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Dr. Posselt, über Investment, Aktienfonds und Kapitalanlage

Am 19.4. jährte sich wiederum der Weltfondstag. In den letzten Jahren haben sich Investmentfonds sehr gut entwickelt. Wieso investieren trotzdem nach wie vor nur sehr wenig Menschen in Aktien und Aktienfonds?

Dr. Posselt, über Investment, Aktienfonds und Kapitalanlage

© Dr. Posselt Vermögensberatung

Interview Weltfondstag, 19.04.2018

Dr. Michael Posselt, Gewerblicher Vermögensberater, Fachgruppenobmann Wirtschaftskammer Tirol, Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger www.drposselt.com

Leider ist es nach wie vor so, dass viele Menschen mit Aktien oder überhaupt mit unternehmerischen Investments Risiko und Spekulation verbinden. Dabei ist die unternehmerische Tätigkeit das Rückgrat unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Dieses Bewusstsein zu vermitteln sehe ich als eine meiner/unserer wichtigsten Aufgaben als Vermögensberater oder Finanzdienstleister – nehme hier aber gerne auch die Medien in die Pflicht. Nur allzu oft wird nämlich unzensiert über Börsencrashs und Milliardenverluste geschrieben, die so in den Köpfen der Menschen hängen bleiben, während der nachfolgende Aufschwung nur geringen medialen Niederschlag findet.

So sind beispielsweise die Verluste (wer war eigentlich damals investiert und damit als Anleger betroffen?) der letzten Finanzkrise vielen noch im Kopf, während die Gewinne der mittlerweile fast zehnjährigen Hausse – vor deren Ende und dem nächsten Crash nun aber wieder gewarnt wird – niemand so richtig mitbekommen hat.

Eine Untersuchung des österreichischen Finanzjournalistenforums im Vorjahr hat ergeben, dass selbst wer vor 11 Jahren (im Juni 2007), also kurz vor der Finanzkrise sein Geld in Aktien investiert hat, in den darauffolgenden Jahren 51 Prozent Gewinn erzielt hätte.* Und das, obwohl der Aktienmarkt dazwischen massiv eingebrochen ist und Anlegern Verluste von mehr als 50 Prozent bescherte. Hätte man zu diesen Tiefstkursen gekauft, wären die Gewinne noch deutlich höher ausgefallen. Immerhin braucht es nach einem 50 prozentigen Kursverlust eine Verdoppelung (+100 Prozent), um wieder auf den ursprünglichen Stand zu kommen.

Wäre es dann nicht besser gewesen, erst später in den Aktienmarkt zu investieren?

Natürlich wäre es besser gewesen, erst nach der Krise in den Markt einzusteigen. Weil man den optimalen Ein- (und Ausstiegszeitpunkt) aber ohnehin nie erwischt, sind regelmäßige Zahlungen ideal. Laut Zahlen des deutschen Fondsverbandes BVI lagen die durchschnittlichen Renditen von Sparplänen zwischen 2007 und 2017 in aller Regel noch über den Erträgen von Einmalinvestments. So hat ein Anleger, der im Frühjahr 2007 begann, regelmäßig Anteile von globalen Aktienfonds zu kaufen, nach zehn Jahren eine durchschnittliche Rendite von 7,7 Prozent pro Jahr erzielt; Sparpläne mit europäischen Aktien warfen im Schnitt 6,4 Prozent pro Jahr ab. Ein Grund für diese höhere Rendite ist, dass Sparplan-Anleger auch in der Börsenkrise regelmäßig investierten und im Rückblick genau diese Raten die höchsten Erträge erzielten.

Weil Sparpläne gerade in der Anfangsphase ziemlich widerstandsfähig gegen Kurseinbrüche sind, eigenen sie sich besonders gut für Anleger, die sich bisher nur auf konservative Veranlagungen beschränkt haben und die Minizinsen leid sind. Für alle, die mit einem Sparplan den ersten Schritt an die Börse setzen wollen, gilt ganz besonders: Der richtige Zeitpunkt für eine ertragreiche Geldanlage ist jetzt.

Sollten Anleger ihr Vermögen nicht möglichst breit streuen?

Natürlich ist eine breite Streuung in der Vermögensanlage sinnvoll und notwendig. Allerdings ist es derzeit so, dass die klassischen Portfoliobausteine die zur Risikodiversifikation und -reduzierung herangezogen werden, nämlich Anleihen keine Zinsen abwerfen und dazu auch noch mit einem relativ hohen Verlustrisiko behaftet sind. Viele Experten sprechen dabei schon von zinslosem Risiko anstelle eines risikolosen Zinssatzes, den man früher mit solchen festverzinslichen Anlagen erzielen konnte. Ähnliches gilt für viele Immobilien, die mittlerweile auch sehr teuer sind und kaum mehr eine einträgliche Rendite erwirtschaften. Auch hier ist nicht in Stein gemeißelt, dass die Preise, wenn die Zinsen wieder einmal steigen, nicht auch einmal fallen können.

Gibt es dann eigentlich keine Alternativen zu Aktien?

Doch, um sich an Unternehmen beteiligen zu können, muss man nicht unbedingt an der Börse investieren. Private Equity (als Alternative zu Public Equity) ist ein riesiger Markt. Aber auch via Crowdinvesting oder direkte Unternehmensbeteiligungen kann man sich in der Wirtschaft engagieren und an der unternehmerischen Wertschöpfung partizipieren. Für vorsichtige Anleger und zur Depotabsicherung fallen mir dann noch Gold und Silber ein, das trotz boomender Konjunktur weit unter dem letzten Höchststand notiert.

Dr. Michael Posselt, 19.04.2018
Gewerblicher Vermögensberater, Sachverständiger

www.drposselt.com dr.posselt@chello.at

* Analyse des österreichischen Finanzjournalistenforums in Zusammenarbeit mit dem Fachverband Finanzdienstleister der Wirtschaftskammer Österreich, Juli 2017.

Dr. Posselt ist seit 1999 als Finanzdienstleister mit Schwerpunkt Vermögensaufbau, Veranlagung und Finanzierung tätig. Seit 2007 ist Dr. Posselt auch in der Wirtschaftskammer Österreich in verschiedenen Funktionen – seit 2010 als Fachgruppenobmann der Fachgruppe Finanzdienstleister Tirol – als Interessensvertreter aktiv.

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Hunde sind keine Narren

Viele Hunde mögen keine alkoholisierten Zweibeiner – Hunde sind Karnevals- und Faschings-Muffel – Vorsicht beim Gassigehen

Hunde sind keine Narren

Viele Menschen freuen sich über die närrischen Tage, für viele Hunde bedeuten sie aber einfach nur Stress. In der jetzigen fünften Jahreszeit sollten Tierfreunde Rücksicht auf Hunde nehmen. Der Bund Deutscher Tierfreunde bittet alle Hundehalter: Mach deinen Hund nicht zum Narren. Und besonders auf den Straßen sollte jetzt beachtet werden: Viele Hunde mögen keine alkoholisierten Zweibeiner. Sie reagieren ängstlich und manchmal auch aggressiv.

Zu Beginn der närrischen Tage rief der überregionale Tierschutzverein Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen alle Tierfreunde auf, ihre Vierbeiner bei Karnevals- und Faschingsumzügen Zuhause zu lassen. Doch auch beim normalen Gassi gehen sollten Hundehalter etwas vorsichtiger sein. Die vielen Menschen, der Lärm und Scherben auf den Straßen können für die Vierbeiner bei Faschingsveranstaltungen gefährlich sein und bedeuten zumindest Stress. Beim gegenwärtigen Schmuddelwetter sollten Hunde im Freien zudem immer in Bewegung sein. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. rät Hundehaltern außerdem dazu, auf Kostüme für den Hund zu verzichten – kostümiert oder unkostümiert, sind Hunde keine „Jecken“ und gerade die oft billigen Faschingskostüme schränken die Tiere in der Bewegungsfreiheit ein.

Bei Faschingsveranstaltungen oder Umzügen haben Hunde jedoch – kostümiert oder nicht – nichts verloren, betonte der Bund Deutscher Tierfreunde. Die große Menschenmenge bedeutet viel Stress für das Tier und außerdem besteht eine hohe Gesundheitsgefährdung. Die Tiere können sich leicht an herumliegenden Scherben verletzen, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Zudem empfinden die meisten Hunde alkoholisierte Menschen als eher unangenehm und im Fasching ist nun mal Alkohol allgegenwärtig. Die laute Musik ist für Hunde zudem eine Belastung und die umherfliegenden Leckereien auf Faschings-Umzügen sind für Hundemäuler und sensible Hundemägen nicht sehr empfehlenswert.

Zudem besteht das Risiko, dass ein verschrecktes Tier sich losreißt und wegläuft. In einer großen Menschenmenge ist es kaum wieder zu finden. Wer sein Tier liebt, sollte es in den närrischen Tagen auf ruhigen Straßen, Plätzen und Gegenden Gassi führen, so die Bitte der Tierschützer vom Bund Deutscher Tierfreunde. Am Aschermittwoch ist ohnehin wieder alles vorbei und bei einem ausgedehnten Spaziergang mit Hund lässt sich der Kopf bestens „durchlüften“.

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort ist ein überregionaler Tierschutzverein.Der 1999 gegründete BDT e.V. unterhält zwei eigene Tierheime in Kamp-Lintfort sowie in Weeze und unterstützt rund 30 Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet. Der BDT e.V. ist ein Verein für Tier-, Natur- und Artenschutz. Das Tierheim in Kamp-Lintfort feierte 2014 bereits sein zehnjähriges Bestehen.

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Jung und dynamisch – Ausbildungsoffensive Company move

Lebensplanung: Schulzeit – Arbeitsbeginn – jung und dynamisch den Lebensplan erstellen

Jung und dynamisch - Ausbildungsoffensive Company move

Company move, betriebliches Gesundheitsmanagement

Keine Angst vor Entscheidungen und dem Thema Altersvorsorge, von Nadine Jokel, betriebliches Gesundheitsmanagement Company move, Berlin / Dresden

Was tun, wenn der Schulabschluss frisch geschafft ist? „Erstmal ausruhen von den Anstrengungen, chillen und eventuell ein Auslandsjahr, Work und Travel oder ein Soziales Jahr. Schauen, welche Talente in einem stecken, die für die Berufsentscheidung wichtig sind oder für ein passendes Studium. Bloß nicht drängeln und gängeln. Der Blick auf das Thema Vorsorge ist doch nur was für Verplante, erstmal ist Freiheit angesagt.“ So oder so ähnlich sehen sich junge Schulabgänger mit dem Thema Zukunft konfrontiert.

Für junge Menschen ist es ratsam sich so früh wie möglich mit der Altersvorsorge zu beschäftigen, erläutert Nadine Jokel von der Company move aus Dresden und Berlin. Die Medien berichten täglich von der Altersarmut und warnen, dass lässt die jungen Leute aufhorchen und nach Lösungen suchen. Unternehmen liegt die Gesundheit und Leistungsfähigkeit ihrer aktiven Mitarbeiter genauso am Herzen wie die Zeit nach dem Arbeitsprozess.

Die company move ist der ideale Ansprechpartner für ein fundiertes betriebliches Gesundheitsmanagement. „Wir begleiten die Unternehmen und ihre Mitarbeiter von der bedarfsgerechten Analyse, über die Planung bis zur Umsetzung der einzelnen und individuell abgestimmten Schritte, um ein passgenaues betriebliches Gesundheitsmanagement zu integrieren“, erläutert Nadine Jokel. Konfrontation mit Fragen rund um die Zeit nach der Erwerbstätigkeit gibt es in allen Berufen und Unternehmen. Junge Schulabsolventen beschäftigen sich genauso wie langjährige Mitarbeiter. Dieser Diskussionsbeitrag soll Lösungen näher erläutern.

Lebensstandardsicherung durch den Staat

Schule erfolgreich beendet, Ausbildung oder Studium gestartet, bereits Erfahrungen in der Arbeitswelt gesammelt und trotzdem steht das Lebensmodell noch nicht wirklich fest? Jetzt schon an die Altersvorsorge für viel später zu denken, scheint leicht deplatziert zu sein. Ist aber wichtig, erläutert Nadine Jokel. Die meisten wissen nicht, dass wer früh mit der zusätzlichen Altersvorsorge beginnt, sich eine gute Rente sichert. Die Hoffnung ruht auf ein langes Leben und niemand möchte mit Rentenbeginn verzichten oder von der Altersarmut betroffen sein. Die staatliche Rente steht auf wackeligen Füßen und verbreitet Unsicherheit, schürt Angst vor sozialer Ungleichheit bis hin zur Altersarmut. Wie die ferne Zukunft planen? Welche Orientierung gibt es für die wechselhaften Lebenssituationen? Nadine Jokel erläutert, dass die Unübersichtlichkeit der verschiedenen zusätzlichen Modelle die Interessierten verunsichert. Bevor Fehler gemacht werden, schrecken die meisten zurück, dies beweisen neue Studien.

Kann die Lebensstandardsicherung im Alter vom Staat, die die Bevölkerung fordert, gewährleistet und erfüllt werden? „Verantwortliche in der Politik und Gesellschaft gehen davon aus, dass der Bürger sich mit ein wenig Nachhilfe eine passende Übersicht des Alterssicherungsmarktes verschaffen kann und somit Orientierungshilfe erhält. Dies ist ein weiterer Trugschluss, die Bevölkerung ist Überfordert vom Thema. Hoffnung bietet die Digitalisierung. Eine neue Transparenz wird dadurch geschaffen und entwickelt sich weiter, davon profitieren vor allem die neuen Generationen. Junge Menschen sollten sich frühzeitig mit dem Thema Vorsorge im Alter auseinandersetzen“, meint die Gesundheitsexpertin Nadine Jokel.

In drei Schritten zur individuellen Altersvorsorge

Wichtig ist, dass die Hürde so niedrig wie möglich gestaltet wird, gibt Nadine Jokel zu bedenken. „Früher haben Eltern und Großeltern ihr Wissen über Altersvorsorge an die nächste Generation weitergegeben, heute gilt es sich selbst einen Überblick zu verschaffen, die Voraussetzungen haben sich geändert.“ Wichtig ist, sich zu kümmern und am besten zwischen dem zwanzigsten und dreizigsten Lebensjahr zu beginnen:

1. Schritt: Bestandsaufnahme

2. Schritt: Vorsorge Strategie entwickeln

3. Schritt: Vorsorge auswählen und abschließen

Bestandsaufnahme bedeutet, dass der junge Mensch seine aktuelle Lage bewertet. Dazu zählt die finanzielle Bewertung von Einnahmen und Ausgaben des letzten Jahres. Mit dem Wert die finanziellen Möglichkeiten für die individuelle realistische Altersvorsorge prüfen. Als Richtwert gilt, dass ca. sechzig Prozent der Einnahmen für das Nötigste und maximal zwanzig Prozent für die schönen Dinge im Leben benötigt werden. Im Idealfall sollten zwanzig Prozent als Rücklagen für eine sichere Zukunft gerechnet werden. Zudem sollte eine Reserve von drei Nettomonatseinkommen gebildet werden. Zur Bestandaufnahme zählt auf jeden Fall das persönliche Lebensziel: was erreicht werden soll.

Wie die Vorsorge Strategie entwickeln?

Für junge Berufstätige unter dreißig Jahren wird die gesetzliche Rente nicht allein genügen, so die Aussagen aus Berechnungsstudien. Eine Kombination aus verschiedenen Vorsorgeprodukten lässt das Risiko vor Altersarmut senken. Es gilt persönlich die Frage zu klären, ob das Sicherheitsbewusstsein, die Rendite oder die Unsicherheit überwiegt. Der Tipp für junge Erwachsene zwischen 20 und 29 Jahren lautet 25% Sicherheit und 75% renditeorientierte Vorsorgeanlage.

Zur Hilfestellung sollte eine Beratung von einem Vorsorge-Experten, der einen neutralen Blick auf das Thema hat, in Betracht gezogen werden.

Company-move ist Partner für das betriebliche Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung von Mitarbeitern durch Firmenfitness, Gesundheitstagen, Teambuilding bis hin zu Fitnessstudios für Unternehmen. Im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung geht es vor allem um die Aktivierung von Mitarbeitern innerhalb der Gesamtstrategie. Die Company move hat ihren Sitz in Dresden. Weitere Informationen unter www.company-move.de

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Risikogesellschaft – Folgen der globalisierten Welt?

Fortschritt (gleich) Risiko? – Konzept der Risikogesellschaft – Logik, Wissen, Institution, Illusion – Kann mit dem Risiko planbar gelebt werden?

Risikogesellschaft - Folgen der globalisierten Welt?

Leuchtturm – Zeigt den Ausweg aus dem Risiko

„Jetzt bin ich der Tod, der Zerstörer der Welt“, beschrieb Robert Oppenheimer seine Gefühle, nachdem 1945 die erste Atombombe auf Hiroshima abgeworfen war. Oppenheimer, der „Vater der Atombombe“, erkannte seinen Fehler. Sein Team von Wissenschaftlern hatte eine Waffe hergestellt, dessen tödliche Wirkung weit über ihre Vorstellungskraft hinausging. Die Entwicklung der Atombombe ließ keinen Raum für kontrolliertes Experimentieren. Experimente mussten notwendigerweise in der realen Welt mit allen verbundenen Risiken durchgeführt werden. Dies ist typisch für die heutige Risikogesellschaft, so der Soziologe Ulrich Beck: „Unsere Technologien sind mächtig geworden, dass wir ihre Folgen weder voraussagen noch reagieren können. Wir sind Opfer unseres technologischen Erfolges.“ Heute sind die atomaren Bedrohungen des Overkills und die Umweltzerstörung in den Hintergrund gerückt. Risiken der Technisierung und Globalisierung der Welt sowie politische Mächte beherrschen die Diskussionen.

Das Konzept der „Risikogesellschaft“, das Beck in den 1980er Jahren einführte, war ein unmittelbarer Hit in der Soziologie. Erkenntnis: die bisherigen nationalen Institutionen können auf Krisen durch die Verwirklichung von Risiken nicht angemessen reagieren. Dies gilt beispielsweise für den Klimawandel oder die Bankenkrise, bzw. die Macht des Internets: Unsere nationalen Institutionen bieten keine adäquaten Lösungen für Probleme auf globaler Ebene. Es gibt einen organisierten Mangel an Verantwortung.

Globale Risiken folgen der Logik des Marktes

Dass wir globale Risiken mit unserem Wissen und unseren Institutionen überwinden können, ist eine Illusion. Unsere Technologien entwickeln sich nicht auf einer rational geplanten Route, sondern setzen die unregelmäßige Logik des Marktes fort. Vor einem Jahrhundert hatte niemand vermutet, dass es eine Milliarde Kraftfahrzeuge auf unserem Planeten geben würde, geschweige, dass ein Wissenschaftler seine Auswirkungen auf die Atmosphäre testen können. Um einen solchen Test durchzuführen, mussten zunächst die Fahrzeuge hergestellt werden. Unser wissenschaftliches Labor, das ist die Welt. In der Praxis ist die Theorie ein Schritt nach vorn, macht es wenig Sinn, theoretische Zukunftsszenarien zu skizzieren. Die Hauptaufgabe der Theoretiker ist es, die Ergebnisse der Moderne kritisch zu bewerten.
Um die Auswirkungen der erkannten Risikogesellschaft (einigermaßen) beherrschbar zu machen, bedarf es verschiedener Techniken u.a. der globalen Rationalisierung der
Problemstellungen und das Anstreben von Resilienz.

Mit dem Risiko leben lernen

Hat sich das Risiko vermehrt? Auf jeden Fall hat es sich verändert. Bestand bei unseren Vorfahren noch das Risiko vom „Säbelzahntiger“ zerfleischt zu werden ist es heute das zersplitterte Smartphone Display, was uns Angst macht. Fakt ist, dass wir Menschen älter werden. Und das ist mit deutlich mehr Geld und Möglichkeiten und deutlich Krankheiten und Leiden verbunden. Trotzdem ist Angst und Schrecken weit verbreiten. Täglich erreichen uns Nachrichten was in unserer Welt gerade alles Schreckliches passiert und noch schlimmer was alles passieren könnte. Das ist hochinteressant, solche Nachrichten lösen eine ungemeine Faszination auf den Menschen aus. Vor der Globalisierung und den digitalen Medien gab es Gewalt und Tragödien auf der Welt. Früher hat das Wissen darüber den Menschen nicht erreicht. Heute ist es nur noch ein Mausklick entfernt. Dieser ständige Blick auf das Risiko von persönlichen Schicksalen verstellt den Blick für die Risiken der gesamten Gesellschaft.
Das beschreibt Beck als die Herausforderung: für Risiken der Risikogesellschaft hat der Mensch keine Antennen.

Wie überlebt die Risikogesellschaft?

Die Diskussion ist von Beck angestoßen und eingebettet in die Annahme, dass die Risiken eine Folge von wirtschaftlichen, technischen und wissenschaftlichen Maßnahmen sind. Die Menschen denken zu viel in ökonomischer Hinsicht und auf der Grundlage ökonomischer Logik. Das ist nicht zu ändern. Beck meint, dass Öffentlichkeit, Politik und Moral korrigieren Handel, technologisch-wirtschaftliche Entwicklung und Wissenschaft nicht angemessen. Seine Feststellung ist, dass unser bisheriges System nicht in der Lage ist die Risiken zu beherrschen:

-Risiken sind nicht zeitlich begrenzt. (Selbst) Menschen, die noch geboren werden müssen, können unter den Risiken leiden, die heute verursacht werden.
-Risiken sind nicht mehr lokalisiert, sondern weltweit; jeder, unabhängig von Klasse , Rasse , Alter (oder) Geschlecht , erlebt die Risiken;
-Risiken haben die Fähigkeit, eine Gesellschaft nachhaltig zu stören;
-Risiken sind nicht sichtbar. „Um sie sehen zu können, sind wir auf Experten angewiesen.“

Diese Darstellung ist Teil II des Beitrages: Risikogesellschaft: Leben im Alltag

Im Juni 2014 wurde das Unternehmen The Grounds Real Estate Development AG von den Initiatoren Eric Mozanowski und Hans Wittmann gegründet. The Grounds Real Estate Development AG mit Sitz in Berlin verfolgt das Ziel ein hohes Maß von erwirtschaftbaren Renditen im deutschen Immobilienmarkt zu nutzen, um attraktive Immobilienpakete zusammenzustellen. Die hohen Qualitätsstandards bilden eine verlässliche Basis für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Weitere Informationen unter: www.thegroundsag.com

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Risikogesellschaft: Leben im Alltag mit Risiken

Risikogesellschaft – was ist das? Risiko, was ist das? Eine statistische Zahl nach der die Wahrscheinlichkeit des Eintritts von negativen Ereignissen berechnet wird?

Risikogesellschaft: Leben im Alltag mit Risiken

Risikogesellschaft: Leben im Alltag mit Risiken

Risiko ist zuerst ein kalter mathematischer Begriff. Das Hauptrisiko aus Sicht eines Individuums ist der Tod. Risikovermeidung ist ein Prinzip der Evolution. Charles Darwin: nur wer das Risiko vermeidet oder verkleinert überlebt lange und kann sich vermehren.

Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass wir in der Gesellschaft des stetigen Risikos leben. Im Alltag wird der Gedanke an „das was alles passieren kann“ erfolgreich ausgesperrt. Ab und zu klopft die düstere Gewissheit an die allzu gut verschlossene Tür des Bewusstseins. Das kann der Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt 2016 sein. Um einiges wahrscheinlicher geht es dir wie mir. Deine Freundin wird vom Bus überfahren und deine Mutter stirbt an Krebs.

Risiko heute?

Die gesamten persönlichen Daten nicht-transparenten Firmen wie Facebook anzuvertrauen ist ein gewisses Risiko. Welches die meisten der Bevölkerung nicht ohne Bedenken gerne eingehen. Das macht jeder!

Das Risiko ist anwesend. Wir leben in einer Gesellschaft in der Jeder von Jedem abhängig ist. Es erstreckt sich über die persönliche Ebene. Zum Beispiel besteht das Risiko sich morgens den kleinen Zeh zu stoßen. Bis hin zur globalen Ebene und im schlimmsten Fall dem Atomkrieg. Die Gemeinschaft und das Staatswesen hat die Aufgabe Risiken, die nicht alleine angemessen kontrolliert werden können, beherrschbar zu machen. Angesichts von atomarer Bedrohung und komplexer Umweltbedingungen tauchte ein Begriff auf, der dem Phänomen einen Namen gab: Die Risikogesellschaft nach Ulrich Beck.

„Wir leben in einer Welt, die außer Kontrolle ist“

Der Begriff der Risikogesellschaft wurde in den achtziger Jahren durch den Soziologen Ulrich Beck geprägt. Becks Begriff Risikogesellschaft, damit stieß er eine lebhafte Kontroverse an. Wichtige Leitsätze: „Wir leben in einer Welt, die außer Kontrolle ist.“ „Die Angst ist ein Beispiel für die Unkontrollierbarkeit der Welt.“, beschreiben das diffuse Gefühl der Lähmung und Machtlosigkeit des Einzelnen.

Lösungen nach Beck

Die Risiken können laut Beck durch eine Reihe von Veränderungen begrenzt werden, die zu einer anderen und besseren Modernität führen. Wert wird auf ökonomische Logik und Fortschrittsglauben gelegt. Raum wird geschaffen, um andere Entscheidungen zu treffen. Alternativen, die der ökonomischen Logik nicht entsprechen, sind wählbar. Ein Risiko-Bewusstsein entsteht und Ökologie wird wichtig wie die Wirtschaft. Öffentlichkeit und Politik sind informiert, lenken Wissenschaft, Technologie und Wirtschaft in die richtige Richtung. Das stärkt die Demokratie. Die Moralität nimmt ihre führende Rolle auf. Die Produktion wird umweltfreundlicher und die Risiken werden beherrschbar.

„Ob diese Aussagen stimmen? Wir wissen es nicht.“

Im Juni 2014 wurde das Unternehmen The Grounds Real Estate Development AG von den Initiatoren Eric Mozanowski und Hans Wittmann gegründet. The Grounds Real Estate Development AG mit Sitz in Berlin verfolgt das Ziel ein hohes Maß von erwirtschaftbaren Renditen im deutschen Immobilienmarkt zu nutzen, um attraktive Immobilienpakete zusammenzustellen. Die hohen Qualitätsstandards bilden eine verlässliche Basis für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Weitere Informationen unter: www.thegroundsag.com

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Gefährliche Adventszeit für Hund & Katz

Viele Advents- und Weihnachtsdekorationen sind brandgefährlich – Süße Leckerlis können für Haustiere tödlich sein – Kerzen sind für Katzen gefährlich

Gefährliche Adventszeit für Hund & Katz

Mit dem ersten Advent an diesem Wochenende beginnt sie wieder – die Zeit der süßen Verlockungen. In der Adventszeit verführen sie überall: Süßigkeiten in jeder Form. Bonbons und Schokoweihnachtsmänner können jedoch für Haustiere katastrophale gesundheitliche Folgen haben und im schlimmsten Fall sogar tödlich sein. Darauf weist der überregionale Tierschutzverein Bund Deutschen Tierfreunde (BDT) e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen hin. Eltern sollten besonders auch ihren Nachwuchs auf die Risiken aufmerksam machen, da der gerne ein paar Leckerlis an die geliebten Haustiere verteilt.
Eine große Gefahr stellt der Zuckeraustauschstoff Xylit – er kommt häufig in Bonbons vor – dar, der einen tödlichen Abfall des Blutzuckerspiegels auslösen kann. Schon 100 Gramm Bonbons reichen dazu nach Angaben des Bundes Deutscher Tierfreunde aus. Grundsätzlich gilt: Weder Schokolade noch Gummibärchen oder auch die „salzige“ Variante Kartoffelchips sind auf die Verdauung von Tieren abgestimmt, warnt der Bund Deutscher Tierfreunde. Deshalb könnten damit gefütterte Hunde, Katzen oder Nager wie etwa Meerschweinchen Magenprobleme bekommen und ernsthaft erkranken.
Die beliebte Schokolade enthält zudem oft den für Menschen ungefährlichen Wirkstoff Theobromin, der kleine Tiere aber durchaus töten kann. Zum Glück müssten Hunde die Schokolade allerdings in größeren Mengen fressen. Vier bis fünf Tafeln könnten einen Dackel töten, warnt der Bund Deutscher Tierfreunde. Zudem sollten Hunde auch schon aus Rücksicht auf ihre Zahngesundheit keine Süßigkeiten erhalten, denn es drohen schlimme Zahnbeschwerden.
Als Alternative sollten verantwortungsbewusste Tierfreunde allenfalls speziell für Tiere hergestellte Leckereien verteilen, die in jeder Zoohandlung erhältlich sind. Diese sollten aber auch nur zu besonderen Gelegenheiten wie etwa zu Weihnachten „verschenkt“ werden, um Vierbeiner oder auch Vögel nicht daran zu gewöhnen, betont der Bund Deutscher Tierfreunde. Eine ausgewogene Ernährung mit Leckereien gibt es nicht.
Aber nicht nur von den Süßigkeiten direkt gehen große Gefahren aus. Auch aus Versehen verschluckte Süßigkeiten- oder Bonbonverpackungen sowie etwa Lametta oder andere Dekomaterialien können für Hunde und Katzen gefährlich werden. Und da die Adventszeit auch die Zeit der Kerzen ist gilt besonders: Tiere nicht unbeaufsichtigt in der Nähe von brennenden Kerzen lassen. Besonders Katzen sind neugierig und sie können schnell durch eine unbeobachtete Bewegung eine Kerze zum Kippen bringen, so der Bund Deutscher Tierfreunde.

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort ist ein überregionaler Tierschutzverein.Der 1999 gegründete BDT e.V. unterhält zwei eigene Tierheime in Kamp-Lintfort sowie in Weeze und unterstützt rund 30 Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet. Der BDT e.V. ist ein Verein für Tier-, Natur- und Artenschutz. Das Tierheim in Kamp-Lintfort feierte 2014 bereits sein zehnjähriges Bestehen.

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Direktinvestition in Photovoltaik: Insolvenzrisiko Mieter

OLG Karlsruhe: Kapitalanlageberater muss bei Direktinvestition in Photovoltaikelemente auf Insolvenzrisiko des Mieters hinweisen – Anlegerrechte werden gestärkt

Direktinvestition in Photovoltaik: Insolvenzrisiko Mieter

Rechtsanwalt Christian-H.Röhlke, Berlin

Das Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe hat mit Urteil vom 24.10.2017 (17 U 7/17) eine Entscheidung über den Haftungsumfang des Kapitalanlagenberaters bei Vermittlung einer Direktinvestition getroffen. Im konkreten Fall ging es um Photovoltaikelemente, die vom Kapitalanleger erworben worden und die der Verkäufer zurückgemietet hatte. Dass das Kapitalanlagemodell für den Anleger sich nur rechnen konnte, wenn der Verkäufer auch die versprochene Miete für die Objekte zahlte, wurde dem betroffenen Anleger nicht in der gebotenen Deutlichkeit mitgeteilt.

Direktinvestitionen: Risiko – Ausfall des Vertragspartners – Belehrung

Direktinvestitionen in Wirtschaftsgüter sind in Mode: ob die Anleger nun in Container, Photovoltaikelemente, Speichersysteme für Computeranlagen oder Chia-Samen investieren, der Erfindungsreichtum der Anbieterseite scheint grenzenlos. Häufig gibt es ein böses Erwachen: die Anleger der Magellan-Container oder der EN Storage- Speichersysteme können ein Lied von enttäuschten wirtschaftlichen Erwartungen singen. In dem vom Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe entschiedenen Fall ist die Mieterin, eine GmbH, kurz nach dem Kapitalanlagegeschäft in die Insolvenz gefallen. Auf dieses Risiko, nämlich das Ausfallrisiko des Vertragspartners, hätte hingewiesen werden müssen, so das Oberlandesgericht (OLG).

Vertragsbestandteil: Mietzahlungen – keinen Hinweis über Insolvenzrisiko – damit Haftung der Kapitalanlageberatungsfirma

„Die Oberlandesrichter haben zwar festgestellt, dass es grundsätzlich zum allgemeinen Lebensrisiko gehört, dass der Vertragspartner die vereinbarten Leistungen nicht mehr erbringen kann. Wer eine Kapitalanlage in Form einer vermieteten Eigentumswohnung abschließt, muss ja auch damit rechnen, dass der Mieter die Miete letztlich nicht mehr zahlt. Anders aber im vorliegenden Falle: Denn hier wurden dem Anleger zusammen mit dem Erwerbsvertrag bezüglich der Photovoltaikelemente noch weitere Verträge vorgelegt. Namentlich einen Mietvertrag über die Dachfläche, auf der die Photovoltaikanlage installiert wurde und auch ein Darlehensvertrag zur Finanzierung des Kaufpreises der Anlage. In diesem Modell war fester Vertragsbestandteil, dass die Miete auch gezahlt wurde, damit sich das für den Anleger überhaupt rechnet. Da die Mieterin nur mit einer dünnen Kapitaldecke ausgestattet war und der Anleger nicht etwa Vertragspartner des örtlichen Energiegroßversorgers geworden ist, hätte hier auf das besondere Insolvenzrisiko hingewiesen werden müssen. Der unterlassene Hinweis führte zu einer Haftung der Kapitalanlageberatungsfirma“, berichtet Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, der eine Vielzahl Kapitalanleger vertritt.

Fazit: Entscheidung stärkt die Anlegerrechte bei derartigen Direkt Investments

Das Urteil bringt Röhlkes Meinung nach einen interessanten Ansatzpunkt für geschädigte Kapitalanleger derartiger Direkt Investments. Röhlke Rechtsanwälte empfehlen allen betroffenen Anlegern, kompetenten anwaltlichen Rat aufzusuchen.

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als Immobilienrente schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

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Kommunale Unternehmen in Krisensituationen

Warum eine gute Vorbereitung so wichtig ist

Jeder Bürger geht fest davon aus, dass immer Trinkwasser aus der Leitung fliesst, der Müll zu bestimmten Zeiten abgeholt wird und der öffentliche Personen-Nahverkehr funktioniert. Obwohl es beim ÖPNV die meisten Ärgernisse gibt, sind wir immer noch weit entfernt von einer Krise. Das Selbstverständliche wird uns erst bewusst, wenn es fehlt, aber dann ist die persönliche Betroffenheit immens. In einer Krisensituation werden die Betroffenen sofortige Erklärungen und Hilfe erwarten und gerade die kommunalen Unternehmen müssen vorbereitet sein, um das Vertrauen in ihre Leistungen zu erhalten.

Wann sprechen wir überhaupt von einer Krise? In der Hierarchie der schlimmen Vorfälle steht sie auf Platz 2: vor der Katastrophe, hinter dem Notfall. Sie bedeutet den Bruch einer bis dahin kontinuierlichen Entwicklung. Und sie kommt meist überraschend. Plötzlich. Ungeplant. Unvorbereitet. Das ist nicht gut, denn bei den kommunalen Unternehmen sind so viele Menschen involviert, dass die Krisenkommunikation zwingend vorbereitet sein muss.

Kein Mensch denkt gern an eine Krise. Leider geht das auch den Geschäftsführern und Vorständen so, die Presse- und Öffentlichkeitsabteilungen sind da meist offener, denn sie können das Ausmaß dessen erkennen, was auf sie zukäme, wenn … ja, wenn was passierte?
Stellen Sie sich das worst-case-Szenario für Ihr Unternehmen vor. Was, wenn das Trinkwasser mit Bakterien verunreinigt ist oder gar vergiftet? Was, wenn ein Orkan die Stadt trifft und der ÖPNV eingestellt werden muss? Was, wenn in großen Teilen der Stadt der Strom ausfällt? Wie wäre Ihr Unternehmen darauf vorbereitet?

Was sind überhaupt die Krisenszenarien, die möglich sind? Jedes Unternehmen sollte sich über die Risiken im Klaren sein, die am wahrscheinlichsten zu Krisen führen könnten. Jeder Mitarbeiter sollte sie kennen und mit offenen Augen durch den Arbeitsalltag gehen, um im Gefahrenfall sofort die interne Kommunikationskette zu beginnen. Dafür muss es eine solche geben, alle Kontaktdaten müssen aktuell sein, alle müssen 100%ig erreichbar sein. Sonst weiß die social-media-Gemeinde schneller von der Krise als der eigene Vorstand. Und das wäre höchst peinlich, mit nicht absehbaren Folgen für das gesamte Unternehmen.

Krisenkommunikation ist eine umfängliche Arbeit. Unter Zeitdruck und dem Druck der Medien sowie der Öffentlichkeit ist der Handlungsdruck enorm. Es muss nicht nur klar sein, wer für das Unternehmen spricht und was er (nicht) sagt. Und wem. Auch die Strategie sollte vorher geplant sein, der Krisenstab sollte feststehen und sich schon kennen, genauso die übrigen Stakeholder, die im Gefahrenfall benachrichtigt werden müssen. Wer sich schon im Vorfeld Gedanken gemacht hat, welcher Raum sich am besten für den Krisenstab eignet, wie er ausgestattet sein muss, welche Software und Hardware in welchem Krisenfall benötigt wird (Darksite, Telefone für Bürger-Hotlines, Verbraucher-Hinweise, manpower für die sozialen Medien, Materialien, Pläne, Experten für tiefergehende Erklärungen, Ansprechpartner in den Medien etc), der hat schon viel gewonnen. Vor allem Zeit. Und die ist so wertvoll wie Platin in Zeiten der akuten Krise. Ein Krisen-Kommunikationsplan mit Checklisten und vorbereiteten Handlungsanweisungen, wordings und Rollenverteilung ist extrem hilfreich.

Wer nicht vorbereitet ist, den überwältigt die Fülle an Aufgaben. Eine schlechte Krisenkommunikation wird schnell als Ignoranz ausgelegt – und ein Shitstorm in den sozialen Medien kann von der regionalen Presse aufgenommen und weitergetragen werden.
Sind Sie und Ihr Unternehmen vorbereitet? Haben Sie das ganze Szenario durchdacht,
Vorsorge betrieben? Können Sie auf ein funktionierendes Netzwerk aus Multiplikatoren zurück greifen (Geschäftskontakte, Kunden, Mitarbeiter, Journalisten, Blogger, Anwohner …)? Trauen Sie sich zu, in einer Krisensituation Interviews zu geben?

Wenn zu der eigentlichen Krise noch die Kommunikationskrise dazu kommt, wird die Öffentlichkeit das weit weniger tolerieren als eine aktuelle, nicht selbst verschuldete Krise, an deren Lösung emsig und transparent gearbeitet wird.

Professionelle Moderatorin für Präsentation, Kongress, Award, Podiumsdiskussion, Workshop, auch für politische und gesellschaftliche Themen.
25 Jahre Erfahrung beim öffentlich-rechlichen Rundfunk. Medientrainerin, Kommunikationscoach.

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Katharina Gerlach
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Bei Heizöllagerung kein Risiko eingehen!

Tankinnenbeschichtung schützt vor Korrosion

Bei Heizöllagerung kein Risiko eingehen!

Foto: Gütegemeinschaft Tankschutz und Tanktechnik (No. 5826)

sup.- Der Heizölvorrat im eigenen Tank macht unabhängig von langen Leitungen und sichert die konstante Wärmeversorgung. Viele Tankanlagen erledigen diese Aufgabe schon seit Jahren ohne Probleme oder erkennbare Mängel. Aber wie lange ein Tank tatsächlich bedenkenlos als Brennstofflager genutzt werden kann, das bleibt für die Betreiber meist im Dunkeln – im wahrsten Sinne des Wortes: Gefahr für die Funktionsfähigkeit droht nämlich vor allem aus dem Inneren des Behälters, wo sich im Laufe der Zeit Sedimente und Kondenswasser am Boden absetzen. Bei Heizöltanks aus Stahl kann dieser natürliche Prozess irgendwann die so genannte Lochfraßkorrosion auslösen, die die Wandungen von innen zersetzt. Leider werden solche Rostschäden oft erst dann registriert, wenn es bereits zu Undichtigkeiten und zum Austritt von Öl gekommen ist. Die möglichen Folgen: kostspielige Regulierung von Gebäudeschäden oder sogar Haftung für verunreinigtes Erdreich bzw. Grundwasser.

Um dieses Szenario zu vermeiden, sollten Tanksysteme nach Angaben des Bundesverbandes Behälterschutz e. V. (Freiburg) regelmäßig inspiziert und von innen gereinigt werden. Falls dabei erste Anzeichen für einen Rostbefall zum Vorschein kommen, muss das jedoch nicht zwingend zur Erneuerung der Anlage führen. Nach Wasserrecht zertifizierte Tankschutz-Fachbetriebe oder zugelassene Sachverständige können entscheiden, ob sich die Zuverlässigkeit der Öllagerung beispielsweise durch eine spezielle Tankinnenbeschichtung wieder herstellen lässt. Dafür werden die Innenwände des entleerten Tanks durch gründliches Sandstrahlen von Schmutz und Rostpartikeln gesäubert. Anschließend wird eine Beschichtung aufgetragen, die den Stahl dauerhaft vor Korrosion schützt. Tankbetreiber können sich bei Fachbetrieben mit dem RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik kompetent über die geeigneten Varianten an Beschichtungsmaterialien beraten lassen (www.bbs-gt.de). Betriebe mit dieser Auszeichnung haben das erforderliche Know-how für zuverlässigen Korrosionsschutz und auch das technische Equipment, um z. B. den Tankinhalt vorübergehend in ein Zwischenlager umzupumpen. Die Heizung kann dann über einen Ersatzbehälter mit Öl versorgt werden und weiterlaufen.

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LG Landshut verurteilt V + 2 – Vermittler und Altgesellschafter

Urteil trifft Kapitalanlagenberater, Treuhandgesellschaft des Fonds und einen Kommanditist als Naturalperson – Aufklärung: kein Hinweis auf Risiken und lange Laufzeit erteilt.

LG Landshut verurteilt V + 2 - Vermittler und Altgesellschafter

LG Landshut verurteilt V + 2 – Vermittler und Altgesellschafter – Röhlke Rechtsanwälte

Mit Urteil vom 13.04.2017 hat das Landgericht Landshut einem von Röhlke Rechtsanwälten vertretenen Anleger Schadenersatz aufgrund einer fehlerhaften Kapitalanlageberatung im Zusammenhang mit einer Beteiligung an der V + 2 GmbH & Co. KG zugesprochen (nicht rechtskräftig). Zur Zahlung verurteilt wurde nicht nur der Kapitalanlagenberater, sondern auch die Treuhandgesellschaft des Fonds und ein Kommanditist als Naturalperson.

Aufklärungspflicht: Risiko – Totalverlust – Laufzeit

Rechtsanwalt Röhlke erklärt die Hintergründe des Urteils: „Es handelt sich um eine aus unserer Sicht alltägliche V + – Beratungssituation: nach Auskunft unserer Mandanten hat der Berater sie aufgefordert, eine bestehende Lebensversicherung aufzulösen und die freiwerdenden Gelder bei der V + 2 KG einzuzahlen. Wesentliche Risiken seien nicht mitteilungsbedürftig gewesen, da es keine bei dem Fond gäbe. Das einzige Risiko sei, dass die Auszahlungen manchmal etwas später kämen, wenn die V + ausnahmsweise einmal eine lukrative Unternehmensbeteiligung nicht rechtzeitig veräußern könne. Das hohe Risiko des Totalverlustes oder aber der langen Vertragslaufzeit hat der Berater dagegen komplett unter den Tisch fallen lassen, was vom Landgericht Landshut dann als Beratungsfehler angesehen wurde. Entsprechend wurde der Vermittler verurteilt“, teilt Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke mit.

Durchsetzung der Haftungsansprüche gegenüber der Treuhandgesellschaft und Kommanditist

Bemerkenswert an dem Urteil ist auch, dass eine natürliche Person als Kommanditist, der im Gesellschaftsvertrag der V + 2 noch zu finden war, ebenso zur Haftung herangezogen wurde wie die Treuhandgesellschaft des Fonds. Auf diese wandte das Landgericht (LG) Landshut richtigerweise die gefestigte Rechtsprechung zur Altgesellschafterhaftung des Bundesgerichtshof (BGH) an.

„Wir erwarten in Kürze weitere Urteile zugunsten der hier vertretenen Mandanten, so dass eine gerichtliche Aufarbeitung des Anlegerskandals V + weiter voranschreitet, teilt der erfahrene Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke mit. Für weitere Informationen stehen Röhlke Rechtsanwälte unter 030.71526071 oder office@kanzlei-roehlke.de gerne zu Verfügung.

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als Immobilienrente schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

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