Tag Archives: Schimmel

Immobilien

Im Duo für ein verbessertes Garagenklima

Ökogaragenlüfter und Premium Sektionaltor mit Lüftungsstellung von ZAPF

Im Duo für ein verbessertes Garagenklima

Doppelgarage von ZAPF mit Premium Sektionaltor mit Lüftungsstellung (Bildquelle: @ ZAPF GmbH)

Durch das Herbst- und Winterwetter wird die Garage besonders beansprucht. Das gilt nicht nur für Außenwände und Dach, sondern ebenso für den Innenraum. Denn mit dem Einfahren des Pkw dringen Schnee und Feuchtigkeit auch in die Garage. Um Schimmel und Korrosion zu vermeiden, ist eine gute Durchlüftung wichtig. ZAPF bietet dafür zwei durchdachte und umweltschonende Ausstattungsmöglichkeiten an.

Wenn mit dem Fahrzeug eingefahrenes Regen- oder Schmelzwasser keine Möglichkeit hat, zu entweichen, können nicht nur angelaufene Scheiben das Fahrvergnügen trüben, sondern auch Schimmel und Korrosion können die Folge sein. Manche Garagenbesitzer lassen deshalb das Tor offen stehen, womit sie das Fahrzeug einem Sicherheitsrisiko aussetzten, oder bauen Klimageräte ein, die sehr viel Strom verbrauchen. Doch es gibt auch Varianten, die ganz ohne Strom und Sicherheitsrisiko für frische Luft in der Garage sorgen. Eine davon ist der Ökogaragenlüfter von ZAPF. Der kleine Lüfter aus Edelstahl wird auf dem Dach der Garage montiert und aufgrund seiner speziellen Lamellenkonstruktion durch die Kraft des Windes angetrieben. „Schon niedrige Windstärken genügen, dass der Ökogaragenlüfter feuchte Luft aus der Garage ansaugen und nach außen transportieren kann“, erklärt Ralph Raggl, Head of Sales bei ZAPF.

Kombination mit Premium Sektionaltor

Umso größer die Garage, umso höher sollte auch der Luftaustausch sein. Für Breitraumgaragen bietet ZAPF deshalb das Premium Sektionaltor mit Lüftungsstellung an. Wird dieses mit dem Ökogaragenlüfter kombiniert, lässt sich die Luftzirkulation deutlich verstärken. „Das Besondere an dem Tor ist die innovative Lüftungsfunktion, bei der die obere Torsektion nach innen gekippt werden kann, während das Tor insgesamt geschlossen bleibt. Dabei entsteht eine Öffnung mit einer Breite von bis zu acht Zentimetern, die von außen kaum zu sehen ist“, sagt Raggl. Außerdem sorgt auch die besondere Gestaltung der Bodenlippe des Tores mit speziellen Lüftungslamellen für eine ständige Luftzirkulation. Während der Ökogaragenlüfter die Luft im Inneren der Garage ansaugt und nach außen transportiert, gelangt über die schmale Öffnung und die Lüftungslamellen des Tores gleichzeitig frische Luft in die Garage hinein. Auf diese Weise kann auch in größeren Fertiggaragen eine umweltschonende und effiziente Entlüftung stattfinden, während das Fahrzeug vor Beschädigung oder Diebstahl geschützt bleibt.

Übrigens: Der Ökogargenlüfter sowie das Premium Sektionaltor können bei ZAPF Garagen ab Werk bestellt werden. Ebenso besteht im Rahmen einer Garagenmodernisierung die Möglichkeit, die Garage im Nachhinein mit beiden auszustatten.

Die ZAPF GmbH mit Hauptsitz im oberfränkischen Bayreuth ist ein marktstarkes Unternehmen im Bereich Betonfertiggaragen in Deutschland und Europa. 1904 als Baugeschäft gegründet, weist das Unternehmen bei der Fertigung von Garagen aus Beton bereits über 50 Jahre Erfahrung auf und hat sich mittlerweile ganz auf diesen Bereich spezialisiert. Bundesweit wird aktuell jede dritte Betonfertiggarage von ZAPF geliefert – Tendenz steigend. ZAPF produziert an vier Standorten in Deutschland: in Weidenberg und Baar-Ebenhausen in Bayern, in Neuenburg am Rhein in Baden-Württemberg sowie in Dülmen in Nordrhein-Westfalen. Mehr über ZAPF erfahren Sie unter www.zapf-gmbh.de und www.garagen-welt.de

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Allergisch – Was tun, wenn der geliebte Vierbeiner zum Gesundheitsrisiko wird?

Allergisch - Was tun, wenn der geliebte Vierbeiner zum Gesundheitsrisiko wird?

Augen jucken, Nase läuft, Atemnot: Was tun, wenn der Hund zur Allergiefalle wird? (Bildquelle: © fotolia / Africa Studio)

Schon Heinz Rühmann wusste: „Natürlich kann man ohne Hund leben, es lohnt sich nur nicht.“ Für viele gehört der vermeintlich beste Freund des Menschen zum Leben einfach dazu. Doch immer häufiger passiert es, dass der Kontakt mit dem geliebten Vierbeiner urplötzlich eine allergische Reaktion auslöst. Und so wird das Kuscheln, Toben aber auch das ganz normale Zusammenleben zu einem großen Problem und einer gesundheitlichen Belastung. Denn aus einer allergischen Reaktion kann sich schnell ein sogenannter „Etagenwechsel“ ergeben, bei dem sich nicht nur die Symptome verschlimmern, sondern es auch zu Folgeerkrankung wie Asthma kommen kann.

Etwa 15 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland leiden unter einer Hundeallergie. Diese wird nicht durch die Haare ausgelöst, wie viele meinen. Vielmehr ist es meist das Eiweiß Can f1, welches sich im Speichel, im Urin, in den Talgdrüsen und auf der Haut des Hundes befindet. Diese Partikel kleben an den Haaren fest und werden durch die Raumluft, ähnlich wie Staub, im jeweiligen Lebensbereich verteilt. Hier werden gelangen sie über die Atemluft in den menschlichen Organismus und lösen die allergische Reaktion aus.

Wer plötzlich von brennenden Augen, Niesattacken und Atemnot heimgesucht wird, sobald er mit seinem Vierbeiner in Kontakt kommt, stellt sich schnell vor eine weitreichende Entscheidung: Die Allergie mit Tabletten unterdrücken oder für den Hund ein neues Zuhause finden. Während das eine auf Dauer keine Lösung ist und das andere für die meisten undenkbar, gibt es zum Glück ein paar andere Möglichkeiten, wie die Symptome gelindert werden können.

Am effektivsten kann ein sogenannter Luftreiniger für Verbesserung sorgen (wie z.B. aus der Serie Blueair). Dieser saugt die Raumluft ein, filtert sie über mehrere Stufen und gibt sie gesäubert wieder ab. Geräte mit HEPA-Filter haben hierbei die beste Wirksamkeit gezeigt, da sie bis zu 99,97% aller Schadstoffpartikel auf diese Weise aus der Luft herausfiltern.

Neben der Anschaffung eines Luftreinigers, sollten Sie aber auch noch weitere Maßnahmen ergreifen, um die Symptome der allergischen Reaktion zu minimieren:

– In den Räumen, in denen sich der Hund aufhält, sollte auf Teppiche verzichtet werden. Glatte Böden, beispielsweise mit Parkett oder Fliesen ausgelegt, lassen sich leichter reinigen.
– Es gibt spezielle Tierhaarstaubsauger mit waschbaren Hygienefiltern.
– Decken und Kissen, auf denen der Hund schläft, sollten regelmäßig gereinigt werden.
– Nach jedem Kontakt mit dem Hund, sollten Sie sich sorgfältig die Hände waschen.
– Auch der Hund sollte regelmäßig gepflegt werden. Dazu zählt neben der Wäsche auch die Fellpflege mit Bürsten und Kämmen. So können die allergieauslösenden Eiweiße minimiert werden.
– Schlafzimmer und Sitzmöbel sollten für den Hund eine Tabuzone sein.
– Sprechen Sie mit Ihrem Allergologen, ob eine Hyposensibilisierung, die das Immunsystem an die Allergene gewöhnen soll, für Sie ratsam ist.

Eine umfassende Beratung, welcher Luftreiniger für Ihren Bedarf der richtige ist, erhalten Sie vom kompetenten Team vom “ greentronic – dem Technik-Versand“ . Sprechen Sie uns an!

Über greentronic®
greentronic® GmbH mit Sitz in 24211 Preetz/Kiel hat sich auf den Internet-Vertrieb von hauptsächlich elektronischen Produkten des Luftreinigungs- und Hygiene-Sektors sowie Insektenschutz-Produkten spezialisiert. Leitmotiv des Unternehmens: Saubere und gesunde Luft zum Schutz des Menschen und zum Schutz der Umwelt. So fordert greentronic® optimale Funktionalität, ein Höchstmaß an Qualität und Sicherheit und höchstmögliche Energieeffizienz zum Wohle und der Gesundheit des Menschen und zum Schutz der Umwelt.

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Die Entstehung des Wintergartens – Baufehler vermeiden

Im 18. Jahrhundert diente der Wintergarten lediglich als Gewächshaus, zum Schutz gegen Frost. Diskussionsbeitrag von Eric Mozanowski, Stuttgart / Berlin

Die Entstehung des Wintergartens - Baufehler vermeiden

Der Wintergarten – Baufehler vermeiden

Heute zählt der Wintergarten zu lichtdurchfluteten Oasen, der zusätzlichen Wohnraum bereitstellt. Beim Wintergarten werden zahlreiche Fehler gemacht. Warum der Wintergarten zum Problemobjekt mutiert, erläutert Eric Mozanowski, Immobilienexperte und Autor.

Die Natur im Haus: Transparenz und Freiheit

Der Wintergarten als wohnlicher Aufenthaltsort schloss sich früher einem der Gesellschaftsräume des Hauses an, beispielsweise an der Bibliothek, dem Herren- oder Damenzimmer. Hier wurde das Verweilen in der wohltemperierten Natur, die je nach Mentalität des Besitzers berauschende Schwüle oder freundliche Sonnigkeit verströmte. „Die Sehnsucht nach der idealen Natur, die sich im Rokoko durch reichlich mit Blumengirlanden bemalten Zimmer artikulierte, besticht das technische Zeitalter in seinem Beherrschen der Natur innerhalb der eigenen vier Wände. Die Einrichtung eines Wintergartens wurde zur gesellschaftlichen Pflicht. Das galt für Hotels und Transatlantikpassagierschiffe, die auf eine künstlich installierte Pflanzenwelt, um das Wohlbefinden der Passagiere sicher zu stellen, nicht verzichteten“, erläutert Eric Mozanowski.

Wintergarten: geschlossenes Bauelement – integrierter Anbau

Zur Zeit der Entstehung hatte der am Privathaus angebaute Wintergarten eine durch die Eisen-Glas- bzw. Holzglaskonstruktion bestimmte Gestalt. Früher galt der Wintergarten als eigenständiges geschlossenes Bauelement, das an das Haus angefügt war. Im ausgedehnten 19. Jahrhundert wurden diese Wintergärten komplett vorgefertigt und waren nach Katalog erhältlich. Das Grundelement war ergänzbar durch Lampen, Treppen und diverse dekorative Attribute. Der gesamte Wintergartenanbau wurde außerhalb eines Hauses an einer vorhandenen Maueröffnung vorgesetzt. Die andere Variante war handwerklich gefertigt, ein kleiner in Baukörper- oder Fassadengestaltung integrierte Wintergarten. Die Abmessungen entsprachen denen eines größeren Balkons. Formal integrierte sich diese Art des Wintergartens dem gewählten historischen Stil des jeweiligen Hauses. Zu finden ist diese Art als vorkragenden Erker eines Holzskelettbaus der Renaissance oder als verglaste Terrasse über dem des Säulenportikus als gestaltenden Sitzplatz. Trotz der räumlichen Verdichtung fing der weniger Begütertete auf diese Weise die Natur ein. Durch den Wintergarten erfüllte sich der Wunsch nach attraktiver Lebensqualität im Einklang mit der Natur.

Pfusch am Wintergarten: Wärmebrücken – Isolierung – Heizung

Hausbesitzen fürchten Wärmebrücken, Energieverlust, Heizkosten, Schimmel, Zugluft, die Liste ist lang. Bei Wintergärten lauern potentielle Schwachstellen, an denen Wärme nach außen dringt. „Erste Fehler entstehen beim Fundament. Hat das Fundament direkten Kontakt zum Untergrund kommt die Kälte von unten hoch. Wärmebrücken vermieden, sie erzeugen erhöhte Kosten, führen zu Feuchtigkeit und Schimmel. Das erste Anzeichen ist Kondenswasser Bildung am Rahmen oder an den Scheiben. Zudem die wahrzunehmende Zugluft als sicheres Zeichen für eine Wärmebrücke. Wärmebrücken entstehen wo Bausteile eines Hauses aufeinandertreffen und an diesen Stellen ungenügend Dämmung vorhanden ist. Die Wärme gelangt schneller nach außen“, gibt Eric Mozanowski zu bedenken.

Bei Wintergärten mit Alu- oder Kunststoffrahmen ist das Risiko der Wärmebrücke höher als bei Holzrahmen. Alu- und Kunststoffrahmen leiten die Wärme besser als Holz. Wer auf die Qualität des Glases achtet, beugt effektiv vor. Ratsam ist eine Dreifachverglasung, damit wird ein niedriger Wärmedurchgangskoeffizient erreicht. Ziel ist, durch den Wintergartenanbau Energie dazuzugewinnen. Der G-Wert der Verglasung verrät wie viel Sonnenlicht die Scheiben durchdringt.

Baumängel verursachen jährlich Schäden in Milliarden Höhe

Wird ein Wintergarten nicht fachgerecht geplant und gebaut, schlägt die Freude und Freiheit in Ärger um und mutiert zur Last. Einrichtungen wie TÜV, DEKRA, die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) und der Verband Privater Bauherren (VPB) helfen in der Not. Sie leisten Hilfe als baubegleitende Qualitätskontrolle an. Die Experten Prüfen die Bauunterlagen und nehmen stichprobeartige Besuche auf der Baustelle vor. Gutachten werden schriftlich erstellt. Damit werden Baumängel frühzeitig entdeckt und entgegengewirkt. Unabhängige Sachverständige spüren die Mängel auf, bevor es zu spät ist, spart Ärger, Geld und Nerven.

Fazit: Romantik, Designstil und das neue Chic vereint im Wintergarten

Ursprünglich kommt der Wintergarten aus England und geht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Unter der Herrschaft von Königin Viktoria kam der Wintergarten in Mode. Der war den Wohlhabenden vorbehalten, da der Baustoff Glas teuer war. Im Jahre 1880 eröffnete das Central-Hotel an der Friedrichsstraße in Berlin einen Wintergarten „Jardin de Plaisanterie“ für die Hotelgäste. Ein 2000 qm großer glaspalastartigen Gartensaal unter freiem Himmel. Die Gäste des feinen Hotels flanieren mit den Berlinerinnen- und Berliner in immergrünen Strauch- und Schlingpflanzen unter Glas.

Ein Schwärmer schrieb 1850 über den Wintergarten von Mathilde Bonaparte, Tochter von Napoleons Bruder und Frau eines russischen Prinzen: „Es liegt ein wunderbarer Reiz darin, mitten im Winter die Fenster des Salons öffnen zu können und statt der rauen Dezember- oder Januarluft einen milden, balsamischen Frühlingshauch zu fühlen. Es regnet vielleicht draußen, oder der Schnee fällt vom schwarzen Himmel in stillen Flocken herab, öffnet die Glastür und befindet sich in einem irdischen Paradies, das des Winterschauers spottet.“

Wintergarten Besitzern ist diese Romantik und Nostalgie ohne Ärger und Stress durch den Pfusch am Bau von ganzem Herzen zu wünschen.

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

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Mozanowski
Eric Mozanowski
Theodor-Heuss-Strasse 32
70174 Stuttgart
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Neuerscheinung: Schimmel und andere Schadfaktoren am Bau

Nach dem Wasserschaden ist vor dem Schimmelschaden

Neuerscheinung: Schimmel und andere Schadfaktoren am Bau

Schimmel und andere Schadfaktoren am Bau – Credits: Bundesanzeiger Verlag (Bildquelle: Credits: Bundesanzeiger Verlag)

Alle 30 Sekunden platzt in Deutschland eine Wasserleitung, löst sich eine Dichtung oder eine Armatur leckt.* Meist wird das Ausmaß des Schadens unterschätzt: Zum einen wird die tatsächliche Ausbreitung des Wassers im Fußbodenaufbau nicht erkannt und zum anderen bildet sich während der Trocknung Schimmel: Offensichtlich an der Wand und regelmäßig verdeckt und somit nicht sichtbar im Fußboden – schließlich läuft Waser nach unten. Nach der Trocknung und nach Schönheitsreparaturen scheint das Problem gelöst. Doch der Fußbodenaufbau lässt sich zeitnah gar nicht vollständig trocknen, weshalb sich zwangsläufig auch dort Schimmel bilden muss. Das zeigen neue Forschungsergebnisse genauso wie die Erkenntnisse von fachkundigen Sachverständigen aus langjährigen praktischen Gutachtertätigkeiten.

Vorsicht statt Nachsicht
Wer versichert ist oder durch einen versicherten Schaden geschädigt wurde sieht sich scheinbar auf der sicheren Seite. „Als Geschädigter sollte man sich nie in die Hände der gegnerischen Haftpflichtversicherung begeben“, sagt der Bund der Versicherten. „Das ist der Gegner, der meint es nicht gut mit mir.“ Viele Versicherer versuchen die Schäden in ihrem eigenen Interesse zu regulieren. Sie empfehlen Sanierungsunternehmen, die den Schaden billig, aber nicht unbedingt vollständig und fachgerecht abwickeln. Eine vermeintliche Lösung, die sich für den Versicherten als fatal erweisen kann: Regelmäßig werden dabei verdeckte, aber relevante Schimmelschäden „übersehen“ oder beispielsweise mit Desinfektionsmitteln falsch saniert.

Für den Versicherten ist eine fachgerechte und vollständige Beseitigung aller Schäden aus gesundheitlichen und wirtschaftlichen Gründen aber wichtig. Fehlerhafte oder unvollständige Sanierungen gefährden die Gesundheit der Raumnutzer. Atemwegserkrankungen allergische und asthmatische Reaktionen, Kopfschmerzen, Müdigkeit und erhöhte Infektanfälligkeit können die Folge sein. Eine Sanierung der Sanierung ist erforderlich und die verursacht enorme Folgekosten.

Finanzielle Einbußen beim Verkauf
Was viele nicht wissen: Beim Verkauf des Gebäudes oder der Wohnung drohen massive Einbußen, denn wer will schon einen Schimmelschaden kaufen? Wird das ehemalige Schadensereignis angegeben, sinkt der Wert des Hauses deutlich. Wird bei einer fehlerhaften oder unvollständigen Sanierung das Schadensereignis verschwiegen, drohen andere Fallstricke: Der neue Eigentümer kann die Zahlung von Schadensbeseitigungskosten oder die Rückabwicklung des Kaufes mit Erstattung aller entstandenen Kosten gerichtlich einklagen. Eine verhängnisvolle Situation, die man mit dem nötigen Fachwissen leicht hätte vermeiden können. Denn bei einem versicherten Schaden ist der ursprüngliche schadensfreie Zustand wieder herzustellen – und zwar vollumfänglich.

Wie kommt es zu den Fehlentscheidungen?
Warum wir uns bei Sanierungsfällen so oft falsch entscheiden und den Empfehlungen von Pseudo-Experten Glauben schenken, beschreibt Dr. Gerhard Führer im Fachbuch „Schimmel und andere Schadfaktoren am Bau“. Der öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Schadstoffe in Innenräumen versteht es, komplexe biologische und bauphysikalische Sachverhalte praxisnah und verständlich zu erklären. Er deckt die vielfältigen Gründe für Sanierungsfehler auf und erläutert sie anhand zahlreicher Praxisbeispiele. Bezogen auf verschiedene Problemstellungen
wie z. B. Leitungswasserschäden, Hochwasser und Neubaufeuchte informiert Führer anschaulich worauf es bei einer fachgerechten Sanierung ankommt. Entstanden ist ein umfassender Ratgeber für alle, die sich gegen Falschsanierungen wappnen wollen, einen Umbau oder den Neubau eines Gebäudes planen.

Aus dem Inhalt
„Schimmel und andere Schadfaktoren am Bau“ beleuchtet die zunehmende Innenraumproblematik in Gebäuden. Experten gehen davon aus, dass jede 2. deutsche Wohnung einen Schimmelschaden haben könnte. In älteren Gebäuden sind zudem klassische Altlasten wie Holzschutzmittel, Formaldehyd und Faserbelastungen noch immer weit verbreitet.

Einerseits wird zur Energieeinsparung immer dichter gebaut, wodurch Feuchtigkeit als Grundlage für jedes Schimmelpilz-/ Bakterienwachstum und chemische Verbindungen nicht (mehr) ausreichend abgeführt werden. Andererseits wird immer schneller gebaut, wodurch den einzelnen Bauteilen immer weniger Trocknungs-/ Ausgasungszeit zugestanden wird.

Chemische Verbindungen, physikalische Faktoren, Schimmelpilze und Feuchtigkeit (als Grundlage für jede mikrobielle Aktivität) führen regelmäßig zu großen Schadenspotentialen, weshalb genauso regelmäßig Juristen mit dem Thema beschäftigt sind. Für diese wiederum stellt sich das Problem, darzulegen und notfalls auch zu beweisen, dass die Voraussetzungen für die Durchsetzung von Schadenersatz- und sonstigen Gewährleistungsansprüchen gegeben sind.

Die Themen
– Innenraumhygiene und Schadstoffthematik
– Gesundheitliche und wirtschaftliche Risiken durch Schadfaktoren in Innenräumen
– Feuchtigkeit als Grundlage für jede mikrobielle Aktivität
– Mikrobiologische Schadfaktoren, Untersuchungsmethoden und Sanierungsmöglichkeiten
– Spezielle mikrobiologische Gesichtspunkte
– Biologisch-chemische Überschneidungen
– Chemische Verbindungen in Innenräumen
– Schadfaktoren an Gebäuden und deren rechtliche Bedeutung
– Besondere Rechtsverhältnisse.
– Geltendmachung und Durchsetzung von Ansprüchen

Das Fachbuch „Schimmel und andere Schadfaktoren am Bau“ ist im Bundesanzeiger Verlag erschienen. Die Autoren sind Dr. rer. nat Gerhard Führer und Dr. jur. Bernd Kober. Das Buch hat 410 Seiten bei einem Format von 17 x 24 cm. Die ISBN lautet 978-3-8462-0691-1. Der Preis beträgt 56 EUR.

*) GDV, 2017

Autoren:
Dr. rer. nat. Gerhard Führer ist öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Schadstoffe in Innenräumen am Institut peridomus in Himmelstadt bei Würzburg und Ehrenprofessor der Donau-Universität Krems (Österreich).

Dr. jur. Bernd Kober ist Rechtsanwalt und beschäftigt sich als Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht seit Jahren intensiv mit baurechtlichen Problemstellungen.

Im Jahr 1993 wurde das peridomus Institut Dr. Führer von Dr. rer. nat. Gerhard Führer, öffentlich bestellter und vereidigter (ö. b. u. v.) Sachverständiger für Schadstoffe in Innenräumen, gegründet. Das Institut führt bundesweit „Innenraumchecks “ zur Klärung und Vermeidung von gebäudebedingten Erkrankungen durch. Vor dem Hintergrund neuester naturwissenschaftlicher und medizinischer Erkenntnisse erfolgt dabei eine chemisch-analytische und mikrobiologische Bestandsaufnahme von Wohnungen und Häusern, Büroräumen, gewerblichen und öffentlichen Gebäuden wie Verwaltungen, Schulen und Kindergärten. Im Rahmen der Sachverständigentätigkeit zeigen die Mitarbeiter des Instituts auch Lösungen für sach- und fachgerechte Sanierungen auf.

Gerhard Führer ist Ehrenprofessor der Donau-Universität Krems in Österreich, hat verschiedene Lehraufträge u. a. an der Hochschule Mainz, organisiert Fachtagungen und Weiterbildungsveranstaltungen, ist Autor verschiedener Fachpublikationen, Herausgeber der Loseblattsammlung „Schimmelbildung in Gebäuden“ und hat mehrere patentierte Verfahren zum Erkennen und Beseitigen von Schadfaktoren in Innenräumen entwickelt.

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Schimmel

Auf dieser Seite haben wir vielseitige Ratschläge zur wirksamen Schimmelbekämpfung für Sie zusammengestellt.

Schimmel

Schimmelvermeidung – und beseitigung

Haben Sie in Ihrer Wohnung Schimmel entdeckt?

Schnell macht sich Angst vor den Folgen breit und man überlegt, wie man sich und seine Familie vor gesundheitlichen Folgen schützen kann.

Auf dieser Seite haben wir vielseitige Ratschläge zur wirksamen Schimmelbekämpfung für Sie zusammengestellt.

Ach herrje, ein Fleck an der Wand?

Wer Schimmel in den eigenen vier Wänden entdeckt, bekommt schnell Bauchschmerzen.

Da auch bei uns viele Zuschriften in Bezug auf die Thematik des Schimmelbefalls der Wohnung bzw. des Hauses eingegangen sind, wollen wir die Schimmel-Problematik im Folgenden näher beleuchten.

Alle wesentlichen Informationen zum Thema Schimmelbefall haben wir auf diversen Unterseiten für Sie zusammengestellt.

Grundsätzlich gilt, sobald Schimmelbefall entdeckt wurde, keine Zeit zu verlieren.

Wenn eine Wand erst einmal von Schimmel befallen ist, kann sich der Befall bei Nicht-Behandlung schnell ausweiten und das Problem vergrößert sich zusehends.

Ist dies bereits der Fall, sollte stets ein Fachmann konsultiert werden.

Die nährende Basis für Schimmel stellen oftmals feuchte Räumlichkeiten, wie z.B. Kellerräume oder die Waschküche dar. Entscheidend für die Prävention von Schimmel ist das tägliche Lüften der Räume.

Wie ein Beispiel zeigt, kann auch schon der Einsatz eines Trockners in der Küche für das Entstehen von Schimmel an der Wand sorgen, da beim Trocknen von Wäsche viel Feuchtigkeit in die Luft gelangt.

Hier finden Sie namhafte Unternehmen aus der Schimmel-Rubrik im Überblick:

Entscheidend- insbesondere auch aus der Kostensicht – ist, sobald Schimmelflecken entdeckt wurden, stets das zügige Handeln.

Je schneller Sie Maßnahmen gegen den Schimmel ergreifen, desto weniger Möglichkeiten zur Ausbreitung bieten Sie dem Schimmelpilz.

Der Befall einer verhältnismäßig kleinen Stelle wird voraussichtlich günstiger zu beseitigen sein, als eine große Stelle.

Um dem Schimmelbefall erst gar keine Chance zu geben, sollten auch unterschiedliche Methoden zur Schimmelprävention berücksichtigt werden. Diese finden Sie hier:

In einem akuten Notfall – z.B. entdecken Sie einen verstopften Abfluss – sollten Sie in jedem Fall auf einen Sanitär-Notdienst oder einen Klempner zurückgreifen.

Im schlimmsten Fall läuft der Abfluss über und die in dem betroffenem Raum befindliche Wand saugt sich rasch mit Wasser voll.

So ist der Schimmelbefall der Wand fast vorprogrammiert.

Es sollte schnell für die Abflussreinigung gesorgt werden.

Wenn der Abfluss nicht selbst von der Rohrverstopfung befreit werden kann, sollte zur Vermeidung von überlaufendem Wasser aus dem Abfluss die Kanalreinigung bzw. eine Rohrreinigungsfirma kontaktiert werden. Die Experten befreien die Rohre Ihrer Wohnung von Dreck und anderen Resten, so dass der Abfluss erst gar nicht überlaufen kann und das Risiko eines Wasserschadens – und folglich auch eines Schimmelbefalls – in der Wohnung vermieden wird.
Ist der Abfluss jedoch einmal übergelaufen, sollten Sie einen Notdienst zur schnellen Trocknung des Raumes anrufen.

Wir wünschen Ihnen nun viel Erfolg beim Studieren des von uns zusammengestellten Lesestoffes bzgl. des Themas „Schimmel“.

Quelle: http://abfluss-verstopft.flink-rohrreinigung.de/schimmel/

Flink ist eine berliner Rohrreinigungsfirma. Wir reinigen: verstopfte Abflüsse, Klo, Badewanne, Waschbecken oder Kanal. Rufen Sie den Sanitär Notdienst.

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Bei hohen Außentemperaturen kommen gut gedämmte Häuser ins Schwitzen

www.vqc.de

Bei hohen Außentemperaturen kommen gut gedämmte Häuser ins Schwitzen

Foto: Thorben Wengert/ Pixelio

Was im Herbst und Winter längst eine Selbstverständlichkeit ist, wird im Sommer sehr häufig vernachlässigt. Nach Erfahrung der Sachverständigen des Vereins zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V. (VQC) entstehen Jahr für Jahr immense Schäden, die durch falsches Lüften verursacht werden. Und das nicht nur bei älteren, sondern auch bei hoch modernen, sehr gut gedämmten Häusern.

Außen warm, innen kühl: Da fühlt sich Schimmel wohl

Die Ursache ist dabei immer die gleiche. Wenn im Sommer die Außentemperatur spürbar steigt, bleiben gut abgedichtete und gedämmte Häuser im Innern vergleichsweise kühl. Wenn dann Fenster oder Türen unkontrolliert geöffnet werden, strömt die warme und sehr feuchte Luft in die kühlen Räume. Durch das Abkühlen dieser warmen Luft kondensiert Feuchtigkeit und schlägt sich meist an den Wandoberflächen nieder. Auf Dauer kann dies die Bildung von gefährlichem Schimmel fördern. Aus diesem Grund weist Dipl.-Ing. Udo Schumacher Ritz, Vorstand des VQC darauf hin, dass sich Bewohner von modernen, gut gedämmten Häusern unbedingt an einige Spielregeln halten sollten. Derr VQC-Sachverständige: „Häuser sollten am besten in den Morgenstunden gelüftet werden, wenn die Außentemperatur noch recht niedrig ist. Das gleiche gilt für die Abendstunden. Bevorzugt werden sollte – wie auch im Winter – eine kurze aber effektive Stoßlüftung.“

Luftfeuchtigkeit soll 60 Prozent nicht überschreiten
Große Aufmerksamkeit sollte zudem nach Auffassung des VQC-Sachverständigen auf den Kellerbereich gelenkt werden. Hier sollte während der warmen Tage auf Grund des großen Temperaturunterschiedes besser gar nicht gelüftet werden. Und wenn, dann ist es zu empfehlen, in den sehr frühen Morgenstunden und spät abends stoß zu lüften. Und noch einen Tipp gibt der VQC-Gutachter: Die optimale relative Luftfeuchtigkeit sollte möglichst zwischen 40 und 60 Prozent liegen. Wer sich nicht sicher ist, ob die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist, kann dies mit einem handelsüblichen Hygrometer kontrollieren. Sollte die Luftfeuchtigkeit höher sein, kann der Einsatz eines Raumluftentfeuchters sinnvoll sein.

Der Verein Zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V. wurde 2005 in Berlin gegründet. Seit dem hat sich der VQC zu einer der großen unabhängigen Sachverständigen-Organisationen im Bauwesen – mit dem Schwerpunkt Einfamilienhäuser entwickelt. Mehr als 19.000 Ein- und Zweifamilienhäuser wurden seitdem von VQC-Sachverständigen während der Bauphase begleitet. Aktuell sind 38 Sachverständige in ganz Deutschland und Österreich für den VQC tätig. Seinen Sitz hat der eingetragene Verein in Staufenberg/Niedersachsen.

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Schimmel und Psychologie

8. Würzburger Schimmelpilz- Forum und 25 Jahre Peridomos

Schimmel und Psychologie

Schimmelpilz-Forum, Schimmel und Psychologie, Prof. Schwab

Neue Wege ging in diesem Jahr das Würzburger Schimmelpilz-Forum. Die Fachvorträge des Forums wurden mit der 25 Jahrfeier des Sachverständigen-Instituts peridomus kombiniert. Auch thematisch beschritt das Experten-Forum mit „Schimmel und Psychologie“ Neuland.

Schimmel & Psychologie – ein Thema über das sich bisher kaum jemand Gedanken gemacht hat. Trotzdem – oder gerade deswegen – ist unser Umgang mit Schimmel in Innenräumen und vor allem, wenn Schimmel verdeckt und zunächst nicht sichtbar vorliegt, in unserem Alltag eher wenig von Rationalität geprägt.

Realitätsverzerrungen am Bau?
Verhalten wir uns nicht logisch, so fragen Viele inwiefern wir uns denn dann psycho-logisch verhalten. Erste Ideen hierzu lieferte Prof. Dr. Frank Schwab, Medienpsychologe an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Ist unsere Beziehung zum Schimmel in erster Linie eine emotionale? Sind in der Auseinandersetzung mit Schadfaktoren am Bau Realitätsverzerrungen am Werk? Welche Formen der Fehlwahrnehmung kennt die Psychologie und wie funktionieren diese? Oder geht es hier um unpassende Risikowahrnehmungen? Sind wir als Menschen hier besonders gehandicapt und unvernünftig? Schließlich schauen wir uns den Umgang mit Medien an: Was machen die Medien mit uns und was machen wir mit den Medien? Erfinden wir uns heutzutage unsere eigene Wirklichkeit, fernab von Messungen und Fakten?

Emotionen und Überzeugungen
Schwab gab Einblicke in unsere Psyche und erklärte, dass unter anderem Emotionen eine große Rolle spielen. Sie beeinflussen unser Denken, Urteilen, Entscheiden und Handeln. Sie sind kulturübergreifende, komplexe Verhaltensmuster, die sich im Laufe der Evolution gebildet haben. So löst beispielsweise bei existenziell wichtigen Dingen wie der Nahrungsaufnahme ein Schimmelpilzbefall die Emotion Ekel bei uns aus. Zu Schadfaktoren am Bau hingegen sind wir relativ emotionsfrei. Der Grund: Evolutionstechnisch gesehen bauen wir noch nicht lange genug Häuser. Noch haben wir keine Sensibilität dazu aufgebaut. Ein weiterer wichtiger Ansatz sind unsere Überzeugungen. Haben wir diese erst einmal gewonnen, neigen wir dazu an ihnen festzuhalten. Auch dann, wenn diese Überzeugungen später korrigiert werden oder sich als wenig glaubhaft oder gar als schlecht begründet herausstellen.

Fehlentscheidungen bei komplexen Sachverhalten
Auch die Entscheidungsfindung spielt eine relevante Rolle. Jeden Tag müssen wir unzählige Entscheidungen treffen. Banale wie z. B. schwarze oder dunkelblaue Strümpfe? Aber auch Komplexe wie der Kauf eines neuen PKWs. Steht uns genügend Zeit und ausreichend Information zur Verfügung? Können wir alle Optionen vergleichen, die Vor- und Nachteile gründlich abwägen? Doch wie entscheiden wir, wenn unser Wissen nur begrenzt und die Zeit knapp ist, wir eigentlich keine Lust auf die Auseinandersetzung mit einer komplizierten Thematik haben? Hier greifen wir oft auf Heuristiken zurück. Auch Daumen- oder Faustregel genannt. Der Begriff Heuristik kommt aus dem Griechischen und beschreibt eine einfache Denkstrategie für effizientere Problemlösungen. Sie hilft uns das Nachdenken zu vereinfachen, wenn wir bei wenig Zeit und begrenztem Wissen eine Entscheidung treffen müssen. Doch gerade bei komplexen Sachverhalten wie verdeckten Schimmelpilz-Belastungen kann diese Kombination zu fatalen Fehlentscheidungen führen.

Schimmel und andere Schadfaktoren am Bau
Für Dr. Bernd Kober gehört die rechtliche Bedeutung und die Tragweite von Fehlentscheidungen bei Schadfaktoren an Gebäuden zum Alltag. Er ist Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht in der Kanzlei Reinhart Kober Großkinsky in Wertheim und Tauberbischofsheim. Dr. Kober referierte zu den Erkenntnissen aus dem mit Dr. Gerhard Führer neu veröffentlichten Fachbuch „Schimmel und andere Schadfaktoren am Bau“.

25 Jahre Sachverständigen-Institut peridomus
Grußworte zur Jubiläumsfeier des Sachverständigen-Instituts peridomus sprach Jürgen Schrader aus Würzburg. Er ist ö. b. u. v. Sachverständiger für Schäden an Gebäuden. Außerdem Prof. Dr. Helmut Floegl von der Donau-Universität Krems, Prof. Dr. Ulrich Bogenstätter von der Hochschule Mainz sowie Mathias Plath, Bereichsleiter Recht und Steuern von der IHK Würzburg-Schweinfurt.
Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten hatten sich die Nachwuchskünstlerinnen Stefanie und Pia Fischer eine Überraschung ausgedacht. Das Musikstück „Mein kleiner grüner Kaktus“ wurde – passend zum Anlass – von ihnen mit einem „modifizierten“ Text versehen und als „Der kleine fiese Schimmel, lebt unter dem Beton …“ neu interpretiert. Das Highlight des Abends war der Künstler Matthias Walz. Er ist kabarettistischer Pianist und bekannt aus der TV-Sendung „Fastnacht in Franken“. Harald Führer moderierte durch den Abend.

Würzburger Schimmelpilz-Forum – Mitglieder des wissenschaftlichen Fachbeirats
Prof. Dr.-Ing. Ulrich Bogenstätter, Hochschule Mainz
Rechtsanwalt Hans-Dieter Fuchs, Anwaltskanzlei Fuchs und Kollegen, München
Prof. Dr. Christian Hanus, Donau-Universität Krems (Österreich)
Dr. Christoph Trautmann, Umweltmykologie GbR, Berlin
Dr. Gerhard Führer, peridomus Institut Dr. Führer, Würzburg/Himmelstadt
Gerd Warda, Chefredakteur Wohnungswirtschaft heute, Bosau

Im Jahr 1993 wurde das peridomus Institut Dr. Führer von Dr. rer. nat. Gerhard Führer, öffentlich bestellter und vereidigter (ö. b. u. v.) Sachverständiger für Schadstoffe in Innenräumen, gegründet. Das Institut führt bundesweit „Innenraumchecks “ zur Klärung und Vermeidung von gebäudebedingten Erkrankungen durch. Vor dem Hintergrund neuester naturwissenschaftlicher und medizinischer Erkenntnisse erfolgt dabei eine chemisch-analytische und mikrobiologische Bestandsaufnahme von Wohnungen und Häusern, Büroräumen, gewerblichen und öffentlichen Gebäuden wie Verwaltungen, Schulen und Kindergärten. Im Rahmen der Sachverständigentätigkeit zeigen die Mitarbeiter des Instituts auch Lösungen für sach- und fachgerechte Sanierungen auf.

Gerhard Führer ist Ehrenprofessor der Donau-Universität Krems in Österreich, hat verschiedene Lehraufträge u. a. an der Hochschule Mainz, organisiert Fachtagungen und Weiterbildungsveranstaltungen, ist Autor verschiedener Fachpublikationen, Herausgeber der Loseblattsammlung „Schimmelbildung in Gebäuden“ und hat mehrere patentierte Verfahren zum Erkennen und Beseitigen von Schadfaktoren in Innenräumen entwickelt.

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Schimmel im Bad

Auf Grund der erhöhten Feuchtigkeit im Bad, bedingt durch das Duschen und Baden ist dieser Raum am ehesten von einem Befall mit Schimmel betroffen.

Schimmel im Bad

Ob Altbau oder Neubau, ohne es zu merken ist es passiert: Das Bad wurde vom Schimmel befallen.

Ein unangenehmer Umstand.

Auf Grund der erhöhten Feuchtigkeit im Bad, bedingt durch das Duschen und Baden ist dieser Raum am ehesten von einem Befall mit Schimmel betroffen.

Feuchtigkeit alleine ist jedoch nicht der einzige Grund für Schimmel im Bad.

Wer zudem noch eine Waschmaschine oder einen Wäschetrockner im Bad betreibt, der erhöht das Risiko eines Befalls von Schimmel noch zusätzlich.

Ein Abfluss der verstopft ist kann zu stehendem Wasser führen, ebenfalls ein Grund für Schimmel.

Eine Rohrreinigung kann hier Abhilfe schaffen. Bei einer Rohrverstopfung kann auch der Sanitär Notdienst helfen, der den Abfluss wieder funktionstüchtig macht.

Doch der Faktor Mensch ist hierbei nicht zu vernachlässigen.

Erst das Benutzerverhalten macht Schimmel im Bad möglich.

Unachtsamkeit nach dem Duschen oder Baden ist der häufigste Grund für einen Schimmelbefall.

Wer das Fenster nicht öffnet, der riskiert Staufeuchte und Schimmel im Bad.

Daher gilt: Nach einer Feuchtigkeitsentwicklung sollte das Fenster direkt geöffnet werden.

Etwa drei bis fünf Minuten Lüften reichen dabei in der Regel aus, um Schimmel vorzubeugen.

Ein verstopfter Abfluss mit Schimmel entsteht nicht selten auch durch Unachtsamkeit und mangelnde Reinigung.

Schimmel entwickelt sich bei schlechter Durchlüftung meist zuerst an den Ecken der Dusche und in den Fugen der Fliesen.

So kann es auch ratsam sein, Spritzwasser und Kondenswasser mit einem Abzieher von den Fliesen zu entfernen und es in den Abfluss zu leiten.

Doch wenn der Abfluss verstopft ist, kann dies auch wieder zu Schimmel führen.

Einen verstopften Abfluss merkt man dabei nicht immer, genauso wenig wie den Schimmel, der im Abfluss entstehen kann.

Wer Schimmel im Bad entdeckt hat, der sollte schnell handeln.

Der meiste Schimmel im Bad erzeugt giftige Sporen, die zu Atemwegserkrankungen führen können und bei längerer Aussetzung mit Schimmel sogar zu Krebs führen können.

Eine Abflussreinigung kann helfen stehendes Wasser zu beseitigen, welches für dauerhafte Feuchtigkeit und Schimmel im Bad sorgen kann.

Ein Rohr mit Schimmel sollte dabei von einem Klempner fachgerecht gereinigt werden, um eine Ausbreitung von Schimmel zu verhindern.

An Wochenenden kann auch ein Notdienst einspringen, um den verstopften Abfluss mit Schimmel wieder frei zu machen.

Klempner in Berlin gibt es glücklicherweise einige.

Im Bad kann man versuchen den Schimmel mit Essig zu entfernen.

Spezielle Schimmel Sanitär Reinigungsmittel empfehlen sich ebenfalls, um den Schimmel im Bad zu entfernen.

Diese enthalten meist Chlor oder Fungizide, wobei das Chlor sich als besonders wirkungsvoll bei Schimmel gezeigt hat.

Nebenbei werden die Fugen auch schön weiß. Schimmel hat bei solch aggressiven Reinigungsmitteln keine Chance.

Bei starkem Befall von Schimmel ist es sinnvoll alle alten Fugen im Bad zu entfernen und die Silikonfugen von einer Sanitärfirma erneuern zu lassen.

Das ist nicht nur bei der Bekämpfung von Schimmel sinnvoll, sondern auch bei Silberfischchen, die aus dem Kanal kommen können.

Quelle: http://abfluss-verstopft.flink-rohrreinigung.de/schimmel-im-bad/

Flink ist eine berliner Rohrreinigungsfirma. Wir reinigen: verstopfte Abflüsse, Klo, Badewanne, Waschbecken oder Kanal. Rufen Sie den Sanitär Notdienst.

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Schimmel: Ein großes Problem am Bau

Schimmel: Ein großes Problem am Bau

(Bildquelle: Sachverständigen-Institut peridomus)

Schimmel ist sowohl bei Neubauten als auch bei Gebäuden im Bestand ein großes Problem. Experten befürchten, dass in Deutschland jedes zweite Gebäude einen relevanten Schimmelschaden haben könnte. Einer von ihnen ist Dr. Gerhard Führer, Gründer und Leiter des Sachverständigen-Instituts Peridomus in Himmelstadt. Er zählt europaweit zu den führenden Experten für Schimmelpilzbelastungen in Innenräumen.

Schimmelpilzbelastungen treten da auf, wo Feuchtigkeit hingekommen ist und nicht schnell genug abtrocknen konnte. Beispielsweise bei einem Wasserschaden nach Starkregen oder auch bei einem Einfamilienhaus, bestehend aus gemauerten Wänden, Zementputz, Kellerwänden und Geschossdecken aus Beton. Hier werden etwa 10.000 Liter Wasser in das Gebäude „eingebaut“.

Neben sichtbaren Schäden können bei entsprechender Feuchte in allen nicht einsehbaren Hohlräumen und Dämmebenen verdeckte, also nicht sichtbare Schimmelschäden auftreten. Bei gezielter Suche werden vor allem in Fußbodenkonstruktionen und benachbarten Wandfüßen Schimmelbesiedelungen gefunden. Auch Dachkonstruktionen sind betroffen, wenngleich nach den Erkenntnissen des Sachverständigen-Instituts Peridomus dort die Schadenshäufigkeit weniger hoch ist.

Schimmelschäden erkennt man an verschiedenen Indizien. Typisch sind dumpf-muffige Geruchsauffälligkeiten, außerdem Feuchteanzeichen an Wänden, Decken oder anderen Bauteiloberflächen. Sie sind ein Hinweis auf zu hohe Feuchtigkeit im Gebäude, eine schnelle Bauzeit ohne ausreichende Trocknungszeiten oder einen Wasserschaden etc.

Bei einem Schimmelschaden haftet der Verursacher. Vereinfacht dargestellt: Der Bauherr bestellt ein „schimmelfreies“ Gebäude, bekommt aber vom Bauträger oder Generalübernehmer ein Gebäude mit einem Feuchte- oder Schimmelschaden geliefert. Werkvertraglich ist dies ein eindeutiger Sachverhalt, der beispielsweise Nachbesserungsarbeiten zur Folge hat. Bei einem Architektenhaus muss bei einem ver-deckten Schimmelschaden davon ausgegangen werden, dass unabhängig von hand-werklichen Unzulänglichkeiten die Art und Weise der Bauleitung bzw. Bauüberwachung ungenügend war und damit Haftungs- und Gewährleistungsansprüche entstehen.

Bauherren können solche Schäden verhindern, indem sie vom ausführenden Unternehmen oder dem baubegleitenden Architekten ein Feuchtemanagement fordern. Unnötige Feuchtigkeit soll verhindert werden. Beispielsweise ist die Baugrube gegen Wassereinträge zu sichern, die Mauerkronen bei Regen und Schnee abzudecken etc. Anmachwasser von Putzen und Mörteln ist aus dem Haus zu entfernen. Grundlage ist ein regelkonformes Bauen unter Einhaltung entsprechender Trocknungszeiten, das gegebenenfalls durch technische Trocknung unterstützt werden kann. Hier ist auch der Bauherr gefordert: Im Hinblick auf ausreichende Trocknungszeiten kann ein Gebäude nicht innerhalb weniger Monate fertiggestellt und bezogen werden.

Neubauschäden sind ohne messtechnische Hilfsmittel nicht zu erkennen. Verdeckte, nicht sichtbare Schimmelschäden können durch einen sensorischen Eindruck nicht ausgeschlossen werden. Raumluftuntersuchungen auf Schimmelsporen sind unzureichend, häufig ist ein vorliegender verdeckter Schimmelschaden so nicht nachweisbar.

Bei unklarem Sachverhalt geht das Schimmelrisiko bei der Abnahme auf den Bauherren über. Er übernimmt vom Hersteller oder Architekten bzw. beauftragten Unternehmen das Gebäude mit allen Neben- oder Nachwirkungen.Bei fachgerechter Bearbeitung führen diese zu extremen Kosten. Der Eigentümer ist daher gut beraten, wenn er verdeckte, nicht sichtbare Feuchte- oder Schimmelschäden im Rahmen der Abnahme nachweisen oder ausschließen lässt. Wenn sich dabei ein begründeter Schimmelverdacht ergibt, sollte keine Abnahme erfolgen. Die Beweislast wird sonst umgekehrt. Im Schadensfall sind Rechts- und Beratungskosten vom Schadensverursacher zu tragen.

KIP – Teure Nachbesserungen vermeiden
Mit dem Kommunalinvestitionsprogramm KIP sollen finanzschwache Gemeinden bei der Sanierung kommunaler Gebäude unterstützt werden. Energetische Sanierungen und Modernisierungsmaßnahmen stehen im Vordergrund. Ob Schadstoffe oder Schimmel im Gebäude vorliegen, wird typischerweise nicht im Vorfeld der Maßnahmen überprüft, womit weder Planungs- noch Kostensicherheit gegeben ist. Die Überraschung ist bei Architekten und Bauherrn groß, wenn hohe zusätzliche Aufwendungen durch Nachbesserungsmaßnahmen nötig sind. Haftungsrechtliche Konsequenzen incl. Bauverzögerungen und Ärger bei allen Beteiligten schließen sich an.

Durch eine chemische und mikrobiologische Bestandsaufnahme werden diese Probleme im Vorfeld erkannt. Die Klärung der innenraumhygienischen Situation ist genauso notwendig die Statik oder Haustechnik. Das Risiko- und Streitpotenzial wird bei Bauherrn und Planern deutlich unterschätzt: So besteht eine Architektenpflicht zur Aufklärung, dass im Rahmen der Grundlagenermittlung mögliche Schadfaktoren zu erkunden sind. Erst dann ist es möglich die Baukosten realistisch einzuschätzen.

> Fazit
1. Neubaufeuchte führt zu Schimmelschäden
Bei der Abnahme des Gebäudes sollte eine mikrobiologische Bestandsaufnahme erfolgen um nachfolgenden Problemen vorzubeugen. Nur so ist gewährleistet, dass bei einem Schimmelschaden nicht der Bauherr die Sanierungskosten zu tragen hat.

2. Wasserschäden werden oftmals falsch und unvollständig saniert
Der Verursacher bzw. der Versicherer muss den Schaden vollständig beseitigen. Eine mikrobiologische Abnahme dient zur Sanierungskontrolle.

3. KIP – Energetische Sanierungen
Vor Sanierungsbeginn Altlasten wie Schimmel und Chemie zur Planungs- und Kostensicherheit der Maßnahme abklären.


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Im Jahr 1993 wurde das peridomus Institut Dr. Führer von Dr. rer. nat. Gerhard Führer, öffentlich bestellter und vereidigter (ö. b. u. v.) Sachverständiger für Schadstoffe in Innenräumen, gegründet. Das Institut führt bundesweit „Innenraumchecks “ zur Klärung und Vermeidung von gebäudebedingten Erkrankungen durch. Vor dem Hintergrund neuester naturwissenschaftlicher und medizinischer Erkenntnisse erfolgt dabei eine chemisch-analytische und mikrobiologische Bestandsaufnahme von Wohnungen und Häusern, Büroräumen, gewerblichen und öffentlichen Gebäuden wie Verwaltungen, Schulen und Kindergärten. Im Rahmen der Sachverständigentätigkeit zeigen die Mitarbeiter des Instituts auch Lösungen für sach- und fachgerechte Sanierungen auf.

Gerhard Führer ist Ehrenprofessor der Donau-Universität Krems in Österreich, hat verschiedene Lehraufträge u. a. an der Hochschule Mainz, organisiert Fachtagungen und Weiterbildungsveranstaltungen, ist Autor verschiedener Fachpublikationen, Herausgeber der Loseblattsammlung „Schimmelbildung in Gebäuden“ und hat mehrere patentierte Verfahren zum Erkennen und Beseitigen von Schadfaktoren in Innenräumen entwickelt.

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Wohngesundheit: Was hilft gegen Schimmel und Legionellen?

WÄRME+ erklärt, wie eine kontrollierte Wohnungslüftung und Durchlauferhitzer Gesundheitsrisiken vorbeugen

Wohngesundheit: Was hilft gegen Schimmel und Legionellen?

Eine kontrollierte Wohnungslüftung minimiert das Schimmelrisiko (Bildquelle: @Wäme+/Vaillant)

In Deutschland verbringen die meisten Menschen einen Großteil ihrer Zeit in geschlossenen Räumen. Daher gewinnt das Thema Wohngesundheit nicht nur bei Allergikern zunehmend an Bedeutung. Ein gutes Raumklima spielt dafür eine entscheidende Rolle. Denn stickige, feuchte Luft kann schnell zu Schimmel führen und auf Dauer krank machen. So fand das Fraunhofer Institut in einer Studie heraus, dass die Wahrscheinlichkeit an Asthma zu erkranken um 40 Prozent höher ist, wenn man in einer von Schimmelpilz befallenen Wohnung lebt. „Um Schimmelbildung vorzubeugen, ist ein regelmäßiger Luftaustausch in den Wohnräumen erforderlich“, erklärt Hans-Jürgen Nowak, Experte der Initiative WÄRME+. Schließlich geben die Bewohner jeden Tag rund acht Liter Wasser durch Duschen, Kochen, Wäschetrocknen, Pflanzen gießen und Atmen an die Raumluft ab. Bleibt diese Feuchtigkeit in den Räumen und schlägt sich auf kalten Wänden nieder, ist dies der ideale Nährboden für Schimmel.

Wohnungslüftung minimiert Schimmelrisiko
Für einen hygienisch optimalen Luftwechsel, sollte drei bis fünf Mal am Tag für mindestens fünf Minuten stoß gelüftet werden. „In der Praxis ist mehrmaliges Stoßlüften für die Bewohner aber häufig nicht zu realisieren, wenn sie den ganzen Tag arbeiten oder viel unterwegs sind“, so der WÄRME+-Experte. „Dann ist eine kontrollierte Wohnungslüftung zu empfehlen.“ Die Geräte transportieren Feuchtigkeit und Schadstoffe kontinuierlich aus der Raumluft ab – ganz automatisch, ohne dass die Fenster geöffnet werden müssen. Damit sorgen sie für ein angenehmes und gesundes Raumklima und vermindern das Risiko der Schimmelbildung. In Neubauten und renovierten Altbauten ist eine Wohnungslüftung in den meisten Fällen sogar erforderlich, da diese in der Regel mit einer modernen Dämmung ausgestattet sind und die Gebäudehülle sehr luftdicht ist.

Einfach nachrüsten und automatisch Energie sparen
Wer sich für die Installation einer Wohnungslüftung entscheidet, hat die Wahl zwischen einem zentralen System oder dezentralen Einzelgeräten. Gerade bei letzteren ist der Einbau unkompliziert und auch nachträglich in einzelnen Räumen möglich. Notwendig sind nur ein Stromanschluss für den Ventilator und eine freie Außenwand zur Direktmontage. Es müssen keine zusätzlichen Luftkanäle im Raum verlegt werden, denn die Anlage führt frische Luft direkt zu und verbrauchte direkt ab. Besonders energiesparend sind Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung. Diese Modelle ziehen bis zu 98 Prozent der Wärme aus der Abluft und führen sie wieder ins Gebäude zurück. Damit kann der Energieverbrauch spürbar um bis zu 30 Prozent gesenkt werden.

Warmwasserbereitung: Keine Chance für Legionellen
Zum gesunden Wohnen gehört auch eine sichere und unbedenkliche Warmwasserversorgung. Immer wieder warnen Behörden und Verbraucherschützer vor Legionellen im Trinkwasser. Besonders beim Duschen ist die Gefahr einer Infektion groß, da die Bakterien über feinste Wassertröpfchen eingeatmet werden. Zwar lösen Legionellen in den meisten Fällen nur einen grippalen Infekt aus, sie können aber auch zu schweren Atemwegserkrankungen führen. Experten schätzen, dass sich jedes Jahr rund 30.000 Menschen in Deutschland mit den Bakterien infizieren. Ein erhöhtes Risiko für Legionellen bergen zentrale Warmwasseranlagen, denn hier findet die Erwärmung des Wassers am Anfang der Versorgungsleitung, meistens in einem Wasserspeicher im Keller statt. Wird an einer Stelle im Haus Wasser aus der Leitung entnommen, kühlt anschließend das noch warme Wasser bei wachstumsfördernden Temperaturen in der Leitung langsam ab und es können sich Legionellen bilden. „Die Bakterien vermehren sich am stärksten bei Temperaturen zwischen 30 und 45 °C“, erläutert Hans-Jürgen Nowak. „Kaltes Wasser bietet hingegen keinen Nährboden für Legionellen. Wer im Haus dezentrale Durchlauferhitzer nutzt, ist daher auf der sicheren Seite.“ Denn die modernen Geräte erhitzen das Wasser erst unmittelbar während des Durchströmens, sodass Legionellen gar keine Chance haben, sich in den kalten Wasserleitungen zu entwickeln. Zudem entfallen bei der dezentralen Warmwasserversorgung mit Durchlauferhitzern lange Leitungswege und die Speicherung von großen Wassermengen – und das spart Energie.

Weitere Informationen zur Hauswärmetechnik bietet die Initiative WÄRME+ auf ihrer Website unter: www.waerme-plus.de

Über die Initiative WÄRME+
Für viele Hausbesitzer stehen in den kommenden Jahren Investitionen in eine zeitgemäße Hauswärmetechnik an. Mit einem umfassenden Informations- und Serviceangebot klärt die Initiative WÄRME+ darüber auf, wie eine effiziente Anlagentechnik zu einer intelligenteren Energienutzung in Haus und Wohnung beitragen kann. Im Fokus stehen dabei innovative Lösungen wie die Wärmepumpe, die dezentrale Warmwasserbereitung mit elektronischen Durchlauferhitzern, die elektrische Fußbodenheizung und die Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung. Zu den Mitgliedern der Initiative zählen die Unternehmen AEG Haustechnik, Clage, DEVI, Glen Dimplex Thermal Solutions, Stiebel Eltron und Vaillant sowie der Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie (ZVEI) und die HEA Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung.

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