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agilimo erhält BlackBerry Top Disruptor Award

Beim BlackBerry Security Summit in London wird die agilimo Consulting GmbH für die Umsetzung außergewöhnlicher Projekt-Lösungen ausgezeichnet.

agilimo erhält BlackBerry Top Disruptor Award

agilimo Geschäftsführer Alexander Reifenscheid (3. v. li.) und Marcus Heinrich mit Award (2. v. re.)

Niedernberg, September 2018. Anlässlich des BlackBerry Security Summit vom 11. bis 12. September in London wurde die agilimo Consulting GmbH für die Umsetzung ihrer außergewöhnlichen Projekt-Lösungen und insbesondere für die Integration der Drohnenerkennung Dedrone in das Kriseninformationssystem BlackBerry AtHoc ausgezeichnet.

In seiner Laudatio betonte von Richard McLeod, Vice President Global Channels bei BlackBerry Ltd, die große Bedeutung von innovativen und wegweisenden Lösungen für die Weiterentwicklung moderner Sicherheits-Applikationen.

In ihren Projekten verfolgen die Mobility-Spezialisten von agilimo daher ganz bewusst eine Herangehensweise, die außerhalb ausgetretener Pfade systematisch nach der besten zukunftsfähigen Lösung sucht. Geschäftsführer Marcus Heinrich beschreibt den Ansatz: „Vereinfacht gesprochen nähern wir uns einer Anforderung aus der Vogelperspektive, um eine ganzheitliche Übersicht zu erhalten und geeignete Ansatzpunkte zu identifizieren. Bei der Vielfalt der heute eingesetzten Systeme und Plattformen, die miteinander interagieren, ist dieser Weg unverzichtbar, um das funktionierende Zusammenspiel der Prozesse in jeder Phase im Fokus zu behalten.“

Wo andere „geht nicht“ sagen, bleiben die Experten von agilimo dran. Mit einem agilen, offenen und interdisziplinären Solution-Design-Prozess analysieren sie ganzheitlich und schaffen es immer wieder, plattformübergreifend neuartige Lösungen für die individuellen Anforderungen der Kunden zu entwickeln.

Neben agilimo wurden weitere Blackberry-Partner in den Kategorien Channel Leader Special Award, Top Newcomer Award, New Business Award, Top Distributor Partner Award und Top Specialist Award ausgezeichnet; darunter namhafte Unternehmen wie Check Point Systems und Vodafone UK.

Die agilimo Consulting GmbH begleitet von ihren Standorten Rhein-Main, Berlin und München nationale und internationale Kunden in allen Phasen bei der Einführung mobiler Lösungen. Mit einem ganzheitlichen Ansatz liefert das Unternehmen alle Leistungen, die für die Planung, die Umsetzung und den Betrieb von
Enterprise Mobility Management (EMM)-Lösungen notwendig sind.

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Aufs Glatteis geführt: Mainversand lud gesamte Belegschaft als Dankeschön zum Eishockey-Spiel ein

Aufs Glatteis geführt: Mainversand lud gesamte Belegschaft als Dankeschön zum Eishockey-Spiel ein

Frankfurt am Main, 15. Februar 2018. – Da staunten Löwen- und Tiger-Fans nicht schlecht: In der Pause des Eishockey-Spiels der Löwen Frankfurt gegen die Bayreuth Tigers wagten sich zwei Eishockey-Fans aufs Eis. Auf glatter Bahn mussten sie Mainversand-Briefe in die richtigen Briefkästen werfen. Keine leichte Aufgabe, weiß auch Mainversand-Geschäftsführer Hans-Peter Petto, der seine gesamte Belegschaft samt Zustellerinnen und Zusteller sowie Facebook-Freunde der Mainversand-Seite zum Löwen-Heimspiel am 13. Februar eingeladen hatte.

„Mit der Einladung zum Eishockey wollten wir uns auf etwas andere Weise bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedanken, die täglich im Rhein-Main-Gebiet unterwegs sind. Ihre Zuverlässigkeit und das Bild in der Öffentlichkeit sind Grundpfeiler unseres Unternehmens, das soll auch außerhalb des Arbeitsalltags honoriert werden und: Post zuzustellen ist ebenfalls ein Hochleistungssport“, so Hans-Peter Petto. Mehr als 60 Mainversand-Mitarbeiter waren der Einladung gefolgt und fieberten mit den Löwen, die das Spiel mit 8:3 für sich entschieden.

Die Mainversand GmbH betreibt für Unternehmen, Behörden, Ämter und Institutionen die Zustellung von Briefen und Einschreiben im Großraum Frankfurt/Main, Offenbach und Limburg. Insgesamt 1.700 Zusteller aus dem Post- und Zeitungslogistiknetzwerk garantieren eine pünktliche, zuverlässige und kostengünstige Briefdienstleistung. Überregionale Briefe werden über Kooperationspartner deutschlandweit zugestellt. Mainversand ist damit eine attraktive Alternative zur Deutschen Post AG im Rhein-Main-Gebiet.
Hinter dem Unternehmen steht mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Fiege Logistik Gruppe eine starke regionale Infrastruktur.

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Agile Arbeitswelten – warum Agilität im Unternehmen sinnvoll sein kann

Agile Arbeitswelten - warum Agilität im Unternehmen sinnvoll sein kann

Wenn ich mir die heutige Arbeitswelt ansehe, ist diese geprägt durch disruptiven Wandel und dem Streben nach Innovationen. Etablierte Geschäftsmodelle werden zunehmend hinterfragt, Produkte und Dienstleistungen angepasst und revolutioniert. Selbst ganze Branchen werden unter dem Gesichtspunkt des disruptiven Wandels transformiert. Betrachten wir die heutige Arbeitswelt mit ihren verschiedenen Unternehmensorganisationen und Projekten ein wenig näher, stellen wir fest, dass insbesondere die Agilität im Unternehmen für die heutige Zeit passend ist und ein tieferer Einblick in die agile Arbeitswelt spannende Möglichkeiten eröffnet.

Gewinnmaximierung? Bessere Kundenorientierung bei besserer Mitarbeiterbindung ermöglichen riesige Potentiale

Agile Unternehmensstrukturen bringen gegenüber klassischen zunächst einmal eine Vielzahl an Vorteilen mit, die sich insbesondere in einer besseren Kundenorientierung widerspiegeln. Durch die Veränderung dieser werden existierende Verantwortlichkeiten einzelner Mitarbeiter aufgebrochen und auf unterschiedliche Teams verteilt. Auf strategischer Ebene ermöglicht sich dadurch ein flexiblerer Ressourceneinsatz in Kundenprojekten, in denen Teams je nach Kapazitätsbedarf verstärkt oder verringert werden können. Diese flexible Arbeitsweise und das Aufbrechen veralteter Verantwortlichkeiten einzelner Mitarbeiter ermöglicht eine effizientere Projektdurchführung sowie kürzere Planungszyklen und optimierte time-2-market Lösungen. Die einfachen Strukturen in agilen Organisationen führen zudem dazu, dass klarere Prioritäten bei verschiedenen Arbeitsaufgaben getroffen und gesteigerte Transparenzen in der Arbeitsweise sowie schnellere Reaktionsfähigkeiten erreicht werden. Agilität bedingt darüber hinaus klare und schlanke Prozesse, die im Kundenumfeld zu kürzeren Entscheidungswegen und fokussierten Aktivitäten führen. Diese Prozesse ermöglichen zudem eine frühzeitige Fehlererkennung sowie eine stärkere Ergebnisorientierung.
Durch die Agilität eröffnen sich in meinen Augen weitere Vorteile im Bereich Qualität in Form einer offenen Fehlerkultur, in der Fehler erlaubt sind, diese angesprochen und verbessert werden können. Eine intensive Auseinandersetzung mit Zwischenergebnissen und gemachten Erfahrungen fördert ein stetiges Lernen, welches zu einer Qualitätsverbesserung führt. Zugleich fördert Agilität die Mitarbeiterorientierung. Hierbei sind Mitarbeiter höherer Selbstverantwortung ausgesetzt und müssen in Teams gemeinschaftliche Entscheidungen treffen und verantworten. Dadurch ergibt sich ein besseres Commitment mit den getroffenen Entscheidungen. Im Bereich Human Resources ermöglicht Agilität insbesondere eine optimierte Teamarbeit und eine objektivere Mitarbeiterbeurteilung. Größere Freiräume, verbesserte Allokationen von Rollen, Aufgaben und Skills fördern eine gemeinschaftliche Verantwortung mit gesteigerten Interaktionen und partizipativer Arbeitsweise.

Die sich ergebenden Möglichkeiten und Potentiale von Agilität im Unternehmen erscheinen riesig – große Gewinne leicht zu erreichen. Ist es wirklich so einfach?

Ohne Loslassen funktioniert es nicht

Ich beantworte diese Frage mit einem ja und einem nein. Unternehmer müssen sich zunächst den Herausforderungen und potenziellen Gefahren bewusst sein. Insbesondere Führungskräfte haben weniger Möglichkeiten, Arbeitsschritte und Ergebnisse zu kontrollieren. Dadurch, dass Agilität im Unternehmen innovativ und neu ist, besitzen Mitarbeiter zudem fehlende Arbeitserfahrung im agilen Umfeld. Dies ist einerseits nichts schlimmes, andererseits könnten Mitarbeiter sich durch das agile Tempo schnell abgehängt und überfordert fühlen. Zudem wird ein deutlich höheres Maß an „Entrepreneurship“ gefordert, weshalb die agile Arbeitsweise zu fehlender Akzeptanz durch die Belegschaft führen kann. Zusätzlich werden historisch gewachsene Strukturen und Positionen klassischer Unternehmensorganisationen aufgebrochen.
Ein Beispiel im Bereich der Controllingorientierung verdeutlicht die unterschiedliche Herangehensweise bei der agilen Arbeitsweise. In diesem Bereich neigt die Führung instinktiv zu den klassischen Fragen: Welches Ergebnis? Wann? Zu welchem Preis? Mit welchen Risiken? Agilität versucht diese Sachverhalte jedoch gar nicht erst beherrschbar zu machen, wodurch solche Fragen nur schwer zufriedenstellend beantwortet werden können.

Voraussetzungen in agilen Projekten erfordert Offenheit und Freiräume

Zusätzlich zu den Herausforderungen und potenziellen Gefahren, bedarf es einiger Voraussetzungen in Projekten und der Unternehmensorganisation, um Agilität zu etablieren. In agilen Projekten ist hierbei zunächst Offenheit gegenüber agilen, neumodischen und alternativen Vorgehensweisen notwendig. Darüber hinaus müssen Freiräume für Ziele und Ergebnisse sichergestellt werden -Detailvorgaben sind schließlich nicht Teil agiler, sondern klassischer Projekte. Zudem ist eine Vertrauensbasis in die Mitarbeiter und deren Kompetenzen notwendig. Der klassische Denkansatz „ich muss kontrollieren, dass…“ wird in agilen Projekten vielmehr durch den Ansatz „… sind intelligent und bestrebt die bestmöglichen Ergebnisse…“ ersetzt.
Wichtig ist außerdem, die intrinsische Motivation zu fördern bzw. zu schaffen. Erfahrungen im agilen Arbeiten sind zwar nicht notwendig, wichtig ist jedoch die Zusammensetzung des agilen Teams, in dem der Skill-Mix stimmen muss und ihre Mitglieder mit entsprechenden Skills und Kapazitäten bestmöglich zusammengestellt werden. Der Scrum Master sollte über Erfahrungen in agilen Projekten verfügen und den Rahmen des agilen Arbeitens vorgeben sowie dessen Einhaltung überwachen. Wichtig hierbei ist insbesondere die Einhaltung kleiner, vermeintlich nebensächlicher Dinge wie z.B. regelmäßige Kurzmeetings anstelle langer Treffen im Wochenturnus. Weitere Voraussetzungen für agile Projekte bestehen in der inhaltlichen Planung der Sprints und der enthaltenen Stories, welche innerhalb eines Sprints zu schaffen sein sollten. Nicht-Erreichung wirkt sich demotivierend aus. Zudem ist sicherzustellen, dass das Team die Stories gemeinsam bearbeitet. Stories sollten niemals in die alleinige Verantwortung einzelner Personen gelegt werden, da dies zu einem Rückfall in die klassische Arbeitsweise mit Arbeitspaket-Verantwortlichen führt. Ein vollständiges Abschließen weniger bzw. nicht aller Stories hat stets Vorrang gegenüber der vollständigen Bearbeitung aller im Sprint geplanten Stories. Zudem ist die Retrospective knapp und intensiv abzuhalten, damit eine Fehlerkultur geformt und ausgebaut werden kann. Diese darf mit den Lessons Learned Runden jedoch nicht verwechselt werden.

Agile Unternehmensorganisationen und die Hürde der Permanenzaufgaben

Die Voraussetzungen von agilen Unternehmensorganisationen sind prinzipiell dieselben wie bei agilen Projekten: Offenheit gegenüber alternativen und neumodischen Vorgehensweisen, Freiräume für Ziele und Ergebnisse, ein hohes Vertrauen in die Mitarbeiter und ihre Kompetenzen sowie das Erledigen von Tasks und Stories in verschiedenen Sprints durch unterschiedliche Teams. Agile Organisation bringt jedoch auch Permanenzaufgaben mit sich, welche in Stories gepackt werden müssen. Dies stellt zunächst eine große Herausforderung dar. Als Tipp bei der Beschreibung von Stories empfehle ich, sich an übergeordneten Bereichs- und Unternehmenszielen zu orientieren und bei der Formulierung der Story Bezug auf diese Ziele zu nehmen und zugleich begründen, warum diese Story angegangen werden muss. Eine typische Formulierung einer Story sieht beispielsweise wie folgt aus:
„In meiner Rolle als Teamowner des Marketings möchte ich im Monat August unseren Interessenten den Kern der Leistung xyz vermitteln, um die Interessenten zu Kunden zu machen“.
Team und Process Owner sind zudem eher als kleine Unternehmer bzw. als eine kleine Firma anzusehen, statt als Mitarbeiter im herkömmlichen Sinn. Die Rolle des „Agility Masters“ stellt in der agilen Organisation zudem eine bedeutendere und verantwortungsvollere Rolle als im Projekt dar. Er ist für die Harmonisierung der Interessen zwischen allen Beteiligten, d.h. Teammitglieder, andere Teams und Vorgesetzte, verantwortlich. Wichtig hierbei ist sich selbst die Frage zu stellen, ob es für alle Funktionsbereiche eines Unternehmens Sinn macht, diese agil zu führen, da die Sinnhaftigkeit je nach Unternehmensgröße und Aufgabe nicht mehr gegeben sein kann, z.B. im Callcenter oder in großen operativen Abteilungen.

„Agilität ist insbesondere dann geeignet, wenn Innovationen und Kreativität gewünscht sind“

Zusammenfassend ist es für Unternehmer, die sich den Herausforderungen und Voraussetzungen der agilen Arbeitswelt bewusst sind, einfacher den ersten Schritt zu einer agilen Unternehmensorganisation zu vollziehen. Meine Erfahrungen zeigen jedoch, dass die Umsetzung oftmals schwierig ist und unterstützende Beratung hilfreich sein kann. Agilität ist insbesondere dann geeignet, wenn Innovation und Kreativität erfordert oder gewünscht sind. Typische Projekte, in denen sich Agilität eignet sind z.B. Softwareentwicklungsprojekte, Strategieprojekte, die Erstellung von Mockups/Prototypen, etc. Agilität ist zudem potentiell anwendbar, wenn mehr Eigen- und mehr Themenverantwortung erreicht werden soll. Typische Anwendungsgebiete hierbei bestehen in der Entwicklung von Bereichs-/ Abteilungs-/Teamzielen, in Projekt-ähnlichen Linienaufgaben oder in Aufgaben, die sich nur kooperativ lösen lassen.
Potentielle nicht-Anwendungsgebiete sind Gebiete, in denen Sicherheit und Risikominimierung vorrangige Nebenziele sind, z.B. bei Datenmigrations- oder Bauprojekten. Zusätzlich ist Agilität schlecht anwendbar in Gebieten, in denen transaktionsbasiertes Arbeiten optimiert werden soll. Als Beispiel sei hierbei der 1st level support und die Buchführung genannt.

Hybridität als Lösung bei Konflikten zwischen klassischer und agiler Arbeitswelt?

Die vorherige Liste potentieller Anwendungs- und nicht Anwendungsgebiete lässt sich beliebig fortsetzen. Zudem ist zu nahezu jedem Anwendungsgebiet ein gegen-Beispiel konstruierbar. So könnten Softwareentwicklungsprojekte durchaus klassische Elemente beinhalten, z.B. bei der Abbildung gesetzlicher Vorgaben. In Bauprojekten lassen sich wiederum agile Elemente finden, beispielsweise im Modellentwurf. Selbiges würde sich auch in den Themen der Unternehmensorganisationen finden lassen. Da diese jedoch nach wie vor klassisch sind, erübrigt sich dies vorerst. Aktuelle Herausforderungen für das Projektmanagement und die Organisationslehre bestehen vor allem in der Verknüpfung der Vorteile beider Welten, damit die Vorteile beider kombiniert und die Nachteile zugleich ausgeschlossen werden können. Ansätze hierzu liegen in der Hybridität, beispielsweise durch eine Hybride Softwareentwicklung oder durch hybride Projektmanagementmethoden. Die Organisationstheorie hat hierfür noch keine nennenswerten Modelle vorzuweisen.
Ein Beispiel für eine Hybride Methode ist die hauseigene Projektmanagementmethode „SIPE“ der spot.consulting GmbH, welche die Vorteile beider Welten vereint und somit eine bedarfsorientierte und ideale Projektdurchführung ermöglicht.

Über den Autor
Paul Knissling, geboren 1979, studierte internationale Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim. Seit 2011 ist er einer von zwei Gründern der spot.consulting GmbH. Neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer arbeitete er seitdem als Projektmanager und -berater in diversen, großen IT- und Transformationsprojekten in kleinen, mittleren und großen Unternehmen auf nationaler und europäischer Ebene. Zu seinen Kundenstamm zählten dabei sowohl regionale Unternehmen als auch Unternehmen aus dem Dax-30.
Darüber hinaus ist er ausgebildeter Business Coach und Lehrbeauftragter an der Hochschule Darmstadt.

Die spezifischen Gegebenheiten unserer Kunden stehen für uns im Mittelpunkt, daher sind unsere Beratungsangebote vielseitig, aber stets (individuell) fokussiert auf die Bereiche Strategie- und Managementberatung, Technologieberatung, Prozessberatung und Innovationsmanagement.

Mit unser eigens entwickelten Projektmanagementmethode SIPE arbeiten wir bereits seit 2011 agil!

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Betriebliche Notfallvorsorge; Impuls-Vortrag 26.09.2017

Absicherung für den Ausfall des Unternehmers

Betriebliche Notfallvorsorge; Impuls-Vortrag 26.09.2017

Markus Schaible, Schaible Consult

Am 26.09.2017 hält der Inhaber von Schaible Consult, Markus Schaible im Rahmen der Last Tuesday Veranstaltung des BVMW (Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft) einen Impuls-Vortrag zum Thema Notfallvorsorge für UnternehmerInnen. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Der Veranstaltungsort im Rhein-Main Gebiet wird noch bekannt gegeben.

Regelmäßig wird in der Presse über Aspekte berichtet, mit denen jedermann sich absichern sollte. Für vieles gibt es Versicherungen (Berufsunfähigkeit, Unfall, Haftpflicht etc.). Zuletzt wurde in 2016 über die aktuelle Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Patientenverfügung berichtet.

Aber was ist für Sie als Unternehmer oder Unternehmerin wichtig?
Wie sorgen Sie vor für den Fall, dass Sie länger ausfallen?

Für jeden sind Themen wie Patientenverfügung, Betreuungs- und Vorsorgevollmacht sowie das Testament wichtige Vorsorgethemen. Die Punkte Vollmachten und Testament bekommen für Sie als Unternehmer noch eine zusätzliche Dimension. Beim Thema Unternehmer-Testament empfiehlt es sich rechtzeitig steuerlichen und juristischen Rat einzuholen. Neben den rechtlichen und steuerlichen Aspekten sind betriebswirtschaftliche Fragen zu klären.

Haben Sie einen oder mehrere Vertreter in Ihrem Unternehmen bestimmt?
Ist die Vertretung mit allen Informationen, Vollmachten und Zugriffsrechten ausgestattet um Sie im Verhinderungsfall vertreten zu können?

Als Unternehmer bestreiten Sie Ihren Lebensunterhalt aus Ihrem Unternehmenserfolg. Dieser kann nur erwirtschaftet werden, wenn der Betrieb auch im Falle Ihres Ausfalls störungsfrei weiter läuft.
Ihr Nutzen aus Ihrer betrieblichen Notfallvorsorge:
– Sicherung Ihres Lebensunterhalts
– Bewahrung des Unternehmenswerts
– Sicherung der Beziehungen zu Kunden, Lieferanten und Bankpartnern
– Arbeitsplatzsicherung für Ihre Mitarbeiter
Von verschiedenen Organisationen (IHK, Banken und Sparkassen u.a.) bekommen Sie Notfall Handbücher bzw. Ordner zum Ausfüllen an die Hand. Dies ist ein wertvolles Instrumentarium zur Dokumentation. Oftmals tauchen beim Ausfüllen Fragen auf. Klären Sie diese mit einem kompetenten Ansprechpartner und vergewissern Sie sich nach Erstellung, dass dieses Notfallhandbuch (auch Notallkoffer genannt) stets aktuell ist.

Bei der Erfassung und Dokumentation Ihrer Prozesse, der Verteilung von Zuständigkeiten sowie allen weiteren Fragen hilft Ihnen ein kompetenter Berater wie Schaible Consult gerne weiter.

Schaible Consult ist eine Inhaber-geführte Beratungsfirma mit Fokus auf betriebliche Notfallvorsorge und Unternehmensnachfolge.

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Zehn Bambini-Fußballmannschaften freuen sich über Mainversand-Fußballtrikots

Sponsoring für die kleinsten Spieler

Zehn Bambini-Fußballmannschaften freuen sich über Mainversand-Fußballtrikots

FSV-Spieler Patrick Ochs (links) mit Mainversand-Geschäftsführer Hans-Peter Petto. (Bildquelle: Mainversand)

Frankfurt, 13. Juli 2017: Sie haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um die Begeisterung für ihren Fußballverein in Szene zu setzen: Zahlreiche Bambini-Mannschaften aus dem Rhein-Main-Gebiet nahmen an dem Video-Wettbewerb teil, zu dem der regionale Zustelldienst Mainversand aufgerufen hatte und bei dem die Kleinen die Chance hatten, jeweils einen Trikotsatz zu gewinnen. DFB-Pokalsieger Patrick Ochs vom FSV-Frankfurt und eine Jury aus Mainversand-Mitarbeitern haben nun die Sieger des Wettbewerbs gekürt.

In einem Mannschafts-Video sollten die Bambinis ihren Schlachtruf oder ihren Mannschaftsspruch skandieren. Gefragt waren dabei Witz und Kreativität. „Die eingereichten Videos waren herrlich und mir geht natürlich das Herz auf, wenn ich sehe, wie engagiert schon die Kleinen in Sachen Fußball sind“, sagte Patrick Ochs beim offiziellen Fototermin im Frankfurter Volksbank-Stadion. „An begeistertem Nachwuchs scheint es in der Rhein-Main-Region definitiv nicht zu fehlen.“ Hans-Peter Petto erklärte: „Wir hoffen, dass die neuen Trikots die Bambini-Mannschaften noch stärker zusammenschweißen und sie mit vollem Elan in die nächste Saison starten.“
Mainversand, die neue rote Post in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet, hat sich vor allem das Sponsoring von (Sport-) Vereinen aus der Region auf die Fahne geschrieben.

Folgende Vereine können sich über einen Gutschein für einen Trikotsatz der Marke Jako freuen, den sie bei Sport Kurz in Heusenstamm einlösen:

DJK Zeilsheim

FC Teutonia 07 e.V. Hausen

JSG Schöneck – F2 Mannschaft

SV Viktoria Waldaschaff 1928 e. V.

SG Riederwald

SG Wiking 1903 e.V. Offenbach

SV 1916 Wehrden e.V.

SV 1920 Reichelsheim e.V.

TSV 1908 Richen e.V.

FC Dietzenbach

Die Mainversand GmbH betreibt für Unternehmen, Behörden, Ämter und Institutionen die Zustellung von Briefen und Einschreiben im Großraum Frankfurt/Main, Offenbach und Limburg. Insgesamt 1.700 Zusteller aus dem Post- und Zeitungslogistiknetzwerk garantieren eine pünktliche, zuverlässige und kostengünstige Briefdienstleistung. Überregionale Briefe werden über Kooperationspartner deutschlandweit zugestellt. Mainversand ist damit eine attraktive Alternative zur Deutschen Post AG im Rhein-Main-Gebiet.
Hinter dem Unternehmen steht mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Fiege Logistik Gruppe eine starke regionale Infrastruktur.

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Immobilien

Marktanalyse: In Frankfurt werden Büroflächen knapp

Gewerbemieten erreichen 2016 Spitzenwerte von über 300 Euro pro Quadratmeter

Marktanalyse: In Frankfurt werden Büroflächen knapp

Büros konkurrieren mit Wohnflächen – ein Ergebnis der aktuellen Teilmarktstudie von ImmoConcept

Frankfurt, 23. Mai 2017 – Die Mieten für Gewerberäume in Frankfurt am Main sind im vergangenen Jahr auf monatlich zum Teil über 300 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Auch die Büromieten haben im vergangen Jahr mit bis zu 39 Euro pro Quadratmeter einen neuen Höchststand erreicht. Das ist das Ergebnis einer Marktanalyse, die das Immobilien- und Beratungsunternehmen ImmoConcept heute vorgestellt hat.

Demnach wurden im vergangenen Jahr in Frankfurt Büros mit insgesamt 552.000 Quadratmetern neu vermietet, in den meisten Fällen weniger als 1.000 Quadratmeter. Hier zeige sich „der deutschlandweite Trend zu kleineren Büros“, betonte Bernd Lorenz, Geschäftsführer der ImmoConcept GmbH. Der Markt gebe diese Flächen aber nicht her, das Angebot gehe seit 2013 zurück, während gleichzeitig die Preise stiegen.

Die nach Fläche größte Mietergruppe war einmal mehr die Banken- und Finanzbranche mit einem Anteil von 23 Prozent am Gesamtmarkt. Im ersten Quartal 2017 habe jedoch die Kommunikations- und Informationsbranche erstmals die Finanzdienstleister als größte Mietergruppe in Frankfurt abgelöst. Bernd Lorenz sieht hier eine Verschiebung am Markt. „Die Digitalisierung sorgt dafür, dass IT- und Technologieunternehmen mehr Platzbedarf haben, Banken und der Handel hingegen große Flächen seltener benötigen und sich auch nicht mehr leisten können.“ In den Städten sei eine deutliche Verkleinerung und Spezialisierung von Büro- und Verkaufsflächen zu beobachten.

Insgesamt stehen auf dem Frankfurter Büromietmarkt 11,5 Millionen Quadratmeter zur Verfügung, von denen 2016 gut 11 Prozent leer standen. „Das ist die niedrigste Leerstandquote der Mainmetropole seit 2002, aber immer noch die höchste in den deutschen BIG-5-Märkten“, betonte Lorenz. Für das laufende Jahr erwartet er, dass der Leerstand auf unter 10 Prozent fällt.

Bei Einzelhandelsflächen lagen im vergangenen Jahr die Spitzenmieten bei rund 310 Euro pro Quadratmeter, in zwei Fällen sogar bei 450 Euro. Neue Mietverträge seien aber zu günstigeren Preisen und in vielen Fällen mit Zugeständnissen an die Mieter abgeschlossen worden. Entgegen des deutschlandweiten Trends seien in Frankfurt im vergangenen Jahr 28.300 Quadratmeter neu vermietet worden, 54 Prozent mehr als im Vorjahr. In den ländlichen Gegenden und Randlagen des Rhein-Main-Gebietes zeichne sich jedoch ein Wegfall von Einzelhandelsflächen ab. „Die Kaufkraftzahlen liegen unter dem Durchschnitt, die Bevölkerung altert. Schon heute stellt sich in diesen Gebieten die Frage, wie die künftige Strukturierung des Einzelhandels aussehen könnte“, heißt es in der Studie. Die Zukunft des stationären Einzelhandels in der Peripherie sei daher ungewiss.

Bei der Markterhebung wurden „überall Wandlungsprozesse“ festgestellt. So soll in den kommenden Jahren das ehemalige Deutsche-Bank-Areal am Goetheplatz für Wohnungen und Geschäfte erschlossen werden. Auch in der Bürostadt Niederrad sollen zunehmend leere Büroflächen durch Wohnflächen ersetzt werden. Dies werde möglicherweise Investoren freuen, denn bei Büro- und Handelsflächen haben steigende Mieten und sinkenden Leerstände zu einem Rückgang bei der Rendite geführt. Die Nettoanfangsrendite bei Frankfurter Büroimmobilien sank von 5,3 Prozent Anhang 2010 auf nur noch 3,75 Prozent im ersten Quartal 2017, bei Handelsimmobilien auf nur noch 3,55 Prozent.

In Zukunft werde der Bedarf an Büroflächen stärker mit dem Wohnraumbedarf konkurrieren. Dies gelte vor allem, wenn durch dem Brexit mehr Arbeitsplätze nach Frankfurt verlagert werden. Hier werde dann mehr Arbeitsfläche gebraucht, zugleich aber auch Wohnfläche, denn – so ein Ergebnis der Marktanalyse – die Menschen ziehen verstärkt aus der Peripherie in die Stadt.

Die ImmoConcept GmbH wurde 1989 als Lorenz & Klaehre GmbH gegründet und erhebt seit 2004 regelmäßig Daten für den Frankfurter Immobilienmarkt. Das Unternehmen hat bis heute Immobilien im Wert von über 700 Millionen Euro vermittelt. Die Schwerpunkte liegen im Neubauvertrieb und im Investmentgeschäft.

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Mainversand sponsert Fußballtrikots für Bambini-Mannschaften

Frankfurts rote Post unterstützt die kleinsten Herausforderer

Mainversand sponsert Fußballtrikots für Bambini-Mannschaften

(Bildquelle: Mainversand/Andreas Nadler)

Leistung und Engagement verdienen von Anfang an Unterstützung. Mainversand als sportbegeistertes Unternehmen fördert daher schon die Jüngsten. Bei einem spannenden Wettbewerb können nun auch Bambini-Mannschaften zehn komplette Fußballtrikotsätze gewinnen.

Mainversand, die neue rote Post in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet, sucht junge, aufgeweckte Herausforderer: Bambini-Mannschaften, die sich als Nachwuchsprofis verstehen. „Mit den Trikots wollen wir für mehr Spaß beim Sport sorgen, das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken, Teamwork fördern und den jungen Fußballteams zum Erfolg verhelfen“, sagt Mainversand-Geschäftsführer Hans-Peter Petto.

Mainversand vergibt rund zehn vollständige Trikotsätze der Marke JAKO. Alle aktiven Fußballmannschaften der Bambinis im Rhein-Main-Gebiet können sich ab sofort bis zum 1. Juni 2017 bewerben. Die Aufgabe: Erstellen eines Mannschafts-Videos, in dem die Bambini ihren Schlachtruf oder ihren Mannschaftsspruch skandieren. Gefragt sind dabei Witz und Kreativität – und gerne auch die Hilfe des Trainers oder anderer Unterstützer. Bei der Gestaltung des Videos sind keine Grenzen gesetzt. Der gemeinsame Schlachtruf kann ebenso kurz vor dem Spieleinsatz in der Umkleidekabine inszeniert werden oder auch mit Fan-Unterstützung auf dem Platz.

Das Bewerbungsvideo muss spätestens bis zum 1. Juni 2017 per E-Mail an trikots@mainversand.de gesendet werden, natürlich mit vollständiger Absenderangabe und Namen des Vereins. Die Videos werden auf www.facebook.com/mainversand veröffentlicht.
Nach Ablauf der Teilnahmefrist entscheidet dann eine Jury aus Mitarbeitern von Mainversand und einem prominenten Fußballer über die Vergabe der Preise. Die zehn Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt.

Die Trikotsätze bestehen aus jeweils 10 Trikots, Hosen und Stutzen sowie einem Torwartpullover der Firma JAKO. Die Farben der Trikots mit dem Mainversand-Logo können frei gewählt werden. Das Logo ist auf dem Trikot vorne zu sehen, der Vereinsname mit der jeweiligen Spielernummer steht auf dem Rücken. Die zehn ausgewählten Vereine erhalten einen Gutschein, der beim Mainversand-Partner Sport Kurz in Heusenstamm gegen die Trikotsätze eingelöst werden kann.

MAINVERSAND sorgt dafür, dass jeden Tag über 100.000 Briefsendungen in den richtigen Briefkästen landen. Firmenkunden schätzen die Qualität und Zuverlässigkeit bei Abholung, Transport, Sortierung, Versand und Zustellung. Die MAINVERSAND GmbH betreibt für Unternehmen, Behörden, Ämter und Institutionen die Zustellung von Briefen und Einschreiben im Großraum Frankfurt/Main, Offenbach und Limburg.
Mit insgesamt 1.700 Zustellern aus unserem Post- und Zeitungslogistiknetzwerk wird eine pünktliche, zuverlässige und darüber hinaus auch kostengünstige Briefdienstleistung garantiert. Überregionale Briefe werden über Kooperationspartner deutschlandweit zugestellt. MAINVERSAND ist damit eine attraktive Alternative zur Deutschen Post AG im Rhein-Main-Gebiet.

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Executive Coach Stefan Wachtel beim Business Netzwerk

Führungswirkung bei öffentlichen Auftritten braucht mehr als Authentizität

Frankfurt, November 2016 – Mit Überzeugungsarbeit und öffentlichen Auftritten verbringen Führungskräfte viel Zeit. Je höher die Position, umso mehr. Die wenigsten aber überzeugen im Vortrag, sie erreichen ihr Ziel nicht und hinterlassen auch keinen bleibenden Eindruck – von Begeisterung ganz zu schweigen. Vor Managerinnen und Unternehmerinnen des Business-Netzwerks für Frauen (EWMD) erläuterte der Frankfurter Executive Coach Stefan Wachtel, wie man mehr Führungswirkung in Reden und Auftritten erreicht. Dabei verwarf er einige als unumstößlich geglaubte Prinzipien und ging ins Gericht mit der Redekultur in Deutschlands Chefetagen.

Wenn Überzeugen und nachhaltige Auftritte so wichtig sind, warum überlassen Managerinnen und Manager dann weite Teile in der Vorbereitung anderen? Und warum glauben sie, dass es mit einem Redenschreiber und einem Rhetorik-Training getan ist?
Die Redekultur in den Top-Etagen in Deutschland hält Auftrittscoach Stefan Wachtel für unterentwickelt. Reden werden mit überladenen selbsterklärenden Charts gehalten. Die Inhalte sind langatmig, sachlich, komplex, alle Fakten zusammentragend, oft stumpf. Vorgetragen wird mit schriftsprachlichen Redetexten, rechthaberisch belehrend. Die Vortragenden sind dazu oft auch noch schlecht gekleidet. Sie verlassen sich ganz darauf, sie selbst, authentisch zu sein. „Pur-authentisch“ nennt Wachtel das.

Bewusstheit, Zeit und Methoden fehlen

Das aber genügt aus seiner Sicht nicht. Eine solche Rede bleibt wirkungslos. „Ein CEO kann sich aus der Überzeugungsarbeit nicht heraus stehlen“, sagt Wachtel und kritisiert, dass es Führungskräften an Bewusstheit, Zeit und Methoden für eine überzeugende Auftrittsperformance fehlt. „Man muss kein Naturtalent sein. Man kann seine Auftritte trainieren“, sagt Wachtel. Dafür reicht aber nicht „eine Tüte Tipps.“ Es braucht ein ganzes System von ineinandergreifenden Taktiken. Entscheidend ist, das eigene Mindset zu ändern: vom Experten-Modus auf den Executive-Modus umzuschalten.

Experten- und Executive-Modus deutlich unterschiedlich

Wer sich im Vortrag nur als Fachexperte in Details verliert, kann nicht das große Bild zeichnen. Um Menschen zu erreichen, braucht man Wirkung, muss verstanden werden, etwas auslösen, nachhaltig verankern. Wer als Führungskraft reüssieren will, muss ein Level höher ansetzen, kann nicht mehr als Experte auftreten – vollständig, sachlich, faktenbasiert und dröge. Er muss heikler, politischer, allgemeiner werden. Das hat gravierende Folgen für die Konzeption, den Vortragsstil und den Modus, in dem man auftritt – der Executive-Modus. Der Executive-Modus ist eine grundsätzlich andere Art zu sprechen, zu argumentieren und aufzutreten. Eine provokante These von Stefan Wachtel ist: authentisch sein reicht nicht, man muss beim Publikum authentisch ankommen. Authentizität lässt sich inszenieren, und muss zur jeweiligen Rolle passen. Wer aus der Rolle fällt, schafft keinen Wert und überzeugt nicht.

Zwölf Taktiken für nachhaltige Auftrittswirkung

Eine überzeugende Rede fängt mit einem Umdenken hin zum Executive-Modus an. Weg vom chronologischen, fachlich versierten Informieren – dem Experten-Modus. Vielmehr braucht es ein Themen-Dach, ein Motto oder Motiv wie Obamas „Yes, we can“ oder Trumps „Make America great again“. Nur wenn dieses Dach gebaut ist, folgen die Zuhörer. Nur so und mit einem klaren Vortragsziel – was soll bei meinen Zuhörern hängen bleiben? – lässt sich die Aufmerksamkeit der Zuhörer wecken. Hierbei sind Einfachheit und Pointiertheit wichtige Stilmittel. Weniger ist mehr. Reduzieren braucht Mut, aber es lohnt sich, weil es ums Überzeugen und nicht ums Informieren geht. Zum Executive-Modus gehört es, Botschaften attraktiv zu präsentieren, sei es visuell oder durch Geschichten und Paradigmen. Auch Action auf der Bühne ist erlaubt, je überraschender umso besser. Häufig unterschätzt wird der Sprachstil: Wer reden will, kann nicht einen Schreibtext vortragen. Von einer Führungskraft sollte man Sprechtext zum Hören erwarten, frei vorgetragen, persönlich geprägt. Das Prinzip der Gebetsmühlen hält Wachtel für noch immer erfolgversprechend und ermuntert, sich vor gezielten Wiederholungen nicht zu scheuen. Wie überzeugend und erfolgreich das sein kann, zeigen große Redner wie Barack Obama. Kritisch ins Gericht geht Wachtel mit Redenschreibern, die häufig nur schriftliche und akademisierte Textfriedhöfe lieferten, die nicht sprechbar seien. „Schreiben fürs Hören“ sei gefordert, sagt er mit Verweis auf seine langjährige Erfahrung im Coaching und Training auch von Radio- und TV- Moderatoren, Mit Hör-Texten fällt auch die freie Rede entlang eines Stichwortkonzeptes leichter. So lassen sich auch Ironie und unterhaltende Elemente einbauen. Im Vergleich zu angelsächsischen Rednern dürfte es bei deutschen ruhig auch mal etwas mehr Show geben.

Es braucht Mut, sich in den Executive-Modus zu begeben und Neues auszuprobieren. Wachtel empfiehlt, das eigene Mindset zu ändern und einfach mal zu machen. Das heißt, sich Zeit nehmen, das Methodenset erweitern und ständig trainieren wie im Sport, um sich rhetorisch fit zu halten. Dabei steht das souveräne Austarieren von Authentisch sein und professioneller Rolle für ihn im Mittelpunkt. Im Übrigen hob er hervor, dass zwar mehr und mehr weiblich assoziierte Eigenschaften wie Emotion, Zugang und Anschaulichkeit in wirkungsvollen Vorträgen gefragt seien. Im Grundsatz aber seien die Mittel und Strategien, um Wirkung zu erreichen, universell und nicht geschlechtsspezifisch.

Sieglinde Schneider

Infokasten: Zwölf Taktiken, um vom Experten- in den Executive Modus zu gelangen

1. Aus dem Maschinenraum zur Flughöhe
2. Von sachlich zu persönlich
3. Von vollständig zu Auswahl
4. Von schriftlich zu mündlich
5. Von Papier zu Aktion
6. Von recht behalten zu „Alles ist wahr“
7. Von Neugier zu Wiederholung
8. Von komprimiert zu entzerrt
9. Von komplex zu einfach
10. Von stumpf zu pointiert
11. Von herkömmlich zu attraktiv
12. Von Nur-Authentischem zu Rollenbalance

Dr. Stefan Wachtel ist Executive Coach für Auftritte von Spitzenmanagern und Politikern sowie Buchautor und Vortragsredner. Er berät Top-Führungskräfte bei ihrer Auftrittsoptimierung und Führungswirkung in Bezug auf Positionierung, Themensetting, Inszenierung und Authentizität. Sein aktuelles Buch „Executive Modus“ ist im November 2016 im Hanser Verlag erschienen.

European Women“s Management Development International Network (EWMD) ist ein internationales Business-Netzwerk das 1984 von einer Gruppe Europäischer Frauen mit Unterstützung der EFMD (the European Foundation for Management Development) in Brüssel gegründet wurde. Die wichtigsten Ziele von EWMD sind: eine bessere Sichtbarkeit qualifizierter Frauen in Führungspositionen in allen Bereichen und Organisationen; die Steigerung des Qualitätsstandards im Management; die Bereicherung der Managementkultur durch mehr Frauen und eine größere Vielfalt; die aktive Beteiligung an politischen Diskussionen sowie die Unterstützung wissenschaftlicher Arbeit zu EWMD-Themen auf internationalem Level. EWMD ist mit fast 900 individuellen und Firmen-Mitgliedern in 14 Ländern in Europa und weltweit vertreten. In mehr als 40 Europäischen Städten sind die Mitglieder in den regionalen EWMD-Chaptern aktiv. EWMD-Aktivitäten umfassen u.a. Netzwerk-Veranstaltungen, regionale Themen-Abende, nationale und internationale Konferenzen sowie sogenannte Learning Journeys. Neben den EWMD-Mitgliedern stehen die Aktivitäten größtenteils auch Gästen zur Verfügung.

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Allgemein

Neue Ein- und Ausblicke im Niederwald

Eröffnung des neuen Besucherinformationszentrum Niederwald in Rüdesheim am Rhein

Neue Ein- und Ausblicke im Niederwald

Das neue Besucherzentrum Niederwald in Rüdesheim am Rhein (Bildquelle: Dirk Uebele, Wiesbaden)

Am 18.04.2016 wurde im Rheingau der Neubau des Besucherinformationszentrum Niederwald von Boris Rhein, dem hessischen Minister für Wissenschaft und Kunst, feierlich eröffnet. Ab Mai steht das neue Haus mit Information, Ausstellung sowie einem Cafe auch den Besuchern des Landschaftsparks Niederwald offen. Die Investitionen des Landes für den Neubau des Besucherinformationszentrums und die Neugestaltung der Außenanlagen beliefen sich auf insgesamt 2,5 Mio. Euro. Für die Gestaltung zeichnen die Wiesbadener Architekten von grabowski.spork architektur verantwortlich.

Der Landschaftspark Niederwald im Hohen Taunus, über dem Rheintal zwischen Rüdesheim und Assmannshausen gelegen, ist beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Touristen. Er bildet den südlichen Eingang zum UNESCO Welterbe „Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal“ und ist eine der ersten romantischen Parkanlagen Deutschlands. Markant erhebt sich das Niederwalddenkmal aus der Parklandschaft über das Rheingau. Im Rahmen der Wiederherstellung des Landschaftsparks zum 250-jährigen Bestehen wurde auch die Einrichtung eines Besucherinformationszentrums mit einem Cafe geplant. grabowski.spork architektur hat das Informationszentrum als reine Holzkonstruktion geplant und im Auftrag der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen realisiert. Bei der Eröffnung waren neben weiteren Vertretern aus Politik und Wirtschaft auch die beteiligten Planer und die ausführenden Firmen dabei.

„Das Besucherinformationszentrum ist ein zentraler Anlaufpunkt des Landschaftsparks Niederwald und ergänzt mit seinen Funktionen das Angebot für die Besucher. Als Architekten war uns einerseits die Integration in den Landschaftspark als auch eine ordnende bauliche Ergänzung in der Zugangssituation wichtig. Wir haben daher ein einfaches Haus entwickelt, das sich in die direkte Umgebung einfügt, aber seine gestalterische Eigenständigkeit behält. Die Bauweise aus vorgefertigten Holzbauelementen und die Materialwahl für die Fassade tragen diesem Gedanken Rechnung“, erläuterte Jan-Eric Spork, Architekt des Hauses in seiner Rede zur Eröffnung.

Das langgestreckte Haus liegt unterhalb der Zufahrt zum Parkplatz und fügt sich dank seiner dunkelgrauen Holzfassade unauffällig in die Umgebung. Zur Terrasse wird die Fassade durch den Wechsel von raumhohen Fensterelementen und prägnanten Holzschotten gegliedert. Durch das Kippen der Fassade zur Talseite und dem zur Rückseite abfallenden Pultdach wirkt das Haus sehr dynamisch. Vor dem Haus liegt über die gesamte Breite die große Außenterrasse. Über diesen Platz verläuft der Weg der Besucher von der Seilbahnstation hin zum Niederwalddenkmal. Schon im Vorbeigehen können sie sich auf haushohen Informationstafeln über den Ort informieren.

Den Zugang zum Haus wird von einem großen Rahmen definiert, der deutlich über die Kubatur ragt. Von hier gelangt man in den großen Multifunktionsraum mit Ausstellung und Restaurant. Der Gastraum wird von warmen Holztönen im Kontrast zu der dunklen Wandverkleidung und dem roh versiegelten Betonfußboden bestimmt. Eine Lampenlandschaft mit Motiven des Landschaftsparks sowie eine lange Theke sind die zentralen Elemente. Raumhohe Fenster ermöglichen den Blick über die Terrasse auf das Rheintal und weiter bis zum Odenwald zu. Im Bereich des Cafes können die Fenster vollständig geöffnet werden und ermöglichen so einen fließenden Übergang vom Gastraum auf die Terrasse. Im rückwärtigen Bereich sind Küche, Kühlräume, Umkleiden für die Mitarbeiter und die WC-Anlagen untergebracht.

Das neue Besucherinformationszentrum ist ein Holzbau. Die tragende Holzkonstruktion wurden als vorgefertigte Holz-Rahmen-Konstruktion geliefert. Auch die die Wand- und Deckenelemente wurden vorfabriziert. Alle Bauteile mussten auf der Baustelle nur noch zusammengesetzt werden. Dies sorgte für eine hohe Ausführungsqualität und einen schnellen Baufortschritt.

grabowski.spork architektur ist ein Wiesbadener Architekturbüro, das seit 2005 von den Inhabern Christoph Grabowski und Jan-Eric Spork partnerschaftlich geführt wird. Zusammen mit ihrem 13-köpfigen Team planen grabowski.spork Häuser für private und öffentliche Auftraggeber. Das Leistungsspektrum setzt sich aus den Bereichen Büro-, Gewerbe- und Wohnungsbau sowie Bildungs- und Betreuungseinrichtungen zusammen. Kreativität, Effektivität und hohe Präzision bei der Arbeit sichern Qualität, Kosten und Termine. Das sorgt für hohe Zufriedenheit bei Bauherren, Projektentwicklern, Investoren und den Projektpartnern.

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Immobilien

Erstes Quartal: Immobilien-Verkäufe für 60 Millionen Euro geplant

Frankfurter ImmoConcept GmbH stellt weitere Immobilienfachleute ein

Erstes Quartal: Immobilien-Verkäufe für 60 Millionen Euro geplant

konzentriert sich auf Neubauvertrieb und bundesweite Betreuung und Vermittlung von Gewerbeimmobilien

Das Immobilien-Unternehmen ImmoConcept GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main hat im vergangenen Jahr seinen Umsatz auf den höchsten Stand seit fünf Jahren gesteigert. Dies sei vor allem auf Zuwächse beim Neubauvertrieb, das erstarkte Investmentgeschäft und das neue Segment Asset Management zurückzuführen, teilte Unternehmens-Partner Albert E. Koutny heute in einer Bilanz mit.

Im vergangenen Jahr hatte ImmoConcept unter anderem den Verkauf des Einkaufszentrums „Limes“ in Schwalbach im Taunus begleitet und im September zum zweiten Mal eine Teilmarktstudie zur Preisentwicklung bei Häusern und Wohnungen in Frankfurt vorgelegt.

ImmoConcept konzentriert sich auf den Neubauvertrieb im Rhein-Main-Gebiet und auf die bundesweite Betreuung und Vermittlung von Gewerbeimmobilien. Für das erste Quartal 2016 rechnet das Unternehmen mit einem Transaktionsvolumen für Gewerbeimmobilien (Retail, Office und Logistik) von rund 60 Millionen Euro. Nach derzeitigem Stand sollen Immobilien in Deutschland, aber auch in Frankreich vermittelt werden.

Als Reaktion auf die steigende Nachfrage hat ImmoConcept bereits im vergangenen Jahr das Leistungsangebot vor allem in den Bereichen Investment und Asset Management erweitert. Das bisherige Team aus Chartered Surveyors, Immobilienkaufleuten und Immobilienfachwirten wurde um neue Mitarbeiter in den Bereichen Asset Management, Investment und Research ergänzt.

Die ImmoConcept GmbH wurde 1989 als Lorenz & Klaehre GmbH gegründet und erhebt seit 2004 regelmäßig Daten für den Frankfurter Immobilienmarkt. Das Unternehmen hat bis heute Immobilien im Wert von über 650 Millionen Euro vermittelt. Die Schwerpunkte liegen im Neubauvertrieb und im Investmentgeschäft.

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