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Der Laser – Lichtschwerter und Arbeitsgerät

Ein Diskussionsbeitrag von Jens Hahn, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg an der Ems/Niedersachsen

Der Laser - Lichtschwerter und Arbeitsgerät

Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg

1960 entdeckte der Amerikaner Th. Maiman den Laserstrahl. Wohl kaum eine grundlegende Erfindung hat so einen raschen Aufschwung und so eine weite Verbreitung gefunden wie der Laser. Spektakulär sieht der Laser aus und regt die Fantasie an, in der Fertigungstechnik hat der Laser längst Einzug gehalten.
Technisches System des Lasers

Der Laser ist, ganz allgemein gesagt, ein neuartiger Generator, also ein Energieumwandler für elektromagnetische Schwingungen im Bereich der Lichtwellen. Das Wort ist eine Abkürzung für „light amplification by stimulated emission of radiation“. Wörtlich übersetzt: Lichtverstärkung durch künstlich angeregte Aussendung von Strahlung.

Jens Hahn, Leiter der Schweißtechnik bei Maschinenbau Hahn, verdeutlicht, dass bspw. ein Kristall, indem man ihn von außen bestrahlt, seinerseits zur Aussendung von Strahlen, und zwar verstärkter Strahlen, angeregt wird. Die Lichtverstärkung wird durch Spiegel an beiden Seiten der Kristallröhre erreicht. Das Licht läuft dann zwischen diesen zwei Seiten hin und her und wird durch die Reflexion verstärkt. Somit tritt es als Bündel paralleler Strahlen durch den einen der beiden Spiegel aus, der bspw. lichtdurchlässig ist. Damit gehört der Laser zu den künstlichen Strahlungsquellen, wie Glühlampe, Leuchtstoffröhre, Röntgenapparat oder Rundfunksender. Aber auch zu den natürlichen Lichtquellen, wie Sonne, Nordlicht, Blitz oder Glühwürmchen. Vielen ist nicht bewusst, dass auch die Natur den Laser als Lichtquelle nutzt. Die Wellen des sichtbaren Lichtes sind kürzer als ein tausendstel Millimeter, also 10.000-mal leichter als die Funkwellen im Mikrowellenbereich, und schwingen unterschiedlich schnell je nach ihrer Farbe. Der parallele Lichtstrahl des Lasers lässt sich mit optischen Linsen äußerst stark bündeln. Damit entsteht eine extreme Leuchtdichte. Die erreichbaren Energiekonzentrationen sind 1.000.000-mal höher als die Strahlungsenergie auf der Sonnenoberfläche. Wegen der zeitlichen Kohärenz der Laserstrahlung kann damit exakt ein- und ausgeschaltet werden.

Nutzung in der Technik der Maschinenbau Hahn

Die Energiedichte des Lasers reicht aus, um Stahl zu schmelzen, oder in Industriediamanten feinste Löcher zu bohren oder um Plasma zu erzeugen.

Jens Hahn verdeutlicht, dass es unterschiedliche Lasertypen in der technischen Anwendung gibt. Sie unterscheiden sich in erster Linie durch das aktive Medium und durch die Art der Strahlungsanregung. Es gibt Festkörperlaser, Gaslaser, Flüssigkeitslaser und Halbleiterlaser. Die Anregung kann durch optisches, thermisches oder chemisches Pumpen oder durch den elektrischen Strom erfolgen. In allen Fällen wird der Laser als rückgekoppelter Lichtverstärker betrieben, d.h. die Verstärkung findet in einem optischen Resonator aus zwei sich gegenüberstehenden Spiegeln statt.

Licht höchster Frequenzkonstanz liefern Laser mit neutralen Edelgasen als aktives Medium. Der Helium-Neon- und der Argonlaser – Wirkungsgrad und Leistungen sind gering. Bei Dauerbetrieb werden nur 0,1% der investierten Energie und einige Zehntel Watt gewonnen. Bemerkenswert sind dagegen die Leistungen und der Wirkungsgrad des Kohlendioxidlasers. Dieser Typ erreicht kontinuierlich bis zu einige Hundert Watt bei Wirkungsgraden von 10 bis 30%. Um die Ausgangsleistung noch weiter zu erhöhen, wird der Kohlendioxidlaser durch thermisches Pumpen angeregt.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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BTU Bridle Technology: Steel Dynamics modernisiert Schubbeize mit Umlauf-Bridles

Die Schubbeize im Werk Columbus wird die weltweit erste mit drei Umlauf-Bridles.

BTU Bridle Technology: Steel Dynamics modernisiert Schubbeize mit Umlauf-Bridles

Die beiden Umlauf-Bridles bringen beim Streckrichten einen Bandzug von bis zu 1.250 kN auf.

BTU Bridle Technology hat von der SES Engineering LLC den Auftrag über Bau und Lieferung von drei Umlauf-Bridles für die Modernisierung einer Schubbeize bei der Steel Dynamics Flat Roll Group (SDI) erhalten. Die Beizlinie wird die weltweit erste sein, in der das Band ausschließlich von Umlauf-Bridles durch die Anlage gefördert wird. Sie bringen einen so hohen Bandzug auf, dass auch dicke und hochfeste Bänder die Beize gerichtet verlassen. Aufgrund des intensiven Zunderbrechens kann die modernisierte Beize mit deutlich höherer Geschwindigkeit betrieben werden als bisher.

Bei der Modernisierung der Schubbeize im Werk Columbus/Mississippi, die SES als Generalunternehmer durchführt, legt SDI großen Wert darauf, dass ein möglichst hoher Bandzug aufgebracht wird. Deshalb fiel die Wahl auf die Umlauf-Bridles der neuen Generation 3.0 von BTU, denn aufgrund ihres Konstruktionsprinzips bringen sie erheblich höhere Kräfte als S-Rollen in das Band ein. Gleichzeitig verteilen sie den Bandzug homogen über die Breite des Bandes.

Das erste Umlauf-Bridle unmittelbar hinter der Abhaspel fasst den Kopf der bis zu 13 mm dicken und bis zu 1.880 mm breiten Bänder und fördert es in die von SES gelieferte Richtmaschine. Im Verbund mit dem zweiten, hinter der Richtmaschine angeordneten Umlauf-Bridle bringt es beim Streckrichten einen Bandzug von bis zu 1.250 kN auf. Aufgrund des so erzielten Streckgrades von 0,5 bis 1,0 Prozent bricht der anhaftende Zunder intensiv auf und die Beize kann mit einer Geschwindigkeit von bis zu 150 m/min gefahren werden.

Da die Umlauf-Bridles das Band durch die Richtmaschine ziehen, benötigt diese keinen eigenen Antrieb. Dies reduziert nicht nur die Investitions- und Wartungskosten; hinzu kommt, dass die Rollen der Richtmaschine nicht durchrutschen.

Das zweite Umlauf-Bridle schiebt das gerichtete Band in die Beiztanks. Das dritte, im Auslauf angeordnete, erfasst den Bandkopf und führt es dem Aufwickelhaspel zu. Dabei baut es den Rückzug des Bandes für das exakte Aufwickeln des Coils auf.

Daniel Cullen, der Senior Sales Manager bei SES Engineering, erläutert seine Entscheidung für die Umlauf-Technologie: „Wichtig ist für uns besonders, dass wir sehr hohen Bandzug ganz gezielt einbringen können. Daneben hat uns auch die Einfachheit des Umlauf-Prinzips überzeugt: Wir bringen an jeder Stelle genau den Bandzug auf, den wir dort benötigen. Dabei brauchen wir weder S-Rollen noch angetriebene Rollen in der Richtmaschine oder ein zusätzliches Bremsgerüst. Und wir senken den Energiebedarf, denn die Bänder werden in den Umlauf-Bridles nicht gebogen.“

Michael Umlauf, der kaufmännische Leiter der BTU Bridle Technology, sieht in der linearen Bewegung des Bandes im Vergleich mit S-Rollen deutliche Vorteile: „Wenn Umlauf-Bridles verwendet werden, erfolgt das Richten mit bis zu 100 Prozent aus der Streckung des Bandes und weniger aus der Biegung.“
Es ist geplant, dass die modernisierte Schubbeize im Januar 2019 wieder in Betrieb geht.

Hintergrund: Das Umlauf-Prinzip

Umlauf-Gerüste bestehen aus zwei umlaufenden, mit einer elastischen Beschichtung versehenen Kettenwagen, die jeweils über und unter dem Band angeordnet sind. Sie fördern das Band linear – ohne Umlenkung – durch die Bandanlage. Sie sind so kompakt, dass sie an nahezu jeder beliebigen Stelle einer Bandanlage installiert werden können.

Da die Kraft flächig aufgebracht wird und es keine Relativbewegungen zwischen den Kettenwagen und der Bandoberfläche gibt, entstehen keine Oberflächenbeschädigungen – auch Bänder mit empfindlicher Oberfläche können bearbeitet werden.

Ein einzelnes Gerüst kann dazu verwendet werden, große Kräfte einzubringen, beispielsweise um das Band durch Besäum- und Spaltscheren oder Richtmaschinen zu ziehen – ein wichtiger Aspekt besonders bei der Verarbeitung dicker Bänder. Ebenso kann es den Bandzug einzelner Anlagenteile von vorangehenden Prozessen entkoppeln oder ihn gar auf Null abbauen. Auf diese Weise kann beispielsweise die Bandplanheit ohne Störeinflüsse gemessen werden, indem ein Umlauf-Gerüst den Bandzug auf „Null“ herabsetzt.

Da sich die Umlauf-Gerüste in der Bandanlage befinden, bauen sie bereits Bandzug auf, bevor der Kopf des Bandes die Aufhaspelgruppe erreicht. So wird die nutzbare Länge jedes Coils deutlich erhöht, an einigen Bandanlagen um bis zu 20 m pro Coil.

Die Gerüste können gezielt um ihre vertikale Achse gedreht werden. So reduzieren sie beispielsweise beim Richten den Säbel oder regeln beim Besäumen den Bandlauf. Beim Querteilen positionieren sie die Bandkante exakt rechtwinklig zur Schere. Das Resultat: rechtwinklig geschnittene Tafeln.

BTU wurde im Jahr 1985 von Norbert Umlauf mit dem Ziel gegründet, den Längszug in Bandanlagen gezielt aufzubringen oder ihn zu reduzieren, gleichzeitig den Bandlauf exakt zu regeln und so Effizienz und Flexibilität bei der Bandherstellung in Kaltwalzwerken, in Bandbehandlungsanlagen und in Stahl-Service-Centern zu erhöhen.

Seitdem werden Umlauf-Gerüste bei führenden Herstellern von Band aus Stahl und NE-Metallen weltweit eingesetzt. Sie bewähren sich in Beizen, Feuerverzinkungsanlagen, Glühlinien sowie in der Adjustage, zum Beispiel in Quer-und Längsteilanlagen. Mehr als 30 Anlagen sind weltweit in Betrieb, einige weitere werden zurzeit installiert.

Seit 2016 sind die beiden Söhne von Norbert Umlauf, Christian und Michael, im Unternehmen tätig, das seinen Firmensitz heute in Hagen hat.

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EJP: Zwei neue Ziehlinien für MMK-Metiz

Anlagen für die Produktion von Stangen, Rohren und Profilen: Angetriebenes Kaltwalzgerüst steigert Flexibilität und Qualität.

EJP: Zwei neue Ziehlinien für MMK-Metiz

Die servo-elektrische Ziehbackensteuerung von EJP

EJP hat von OJSC MMK-METIZ den Auftrag zum Bau zweier Ziehlinien für das Werk in Magnitogorsk erhalten. Eine kombinierte Ziehlinie wird Blankstahl mit Durchmessern von 8 bis 30 mm fertigen. Sie ist die weltweit erste 30-Tonnen Ziehlinie, die mit einem angetriebenen Kaltwalzgerüst ausgerüstet ist, um Vierkant-Blankstahl aus rundem Ausgangsmaterial zu produzieren. Eine Kettenziehbanklinie wird Stangen mit bis zu 68 mm Durchmesser herstellen.

Mit den neuen Anlagen, die mehrere innovative Komponenten enthalten, erweitert das russische Unternehmen sein Produktspektrum unter anderem auf große Durchmesser. Mit höchster Qualität – zum Beispiel mit Geradheiten von 0,1 mm/m und Durchmessertoleranzen von h8 und h9 – wird MMK Metiz eine führende Rolle in der russischen Blankstahlindustrie einnehmen.

Außerdem erhöht MMK Metiz mit den neuen Maschinen die Kapazität des Werkes um circa 15 t Blankstahl pro Stunde – bezogen auf einen mittleren Durchmesser.

Kombinierte Ziehlinie bis 30 mm Durchmesser

Die kombinierte Ziehmaschine CDS 300 produziert mit 30 t Ziehkraft bei Ziehgeschwindigkeiten von bis zu 80 m/min Stangen mit Fertigmaßen von 8 bis 30 mm – wahlweise von Ring auf Stange, von Ring auf Ring oder von Stange auf Stange.

Neu ist, dass EJP zwischen der Strahlanlage und der Ziehmaschine ein angetriebenes Kaltwalzgerüst installiert. Es formt das Material so vor, dass direkt von rund auf vierkant produziert werden kann. Mit der präzisen Regelung des Antriebes ist der Umformprozess wesentlich exakter kontrollierbar als bisher.

Mit der servo-elektrischen Ziehbackensteuerung erzielt EJP höhere Flexibilität beim Ziehen von Stangen und Rohren, verkürzt Rüstzeiten und verringert gleichzeitig den Aufwand für die Wartung.

Kettenziehbanklinie bis 68 mm Durchmesser

Die Kettenziehbank DB 800 bringt eine Ziehkraft von bis zu 80 t auf und wird Stangen mit Durchmessern von bis zu 68 mm direkt von Stange auf Stange produzieren.

Beide Anlagen sind mit Wirbelstrom-Prüfgeräten ausgestattet, die die Oberflächenqualität inline prüfen. Bei der Produktion kleiner und mittelgroßer Abmessungen verarbeitet die Maschine drei Stangen synchron.

Denis Kanaev, der technische Leiter bei MMK Metiz, begründet seine Kaufentscheidung: „Im Rahmen einer umfangreichen Marktanalyse hat EJP bei der technischen Vorauswahl mit großem Abstand als Bester abgeschnitten: Die Maschinen erfüllen unsere Anforderungen zu 100 Prozent. Wenn die neuen Anlagen in Betrieb sind, werden wir in puncto Qualität und Lieferfähigkeit zu den führenden Herstellern in Europa zählen.“

Jacques Paraskevas, der Geschäftsführende Gesellschafter von EJP, sieht sein Konzept der Fertigung in Deutschland bestätigt: „Der Auftrag von MMK Metiz ist der bisher größte unserer Firmengeschichte. Doch dabei bleibt es nicht: In der Zwischenzeit haben wir einen neuen Auftrag über eine weitere kombinierte Ziehline CDS 300 erhalten. Das ist ein weiterer Beleg dafür, dass „Made in Germany“ international nach wie vor einen hohen Stellenwert hat.“

EJP liefert die beiden Anlagen als Generalunternehmer. Der Beginn der Montage ist für den Herbst 2018 geplant, die Inbetriebnahme für das Frühjahr 2019.

EJP auf der WIRE 2018:
Düsseldorf, 16. bis 20. April 2018
Dieses Jahr am neuen Standort: Halle 9, Stand A12

Über EJP

Die EJP Maschinen GmbH konzipiert, produziert und vertreibt seit 1981 modularisierte und individuelle Produktionsanlagen für die Fertigung von Stangen, Rohren und Profilen.

Das Spektrum umfasst alle Produktionsschritte von der Anlieferung des Materials über das Ziehen, Schälen, Richten und Prüfen bis zum Lagern der fertigen Produkte.

EJP ist der einzige Anbieter von kombinierten Ziehmaschinen, der in Deutschland produziert. Mit vielfältigen Innovationen hat EJP immer wieder seine Position als Technologieführer unter Beweis gestellt, so zum Beispiel mit den Schälmaschinen, die aufgrund der patentierten Kopfverstellung perfekt runde Stangen herstellen.

Im Stammwerk in Baesweiler bei Aachen stellt die EJP GmbH mit 47 Mitarbeitern vorwiegend Maschinen für die Bearbeitung von Stahl her; das Tochterunternehmen EJP Italia verfügt über hohe Kompetenz in der Buntmetall-Industrie. Mit weiteren Tochtergesellschaften in Südkorea und China verfügt EJP weltweit über insgesamt 160 Mitarbeiter.

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Edelstahlprodukte von DENIOS: Kompetenz in der Vielfalt

Edelstahlprodukte von DENIOS: Kompetenz in der Vielfalt

Chemikalienschränke INOX sind nur ein Beispiel aus dem umfangreichen DENIOS Edelstahl-Sortiment

Vor allem im Labor, der Lebensmittelindustrie und Getränketechnik schätzt man Produkte aus Edelstahl. Sie sind nicht nur robust und absolut rostfrei, sondern in erster Linie lebensmittelecht und leicht zu reinigen. DENIOS hat seine Produktpalette in diesem Bereich deutlich ausgebaut.

Auffangwannen für Industriegebinde
Auffangwannen sind eine der praktikabelsten Lösungen, um Gefahrstoffe gesetzeskonform zu lagern. Gefertigt aus Edelstahl bieten die DENIOS Produkte langfristigen Schutz bei der Lagerung aggressiver Flüssigkeiten. Speziell für Kleingebinde bietet DENIOS kompakte Sicherheit, die direkt an der Werkbank oder dem Labortisch eingesetzt werden kann. Auch für große Industriegebinde befinden sich Lösungen im Sortiment: mit Aufnahmekapazitäten von bis zu 1.000 Liter ermöglichen diese auch das Einstellen von IBC.

Schränke, Sicherheitsbehälter und mehr
Materialschränke aus Edelstahl sind vielfältig in der Anwendung und bieten in den neuen Ausführungen mit Sichtfenstern jederzeit den perfekten Durchblick. Auch die Sicherheitsbehälter aus dem umfangreichen FALCON Sortiment sind in einer Edelstahlvariante verfügbar. Abfüllkannen, Feindosierkannen, Lager- und Transportbehälter, Sicherheitskanister, Sprühkannen und Annetzkannen erlauben Transport und Handhabung gefährlicher Flüssigkeiten in handlichen Mengen. Das DENIOS Sortiment an hochwertigen Edelstahlprodukten bietet eine Reihe praxiserprobter Produkte. Dazu gehören unter anderem Hubwagen, Fasszubehör wie Hähne und Trichter, IBC oder Reinigungsgeräte. Auch im Bereich Individuallösungen für Industriekunden sind bereits zahlreiche Projekte erfolgreich umgesetzt worden.

Schonend für Produkt und Umwelt
Hohe Hygienestandards verlangen in der täglichen Anwendung nach Werkstoffen, die in Beschaffenheit wie Funktionalität überzeugen. Nichtrostende Stähle sind korrosionsbeständig und geben keine nennenswerten Mengen von Fremdstoffen an das Endprodukt ab. Ein anderer Vorteil in diesem Zusammenhang: im Vergleich zu anderen Werkstoffen lässt sich Edelstahl einfacher und mit einer niedrigeren Konzentration an Desinfektionsmitteln reinigen. Dies trägt durch die geringere Abwasserbelastung auch zum Schutz der Umwelt bei.

Weil uns die Natur vertraut, tun dies auch Geschäftskunden aus Industrie, Dienstleistung, Handwerk und Handel, sowie Einrichtungen des öffentlichen Lebens in aller Welt. DENIOS ist der führende Hersteller und Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für den betrieblichen Umweltschutz und die Sicherheit am Arbeitsplatz. Gesetzeskonforme Produkte, Lösungen und individuelle Dienstleistungen im Umgang mit Gefahrstoffen sind genauso unsere Leidenschaft wie der Schutz natürlicher Ressourcen. Alle DENIOS Produkte im Shop, umfangreiche Informationen zu Gefahrstofflagerung und Handling sowie die aktuelle Anwendungsbeispiele finden sich in unserem Web-Portal unter www.denios.de

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Deutschland: Industrialisierung – Eisenhunger und Stahl

Der Eisenhunger – Industrielle Revolution. Die Welt wird stählern: Dampfmaschinen – Eisenbahn – Flugzeuge – Turbinen – Automobile – von Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg in Niedersachsen

Deutschland: Industrialisierung - Eisenhunger und Stahl

Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG: Der Eisenhunger in der Industrialisierung nimmt Ausmaße an

In Niedersachsen gibt es ca 1600 Betriebe mit mehr als 300.000 Beschäftigten im Metall- und Elektrobereich. Eine niedersächsische Erfolgsgeschichte wurde 1979 in Papenburg an der Ems durch die Brüder Wessel und Wolbert Hahn mit ihrem Vater Wessel sen. gegründet. Heute zählt das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG mit 65 erfahrenen und qualifizierten Fachkräften in den Gebieten des Anlagenbaus, der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens Niedersachsens. Aktuelle technische Entwicklungen finden in der Qualitätsoptimierung auf allen Ebenen Beachtung. Ständige Weiterbildungsmaßnahmen garantieren ein hohes Kompetenzniveau der Mitarbeiter und damit dem Kunden gegenüber. Ein langer Weg von der Entstehung des Stahls, der Weiterentwicklung der Industrie bis zur Massenproduktion durch unterschiedliche Methoden und Techniken. Jens Hahn, technische Leitung Schweißaufsicht im Familienunternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist begeistert von der Entwicklung des technischen Fortschritts. Wo liegen die Wurzeln und welche Hürden in der Gewinnung von Eisen und Stahl mussten überwunden werden?

Der Eisenhunger – Industrialisierung

Die eisenerzeugende Industrie, die Metallurgie und die eisenverarbeitende Industrie, der Maschinenbau, übernahmen eine dominierende Rolle um 1800. Der Eisenhunger in der Industriellen Revolution nahm gewaltige Ausmaße an. Die Stahlarbeiter, die bis zur physischen Erschöpfung an den glühenden Öfen tätig waren, konnten den Bedarf nicht decken. Die Industrialisierung ist keine historische Epoche, sondern steht als Begriff für den rasanten technischen und gesellschaftlichen Wandel in der Mitte des 18. Jahrhunderts. Der Leben war bis dahin landwirtschaftlich geprägt, dennoch setzten Betriebe auf die neuen Maschinen. Ein Wandel von der Hand zur Manufaktur vollzog sich allmählich in vielfältigen Arbeits- und Lebensbereichen. Eisen und Stahl als Schlüssel zur Entwicklung vom Agrar- zum Industrieland. Jens Hahn erläutert, dass die Zentren der industriellen Produktion rasant wuchsen und eine enorme Mobilität hervorriefen. Eine Wanderung vom Land in die expandierenden industriellen Zentren ab 1850 unterstrich die Entwicklung zum Industrieland.

Die Welt wird stählern

Ohne Eisenerz und Kohle gäbe es weder Eisen noch Stahl. Ohne Eisen und Stahl keine Dampfmaschinen, Eisenbahnen, Flugzeuge, Hochseeschiffe, Automobile und Turbinen und viele weitere Errungenschaften bis zur Massenproduktion. „Aber erst die Stahlgewinnung nach den Bessemer-, Thomas- und Siemens-Martin-Verfahren bereitete den Weg um den Eisenhunger zu stillen. Das Bessemer Verfahren ermöglichte den Auftrieb für die Massenproduktion. Durch Frischen konnten 5000 kg Roheisen in etwa anderthalb Wochen in schmiedbares Eisen verwandelt werden. Das bis dahin verwendete Puddeln benötigte anderthalb Tage, das Bessemer-Verfahren nur 20 Minuten“, gibt Jens Hahn zu bedenken. Das Siemens-Martin-Verfahren war im Grunde eine Weiterentwicklung des Herdfrischens mit der Besonderheit, dass mit dem Verfahren große Mengen von Stahlschrott wieder aufbereitet werden konnten. Vor der Einführung des Siemens-Martins-Verfahrens galt Schrott als wertlos, erklärt Jens Hahn. Die Bessemer-, Thomas- und Siemens-Martins Verfahrensmethoden ermöglichten eine quantitative Stahlbereitstellung Lösung.

Strukturwandel zur Hochindustrialisierung – Rückgrat der Industrialierungsgeschichte

Neue Forderungen an den Maschinenbau entstanden. Die zunehmende Verschiedenheit seiner Produktion sowie notwendige Serienfertigung offenbarten die Unzulänglichkeiten des Dampfmaschinenantriebs der Werkzeugmaschinen. Mit Einführung des Elektromotors konnten weitere Mängel beseitigt werden. Damit begann der Elektroenergiebedarf der Industrie zu wachsen und mit ihm die Notwendigkeit, Kraftwerke mit ihren gewaltigen Kesselanlagen, Turbinen und Generatoren zu errichten.

Deutschland trat zu Beginn der 1870er Jahre in die Phase der Hochindustrialisierung. Preußen partizipierte wie Sachsen in großem Maße von der industriellen Entwicklung. Um 1865 lebte von den rund 19 Millionen Einwohnern Preußens nur noch knapp die Hälfte der Landwirtschaft. In dieser Zeit lag die preußische Roheisenproduktion bei ca. 850 000 Tonnen und es waren 15 000 Dampfmaschinen in Betrieb. Die Maschinenbauindustrie trug zu der Zeit maßgeblich zur wirtschaftlichen Dynamik bei“, gibt Jens Hahn zu bedenken. Die industrielle Wertschöpfung übertraf die bis dahin primären Wirtschaftssektoren. Notwendige Investitionen für Entwicklungen erforderten einschneidenden Strukturwandel in der Unternehmensentwicklung. Die traditionellen Familienbetriebe wurden von Aktiengesellschaften abgelöst.

„Auf eine großartige und spannende geschichtliche Entwicklung für die etwa 1000 Sorten Eisen und Stahl, die verbreitet sind, kann zurückgeblickt werden. Die weitere Entwicklung zum Fortschritt bleibt spannend“, ist technischer Leiter Schweißaufsicht Jens Hahn bei Maschinenbau Hahn sicher. Eisen und Stahl stellen die wichtigsten Werkstoffe der Technik. Die Metallurgie des Eisens blickt auf eine Geschichte von über 4000 Jahren zurück. Nicht nur eine Epoche der Menschheitsgeschichte wurde nach diesem Metall benannt, die Eisenzeit, sondern das Metall bildet das Rückgrat der Industrialisierungsgeschichte.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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The Grounds Real Estate AG: Funktion und Architektur

Der Brückenbau verbindet Land und Menschen, Überwindet Hindernisse – Technologischer Fortschritt in der Entwicklung des Bauens, der Funktion und der Architektur.

The Grounds Real Estate AG: Funktion und Architektur

Bauwerke: Funktion und Architektur – Brückenbau sind architektonische Meisterwerke

Verbindungen über Hindernisse, von Stadtteilen, Inseln und sogar Länder wurden durch den Bau von Brücken gelöst. Brücken sind mehr als nur Straßen, sie bereichern die Entwicklungsgeschichte der Menschen. The Grounds Real Estate AG wurde von den Initiatoren Hans Wittmann und Eric Mozanwoski 2014 gegründet mit dem Ziel von Erwerb und Zusammenstellung nachhaltiger Immobilieninvestments, sowie der Projektentwicklung im Bereich Wohn- und Gewerbeimmobilien. Der Akquisitionsschwerpunkt liegt sowohl im Bereich der Core Standorte in Deutschland wie auch in attraktiven B und C Lagen. Aktuelle Projekte der The Grounds Real Estate AG betreffen die Umwandlung von zwei Bürotürmen in Microapartments, „Blue Towers in Frankfurt Niederrad“. Hans Wittmann (CEO) hierzu: „Citynahe Stadtteile befinden sich im Wandel von der Bürostadt hin zu Urban Living. Wohnen, Leben und Arbeiten als moderne Kombination dank neuer Herausforderungen der Lebensveränderungen durch den digitalen Wirtschaftsaufschwung.“ Projektentwicklungen von The Grounds Real Estate AG umfassen die Entwicklung von Spezialimmobilien. Mit dem Neubau eines Pflegeheimes in der Innenstadt von Halle soll eine weitere Spezialimmobilie erfolgen. Das Unternehmen hat die Baugenehmigung für die Kernsanierung eines Denkmalgeschützten historischen Gebäudes in studentisches Wohnen zu wandeln, die Fertigstellung soll bis Mitte 2018 erfolgen.

Bauwerke: Funktion und Architektur

Eric Mozanowski, Immobilien- und Denkmalschutzexperte weiß um die Herausforderungen für neue Funktionen und die Weiterentwicklung der Architektur. Große Baumeister, Erfinderreichtum und die Notwendigkeit haben architektonische Meisterwerke seit der Baugeschichte geleistet. Besonderheiten finden sich im Bereich Brückenbau.
Als ein architektonisches Meisterwerk gilt die älteste Großbrücke, die 690 v. Chr. über den 900m breiten Euphrat gebaut wurde. Für die Dauer des Bauens wurde der Euphrat umgeleitet, die Brücke von Nivive war 9 Meter breit und die hölzerne Brückendecke ruht auf über 100 Pfeilern. Zu den jüngsten architektonischen Brückenbaumeisterwerken zählt die Glasbodenbrücke, die 2016 in China eröffnet wurde. Für Immobilienexperte und Autor Eric Mozanwoski steht fest, dass die Römer zu den hervorragendsten Brückenbauer ihrer Zeit zählen. Zu einer der bereitesten Brücken Roms zählt der „Pons sublicius“, eine Holzkonstruktion. Zudem die Rheinbrücke aus verbundenen Doppelpfählen zwischen Koblenz und Andernach. Weiterhin gelten die Römer als Meister im Gewölbemauern. Zahlreiche Steinbrücken gelten für die nachfolgenden Jahrhunderte als beispielgebend und richtungsweisend. Eric Mozanowski erläutert, dass die erste Steinbrücke über den Tiber gebaut wurde. Es folgten der „Pont du Gard“ bei Nimes in der Provence, ein Aquädukt. 1845 bis 1851 wurde ein später Nachfolger der „Pont du Gard“ für die Bahnlinie Leipzig-Hof, bekannt als die „Göltzschtalbrücke“ aus Granit und Standsteinquadern sowie Ziegelmauerwerk, erbaut. Eine Vielzahl an Brückenbauten aus Stein folgte, die heute noch Bewunderung abverlangen, verdeutlicht der Denkmalschützer Eric Mozanowski aus Stuttgart. Als Beispiel nennt Immobilienexperte Eric Mozanowski die Donaubrücke in Regensburg, die alte Mainbrücke in Würzburg, die Karlsbrücke in Prag und die Seinebrücke bei Neuilly.

Eisen zum Brückenbauen – gusseiserne Brücken im 18 Jahrhundert

Neue Anforderungen im Brückenbau können durch Nutzung neuer Materialien erfüllt werden. Brücken aus Eisen traten in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts auf den Plan, die nach den Vorbildern der steinernen Brücken gebaut wurden. Die erste gusseiserne Brücke mit 30 Meter Spannweite entstand über dem Severn bei Coalbrookedale. Eric Mozanwoski gibt zu bedenken, dass erst um die Wende zum 19. Jahrhundert theoretische, experimentelle Arbeiten zur wissenschaftlichen Begründung des Brückenbaus entstanden sind. Nach dem gusseisernen folgten Schmiedeeisen und Stahl als Material. Die Stahlbrücken setzten sich dank leichteren Fachwerk- und Gitterbalkenkonstruktionen durch. Die Stahlbrücken zeigten ihre Überlegenheit gegenüber den steinernen und gusseisernen Brücken beispielsweise in Köln über den Rhein, in Hamburg/Harburg über die Elbe oder über die Nogat bei Marienburg.

Eisen und Stahl erzielt ein Umbruch in der Bauwirtschaft

Die Roheisenproduktion stieg von 1870 bis 1901 von 12 Millionen t auf 41,06 Millionen t. Hierbei gilt Eiffel als genialer Schöpfer stählender Bauwerke. Ein Meisterwerk gelang Eifel in Funktion und Architektur, indem er durch konstruktiver Kühnheit neue Verbindungen schaffte. Außer dem Wahrzeichen von Paris, mit dem sich Eiffel selbst ein Denkmal setzte, baute er zahlreiche Viadukte, Bahnhofshallen, Warenhäuser, Hafenanlagen und Kirchen in vielen Ländern, erläutert Eric Mozanowski.

Eiffel berechnete für die verschiedenen Einzelteile seines Turms die Lage der Nietlöcher auf einen Zehntelmillimeter genau. Das ermöglichte eine komplette Vorfertigung und einfache Montage auf der Baustelle. Bis zur ersten Plattform in 57 m Höhe brauchte nicht ein einziges Nietloch verändert zu werden. Unvorstellbar, wie mit dieser zeitraubenden Arbeitsweise die eindrucksvollen Eisenkonstruktionen des vorherigen Jahrhunderts entstanden sind, meint Immobilienexperte Eric Mozanowski. Bewundernd von dieser Arbeit zeugen zahlreiche Bauten. Die typische Konstruktionsweise hat einen besonderen Reiz, wenn an die Herstellung gedacht wird – architektonische Meisterwerke.

Im Juni 2014 wurde das Unternehmen The Grounds Real Estate AG von den Initiatoren Eric Mozanowski und Hans Wittmann gegründet. The Grounds Real Estate AG mit Sitz in Berlin verfolgt das Ziel ein hohes Maß von erwirtschaftbaren Renditen im deutschen Immobilienmarkt zu nutzen, um attraktive Immobilienpakete zusammenzustellen. Die hohen Qualitätsstandards bilden eine verlässliche Basis für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Weitere Informationen unter: www.the-grounds-ag.com

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Deutschland: Industrialisierung, Eisenhunger und Stahl

Der Eisenhunger Industrielle Revolution. Die Welt wird stählern: Dampfmaschinen Eisenbahn Flugzeuge Turbinen Automobile von Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg in Niedersachsen

Deutschland: Industrialisierung, Eisenhunger und Stahl

(NL/4899740972) Die Welt wird stählern, die Industrialisierung verändert das Leben und die Gesellschaft. Der Eisenhunger zur Industrialisierung nimmt gewaltige Ausmaße an. Veränderungen durch Dampfmaschinen, Entwicklung und Entstehung von Eisenbahnen, Flugzeugen, Turbinen, Automobilen.

In Niedersachsen gibt es ca 1600 Betriebe mit mehr als 300.000 Beschäftigten im Metall- und Elektrobereich. Eine niedersächsische Erfolgsgeschichte wurde 1979 in Papenburg an der Ems durch die Brüder Wessel und Wolbert Hahn mit ihrem Vater Wessel sen. gegründet. Heute zählt das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG mit 65 erfahrenen und qualifizierten Fachkräften in den Gebieten des Anlagenbaus, der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens Niedersachsens. Aktuelle technische Entwicklungen finden in der Qualitätsoptimierung auf allen Ebenen Beachtung. Ständige Weiterbildungsmaßnahmen garantieren ein hohes Kompetenzniveau der Mitarbeiter und damit dem Kunden gegenüber. Ein langer Weg von der Entstehung des Stahls, der Weiterentwicklung der Industrie bis zur Massenproduktion durch unterschiedliche Methoden und Techniken. Jens Hahn, technische Leitung Schweißaufsicht im Familienunternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist begeistert von der Entwicklung des technischen Fortschritts. Wo liegen die Wurzeln und welche Hürden in der Gewinnung von Eisen und Stahl mussten überwunden werden?

Der Eisenhunger – Industrialisierung

Die eisenerzeugende Industrie, die Metallurgie und die eisenverarbeitende Industrie, der Maschinenbau, übernahmen eine dominierende Rolle um 1800. Der Eisenhunger in der Industriellen Revolution nahm gewaltige Ausmaße an. Die Stahlarbeiter, die bis zur physischen Erschöpfung an den glühenden Öfen tätig waren, konnten den Bedarf nicht decken. Die Industrialisierung ist keine historische Epoche, sondern steht als Begriff für den rasanten technischen und gesellschaftlichen Wandel in der Mitte des 18. Jahrhunderts. Der Leben war bis dahin landwirtschaftlich geprägt, dennoch setzten Betriebe auf die neuen Maschinen. Ein Wandel von der Hand zur Manufaktur vollzog sich allmählich in vielfältigen Arbeits- und Lebensbereichen. Eisen und Stahl als Schlüssel zur Entwicklung vom Agrar- zum Industrieland. Jens Hahn erläutert, dass die Zentren der industriellen Produktion rasant wuchsen und eine enorme Mobilität hervorriefen. Eine Wanderung vom Land in die expandierenden industriellen Zentren ab 1850 unterstrich die Entwicklung zum Industrieland.

Die Welt wird stählern

Ohne Eisenerz und Kohle gäbe es weder Eisen noch Stahl. Ohne Eisen und Stahl keine Dampfmaschinen, Eisenbahnen, Flugzeuge, Hochseeschiffe, Automobile und Turbinen und viele weitere Errungenschaften bis zur Massenproduktion. Aber erst die Stahlgewinnung nach den Bessemer-, Thomas- und Siemens-Martin-Verfahren bereitete den Weg um den Eisenhunger zu stillen. Das Bessemer Verfahren ermöglichte den Auftrieb für die Massenproduktion. Durch Frischen konnten 5000 kg Roheisen in etwa anderthalb Wochen in schmiedbares Eisen verwandelt werden. Das bis dahin verwendete Puddeln benötigte anderthalb Tage, das Bessemer-Verfahren nur 20 Minuten, gibt Jens Hahn zu bedenken. Das Siemens-Martin-Verfahren war im Grunde eine Weiterentwicklung des Herdfrischens mit der Besonderheit, dass mit dem Verfahren große Mengen von Stahlschrott wieder aufbereitet werden konnten. Vor der Einführung des Siemens-Martins-Verfahrens galt Schrott als wertlos, erklärt Jens Hahn. Die Bessemer-, Thomas- und Siemens-Martins Verfahrensmethoden ermöglichten eine quantitative Stahlbereitstellung Lösung.

Strukturwandel zur Hochindustrialisierung Rückgrat der Industrialierungsgeschichte

Neue Forderungen an den Maschinenbau entstanden. Die zunehmende Verschiedenheit seiner Produktion sowie notwendige Serienfertigung offenbarten die Unzulänglichkeiten des Dampfmaschinenantriebs der Werkzeugmaschinen. Mit Einführung des Elektromotors konnten weitere Mängel beseitigt werden. Damit begann der Elektroenergiebedarf der Industrie zu wachsen und mit ihm die Notwendigkeit, Kraftwerke mit ihren gewaltigen Kesselanlagen, Turbinen und Generatoren zu errichten.

Deutschland trat zu Beginn der 1870er Jahre in die Phase der Hochindustrialisierung. Preußen partizipierte wie Sachsen in großem Maße von der industriellen Entwicklung. Um 1865 lebte von den rund 19 Millionen Einwohnern Preußens nur noch knapp die Hälfte der Landwirtschaft. In dieser Zeit lag die preußische Roheisenproduktion bei ca. 850 000 Tonnen und es waren 15 000 Dampfmaschinen in Betrieb. Die Maschinenbauindustrie trug zu der Zeit maßgeblich zur wirtschaftlichen Dynamik bei, gibt Jens Hahn zu bedenken. Die industrielle Wertschöpfung übertraf die bis dahin primären Wirtschaftssektoren. Notwendige Investitionen für Entwicklungen erforderten einschneidenden Strukturwandel in der Unternehmensentwicklung. Die traditionellen Familienbetriebe wurden von Aktiengesellschaften abgelöst.

Auf eine großartige und spannende geschichtliche Entwicklung für die etwa 1000 Sorten Eisen und Stahl, die verbreitet sind, kann zurückgeblickt werden. Die weitere Entwicklung zum Fortschritt bleibt spannend, ist technischer Leiter Schweißaufsicht Jens Hahn bei Maschinenbau Hahn sicher. Eisen und Stahl stellen die wichtigsten Werkstoffe der Technik. Die Metallurgie des Eisens blickt auf eine Geschichte von über 4000 Jahren zurück. Nicht nur eine Epoche der Menschheitsgeschichte wurde nach diesem Metall benannt, die Eisenzeit, sondern das Metall bildet das Rückgrat der Industrialisierungsgeschichte.

Die Maschinenbau Hahn GmbH wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Anfangs lag der Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Jahre folgten die Schwerpunkte im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Maschinenbau Hahn: Konstruktion, Fertigung, Instandsetzung

Entwicklung moderner Techniken im Bereich modernes Schweißverfahren – von Jens Hahn, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG aus Papenburg an der Ems, Niedersachsen.

Maschinenbau Hahn: Konstruktion, Fertigung, Instandsetzung

Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG: Millionen Eisenteile müssen verbunden werden

Fertigung von kompletten Stahlkonstruktionen bis zu einzelnen Komponenten, Instandsetzung von der Montage und Demontage zur Reparatur – In über 30 Jahren hat sich Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG in Papenburg zu einer der leistungsfähigsten Fertigungsstätten im Nordwesten Niedersachsens entwickelt. Maschinenbau Hahn sind Experten auf den Gebieten Tank- und Stahlwasserbau, sowie der Fördertechnik. Beim Stahlwasserbau kann auf jahrelange Erfahrungen mit Umbauten und Instandsetzungen von Schleusen, Brücken, Anlegebontons sowie Anbauten von neuen Antriebselementen gebaut werden, erläutert Jens Hahn, technischer Leiter Schweißtechnik. Dank kurzer Produktionswege und der Möglichkeit, Ersatzteile im eigenen Betrieb herzustellen, kann Maschinenbau Hahn eine schnelle und kompetente Instandsetzung garantieren. Die Arbeitswelt befindet sich im Wandel, der im Besonderen die Metall- und Fertigungsindustrie betrifft. In vielen Branchen besteht Konkurrenzkampf um begehrte Fachkräfte und deren Know-How für die Weiterentwicklung und Innovation. Gewinnen werden Unternehmen, die mehr Selbstständigkeit und Autonomie für die Mitarbeiter bereitstellen, damit werden langfristig die kreativen Mitarbeiter gewonnen. Die Mitarbeiter fungieren als Sensoren mit mehr Eigenverantwortung, dadurch können neue kreative Ideen erarbeitet und umgesetzt werden, so Jens Hahn zur Zukunft im digitalen Wirtschaftswunder. Der Weg der Innovationen mit technologischem Fortschritt ist im Bereich der Verbindung von Eisen besonders spannend zu verfolgen – Vom Nieten zum Schweißen, effektive Verbindungsmethoden.

Nieten – Millionen Eisenteile werden verbunden

1815 erreichten die Roheisenerzeugnisse bereits die 10-fache, gegenüber 1800 und 1900 die 80-fache Menge. Durch die Roheisenerzeugung wurden neue Dimensionen erreicht. Täglich mussten Millionen Eisenteile miteinander verbunden werden. Abgesehen vom Hammerschweißen und Löten, die auf bestimmte Anwendungsbereiche beschränkt blieben, sowie dem teuren Verschrauben, beherrschte das Nieten das weite Feld der Verbindung. Es gestattete sowohl die Massenfertigung in den Fabriken als auch die Montage tragender Bauwerke an Ort und Stelle, erläutert Jens Hahn die frühen Methoden.

Im Laufe der Zeit wurde das Nietverfahren verfeinert. „Im Stahlbau behauptete sich das Nieten sogar noch bis in die erste Hälfte unseres Jahrhunderts, als mit modernen Schweißverfahren bereits wesentlich effektivere Verbindungsmethoden zur Verfügung standen“, berichtet Jens Hahn. Genietete Brücken, Bahnhofshallen, Dampflokomotiven, Kessel und Schiffe, deren Verbindungen nicht nur fest, sondern auch dicht sein mussten, zeugen bewundernd von dieser Arbeit.

Der Technik schritt voran, effektive Wirkprinzipien zum Verbinden von Metallen anstelle des Nietens oder Feuerschweißens mussten gefunden werden. Die Schweißtechnik löste diese Aufgabe, indem sie die Geburtsstätte des Schweißens verließ und mit dem Eisen unmittelbar in die Fabrikhallen und auf Baustellen ging. Durch neue Verfahren passten sie sich sowohl der Massenproduktion als auch den gestiegenen Anforderungen an. Technische Voraussetzungen wie gesellschaftliche Bedürfnisse waren vorhanden und trieben sich gegenseitig an. Es folgten Jahrzehnte später rasche Entwicklungen, die zu einer revolutionären Umgestaltung der Metallarbeit führten. Im Metallverarbeitungsbereich sind hochfeste Schweißnähte eine grundlegende Voraussetzung. Die Qualität der Schweißnaht zeichnet den qualitativen Wert der Produkte aus, erläutert Jens Hahn. Aus Erfahrungen wissen die Experten, dass Blechschweißkonstruktionen besonders anfällig für Schweißverzug und Schweißfehler sind. Maschinenbau Hahn wendet folgende Schweißprozesse an:

111 (Elektrodenschweißen)
121 (Unterpulverschweißen)
131 (MIG-Schweißen)
135 (MAG-Schweißen)
141 (WIG-Schweißen)

Anwendungsfeld Laser

Der Laser, eine spannende Erfindung findet Jens Hahn. „Light Amplification by Stimmulated Emission of Radiation“ kurz Laser – eine Quelle für monochromatisches, kohärentes Licht im sichtbaren, ultravioletten oder infraroten Bereich als weites Anwendungsfeld. Laserlicht lässt sich als Strahl bündeln und findet Anwendung um zentimeterdicke Stahlstücke oder feinste Drahtverbindungen zu schweißen, Gläser, Metalle, Keramik, Papier, Textilien u.s.w. zu schneiden. 1917 von Albert Einstein vorausgesagt, setzte die Anwendung des Lasers erst Jahrzehnte später ein. Eine Fülle neuartiger technologischer Verfahren führte zu neuen Innovationen. Jens Hahn erläutert, dass Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG auf Digitalisierung im Anlagenbau setzt. „Eine moderne Plasma- und Brennschneide Anlage ermöglicht direkte Fasen für Schweißnahtvorbereitungen, der Arbeitsbereich beträgt dreimalneun Meter. Stahlbleche können im Plasmabetrieb bis ca. 50mm und im Autogenbrennbetrieb bis ca. 150mm Stärke ausgebrannt werden. Aluminiumbleche können bis zu einer Stärke von ca. 30 mm gebrannt werden. Diese Flexibilität ist erforderlich, um Sonderanfertigungen herzustellen und am Markt bestehen zu können“, meint Jens Hahn, dankbar für den Erfindungsgeist im letzten Jahrtausend.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Allgemein

Wirtschaft: Neue Bauwerke und der Triumph des Stahls

Der Triumph des Stahls revolutioniert die Bauwirtschaft – von Eric Mozanwoski, Immobilienexperte aus Stuttgart – The Grounds Real Estate AG

Wirtschaft: Neue Bauwerke und der Triumph des Stahls

Neue Bauwerke – der Triumph des Stahls, Wandel und Geschichte, von Eric Mozanowski.

Der Eiffelturm – das neue Weltwunder war der absolute Höhepunkt der Weltausstellung 1851.

Die Anforderungen an Bauwerke hatten völlig neue Dimensionen angenommen. Alexandre Gustave Eiffel setzte sich gegen alle Zweifler durch und bewies mit seiner Pioniertat, welche großartigen Werke der Mensch zu leisten vermag, wenn er Material und Technik beherrscht. Den Triumph des Stahls symbolisierte der Eiffelturm. Eric Mozanowski Immobilienexperte, Autor „Investition in Denkmale“ und Vorstandsvorsitzender der The Grounds Real Estate AG sieht in dem Triumph des Stahls eine Neuaufteilung der Bauwirtschaft mit innovativen Lösungen für die Anforderungen. Der Stahl machte möglich, was bis dahin nicht denkbar und umsetzbar war. Ein vergleichbarer revolutionärer Fortschritt ist mit der Digitalisierung und der Möglichkeit der Industrie 4.0 im Handwerk und der Bauwirtschaft heute erkennbar. Die Stadtplanung musste den neuen Herausforderungen angepasst und zugeschnitten werden. Als Meilenstein gilt die Nutzung der Dampfmaschine, die zahlreiche Veränderungen und fast allen Lebensbereichen nach sich zog.

Herausforderungen durch die Nutzung Dampfmaschinen als Schlüssel für Neuerfindungen mit Ideenreichtum

Die Weltausstellung 1851 selbst spiegelte die explosionsartige technische Entwicklung auf allen Gebieten der vorwärtsdrängenden Industrie wider. Mit der Erfindung der Dampfmaschine und des Puddelstahls hatte eine Veränderung der Produktionsweise begonnen, die nun im Wechselspiel in atemberaubender Weise neue Erfindungen hervorbrachte. Das Entwicklungstempo der gesamten Wirtschaft wurde dadurch beflügelt. Neue Betätigungsfelder für tatkräftige Männer, die mit Ideenreichtum, Wagemut und vor allem Geschäftssinn punkteten, kamen in dieser Epoche nach vorne. Neue Aufgaben erforderten Lösungen, für die es noch keine Vorbilder gab. Günstige Rohstoffquellen und neue Absatzmärkte sowie das wachsende Interesse am technischen Fortschritt ließen wirtschaftliche Beziehungen zwischen einzelnen Ländern sprunghaft ansteigen. Ein gut ausgebautes Verkehrssystem war nötig, um die Entwicklung des internationalen Handels zu unterstützen. Im Besonderen beschleunigte die Entwicklung der Stahlindustrie den Bau der Eisenbahn, des Maschinenbaus und förderte den Kohlebergbau. Die industrielle Revolution erforderte die Bewegung von großen Menschenmassen und konzentrierte die Bündelung von Arbeitskräften in den aufblühenden Industriezentren. Die Herausforderungen für den Städtebau waren neu und traten erstmals in dieser Art und Weise auf. Der Städtebau erhielt einen stürmischen Zuwachs durch den Arbeiterbedarf und der Entstehung von Industriebauten. Das gesamte Bauwesen erfuhr einen noch nie da gewesenen Aufschwung. Der Triumph des Stahls zog eine Kettenreaktion in der Bauwirtschaft und dem Städtebau nach sich.

Wirtschaftswunder Stahl – Anforderungen an Städte entstehen neu

Eric Mozanowski erläutert, dass Industrieunternehmen, Bankgebäude, Markthallen, neue Stadtviertel und Arbeitsviertel wie Pilze aus der Erde schossen. Ein Wirtschaftswunder der ersten Generation. Zudem entstanden Werften, Häfen, Entladeeinrichtungen und die dazugehörige Infrastruktur. Größe und Anzahl der stählernen Dampfschiffe wuchsen. Ein gewaltiger Kapitalbedarf trieb zur Bildung von Aktiengesellschaften und förderte die Entstehung von Monopolen, ein gesellschaftlicher Wandel war eine weitere Kettenreaktion des Wirtschaftswunders. Unter dem Kampf um die wirtschaftliche Vormachtstellung und Neuaufteilung der Welt erlangte das Militärwesen zunehmend an Bedeutung. Die Rüstungsindustrie und im Besonderen der Marine entwickelte sich. Neue Erfindungen waren zahlreich, die wiederum anderen Zweigen Aufgaben stellten. Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass alle am technischen Fortschritt beteiligten Industriezweige in erster Linie die Eigenschaft des Werkstoffs Stahl bzw. Eisen zu verdanken waren. Eine eindrucksvolle Entwicklung, deren heute noch erhaltenen Bauwerke Zeugnis geben und die Geschichte mit der Kettenreaktion lebendig halten.

Welche Kettenreaktion das digitale Wirtschaftswunder in Bezug auf die Landschaft, Gesellschaft und den damit verbundenen Fortschritt für alle Lebensbereiche bringen wird, wird spannend verfolgt, so Eric Mozanowski.

Im Juni 2014 wurde das Unternehmen The Grounds Real Estate AG von den Initiatoren Eric Mozanowski und Hans Wittmann gegründet. The Grounds Real Estate AG mit Sitz in Berlin verfolgt das Ziel ein hohes Maß von erwirtschaftbaren Renditen im deutschen Immobilienmarkt zu nutzen, um attraktive Immobilienpakete zusammenzustellen. Die hohen Qualitätsstandards bilden eine verlässliche Basis für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Weitere Informationen unter: www.the-grounds-ag.com

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Maschinenbau

Hahn Fertigungstechnik GmbH: Der Triumph des Stahls

Eisen und Stahl die eigentlichen Merkmale der europäischen Weltzivilisation – Beherrschung des Metalls. Vom Agrar- zum Industriestaat.

Hahn Fertigungstechnik GmbH: Der Triumph des Stahls

Fräsen Triplex Kettenrad – Hahn Fertigungstechnik GmbH

Zahlreiche Erfindungen in der Produktionstechnik führten zu effizienteren Produktionsmethoden. Die Produktionstechnik umfasst die Gebiete Fertigungstechnik, die Werkstücken eine bestimmte Form verleiht, die Energietechnik, die sich mit der Bereitstellung elektrischer, thermischer und mechanischer Energie befasst und die Verfahrenstechnik, die Umwandlung der Stoffe. Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Das mittelständige Unternehmen hat sich auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen spezialisiert. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien.

Vom Agrar- zum Industriestaat

Die Hochindustrialisierung in Deutschland zwischen 1870 und 1920 ändert grundlegend die Lebensweise und läutet ein neues Zeitalter ein, erklärt Norbert Hahn. Der Stahl zählt zu eine der wichtigsten Neuerungen zur Entwicklung von Verfahren zur Massenproduktion. Günstiger und hochqualifizierter Stahl ermöglicht die Rationalisierung mit Bewegung zur wirtschaftlichen Großserienproduktion. Die Automatisierung der Werkzeugmaschinen erreichte durch Hilfe der Dampfmaschine höhere Drehzahlleistungen. Das neue Weltwunder war der absolute Höhepunkt der Weltausstellung 1851. Die Anforderungen an Bauwerke hatten völlig neue Dimensionen angenommen. Alexandre Gustave Eiffel setzte sich gegen alle Zweifler durch und bewies mit seiner Pioniertat, welche großartigen Werke der Mensch zu leisten vermag, wenn er Material und Technik beherrscht. Den Triumph des Stahls symbolisierte der Eiffelturm.

Die Ausstellung selbst spiegelte die explosionsartige technische Entwicklung auf allen Gebieten der vorwärtsdrängenden Industrie wider. Mit der Erfindung der Dampfmaschine und des Puddelstahls hatte eine Veränderung der Produktionsweise begonnen, die nun im Wechselspiel in atemberaubender Weise neue Erfindungen hervorbrachte. Norbert Hahn führt aus, dass das Entwicklungstempo der gesamten Wirtschaft dadurch beflügelt wurde. Neue Betätigungsfelder für tatkräftige Männer, die mit Ideenreichtum, Wagemut und vor allem Geschäftssinn punkteten, kamen in dieser Epoche nach vorne. Fabriken entstanden, die Menschen zogen vom Land in die Stadt. Der Wandel vom Agrar- zum Industriestaat war unaufhaltsam, so Norbert Hahn.

Stahlindustrie lässt neue Industriezentren entstehen: Kettenreaktion für Infrastruktur – Wohnraum – Lebensweise

Norbert Hahn weist im Besonderen darauf hin, dass neue Aufgaben Lösungen erforderten, für die es keine Vorbilder gab. Günstige Rohstoffquellen und neue Absatzmärkte sowie das wachsende Interesse am technischen Fortschritt ließen wirtschaftliche Beziehungen zwischen einzelnen Ländern sprunghaft ansteigen.

Ein gut ausgebautes Verkehrssystem war nötig, um die Entwicklung des internationalen Handels zu unterstützen. Im Besonderen beschleunigte die Entwicklung der Stahlindustrie den Bau der Eisenbahn, des Maschinenbaus und förderte den Kohlebergbau. Hierbei mussten große Menschenmassen bewegt werden, um die Arbeitskräfte in den aufblühenden Industriezentren zu konzentrieren. Der Städtebau erhielt einen stürmischen Zuwachs. Das gesamte Bauwesen erfuhr einen noch nie da gewesenen Aufschwung. Eine Kettenreaktion entstand.

Fazit: Der Triumpf des Stahls löst das Wirtschaftswunder der ersten Generation aus – ein Werkstoff mit ungeahnter Energie

Der Wandel fand unaufhaltsam statt. Norbert Hahn erläutert, dass Industrieunternehmen, Bankgebäude, Markthallen, neue Stadtviertel wie Pilze aus der Erde schossen. Ein Wirtschaftswunder der ersten Generation. Werften, Häfen, Entladeeinrichtungen entstanden. Größe und Anzahl der stählernen Dampfschiffe wuchsen. Ein gewaltiger Kapitalbedarf trieb zur Bildung von Aktiengesellschaften und förderte die Entstehung der Monopole. Unter deren Kampf um die wirtschaftliche Vormachtstellung und Neuaufteilung der Welt erlangte das Militärwesen auch zunehmend Bedeutung. Die Rüstungsindustrie entwickelte sich. Neue Erfindungen waren zahlreich, die wiederum anderen Zweigen Herausforderungen und Aufgaben stellten. Alle am technischen Fortschritt beteiligten Industriezweige ist in erster Linie die Eigenschaft eines einzigen Werkstoffs zu verdanken, dem Stahl bzw. Eisen.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

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