Tag Archives: Schilddrüsenkrebs

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Schilddrüsenkrebs vorbeugen

Bei der Entstehung seltener Schilddrüsenkarzinome, bei denen bestimmte Funktionen zugunsten eines aggressiven Wachstuns verloren gingen, blieben bisher noch sehr viele Fragen offen. Hiervon betroffen sind fünf bis zehn Prozent aller Patienten mit Schilddrüsenkrebs. Bei diesen Patienten war lange unklar, ob die Karzinome direkt aus normalen Zellen entstehen oder sich aus einem differenzierten Schilddrüsenkarzinom heraus entwickeln. Unbekannt war auch, was zu dem raschen Wachstum führt. Eine gezielte Genom-Untersuchung hat auf beide Fragen jetzt erstmals Antworten gefunden.

Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) rät allen Menschen mit Tumoren der Hormondrüsen wie der Schilddrüse zu einer ärztlichen Untersuchung beim Endokrinologen. In den allermeisten Fällen handelt es sich bei Schilddrüsentumoren um gutartige Knoten, die oft auch nicht behandelt werden müssen. Bei einem Krebs erfolgt in der Regel eine Schilddrüsenoperation und in Abhängigkeit von der Art und dem Stadium oft auch eine Radiojodtherapie.

Im eJournal MEDIZIN ASPEKTE finden Sie weitere Details im Artikel Schilddrüsenkrebs: Genom-Analysen für neue Therapien

MEDIZIN ASPEKTE ist ein monatlich erscheinendes Journal. MEDIZIN ASPEKTE informiert Patienten und Angehörige über Krankheiten und Therapieoptionen. Einen besonderen Fokus bildet die Prävention. Medienschwerpunkte liegen sowohl in der Berichterstattung als auch in den Bereichen Experten.TV, Experten-Interviews, Launch-Talks, Image-Filme sowie Veranstaltungsdokumentationen.

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Früh erkannter Schilddrüsenkrebs oft sehr gut behandelbar

Nach erfolgloser Radiojodtherapie Behandlung mit Multi-Kinase-Inhibitoren möglich

Schilddrüsenkrebs ist nach Prof. Paschke, Klinik für Endokrinologie und Nephrologie Universität Leipzig, in den meisten Fällen sehr gut behandelbar. Häufige Anzeichen von Schilddrüsenkrebs sind tastbare Knoten, ein Anschwellen der Drüse und umliegender Lymphknoten sowie Heiserkeit. Ist Schilddrüsenkrebs diagnostiziert, wird der Schilddrüsenkrebs zunächst operativ entfernt. Anschließend erfolgt meist eine medikamentöse Therapie mit Radiojod. Bei der Therapie mit Radiojod wird der Vorteil genutzt, dass Jod nur von der Schilddrüse aufgenommen und gespeichert wird.

In der Schilddrüse zerstört die radioaktive ß-Strahlung des Radiojods die Krebszellen. Die Betastrahlung hat eine kurze Reichweite, die nur auf die unmittelbare Zellumgebung wirkt. Da Radiojod außerdem nur eine kurze Halbwertszeit von 8 Tagen hat, ist die Aufenthaltsdauer des Patienten im Krankenhaus auch entsprechend kurz.

Sollte nach wiederholter Radiojodtherapie kein Erfolg verzeichnet werden, bestand bisher nur die Möglichkeit einer Chemotherapie. Oral wirksame, also über den Mund zugeführte Multi-Kinase-Inhibitoren bieten bei diesen Patienten jetzt eine zusätzliche Therapiealternative.

Multi-Kinase-Inhibitoren haben die Eigenschaft, dass sie verschiedene Kinasen (Enzyme) blockieren, die an der Zellproliferation (Zellwachstum) und der Angiogenese (Blutgefäßbildung) beteiligt sind. Ein Multi-Kinase-Inhibitor kann damit zwei wichtige Prozesse hemmen, die sonst das Krebswachstum fördern.

Lesen Sie unseren ausführlichen Bericht im kostenlosen eJournal MEDIZIN ASPEKTE
( http://www.medizin-aspekte.de ) mit dem Titel Radiojod-refraktärer Schilddrüsenkrebs – Neue Behandlungsoption

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Diagnose Schilddrüsenkrebs: Knoten allein kein hinreichendes Merkmal

Schilddrüsenkrebs: Häufige Anzeichen sind tastbare Knoten, ein Anschwellen der Drüse und umliegender Lymphknoten sowie Heiserkeit

Obwohl die Ursachen für Schilddrüsenkrebs noch unbekannt sind, kann eine Strahlenbelastung im frühen Kindesalter ein bedeutender Faktor bei der Entstehung von Schilddrüsenkrebs sein. Dazu gehören z.B. Atomunfälle wie in Tschernobyl und Fukushima. Häufige Anzeichen von Schilddrüsenkrebs sind tastbare Knoten, ein Anschwellen der Drüse und umliegender Lymphknoten sowie Heiserkeit.

Die unterschiedlichen Krebstypen der Schilddrüse werden drei Gruppen zugeordnet: die differenzierten und undifferenzierten Schilddrüsenkarzinome und die medullären Karzinome. Am häufigsten ist der differenzierte Schilddrüsenkrebs, bei dem zwischen einer papillären (60%) und follikulären (30%) Form unterschieden wird.

Schilddrüsenkrebs Diagnose: Erst-Diagnose ist schwer

Die Erst-Diagnose ist schwer, da es nach Prof. Dr. med. Ralf Paschke, Klinik für Endokrinologie und Nephrologie Universität Leipzig, bei mehr als 70% der Patienten keine hinreichenden Symptome gibt. Die Feststellung von Knoten sind allein kein hinreichendes Merkmal, das für die Diagnose Schilddrüsenkrebs ausreichend ist: „Knoten finden sie bei 20% der deutschen Bevölkerung“, aber nur ein kleiner Prozentsatz hiervon hat nach Prof. Paschke tatsächlich Schilddrüsenkrebs. Daher ist es wichtig, dass bei Veränderungen im Halsbereich oder Verdacht auf Knoten ein Facharzt, z.B. Endokrinologe zur weiteren Abklärung aufgesucht wird und evtl. auch eine Zweitmeinung eingeholt wird.

Empfehlung: Lesen Sie unseren ausführlichen Bericht in MEDIZIN ASPEKE (http://www.medizin-aspekte.de) mit dem Titel “ Radiojod-refraktärer Schilddrüsenkrebs – Neue Behandlungsoption. “ Bildquelle: 

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Schilddrüse – Ursachen für eine Schilddrüsenerkrankung nicht geklärt

Schilddrüsenkrebs – Frauen zweimal häufiger betroffen als Männer

Ein kleines Organ unterhalb unseres Kehlkopfes regelt mit seinen Hormonen den Energiehaushalt unseres Körpers und überwacht den Knochenabbau. Bei dem Organ handelt sich um die Schilddrüse. Da die Schilddrüse ihre Hormone in den Blutkreislauf abgibt, gehört sie zu den endokrinen Drüsen. Die Schilddrüse hat die Form eines Schmetterlings.

Hormone der Schilddrüse regeln Energiestoffwechsel und verhindern unkontrollierten Knochenabbau

Die Schilddrüse produziert die jodhaltigen Hormone Thyroxin (Tetraiodthyronin, T4) und Triiodthyronin (T3), über die der Energiestoffwechsel in unserem Körper geregelt wird. Ein weiteres wichtiges Schilddrüsenhormon ist das Calcitonin, das den Calcium- und Phosphat-Stoffwechsel unserer Knochen steuert und einen unkontrollierten Knochenabbau verhindert.
Die Ursachen für eine Schilddrüsenerkrankung sind nicht vollständig geklärt. Jodmangel stellt jedoch ein 2,3-fach erhöhtes Risiko dar, wobei eine gutartige Schilddrüsenvergrößerung, z. T. auch mit Knotenbildung, die häufigste Form ist.

Schilddrüsenkrebs eine seltene Tumorerkrankung

Schilddrüsenkrebs zählt zu den häufigsten Tumoren der endokrinen Organe, ist aber insgesamt eine seltene Tumorerkrankung des Menschen. Jedes Jahr wird bei über 5.000 Menschen Schilddrüsenkrebs neu diagnostiziert. Frauen sind zweimal häufiger betroffen als Männer. Die meisten Frauen erkranken im Alter von 54 Jahren, bei Männern tritt die Erkrankung primär mit 57 Jahren auf. Weltweit werden jedes Jahr 298.000 neue Fälle diagnostiziert.

Schilddrüsenkrebs – Strahlenbelastung im frühen Kindesalter als Ursache

Obwohl die Ursachen für Schilddrüsenkrebs noch unbekannt sind, kann eine Strahlenbelastung im frühen Kindesalter eine primäre Rolle bei der Entstehung von Schilddrüsenkrebs haben, wie diese auch bei anderen Krebsarten bekannt ist.

Lesen Sie unseren ausführlichen Bericht in MEDIZIN ASPEKE(www.medizin-aspekte.de) mit dem Titel Radiojod-refraktärer Schilddrüsenkrebs – Neue Behandlungsoption

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