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Mein Kind, dein Kind, unser Kind – Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice

Rechtliche Tipps zu Sorgerecht, Unterhalt und Nachnamen in Patchworkfamilien

Mein Kind, dein Kind, unser Kind - Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice

Patchworkfamilien bringen viele Herausforderungen mit sich.
Quelle: ERGO Group

Frühere und neue Partner, gemeinsame Kinder und Stiefkinder: So vielfältig Patchworkfamilien sind, so vielfältig können auch deren Herausforderungen sein. Zum Beispiel im Hinblick auf rechtliche Fragen. Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), erklärt die Sorgerechts- und Unterhaltsregelungen und weiß, was bei der Wahl des Nachnamens zu beachten ist.

Das traditionelle Familienmodell ist schon länger im Umbruch. Immer öfter leben Elternteile samt Kindern aus früheren Partnerschaften mit neuen Partnern und gemeinsamen Kindern unter einem Dach. Das Bundesfamilienministerium geht davon aus, dass 7 bis 13 Prozent der deutschen Haushalte sogenannte Patchworkfamilien sind.

Das Sorgerecht im Familienalltag

Das Leben in den neu zusammengewürfelten Familienkonstellationen wirft so manche Frage auf. Etwa im Hinblick auf das Sorgerecht. Wer darf beispielsweise welchem Kind den Kita-Ausflug oder die Klassenreise genehmigen? „Haben die leiblichen Eltern das gemeinsame Sorgerecht, hängt die Zuständigkeit von der Tragweite der jeweiligen Entscheidung ab“, erläutert Rassat. Alltagsangelegenheiten, wie beispielsweise die Teilnahme an einem Kita-Ausflug, kann der leibliche Elternteil, bei dem das Kind hauptsächlich lebt, alleine entscheiden. Er kann auch seinem neuen Partner, der Stiefmutter oder dem Stiefvater, dafür eine Vollmacht erteilen. Anders sieht es bei Grundsatzentscheidungen aus, zum Beispiel bei der Auswahl der passenden Schule, der Zustimmung zu einer Operation oder gar einer Auswanderung. Dann muss der zweite leibliche, mitsorgeberechtigte Elternteil zustimmen beziehungsweise eine entsprechende Vollmacht unterschrieben haben. „Besitzt einer der Elternteile das alleinige Sorgerecht und ist mit dem neuen Partner verheiratet, dann hat der Stiefelternteil ein sogenanntes „kleines Sorgerecht““, ergänzt die D.A.S. Expertin. Paragraph 1687b Abs. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) überträgt dem Stiefvater oder der Stiefmutter die Befugnis, in Angelegenheiten des täglichen Lebens des Kindes mitzuentscheiden. Rassat: „Die Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Stiefelternteil die Entscheidungen im Einvernehmen mit dem leiblichen Elternteil trifft, beide müssen sich also abstimmen und dürfen nicht gegen den Willen des anderen entscheiden.“ Allein entscheiden darf der Stiefelternteil nur im Notfall, etwa bei einer ärztlichen Behandlung nach einem Unfall.

Regelungen zum Kindesunterhalt

Gehen die Partner einer gescheiterten Beziehung neue Ehen ein, ändert das nichts an den jeweiligen Unterhaltspflichten. Das heißt, der bisher unterhaltspflichtige Elternteil muss weiter für seine leiblichen Kinder zahlen. „Stiefeltern sind jedoch nicht unterhaltspflichtig. Auch das Einkommen des Stiefelternteils wird nicht angerechnet“, weiß die D.A.S. Expertin. „Der neue Partner muss nur dann Unterhalt für die Kinder seines Ehepartners aus erster Ehe zahlen, wenn er diese adoptiert.“ Heiratet der Unterhaltspflichtige selbst neu, hat zwar sein neuer Ehepartner grundsätzlich Anspruch auf Ehegattenunterhalt. Der Unterhalt für die leiblichen Kinder geht aber vor – der neue Partner im Zweifelsfall leer aus. Bekommt der Unterhaltspflichtige ein Kind mit dem neuen Partner, geht dieses den Kindern aus erster Ehe beim Unterhalt nicht vor: Alle leiblichen Kinder sind gleichberechtigt. Steigt allerdings die Zahl der unterhaltsberechtigten Personen, kann dies dazu führen, dass bei der Berechnung nach der Düsseldorfer Tabelle andere, niedrigere Sätze anzuwenden sind. Der Unterhalt für die einzelnen Berechtigten sinkt dann. Außerdem kann bei mehreren Unterhaltsberechtigten der zu zahlende Unterhalt schnell den Betrag übersteigen, der nach Abzug des Selbstbehalts vom Einkommen übrig bleibt. Dann liegt ein sogenannter Mangelfall vor und das für den Unterhalt zur Verfügung stehende Geld wird unter den Kindern aufgeteilt. Übrigens: Was beim Unterhalt gilt, gilt auch für das Erbrecht. Stiefkinder sind vor dem Gesetz nicht mit dem Stiefelternteil verwandt und damit nicht erbberechtigt. Ihnen würde noch nicht einmal ein Pflichtteil zustehen. Daher müssen Stiefeltern, die ihren Stiefkindern etwas vererben möchten, dies ausdrücklich per Testament oder Erbvertrag regeln.

Neue Ehe – neuer Name für das Stiefkind?

Heiratet ein Elternteil nach einer Scheidung erneut, kann dessen Kind aus vorheriger Ehe zunächst seinen Nachnamen behalten. Aber: „Hat der leibliche Elternteil das alleinige Sorgerecht, dann kann er gemeinsam mit dem neuen Partner im Rahmen einer sogenannten „Einbenennung“ (§ 1618 BGB) dem Kind den neuen Familiennamen geben“, erläutert die D.A.S. Expertin. Bei einer „Einbenennung“ kann aber auch ein Doppelname entstehen, wenn der bisherige Nachname mit Bindestrich vorangestellt oder angehängt wird. Bei Kindern über fünf Jahren ist deren Zustimmung erforderlich – sogar per Unterschrift beim Standesamt. Haben beide leiblichen Elternteile das gemeinsame Sorgerecht oder trägt das Kind den Namen des Ex-Ehepartners, muss auch dieser der neuen Namensgebung zustimmen. Ein Beispiel: Leon Schmidt ist das Kind von Frau und Herrn Schmidt. Nach der Scheidung lebt Leon bei seiner Mutter. Frau Schmidt heiratet in zweiter Ehe Herrn Müller und nimmt dessen Namen an. Leon kann jetzt den Nachnamen „Müller“ annehmen, sich für einen Doppelnamen, also Leon Schmidt-Müller, entscheiden oder er bleibt bei Leon Schmidt.
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Petition für Transparenz in Familiengerichtlichen Verfahren

Für die Stärkung der Elternrechte gegen Willkür

Petition für Transparenz in Familiengerichtlichen Verfahren

Unterschreibe auch Du die Petition

Wir als betroffene Eltern und Kinder, Großeltern und Freunde, Anwälte und Psychologen fordern den Deutschen Bundestag auf, angesichts der jährlich steigenden Zahlen an Inobhutnahmen und der geringen Zahlen an Rückführungen die drängendsten gesetzlichen Probleme zu korrigieren und für mehr Transparenz in Nichtöffentlichen Verfahren, gegen richterliche Willkür und für eine Stärkung der Elternrechte zahlreiche Änderungen vorzunehmen. Die Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung notwendigen Änderungen an BGB, FamFG, SGB VIII und weiteren Rechtsbereichen wird diese Notwendige Verbesserung für unsere Kinder erreichen. Dafür stehen wir ein.

Geändert werden sollen Regelungen, die zu fehlender Prüffähigkeit gerichtlicher Entscheidungen beitragen wie Sachverständigenexplorationen ohne Öffentlichkeit, Kindsanhörungen manipulativer Art ohne Prüfung desselben. Richter sollen stärker in die Verantwortung genommen werden, um sich selbst zu Überprüfen und Kindschaftssachen regelmäßig auf noch Notwendigkeit zu hinterfragen. Wirtschaftliche Verknüpfungen von Jugendamt mit Hilfen nach SGB VIII, Verfahrensbeistand und Sachverständige mit Gericht sollen eingedämmt und daraus resultierende Ungerechtigkeiten aus der Welt geschafft werden. Elternrechte und Verwandtenrechte sollen gestärkt werden. Und all diese Rechtsänderungen gehen nicht mit einer Reduzierung des Kindswohles einher. Dieses bleibt unverändert Stark im gerichtlichen und behördlichen Fokus.

Die Petition startet am Samstag, 26.08.2017 mit einem YouTube Liveevent ab 19 Uhr unter diesem Link.. Zeichnen kann man die Petition dann ab ca. 20.15 Uhr unter Openpetition und später nach Veröffentlichung auch beim Deutschen Bundestag.

Den vorläufigen Petitionstext finden Sie hier.

ActiviNews ist die vom ehemaligen Rechtsanwalt gegründete Legal News, Aufklärungs-, Activisten und eLearning Plattform.

Aus der Erfahrung, dass sich in wichtigen Lebensbereichen viel ändern muss, gab Langhans seine Zulassung zurück, um sich diesem neuen Projekt zuzuwenden und mit den Menschen Information der Öffentlichkeit zu erreichen.

Seine Erfahrung aus 12 Jahren Tätigkeit als Rechtsanwalt und unzählichen Jahren Internet sollen nunmehr eine Verbesserung für uns alle,zumindest aber fundierte Aufklärung für alle, herbeiführen.

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Anwalt in Baden-Baden: Scheidung und Kinder

Wie kann ein Umgang gestaltet werden, der zum Wohl der Kinder beiträgt?

Anwalt in Baden-Baden: Scheidung und Kinder

Fachanwalt für Familienrecht: Frau Zahran, zuständig für den Raum Baden-Baden und Bühl. (Bildquelle: © Jean Kobben – Fotolia.com)

BADEN-BADEN. Wenn Eltern die Scheidung wollen, sind auch die Kinder davon betroffen. Das gemeinsame Sorgerecht wird zwar grundsätzlich auch nach der Trennung und Scheidung beibehalten, doch ist es Aufgabe der Eltern, eine Regelung für den Umgang des getrenntlebenden Elternteils mit seinen Kindern zu suchen. Eine Umgangsregelung ist dann alltagstauglich, wenn sie das Wohl der Kinder in den Vordergrund stellt. Denn nur das ist es, worum es auch im Gesetz geht. Danach haben Kinder ein Recht auf Umgang mit jedem Elternteil, das heißt, die Eltern sind nicht nur berechtigt, sondern sogar verpflichtet, Umgang mit dem Kind zu haben. Sorge- und Umgangsrecht sind dabei getrennt voneinander zu betrachten. Das Sorgerecht wird nur beim Vorliegen von äußerst schwerwiegenden Gründen entzogen.

Sorgerecht bleibt Sorgerecht, auch wenn die Ehe durch eine Scheidung aufgelöst wird

Jasmin Zahran, Fachanwältin für Familienrecht in der Kanzlei Hafen | Kemptner | Stiefvater für die mittelbadische Region Bühl, Baden-Baden, Rastatt und Achern erklärt, was mit dem Sorgerecht verbunden ist: “ Sorgerecht bedeutet, dass sich Eltern alltäglich um die Kinder kümmern, dass sie die sogenannte Vermögenssorge wahrnehmen und festlegen, wo das Kind seinen Lebensmittelpunkt haben soll. Vor allem der letzte Punkt, das sogenannte Aufenthaltsbestimmungsrecht, ist für viele Eltern strittig.“ Wo soll das Kind zukünftig leben? Wie kann ein Umgang mit dem getrenntlebenden Elternteil für das Kind sinnvoll gestaltet werden?

Umgangsrecht immer individuell regeln, empfiehlt Anwältin Jasmin Zahran aus Baden-Baden

Beim Umgangsrecht gibt es kein Patentrezept. Vielmehr muss eine alltagstaugliche Umgangsregelung immer individuell gefunden werden. „Grundsätzlich ist dabei alles möglich – vorausgesetzt, die Eltern sind sich einig. Ist dies nicht der Fall, trifft gegebenenfalls das Familiengericht eine Regelung. Die Rolle der Väter wurde in diesen Konflikten in den zurückliegenden Jahren gestärkt. Zuletzt entschied der Bundesgerichtshof im Februar 2017 nach Antrag eines Vaters, dass auch gegen den Willen des anderen Elternteils das sogenannte Wechselmodell praktiziert werden kann -soweit es denn mit dem Kindeswohl vereinbar ist und die Eltern konfliktfrei miteinander umgehen. Dabei wohnen die Kinder dann im Wechsel jeweils eine Woche beim Vater und eine Woche bei der Mutter.

Die Rechtsanwaltskanzlei wurde 1977 in Bühl gegründet und betreut seitdem erfolgreich zahlreiche Mandanten. Die Kanzlei verfügt über eine langjährige Erfahrung u. a. auf den Gebieten des Verkehrsrechts, Familien- und Erbrecht sowie dem Arbeitsrecht. Seit 2017 ist die Kanzlei neben dem Hauptsitz in Bühl auch in Baden-Baden vertreten.

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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze: Familienrecht

Kein gemeinsames Sorgerecht bei „Funkstille“ zwischen den Eltern

Dass Eltern sich nach einer Trennung nur noch wenig zu sagen haben, ist nicht ungewöhnlich. Die Ausübung des gemeinsamen Sorgerechts für die Kinder erfordert jedoch ein Mindestmaß an Kooperation und Kommunikation. Lehnen dies beide Elternteile vehement ab, muss einer allein das Sorgerecht bekommen. Dies entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Oberlandesgericht Brandenburg.
OLG Brandenburg, Az. 10 UF 216/14

Hintergrundinformation:
Trennen sich unverheiratete Eltern, die Kinder haben, stellt sich schnell die Frage nach dem Sorgerecht. Grundsätzlich liegt dieses erst einmal bei der Mutter. Allerdings können die Elternteile bei der Trennung auch eine gemeinsame Sorgeerklärung abgeben – oder sie haben dies schon früher getan. Seit 2013 kann der Vater auch gegen den Willen der Mutter nach der Trennung beim Familiengericht das gemeinsame Sorgerecht beantragen. Dieses dürfen ihm die Richter nur aus gutem Grund verweigern. Besteht ein gemeinsames Sorgerecht und möchte ein Elternteil das alleinige Sorgerecht bekommen, muss ebenfalls das Familiengericht entscheiden. Dessen Entscheidung orientiert sich daran, was für das Kind das Beste ist. Der Fall: Ein unverheiratetes Elternpaar hatte zwei Kinder. Für das eine Kind hatten beide im Rahmen einer Sorgerechtserklärung das gemeinsame Sorgerecht übernommen, für das andere hatte die Mutter allein das Sorgerecht. Es kam zur Trennung und der Vater zog aus der Wohnung aus. Zwischen den Eltern kam es immer wieder zu heftigen Auseinandersetzungen über den Umgang mit den Kindern. Unter anderem beschuldigte die Mutter den Vater, die Kinder bei Ausflügen unnötigen Gefahren auszusetzen. Sie stellte mehrfach Strafanzeige gegen den Vater. Da ein normaler Umgang zwischen den Eltern kaum mehr möglich war, beantragten nun beide Eltern das alleinige Sorgerecht für beide Kinder. Das Urteil: Das Gericht hielt es nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice für unumgänglich, einem der Elternteile das alleinige Sorgerecht zuzusprechen. Denn beide hatten betont, nie mehr mit dem anderen sprechen zu wollen. Zwar schließe nicht jede Spannung zwischen den getrennten Eltern gleich das gemeinsame Sorgerecht aus. Ein gewisses Maß an Kooperation sei aber notwendig. Sei dies überhaupt nicht mehr möglich, sei ein gemeinsames Sorgerecht nicht tragbar. Problematisch war, wer das Sorgerecht erhalten sollte. Das Gericht ging davon aus, dass die Mutter sehr starken Einfluss auf die Kinder ausübte. Aussagen gegen den Vater würden wie auswendig gelernt klingen und vorherigen Aussagen der Kinder vor Gericht widersprechen. Im Ergebnis entschied sich das Gericht trotzdem für die Mutter. Denn die Kinder lebten bereits bei ihr und dies sorge für Kontinuität in ihrem Leben. Auch seien sie bei der Mutter stärker in deren Familie eingebunden. Und schließlich könne das Gericht aus den Sachverständigengutachten herauslesen, dass die Kinder zur Mutter zumindest in geringfügigem Maße eine größere Bindung hätten als zum Vater. Allerdings machte das Gericht der Mutter zur Auflage, einen Kurs über das Verhalten gegenüber Kindern in Trennungssituationen zu besuchen.
Oberlandesgericht Brandenburg, Beschluss vom 15. Februar 2016, Az. 10 UF 216/14

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Familienrecht 2.0

ARAG Experten über Co-Eltern, Regenbogenfamilien und andere neue Familienformen

‚Vater, Mutter, Kind‘ mag vielleicht noch immer ein beliebtes Spiel unter Kindern sein, aber in der realen Welt hat dieses traditionelle Familienbild längst ausgedient. Zu vielfältig sind die familiären Lebenswirklichkeiten mittlerweile mit Patchwork-, Regenbogen-, Pflegefamilien und Co. Dank moderner Reproduktionsmedizin klaffen zudem biologische und soziale Elternschaften zunehmend auseinander. Deutsche Gesetze hingegen kennen lediglich zwei miteinander verheiratete, heterogene Eltern. Das Familienrecht hinkt also hinterher und könnte bald reformiert und an alternative Lebensformen angepasst werden. ARAG Experten geben im Folgenden einen Überblick über die aktuelle Situation.

Mehr Rechte für Stiefeltern
Rechtlich gesehen sind Stiefeltern und Stiefkinder nicht miteinander verwandt, sondern lediglich verschwägert. Zwar kann ein Stiefkind durch die so genannte Einbenennung den Namen des Stiefelternteils annehmen, doch rechtlich hat dies nach Auskunft der ARAG Experten keine Auswirkungen. Auch erbrechtlich haben Stiefkinder keinen Anspruch an den verstorbenen Stiefelternteil. Heiraten Stief- und leiblicher Elternteil, hat der neue Ehegatte nur dann das „kleine Sorgerecht“, wenn der leibliche Elternteil vorher das alleinige Sorgerecht hatte. Dann darf der angeheiratete Partner bei alltäglichen und üblichen familiären Fragen im Einvernehmen mit dem leiblichen Elternteil entscheiden – wie etwa bei der Auswahl des Sportvereins oder wann das Kind abends ins Bett geht. Die Schulauswahl beispielsweise obliegt dagegen nur den leiblichen Eltern, die das Sorgerecht haben. Wer möchte, dass die eigenen Kinder und Stiefkinder rechtlich gleichgestellt sind, muss die Stiefkinder adoptieren. Dies ist in Deutschland für Ehepaare und für homosexuelle Lebenspartner möglich. Die anstehende Reform soll jetzt prüfen, wie sinnvoll und praktikabel es unter Umständen ist, drei Elternteile rechtlich in den Familienverband zu integrieren.

Adoptiv- und Pflegefamilien
Leibliche Eltern, die ihr Kind zur Adoption freigeben, müssen auf all ihre Rechte, auch ihr Umgangsrecht, verzichten. Denn adoptierte Kinder sind rechtlich alleinige Kinder ihrer Adoptiveltern und nicht mehr mit ihren leiblichen Eltern verwandt. So entscheiden sich viele Eltern eher für eine Pflegefamilie, denn Pflegeeltern erhalten nicht das Sorgerecht für das ihnen anvertraute Pflegekind. Sie dürfen lediglich in Angelegenheiten des täglichen Lebens entscheiden. Diskutiert wird nun ein geöffnetes Adoptionsarrangement, das den leiblichen Eltern einen kontrollierten Umgang oder eine Kontaktmöglichkeit zugesteht. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob es dem Kind so erleichtert werden kann, ein eigenes Selbstbild und eine eigene Identität zu entwickeln. Gleichzeitig wird auch darüber diskutiert, ob es in Härtefällen sinnvoll sein kann, Pflegeeltern auch gegen den Willen der leiblichen Eltern das volle Sorgerecht zu übertragen.

Regenbogenfamilien
Nach Schätzungen des deutschen Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) leben in etwa neun Prozent aller gleichgeschlechtlichen Partnerschaften bereits Kinder. Das sind rund 6.600. Rund 40 Prozent dieser Kinder stammen aus früheren heterosexuellen Beziehungen oder Ehen. Sie können vom eingetragenen Lebenspartner seit 2013 durch die so genannte Sukzessivadoption relativ einfach adoptiert werden.

Samenspenden und Leihmütter
Der Wunsch bei homosexuellen Paaren nach eigenen Kindern ist hoch: Gut 36 Prozent aller kinderlosen Männer-Paare und rund 41 Prozent aller lesbischen Paare wünschen sich Nachwuchs. Während sich eine in einer homosexuellen Beziehung lebende Frau rein rechtlich der Samenspende bedienen darf, haben es homosexuelle Männer deutlich schwerer, eigene Kinder zu haben. Leihmütter sind in Deutschland nicht erlaubt. Wer sich daher im Ausland Hilfe sucht, hat es oft schwer, die gemeinsame Elternschaft in Deutschland anerkennen zu lassen. Hier könnte eine Reform für mehr Akzeptanz sorgen.

Mehr zum Thema unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/ehe-und-familie/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Positionen ein. Mit 3.800 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,7 Milliarden EUR.

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Volljährigkeit und selbstbestimmt mit 18 – aber nicht ohne Notfallvorsorge!

NotfallVorsorgePASS der GFVV – der Schutzengel für Sie und Ihre Familie für Notfälle, Unfälle alle Fälle

Volljährigkeit und selbstbestimmt mit 18 - aber nicht ohne Notfallvorsorge!

Endlich 18, wer kennt nicht dieses Gefühl von Freiheit? Jetzt kann man so vieles erleben und alles alleine entscheiden. Aber jede Medaille hat immer zwei Seiten!
Denn ab dem 18.Lebensjahr gilt auch für jeden Bundesbürger § 1896 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB):

Auszug aus § 1896 BGB: „Kann ein Volljähriger auf Grund einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung seine Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht besorgen, so bestellt das Betreuungsgericht auf seinen Antrag oder von Amts wegen für ihn einen Betreuer.“

Welcher volljährige Bundesbürger denkt ab 18 daran, dass die eigenen Eltern gerade nicht automatisch im Notfall Entscheidungen für sie als „Kinder“ mehr treffen dürfen, wenn sie aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls nicht mehr selbst dazu in der Lage sind?
Eltern haben ab dem 18. Lebensjahr des Volljährigen rechtlich nichts mehr zu entscheiden, da das elterliche Sorgerecht erlischt.. Sie glauben das nicht? Einfach § 1896 BGB lesen (s.o.) oder versuchen Sie doch einmal für Ihr volljähriges Kind oder Ihren Ehepartner, ohne dass diese Person dabei ist, ein Konto zu eröffnen oder Informationen von dessen behandelnden Arzt einzuholen – ohne deren Einwilligung bzw. deren Vollmacht werden Sie berechtigt abgewiesen!
Es ist erschreckend anzusehen, wie sorglos nicht nur 18jährige mit dem Thema „Notfallvorsorge“ und „Vollmacht für Angehörige“ umgehen und diese Themen verdrängen!

Wollen wir, wenn wir endlich volljährig sind, gemäß § 1896 BGB unter gerichtlicher Kontrolle stehen, nur weil uns Krankheit oder Schicksalsschläge aus unserem Alltag gerissen haben und wir für solche Fälle nicht vorgesorgt haben oder wollen wir, dass uns im Fall der (Un)Fälle schnell und unproblematisch geholfen werden kann und wir weiter ein selbstbestimmtes Leben führen können?

Gestalten wir unsere Zukunft selbst, Vorsorgen ist heute wichtiger denn je!

Dies kann durch eine effektive Notfallvorsorge geschehen, die weltweit funktionieren sollte.

Durch diese Notfallvorsorge sollte gewährleitet sein, dass, egal ob im Urlaub, auf Geschäftsreise im In- und Ausland oder einfach nur unterwegs, Ersthelfern, Ärzten, Krankenhäusern, Apothekern etc. schnell und unproblematisch unsere wichtigsten medizinischen und persönlichen Daten, sowie unsere Vorsorgedokumente (Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Sorgerechtsverfügung) datengesichert zur Verfügung stehen, damit zielgerichtet geholfen werden kann und wir nicht unter gerichtliche Betreuung gestellt werden.

Der NotfallVorsorgePASS der GFVV Gesellschaft für Vorsorgeverfügungen mbH
erfüllt alle genannten Kriterien und beinhaltet noch weitere sehr nützliche Funktionen.
Er kann Ihr weltweiter Schutzengel und Ihr ständiger Begleiter durch eine selbstbestimmte Zukunft werden.

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Haaranalyse als Precheck für Abstinenznachweis, Arbeits- oder Sorgerecht

Befund in 5 Tagen

Haaranalyse als Precheck für Abstinenznachweis, Arbeits- oder Sorgerecht

Haaranalyse Drogen (Bildquelle: @Fotolia)

BAVARIAN LIFESCIENCE ist seit über 10 Jahren spezialisiert auf Haaranalysen und bietet jedem Interessierten eine umfangreiche Beratung an. Gerade viele MPU Betroffene möchten vorab wissen, ob eine Haaranalyse dem Urinscreening zu bevorzugen ist. Viele entscheiden sich vorab für ein privates Haarscreening , um vor der offiziell anstehenden MPU sicher zu gehen, dass in den Haaren keine Drogen oder Alkohol mehr nachweisbar sind.

Viele Arbeitgeber gehen immer häufiger dazu über von den Mitarbeitern und bei Neueinstellungen einen Abstinenznachweis einzufordern. Einen schnellen und zuverlässigen Abstinenznachweis liefert hier eine Haaranalyse auf Drogen oder Alkohol. Die Haarentnahme erfolgt dabei durch den Betriebsarzt, um die Identität sicherzustellen.
Der Befund ist in 5 Tagen fertig und gibt mit einer 100% Sicherheit Auskunft, ob der Mitarbeiter ein ernsthaftes Drogen- oder Alkoholproblem hat.

Bei Sorgerechststreitigkeiten ist die Haaranalyse ebenfalls bestens geeignet, um einen zuverlässigen Abstinenznachweis bezüglich Alkohol und Drogen zu führen. Die Haaranalyse ist auch hier für einen privaten Precheck geeignet, um einen ersten Verdacht auf Drogen und Alkohol zu erhärten.

Wichtig ist die Diskretion, die bei BAVARIAN LIFESCIENCE zu 100% sichergestellt ist. Eine unverbindliche Beratung bekommt jeder auch telefonisch unter: 08031 39 12 660.

Bavarian Lifescience ist ein junges Biotechunternehmen, welches sich auf die Entwicklung und den Vertrieb von Schnelltests spezialisiert hat. Unser Produktportfolio reicht von Schnelltests für den Drogennachweis, Gesundheits- und Vorsorgetests, Umwelttests und Tests für den Nachweis von Infektionskrankheiten und Borreliose-Erregern in der Zecke.

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Haaranalyse als Precheck für Abstinenznachweis, Arbeits- oder Sorgerecht

Befund in 5 Tagen

Haaranalyse als Precheck für Abstinenznachweis, Arbeits- oder Sorgerecht

Haaranalyse Drogen/Alkohol (Bildquelle: @Fotolia)

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Viele Arbeitgeber gehen immer häufiger dazu über von den Mitarbeitern und bei Neueinstellungen einen Abstinenznachweis einzufordern. Einen schnellen und zuverlässigen Abstinenznachweis liefert hier eine Haaranalyse auf Drogen oder Alkohol. Die Haarentnahme erfolgt dabei durch den Betriebsarzt, um die Identität sicherzustellen.
Der Befund ist in 5 Tagen fertig und gibt mit einer 100% Sicherheit Auskunft, ob der Mitarbeiter ein ernsthaftes Drogen- oder Alkoholproblem hat.

Bei Sorgerechststreitigkeiten ist die Haaranalyse ebenfalls bestens geeignet, um einen zuverlässigen Abstinenznachweis bezüglich Alkohol und Drogen zu führen. Die Haaranalyse ist auch hier für einen privaten Precheck geeignet, um einen ersten Verdacht auf Drogen und Alkohol zu erhärten.

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Haaranalyse als Precheck für Abstinenznachweis, Arbeits- oder Sorgerecht

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Eltern können nicht allein über Sorgerecht bestimmen

Stuttgart/Berlin (DAV). Das Sorgerecht für die Kinder betrifft auch Fragen des Aufenthalts, des Umgangs und der Gesundheitssorge. Eltern können nicht gemeinsam eine Vereinbarung treffen, die Teile des Sorgerechts nur einem Elternteil überträgt. Über das gemeinsame Sorgerecht wie auch dessen teilweise Übertragung bedarf es einer Entscheidung des Gerichts. Die Arbeitsgemeinschaft Familienrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert über eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Stuttgart.

Gemeinsames Sorgerecht teilweise eingeschränkt
Die Eltern haben zwei 1999 und 2001 geborene Kinder. Die Mutter beantragte das alleinige Sorgerecht. Zwischenzeitlich vereinbarten die Eltern, dass die Gesundheitssorge für die Kinder künftig allein die Mutter ausüben soll. Im Übrigen bleibe es beim gemeinsamen Sorgerecht. Das Amtsgericht beendete daraufhin das Verfahren über den Antrag der Mutter auf alleiniges Sorgerecht.

Regelungen zum Sorgerecht nur durch Entscheidung des Gerichts
Das ging dem Oberlandesgericht zu schnell! Eltern könnten über das Sorgerecht weder im Ganzen noch teilweise selbst bestimmen. Erforderlich sei immer eine Entscheidung des Gerichts. Dabei reiche es nicht aus, dass ein Gericht – wie hier das Amtsgericht – eine Vereinbarung der Eltern einfach billige. Dieses müsse selbst entscheiden. Das Kindeswohl sei vorrangig zu berücksichtigen.
Ein Gericht dürfe lediglich eine Vereinbarung über die Umgangsregelung billigen.

Oberlandesgericht Stuttgart am 4. März 2014 (AZ: 11 U 42/14)

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