metals mit Sitz in Tokio wurde 1885 gegründet und hat seitdem ein breitgefächertes Leistungsangebot entwickelt für die Anwendung von Edelmetallen in industriellen Produkten für die Elektronik-, Halbleiter- und Automobilbranche. Seit dem 1. April 2010 gehört Tanaka Precious Metals zur Holdinggesellschaft Tanaka Holdings Co. Ltd. Kooperationen innerhalb des Konzerns ermöglichen Tanaka Precious Metals, seinen Kunden eine noch breitere Produktpalette und umfangreiche Services anzubieten. Das Unternehmen gehört zu den japanischen Spitzenunternehmen im Bereich Edelmetallherstellung und investiert kontinuierlich in Verfahren zur Bereitstellung und Verwendung von Edelmetallen.

Firmenkontakt
Tanaka Holdings Co., Ltd.
Kazuko Shimano
Tokyo Building 22F, 7-3, Marunouchi 2-chome, Chiyoda-ku 0
100-6422 Tokyo
+81-3-6311-5590
k-shima@ml.tanaka.co.jp
http://www.tanaka.co.jp/en/protanaka/inquiry/index.php

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Derendinger Str. 50
72072 Tübingen
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Wie gefährlich sind Quecksilber-Emissionen aus Kohlekraftwerken?

16. VDI-Konferenz „Messung und Minderung von Quecksilber-Emissionen“ am 13. und 14. April 2016

Ein heimlicher Umweltskandal oder viel Aufhebens um Fakten, die den Fachleuten seit langem bekannt sind? Zu Jahresbeginn fanden Print- und TV-Medien um die Quecksilber-Emissionen deutscher Kohlekraftwerke viel Aufmerksamkeit. Erstmals seitdem sprechen die Protagonisten dieser Diskussionen nun gemeinsam auf einer Veranstaltung: am 13. und 14. April 2016 auf der VDI-Konferenz „Messung und Minderung von Quecksilber-Emissionen“. Der zweitägige Dialog dürfte Gelegenheit bieten, die Diskussion zu versachlichen.

Auslöser der intensiven Berichterstattung zu Jahresbeginn war die aktuelle Studie des Ökopool-Instituts für Ökologie und Politik aus Freiburg. Im Auftrag der grünen Bundestagsfraktion untersuchte das Institut den Ist-Zustand in deutschen Steinkohle- und Braunkohlekraftwerken. Das Resultat: Mit Quecksilber-Emissionen von jährlich 7 Tonnen sei Deutschland Spitzenreiter in Europa, zudem seien die Kraftwerke für rund 70 Prozent der gesamten Emissionen des gefährlichen Schwermetalls in Deutschland verantwortlich. Dipl.-Ing. Christian Tebert vom Ökopool-Institut – einer der Referenten der VDI-Konferenz – wird in Medien mit der Aussage zitiert, 85 Prozent der Emissionen ließen sich durch einfache Maßnahmen reduzieren.

An diesem Punkt widersprechen viele Kenner der Materie: Jedes Kraftwerk sei individuell zu betrachten, in jedem Fall seien maßgeschneiderte technische Lösungen notwendig – und mit aufwändigen Nachrüstungen und langen Stillständen sei die Emissionsreduzierung keineswegs so simpel, wie bisweilen dargestellt wird. Diese Position vertritt etwa Prof. Dr.-Ing. Alfons Kather, Leiter des Instituts für Energietechnik an der Technischen Universität Hamburg-Harburg: Auch er spricht auf der VDI-Konferenz und wird insbesondere die Quecksilberemissionen aus deutschen Kraftwerken im Vergleich zu US-Grenzwerten betrachten. Er wies jüngst in einem Fernsehinterview („nano“, 3Sat) darauf hin, dass zunächst die Messtechnik viel besser werden müsse. Bei den Grenzwerten würde über wenige Mikrogramm pro Kubikmeter Rauchgas diskutiert, allerdings liege derzeit die Messunsicherheit bei rund 6 Mikrogramm. Hier seien Verbesserungen notwendig.

Dass die Quecksilber-Emissionen aus Kraftwerken sinken sollen und werden, ist dabei unstrittig. Der derzeit noch gültige Grenzwert von 30 Mikrogramm pro Kubikmeter Rauchgas wird aufgrund von EU-Vorgaben ab 2019 auf 10 Mikrogramm sinken. Nach Teberts Meinung seien sogar Grenzwerte von 1 Mikrogramm technisch realisierbar. Wohin die Revision des BVT Merkblattes Großfeuerungsanlagen führt und wie weit die Vorbereitung der nationalen Umsetzung gediehen ist, referiert auf der VDI-Veranstaltung Dipl-Ing. Rolf Beckers vom Umweltbundesamt.

Angesichts der namhaften Referenten und der zusätzlichen Aktualität, die das Thema durch die Ökopool-Studie erhalten hat, sind also spannende Beiträge und Diskussionen zu erwarten. Die VDI-Fachkonferenz gibt nicht nur einen Überblick über die neuen gesetzlichen Regelungen in der EU und in Deutschland, sondern informiert auch über aktuelle technische Neuerungen in der Quecksilber-Messtechnik und über praxiserprobte Minderungsmaßnahmen für Quecksilber-Emissionen aus Großkraftwerken. Neben Behördenvertretern und Wissenschaftlern berichten Anlagenbetreiber und Komponentenhersteller über Betriebserfahrungen mit verschiedenen Minderungsmaßnahmen. Experten von Messgeräteherstellern und Messinstituten informieren über die Neuentwicklungen in der Messtechnik von Quecksilber.

Die VDI-Konferenz „Messung und Minderung von Quecksilber-Emissionen“ findet am 13. und 14. April 2016 in Düsseldorf statt. Alle Informationen unter www.vdi.de/quecksilber

Über die VDI Wissensforum GmbH
Die VDI Wissensforum GmbH mit Sitz in Düsseldorf ist seit mehr als 50 Jahren einer der führenden Weiterbildungsspezialisten für Ingenieure sowie für Fach- und Führungskräfte im technischen Umfeld. Die mehr als 1.300 Veranstaltungen im Jahr decken alle relevanten Branchen ab. Das Angebot reicht von Seminaren und Technikforen über modulare Lehrgänge mit abschließender Zertifizierung bis zu Fachtagungen und Kongressen. Dabei gewähren permanente Marktrecherche, ein großes Expertennetzwerk und das ausgeprägte Know-how des VDI (Verein Deutscher Ingenieure) die hohe Qualität der Veranstaltungen.

Kontakt
VDI Wissensforum GmbH
Stefanie Tillmanns
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„Vorsicht, Quecksilber!“ ERGO Verbraucherinformation

Sicherheitsregeln bei Energiesparlampen

"Vorsicht, Quecksilber!" ERGO Verbraucherinformation

ERGO Verbraucherinformation – Vorsicht, Quecksilber!

Langfassung:

Die gute alte Glühbirne hat seit September 2012 ausgedient – in Zeiten des sparsamen Umgangs mit Energie ist sie ein Auslaufmodell. Doch mit den neuen Energiesparlampen verbinden viele Verbraucher Ängste: Viele der stromsparenden Alternativen enthalten das gesundheitsschädliche Quecksilber. Geht eine solche Lampe zu Bruch, kann sie nicht einfach in den Müll geworfen werden. Welche Vorsichtsmaßnahmen Verbraucher dann treffen sollten und wohin kaputte Energiesparlampen gehören, erklärt Tanja Cronenberg, Versicherungsexpertin von ERGO.

Zwar schonen Energiesparlampen Umwelt und Geldbeutel. Doch die sparsamen Leuchten haben auch ihre Schattenseiten: Sie enthalten Quecksilber, ein Nervengift, das im Haushalt eigentlich nichts verloren hat. Auch wegen ihres kalten Lichts und ihrer langen Anlaufzeit fällt es vielen Verbrauchern schwer, sich mit ihnen anzufreunden. Dennoch: „Die alte Glühbirne wird nach und nach ganz aus den Regalen verschwinden“, so Tanja Cronenberg von ERGO. „Deswegen führt kein Weg an den neuen Leuchtmitteln vorbei.“ Dabei gibt es vieles, was für die Sparlampen spricht. So holen sie etwa über Verbrauch und Lebensdauer ihren etwas höheren Anschaffungspreis schnell wieder herein. Ein Beispiel: Wer eine 60-Watt-Glühbirne drei Stunden am Tag brennen lässt, bezahlt in zehn Jahren insgesamt 150 Euro für Strom und Neukauf. Bei einer vergleichbaren Sparlampe summieren sich die Kosten nur auf 32 Euro.

Lampen mit hoher Schaltfestigkeit für den Flur

Bei der Auswahl der richtigen Energiesparlampe müssen die Verbraucher umdenken: Vorbei sind die Zeiten, in denen allein die Wattzahl entscheidend war. „Verbraucher sollten sich vor ihrer Kaufentscheidung genau überlegen, wofür sie die Lampe brauchen“, rät Tanja Cronenberg. „Alle wichtigen Angaben sind auf der Verpackung zu finden.“ Einige davon sind allerdings noch gewöhnungsbedürftig: Die Helligkeit zum Beispiel misst sich nicht in Watt, sondern in Lumen. Dabei entsprechen 60 Watt etwa 700 Lumen. Soll das Licht rasch und ohne Verzögerung erstrahlen, ist eine Lampe mit Schnellstartfunktion die richtige Wahl. Für Flure und andere Räume, wo das Licht oft an- und ausgeschaltet wird, empfehlen sich Lampen mit hoher Schaltfestigkeit. „Wer sich an kaltem, blauem Licht stört, sollte auf die Farbtemperatur achten“, so die ERGO Expertin. „Die Maßeinheit dafür ist Kelvin. 2700 Kelvin schaffen ein warmes Licht, das einer Glühbirne entspricht.“ Wichtig zu wissen: Normale Energiesparlampen lassen sich nicht dimmen. Diese Funktion gibt es nur, wenn es auf der Packung des jeweiligen Modells steht. Auch ist nicht jeder Dimmregler mit jeder Lampe kompatibel. Daher sollten sich Verbraucher vor dem Kauf beraten lassen.

Hände weg von Besen und Staubsauger

Seit bekannt ist, dass die neuen Leuchtmittel gefährliche Chemikalien enthalten, sind viele Verbraucher gewarnt – spätestens seit Medienberichten über eine Frau, die sich bei der Beseitigung einer zerbrochenen Lampe Verätzungen zugezogen hatte. Zwar besteht wegen der sehr geringen Menge an Quecksilber keine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit. Dennoch ist Vorsicht angebracht, vor allem, wenn eine Birne zerbricht, betont Tanja Cronenberg: „In diesem Fall gilt: Sofort die Fenster öffnen, Lüftungen abschalten, den Raum verlassen. Nach 15 Minuten dürften die Gase verflogen sein.“ Wichtig ist, Scherben sowie Pulver mit einem festen Papier oder Klebeband aufzunehmen und in einem verschraubbaren Gefäß zu entsorgen. Dabei Handschuhe nicht vergessen. „Auf keinen Fall sollten Staubsauger und Besen zum Einsatz kommen: sie wirbeln die Quecksilberreste nur noch auf“, warnt die ERGO Expertin. Da Kinder besonders empfindlich sind, sollten Eltern bei Lampen im Kinderzimmer einen zusätzlichen Schutz verwenden, etwa einen Lampenschirm. Eventuell sind Halogenlampen hier die bessere Alternative. Ausgebrannte Energiesparlampen gehören übrigens nicht in den Hausmüll: Der Fachhandel oder der nächstgelegene Recyclinghof nehmen ausgediente Leuchtmittel zurück. „Nur fachgerecht entsorgt sind Sparlampen wirklich umweltschonend“, betont Tanja Cronenberg. Eine Liste von Abgabestellen gibt es unter www.lichtzeichen.de.

Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 4.140

Kurzfassung:

Energiesparlampen statt Glühbirnen

Vorsicht bei Quecksilber in den Sparleuchtmitteln!

-Was sind die Vorteile von Energiesparlampen?
-Welche Sparlampe für welchen Raum?
-Sind Energiesparlampen gefährlich?
-Richtiges Vorgehen bei zerbrochener Birne

Die Glühbirne ist seit 2012 ein Auslaufmodell. Für die neuen Energiesparlampen spricht vieles: So holen sie etwa über Verbrauch und Lebensdauer ihren etwas höheren Anschaffungspreis schnell wieder herein. Wichtig: „Verbraucher sollten sich vor ihrer Kaufentscheidung genau überlegen, wofür sie die Lampe brauchen“, rät Tanja Cronenberg, Versicherungsexpertin von ERGO. Dabei ist zu beachten: Die Helligkeit misst sich zum Beispiel nicht in Watt, sondern in Lumen. 60 Watt entsprechen etwa 700 Lumen. Soll das Licht rasch und ohne Verzögerung erstrahlen, ist eine Lampe mit Schnellstartfunktion die richtige Wahl. Für Flure und andere Räume, wo das Licht oft an- und ausgeschaltet wird, empfehlen sich Lampen mit hoher Schaltfestigkeit. Wichtig zu wissen: Normale Energiesparlampen lassen sich nicht dimmen. Diese Funktion gibt es nur, wenn es auf der Packung des jeweiligen Modells steht. Wegen der sehr geringen Menge an Quecksilber besteht zwar keine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit. Zerbricht eine Birne, dann ist Vorsicht angebracht, betont Tanja Cronenberg: „In diesem Fall gilt: Sofort die Fenster öffnen, Lüftungen abschalten, den Raum verlassen. Nach 15 Minuten dürften die Gase verflogen sein.“ Wichtig ist, Scherben sowie Pulver mit einem festen Papier oder Klebeband aufzunehmen und in einem verschraubbaren Gefäß zu entsorgen. Dabei Handschuhe nicht vergessen. „Auf keinen Fall sollten Staubsauger und Besen zum Einsatz kommen: sie wirbeln die Quecksilberreste nur noch auf“, warnt die ERGO Expertin. Ausgebrannte Energiesparlampen gehören übrigens nicht in den Hausmüll: Der Fachhandel oder der nächstgelegene Recyclinghof nehmen ausgediente Leuchtmittel zurück. Eine Liste von Abgabestellen gibt es unter www.lichtzeichen.de.

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Über die ERGO Versicherungsgruppe gehört die ERGO Versicherung zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.ergo.de

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UV-Leuchtprodukte mit innovativem Innenleben

Die DR. FISCHER GRUPPE erweitert ihr Portfolio um Medium- Pressure und Xenon-Bogenlampen

UV-Leuchtprodukte mit innovativem Innenleben

(NL/8676133391) Diez, im Juli 2013 Der Einsatz von Ultraviolett-Lampen ist heute fester Bestandteil von industriellen Prozessen. Speziell die Bereiche Druck und Lack sehen aktuell ein starkes Wachstum. Eine drastische Reduzierung der Trockenzeit durch Mitteldruck UV-Lampen beschleunigt den Druckprozess, spart Energie, optimiert die Flexibilität und reduziert den Overhead. Die DR. FISCHER GRUPPE, führender Produzent von Speziallampen und Leuchten, übernahm im Jahr 2011 das Philips-Produktportfolio von UV-Lampen für die Bereiche Medium-Pressure und Xenon-Bogenlampen und setzt den Fokus auf UV-Langbogen-Entladungslampen. Aktuell bietet das Unternehmen seinen Kunden die HPA- und HPM-Produktlinien sowie weitere Quecksilberlampen mit verschiedenen Additiven an. XOP-Lampen, welche mit reinem Xenongas gefüllt sind, werden zum einen in hohen Stückzahlen an die Marktführer im Bereich Materialtests / Sonnensimulation geliefert, zum anderen als Strobes im Entertainment Bereich eingesetzt. Insgesamt führen wir 40 verschiedene Arten von UV-Lampenlinien sowie kundenspezifische Sonderanfertigungen, erklärt Dietmar Kegler, Geschäftsführer der DR. FISCHER GRUPPE.

Die Fertigung der UV-Lampen der DR. FISCHER GRUPPE basiert auf Wolfram-Elektroden mit spezieller Dotierung, wodurch die Produkte besonders langlebig sind. Die Lampen werden aus Quarzrohr gefertigt, das den extrem hohen Temperaturen des Plasmabogens in der Lampe standhält, das UV-Licht durchlässt und absolut unempfindlich gegenüber thermischen Schocks ist. Alle HPA- und HPM-Lampen enthalten Quecksilber und je nach Anwendung verschiedene Additive. Bei letzteren handelt es sich in erster Linie um Metalle, die das Spektrum der Lampe exakt auf Ihren Anwendungsbereich abstimmen. Viele Typen können auch als Schnellstartversionen angeboten werden. Die XOP-Lampen sind mit reinem Xenongas gefüllt. Dieses Edelgas hat den Vorteil ein sehr breites Spektrum abzustrahlen, das nahezu identisch mit dem des Sonnenlichts ist. Die XOP-Lampen der DR. FISCHER GRUPPE starten sofort und können ohne Verzögerungszeit jederzeit wieder neu gestartet werden. Die Simulation der Wirkung von Sonnenlicht auf Materialien und stroboskopische Anwendungen im Bereich Entertainment sind die häufigsten Anwendungen dieser Xenon-Lampen.

HPA-Lampen: Mitteldruck Metallhalogenid-Lampen
HPA-Lampen der DR. FISCHER GRUPPE werden aus ozonfreiem Quarz hergestellt und die Entwicklung zielte darauf , ein ideales, dediziertes UV-A-Spektrum abzustrahlen. Optimiert für den UVA-Bandbereich (315 400 nm), sind HPA-UVA-Lampen ideal für viele Reprographie- und Photochemieprozesse. Sie sind die ideale Lichtquelle für Kontaktkopien von Bildern auf transparentem Film auf UV-empfindliche Träger wie Film, Offsetdruckplatten, PCBs (Platinen) und Mikrofilm.

HPM-Lampen: Hochdruck Metallhalogenid-Entladungslampen
HPM-Diazo-Lampen emittieren im Diazo-Bereich (350 460 nm) und sind für verstärkte Linien im UV-A-Bereich entwickelt worden. Ähnlich den HPA-Lampen sind sie auf die besonderen Anforderungen der Reprographie, photochemische Anwendungen und den Einsatz von Diazo-Farben optimiert. Das Lampenspektrum wird durch den Zusatz von Additiven und die Einstellung des Quecksilbergehalts modifiziert, um exakt die Spektrallinien zu erzeugen, die für die Aktivierung der Diazo-Farben benötigt werden. Daher sind sie ideal für großformatige Drucke und Plotter-Anwendungen in hoher Qualität in der Architektur und der konstruierenden Industrie. Darüber hinaus bieten die HPM-Diazo-Lampen eine hohe Strahlungseffizienz und Bogenstabilität, die sich in kostenoptimiertem und besonders zuverlässigem Betrieb beweisen, so Dietmar Kegler.

Neben HPA- und HPM-Lampen bietet die DR. FISCHER GRUPPE kundenspezifische Entwicklungen wie HPL- und HPI-Lampen an. Deren Hauptanwendungen finden sich in der Chemischen Industrie. Fast alle Typen können mit speziellem ozonfreiem Quarz oder alternativ mit Quarz, der Ozon generierende UV Strahlen durchlässt, hergestellt werden,

XOP-Xenon-Lampen
XOP-Xenon-Lampen sind lineare Lampen mit einer speziellen Technik zur Vermeidung von Spannungsüberschlägen. Die Standardversionen haben einen Durchmesser von 12 mm und sind, abhängig von der Leistung, in Längen von 241 bis 698 mm erhältlich. Ihr Spektrum ist wie bei allen Xenonlampen im Bereich von 200 bis 1000 nm nahezu kontinuierlich und bleibt über die gesamte Lebensdauer konstant. Daher simulieren Xenon-Lampen in idealer Weise das Sonnenlicht. Die Farbtemperatur liegt bei 5600°K. XOP-Xenon-Lampen werden entweder kontinuierlich (Dauerlicht) oder gepulst (Stroboskopielicht) betrieben. Gepulste Xenon-Lampen werden dazu mit einer semiresonanten Treiberschaltung betrieben. Darüber hinaus benötigen Sie einen elektronischen Zünder, um den Startpuls von 3-5 kV zu erzeugen. Sie zünden direkt ohne Anlaufzeit mit voller Leistung und können auch direkt nach dem Abschalten sofort wieder neu gezündet werden. Mittlere Lebensdauern liegen bei 250 bis 500 Betriebsstunden und 20 Prozent UV-Reduzierung nach 250 Stunden (Maintenance-Dauer). Je nach Anwendung wird eine Zwangskühlung mit Luft benötigt. Die Lampen erzeugen kein Ozon und können in jeder Brennlage betrieben werden.

Über die DR. FISCHER GRUPPE:
Die DR. FISCHER GRUPPE ist einer der führenden Produzenten von Lampen und Leuchten. Gerade die Struktur als Gruppe spezialisierter Traditionsunternehmen macht es möglich, die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden lösungsorientiert, präzise und schnell zu erfüllen. Zu größten Stärken der Gruppe zählen kompetente Beratung, Kundennähe, professioneller Service und die Herstellung maßgeschneiderter, anwenderbezogener Sonderapplikationen.

Als mittelständisches, inhabergeführtes Unternehmen ist die DR. FISCHER GRUPPE traditionellen Werten verpflichtet: gegenseitiges Vertrauen, kaufmännische Redlichkeit, Termintreue und Nachhaltigkeit. Dieses dokumentiert das Unternehmen in seiner täglichen Arbeit, wie in der Einhaltung und Übererfüllung von Normen und Qualitätskriterien.

Als europäische Marke produziert die DR. FISCHER GRUPPE seine Produkte in Werken in Deutschland, Frankreich und Italien. Weltweit existieren acht verschiedene Business Units, die für verschiedenste Produktkategorien zuständig sind oder für vertriebliche Fragen zur Verfügung stehen. Die weltweite Präsenz ermöglicht aktuell den Einsatz der hochwertigen und zum Teil handgefertigten Produkte in über 50 Ländern.

Weitere Informationen unter:
www.dr-fischer-group.com

Kontakt:
Profil Marketing OHG
Martin Farjah
Humboldtstraße 21
38106 Braunschweig
49 531. 387 33 -22
m.farjah@profil-marketing.com
www.profil-marketing.com

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Gelbgold ist der Klassiker unter den Edelmetallen

Verlobungsringe, Trauringe und Schmuck aus Gelbgold kann man bei Kodega individuell zusammenstellen.

Gelbgold ist der Klassiker unter den Edelmetallen

Verlobungsring aus Gelbgold

Gelbgold ist und bleibt der Klassiker unter den Edelmetallen bei der Schmuckherstellung. Zwar werden auch andere Materialien immer beliebter, werden jedoch an den Status des Gelbgoldes nicht heran kommen. Die Farbe von Gelbgold reicht von hellgelb bis zu gelborange. Gelbgold ist durch ihren hohen Erkennungswert weltweit mit Abstand die beliebteste Goldfarbe. Bei Kodega findet man eine sehr große Auswahl an Schmuckstücken aus Gelbgold. In Anbetracht der Tatsache, dass am 14.02. Valentinstag ist, wäre eine schöne, individuelle Kleinigkeit aus Gelbgold doch sehr passend. Für Verliebte bietet der Shop auch eine große Auswahl individuell gefertigter Verlobungsringe , Hochzeitsringe und Ringpaare aus Gold und vielen anderen Edelmetallen.

Feingold (oder Gold 999/) in seiner reinsten Form ist zu weich für die Schmuckfertigung und eignet sich nicht als Ehering da es innerhalb kürzester Zeit beschädigt würde. Daher wird Gold mit anderen Metallen wie Silber, Kupfer, Nickel, Palladium, Cadmium, Mangan, Zink, Eisen, Quecksilber, Aluminium usw. vermischt um eine härtere Legierung zu schaffen. So entstehen auch die Unterschiede in den Farbtönen. 750/ (18k) ist in Deutschland und den USA die meistverkaufte Goldlegierung. Je höher der Feingoldanteil, desto wertvoller ist natürlich das Schmuckstück. 375/ (9k) erweist sich nicht nur als eine kostengünstigere Alternative sondern auf Grund des niedrigeren Goldanteils auch als härter als 585/ und 750/ und verkratzt somit nicht so leicht. Es ist jedoch nicht unbedingt wichtig welchen materiellen Wert das Schmuckstück aus Gelbgold hat, denn der ideelle Wert sollte der sein, der zählt.

Am 14.02. ist Valentinstag. Nicht mehr viel Zeit, um sich unter www.kodega.de ein schönes Geschenk aus Gelbgold auszusuchen. Wer auf der Suche nach einem Verlobungsring oder Hochzeitsring ist, der kann mit dem Konfigurator jeden Ring individuell zusammenstellen. Das Team von Kodega hilft dabei gern telefonisch oder per E-Mail.

Kontakt:
KODEGA Limited
Kate Rivera
Unit 15, Level 4, New England House, New England Street,
BN1 4GH Brighton, GB
+49 (0)30 2201 365 51
kontakt@kodega.de
http://www.kodega.de

Kodega ist spezialisiert auf die Fertigung von hochwertigen Ringen und anderen Schmuckstücken aus Gold, Platin, Silber, Wolframcarbid und vielen anderen Edelmetallen. Speziell Verlobungsringe, Trauringe, Eheringe und Hochzeitsringe werden individuell nach Kundenwunsch angefertigt. Auf Wunsch werden auch alle gängigen Edelsteine in der hauseigenen Goldschmiede hinzugefügt. Der Online Konfigurator ermöglich den Kunden eine individuelle Zusammenstellung der einzelnen Schmuckstücke. Bei Fragen zu einem Antragsring, Verlobungsring, Hochzeits- oder Trauring, stehen die Mitarbeiter von Kodega gerne telefonsich und per E-Mail zur Verfügung.

Kontakt:
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Kate Rivera
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Pressekontakt:
Web SEO Online
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0221/29884152
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Der FBDi e.V. weist hin: Neue EU Verordnungen ergänzen REACH Anhang XVII

Blei, Cadmium, Quecksilber und Quecksilberverbindungen betroffen

Neufahrn, 4. Oktober 2012 – Gleich vier neue EU Verordnungen hat die EU Kommission als Ergänzung zu REACH, Anhang XVII verabschiedet. Alle treten noch in diesem Jahr in Kraft. Relevant für die Hersteller und Vertreiber von Leiterplatten – und damit auch die Distribution – dürfte die Regelung zur Verwendung von Cadmium in Kunststoffen und Blei in Glasverbindungen sein:
Die EU 836/2012 beinhaltet ein Verbot des Inverkehrbringens und der Verwendung von Blei und Bleiverbindungen in Glasverbindungen und Schmuckwaren, wenn der Bleigehalt (in Metall) des betreffenden Teils 0,05% oder mehr des Gewichts beträgt. Ausnahmen sind vorgesehen. Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft (19.9.2012). Sie ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
Dasselbe gilt für die EU 835/2012, nach der aus Kunststoffen hergestellte Gemische und Erzeugnisse wie die nachfolgend aufgeführten nicht in Verkehr gebracht werden dürfen, wenn ihr Cadmiumgehalt (Cd-Metall) 0,01 Gewichtsprozent des Kunststoffs oder mehr beträgt:
Polymere oder Copolymere aus Vinylchlorid (PVC); Polyurethan (PUR);
Polyethylen niedriger Dichte (LDPE) mit Ausnahme des für die Herstellung von Pigmentpräparationen („master batch“) verwendeten Polyethylens niedriger Dichte; Celluloseacetat (CA); Celluloseacetobutyrat (CAB); Epoxydharze; Melaminharzformaldehyd (MF); Harnstoffformaldehyd (UF);
ungesättigte Polyester (UP); Polyethylenterephtalat (PET); Polybuthylenterephtalat (PBT); Polystyrol glasklar/Standard; Polystyrol, schlagfest (SB); Acrylnitrilmethylmetacrylat (AMMA); vernetztes Polyethylen (VPE); Polypropylen (PP).
Zu beachten in diesem Zusammenhang: Erstmals wird der erlaubte Cadmiumgehalt auf 0,01% reduziert, zugleich ist der Gehalt nicht mehr auf das Gewicht des Erzeugnisses bezogen, sondern auf das Gewicht des betroffenen Kunststoffs. Somit wird zum ersten Mal eine Fraktionierung des Erzeugnisses gefordert. Eine Erweiterung auf andere Kunststoffe ist derzeit in Überprüfung.

Um Quecksilber geht es in der EU 847/2012, die ebenfalls noch im Oktober 2012 in Kraft tritt. Nach ihr dürfen nach dem 10. April 2014 nachfolgende quecksilberhaltige Messinstrumente zur Verwendung für gewerbliche und industrielle Zwecke nicht mehr in Verkehr gebracht werden:
a) Barometer; b) Hygrometer; c) Manometer; d) Sphygmomanometer; e) Dehnungsmessstreifen zur Verwendung in Plethysmographen; f) Tensiometer; g) Thermometer und andere nichtelektrische thermometrische Anwendungen. Die Beschränkung gilt auch für Messinstrumente nach den Buchstaben a bis g, die leer in Verkehr gebracht werden, wenn sie für die Befüllung mit Quecksilber bestimmt sind.
Ebenso dürfen nachfolgende quecksilberhaltige Messinstrumente zur Verwendung für gewerbliche und industrielle Zwecke nach dem 10. April 2014 nicht mehr in Verkehr gebracht werden: a) quecksilberhaltige Pyknometer; b) quecksilberhaltige Messinstrumente zur Bestimmung des Erweichungspunktes.

Auf Phenylquecksilberverbindungen bezieht sich die EU 848/2012, da beim Abbau dieser Verbindungen Abbauprodukte wie Methylquecksilber entstehen, die ebenso bedenklich wie persistente, bioakkumulierbare und toxische (PBT) Stoffe sind. Sie tritt im Oktober 2012 in Kraft und betrifft konkret: Phenylquecksilberacetat; Phenylquecksilberpropionat; Phenylquecksilber-2-ethylhexanoat; Phenylquecksilberoctanoat; Phenylquecksilberneodecanoat.
Diese Verbindungen dürfen nach dem 10. Oktober 2017 weder als Stoff noch in Gemischen hergestellt in Verkehr gebracht oder verwendet werden, wenn die Quecksilberkonzentration in den Gemischen 0,01 Gewichtsprozent beträgt oder übersteigt. Erzeugnisse oder deren Bestandteile, die einen oder mehrere dieser Stoffe enthalten, dürfen nach dem 10. Oktober 2017 nicht in Verkehr gebracht werden, wenn die Quecksilberkonzentration in den Erzeugnissen bzw. deren Bestandteilen 0,01 Gewichtsprozent beträgt oder übersteigt.

Über den FBDi e. V. (www.fbdi.de ):
Der Fachverband der Bauelemente Distribution e.V. (FBDi e.V.) mit Sitz in Neufahrn bei Freising ist seit 2004 eine etablierte Größe in der deutschen Verbandsgemeinschaft und repräsentiert einen Großteil der in Deutschland vertretenen Distributionsunternehmen elektronischer Komponenten.
Neben der informativen Aufbereitung und Weiterentwicklung von Zahlenmaterial und Statistiken zum deutschen Distributionsmarkt für elektronische Bauelemente bildet das Engagement in Arbeitskreisen und die Stellungnahme zu wichtigen Industriethemen (u.a. Ausbildung, Haftung & Recht, Umweltthemen) eine essenzielle Säule der FBDi Verbandsarbeit. Zu den aktuellen Schlüsselthemen zählen u.a. die marktgerechte Umsetzung von RoHS, WEEE und REACH.

Die Mitgliedsunternehmen (Stand Januar 2012):
Acal BFi Germany, Arrow Central Europe, Avnet EM EMEA (EBV, Avnet Abacus, Silica, Avnet Memec), Beck Elektronische Bauelemente, CODICO, Conrad Electronic SE, Ecomal Deutschland, Endrich Bauelemente, Farnell, Future Electronics Deutschland, Hy-Line Holding, JIT electronic, Kruse Electronic Components, Memphis Electronic, MEV Elektronik Service, Mouser Electronics, MSC Gleichmann, RS Components, Rutronik Elektronische Bauelemente, Schukat electronic, Distrelec Schuricht, setron, SHC, TTI Europe.
Fördermitglieder: Bourns, EPCOS, FCI Electronics.

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