Tag Archives: RAL Gütezeichen Energiehandel

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Kontrollierte Versorgung von Betriebstankstellen

Bessere Planungssicherheit für Fuhrparkbetreiber

Kontrollierte Versorgung von Betriebstankstellen

Foto: Fotolia / Kadmy / (No. 6068)

sup.- Der so genannte Dieselskandal um manipulierte Motoren sowie drohende Fahrverbote in den Innenstädten bereiten vielen Autofahrern Sorgen. Vor allem Fuhrpark-Manager beklagen die zahlreichen unbekannten Größen, die derzeit eine seriöse Kostenplanung für die nächsten Jahre erschweren. Und in Unternehmen, für die eine ökologische Nachhaltigkeit ihrer Betriebsflotte ein wichtiger Teil der Corporate Social Responsibility (CSR) ist, ärgert man sich verständlicherweise über die offensichtliche Ungültigkeit der bisher genannten Abgaswerte. Ein Image-Schaden dieselbetriebener Fuhrparkfahrzeuge kann schließlich auch den Firmenruf beeinträchtigen. Im Schatten spektakulärer Ermittlungen gegen Spitzenmanager aus der Automobilindustrie wegen Marktmanipulation geraten diese Konsequenzen für Unternehmen und Gewerbebetriebe leider häufig in Vergessenheit.

Forderungen an die Politik, endlich überschaubare Regelungen zu schaffen und auch den Betreibern von Diesel-Flotten wieder Planungssicherheit zu geben, sind deshalb nachvollziehbar. Vorerst ist es jedoch für Fuhrpark-Manager umso wichtiger, nicht auch noch Opfer anderweitiger Manipulationen zu werden. Schwarze Schafe kann es nämlich auch unter Kraftstoff-Händlern geben, die beispielsweise eine Betriebstankstelle mit Diesel beliefern. Hier sollte eine qualitative Absicherung der Anbieter-Zuverlässigkeit gewährleisten, dass Produktgüte sowie Liefermenge tatsächlich der Bestellung und der Abrechnung entsprechen. Das setzt unter anderem voraus, dass an den Tankwagen die Zählervorrichtungen zur Erfassung der abgegebenen Kraftstoffmenge vorschriftsmäßig geeicht sind und fehlerfrei funktionieren. Denn bereits kleine Ungenauigkeiten können bei einer Tankstellen-Belieferung zu erheblichen Preisverzerrungen führen. Ermöglicht wird die Qualitätskontrolle der Lieferanten durch das RAL-Gütezeichen Energiehandel, das auch die Auslieferung von Diesel und Biodiesel umfasst. Mit dem Prädikat werden ausschließlich konstant überwachte Kraft- und Brennstoffanbieter ausgezeichnet, deren Liefer- und Abrechnungsstandards keine Mängel aufweisen (www.guetezeichen-energiehandel.de). Neutrale Sachverständige achten bei den unangemeldeten Prüfterminen unter anderem auf die Warenbeschaffenheit, die Eichgültigkeit der Messgeräte, die Genauigkeit der Lieferscheinangaben und auch auf die Abläufe in Lager- und Verwaltungseinrichtungen. Zumindest an diesem Punkt können Fuhrparkbetreiber also ihre Planungssicherheit verbessern, denn fehlerhafte Werte lassen sich bei der engmaschigen Überwachung der Händler nicht verbergen.

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Service-Gesamtpaket für Energieverbraucher

Gütezeichen als Qualitätsfilter und Orientierungshilfe

sup.- Zufrieden mit der Lieferung von Wärme-Energie? In vielen Fällen offensichtlich nicht! Verbraucherumfragen bescheinigen manchen Versorgern immer wieder unübersichtliche Tarifstrukturen und Preisangaben. Oftmals vermissen die Heizungsbesitzer auch eine verständliche, kundenfreundliche Beratung, ebenso wie beispielsweise praktische Online-Hilfen zum Energiesparen. Zumindest die Nutzer transportabler Energien wie Heizöl oder Flüssiggas können diese Service-Wüste jedoch umgehen. Um den berechtigten Qualitätsansprüchen der Verbraucher gerecht zu werden, kennzeichnet schon seit Jahren ein spezielles Prädikat zuverlässige und konsequent überwachte Lieferanten: Das RAL-Gütezeichen Energiehandel dient als Qualitätsfilter und Orientierungshilfe, um schlechte Erfahrungen beim Brennstoffeinkauf gar nicht erst machen zu müssen (www.guetezeichen-energiehandel.de). Die strengen Prüfkriterien für diese Kennzeichnung gehen weit über die pünktliche Kundenbelieferung hinaus. Sie verlangen vom Anbieter ein Gesamtpaket aus hochwertigen Produkten, Preistransparenz, Abrechnungsgenauigkeit, Erreichbarkeit und Beratungskompetenz.

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Sicherheit bei der Bestellung von Wärmeenergie

Verbraucherschutz auch auf Lieferung ausweiten

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Foto: Fotolia / bluedesign (No. 6064)

sup.- Warmes Wasser und Heizungswärme gehören zu den Selbstverständlichkeiten der Wohngebäude-Ausstattung. Nicht nur im Winter würden Ausfälle bei der Wärmeerzeugung den Alltag der Bewohner erheblich beeinträchtigen. So sind Schwankungen bei der Duschwasser-Temperatur oftmals ebenso eine Folge unzulänglich gewarteter Gebäudetechnik wie Heizkörper, die nicht mehr richtig warm werden. Deshalb achten die meisten Eigentümer auf eine fachgerechte Überwachung ihrer Anlagen. Die fehlerfreie Funktion des Brenners in der Heizungsanlage, die bedarfsgerechte Einstellung der Regelungsautomatik sowie die Wärmeverteilung in die einzelnen Räume sollten regelmäßig von Profis inspiziert werden. Das gilt ebenso für das Innere eines Heizöltanks, denn unentdeckte Ablagerungen am Tankboden können die Brennerleistung und damit die Energieeffizienz beeinflussen.

Wartungstermine bei der häuslichen Wärmetechnik sind Schutzmaßnahmen, um unnötige Ausgaben zu vermeiden. Gerade Heizöl-Nutzer sollten den Profi-Check noch auf einen weiteren Bereich ausdehnen, der Einfluss auf die Wärmekosten haben kann: den Liefervorgang vom Lager des Heizölhändlers bis zur Befüllung des Kundentanks. Die Liefertechnik am Tankwagen des Heizölhändlers muss nämlich ebenso zuverlässig arbeiten wie die Heizung im Haus. Andernfalls könnte z. B. eine ungenaue Mengenmessung bei der Tankbefüllung falsche Daten für die Abrechnung liefern. Die regelmäßige technische Überprüfung dieser Geräte liegt natürlich außerhalb der Einflussmöglichkeiten des Verbrauchers. Er kann aber schon bei der Wahl seines Heizöl-Lieferanten auf das RAL-Gütezeichen Energiehandel achten. Diese Auszeichnung belegt die Seriosität des Händlers und wird erst nach umfangreichen Kontrollen durch externe Gutachter vergeben (www.guetezeichen-energiehandel.de). Der gesamte Liefervorgang von der vorschriftsmäßigen Ausstattung der Fahrzeuge bis zur Eichgültigkeit der Zähleranlagen wird bei Anbietern mit RAL-Gütezeichen strenger überwacht als gesetzlich vorgeschrieben. Die möglicherweise preisverzerrende Kontroll-Lücke vor der eigentlichen Nutzung des Brennstoffs kann so ohne Aufwand und zusätzliche Kosten geschlossen werden.

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Was die Heizkosten beeinflussen kann:

Fehlerhafte Mengenmessungen und Umlagen

sup.- Nicht immer sind es ausgedehnte Duschvergnügen oder großzügig beheizte Räume, die unsere häuslichen Wärmekosten in die Höhe treiben. Manchmal wird weit über den tatsächlichen Energiebedarf hinaus bezahlt, weil z. B. in Mehrfamilienhäusern der Verteilerschlüssel aus Verbrauch und Wohnfläche für die Kostenumlage nicht richtig angewendet wird. Oder weil dieser Schlüssel von vornherein auf falschen Daten basiert. Es ist deshalb für Mieter stets empfehlenswert, bei der Heizkostenabrechnung genau hinzuschauen. Aber auch Eigenheimbesitzer, die ihre Wärmeenergie vom Heizölhändler geliefert bekommen, können dies tun. Hier sollte nach der Tankbefüllung geprüft werden, ob die Zähleranzeige am Tankfahrzeug mit den Angaben auf dem Lieferschein übereinstimmt. Die technische Genauigkeit der Messgeräte am Fahrzeug kann der Verbraucher natürlich nicht kontrollieren. Aber wenn er einen Lieferanten mit dem RAL-Gütezeichen Energiehandel wählt, hat er die Gewissheit, dass dieser Händler von externen Gutachtern nach strengen Prüfkriterien überwacht wird. (www.guetezeichen-energiehandel.de). Abgelaufene Eichungen oder eine fehlerhafte Mengenerfassung sind nämlich ebenfalls potenzielle, vom Kunden meist unbemerkte Kostenfallen.

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Auch in Zukunft auf Effizienz beim Heizen achten!

Wärmeerzeugung bleibt größter Nebenkostenfaktor

Auch in Zukunft auf Effizienz beim Heizen achten!

Grafik: Gütegemeinschaft Energiehandel (No. 6059)

sup.- Bis zum Jahr 2050 wird in Deutschland der Verbrauch von Endenergie wie Strom, Wärme oder Kraftstoff im Vergleich zu 2015 um insgesamt rund 18 Prozent sinken. Das geht aus den Berechnungen einer aktuellen Prognos-Studie hervor, die sich mit den Zukunftsperspektiven verschiedener Energieträger beschäftigt. Besonders deutlich ist der Rückgang in den Anwendungsbereichen, die auch den privaten Verbrauch betreffen. Hier machen sich unter anderem die effizienteren Heiztechniken, die bessere Dämmung der Gebäude und auch die zunehmende Kenntnis von Energiesparmaßnahmen bemerkbar. Für die Wärmeerzeugung werden die Menschen in der Jahrhundertmitte rund 28 Prozent weniger Endenergie benötigen, bei der Beleuchtung gehen die Experten sogar von einem Minus von 52 Prozent aus. Lediglich beim Kühlen und Lüften, bislang eher Nischenbereiche in der Energiebilanz, wird es zu einem deutlichen Anstieg kommen.

Die erwartete Verbrauchsminderung bedeutet jedoch keinesfalls, dass wir den verantwortungsvollen Umgang mit Energie aus den Erziehungszielen für unsere Kinder streichen können. Denn Fakt ist: Auch in Zukunft wird der Wärmebereich in Privathaushalten der mit Abstand größte Verbrauchsposten bleiben und die Wohnnebenkosten dominieren. Und flüssige Energieträger wie z. B. Heizöl, so ein weiteres Ergebnis der Studie, werden in den kommenden Jahrzehnten ebenfalls noch eine maßgebliche Rolle bei der häuslichen Wärmeversorgung spielen. An der grundsätzlichen Herausforderung für Verbraucher, auf günstige Energiepreise sowie auf eine möglichst ergiebige Nutzung zu achten, wird sich also in absehbarer Zeit nichts ändern. Effiziente Gebäudetechnik mit intelligenter Regelungsautomatik, die Einbeziehung erneuerbarer Energien z. B. durch eine Solaranlage sowie das Vermeiden jeder überflüssigen Wärmeerzeugung sind mehr denn je die entscheidenden Mittel zur Energieeinsparung. Für Heizölnutzer gehört zur umfassenden Kostenkontrolle auch weiterhin ein wachsamer Blick auf die Seriosität ihres Brennstofflieferanten. Bei Anbietern mit dem RAL-Gütezeichen Energiehandel ist gewährleistet, dass Produktqualität, Lieferzuverlässigkeit und Abrechnungsmodalitäten einer strengen externen Überwachung unterliegen (www.guetezeichen-energiehandel.de). So lassen sich Kostenfallen aufgrund fehlerhafter Lieferbelege oder ungenauer Zähleranlagen am Tankwagen vermeiden.

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Energiehändler-Kontrolle hinter den Kulissen

Auszeichnung schafft bestmögliche Transparenz

sup.- Ausgerechnet die entscheidenden Qualitätskriterien beim Einkauf von Brennstoffen wie Heizöl, Flüssiggas oder Holzpellets sind vom Kunden kaum zu kontrollieren. Bei der Produktgüte und den Geschäftsabläufen, bei den Abrechnungsmodalitäten und vor allem bei der Genauigkeit der Zähleranlagen am Lieferfahrzeug muss der Kunde auf die Zuverlässigkeit des Händlers hoffen. Die Möglichkeiten zur Bewertung eines Brennstoff-Anbieters lassen sich aber mit Hilfe eines speziellen Prädikats verbessern: Das RAL-Gütezeichen Energiehandel wird nur an Lieferanten verliehen, die ihre Fahrzeuge, die Messtechnik sowie die gesamten Lieferabläufe von neutralen Experten überwachen lassen und ohne Beanstandung bleiben (www.guetezeichen-energiehandel.de). Den Prüfern muss jederzeit Zugang zu Fuhrpark, Lager und Geschäftsräumen gewährt werden, so dass das Vertrauen des Kunden durch bestmögliche Transparenz untermauert werden kann.

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Heizöl erreicht jede Lieferadresse

Wärmekomfort ohne Standortprobleme

Heizöl erreicht jede Lieferadresse

Foto: Fotolia / Tanja Esser (No. 6047)

sup.- Nicht jedes Wohngebäude liegt in der Nähe eines Gasversorgungs- oder Fernwärmenetzes. Vor allem außerhalb der Großstädte und Ballungsräume sind leitungsunabhängige Energien wie Heizöl nach wie vor die erste Wahl für alle Heizungs- und Warmwasseraufgaben. Das ist weder unter wohnlichen noch unter wärmetechnischen Aspekten ein Standortnachteil. Moderne Öl-Brennwertheizungen erzielen Bestnoten in Sachen Bedienkomfort sowie Energieeffizienz und profitieren von der Versorgungssicherheit bundesweit flächendeckender Lieferstrukturen. Denn in ganz Deutschland gibt es zahlreiche Zwischenlager, die von den Raffinerien über Schiffs- und Bahntransporte beliefert werden.

Die letzte Reise-Etappe des Heizöls zum Tank des Verbrauchers erfolgt dann im Lieferfahrzeug über die Straße. Welcher Energiehändler damit beauftragt wird bzw. wann und mit welchem Volumen die Tankbefüllung erfolgt, das kann der Heizungsbesitzer jeweils nach seinem persönlichen Bedarf entscheiden. Die Fahrzeuge erreichen auch abgelegene Standorte, für eine ungewöhnliche Distanz zwischen Parkmöglichkeit und Öltank können überlange Schlauchverbindungen angefordert werden.

Neben dieser individuell zugeschnittenen Brennstoff-Versorgung ergibt sich für den Heizölkunden aus der Tankwagen-Belieferung noch ein weiterer Vorteil. Er kann den entscheidenden Schlussabschnitt der Lieferstrecke vom Lager des Händlers bis zum eigenen Heizöltank mit Hilfe eines speziellen Verbraucherschutz-Instruments qualitativ absichern: Das RAL-Gütezeichen Energiehandel belegt die Zuverlässigkeit eines Lieferanten, da er von externen Sachverständigen streng überwacht wird und seine Lieferstandards kontinuierlich unter Beweis stellen muss (www.guetezeichen-energiehandel.de). Damit unterliegen genau die Qualitätskriterien den Prüfbestimmungen des Gütezeichens, deren Mängel das Preis-Leistungsverhältnis des Energie-Einkaufs beeinflussen könnten: die Produktgüte des Heizöls, die Funktionsfähigkeit und Eichgültigkeit der Zähleranlagen am Tankwagen sowie die vorschriftsmäßige Ausstellung von Rechnungen und Lieferscheinen.

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Zwanzig Jahre liberalisierte Energiemärkte

Größere Spielräume und Pflicht zur Wachsamkeit

Zwanzig Jahre liberalisierte Energiemärkte

Foto: Fotolia / cirquedesprit (No. 6046)

sup.- Freier Wechsel des Anbieters oder des Tarifs für Strom- und Gaskunden: Was hierzulande bis vor 20 Jahren unmöglich war, ist seitdem Schritt für Schritt bundesdeutsche Realität geworden. 1998 trat das „Gesetz zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts“ in Kraft und hat den Weg für eine Liberalisierung der Energiemärkte freigemacht. Zunächst galt die Option des Anbieterwechsels nur für den Strombezug, während die echte Öffnung der Gasnetze dann mit knapp zehnjähriger Verspätung erfolgte. Heute hat der Verbraucher zumindest theoretisch die Möglichkeit, seinen Vertragspartner zur Energieversorgung aus einer breiten Palette von Anbietern auszuwählen und nach der vereinbarten Laufzeit erneut zu wechseln. Auch auf das Energiemanagement von Unternehmen hat diese Option Auswirkungen: Preisvergleiche, die Ausschreibung von Energielieferungen oder das Aushandeln von Sonderkonditionen vergrößern die Spielräume der betrieblichen Kalkulation.

Kritiker weisen allerdings darauf hin, dass die staatliche Regulierung der Energiemärkte einen echten Wettbewerb in Deutschland noch immer erheblich einschränkt. Außerdem verlangen die neuen Freiheiten vom Verbraucher erhöhte Wachsamkeit, da die Marktöffnung neben seriösen Versorgungsunternehmen leider auch schwarze Schafe anlockt. Eine Erkenntnis, die zahlreiche private Verbraucher mit dem Verlust ihrer Vorkasse für vermeintlich günstigen Strom bezahlt haben, weil die Anbieter Insolvenz anmelden mussten. Ein automatisches Spar-Modell ist das neue Energiewirtschaftsrecht also nicht. Und einen wirklich problemlosen, jederzeit vollziehbaren Wechsel des Lieferanten, wie er z. B. für Heizölkunden nicht erst seit 20 Jahren selbstverständlich ist, lässt die Versorgung über Strom- oder Gasleitungen ohnehin nicht zu. Bei der netzunabhängigen Versorgung per Tankwagen gibt es natürlich auch schwarze Schafe. Aber hier verfügt der Käufer mit dem RAL-Gütezeichen Energiehandel über ein wirksames Verbraucherschutzinstrument, das die Auswahl eines zuverlässigen, regelmäßig überprüften Lieferanten erleichtert. Das Gütezeichen dient als Qualitätskennzeichnung, um Kunden vor mangelhafter Produktgüte, fehlerhaften bzw. manipulierten Messgeräten oder vor undurchsichtiger Preisgestaltung zu schützen. Alle Händler, die den strengen Prüfbestimmungen für das Gütezeichen gerecht werden, lassen sich bundesweit unter www.guetezeichen-energiehandel.de abrufen.

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An der Heizkostenschraube drehen!

Welche Preisfaktoren sind beeinflussbar?

An der Heizkostenschraube drehen!

Foto: Fotolia / akf (No. 6035)

sup.- Die jährlichen Heizkosten eines Privathaushalts werden von vielen Faktoren bestimmt, auf die der Verbraucher keinen Einfluss hat. Dazu zählen beispielsweise die Preisentwicklungen an den internationalen Energiemärkten, die politischen Manöver der erdölfördernden Länder und nicht zuletzt das Wetter. Hinzu kommen staatliche Steuern auf Brennstoffe, die in Deutschland bereits einen Großteil des Endverbraucherpreises ausmachen. Trotzdem sind die Kosten für Heizung und warmes Wasser in Wohngebäuden kein unabänderliches Schicksal. Sowohl beim Verbrauch als auch beim Einkauf der Wärmeenergien gibt es eine Reihe von Einspar-Optionen, die sich deutlich auf die Wohnnebenkosten auswirken können. So ist nicht selten ein beträchtlicher Teil des Energiebedarfs auf schlecht gewartete Heizkessel oder eine ungleichmäßige Wärmeverteilung zwischen den einzelnen Heizkörpern zurückzuführen. Auch unzureichend isolierte oder zur Dauerlüftung in Kippstellung geöffnete Fenster sind folgenschwere Kostenfallen. Und manchmal entspricht die Programmierung der Heizungsregelung längst nicht mehr dem Bedarf und dem Rhythmus der Bewohner.

Die meisten dieser Probleme lassen sich relativ einfach lösen, wenn sie erst einmal erkannt sind. Aber manchmal liegt der Grund für hohe Heizkosten auch außerhalb der eigenen vier Wände. Deshalb ist es in Mehrfamilienhäusern wichtig, auf eine möglichst vollständig separate Verbrauchserfassung der einzelnen Wohneinheiten zu achten. Wer möchte schon für die in Abwesenheit beheizten Räume oder die Dusch-Marathons der Nachbarn bezahlen? Von diesen Problemen fühlen sich Eigenheimbesitzer befreit, aber auch deren Finanzaufwand fürs Heizen hängt vom Fairplay und von der zuverlässigen Technik anderer ab. Sofern sie beispielsweise eine transportable Wärmeenergie wie Heizöl, Flüssiggas oder Holzpellets nutzen, müssen die Heizungsbetreiber bei jeder Neubefüllung ihres Tanks bzw. Silos auf die Seriosität des Brennstoff-Lieferanten vertrauen. Denn die Zähler zur Mengenerfassung und damit die Basis der Abrechnung befinden sich am Lieferfahrzeug. Ob diese Messgeräte möglicherweise fehlerhaft funktionieren oder sogar manipuliert wurden, kann der Kunde nicht überprüfen. Auch hier gibt es jedoch eine einfache Maßnahme, um diesen Risiken vorzubeugen und die Heizkostenschraube im Griff zu halten: Wenn ein Anbieter mit dem RAL-Gütezeichen Energiehandel ausgezeichnet wurde, werden die Lieferfahrzeuge, die Zähleranlagen, die Lagereinrichtungen und die gesamten Betriebsabläufe des Unternehmens strenger und häufiger überprüft als vom Gesetz vorgeschrieben (www.guetezeichen-energiehandel.de). Abweichungen von einer korrekten Mengenerfassung oder Fehler bei der Rechnungsstellung würden bei diesen Kontrollen durch neutrale Gutachter nicht verborgen bleiben.

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Gesundheitsrisiko durch freigesetzte Schadstoffe

Auf Sicherheit bei Energie-Transporten achten!

Gesundheitsrisiko durch freigesetzte Schadstoffe

Foto: Fotolia / Yuri Bizgaimer (No. 6034)

sup.- Chemikalien, die unkontrolliert in die Umwelt gelangen, stellen nach Angaben des Umweltbundesamtes (UBA) ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Das Ausmaß dieses Gefährdungspotenzials liegt gerade in dem vielfachen und alltäglichen Umgang z. B. mit Lösungsmitteln, Farben, Lacken, Flammschutzmitteln oder anderen Chemikalien begründet. „Je nach Verwendungsbedingungen und chemisch-physikalischen Eigenschaften, zum Beispiel Abbaubarkeit der Chemikalien, gelangen sie in Umweltmedien wie Luft, Grundwasser, Oberflächengewässer, Klärschlamm, Boden und/oder Organismen“, beschreibt das UBA die drohenden Schadensszenarien. Der Schutz von Luft, Erdreich und Gewässern vor Verunreinigungen hat deshalb in den letzten Jahren in der Umweltgesetzgebung erheblich an Bedeutung gewonnen. Wichtig ist dabei eine Angleichung nationaler Verordnungen, denn weder der Wind noch belastete Flüsse oder Grundwasservorkommen nehmen Rücksicht auf Landesgrenzen. „Die Vereinten Nationen haben das Thema Wassersicherheit mit dem Nachhaltigkeitsziel „Clean Water and Sanitation“ in ihre Agenda 2030 aufgenommen“, unterstreicht das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) den internationalen Stellenwert des Gewässerschutzes: „Die Verantwortung für die Umsetzung der Ziele tragen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft der Industrienationen und Entwicklungsländer gleichermaßen.“

Die Verantwortung der Wirtschaft beginnt bereits überall dort, wo beispielsweise Brennstoffe für die Wärmeversorgung oder Kraftstoffe für einen Fuhrpark angeliefert, gelagert und genutzt werden. Hier gehört es nicht nur zu den Aufgaben jedes Unternehmens, auf dem Betriebsgelände durch eine vorschriftsmäßige Handhabung dieser Stoffe Umweltbelastungen auszuschließen. Es sollte darüber hinaus stets sichergestellt sein, dass bereits bei der Anlieferung über die Straße jedes Umweltrisiko vermieden wird. Deshalb bietet es sich an, zur Auswahl des Energie-Lieferanten einen anerkannten Qualitätsfilter zu nutzen: Das RAL-Gütezeichen Energiehandel wird erst nach einem erfolgreich absolvierten Kontrollverfahren an zuverlässige Transporteure verliehen. Bei Verstößen gegen die Prüfbestimmungen, die besonders anspruchsvolle Maßstäbe hinsichtlich des technischen Zustands von Fahrzeugen, Abgabevorrichtungen und Zähleranlagen setzen, wird das Gütezeichen wieder entzogen. Dieser externen Begutachtung können sich die Anbieter von Dieselkraftstoff sowie von Heizöl und anderen Wärme-Energien freiwillig unterziehen (www.guetezeichen-energiehandel.de). Energiekunden haben so die Chance, höchste Sicherheitsstandards schon während des Transports zu ihrem Tank zu unterstützen.

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