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Im Trend: Nutzen statt besitzen – mieten statt kaufen – Verbraucher wollen sich nicht mit Besitz belasten

Sharing Economy: Während die Digitalisierung das Teilen als neuen Megatrend befeuert, gibt der Handel das „Kaninchen vor der Schlange“

Im Trend: Nutzen statt besitzen - mieten statt kaufen - Verbraucher wollen sich nicht mit Besitz belasten

Heribert Trunk: „Der Handel gibt nach wie vor das Kaninchen vor der Schlange.“ (Bildquelle: BI-LOG Warenhotel GmbH)

Bamberg, 25. April 2018. Fast zwei Drittel der Stadtbewohner unter 25 Jahren finden ein eigenes Auto unwichtig. So eine aktuelle Umfrage des Center of Automotive Management (CAM). Doch das ist erst der Anfang: Mietmodelle für Elektronik, Haushaltsgeräte oder Kinderkleidung werden offenbar für die Verbraucher immer attraktiver. Digitalisierung und E-Commerce befeuern den Trend. Offen allerdings ist bislang, wie sich das Thema langfristig logistisch darstellen lässt, meint Logistik-Experte und E-Commerce-Kenner Heribert Trunk.

So viel ist klar: Die Wirtschaft muss umdenken. Sie braucht neue Geschäftsmodelle, die den zunehmenden Hang der Verbraucher, Produkte zu mieten statt zu kaufen, aufgreifen. So haben nach einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens PwC 40 Prozent der Bundesbürger schon einmal Angebote der sogenannten Share Economy genutzt, wie der Handels-Branchendienst etailment berichtet.

„Damit zeichnen sich völlig neue Geschäftsmodelle für den Handel ab“, kommentiert Heribert Trunk, Mitinhaber des Hybrid-Logistikers BI-LOG mit Sitz in Bamberg. „Ein Händler, der dieses wachsende Bedürfnis der Verbraucher bedient, kann sich so gegen Amazon und andere auf Kauf ausgerichtete Anbieter positionieren. Er kann neue Kunden und gegebenenfalls Käufer gewinnen und Mietmodelle mit zusätzlichen wertschöpfenden Services anreichern.“

Kaninchen vor der Schlange

Das Problem allerdings sei, dass die meisten traditionellen Handelsunternehmen noch immer zu zögerlich und schwerfällig seien. „Die großen Online-Player sind letztlich nur mit ihren eigenen Waffen zu schlagen: Datenkompetenz und gut funktionierende Logistik. Aber die meisten Handelshäuser verhalten sich noch immer wie das sprichwörtliche Kaninchen vor der Schlange und warten ab. Das ist angesichts der rasanten Entwicklung der digitalen Transformation lebensgefährlich, wie sich jetzt einmal mehr zeigt.“

Denn was für die den traditionellen Handel gelte, sei für Sharing Economy Geschäftsmodelle erst recht essentiell: „Sie funktionieren nur mit einer extrem leistungsfähigen Hybrid-Logistik, die weit mehr leistet als nur den effizienten Transport von Waren.“

Hybrid-Logistik als Schlüssel

Der Hybrid-Logistiker müsse sich unter anderem durch hohe Datenkompetenz auszeichnen. Er müsse in der Lage sein, unkonventionelle Geschäftsideen flexibel und schnell logistisch umzusetzen. „Dazu gehören auch Lösungen, um die letzte Meile zu überbrücken. Außerdem gilt es Zustell- und Abhol-Services intelligent miteinander zu koppeln, um Verkehrsaufkommen und Kosten zu minimieren.“

Administrative Dienstleistungen wie Rechnungsstellung für den Endkunden und die Überwachung des Zahlungsflusses dürften für den Logistiker der Zukunft ebenso wenig ein Problem sein wie etwa die Abwicklung von Versicherungsfällen. „Nicht zu vergessen: Der Logistiker, der Sharing Economy Modelle unterstützt, muss Produkte im Konfektionierungsprozess individualisieren können – sonst dauert das zu lange – und extrem schlanke und effiziente Retouren- und Refurbishment-Prozesse beherrschen“, so der Logistik- und E-Commerce-Experte.

„Das alles muss wirtschaftlich darstellbar sein, sonst brauchen wir gar nicht erst anzufangen. Und es muss schnell gehen, denn wo ein attraktiver Markt ist, sind die großen digitalen Player nicht weit.“

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Das BI-LOG Warenhotel bietet alle Dienstleistungs-Komponenten rund um moderne Logistik. Dazu gehören viele ursprünglich „Logistik fremde“ Aufgaben, die früher von den Unternehmen selbst übernommen wurden. Namhafte Lebensmittelproduzenten, Einzelhandelsketten, Telekommunikationsanbieter, Textilhersteller und Hightech-Unternehmen nutzen die Services des BI-LOG Warenhotels. Zu den besonderen Stärken des BI-LOG Warenhotels zählen Omnichannel Services. Damit realisiert das Unternehmen schon heute, was den Handel der Zukunft prägen wird: exzellente, IT-getriebene „Logistik“-Services, ohne Medienbrüche und über alle Kanäle hinweg. Zur Zufriedenheit des Endkunden – und des Auftraggebers. Zu den Kunden von BI-LOG gehören Loewe, der Hersteller hochwertiger Consumer Electronics, das Textilunternehmen mister*lady, der Mobilfunkdienstleister Tele2 und die Lebensmittelkette Netto Marken-Discount. Geschäftsführer ist Claus Huttner.

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Immobilien

Neu – saisonales Sharing von Wochenendhäusern

reposée startet neuartiges Sharing-Service für private Freizeitimmobilien!

Neu - saisonales Sharing von Wochenendhäusern

Wochenendhaus Sharing

Das Wiener Startup reposée startet ein neuartiges Service speziell für Besitzer von Wochenendhäusern, Almhütten, Ferienwohnungen & deren Interessenten.

Erstmalig können Wochenendhäuser für eine Saison gemeinsam genutzt werden.

Besitzer nutzen Ihre Immobilie wie gewohnt, verdienen aber gleichzeitig Geld. Mieter ersparen sich hohe Investkosten und bleiben flexibel, da das Mietverhältnis auf zwei bis 12 Monate ausgelegt ist.

reposée startet ab sofort mit dem Public Beta des neuartigen Sharing Service. Neuartig, weil es sich vor allem auf Besitzer von Wochenendhäusern konzentriert und weil der Fokus auf langfristige, saisonale Miete liegt.

Airbnb ist für kurzfristige Urlaubsaufenthalte: Der alljährliche Sommerurlaub oder der einmalige Städtetrip über das Wochenende. Auf reposée bucht man Wochenendhäuser, die in einem Umkreis von 3-4 Autostunden liegen. Für den regelmäßigen Freizeitbesuch über mehrere Monate.

ATTRAKTIVE SHARING MODELLE ZUR AUSWAHL

Pro Immobilie stehen zwei Shares zur Vermietung. Entweder, es werden beide Shares vermietet, oder der/die Vermieter(in) behält sich einen Share zur Eigennutzung:

FlexShare-Modell:
„Dieser Monat Du. Nächster Monat ich“. Oder „Die ersten zwei Wochen im Monat Du. Die nächsten zwei Wochen ich“.

WeekShare-Modell:
„Von Montag bis Freitag Du – am Wochenende ich“. Speziell für Selbständige, die unter der Woche flexibel sind bzw. in Ruhe arbeiten wollen, eine interessante Variante.

DIE UMGEKEHRTE SUCHE – VERMIETER SUCHT MIETER

Das Warten auf Anfragen ist von gestern. Warum nicht einen netten Mieter selber suchen? Auf reposée können Vermieter nach potentiellen Mietern suchen & auswählen. Man will ja wissen, mit wem man sein privates Wochenendhaus teilt.

Für Vermieter wie Mieter gilt: beide bleiben anonym & entscheiden selbst, ab wann Kontaktdetails geteilt werden sollen.

GUT VERSICHERT – ENTSPANNT GESHARED

Gerade im privaten Bereich sind Bedenken hinsichtlich möglicher Schäden hoch. Deswegen sind auch alle Buchungen über die reposée-Plattform gut versichert. Während der Buchungszeit besteht für Mieter eine kostenlose Mietsachschäden-Versicherung, die Schäden bis zu 500.000 EUR abdeckt. Somit können sich auch Vermieter beim Sharing von privaten Wochenendhäusern entspannt zurücklehnen.

„Die Ergebnisse unserer Umfrage mit 3.247 Teilnehmern bestätigen das vermutete Potential: 51% aller Freizeit-Immos werden nur selten bis wenige Male im Quartal benutzt. 41% der Besitzer sind an Sharing interessiert. Airbnb hat Kurzfrist-Sharing von privaten Wohnungen erfolgreich vorgezeigt, warum nicht auch Langfrist-Sharing von kaum genützten Wochenendhäusern?“, so Alexander Schuch, Gründer & CEO.

„Saisonales Sharing ist eine besonders feine Sache, denn als Mieter erspart man sich schnell mal eine signifikant hohes Investment in eine eigene Freizeitimmobilie. Und man bleibt flexibel! Diesen Sommer das Wochenendhaus am See, kommenden Winter die Hütte in den Bergen“, so Felix Woldt, Co-Gründer & CFO.

Die Sharing-Plattform reposée steht ab sofort als Public Beta zur Verfügung: Vermieter und Mieter können Profile erstellen, nach Immobilien suchen und Kontakt aufnehmen. Ein Dashboard mit detaillierter Kalenderfunktion, Chatboard und andere Funktionen folgen im Frühjahr.

Bis Sommer 2018 ist die Nutzung der Plattform reposée kostenlos. Danach ist eine fixe, monatliche Servicepauschale fällig. Keine Minimum-Bindefrist.

Das Anlegen eines Profils sowie die Suche sind immer kostenlos!

Weitere Infos unter: www.reposee.com

Anfragen: Alexander Schuch, presse@reposee.com, +43.699.17724824

reposée ist das erste Service weltweit für das saisonale Sharing von Wochenendhäusern. Finde Ferienimmobilien in einem Umkreis von max. 300km von Zuhause zum sharen!

Buchungsperiode: mindestens 2 Monate. Keine Wochenend- oder klassische Urlaubsvermietung.

Besitzer verdienen Geld & nützen gleichzeitig ihre Freizeitimmobilie weiter. Mieter bleiben flexibel und ersparen sich das Investment in eine eigene Immobilie.

Die Leerstandsquote in Kommunen wird verringert. Weniger Geisterdörfer, mehr Umsatz für den lokalen Handel & Gastronomie.

Eine Win/Win-Situation entsteht – für Alle!

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Barmenia wird Partner beim Forschungsprojekt UrbanUp

Barmenia wird Partner beim Forschungsprojekt UrbanUp

(Mynewsdesk) Die Barmenia beteiligt sich am Forschungsprojekt „UrbanUp – Upscaling-Strategien für eine Urban Sharing Society“, das sich auf die Idee des Teilens in der Stadtentwicklung fokussiert. Mit diesem Schritt möchte der Wuppertaler Versicherer das auf fünf Jahre angesetzte Forschungsvorhaben mit Versicherungswissen und als großer in Wuppertal ansässiger Akteur unterstützen.

Das Forschungsprojekt ist am Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit kurz TransZent angesiedelt und wird mit weiteren Wissenschaftspartnern umgesetzt. Ziel ist es, Praktiken des Teilens (Sharing) innerhalb unterschiedlicher Nutzergruppen zu analysieren sowie nachhaltigkeitsorientierte Geschäftsmodelle und Leitlinien für sog. Sharing Cities zu entwickeln. Sharing wird derzeit verstärkt in der Autonutzung durch entsprechende Carsharing-Angebote wahrgenommen oder bei der Vermietung von Privatunterkünften. Die Idee des Teilens muss aber nicht unbedingt einhergehen mit einer positiven Entwicklung der Gesellschaft, da dadurch bisherige Geschäftsmodelle in Frage gestellt werden oder soziale sowie ökologische Faktoren außer acht bleiben. Dies will das Forschungsvorhaben ändern, indem diese Aspekte gleichermaßen berücksichtigt werden. So sollen Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Stadtentwicklung hinsichtlich des Teilens entwickelt werden. Wuppertal dient dabei als Testfeld, um einen engen Praxisbezug herzustellen.

Die Forschergruppe arbeitet eng mit Partnern aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und lokaler Politik zusammen. Auch für die Barmenia Versicherungen ist die Entwicklung der Sharing Economy von Interesse, da innovative Geschäftsmodelle entstehen, die neue versicherungstechnische Fragestellungen mit sich bringen können. Gleichzeitig hilft das Wuppertaler Unternehmen, positive Entwicklungspotenziale der Städte und Gesellschaft insgesamt mitzuentwickeln.

UrbanUp ist ein Verbundprojekt des Wuppertal Institutes, Bergischer Universität Wuppertal und dem Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP). Verortet ist das Projekt am TransZent, dem von Wuppertal Institut und Bergischer Universität Wuppertal gegründeten Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit. Das Projekt wird als Nachwuchsgruppe im Rahmen der Sozial-ökologischen Forschung vom Bundesministerium für Bildung Forschung (BMBF) finanziert. Weitere Informationen zum Forschungsprojekt unter https://www.transzent.uni-wuppertal.de/forschung/upscaling-strategien-fuer-eine-urban-sharing-society-urbanup.html

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Die Barmenia zählt zu den großen unabhängigen Versicherungsgruppen in Deutschland. Das Produktangebot der Unternehmensgruppe reicht von Kranken- und Lebensversicherungen über Unfall- sowie Kfz-Versicherungen bis hin zu Haftpflicht- und Sachversicherungen. Die Barmenia zeichnet sich seit Jahrzehnten durch nachhaltiges Wirtschaften und eine verantwortungsvolle Unternehmensführung aus. Wirtschaftliches Handeln, soziale Verantwortung und Umweltbewusstsein sind Leitgedanken der Barmenia. Ausführliche Informationen zum gesellschaftlichen Engagement unter www.nachhaltige.versicherung: http://www.nachhaltige.versicherung/

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Teilen im Kapitalismus? Der Erfolg der Sharing Economy

Teilen im Kapitalismus? Der Erfolg der Sharing Economy

In unserer kapitalistischen Gesellschaft verbreitet sich unaufhaltsam ein Trend, der zunächst gegen ihre grundlegende Beschaffenheit zu sein scheint: das Teilen. Die Sharing Economy erfreut sich wachsender Beliebtheit, sodass längst auch professionelle Plattformen die Infrastruktur für diese Tauschvorgänge bieten. Das bei Studylab im GRIN Verlag erschienene Buch „Sharing Economy – zwischen Kapitalismus und Kommunismus“ deckt die Hintergründe dieses Trends auf. Gleichermaßen geht der Autor Adrian Kurtin der Frage nach, inwieweit die Sharing Economy selbst schon nach kapitalistischen Prinzipien kommerzialisiert wurde.

Ob Übernachtungsmöglichkeiten, Autos oder Lebensmittel – immer mehr Menschen teilen lieber, statt zu kaufen. Der Begriff der Sharing Economy steht paradigmatisch für diese Entwicklung. Eigentlich scheint der wachsende Trend in einem Kontrast zu unserer am Konsum ausgerichteten Gesellschaft zu stehen. Adrian Kurtin geht in seinem Buch „Sharing Economy – zwischen Kapitalismus und Kommunismus“ deshalb nicht nur auf die Hintergründe der Sharing Economy ein, sondern beleuchtet auch die Ressentiments, mit denen Experten auf sie reagieren.

Soziale Wirtschaft oder ökonomisiertes Sozialleben?

Der Grundgedanke der Sharing Economy ist die effiziente Nutzung von Gütern. Wie jeder Trend ruft sie aber auch Unternehmen auf den Plan, die das Modell über digitale Plattformen organisieren und monetarisieren. Die Hauptkritik dabei: Was zuvor kostenlos im Sinne der Gemeinschaft angeboten wurde, ist heutzutage ein Geschäftsmodell und wird so zur bepreisten Ware. Gleichzeitig setzt der offene Wettbewerb unter den Anbietern Dumpinglöhne durch. In seiner Publikation „Sharing Economy – zwischen Kapitalismus und Kommunismus“ untersucht Kurtin die Hintergründe der emotional geführten Debatte um die Sharing Economy. In Kernpunkt seiner Untersuchung steht dabei auch Der Vergleich der prominenten Beispiele Airbnb und Couchsurfing. So legt er das Fundament für eine aufschlussreiche Untersuchung, die Anbietern und Nutzern auf den einschlägigen Plattformen, Verbraucherschützern und allen Interessierten einen Überblick über die relevanten Aspekte bietet.

Das Buch erscheint im Februar bei Studylab im GRIN Verlag (ISBN: 978-3-9609-5162-9).

Direktlink zur Veröffentlichung: https://www.grin.com/document/379498

Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

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WOC Mobilität fordert vom Staat mehr Freiräume und Anreize für den Ausbau kundenorientierter Mobilitätskonzepte

Working Committee Mobilität des Travel Industry Club bezeichnet Kompetenz der Politik bei vielen Innovationsthemen als „ausbaufähig“ / Think Tank des Travel Industry Club erarbeitet Thesen als wichtige Impulsgeber für die Branche

Frankfurt, 01. August 2017 – „Der Staatliche Regulierungsrahmen ist in vielen Fällen restriktiv und beeinflusst das Investitionsklima negativ.“ Das ist das ernüchternde Fazit eines Thesenpapiers, das das Working Committee (WOC) Mobilität des Travel Industry Club (TIC) jetzt formuliert hat. Weiter heißt es darin: „Die Kompetenz der Politik ist bei vielen Innovationsthemen ausbaufähig.“
Das WOC Mobilität sieht seine Thesen als wichtigen Impulsgeber und konstruktiven Beitrag in einer der entscheidendsten Debatten um zukunftssichere Ökonomie und Technologie.

Die unzureichenden Freiheitsgrade seitens der Politik seien umso beklagenswerter, da der grundlegende Wandel des Mobilitätsmarktes von neuen Technologien und von neuen Angebotsformen getrieben würde, so die Einschätzung der WOC-Experten. Zentrale Bedeutung im Mobilitätsmarkt der Zukunft kämen demnach der Sharing Economy sowie neuen Technologien wie selbstfahrenden Autos zu. Die Grenze zwischen Individualverkehr und öffentlichem Verkehr verschwimme immer mehr.

Die Folge: Durch die absolute Kundenzentrierung reguliert sich der Mobilitätsmarkt schnell selbständig. Mit anderen Worten: Die Regeln moderner Mobilität werden zunehmend vom Kunden selbst gemacht. Denn wer die Erwartungen des Kunden beispielsweise an Transparenz, Qualität und Datenschutz nicht erfüllt, wird schnell von anderen Anbietern verdrängt.

Getrieben durch diesen immer stärkeren Wettbewerb genießt der Kunde eine immer breitere Angebotsvielfalt. Und diese Vielfalt müsse auch vom Staat konsequent gefördert statt reguliert werden, schreibt das WOC in seinem Thesenpapier. Dr. Ralph Körfgen, Vorsitzender des WOC Mobilität sowie Geschäftsführer der DB Vertrieb GmbH, betont: „Neue Formen der Mobilität brauchen für ihre Entstehung zunächst Freiräume, um sich beim Kunden zu beweisen. Die Fokussierung auf den Kunden ist elementarer Erfolgsfaktor.“ Der Staat solle die neue starke Rolle des Kunden deshalb deutlich besser fördern, indem er Freiräume und Anreize für den Ausbau kundenorientierter Mobilitätsangebote schafft. „Es geht dabei aber auch darum, einen Wettbewerb zu fördern, an dem sich auch Marktführer messen müssen“, so der WOC-Vorsitzende.

Dies könne aber nur gewährleistet werden, wenn der Staat entsprechende Maßnahmen beschließe und konsequent umsetze. „Aufbauend auf das Vertrauen in die Kundenzentrierung benötigen wir eine konstruktive Position staatlicher Instanzen bei der Innovationsförderung und bei der Gestaltung gesetzlicher Rahmenbedingungen“, betont Dr. Körfgen. Der Staat müsse deshalb dringend auch die notwendigen Freiräume und Anreize zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs schaffen, so die WOC-Experten. Schließlich spiele der Staat beim Ausbau einer bedarfsgerechten Infrastruktur für moderne Verkehrssysteme wie etwa Fahrspuren für Self-Driving Cars und Ladestationen für E-Mobilität eine zentrale Rolle.

Das WOC Mobilität ist eines von drei Working Committees im 2016 gegründeten Think Tank des Travel Industry Club. Die zwei weiteren widmen sich den Schwerpunkten Digital und Kundenzentrierung. In allen WOC werden aktuelle Thesen formuliert, um wichtige Impulse in die Branche zu geben und zukunftsweisende Entwicklungen entscheidend voranzutreiben. Dirk Bremer, President des Travel Industry Club, sagt: „Die Touristikindustrie zählt zu den wichtigsten Branchen in Deutschland. Umso entscheidender ist es, dass wir uns als führender Wirtschaftsclub der Reiseindustrie für eine starke Zukunft einsetzen und bei den relevanten Themen prägend sind. Wir vertreten Entscheider, Macher und Beweger der Branche. Die Arbeit der zahlreichen Experten in unserem Think Tank hat dabei eine elementare Bedeutung.“

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Hintergrundinformation Travel Industry Club:
Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de

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Oscar-Verleihung: Deutsche Frauen träumen von Carsharing mit Ryan Gosling

Ryan Gosling ist der beliebteste Mitfahrer auf dem Weg zur Oscarverleihung.

Oscar-Verleihung: Deutsche Frauen träumen von Carsharing mit Ryan Gosling

(NL/4338662563) Carsharing beliebt: Vier von zehn Millennials sind bereit, ihr Auto zu teilen, Tendenz steigend. Millennials setzen auf Sicherheit das Bremspedal verdient den Oscar.

Die 89. Oscarverleihung am 26. Februar 2017 rückt näher, und die Spannung steigt. Vor allem Millennials treffen sich zu gemeinsamen Oscar-Abenden und fiebern mit, wer mit den begehrten Filmpreisen ausgezeichnet wird. Doch nicht nur die Filme und ihre Darsteller stehen im Rampenlicht, eine weitere wichtige Rolle und viel mehr als ein Requisit sind die Fahrzeuge auf der Leinwand. Ob in Roadtrips oder bei Verfolgungsjagden die Darsteller aus Blech sind die wahren Stars.

Aber nicht nur auf der Leinwand sondern auch auf dem Weg zur Oscar-Verleihung haben die Stars mit den vier Rädern eine besondere Rolle. Ob das Bangen und Daumen drücken auf dem Weg zum roten Teppich vor dem Dolby Theatre in Los Angeles oder die Momente nach der Verleihung, in denen geweint oder gefeiert wird im Auto stehen die Stars und Sternchen kurze Zeit nicht unter Beobachtung. So überrascht es nicht, dass in einer aktuellen Umfrage 61 Prozent der befragten Millennials gerne einmal dem Klatsch und Tratsch in den Autos lauschen würde. Anstatt auf dem roten Teppich oder im Theater möchten die Meisten lieber auf der Rückbank der Autos sitzen und die Stars von der Kinoleinwand einmal privat erleben. Besonders die weiblichen Filmfans würden gerne den Gesprächen nach der Verleihung auf dem Weg zu den After Show Partys lauschen.

Lieblingsmitfahrer: And the Oscar goes to

Doch mit welchem Promi würden die Millennials gerne gemeinsam im Auto sitzen? Bei den befragten 18- bis 34-jährigen Frauen schlägt das Herz ganz klar für Ryan Gosling: 41 Prozent würden das Auto am liebsten mit dem Oscar-Favoriten teilen, der in Drive (2012) nicht nur als Stuntman sondern auch als Fluchtfahrer zeigt, dass er Autofahren kann. 49 Prozent der befragten Männer würden sich gerne eine Fahrgelegenheit mit LaLaLand Darstellerin Emma Stone teilen. Doch auch Denzel Washington ist als Mitfahrer bei den männlichen Millennials beliebt: Fast ein Drittel der Befragten würden gerne gemeinsam mit dem Schauspieler, der auch in Training Day (2001) ein Autoliebhaber war, zum roten Teppich fahren. Die Oscar-Date Verliererin des Abends ist jedoch Meryl Streep. Nur rund 10 Prozent möchten mit der Schauspielerin, die bereits zum zwanzigsten Mal nominiert ist, zum roten Teppich fahren.

Sich ein Auto zu teilen ist ein Gedanke, der bei den Millennials generell hoch im Kurs steht. Laut der Automotive Zeitgeist Studie 2015 von Ford wird Carsharing immer beliebter. Darin liegt für die Generation der Millennials nicht nur in den verkehrsreichen Stunden vor der Oscarverleihung die Lösung für die Verkehrsprobleme in Städten. Vier von zehn Millennials sind daher bereit, das Auto mit anderen zu teilen. Das Mobilitätsprinzip dieser Generation lautet Teilen statt Besitzen. Ob für größere Einkäufe oder als Alternative zu öffentlichen Verkehrsmitteln punktet Carsharing durch hohe Flexibilität, um schnell ohne die Kosten eines eigenen Autos mobil zu sein.

Oscarwürdige Auto-Features
Autos sind jedoch nicht nur die heimlichen Stars am Oscar-Abend, auch im Alltag finden die Millennials ihr Auto preisverdächtig. Zwar ist bundesweit das Bremsen klarer Sieger, doch von Region zu Region gibt es große Unterschiede: Das Navigationssystem hat beispielsweise für die Baden-Württemberger eine besonders hohe Bedeutung: Gleichauf mit der Bremse würden die Befragten im südwestlichen Bundesland die Orientierungshilfe auszeichnen. Statt an funktionale Features denken die Befragten in Hamburg, Bremen und Niedersachen lieber an die Unterhaltung: 36 Prozente geben hier an, dass sie vor allem ihrem Radio den Oscar verleihen würden. Besonders auf Komfort setzen die Bayern hier erhält die Sitzheizung mit 32 Prozent die goldene Trophäe. In der Hauptstadt ist es häufig nicht einfach, eine große Parklücke zu finden, so würden 17 Prozent der Berliner dankbar ihrer Einparkhilfe die begehrte Auszeichnung verleihen. Aber alle Besorgten können aufatmen: Laut der Ford Automotive Zeitgeist Studie 2015 hat Sicherheit bei den Millennials absoluten Vorrang.

Die aktuelle Umfrage zur Oscarnacht wurde vom Automobilhersteller Ford im Januar 2017 auf Grundlage einer repräsentativen Stichprobe von rund 150 Befragten im Alter zwischen 18 bis 34 Jahren in Deutschland durchgeführt.

Ford-Werke GmbH
Die Ford-Werke GmbH ist ein deutsches Automobilunternehmen mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln und Saarlouis mehr als 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1925 wurden mehr als 40 Millionen Fahrzeuge produziert.
Für weitere Informationen zu den Produkten von Ford besuchen Sie bitte www.ford.de

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App für Nachbarschaftshilfe im 21. Jahrhundert

Fahrrad reparieren? Jemand auf Guzz.io weiß, wie es geht und hilft per Video-Dialog

App für Nachbarschaftshilfe im 21. Jahrhundert

Reparaturunterstützung per Videochat

Guzz.io nennt sich die neue App und Onlineplattform für Nachbarschaftshilfe im 21. Jahrhundert, die kürzlich im SWR-Fernsehen ausführlich vorgestellt wurde. Mit Guzz helfen praktisch Begabte und Leute mit einem speziellen Hobby per Video-Dialog.

Die Familienwaschmaschine ging kaputt – ausgerechnet am Wochenende. Die Nummer des Kundendienstes und die Gebrauchsanleitung waren mal wieder nicht zur Hand. Ein Handwerker war nicht erreichbar. Und im Internet fanden sie keine Gebrauchsanleitung, die zu ihrer Waschmaschine passte. Was tun? Tom Brückner (45) und seine Tochter Kiara (16) aus Karlsruhe waren schon leicht frustriert. Der Haussegen hing etwas schief. Sie bekamen die Ablaufpumpe kaum heraus und bestellten schließlich im Internet das falsche Ersatzteil.

Wie viel praktischer wäre es doch, in solchen Fällen über das Smartphone einen Heimwerker kontaktieren zu können, der sich mit der Materie besser auskennt und kurz über die Kamera draufschaut. Als sie Freunden und Bekannten von dieser Vision erzählten, wurde schnell klar, dass es unzählige weitere Anwendungsfälle für einen derartigen Live-Support gibt. Beispielsweise das Erlernen eines Musikinstruments außerhalb der Öffnungszeiten einer Musikschule, die Ideenfindung für eine anstehende Hausrenovierung oder das Einüben einer Fremdsprache mit einem Muttersprachler am anderen Ende der Welt. Der Informatiker Brückner beschloss kurzerhand, eine solche App selbst zu bauen. Guzz war geboren.

Technisch funktioniert www.guzz.io ähnlich wie Skype, allerdings mit dem Unterschied, dass ein soziales Netzwerk integriert ist, welches Ratsuchende und Guzz-Gurus zusammenbringt. Jeder kann selbst zum Guru für seine eigenen Kenntnisse werden, denn Guzz basiert auf dem Prinzip der Sharing Economy. Guzz gibt es für iOS, Android und Desktop-Browser. Als Mobile App ist Guzz nicht nur ortsunabhängig. Es kann auch beide Kameras des Smartphones verwenden, um etwas im Raum live zu zeigen.

Die Betreiber sehen Guzz als sinnvolle Ergänzung zu bekannten Diensten wie YouTube und Diskussionsforen. Andere Plattformen gehen oft nur begrenzt auf individuelle Fragen ein oder verlangen, das Problem erst einmal umständlich in Textform zu beschreiben. Für die Generation Snapchat ist das Steinzeit. Guzz-Gurus bieten dagegen Ratschläge in Echtzeit.

Seit dem Start haben sich bereits mehr als 150 Gurus als Ratgeber eingetragen, und täglich werden es mehr. Zum Start funktioniert Guzz rein ehrenamtlich. „Das Geschäftsmodell wird künftig darin bestehen, dass die Gurus mit ihren Ratschlägen auch Geld verdienen können und wir in diesem Fall eine Provision erhalten“, kündigt Tom Brückner an. Spannend kann das beispielsweise für Schüler sein, die Ihr Taschengeld mit PC-Unterstützung für Senioren aufbessern möchten.

Die Betreiber sind sicher, dass „guzzen“ einmal ebenso selbstverständlich sein wird wie „googeln“ – nur persönlicher.

App-Download

Fernsehbeitrag im SWR

Die App und Internetplattform guzz.io verbindet Menschen, die sich live per Video beim Problemlösen und bei Entscheidungen helfen. Die Kommunikation läuft übers Smartphone. Guzz ist für Fälle konzipiert, in denen YouTube-Anleitungen nicht weiterhelfen, weil es der Unterstützung eines echten Menschen bedarf. Beispielsweise beim Reparieren eines Haushaltsgeräts, bei der Lösung kniffliger PC-Probleme oder bei der Hausrenovierung. Entwickelt wurde Guzz von Tom Brückner (45), der zuvor als Geschäftsführer des deutschen Marktführers für E-Learning-Software tätig war. Seine Tochter Kiara Brückner (16) war ebenfalls an der Entwicklung beteiligt.

Kontakt
Guzz
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Travel Industry Club unterstützt neue EU-Pläne für Deregulierung der Sharing Economy

Keine Verbote für Uber, AirBnB & Co / Markt braucht dringend europaweit einheitliche Regelungen / Touristikbranche kann und muss sich digitalen Herausforderungen stellen / Trendforscher Jánszky nennt Gegenwehr „sinnlos“

Travel Industry Club unterstützt neue EU-Pläne für Deregulierung der Sharing Economy

Frankfurt, 20.06.2016 – Als führender Wirtschaftsclub der Reiseindustrie unterstützt der Travel Industry Club (TIC) die neuen Pläne der Europäischen Union zur Deregulierung der Sharing Economy. „Wir halten die Anfang Juni von der EU veröffentlichten Forderungen für den einzig richtigen Weg in die Zukunft“, sagt TIC-Präsident Dirk Bremer. Die aktuell bestehenden Regulierungen und Beschränkungen bis hin zu Verboten einzelner Anbieter der Sharing Economy seien innovationshemmend und damit letztlich weder im Sinne einer freien Wirtschaftsentwicklung noch im Sinne der Kunden, so Bremer.

Der TIC, der für rund 800 persönlichen Mitglieder aus der Reiseindustrie steht, begrüßt dabei nicht nur den Plan der EU, Verbote von Anbietern aus der Sharing Economy künftig zu vermeiden. Insbesondere unterstützt der Wirtschaftsclub die in der „Agenda for the collaborative economy“ am 2. Juni von der EU vorgelegte Forderung nach europaweiter Vereinheitlichung der Gesetzgebung und nach einem Ende des „Flickwerks verschiedener Regulierungsmaßnahmen nationaler und lokaler Behörden“ – wie es die zuständige EU-Kommissarin Elbieta Bieńkowska in einem Gastbeitrag für den „Tagesspiegel“ formulierte. TIC-Präsident Bremer: „Treffender kann man die aktuelle Ungleichheit innerhalb der EU mit Blick auf die aufstrebende Sharing Economy nicht ausdrücken.“ Und diese Ungleichheit ist fatal. „Die Wettbewerbsbedingungen müssen für alle identisch sein. Nur so kann ausgeschlossen werden, dass einzelne Marktteilnehmer nachhaltig und unverhältnismäßig belastet werden“, fordert Bremer.

Der klaren Positionierung des TIC in Fragen der Sharing Economy liegen zwei Leitlinien zugrunde: Erstens setzt sich der Wirtschaftsclub massiv für eine weitere Stärkung eines fairen Wettbewerbs zwischen alten und neuen Playern in der Reiseindustrie ein. Zweitens fördert der TIC seit seiner Gründung die Innovationskraft der Branche, damit diese auch künftig mit neuen Produkten, Services und Dienstleistungen zufriedene Kunden finden, binden und halten kann. Die Industrie könne und müsse sich den Herausforderungen der Digitalisierung stellen, so Bremer. „Für die Hotellerie etwa gilt es, sich intensiv mit neuen Wettbewerbern wie AirBnB auseinanderzusetzen und darauf mit eigenen, neuen Angeboten zu reagieren“, betont der TIC-Präsident.

Diese Einschätzung bestätigt auch Sven Gábor Jánszky. Der Trendforscher und CEO des Zukunftsforschungsinstituts 2b AHEAD ist einer der Keynote-Speaker auf dem diesjährigen Mobility Symposium von Deutscher Bahn und Travel Industry Club, das am 23. Juni in Frankfurt stattfindet. In einer Vorabmeldung bezeichnet es
Jánszky als „sinnlos“, wenn sich die Reiseindustrie gegen innovative Angreifer wie Uber oder AirBnB stellen würde. Schließlich böten diese Unternehmen einer riesigen Gruppe von Kunden einen Mehrwert, den diese haben wollten. „Jeder der sich dagegen stellt, stellt sich gegen die Interessen seiner Kunden“, so der Trendforscher.

Alle weiteren Infos zum Mobility Symposium 2016 unter www.travelindustryclub.de

Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder (Stand Juni 2016) sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer \“Think Tank\“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de.

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Brautflohmarkt: Erste Second Hand-Plattform nur für Bräute ist eröffnet

Brautflohmarkt: Erste Second Hand-Plattform nur für Bräute ist eröffnet

Brautflohmarkt Logo

Brachttal (Hessen) / Bielefeld, 07.04.2015. – Das Start-up Brautflohmarkt ist seit Montag, dem 6.4.2015 online. Brautflohmarkt ist ein Online-Marktplatz für Hochzeiten. NutzerInnen finden hier die Gelegenheit, übriggebliebene Produkte und Waren ihrer Hochzeit weiterzuverkaufen und selbst einzukaufen. Ergänzt wird das Angebot von handverlesenen Premiumanbietern, die ihre Produkte in ausgewählten Kategorien anbieten.

Brautflohmarkt unterscheidet sich von anderen Marktplätzen durch die klare Definition der Zielgruppe und die Besetzung der Nische „Hochzeit“. In Abgrenzung zu anderen E-Commerce-Projekten, die sich auf die Hochzeitsbranche beschränken, bietet Brautflohmarkt eine Mischung aus Second Hand-Artikeln und hochwertigen Produkten ausgewählter Marken wie z.B. GLÜCK&SEGEN.

Neu ist auch die Struktur der Online-Plattform: So sind z.B. die Produktkategorien nach Nützlichkeit benannt und heißen dann „Für die Zeremonie“, „Für die Party“ oder „Für das Fotoshooting“. So ermöglicht Brautflohmarkt eine selbsterklärende und sprechende Navigation durch die umfangreiche Welt der Hochzeitsplanung.

Im Gegensatz zu anderen Anbietern wird es auf Brautflohmarkt zunächst keine Brautkleider zu finden geben. „Wir haben uns ganz aktiv dagegen entschieden, von Anfang an Second Hand-Brautkleider auf unserer Plattform zu zeigen“, so Jenny Linhart, Initiatorin und eine von drei Gründern der Brautflohmarkt GbR: „Ein Brautkleid zu kaufen bedeutet für viele Bräute etwas Magisches. Solange wir diese Magie nicht online transportieren können, wird es keine Brautkleider bei uns zu kaufen geben.“

Die Mitgliedschaft und das Einkaufen bei Brautflohmarkt sind gebührenfrei. Für das Einstellen von Produkten wird eine geringe Gebühr erhoben, die im ersten Jahr jedoch allen Bräuten geschenkt wird. Bei einem erfolgreichen Verkauf über Brautflohmarkt fällt eine Verkaufsprovision von derzeit 10% an. Die Zahlungen werden ausschließlich über PayPal abgewickelt, da dies sowohl sicher und unkompliziert funktioniert als auch weit verbreitet ist.

Brautflohmarkt – der Online-Marktplatz von Bräuten für Bräute

Pressekontakt:
Annemarie Dresen
Brautflohmarkt GbR
Hochstraße 17
63636 Brachttal
E-Mail: annemarie@brautflohmarkt.de
Telefon: 0521 32 71 05 03
http://www.brautflohmarkt.de

Über die Brautflohmarkt GbR
Die Brautflohmarkt GbR mit Hauptsitz in Hessen wurde Anfang 2015 von Annemarie Dresen, Jenny Linhart und Ulf Stoffels gegründet. Die Idee, eine Art Online-Flohmarkt für Hochzeiten anzubieten, entstand im Sommer 2014. Seitdem arbeiten die drei Gründer, die sich aus dem Studium kennen und auch privat befreundet sind, an der Umsetzung des Geschäftsmodells.
Weitere Informationen erhalten Sie auch auf unserem Blog www.brautflohmarkt.de/blog

Kontakt
Brautflohmarkt GbR Jennifer Linhart, Annemarie Dresen, Ulf Stoffels
Annemarie Dresen
Hochstraße 17
63636 Brachttal
052132710503
annemarie@brautflohmarkt.de
http://brautflohmarkt.de

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Spendenmarktplatz bringt Hilfsprojekte und Spender zusammen

Mit dem „Spendenmarktplatz“ existiert jetzt eine neue Online-Plattform. Jeder, der sich gerne sozial engagieren möchte – sei es mit Geld, Gütern oder Zeit – findet hier die passenden Hilfsprojekte in seiner Umgebung. Mehr als nur eine Spendenquittu

Spendenmarktplatz bringt Hilfsprojekte und Spender zusammen

München, 05.12.2014: Mit zitternden Hunden fing alles an. Der Winter war in Rumänien vergangenes Jahr extrem heftig hereingebrochen. Die Tierschutzorganisationen bekamen ein Problem. Im offenen Zwinger lag der Schnee zwei Meter hoch, die Vierbeiner konnten nirgendwo Unterschlupf finden. Deutsche Tierschützer in Rumänien hatten zwar ein Auffanglager bereitgestellt, doch es war nicht überdacht. Auf Facebook sah Claudia Hummel die Fotos der fast erfrorenen Straßenhunde – und war betroffen. Die Tierfreundin klemmte sich ans Telefon und kontaktierte alle Speditionen, die sie finden konnte. Sie bat um aussortierte LKW-Planen. Ihre Idee war, daraus ein provisorisches Dach zu bauen.
„Ich hätte nie gedacht, wie viele Firmen bereit sind, sich zu engagieren – wenn sie wissen, wofür genau, und das Ergebnis sehen können.“ Ein Drittel Ihrer Gesprächspartner bot Hilfe an. Am Ende konnten zweitausend Quadratmeter Fläche mit wasser- und windfesten Planen bedeckt werden – die Tiere waren vor dem heftigen Schnee, der ihr Leben bedroht hätte, geschützt.
„Es gibt so viele unterschiedliche Hilfsprojekte – und so viele Leute, die bereit sind, sich sozial zu engagieren – wie kann man diese zusammenbringen?“ überlegte Claudia Hummel. Auf Facebook testete sie ihre Idee und bat Personen, zu veröffentlichen, wenn sie Futter, Decken, Baumaterialien oder sonstige Sachspenden übrig hatten. Menschen, die bei Hilfsprojekten arbeiten, konnten die Einträge sehen und die gewünschten Güter bei den Spendern abholen. Innerhalb kürzester Zeit hatte die Gruppe 500 Mitglieder – ein beachtlicher Erfolg.
Jetzt ist die Website www.spendenmarktplatz.de live, um Sachspenden außerhalb von Facebook zu bekommen. Über die Menüpunkte „Sachspenden“, „Sammelstellen“, „Hilfstransporte“ und „Aktuelle Spendenaufrufe“ können sich Anbieter von Spenden einen Überblick verschaffen, was wo gebraucht wird. Hilfsorganisationen können sich schnell und einfach registrieren. Die Plattform ist für beide Seiten vollkommen kostenfrei.

Neugierig geworden? Claudia Hummel verbindet mit ihrem Spendenmarktplatz den Trend der Sharing Economy mit den grundlegenden Prinzipien des sozialen Unternehmertums.

Für ein vertiefendes Interview steht Ihnen Claudia Hummel gerne zur Verfügung. Bitte kontaktieren Sie sie direkt per E-Mail unter claudia.hummel@spendenmarktplatz.de, per Festnetz über 08022-506994 oder mobil über 0173-8862222. Spendenmarktplatz – Hilfe, die ankommt mit Sachspenden die von Herzen kommen

Der „Spendenmarktplatz“ ist eine Online-Plattform: Diese bringt regionale Hilfsvereine mit Spendenwilligen in Kontakt. Jeder, der sich gerne sozial engagieren möchte – sei es mit Geld, Gütern oder Zeit – findet hier die passenden Hilfsprojekte in seiner Umgebung.

Kontakt
Spendenmarktplatz.de
Claudia Hummel
Schärfen 11
83708 Kreuth
08022 506994
claudia.hummel@spendenmarktplatz.de
http://www.spendenmarktplatz.de