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CamperDays gibt Tipps: Wohnmobil kaufen oder mieten?

CamperDays gibt Tipps: Wohnmobil kaufen oder mieten?

Alkoven-Wohnmobil

Wer gerne mit dem Wohnmobil oder Campervan unterwegs ist, stellt sich die Frage: Weiterhin mieten, oder sogar ein Fahrzeug kaufen? Doch ab wann lohnt sich diese Anschaffung, welche Vor- und Nachteile gibt es? Die Experten des Online-Reisebüros CamperDays haben gerechnet und geben einen Überblick.

Neufahrzeuge mit hohem Wertverlust

Ein Neufahrzeug, beispielsweise von Herstellern wie Dethleffs oder Sunlight, kostet inklusive Ausstattung im Durchschnitt 50.000-60.000 Euro. Doch der Wertverlust von Wohnmobilen ist hoch: 20 Prozent im ersten Jahr, zwölf Prozent im zweiten und acht bis zehn Prozent in den Folgejahren, so das Fachmagazin Promobil. Bei einem Anschaffungswert von 50.000 Euro bedeutet das nach vier Jahren ein Minus von 21.500 Euro. Dies entspricht rund 5.400 Euro Verlust pro Jahr, der Restwert nach vier Jahren schrumpft somit auf 28.500 Euro.

Jährliche Gesamtkosten eines Wohnmobils: rund 7.000 Euro

Zusätzlich zu den Anschaffungskosten kommen weitere Ausgaben auf den Käufer zu, darunter die Kreditzinsen mit rund 500 Euro (Annahme: vier Jahre Laufzeit bei zwei Prozent Zinsen, Quelle: Verivox), Steuern mit rund 240 Euro und die Versicherung mit rund 375 Euro pro Jahr. Eine Inspektion liegt in der Regel bei rund 450 Euro. Dies ergibt, inklusive Wertverlust, jährliche Kosten von rund 7.000 Euro. Mögliche Reparaturen und Stellplatzkosten in der Heimatstadt sind hierbei noch nicht berücksichtigt.

Mit 7.000 Euro bis zu drei Monate Urlaub im Mietwohnmobil

Ein Blick auf die Buchungsangebote von CamperDays macht deutlich: Für 7.000 Euro können Reisende in Deutschland ein Wohnmobil für zwei bis vier Personen entweder für zwei Monate in der Hoch- oder drei Monate in der Nebensaison mieten. In den USA entspricht die Summe einem voll ausgestatteten Wohnmobil für fünf bis sieben Personen, sechs Wochen in der Hoch- oder drei Monate in der Nebensaison. In Australien, wo die Temperaturen in den meisten Regionen das ganze Jahr über zum Camping einladen, kostet ein Alkoven-Modell für vier bis sechs Personen für zwei Monate außerhalb der Hochsaison ebenfalls rund 7.000 Euro. Ähnliche Kalkulationen gelten für das europäische Ausland, Kanada, Namibia und Neuseeland, inklusive Versicherungen, Ausstattungspakete und zahlungspflichtige Kilometer- oder Meilenpakete.

Kauf lohnt sich nur bei monatelangem Reisen innerhalb Europas

„Wer bis zu drei Monate im Jahr mit dem Wohnmobil verreist und zudem bei der Wahl der Destinationen flexibel sein möchte, trifft daher mit einem Mietwohnmobil die richtige Wahl“, ist CamperDays-Produktmanager Raphael Meese überzeugt. Gerade der hohe Wertverlust in den ersten vier Jahren und die Instandhaltungskosten fallen beim gekauften Fahrzeug ins Gewicht. Zudem sind Mietfahrzeuge selten älter als ein bis zwei Jahre und somit stets auf dem neuesten Stand bezüglich Sicherheit, Ausstattung und Komfort. Sind Camper deutlich länger als drei Monate im Jahr und ausschließlich in Europa unterwegs, so rechnet sich die Anschaffung eines eigenen Wohnmobils. Ein CamperDays-Tipp: Interessierte sollten vorab Testreisen unternehmen, um Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle kennenzulernen.

CamperDays.de ist ein Online-Reisebüro für Wohnmobile und Campervans mit persönlicher Beratung. Zum Angebots-Portfolio zählen bis zu 20.000 direkt buchbare Miet-Fahrzeuge in 24 Ländern auf vier Kontinenten. Das Portal hat sich auf günstige, tagesaktuelle Preise sowie eine transparente Vergleichbarkeit von Details bei Ausstattung und Mietbedingungen spezialisiert. Wie bei einem Reiseveranstalter finden Kunden Versicherungen und sämtliche Gebühren direkt in der Angebotsübersicht und im Reisepaket. Zum kostenlosen Service gehört außerdem eine ausführliche telefonische Beratung von Reiseexperten. ServiceValue und DIE WELT kürten CamperDays 2017 bereits zum zweiten Mal zum Branchengewinner „Vergleichsportale für Wohnmobile“. Der Spezialist mit Hauptsitz vor dem Kölner Dom gehört wie Deutschlands Marktführer billiger-mietwagen.de zur ProSiebenSat.1 Media SE.

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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Reiserecht

Flugverspätung wegen Nägel im Reifen: Fluggäste erhalten Entschädigung

Verspätet sich der Rückflug aus dem Urlaub um mehr als drei Stunden, weil das Flugzeug wegen Nägeln im Reifen einen Platten hat, können Fluggäste eine Entschädigung verlangen. Fremdkörper auf der Start- und Landebahn sind kein „außergewöhnlicher Umstand“, für den die Fluggesellschaft nicht haftet. Dies entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Amtsgericht Hannover.
AG Hannover, Az. 462 C 3790/17

Hintergrundinformation:
Die Europäische Verordnung über Fluggastrechte gewährt Flugreisenden bei Verspätungen von mehr als drei Stunden einen Anspruch auf Entschädigung gegen die Fluggesellschaft. Die Höhe des Anspruches ist nach der Flugstrecke gestaffelt. Eine Ausnahme gilt allerdings, wenn ein sogenannter „außergewöhnlicher Umstand“ vorliegt, auf den die Fluggesellschaft keinerlei Einfluss hat. Der Fall: Ein deutsches Paar hatte aus dem Urlaub auf Teneriffa wieder nach Hause fliegen wollen. Sie kamen mit mehr als 18 Stunden Verspätung am Flughafen Hannover an. Der Grund: Bei der Vorflugkontrolle auf Teneriffa hatte der Pilot Nägel in einem der Flugzeugreifen entdeckt. Offenbar hatten diese beim vorherigen Flug auf der Start- oder Landebahn herumgelegen. Ein Reifenwechsel war unvermeidlich. Da auf Teneriffa kein Reifen vorrätig war und Flugzeuge kein Reserverad haben, musste die Fluggesellschaft den Reifen erst aus Deutschland einfliegen. Die Fluggäste forderten nun von der Fluggesellschaft eine Entschädigung wegen der Verspätung. Diese berief sich jedoch auf einen außergewöhnlichen Umstand. Niemand habe damit rechnen können, dass auf einer Landebahn Nägel herumliegen könnten. Das Urteil: Das Amtsgericht Hannover gestand den Fluggästen nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice eine Entschädigung von insgesamt 800 Euro zu. Nur bei Vorliegen eines außergewöhnlichen Umstandes außerhalb ihres Einflussbereiches könne die Fluggesellschaft die Zahlung verweigern. Die Benutzung von Start- und Landebahnen sowie Stellflächen auf Flugplätzen und die mit der Nutzung solcher Flächen verbundenen Probleme gehörten aber zum Tagesgeschäft jeder Fluggesellschaft. Dass sich auf diesen Flächen metallene Fremdkörper befinden könnten, die die Reifen beschädigten, sei kein außergewöhnlicher Umstand. Auf solche Situationen müsse sich die Fluggesellschaft einstellen.
Amtsgericht Hannover, Urteil vom 7. Februar 2018, Az. 462 C 3790/17

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Seit 1928 steht die Marke D.A.S. für Kompetenz und Leistungsstärke im Rechtsschutz. Mit dem D.A.S. Rechtsschutz bieten wir mit vielfältigen Produktvarianten und Dienstleistungen weit mehr als nur Kostenerstattung. Er ist ein Angebot der ERGO Versicherung AG, die mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zu den führenden Schaden-/Unfallversicherern am deutschen Markt zählt. Die Gesellschaft bietet ein umfangreiches Portfolio für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an und verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung. Sie gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.das.de

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Strafzettel im Briefkasten während Urlaub – Verbraucherfrage der Woche des D.A.S. Leistungsservice

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Marlene B. aus Hannover:
Vor ein paar Wochen bin ich geblitzt worden. Jetzt fahren wir drei Wochen in den Sommerurlaub. Was passiert, wenn der Strafzettel während unseres Urlaubs im Briefkasten landet? Muss ich bei verspäteter Zahlung mit Mahngebühren rechnen?

Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice):
Bei kleineren Verkehrsverstößen ist mit einem Verwarnungsgeld zu rechnen. Es kann bis zu 55 Euro betragen. Die Zahlungsfrist liegt meist bei einer Woche. Zahlt der Betroffene nicht pünktlich, leitet die Behörde ein Bußgeldverfahren ein. Dieses Bußgeld ist – obwohl es um die gleiche Sache geht – in aller Regel höher als das Verwarnungsgeld. Auch fallen noch Verfahrensgebühren an. Bei schwereren Verkehrsverstößen kommt es gleich zu einem Bußgeldverfahren. Wer einen Bußgeldbescheid erhält, hat eine Einspruchsfrist von 14 Tagen. Legt der Betroffene Einspruch ein, landet der Fall vor Gericht. Hat derjenige wegen seines Urlaubs die Einspruchsfrist verpasst, kann er bei der Behörde die sogenannte „Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“ beantragen – das bedeutet, dass sein Versäumnis ohne Folgen bleibt und er immer noch Einspruch einlegen kann. Dabei sollte er seine Reisetermine beispielsweise mit den Tickets oder Buchungsbestätigungen beweisen können. Nach Ablauf der Einspruchsfrist ist der Bußgeldbescheid rechtskräftig. Von diesem Zeitpunkt an hat der Betroffene weitere 14 Tage Zeit, um zu bezahlen. Insgesamt vergehen also zwischen der Zustellung und dem Zahlungstermin vier Wochen. Wird der Bußgeldbescheid nicht pünktlich bezahlt, können Mahngebühren anfallen. Im extremen Fall kann die Behörde sogar Erzwingungshaft anordnen. Tipp: Bei längeren Urlauben jemanden darum bitten, regelmäßig den Briefkasten zu leeren und bei wichtiger Post Bescheid zu sagen.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 1.470

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Verreisen mit Rad, Kind und Anhänger

Verreisen mit Rad, Kind und Anhänger

(Bildquelle: www.croozer.de | pd-f)

Der Sommerurlaub steht an und das Fahrrad wird immer mehr zum beliebten Reisebegleiter für Jung und Alt. Der noch nicht radelnde Nachwuchs fährt am besten im Kinderanhänger mit. Der pressedienst-fahrrad gibt Tipps und rechtliche Hinweise, was beim Verreisen mit Fahrradanhänger zu beachten ist.

(pd-f/tg) Kinderfahrradanhänger spielen bei Reisen eine ihrer großen Stärken aus: die Multifunktionalität. Durch diverse Ausstattungsoptionen kann der Anhänger nicht nur am Fahrrad, sondern auch als Buggy für Stadtbesichtigungen oder als Transportmittel zum Strand genutzt werden. „Man braucht nur noch ein Fahrzeug, kann die Kleinen aber überall mit hinnehmen“, weiß Hanna Gehlen vom Anhängerspezialisten Croozer. Anhänger mit einem großen Kofferraum (z. B. der „Kid Plus“ von Croozer, ab 849 Euro) ermöglichen zusätzlich, z. B. das Reisegepäck für den Nachwuchs, Fahrradschlösser, eine Picknick-Decke und Proviant im Anhänger zu verstauen. Beim Stadtbummel finden die Fahrradhelme dort Platz. Bei einem Strandurlaub sollten die Metallteile des Anhängers vor Korrosion durch die salzhaltige Luft geschützt werden. Deshalb ist es ratsam, eine dünne Schicht
Pflegewachs vor dem Urlaub aufzutragen.

Platz in vielen Autos

Schnell und einfach verpackt ist der Anhänger im Auto. „Unsere Modelle sind faltbar und lassen sich platzsparend im Auto transportieren. Die Reifen sind werkzeuglos und schnell zu entfernen. Aber man sollte sich beim Kauf die genauen Maße seines Kofferraums ansehen oder lieber einmal testen, ob der Anhänger wirklich hineinpasst“, rät Gehlen. Da bei neueren Autos kein Ersatzreifen mehr im Kofferraum liegt, kann man den freien Raum unter der Kofferraumabdeckung nutzen, um dort die Räder und Deichseln des Anhängers, ggf. auch eine Standluftpumpe zu verstauen. Den frei gewordenen Stauraum im Anhänger nutzt man dann für andere wichtige Reiseutensilien wie Fahrradhelme, Taschen oder auch Windeln.

Kostenlos in Zug und Bus mitnehmen

Wer dem Urlaubsstau ein Schnippchen schlagen möchte und lieber auf eine Anreise mit der Bahn setzt, der hat für den Fahrradanhänger zwei Möglichkeiten: Erstens, ihn zusammengefaltet als Gepäckstück transportieren, wenn er im Gepäckfach oder an der Seite Platz findet. In diesem Fall ist die Mitnahme kostenlos. Oder zweitens, der Anhänger wird im fahrfertigen Zustand mitgenommen. Dann ist, wie für Fahrräder auch, im Fernverkehr eine separate Tagesfahrradkarte zu lösen und eine Platzreservierung vorzunehmen. Laut Aussage einer Sprecherin der Deutschen Bahn gilt diese Regelung auch für Fahrten ins Ausland in Kombination mit einer internationalen Fahrradkarte. Dank des Buggy-Rades lässt sich der Anhänger jedoch auch als Buggy tarnen, eine Mitnahme ist dann kostenlos. Das sollte man allerdings im Vorfeld der Reise vorsichtshalber nochmals abklären. Ebenso, ob bei den gewählten Strecken im Nahverkehr die Mitnahme von Fahrrädern und Anhängern komplett kostenlos ist, was ebenfalls der Fall sein kann. Kinder bis zum sechsten Lebensjahr fahren generell in der Bahn kostenlos mit. Immer beliebter wird das Verreisen mit dem Fernreisebus. Beim größten Anbieter Flixbus kann ein zusammenklappbarer Anhänger als kostenfreies Gepäckstück mitgenommen werden. Man sollte ihn jedoch vorher bei der Online-Buchung oder telefonisch anmelden. Weiterhin ist zu beachten, dass Kinder bis zum dritten Lebensjahr bei der Busfahrt einen eigenen, passenden Kindersitz benötigen, der selbst mitgebracht werden muss.

Flugzeugtransport: vorsichtshalber nachfragen

Beim Verreisen mit dem Flugzeug einfach am besten vor der Buchung bei der Fluggesellschaft informieren, wie die Mitnahme geregelt ist. Bei manchen Airlines gilt der Kinderanhänger wie ein Kinderwagen und wird kostenlos mitgenommen. „Der Vorteil in diesem Fall: Der Anhänger wird erst beim Einstieg am Gate von der Crew in Empfang genommen und man kann ihn bis dahin nutzen“, gibt Gehlen als Tipp mit. Manche Airlines behandeln Anhänger allerdings als Sperrgepäck, das beim Einchecken zusammen mit den Rädern gesondert abgegeben werden muss und einen Aufpreis kostet. Am besten informieren Sie sich beim Hinflug über die Modalitäten an ausländischen Flughäfen. Nicht dass es beim Rückflug zu Problemen kommt.

Anhänger im Ausland teilweise reglementiert

Doch Vorsicht, nicht in jedem beliebten Urlaubsland ist das Radfahren mit Kinderanhänger problemlos möglich. In Spanien ist das Mitführen eines Anhängers auf öffentlichen Straßen gesetzlich noch verboten. In manchen Regionen, z. B. in Barcelona, ist das Mitführen jedoch erlaubt. Deshalb ist es geschickt, am besten vor Reiseantritt im Tourismusbüro der Urlaubsregion abzuklären, wie die regionale gesetzliche Auslegung aussieht. Wer eine Reise am Donauradweg oder eine Alpenüberquerung plant, sollte beachten, dass in Österreich und Italien der Anhänger, wie seit diesem Jahr in Deutschland auch, ein Licht haben muss. Für die Zugmaschine gelten in Österreich besondere Vorkehrungen, wie Dr. Anja Matthies von der Anwaltskanzlei Bikeright weiß: „Das Fahrrad muss einen Fahrradständer und eine Gangstufe mit einer Entfaltung von höchstens vier Metern pro Kurbelumdrehung haben.“ In Italien dürfen Rad und Hänger zusammen nicht länger als drei Meter sein. „Also Vorsicht, wenn man mit einem Tandem unterwegs ist“, darauf weist Matthies hin. Die Gesamtmasse darf 50 Kilogramm nicht überschreiten, was mit größeren Kindern auch erreicht werden kann. „Diese Vorgabe bezieht sich in der Realität allerdings mehr auf den Lastentransport. Unsere Kinderanhänger sind auf eine maximale Zuladung von 45 Kilogramm und ein Gesamtgewicht von 60 Kilogramm ausgelegt, was eine realistische Vorgabe für Kinder im Alter bis sechs Jahren ist“, so Gehlen. Übrigens: Anders als in einige Quellen zu lesen, ist das Mitführen eines Anhängers in Tschechien seit 2013 offiziell erlaubt.

Helmpflicht im Ausland für Mitfahrer

In Österreich ist zudem seit 2012 eine Fahrradhelmpflicht für Kinder unter zwölf Jahren in Kraft, die auch für den Transport im Fahrradanhänger gilt. „Zwar sind die Kinder durch den stabilen Aufbau des Anhängers bereits gut geschützt, ein Helm bietet allerdings zusätzliche Sicherheit und für Kinder wird das Tragen eines Fahrradhelms bereits früh zur Normalität“, darauf verweist Torsten Mendel vom Helmhersteller Abus. Seit 2017 ist diese Regelung auch in Frankreich gültig. Eine Helmpflicht für Kinder gibt es außerdem in Tschechien, Kroatien, Estland, Island, Israel, Japan, Litauen, Schweden, Slowenien, der Slowakei, Südkorea und in vielen Bundesstaaten der USA. Ob diese auch für Kinder in Anhängern gilt, ist nicht genau bekannt. „Deshalb vorsichtshalber lieber einen Helm aufsetzen“, rät Mendel. In Australien, Finnland, Malta, Spanien, Neuseeland und Südafrika müssen auch Erwachsene einen Helm tragen.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Trans Canada Touristik: Kanada Wohnmobil Frühbucher für 2019

Trans Canada Touristik: Kanada Wohnmobil Frühbucher für 2019

Trans Canada Touristik – Ihr Spezialist für Reisen nach Kanada

Ab sofort können alle Kanada Wohnmobile für das Jahr 2019 auf der Website des Reiseveranstalters Trans Canada Touristik gebucht werden. Als Kanada Wohnmobil Vermieter stehen hier Fraserway, Four Seasons, CanaDream, Cruise Canada, Westcoast Mountain Campers, Best Time RV, Owasco, Escape Campervans und Jucy zur Verfügung. Die Fahrzeuge, die vom Truck Camper über Campervans und mittelgroße Wohnmobile der Größe 25″ bis über 30″ Wohnmobile und A-Class reichen, können ab den kanadischen Städten Vancouver, Calgary, Toronto, Montreal, Halifax, Whitehorse und Edmonton angemietet werden.

„Wir freuen uns sehr, dass wir bereits jetzt alle Kanada Wohnmobile online buchbar haben“, so Andrea Budde, Geschäftsführerin von Trans Canada Touristik/ Trans Amerika Reisen. „Somit werden wir der starken Nachfrage unserer vielen Wiederholer-Kunden gerecht. Zudem profitieren alle Reisenden von sehr attraktiven Frühbucherpreisen und einer noch guten Verfügbarkeit.“

Alle Wohnmobil-Frühbucher für Kanada können als ein komplettes Reisepaket aus einer Hand mit entsprechenden Flügen, Hotels, Fähren und Attraktionen online gebucht werden. Vertragspartner ist Trans Canada Touristik. Neben einem komfortablen Reiseplaner, in dem Flüge, Hotels mit Wohnmobilen entsprechend zusammengestellt und gebucht werden können, steht der Reiseveranstalter Trans Canada Touristik seinen Reisenden auch jederzeit telefonisch zur Verfügung. Entsprechend der Wünsche der Reisenden können Angebote jeweils individuell zusammengestellt und dem Interessenten geschickt werden.

Weitere Informationen zu allen Kanada Wohnmobilen gibt es hier:
https://www.trans-canada-touristik.de/kanada_wohnmobil/kanada_wohnmobil_miete.php

Trans Canada Touristik TCT GmbH/ Trans Amerika Reisen ist einer der führenden Nordamerika-Reiseveranstalter und bietet ein umfassendes Angebot für Reisen in die USA und nach Kanada. Mietwagen, Autoreisen, Hotels, Wohnmobile, Camper, Flüge und vieles mehr können auf www.trans-canada-touristik.de bzw. www.trans-amerika-reisen.de zusammengestellt, online berechnet und gebucht werden. Es werden jeweils die aktuellen Verfügbarkeiten sowie Preise (inkl. attraktiver Specials) angezeigt:
www.trans-canada-touristik.de oder telefonisch 05821-54 26 71-0
www.trans-amerika-reisen.de oder telefonisch 05821-54 26 72-0

Die Mitarbeiter des Spezial-Reiseveranstalters für ganz Nordamerika haben Auszeichnungen von den Tourismusverbänden erhalten, u.a. als Canada Specialist Select und USA-Specialist. Das Unternehmen wurde zudem als Trusted Shops (Gütesiegel für Käuferschutz) und von der Creditreform zum dritten Mal in Folge mit dem CrefoZert ausgezeichnet. Damit gehört der Nordamerika-Reiseveranstalter zu den branchenübergreifend nur 1,7% der bundesweit knapp 3,9 Millionen Unternehmen, die die Voraussetzung für dieses Creditreform-Bonitätszertifikat erfüllen.

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Am Bahnhof 2
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Besondere Momente mit den Selfie-Sticks von Cellularine festhalten

Besondere Momente mit den Selfie-Sticks von Cellularine festhalten

Selfies sind voll in Mode: Auf Reisen die schönsten Ereignisse festhalten, den eigenen Lifestyle oder Alltag so perfekt wie möglich inszenieren und mit dem Smartphone die richtige Fotoposition finden. Genau dafür hat Cellularline mit seinen Selfie-Sticks „Total View“ und Compact“ die passende Antwort – verwackelte Bilder, ungünstige Fotowinkel oder Distanzen gehören der Vergangenheit an.

„Total View“ ist ein Selfie-Stick mit drehbarem Spiegel und eignet sich für User, die gerne Selfies in Gesellschaft schießen. Dank der Gelenkhalterung können Fotos aus verschiedenen Positionen auf drei verschiedener Arten geschossen werden: Klassisch mit der Frontkamera, hochauflösend mit der Kamera auf der Rückseite und Portraits mit senkrecht positioniertem Smartphone. Zusätzlich bietet der drehbare Spiegel eine bessere Sicht des Bildausschnitts während der Aufnahme – also ideal für Gruppenbilder. Preis: 14,99EUR

„Compact“ ist ein leichter und faltbarer Bluetooth® Selfie-Stick, der sich für all diejenigen eignet, die gerne Selfies in Gesellschaft schießen. Dank den geringen Abmessungen kann man das Gerät immer in der Tasche oder im Rucksack dabei haben. Preis: 19,99EUR

Die Cellular Italia SPA wurde 1990 in Reggio Emilia gegründet. Cellularline® ist das führende Unternehmen auf dem Markt für Smartphone- und Tablet-Zubehör. Cellular Italia ist ein wichtiger Ansprechpartner, wenn es um Zubehör für Multimediageräte geht und bietet seinen Kunden exzellente Leistung, einfache Anwendung und einzigartige Benutzererfahrung. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 200 Mitarbeiter und die Marke Cellularline® wird in über 60 Ländern vermarktet.

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Wer klimaneutral reist, lässt den Fiskus zahlen!

Fiskus erstattet die freiwillige Zahlung einer CO2-Ausgleichsabgabe.

Fährt der Steuerzahler in den Urlaub, freut sich das Finanzamt. Urlaub ist eine beliebte Einnahmequelle für den Fiskus. Das fängt beim Urlaubsgeld an, auf das Lohnsteuer einbehalten wird. Auch beim Flug, Betanken des Autos und der Unterkunft verdient der Fiskus mit. Nicht zu vergessen die Kurtaxe, die oftmals erhoben wird. Zeit, den Spieß umzudrehen! Wer sich dafür entscheidet, klimaneutral zu reisen und als Kompensation für den CO2-Ausstoß eine Ausgleichszahlung

Viele Reiseveranstalter, Reisebüros und Buchungsportale im Internet bieten für Flugreisen, Busreisen und Kreuzfahrten an, mit einer CO2-Ausgleichszahlung das schlechte Gewissen zu beruhigen, denn Urlaubreisen quer durch die Welt belasten die Umwelt enorm. Durch die Verbrennung fossiler Energieträger werden der Treibhauseffekt und damit der Klimawandel mit allen einhergehenden Katastrophen verstärkt. Die CO2-Ausgleichszahlung für die eigene Urlaubsreise wird an eine Klimaschutzorganisation abgeführt und fließt in internationale Klimaschutzprojekte.

Die Klimaschutzorganisationen, die die CO2-Ausgleichszahlung erhalten, sind in der Regel gemeinnützige Vereine oder Stiftungen, wie atmosfair oder myclimate. Somit kann die Ausgleichabgabe wie eine Spende behandelt werden und Spenden sind bekanntlich als Sonderausgaben von der Steuer absetzbar. Sie müssen nur die Jahrespauschale von 36 Euro übersteigen. Dieser Betrag wird bei einem einmaligen innereuropäischen Flug nicht erreicht, bei Langstreckenflügen jedoch schon und bei Kreuzfahrten locker. Aber auch Kurzstreckenflüge können gesammelt am Jahresende eingereicht werden.

Ein Beleg im Fall von Spenden ist der Einkommensteuererklärung nicht mehr anzufügen, aber sicherheitshalber sollten die Ausgleichszertifikate als Zuwendungsbestätigungen aufgehoben werden, falls das Finanzamt einen Nachweis einfordert. Somit bringt CO2-neutrales Reisen fast jedem einen Vorteil. Es wird etwas für die Umwelt getan und dem Urlauber entstehen dadurch nicht einmal Kosten, da diese in voller Höhe vom Fiskus getragen werden! Im Jahr 2017 haben sich immerhin schon zehn Prozent aller Reisenden daran beteiligt.

Lohi – Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.
Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in rund 330 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit nahezu 600.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

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England für junge Leute – Urlaub, Jobben, Leben

Reiseführer und Job-Tipps für die Insel

England für junge Leute - Urlaub, Jobben, Leben

England für junge Leute

Ratgeber für Urlauber und Jobber im Vereinigten Königreich
Wer ein Auge auf die grüne Insel geworfen hat, für den ist dieses Buch der richtige Ratgeber. Vollgepackt mit nützlichen Infos zu Reisezielen, Unterkünften, Jobsuche, Behörden und Landeskunde.
England wird als Reiseland oft den Massenzielen Mallorca oder USA nachgestellt, dabei muss sich die Heimat der Queen nicht verstecken! Landschaftlich, kulturell und auch, was das Nachtleben angeht, wird Urlaubern hier einiges geboten. Ob Wanderfreund oder Städteliebhaber, England hat viele überraschende Schätze. Wer sie erkunden möchte, findet in diesem Ratgeber alles Wissenswerte, um gut durchs Land zu kommen. Ein ausführlicher Jobteil verrät, wo und wie man am besten Arbeit findet. Ein bisschen Landeskunde gehört natürlich auch dazu – auf humorvolle Art lernt man die Einheimischen kennen und kann Fettnäpfchen vermeiden. Abstecher in die Nachbarländer des Vereinigten Königreichs (Schottland, Wales und Nordirland) runden den Ratgeber ab.
Noch steht die britannische Insel EU-Bürgern uneingeschränkt offen. Die Einreise ist ohne Visa problemlos möglich, und auch eine Arbeitserlaubnis ist nicht erforderlich. Welcher Zeitpunkt könnte also besser sein, noch einmal geschwind dieses charmante Land zu erkunden?

Die Autorin Clarissa Bühler, Jahrgang 1989, lebt seit zwei Jahren in England. Sie ist dort ohne vorherige Planung hingezogen – ohne jemanden zu kennen, ohne einen Arbeitsplatz oder eine Wohnung zu haben. Ein großer Reisekoffer war ihr einziger Begleiter im Hostel, von wo aus sie sich alles selbst erarbeitet hat. Sie ist daher wie kein Zweiter in der Lage, Einsicht in die Situation für Jobber zu geben. Sie kennt auch die Eigenheiten der Engländer zur Genüge – die vielen kleinen Unterschiede, die das Leben mit ihnen so liebenswert und amüsant machen!

England für junge Leute England für junge Leute
Jobben, Reisen, Leben
ISBN 978-3-86040-240-5
Auch überall im Buchhandel

Verlag. Gründung 1984.

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interconnections medien & reise e.K.
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Schillerstr. 44
79102 Freiburg
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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze – Reiserecht

Karibik mit Schönheitsfehlern: Welche Mängel berechtigen zur Preisminderung bei einer Pauschalreise?

Ist eine Pauschalreise mangelhaft, haben Reisende verschiedene Ansprüche. Dazu gehört auch die Minderung des Reisepreises. Es muss sich jedoch um erhebliche Mängel wie eine nicht funktionierende Toilette handeln, die die Reise beeinträchtigt haben. In der Karibik ist mit landestypischen Besonderheiten wie höherer Luftfeuchtigkeit und mehr Insekten zu rechnen. Dies entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Amtsgericht München.
AG München, Az. 172 C 15107/17

Hintergrundinformation:
Urlaubsreisen sind für viele das Highlight des Jahres. Umso schlimmer, wenn sich vor Ort herausstellt, dass das Hotelzimmer nicht den Erwartungen entspricht und an Hygiene zu wünschen übrig lässt. Im Bürgerlichen Gesetzbuch gibt es einen eigenen Abschnitt, der die Rechte von Pauschalreisenden in solchen Fällen regelt. Dazu gehören eine Minderung des Reisepreises und unter Umständen auch Schadenersatz für nutzlos aufgewendete Urlaubszeit. Allerdings können Reisende nur dann Ansprüche geltend machen, wenn es sich um erhebliche Mängel handelt. Der Fall: Ein Paar mit Sohn hatte für 3.786 Euro eine All Inclusive Reise in die Dominikanische Republik gebucht. Die Familie beschwerte sich umgehend über ihre Unterkunft im Dreisternehotel: Der Schrank hatte keine Türen, sondern nur offene Ablagefächer. Die Toilette funktionierte nicht und war nicht sauber. Der Spülkasten wies innen Schmutzablagerungen auf. In der Badewanne gab es Kalkablagerungen. Auf einer Ablage im Bad lagen fünf kleine tote Fliegen. Vom Balkon führte ein Stromkabel der Klimaanlage nach unten, auch machte die Klimaanlage nachts laute Geräusche. Der Blick vom Balkon zeigte nur Generatoren und Klimaanlagen. Die Reisenden verlangten am zweiten Tag den Umzug in eine andere Unterkunft. Als der Veranstalter dem nicht nachkam, buchten sie mithilfe von Verwandten in Deutschland ein anderes Hotel mit vier Sternen und zogen selbst um. Nach der Rückkehr zahlte ihnen der Veranstalter außergerichtlich 986 Euro als Reisepreisminderung zurück. Sie klagten jedoch auf weitere 3.781,84 Euro. Das Urteil: Das Amtsgericht München wies nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice die Klage ab. Aus Sicht des Gerichts war der einzige erhebliche Mangel hier die nicht funktionierende Toilette. Diese sei am zweiten Tag repariert worden. Die Reisenden könnten deswegen für zwei Tage eine Minderung um zehn Prozent des Tagespreises verlangen. Die anderen Mängel hätten die Reise nicht beeinträchtigt: Ein Schrank sei auch dann benutzbar, wenn er nur Ablagefächer und keine Türen habe. Ablagerungen im Innern des Toilettenspülkastens beeinträchtigten dessen Funktion nicht. Kalkablagerungen im Bad seien kein Schmutz und bei kalkhaltigem Wasser nicht zu vermeiden. Die fünf toten kleinen Fliegen seien unwesentlich, da in feuchten tropischen Ländern mit mehr Insekten zu rechnen sei. Das Stromkabel am Balkon sei ummantelt, an Wänden und Decke befestigt und ungefährlich gewesen. Einen schönen Blick vom Balkon habe der Veranstalter nicht versprochen.
Amtsgericht München, Urteil vom 7. November 2017, Az. 172 C 15107/17

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Allgemein

In 80 Tagen um die Welt auf einer alten Vespa

Erster Deutscher umrundet Solo die Welt auf einer Vespa

In 80 Tagen um die Welt auf einer alten Vespa

La Vida Vespa Paris

In 80 Tagen um die Welt – auf einer alten Vespa

Kempten/Madrid 23.05.2018

Am 30.06.2018 startet Markus Andre Mayer aus Kempten in Madrid zur ersten deutschen Solo-Weltumrundung auf einem Vespa-Roller.

Auf seiner Reise plant der gebürtige Allgäuer 3 Kontinente und 17 Länder zu durchqueren und über 24.000 Kilometer an Bord seines Motorrollers mit 150ccm zurückzulegen.

Für Mayer ist die Reise der Höhepunkt seiner bisherigen Vespa Abenteuer. Seit er 16 Jahre alt war hatte er immer klassische italienische Motorroller und seit 2014 hat er mit diesen angefangen lange Abenteuerreisen durchzuführen. In den letzten Jahren hat er so mehr als 60.000 km auf 3 Kontinenten und in 35 Ländern zurückgelegt und unter anderem letztes Jahr auf einer Deutschlandreise 25.000 EUR für krebskranke Kinder gesammelt.

Auf die Idee zur Weltumrundung kam er, weil er 2015 bei einem Event zusammen mit dem Spanier Antonio Veciana zu Gast war, der mit seinem Freund Santiago Guillen im Jahr 1962 zu zweit in 79 Tagen um die Welt gefahren ist. Um dem verstorbenen Guillen zu gedenken und an das Abenteuer der beiden vor 56 Jahren zu erinnern versucht der Kemptener nun dieselbe Herausforderung mit mehr gefahrenen Kilometern und Solo durchzuführen. Deswegen auch Start und Ziel am Kilometer 0 der spanischen Autobahnen in Madrid.Um die Zeit und das Geld für eine Reise dieser Dimension zu haben war Mayer, der im richtigen Leben jede Nacht Zeitungstransporte fährt, gezwungen und bereit seine Arbeitsstelle und seine Wohnung zu kündigen und fast sein komplettes Hab und Gut zu verkaufen. Er wird nach seiner Rückkehr erst mal in einem zum Camper ausgebauten Polizeibus leben.Die Fahrt wird mit sehr geringem Budget durchgeführt und es wird fast ausschließlich gezeltet, selbst gekocht und auch Reparaturen muss man unterwegs selbst bewerkstelligen. Um die Kosten für Luftfracht zu sparen hat Mayer bereits letztes Jahr während einer 10.000 km Reise von Küste zu Küste in den USA eine Vespa in San Diego platziert und wird im Juni eine zweite Vespa in Amsterdam abstellen. Auf diese Art muss er nicht mit dem Fahrzeug von Kontinent zu Kontinent fliegen.

Eine komplette Weltumrundung gab es in den 72 Jahren seit es Vespas gibt weniger als 10 Mal und diese 80 Tage wären auch gleichzeitig die schnellste Solo Umrundung in der Geschichte und die erste auf die sich ein Deutscher einlässt.

Informationen zu seinen bisherigen Abenteuern finden sich auf seiner Seite www.la-vida-vespa oder durch eine einfache Eingabe von „La Vida Vespa“ in Google.

Für weiterführende Informationen stehe ich gerne unter der Email lavidavespa@yahoo.de

oder telefoisch unter 0049 152 05482592 zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Markus Mayer

www.la-vida-vespa.com

https://de-de.facebook.com/LaVidaVespa/

https://www.instagram.com/lavidavespa/

https://twitter.com/lavidavespa?lang=de

Deutscher Abenteur-Reisender, der seit 2014 über 35 Länder auf 3 Kontinenten auf Vespas aus den 70ger Jahren bereist hat.

Kontakt
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Markus Mayer
Lindenweg 5
87448 Waltenhofen
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http://markus-mayer.info