Tag Archives: RAL Gütezeichen Energiehandel

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Energiehändler-Kontrolle hinter den Kulissen

Auszeichnung schafft bestmögliche Transparenz

sup.- Ausgerechnet die entscheidenden Qualitätskriterien beim Einkauf von Brennstoffen wie Heizöl, Flüssiggas oder Holzpellets sind vom Kunden kaum zu kontrollieren. Bei der Produktgüte und den Geschäftsabläufen, bei den Abrechnungsmodalitäten und vor allem bei der Genauigkeit der Zähleranlagen am Lieferfahrzeug muss der Kunde auf die Zuverlässigkeit des Händlers hoffen. Die Möglichkeiten zur Bewertung eines Brennstoff-Anbieters lassen sich aber mit Hilfe eines speziellen Prädikats verbessern: Das RAL-Gütezeichen Energiehandel wird nur an Lieferanten verliehen, die ihre Fahrzeuge, die Messtechnik sowie die gesamten Lieferabläufe von neutralen Experten überwachen lassen und ohne Beanstandung bleiben (www.guetezeichen-energiehandel.de). Den Prüfern muss jederzeit Zugang zu Fuhrpark, Lager und Geschäftsräumen gewährt werden, so dass das Vertrauen des Kunden durch bestmögliche Transparenz untermauert werden kann.

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Heizöl erreicht jede Lieferadresse

Wärmekomfort ohne Standortprobleme

Heizöl erreicht jede Lieferadresse

Foto: Fotolia / Tanja Esser (No. 6047)

sup.- Nicht jedes Wohngebäude liegt in der Nähe eines Gasversorgungs- oder Fernwärmenetzes. Vor allem außerhalb der Großstädte und Ballungsräume sind leitungsunabhängige Energien wie Heizöl nach wie vor die erste Wahl für alle Heizungs- und Warmwasseraufgaben. Das ist weder unter wohnlichen noch unter wärmetechnischen Aspekten ein Standortnachteil. Moderne Öl-Brennwertheizungen erzielen Bestnoten in Sachen Bedienkomfort sowie Energieeffizienz und profitieren von der Versorgungssicherheit bundesweit flächendeckender Lieferstrukturen. Denn in ganz Deutschland gibt es zahlreiche Zwischenlager, die von den Raffinerien über Schiffs- und Bahntransporte beliefert werden.

Die letzte Reise-Etappe des Heizöls zum Tank des Verbrauchers erfolgt dann im Lieferfahrzeug über die Straße. Welcher Energiehändler damit beauftragt wird bzw. wann und mit welchem Volumen die Tankbefüllung erfolgt, das kann der Heizungsbesitzer jeweils nach seinem persönlichen Bedarf entscheiden. Die Fahrzeuge erreichen auch abgelegene Standorte, für eine ungewöhnliche Distanz zwischen Parkmöglichkeit und Öltank können überlange Schlauchverbindungen angefordert werden.

Neben dieser individuell zugeschnittenen Brennstoff-Versorgung ergibt sich für den Heizölkunden aus der Tankwagen-Belieferung noch ein weiterer Vorteil. Er kann den entscheidenden Schlussabschnitt der Lieferstrecke vom Lager des Händlers bis zum eigenen Heizöltank mit Hilfe eines speziellen Verbraucherschutz-Instruments qualitativ absichern: Das RAL-Gütezeichen Energiehandel belegt die Zuverlässigkeit eines Lieferanten, da er von externen Sachverständigen streng überwacht wird und seine Lieferstandards kontinuierlich unter Beweis stellen muss (www.guetezeichen-energiehandel.de). Damit unterliegen genau die Qualitätskriterien den Prüfbestimmungen des Gütezeichens, deren Mängel das Preis-Leistungsverhältnis des Energie-Einkaufs beeinflussen könnten: die Produktgüte des Heizöls, die Funktionsfähigkeit und Eichgültigkeit der Zähleranlagen am Tankwagen sowie die vorschriftsmäßige Ausstellung von Rechnungen und Lieferscheinen.

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Zwanzig Jahre liberalisierte Energiemärkte

Größere Spielräume und Pflicht zur Wachsamkeit

Zwanzig Jahre liberalisierte Energiemärkte

Foto: Fotolia / cirquedesprit (No. 6046)

sup.- Freier Wechsel des Anbieters oder des Tarifs für Strom- und Gaskunden: Was hierzulande bis vor 20 Jahren unmöglich war, ist seitdem Schritt für Schritt bundesdeutsche Realität geworden. 1998 trat das „Gesetz zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts“ in Kraft und hat den Weg für eine Liberalisierung der Energiemärkte freigemacht. Zunächst galt die Option des Anbieterwechsels nur für den Strombezug, während die echte Öffnung der Gasnetze dann mit knapp zehnjähriger Verspätung erfolgte. Heute hat der Verbraucher zumindest theoretisch die Möglichkeit, seinen Vertragspartner zur Energieversorgung aus einer breiten Palette von Anbietern auszuwählen und nach der vereinbarten Laufzeit erneut zu wechseln. Auch auf das Energiemanagement von Unternehmen hat diese Option Auswirkungen: Preisvergleiche, die Ausschreibung von Energielieferungen oder das Aushandeln von Sonderkonditionen vergrößern die Spielräume der betrieblichen Kalkulation.

Kritiker weisen allerdings darauf hin, dass die staatliche Regulierung der Energiemärkte einen echten Wettbewerb in Deutschland noch immer erheblich einschränkt. Außerdem verlangen die neuen Freiheiten vom Verbraucher erhöhte Wachsamkeit, da die Marktöffnung neben seriösen Versorgungsunternehmen leider auch schwarze Schafe anlockt. Eine Erkenntnis, die zahlreiche private Verbraucher mit dem Verlust ihrer Vorkasse für vermeintlich günstigen Strom bezahlt haben, weil die Anbieter Insolvenz anmelden mussten. Ein automatisches Spar-Modell ist das neue Energiewirtschaftsrecht also nicht. Und einen wirklich problemlosen, jederzeit vollziehbaren Wechsel des Lieferanten, wie er z. B. für Heizölkunden nicht erst seit 20 Jahren selbstverständlich ist, lässt die Versorgung über Strom- oder Gasleitungen ohnehin nicht zu. Bei der netzunabhängigen Versorgung per Tankwagen gibt es natürlich auch schwarze Schafe. Aber hier verfügt der Käufer mit dem RAL-Gütezeichen Energiehandel über ein wirksames Verbraucherschutzinstrument, das die Auswahl eines zuverlässigen, regelmäßig überprüften Lieferanten erleichtert. Das Gütezeichen dient als Qualitätskennzeichnung, um Kunden vor mangelhafter Produktgüte, fehlerhaften bzw. manipulierten Messgeräten oder vor undurchsichtiger Preisgestaltung zu schützen. Alle Händler, die den strengen Prüfbestimmungen für das Gütezeichen gerecht werden, lassen sich bundesweit unter www.guetezeichen-energiehandel.de abrufen.

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An der Heizkostenschraube drehen!

Welche Preisfaktoren sind beeinflussbar?

An der Heizkostenschraube drehen!

Foto: Fotolia / akf (No. 6035)

sup.- Die jährlichen Heizkosten eines Privathaushalts werden von vielen Faktoren bestimmt, auf die der Verbraucher keinen Einfluss hat. Dazu zählen beispielsweise die Preisentwicklungen an den internationalen Energiemärkten, die politischen Manöver der erdölfördernden Länder und nicht zuletzt das Wetter. Hinzu kommen staatliche Steuern auf Brennstoffe, die in Deutschland bereits einen Großteil des Endverbraucherpreises ausmachen. Trotzdem sind die Kosten für Heizung und warmes Wasser in Wohngebäuden kein unabänderliches Schicksal. Sowohl beim Verbrauch als auch beim Einkauf der Wärmeenergien gibt es eine Reihe von Einspar-Optionen, die sich deutlich auf die Wohnnebenkosten auswirken können. So ist nicht selten ein beträchtlicher Teil des Energiebedarfs auf schlecht gewartete Heizkessel oder eine ungleichmäßige Wärmeverteilung zwischen den einzelnen Heizkörpern zurückzuführen. Auch unzureichend isolierte oder zur Dauerlüftung in Kippstellung geöffnete Fenster sind folgenschwere Kostenfallen. Und manchmal entspricht die Programmierung der Heizungsregelung längst nicht mehr dem Bedarf und dem Rhythmus der Bewohner.

Die meisten dieser Probleme lassen sich relativ einfach lösen, wenn sie erst einmal erkannt sind. Aber manchmal liegt der Grund für hohe Heizkosten auch außerhalb der eigenen vier Wände. Deshalb ist es in Mehrfamilienhäusern wichtig, auf eine möglichst vollständig separate Verbrauchserfassung der einzelnen Wohneinheiten zu achten. Wer möchte schon für die in Abwesenheit beheizten Räume oder die Dusch-Marathons der Nachbarn bezahlen? Von diesen Problemen fühlen sich Eigenheimbesitzer befreit, aber auch deren Finanzaufwand fürs Heizen hängt vom Fairplay und von der zuverlässigen Technik anderer ab. Sofern sie beispielsweise eine transportable Wärmeenergie wie Heizöl, Flüssiggas oder Holzpellets nutzen, müssen die Heizungsbetreiber bei jeder Neubefüllung ihres Tanks bzw. Silos auf die Seriosität des Brennstoff-Lieferanten vertrauen. Denn die Zähler zur Mengenerfassung und damit die Basis der Abrechnung befinden sich am Lieferfahrzeug. Ob diese Messgeräte möglicherweise fehlerhaft funktionieren oder sogar manipuliert wurden, kann der Kunde nicht überprüfen. Auch hier gibt es jedoch eine einfache Maßnahme, um diesen Risiken vorzubeugen und die Heizkostenschraube im Griff zu halten: Wenn ein Anbieter mit dem RAL-Gütezeichen Energiehandel ausgezeichnet wurde, werden die Lieferfahrzeuge, die Zähleranlagen, die Lagereinrichtungen und die gesamten Betriebsabläufe des Unternehmens strenger und häufiger überprüft als vom Gesetz vorgeschrieben (www.guetezeichen-energiehandel.de). Abweichungen von einer korrekten Mengenerfassung oder Fehler bei der Rechnungsstellung würden bei diesen Kontrollen durch neutrale Gutachter nicht verborgen bleiben.

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Gesundheitsrisiko durch freigesetzte Schadstoffe

Auf Sicherheit bei Energie-Transporten achten!

Gesundheitsrisiko durch freigesetzte Schadstoffe

Foto: Fotolia / Yuri Bizgaimer (No. 6034)

sup.- Chemikalien, die unkontrolliert in die Umwelt gelangen, stellen nach Angaben des Umweltbundesamtes (UBA) ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Das Ausmaß dieses Gefährdungspotenzials liegt gerade in dem vielfachen und alltäglichen Umgang z. B. mit Lösungsmitteln, Farben, Lacken, Flammschutzmitteln oder anderen Chemikalien begründet. „Je nach Verwendungsbedingungen und chemisch-physikalischen Eigenschaften, zum Beispiel Abbaubarkeit der Chemikalien, gelangen sie in Umweltmedien wie Luft, Grundwasser, Oberflächengewässer, Klärschlamm, Boden und/oder Organismen“, beschreibt das UBA die drohenden Schadensszenarien. Der Schutz von Luft, Erdreich und Gewässern vor Verunreinigungen hat deshalb in den letzten Jahren in der Umweltgesetzgebung erheblich an Bedeutung gewonnen. Wichtig ist dabei eine Angleichung nationaler Verordnungen, denn weder der Wind noch belastete Flüsse oder Grundwasservorkommen nehmen Rücksicht auf Landesgrenzen. „Die Vereinten Nationen haben das Thema Wassersicherheit mit dem Nachhaltigkeitsziel „Clean Water and Sanitation“ in ihre Agenda 2030 aufgenommen“, unterstreicht das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) den internationalen Stellenwert des Gewässerschutzes: „Die Verantwortung für die Umsetzung der Ziele tragen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft der Industrienationen und Entwicklungsländer gleichermaßen.“

Die Verantwortung der Wirtschaft beginnt bereits überall dort, wo beispielsweise Brennstoffe für die Wärmeversorgung oder Kraftstoffe für einen Fuhrpark angeliefert, gelagert und genutzt werden. Hier gehört es nicht nur zu den Aufgaben jedes Unternehmens, auf dem Betriebsgelände durch eine vorschriftsmäßige Handhabung dieser Stoffe Umweltbelastungen auszuschließen. Es sollte darüber hinaus stets sichergestellt sein, dass bereits bei der Anlieferung über die Straße jedes Umweltrisiko vermieden wird. Deshalb bietet es sich an, zur Auswahl des Energie-Lieferanten einen anerkannten Qualitätsfilter zu nutzen: Das RAL-Gütezeichen Energiehandel wird erst nach einem erfolgreich absolvierten Kontrollverfahren an zuverlässige Transporteure verliehen. Bei Verstößen gegen die Prüfbestimmungen, die besonders anspruchsvolle Maßstäbe hinsichtlich des technischen Zustands von Fahrzeugen, Abgabevorrichtungen und Zähleranlagen setzen, wird das Gütezeichen wieder entzogen. Dieser externen Begutachtung können sich die Anbieter von Dieselkraftstoff sowie von Heizöl und anderen Wärme-Energien freiwillig unterziehen (www.guetezeichen-energiehandel.de). Energiekunden haben so die Chance, höchste Sicherheitsstandards schon während des Transports zu ihrem Tank zu unterstützen.

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Energielieferung nur mit geeichten Zählern

Gütezeichen belegt kontrollierte Tankwagen

sup.- Messgeräte, die dem Austausch von Waren dienen, unterliegen in Deutschland der Eichpflicht. So soll verhindert werden, dass Abweichungen bei Länge, Gewicht oder Volumen der Produkte den Preis verfälschen. Je höher der Warenwert und je geringer die eigenen Kontrollmöglichkeiten des Verbrauchers, desto wichtiger ist die strikte Einhaltung der Eichvorschriften. So kann z. B. eine fehlerhafte Mengenerfassung bei den Energielieferungen für die häusliche Wärmeerzeugung erheblichen Einfluss auf die Wohnnebenkosten haben. Um die Eichgültigkeit der Strom- oder Gaszähler eines Gebäudes zu überprüfen, reicht üblicherweise ein Blick auf die kleine Plakette mit der Angabe des Ablaufjahres. Schwieriger ist es, wenn die Wärmeenergie per Tankwagen geliefert wird. In diesem Fall sollte der Brennstoff bei einem Anbieter mit RAL-Gütezeichen Energiehandel bestellt werden. Die Sichtung der Eichzeichen sowie umfassende Kontrollen der Lieferstandards sind dann bereits von externen Sachverständigen durchgeführt worden (www.guetezeichen-energiehandel.de).

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Energie-Einkauf ohne Misstrauensanlass

Zuverlässige Ergänzung zu Solar-Erträgen

sup.- Kein Bestellformular, kein Vertrag, kein Lieferschein und erst recht keine Rechnung: Die Nutzung der kostenlosen Sonnenstrahlung mit einer Solaranlage macht vieles überflüssig, was beim Bezug anderer Wärme-Energien unvermeidlich ist. Dazu gehört auch die Sorge vor unzulänglich erfassten Liefermengen oder vor möglicherweise fehlerhaften oder manipulierten Zählern. Die Sonne scheint zwar nicht immer, aber sie greift niemals zu unlauteren Methoden. Da viele Hausbesitzer ihre Solar-Kollektoren mit einer ergänzenden Ölbrennwertheizung kombinieren, sollten sie diese Unbedenklichkeit der Solar-Lieferungen möglichst auf den gesamten Energiebezug ausdehnen. Das ist möglich, wenn das Heizöl bei einem Anbieter mit dem RAL-Gütezeichen Energiehandel gekauft wird. Bei Händlern mit diesem Qualitätsprädikat kommen sämtliche Lieferstandards sowie die Abgabe- und Messtechnik der Tankwagen regelmäßig auf den Prüfstand externer Gutachter (www.guetezeichen-energiehandel.de). Die sommerlichen Solar-Erträge werden auf diese Weise durch einen ebenso zuverlässigen Energiebezug in der kälteren Jahreszeit ergänzt.

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Energieeffizienz in Betriebsgebäuden

Informationsdefizite steigern Kosten

Energieeffizienz in Betriebsgebäuden

Grafik: Gütegemeinschaft Energiehandel (No. 6021)

sup.- Der Energieverbrauch kann maßgeblichen Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit von Gewerbebetrieben haben. Vor allem Firmen in Branchen mit traditionell eher geringen Margen wie z. B. dem Handel werden durch Steigerungen beim Verbrauch oder bei den Beschaffungskosten vor große Herausforderungen gestellt. Allerdings verhindern gerade bei diesen Betrieben häufig knappe Ressourcen oder mangelndes Fachwissen die Umsetzung systematischer Sanierungsmaßnahmen. Darauf weist die Deutsche Energieagentur (dena) hin, die derzeit in mehreren Pilotprojekten die Einsparpotenziale im Sektor Gewerbe, Handel und Dienstleistungen untersucht (www.dena.de). Danach können Unternehmen ihren Energieverbrauch oftmals um bis zu 30 Prozent durch typische Effizienzmaßnahmen reduzieren. In der Summe wäre dies ein enormer Beitrag zum Klimaschutz.

Immerhin fallen laut dena rund 36 Prozent des Energieverbrauchs aller Gebäude in Deutschland in den Nichtwohngebäuden an. Und der Anteil von Industrie, Handel, Gewerbe und Dienstleistungen am deutschen Gesamtenergieverbrauch liegt bei 44 Prozent. „Diese Zahl verdeutlicht“, so die dena, „dass die Energiewendeziele der Bundesregierung ohne Beiträge der Wirtschaft nicht zu erreichen sind.“ Handlungsbedarf besteht besonders bei der Aufklärung kleiner und mittelständischer Betriebe, die bestehende Förderangebote bisher viel zu selten in Anspruch nehmen. Hier liegt eine große Chance, mit staatlicher Unterstützung auch die Einsparpotenziale im Rahmen der Wärmeversorgung zu erschließen. Während sich große Unternehmen und Filialisten in vielen Fällen auf eine Minderung des Stromverbrauchs konzentrieren, profitieren z. B. Einzelhändler mit eigenem Betriebsgebäude auch langfristig von Investitionen in eine Heizungssanierung oder die Gebäudedämmung. Als Besitzer der Immobilie können sie auch unabhängig über die Modalitäten des Energiebezugs entscheiden, was insbesondere bei einer Nutzung leitungsunabhängiger Brennstoffe wie Heizöl zusätzlichen Schutz vor Kostenfallen ermöglicht: Wird das RAL-Gütezeichen Energiehandel als Auswahlkriterium für den Lieferanten genutzt, dann werden die Betriebskosten zumindest nicht durch Fehlabrechnungen oder unzutreffende Mengenmessungen belastet. Das Gütezeichen belegt eine kontinuierliche externe Überwachung der Händler, die sowohl die Produktgüte als auch die Abgabetechnik und die Zähleranlagen der Lieferfahrzeuge umfasst (www.guetezeichen-energiehandel.de). Die von den Prüfbestimmungen verlangte Preistransparenz der Anbieter beseitigt darüber hinaus weitere kostenträchtige Informationsdefizite.

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Überfüllung des Heizöltanks vermeiden!

Grenzwertgeber-Austausch erhöht Sicherheit

sup.- Die so genannten Grenzwertgeber in Heizöltanks sorgen dafür, dass die Befüllung beim Erreichen des Maximal-Stands automatisch gestoppt wird. Bei einem Ausfall dieses Teils der Sicherheitstechnik drohen Ölunfälle, die zu Gebäudeschäden oder sogar zur Verunreinigung von Erdreich und Grundwasser führen können. In vielen Öltanks sind allerdings noch Grenzwertgeber alter Bauart im Einsatz, die wegen ihrer Lochstruktur leichter verstopfen können als die neueren Modelle mit einem Schlitz. Die Gütegemeinschaft Energiehandel e. V., die die Qualitäts- und Sicherheitsstandards bei Brennstoff-Lieferungen einschließlich der Tankbefüllung überwacht, rät in diesen Fällen zum Austausch. Der Grenzwertgeber ist für den Tankwagenfahrer ein wichtiges Instrument zur Absicherung des Liefervorgangs. Heizölverbraucher, die Informationen zum Technik-Status ihres Tanks benötigen, können sich an einen Brennstoff-Anbieter mit dem RAL-Gütezeichen Energiehandel wenden. Nach Angaben der Gütegemeinschaft erhalten dieses Prädikat nur Händler mit nachgewiesener Beratungskompetenz des Lieferpersonals (www.guetezeichen-energiehandel.de).

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Gefahrgut-Transport den Profis überlassen!

Strenge Vorschriften für Heizöl-Lieferungen

Gefahrgut-Transport den Profis überlassen!

Foto: Fotolia / Alex (No. 6007)

sup.- So etwas erleben auch erfahrene Autobahn-Polizisten nicht alle Tage: Das Fahrzeug, das sie in Thüringen aus dem Verkehr gezogen hatten, war mit 500 Litern Heizöl beladen – in Kanistern auf der Rückbank und im Kofferraum verstaut. Damit war der PKW im wahrsten Sinne des Wortes als „Gefahrgut-Transporter“ unterwegs. Aber das ist in Deutschland an strenge Auflagen gebunden und speziell ausgebildeten Fachkräften vorbehalten. Der ertappte Fahrer hätte sich die fällige Strafe ersparen können, wenn er die GGVSEB befolgt hätte, die „Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt“. Dort ist im Detail geregelt, was bei der Beförderung der jährlich rund 300 Mio. Tonnen leicht entzündlicher, explosiver oder aus anderen Gründen gefährlicher Stoffe zu beachten ist. Wer beispielsweise Heizöl mit einem Tankwagen zum Verbraucher transportiert, muss nicht nur diese Verordnung kennen, sondern ein komplexes, international geltendes Regelwerk aus Erlassen, Vorschriften und Gesetzen.

Die strenge Überwachung der Lieferstandards ist schon deshalb erforderlich, weil eine große Zahl dieser Gefahrgut-Beförderungen unverzichtbar ist und eine wichtige Funktion erfüllt: Die Transporte ermöglichen die Haushaltsversorgung mit Wärme-Energie auch in jenen Regionen, die nicht an das allgemeine Gasversorgungsnetz angebunden sind. Hier werden die Heizungsanlagen meist mit Heizöl, teilweise auch mit dem leitungsunabhängigen Flüssiggas betrieben. Beide Brennstoffe erlauben heute eine ebenso zeitgemäße und komfortable Heiztechnik wie Erdgas, kommen aber nicht durch lange Leitungen ins Haus, sondern mit Lieferfahrzeugen. Die sind leicht erkennbar an den vorgeschriebenen Gefahrgut-Kennzeichnungen. Ein quadratisches Schild mit einem Flammensymbol und der Ziffer 3 steht beispielsweise für „entzündbare flüssige Stoffe“ wie Heizöl. Dass Lieferfahrzeuge mit diesem Tankinhalt nicht nur ordnungsgemäß gekennzeichnet sind, sondern auch allen anderen gesetzlichen Vorgaben entsprechen, liegt sogar im Kontrollbereich des einzelnen Heizölkunden. Er sollte darauf achten, dass sein Lieferant das RAL-Gütezeichen Energiehandel führen darf. Dann ist gewährleistet, dass die Lieferzuverlässigkeit, der Schulungsstand des Personals sowie die Mess- und Abgabetechnik der Fahrzeuge regelmäßig von neutralen Sachverständigen überwacht werden (www.guetezeichen-energiehandel.de).

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