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Schilddrüsenknoten: Erste erfolgreiche Radio-Frequenz-Ablation im Prienamed-Ärztezentrum München

Meilenstein für schonende Behandlungsmethode / Patienten profitieren von ambulantem Eingriff

In der neuen Praxis des Schilddrüsen-Spezialisten Dr. Dirk Heute, ärztlicher Leiter der Privaten Krankenanstalt für Schilddrüsendiagnostik und Nuklearmedizin in Telfs, im Prienamed Ärztezentrum München wurde Ende Dezember die erste Radio-Frequenz-Ablation (RFA) eines gutartigen Schilddrüsenknotens durchgeführt. Durch diese neue Behandlungsmethode tritt an die Stelle eines operativen Eingriffs mit stationärer Behandlung eine schonende Verödung der entsprechenden Areale, die ambulant durchgeführt werden kann. Entsprechend konnte die erste Patientin nach dem einstündigen Eingriff sofort wieder nach Hause gehen – schmerzfrei und ohne Narbenbildung.

„Wir freuen uns über diesen Meilenstein in der Behandlung gutartiger Schilddrüsenknoten in München“, sagt Dr. Dirk Heute. Bislang wurden Schilddrüsenknoten medikamentös, mittels Radiojodtherapie oder per Operation behandelt. Jede dieser Methoden hat ihre Vor-, aber oftmals auch gravierende Nachteile. Mit der RFA steht nun ein schonendes Verfahren zur Verfügung, bei dem Gewebe mittels Radiowellen erhitzt und damit verödet wird. Dabei wird unter Ultraschallkontrolle eine Sonde, die in ihrem Zentrum eine Wärme von 60 bis 90 Grad erreicht, direkt in den Knoten eingeführt. „Unsere Patientin hatte einen vergrößerten Knoten auf der rechten Seite, den wir vorweg nochmals per Ultraschall untersucht haben. Der gesamte Eingriff hat vom Spritzen des lokalen Betäubungsmittels bis zur Entfernung der Sonde nicht einmal eine Stunde gedauert“, so Dr. Heute.

Seit Anfang 2015 behandelt Dr. Dirk Heute erfolgreich Patienten in Österreich mit der Radio-Frequenz-Ablation. Nach einer Schulung beim Entwickler der RFA der Schilddrüse, Prof. Baek in Seoul (Korea), folgten weitere Fortbildungen in Europa sowie eine Zertifizierung durch das Deutsche Zentrum für Thermoablation von Schilddrüsenknoten. Bislang wird die neue Therapie, deren Wirksamkeit durch über 100 internationale Studien belegt ist, erst an wenigen Zentren in Europa durchgeführt. Seit Oktober 2017 wird die Behandlungsmethode nun auch in der neuen Praxis im Prienamed Ärztezentrum München angeboten und hierdurch eine Versorgungslücke für die zahlreichen Patienten – in Deutschland werden jährlich rund 75.000 Menschen an der Schilddrüse operiert – geschlossen.

In der Praxis im Prienamed Ärztezentrum München behandelt der Schilddrüsen-Spezialist Dr. Dirk Heute, ärztlicher Leiter der Privaten Krankenanstalt für Schilddrüsendiagnostik und Nuklearmedizin in Telfs, Schilddrüsenknoten mit der neuen Behandlungsmethode der Radio-Frequenz-Ablation. Hierbei wird das Gewebe mittels Radiowellen erhitzt und damit verödet. In Verbindung mit der körpereigenen Abwehr führt dies zu einem Schrumpfen der Knoten. Auf diese Weise wird gesundes Schilddrüsengewebe geschont, das Risiko einer lebenslangen Heiserkeit und die dauerhafte Einnahme von Schilddrüsenhormonen minimiert.

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PKA für Schilddrüsendiagnostik und Nuklearmedizin Telfs
Anja Hogge
Hansastraße 27e
81373 München
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Neue Behandlungsmethode bei Schilddrüsenknoten: Radio-Frequenz-Ablation kommt nach München

Alternative für Großteil der 75.000 Schilddrüsen-Operationen pro Jahr in Deutschland

Neue Behandlungsmethode bei Schilddrüsenknoten: Radio-Frequenz-Ablation kommt nach München

Ab sofort haben Schilddrüsenpatienten in München die Möglichkeit, sich ihre gutartigen Knoten ambulant und schonend veröden zu lassen. Es ist somit kein operativer Eingriff mit stationärer Behandlung nötig. Möglich macht dies die Radio-Frequenz-Ablation (RFA), die in seiner neuen Praxis im Prienamed Ärztezentrum München vom Schilddrüsen-Spezialisten Dr. Dirk Heute, ärztlicher Leiter der Privaten Krankenanstalt für Schilddrüsendiagnostik und Nuklearmedizin in Telfs, durchgeführt wird. Dr. Heute stellt die Behandlungsmethode auch auf der HALLO Gesundheitsmesse (28. und 29. Oktober 2017 in München) vor und klärt Interessierte über die Chancen der Therapie auf.

Bislang wurden Schilddrüsenknoten medikamentös, mittels Radiojodtherapie oder per Operation behandelt. Jede dieser Methoden hat ihre Vor-, aber oftmals auch gravierende Nachteile. Mit der RFA steht nun ein schonendes Verfahren zur Verfügung, bei dem Gewebe mittels Radiowellen erhitzt und damit verödet wird. In Verbindung mit der körpereigenen Abwehr führt dies zu einem Schrumpfen der Knoten. Auf diese Weise wird gesundes Schilddrüsengewebe geschont, das Risiko einer lebenslangen Heiserkeit und die dauerhafte Einnahme von Schilddrüsenhormonen minimiert. Der Eingriff erfolgt dabei ambulant unter lokaler Betäubung. Unter Ultraschallkontrolle wird eine Sonde, die in ihrem Zentrum eine Wärme von 60 bis 90 Grad erreicht, direkt in den Knoten eingeführt. Da das von der RFA-Sonde erhitzte Areal sehr klein ist, werden benachbarte Regionen und die Haut vor Verbrennungen geschont. Auch bleiben durch den Eingriff keine Narben zurück.

„In meiner Tätigkeit als Diagnostiker war es mir wichtig, eine Alternative zur herkömmlichen Sanierung von gutartigen Knoten der Schilddrüse ohne Operation anzubieten. So stieß ich auf die Radio-Frequenz-Ablation, mit der ich seit Anfang 2015 Patienten in Österreich erfolgreich behandle“, erklärt Dr. Dirk Heute. Nach einer Schulung beim Entwickler der RFA der Schilddrüse, Prof. Baek in Seoul (Korea), folgten weitere Fortbildungen in Europa sowie eine Zertifizierung durch das Deutsche Zentrum für Thermoablation von Schilddrüsenknoten. Bislang wird die neue Therapie, deren Wirksamkeit durch über 100 internationale Studien belegt ist, erst an wenigen Zentren in Europa durchgeführt. „Wir schließen mit unserer neuen Praxis in München eine wichtige Lücke, um den zahlreichen Patienten – in Deutschland werden jährlich rund 75.000 Menschen an der Schilddrüse operiert – eine echte Behandlungsalternative zu bieten.“

In der Praxis im Prienamed Ärztezentrum München behandelt der Schilddrüsen-Spezialist Dr. Dirk Heute, ärztlicher Leiter der Privaten Krankenanstalt für Schilddrüsendiagnostik und Nuklearmedizin in Telfs, Schilddrüsenknoten mit der neuen Behandlungsmethode der Radio-Frequenz-Ablation. Hierbei wird das Gewebe mittels Radiowellen erhitzt und damit verödet. In Verbindung mit der körpereigenen Abwehr führt dies zu einem Schrumpfen der Knoten. Auf diese Weise wird gesundes Schilddrüsengewebe geschont, das Risiko einer lebenslangen Heiserkeit und die dauerhafte Einnahme von Schilddrüsenhormonen minimiert.

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Warum Meersalz statt Jodsalz in die Küche gehört

Viele Erkrankungen resultieren aus Jodmangel.

Warum Meersalz statt Jodsalz in die Küche gehört

Alfredo Dumitrescu, Praxis für ganzheitliche Medizin, untersucht seine Patienten auch auf Jodmangel.

Hennef – Es klingt widersinnig und ist deshalb wenigen bekannt: Jodsalz provoziert Jodmangel. Wenn der Körper doch einerseits Jod braucht und ein Jodmangel zu diversen schwerwiegenden Folgeerkrankungen führt, warum kann dann mit Jod angereichertes Speisesalz mehr schaden als nutzen? Die Antwort liegt zum einen in der Komplexität unseres Körpers und seiner Bedürfnisse – und zum anderen in der Eindimensionalität von jodiertem Speisesalz. Das Zusammenspiel dieser Antworten ist entscheidend für unsere Gesundheit, denn viele Menschen leiden heute an einem ernst zu nehmenden Jodmangel. Mit der richtigen Therapie kann ein solcher Mangel jedoch aufgefangen werden, bevor er zu weiteren Erkrankungen führt.

In seiner Praxis für ganzheitliche Medizin hat sich Alfredo Dumitrescu intensiv mit dem Thema Jod und Jodmangel bei seinen Patienten beschäftigt. Über 100 Patienten untersuchte er auf Jodmangel. Dies geschieht am besten durch einen Jod-Belastungstext im 24-Stunden-Urin. Nach einer Jod-Einnahme auf nüchternen Magen wird Urin gesammelt. Über den Urin sollten mindestens 90 Prozent Jod wieder ausgeschieden werden – bei den meisten liegt der Wert aber deutlich niedriger, was auf einen Jodmangel schließen lässt. Der Großteil von Alfredo Dumitrescus Patienten bewegte sich bei Werten von 40 – 70 Prozent, der alarmierendste Wert lag für den Mediziner bei 12 Prozent.

Eine Jodtherapie folgt – je nach Ausprägung und bereits aufgetretenen Begleiterkrankungen – einem festgelegten Einnahmeschema. Es ist empfehlenswert, bei der Jodtherapie sehr langsam vorzugehen und sich von einem erfahrenen Jodtherapeuten beraten zu lassen. Da Jod gleichzeitig ein starkes Entgiftungsmittel ist, kann ein Jodtherapeut gleichzeitig dafür sorgen, dass auch die Entgiftungsorgane in ihrer Funktion unterstützt werden.
Eine Jodtherapie ist bei jedem nachgewiesenen Jodmangel dringend angeraten. Äußere Anzeichen für einen Jodmangel können zunächst kalte Hände und Füße, trockene Haut und brüchige Nägel sein. Auch Muskelkrämpfe, Ödeme, unerklärliche Gewichtszunahme, Kopfschmerzen, Gedächtnisschwäche oder Depressionen zählen zu den möglichen Symptomen. Ein Jodmangel schwächt das Immunsystem, fördert die Ablagerung von Giften im Körper und kann zu Kropf, Brustzysten, Prostatakrebs, einer Unterfunktion der Schilddrüse und anderen Leiden führen. Bei chronischen Erkrankungen sollte als Ursache grundsätzlich ein Jodmangel in Betracht gezogen werden. Und selbst bei autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis lässt sich häufig ein Jodmangel feststellen. Bei Hashimoto sollte auf Grund des Krankheitsbildes eine Jodeinnahme jedoch unbedingt unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

Anfang des 20. Jahrhunderts war Jod vor allem als Desinfektionsmittel zur äußeren und inneren Anwendung bekannt. Eine einzelne Studie führte jedoch 1948 dazu, dass Jod als gefährlich für die Funktion der Schilddrüse eingestuft und verbannt wurde. Die Studie wurde erst 2005 als Irrtum überführt, das schlechte und gesundheitsgefährdende Image von Jod blieb haften. Zu Unrecht. Jod ist wichtig für jede Zelle des Körpers, nicht nur wegen seiner desinfizierenden Wirkung und als Energielieferant. Neue Energie und Wohlbefinden stellen sich bei einer gezielten Jodtherapie ganz schnell ein. Dumitrescu berichtet von einem Patienten, der den Effekt der Jodtherapie beschrieb „wie Fisherman“s Friends“ für den ganzen Körper. Auch die Infektanfälligkeit sinkt mit einem ausgewogenen Jodhaushalt im Körper deutlich. Eine Jodtherapie kann bei vielen Erkrankungen zum Beispiel der Prostata oder bei Brustkrebs den Zustand verbessern und in einem frühen Stadium sogar als begleitende Therapie eingesetzt werden.

Warum kann nun Jodsalz zu einem Jodmangel führen? Speisesalz, also raffiniertes Kochsalz, ist Natriumchlorid. Zu viel davon verdrängt wiederum Jod aus den Zellen. Zudem wird Jod dem Speisesalz nur in einer Form, als sogenanntes Iodat, zugesetzt. Die notwendigen Mineralien, die der Körper benötigt, um Jod zu verstoffwechseln, sind im angereicherten Salz nicht mehr enthalten. Fluor, das manchem Salz beigefügt wird, bremst obendrein die Verarbeitung von Jod im Körper. Gut ist dagegen natürliches, unbehandeltes Salz wie Meersalz oder Himalayasalz. Die enthaltene Menge Jod ist zwar geringer, dafür enthalten diese Salze alle anderen Spurenelemente im physiologischen Verhältnis und können damit gut vom Körper aufgenommen werden.
Im Rahmen seiner Joduntersuchungen befragte Alfredo Dumitrescu auch den einzigen Patienten mit einer Jodausscheidung von 91 Prozent. Der verwendete in der Küche zuhause Meersalz. Offensichtlich eine gesunde Empfehlung.

Der Arzt Alfredo Dumitrescu bietet in seiner Praxis für ganzheitliche Medizin umfassende Versorgung für Patienten aller Altersgruppen. Ziel ist eine optimale individuelle Medizin mit natürlichen Verfahren, die die Selbstheilungskräfte regulieren und anregen. Im Mittelpunkt steht der Patient als Einheit aus Körper, Geist und Seele. Ihm gilt das Bestreben, seine Gesundheit nicht nur wiederherzustellen, sondern zu erhalten. Der Arzt lebt und arbeitet gemeinsam mit seinem Team nach dem Motto: Vermeiden von Krankheit bzw. Erhaltung von Vitalität und gesunder Ausstrahlung ist viel einfacher und angenehmer als Wiederherstellung von Gesundheit. In das ganzheitliche Konzept der Privatpraxis sind bewährte schulmedizinische Diagnoseverfahren integriert.

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Schilddrüsenerkrankungen mit Homöopathie begleiten

Schilddrüsenerkrankungen mit Homöopathie begleiten

VKHD

Ulm, 13.09.2017 – Erkrankungen der Schilddrüse treten immer häufiger auf. Insbesondere Frauen sind davon betroffen. In Deutschland nehmen Schätzungen zufolge rund 4,1 Millionen Menschen Schilddrüsenhormone ein. Häufig sind die Patienten ihr Leben lang darauf angewiesen. Mit Klassischer Homöopathie können erfahrene Therapeuten hier unterstützend behandeln. Sie können helfen, die Symptome zu reduzieren und den häufig zugrundeliegenden Autoimmunprozess zu beeinflussen. Darauf weist der Verband Klassischer Homöopathen Deutschlands e.V. (VKHD) hin.

Die Schilddrüse ist ein kleines Organ, aber mit großen Aufgaben. Sie produziert die beiden Hormone T3 (Trijodthyronin) und T4 (Thyroxin), die aus Aminosäuren durch das Anlagern von Jod gebildet werden. Diese Schilddrüsenhormone sind für den reibungslosen Ablauf einer ganzen Reihe von wichtigen Körperfunktionen verantwortlich. So regeln oder beeinflussen sie den Energieverbrauch, die Körperwärme, den Mineralstoff- und Wasserhaushalt, den Kreislauf und die Magen-Darm-Funktion, den Schlaf, die Aktivität von Nerven und Muskeln, aber auch das seelische Wohlbefinden und die Fruchtbarkeit sowie das Längenwachstum und die geistige Entwicklung, insbesondere von Kindern.

Wenn das System gestört ist
Gibt die Schilddrüse über einen längeren Zeitraum zu viele oder zu wenige Hormone an den Körper ab, beeinträchtigt dies den gesamten Organismus. Eine Schilddrüsenunterfunktion tritt am häufigsten in Form der chronischen, autoimmunbedingten Hashimoto-Thyreoiditis auf. Bevor sie diagnostiziert wird, verläuft sie oft über Jahre symptomarm. Der schleichende Entzündungsprozess zerstört letztendlich die Schilddrüse und es kommt zu einer Schilddrüsenunterfunktion bis hin zu totaler Funktionslosigkeit. Die Ursachen sind noch nicht abschließend wissenschaftlich erforscht. Auf jeden Fall nimmt die Zahl der erkrankten Patienten in den letzten Jahren stark zu. Die konventionelle Therapie besteht darin, so lange abzuwarten, bis eine dauerhafte Gabe von Schilddrüsenhormonen erforderlich wird. Diese Substitution muss bis ans Lebensende erfolgen. Eine weitere Form der Autoimmunerkrankung ist der Morbus Basedow. Hierbei kommt es im Gegensatz zur Hashimoto-Thyreoiditis zu einer Schilddrüsenüberfunktion und oft zu einer Vergrößerung der Schilddrüse. Je nach Schwere der Erkrankung kommen hierbei die Gabe von hemmenden Medikamenten, eine Radiojodtherapie oder eine teilweise Entfernung der Schilddrüse als schulmedizinische Therapie zur Anwendung.

Schilddrüsenerkrankungen: lange unerkannt
Clementina Rabuffetti, homöopathisch arbeitende Heilpraktikerin aus Berlin, berichtet aus ihrer Praxis, dass Schilddrüsenerkrankungen häufig lange unerkannt bleiben. „Viele Menschen mit einer Schilddrüsenunterfunktion fühlen sich gar nicht krank. Sie berichten eher beiläufig von Beschwerden wie Gewichtsveränderungen, Müdigkeit, Haut-/Haar-Veränderungen, Konzentrationsstörungen, Kälteintoleranz, Menstruationsstörungen oder Verstopfung. Häufig beobachte ich, dass neben einer erblichen Anlage auch schwierige Lebensumstände Auslöser für die gestörte Schilddrüsenfunktion sein können, z.B. Dauerstress, Kummer, Schlafmangel oder auch Angst.“ Als Mitursache werden wissenschaftlich auch der Einfluss von Umweltbelastungen, schwere Viruserkrankungen wie die Gürtelrose oder eine übermäßige Jodzufuhr diskutiert.

Die Erkrankung an den Wurzeln packen
„Patienten mit behandlungsbedürftiger Schilddrüsenunterfunktion werden schulmedizinisch mit Hormonen behandelt. Manche kommen ganz gut damit zurecht, bei anderen dauert es länger, bis sie richtig eingestellt sind. Der Autoimmunprozess wird dadurch aber nicht beeinflusst und die von der Unterfunktion ausgelösten Beschwerden verschwinden oft auch nicht vollständig. Als Homöopathin suche ich nach Wegen, wie ich die Lebensqualität der Patienten verbessern kann und zu den Wurzeln der Erkrankung vorstoße“, sagt Rabuffetti. „Die Gabe von Schilddrüsenhormonen oder die Entfernung der Schilddrüse stoppen zwar die Über- oder Unterfunktion, aber die tiefer liegende Erkrankung bleibt unbehandelt. Die klassische Homöopathie bietet in meinen Augen eine gute Ergänzung, weil sie nicht nur die Schilddrüse, sondern auch den Autoimmunprozess im Fokus hat“, so Rabuffetti.

Keine homöopathische Selbstmedikation bei Schilddrüsenerkrankungen
„Homöopathen schauen sich den ganzen Menschen an und behandeln die individuellen Beschwerden und Symptome der Kranken“, erklärt Dr. Birgit Weyel, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit im Verband Klassischer Homöopathen Deutschlands e.V. (VKHD). „Das braucht im Regelfall Zeit, eine entsprechende Ausbildung und ist auch nicht mit der Gabe eines einzigen Mittels getan. Der VKHD rät deshalb ausdrücklich von Selbstbehandlungen mit Homöopathie bei Schilddrüsenerkrankungen ab. Bei chronischen Erkrankungen wie Schilddrüsenstörungen müssen erfahrene und gut ausgebildete Homöopathen die Behandlung begleiten“, betont Weyel die Position des Verbandes.

Individuelle Mittelwahl
Die Berliner Homöopathin Rabuffetti bestätigt dies und erklärt: „Drei Menschen, die unter Morbus Basedow leiden, werden von mir mit großer Wahrscheinlichkeit drei verschiedene homöopathische Mittel erhalten. Eine Patientin erkrankte z.B. nach dem plötzlichen unerwarteten Tod ihres Freundes. Die andere kann keine auffallende Ursache nennen, sie lebt aber im Dauerstress, hat drei Jobs, zwei Kinder und kommt nie zu Ruhe. Die dritte Betroffene hat ihre krebskranke Mutter lange gepflegt und sich total verausgabt. Die Umstände muss ich bei der Wahl des richtigen Mittels jeweils berücksichtigen. Homöopathen überprüfen im Laufe der Behandlung regelmäßig, wie sich die Symptome entwickeln und ob das homöopathische Mittel beibehalten werden kann oder ein Folgemittel angezeigt ist. Bei Schilddrüsenerkrankungen ist häufig eine Reihenfolge von Mitteln nötig, um der Grundstörung den Boden zu entziehen. Auch die Dosierung der Arzneien muss jeweils bedacht werden“, so Rabuffetti. Sie ergänzt noch, dass sie auch die jeweilige Krankengeschichte und Familienanamnese berücksichtigt, um den Boden, auf dem die Krankheit sich entwickelt, mitzubehandeln.

Lebensstiländerungen sind nicht selten notwendig
„Neben der homöopathischen Behandlung mache ich den Patienten auch deutlich, dass sie einfache Ernährungsregeln beachten müssen“, führt Rabuffetti aus. „Bei einer Überfunktion der Schilddrüse müssen sie beispielsweise die Jodaufnahme strikt reduzieren. Ich thematisiere auch Lebensstiländerungen: ausreichend körperliche Aktivität, Reduktion von Übergewicht, mit dem Rauchen aufhören etc. Für manche Patienten ist es auch wichtig, den eigenen Rhythmus wiederzufinden, die Zeiten der Aktivität und die Zeiten der Ruhe zu trennen, den Schlaf wiederzuentdecken. Andere müssen lernen, nach eigenen und nicht fremden Regeln zu leben“, so Rabuffetti. Sie zieht das Fazit: „Ich erlebe es immer wieder, dass eine von der Homöopathie begleitete Schilddrüsenerkrankung den Patienten neue Perspektiven eröffnen kann: in Richtung Gesundheit, Lebensqualität und Freude. Das macht meine Arbeit für mich so erfüllend.“

Weitere Informationen
-Der Verband klassischer Homöopathen Deutschlands VKHD e.V.: http://www.vkhd.de
-Therapeutenlisten mit zertifizierten Homöopathen finden Sie unter http://www.homoeopathie-zertifikat.de/index.php/therapeutensuche-menu und unter http://www.bkhd-zweckbetrieb.de/therapeuten.php

Diese „Pressemitteilung“ ist eine unverbindliche Information und Meinungsäußerung des Verbands Klassischer Homöopathen Deutschlands e. V.

Der Verband klassischer Homöopathen Deutschlands e. V. (VKHD) ist der einzige Berufsverband für klassisch homöopathisch therapierende Heilpraktiker in Deutschland mit derzeit 1400 aktiven Mitgliedern. Der Verband vertritt seit 1997 die berufsspezifischen Interessen von homöopathisch arbeitenden Heilpraktikern.

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Schilddrüsenüberfunktion medikamentös behandeln

Mainzer Endokrinologe Prof. Wüster setzt bei Funktionsstörung der Schilddrüse auf eine minimalinvasive Therapie

Schilddrüsenüberfunktion medikamentös behandeln

Die Schilddrüse ist im Stress bei einer Schilddrüsenüberfunktion. (Bildquelle: © glisic_albina – Fotolia.com)

MAINZ. Typisch für eine Schilddrüsenüberfunktion (in der Medizin: Hyperthyreose) ist eine Überproduktion der Schilddrüsenhormone Thyroxin und Trijodthyronin. Ganz unterschiedlich können die Ursachen einer Schilddrüsenüberfunktion sein. Die Schilddrüsenerkrankung Morbus Basedow kann die Überfunktion verursachen. Möglich ist auch, dass die Schilddrüse selbstständig Hormone produziert – hier spricht man von einer Schilddrüsenautonomie. Weitere Ursachen wie Entzündungen, Tumoren oder bestimmte Formen von Schilddrüsenkrebs sind eher seltene Ursachen einer Schilddrüsenüberfunktion.

Statistisch gesehen ist die Schilddrüsenerkrankung keine seltene Erscheinung. Betroffen sind etwa 20 von 1.000 Frauen und 2 von 1.000 Männern.

Endokrinologe (Mainz): Schilddrüse ist bei Überfunktion unter Dauerstress

„Bei einer Überfunktion der Schilddrüse ist das Organ unter Dauerstress. Patienten sind nervös, leiden unter Schlafstörungen, sind zittrig, leiden unter Schweißausbrüchen, Haarausfall und Herzklopfen. Auch kann ein deutlicher Gewichtsverlust sowie Schwäche bzw. Antriebslosigkeit die Folge sein“, so der in der Landeshauptstadt Mainz niedergelassene Endokrinologe Prof. Dr. Christian Wüster. Oftmals wird die Funktionsstörung der Schilddrüse im Rahmen einer Laboruntersuchung festgestellt. Ein Beispiel: Liegt der Wert des Steuerungshormons TSH zu niedrig, ist dies ein Indiz dafür, dass entweder die Schilddrüse zuviel Hormone produziert oder die Hypophyse zu wenig.

Medikamente sollen helfen, die Hormonproduktion zu hemmen

Der Mainzer Endokrinologe Prof. Wüster setzt auf eine möglichst zielgerichtete und schonende Behandlung der Schilddrüsenüberfunktion. Sogenannte Thyreostatika haben unterschiedliche Wirkungen:

– Sie können die Jodaufnahme und damit die Hormonproduktion hemmen.
– Sie können die Ausschüttung der Hormone in den Blutkreislauf verringern.
– Sie können die Bildung der Schilddrüsenhormone reduzieren.

Welche Medikamente in welcher Dosierung wie lange verabreicht werden, entscheidet der spezialisierte Endokrinologe aufgrund der immer wieder aktualisierten Laborwerte und der Schilddrüsen-Sonographie.

Ihr Endokrinologe in Mainz. Prof. Dr. med. Christian Wüster beschäftigt sich mit allen Disziplinen der Endokrinologie: Schilddrüse, Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), Knochenstoffwechsel und hier besonders mit der Osteoporose. Haben Sie Fragen zur Knochendichte? In der Praxis befindet sich u.a. ein modernstes Gerät zur Messung der Knochendichte. Osteoporose ist heute keine Krankheit, die man hinnehmen sollte, sondern die sehr gut geheilt werden kann. Prof. Dr. med. Christian Wüster ist auch zuständig bei Hashimoto, Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenüberfunktion, sowie Hormonen und Stoffwechsel im Allgemeinen.

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Endokrinologe Prof. Wüster informiert über die Schilddrüse

Mini-Organ mit Maxi-Wirkung – die unscheinbare Schilddrüse beeinflusst den gesamten Organismus

Endokrinologe Prof. Wüster informiert über die Schilddrüse

Hormone der Schilddrüse kommen direkt in den Blutkreislauf. (Bildquelle: © Irbis-Nariel – Fotolia.com)

MAINZ. Obwohl die Schilddrüse (Glandula thyreoidea) ein sehr kleines Organ ist, hat sie Auswirkungen auf den gesamten Organismus. Das schmetterlingsförmige Organ, das sich unterhalb des Kehlkopfes befindet, ist lebenswichtig. Der Kehlkopf besteht aus den drei großen Knorpeln:

– Schildknorpel (Cartilago thyroidea),
– Ringknorpel (Cartilago cricoidea) und
– dem Kehldeckel (Epiglottis).

Die Schilddrüse liegt direkt unter dem Schildknorpel vor der Luftröhre – daher der Name. Die Schilddrüse zählt zu den endokrinen Drüsen, die Hormone, sogenannte Sekretionsprodukte, direkt in den Blutkreislauf abgeben.

Schilddrüse gibt Hormone direkt in den Blutkreislauf ab

Die Schilddrüse produziert das Hormon Calcitonin und die Hormone

– Thyroxin (T4) und
– Trijodthyronin (T3).

Damit die Schilddrüse diese beiden Hormone produzieren kann, ist Jod erforderlich, der direkt aus dem Blutkreislauf entnommen wird. Die Schilddrüse arbeitet dabei keineswegs selbstständig. Sie wird durch den Hypothalamus und die Hypophyse gesteuert. Eine funktionierende Schilddrüse ist vor allem in der Wachstumsphase des Menschen lebenswichtig. Die Hormone der Schilddrüse beeinflussen das gesamte Nervensystem, die Entwicklung des Gehirns, den Energiestoffwechsel, die Funktion des Herz-Kreislauf-Systems, die Funktion von Magen und Darm. Auch die Geschlechtsorgane, Muskulatur und Knochen werden von der Schilddrüse beeinflusst.

Störung der Schilddrüse hat Auswirkungen auf den gesamten Organismus

Kein Wunder also, dass eine Funktionsstörung der Schilddrüse massive Auswirkungen auf den gesamten Organismus haben kann. Die Vergrößerung der Schilddrüse ist die häufigste Erkrankung. In der Praxis des Endokrinologen Prof. Dr. Christian Wüster in Mainz wird eine Schilddrüsenvergrößerung zunächst umfassend untersucht. Laborwerte liefern ein Bild vom Hormonhaushalt des Patienten.

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Endokrinologe (Mainz): Schilddrüsen – Operationen oft unnötig

Nach Auffassung des Endokrinologen Prof. Wüster wird bei der Schilddrüse oft zu schnell zum Skalpell gegriffen

Endokrinologe (Mainz): Schilddrüsen - Operationen oft unnötig

Schilddrüse: Ein wichtiges Organ. (Bildquelle: © abhijith3747 – Fotolia.com)

Gerade bei Schilddrüsenerkrankungen ist die richtige Therapie nicht immer leicht zu finden. Aufgrund oft massiver Beschwerden und aus Angst vor bösartigen Veränderungen werden viele Operationen durchgeführt. Nach Auffassung von Prof. Dr. Christian Wüster, niedergelassener Endokrinologe in Mainz, sind viele Schilddrüsen Operationen unnötig.
Die schmetterlingsförmige Schilddrüse ist klein und unscheinbar.

Sie liegt versteckt zwischen Kehlkopf und Luftröhre. Man könnte meinen, dass die Schilddrüse keine besondere Bedeutung im Reigen der Organe hätte. Doch das täuscht. Versagt die Schilddrüse ihren Dienst aufgrund einer Störung oder einer Erkrankung, kann der ganze Körper schnell außer Kontrolle geraten. Die Hormone der Schilddrüse steuern viele lebenswichtige Prozesse im menschlichen Körper. So zum Beispiel den Stoffwechsel, die Temperatur, das Herz-Kreislauf-System, die Muskeln, die Nerven, die Psyche, die Abläufe in Magen und Darm.

Fehlfunktionen der Schilddrüse sind in Deutschland eine Volkskrankheit

Fehlfunktionen der Schilddrüse sind in Deutschland eine Volkskrankheit. Es ist davon auszugehen, dass etwa ein Viertel der Männer und mindestens ein Drittel aller Frauen von einer Schilddrüsenfehlfunktion betroffen sind. Die Auswirkungen und die daraus resultierenden Beeinträchtigungen sind dabei sehr unterschiedlich. Nach Informationen der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) werden in Deutschland Jahr für Jahr mehr als 100.000 Schilddrüsen komplett oder teilweise operativ entfernt. Drei bis achtmal häufiger als in anderen Industrienationen wie Großbritannien oder den USA entscheiden sich deutsche Ärzte zu diesem für den Einzelnen oft folgenschweren Schritt. Für den Endokrinologen Prof. Dr. Christian Wüster ist das ein Hinweis darauf, dass viele Eingriffe nicht notwendig wären. „Tatsächlich wird viel zu häufig operiert. Es ist auszuschließen, dass die Deutschen häufiger Schilddrüsenkrebs haben als Amerikaner oder Briten. Nach meinen Erfahrungen, die ich seit vielen Jahren tagtäglich im Praxisalltag mache, können viele Störungen der Schilddrüse nach einer soliden Diagnose mit Hormonen oder einer Bestrahlung erfolgreich behandelt werden.“

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Wann Schilddrüsenzellen zu krankhaftem Wachstum neigen

Auslöser einer Überfunktion der Schilddrüse sind in vielen Fällen Schilddrüsentumore, von denen die überwiegende Zahl gutartig ist. Unter ihnen bildet wiederum das sogenannte „autonome Adenom“ die Mehrheit. Seine Entstehung ist mittlerweile gut erforscht: „Wir wissen, dass spezielle Mutationen in bestimmten Genen für rund 70 Prozent aller autonomer Adenome verantwortlich sind“, sagt Dr. Davide Calebiro vom Institut für Pharmakologie und Toxikologie und Bio-Imaging Center der Universität Würzburg.

Unbekannt war bislang allerdings, ob bestimmte Mutationen ausreichen, um Schilddrüsenzellen zu krankhaftem Wachstum und übermäßiger Hormonproduktion anzuregen – oder ob es dazu weiterer Faktoren bedarf. Unklar war auch, welche Faktoren an der Entstehung von 30 Prozent autonomer Adenome beteiligt sind.

„Wir konnten zeigen, dass eine Hot-Spot-Mutation in dem EZH1-Gen der zweithäufigste genetische Defekt in autonomen Adenomen ist“, fasst Davide Calebiro das zentrale Ergebnis der jetzt veröffentlichten Arbeit zusammen. Das gehäufte Auftreten zusammen mit anderen Mutationen spricht seiner Meinung nach für ein „Two-Hit-Model“, auf Deutsch: eine Zwei-Treffer-Hypothese. Demnach erhöht die erste Mutation die Veranlagung für die Entstehung von Tumoren; die zweite setzt dann den unheilvollen Prozess in Gang.

Im eJournal MEDIZIN ASPEKTE finden Sie im Artikel “ Zwei Treffer machen den Schilddrüsentumor “ weitere Details über die Hintergründe.

MEDIZIN ASPEKTE ist ein monatlich erscheinendes Journal. MEDIZIN ASPEKTE informiert Patienten und Angehörige über Krankheiten und Therapieoptionen. Einen besonderen Fokus bildet die Prävention. Medienschwerpunkte liegen sowohl in der Berichterstattung als auch in den Bereichen Experten.TV, Experten-Interviews, Launch-Talks, Image-Filme sowie Veranstaltungsdokumentationen.

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Diabetes mellitus: Informationen vom Endokrinologen (Mainz)

Prof. Dr. med. Christian Wüster aus Mainz über die Wechselwirkung von Stoffwechselerkrankungen

Diabetes mellitus: Informationen vom Endokrinologen (Mainz)

Diabetes und Schilddrüsenerkrankungen können zusammenhängen. (Bildquelle: © Andrey Popov – Fotolia)

MAINZ. Der Endokrinologe Prof. Dr. med. Christian Wüster, der in seiner Praxis in Mainz Patienten aus dem Großraum Rhein-Main behandelt, empfiehlt Diabetikern regelmäßige Untersuchungen der Schilddrüse. Hintergrund dieser Empfehlung ist die Tatsache, dass sich Störungen im Hormonhaushalt der Schilddrüse sowie der Bauchspeicheldrüse wechselseitig beeinflussen. Diese Wechselwirkung gründet darauf, dass Diabetiker oftmals nicht ausreichend mit Jod versorgt sind. Die Schilddrüse jedoch ist auf eine ausreichende Versorgung mit Jod angewiesen, um ihre Hormonproduktion aufrechterhalten zu können. Bei Diabetikern kommt es statistisch gesehen häufiger zu Nierenerkrankungen, die wiederum zu einem stärkeren Ausscheiden von Jod über den Urin führen können. Dadurch kann sich die Schilddrüse vergrößern.

Endokrinologe (Mainz): Diabetes kann in der Folge zu Schilddrüsenerkrankungen führen

Besonders beim Diabetes Typ I, bei dem es sich um eine Autoimmunkrankheit handelt, zeigt sich häufig eine immunologisch bedingte Erkrankung der Schilddrüse aber auch eine Osteoporose. „Regelmäßige Untersuchungen, am besten einmal im Jahr, sind bei Diabetes-Patienten wichtig, um neben der vorhandenen Störung der Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse einer weitergehenden Beeinflussung des Hormonhaushalts wirksam vorzubeugen“, empfiehlt Prof. Dr. med. Christian Wüster. Für seinen Praxisalltag in Mainz stellt auch der Endokrinologe eine Zunahme von Zuckererkrankungen fest, in deren Folge es zu Problemen mit der Schilddrüse kommt. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO wird sich die Zahl der Diabeteserkrankten in den nächsten 20 Jahren verdoppeln.

Wie Schilddrüsenfunktionsstörungen und Diabetes zusammenhängen

Diabetes mellitus beeinflusst nicht nur die Jodversorgung des Körpers. Eine ungünstige Einstellung des Stoffwechsels bei Typ 1 und Typ 2-Diabetikern wirkt sich auch direkt auf die Schilddrüsenhormone aus. Besonders das Hormon Trijodthyronin ist davon betroffen. „Der Körper reagiert mit einer Art Schutzreaktion und fährt die Hormonproduktion zurück“, erklärt Prof. Dr. med. Christian Wüster. Ist der Stoffwechsel durch Diabetes schlecht eingestellt, leidet also darunter auch die Schilddrüse. Gleichzeitig kann eine Schilddrüsenüberfunktion dazu führen, dass die Wirkung und Ausschüttung von Insulin in der Bauchspeicheldrüse eingeschränkt wird. Eine Überfunktion verringert den Bedarf an Insulin und erhöht zugleich die Empfindlichkeit gegenüber Insulin. In der Folge sinkt der Blutzuckerspiegel, und es besteht die Gefahr einer Unterzuckerung. „Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Behandlung von Schilddrüsenproblemen durch Diabetes erschwert ist. Umso wichtiger ist eine engmaschige ärztliche Kontrolle“, rät Prof. Wüster.

Ihr Endokrinologe in Mainz. Prof. Dr. med. Christian Wüster beschäftigt sich mit allen Disziplinen der Endokrinologie: Schilddrüse, Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), Knochenstoffwechsel und hier besonders mit der Osteoporose. Haben Sie Fragen zur Knochendichte? In der Praxis befindet sich u.a. ein modernstes Gerät zur Messung der Knochendichte. Osteoporose ist heute keine Krankheit, die man hinnehmen sollte, sondern die sehr gut geheilt werden kann. Prof. Dr. med. Christian Wüster ist auch zuständig bei Hashimoto, Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenüberfunktion, sowie Hormonen und Stoffwechsel im Allgemeinen.

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Endokrinologe aus Mainz über die Hypophyse

Prof. Wüster (Mainz): Die Hirnanhangdrüse (Hypophyse) beeinflusst die gesamte Hormonproduktion

Endokrinologe aus Mainz über die Hypophyse

Die Hypophyse schüttet verschiedene Hormone aus. (Bildquelle: © Krasimira Nevenova – Fotolia.com)

MAINZ. Die Hirnanhangdrüse, die sogenannte Hypophyse , ist die Hauptdrüse des menschlichen Körpers und hat einen großen Einfluss auf vielfältige körperliche Prozesse. Sie stellt selbst viele Hormone her, die wiederum andere Organe des Körpers dazu anregen, Hormone herzustellen. Kein Wunder also, dass sich Erkrankungen an der Hypophyse in vielen Bereichen und Funktionen auswirken können. Die Hirnanhangdrüse sendet ihre Botenstoffe über das Blut zu anderen Körperteilen, wo sie bestimmte Reaktionen auslösen. Um welche Botenstoffe handelt es sich dabei und was bewirken sie im menschlichen Körper? Antworten von Endokrinologe Prof. Dr. med. Christian Wüster aus Mainz.

Die Hypophyse steuert nicht nur Wachstum, Wasserhaushalt, Stressregulation, weiß Prof. Wüster (Mainz)

Eine Frau bringt ein Kind zur Welt. Ihre Hirnanhangdrüse sondert das Hormon Prolaktin ab und löst damit nach der Geburt die Milchproduktion in der weiblichen Brust aus, damit die Mutter ihr Kind stillen kann. Zudem beeinflusst das Hormon die Konzentration von Geschlechtshormonen aus den Eierstöcken bzw. den Hoden. Das Wachstumshormon dieses Organs lässt den Körper in jungen Jahren wachsen und sorgt bei älteren Menschen für das ausgewogene Verhältnis zwischen Fett und Muskulatur. Das Hormon ACTH stimuliert die Produktion von Cortisol in der Nebenniere, ein Hormon, das unser Überleben in Stresssituationen sichert sowie den Blutdruck und den Blutzucker reguliert. Weitere Hormone steuern die Produktion von Östrogen, beeinflussen den Eisprung der Frau und die Spermienproduktion beim Mann, die Schilddrüsenfunktion und nehmen regulierend Einfluss auf den Wasserhaushalt.

Endokrinologe aus Mainz über typische Erkrankungen der Hypophyse

Es liegt also nahe, dass sich Erkrankungen der Hirnanhangdrüse ganz dramatisch auf den Körper auswirken können. Zu den häufigsten Krankheiten an diesem Organ, das nicht Teil des Gehirns ist, sondern wie der Name schon sagt, am Gehirn dranhängt, zählt der Hypophysentumor. Er kann sich durch eine Raumforderung auf die Funktion der Drüse auswirken oder eine Über- oder Unterfunktion auslösen. Auch Sehstörungen bis hin zur Erblindung sind gefürchtete Komplikationen von Hypophysentumoren. Um diese Art eines gutartigen Tumors zu behandeln, arbeitet Prof. Dr. med. Christian Wüster mit einem interdisziplinären Team aus Neurochirurgen und Neuroradiologen. Manche Tumoren lassen sich auch ohne Operation nur mit Medikamenten entfernen. Eher selten ist die Hirnanhangdrüse durch eine sogenannte Langerhanszell-Histiozytose, eine Erkrankung des blutbildenden Systems betroffen. Sie beeinflusst massiv den Wasserhaushalt, wenn sie die Hypophyse befällt und wirkt sich in einem sogenannten Diabetes insipidus aus. Patienten mit dieser Erkrankung leiden an nicht zu stillendem Durst.

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