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Große Änderungen im Kreuzfahrtvertrieb werfen ihre Schatten voraus – Erstanwender werden die Sieger sein

Große Änderungen im Kreuzfahrtvertrieb werfen ihre Schatten voraus - Erstanwender werden die Sieger sein

Pharos Datacom Ltd.

Dass der Kreuzfahrtsektor zu den am schnellsten wachsenden gehört, ist unbestritten. Von 2010 bis 2014 alleine wuchs er auf europäischer Ebene um 29.2% auf 6,39 Millionen Passagiere. Deutsche Passagiere haben mit 27.7% nun den größten Anteil an diesem Markt, gefolgt von den Briten (25.7%) und Italienern (13.2%). Aber während die Kreuzfahrtkapazitäten ständig wachsen, scheint sich die Zahl an Passagieren nunmehr einer Sättigung anzunähern. Während die Anzahl der Betten von 2015 bis 18 europaweit um 93.308 steigt, wächst die Anzahl an Passagieren seit 2013 nur noch um etwa ein halbes Prozent.

Ein erbitterter Preiskampf kann daraus nur die einzige Folgerung sein. Das sehen auch die Teilnehmer eines Kreuzfahrtpanels des deutschen Travel Industry Clubs in Hamburg am 29. Oktober 2015 so. Vertriebsprovisionen werden fallen. Jedoch wird der indirekte Vertrieb, über stationäre und online Reisebüros, nach wie vor der wichtigste Kanal bleiben, denn Reisende werden immer mehr Routen, Angebote an Bord und Preise vergleichen wollen. Hinzu kommt der klare Trend, dass die finanzkräftigen Über-50-Jährigen besonders gerne über Tablet-Computer suchen und buchen.

Aufgrund der in Zukunft deutlich einstelligen Provisionshöhe wird sich für die Reisemittler der Kreuzfahrtvertrieb nur noch lohnen, wenn er „touchless“ durchgebucht werden kann, wenn kein händischer Aufwand mehr notwendig ist. Schon jetzt ist daher klar, dass die Reedereien, die direkte Schnittstellen (API) anbieten und diejenigen Reisemittler, die diese Direktanbindungen nutzen, die Gewinnern dieses Rennens sein werden. Und dieses Rennen hat ohne lauten Startschuss bereits begonnen.

Schon heute hat sich klar gezeigt, dass im Bereich der Hochseefähren diejenigen die Umsatz- und Passagierkönige sind, die vollautomatisiert über die Vertriebskanäle gebucht werden können, auf denen der Reisende abends gemütlich vom Tablet-Computer aus ohnehin sucht. Wer wird das Rennen um die Kreuzfahrtpassagiere gewinnen?

Siehe www.pharosdata.com

Über Pharos Datacom:

Pharos Datacom Ltd. wurde 1992 in Reading bei London gegründet und ist seit 2010 auch mit einem Büro in Frankfurt vertreten. Dass Xchange-Fährvertriebssystems verbindet zahlreiche Fährgesellschaften wie P&O Ferries, Tallink, DFDS, Stena Line und Brittany Ferries u.a. mit Reisemittlern wie Thomas Cook, Eurocamp, Directferries.com oder LogiTravel.

Pharos Datacom Ltd. wurde 1992 in Reading bei London gegründet und ist seit 2010 auch mit einem Büro in Frankfurt vertreten. Dass Xchange-Fährvertriebssystems verbindet zahlreiche Fährgesellschaften wie P&O Ferries, Tallink, DFDS, Stena Line und Brittany Ferries u.a. mit Reisemittlern wie Thomas Cook, Eurocamp, Directferries.com oder LogiTravel.

Kontakt
Pharos Datacom Ltd.
Alan Warburton
Barckhausstr 1
60325 Frankfurt a. M.
069 3329 6573
dach@pharosdata.com
http://www.pharosdata.com

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3-2-1 … Countdown fürs Touristikcamp 2014

Das bereits dritte Barcamp für Reiseprofessionals findet am 17./18. November im Maternushaus Köln statt.

3-2-1 ... Countdown fürs Touristikcamp 2014

#Touristikcamp #Teaser: Jeden Donnerstag wird auf Facebook eine kontroverse Frage gestellt

Welche brennenden Fragen beschäftigen die deutschen Reisebranche? Das erfährt man vom 17. bis 18. November beim Touristikcamp 2014 im Maternushaus Köln. Bei der bereits dritten Auflage dieses Barcamps für Touristiker werden sich erneut Reiseprofessionals aus ganz Deutschland zu aktuellen Trends in den Bereichen Reisevertrieb, eTourismus, eCommerce und Social Media austauschen.

Ein Barcamp ist eine „Unkonferenz“, bei der in lockerer Atmosphäre aktiver und kreativer als bei klassischen Konferenzen diskutiert wird. Anders als bei Kongressen steht das Programm vorher nicht fest, sondern wird von den Teilnehmern vor Ort bestimmt. Brisante Fragen und unkonventionelle Antworten, spontane Interaktion und der Austausch von Ideen prägen diese Veranstaltungsform.

„Wo brennt in der Touristik der Hut? Wo brauchen wir neue Ideen? All das soll beim Touristikcamp, aber auch schon davor diskutiert werden.“ Deshalb sorgt Touristikcamp-Organisator Michael Faber bereits im Countdown für Gesprächsstoff: Seit dem 4. September wird jeden Donnerstag eine kontroversielle Frage als #Touristikcamp #Teaser über die sozialen Medien gestreut. Geplantes Epizentrum der Diskussionen: die Facebook-Fanseite www.facebook.com/touristikcamp.

„Können sich private Reisebüros die digitale Zukunft noch leisten?“ Schon die erste provokante Frage zum Start sorgte für angeregte Wortwechsel auf Facebook, Twitter und Google+. Faber: „Unser Ziel ist, bis zum Start des Touristikcamps jede Woche eine neue Frage zu lancieren und damit einen Vorgeschmack auf die Diskussionen beim Barcamp zu liefern.“

Organisiert wird das Touristikcamp von Tourismuszukunft – Institut für eTourismus und der Thomas-Morus-Akademie Bensberg. Neben rtk online sind noch weitere Sponsoren willkommen, die sich schon während des Countdowns aktiv an den Branchendiskussionen zu Marketing, IT, Onlinevertrieb, SEO, Mobile, Onlinestrategie, Google, Facebook und Social Media beteiligen wollen.

Das Tourismuszukunft – Institut für eTourismus ist Ihr verlässlicher Beratungsdienstleister für die Nutzung elektronischer Medien im Tourismus. Neutral und unabhängig beraten wir Tourismusdestinationen, Reiseveranstalter, Reisemittler, Branchenverbände und Hotels in ganz Europa bei der Konzeption und Umsetzung von Online- und eTourismus-Projekten. Wir entwickeln und implementieren digitale Strategien in den vier Bereichen Marktforschung, Produktentwicklung, Marketing/Vertrieb und Unternehmensorganisation. Aufgrund wissenschaftlicher Forschung und Marktbeobachtung sowie ständiger Analysen erstellen wir fundierte Konzepte für Ihr Unternehmen. Die Berater des Instituts für eTourismus begleiten Sie in individuell auf Ihr Unternehmen abgestimmten Prozessen von der Analyse und Zielfindung über die strategische Planung bis hin zur Umsetzung, Zielkontrolle und Justierung Ihrer eTourismus-Projekte.

Kontakt
Tourismuszukunft – Institut für eTourismus
Herr Michael Faber
Luitpoldstraße 9
85072 Eichstätt
0049 171 5734007
m.faber@tourismuszukunft.de
www.tourismuszukunft.de

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„Zeit für Gefühle“: people interactive relauncht Reiseportal von ROBINSON

people interactive verantwortet Konzeption, Design, Frontend-Programmierung und Content Management // Optimierte User Experience sorgt für faszinierendes Online-Erlebnis // Online-Umsatz wächst zweistellig

"Zeit für Gefühle": people interactive relauncht Reiseportal von ROBINSON

Lust auf Cluburlaub: Auf Robinson.com wird die Buchung zum Kinderspiel.

Köln, 28.02.2014 – people interactive macht Lust auf Cluburlaub: Die Kölner Agentur für digitale Kommunikation hat das Reiseportal www.robinson.com überarbeitet und im Hinblick auf die User Experience optimiert. Im Rahmen des Relaunches hat people interactive die Bereiche Konzeption, Design, Frontend-Programmierung und Content Management verantwortet. Die neue Webseite erweckt den Markenclaim „Zeit für Gefühle“ des deutschen Qualitäts- und Marktführers im Premiumsegment für Cluburlaub zum Leben, indem sie das einzigartige Erlebnis eines ROBINSON Urlaubs greifbar macht. Zugleich steigert das Portal die Conversion im Online-Vertrieb der Reiseprodukte: Bereits einige Wochen nach dem Relaunch hat ROBINSON ein zweistelliges Wachstum des Online-Umsatzes im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet.

Das von people interactive realisierte Reiseportal ermöglicht Interessenten und Neukunden ebenso wie Bestandskunden einen raschen Einstieg in die ROBINSON Welt. Großformatige Bilder, übersichtlich angeordnete Detailinformationen sowie intuitive Such- und Filterfunktionalitäten sorgen jederzeit für Orientierung.

Das neue Navigationskonzept ermöglicht die unkomplizierte Konfiguration individueller Urlaubspakete – ganz gezielt oder explorativ. Je nach Interesse wählen Besucher über Filtermodule auf der Startseite einen Club, eine Ferienaktivität, ein Event oder eines der zahlreichen Urlaubsangebote aus. Anschließend werden ihnen passende Clubs sowie clubspezifische Ferienangebote und Programmpunkte vorgeschlagen, die sie individuell zusammenstellen und auf Wunsch sofort buchen können. Trotz der hohen Angebotsvielfalt und der damit verbundenen Komplexität gelangen Besucher mit wenigen Klicks ans Ziel: der Buchung ihres perfekten Cluburlaubs.

Wer sich vor der Buchung zunächst einen detaillierten Eindruck verschaffen möchte, lässt sich inspirieren: Mit der Überarbeitung des Interaktions- und Visual Design ist es people interactive gelungen, das besondere Markenerlebnis und vielfältige Leistungsversprechen von ROBINSON zu transportieren. Ein Bühnenbereich auf Startseite und Detailseiten sorgt für den ersten visuellen Eindruck, bietet Panorama-Sichten und weckt Interesse. Bildergalerien, Videos und Clubprofile führen anschließend auf eine virtuelle Reise durch die unterschiedlichen ROBINSON Destinationen, Aktivitäten oder Events, die jeweils auf eigenständigen Detailseiten dargestellt sind. Das ROBINSON typische „Du“ ist dabei Programm, die neue Seite ist jederzeit einladend, unterhaltsam und persönlich – Robinson.com macht Lust auf Cluburlaub.

Im Rahmen der Frontend-Programmierung hat people interactive die Player Hub-Technologie des Düsseldorfer Unternehmens Peakwork sowie das neusta-Buchungssystem angebunden. Mithilfe der Player Hub-Technologie werden in Echtzeit Reiseprodukte, Verfügbarkeiten und Preise sortiert, gefiltert und angezeigt, ohne Performance oder Ladezeiten zu beeinträchtigen. Die Planung des Cluburlaubs wird dadurch zum Kinderspiel.

Dr. Ingo Burmester, Geschäftsführer der ROBINSON GmbH: „Ziel des Relaunches war es, das einzigartige ROBINSON Gefühl online erlebbar zu machen und gleichzeitig die Webseite als hochwertige Vertriebsplattform zu positionieren. Beides hat people interactive miteinander in Einklang gebracht und ein tolles Online-Erlebnis geschaffen.“

Stephan Mosblech, Geschäftsführer von people interactive, ergänzt: „ROBINSON verdient einen interaktiven Online-Auftritt, der State of the Art ist und die Möglichkeiten des Online-Vertriebs voll ausschöpft. Auf der geschaffenen Basis könnten Kunden künftig – etwa durch Anbindung eines CRM-Systems – noch viel stärker als bisher individuell angesprochen und bei ihren Bedürfnissen abgeholt werden. Die Qualität des persönlichen Kundendialogs ließe sich dadurch noch einmal steigern, sowohl auf Serviceebene als auch bei den Angeboten.“

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Über ROBINSON
Als Qualitäts- und Marktführer im Premiumsegment für Cluburlaub zeichnet sich ROBINSON durch sein professionelles Sport-, Entertainment- und Eventangebot aus. Dafür setzt ROBINSON auf eine familiäre, herzliche Atmosphäre, hochwertige Hotelleistung mit hervorragendem Service und großzügige Architektur unter Berücksichtigung jeglicher Umweltaspekte. ROBINSON betreibt 23 Clubs in 11 Ländern mit insgesamt 13.000 Betten. Die ROBINSON Club GmbH gehört zur Sparte Hotels & Resorts der World of TUI mit Hauptsitz in Hannover.
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Über people interactive
people interactive steht als digitale Kommunikationsagentur für die Entwicklung einzigartiger Produkt- und Markenerlebnisse in interaktiven Medien. Die Agentur verbindet dabei die Kraft von professionellem, kreativem Design mit der systematischen Entwicklung von optimierter User Experience. Für Kunden wie Deutsche Lufthansa, Deutsche Telekom, Deutsche Post/DHL, Miele, Gothaer Versicherungen und zahlreiche weitere Unternehmen entwickelt people interactive individuelle Lösungen für die crossdigitale Kommunikation im Web, auf mobilen Endgeräten und für digitale Kommunikationssysteme im Raum.
Die Agentur wurde 1999 in Köln gegründet und beschäftigt momentan 55 feste Mitarbeiter. Geleitet wird die Agentur durch ihre Geschäftsführer Martin Esser, Stephan Mosblech und Markus Keller.
people interactive hat sich zur Aufgabe gemacht, unverwechselbare Erlebnisse zu schaffen: Immer mit einem messbaren Ziel, immer perfekt inszeniert, immer interaktiv erlebbar.
www.people-interactive.de – creating unique experiences
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Pressekontakt
Tim Rohde
Corporate Communications
E-Mail: rohde@people-interactive.de
Tel: +49 221 569 773 0
people interactive GmbH, Spichernstraße 6, 50672 Köln Bildquelle:kein externes Copyright

Über people interactive
people interactive steht als digitale Kommunikationsagentur für die Entwicklung einzigartiger Produkt- und Markenerlebnisse in interaktiven Medien. Die Agentur verbindet dabei die Kraft von professionellem, kreativem Design mit der systematischen Entwicklung von optimierter User Experience. Für Kunden wie Deutsche Lufthansa, Deutsche Telekom, Deutsche Post/DHL, Miele, Gothaer Versicherungen und zahlreiche weitere Unternehmen entwickelt people interactive individuelle Lösungen für die crossdigitale Kommunikation im Web, auf mobilen Endgeräten und für digitale Kommunikationssysteme im Raum.
Die Agentur wurde 1999 in Köln gegründet und beschäftigt momentan 55 feste Mitarbeiter. Geleitet wird die Agentur durch ihre Geschäftsführer Martin Esser, Stephan Mosblech und Markus Keller.
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VDR analysiert den Wandel des Reisevertriebs

Hochkarätige Frühjahrstagung des GeschäftsreiseVerbands zeigt die kommenden Herausforderungen für den Geschäftsreisemarkt

VDR analysiert den Wandel des Reisevertriebs

Die Distribution von Reiseleistungen ist dabei, sich grundlegend zu verändern – und auf das Travel Management kommt die Aufgabe zu, diesen Wandel in Übereinstimmung mit den Unternehmenszielen in die täglichen Abläufe zu integrieren. „Abnehmer- und Anbieterseite müssen intensiv und gemeinsam an Lösungen für die Zukunft arbeiten“, so Dirk Gerdom, Präsident des Verbands Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR) in seiner Eröffnungsrede zur Frühjahrstagung für Geschäftsreise- und Mobilitätsmanagement . Rund 250 Mitglieder und Gäste des GeschäftsreiseVerbands hatten sich im pentahotel Leipzig getroffen und sich in zahlreichen Vorträgen und Workshops mit dem Thema „Distribution – Direkt – Dynamisch“ beschäftigt.

Im Mittelpunkt der Veränderungen stehen unter anderem neue technische Möglichkeiten der Flugsuche. Der „Price Predictor“ der Suchmaschine „Bing“ beispielsweise gibt bereits in den Suchergebnissen einen Hinweis darauf, ob die Flugpreise in den kommenden Tagen steigen oder sinken, ob sich Warten also lohnt, wie David Friderici demonstrierte, Vice President und Head Product Management & Strategy bei IBS Software Services.

Dazu kommen die sozialen Medien. Airlines bewegen sich auf einen extrem kundenorientierten Ansatz zu, so das Fazit von Friderici. Dazu nutzten sie Vielfliegerdaten und saugten Informationen aus Social-Media-Kanälen. Er demonstrierte, dass Airlines künftig die bisher für sich stehenden Passenger Name Records (PNRs) über Social-Media-Profile miteinander verknüpfen und beispielsweise Freundeslisten aktiv für das Marketing nutzen. Ermöglicht werden solche Strategien durch die Technik – 2013 werden 1,2 Milliarden Smartphones und Tablet-Rechner verkauft.

Travel Manager müssen eine Antwort auf die personalisierte und direkte Ansprache ihrer Reisenden finden – zumal die Ansprüche steigen. Der Trend, das Billigste zu buchen, werde verschwinden, sagte Achim Schmitz, Travel Manager der adidas AG. Gute Leute, die einen Job suchten, schauten sich auch das Umfeld an, zum Beispiel, wie gereist wird. Mark Tantz, Geschäftsführer von FCm Travel Solutions, sieht das genauso – es gehe darum, dass sich Mitarbeiter wohlfühlen und nicht nur billig transportiert werden.
Eine entscheidende Rolle dabei spielt der Wandel des Produkts, vor allem die Aufschlüsselung der Flugleistungen in reinen Transport plus Zusatzangebote. Das zeigte Christian Hein, Senior Vice President Sales & Distribution von Germanwings. Der Tarif „Basic“ umfasst die reine Beförderungsleistung mit hinzubuchbaren Extras und kann ausschließlich über die Webseite des Unternehmens gebucht werden und nicht über die Globalen Vertriebssysteme (GDS) – zumindest noch nicht. Die New Distribution Capability des Luftfahrtverbands IATA, mit dem die Möglichkeiten des Internetvertriebs in Reisebüros gebracht werden sollen, zielt genau darauf ab, das Geschäft mit Zusatzleistungen im Reisebüro so effektiv zu machen, wie es sich im Internet entwickelt.

Die Hotellerie beobachtet genau, welche Akzeptanz die Zusatzleistungen der Luftfahrt finden. Wenn Travel Manager bereit seien, Airlines für das Tragen von Laptoptaschen zu bezahlen, dann registriere die Hotellerie das, so Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbands Deutschland.

Für die Hotellerie liegt der Wandel gegenwärtig ganz woanders. Markus Luthe registriert zunehmend „versteckte Fouls“ gegen seine Branche. Beispielsweise, wenn in den Ergebnislisten der Suchmaschinen auf den ersten beiden Seiten nicht das Hotel selbst auftaucht, sondern ausschließlich Hotelportale, sodass das Hotel Anzeigen („Adwords“) buchen muss. Er führte auch die Geschäftsbedingungen der Portale an, die Ratenparität vorschreiben. Preis, Marge und Verfügbarkeit fielen für die Steuerung aus, der Markt verliere seine Parameter, sagte er. Sein Fazit: Hotels wollen steuern können, sie wollen Firmentarife anbieten, eine unverzerrte Wiedergabe – und dass sie tatsächlich nur von Firmen gebucht werden.

Dazu kommt, dass Travel Manager zwischen den unterschiedlichen Geschäftsmodellen stehen: Hotelportale legen den Fokus auf Bruttoraten einschließlich Provision, Geschäftsreiseketten dagegen werden durch Serviceentgelte finanziert und reichen Vertragsraten ohne Aufschlag durch. Unternehmen stehen vor der Frage, ob die Raten, die sie sehen, tatsächlich nur die vom Hotel gelieferten Preise sind. In der Diskussion wurde klar, dass das Thema Distribution mehr ist als nur Ratenladung.

„Es war spannend zu hören, mit wie vielen Ideen und Möglichkeiten die Leistungsträger gerade den Vertrieb von Reiseleistungen verändern“, sagt Dirk Gerdom, frisch wiedergewählter Präsident des VDR. „Es bleibt zu hoffen, dass sie dabei nicht nur die eigenen Vorteile und Prozesse im Blick haben, sondern auch die Kosten ihrer Kunden. Letztlich bedeutet jede Verteuerung der Gesamtprozesse, dass sie weniger Reiseleistungen nachfragen.“

Zu einem abschließenden Ergebnis kam die Tagung nicht – wie auch. „Die Themen gehen nicht aus und müssen mit Know-how begleitet werden“, fasst Dirk Gerdom zusammen. „Ich sehe für den VDR eine glänzende Zukunft. Denn andere Verbände leisten das nicht.“

Leipzig, 26. April 2013

Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR)
Der Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR) vertritt die Interessen deutscher Wirtschaftsunternehmen zum Thema Geschäftsreisemanagement. Er setzt sich ein für effiziente, wirtschaftliche, sichere, ungehinderte, weltweite Reisemöglichkeiten für Unternehmen. Mit seinen über 500 Mitgliedsunternehmen steht er für einen Gesamtumsatz im Geschäftsreisebereich von jährlich mehr als zehn Milliarden Euro.

Kontakt:
Verband Deutsches Reisemanagement e.V.
Julia Anna Eckert
Darmstädter Landstraße 125
60598 Frankfurt/Main
069 – 69 52 29 33
eckert@vdr-service.de
http://www.vdr-service.de/presse