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Middelhoff – Abstieg eines Star-Managers

Unbekannte Einblicke in Aufstieg und Fall des einstigen Shootingstars Thomas Middelhoff. Zeitzeugnis und Wirtschaftsgeschichte, spannend wie ein Krimi.

Middelhoff - Abstieg eines Star-Managers

„Big T“: Gefeierter Vorstandschef bei Bertelsmann, Privatflüge auf Firmenkosten, Karstadt-Pleite, Graupensuppe in der JVA Essen. Kaum ein Manager ist in der Öffentlichkeit so zum Symbol für Gier und Größenwahn geworden wie Thomas Middelhoff. Auf seine rauschende Karriere folgte der Absturz mit Privatinsolvenz und Gefängnis. Middelhoff selbst inszeniert sich in der Rolle des Opfers. Gejagt von Gläubigern und Ermittlern, gerichtet von Justiz und Öffentlichkeit. Doch Middelhoff ist kein Opfer, sagt Buchautor Massimo Bognanni. Nicht in Bezug auf die Justiz, die ihn einer Straftat überführt hat. Nicht in Bezug auf die Medien, deren Nähe er jahrelang immer wieder gesucht hat und von ihr profitierte.

Bognanni beschreibt den spektakulären Fall vom bestbezahlten Manager der Republik zum verurteilten Straftäter: kritisch, erhellend und spannend wie ein Krimi. Middelhoff ist der geborene Hauptdarsteller: Charismatischer Star der bunten Medienwelt, Idol im Dotcom-Hype, hungrige „Heuschrecke“ in London oder gescheiterter Retter des Karstadt-Quelle Konzerns. Die Rolle des Angeklagten interpretiert er wie kaum ein anderer. Selbst sein Leben als Häftling und Pleitier gerät zum Spektakel. Kein Funken von Selbstzweifel, Demut oder gar Reue. Middelhoff glaubt seine Geschichten. Vor Gericht stürzt er ab.

Bognannis Buch ist aus kritischer Distanz entstanden. Mit den Recherchewerkzeugen eines Investigativreporters arbeitet er die Karriere von Middelhoff auf, differenziert und fair. Er interviewte Dutzende Zeitzeugen – Freunde wie Feinde Middelhoffs, engste Weggefährten wie energische Widersacher. Darunter ranghohe Politiker, mächtige Konzernlenker, Vorstandskollegen und Aufsichtsräte, PR-Berater und Journalisten, Assistenten und Sekretärinnen, Kommilitonen, Mitschüler, Nachbarn. Zehntausende Seiten von Gerichtsunterlagen und unveröffentlichten Dokumenten ergänzen das Bild ebenso wie Informationen aus Hunderten Presseartikeln. Dieses Buch bietet mehr als die Vita eines Managers. Es bietet ein Stück deutsche Wirtschaftsgeschichte. Ein aufschlussreiches Zeitzeugnis.

Der Autor
Massimo Bognanni ist Reporter im Investigativteam beim Handelsblatt. Seine Artikel wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Ludwig-Erhard-Förderpreis (2016), dem Axel-Springer-Preis (2015) und dem Heinrich-Heine-Journalismuspreis (2014). Jahrelang hat er die Hintergründe von Thomas Middelhoffs Karriere recherchiert, seinen Strafprozess verfolgt und unzählige Gespräche geführt. 2016 veröffentlichte er im Campus Verlag gemeinsam mit Sven Prange das Buch „Made in Germany. Große Momente der deutschen Wirtschaftsgeschichte“.

Massimo Bognanni
Middelhoff
Abstieg eines Star-Managers
288 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, E-Book inside
EUR 24,95/EUA 25,70/sFr 31,60
ISBN 978-3-593-50752-1
Erscheinungstermin / Sperrfrist: 16. September 2017

Campus Frankfurt / New York ist einer der erfolgreichsten konzernunabhängigen Verlage für Wirtschaft und Gesellschaft. Campus-Bücher leisten Beiträge zu politischen, wirtschaftlichen, historischen und gesellschaftlichen Debatten, stellen neueste Ergebnisse der Forschung dar und liefern kritische Analysen.

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Neue Partner für den IDL an Bord

Neue Partner für den IDL an Bord

Die Bewerbungsphase für den „Innovationspreis der Deutschen Luftfahrt“ (IDL) erreicht langsam ihren Höhepunkt. Die Ausrichter ziehen eine erste positive Zwischenbilanz. In den ersten sechs Wochen ging bereits eine große Zahl von Einreichungen in den vier Kategorien „Industrie 4.0“, „Emissionsreduktion“, „Customer Journey“ und „Fliegen neu denken“ ein. Dazu konnten für den wichtigen deutschen Innovationspreis, der am 29. Juni 2017 in Berlin verliehen wird, auch neue Partner gewonnen werden. Neben Roland Berger GmbH und MTU Aero Engines AG sind jetzt auch die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Accenture Dienstleistungen GmbH, Fraport AG und Flughafen Köln/Bonn GmbH an Bord.

Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender Fraport AG, sagt: „Der Luftverkehr ist eine hoch innovative Branche. Differenzierte Kundenanforderungen und internationaler Wettbewerb sind unsere tägliche Herausforderung. Mehr denn je sind Innovationen für das nachhaltige Wachstum eines Unternehmens von Bedeutung. Der Innovationspreis der Deutschen Luftfahrt wird hier wertvolle Impulse geben, neue Ansätze fördern – und damit die Zukunftsfähigkeit des Deutschen Luftverkehrsstandorts stärken.“

„Die deutsche Luft- und Raumfahrtbranche steht vor großen Herausforderungen. Technologisch und industriell gilt es, die globale Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Zudem ermöglicht die Digitalisierung ein „Neudenken“ von Kundenwünschen, Prozessen und Geschäftsmodellen – eine Chance, die erkannt und genutzt werden muss. Der Innovationspreis der Deutschen Luftfahrt ist hier zugleich ein wichtiger Impulsgeber und Gradmesser für die Leistungsfähigkeit der Branche“, sagt Manfred Hader, Senior Partner Roland Berger GmbH.

Der IDL steht unter der Schirmherrschaft von Brigitte Zypries, der Koordinatorin für deutsche Luft- und Raumfahrt und Bundeswirtschaftsministerin. Ausrichter des IDL sind der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI), der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V. (BDL), der Digitalverband Bitkom e.V. sowie die P3 group. Als Unterstützer begleitet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) den Preis. Die Jury unter Vorsitz von Prof. Rolf Henke, DLR-Vorstand für Luftfahrtforschung und -technologie, wird die Preisträger ermitteln und am 29.06.2017 in Berlin auszeichnen.

Weitere Informationen zum Preis, zu den Teilnahmebedingungen sowie die Möglichkeit zur Einreichung von Wettbewerbsbeiträgen und zur aktiven Förderung und Partnerschaft sind unter idl.aero erhältlich. Bewerbungsschluss ist der 1. Mai 2017.

Der Innovationspreis der Deutschen Luftfahrt (IDL) wurde 2016 erstmalig verliehen. Er bündelt die Innovationskraft von Unternehmen und Start-ups im Kontext Luftfahrt, Industrie 4.0 und digitaler Wirtschaft. Es soll ein neues gemeinsames Verständnis entwickelt und gefördert werden, wo und wie Innovationen in der Luftfahrt in Zukunft entstehen.Hinter dem Preis stehen die wichtigsten Vertreter der Luftfahrt in Deutschland: der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI), der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V. (BDL), der Digitalverband Bitkom, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie der führende Anbieter von Beratungs- und Ingenieurdienstleistungen P3 group GmbH.Schirmherrin istBrigitte Zypries, Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt und Bundesministerin für Wirtschaft und Energie.Der IDL 2017 wird in den vier Kategorien „Industrie 4.0“, „Emissionsreduktion“, „Customer Journey“ und – erstmalig – „Fliegen neu denken“ vergeben.

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Investitionen in gesunde Mitarbeiter

Krankheitstage nachhaltig senken

Investitionen in gesunde Mitarbeiter

Foto: Fotolia (No. 5031)

sup.- Insgesamt rund 225 Mrd. Euro verliert die deutsche Wirtschaft jährlich laut Erhebungen der Beratungsgesellschaft BOOZ & Company durch Krankheitstage von Mitarbeitern. Jedem Arbeitgeber entstehen pro Beschäftigten durchschnittlich Kosten von fast 1.200 Euro je Jahr durch krankheitsbedingte Fehlzeiten. Durch betriebliches Gesundheitsmanagement in die Fitness der Angestellten zu investieren, lohnt sich also auch in finanzieller Hinsicht. Entsprechende Maßnahmen zur Gesundheitsförderung senken laut Zahlen der Berater von Roland Berger Mitarbeiterausfälle um bis zu 40 Prozent. Engagement für die Gesundheit der Beschäftigten zu zeigen, führt außerdem zu einer Verbesserung des Betriebsklimas und einer höheren Motivation der Angestellten.

Auch in kleinen und mittelständischen Firmen lassen sich effektive Programme zum Gesundheitsmanagement realisieren. Mit Hilfe von externen Beratern können z. B. ärztlich begleitete Kurse angeboten werden, die die Mitarbeiter über die Bedeutung von ausgewogener Ernährung und regelmäßiger körperlicher Aktivität aufklären. „Wissenschaftlich evaluierte Programme zum Gewichtsmanagement sind ein wesentlicher Baustein bei Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung, da mehr als jeder zweite Erwachsene in Deutschland übergewichtig ist“, bestätigt der Ernährungsmediziner Dr. Hardy Walle, Gründer des Bodymed-Ernährungskonzeptes ( www.bodymed.com/bgm ), das bereits seit vielen Jahren in zahlreichen Unternehmen umgesetzt wurde. Ziel der dreimonatigen Kurse ist eine nachhaltige Gewichtsabnahme und Stoffwechseloptimierung durch eine dauerhafte Lebensstilintervention. „Die Teilnehmerraten an unseren Kursangeboten sind sehr hoch, im Schnitt beträgt der Anteil der männlichen Angestellten, die mitmachen, ca. 70 Prozent“, so Dr. Walle. Das ist eine sehr gute Quote, denn der Anteil der Männer an privat initiierten Gewichtsreduktions-Programmen liegt nur bei rund 20 Prozent.

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Führung wird unternehmerischer

Wie gute Führung in der vernetzten Wissensgesellschaft und ihren volatilen Märkten funktioniert, beschreibt Roland Berger-CEO Burkhard Schwenker in seinem Fachbuch von Springer Gabler

Führung wird unternehmerischer

Bild: Coverabbildung des Fachbuchs On Good Management von Springer Gabler | © Springer

Berlin | Heidelberg | Wiesbaden, 06. Februar 2014. Wer hätte vor zehn Jahren gedacht, dass das Internet doch noch den Einzelhandel revolutioniert, grüne Technologien den Wachstumskurs bestimmen und China zur größten Exportnation aufsteigt? Trends und Prognosen sind in einer zunehmend vernetzten Welt nicht mehr verlässlich. Dennoch müssen Top-Manager planen, rechnen und über Investitionen entscheiden. Vor dem Hintergrund von Ungewissheiten, Gegensätzen und Widersprüchen wird gute Führung nach Ansicht von Burkhard Schwenker anspruchsvoller und unternehmerischer. Mindestens ebenso wichtig wie das operative Knowhow der wichtigen Unternehmensprozesse seien Persönlichkeit, Mut, Reflexionsvermögen und ein festes Wertegerüst, erklärt der CEO von Roland Berger im Interview mit Springer für Professionals. In seinem bei Springer Gabler erschienenen Buch „On Good Management“ analysiert er umfassend, wie Führung in einer vernetzten Wissensgesellschaft funktioniert.

„Es geht darum, Überzeugungen zu haben und Stellung zu beziehen“, betont Schwenker. Denn gerade in einer Welt, in der die Menschen mit zunehmender Ungewissheit ein gesteigertes Bedürfnis nach Sicherheit verspüren, sei es wichtig, Vertrauen zu schaffen. Risiken seien größer, technologische Sprünge dynamischer und globale Verwicklungen komplexer geworden. Kein verantwortungsvoller Manager könne heute mehr garantieren, dass sein Plan über Jahre Bestand hat, niemand könne sich mehr hinter einer Zahl verstecken. Nach Auffassung des Roland Berger-Chefs müsse ein guter Manager stattdessen imstande sein zu erläutern, was seine Überzeugung ist und welches Zukunftsbild er vor Augen hat.

Individualität und Glaubwürdigkeit seien wichtig: „Eben weil durch weltweite Vernetzung und Komplexität die Berechenbarkeit sinkt, ist es wichtig, dass Führungskräfte ein eigenes Bild der Zukunft entwickeln, statt Trends hinterherzulaufen. Dazu brauchen sie unternehmerisches Gespür, Reflexionsfähigkeit und die Bereitschaft, interdisziplinär zu denken.“ Für Schwenker heißt das, betriebs- und volkswirtschaftliches mit gesellschafts- und geopolitischem Denken zu verbinden und aus diesem Gesamtbild Entscheidungen abzuleiten. Führung werde damit wieder direkter und persönlicher: „Weniger technokratisch, sondern näher am Menschen, näher am Geschäft, an den Kunden, an Technologien. Kurz: Führung wird unternehmerischer!“

Der Springer Gabler-Autor betont aber auch, dass Reflexionsvermögen, Mut zur eigenen Meinung und interdisziplinäres Denken nicht von allein entstünden. Seiner Meinung nach müsse das Studium wieder breiter angelegt werden: „Theorien, philosophische Grundlagen, analytische Denkmodelle müssen mehr Raum bekommen – an den Hochschulen genauso wie in der betrieblichen Weiterbildung.“ Darüber hinaus müssten Unternehmen schon bei der Auswahl von Nachwuchsführungskräften anders vorgehen. Der optimierte Lebenslauf mit kurzen Studienzeiten, Praxiswissen und passenden Praktika sei nur die eine Seite der Medaille: „Auf der anderen Seite stehen ‚Ecken und Kanten‘ sowie Erfahrungen aus anderen Disziplinen und Lebenswelten, die für die Herausbildung einer Führungspersönlichkeit mindestens ebenso wichtig sind.“

Professor Dr. Burkhard Schwenker ist CEO von Roland Berger Strategy Consultants und Chairman der Roland Berger School of Strategy and Economics. Er lehrt außerdem Management an der HHL Leipzig Graduate School of Management. Mario Müller-Dofel ist Wirtschaftsjournalist und Kommunikationscoach. Er ist der Gründer der DIALEKTIK for Business in Frankfurt am Main.

Weitere Informationen:
www.springer.com/about+springer/media/pressreleases?SGWID=1-11002-6-1453454-0 | Pressemitteilung + Downloads
www.springerprofessional.de/4940036.html | Springer für Professionals: Interview mit Burkhard Schwenker “Führung wird immer anspruchsvoller“
www.springerprofessional.de/4933644.html | Springer für Professionals: Beitrag von Burkhard Schwenker “Eine Agenda für gute Führung“
www.springer-gabler.de/978-3-658-02877-0 | Informationen zum Buch

Kontakt:

Karen Ehrhardt | Springer | Corporate Communications | tel +49 611 7878 394 | karen.ehrhardt@springer.com Bildquelle:kein externes Copyright

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Torsten Oltmanns: World Economic Forum 2013 – Erkenntnisse aus Davos

Vor wenigen Tagen endete das Jahrestreffen des World Economic Forum in Davos. Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Medien, Wissenschaft und Zivilgesellschaft besprachen die Situation der Weltwirtschaft

Torsten Oltmanns: World Economic Forum 2013 - Erkenntnisse aus Davos

(Hamburg) Vergangene Woche trafen sich 3.000 Entscheider aus Unternehmen und Politik, Wissenschaftler und Journalisten in Davos, um beim World Economic Forum die Lage der Wirtschaft zu analysieren und die wichtigsten Herausforderungen zu diagnostizieren. „Zwar wurde das WEF oft dafür kritisiert, die Probleme zu spät zu erkennen, aber es bleibt dabei: Die Einschätzungen dieser Entscheider-Gruppe entfalten eine eigene Dynamik und werden uns in Unternehmen und Medien in den nächsten Monaten beschäftigen“, sagt Dr. Torsten Oltmanns, Partner bei Roland Berger Strategy Consultants und Honorarprofessor der Universität Innsbruck.

„Im Mittelpunkt des WEF stand die Frage nach dem „Neuen Normalzustand“ der Weltwirtschaft“, so Oltmanns. Während noch im vergangenen Jahr das Scheitern des Euro sicher schien, herrschte dieses Mal ein unaufgeregter Optimismus. Während allerdings den USA und China gute wirtschaftliche Wachstumschancen bescheinigt werden, rückte Europa erneut in den Mittelpunkt des Interesses: Manager und Politiker wie die deutsche Kanzlerin Angela Merkel oder der britische Premier David Cameron stimmten darin überein, dass Europa seine Wettbewerbsfähigkeit dramatisch verbessern müsse. Aufsehen erregte der Vorstoß von Großbritanniens Premier David Cameron, der die Leistungsfähigkeit Europas in Frage stellte und einen Ausstieg aus der EU andeutete. „Die Briten haben Angst, dass diese Diskussion um den Austritt Englands aus der EU eine große Unsicherheit erzeugt und Wirtschaftswachstum kostet“, kommentierte Torsten Oltmanns im ZDF Nachrichtenjournal „heute“.

„In diesem Zusammenhang ist auch das Re-Sourcing von Produktionsstandorten von China in die USA interessant: Die Nachteile der USA bei Arbeits- und vor allem Energiekosten sind so dramatisch zusammengeschmolzen, dass viele Unternehmen über eine Verlagerung der Standorte in die USA nachdenken“, beobachtete Oltmanns. Die deutsche Energiewende wurde vor diesem Hintergrund in Davos von deutschen Unternehmen erneut kritisiert.

Torsten Oltmanns hat aus Davos getwittert und die wichtigsten Beobachtungen in einem Blog ( http://bulletin-from-davos.blogspot.de/ ) veröffentlicht, die Zeit hat die Zusammenfassung der zehn wichtigsten Schlussfolgerungen online gestellt ( http://blog.zeit.de/zweitstimme/2013/01/26/erkenntnisse-aus-davos/ )

Torsten Oltmanns ist Partner von Roland Berger Strategy Consultants in Berlin und Zürich und verwaltet die Bereiche Marketing und Kommunikation. Oltmanns berät zudem Unternehmen und den öffentlichen Sektor in Fragen der strategischen Positionierung, ist Autor mehrerer Bücher und Fachartikel zu den Themen Strategie sowie Marketing und häufig Ansprechpartner TV-, Radio-, und Printmedien.

Kontakt:
Torsten Oltmanns
Torsten Oltmanns
Am Sandtorkai 41
20457 Hamburg
+49 (0)40 376 314 0
Torsten.Oltmanns@rolandberger.com
http://twitter.com/TorstenOltmanns

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Roland Berger „Unternehmensberater Skandal“

Fehlberatung auf höchstem Niveau!

Roland Berger "Unternehmensberater Skandal"

Karl-Heinz Seibold

Der ehemalige Unternehmer und Mitgesellschafter der DMPG Dannenberger Massivwand Produktions GmbH, Karlheinz Seibold, kämpft um Wiedergutmachung für den ihm entstandenen Schaden aus dem arglistig geplanten und durch die Roland Berger Unternehmensberatung, heute firmierend als Roland Berger Strategy Consultants, zu verantwortenden Konkurs seines Unternehmens.

Die DMPG hatte ein innovatives, ökologisches und ökonomisch Produkt entwickelt, das die gesamte Bauwirtschaft revolutionieren konnte. Um die richtigen Weichenstellungen für das Unternehmen vorzunehmen, wurde auf anraten der Hausbank, Deutsche Bank AG Lüneburg, der Kontakt zu einer Unternehmensberatungsfirma, eben der o.g. Roland Berger Unternehmensberatung hergestellt.

Die von dort entsandten Experten erkannten sehr schnell das zukünftige Potential der DMPG, ein Börsengang wurde diskutiert, die Aussichten wurden in einem Informationsmemorandum als brillant dargestellt. Daß im Hintergrund bereits ein abgekartetes Spiel betrieben wurde, blieb dem Mitgesellschafter Seibold, der nicht im operativen Bereich tätig war, lange Zeit verborgen. Die Aussichten, die die Unternehmensberatung Roland Berger analysiert hatte, schienen derart gut zu sein, daß der vor Ort tätige Verantwortliche der Firma, ein Partner namens Weiss, sich in die Firma als Gesellschafter einkaufte und in der Folge dafür sorgte, daß auch die gesamte Unternehmensleitung ausgetauscht wurde.

Die unfassbare Wende, die das Ende der DMPG sowie die Zerstörung des Lebenswerks von Herrn Seibold bedeutete, kam durch einen von langer Hand vorbereiteten Konkurs.
Viele Jahre konnte der damalige Mitgesellschafter Seibold seine Rechte durch schwere Erkrankung infolge des Geschehenen nicht wahrnehmen, anschließende Rechtsstreite gingen durch Nachlässigkeiten und fehlerhafte Dokumentationen und Einlassungen der Anwälte verloren. Perfide war und ist dabei die Vorgehensweise der damaligen Roland Berger Unternehmensberatung. Um die bislang glänzende Reputation der Unternehmensberatungsfirma nicht durch den Vorwurf der Firmenvernichtung eines Mandanten zu gefährden, wies und weist dies Beratungsfirma kategorisch jegliche Mitverantwortung am Konkurs der DMPG zurück mit dem Hinweis, daß nicht sie selbst als Firma, sondern der vor Ort tätige Experte und Partner im eigenen Namen und für eigene Rechnung gehandelt habe.
Wie abgrundtief peinlich eine solche Aussage der Roland Berger Firma angesichts der unwiderlegbaren Beweise klingt, die der Mitgesellschafter Seibold in akribischer Kleinstarbeit über Jahre zusammengetragen hat, scheint dort nicht wahrgenommen zu werden, zeigt jedoch die Ignoranz und Arroganz der Firma in grellem Licht. Lesen Sie hierzu die Beiträge im Internet, es mag Ihnen unglaublich vorkommen, entspricht jedoch leider der Realität.
Alle späteren Versuche des Mitgesellschafters Seibold, Kontakt zwecks einer einvernehmlichen Lösung und Beendigung dieses mysteriösen Vorgangs aufzunehmen, scheiterten an der Ignoranz der Roland Berger Geschäftsleitung, die es nicht einmal für nötig hielt, dem Ersuchen nach einem Gesprächstermin zu entsprechen.
In einem Kurzexposé und in einer ausführlichen Langversion schildert Herr Seibold den historischen Ablauf und dokumentiert die Rechtsbeugung in diesem Falle. Wer interessiert ist, kann alle Details und Hintergründe im Internet unter „>www.unternehmensberater-skandal.de abrufen.

Unternehmensberater-Skandal

Kontakt:
Unternehmensberater-Skandal
Karl-Heinz Seibold
Fichtenweg 7
69488 Birkenau
06201 33969
unternehmensberater-skandal@t-online.de
http://www.unternehmensberater-skandal.de