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Scheidung und Vermögen: Häufige Konfliktpunkte und Vorsorge

Neben emotionalen Aspekten birgt eine Scheidung auch hinsichtlich des Vermögens der Ehepartner oft Konfliktpotenzial. Worauf es im Detail ankommt, erklärt Rechtsanwältin Angelika Lübke-Ridder.

Scheidung und Vermögen: Häufige Konfliktpunkte und Vorsorge

Scheidung und Vermögen: Neuer Fachbeitrag von Angelika Lübke-Ridder, Rechtsanwältin aus Stuttgart

Stuttgart, 9. November 2017 – Wenn Eheleute sich trennen oder scheiden lassen wollen, geht es häufig auch um die Aufteilung und den Ausgleich von Vermögen. Im günstigsten Fall sind bereits im Vorfeld der Eheschließung die notwendigen Überlegungen angestellt worden, empfiehlt Rechtsanwältin Angelika Lübke-Ridder, die seit vielen Jahren als Anwalt mit Schwerpunkt Ehescheidung und Erbrecht in Stuttgart tätig ist. In einem neuen Fachartikel auf ihrer Internetseite befasst sie sich daher mit der Frage, welche Vermögensregelung am besten zur eigenen Lebenssituation passt und wie sich diese verbindlich festlegen lässt. Gerade für den Fall, dass die Ehe doch einmal auseinandergehen sollte.

„In der Regel treffen die meisten Partner jedoch nicht die notwendigen Regelungen, sondern schließen die Ehe im sogenannten siebten Himmel“, berichtet Angelika Lübke-Ridder von ihren Erfahrungen als Scheidungsanwalt. „Der Gedanke, dass auch ein gemeinsames Leben nach dem Verliebtsein folgt und sich dieses vielleicht nicht mehr ganz so rosig wie am Anfang der Beziehung darstellt, wird häufig beiseite gedrückt.“

Natürlich regelt auch das Gesetz die Vermögenssituation nach der Scheidung. Ob dies für die ehemaligen Partner immer eine günstige Regelung ist, ist jedoch fraglich.

Schließen die Partner keinen Ehevertrag, was im Übrigen nicht nur vor, sondern auch noch während der Ehe gemacht werden kann, so leben die Eheleute automatisch in der gesetzlich vorgesehenen Zugewinngemeinschaft. Die Zugewinngemeinschaft geht von getrennten Vermögen aus: Jeder Ehepartner bleibt während der Ehe Inhaber seines eingebrachten Vermögens und erwirtschaftet auch sein eigenes Vermögen. Im Fall der Scheidung ist dann das während der Ehe erwirtschaftete Vermögen der Ehepartner einzeln zu berechnen und ein eventuelles Ungleichgewicht auszugleichen. Der Ehepartner, der ein geringeres Vermögen erwirtschaftet hat, hat also einen Anspruch gegen den anderen auf den hälftigen Ausgleich des Vermögensüberschusses.

„Dies birgt im Detail natürlich ein großes Konfliktpotenzial. Und tatsächlich können sich die ehemaligen Partner in den seltensten Fällen ohne Auseinandersetzungen über eine gerechte Vermögensregelung einigen“, berichtet Angelika Lübke-Ridder.

Besonders schwierig ist die Situation meist, wenn auch gemeinsame Kinder bedacht werden müssen. Andere wesentliche Konfliktpunkte betreffen z.B. die Einordnung von größeren Geschenken zur Hochzeit, z.B. durch die Eltern, Eigentums- und Nutzungsregelungen von Immobilien und die Zuordnung von vorhandenen Schulden.

Die Vermögensfrage im Fall der Scheidung kann aber nicht nur in privater Hinsicht eine existenzielle Rolle spielen. Einen möglicherweise großen Vermögensfehler begehen Unternehmer, die keinen Ehevertrag abschließen, um ihr Unternehmen zu schützen. Fehlt hier eine ehevertragliche Regelung, so unterliegt auch der Vermögenszuwachs eines Unternehmens dem Zugewinnausgleich. Im schlimmsten Fall kann dies sogar die Insolvenz des Unternehmens zur Folge haben.

Ausführlichere Informationen finden Sie im Fachartikel „Scheidung und Vermögen“, den Sie hier einsehen können:

http://www.scheidung-erbrecht.com/aktuelles/52-scheidungsanwaeltin-scheidung-und-vermoegen.html

Rechtsanwältin Angelika Lübke-Ridder, Stuttgart

Rechtsanwältin Angelika Lübke-Ridder hat seit 1994 einen Schwerpunkt ihrer Tätigkeit auf das Scheidungsrecht, Familienrecht und Erbrecht gelegt. Sie verfügt über umfangreiche Erfahrung als Anwalt für Ehescheidungen und Erbrecht. Betroffene und Mandanten finden ausführlichere Informationen über die Leistungen der Lübke-Ridder Anwaltskanzlei in Stuttgart zu den Rechtsgebieten Scheidung, Familienrecht und Erbrecht auf einer speziellen Internetseite unter der Adresse: http://www.scheidung-erbrecht.com

Tag-It: Rechtsanwalt Scheidung, Vermögen, Vermögensverzeichnis, Ehevertrag, Ehescheidung, Trennung, Scheidungsfolgenvereinbarung, Trennungsvereinbarung, Familienrecht Stuttgart

Die Lübke-Ridder Anwaltskanzlei wurde 1994 von Rechtsanwältin Angelika Lübke-Ridder gegründet. Die Kanzlei betreut Mandate in den Rechtsgebieten Wirtschaftsrecht, Urheber- und Medienrecht, Internetrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht sowie den auf der neuen Homepage vorgestellten Bereichen Familienrecht, Erbrecht und Scheidung – unter anderem auch mit einschlägigen Erfahrungen im internationalen Scheidungsrecht. Mit einem Team aus erfahrenen Anwälten in den unterschiedlichen Rechtsgebieten bietet die Kanzlei eine umfassende Beratung und Vertretung an, sowohl am Standort Stuttgart als auch in Tübingen.

Weitere Informationen zu den Themen Scheidung, Familienrecht und Erbrecht:
http://www.scheidung-erbrecht.com

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Wem gehört der Hund nach der Scheidung?

Lassen sich Ehepartner scheiden, ist neben vielen anderen Dingen auch der Verbleib möglicher Haustiere zu regeln. Worauf es hier im Detail ankommt, erklärt Rechtsanwältin Angelika Lübke-Ridder.

Wem gehört der Hund nach der Scheidung?

Wem gehört der Hund nach der Scheidung? Angelika Lübke-Ridder, Rechtsanwältin aus Stuttgart

Stuttgart, 19. September 2017 – Im Falle einer Scheidung stellen sich nicht nur Fragen im Zusammenhang mit dem Unterhalt, dem Vermögen, dem Hausrat oder den Kindern. Auch der Verbleib eines lieb gewonnenen Haustieres wie Hund oder Katze muss geregelt werden. Mitunter führt dies sogar zu gerichtlichen Auseinandersetzungen. Wem das Haustier zugesprochen wird, hängt dann von verschiedenen Faktoren ab. Meist besser ist jedoch eine einvernehmliche, außergerichtliche Regelung, rät Rechtsanwältin Angelika Lübke-Ridder. Diese kann dann z.B. in einer Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarung festgehalten werden.

Der rechtliche Anspruch auf das Haustier hängt wesentlich von der Frage ab: Wer hat es angeschafft? Wurde z.B. der Hund von einem Ehepartner mit in die Ehe gebracht, so gehört er diesem auch weiterhin. Wurde er von einem Ehepartner während der Ehe allein angeschafft, so ist er ebenfalls Alleineigentum. Dies muss er jedoch ggf. in einem Verfahren nachweisen.

Eindeutig ist die Eigentumsregelung auch, wenn das Haustier z.B. als Therapiehund, Polizeihund oder Lawinenhund der Berufsausübung oder, wie ein Blindenhund, der persönlichen Nutzung dient. Diese Hunde gehören dem jeweiligen Ehepartner allein und unterliegen nicht der Hausratsverordnung. Wurde der Hund hingegen gemeinsam von den Ehepartnern während der Ehe angeschafft, unterliegt er der Hausratsverordnung und gehört beiden gemeinsam.

„In diesem Fall ist es sinnvoll und kostengünstiger, wenn sich die Ehepartner im Rahmen eines Scheidungsverfahrens einvernehmlich einigen“, erklärt Rechtsanwältin Angelika Lübke-Ridder. In einer Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarung kann dann unter anderem geregelt werden: Welchem Ehepartner soll der Hund künftig gehören, bei welchem Ehepartner soll er leben, ob und in welchem Umfang ein Besuchs- oder Umgangsrecht besteht und wer welche Kosten für den Hund trägt.

Einigen sich die Ehepartner bei einer Trennung oder Scheidung nicht, wer den Hund übernimmt, regelt das Gesetz in § 1361 a des Bürgerlichen Gesetzbuchs und ergänzend die Hausratsverordnung die Verteilung. Die Entscheidung nimmt dann das angerufene Gericht nach billigem Ermessen vor. Hierbei steht natürlich auch das Wohlergehen des Haustieres im Fokus.

Den gesamten Fachartikel können Sie hier einsehen:
http://www.scheidung-erbrecht.com/aktuelles/51-wem-gehoert-der-hund-nach-der-scheidung.html

Rechtsanwältin Angelika Lübke-Ridder, Stuttgart

Rechtsanwältin Angelika Lübke-Ridder hat seit 1994 einen Schwerpunkt ihrer Tätigkeit auf das Scheidungsrecht, Familienrecht und Erbrecht gelegt. Sie verfügt über umfangreiche Erfahrung als Anwalt für Erbrecht und Ehescheidungen. Betroffene und Mandanten finden ausführlichere Informationen über die Leistungen der Lübke-Ridder Anwaltskanzlei in Stuttgart zu den Rechtsgebieten Scheidung, Familienrecht und Erbrecht auf einer speziellen Internetseite unter der Adresse: http://www.scheidung-erbrecht.com

Tag-It: Rechtsanwalt Scheidung, Haustiere, Hund, Katze, Ehescheidung, Trennung, Scheidungsfolgenvereinbarung, Trennungsvereinbarung, Familienrecht Stuttgart

Die Lübke-Ridder Anwaltskanzlei wurde 1994 von Rechtsanwältin Angelika Lübke-Ridder gegründet. Die Kanzlei betreut Mandate in den Rechtsgebieten Wirtschaftsrecht, Urheber- und Medienrecht, Internetrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht sowie den auf der neuen Homepage vorgestellten Bereichen Familienrecht, Erbrecht und Scheidung – unter anderem auch mit einschlägigen Erfahrungen im internationalen Scheidungsrecht. Mit einem Team aus erfahrenen Anwälten in den unterschiedlichen Rechtsgebieten bietet die Kanzlei eine umfassende Beratung und Vertretung an, sowohl am Standort Stuttgart als auch in Frankfurt am Main.

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Scheidung im Alter: Darauf sollten Betroffene achten.

Angelika Lübke-Ridder Rechtsanwältin aus Stuttgart zur besonderen Problematik der Scheidung im Alter.

Scheidung im Alter: Darauf sollten Betroffene achten.

Angelika Lübke-Ridder Rechtsanwältin aus Stuttgart zur besonderen Problematik der Scheidung im Alter

Stuttgart, 20. April 2017 – Auch wenn viele Menschen am Anfang ihrer Ehe davon ausgehen, den „Bund fürs Leben“ geschlossen zu haben, werden immer öfter auch langjährige Ehen geschieden. Eine große Rolle spielen bei einer Trennung im Alter das gemeinsam erwirtschaftete Vermögen, der Versorgungsausgleich und der Unterhalt. Was sollten Scheidungswillige beachten, damit aus dem Scheitern der Beziehung im Alter keine persönliche und finanzielle Katastrophe wird? Angelika Lübke-Ridder, Rechtsanwältin in Stuttgart gibt in einem neuen Fachartikel auf ihrer Homepage Antworten auf diese und weitere Fragen im Zusammenhang mit der Scheidung im Alter.

Eine Scheidung im Alter birgt besondere Herausforderungen, wie Angelika Lübke-Ridder durch ihre Arbeit als Scheidungsanwalt weiß: „Wovon soll ich nach der Scheidung leben? Bin ich im Alter noch ausreichend versorgt? Wem fallen vorhandene Immobilien zu? Oder sollte man das Eigenheim besser verkaufen?“

Gerade das während der Ehe erwirtschaftete Vermögen ist häufig ein Streitpunkt bei der Scheidung im Alter. Die beste und kostengünstigste Lösung ist immer, wenn die ehemaligen Ehepartner über die wichtigsten Punkte eine Einigung erzielen können. Die Vereinbarung über die Aufteilung des gemeinsam erwirtschafteten Vermögens, den Versorgungsausgleich, d.h. die Altersversorgung und den Ehegattenunterhalt, können sie dann im Rahmen einer Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarung festhalten.

„Da eine Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarung weitreichende Folgen haben kann, ist es jedoch wichtig, diese nie vorschnell zu unterschreiben. Besser ist es, sie mit einem erfahrenen Scheidungsanwalt abzustimmen“, rät Angelika Lübke-Ridder.

Können die Ehepartner keine Einigung erzielen, findet die gesetzlich vorgesehene Aufteilung Anwendung. Sowohl beim Versorgungsausgleich als auch bei der üblicherweise geltenden gesetzlichen Zugewinngemeinschaft wird das während der Ehe erwirtschaftete Vermögen aufgeteilt. Im Rahmen des Versorgungsausgleichs werden die während der Ehe erworbenen Rentenanwartschaften, (die gesetzliche Rente, die Betriebsrente, die Pension, Versicherungen) für jeden Ehepartner getrennt berechnet und dann hälftig aufgeteilt.

Häufig ist es jedoch nicht einfach, nach einem langen gemeinsamen Leben die während der Ehe erarbeiteten Vermögenspositionen aufzuteilen, ohne den möglicherweise hart erarbeiteten Luxus zu verlieren.

Den gesamten Fachartikel können Sie hier einsehen:
www.scheidung-erbrecht.com/aktuelles/urteile/49-scheidung-im-alter-worauf-muss-ich-achten.html

Rechtsanwältin Angelika Lübke-Ridder, Scheidungsanwalt Stuttgart

Rechtsanwältin Angelika Lübke-Ridder hat seit 1994 einen Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit auf das Scheidungsrecht, Familienrecht und Erbrecht gelegt. Sie verfügt über umfangreiche Erfahrung als Scheidungsanwalt in Stuttgart. Betroffene und Mandanten finden ausführlichere Informationen über die Leistungen der Lübke-Ridder Anwaltskanzlei zu den Rechtsgebieten Scheidung, Familienrecht und Erbrecht auf einer speziellen Internetseite unter der Adresse: www.scheidung-erbrecht.com

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Die Lübke-Ridder Anwaltskanzlei wurde 1994 von Rechtsanwältin Angelika Lübke-Ridder gegründet. Die Kanzlei betreut Mandate in den Rechtsgebieten Wirtschaftsrecht, Urheber- und Medienrecht, Internetrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht sowie den auf der neuen Homepage vorgestellten Bereichen Familienrecht, Erbrecht und Scheidung – unter anderem auch mit einschlägigen Erfahrungen im internationalen Scheidungsrecht. Mit einem Team aus erfahrenen Anwälten in den unterschiedlichen Rechtsgebieten bietet die Kanzlei eine umfassende Beratung und Vertretung an, sowohl am Standort Stuttgart als auch in Frankfurt am Main.

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Wenn Zahnärzte sich scheiden lassen

3 Strategien für die Sicherung der Zahnarztpraxis bei einer Scheidung

Wenn Zahnärzte sich scheiden lassen

Scheidung von Zahnärzten

Added Life Value AG, Düsseldorf, 25. Mai 2016 // Zahnärzte sind Unternehmer. Wenn es zu einer Scheidung kommt, ist die Zahnarztpraxis oft in Gefahr. Scheidung.de zeigt 3 Strategien auf, wie alle Beteiligten finanziell ausgeglichen werden können, ohne dass das aufgebaute „Lebenswerk Zahnarztpraxis“ in Gefahr gerät.

Wer denkt schon an Trennung und Scheidung, wenn er den Bund der Ehe eingeht? Für eine niedergelassene Zahnärztin oder einen niedergelassenen Zahnarzt sind die rechtlichen Folgen schwer zu übersehen, wenn es zur Trennung und Scheidung kommt, und kein eindeutiger Ehevertrag besteht.

Die finanzielle Auseinandersetzung des Vermögens, vor allem der Zahnarztpraxis, zieht oft existenzbedrohende Folgen nach sich. Es gibt Möglichkeiten und Strategien, die auf den Erhalt der Praxis zielen, und zudem allen Beteiligten gerecht werden.

1. Abschluss eines Ehevertrag oder später einer Scheidungsfolgenvereinbarung

2. Mit der Ehe gehen die Ehepartner den mit Abstand größten und wichtigsten Vertrag ein. Das ist sehr vielen Eheleuten nicht bewusst. Vorsorge für Krankheit und Alter durch private Altersvorsorge und Krankenzusatzversicherungen ist selbstverständlich. Ein Ehevertrag ist es immer noch nicht. Dabei sind die Folgen einer Eheschließung und die möglichen Konsequenzen bei einer späteren Trennung größtenteils nicht abzusehen. In einem Ehevertrag können Sie alles das einvernehmlich und fair regeln, was in Zukunft nicht passieren soll. Das ist allemal besser, als sich auf die auslegbaren Scheidungsnormen und sich ändernde Rechtsprechung der Familiengerichte zu verlassen.

3. Modifizierte Zugewinngemeinschaft

Sie können als Zahnarzt in einer Vereinbarung die „modifizierte Zugewinngemeinschaft“ festschreiben. Durch die Modifikation tragen Sie im Falle einer Scheidung das Risiko Ihres Unternehmens Zahnarztpraxis allein und der Zugewinn findet „nur“ noch aus dem sonstigen Privatvermögen statt. Die Vereinbarung (Ehevertrag oder Scheidungsfolgenvereinbarung) darf jedoch nicht zu einer einseitigen Übervorteilung führen. Gerichte können dann die Vereinbarung als Ganzes als sittenwidrig einstufen. Juristische Beratung bei der Aufsetzung einer Vereinbarung sollte immer Pflicht sein.

4. Außergerichtliche Einigung

Lange Prozesse und Streitereien nützen nur den Anwälten, Ihnen beiden bestimmt nicht. Im Zweifelsfall bezahlen Sie den Betrag, den Sie erstritten haben, später Ihren Anwälten. Als Gewinner geht keiner hervor. Der Streit um den Zugewinn muss nicht vor Gericht ausgetragen werden. Sie können sich immer professionelle Hilfe in Form eines Mediators holen, der die Diskussionen und Streitereien in die richtige Richtung lenkt.

Bei einer Zahnarzt-Scheidung geht es letztendlich um die Sicherung der Zahnarztpraxis und um eine faire Lösung hinsichtlich des Zugewinns. Wenn Sie es nicht selber schaffen, Lösungen zu finden, dann sollten Sie immer professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Das kann zuerst ein Mediator sein, später dann zumindest ein Rechtsanwalt, der versucht, die Scheidung einvernehmlich zu gestalten.

Weitere Informationen zum Thema gibt es im Themenspezial „Scheidung als Zahnarzt: Was passiert mit der Zahnarztpraxis?“:
www.scheidung.de/scheidung-zahnarzt.html

434 Wörter / 3253 Zeichen

Photos und Logos zum Herunterladen finden Sie unter:
www.addedlifevalue.com/news-presse.html#logos-und-photos-zahnarzt

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Added Life Value® (www.addedlifevalue.com) ist Deutschlands größter Online-Anbieter für Trennung, Scheidung und Neubeginn. Auf www.scheidung.de erhalten Trennungs- und Scheidungswillige umfassende Informationen, Beratung und Dienstleistungen: Kostenlose Ratgeber, Themenspezials, Checklisten und Leitfäden, exklusiver Expertensuchservice Elitexperts®, Scheidungsversicherung, Unterhaltsberechnung, Detektive, Immobilienwerteinschätzung, Versicherungscheck, Vaterschaftstest, Singlereisen, Partnersuche uvm. Die ALV-Scheidung® ist die neueste Generation der Scheidung und bietet persönlichen Online- und Vor-Ort-Scheidungsservice mit komplett digitalen Prozessen. Darüber hinaus setzt das Unternehmen auf eine Kombination einzigartiger Servicedienstleistungen: 7 Tage die Woche rund um die Uhr Hotline, kostenloses Orientierungsgespräch, Gratis-Infopaket, Gratis-Kostenvoranschlag und der TÜV-zertifizierte Scheidungsservice nimmt den Menschen die Sorgen beim Thema Trennung und Scheidung. Der Service gilt für Ehen, aber ebenso für nichteheliche Lebensgemeinschaften und gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften. Die Juristen Christopher Prüfer und Jens Becker führen das Düsseldorfer Unternehmen.

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Die Scheidungsfolgenvereinbarung

Die Scheidungsfolgenvereinbarung

Scheidungsanwalt Hamburg

Durch eine Scheidungsfolgenvereinbarung lasen sich Gerichtsverfahren nach bzw. im Rahmen der Scheidung und damit zusammenhängende Kosten ersparen. Die Vereinbarung kann als Scheidungsfolgenvereinbarung oder Scheidungsvertrag getroffen werden. Sie klärt grundsätzlich alle Punkte, die mit der geplanten Scheidung auftreten. Dazu gehören unter anderem:

– Unterhalt, der dem Ehepartner während der Trennungszeit oder als nachehelicher Unterhalt nach der Scheidung zu zahlen ist
– Unterhalt für die gemeinsamen Kinder
– Gemeinsames oder getrenntes Sorgerecht für die Kinder sowie Besuchsregelungen (Umgang)
– Aufstellung des gemeinsam erworbenen Vermögens und dessen Aufteilung
– Klärung des Eigentumsrechts sowie Zuweisung der Ehewohnung an einen der Ehepartner
– Aufteilung der gemeinsam erworbenen Wohnungseinrichtung
– Berechnung der während der Ehe erworbenen Rentenansprüche und deren Aufsplittung/ Aufteilung

Grundsätzlich hat jeder Elternteil nicht nur das Recht, sondern sogar die Pflicht, regelmäßig Kontakt zu seinem Kind zu halten. In Scheidungsverfahren ist das Umgangsrecht jedoch ein häufiger Streitpunkt. In der Scheidungsvereinbarung kann festgelegt werden, bei wem die Kinder hauptsächlich leben, wann der andere Elternteil die Kinder zu sich holt und ob den Großeltern ein Umgangsrecht mit ihren Enkeln gewährt wird. Es kann aber auch vereinbart werden, dass die Eltern sich die Betreuung des Kindes teilen mit der Folge, dass die Kinder tatsächlich zu gleichen Teilen bei beiden Elternteilen leben. Weitere Punkte, die vor der Scheidung geklärt werden können, sind die Aufteilung der Versorgungskosten für die Kinder (Unterhalt), und wie die Besuchsregelungen aussehen, wenn ein Elternteil wegzieht.

Ganz wichtig ist es, in der Scheidungsvereinbarung Regelungen aufzunehmen, die Testamente und Erbfolgen betreffen. Bestehende Verfügungen werden überprüft und gegebenenfalls geändert. Falls einer der Partner trotz der Scheidung einen Anteil am Erbe erhalten soll, kann auch dieses in den Scheidungsvertrag aufgenommen werden.

Selbst die beste Scheidungsvereinbarung kann nicht verhindern, dass es nach der Scheidung zu Streitigkeiten zwischen den Partnern kommt. Ein Scheidungsvertrag nützt wenig, wenn er einer Überprüfung durch das Gericht nicht standhält. Es gibt eine Vielzahl von rechtlichen Bestimmungen, die beachtet werden müssen. Nur eine anwaltliche Beratung stellt sicher, dass die Interessen beider Partner im Scheidungsvertrag gleichermaßen berücksichtigt werden. Falls notwendig, nutzen die Anwälte von ROSE & PARTNER LLP. das Mittel der Meditation, um einvernehmliche, gerichtsfeste Regelungen zu treffen.

Das Kompetenzteam der Kanzlei ROSE & PARTNER LLP. unter http://rosepartner.de besteht aus Rechtsanwälten und Scheidungsanwälten in Hanburg , die dafür sorgen, dass die Scheidungsvereinbarung alle wesentlichen Punkte abdeckt. Neben den familienrechtlichen Fragen werden auch nacheheliche wirtschaftsrechtliche und steuerrechtliche Probleme berücksichtigt, sodass der Scheidungsvertrag vor Gericht Bestand hat.

Die Rose & Partner LLP betreut als Wirtschaftskanzlei mit Sitz in Hamburg, Berlin und Mailand mittelständische Unternehmen und Freiberufler. Deren Rechtsanwälte, Fachanwälte und Steuerberater betreuen Mandanten im In- und Ausland.

Schwerpunkt der Kanzleitätigkeit ist die Beratung und Vertretung im Gesellschaftsrecht, Handelsrecht, M&A, Wettbewerbsrecht, Markenrecht, Kartellrecht, Arbeitsrecht und Steuerrecht. Der Bereich \“Steuern\“ bietet umfassenden Service von der Buchhaltung und Jahresabschlüssen bis zur strategischen Beratung durch Steuerberater und die anwaltliche Vertretung im Steuerstrafrecht.

Zudem betreuet Rose & Partner LLP Unternehmen bei der rechtlichen und steueroptimierten Gestaltung von der Existenzgründung bis zur Unternehmensnachfolge sowie vermögende Privatpersonen im Erbrecht (Vermögensnachfolge), Familienrecht sowie dem Vermögensschutz (asset protection) u.a. durch Testament, Stiftung, Testamentsvollstreckung und Errichtung von Familiengesellschaften.

Kontakt
Rose Partner LLP
Herr Bernfried Rose
Jungfernstieg 40
20355 Hamburg
040/41437590
rosepartner@deine-seo.de
http://www.rosepartner.de

Immobilien

Die Immobilie ist ein wichtiges Thema, wenn die Ehepartner sich scheiden lassen

Rechtsanwältin Angelika Lübke-Ridder aus Stuttgart und Frankfurt informiert über Ansprüche und Regelungsmöglichkeiten in Sachen Familienheim bei Trennung und Scheidung vom Ehegatten

Die Immobilie ist ein wichtiges Thema, wenn die Ehepartner sich scheiden lassen

Rechtsanwältin Angelika Lübke-Ridder zum Thema Scheidung und Immobilie

Stuttgart, 31. März 2014 – Was wird aus der Immobilie, wenn die Ehepartner sich scheiden lassen? Die wenigsten Ehepartner haben einen Ehevertrag abgeschlossen, der dies eindeutig regelt. Bei einer beabsichtigten Trennung und Scheidung rückt dann neben den Unterhaltsansprüchen auch der Gedanke an die gemeinsam bewohnte Immobilie in den Vordergrund. Doch nicht immer liegen hier die Eigentumsverhältnisse so wie viele glauben. Wie verhält es sich zum Beispiel, wenn einer der Ehepartner während der Ehe die Immobilie geerbt hat? Oder wenn eine gemeinsame Immobilie auf einem Grundstück errichtet wurde, das einem der Ehepartner schon vor der Ehe gehörte?

„Keinesfalls sollten sich die Ehepartner der irrigen Vorstellung hingeben, dass Vermögensgüter, die mit in die Ehe gebracht wurden und während der Ehe dem Vermögen zufließen, beiden gehören“, erklärt Angelika Lübke-Ridder, die als Anwältin im Familienrecht häufig auch mit der Aufteilung von Immobilien-Vermögen während einer Scheidung betraut ist. „Zwar erwerben Ehepartner sehr häufig gemeinsam eine Immobilie zu hälftigem Miteigentum, aber es gibt auch andere Möglichkeiten des Immobilienzuflusses.“

Beim Erwerb gemeinsamen Eigentums an einer Immobilie, werden beide Ehegatten in der Regel mit hälftigem Eigentum im Grundbuch eingetragen. Die Aufteilung des Immobilienbesitzes im Rahmen der Scheidung erfolgt dann, soweit die Ehegatten in der gesetzlichen Zugewinngemeinschaft leben, über den Zugewinnausgleichsanspruch. Dieser ist auf Geld gerichtet.

Anlässlich der Trennung oder Scheidung kann es vorkommen, dass dem ein oder anderen Ehepartner hinsichtlich der tatsächlichen Eigentumsverhältnisse an der gemeinsam bewohnten Immobilie die Augen geöffnet werden. Das könnte z.B. sein, wenn ein Ehepartner irrig annimmt, dass die Immobilie, die während der Ehe durch einen Erbfall an den Ehepartner übertragen wird, auch ihm zu hälftigem Eigentum gehört.

Tragisch ist auch die Annahme, ein gemeinsamer Hausbau auf dem Grundstück eines der Ehepartner würde zu hälftigem Eigentum an der Immobilie führen. Denn das gemeinsam errichtete Haus gehört in diesem Fall zum Grundstück, so dass der Ehepartner nur einen finanziellen Ausgleich verlangen könnte. Allerdings kann dieser unerwartet niedrig ausfallen.

Um kein finanzielles Desaster zu erleben, ist hier eine Regelung unumgänglich. Möchten die Ehegatten die bestehenden Eigentumsverhältnisse ändern oder regeln, sollten sie das rechtzeitig über einen Ehevertrag oder eine Scheidungsfolgenvereinbarung tun.

Weitere Informationen zum Thema Scheidungsimmobilie bietet ein aktueller Fachbeitrag unter:

http://www.scheidung-erbrecht.com/aktuelles/37-scheidung-und-immobilie-immobilienbesitz.html

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