Tag Archives: singen

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Musikproduzent Sören Schnabel sucht den neuen Youtubestar!

Youtubestar 2018 – Musikproduzent Sören Schnabel sucht die besten Talente!

Musikproduzent Sören Schnabel sucht den neuen Youtubestar!

Musikproduzent Sören Schnabel sucht den Youtubestar!

Musikproduzent Sören Schnabel sucht den nächsten Youtubestar!
Du meinst du hast Talent, kannst tanzen und singen bzw. vor der Kamera agieren, dann bewerbe dich jetzt bei Musikproduzent Sören Schnabel als Youtubestar Kandidat/in!
Am besten schickst du ein kurzes Video, warum du der neue Youtubestar werden willst und der beste Kandidat dafür bist! Sören Schnabel sichtet alle Einsendungen und freut sch auf deine Bewerbung! Vielleicht wirst du der neue Youtubestar und fliegst mit nach Hollywood und produzierst dein neues Album im Tonstudio bei Sören Schnabel! Good Luck!

Label/Agentur/Tonstudio

Kontakt
Mvrecords
Sören Schnabel
Bataverweg 26
22455 Hamburg
015209466969
info@soeren-schnabel.de
http://www.mvrecords.de

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Leistungsfestival hervorragender Chöre in Wirges

Am Wochenende des 16. und 17. Juni treffen sich rund 1.100 Sängerinnen und Sänger im Bürgerhaus Wirges. Ihr Ziel: Das Erreichen eines von drei Leistungsprädikaten.

Leistungsfestival hervorragender Chöre in Wirges

Marke und Logotype für die Leistungssingen im Chorverband Rheinland-Pfalz

Neues Konzept unter neuem Namen: „Candoro-Chorfestival des Leistungssingens“. Am Wochenende des 16. und 17. Juni treffen sich rund 1.100 Sängerinnen und Sänger im Bürgerhaus Wirges. Ihr Ziel: Das Erreichen eines von drei Leistungsprädikaten des Chorverbandes Rheinland-Pfalz.

Leistungschor, Konzertchor und Meisterchor bezeichnen die drei Prädikatsstufen des Leistungssingens im Chorverband Rheinland-Pfalz. 31 Chöre – vom Westerwald bis zur Pfalz und auch aus angrenzenden Chorverbänden – empfehlen sich an diesem Wochenende für eines der drei Leistungsprädikate. Am 16. Juni ab 12:30 Uhr und am 17.6. bereits ab 10:00 Uhr. Die Tageskarte ist an jedem Tag für 7,00 Euro an der Kasse im Bürgerhaus erhältlich.

CANDORO – Singen ist golden
„Fünf der Chöre stellen sich zum aller ersten Mal dem Leistungsvergleich mit anderen Chören im Land“, zeigt sich Michael Rinscheid erfreut. Der Verbandschorleiter und erfahrene Juryvorsitzende resümiert weiter: „Zwei Chöre kommen sogar aus benachbarten Landeschorverbänden. Das lässt darauf schließen, dass wir mit dem neuen Konzept und der Verlegung des Termins in das späte Frühjahr goldrichtig liegen.“

„Singen ist golden – Cantare e d“oro“ war die Ideengrundlage für den Titel, unter dem sich das neue Konzept präsentiert: „Candoro-Chorfestival des Leistungssingens“.

Alle Leistungsstufen an einem Festival-Wochenende
Das Neue am Candoro-Konzept ist, dass sich die Anwärter der drei Leistungsstufen durchmischt, an jetzt einem gemeinsamen Festival-Wochenende, der Jury präsentieren. Bisher fanden die Bewertungssingen der Leistungsstufen I und II – Leistungschor und Konzertchor – im April/Mai und das Meisterchorsingen (Leistungsstufe III) im Oktober/November eines jeden Jahres statt.

Ab diesem Jahr werden nun alle Stufen des Leistungssingens im Rahmen eines großen Events ausgetragen. „Uns ist es wichtig, den Leistungssingen einen anderen Stellenwert, ja – sogar einen Festivalcharakter zu geben“, sagt Tobias Hellmann, Vizepräsident im Chorverband Rheinland-Pfalz. „Entgegen der bisherigen Praxis werden die Chöre nicht mehr nach Leistungsstufen getrennt auftreten. Die Auftritte der Chöre erfolgen bunt gemischt. Es kann also sein, dass dem Anwärter der Leistungsstufe I direkt ein Meisterchor-Bewerber folgt“, erläutert Hellmann. „So können die Chöre viel voneinander lernen und über alle Leistungsstufen hinweg wertschätzend miteinander ins Gespräch kommen.“

Um das höchste Prädikat – „Meisterchor im Chorverband Rheinland-Pfalz“ – kann sich nur bewerben, wer die ersten beiden Stufen des dreistufigen Leistungssingens erfolgreich absolviert oder bereits zuvor schon einmal das Meisterchor-Prädikat mit sehr guter Benotung erlangt hat. Denn alle fünf Jahre muss dieses Prädikat aufs Neue bestätigt werden.

Hochkarätige Jury
Die Beurteilung der Chöre erfolgt am Leistungssingen-Wochenende durch ein hochkarätig besetztes Wertungsrichter-Gremium: Verbandschorleiter Michael Rinscheid (Attendorn), Willi Kastenholz (Köln) und Jakub Zicha aus Prag. Die Teilnahmeurkunden und Auszeichnungen werden den Chören an beiden Festivalabenden gegen 18:00 Uhr verliehen.
Der Präsident des Chorverbandes Rheinland-Pfalz, Karl Wolff, lädt alle an guter Chormusik Interessierte sehr herzlich ein, sich am 16. Und 17. Juni vom hohen Leistungsstand der Chöre im Chorverband Rheinland-Pfalz zu überzeugen.

Kinder- und Jugendchorfestival Rheinland-Pfalz
Nicht weit von Wirges findet in am 17. Juni ab 13:00 Uhr, in der Buchfinkenhalle Horbach, das Kinder- und Jugendchorfestival der Chorjugend Rheinland-Pfalz, in Kooperation mit dem Chorverband Westerwald und den Horbacher Buchfinken statt. Zu den ausgewählten Kinder- und Jugendchören wird auch der Landeskinderchor Rheinland-Pfalz als „Special Guest“ erwartet. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Pressekontakt
Dieter Meyer
Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Medien
im Chorverband Rheinland-Pfalz e.V.
Tel.: +49 2631 8312696
E-Mail: dieter.meyer@cv-rlp.de
Postanschrift über die Geschäftsstelle:
Chorverband Rheinland-Pfalz
– Dieter Meyer –
Bendorfer Str. 72-74
56566 Neuwied-Engers

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– CV Informationen der Kreis-Chorverbände: http://www.singendesland.de
– CV-ChorEvents – RLP-Eventkalender der Vokalmusik: http://www.cv-chorevents.de
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– Förderprogramm Singen und Musizieren in Kindertagesstätten: http://www.SiMuKi.de
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Über den Chorverband Rheinland-Pfalz
Der Chorverband Rheinland-Pfalz wurde 1949 in Koblenz gegründet. Mit über 1.500 Chören sowie rund 100.000 Mitgliedern, davon mehr als 36.000 aktiven Sängerinnen und Sängern, ist er der größte Laienmusikverband in Rheinland-Pfalz.
Zu den Kernaufgaben des Verbandes gehören u.a.
-das Chorsingen für eine breite Bevölkerungsschicht attraktiv zu machen;
-des Singen in Schulen und Kindergärten zu fördern;
-das Bereitstellen von Angeboten zur Aus- und Fortbildung sowie der Qualifizierung für Chorleiter/-innen und Lehrer an allgemeinbildenden Schulen;
-das anbieten vielfältiger Weiterbildungsmöglichkeiten für Sängerinnen und Sänger;
-das Durchführen von Leistungs- und Bewertungssingen für Chöre;
-die Beratung von Sänger/-innen, Chorleitern und Chören in rechtlichen und musikfachlichen Fragen;
-Öffentlichkeitsarbeit zu und die Förderung von chorischen Veranstaltungen sowie Fundraisingkampagnen zur Förderung und weiteren Unterstützung des Chorgesanges
-das Verankern des Chorsingens als wichtiges Kulturgut in der Bevölkerung.
Der Chorverband Rheinland-Pfalz strebt stets die enge Zusammenarbeit und intensive Kommunikation mit öffentlichen und öffentlich-rechtlichen Institutionen sowie Chorverbänden und Chören an. Derzeitiger Präsident des Chorverbandes Rheinland-Pfalz ist Karl Wolff.

Über den Chorverband Rheinland-Pfalz
Der Chorverband Rheinland-Pfalz wurde 1949 in Koblenz gegründet. Mit über 1.500 Chören sowie rund 100.000 Mitgliedern, davon 37.000 aktiven Sängerinnen und Sängern, ist er der größte Laienmusikverband in Rheinland-Pfalz und gehört zu den fünf größten Landes-Chorverbänden in Deutschland.

Zu den Kernaufgaben des Verbandes gehören u.a.
-das Chorsingen für eine breite Bevölkerungsschicht attraktiv zu machen;
-des Singen in Schulen und Kindergärten zu fördern;
-das Bereitstellen von Angeboten zur Aus- und Fortbildung sowie der Qualifizierung für Chorleiter/-innen und Lehrer an allgemeinbildenden Schulen;
-das anbieten vielfältiger Weiterbildungsmöglichkeiten für Sängerinnen und Sänger;
-das Durchführen von Leistungs- und Bewertungssingen für Chöre;
-die Beratung von Sänger/-innen, Chorleitern und Chören in rechtlichen und musikfachlichen Fragen;
-Öffentlichkeitsarbeit zu und die Förderung von chorischen Veranstaltungen sowie Fundraisingkampagnen zur Förderung und weiteren Unterstützung des Chorgesanges
-das Verankern des Chorsingens als wichtiges Kulturgut in der Bevölkerung.

Der Chorverband Rheinland-Pfalz strebt stets die enge Zusammenarbeit und intensive Kommunikation mit öffentlichen und öffentlich-rechtlichen Institutionen sowie Chorverbänden und Chören an. Derzeitiger Präsident des Chorverbandes Rheinland-Pfalz ist Karl Wolff. Zum Jahreswechsel 2018/2019 feiert der Chorverband Rheinland-Pfalz den 70. Jahrestag seiner Gründung.

Der Chorverband RLP online.
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1. Open-Air Rudelsingen im Zoo Osnabrück

Gemeinsam singen für das Löwenrudel am 21. Juni

1. Open-Air Rudelsingen im Zoo Osnabrück

Sie singen sich schon mal für das 1. Rudelsingen im Zoo Osnabrück am 21. Juni am Affentempel ein: Da (Bildquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef))

Wenn das eine Rudel für das andere singt: Beim 1. Open-Air Rudelsingen im Zoo Osnabrück am 21. Juni 2018 können Jung und Alt gemeinsam tierische Hits singen und dabei auch noch etwas Gutes tun, denn ein Teil der Einnahmen kommt der Vergrößerung der Löwenanlage im Zoo Osnabrück zugute. Das Rudelsingen im Zoo ist außerdem die erste Open-Air Version der musikalischen Kultveranstaltung in Osnabrück.

Beim Rudelsingen kommen unterschiedlichste Menschen zusammen und singen gemeinsam aktuelle Songs, Oldies und im Zoo natürlich auch tierische Hits. Dazu verwandelt sich der Platz vor dem Affentempel im Zoo-Zentrum zur Konzertfläche. Auswendig lernen müssen die Sänger die Lieder vorher aber nicht: Auf einer Leinwand werden die Texte eingeblendet und Livemusik sorgt für die richtige Begleitung. Bis zu 1.000 Musik-Fans können bei der ersten Open-Air Version des Rudelsingens am 21. Juni 2018 in Osnabrück mitsingen und die einzigartige Atmosphäre zwischen Tigern, Affen und Co. erleben. Beginn ist um 20 Uhr, der Einlass bereits um 19 Uhr. Die Stunde zwischen Einlass und Veranstaltungsbeginn können die Teilnehmer für einen Rundgang durch den Zoo, vorbei an Vielfraßen, Seelöwen, Elefanten und Co., nutzen. Bis 22 Uhr werden dann unter anderem auch tierische Hits wie „The lion sleeps tonight“ und „See you later alligator“ gesungen. Während einer kurzen Pause können sich alle Sänger ein wenig ausruhen und sich bei der Gastronomie am Affentempel mit Essen und Getränken für die zweite Runde stärken. Gesungen wird im Stehen, wer jedoch zwischendurch sitzen möchte, kann sich auf einigen vorhandenen Bänken ausruhen. Weitere Sitzgelegenheiten, Decken und Ähnliches können mitgebracht werden.

Die Karten für das Rudelsingen kosten 13 Euro (ermäßigt 11 Euro). Darin ist der Zooeintritt (ab 19 Uhr) bereits enthalten. Die Tickets gibt es online unter www.rudelsingen.de oder direkt an der Zookasse. Sollten noch Tickets verfügbar sein, können diese auch am 21. Juni kurzfristig an der Abendkasse direkt vor der Veranstaltung erworben werden. Der Reinerlös der Veranstaltung geht an den Verein „Löwen für Löwen“, der 2016 gegründet wurde, um Spenden für die Vergrößerung der Löwenanlage zu sammeln. Für insgesamt 1,6 Millionen Euro soll das Löwenrudel künftig rund dreimal so viel Platz bekommen wie bisher. Dann ist auch wieder Nachwuchs bei den Raubkatzen möglich.

1. Open Air Rudelsingen im Zoo Osnabrück
am Donnerstag, 21. Juni 2018
von 20 bis 22 Uhr, Einlass um 19 Uhr
Eintritt 13 Euro (ermäßigt 11 Euro)
Der Zooeintritt ist inklusive (ab 19 Uhr)
Karten online unter www.rudelsingen.de an der Zookasse
Einige Sitzgelegenheiten sind vorhanden, weitere können mitgebracht werden
Speisen und Getränke sind vor Ort erhältlich
Bitte auf wettergerechte Kleidung achten

Seit seiner Eröffnung im Jahr 1936 hat sich der Zoo Osnabrück vom Heimattiergarten
zum 23,5 Hektar großen Großzoo entwickelt. Doch eines hat sich zum Glück nicht
verändert – die wunderschöne Waldkulisse des Schölerbergs. Besucher können sich
ihren Weg durch das hügelige Terrain selbst suchen und dabei die knapp 3.000 Tiere
des Zoos entdecken.

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Klaus-Strick-Weg 12
49082 Osnabrück
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Endspurt: Landesweite Umfrage zum Chorsingen

Umfrage nur noch bis zum 29. März, 24:00 Uhr offen.

Endspurt: Landesweite Umfrage zum Chorsingen

Ihr Stimme ist gefragt: Noch bis zum 29. März kann man an der Umfrage zum Chorsingen teilnehmen.

Noch bis zum 29. März, 24:00 Uhr, ist die landesweite Umfrage zum Chorsingen in Rheinland-Pfalz, unter http://rlp-singt.de/umfrage geöffnet.

Weit mehr als 600 Rheinland-Pfälzer haben bisher zu einem Umfrageergebnis beigetragen, das immer eindeutiger wird. Dafür dankt der Chorverband Rheinland-Pfalz, auf dessen Initiative die Umfrage stattfindet, allen bisherigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr herzlich.

„Wir haben auf ein repräsentatives Umfrageergebnis gehofft und denken, dass wir aufgrund der großen Teilnehmerzahl nun tatsächlich auf durchaus repräsentative Fakten zum Chorsingen in Rheinland-Pfalz zurückgreifen können“, verlautet aus dem Kreis der Verantwortlichen im Chorverband.

Auf Basis von Kritik und Anregung möchte der Chorverband Rheinland-Pfalz aus der aktuellen Umfrage erfahren: Wie ist es generell um das Ansehen des Chorsingens in Rheinland-Pfalz bestellt? Welche Schritte müssen erfolgen, um das Chorsingen in Rheinland-Pfalz auch in Zukunft attraktiv zu halten bzw. für Nichtsänger attraktiv zu machen? Welche Altersgruppen haben welche Meinung zum Singen in Chören?

Nach der Auswertung aller Antworten – die etwa zur Jahresmitte erfolgt sein wird – will der Chorverband Rheinland-Pfalz die Studie allen choraktiven Verbänden in Rheinland-Pfalz als Basis für ihre weitere Arbeit zur Verfügung stellen.

Rheinland-Pfalz – das „Singende Land“
Rheinland-Pfalz liegt im Bundesdurchschnitt an der Spitze aller Bundesländer. Knapp 6% der Rheinland-Pfälzer sind aktives oder förderndes Mitglied eines Chores, deutschlandweit gesehen sind es nur 2-3%. Mit rund 2.500 weltlichen und mindestens ebenso vielen kirchlichen Chören verfügt Rheinland-Pfalz über ein dichtes Netz an Chören, Ensembles und Chorvereinen.

Über den Chorverband Rheinland-Pfalz
Der Chorverband Rheinland-Pfalz wurde 1949 in Koblenz gegründet. Mit über 1.500 Chören sowie rund 100.000 Mitgliedern, davon 37.000 aktiven Sängerinnen und Sängern, ist er der größte Laienmusikverband in Rheinland-Pfalz und gehört zu den fünf größten Landes-Chorverbänden in Deutschland.

Dieter Meyer
Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Medien
im Chorverband Rheinland-Pfalz e.V.
Am Schlosspark 42
56564 Neuwied
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Chorverband Rheinland-Pfalz
Bendorfer Str. 72-74
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Fax: +492622 9789489

Über den Chorverband Rheinland-Pfalz
Der Chorverband Rheinland-Pfalz wurde 1949 in Koblenz gegründet. Mit über 1.500 Chören sowie rund 100.000 Mitgliedern, davon 37.000 aktiven Sängerinnen und Sängern, ist er der größte Laienmusikverband in Rheinland-Pfalz und gehört zu den fünf größten Landes-Chorverbänden in Deutschland.

Zu den Kernaufgaben des Verbandes gehören u.a.
-das Chorsingen für eine breite Bevölkerungsschicht attraktiv zu machen;
-des Singen in Schulen und Kindergärten zu fördern;
-das Bereitstellen von Angeboten zur Aus- und Fortbildung sowie der Qualifizierung für Chorleiter/-innen und Lehrer an allgemeinbildenden Schulen;
-das anbieten vielfältiger Weiterbildungsmöglichkeiten für Sängerinnen und Sänger;
-das Durchführen von Leistungs- und Bewertungssingen für Chöre;
-die Beratung von Sänger/-innen, Chorleitern und Chören in rechtlichen und musikfachlichen Fragen;
-Öffentlichkeitsarbeit zu und die Förderung von chorischen Veranstaltungen sowie Fundraisingkampagnen zur Förderung und weiteren Unterstützung des Chorgesanges
-das Verankern des Chorsingens als wichtiges Kulturgut in der Bevölkerung.

Der Chorverband Rheinland-Pfalz strebt stets die enge Zusammenarbeit und intensive Kommunikation mit öffentlichen und öffentlich-rechtlichen Institutionen sowie Chorverbänden und Chören an. Derzeitiger Präsident des Chorverbandes Rheinland-Pfalz ist Karl Wolff. Zum Jahreswechsel 2018/2019 feiert der Chorverband Rheinland-Pfalz den 70. Jahrestag seiner Gründung.

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– Förderprogramm Singen und Musizieren in Kindertagesstätten: http://www.SiMuKi.de

Über den Chorverband Rheinland-Pfalz
Der Chorverband Rheinland-Pfalz wurde 1949 in Koblenz gegründet. Mit über 1.500 Chören sowie rund 100.000 Mitgliedern, davon 37.000 aktiven Sängerinnen und Sängern, ist er der größte Laienmusikverband in Rheinland-Pfalz und gehört zu den fünf größten Landes-Chorverbänden in Deutschland.

Zu den Kernaufgaben des Verbandes gehören u.a.
-das Chorsingen für eine breite Bevölkerungsschicht attraktiv zu machen;
-des Singen in Schulen und Kindergärten zu fördern;
-das Bereitstellen von Angeboten zur Aus- und Fortbildung sowie der Qualifizierung für Chorleiter/-innen und Lehrer an allgemeinbildenden Schulen;
-das anbieten vielfältiger Weiterbildungsmöglichkeiten für Sängerinnen und Sänger;
-das Durchführen von Leistungs- und Bewertungssingen für Chöre;
-die Beratung von Sänger/-innen, Chorleitern und Chören in rechtlichen und musikfachlichen Fragen;
-Öffentlichkeitsarbeit zu und die Förderung von chorischen Veranstaltungen sowie Fundraisingkampagnen zur Förderung und weiteren Unterstützung des Chorgesanges
-das Verankern des Chorsingens als wichtiges Kulturgut in der Bevölkerung.

Der Chorverband Rheinland-Pfalz strebt stets die enge Zusammenarbeit und intensive Kommunikation mit öffentlichen und öffentlich-rechtlichen Institutionen sowie Chorverbänden und Chören an. Derzeitiger Präsident des Chorverbandes Rheinland-Pfalz ist Karl Wolff. Zum Jahreswechsel 2018/2019 feiert der Chorverband Rheinland-Pfalz den 70. Jahrestag seiner Gründung.

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Chorverband Rheinland-Pfalz startet landesweite Umfrage zum Chorsingen

Umfrage richtet sich in erster Linie an den nicht choraktiven Teil der rheinland-pfälzischen Bevölkerung.

Chorverband Rheinland-Pfalz startet landesweite Umfrage zum Chorsingen

Umfrageformular zum Chorsingen in Rheinland-Pfalz jetzt online.

Man mag darüber denken wie man will, Umfragen sind so eine Sache für sich. Allerdings sind deren Ergebnisse wichtig für zukünftige Weichenstellungen. Der Chorverband Rheinland-Pfalz möchte auf Basis von Kritik und Anregung aus der aktuellen Umfrage erfahren: Wie ist es generell um das Ansehen des Chorsingens in Rheinland-Pfalz bestellt? Welche Schritte müssen erfolgen, um das Chorsingen in Rheinland-Pfalz auch in Zukunft attraktiv zu halten bzw. für Nichtsänger attraktiv zu machen? Welche Altersgruppen haben welche Meinung zum Singen in Chören? Der Fragebogen steht unter http://rlp-singt.de/umfrage bereit.

Hoffen auf ein repräsentatives Umfrageergebnis
Der Präsident des Chorverbandes Rheinland-Pfalz, Karl Wolff, erläutert: „Wir hoffen mit der Studie eine Basis aus gesicherten Fakten für unsere weitere Arbeit zu erhalten. Das Singen in Gemeinschaft, das Singen im Chor, ist an und für sich sehr beliebt, wie wir immer wieder erfahren. Wir haben also teilweise widersprüchliche Aussagen. Vieles ist dann auch einfach „Bauchgefühl“. Wir wären aber für die Zukunft schlecht beraten, wenn wir nurmehr aus dem Bauch heraus agieren würden. Hier soll uns die Studie helfen. Und wir hoffen, dass sich viele Rheinland-Pfälzer daran beteiligen, damit wir ein repräsentatives Umfrageergebnis erhalten.“

Wollen konkreteres zum Status quo des Chorsingens in Rheinland-Pfalz erfahren
Der Fragebogen steht unter http://rlp-singt.de/umfrage bereit. Zur Beantwortung der Fragen sind ALLE Einwohner des Bundeslandes Rheinland-Pfalz eingeladen. Der Chorverband Rheinland-Pfalz legt in seiner Umfrage diesmal vor allem den Fokus auf den Bevölkerungsteil der nicht Choraktiven. Insbesondere aus diesem Personenkreis erhoffen sich die Mitarbeiter den Status quo zum Image – zum Ansehen – des Chorsingens in Rheinland-Pfalz zu erfahren. Die Beantwortung des Fragebogens erfolgt vollkommen anonym, ohne jegliche Rückschlüsse auf die Person zuzulassen.

Auch telefonische Interviews geplant
Die Studie wird auch durch sporadische telefonische Umfragen gestützt. Falls Sie von Mitarbeitern des Chorverbandes Rheinland-Pfalz kontaktiert werden, unterstützen Sie bitte deren Arbeit mit der Beantwortung der Fragen, die lediglich ca. 10 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch nehmen wird. Ein Hinweis: Auch die Datenerfassung der telefonischen Umfrage verläuft anonym. Sie werden im Telefoninterview NICHT nach Ihrer vollständigen Adresse oder sonstigen Kontaktdaten gefragt. Sollten Sie hierzu befragt werden, brechen Sie das Interview ab. Die Auswahl der telefonischen Umfrageteilnehmer geschieht zufällig und ausschließlich innerhalb der Landesgrenzen von Rheinland-Pfalz.

Rheinland-Pfalz – das „Singende Land“
Rheinland-Pfalz liegt im Bundesdurchschnitt an der Spitze aller Bundesländer. Knapp 6% der Rheinland-Pfälzer sind aktives oder förderndes Mitglied eines Chores, deutschlandweit sind es nur 2-3%. Mit rund 2.500 weltlichen und mindestens ebenso vielen kirchlichen Chören verfügt Rheinland-Pfalz über ein dichtes Netz an Chören, Ensembles und Chorvereinen.

Dieter Meyer
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Rheinland-Pfalz singt.
Das Landes-Chorfest am 31. August 2019 in Mainz
Jetzt anmelden unter
http://rlp-singt.de/teilnehmer-anmeldung

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Der Chorverband Rheinland-Pfalz wurde 1949 in Koblenz gegründet. Mit über 1.600 Chören sowie rund 100.000 Mitgliedern, davon 40.000 aktiven Sängerinnen und Sängern, ist er der größte Laienmusikverband in Rheinland-Pfalz.
Zu den Kernaufgaben des Verbandes gehören u.a.
-das Chorsingen für eine breite Bevölkerungsschicht attraktiv zu machen;
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-das anbieten vielfältiger Weiterbildungsmöglichkeiten für Sängerinnen und Sänger;
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Die neue Lust aufs Singen

Am 21. Oktober hat das Meisterchorsingen im Chorverband Rheinland-Pfalz seine 45. Auflage. Ab 10:30 Uhr singen in der Kulturhalle Ochtendung/Eifel hochkarätige Leistungschöre um die Auszeichnung des begehrten Meisterchor-Prädikats.

Die neue Lust aufs Singen

Karl Wolff, Präsident vom Chorverband Rheinland-Pfalz (Bildquelle: Volker Bewersdorff)

Am 21. Oktober hat das Meisterchorsingen im Chorverband Rheinland-Pfalz seine 45. Auflage. Ab 10:30 Uhr singen in der Kulturhalle Ochtendung/Eifel hochkarätige Leistungschöre um die Auszeichnung des begehrten Meisterchor-Prädikats. Im Vorfeld der Veranstaltung entstand dieses Interview mit dem Präsidenten des Chorverbandes Rheinland-Pfalz, Karl Wolff. „Es gibt sie, die „neue“ Lust am Singen. Aber eigentlich war sie nie weg“, sagt Wolff.

Herr Wolff, ist dies richtig? Gibt es eine „neue“ Lust am Singen?

Das ist eine gute Frage… Ich würde behaupten, dass die Lust am Singen selbst nie weg war. Sie war immer vorhanden, denn Singen gehört zu den menschlichen Urbedürfnissen. Sprechen wir aber von einem „zeitlich organisierten“ Singen, ergeben sich sehr wohl andere Fakten. Das Singen in Verbindung mit Verein und vielleicht auch Brauchtum ist tatsächlich gerade nicht sonderlich populär. Die Dinge liegen aber noch vielschichtiger…
Wie ist das bitte genau zu verstehen?
Sehen Sie, viele junge Menschen in Rheinland-Pfalz und überall begeistern sich fürs Singen, stellen in positiver Weise fest, was das Singen mit ihnen macht. Für sie steht oftmals eher eine konzentrierte Probenarbeit als die Geselligkeit im Vordergrund – die kommt aber dann ganz von selbst. Man entdeckt stimmige Harmonien, den Wohlklang der eigenen Stimme. Und es ist wohl auch ein Mix, eine Überschneidung dessen, was man heute gerne singen möchte: das kann ein Madrigal sein, ein Chorstück aus der Populärmusik, anspruchsvolle Klassik aber dann auch das ausdrucksstarke romantische Lied. Dies alles singen die jungen Leute in Vokalgruppen, in ihrem Chor oder auch in Vocalbands, wie sich viele Ensembles heute gerne sehen. Es geht aber dabei um das pure SINGEN als solches, um den Chor, um das Ensemble, um das zu singen was Spaß macht, als solches. Es geht NICHT mehr um das Drumherum eines Vereins, das wollen heute die Wenigsten. Die Mentalität hat sich hier komplett geändert. Dieser geänderten Mentalität müssen wir dennoch auf Vereinsebene begegnen, ohne diesen zu sehr in den Vordergrund zu stellen. Denn Vereine sind wichtig. Vereine brauchen aber auch Vorstände. Und Menschen für die Vorstandsarbeit zu gewinnen, wird zunehmend schwieriger, da sich die Rahmenbedingungen für Vorstandsarbeit deutlich verkompliziert haben. Hier müssen wir mit neuen Konzepten helfen, die Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen.

Warum das?

Lassen Sie uns hier als erstes einmal davon sprechen, dass viele Gesangvereine weit mehr als hundert, heute sogar bis zu zweihundert Jahre Kulturgeschichte am Ort darstellen. Sie haben dort Lebensläufe, Biographien und Ortschroniken geprägt. Es ist uns sehr daran gelegen, dass dieses Stück lokale Kulturgeschichte auch weiter erhalten bleibt. Allerdings ist es auch für neu gegründete Chöre sinnvoll, die Gemeinnützigkeit beim Finanzamt zu beantragen, ja eigentlich sogar unabdingbar, damit auch diese in den Genuss von Fördermitteln kommen können. Das Beschäftigen mit Paragraphen, Satzungen und Vorstandsarbeit an sich wird von vielen jungen Leuten gescheut, die sich lieber rein dem Singen widmen als den Vereinsstatuten. Als Verband und Dienstleister für das Chorsingen in Rheinland-Pfalz bieten wir aber auch zu diesem Thema umfassende Beratung und Unterstützung für die Mitgliedschöre unserer Kreis-Chorverbände an.

Gibt es also Ideen oder Lösungsansätze?

Viele Vereine haben die „Aufgabenstellung Vorstandsarbeit“ bereits seit längerer Zeit erfolgreich gelöst und realisiert und widmen sich dem weiteren Ausbau der chorischen Aktivitäten. Sie bieten unter ihrem Dach eine Vielzahl an Möglichkeiten des Chorsingens. Ich möchte das einmal mit Sport- oder Turnvereinen vergleichen, die ja auch unter dem Vereinsdach verschiedene Disziplinen, von der traditionellen Leichtathletik bis zur modernen Trendsportart anbieten. So müsste es auch bei „Chorvereinen“ laufen: Ob musikalische Früherziehung bis in den Kinderchor oder weiterführende Stimmbildung bis zum Erwachsenenchor – dann als Männer, Frauen und/oder gemischt – mit verschiedenen Genres. Den Menschen am Ort oder in der Region also Angebote machen, zu dem kein potenziell Gesanginteressierter „nein“ sagen kann – auch hier mal „Trends“ aufgreifen, wenn sie sich ausmachen lassen. Chorneugründungen, die vielleicht außerhalb des Gesangvereins stattfanden, könnten beim Verein am Ort anfragen, um den neuen Chor unter das Dach des bestehenden Vereins zu bringen, die „Verwaltungsaufgaben“ würden dann von einem Vereinsvorstand getragen, der aus Mitgliedern einer jeden Chorabteilung zusammengesetzt ist. Entsprechend sind die anstehenden Aufgaben auf viele Köpfe verteilt, die dann auch sicher immer wieder neue Ideen in die Vereinsarbeit tragen.

Der Chorverband Rheinland-Pfalz hat eine Image-Kampagne gestartet, spielt dies da mit rein?

Ja, ganz sicher. Unter dem Kampagnendach „Rheinland-Pfalz singt. Sing mit!“ sind vielfältige Gedanken und Aktionen vereint. Unser Anspruch, unsere Mission „Wir bringen die Menschen zum Singen“ fordert mit eben dieser Aussage das „Publikum“ zum (Mit-)Singen auf. Es handelt sich um eine Kampagne, die ganz klar für das Chorsingen wirbt. Denn wie sagte selbst unsere Ministerpräsidentin: „Singen ist zeitgemäß.“ Und wer sich mit der Chorszene in Rheinland-Pfalz beschäftigt, auch nur in gewisser Regelmäßigkeit Chorkonzerte besucht, stellt fest, dass dies so ist.

Kann man aber dann vielleicht von einer wiederentdeckten Lust am gemeinsamen Singen sprechen?

Ja, so würde ich es ausdrücken. Es geht allerdings häufig nicht mehr mit wöchentlichen festen Terminen und Uhrzeiten einher. Probezeiten müssen häufig flexibel gestaltet werden, das ist der Tribut an die heutige Zeit, in der das Pendeln zur Arbeitsstelle eher zur Regel gehört als zur Ausnahme und in der viele Menschen in ungewissen Jobs sind, daher also nicht an regelmäßigen Proben teilnehmen können. Aber wenn man dann endlich in der Chorprobe sitzt und erlebt, wie aus Blättern, Noten und einzelnen Persönlichkeiten etwas gemeinschaftlich Großartiges entsteht, wie es einen begeistert und mitzieht, weil man die Harmonien spürt und erlebt, wie einzelne Stimmen klanglich zu einer harmonischen Einheit verschmelzen, dann ist man selbst ganz Chor und erfährt am eigenen Leib, warum es die „Lust am Singen in Gemeinschaft“ gibt.
Chorsingen ist also tatsächlich Selbsterfahrung auf hohem Niveau, die einen oft über das eigene Ich, die eigenen Entwicklungen und Möglichkeiten staunen lässt. Ich denke, diese Erfahrung sollte man unbedingt gemacht haben. Vollkommen risikolos und dazu gesundheitsfördernd.

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Dieter Meyer
Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Medien
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Über den Chorverband Rheinland-Pfalz
Der Chorverband Rheinland-Pfalz wurde 1949 in Koblenz gegründet. Mit über 1.600 Chören sowie rund 100.000 Mitgliedern, davon 40.000 aktiven Sängerinnen und Sängern, ist er der größte Laienmusikverband in Rheinland-Pfalz.
Zu den Kernaufgaben des Verbandes gehören u.a.
-das Chorsingen für eine breite Bevölkerungsschicht attraktiv zu machen;
-des Singen in Schulen und Kindergärten zu fördern;
-das Bereitstellen von Angeboten zur Aus- und Fortbildung sowie der Qualifizierung für Chorleiter/-innen und Lehrer an allgemeinbildenden Schulen;
-das anbieten vielfältiger Weiterbildungsmöglichkeiten für Sängerinnen und Sänger;
-das Durchführen von Leistungs- und Bewertungssingen für Chöre;
-die Beratung von Sänger/-innen, Chorleitern und Chören in rechtlichen und musikfachlichen Fragen;
-Öffentlichkeitsarbeit zu und die Förderung von chorischen Veranstaltungen sowie Fundraisingkampagnen zur Förderung und weiteren Unterstützung des Chorgesanges
-das Verankern des Chorsingens als wichtiges Kulturgut in der Bevölkerung.
Der Chorverband Rheinland-Pfalz strebt stets die enge Zusammenarbeit und intensive Kommunikation mit öffentlichen und öffentlich-rechtlichen Institutionen sowie Chorverbänden und Chören an. Derzeitiger Präsident des Chorverbandes Rheinland-Pfalz ist Karl Wolff.

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„Weltweites Singen für Mission“ am 25. Juni 2017: Eine Mission, ein Lied

Über 1000 Kirchen in 42 Ländern bereits angemeldet, Tendenz steigend

"Weltweites Singen für Mission" am 25. Juni 2017: Eine Mission, ein Lied

Internationaler Aktionstag, in Deutschland: „Weltweites Singen für Mission“ (Bildquelle: OMF International)

Am 25. Juni 2017 laden die Musiker Keith & Kristyn Getty („In Christ alone“) und OMF International Gemeinden zu einem besonderen Sonntag ein. In Deutschland und weltweit soll in vielen Gottesdiensten das neue Lied „For the Cause“ („Für den Herrn“) gesungen werden.
Bis Ende Mai hatten sich bereits über 1000 Gemeinden in 42 Ländern mit schätzungsweise 250.000 Gottesdienstbesuchern registriert. Aus Deutschland sind bisher 14 Gemeinden angemeldet, Tendenz steigend.
Das Lied ist in die Sprachen Deutsch, Japanisch und Hindi übersetzt. Die chinesische Übersetzung ist fast abgeschlossen. Weitere Sprachen folgen.
Der Auftrag Jesu, allen Völkern seine Gute Nachricht mit Wort und Tat zu verkündigen, ist noch nicht abgeschlossen. Weltmission muss deshalb in Gemeinden ein treibendes Thema bleiben. Das Lied ermutigt Christen, Jesus und seine Botschaft im Mittelpunkt zu behalten, „bis alle Welt ihm Lob und Ehre bringt“.
Letztes Jahr beteiligten sich 1,1 Million Gottesdienstbesucher aus 5429 Gemeinden in 100 Ländern an der Aktion. Das Ziel der Veranstalter für dieses Jahr sind 9000 Gemeinden weltweit.
Aktuelle Infos und die Möglichkeit, sich für die Aktion zu registrieren, gibt es unter www.globalhymnsing.com oder www.omf.de. Weitere Infos und Anmeldung zum Event

OMF International wurde 1865 von Hudson Taylor als China Inland Mission gegründet. Insgesamt arbeiten 1400 Mitarbeiter aus 40 Nationen unter 100 Volksgruppen Ostasiens, darunter ca. 60 Deutsche. OMF Deutschland gehört zur Arbeitsgemeinschaft evangelikaler Missionen (AEM).

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So gelingt die Klassenfahrt: ein Projektbuch inkl. CD als Wegbegleiter

Mit Kindern „auf Tour“: Kinderliedermacher Reinhard Horn und das Autorenteam Rita Mölders und Dorothe Schröder schnüren Lieder, Spiele, Rituale zu einem pädagogischen Gesamtpaket

So gelingt die Klassenfahrt: ein Projektbuch inkl. CD als Wegbegleiter

Praktisch! Musik 5 – Mit der Klasse auf Tour (Heft incl. CD)

Klassenfahrten haben etwas Magisches – zumindest in der Erinnerung. Nachtwanderungen, Lagerfeuer, Mitternachtspartys, Moorwanderungen, Streiche … Wenn Jahrzehnte später unverhofft irgendwo die eine ganz bestimmte Melodie erklingt, dann steigen Bilder und Gefühle auf, die man längst vergessen glaubte. Es reichen wenige Töne, zwei, drei Gitarrenakkorde nur … was wäre eine Klassenfahrt ohne Lieder und Musik gewesen?!

Das hat sich auch der Kinderliedermacher Reinhard Horn gedacht und sich beim fünften Produkt aus der Reihe „Praktisch! Musik“ zusammen mit den Autorinnen Rita Mölders und Dorothe Schröder ganz auf das Thema Klassenfahrt konzentriert. Der Musiker und Pädagoge erläutert: „Klassenfahrten fördern die soziale Kompetenz und das Selbstwertgefühl von Kindern. Gleichzeitig stärken sie das Wir-Gefühl innerhalb einer Klasse – sie sind also eine unglaublich wichtige Erfahrung“.

„Mit der Klasse auf Tour“ heißt das Projektbuch mit eingelegter CD. Darin gibt es Lieder zum Aufstehen und zum Schlafengehen; Lieder, die vor einer Klassenfahrt oder zum Ende gesungen werden können; neue Lieder und beliebte Songs für Lagerfeuerabende und (Nacht)Wanderungen. Wer erinnert sich nicht an das Endlos-Lied „Eisgekühlte Coca-Cola, Coca-Cola eisgekühlt“? Es lässt sich auf den humorvoll illustrierten Seiten ebenso entdecken wie das „Wisch und weg-Lied“ für das Aufräumen nach dem Essen.

Das Projektbuch wäre nicht von den bekannten und durch die „Klassenhits“ sehr beliebten Autoren, wenn sie nicht darauf geachtet hätte, es den Begleitpersonen möglichst leicht zu machen, einer munteren Rasselbande unvergessliche Stunden und Tage zu schenken. Die 19 Lieder werden deshalb ergänzt durch Tipps für Rituale (z.B. zum Einschlafen) und durch Spiele, die sich auch für eine abendliche Runde mit der ganzen Klasse eignen. Elternbriefe, Packlisten, Checklisten und sogar ein Rezept für Stockbrot gehören ebenfalls dazu. Und das ist noch nicht alles: Zum Mitsingen für unterwegs gibt es außerdem ein praktisches „Hosentaschen-Knickliederbuch“ – insgesamt ein „must have“ für alle Gruppenleiter/-innen.

Bei Interesse stellen wir für redaktionelle Hinweise gerne ein Rezensionsexemplar aller oder einzelner Medien zur Verfügung!

Bildmaterial der Medien sowie der Pressetext stehen online zum Download unter:
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„Wir verstehen Kinder!“ Diesen Gedanken möchten wir in unseren Büchern und CDs umsetzen und mit Leben füllen. Für Ihr Interesse an unserem Verlagsprogramm und den Einsatz unserer Titel danken wir Ihnen herzlich.

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Die Stimmig-sein-Methode in der Stimmtherapie, Gesangsunterricht und psychologischer Beratung

Die Zusammenhänge zwischen Stimme und Psyche verstehen

Die Stimmig-sein-Methode in der Stimmtherapie, Gesangsunterricht und psychologischer Beratung

Dipl.-Psychologin Uta Himmelmann und
Dipl.-Sprachheilpädagogin und Gesangspädagogin Uta Feuerstein

Die Stimmig-sein-Methode® ist von uns im Jahr 2001 in interdisziplinärer Zusammenarbeit von Dipl.-Psychologin Uta Himmelmann und
Dipl.-Sprachheilpädagogin und Gesangspädagogin Uta Feuerstein gegründet worden. Sie ist eine Erweiterung der Funktionalen Methode nach Gisela Rohmert (auch bekannt als Lichtenberger Methode).
In der Funktionalen Methode nach Gisela Rohmert wird eine Selbstorganisation der Stimme in Richtung einer „funktionalen Phonation“ – also einer nicht stimmschädigenden Phonation – über das bewusste Hören auf bestimmte Obertongruppen und auf das Stimmvibrato erzielt. Dies führt über neurologische Wege zu einer Verbesserung der Feinmotorik im gesamten Körper – und damit zu einer Verbesserung der Stimme. Die Funktionale Methode wurde von Uta Feuerstein im Jahr 2000 in dem Buch „Stimmig sein. Die Selbstorganisation der Stimme in Gesang und Stimmtherapie“ umfassend beschrieben und erstmals auf die Therapie von Stimmstörungen übertragen.
Die Erweiterung dieses Ansatzes wurde aus Sicht von Dipl.-Psychologin Uta Himmelmann und Dipl.-Sprachheilpädagogin und Gesangspädagogin Uta Feuerstein notwendig, da das Gelingen einer funktionalen Selbstorganisation der Stimme über das Hören ihre Grenzen hat, wenn Menschen sich emotional bedroht fühlen. Denn die körperliche Schutzfunktion des Kehlkopfs (welche im Wesentlichen mit der Schluckfunktion gleichzusetzen ist) wird auch bei psychisch empfundener Gefahr aktiv, so dass in solchen Fällen eine funktionale Phonation be- oder sogar verhindert wird. Dementsprechend bietet die Stimmig-sein-Methode® nicht nur funktionale sondern auch psychointegrale Herangehensweisen.

Stimme und Emotionsausdruck
Dass Stimme und Psyche eine Einheit bilden, weil über die Stimme Emotionen ausgedrückt werden, ist auch eine alte Volksweisheit. In vielen Redewendungen zeigen sich unsere Erfahrungen, wie sich Emotionen stimmlich ausdrücken. Man spricht zum Beispiel von „Stimmungen“, wenn man Gefühlsschwankungen meint. Oder man sagt, wenn man etwas tut, was nicht zu einem passt, dass man nicht mit sich selbst im „Einklang“ sei. Man erkennt über die Stimme auch, ob etwas gerade für einen selbst „stimmig“ ist oder ob es unstimmig ist bzw. einfach nicht „stimmt“. Wenn Menschen sich uns gegenüber grobe Unverschämtheiten erlauben, so „verschlägt es einem die Sprache“. Man kriegt bei Angst einen „Kloß im Hals“ bzw. etwas „schnürt einem die Kehle zu“ oder man sagt „ich habe einen Hals“, wenn man wütend ist.
Doch nicht nur im Sprachgebrauch wird deutlich, dass über die Stimme Emotionen ausgedrückt werden, sondern dies wurde auch in vielen wissenschaftlichen Untersuchungen festgestellt. So hat Scherer (1986, S.144) in einer Metaanalyse für 28 Beurteilungsstudien eine durchschnittliche Trefferquote von 60 Prozent für das Erkennen von Emotionen anhand des Stimmklangs ermittelt, wogegen die Beurteiler durch Raten nur in durchschnittlich 12 Prozent der Fälle auf die richtige Lösung hätten kommen können. Emotionen können also insgesamt offenbar recht gut über die Stimme identifiziert werden. Dies gilt insbesondere auch für die Singstimme. So erkannten die Zuhörer in einer Untersuchung von Kotlyar und Morozov (1976) für Gesang in über 80 Prozent der Fälle Sorge, Ärger, Angst und einen neutralen Zustand an der Singstimme.
Dass es Zusammenhänge zwischen Emotionen und Stimmausdruck gibt, ist also unbestritten.
Wie sind diese Zusammenhänge nun zu erklären?
Die Ursprache des Kehlkopfs rührt aus unserer Sicht von einer Abhängigkeit der Phonation von der primären Schutzfunktion des Kehlkopfs her.

Die Auswirkungen der Schutzfunktion des Kehlkopfs auf die emotionale Wahrnehmung der Stimme

Die primäre Schutzfunktion ist für das körperliche Überleben verantwortlich, denn der Kehlkopf ist in seiner Primärfunktion nicht nur als Kommunikationsorgan angelegt, sondern er ist in erster Linie dazu da, die konträren Funktionen der Nahrungsaufnahme und der Respiration (Atmung) miteinander zu koordinieren. Dies wird nötig, da Speise und Sauerstoff denselben Weg durch den Rachen nehmen und erst auf der Höhe des Kehlkopfs in die zwei verschiedene Röhren – in die Speiseröhre und in die Luftröhre – gelenkt werden. Diese Primärfunktion ist überlebenswichtig: denn das Verschlucken von Speisen oder Flüssigkeiten (oder Gegenständen) hätte ein Ersticken zur Folge.
Die Schutzfunktion und die Phonationsfunktion weisen sowohl Ähnlichkeiten als auch Unterschiede auf. So ist zum Beispiel für beide Funktionen eine Schließung der Stimmlippen notwendig. Bei der Phonation ist dies notwendig, damit die ausströmende Atemluft am Ventil der geschlossenen Stimmlippen in Schwingung versetzt werden kann. Bei der Schutzfunktion, die wir beispielsweise beim Schlucken erleben, ist der Verschlussmechanismus ebenfalls notwendig, aber noch sehr viel rigider als bei der Phonation. Denn hier kontrahiert zusätzlich auch die Rachenringmuskulatur, der Kehlkopf wird hochgezogen, damit sich auch der Kehldeckel schützend über den Kehlkopf legen kann, und es können zahlreiche Hilfsspannungsketten, die auch in die Zungenmuskulatur und die mimische Muskulatur hineinreichen, beteiligt sein. Auch das Gaumensegel wird hochgezogen, um ein Eindringen von Fremdkörpern in den Nasenraum zu verhindern.

Die Schutzstimme

Trifft man diese weitergehenden Verschließmechanismen der Schutzfunktion in der Phonation an, und sei es auch nur abgeschwächt, so klingen diese Stimmen eng, gequält, erstickt und resonanzarm, da die Verschließung hier sehr viel radikaler ist, und ein Resonieren der Obertöne im Ansatzrohr nur noch eingeschränkt möglich ist. Interessant ist, dass diese engen Stimmklänge nicht nur bei physischer Bedrohung durch Verschlucken auftreten, sondern dass man solche Stimmen auch dann hört, wenn sich jemand psychisch bedroht fühlt. Auch Menschen, die sich bedroht fühlen und die sich zwar schützen, indem sie quasi kommunikativ „dicht“ machen, die sich aber gleichzeitig nicht aktiv wehren können, entwickeln (wenn sie ihre Probleme auf lange Sicht nicht lösen können) eine Form der hyperfunktionellen Stimmstörung, bei der die Stimme eng ist, es aber kaum einen Atemdruck gibt. Wir nennen diese Form der Stimmgebung auch „passive Schutzfunktion“, da diese Menschen zwar über ihren Stimmklang Unwillen mit der Situation ausdrücken, aber wenig zur Wiederherstellung ihres Sicherheitsgefühls und Wohlbefindens unternehmen. Häufig nimmt man bei diesem Menschen, die sich in einer Art dauerhafter Haltung unterdrückten Ärgers befinden, in der Anamnese sogar kaum eine Atembewegung wahr. Dies führt dazu, dass die Stimme trotz der stark knarrenden Anteile eher leise bleibt. Dennoch kann man eine unterdrückte Aggression aus diesen knarrenden Stimmen gut heraushören und kann sich denken, dass dieser angestaute Ärger irgendwann hervorbrechen wird. Dies wäre dann bei der von uns so bezeichneten „Abwehrstimme“ der Fall.

Die Abwehrstimme

Bei der Abwehrstimme kommt zu der starken medialen Kompression ein erhöhter subglottischer Luftdruck hinzu.
Dieser Luftdruck wird auch bei der körperlichen Schutzfunktion benötigt – und zwar immer dann, wenn bereits etwas „in den falschen Hals geraten“ ist. Mit einem Husten muss dies wieder hinaus transportiert werden, indem man zunächst den Kehlkopf sehr stark schließt, um einen starken subglottischen Luftdruck darunter aufbauen zu können, und man schließlich die Luft zusammen mit der verschluckten Speise oder der Flüssigkeit durch eine kräftige Kontraktion der expiratorischen Muskulatur wie z.B. der Bauchdecke und des Beckenbodens wieder hinaus befördert. Diese Mechanismen gehen über die rein passive Schutzfunktion durch Verschließung des Kehlkopfs hinaus – weshalb wir sie als „Abwehrfunktion“ oder als „aktive Schutzfunktion“ bezeichnen. Man benötigt diese Abwehrmechanismen auch beispielsweise zur körperlichen Selbstverteidigung. Denn wenn man Bewegungen vom Körper weg ausführen will, also etwa Aktionen wie Schlagen und Treten, muss man einen starken subglottischen Druck aufbauen, um den Brustkorb zu stabilisieren . Aufgrund dieses starken Luftdrucks treiben auch die Taschenfalten durch ihre nach unten gewölbte Form aufeinander zu, so dass sich die Luft hier zusätzlich anstaut. Dies regt die Taschenfalten zum passiven Mitschwingen an, was der Stimme einen zusätzlichen knarrenden Beiklang verleiht.
Die Ohnmachtsstimme
Bei den bisher beschriebenen Stimmtypisierungen befinden sich die Stimmlippen in der Hyperfunktion. Bei der Hypofunktionellen Stimmgebung und der hypofunktionellen Form der Aphonie hingegen werden die Stimmlippen nicht oder nicht komplett geschlossen, so dass der Klang verhaucht oder sogar stimmlos wird. Auf der physiologischen Ebene liegt hier also eine Schwächung oder eine außer Kraft gesetzte Schutzfunktion vor, weshalb wir – wenn hier nicht eine reinkörperliche Schwächung oder Lähmung der Stimmbänder vorliegt – auf psychischer Ebene von einem Gefühl der Ohnmacht oder der Resignation, also eines Gefühls, sich nicht (mehr) adäquat schützen zu können, ausgehen. Wenn man jemanden mit resignierter Stimme sagen hört: „da kann man nichts machen“ ist der Stimmklang meist nicht klar oder laut, sondern verhaucht, fast tonlos und monoton. Die Hypotonie zeigt sich oft nicht nur in der Schließkraft der Stimmlippen, sondern auch in der mangelnden Tiefe der Atembewegungen und in einem insgesamt erschlafften Körpertonus. Das Gaumensegel, welches ebenfalls in der Schutzfunktion innerviert wird, ist bei der Ohnmachtsstimme ebenfalls erschlafft, so dass man bei starken hypofunktionellen Stimmstörungen auch häufig ein offenes Näseln vorfindet. Eine Ohnmachtsstimme zeigt an, dass diese Person jeden Widerstand für zwecklos hält, dass sie auch körperlich dem „Feind Tür und Tor offen stehen lässt“. Aufgrund des mangelnden Glottiswiderstandes wird diese Person bei der Phonation sehr kurzatmig sein, da die bereitgestellte Luft im Nu entweicht, was dafür verantwortlich gemacht werden kann, dass man bei Menschen, die eher resigniert an etwas herangehen, sagt, dass sie „keinen langen Atem“ hätten oder dass bei ihnen „die Luft raus ist“.

Die Stimme der Eigenmacht bzw. Selbstbestimmung

Bisher wurde die Auswirkung der Schutzfunktion auf die Stimmgebung beschrieben. Auf der einen Seite steht die schutzlose, verhauchte Ohnmachtsstimme. Auf der anderen Seite steht die aggressive, gepresste und laute Abwehrstimme. Zwischen Ohnmacht auf der einen Seite und „Übermacht“ auf der anderen Seite liegt ein Zustand, der in der Stimmig sein – Methode® als „Eigenmacht“ bezeichnet wird. Eigenmacht wird von uns definiert als eine Haltung, in der wir souverän unsere Selbstbestimmungsrechte, die sich an den allgemein vereinbarten Menschenrechten orientieren und jedem Menschen grundsätzlich zustehen, einnehmen können. Fühlt man sich in einem Gefühl von Sicherheit über diese „Eigenmachtsrechte“, so tritt man Forderungen, diese Rechte aufzugeben, mit Gelassenheit entgegen und ist bereit und fähig, diese selbstverständlich und selbstbestimmt zu vertreten. Sollten sich die eigenen Bedürfnisse im Einzelfall mit den berechtigten Bedürfnissen anderer Menschen widersprechen, so ist man im Zustand der Eigenmacht in der Lage, seine eigenen Bedürfnisse mit den Eigenmachtsrechten anderer abzuwägen, und Kompromisse zu finden, ohne das grundsätzliche Gefühl für das Vorhandensein seiner eigenen Rechte zu verlieren. Wie wirkt sich diese Haltung der Eigenmacht oder anders ausgedrückt – der Gelassenheit bzw. Selbstbestimmung – auf die Phonationsfunktion aus? Die Schließfunktion der Stimmlippen ist zwar aktiv, da man selbstverständlich und ohne viel stimmlichen Aufwand eine Grenzverletzung ansprechen und beenden würde, aber die an der körperlichen Schutzfunktion beteiligten Muskeln wie Rachenringmuskulatur, Taschenfalten usw. werden nicht hinzugezogen, da man die Gefahr einer Eigenmachtsverletzung als nicht so hoch einstuft bzw. sich sicher über seine Fähigkeit ist, eine solche Verletzung zu beenden. Der Stimmeinsatz ist weich, was unter anderem auch eine Beweglichkeit der Randkanten der Stimmlippen zur Folge hat, wodurch sich der Obertonreichtum verstärkt. Auch der innere Stimmlippenmuskel (m. vocalis) kann, da er nicht durch einen zu starken Stimmlippenschluss eingeklemmt wird, viel besser kontrahieren und mitschwingen und damit zu einem großen, unangestrengten Stimmvolumen beitragen, was auch eine Absenkung der Stimmlage bewirkt, so dass man selbstsicherer wirkt. Durch die Abwesenheit von Fehlspannungen können auch die Resonanzräume optimal genutzt werden und durch den guten Stimmlippenschluss entsteht auch ein funktionales Stimmvibrato.
Bei der Haltung der „Eigenmacht“, also der Fähigkeit, sich gut um seine Bedürfnisse kümmern zu können, zeigen sich wieder Übereinstimmungen mit den vielen Redewendungen, die das Zusammenspiel von Stimme und Psyche beschreiben. Denn wenn man sich selbstbestimmt und authentisch fühlt und verhält, wird man auch als „stimmig“ bezeichnet, was daher auch zur Namensgebung der Methode führte, da im psychointegralen Anteil der Stimmig sein-Methode® daran gearbeitet wird, über das Heraushören von Emotionen aus dem Klang und durch das Heranführen an die „Eigenmacht“ der KlientInnen, einen „stimmigen“, das heißt funktionalen, Klang herzustellen.

Die Selbstorganisation der Stimme

Der Selbstorganisationsgedanke von Systemen in der Stimmig sein-Methode® basiert auf der Synergetik, die ihr Gründer, Hermann Haken (1990) auch als „die Lehre vom Zusammenwirken“ bezeichnet. Hier wird anschaulich dargestellt, dass man die Ordnung eines Systems nicht durch Manipulationen im Detail erreichen kann, sondern dass sich lebende Systeme abhängig von den Randbedingungen als Ganzes selbst organisieren. Dies gilt auch für die Stimmfunktion.
Denn an der Stimmgebung sind ca. 100 Muskeln beteiligt, von denen viele unwillkürlich gesteuert werden. Jeder Versuch, die Stimme gezielt steuern zu wollen, indem man jeden einzelnen Muskel effizient einsetzt, müsste aufgrund der Komplexität der Aufgabe scheitern. Dennoch funktioniert bei vielen Menschen die Phonation ohne Probleme – und ohne weiteres Darüber-Nachdenken. Es gibt also Mechanismen, über die sich die Stimme selbst organisiert. In der Synergetik werden sogenannte „Ordner“ beschrieben, welche für die Selbstorganisation von Systemen verantwortlich sind. Diese „Ordner“ gibt es auch bei der Stimmgebung und Sie können stimmpädagogisch bzw. stimmtherapeutisch angeregt werden.

Die Funktionale Selbstorganisation über das Hören

Die Selbstorganisation der Stimme ist unter anderem über eine spezielle Verbesserung der Hörwahrnehmung im Bereich eines bei allen Menschen im Ohr vorhandenen angeborenen „Klangcodes“ von Vibrato und Gesangsformanten (im Obertonspektrum sich in der Lautstärke abhebende Obertongruppen um 3000, 5000 und 8000 Hz) möglich. Denn das Hören von Gesangsformanten und das Hören eines funktionalen Vibratos hat sehr positive Auswirkungen auf das Gamma-Nerven-System, welches für die feinmotorische Steuerung (den Eutonus) zuständig ist.
Wie ist dies zu erklären?
Das Ohr ist aufgrund spezieller anatomischer Gegebenheiten darauf ausgerichtet, hohe Frequenzen zu verstärken und tiefe Frequenzen abzuschwächen. Insbesondere verstärken sich die Frequenzen um 3000, 5000 und 8000 Hz, da diese im Ohr lauter weitergeleitet werden als andere gleich laut eintreffende Frequenzen.
Alle Sinneseindrücke laufen im Stammhirn in der Formatio reticularis (FR) zusammen. Die FR ist das Aufmerksamkeits- und Wachheitszentrum des Menschen. Die FR wird vom Hörsinn stärker erregt als von anderen Sinneseindrücken. Das Hören von hohen Frequenzen führt generell zu einer starken Belebung der kortikalen Aktivitäten, was sich im EEG zeigt . Hört man die Gesangsformantenfrequenzen, erhöht sich diese Innervierung der FR nochmals drastisch, da diese Frequenzen gleichzeitig lauter im Gehirn eintreffen als andere (hohe) Frequenzen. Darüber hinaus wird auch das Vibrato in der FR verarbeitet. Zwar liefert es nicht die gleiche Anregung der FR wie das Hören hoher Frequenzen, dafür regt es aber auch zusätzlich unmittelbar das GNS an. Zwei Ordner für die Stimme sind also Gesangsformanten und das Vibrato (um 6 Hz).

Die FR leitet ihre Wachheit unter anderem an das Gamma-Nerven-System (GNS) weiter, welches für den Muskeltonus (Spannungsgrad der Muskeln) zuständig ist.
Durch eine verbesserte Arbeit bzw. Aktivierung des GNS werden die Muskelaktivitäten feiner abgestimmt. In der Folge organisieren sich alle an der Phonation beteiligten Muskelaktivitäten von selbst, da der Stimmklang sich immer mehr in Richtung des Vorhandenseins von Gesangsformanten und funktionalem Vibrato entwickelt, und die Wahrnehmung dieses Stimmklangs dann wiederum die Arbeit der FR und des GNS verbessert usw.

In der Funktionalen Arbeit der Stimmig-sein-Methode® wird daher daran gearbeitet, zunächst dysfunktionale Spannungen abzubauen, die der Bildung von Gesangsformanten und Vibrato im Wege stehen um dann in einer Hörwahrnehmungsschulung gezielt die Integration von Gesangsformanten und Vibrato in den Stimmklang zu fördern, so dass über diese die Selbstorganisation der Stimme eingeleitet wird.

Die psychische Selbstorganisation der Stimme

Wie bereits im bisherigen Artikel verdeutlicht wurde, entspricht eine Stimme im Zustand der „Eigenmacht“ einer funktionalen Stimme, da die Stimmlippen optimal schließen, der Tonus aktiv, aber nicht überaktiv ist und sich so auch die Resonanzräume ideal anschließen können usw. Neben den bereits bekannten Ordnern, Gesangsformaten und Vibrato, kommt also auf der psychischen Ebene die „Eigenmacht“ als Ordner hinzu.

Das bedeutet, dass es das Ziel der psychointegralen Arbeit in der Stimmig-sein-Methode® ist, die Eigenmacht wiederherzustellen, damit die Person stimmig handelt und gleichzeitig eine funktionale Stimme bekommt.
Dazu wird neben Gesprächstechniken, die die Eigenmacht aktivieren sollen, insbesondere der Zugang der KlientInnen über ihre Stimme zu ihren Emotionen genutzt, um herauszufinden, welche Emotionen die KlientIn hat, da sich oft die kognitive Wahrnehmung der KlientIn von der emotionalen abgetrennt hat. Im sogenannten „Klangstellen“ kann dann herausgefunden werden, welche Handlungsalternativen für die KlientIn stimmig sind, das heißt, bei welcher Handlungsalternative die Stimme im Eutonus, also mit dem stimmlichen Ausdruck der Eigenmacht reagiert. So ist in der Stimmig-sein-Methode® ein Ansatz entstanden, in der parallel sowohl stimmlich als auch psychisch an der Stimmigkeit der Person gearbeitet wird.
Die Stimmig-sein-Methode® wird daher nicht nur in der Stimmtherapie, in Gesangsunterricht und in der Sprechstimmbildung eingesetzt, sondern ist auch eine gute Methode für die psychologische Beratung.

WICHTIGE PRINZIPIEN DER STIMMIG-SEIN-METHODE®:

Eigenmachtsorientiertheit:
Die KlientIn bestimmt im Prozess grundlegend, wo es für sie lang geht, denn die Eigenmacht ist wesentlich für das Menschenbild der Stimmig-sein-Methode®. Die LehrerIn/ TherapeutIn begleitet und stellt ihr Fachwissen zur Verfügung. Das durch die Stimme ausgedrückte Schutzbedürfnis wird nicht abgewertet, sondern als eine wichtige Möglichkeit der KlientIn angesehen. Daraus leitet sich eine Arbeit ab, die über das „Warnsignal Stimme“ die Fähigkeit schult, sich adäquat und situationsbezogen schützen zu können, was zu mehr Eigenmacht führt. Es werden allerdings auch Eigenmachtsverletzungen anderer, welche von der KlientIn selbst ausgehen und verantwortet werden müssen, angesprochen. Die Stimmig-sein-Methode® versteht sich als Begleitung zu stimmlicher und psychischer Eigenmacht, nicht zur Anleitung zur Macht über andere.
Selbstverantwortlichkeitsprinzip: Die KlientIn lernt in der Stimmtherapie mehr und mehr für ihre eigenen Bedürfnisse einzutreten. Im therapeutischen Prozess wird auf die Einhaltung der Grenzen der KlientIn geachtet. Damit wird die TherapeutIn jedoch nicht zu einem Elternteil, sondern zur akzeptierenden und unterstützenden BegleiterIn, die selbstverständlich auch das Recht auf eigene Grenzen hat, wie zum Beispiel auf notwendige Rahmenbedingungen der Therapie wie Bezahlung oder höflicher Umgang usw. Der Kontakt hat damit das Selbstverständnis von zwei gleichberechtigten, erwachsenen Menschen.

Ressourcenorientiertheit:
Nicht so sehr die „Defizite“ sind bei der gemeinsamen Arbeit wesentlich, sondern das, was eine Person an Stärken mitbringt, so z.B. die Helligkeit in einer Heiserkeit, die Wurzeln des Vibratos in einer unsicher schwankenden Stimme, die Fähigkeit, sich zu schützen bei einer hyperfunktionellen Dysphonie. Auch geht es darum, der KlientIn den Blickwinkel auf die eigenen Stärken zu schärfen, um das Eigenmachtsempfinden zu erhöhen.

Gegenwartsorientiertheit:
„Wie wirkt sich die Vergangenheit heute aus und wie kann ich heute mehr Eigenmacht gewinnen? Oder habe evtl. schon mehr Eigenmacht als früher?“ Solche Fragen helfen mehr als das Aufwühlen von alten Kindheitswunden, sofern dies keine konkreten positiven Auswirkungen auf die Gegenwart hat. Über die Wiedergewinnung von Eigenmacht im heutigen Leben besteht die Möglichkeit, von alten Verletzungen zu heilen. Das bedeutet aber nicht, dass die Auswirkungen der Vergangenheit und die heutigen Gefühle dazu deshalb verleugnet oder abgewertet würden.
Selbstorganisation statt Manipulation: Die Stimme zu manipulieren bedeutet sie zu stören, weil einseitig in das sehr komplexe Stimmgeschehen eingegriffen wird. Durch die Selbstorganisation der Stimme werden sehr viel höhere Stimmleistungen erzielt.

Literaturangaben:
-Burchard, J. M.; Irrgang, E.; Andresen, B.: Die Funktion der menschlichen Ohrmuschel. In: Spektum der Wissenschaft. Juni 1987, S. 66 – 74
-Kotlyar, G.M.; Morozov, V.P. (1976): Acoustical correlates of the emotional content of vocalized speech. In: Soviet Physics Acoustics, 22, 208 – 211
-Scherer, K.R. (1986): Vocal affect expression: A review and a model for future research. In: Psychological bulletin 99, 143 – 156.
-Feuerstein, Uta (2000): Stimmig sein. Die Selbstorganisation der Stimme in Gesang und Stimmtherapie. Paderborn, Verlag: Junfermann.
-Feuerstein, U., Himmelmann, U. (2008): Stimme als Brücke von Mensch zu Mensch. Erkenntnisse zum kulturübergreifenden emotionalen Ausdrucksgehalt der Stimme in der Stimmig sein-Methode®. In: Riehmann, Ch., Dallmeier, M (Hrsg.), Sprache als Brücke von Mensch zu Mensch. Handeln – Sprechen – Schreiben, S. 66-78. Cottbus: Verlag Reinhard Semmler GmbH.
-Haken, Hermann (1990): Erfolgsgeheimnisse der Natur. Synergetik: die Lehre vom Zusammenwirken. Frankfurt/ M., Berlin, Verlag Ullstein.
-Jacoby, P., Rabine, E. (1991): Die drei Teilfunktionen der Stimmfunktion. In Rohmert, W., Hg.: (1991): Grundzüge des funktionalen Stimmtrainings. 6. unveränderte Auflage, Köln, Verlag: O. Schmidt.
-Rohmert, Gisela (1991): Der Sänger auf dem Weg zum Klang. Köln, Verlag: O. Schmidt.
-Lehnhardt, E.: Physiologie der Schalleitung einschließlich Ohrtrompete. In: Hals- Nasen- Ohrenheilkunde in Praxis und Klinik. 1979
-Tomatis, A. A.: Der Klang des Lebens. Vorgeburtliche Kommunikation – die Anfänge der seelischen Entwicklung. Deutsch von Heiner Kober, Einführung und Bearbeitung Sabina Manassi, Institut für Audio- Psycho- Phonologie, Zürich, Hamburg 1990 (Original 1981, Paris, unter dem Titel „La Nuit uterine“)

Weitere Informationen zum Stimmig-sein-Institut:
www.stimmigsein.de

Das Stimmig-sein-Institut für Gesang, Sprechstimme & Psyche bietet Gesangs- und Sprechstimmunterricht sowie psychologische Beratungen an.
Fachliche Leiterinnen sind Dipl.-Sprachheilpädagogin und Sängerin Uta Feuerstein und Dipl.-Psychologin Uta Himmelmann.
Außerdem ist es ein Fortbildungsinstitut für Weiterbildungen in der Stimmig-sein-Methode, welche sowohl neueste funktionale Stimmerkenntnisse als auch psychologisches Fachwissen rund um das Thema Stimme vereint.
Die Arbeit rein mit der Stimme – also Gesangsunterricht, Stimmbildung und Stimmtherapie wird von Uta Feuerstein durchgeführt.
Psychointegrale Stimmbildungsstunden bieten beide Fachkräfte an.
Die rein psychologischen Beratungen – ohne Bezug zur Stimme – werden rein von Dipl.-Psycholgoin Uta Himmelmann durchgeführt. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Beratung von Paaren und Einzelnen in Umbruchsituationen.

Kontakt
Stimmig-sein-Institut für Gesang, Sprechstimme & Psyche
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50676 Köln
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Allgemein

Kann man Singen lernen?

Musikalität wird überschätzt

Kann man Singen lernen?

Singen lernen macht Spaß

Die meisten Menschen glauben, dass man Singen nicht erlernen kann. Singen kann man oder kann man eben nicht – denken sie. Klar – wenn man schon singen kann – dann kann man auch etwas an der Stimme verbessern oder neue Lieder lernen. Doch nur wenige kommen auf die Idee, singen zu lernen, wenn sie anfangs schief singen oder eine bestimmte Höhe nicht erreichen können. Dann hat man eben kein Talent – Ende der Geschichte.
Vielen Menschen leider aber darunter, in der Kategorie „unmusikalisch“ gelandet zu sein. Sie würden gerne singen und haben auch Spaß daran, wenn sie keiner hört, unter der Dusche oder im Auto (heimlich) zu singen. Denn Singen ist eine Form des Selbstausdrucks, der unglaublich befreiend ist. Darauf will eigentlich niemand gerne so ganz verzichten.
Die meisten angeblich „Unmusikalischen“ wurden schon früh im Schulchor aussortiert oder in der Familie gehänselt, obwohl sie gerne singen. Der Stempel „unmusikalisch“ ist also weniger damit verbunden, dass es einem selbst keinen Spaß macht zu singen, sondern dass andere es offenbar als Zumutung empfinden, wenn sie schiefe Töne ertragen müssen. Musikalität wird daher auch meist mit der Fähigkeit des Gradesingens verbunden. Dass man zum Beispiel wegen einer zu schrillen Stimme als unmusikalisch empfunden wird, ist – solange man nur die Töne trifft – eher unwahrscheinlich.
Doch ist dies wirklich ein Zustand, der angeboren ist und unveränderlich feststeht?
Kann man das Gradesingen erlernen?
Sicherlich stimmt es, dass wir auch von dem geprägt sind, welche musikalischen Erfahrungen bereits in der Familie an uns weiter gegeben wurden. Allerdings können auch diese Möglichkeiten entweder verkümmern oder sie können geschult werden. Und umgekehrt ist es auch möglich, nach Generationen von Vorfahren, die sich nicht mit Musik oder dem Singen beschäftigt haben, erstmals damit anzufangen.
Wenn wir mal in einen Kindergarten gehen, können wir beobachten, dass es Unsinn ist, zu glauben, dass das Talent zum Singen angeboren sei. Dass Kinder von Anbeginn ihre „Musikalität unter Beweis stellen, indem sie grade singen oder dass man schon mit einer Naturstimme auf die Welt kommt, ist ein Gerücht. Die meisten Kinder singen anfangs schief – Übung macht eben auch hier den Meister oder die Meisterin. Leider benötigt man dazu aber auch gute Stimmvorbilder.
Aber hier gibt es eine erschreckende Entwicklung – heutzutage können auch viele Erwachsene nicht mehr frei und locker singen wie in früheren Zeiten, wo auf allen Festen getanzt und gesungen wurde. Denn die meisten Erwachsenen orientieren sich bei ihrer Art zu singen zum Beispiel an der heutigen Pop- und Rockmusik. Da in diesen Stilrichtungen oft sehr viele Spannungen beim Singen verwendet werden und das Singen in einer leichten und lockeren Kopfstimme nicht zulassen wird, lernen auch Kinder eher ein Gröhlen und kein entspanntes Singen in der Kopfstimme mehr, so dass viele Menschen bereits im Kindesalter Stimmstörungen entwickeln.
Diese Verspannungen, die sich durch das Nachahmen falscher Stimmtechniken oder durch die Angst, falsch oder hässlich zu singen, bilden, sind meist die eigentliche Ursache für falsches Singen.
Diese Verspannungen kann man zum Beispiel mit der Stimmig-sein- Methode® wieder abbauen. Diese ist eine funktionale Stimmpädagogik, die dabei hilft, die Stimme mit all ihren Möglichkeiten benutzen zu können. In der Stimmig-sein-Methode® lernt man, wieder neu auf die eigene Stimme zu achten und dabei insbesondere Merkmale einer gesunden – einer „funktionalen“ – Stimme zu erkennen. Diese Merkmale einer funktionalen Stimme sind unter anderem das Vibrato der Stimme und die Fähigkeit, bestimmte Obertongruppen im Gesangsspektrum auszubilden. Man nennt diese Obertongruppen Gesangsformanten (oder Sängerformanten). Diese Gesangsformanten sind Obertongruppen, welche im Bereich von 3000, 5000 und 8000 Hz im menschlichen Ohr verstärkt werden und im eigenen Gesangsspektrum nachgeahmt werden können. Erscheinen die Gesangsformanten in der Stimme, klingt eine Stimme brillant und tragfähig. Diese Brillanz und auch das Vibrato haben aber auch noch andere Auswirkungen:
Über neurologische Wege wirken sowohl das Vibrato als auch die Gesangsformanten tonusregulierend im gesamten Körper – also auch in der Kehlkopffunktion und im Bereich der Haltung und Atmung. Das bedeutet, dass bestehende Überspannungen und Unterspannungen in den Muskeln ausgeglichen werden. Der Klang wird klar und tragfähig und – ganz wichtig – unangestrengt in allen Stimmlagen. Jetzt erst kommt das Training des „Gradesingens“ ins Spiel: denn wenn die Stimme flexibel ist, kann man sich auch um das Einstellen der richtigen Tonhöhe kümmern.
Ohne Verspannungen und ohne die Angst, nicht singen zu können, wird Singen dann ein Kinderspiel!

Uta Feuerstein, Stimmig-sein-Institut für Gesang, Sprechstimme & Psyche, Köln, www.stimmigsein.de

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Psychointegrale Stimmbildungsstunden bieten beide Fachkräfte an.
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