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Anwalt im Erbrecht (Baden-Baden) Schenkung ja oder nein?

Erbrecht: Damit das Haus im Pflegefall nicht weg ist – Informationen vom Anwalt für Baden-Baden / Bühl

Anwalt im Erbrecht (Baden-Baden) Schenkung ja oder nein?

Auch bei Schenkungen müssen gewisse Dinge mit dem Anwalt im Erbrecht besprochen werden. (Bildquelle: © aytuncoylum – Fotolia.com)

BADEN-BADEN. Im Alter möglichst lange Zuhause leben, das wünschen sich viele Menschen. Doch was passiert, wenn der Pflegefall eintritt und vielleicht eine voll-stationäre Unterbringung in einem Pflegeheim notwendig wird? „Frühzeitig Verschenken statt erst vererben, das ziehen immer mehr Menschen mit Eigenheim in Betracht“, schildert Rechtsanwalt Michael Stiefvater, der in der Anwaltskanzlei Hafen und Kemptner Mandanten in Bühl und Baden-Baden berät, die ihre Immobilie bereits noch zu Lebzeiten gerne auf ihre Kinder oder andere Verwandte übertragen möchten. Denn bei der Schenkung im Wege der vorweggenommenen Erbfolge gibt es einiges zu beachten. Anwaltliche Unterstützung ist deshalb wichtig, weiß der Erbrechtsexperte.

Frage an den Anwalt (Baden-Baden): Was ist bei einer Schenkung im Blick auf das Erbrecht zu beachten?

Auch aus steuerlichen Gründen kann es Sinn machen, eine Immobilie schon zu Lebzeiten auf die Erben zu übertragen, um im Todesfalle Erbschaftssteuer zu sparen. „Allerdings gibt es auch hier ein Wenn und Aber“, schildert Jasmin Zahran, die ebenfalls in der Kanzlei in Bühl und Baden-Baden die erbrechtliche Beratung übernimmt. Denn im Falle einer Schenkung ist Wieder-Holen noch längst nicht gestohlen. Das liegt daran, dass jeder, der sein Eigentum im Rahmen einer Schenkung als Schenker überträgt, nach Bürgerlichem Gesetzbuch die Rückgabe seines Geschenks einfordern kann, wenn er selbst seinen Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten kann. Klassischerweise ist das dann der Fall, wenn der Pflegefall eintritt. Dann kann es zu einem sogenannten Sozialhilferegress kommen, bei dem Sozialleistungsträger Ansprüche gegenüber den Beschenkten geltend machen und zwar in einem Zeitraum von bis zu zehn Jahren nach der Schenkung. Was zudem viele Menschen nicht wissen: Behält sich der spätere Erblasser einen Nießbrauch an der Immobilie vor, beginnt die Zehn-Jahres-Frist nicht zu laufen. Die Beschenkten sind dann häufig erstaunt, wenn die Immobilie auch nach Ablauf dieser Frist noch zurückgefordert werden kann. Hier ist bei der Gestaltung eines Übergabevertrages daher einiges zu beachten.

Tipp vom Anwalt aus Baden-Baden: Wann ist die Schenkung von Vermögen zu empfehlen?

Wann eine Schenkung von Vermögen Sinn machen kann, ist nach Einschätzung von Rechtsanwalt Stiefvater niemals pauschal zu beantworten. Wenn eine Schenkung geplant ist, sollte nicht nur der mögliche Sozialregress diskutiert werden, sondern auch die Option einer Pflegevereinbarung und eines Nießbrauchs- bzw. Wohnrechts für den Schenker. Denn auch dabei gibt es Unterschiede: Beim Nießbrauchsrecht hat der Bewohner des Hauses noch Anspruch auf eventuelle Mieteinnahmen – und darauf im Regressfall auch der Sozialhilfeträger. Das Fazit von Jasmin Zahran: „Schenkungen können Sinn machen. Allerdings sollten mögliche Auswirkungen auch in noch ferner Zukunft dabei unbedingt in Betracht gezogen werden.“

Die Rechtsanwaltskanzlei wurde 1977 in Bühl gegründet und betreut seitdem erfolgreich zahlreiche Mandanten. Die Kanzlei verfügt über eine langjährige Erfahrung u. a. auf den Gebieten des Verkehrsrechts, Familien- und Erbrecht sowie dem Arbeitsrecht. Seit 2017 ist die Kanzlei neben dem Hauptsitz in Bühl auch in Baden-Baden vertreten.

Kontakt
Anwaltskanzlei Hafen Kemptner Stiefvater
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77815 Bühl
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TARGOBANK-Umfrage: So spendet Deutschland

TARGOBANK-Umfrage: So spendet Deutschland

-Nur 30 Prozent der Deutschen würden bei einem unerwarteten Geldsegen von 100.000 Euro einen Teil der Summe spenden
-Senioren und Einkommensschwache sind besonders großzügig
-Alleinlebende zeigen sich spendabler als Familien

Adventszeit, Spendenzeit: Doch wenn es darum geht, Geld für einen guten Zweck zu geben, zeigen sich die Deutschen unterschiedlich großzügig. Nicht einmal jeder Dritte würde von 100.000 Euro aus einer Erbschaft, Schenkung oder einem Lottogewinn einen nennenswerten Teil (mindestens 10 Prozent) spenden oder verschenken. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage der TARGOBANK.

Spendabler zeigt sich die Gruppe der über 60-Jährigen: Hier wären 42 Prozent bereit, einen Teil des Geldes abzugeben, um damit Gutes zu tun. Auch Personen aus einkommensschwachen Haushalten sind überdurchschnittlich großzügig: Von ihnen geben 40 Prozent an, dass sie einen unerwarteten Geldsegen mit anderen Menschen teilen würden.

Laut TARGOBANK-Umfrage sind auch Singles grundsätzlich spendabler als Personen mit Familie: 40 Prozent der Alleinlebenden würden größere Geldsummen spenden oder verschenken. Bei den Befragten aus Haushalten mit vier Personen sind es nur 27 Prozent.

Frauen zeigten sich in der Umfrage etwas spendenbereiter als Männer: 33 Prozent von ihnen würde einen Teil des Geldes einem guten Zweck zuführen, während nur 28 Prozent der Männer dazu bereit wären.

Die Umfrage wurde von TNS Infratest Finanzforschung im Auftrag der TARGOBANK als repräsentative Bevölkerungsbefragung (1001 Interviews) durchgeführt. Gefragt wurden die Deutschen, wofür sie 100.000 Euro aus einer Erbschaft, Schenkung oder einem Lottogewinn verwenden würden.

Über TARGOBANK
Die TARGOBANK AG & Co. KGaA ist die Bank für Privatkunden. Sie betreut mehr als drei Millionen Kunden in den Geschäftsbereichen Konto & Karten, Kredit & Finanzierung, Sparen & Geldanlage, Vermögen sowie Schutz & Vorsorge. Der Schwerpunkt liegt auf einer verständlichen Beratung mit klaren Konditionen und einfachen Produkten. Um nah am Kunden zu sein, betreibt die TARGOBANK mehr als 350 Standorte in 200 Städten in Deutschland, und sie ist telefonisch rund um die Uhr im Service-Center erreichbar. Die Bank kombiniert die Effizienzvorteile einer Direktbank mit kompetenter Beratung und exzellentem Service in den Filialen und bei Kunden zuhause.
Hauptsitz der TARGOBANK ist Düsseldorf. Deutschlandweit beschäftigt sie rund 6.800 Mitarbeiter. In Duisburg führt die Bank ein Dienstleistungscenter mit rund 2.000 Mitarbeitern. Die Bank hat mehr als 80 Jahre Erfahrung im Privatkundengeschäft auf dem deutschen Markt. Die TARGOBANK ist führend im Geschäftsfeld der Konsumentenkredite und einer der größten Kreditkartenherausgeber in Deutschland. Als Tochter der Genossenschaftsbank Credit Mutuel, einer der größten und finanzstärksten Banken Europas, ist die Bank ein sicherer Partner für ihre Kunden. Die TARGOBANK gehört seit Dezember 2008 zur Credit Mutuel-Bankengruppe.
Weiterführende Informationen: www.targobank.de

Über Credit Mutuel
Die französische Bankengruppe Credit Mutuel vereint mit ihrer Tochtergesellschaft Credit Industriel et Commercial (CIC) die Vorteile einer flächendeckenden Genossenschaftsbank mit den Stärken einer Geschäftsbank. In rund 5.800 Geschäftsstellen werden rund 29 Millionen Kunden betreut, jedes dritte mittelständische Unternehmen in Frankreich ist Kunde der Credit Mutuel Gruppe. Darüber hinaus ist sie die drittgrößte Privatkundenbank Frankreichs. In den vergangenen Jahren wurde die Credit Mutuel-Gruppe mehrfach für die guten Beziehungen zu ihren Kunden prämiert. Die Credit Mutuel-Gruppe beschäftigt rund 75.000 Mitarbeiter, der Hauptsitz ist Straßburg.
Weiterführende Informationen: www.creditmutuel.de oder www.creditmutuel.fr

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Verdeckte Gewinnausschüttung kann nicht zugleich auch Schenkung sein – Steuerrecht

Verdeckte Gewinnausschüttung kann nicht zugleich auch Schenkung sein – Steuerrecht

Verdeckte Gewinnausschüttung kann nicht zugleich auch Schenkung sein - Steuerrecht

GRP Rainer LLP

http://www.grprainer.com/Schenkungssteuer.html Ein verbilligter Verkauf eines Grundstücks durch eine GmbH an Personen, welche einem Gesellschafter nahestehen, ist keine freigiebige Zuwendung und unterliegt damit nicht der Schenkungssteuer.

GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart www.grprainer.com führen aus: Das Finanzgericht Münster hatte einen Fall zu entscheiden (Az.: 3 K 102/13 Erb), in dem der Kläger von einer GmbH, in welcher der Bruder des Klägers Gesellschafter ist, Grundstücke gegen Übernahme von Schulden erwarb. Da nach Ansicht des Finanzamtes der Verkehrswert der Grundstücke höher als die übernommenen Schulden gewesen sei, ging es von einer verdeckten Gewinnausschüttung aus. Des Weiteren nahm das Finanzamt im vorliegenden Fall auch eine freigebige Zuwendung seitens der GmbH an und setzte daher Schenkungssteuer fest.

Gegen diese Maßnahme ging der Kläger vor und bekam vom Finanzgericht Münster Recht. Nach Auffassung des Klägers könne eine verdeckte Ausschüttung nicht auch als Schenkung behandelt werden. In seiner Begründung ging das Gericht insbesondere auf die rechtlich bedeutsamen Beziehungen einer Kapitalgesellschaft zu ihren Gesellschaften und diesen nahestehenden Personen ein. Demnach kommen entweder betrieblich veranlasste Rechtsbeziehungen in Betracht oder aber Gewinnausschüttungen oder Kapitalrückzahlungen.

Von freigiebigen Zuwendungen könne nicht ausgegangen werden. Dies liege daran, dass Gewinnausschüttungen auf dem Gesellschaftsverhältnis beruhen und aus diesem Grund nicht freigiebig erfolgen. Die im Rahmen einer Betriebsprüfung festgestellte verdeckte Gewinnausschüttung könne also nicht gleichzeitig eine freigiebige Zuwendung sein und damit der Schenkungssteuer unterstehen. Mit dem aktuellen Urteil festigte das Finanzgericht Münster die neue Rechtsprechung und folgte einer Entscheidung des Bundesfinanzhofes (II R 6/12).

Der Bereich des Steuerrechts ist sehr komplex und umfasst eine Vielzahl gesetzlicher Vorschriften. Für Laien ist es oft schwierig eine exakte steuerrechtliche Würdigung vorzunehmen. Gerade im Bereich der Schenkungssteuer ergeben sich oft Fragen und Probleme, sodass es ratsam ist sich rechtliche Hilfe einzuholen.

In einigen Fällen ist es möglich die steuerliche Last durch Inanspruchnahme von Vergünstigungen oder vertragliche Gestaltung zu reduzieren. Betroffene sollten sich an einem im Steuerrecht versierten Rechtsanwalt wenden. Dieser kann einzelfallbezogen die Voraussetzungen prüfen und Vor- und Nachteile einer Schenkung aufzeigen. Auch bei der Prüfung und Abwehr ungerechtfertigter Steuerforderungen ist das spezielle Fachwissen hilfreich.

http://www.grprainer.com/Schenkungssteuer.html

GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater www.grprainer.com ist eine überregionale, wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Sozietät. An den Standorten Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart und London berät die Kanzlei im Kapitalmarktrecht, Bankrecht und Gesellschaftsrecht. Zu den Mandanten gehören Unternehmen aus Industrie und Wirtschaft, Verbände, Freiberufler und Privatpersonen.

GRP Rainer LLP
Michael Rainer
Hohenzollernring 21-23
50672 Köln
0221-2722750
presse@grprainer.com
http://www.grprainer.com

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Senioren sollten mit ihren Fragen zum Rechtsanwalt gehen

Deutschland hat keine Fachanwaltschaft für Seniorenrecht. Zum Übergang in den Ruhestand, Erben und Vererben bes. in Patchworkfamilien, zu Unterhalt, Schenkung, Nießbrauch, Schwerbehinderung, Heimunterbringung, Vorsorgevollmacht u. Geldanlagen sollten sie sich dennoch professionell beraten lassen.

Damit Senioren den Lebensabend wirklich genießen können, müssen beizeiten sorgfältig Vorkehrungen getroffen werden. Eine Beratung beim Rechtsanwalt ist dabei unumgänglich.

Der demografische Wandel ist eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen. Dies gilt auch für Rechtsfragen. In Deutschland existiert, anders als in den USA, keine Fachanwaltschaft für Seniorenrecht. Dabei brennt den Senioren eine Vielzahl von Fragen unter den Nägeln.

Wer mit 65 oder früher aus dem Erwerbsleben ausscheiden möchte, muss Acht geben: Kein Arbeitsverhältnis endet „von allein“. Nötig ist immer ein Beendigungsakt, also eine Kündigung, einer Befristung oder einer Aufhebungsvereinbarung. Entscheidet man sich für die vorzeitige Altersrente, bedeutet das regelmäßig Abschläge in allen noch folgenden Lebensjahren. Eine solche Entscheidung fällt allein der Beschäftigte, nicht der Arbeitgeber, auch nicht bei der sozialen Auswahl im Rahmen von betriebsbedingten Kündigungen. Um weder Sperrzeiten noch eine erhebliche Kürzung der Dauer beim Arbeitslosengeldbezug zu riskieren, bedarf es einer umfassenden fachmännischen Beratung.

Viele Menschen wünschen sich irgendwann mehr Freizeit und einen Teilzeitarbeitsplatz. Das Gesetz bietet Möglichkeiten, eine Reduzierung der Arbeitszeit durchzusetzen. Bei gesundheitlichen Einschränkungen bietet es sich an, diese amtlich feststellen zu lassen. Schwerbehinderung ist dabei nur eine Möglichkeit. Wo mindestens ein Behinderungsgrad von 30 Prozent vorliegt, sollte man einen Antrag auf Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen stellen.

Dadurch bleibt in vielen Fällen der Arbeitsplatz gesichert. Der Begriff der Behinderung ist nicht nur auf die körperliche Funktionstüchtigkeit bezogen. Das Gesetz kennt darüber hinaus geistige, seelische und soziale Behinderungen und Beeinträchtigungen.

Banken sind gesetzlich zu umfänglicher Beratung verpflichtet. Sichere Geldanlagen, Wertpapiere oder Aktien, fällige Lebensversicherungen und Abfindungen: Die Anliegen von Senioren sind ein großes Stück vom Kuchen. Bei mangelhafter Aufklärung über die Risiken unterschiedlicher Geldanlagen bestehen gute Aussichten, Klagen auf Schadensersatz zu gewinnen.
Fast jeder möchte den Lebensabend in den eigenen vier Wänden verbringen. Wo Verwandte oder Pflegedienste keine adäquate Versorgung gewährleisten können, herrscht Unsicherheit. Die Suche nach einer geeigneten Einrichtung sollte frühzeitig beginnen. Behalten Sie die entstehenden Kosten im Blick: Wer zahlt wie viel? Was zahlen mögliche Versicherungen? Welche staatlichen Hilfen gibt es?

Oft schränken Krankheit oder Behinderung die Mobilität im Alter ein. Unerlässlich ist es, sich über Rechte und Pflichten pflegender Personen zu informieren. Schließlich begibt man sich in ein Abhängigkeitsverhältnis. Das Landesgesetz über Wohnformen und Teilhabe (LWTG) verlangt, dass „Einrichtungen mit besonderer konzeptioneller Ausrichtung“ den Zugang zu gesellschaftlichen Ereignissen garantieren.

Berücksichtigen Sie beim Abfassen des Testamentes die Lebensentscheidungen der Kinder. Wohnen sie in der Nähe, kann eine Nießbrauchsregelung für die eigene Immobilie sinnvoll sein.

Patchworkfamilien sind auf dem Vormarsch. Wer dem überlebenden Partner und seinen Kindern böse Überraschungen ersparen möchte, sollte frühzeitig kompetente Beratung suchen. Kluge Vorkehrungen vermeiden hässliche Streitereien – und den Zugriff des Staates auf Vermögen und hohe Steuerbelastungen. In manchen Fällen ist eine Schenkung oder ein Vorabvermächtnis zu Lebzeiten angeraten. Umgekehrt sind Kinder zu Unterhaltszahlungen im Rahmen ihrer Möglichkeiten verpflichtet. Freigrenzen schützen sie vor maßlosen Übergriffen von Behörden.

Die Vorsorgevollmacht muss nicht beim Notar abgefasst werden. Aber: Existiert keine Vollmacht, die im Ernstfall einen gesetzlichen Vertreter Ihres Vertrauens benennt, bestimmt das Gericht einen Vertreter. Dies muss weder der Partner noch ein Kind sein. Auch hier leistet Ihr Rechtsanwalt gute Dienste: Sie können ihn als kompetenten Unterstützungs- und Kontrollbevollmächtigten einsetzen.

Bildquelle: 

Rechtsanwaltskanzlei mit Fachanwaltschaften für Arbeitsrecht, Familienrecht, Erbrecht

Dr. Bastgen RAinnen
Margit Dr. Bastgen
Talweg 7
54516 Wittlich
06571/ 91 24-0
email@bastgen.com
http://www.bastgen.com

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Wer muß die Beerdigung bezahlen? Erben und Vererben: Mein Testament

Wer eine Beerdigung in Auftrag gibt, muss die Kosten auch bezahlen. Hier erfahren Sie, ob und von wem die Bestattungskosten ersetzt werden müssen. Nach dem Gesetz haften vorrangig die Erben für die Bestattungskosten. Wenn ein Nichterbe die Bestattung des Erblassers in Auftrag gegeben hat, kann er die Erstattung der Kosten für eine angemessene Beerdigung von den Erben zurück verlangen.

Wer muß die Beerdigung bezahlen? Erben und Vererben: Mein Testament

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Wer muß die Beerdigung bezahlen? Erben und Vererben: Mein Testament

Wer eine Beerdigung in Auftrag gibt, muss die Kosten auch bezahlen.
Hier erfahren Sie, ob und von wem die Bestattungskosten ersetzt werden müssen.
Nach dem Gesetz haften vorrangig die Erben für die Bestattungskosten.

Wenn ein Nichterbe die Bestattung des Erblassers in Auftrag gegeben hat, kann er die Erstattung der Kosten für eine angemessene Beerdigung von den Erben zurück verlangen.
Ob eine Beerdigung angemessen war oder nicht beurteilt sich nach den Lebensverhältnissen des Verstorbenen.
Zu ersetzen sind nicht nur die Bestattungskosten, sondern auch die Kosten für eine Traueranzeige und die Danksagung,
die Erstausstattung des Grabes mit Blumen und Kränzen und die Errichtung eines angemessenen* Grabsteins. Auch die Kosten für den Leichenschmaus gehören dazu.
Was passiert aber, wenn die Erben allesamt ausgeschlagen haben oder aus anderen Gründen nicht zahlen müssen?
In diesem Fall muss zunächst die Frage geklärt werden, wer berechtigt ist, die Totensorge auszuüben.
Hat der Verstorbene hierzu nichts bestimmt, sind gewohnheitsrechtlich die nächsten Angehörigen berechtigt und auch verpflichtet,
die Bestattung zu regeln.
Wer also die Bestattung in Auftrag gegeben hat, ohne zum Kreis der nächsten Angehörigen zu zählen, kann die Erstattung der Kosten von diesen wieder verlangen.
Wenn der Verstorbene unterhaltsberechtigt war, ist der Unterhaltsverpflichtete zur Übernahme der Bestattungskosten verpflichtet.
So haften beispielsweise Ehegatten – WICHTIG auch Getrenntlebende – und Kinder des Erblassers für die Kosten einer angemessenen Beerdigung. Ärgerlich ist dies insbesondere für Kinder, die in keiner Beziehung zu dem Erblasser standen, diesen vielleicht noch nicht einmal gekannt haben.
Hat der Erblasser seine Pflichten gegenüber den Kindern gröblich vernachlässigt, beispielsweise indem er selbst keinen Unterhalt gezahlt hat, kann der Anspruch ausgeschlossen sein.
Zu allerletzt kommt eine Übernahme der Kosten durch den Sozialhilfeträger in Betracht. Der Sozialhilfeträger springt aber nur ein, wenn die Bestattung von einem nicht zur Totensorge Berechtigten in Auftrag gegeben wurde und ihm die Tragung der Kosten nicht zugemutet werden kann.

Erben und Vererben: Mein Testament
Wir können und dürfen selbstverständlich keine Beratung durch einen Anwalt oder durch einen Notar ersetzen, sondern möchten nur eine kleine Hilfestellung geben. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt oder an einen Notar bei FRAGEN.
Wir geben Ihnen hier 3 Möglichkeiten ein Testament zu erstellen. Das günstigste ist natürlich das schreiben eines eigenhändigen Testaments.
1. Eigenhändiges Testament
Dieses Testament muß von Anfang bis zum Schluss von Hand geschrieben sein. Den Abschluss bilden immer das Datum und der Ort der Niederschrift. Der Erblaser muss das Testament ganz am Schluss dann unterschreiben. Zum Verfassen dieses Testaments benötigen Sie keinen Zeugen und noch keinen Notar. Es kann zudem jederzeit kostenfrei vernichtet und ein Neues errichtet werden.
2. Öffentliches (notarielles) Testament
Bei diesem Testament erhalten sie von Ihrem Notar die Testamentsvorlage, Hier erfolgt die Abrechnung nach der Gebührenordnung der Notare. Sie können sich aber auch gerne vorab bei einem Anwalt, der spezialisiert auf Erbrecht ist Beraten lassen. Wir empfehlen Ihnen die Kanzlei für Erbrecht: Jordan – Schäfer – Auffermann in Würzburg Anwalt für Erbrecht Hans-Erich Jordan
3. Das Nottestament (oder Bürgermeister oder Drei-Zeugen Testament)
Ein Nottestament kann nur von Personen verfasst werden, die in einer außerordentlichen Notlage oder Lebensgefahr sind. Wenn Sie z.B. bei einem Unfall nicht mehr in der Lage sind, eigenhändig oder öffentlich ein Testament zu erstellen. Die Zeugen müssen das Testament schriftlich niederlegen oder sofort beim nächstgelegenen Gericht zu Protokoll geben und unterschreiben.
Sie können natürlich die Erbfolge anstatt durch eigenhändiges oder gemeinschaftliches Testament auch mit Hilfe eines sogenannten Erbvertrages regeln. Ein Erbvertrag muss von zwei Personen abgeschlossen werden. Weiter Infos erhalten Sie von einem Notar oder einem Anwalt.

P.S. Die wohl am weitesten verbreitete Form der Erbfolge ist das eigenhändige Testament. In einem eigenhändigen Testament regeln Sie allein die von ihnen gewünschte Erbfolge.
In der Erbschaft Broschüre finden Sie ab Seite 22 Formulierungsbeispiele. Fordern Sie die Kostenlose Broschüre Erbfall – Testament – Erbvertrag – Schenkung an. (Herausgeber Bayerisches Staatsministerium der Justiz und für Verbraucherschutz.)

Als modernes Bestattungsinstitut sind wir bestrebt, die Balance zwischen Tradition und Fortschritt zu finden. Und auch die Art der Bestattungen unterliegt dem Wandel der Zeit. Das Bedürfnis nach Individualität ist gewachsen. Deshalb bieten wir das Bestattungsunternehmen Welt-Bestattung, neben der traditionellen Erdbestattung alle Möglichkeiten von Bestattungsarten an. Wir beraten Sie kostenlos NEUTRAL über alle Bestattungsarten und die dadurch resultierenden Kosten einer Beerdigung.

Kontakt
Welt-Bestattung
Angela Stegerwald
Bronnbachergasse 14
97070 Würzburg
093146088479
angela.stegerwald@welt-bestattung.de
http://www.gestorben-am.de

Pressekontakt:
art-solutions
Angela Stegerwald
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97070 Würzburg
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Immobilien

Immobilie zu verschenken

Immobilie zu verschenken

Immobilien dem richtigen Erben und nicht dem Finanzamt übertragen

Niemand verschenkt gern sein Hab und Gut. Erst recht nicht, wenn man noch mitten im Leben steht. „Wer nicht schon zu Lebzeiten seinen Nachlass clever regelt, riskiert hohe Steuerzahlungen für die Erben“, erläutern die Rechtsanwälte und Autoren Ludger Bornewasser und Bernhard Klinger in ihrem Ratgeber „Schenkung von Immobilien“ aus der Reihe Beck kompakt (Verlag C.H.BECK) „So kann das Hinterlassen schnell zum bürokratischen und teuren Kraftakt werden.“ Denn: Vererben will gelernt sein.

Kann es sinnvoll sein, bereits zu Lebzeiten die Immobilie an die Nachkommen zu übertragen? „Viele Menschen stehen vor dieser schwierigen Frage und die Chancen und Risiken müssen genau gegeneinander abgewogen werden“, sagt Bernhard Klinger, Fachanwalt für Erbrecht. „Eine gut strukturierte frühzeitige Übertragung auf die nächste Generation kann nicht nur eine Zersplitterung von Vermögenswerten verhindern, sondern auch Streit unter den Angehörigen über die Verteilung des Nachlasses vorbeugen“, empfiehlt Ludger Bornewasser.

Haus und Hof gegen Hege und Pflege. Ein weiterer Vorteil frühzeitiger Übereignungen ist die problemlose Verknüpfung an verschiedene Bedingungen. „Ein häufiges Motiv für die Übertragung von Vermögen ist, dass der Schenker als „Gegenleistung“ von den Kindern die Versorgung im Krankheits- und Pflegefall einfordern und noch zu Lebzeiten vertraglich absichern kann“, berichtet Ludger Bornewasser, Rechtsanwalt und Spezialist im Bereich der Vermögensübertragung. Laut der Experten schlägt man so zwei Fliegen mit einer Klappe: Die ältere Generation ist bei Krankheit oder Pflegebedürftigkeit versorgt und das Immobilienvermögen für die Nachkommen, ohne große Verluste, gesichert.

Rettungsanker Rückforderungsmöglichkeit. „Das Loslassenkönnen von Grundeigentum ist eine Seite der Medaille, die Rückforderungsmöglichkeit im Fall unerwarteter Ereignisse die andere“, sagt Bernhard Klinger. „Die Schenkung sollte deshalb so gestaltet werden, dass auf negative Entwicklungen in der Zukunft reagiert werden kann“, rät Klinger. Zum Beispiel sollte die Schenkung einer Immobilie an den Ehegatten, für den Fall des Scheiterns der Ehe, mit einem Rückforderungsrecht versehen sein.

Wechsel in die Gütertrennung, Vermögensverteilung unter Ehegatten oder auch Adoption zwecks Steueroptimierung. „Mit den richtigen Tipps und Tricks lässt sich die Übertragung des Immobilienvermögens auf die kommende Generation hervorragend planen“, so die Autoren Bornewasser und Klinger.

Der Verlag C.H.BECK zählt zu den großen Verlagen in Deutschland. Dafür sprechen über 9.000 lieferbare Werke, rund 70 Fachzeitschriften sowie jährlich bis zu 1.500 Neuerscheinungen und Neuauflagen. Unter ihnen befinden sich renommierte juristische Bücher wie Schönfelder „Deutsche Gesetze“, Palandt „Bürgerliches Gesetzbuch“ sowie die „Neue Juristische Wochenschrift“, aber auch zahlreiche praktische Ratgeber für Verbraucher. Viele der Werke sind zusammen mit umfangreicher Rechtsprechung und mehr als 4.500 Gesetzen digital über beck-online (www.beck-online.de), die mehrfach ausgezeichnete juristische Datenbank des Verlages, abrufbar. Im Web 2.0 ist C.H.Beck unter anderem mit dem beck-blog (www.beck-blog.de) und auf Facebook aktiv. In diesem Jahr feiert C.H.BECK sein 250-jähriges Bestehen.

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